Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 19 Stunden

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:01Ich hätte es gemacht.
00:02Ja, glaube ich dir sofort.
00:06Ich habe dich vom Arbeiten abgehalten.
00:08Zufällig hattest du heute einen wichtigen Auftrag.
00:12Ja, zufällig.
00:17Ja, also dann...
00:20Wenn du wirklich gehen musst, dann...
00:25Dann wird es jetzt wirklich höchste Zeit.
00:42Bis zum nächsten Mal.
01:00This could be the first day of my life.
01:14Nina.
01:34Endlich alleine.
01:38Das hätte ich nicht mehr länger ausgehalten.
01:48Auch einen?
01:49Nein, für mich ist es noch zu früh.
01:51Und ich finde, du solltest auch nicht unbedingt...
02:03Ja, keine Angst, ich werde mich schon nicht besaufen.
02:06Schon gar nicht wegen Annabelle.
02:10Was ist du, dass sie ihre Tochter aus dem Sanatorium holt?
02:13Patricia, geht es dir besser?
02:16So interessiert mich das.
02:23So kenne ich Victoria gar nicht.
02:26Die Situation ist nicht einfach für sie.
02:28Sie hat beim Essen gar nichts gesagt.
02:31Weil du die ganze Zeit geredet hast.
02:33Ich wollte doch nur, dass sie sich wohlfühlt.
02:36Vielleicht habe ich ein wenig übertrieben.
02:37Nein, nein, mach dir keine Sorgen.
02:39Du warst wunderbar.
02:40Der Branch war ein voller Erfolg.
02:41Ich wünschte, Victoria würde das auch so sehen.
02:44Das tut sie ganz bestimmt.
02:45Ach, Katharina.
02:46Bitte kümmern Sie sich doch um einen neuen Fleischlieferanten.
02:49Das Filet war wieder völlig zäh.
02:51Aber mein Falke hat es nicht mal angerührt.
02:54Selbstverständlich.
02:58Entschuldige, Liebling.
02:59Du machst dir Sorgen um Victoria
03:00und ich rede vom Essen und von meinem Falke.
03:03Ich mache mir keine Sorgen.
03:05Victoria, geht es gut.
03:07Dann ist ihr gut.
03:08Ich hatte schon befürchtet,
03:10es würde sie mehr mitnehmen,
03:11dass du nicht ihr Vater bist.
03:14Ihr biologischer Vater.
03:16Wir haben ihr heute einmal mehr bewiesen,
03:17dass das keine Rolle mehr spielt.
03:19Ja, es wäre schlimm,
03:21wenn sie sich von unserer Familie ausgestoßen fühlt.
03:24Man will sich das gar nicht vorstellen.
03:26Man muss es sich nicht vorstellen.
03:28Sie gehört dazu.
03:30Genauso wie Patricia.
03:32Natürlich.
03:34Hoffentlich hat Victoria das auch verstanden.
03:37Danke.
03:38Da bin ich ganz sicher.
03:43Ja, es tut mir leid.
03:46Ich habe nun mal nicht so ein besonders inniges Verhältnis,
03:49zu meiner Stiefschwester.
03:51Im Gegensatz zu anderen Leuten.
03:52Möchtest du das jetzt wieder aufwärmen, ja?
04:00Annabelle wird doch alles dafür tun,
04:01um meinen Vater davon zu überzeugen,
04:02was für eine reizende Stieftochter er hat.
04:06Und selbst wenn,
04:07ich kann mir nicht vorstellen,
04:08dass Patricia ihr großartig helfen wird.
04:10Annabelle benutzt alles und jeden,
04:11um mich fertig zu machen.
04:12Vicky, du übertreibst.
04:14Das hat sie selber gesagt.
04:17Sie will dich einschüchtern.
04:18Und wenn du dich verunsichern lässt,
04:19dann hat sie schon halb gewonnen.
04:20Das hat sie doch sowieso.
04:22Das ist Unsinn.
04:27Ein falscher Schritt von mir und Annabelle wird handeln.
04:29Und diesmal wird mein Vater auf sie hören.
04:31Und warum sollte er das?
04:32Weil ich nicht mehr seine Tochter bin.
04:35Egal, was er sagt,
04:36die Dinge liegen jetzt anders.
04:38Vertraust du deinem Vater wirklich so wenig?
04:39Er vertraut Annabelle.
04:41Und wenn es hart auf hart kommt,
04:42dann tut er das, was sie sagt.
04:44Und dann bin ich geliefert.
05:12Was war das denn gerade?
05:17Max hat mich tatsächlich geküsst.
05:19Einfach so.
05:20Der...
05:21Was bildet der sich eigentlich ein?
05:26Naja, Nina, zum Küssen gehören ja immer noch zwei.
05:29Hat dir doch gefallen, oder?
05:34Naja, verdammt, weil es vielleicht ein bisschen so war wie früher.
05:36Na und?
05:37Schließlich haben wir uns geliebt.
05:38Damals.
05:41Ja, aber das gibt Max doch noch lange nicht das Recht,
05:43mich heute in so eine Situation zu bringen.
05:46Ich liebe Ben.
05:48Punkt.
05:51Punkt.
06:06Ihr seid schon fertig mit dem Brunch?
06:10Schon ist gut.
06:11Du warst ziemlich lange unterwegs.
06:13Tut mir leid.
06:15Wo sind die anderen?
06:17Viktoria und Hagen sind nach Hause
06:19und Annabelle kümmert sich um ihren Falken, glaube ich.
06:22Sie hat einen Falken?
06:23Ja.
06:25Ungewöhnliches Hobby.
06:28Annabelle ist eine ungewöhnliche Frau.
06:30Wie alle deine Ehefrauen.
06:33Ja, es scheint, wir von weitem sind ziemlich wählerisch in unserer Beziehung.
06:38Hast du Nina getroffen?
06:40Warum fragst du?
06:43Nur so.
06:45Hast du?
06:46Ja.
06:48Und?
06:50Nichts und alles in Ordnung.
06:52Wir sind uns zufällig begegnet, haben kurz geredet und dann...
06:56Hast du mit Helena telefoniert?
07:00Nein.
07:02Warum soll ich sie anrufen?
07:05Um sie mit Vorwürfen zu überschütten?
07:07Lass die Vorwürfe einfach weg.
07:09Weißt du, sie hat mit ihrem Fehltritt unsere Ehe zerstört.
07:12Und jetzt auch noch fast unsere Familie.
07:14Eure Ehe ist doch nicht wegen ihres Fehltritts gescheitert.
07:16Sie muss zumindest geahnt haben, dass ich nicht Victorias Vater bin.
07:20Aber sie hat nichts gesagt.
07:21All die Jahre.
07:22Kein Sterbenswörtchen.
07:24Weil sie es genauso wenig wusste wie du.
07:25Auch sie war sich sicher, dass du der Vater bist.
07:28Dann hat sie nicht nur uns belogen, sondern auch sich selbst.
07:31Der Job ist super.
07:33Aber die Kunden sind so komisch.
07:36Streich denn seine Fenster rosa, bitte.
07:38Ist doch mal was anderes.
07:39Das hat der Chef auch gesagt.
07:41Ach, durftest du denn schon selbst streichen?
07:44Ich hab heute Eimer geschleppt, Farbe angerührt, Eimer geschleppt und Pinsel ausgewaschen.
07:50Naja, das ist wohl am Anfang so.
07:55Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
07:57Hast du Hunger?
07:59Nee, mir ist ein bisschen schlecht.
08:01Ich denke, die benutzen heutzutage gar nicht mehr diese giftigen Farben.
08:05Ja, doch.
08:05Für Fenster brauchst du was wetterfestes.
08:08Aber der Chef meinte, man gewöhnt sich dran und es sei alles total ungiftig.
08:12Hallo.
08:13Hallo, Tobias.
08:14Hallo.
08:15Setz dich.
08:16Das Essen ist gleich fertig.
08:17Sehr gut.
08:19Und du?
08:20Hast du schon gegessen?
08:21Ach, nimm doch eine kleine Portion.
08:23Ah, na komm.
08:26Ja, wie war's denn?
08:28Ich hoffe, Fred hat dich nicht zu hart drangenommen.
08:30Nein, nein.
08:31Herr Sikorski ist total nett.
08:33Er hat gesagt, heute Nachmittag darf ich mithelfen.
08:35Die Decke muss gestrichen werden.
08:37Das ist bestimmt ein gutes Gefühl, wenn man am Ende des Tages in einem frisch gestrichenen Raum steht und weiß,
08:43was man geschafft hat.
08:45Mhm.
08:46Ganz bestimmt.
08:47Glaube ich zumindest.
08:59Na schön.
09:01Max hat mich geküsst.
09:03Weil wir uns sehr nahe waren.
09:04Aber inzwischen ist doch viel zu viel passiert.
09:08Max muss das akzeptieren.
09:15Ich muss unbedingt mit Ben reden.
09:17Die Vergangenheit darf sich nicht zwischen uns stellen.
09:19Nina!
09:20Hi.
09:20Gut, dass du da bist.
09:22Bist du mit den Fotos fertig?
09:23Äh, noch nicht ganz.
09:24Du, wir haben gerade Pizza geholt.
09:26Es reicht für drei.
09:26Hast du Hunger?
09:27Ben, kann ich ganz kurz...
09:29Alles klar?
09:31Ja.
09:33Ja, klar.
09:34Ich müsste nur...
09:35Ah, Sie sind bestimmt Nina!
09:37Hallo.
09:38Du bist Bens kleine Schwester Maike.
09:40Halbschwester, genau genommen.
09:41Aber das macht eigentlich keinen Unterschied.
09:43Na ja, herzlich willkommen.
09:44Danke.
09:46Ja, wollen wir in die Küche?
09:48Pizza wird gerade.
09:49Oder hast du noch was zu erledigen?
09:51Nein, hat Zeit.
09:52Okay.
09:55Schön, dass wir uns endlich kennenlernen.
09:57Ja, das finde ich auch.
09:59Ben hat schon viel von Ihnen erzählt.
10:01Aber sag bitte du.
10:02So alt bin ich auch wieder noch nicht.
10:05Gern.
10:06Und jetzt, wo wir auch bald verwandt sind...
10:09Ja, weil ihr doch heiratet.
10:11Ach so, ja.
10:14Ben hat erzählt, du hast dich an der Kunsthochschule beworben.
10:16Ja, aber das war vergebens.
10:17Die meinten, ich soll mir lieber erst mal einen Job suchen.
10:20Na, dass sie von anderen bloß nicht einreden, was gut für dich ist.
10:23Wie war das denn bei Ihnen?
10:24Äh, bei dir?
10:26Du bist Fotografin?
10:27Ja.
10:28Ich glaube, ich hatte einfach Glück.
10:31Nicht nur bei der Studienbewerbung.
10:34Dann kommst du auch noch hin, Schwesterchen.
10:36Jetzt bin ich erst mal froh, dass ich hier bin.
10:40Tono oder Spinacci?
10:44Nina träumt von mir.
10:46Passiert ihr euch wieder.
10:47Wie bitte?
10:49Tono oder Spinacci?
10:51Ähm, beides.
10:53Was ist denn?
10:58Sehr witzig.
11:00Ach, komm.
11:02Lass mich belogen.
11:0330 Jahre lang.
11:05Mich und Viktoria.
11:06Richard, ich kann mir nicht vorstellen, dass...
11:09Das Testergebnis ist eindeutig.
11:12Weiß Viktoria?
11:13Ja.
11:15Und?
11:16Sie weiß, zwischen uns wird sich nichts ändern.
11:19Wie geht es ihr?
11:20Ach, das interessiert dich?
11:22Richard, bitte.
11:24Es geht ihr gut.
11:25Ich buche sofort einen Flug.
11:27Morgen früh bin ich in Falkenthal.
11:28Das wirst du nicht tun.
11:30Ich bin ihre Mutter.
11:32Deine Anwesenheit hier wäre alles andere als hilfreich.
11:34Wir versuchen hier, deinen Fehltritt zu ignorieren.
11:36Du würdest nur stören.
11:38Richard, ich bin doch genauso betroffen wie ihr.
11:41Das musst du mir glauben.
11:41Nein.
11:43Ich will dich hier nicht sehen.
11:44Bist du wirklich sicher, dass das Ganze nicht doch ein Irrtum ist?
11:48Das müsstest du doch am besten wissen, ne?
11:50Das ist nicht fair.
11:52Richard.
11:53Du hast dich entschieden, vor 30 Jahren.
11:56Dabei sollten wir es belassen.
12:03Naja, manch einer braucht eben länger, bis er weiß, was er will.
12:05Ja, aber dass du in die Werbung gehst, war doch von Anfang an klar.
12:08Wieso?
12:08Na, erinnerst du dich noch, als du uns in deinen letzten Schulferien besucht hast?
12:13Na, Mutter und ich waren doch auf dem Flohmarkt.
12:15Oh, nein, nein, nein, nein.
12:16Oh, nein, nicht die Geschichte, bitte.
12:18Wieso?
12:19Du kommst da echt gut dabei weg?
12:20Die beiden saßen auf dem Flohmarkt, wollten was verschabeln und gucken sich die ganze Zeit an,
12:25langweilen sich, trinken Tee und lassen die Leute vorbei.
12:27Ja, und dann kommt er und eine Stunde später war alles verkauft.
12:29Ja, weil ich nett war zu ihm.
12:31Du hast eine Riesenshow veranstaltet.
12:34Ben ist ein echter Familienmensch.
12:36Er hat keine zehn Minuten gebraucht, um seine Schwester auf andere Gedanken zu bringen.
12:41Die beiden verstehen sich, obwohl sie sich wahrscheinlich gar nicht so oft begegnet sind.
12:45Alles könnte so einfach sein und harmonisch, wie jetzt.
12:48Ich kann ganz gut verkaufen, aber ich wollte eigentlich Wahlfänger werden.
12:55So, und wie alt warst du da?
12:57Naja, ich hab schon...
12:59Das war, als ich Moby Dick gelesen habe. Wie alt ist man da?
13:02Pff, das wusste ich gar nicht, dass du mal so ein Träumer warst.
13:05Wieso warst?
13:06Zum Beispiel jetzt.
13:07Jetzt stell dich mir gerade vor, dass du...
13:09Mein Träumer.
13:11Ich darf unsere Liebe nicht gefährden.
13:14Ich muss Max klar machen, dass dieser Kuss nichts zu bedeuten hat.
13:17Was war, ist vorbei.
13:19Jetzt gehöre ich zu Ben.
13:21Also los, Nina.
13:22Bevor Max sich irgendwelche Schwachheiten einbildet.
13:25Nina?
13:28Wo warst du?
13:30Ich?
13:33Kaffee?
13:34Frau?
13:35Pass auf, wir war schon ab.
13:36Du schmeißt die Kaffeemaschine an.
13:38Äh, später, Ben, ja.
13:39Ich...
13:40Ich muss eben noch schnell was erledigen.
13:42Bis später, ja.
13:44Ciao.
13:45Okay.
13:49Frau.
14:01Ich geh schon.
14:02Ja.
14:07Birgit.
14:07Birgit.
14:07Ach, das ist ja schön, mich zu hören.
14:10Wie geht's deiner Tante?
14:12Ah, verstehe.
14:14Ach, bei uns ist alles in Ordnung.
14:16Ja, meinem Rücken geht's schon vieler viel besser, aber...
14:18Weißt du, das neueste Eric macht jetzt eine Ausbildung?
14:21Als Maler.
14:22Nein, als Maler und Lackierer.
14:25Ach, ich hatte den Eindruck, dass es ihm Spaß macht.
14:29Ja, hätte ich auch nicht gedacht.
14:31Aber der Junge ist eigentlich ein guter Kerl.
14:33Man braucht nur ein bisschen Anleitung.
14:35Ja, mach ich.
14:37Ja, auch liebe Grüße von Eva zurück.
14:41Ja, grüß deine Tante und sag ihr gute Besserung.
14:45Ja, ich dich auch.
14:47Also.
14:49Und?
14:50Was sagt sie?
14:52Erstmal liebe Grüße und...
14:54Naja, ihre Tante geht schon besser, aber...
14:57Das kann sich jeden Tag ändern.
14:59Aber sie war ziemlich überrascht, als sie ihr von Eriks Ausbildung erzählt hat.
15:03Na ja, noch hat er sich ja nicht dafür entschieden.
15:05Ja, aber dass er sich überhaupt so was überlegt,
15:08dass er was Anständiges macht, das ist doch schon überraschend genug.
15:11Ja, ich weiß.
15:12Aber wir sollten ihn nicht unter Druck setzen.
15:15Wieso? Das macht doch niemand.
15:16Ja, jedenfalls sehr glücklich sah er heute nicht aus.
15:19Der erste Tag ist immer der Schlimmste.
15:21Ist doch völlig normal.
15:22Mag ja sein.
15:24Aber wenn wir ehrlich sind,
15:26Decken streichen,
15:27also ist eigentlich nicht sein Berufswunsch gewesen.
15:31Na ja, aber...
15:32Tätowierer?
15:34Ich glaube, er hat eingesehen,
15:36dass er jetzt erstmal eine vernünftige Grundlage braucht.
15:38Eine Perspektive.
15:40Und danach kann er sich immer noch ausprobieren, wie er will.
15:43Ich hoffe, du hast recht.
15:54Herein.
15:56Ja, schön, dass Sie pünktlich sind.
15:58Ich gehe davon aus, dass Sie niemand gesehen hat.
16:00Ich habe den Hintereingang genommen,
16:02wie Sie gesagt haben.
16:02Gut, bitte.
16:04Gibt es Schwierigkeiten?
16:06Wenn jemand Schwierigkeiten hat,
16:08dann ist das meine liebe Stieftochter Viktoria.
16:11Das ist nur noch eine Frage der Zeit.
16:12Dann wird sie genau da sein,
16:14wo sie Patrizia haben wollte.
16:16In der Gosse.
16:17Warum haben Sie mich herbestellt?
16:23Gutes Geld?
16:24Für gute Arbeit.
16:27Wissen Sie schon, was Sie jetzt machen werden?
16:29Nein.
16:33Das ist aber noch nicht alles.
16:35Den Rest bekommen Sie, wenn alles erledigt ist.
16:37Ja, aber...
16:38Es darf keinerlei Hinweise geben,
16:40dass wir etwas mit den Briefen von Wessinger
16:42oder mit dem Vaterschaftstest zu tun haben.
16:45Wer sollte darauf kommen?
16:46Vernichten Sie alle Beweise.
16:48Sämtliche Schriftproben von Wessinger,
16:51Briefe, Fotos.
16:53Verbrennen Sie alles.
16:54Ich werde mich darum kümmern.
16:58Gut.
16:59Haben Sie schon mal
17:01über eine längere Reise nachgedacht?
17:03Thailand soll sehr schön sein.
17:06Ich weiß nicht, ob mir das Klima bekommt.
17:08Es ist dort auf jeden Fall gesünder als hier.
17:12Thailand soll außerdem sehr teuer sein.
17:15Ach, auch dafür finden wir eine Lösung.
17:18Es ist ein Vergnügen,
17:19mit Ihnen Geschäfte zu machen.
17:21Solange Sie genau das tun,
17:23was ich Ihnen sage.
17:29Leider merken das die meisten erst,
17:31wenn es zu spät ist.
17:40Was nimmst du da?
17:42Nichts.
17:42Nichts.
17:43Wasser, völlig harmloses Beruhigungsmittel.
17:45Das brauchst du doch überhaupt nicht.
17:48Da wäre ich mir nicht so sicher.
17:49Aber ich, solange du dich nicht selber fertig machst,
17:51kann nichts passieren.
17:52Ja, das hört sich so einfach an.
17:55Vicky, Richard steht zu dir.
17:56Daran kann niemand was ändern.
17:57Auch Annabelle nicht.
17:58Das glaubst du.
17:59Und außerdem bin ich doch auch noch da.
18:01Also gibt es keinen Grund zur Sorge.
18:02Richard ist nicht mehr mein Vater.
18:04Ich meine, wenn das kein Grund zur Sorge ist,
18:06dann weiß ich auch nicht, dass es einmal...
18:07Vicky, er ist dein Vater.
18:13Sag mal, spinnst du?
18:14Was schläufst du hier rum?
18:15Hey, hey, hey.
18:15Sag mal, hat sie ihre fünf Minuten?
18:18Ich bin ja schon...
18:27Jetzt setz dich erst.
18:30Sie hat nichts gehört, okay?
18:32Ich muss dich fassen.
18:33Hey, sie hat nichts gehört.
18:39Oh Gott.
18:48Tut mir leid, dass du warten musstest.
18:51Ich hatte nicht damit gerechnet...
18:52Wir müssen reden, Max.
18:53Setz dich doch bitte.
18:54Nein, danke.
18:56Unsere Begegnung heute Morgen...
18:58Es hatte nichts zu bedeuten.
19:01Den Eindruck hatte ich nicht.
19:03Es ist aber so.
19:04Und ich möchte nicht, dass du...
19:06dass du dir irgendwie was vormachst.
19:09Die Frage ist doch,
19:10wer von uns beiden sich was vormacht.
19:13Wir haben uns geküsst, schon vergessen.
19:16Nein, aber das heißt nichts.
19:18Wir sind uns zufällig begegnet,
19:20wir waren beide etwas melancholisch,
19:21da passiert sowas schon mal.
19:22Das sehe ich anders.
19:24Wir sind uns nicht zufällig begegnet
19:26und auch nicht irgendwo,
19:27sondern an einem See.
19:30Wie früher an unseren Hochzeitstagen.
19:32Weil wir uns an einem See kennengelernt haben.
19:33Genau das habe ich befürchtet,
19:35dass du das missverstehst.
19:36Das gibt es an einem Kuss,
19:37misszuverstehen.
19:38Alles scheinbar.
19:41Dann war der Kuss für dich
19:42also eher so eine Art Unfall.
19:45Ja, wenn dir das hilft.
19:47Das war ein Fehler.
19:49Tut mir leid.
19:51Mir nicht.
20:09Was soll das heißen?
20:15Das passiert hier bestimmt auch.
20:19Hi, Ben.
20:20Hey.
20:21Hallo, Andreas.
20:22Wie geht's?
20:22Das ist Andreas, das ist Maike, meine Schwester.
20:24Hallo, Schwester.
20:25Aber fühlt sich gar nicht halb an.
20:27Nee, überhaupt nicht.
20:29Hallo, ich bin Silke.
20:31Hallo.
20:31Hey.
20:32Wo habt ihr eigentlich Lukas gelassen?
20:33Ja, ey, Lukas ist oben,
20:35aber wir hören ja mit,
20:36falls ihr Unsinn macht.
20:37Ach so.
20:38Lukas ist unser Sohn.
20:39Wollt ihr was trinken?
20:40Garne?
20:42Es ist doch ganz einfach.
20:43Ich liebe dich und du liebst mich.
20:45Nein, ich liebe Ben.
20:47Was du dir einbildest,
20:48ist mir ziemlich egal, Max.
20:51Und nicht jede Frau,
20:52die du küsst,
20:52will sofort mit dir zusammen sein.
20:54Ich rede doch nicht von jeder Frau.
20:56Es geht um uns beide.
20:58Nochmal zum Mitschreiben.
21:00Ich bin mit Ben zusammen
21:01und ich bin mit ihm glücklich.
21:03Je häufiger du das sagst,
21:04desto weniger glaube ich dir.
21:06Ja, weil du es nicht glauben willst,
21:07aber das ändert ja nichts an der Tatsache.
21:09Nina, wenn du ganz zu Ben stehen würdest...
21:11Das tue ich.
21:12Warum hast du denn überhaupt zugelassen,
21:13dass ich dich küsse?
21:18Wahrscheinlich, weil mir unsere Ehre nie egal war.
21:19Und weil ich dich sehr geliebt habe, Max.
21:25Aber das ist vorbei.
21:28Nein.
21:29Ist es nicht.
21:31Und auch wenn du dich dagegen wehrst,
21:32ich weiß inzwischen,
21:34dass ich dir nicht gleichgültig bin.
21:35Das habe ich auch nie behauptet.
21:37Aber ich liebe einen anderen.
21:42Weißt du was, Max?
21:44Glaub doch einfach, was du willst.
21:45Ja?
22:00Mir ist immer noch kalt.
22:03Hauptsache, du wirst nicht krank.
22:05Wolltest du dir nicht vorhin was Warmes holen?
22:07Ja.
22:08Aber?
22:09Victoria hat mich schon wieder so blöde angemacht.
22:12Ja.
22:13Die ist in letzter Zeit überhaupt ziemlich nervös.
22:16Aber muss sie das immer an mir auslassen?
22:18Ich meine, auch wenn sie die Tochter vom großen Richard van Weyden ist,
22:20ich bin nicht ihr verdammter Fußabtreter.
22:24Störe ich?
22:26Überhaupt nicht.
22:28Frau Landmann, haben Sie nichts zu tun?
22:31Ich wollte sowieso gerade schließen.
22:36Sag mal, was fällt dir eigentlich ein?
22:39Entschuldige mal, ich wollte einfach nur meine...
22:40Ja, schon klar.
22:41Du wolltest natürlich niemandem erzählen,
22:43dass ich nicht Richards Tochter bin, nicht?
22:44Das ist ja einfach nur so rausgerutscht.
22:46Was?
22:47Wie meinst du, dass du bist nicht Richards Tochter?
22:49Jetzt tu doch nicht so scheinheilig.
22:51Du hast doch vorhin genau gehört,
22:52was Haben und ich besprochen haben.
22:53Bitte?
22:54Ich...
22:55Ich...
22:56Ich habe keine Ahnung.
23:02Oh Mann, und der wollte dich wirklich umbringen, dieser...
23:05Jörg.
23:06Na ja, er wollte zumindest, dass ich mein Kind verliere.
23:08Aber er ist doch der Vater.
23:10Ja, der war halt total durchgeknallt.
23:13Ja, und warum warst du denn überhaupt mit ihm zusammen?
23:16Das...
23:16Das ist eine längere Geschichte
23:18und außerdem ist es schon lange vorbei.
23:21Ja klar, verstehe ich.
23:22Halte ich hier auch nur auf.
23:24Ich setze mich da vorne an den Tisch, ja.
23:25Du, wenn du noch was brauchst, sagst Bescheid, gell?
23:27Mhm.
23:28Ja.
23:30Oh, Alter.
23:32Oh Gott, das tut mir leid.
23:36Nein, es ist meine Schuld.
23:40Ich bin manchmal ein bisschen...
23:43Ich verspreche dir, ich übernehme die Rechnung für die Reinigung.
23:48Ja.
23:49Ja.
23:54Ja.
24:03Oh Gott, das tut mir leid.
24:12Ich hatte mich jemanden, der sich nicht gemacht hat.
24:17Ich verspreche dir zu mir.
24:19Hi, Ben.
24:20Hey, sag mal, weißt du, wo die Infobroschüre für Merzheimer ist?
24:23Nein.
24:25Hoffentlich hat Lely die nicht mehr nach Toulouse genommen.
24:29Wo ist eigentlich Maike?
24:30Maike, die ist ein Cosi. Ich wollte nicht, dass sie alleine rumhängt.
24:34Verstehe.
24:35Sag mal, wo warst du eigentlich gerade? Warst du plötzlich weg?
24:41Ich war bei Max.
24:43Machst du?
24:44Ja, ich musste was mit ihm klären. Wir sind uns heute schon mal begegnet.
24:48Am See.
24:51Am See?
24:53In eurem Hochzeitstag?
24:55Ja, das war purer Zufall. Nur Max hat das leider missverstanden, glaube ich.
25:01Er hat versucht, mich anzubaggern.
25:05Hätte ich angebaggert.
25:09Ja, also...
25:11Er wollte mich küssen.
25:17Ziemlich daneben, dein Ex.
25:18Findest du nicht?
25:21Und jetzt?
25:23Was?
25:25Ja, weiß er jetzt, dass es keinen Sinn hat? Hast du es ihm gesagt, oder...?
25:28Ja, klar.
25:29Gut.
25:31Ja?
25:34Ja?
25:37Wo ist es los?
25:38Ich nehme meine Faktor.
25:40Ich esse die Infobuschüre da.
25:45Ben?
25:47Warte mal.
25:50Das ist die?
25:52Ja.
25:53Danke.
26:06Na nun, schon Feierabend?
26:09Schon ist gut.
26:12Anstrengend, hm?
26:15Alles Gewöhnungssache.
26:17Der Chef meinte, dass Deckenstreichen somit zum härtesten gehört.
26:20Wenn man die ganze Zeit den Kopf im Nacken hat.
26:22In diesem Sinne.
26:24Kannst du dir vorstellen, da eine Lehre zu machen?
26:28Klar.
26:32Naja, also mit Tätowieren hat das ja wenig zu tun.
26:36Und wenn schon.
26:38Es ist was Solides und Maler werden immer gebraucht.
26:41Das hätte auch Tobias sagen können.
26:43Außerdem hast du selbst gehört, dass ich nicht begabt bin.
26:46Das stimmt nicht, das hat keiner behauptet.
26:49Zum Deckenstreichen reicht es jedenfalls.
26:55Aber es hat doch keinen Zweck, wenn es dir keinen Spaß macht.
26:59Oma, die Zeiten haben sich geändert.
27:02Heute musst du nehmen, was du kriegen kannst.
27:04Mit Spaß hat das nicht viel zu tun.
27:06Hat das dein Meister gesagt?
27:07Nein, der Geselle.
27:08Der wollte eigentlich Gitarrist werden.
27:11Also ich finde, du bist zu jung.
27:14Um auf deine Träume zu verzichten.
27:16Mach ich ja nicht.
27:17Nein.
27:19Oma, ein Job ist dazu da, dass man Geld verdient und Spaß.
27:22Dann sucht man sich woanders.
27:24Also Erik, die Arbeit macht einen großen Teil deines Lebens aus.
27:28Den größten.
27:29Willst du jeden Morgen aufstehen und denken,
27:31ich habe keine Lust, das zu tun, was ich jetzt hier mache.
27:34Aber ich muss es.
27:35Sonst kriege ich am Ende des Monats kein Gehalt.
27:37Ja, die meisten machen das so.
27:39Ja, aber das ist deswegen noch lange nicht gut.
27:41Ihr wolltet doch, dass ich eine Ausbildung mache.
27:42Ja, das wollen wir auch immer noch.
27:44Aber du musst nicht uns zuliebe etwas anfangen,
27:46was dir nicht gefällt.
27:56Ich habe mich blamiert bis auf die Knochen.
27:58Nein, das hast du nicht.
27:59Und jetzt beruhig dich bitte.
28:00Verstehst du nicht?
28:01Jetzt wissen es alle.
28:02Das ist doch Quatsch.
28:03Elsa ist keine Labertasche.
28:04Ach nein.
28:05Nein.
28:05Sie redet vielleicht ein bisschen viel, aber sie weiß, wann sie den Mund zu halten hat.
28:08Es ist ja sehr beruhigend.
28:10Es ist ja auch letztendlich völlig egal.
28:11Es weiß sowieso irgendwann jeder, dass ich nicht mehr dazu gehöre.
28:14Ja, du hast recht.
28:15Du gehörst nicht mehr dazu.
28:17Sobald du dran glaubst.
28:18Hör mal, jetzt komm mir mal nicht mit deinen komischen Psychotherapie...
28:21Warte mal.
28:23Vicky, dein Vater hat dir immer und immer wieder klargemacht, dass das Ergebnis des Tests
28:28nichts für ihn ändert.
28:29Also...
28:29Kapierst du das nicht?
28:31Ich bin nicht mehr Richards Tochter.
28:33Das ändert alles.
28:34Du kapierst nicht.
28:35Er liebt dich und er glaubt an dich.
28:37Er glaubt Annabelle.
28:38Und die hasst mich.
28:39Und deswegen gibst du so einfach auf?
28:41Das darf doch wohl nicht wahr sein.
28:43Das ist nicht die Viktoria, die ich geheiratet habe.
28:45Und das ist auch keine von beiden.
28:49Annabelle würde sich todlachen, wenn sie dich so sehen könnte.
28:51Und weißt du warum?
28:52Weil du es ihr so einfach machst.
28:55Danke, Dr. Freud.
28:57Gern geschehen.
29:11Wieso bist du eigentlich nicht so ein Psychotherapie-Quacksalber geworden?
29:16Weil mein Leben dann trist und öd und leer wäre
29:20und ich dich wohl kaum kennengelernt hätte, oder?
29:24Wohl kaum.
30:00Wie schön, dich zu sehen.
30:01Hallo, Mutter.
30:06Gut siehst du aus.
30:07Danke.
30:08Es geht mir auch gut.
30:09Es freut mich wirklich sehr.
30:12Und bist du jetzt...
30:15Ich meine, glaubst du, du wirst es jetzt auch ohne Alkohol schaffen?
30:21Es hat gedauert und viel Kraft gekostet.
30:25Aber ja, ich weiß jetzt, dass ich es auch so kann.
30:28Weil ich mir selber wieder vertraue und weil ich leben will.
30:32Nicht nur überleben.
30:37Als Nico gestorben ist, da dachte ich, jetzt geht gar nichts mehr.
30:41Ich habe mich so überflüssig gefühlt und so hilflos.
30:46Zum Glück ist das jetzt anders.
30:47Ich bin sehr stolz auf dich.
30:50Wahrscheinlich leicht für dich.
30:53Wahrscheinlich muss ich das alles durchmachen, um mit mir ins Reine zu kommen.
30:59Stellen Sie die Sachen einfach hier hin.
31:01Das Taxi muss im Moment da sein.
31:03Das wird nicht nötig sein.
31:05Unsere Limousine ist hier.
31:06Ich werde nicht mit dir fahren.
31:08Aber ich bin gekommen, um dich abzuholen.
31:11Nach Hause, zu deiner Familie.
31:13Nach Hause.
31:15Wie das klingt.
31:16Wunderbar, hoffe ich.
31:18Alle freuen sich auf dich.
31:20Das ist lieb, dass du das sagst.
31:24Mein Zuhause gibt es schon lange nicht mehr.
31:26Das stimmt doch gar nicht.
31:27Und das weißt du.
31:28Komm.
31:29Nein.
31:33Was soll das heißen, nein?
31:35Das soll heißen, dass ich nicht nach Falkenthal zurückkehren werde.
31:51Nina, du bist schon wieder zurück?
31:52Meike, hallo.
31:54Ich wollte nicht stören.
31:56Du störst nicht.
31:56Setz dich doch.
31:59Und?
31:59Wie war es?
32:02Was hast du denn gemacht?
32:04Ach, das ist...
32:05Ich bin manchmal ein bisschen ungeschickt.
32:07Das ist Cola.
32:08Ich ziehe mich gleich um.
32:11Sind die von dir?
32:13Mhm.
32:13Die sind aber toll.
32:16Leider nicht.
32:17Die eine Hälfte ist Schrott und die andere auch nicht wirklich zu gebrauchen.
32:21Ich weiß auch nicht, was heute mit mir los war.
32:23Naja, kein Wunder bei dem ganzen Stress, den du gerade hast.
32:27Naja, Ben hat erzählt, dass dein totgeglaubter Mann wieder aufgetaucht ist.
32:33Max, mein Ex-Mann, ja.
32:35Er war in Südamerika verschleppt.
32:38Was hat Ben denn noch so alles erzählt?
32:40Er hat nur von dir geschwärmt.
32:45Und wie ist das jetzt so, wenn auf einmal der Ex-Mann wieder in der Tür steht?
32:51Naja, im Grunde waren wir vorher schon getrennt, bevor er zu dieser Reise aufgebrochen ist.
32:54Insofern.
32:56Aber ich stelle mir das schon ganz schön komisch vor.
33:00Du sei mir nicht böse, Maike.
33:02Ich muss noch ein bisschen arbeiten.
33:03Okay.
33:05Ja, Entschuldigung.
33:05Ich bin manchmal ein bisschen neugierig.
33:09Wenn dir das zu viel wird, dann sag Bescheid, ja?
33:11Mach ich.
33:12Kein Problem.
33:13Oder wenn ich störe oder so.
33:14Du störst nicht.
33:16Ich fühle dich wie zu Hause.
33:17Danke.
33:19Maike?
33:20Mhm?
33:21Ich freue mich wirklich, dass du da bist.
33:23Okay.
33:26Ich wüsste auch nicht, wo ich im Moment lieber sein würde.
33:33New York?
33:34Was willst du denn in New York?
33:36Marie hat mir angeboten, als Designerin für die Vermont-Kaufhäuser zu arbeiten.
33:40Du hast mit Marie gesprochen?
33:42Ja.
33:43Sie hat mich hier öfter besucht und mir sehr geholfen.
33:47Ich dachte, du wolltest keinen Besuch.
33:50Ich musste über so viel nachdenken.
33:52Über meine Kindheit, über die Manufaktur, über Nikos Tod und...
33:57Auch über mein Leben mit dir.
33:59Und da hast du beschlossen, mich in Zukunft...
34:03Davon auszuschließen.
34:06Ich hab einfach festgestellt, dass es fast immer deine Wege waren, die ich bisher in meinem Leben gegangen bin.
34:12Meine Wege?
34:15Manchmal waren es dieselben.
34:17Manchmal ein Stückchen neben dir, aber...
34:20Meistens nur irgendwie hinter dir her.
34:24Ohne dich wirklich zu erreichen.
34:28Patricia, ich...
34:29Und jetzt ist es höchste Zeit, dass ich herausfinde, welcher Weg mein eigener ist.
34:36Unabhängig von dir.
34:39Kannst du das verstehen?
34:44Ich denke schon.
34:47Aber warum muss dieser Weg denn unbedingt nach New York führen?
34:51New York ist weit weg, ich weiß, aber...
34:55Zu weit weg.
34:59Ich verstehe.
35:01Weit genug weg von mir.
35:11Mach's kurz.
35:16Ich hoffe, du bekommst am Ende, was du willst.
35:19Was immer das sein mag.
35:21Danke.
35:23Ich wünsche dir viel Glück und...
35:27Bitte pass auf dich auf.
35:28Das mach ich.
35:33Vielleicht kannst du mir ja eines Tages verzeihen, dass ich dir nie die Mutter gewesen bin.
35:38Die, die du immer gewünscht hast.
35:42Das hab ich längst.
35:45Und wer weiß, vielleicht kommst du ja irgendwann zurück nach Falkenthal als berühmtes Star-Designerin.
35:52In die Manufaktur.
35:54Ja, warum nicht?
35:59Warte lieber nicht auf mich.
36:02Ja, ja.
36:04Ich weiß.
36:14Ja, ich bin nervös.
36:42Esa, ich möchte heute nicht gestört werden.
36:45Wenn irgendjemand anruft, schreib es bitte auf.
36:46Ich rufe zurück, sobald ich Zeit habe.
36:50Entschuldigung.
36:52Habers?
36:52Nein, doch nichts.
36:53Ah, Haberland hat angerufen.
36:54Haberland?
36:55Dein 16 Uhr Termin.
36:56Er fragt, ob du eine 5 Stunde eher kannst.
36:58Kann ich?
36:59Laut deinem Terminkalender, ja.
37:00Und sonst?
37:02Ich bin in meinem Büro.
37:04Soll ich dich erinnern?
37:05Weswegen?
37:06Na, der Termin, Haberland.
37:08Ach so, ja.
37:09Ben, die Mappe.
37:14Was ist denn los mit dir?
37:16Wieso?
37:17Du schleichst hier rum wie eine Rolle Falschgeld,
37:19rennst Viktoria fast über den Haufen,
37:20erinnerst dich an nichts, vergisst die Mappe.
37:23Alles easy.
37:24Ah, und draußen regnet rosa Elefanten?
37:26Was?
37:27Du bist doch total durch den Wind.
37:32Max hat Nina angegraben.
37:34Was im Prinzip nicht so schlimm ist,
37:36zumal Nina nicht drauf eingegangen ist.
37:38Aber?
37:38Es ärgert mich.
37:40Bei jedem anderen wüsste ich, was ich tun muss.
37:42Aber das, das, das, das ist Mr. Max van Weiden
37:44aus dem Reich der Toten.
37:45Paulas Vater, Ninas Ehemann.
37:46Ah!
37:47Gott, ihr Männer seid ja manchmal noch komplizierter,
37:49als wir Frauen.
37:49Danke, danke, danke, das hilft mir wirklich weiter.
37:52Wie wär's, wenn du zur Abwechslung
37:53mal auf dein Gefühl hörst
37:54und nicht auf dein Verstand?
37:56Ich sag dir Bescheid.
37:59Weswegen?
38:00Na, der Termin.
38:00Haberland, Lanzino?
38:02Ja, ja.
38:03Ja, keine Ursache.
38:05Danke.
38:06Die Mappe.
38:06Ben, die Mappe!
38:13Ja, ich komm gleich.
38:22Oh, Mist.
38:25Hallo?
38:26Sind Sie doch da?
38:33Na, toll.
38:45Ja, nein, irgendwelche Anrufe?
38:48Eher zwei.
38:48Ich hab's dir aufgeschrieben.
38:50Aber ich find's irgendwie besser,
38:51wenn du dir deine eigene Sekretärin...
38:53Ich brauch Wasser.
38:55Ich hab hier noch eine Flasche.
39:20Was starrst du mich so an?
39:22Ist irgendwas?
39:27Falkenthal Porzellan Ritter?
39:29Ach, guten Tag, Herr Oettinger.
39:34Ach, nein, Herr Wessinger.
39:36Da müssten Sie leider morgen noch mal anrufen.
39:38Ja, natürlich, Herr Wessinger.
39:40Ja, ja.
39:41Auf Wiederhören.
39:42Auf Wiederhören.
39:45Was hast du hier gefunden?
39:46Hörst du mit Wessinger?
39:48Wessinger?
39:49Das war Herr Oettinger, der hat...
39:50Ihr wollt mich alle fertig machen.
39:52Aber das wird euch nicht gelingen.
40:11Kann man dir irgendwie helfen?
40:13Oh, hallo, Tim.
40:15Hi.
40:15Ich...
40:15Ich hab mich ausgesperrt
40:17und ich wollte Silke fragen,
40:18ob sie mir vielleicht ein paar Sachen leihen kann.
40:20Bis mein Bruder wieder da ist.
40:24Das ist doch Silkes Wohnung?
40:25Ja, aber sie arbeitet gerade.
40:28Ah ja, das hätte ich mir gleich denken können.
40:30Ich bin manchmal echt ein bisschen blöd.
40:31Ach komm, mach dich mal nicht fertig.
40:33Also, wenn du willst, kannst du auch kurz zu mir,
40:35bis Ben wieder da ist.
40:36Zu dir?
40:38Keine Angst, ich beiße nicht.
40:40Natürlich nicht.
40:42Und ich hab auch noch ein paar Klamotten da.
40:43Es sei denn...
40:45Du hast absichtlich nur ein Handtuch an.
40:48Ich hab noch was drunter.
40:49Ja.
40:51Ja, was ist jetzt?
40:52Ist kalt auf dem Flur.
41:01Gut, dann sind wir uns einig.
41:02Ja.
41:03Vielen Dank.
41:04Bitte.
41:10Entschuldigen, bitte.
41:12Annabelle?
41:16Ich darf mal eben?
41:18Ähnlich gesagt.
41:18Keine Angst, es dauert nicht lange.
41:22Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, zurückzukommen
41:24und feststellen zu müssen, dass sich vieles verändert hat.
41:27Ich wüsste nicht, dass...
41:28Aber das gibt Ihnen noch lange nicht das Recht,
41:29sich in fremde Beziehungen einzumischen, ne?
41:32Was wollen Sie von mir?
41:34Lassen Sie Nina ab sofort in Ruhe.
41:36Nina ist erwachsen.
41:37Sie kann für sich selbst entscheiden.
41:38Ja, genau das hat sie bereits getan.
41:41Sicher?
41:42Ja.
41:42Ich bin ganz sicher.
41:43Akzeptieren Sie einfach, dass Sie draußen sind.
41:44Okay?
41:45Nina sieht das offensichtlich anders.
41:47So wie sie mich geküsst hat.
41:50Das fühlte sich ganz und gar nichts an, als ob ich draußen wäre.
41:58Mit Lastung?
41:59Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn wir dir vorübergehend Max zur Seite stellen würden?
42:02Du bist keine von beiden mehr.
42:05Beim kleinsten Fehler wird dich Richard fallen lassen.
42:07Bist du sicher, dass du noch genauso viel für Nina empfindest?
42:09Ja.
42:10Max küsst dich an eurem Hochzeitstag und du behauptest, das sei unwichtig.
42:15Warum leugnest du, dass zwischen uns was ist?
42:17Die Frage ist doch eigentlich, wem du glauben willst.
42:20Mir oder deinen Zweifeln?
42:22Ja.
42:25Sein I duplic.
42:26Die Frage ist doch eigentlich, was dich alles ey?
Kommentare