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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:02Ja? Max?
01:05Tut mir leid, Lena, es ging nicht früher. Ich habe eine schlechte Nachricht.
01:09Der Vorstand hat kalte Füße gekriegt.
01:11Mehr als die sieben Millionen, die wir euch schon zugesagt haben, sind im Moment nicht drin.
01:16Ach, im Endeffekt bin ich ganz froh drüber. Also vergiss es.
01:19Also jetzt warte erst mal ab.
01:21Ich glaube kaum, dass August Mayer bei diesem Kurs verkauft.
01:25Also ohne die Mehrheit gehe ich nicht in die Hauptversammlung.
01:27Lena, mach mal hin. Ich muss in die Schule.
01:31Dann steige ich eben aus.
01:33Ich habe das alles sowas von satt, Max. Das kannst du dir überhaupt nicht vorstellen.
01:37Und diese ewige Unsicherheit ist auch nicht gerade förderlich für meine Kreativität.
01:40Mach jetzt nichts Unüberlegtes, Lena.
01:42Ja. Ich bin heute Abend in München und dann besprechen wir alles, ja?
01:47In aller Ruhe.
01:48Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
01:50Wir haben heute Testshows in der Galeria.
01:52Aber ich versuche, dich danach zu erreichen, ja?
01:55Ciao.
01:57Aussteigen?
01:58Wie meinst denn du das?
02:00Lass uns fahren.
02:07Bitte sehr, Frau Stammel.
02:08Ach, also, dass Sie das nicht vergessen haben. Danke.
02:13Reiner Egoismus, Frau Stammel. Ich brauche nämlich Ihre professionelle Unterstützung.
02:16Oh.
02:18Guten Tag.
02:20Ja, gibt's denn sowas, Silke? Bist du von der Uni geflogen in Padua oder wie?
02:24Ist mein Mann hier?
02:25Nein, tut mir leid. Der hat sich heute freigenommen.
02:27Ja, die Stereoanlage wird in seine neue Wohnung geliefert.
02:30Neue Wohnung? Und wo soll die sein?
02:33Augustusstraße 15.
02:37Sag mal, redest du nicht mehr mit mir?
02:39Bis jetzt hast du nur dein übliches Blabla abgesondert und auf sowas fällt mir nichts mehr ein. Danke.
02:44Auch eine?
02:46Danke, nein.
02:48Wiedersehen.
02:50Das glaube ich kaum.
02:56Was war denn das?
02:57Eine Frau mit einem Eisbeutel als Herz.
03:00Ich muss Roland warnen, damit er sich warm anzieht.
03:07Da gehe ich schon ran.
03:15Ja, Althofer?
03:17Ich bin's.
03:18In etwa zehn Minuten wird's bei dir klingeln und deine Frau Doktor ins Bett wird vor der Tür stehen.
03:22Silke?
03:23Ach, du Schande.
03:24Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich jede andere weibliche Person, die sich möglicherweise in deiner Wohnung aufhält, im
03:30Kleiderschrank verstecken.
03:31Ja, danke, Felix.
03:33Bitte, bitte. Viel Glück.
03:43Los, aufstehen.
03:48Hier, bitte.
03:49Du musst verschwinden.
03:50Wenigstens für ein paar Stunden oder so.
03:51Hä?
03:52Ja, Silke ist auf dem Weg hierher.
03:54Na und?
03:56Hier, bitte.
03:57Bitte.
03:58Nein.
04:00Ich habe meinen ersten Termin mittags und ich bleibe im Bett, solange ich will.
04:04Aber Silke wird die Wohnung sehen wollen und...
04:06Und was?
04:07Sehen, dass du und ich hier zusammen leben?
04:10Roland, je früher, desto besser.
04:12Das hier ist unsere Wohnung und ich denke nicht daran, jedes Mal auf einer Parkbank zu sitzen, wenn du Besuch
04:18bekommst.
04:19Also, gib mir das Tablett wieder und die Zeitung, ja?
04:22Alles gut.
04:23Aber dann bleib in deinem Zimmer, bis ich Entwarnung gebe, ja?
04:26Ja.
04:27Zumal hast du das gelesen mit der Modenschau?
04:30Lena will die Modelle von ihrem neuen Designer vorstellen.
04:32Na ja, Modenschau ist übertrieben.
04:34Es sind ja nur fünf Models.
04:35Und das Ganze findet übrigens in Augsburg statt, so in der Galerie, auch nicht in Berlin oder Paris.
04:40Wie ist denn der neue Designer?
04:44Das wird sich zeigen.
04:45Und zwar nicht auf dem Lauftick, sondern beim Umsatz.
05:16Es ist noch nicht vom Joggen zurück.
05:18Und danach fährt sie noch die Angela in die Berufsschule.
05:21Aber sie muss eigentlich jeden Augenblick kommen.
05:23Gut, danke.
05:24Bitte, bitte.
05:24Ich bin nicht vom Joggen.
05:35Danke.
05:40Das war's.
06:11Das ist ja eine Überraschung.
06:13Hallo, Roland.
06:14Ich dachte, es ist der Lieferant. Ich krieg heute meine Stierwehranlage.
06:20Ja, du edel.
06:22Dann scheint es dir gut zu gehen, geschäftlich.
06:24Ja, komm, wir gehen nach oben.
06:26Und du, wie läuft es im Paar nur?
06:28Gut.
06:30Das heißt, es könnte besser gehen.
06:34Finanziell meine ich.
06:36Ach so, ja. Komm, setzen wir uns.
06:41Aber das lässt sich ja ändern, nehme ich an.
06:43Also, ich schicke dir doch jeden Monat was.
06:45Das ist auf die Dauer keine Lösung. Und außerdem ist es zu wenig.
06:50Also, was hältst du davon, wenn wir einen Schlussstrich ziehen und uns scheiden lassen?
06:57Wenn du meinst?
06:59Und wenn das nicht heißen soll, dass ich mich von dir freikaufen muss?
07:02Na ja, ganz billig wird das nicht.
07:04Aber ich bin mir sicher, wir werden uns einigen.
07:07Lass dich bitte nicht stören. Ich kann nur meine Handtasche nicht fügen.
07:11Hallo, Frau Eithufer.
07:12In der Kommode.
07:14Im Flur.
07:15In der Kommode? Wie kommt die denn da hin?
07:17Das ist ja merkwürdig.
07:22Bitte.
07:24Lass dir das erklären.
07:26Birgit ist eine Art Untermieterin, weil die Vermieterin der Wohnung...
07:29Hör auf.
07:30Außerdem ist es viel billiger. Ich alleine brauchte keine 140 Quadratmeter.
07:34Armer Roland.
07:36Zuerst zurück in dein altes Leben und jetzt auch noch zurück zu deiner Ex-Frau.
07:39Du machst wirklich Fortschritte.
07:42Niemand kann aus seiner Haut, Silke. Und du auch nicht.
07:45Sonst wärst du doch bei mir geblieben. Also.
07:50Wie viel?
07:52Tja, der Preis ist gerade um einiges gestiegen, Liebling.
07:56Du willst von meinem Anwalt hören.
08:14Du konntest es nicht lassen, wie?
08:16Nein.
08:17Birgit, das war ein teurer Auftritt.
08:19Silke wollte sich scheiden lassen und wir waren gerade dabei, uns über die finanziellen Dinge zu einigen.
08:23Aber jetzt wird sie natürlich auf betrogene Ehefrau machen und weiß Gott was verlangen.
08:28Entspann dich, Roland.
08:30Dann stelle ich hier eben einen Scheck aus.
08:33Das bin ich doch gewöhnt.
08:34Beim ersten Mal muss ich dich auch kaufen.
08:36Und ehrlich gesagt,
08:38das hat ja auch ein bisschen was Erotisches.
08:42Hör auf, Birgit.
08:44Meine Stereoanlage.
08:45Die kommen wieder.
08:49Ja.
09:16Mein Monsieur Gellertberg hier.
09:18Und Dr. Holzknecht hat angerufen.
09:21Sie haben einen Termin mit ihm, sagt er?
09:22Stimmt, ja.
09:23Wo ist Herr Gellert jetzt?
09:25Er hat gesagt, er kommt wieder.
09:26Später.
09:27Dann rufen Sie bitte Frau Stangl an.
09:29Sie soll Dr. Holzknecht ausrichten, dass ich jetzt schon da bin.
09:31Und ich muss mich nur schnell duschen und umziehen.
09:34Ach, und kann ich dann mit Florian spazieren gehen in die Stadt?
09:37Ja, ja.
09:37Sicher.
09:39Hast du gehört?
09:41Das ist gleich Shopping-Geben mit der Schantheit.
09:43Wir müssen nur noch kurz telefonieren.
09:52Jetzt sei doch nicht so ein kulturloser Mensch.
09:54Eine Modenschau ist keine Kultur.
09:56Und eine Anzug mit Krawatte ziehe ich schon gar nicht an.
09:59Na gut, dann gehe ich eben allein und hänge mich an den nächstbesten gutaussehenden Typen.
10:05Chris!
10:07Endlich!
10:08Ich dachte, du kneifst schon wieder.
10:10Ich kann doch nicht einfach wegrennen, mitten in den Semesterprüfungen.
10:12Hallo, Alter.
10:13Wird doch Zeit.
10:15Hey, heute Abend ist die große Modenschau von deinem Freund Kruse.
10:17Du kommst doch mit, oder?
10:19Weil dieser Muffel hier, der will nicht.
10:21Ich weiß nicht.
10:22Aber meinst du, ich kann Uwe mal kurz allein sprechen?
10:23Bitte?
10:24Du kannst ihn auch gleich nach Essen mitnehmen.
10:34Wie ich sehe, ist bei euch alles eitel Sonnenschein.
10:36Ja, wenn man alles macht, was die Frauen einem sagen, dann schon.
10:39Aber manchmal muss man die Bremse treten.
10:42Modenschau!
10:43Nur über meine Leiche.
10:45Jetzt erzähl mal, was ist hier los?
10:48Tja, sieht nicht gut aus.
10:51Jetzt heißt es, der alte Mayerbär will auch verkaufen.
10:53Und was das bedeutet, kannst du dir ja denken.
10:55Halb so schlimm.
10:57Lena hat doch die besten Kontakte zur Bank.
10:58Ach, Chris, jetzt sei doch nicht so stur.
11:00Das ist nicht so einfach für mich.
11:02Ich hab noch nicht mal verdaut, wie Lena mich abserviert hat.
11:05Dann ist es dir also egal, was wird.
11:07Was soll ich denn machen?
11:11Gib diesen Scheißjob in Essen auf und komm zurück.
11:13Das sollst du machen.
11:15Was dann?
11:18Warst du schon in der Villa?
11:19Ja, aber da war sie nicht.
11:24Meinst du, da ist was gelaufen?
11:26Mit dem Banker?
11:27Ich war nicht dabei.
11:29Aber überleg doch mal, so wie ihr auseinandergegangen seid.
11:32Und dann wochenlang kein Ton von dir.
11:33Er legt das doch auf der Hand.
11:35Um nicht zu sagen, im Bett.
11:38Prima.
11:40Prima?
11:42Dann sind Lena und ich wenigstens Quid.
11:44Und das ist eine viel bessere Basis.
11:46Gibt's irgendwo Kaffee?
11:47Da drüben.
11:49Aber Milch musst du dir bei Frau Michel holen.
11:51Lass mal gut sein.
11:51Da sitzt Dr. Holzknecht und lässt sich grad mit Keksen von ihr verböhnen.
11:54Da will ich lieber nicht stören.
11:56Noch einen?
11:57Oh.
11:58Er ist aber wirklich der Letzte.
12:00Ich passe kaum noch in meine Hose rein.
12:02Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel.
12:05Mit der Meinung stehen Sie ziemlich alleine da.
12:07Leider.
12:08Diese durchgestylten Jupis mit ihren Waschbrettbäuchen, die können mir doch gestorben bleiben.
12:12Da ist mir so ein gestandener Mann wie Sie hundertmal lieber.
12:17Danke.
12:18Gern geschehen.
12:20Oh, ähm.
12:21Das wird sie sein.
12:24Ah, Frau Stangel.
12:25Ja, der ist hier.
12:28Nein, nein, wir haben uns bestens unterhalten.
12:30Danke.
12:31Gut.
12:33Frau Czarni erwartet Sie drüben in der Villa.
12:36Wunderbar.
12:39Danke für den Kaffee.
12:42War mir ein Vergnügen.
12:44Schade, dass man sich in dem Betrieb so selten sieht.
12:47Tja.
12:48Sind Sie heute Abend auch auf der Show in der Galeria bei Großes Premiere?
12:53Ähm, das weiß ich noch nicht so genau.
13:06Entschuldigung.
13:07Ich bin in Stau geraten bei der Berufsschule.
13:10Das macht doch nichts.
13:12Haben Sie Herrn Römer erreicht?
13:14Bitte.
13:14Ja.
13:17Er hat angerufen, ja.
13:19Negativ.
13:19Die Bank ist an Mayerbes Anteil nicht interessiert.
13:22Ich dachte, Sie und Römer, Sie...
13:26Trotz Ihrer guten Beziehung.
13:28Wofür halten Sie mich?
13:30Na ja, entschuldigen Sie, aber...
13:32Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass sich Herr Römer viel mehr für Sie als für die Firma interessiert.
13:36Haben Sie nicht immer gesagt, ich sei die Firma?
13:39Tja.
13:41Fragt sich nur, wie lange noch.
13:44Ja, Frau Mayerbär hat jetzt einfach wieder die besseren Karten.
13:52Es sei denn...
13:57August überlegte sich doch noch mal anders im letzten Moment.
14:02Er hat nämlich Birgit heute zu einem Gespräch gebeten.
14:06Hat mir Herr Althofer gesteckt.
14:09Weiß Mayerbär, dass Birgit wieder mit Roland zusammenlebt?
14:12Ja.
14:13Und es passt ihm überhaupt nicht.
14:16Sie glauben aber trotzdem, dass Rousseau es schaffen wird, seinen Mann in den Vorstand zu hebeln?
14:20Na ja, die Chancen stehen 50-50.
14:24Aber wenn nur ein paar wenige von den größeren Aktionären nicht erscheinen oder von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch machen,
14:30dann sehe ich Schwarz.
14:32Meine einzige Hoffnung war, dass die Konzernleitung von Rousseau nicht so dumm sein wird zu riskieren,
14:37dass Sie dann weg sind.
14:38Aber jetzt, nachdem Sie den Korb gegeben haben...
14:41Ich will nicht nach Paris.
14:43In diesem Glaspalast, als Chefin von Rousseau-Design.
14:46Was soll ich denn?
14:47Ich gehöre hierher.
14:49Gerade jetzt, wo Cornelia mir ihren Sohn anvertraut hat.
14:52Ja.
14:54Kommen Sie heute Abend auch zu dieser Modenschau?
14:56Ich, äh...
14:58Ja.
14:59Holen Sie mich ab gegen sieben?
15:01Okay.
15:02Erwarten Sie aber keine kreative Kritik von mir.
15:04Jede Art von Kritik ist willkommen.
15:06Warten Sie, ich komme gleich mit.
15:08Ich muss unseren Künstler beholben.
15:09Der war gestern sowas von nervös, dass ich fast den Notarzt gerufen hätte.
15:12Dabei hat er ausgezeichnete Arbeit geliefert.
15:24Aber wenn Sie wissen, wo Birgit sich mit Ihrem Vater verabredet hat, dann kann ich es ja mal versuchen.
15:28Auf neutralem Boden, hat er gesagt, in der Cocktail-Bahn.
15:31Chris.
15:34Ja, Herr Gellert, auch mal wieder im Land.
15:36Herr Becker.
15:38Ja, dann, äh...
15:40Falls ich ungelegen komme, dann...
15:41Nein, nein.
15:42Ich wollte gerade in die Galerie, aber...
15:44Komm rein.
15:44Ja, in dem Fall hat sich unsere Verabredung heute Abend erledigt, nehme ich an.
15:48Ich ruf Sie an.
15:51Komm.
15:55Was ist?
15:56Du musst jetzt nicht alle stehen und liegen lassen, nur weil ich komme.
15:59Noch dazu unangemeldet.
16:01Dann komm halt mit.
16:05Kruse wird dich bestimmt freuen.
16:06Vielleicht kannst du ihn ein bisschen beruhigen.
16:08Uwe meint, es ist seine erste Show.
16:10Du warst bei Uwe?
16:12Ja, ich wollte zuerst das Terrain checken.
16:14Natalie hat mir auf Band gesprochen, als du in Paris warst mit diesem, ähm...
16:18Diese Firma ist ein Verein von Klatschbasen.
16:25Und mehr hast du dazu nicht zu sein?
16:28Nein.
16:32Lena, ich war so blöd, es dir zu beichten.
16:35Das mit der Studentin.
16:37Na, du hattest auch was zu beichten.
16:39Ich hab nichts zu beichten.
16:42Soll ich dir glauben?
16:45Fährst du jetzt bitte?
16:52Also gut.
16:54Max.
16:57Ich mag ihn, ja.
16:59Aber ich mach nie mehr mein Leben oder irgendwelche Entscheidungen von einem Mann abhängig.
17:03Das hab ich von dir gelernt.
17:06Und wenn du jetzt nicht fährst, dann steig ich in mein eigenes Auto und fahr los.
17:11Aber erst will ich einen Kuss haben.
17:18Also einfach so aus dem Nichts auftauchen und geküsst werden wollen, damit alles vergeben und vergessen ist, das geht ja
17:23gar nicht.
17:24Ich bin eine Frau.
17:26Und mit einer Frau muss man erst...
17:29reden.
17:31Ausgiebig...
17:32reden.
17:33Okay?
17:35Schade.
17:36Aber...
17:37Okay.
17:38Okay.
18:07Also das kann man mit mir nicht machen.
18:09Ich bin Künstler und das hier ist meine Show.
18:11Ach, Herr Kruse, jetzt bleibst du noch auf dem Teppich.
18:16Herr Kruse, was ist denn jetzt schon wieder los?
18:18Ich kann mit diesem Dilettanten nicht zusammenarbeiten.
18:20Danny, relax.
18:22Du hast mir gerade mal gefehlt.
18:23Das kriegen wir doch hin.
18:24Was ist denn das Problem?
18:25Das Problem ist, dass die Boutique viel zu klein ist, viel zu niedrig und ich meine Kollektion nicht an einer
18:30Schuhschachtel präsentieren kann.
18:32Da.
18:33Schauen Sie sich das an.
18:34Kein Platz.
18:35Und dieser Mensch weigert sich, uns einen größeren Raum zur Verfügung zu stellen.
18:37Oh.
18:38Frau Czerny, Gott sei Dank.
18:40Elsie!
18:42Könnten Sie Ihrem Herrn Designer bitte klar machen, dass wir immer davon ausgegangen sind, dass Ihre Show hier stattfindet?
18:49Ich kann nicht das halbe Kaufhaus lahmlegen.
18:51Klar, ist ja klar.
18:52Dann eben nicht.
18:53Och, Daniel.
18:55Jetzt spielt ja nicht die Prima Donna, das ist nicht die Staatsoper, das ist ein Kaufhaus.
18:58So ist das nun.
19:00Herr Hauser, wissen Sie was?
19:01Warum geben Sie uns nicht ein paar Minuten Zeit und geben uns die Chance, für alle Beteiligten eine befriedigende Lösung
19:05zu finden?
19:07Mit Vergnügen.
19:10Was ist jetzt, Frau Czerny?
19:13Halbe Stunde Pause, gehen Sie einen Kaffee trinken.
19:18Hast du irgendeine Idee?
19:20Aha.
19:22Warum lässt du die Models nicht über die Rolltreppe auftreten?
19:24Wie auf einer Showtreppe.
19:25Und dann drehen sie ein paar Runden durch die Gäste und die Boutique und dann schweben wieder nach oben.
19:29Ja, aber...
19:29Chris, das ist...
19:31Das ist eine ganz fantastische Idee.
19:34Und die könnte glatt von mir sein, hm?
19:35Die, die, die Scheinwerfer, die beleuchten die Treppen und den Rest der, der ganze Passage, den sperren wir mit roten
19:41Kordeln ab.
19:41Das könnte eigentlich gehen, oder?
19:43Ja, Logo!
19:44Das ist die Lösung!
19:46Jetzt müssen wir nur noch diesen Erbsenzähler von Manager dazu bringen, dass er uns ein Okay gibt.
19:50Weil ich rede mit diesem Menschen kein Wort mehr.
19:52Kannst du das machen? Ich muss los.
19:54Ungern, aber bitte.
19:55Willst du mir dein Auto leihen?
20:17Ja, hallo, Lena Czerny hier. Guten Tag, Frau Schmidtbauer.
20:19Sagen Sie, es ist ja Römer zu erreichen.
20:22Meinen Sie, Sie können ihn da rausholen? Es ist dringend.
20:25Danke.
20:30Hallo, Max. Ich bin's schon wieder.
20:32Das ist kein Problem. Was gibt's denn?
20:34Ich habe erfahren, dass Birgit Meierbär sich mit ihrem Vater trifft.
20:37Und ich weiß, wo.
20:38Die Frage ist, jetzt soll ich versuchen, ein Gespräch in Gang zu bringen
20:42und vielleicht doch noch alles zum Positiven zu wenden, irgendwie?
20:45Hm.
20:47Warum nicht? August Meierbär weiß, was er riskiert.
20:50Na ja, aber der Schuss kann natürlich auch nach hinten losgehen.
20:53Ja, sicher. Deswegen rufe ich ja an.
20:55Was soll ich denn sagen?
20:57Versuch, ihnen die Konsequenzen klarzumachen.
21:00Und vor allem, lass deine privaten Gefühle aus dem Spiel.
21:02Es geht hier um Geld und um Marktkonzentrationen, um sonst gar nichts.
21:05Und was sind die Konsequenzen?
21:06Ja, das Althofer Gefahr läuft, seine Eigenständigkeit zu verlieren.
21:09Und falls du die Karte spielen willst, auch dich, obwohl ich das natürlich nicht so gut finde.
21:15Und warum nicht?
21:16Man verlässt ein Schlachtfeld nur, wenn man gewonnen hat.
21:20Ich bin doch kein General.
21:22Trotzdem danke.
21:23Lena, bleib ganz ruhig. Dir kann wirklich nichts passieren. Ja?
21:27Oh doch.
21:29Also ich geh jetzt da mal rein.
21:31Melde dich, wenn du in München bist, ja?
21:32Ciao.
21:48Wenn du mich mal ausreden würdest, dann...
21:53Danke, Ria.
21:54Bitte.
21:58Wenn ich nur noch was fragen darf.
22:00Ja?
22:01Kann ich vielleicht noch eine Einladung haben für die Modenschau heute Abend?
22:04Mein Freund will auch mitkommen.
22:06Es tut mir leid, ich hab selber keine mehr, aber bringen Sie ihn einfach mit.
22:09Na dann.
22:11Warum willst du das nicht zugeben, Will?
22:14Ohne Lena Czernik kann auch der beste Vorstand die Firma nicht auf dem Level halten, auf dem sie im Augenblick
22:19ist.
22:21Geschweige denn zulegen.
22:23Deshalb möchte ich, dass du und Hedda heute Abend auf die Modenschau geht und euch das anschaut.
22:27Dich.
22:29Der neue Designer stellt heute seine Modelle vor.
22:32Und Roland sagt, er soll sehr gut und innovativ sein.
22:35Dieser Spinner?
22:37Daniel Kruse.
22:38Ja.
22:39Und wenn er so gut ist und ich ihn ködern kann mit Lenas Job, dann ist das Problem gelöst.
22:45Armani, Versace, Prada, Lagerfeld und Kruse.
22:50Das klingt wie Champagner und Fasspause.
23:02Darf ich?
23:03Was soll das, Lena?
23:06Bitte nehmen Sie doch Platz.
23:11Das soll heißen, ich finde, es ist Zeit mit offenen Karten zu spielen.
23:16Herr Dr. Holzknecht hat mir berichtet, dass Sie sich jetzt doch von Ihren Anteilen trennen wollen.
23:20Darauf brauchst du nicht zu antworten.
23:21Meine Anteile werden sowieso mal Birgit gehören.
23:25Insofern ist das gar nicht relevant.
23:28Nur irgendwann werden Sie vor dem gleichen Problem stehen.
23:32Und das ist kein geschäftliches Problem.
23:34Sondern ein privates zwischen Ihnen und Birgit.
23:41Und solange Sie sich wie kriegerische Amazonen aufführen, wird es keine Lösung geben.
23:49Aber bitte, wenn Sie beruhigt.
23:51Ich werde meine Anteile nicht verkaufen.
23:54Das wäre auch blöd beim jetzigen Kurs.
23:56Vater!
23:59Aber eins müssen Sie verstehen.
24:02Nein, wenn ich vor die Wahl gestellt werde, mich zwischen Ihnen und meiner Tochter entscheiden zu müssen,
24:10dann halte ich natürlich zu meiner Tochter.
24:13Das heißt also, Sie stimmen bei der Hauptversammlung für den Mann von Rousseau.
24:24Warum, Birgit?
24:25Warum wirst du es unbedingt darauf ankommen lassen?
24:29Ich kann nicht mehr zurück.
24:33Und wenn ich jetzt wieder alleine mit meinem Vater reden könnte, dann wäre ich dir sehr dankbar.
24:38Frau Czerny, was darf ich Ihnen bringen?
24:40Frau Czerny verlässt uns gleich wieder. Dankeschön.
24:53Dankeschön.
24:55Ihnen ist sicher klar, dass ich mich mit dieser Kampfansage nicht abfinden werde.
24:59Das ist mir völlig klar.
25:01Und ich weiß auch, dass Sie das tun werden, was für die Firma und ihre Mitarbeiter das Beste ist.
25:17Und ich hoffe, das tust du auch.
25:48Moment, bitte.
25:49Okay. Du musst doch was mitnehmen.
25:51Michel?
25:52Ja, hallo, ich bin's.
25:53Bist du so nett und versuchst, einen Termin bei Frau Dr. Dornberg zu kriegen?
25:56Was ist?
25:57Du klingst so...
25:58Ist schon gut.
26:00Und frag sie bitte, ob es möglich ist, dass sie zu mir kommt, ja?
26:03Okay.
26:04Wann?
26:05Na, heute.
26:06Ich muss Chris von der Galerie abholen und...
26:09Na ja, ab 14 Uhr stehe ich zur Verfügung.
26:12Chris ist da?
26:13Ja.
26:14Also bis dann.
26:19Da steckst du dahinter, stimmt's?
26:20Und wenn?
26:21Ich hab Ihnen schon mal erklärt, dass ich Chris gut leiden kann.
26:24Außerdem ist er ein Freund von Uwe.
26:26Also, was soll ich noch mitnehmen?
26:27Die Programme für die Show, falls dein Freund sie endlich ausgedruckt haben sollte.
26:31Was haben Sie eigentlich gegen Chris?
26:33Ich verstehe Sie nicht.
26:35Ich hab's dir schon mal gesagt.
26:37Ich hab nichts gegen Chris.
26:38Er ist nur...
26:40kein Mann.
26:41Er ist ein sensibler Künstler.
26:43Und da Lena von der gleichen Sorte ist, wird es nie gut gehen.
26:46Aber Herr Bernd, das ist ein richtiger Mann, wie?
26:49Bernd ist was fürs Bett.
26:51Und er hat keine Probleme mit seiner Selbstfindung.
26:54Er muss sich nicht ständig was beweisen.
26:56Oder jungen Mädels nachrennen.
26:58Unter einem richtigen Mann.
26:59Verstehe ich noch mal was anderes.
27:01Zum Beispiel, Dr. Holzknecht?
27:03Zum Beispiel.
27:05Bitte entschuldige mich, aber wenn ich das alles noch schaffen will bis zur Show heute Abend,
27:08dann muss ich mich jetzt wirklich ranhalten.
27:19Wissen Sie, wo die Digitalkammer ist, die wir für die Premierevision geschafft haben?
27:23Die hat euer Bruder vorhin geholt.
27:25Er hat gesagt, Herr Kruse braucht sie.
27:27Der ist in der Galerie.
27:29Mich dürfen Sie nicht fragen.
27:31Ich bin mal kurz weg.
27:32Ich bin mal kurz weg.
28:04Darf ich fragen, was das werden soll, wenn es fertig ist?
28:07Mein Gott, hast du mich erschreckt.
28:09Birgit will wissen, was der Kruse auf dem Kasten hat.
28:13Und weil sie heute Abend nicht eingeladen ist zu dieser Show,
28:15hat sie mich gebeten, wenigstens ein paar Entwürfe und Zeichnungen zu knipsen.
28:20So was nennt man Werkspionage.
28:22Ach, Blödsinn.
28:23Deine Birgit wird die Fotos nach Paris zu den Designern von Rousseau mailen.
28:28Gott, bist du naiv.
28:32Aber Rousseau hat es doch nicht nötig, Lenas zweite Garnitur zu kopieren, Felix.
28:36Aber Birgit kann versuchen, Ihnen die Idee schmackhaft zu machen,
28:39dass es auch ohne Lena geht.
28:40Mensch, Roland.
28:42Ich kann es nicht ändern.
28:44Birgit ist wild entschlossen, Lena hier rauszudrücken und das wird sie auch schaffen.
28:47Und du bist wieder am Drücker.
28:49Ja, aber du doch auch.
28:50Nur, dass wir dann eine von vielen Filialen von Rousseau sind.
28:53Ja, und einen riesengroßen Markt haben.
28:56Mensch, Felix, was hast du auf einmal?
28:57Du warst doch immer so begeistert von der Idee, dass Birgit und ich...
29:00Mir gefällt nicht, wie Birgit dich vor ihren Karren spannt.
29:03Genauso kann sie sich auch wieder ausspannen, wenn sie am Ziel ist.
29:06Wenigstens würde ich das so machen.
29:07Weil ich habe auch keinen Charakter.
29:10Nur einen guten Geschmack.
29:11Teure Anzüge und einen flotten Wagen.
29:15Abwarten, Felix.
29:18Jetzt werden erstmal die Karten neu gemischt.
29:31Mach dir um mich keine Sorgen.
29:33Uwe geht auch nicht auf die Modenschau und ich hänge mit ihm ab, bis Nathalie und du genug hab von
29:38der großen weiten Welt.
29:39Wie du meinst.
29:42Lena, was ist? Ist irgendwas passiert?
29:46Ja.
29:48Und ich fühle mich in etwa so wie du damals, als du alles hingeschmissen hast und nach Tibet gegangen bist.
29:56Oh, guck mal, wer da wieder kommt.
29:58Der Onkel Chris.
30:03Den Onkel bitte weglassen, das fangen wir gar nicht erst an.
30:05Komm mal her.
30:05Und an deiner Stelle würde ich tun, was er sagt.
30:07Er will heute nicht zur Show und er könnte doch auf Florian aufpassen.
30:10Bei dir werde ich noch einmal was erzählen.
30:12Außerdem habe ich ihn mit Uwe verabredet.
30:14Och, bitte, Chris. Das ist doch meine erste Modenschau.
30:16Außerdem hast du doch dann deinen Herrenabend mit Flori.
30:19Bitte, bitte, bitte.
30:21Okay, okay.
30:21Ah, danke, Chris.
30:23Aber in der Zwischenzeit nimmst du den Stinkstiefel wieder.
30:25Nee, er hat doch schon wieder die Hose gemacht.
30:27Ich habe ihn doch gerade erst gewickelt.
30:29Du bist mir vielleicht einer.
30:33So.
30:34Und jetzt will ich mal eine halbe Stunde deiner ungeteilten Aufmerksamkeit.
30:38Was war das mit Tibet?
30:40Das kommt ganz drauf an, für wann Waltraud mit meinem Coach organisiert hat.
30:43Aber das haben wir gleich.
30:50Hallo, Waltraud. Ich bin zurück.
30:52Hast du Frau Dr. Dornberg erreicht?
30:55Ist sie noch nicht da?
30:56Sie hat gesagt, sie kommt um zwei.
30:58Okay, danke.
30:59Halt!
31:00Dr. Holzknecht bittet um sofortigen Rückruf.
31:02Und...
31:02Sag ihm...
31:03Es bleibt dabei und ihr sollt mich heute Abend abholen.
31:05Sonst noch was?
31:07Jede Menge.
31:08Aber wenn du so drauf bist, dann lassen wir es lieber.
31:10Was soll das denn jetzt schon wieder?
31:12Herr Gellert ist doch bei dir.
31:14Oder wer spielt da so lausig Klavier?
31:15Also ich lege jetzt auf, ja? Bis später.
31:20Sehr leid, Chris.
31:21Aber Frau Dr. Dornberg kommt jeden Augenblick.
31:24Vielleicht morgen, ja?
31:26Warum erst morgen?
31:28Ich kann doch nach so einer Show nicht sofort abhauen.
31:33So, bitte, Frau Doktor.
31:34Ah, danke.
31:38Ganz gut.
31:39Bitte.
31:40Guten Tag.
31:41Und wenn Sie diese Frau auch bitte dahingehend beraten könnten,
31:44wie man trotz Kind und Karriere
31:46eine befriedigende Beziehung zu einem Mann bewerkstelligen kann,
31:48dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.
31:50Tja, jetzt würde ich besser gehen,
31:51bevor mir deine passende Antwort einfällt.
31:53Also dann.
31:54Danke, Chris.
31:56Bitte.
31:57Vielen Dank, dass Sie es so schnell möglich machen konnten.
32:01Sie haben Glück.
32:02Einer meiner Kunden ist zum Klassenlehrer seiner Tochter zitiert worden
32:05und hat abgesagt.
32:07Also, was liegt Ihnen auf dem Herzen?
32:10Ich glaube, ich habe einen Riesenfehler gemacht.
32:13Ich habe ein Gespräch erzwungen zwischen mir und Birgit Meyerbeer und ihrem Vater.
32:17Erzwungen?
32:18Ich hatte erfahren, dass die beiden sich in der Cocktailbar verabredet haben.
32:21Und da bin ich hin.
32:22In aller bester Absicht, versteht sich.
32:23Ich wollte das Problem sozusagen bei den Hörnern packen
32:26und einen Schlussstrich ziehen unter all die Heimlichtuerei und diese Intrigen.
32:30Ich habe damit offensichtlich genau das Gegenteil erreicht.
32:33Birgit will einfach nicht einlenken.
32:35Die war von Anfang an sowas von aggressiv und...
32:37Langsam, langsam.
32:39Warum erzählen Sie mir nicht das Gespräch Wort für Wort, wenn möglich?
32:45Das mag ja alles so gewesen sein, Birgit, aber dass Lena überhaupt gekommen ist,
32:49das zeigt doch schon, dass sie gar nicht an einem Kampf bis aufs Messer interessiert ist.
32:53Roland, du warst nicht dabei.
32:55Sie hat mich behandelt wie ein kleines Schulmädchen,
32:57mich links liegen lassen und nur mit Vater geredet.
33:01Ist das alles?
33:02Ja, mir ging auf die Schnelle nicht und dann kam auch noch Felix.
33:06Weißt du was? Wir schaffen das noch.
33:08Was?
33:09Ja, die Modenschau. Ich muss einfach selber sehen, was Kruse kann.
33:13Aber du kannst doch da nicht einfach reinplatzen, uneingeladen.
33:16Ja, Lena kann das doch auch uneingeladen.
33:18Also komm, ich ziehe mich nur noch kurz um.
33:23Und das Fläschchen steht fertig in der Küche, falls er aufwacht.
33:27D'accord.
33:27Bois-soir, Monsieur, und geben Sie dem Kleinen noch einen guten Nachtkuss von mir.
33:31Mach ich.
33:33Bois-soir, Mademoiselle.
33:42Ja, du hast dein Handy wahrscheinlich ausgeschaltet wegen der Show.
33:46Deshalb hier nochmal zur Sicherheit.
33:47Ich bin in München und ich werde versuchen, so schnell wie möglich hier wegzukommen.
33:51Ja?
33:52Herr Römer?
33:53Herr Römer?
33:58Herr Römer?
33:59Herr Römer?
34:25Herr Römer?
34:36Das war's für heute.
35:01Schön, dass du da bist.
35:03Das mit heute Mittag, das tut mir leid.
35:05Ich hab mich unmöglich benommen.
35:07Total rücksichtslos.
35:08Und der Witz ist, dass ich überhaupt nicht so rüberkommen wollte.
35:12Wieso?
35:13Du hast doch erreicht, was du wolltest.
35:14Vater verkauft nicht.
35:15Birgit, bitte.
35:33Danke, danke, danke, danke.
35:35Aber vergessen wir nicht die kreative Lokomotive der Fashion Factory.
35:39Meine Gönnerin und kritische Chefin, Lena Scher.
35:52Roland, ihr seid ja doch gekommen.
35:54Ja, leider.
35:59Meine herzliche Gratulation.
36:01Es war großartig.
36:02Ihm natürlich auch.
36:03Mein Gott.
36:07Wo ist Birgit?
36:08Davon gerauscht.
36:09Was meinst du?
36:10Das lief doch hervorragend.
36:11Die Leute sind hellauf begeistert.
36:12Gratulation.
36:13Danke schön.
36:13Also wenn die Shows in München und Düsseldorf auch so gut laufen, denke ich, können wir in Produktion gehen.
36:17Oh mein Gott.
36:18Kriege ich auch was zu trinken?
36:20Aber klar doch, Darling.
36:21Und dann könntest du mich ruhig den Leuten vorstellen.
36:23Ich hab immer das Gefühl, du versteckst mich.
36:25Versteckten dich, das wäre, als würde man einen hochkarätigen Klunker versuchen, in einer Knopfschachtel zu dekontrieren.
36:31Meine herzlichen Glückwunsch, Herr Kruse.
36:33Mann, da bitte.
36:34Und dass Sie sich tatsächlich durchgerungen haben, unsere Augsburger Kunden nicht zu schockieren, sondern im Anzug erschienen sind, das rechne
36:41ich Ihnen besonders hoch.
36:42Dann kommen Sie erst mal in meine Show nach München.
36:43Da werden Sie sich wundern.
36:45Ciao.
36:46Ja, muss sein.
36:47Toll.
36:48Ja, alles toll.
36:50Frau Meyer, wir wollen nicht positiver zu stimmen.
36:54Naja, bis zur Hauptversammlung lassen wir uns noch was einfallen.
36:57Wissen Sie, im Augenblick weiß ich gar nicht, ob ich das überhaupt noch will.
37:02Sind Sie so lieb?
37:03Ich will gehen.
37:04Nicht, dass Herr Kruse denkt, ich will in die Show stehen.
37:06Danke.
37:09Danke.
37:11Tschüss.
37:21Herr Doktor, was halten Sie davon, wenn wir die Künstler unter sich lassen und uns verdrücken?
37:28Ich kann da ein sehr nettes kleines Restaurant in der Altstadt.
37:30Hervorragendes Essen.
37:32An und für sich sehr gerne, aber ich wollte noch mal in die Firma zurück.
37:36Ich habe heute noch nicht mal die Post durchgesehen.
37:37Also, ich hätte jede andere Ausrede akzeptiert, aber die nicht.
37:43Nicht?
37:43Nein.
37:44Kommen Sie.
37:49Lena!
37:51Du gehst auch schon?
37:52Kein Mann da, mit dem es sich lohnen würde, Uwe zu ärgern.
37:54Komm, ich bin im Auto da.
37:56Ich gehe lieber.
37:57Ich muss nachdenken.
38:00Muss ich mir Sorgen um dich machen?
38:02Nein.
38:02Tschüss.
38:04Tschüss.
38:15Tschüss.
38:19Tschüss.
38:22Tschüss.
38:24Tschüss.
38:26Tschüss.
38:28Tschüss.
38:29Tschüss.
38:30Tschüss.
38:32Tschüss.
38:39Du, ich glaube, sie ist gerade angekommen.
38:41Also, bis später.
38:43Nein, ich glaube nicht, dass sie mich hier übernachten lässt.
38:46Gut, ich hoffe, du hast genug Bier im Kühlschrank.
38:49Ciao.
38:55Ach, Sie sind es.
38:58Treten Sie ruhig näher. Sie sind schon richtig.
39:01Also, ich habe das Gefühl, dass ich mich Ihnen nicht vorstellen muss.
39:04Das stimmt. Sie sind Herr Römer, der Herr Römer.
39:07Ja, und wer sind Sie?
39:08Chris Gellert. The significant other, wie man in Amerika sagen würde.
39:12Oder auf Deutsch der Lebensgefährte von Lena.
39:14Oder auch Ex-Lebensgefährte, je nachdem.
39:17Und wo ist Lena?
39:18Eintrinken nehme ich an, mit dem Künstler und den Models.
39:22Wollt ihr auch einen Wein oder ein Bier?
39:25Ja, einen Wein, warum nicht?
39:26Bitte.
39:46Ich fürchte, das sehen Sie nicht ganz richtig.
39:48Wissen Sie, ohne Ihnen nahe treten zu wollen,
39:51aber in Ihrer Branche geht es doch nur um Kohle, oder?
39:54Geld ist nur ein anfassbares Symbol für jede Art von Freiheit.
39:58Freiheit?
39:58Mhm.
39:59Freiheit zu was, wenn ich wagen darf?
40:01Die Freiheit, ein Konto bei Ihnen zu eröffnen oder einen Sparbrief zu kaufen?
40:05Die Freiheit, zu tun und zu lassen, was man wirklich will.
40:09Zum Beispiel.
40:10Und Sie als Freiberufler sollten das eigentlich wissen.
40:12Mein Job hat aber nichts mit Geld zu tun.
40:15Das ist eine Leidenschaft.
40:17Genauso wie Lena keine Mutti zum Heiraten ist,
40:19sondern eine Frau mit Leidenschaft für das, was sie tut und wie sie ist.
40:24Wie wäre es, wenn wir die Theorie jetzt mal für kurze Zeit parken
40:27und Sie sagen mir einfach direkt ins Gesicht, was Sie mir eigentlich sagen wollen?
40:30Was Sie da die ganze Zeit so philosophisch verpacken?
40:34Ich habe Lena durch das Objektiv meiner Kamera lieben gelernt.
40:37Und Sie?
40:38Aus der Perspektive eines Geldbeutels.
40:40Mit anderen Worten, Sie lieben Lena aber nur mit Ihrer Kamera.
40:43Und Sie?
40:45Glauben Sie, dass Lena wirklich mit Geld zu bekommen ist?
40:50Ich glaube, ich gehe jetzt lieber.
40:52Nein, bitte, bitte.
40:52Ich meine, das ist völlig unaggressiv.
40:54Ich will nur wissen, was Sie sich da ausrechnen.
41:23Ich will nur wissen, was Sie sich da ausrechnen.
41:45Tut mir leid, mein Kleiner.
41:48Wir haben hier nichts mehr zu gewinnen in dieser Firma.
41:51Und auch nicht zu verlieren.
41:56Wir geben.
42:20Moment.
42:34Willkommen im Club der Fans.
42:46Willkommen im Club der Fans.
42:49Lena!
42:50Lena!
42:52Lena!
42:54Lars!
42:59Nora!
43:20Donna!ueina!
43:23Untertitelung des ZDF, 2020
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