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  • vor 22 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:17Untertitelung des ZDF, 2020
01:31Untertitelung des ZDF, 2020
01:56Untertitelung des ZDF, 2020
02:12Untertitelung des ZDF, 2020
02:26Untertitelung des ZDF, 2020
02:35Untertitelung des ZDF, 2020
03:19Untertitelung des ZDF, 2020
03:49Untertitelung des ZDF, 2020
03:53Untertitelung des ZDF, 2020
04:33Untertitelung des ZDF, 2020
04:57Untertitelung des ZDF, 2020
05:16Hältst du mal kurz.
05:18Oder ob es da noch was gibt.
05:21Danach?
05:23Da oben?
05:27Da oben ist nichts, außer ein endloses, kaltes, uninteressiertes Nichts von einem Universum.
05:39Roland?
05:44Roland?
05:45Meinst du nicht, wir sollten diesen Anlass dazu nutzen, Frieden zu machen zwischen uns?
05:52Du hast die Scheidung eingereicht und nicht ich.
05:55Aber bitte, falls das auch meine Frau mit einschließt?
06:00Was hat denn das mit deiner Frau zu tun? Ich rede mit dir.
06:06Roland.
06:06Lass gut sein, Birgit.
06:08Felix versucht, dich auf seine Seite zu ziehen, stimmt's?
06:11Und ihr wollt euch durch die Hintertür bei Althofer wieder einmisten? Gib's zu!
06:30Das soll aber nicht heißen, dass ich die Uni oder Essen aufgebe.
06:33Aber jetzt, wo Lena das Kind hat und ich das Gefühl habe, dass sie mich wirklich braucht.
06:36Und du meinst, er zieht in ein kleines Reihenhaus und macht auf glückliche Familie?
06:39Also ehrlich, Chris,
06:41ich kann den Menschen nicht so schlecht kennen.
06:43Und dabei lebst du schon über 30 Jahre da drin.
06:45Ein Mensch kann sich ändern. Und Lena hat sich geändert.
06:48Der Tod von Cornelia.
06:49Das hat sie mehr mitgenommen, als sie eigentlich zugeben will.
06:53Scheiße!
06:54Jetzt werde ich die CD oben liegen lassen, die ich dir besorgen sollte.
06:56Ich bin gleich wieder da.
06:58Aber beeil dich! Ich muss noch Nathalie abholen.
07:00Und um eins muss ich in der Firma sein.
07:10Hallo?
07:12Nathalie.
07:14Du, du musst mich nicht abholen.
07:15Ich fahr mit den anderen in die Firma.
07:17Wie war's?
07:18Ganz traurig.
07:20Und irgendwie auch schön.
07:22Das Orchester von ihrer Musikhochschule hat gespielt.
07:25Und ach, du hättest auch kommen können.
07:27Da waren ganz viele, die Cornelia nicht persönlich kannten.
07:30Ich gehe nur auf eine Beerdigung in meinem Leben.
07:32Und das meine eigene.
07:34Also dann, bis später.
07:43Zeig her.
07:46Maurice Ravel.
07:50Warum traust du dich nicht, ihm zu sagen, dass du mit mir wärst?
07:53Deinem unvergesslichen Felix.
07:55Hör auf!
07:56Ich steig gleich wieder aus.
08:08Du musst das verstehen.
08:10Ich kann mich jetzt nicht allein lassen.
08:12Bitte kümmere dich um Hedda und sag, sie soll herkommen.
08:14Schließlich war sie mal seine Frau.
08:16Das war ihre Tochter.
08:17Dann ruf halt nochmal an, Papa.
08:19Ich muss in die Firma.
08:20Sie nimmt nicht ab, wie alle Frauen, die was im Schilde führen.
08:23Ich sage dir, mir schwant Schreckliches.
08:27Na gut, ich fahr hin.
08:30Zufrieden?
08:30Aber ich muss vorher auf jeden Fall noch in die Boutique,
08:32weil ich hab nicht mein Handy liegen lassen.
08:35Also, trink nicht so viel, ja?
08:37Entschuldige.
08:38Papa, ich mach mir wirklich Sorgen.
08:40Und mein Bedarf an Beerdigung jetzt erst mal bedeckt.
08:50Na endlich, ich hab die ganze Zeit versucht, dich anzuließen.
08:52Ist was mit Florian?
08:53Seine Großmutter hat ihn geholt.
08:57Ich hab ihm grad was vorgelesen aus der Zeitung,
08:59was sie da so alles schreiben über seine Mutter.
09:01Und auf einmal stand sie da wie die böse Feen.
09:03Das Märchen hat ihn einfach mitgenommen.
09:04Was hätt ich denn machen sollen?
09:31Soll ich vielleicht hinfahren und schauen, ob er da ist?
09:34Nein.
09:36Mach jetzt hier mal klar Schiff und dann müsste Nathalie zurück sein.
09:39Das ist kein Schiff, das ist ein Katastrophengebiet.
09:48Und?
09:48Alles überstanden?
09:50Wartest du auf mich drüben in der Villa?
09:51Ich muss noch was Dringendes erledigen.
09:58Du meinst, sie hat sich geändert?
10:27Das musst du doch verstehen.
10:28Nein, wir sind Mitarbeiter.
10:31Irgendwie auch befreundet, aber wir gehören nicht zur Familie.
10:34Und die Einladung nach der Beerdigung war nur für die Familie.
10:37Ja, aber helfen hätten wir doch können.
10:39Beim Buffet und mit den Getränken der Lee und ich.
10:42Und was ist mit Nathalie Seiler?
10:44Gehört auch nicht zur Familie.
10:46Jetzt hören Sie doch auf, Marion.
10:47Ich kannte Cornelia, seit sie auf die Welt gekommen ist.
10:50Früher durfte ich sie immer in die Klavierstunde fahren, wenn ihre Familie keine Zeit hatte.
10:54Ich finde es einfach traurig, dass das jetzt alles nichts mehr zählt.
10:58Ich würde sagen, es ist gleich eins und wir gehen alle an die Arbeit.
11:04Die Idee, deprimiert rumsitzen, bringt Ihnen nichts.
11:13Hallo, Frau Ludwig.
11:14Haben Sie mein Handy gefunden?
11:16Aber sicher.
11:17Moment, bitte.
11:18Es lag direkt neben der Esprassomaschine.
11:22Hier, bitte.
11:24Gott, bin ich froh.
11:25Vielen Dank und auf Wiedersehen.
11:27Ich muss mich wieder los.
11:35Paul.
11:37Lass mich.
11:37Paul, ich will doch nur wissen, was der Holzenicht vorhin zu dir gesagt hat, nach der Beerdigung.
11:41Mensch, Paul.
11:43Sag mal, ich dachte, du glaubst mir, dass ich nicht auf deinen Job spekuliere.
11:47Also, jetzt red schon.
11:48Was läuft denn da?
11:50Der Herr Doktor hat mir nahegelegt, zu kündigen.
11:53Beziehungsweise den Platz freizumachen für dich.
11:56Zufrieden?
11:59Das Problem ist nur, wie soll ich das beweisen?
12:04Dummerweise hat Cornelia Hedda und Wilhelm rausgeschickt, bevor sie mir Florian anvertraut hat.
12:10Auf der anderen Seite bin ich doch nicht irgendwer.
12:12Ich bin seine Tante.
12:13Zur Hälfte jedenfalls.
12:15Und immerhin hat Cornelia ihn bei mir abgegeben, jedes Mal, wenn sie auf Konzerttournee war.
12:19Und nicht bei der Großmutter.
12:22Das mag ja alles sein, Frau Czerny, aber ich glaube trotzdem nicht, dass Sie damit durchkommen,
12:25wenn Sie daran denken sollten, irgendwelche rechtlichen Schritte einzuleiten.
12:28Ja, und warum nicht?
12:30Sie sind alleinstehend, berufstätig.
12:34Und noch dazu in einer Branche, die der Richter nicht unbedingt als seriös einstufen wird.
12:38Und was soll ich jetzt machen?
12:39Zuschauen, wie Cornelias letzter Wille einfach ignoriert wird?
12:42Außerdem liebe ich das Kind, wie mein eigenes.
12:44Ich verstehe, glaube ich, genau, was Sie fühlen.
12:46Aber das Leben läuft nicht immer so, wie wir denken, dass es sollte.
12:52Jetzt im Augenblick.
12:53Aber was ist, wenn Sie irgendwann mal heiraten?
12:56Vielleicht eigene Kinder kriegen?
12:59Ich würde mich nie auf einen Mann einlassen, der Florian nicht akzeptiert.
13:02Darüber kann ich mir auch Gedanken machen, wenn es jemals dazu kommen sollte.
13:06Aber danke.
13:08Es hat gut getan, mich bei Ihnen auszuhören.
13:11Gerne.
13:12Sie können ja, wenn Sie wollen, noch unseren neuen Anwalt zu Rate ziehen.
13:16Wer ist das?
13:17Jörg Heinreich.
13:18Ehemaliger Kommilitone von mir.
13:20Na ja, wir werden sehen.
13:23Ich mochte Straubinger.
13:25Er war auf seine zurückhaltende Art ein sehr einfühlsamer und mitfühlender Mensch.
13:31So gut kannte ich ihn nicht.
13:33Aber ich, ohne ihn und seine Hilfe, wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht hier.
13:46Ja.
13:48Ja.
13:48Ja.
13:49Ja.
14:01Er muss schlafen, er ist völlig überdreht.
14:04Hedda, was macht denn Florian hier?
14:06Ich habe den Kleinen geholt.
14:07Oder glaubst du, ich werde ihn Lena lassen?
14:09Er ist mein Enkel.
14:11Meiner und Wilhelm.
14:13Ja, natürlich.
14:14Aber Hedda.
14:17Was bildet diese Frau sich eigentlich ein?
14:20Sie hat Cornelia gehasst vom ersten Tag an, an dem sie sich in die Firma eingeschlichen hat.
14:24Sie hat ein Verhältnis mit ihrem Mann angefangen und hat ihn praktisch in den Tod getrieben.
14:29Hedda, das ist jetzt wirklich sehr unfair.
14:31Das mag ja alles mal so gewesen sein, aber spätestens seit Cornelia die Firma verlassen hat
14:37und ihr eigenes Leben geführt hat, da war doch alles bestens.
14:42Lena war praktisch ihre beste Freundin und Vertraute.
14:49Tadda.
14:57Cornelia hat uns aus dem Zimmer geschickt.
15:01Sie wollte die Eltern in ihrer letzten Stunde nicht bei sich haben.
15:07Weißt du, wie weh das tut?
15:09Das eigene Kind will die Mutter nicht bei sich haben.
15:13Ja.
15:19Wenn ich schon keine Mutter sein darf,
15:22die Großmutter lasse ich mir nicht auch noch nehmen.
15:29Gott sei Dank, er schläft jetzt.
15:35Vater meint, du solltest dich um Wilhelm kümmern.
15:39Ich kann ja hierbleiben und auf Florian aufpassen.
15:43Obwohl, ich soll ja längst in der Firma sein.
15:46Das ist schon gut.
15:49August drückt sich nur.
15:51Und Wilhelm.
15:53Ich bin nicht mehr seine Frau.
15:55Und in guten und in schlechten Zeiten, das ist nicht mehr.
15:59Hedda.
16:02Ich weiß, wie schwer das alles für dich ist.
16:05Für uns alle.
16:08Aber bitte, schlag doch jetzt nicht alles kaputt.
16:10Es ist alles kaputt, Birgit.
16:13Das Einzige, was mir bleibt, ist der Kleine.
16:27Also wenn ich an diese langweiligen Schnittmuster von der Berufsschule denke.
16:31Also Lena fallen echt immer richtig coole Designzahlen.
16:35Ja, ich wäre damals auch froh gewesen, wenn unsere Lehre etwas moderner gelten wäre.
16:42Auf der anderen Seite hatten wir da einen Fachkunde, der war zwar total albobisch, aber so süß.
16:48Für uns gibt es fast nur Frauen.
16:50Ich meine, es ist doch komisch, oder?
16:52Es gibt so viele bekannte Designer, aber kaum Jungs, die eine Schneiderlehre machen.
17:00Lena, warte.
17:03Ähm, Felix hat mich hergefahren vorhin und naja, er lässt fragen, ob du mich doch nochmal mit ihm redest wegen
17:09seiner Firma.
17:09Was hast du mit Felix?
17:11Nichts.
17:12Er tut mir halt leid irgendwie.
17:14Er hat doch fast das ganze Geld in diese Firma gesteckt.
17:16Und warum nicht, Lena?
17:18Du hast doch gar nicht die Zeit, um jetzt noch Accessoires zu designen.
17:21Ich habe nichts zu verschenken, Nathalie.
17:25Wer spricht hier vom Verschenken?
17:27Du sollst ja auch nur nochmal mit ihm reden.
17:28Oder willst du, dass dieser Krieg zwischen dir und der Familie ewig geht?
17:32Das war nie mein Krieg.
17:33Cornelia hat das begriffen.
17:35Als Einzige.
17:37Hi.
17:38Sogar im Young American Magazine steht was über dich.
17:41Wie?
17:42Ja.
17:43Bernd hat mir das Magazin besorgt.
17:44Hier.
17:45And the first prize for foreign newcomers, Lena Czerny, Augsburg, Germany.
17:51Schade, dass meine Mutter das nicht mehr miterleben kann.
17:53Sie wäre sicher stolz auf dich gewesen.
17:58Cornelias Mutter hat Florian geholt.
18:00Von Angela praktisch gekidnappt.
18:04Das sieht ihr ähnlich.
18:07Aber ein gutes hat das Ganze wenigstens.
18:10Du hast jetzt wirklich keine Zeit, dich um mein Kind zu kümmern.
18:13Weitraut!
18:14Und ihn bei Angela zu parken oder bei Nathalie, das bringt doch nichts.
18:18Ein Kind braucht ein richtiges Zuhause, Lena.
18:21Aber es geht doch nicht um mich.
18:23Ich habe es Cornelia kurz vor ihrem Tod versprochen.
18:26Sie hat ausdrücklich gesagt, sie will nicht, dass Florian unter Hedas Fruchtel kommt.
18:31Ich will nicht, dass er wird wie Felix oder Roland.
18:33Das hat sie gesagt.
18:34Ich glaube es dir ja.
18:36Aber was willst du machen?
18:39Holzknecht weiß auch nicht.
18:41Vielleicht rede ich mal mit diesem Anwalt, den er aufgetrieben hat.
18:45Am liebsten würde ich allerdings selber zu ihr hingehen.
18:47Aber so wie die im Augenblick drauf ist, hat das ja wohl keinen Sinn.
18:50Und was wäre mit dem Großvater?
18:53Wilhelm.
18:54Der ist doch Meier, Bär und Hedda nicht gewachsen.
18:58Ja.
18:59Ich habe wenigstens die Post von letzter Woche geschafft.
19:02Ich habe dir da Notizen an den Rand gemacht.
19:06Jetzt gehe ich noch kurz bei Frau Stange vorbei und dann mache ich Schluss für heute.
19:09Und was ist damit?
19:11Das soll Birgit machen.
19:13Und alles, was mit Wasserburg zu tun hat und nichts mit Mode, das geht an Holzknecht.
19:17Darf ich das mitnehmen?
19:18Bitte.
19:19Aber verschlampe es nicht.
19:21Ich will noch den Artikel kopieren.
19:23Und sag mal, hat diese ganze Publicity Auswirkungen auf den Kurs gehabt?
19:28Sag bloß, du bist jetzt auch schon in diesem Investmentclub.
19:31Na ja, man muss an seine alten Tage denken.
19:34Und man schuftet doch viel lieber für das eigene Unternehmen.
19:37Und, äh, ach Lena, hier ist dein Kaffee und, äh...
19:40Lena?
19:50Da bist du!
19:51Ich mache Schluss für heute.
19:52Waltraud hat die Post, die ich betrifft.
19:54Ich komme gerade von Hedda.
19:58Florian ist bei ihr, aber das weißt du ja.
20:00Und?
20:01Was sagt sie?
20:02Ich wollte es ihr ausreden, aber das ist ungefähr so, als würde man versuchen, einen Stein zum Schmelzen zu bringen.
20:07Sie ist so verbittert und traurig und ungerecht im Augenblick.
20:12Und es geht ihr auch nicht nur um Florian.
20:13Sie denkt, du hättest ihr Cornelia weggenommen.
20:17Scheiße.
20:18Jetzt warte halt ab.
20:19Dein Vater ist ja auch noch da und vielleicht kann er Hedda ja beruhigen.
20:23Hast du Florian gesehen?
20:24Nein, sie hat ihn gerade zu Bett gebracht.
20:27Um die Uhrzeit?
20:28Da schläft er doch gar nicht.
20:30Ja, er hat ja auch heftig protestiert.
20:32Jetzt gehe ich.
20:32Komm nach, sobald ich kann.
20:34Ja.
20:34Ja, eigentlich wollte ich den Abend mit Chris verbringen.
20:38Der muss morgen schon wieder nach Essen.
20:39Ach so.
20:41Ja.
20:42Ach, es ist so viel liegen geblieben, dann mache ich einfach ein paar Überstunden.
20:45Viel Spaß.
20:47Ach, halt.
20:49Es gibt auch gute Nachrichten.
20:51Wir haben einen Bericht im Young American.
20:54Nein.
20:56Best Foreign Designer Lena Czerny.
20:58Lena, du bist ein Star.
21:00Und jetzt kann keiner mehr an dir vorbei.
21:02Am besten, wir machen gleich eine neue Kampagne.
21:04Wir brauchen eh neue Fotos von dir, also fragst du einfach Chris.
21:07Jetzt beruhig dich wieder.
21:08Kann ich das mitnehmen?
21:09Ich wollte es gerade Chris zeigen eigentlich.
21:12Ja, dann, ach, dann hole ich es mal einfach aus dem Internet.
21:15Wenigstens hast du mal wieder gejagt.
21:22Wer hat das mitnehmen?
21:25Was geht auch mal wieder?
21:26Ja.
21:46Wenn du schon.
21:49Hallo. Ich bin wieder da.
21:51Moment, ich schreibe nur noch den Satz zu Ende.
21:53Du schreibst? Was denn?
21:57Die Beerdigung muss noch rein. Der Schluss war immer so offen, aber das ist gut.
22:02Das macht der Verlag doch nie mit.
22:03Entweder so oder gar nicht.
22:05Roland.
22:07Guck mal, die Schwester des Helden stirbt.
22:09Ich meine, das ist doch genau der Beweis, wie krank diese Gesellschaft ist.
22:13Woran ist denn Vanillia gestorben?
22:15Am Geltungstrieb eines Rechtsanwalts, der sein eigenes Flugzeug fliegen musste.
22:19Das ist doch grotesk.
22:20Aber deswegen das Erscheinen des Romans in Frage zu stellen?
22:24Weißt du, wie schwer es ist, für einen Verlag heutzutage einen unbekannten deutschen Auto zu verlegen?
22:31Mit 5000er Auflage.
22:33Ja, von mir aus kann das Buch auch irgendwo in einer Schublade vergammeln.
22:38Es hat seine Schuldigkeit getan.
22:40Ich bin meine verdammte Vergangenheit los und alle meine Macken.
22:42Ja, fast alle.
22:44Bitte nicht schon wieder.
22:47Wieso denn?
22:49Ich meine, was liegt da denn dran, dass er irgendwo in einer Buchhandlung liegt und verrissen wird von der Presse
22:52nach dem Motto
22:54Gescheiterter Unternehmersohn versagt auch als Schriftsteller.
22:57Ist doch wahr.
22:58Von mir aus.
22:59Sollen Sie doch drüber herfallen.
23:03Das ändert nichts daran, dass ich dich lieben gelernt habe.
23:07Und dich fast besser kenne als mich.
23:10Schließlich habe ich den Roman abgetippt und x-mal Korrektur gelesen.
23:14Und wenn du jetzt einen Rückzieher machst...
23:16Kann es sein, dass du lieber mit einem erfolglosen Schriftsteller verheiratet bist, als mit einem gescheiterten Unternehmer?
23:22Ja.
23:30Und jetzt gehe ich durch.
23:32Kommst du mit?
23:33Na klar.
23:39Kommst du mit?
23:45Kommst du mit?
24:35Kommst du mit?
24:36Du hast ihn nicht vergessen.
24:39Warum ausgerechnet die?
24:42Das ist ziemlich traurig.
24:56Komm.
25:12Herr, da hat mir Florian weggenommen.
25:15Ich weiß.
25:18Waltraud hat es mir erzählt, als ich hinter dir hertelefoniert habe.
25:21Unter schnell etwas Dringendes erledigen, verstehe ich was anderes.
25:26Entschuldige.
25:28Ist ja bloß, wenn er noch diesen Abend hat.
25:35Angenommen, ich schaffe es irgendwie, Florian zurückzuholen.
25:39Und er würde mit mir und auch bei mir leben.
25:46Würde das was ändern zwischen uns?
25:49Warum willst du dir das antun?
25:52Du hast doch kein Recht.
25:54Ich frage ja auch nur, wenn.
25:57Ich liebe dich, Lena.
25:58Ja, egal ob mit oder ohne, ich liebe dich, wenn du das meinst.
26:01Und?
26:02Was?
26:04Ja, würdest du versuchen, wie ein Vater für ihn zu sein?
26:10Lena?
26:11Nein, sag schon.
26:14Also wenn es so aussieht, dass du von früh bis spät in deiner Firma zugange bist
26:18und ich zu Hause den Hausmann und Babysitter geben soll, dann muss ich passen.
26:25Und wenn es umgekehrt wäre?
26:27Du? Zu Hause?
26:29Als Designerin kann ich doch überall arbeiten.
26:32Und Geld wäre auch genug da, wenn ich jetzt aussteige und meine Aktien verkaufe.
26:37Was?
26:38Das Gleiche hat Uwe mir heute früh auszureden versucht.
26:41Verstehe ich nicht.
26:43Ein Eigenheim irgendwo in der Vorstadt.
26:45Und Samstags mähe ich den Rasen und du gehst zum Elternabend in den Kindergarten.
26:48Und warum nicht?
26:50So leben die meisten Leute.
26:52Ach ja?
26:53Und warum dann du nicht?
26:58Ich bin noch nicht der erste Mann in deinem Leben.
27:01Du musstest doch jede Menge heiratswillige Kandidaten gegeben haben,
27:05mit denen du diesen Traum leicht in Angriff hättest nehmen können.
27:11Soll ich dir sagen, warum nicht?
27:16Weil du nie davon geträumt hast.
27:19Und ich auch nicht.
27:21Und deswegen verstehen wir uns so gut, trotz allem.
27:28Das ist das letzte Stück, das Cornelia kurz vor ihrem Tod gehört hat in ihrem Kopf.
27:32Das war ihr Lieblingsstück.
27:39Ich werde alles tun, damit Florian da aufwächst und groß wird, wo sie es wollte.
27:48Und jetzt küss mich bitte.
28:03Das ist nicht zu fassen.
28:07Ich fürchte, ich muss hier übernachten.
28:09Oder du rufst mir ein Taxi.
28:11Das Autofahren hat Hedda mir ja auch verboten.
28:17So was heißen Sie, kommt nicht.
28:20Nein.
28:22Und weißt du warum?
28:25Sie hat einen Enkel gekidnappt.
28:29Hedda hat Florian von...
28:31Beruhige dich, das gibt sich ja alles wieder.
28:34Sie weiß doch, dass Cornelia wollte...
28:36Ohne was schriftliches ist da überhaupt nichts zu machen, Wilhelm.
28:39Kein Gericht der Welt will...
28:41Was ist denn?
28:45Wilhelm.
28:48Schriftlich.
28:50Ich hab was Schriftliches.
28:52Wie konnte ich denn das vergessen?
28:54Was rätst du denn da?
29:01Also was ist los?
29:07Ich...
29:08Was ist das?
29:14Machst du mal Licht an?
29:22Mein letzter Willen?
29:28Möchte ich, dass mein Sohn Florian bei meiner Schwester Lena aufwächst.
29:34Sie wird ihm eine gute Mutter sein.
29:37Vielleicht sogar eine bessere als ich.
29:43Datiert und von zwei Zeugen unterschrieben.
29:47Benutter.
29:50Arme Hedda.
29:54Nicht mal die Kanzlei von Straubiger hat davon gewusst.
30:09Untertitelung...
30:10Rotale den Wettbewerden.
30:16Untertitelung...
30:18...
30:48Untertitelung. BR 2018
31:03Untertitelung. BR 2018
31:38Du bist ja noch auf.
31:41Hä? Nichts.
31:45Wo sind denn Chris und Lena?
31:48Ja, wohl wohl.
31:50Ich glaube, die beiden haben sich wieder gefunden.
31:53Erst haben sie ewig romantische Klaviermusik gehört.
31:56Und dann sind sie nach oben verschwunden.
31:59Sag mal, was machen wir denn, wenn Chris hier wieder einzieht?
32:02Oder wenn die beiden vielleicht sogar heiraten?
32:05Bei Gewerkschaft hast du das R vergessen.
32:09Und ich meine, ich könnte ja notfalls wieder zu meiner Mutter ziehen.
32:11Aber was ist mit dir?
32:15Gute Nacht.
32:19Gute Nacht.
32:20Gute Nacht.
32:54Gute Nacht.
33:27Birgit.
33:29Ich bin voll eingeschlafen.
33:32Wie denn sitzen wir schon hier?
33:33Ich weiß nicht.
33:39Ist was?
33:42Ich halte es nicht mehr aus.
33:46Merkst du es denn nicht?
33:48Meine ganze Aufmerksamkeit und die Blumen und die ganzen Geschenke.
33:56Ich liebe dich, Lena.
34:00Birgit.
34:03Sag mal, spinnst du?
34:06Lena, es tut mir leid, aber ich kann nicht mehr.
34:09Du und ich und Chris.
34:11Jedes Mal, wenn er kommt, dann bin ich total abgemeldet.
34:13Wir brauchen doch überhaupt keinen Mann im Haus.
34:15Wir sind doch glücklich.
34:16Chris!
34:18Hör auf, sag mal, was redest du da eigentlich?
34:20Lena, bitte, hör mir doch einfach nur zu.
34:22Ich...
34:22Lass mich!
34:23Du bist ja völlig...
34:25Verschwinde jetzt und lass dich hier nicht mehr blicken.
34:27Es ist aber, was ist denn hier los?
34:34Chris.
34:36Was ist...
34:36Mama.
35:15Du bist ja völlig glücklich.
35:33Also bis Mittwoch, spätestens Donnerstag.
35:34Pass auf dich auf und ruf mich an.
35:36Mach ich.
35:58Was war denn bei euch los, gestern Nacht?
36:00Nichts.
36:01Kommst du gleich heim nach der Schule, ja?
36:03Was sonst?
36:04Könnte sein, dass ich dich brauche.
36:05Ich gehe jetzt Florian holen.
36:08Lena!
36:13Aber fall nicht gleich mit der Tür ins Haus, Wilhelm.
36:16Wir müssen Hedda das ganz schonen beibringen.
36:18In kleinen Dosen.
36:20Vielleicht sollten wir erst mit Lena reden.
36:22Ach, Wilhelm.
36:23Immer mit der Kirche ums Dorf.
36:25Wovor hast du Angst?
36:27Mit Hedda kann man reden.
36:29Du wirst ja sehen.
36:42Komm, lass mich hören.
36:44Ja, du fährst immer so tödlich.
36:47Bitte.
37:09Guten Tag, Frau Offenbach.
37:21Ich möchte nicht, dass Sie hierher kommen.
37:22Haben Sie mich verstanden?
37:24Was habe ich denn so Schlimmes verbrochen, Frau Offenbach?
37:26Dass Sie mich so abfertigen.
37:27Hätte ich nicht in die Klinik gehen sollen,
37:29als Cornelia nach mir verlangt hat.
37:31Das war doch der Wunsch Ihrer Tochter,
37:32dass das Kind bei mir aufwächst.
37:34Hätte ich Ihnen die Bitte abschlagen sollen?
37:38Darf ich ihn wenigstens mal sehen?
37:41Bitte.
37:45Danke.
37:51Florian!
37:52Hallo.
37:54Er hat nichts gegessen.
37:56Geschlafen hat er auch gekommen.
37:58Das ist die neue Umgebung.
38:01Dann fragt er dauernd noch seine Mami
38:03und ich weiß nicht, was ich ihm antworten soll.
38:07Ich habe ihm schon das Video von Cornelis letzten Konzert.
38:11Er hat vorgeschrieben, dann geht es eine Weile ab.
38:17Meinen Sie nicht, wir können eine Lösung finden,
38:20die allen gerecht wird?
38:22Cornelia und Ihnen und auch mir,
38:25aber vor allen Dingen Florian.
38:27wenn ich ihm nur glauben könnte.
38:32Ich weiß nur eins.
38:35Ich liebe dieses Kind wie mein eigenes.
38:37Und das müssen Sie mir glauben.
38:40Und dass er mich mag, das...
38:43das sieht man doch, oder?
38:44Ich weiß nicht, warum hat Cornelia Ihnen das Kind anvertraut und nicht mir.
38:58Sie können es mir ruhig sagen.
38:59Ich meine,
39:00auch wenn es weh tut,
39:02ich vertrage eine ganze Menge.
39:03Aber ich muss es wissen.
39:05Sie hat gesagt,
39:06Sie will nicht,
39:07dass Florian so wird wie...
39:09wie Felix und Roland.
39:12Oh Gott.
39:14Das tut mir leid.
39:17Ich habe immer versucht,
39:18alles richtig zu machen, aber...
39:21Ich finde das auch ungerecht.
39:27Sie sind eine tolle Frau.
39:31Schon gut.
39:35Sie können das Kind haben.
39:38Aber ich muss es jederzeit sehen können.
39:41Auch übers Wochenende.
39:43Das ist doch selbstverständlich.
39:45Und er braucht sie doch genauso.
39:49Bis bald, mein Kind.
40:03Bis bald, mein Kind.
40:34Bis bald, mein Kind.
40:54Wie siehst du denn aus, Hedda?
40:57Hallo, Hedda.
40:59Hedda, ich muss dich sprechen
41:00wegen...
41:02wegen des Kleinen.
41:04Warum?
41:04Ist doch alles klar.
41:06Ich fürchte, nein.
41:08Sag es ihr.
41:14Das ist der letzte Wille von Cornelia.
41:16Auch und vor allem,
41:17was ihren Sohn angeht.
41:23Was guckt ihr mich denn so an?
41:25Lena hat das Kind gerade abgeholt.
41:29Hedda!
41:30Was ist denn passiert?
42:00Ich habe ihn wieder.
42:01Ich habe ihn wieder.
42:02Ich bin schön für dich.
42:04Aber ich denke, es ist besser,
42:05wenn wir beide in Zukunft
42:06nur noch geschäftlich miteinander verkehren.
42:09was ist denn?
42:13Was ist denn das?
42:14aber es ist immer
42:15der wichtigste
42:16Auf Wiedersehen,
42:20AnfCH!
42:21was wir bekommen?
42:45Untertitelung des ZDF, 2020
43:02ZDF, 2020
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