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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:29Untertitelung des ZDF, 2020
01:58Untertitelung des ZDF, 2020
02:12Untertitelung des ZDF, 2020
02:32Untertitelung des ZDF, 2020
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04:24Untertitelung des ZDF, 2020
04:54Untertitelung des ZDF, 2020
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06:24Untertitelung des ZDF, 2020
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13:17Untertitelung des ZDF, 2020
13:50Aber warum hast du denn Lena nichts gesagt?
13:53Das wollte ich ja.
13:54Aber an dem Tag hat sie eh schon so viel einstecken müssen von Birgit.
13:56Und dann wollte ich sie nicht auch noch damit belasten.
13:59Außerdem, da war ja nichts.
14:01Ich meine, bis auf die paar Nächte in der Studentenkneipe und dann eben diese eine Nacht im Hotel.
14:08Lena?
14:09Hallo.
14:11Wo warst du denn? Wir haben uns Sorgen gemacht.
14:15In Frankfurt. Wie ging es mit Florian? Ist Hedda nicht da?
14:18Sie ist vor zwei Stunden gegangen. August hat gemeutert. Aber es ging prima.
14:23Hedda hat versucht, ihn aufs Töpfchen zu setzen.
14:26Töpfchen? Er hat doch gar keins.
14:27Wir haben einen Blumentopf genommen. Möchtest du denn das weinen?
14:30Nein.
14:31Armer Junge auf dem Blumentopf.
14:33Nach Nelken hat es aber nicht gerochen.
14:35Können wir fahren? Ich würde gerne heim.
14:37Ach, schon?
14:38Hedda hat was zum Essen vorbereitet. Risotto.
14:41Ich brauchst nur was im Kühlschrank nehmen und aufhören.
14:42Nicht heute.
14:43Wenn du bist, bis wir zu Hause sind und Florian fertig gemacht ist, ist eh schon Schlafenszeit.
14:49Aber nächstes Wochenende kommen wir wieder, ja? Und vielen, vielen Dank für alles.
14:53Ich hab zu danken, dass du mir den kleinen Hosen Mats überlassen hast. Notfalls schaffen wir das auch alleine. Gell,
14:59mein Kleiner?
15:00Das nächste Mal sauge ich auch für passende sanitäre Einrichtungen.
15:04Sehe ich dich morgen in der Firma?
15:06Ja.
15:07August und wir sind mit Holz nicht verabredet wegen der Kapitalerhöhung. Aber es ist ja alles klar. Es geht nur
15:13noch um ein paar Unterschriften.
15:21Das ist eine äußerst unglückselige Geschichte. August ist immer noch nicht drüber weg, dass Birgit ihm so in den Rücken
15:27gefallen ist.
15:28Hat er was gesagt, was Birgit vorhat jetzt?
15:30Nein.
15:34Aber Hedda hat rausgekriegt, dass Birgit sich offensichtlich eine Wohnung sucht.
15:39Ihn Aufblick?
15:40Ja, ich glaube.
15:43Wir müssen jetzt weiter heilen.
15:53Tja, es läuft nur eins. Augen zu und durch.
16:21Tja, es läuft nur eins.
17:09Untertitelung. BR 2018
17:39Untertitelung. BR 2018
17:42Frau Sturmlinger, ich bin's. Ja? Ich bin jetzt in der Wohnung. Nein, nein, kein Problem. Ich hab den Schlüssel gefunden.
17:50Nein, sie gefällt mir aus dem Leben gut. Sie haben nicht zu viel versprochen. Ja, ich nehm sie.
17:57Wie? Nein, ich leb allein. Aber Sie kennen ja sicher meinen Vater. Meierberg, die Brauerei?
18:07Ja, ich verstehe. Ja, das lässt sich bestimmt irgendwie einrichten. Ich melde mich dann wieder bei Ihnen. Aber hören Sie,
18:17ich bin wirklich interessiert. Also wenn Sie eine Kaution...
18:20Ja gut, danke. Blöde Kuh.
18:50Was machst du denn hier? Ich dachte, du bist mit deiner Schulfreundin unterwegs.
18:54Die wartet unten im Auto. Ich hatte halt Sehnsucht nach dir. Aber bei so einer Begrüßung, da kann ich auch
18:59gleich wieder gehen.
19:00Ach Quatsch. Ich freu mich noch, dass du da bist.
19:02Nicht? Ich muss gleich wieder runter. Was machst du da überhaupt? Nach Arbeit sieht das nicht aus.
19:08Ich plane unsere Zukunft.
19:10Du willst...
19:11Na, im Bett klappt sehr prächtig. Aber wir müssen auch mal unsere Finanzen auf Vordermann bringen. Online ist das überhaupt
19:15kein Problem. Damit kann ich jetzt alles entweder von hier oder von zu Hause aus erledigen. Wann immer ich will.
19:20Und ich habe einen permanenten Überblick über meine Finanzen. Schau mal, mein neuer Finanzplan mit dem Vermögensplaner von meiner Direktbank.
19:26Und was hat das mit uns zu tun?
19:28Das kann ich auch für uns beide machen. Als Altersvorsorge.
19:33Du bist süß.
19:35Jetzt muss ich aber wirklich los.
19:36Es ist heute Nacht.
19:38Ich komme auch später. Ich gehe nachher noch mit Felix und Kruse auf ein Bier.
19:41Mit Felix? Na, dann Prost.
19:49Hier ist noch ein Krimi, der sich ganz spannend anhört.
19:53Ich weiß nicht.
19:58Wenn wir in Griechenland geblieben wären, dann wäre es nicht so weit gekommen.
20:02Das hat nichts mit Griechenland zu tun, sondern mit dir.
20:05Du hast dich verlassen, nicht in Hütte am Meer.
20:07Dich und deinen Roman. Und das war der Anfang vom Ende.
20:11Ende?
20:12Schau uns doch an. Wie ein steinaltes Ehepaar. Keiner hat dem anderen mehr was zu sagen.
20:17Mein Beruf interessiert dich nicht und deiner mich nicht.
20:20Alles, was damit zu tun hat, diese Firma und deine Familie.
20:24Tut mir leid, Roland, aber so ist es doch, oder?
20:26In deinem Roman fehlt das Happy End.
20:28Und Silke, lass doch bitte jetzt diesen Roman aus dem Spiel.
20:32Gut, ich habe einen Teil meines Lebens darin aufgeschrieben, aber das Leben geht doch weiter.
20:38Außerdem, du wolltest zurück. Und jetzt sind wir hier.
20:41Wir sind wieder in Augsburg.
20:42Hier gehen wir kaputt, Roland. Das ist mir nur leider zu spät bewusst geworden.
20:48Aber ich bin gerne bereit, das nochmal zu versuchen.
20:50Ich kann in Padua vielleicht auch noch meinen Examen nachmachen.
20:52Ein Kollege aus der Klinik hat Connections da.
20:55Wenn du mitkommen willst.
20:57Padua.
20:59Was mache ich da?
21:01Was mache ich da?
21:01Schreiben.
21:03Und wenn es unbedingt sein muss, kannst du deine Firma mit Felix ja auch von da aus weitermachen.
21:07Heute spielt das doch kaum noch eine Rolle, wo einer wohnt, mit Computer und Internet.
21:16Roland, bitte.
21:25Hey, ich lauste Affe.
21:28Madeleine.
21:29Na, wie geht's?
21:31Wie steht's?
21:32Lässt du da immer in diesem Stripschuppen die Dittenhipp?
21:35Komm, lass uns in Ruhe, ja?
21:36Ach, klar.
21:38Hey, Wolf.
21:41Mal reintuch.
21:43Eifers.
21:45Da haben sie doch nicht mehr alle.
21:47Wolf, verrückt gemacht.
21:49Was habe ich denn gesagt?
21:51Das stimmt doch.
21:52Entschuldige, aber das gehe ich einfach rot.
21:54Komm, steige ein.
21:55Ich will nach Hause.
21:57Ich kann es nicht nach Hause.
21:59Na gut, dann gehen nicht.
22:01Silke.
22:31Was meinst du, wie ich bin?
22:31Wie ich mich gefühlt habe.
22:33Dazu stehen die bestellt und nicht abgeholt.
22:36Du bist einfach an mir vorbeigegangen in dieser Hotelhalle.
22:38Hast mich nicht mal angeschaut.
22:39Weil du nämlich nur Augen hattest für dieses Mädchen.
22:41Warum hast du denn nichts gesagt, Herrgott, nochmal?
22:44Weil du mit ihrem Aufzug verschwunden bist.
22:46Und jetzt erzähl mir bitte nicht, du hättest ihr nur erklärt, was eine Brennweite ist.
22:50Das glaube ich dir nämlich nicht.
22:52Nicht nachts um elf.
22:53Mit einer Rotweinflasche unterm Arm.
22:58Und ich glaube dir nicht, dass du in Frankfurt mit diesem Banker nur Geld gezählt hast.
23:11Sag mal, habt ihr Zoff?
23:13Könntest du bitte kurz Florian nehmen?
23:16Ich brauche jetzt erstmal eine heiße Badewanne.
23:19Was habt ihr denn?
23:24Lena?
23:26Lena!
23:27Lena!
23:27Geh ins Bad!
23:28Was ist eigentlich los?
23:41Hallo Chris!
23:42Ich bin fertig hier und gehe jetzt auf ein Trinken mit Felix Althofer.
23:46Wenn du später dazukommen willst, wir sind in der Cocktailbar, du weißt schon.
23:50Wie auch immer, fahre ich wieder weg, ohne dass wir uns gesehen haben.
23:52Okay, ciao.
23:54Hallo, Max Römer.
23:56Ja, tut mir leid, dass ich so kurz angebunden war vorhin, aber ich war mitten in einem Kundenberater-Kick-Off
24:01-Meeting
24:02und meine Frau Schmidt-Bauer stand daneben.
24:04Also bitte rufen Sie mich unbedingt zurück, ja?
24:06Auf der Handynummer.
24:07Ich bin mindestens bis zwölf Uhr auf.
24:10Ich freue mich auf unser Wochenende.
24:13Hallo?
24:14Wo bist du?
24:16Du wolltest doch zurückrufen.
24:27Lena?
24:29Bitte nicht jetzt, Chris.
24:32Wann dann?
24:34Ich finde es bescheuert, dass wir uns das Leben so schwer machen.
24:37Lass uns reden, Lena, bitte.
24:40Morgen.
24:41Ich kann jetzt nicht und ich will auch nicht so, wie ich trauen will.
24:45Es gibt nur noch mehr Scherven.
24:46Wie du meinst.
24:48Dann gehe ich jetzt noch weg.
24:50Bitte.
24:51Also, tschüss.
25:04Inge?
25:10Inge hatte keine Lust mehr länger zu warten.
25:12Und Tissi ist hier essen gegangen mit einem Udo oder so.
25:19Und was machst du hier?
25:22Mir geht's dreckig, Felix.
25:23Ich muss mit jemandem reden, sonst dreh ich durch.
25:27Deine Lebensgefährdung?
25:29Ich will jetzt nach Italien, nach Padua.
25:31Um da ihr Examen zu machen.
25:34Ja, und so eine Trennung tut ganz gut, aber zu.
25:37Ja, gut.
25:38Aber so einfach ist es nicht.
25:40Wenn ich nicht mitgehe, dann sieht es aus.
25:42Das weiß ich ganz genau.
25:44Andererseits, so wie es im Moment läuft,
25:47ist ja sowieso nicht mehr viel zu machen.
25:51Roland, willst du noch einen Wein?
25:54Meinst du, ich kann heute Nacht bei dir pennen?
25:56Natürlich.
26:17Ich habe schon genug.
26:19Ich war bis eben mit Uwe Lieber
26:22und diesem wahnsinnigen Design einer Cocktailbar.
26:25Ich muss auf mein Herz aufpassen.
26:28Aber du bist okay.
26:29Wenn ich es übertreibe schon, aber du kennst mich ja.
26:31Auf kleiner Flamme leben ist nicht mein Ding.
26:34Tja.
26:37Aber, was machen wir denn mit dir?
26:40Glaubst du, sowas gibt's?
26:42Vor ein paar Monaten, da wollte ich mich noch umbringen
26:44wegen dieser Frau.
26:45Plötzlich kann ich das alles nicht mehr verstehen.
26:50Tja, aber klar doch.
26:52Ich habe mich zwar wegen der Frau
26:53noch nie aufs Fensterbrett gestellt,
26:55aber Gott, wenn ich an Nathalie denke,
26:57ich dachte, ich komme nie von ihr los.
26:58Und jetzt?
27:00Wenn ich es in der Firma mit ihrem Uwe Knutschen sehe,
27:02da rührt sich nichts.
27:03Im Gegenteil, ich wünsche ihr alles Gute und viel Glück.
27:08Ja, geht meine Güte.
27:10Mit Leben ist auch so eine Sache.
27:12Roland.
27:14Was?
27:15Das beste Mittel gegen eine Frau
27:17ist zwar eine andere Frau,
27:19aber nicht die Ex-Frau.
27:21Ja, das habe ich noch nicht vor.
27:24Am liebsten wäre ich allein.
27:27Ich war im ganzen Leben noch nie allein.
27:29Ich meine, ich habe noch nie alleine gelebt.
27:32Außer die paar Wochen in Griechenland.
27:35Bis Silke kam.
27:36Na dann leb halt mal alleine.
27:40Und arbeite.
27:41Arbeit ist eine tolle Droge.
27:42Vor allem, wenn es gut läuft.
27:43So wie jetzt.
27:45Morgen ist unsere Website offiziell geschaltet.
27:48Wir müssen nur da sitzen und warten,
27:50dass das Geld regnet.
27:54Stell dir das bloß nicht so einfach vor.
27:56Es kann Ewigkeiten dauern,
27:58bis sich sowas durchsetzt.
27:59Nicht in Verbindung mit Lenas Internetauftritt.
28:01Das ist eine sichere Bank.
28:03Und falls Rousseau es wirklich schaffen sollte,
28:05einen Fuß in die Tür zu kriegen
28:07auf der Hauptversammlung,
28:08dann geht es erst richtig los.
28:11Das hat er doch schon längst.
28:12Wer hat verkauft?
28:14Ich weiß.
28:14Aber eins ist doch wohl klar.
28:16Rousseau wird einen seiner Leute
28:18in den Vorstand drücken.
28:19Da gehe ich jede Wette ein.
28:20Und zusammen mit Birgit
28:22können sie mit Lena Schlitten fahren.
28:25Birgit.
28:29Vielleicht ist es doch keine so schlechte Idee.
28:32Du und Birgit.
28:35Das ist die Zukunft bei Altdorfer.
28:44Hallo?
28:45Hallo Herr Danz.
28:46Bitte entschuldige die späte Störung.
28:47Ist Papa noch wach?
28:49Er liegt schon im Bett, aber er liegt noch.
28:50Komm rein.
28:52Gut siehst du uns.
28:54Warst du im Theater?
28:55Nein, auf dem Presseball in München.
28:57Bernd Leitner,
28:58diesem Journalisten, mit dem ich mal lieb war.
28:59Ich brauche doch gute Presse,
29:00die er nicht zu fragen.
29:01Moment mal, Birgit.
29:03Ich muss dir hoffentlich nicht sagen,
29:05dass dein Vater immer noch nicht darüber hinweg ist,
29:07dass du...
29:08Na ja, du weißt schon.
29:09Also bitte sei lieb zu ihm.
29:10Und wenn du das nicht kannst,
29:11dann reg ihn wenigstens nicht auf.
29:14Keine Angst.
29:15Das hatte ich nicht vor.
29:17Danke.
29:52Hallo Papa.
29:56Ja, jetzt sag halt was.
29:59Ich bin's, Birgit,
30:00deine ehemalige Tochter.
30:03Ach, du bist ja die Sensation hier im Wirtschaftsteil
30:06mit deinem Aktienverkauf.
30:09Leider sind die Aktionäre nicht so begeistert.
30:13Der Kurs hat am vergangenen Freitag unter 25 geschlossen.
30:19Du hättest mit mir bei 32 verkaufen sollen.
30:23Außerdem lag es ja nicht an mir,
30:24dass der Kurs so angestiegen ist,
30:25sondern an den Banken von Rousseau.
30:28Er wird übrigens über 38 Prozent halten
30:31auf der Hauptversammlung.
30:32Mit meinen Anteilen.
30:34Und an der Gute-Nacht-Geschichte
30:35stelle ich mir was anderes vor.
30:38Also was willst du?
30:40Ich brauche deinen Rat.
30:43Das heißt,
30:45ich will wissen,
30:46wer dir lieber ist.
30:46Ich oder Lena.
30:48Ich meine,
30:49wenn es auf Messers Schneide steht.
30:52Rousseau will mich als sein Mann in der Firma haben.
30:55Als seinen Mann?
30:57Naja, in deinem Fall trifft das jetzt schon.
31:01Sag mal,
31:02könntest du ausnahmsweise mal
31:04nicht nur an dich
31:05und deinen verletzten Vater stolz denken?
31:08Wie oft hast du mir schon gesagt,
31:10du möchtest nur, dass ich glücklich bin.
31:11Also dann handel auch danach verdammt nochmal.
31:14Also entschuldige mal.
31:16Bitte.
31:17Ich habe dich was gefragt, Papa.
31:19Denn wenn du zu mir hältst,
31:22dann sind wir unschlagbar.
31:23Dann gehört die Firma praktisch uns.
31:25Und das ist nur eine Frage der Zeit,
31:27bis Lena aufgibt.
31:31Weißt du noch?
31:33Du warst vielleicht sieben oder acht.
31:35Es war im Jachthafen von Bregenz,
31:37da an der Eisbude, die früher da stand.
31:39Heute haben sie da ein Hotel hingebaut.
31:43Keine Ahnung.
31:44Du wolltest unbedingt drei Eiskugeln in die Tüte.
31:46Nicht eine, nein, drei.
31:49Und als ich das ablehnte,
31:50wie es sich für einen vernünftigen Vater gehört,
31:53da hast du sie aus Trotz
31:55von deinem bisschen Taschengeld
31:58selber bezahlt.
32:00Erinnerst du dich nicht?
32:02Naja, es gab, wie es kommen musste.
32:04Die dritte Kugel landete auf der Straße
32:07und der Rest ist in der Hitze geschmolzen
32:08und dir über die Hände gelaufen,
32:10weil du gar nicht schnell genug schlecken konntest.
32:13Und dein hübsches Kleinchen war ruiniert.
32:14Und genau so kommst du mir jetzt vor.
32:20Du übernimmst dich
32:21und du überschätzt dich.
32:25Und am Ende wird es Tränen geben.
32:27Wenn du auch mitgeschleckt hättest,
32:30dann hätten wir es geschafft.
32:33Ich mag kein Eis.
32:35Und ich bin alt genug,
32:37um zu wissen, wann es genug ist.
32:41Mit anderen Worten,
32:42du bist nicht auf meiner Seite?
32:45Nein, Birgit.
32:51Das heißt aber nicht,
32:53dass ich dich nicht liebe
32:55und dass du nicht jederzeit
32:57nach Haus kommen könntest.
32:59Hierher.
33:00Zu mir.
33:02Danke.
33:03Aber ich will nicht mehr zurück.
33:09Du müsstest das doch verstehen.
33:11Eine Frau muss tun,
33:13was eine Frau tun muss.
33:15und ich habe mir vorgenommen,
33:17für unsere Aktionäre
33:18die größtmögliche Rendite rauszuschlagen.
33:20Und das geht nun mal nur
33:21innerhalb eines großen Konzerns.
33:24Gute Nacht.
33:38Habt ihr euch vertragen?
33:40Wie man es nimmt.
33:42Wir sind halt verschiedener Meinung,
33:43wie immer.
33:44Man muss nicht unbedingt
33:45einer Meinung sein,
33:46um miteinander auszukommen.
33:49Ja, nur irgendwann muss ich auch mal
33:50meinen eigenen Weg gehen,
33:51meinst du nicht?
33:53Ja, schon.
33:54Ich weiß nur,
33:55dass das Leben viel zu kurz ist,
33:56um auch nur eine Minute
33:57in Unfrieden zu verbringen.
34:00Meine Tochter ist auch gegangen.
34:02Für immer.
34:04Und ich wünschte,
34:05ich könnte vieles von dem,
34:06was wir uns in ihrem kurzen Leben
34:07gesagt und angetan haben,
34:09rückgängig machen.
34:12Komm her.
34:33Störig?
34:34Nein.
34:35Ich lese nicht.
34:40Ich tue mal so,
34:42damit ich nicht heule.
35:01Soll das nun wirklich
35:03alles gewesen sein im Leben?
35:07Dass man jetzt allein ist.
35:13Wir sind nicht allein.
35:37Angela,
35:38findest du nicht,
35:39es wird langsam Zeit?
35:40Morgen ist Montag.
35:41Wieso?
35:42Du bist doch auch noch wach.
35:44Hier hat doch jemand geraucht.
35:47Und du hast doch hoffentlich
35:47nicht wieder angefangen zu rauchen.
35:49Nein.
35:50Ich rieb doch gar nichts.
35:53Dein Dekker war hier,
35:54stimmt's?
35:55Sturmfreie Bude gibst zu.
35:57Und wenn schon.
35:59Ja, wärst du lieber,
36:00ich würde mit den blöden Jungs
36:01aus der Berufsschule rumhängen
36:03oder mit unseren Lehrlingen,
36:04die nichts als Schrott im Kopf haben
36:06und wo sie ihren nächsten Trip herkriegen?
36:09Hast du mit ihm geschlafen?
36:11Nein.
36:14Soll ich dir das glauben?
36:17Heute nicht,
36:17weil Chris auf einmal gekommen ist
36:19und ihn verscheucht hat.
36:21Aber vor zwei Wochen,
36:22als er Rudi gefunden hat,
36:23da schon zufrieden?
36:26Angela, Angela.
36:29Er lässt dich sowieso scheiden.
36:30Seine Frau geht auch fremd.
36:33Tja, lass uns morgen drüber reden.
36:36Jetzt schaffen wir Platz
36:37für den Flügel,
36:38der morgen geliefert wird.
36:39Und dann gehen wir schlafen.
36:40Flügel?
36:42Florians Flügel
36:43aus Cornelias Nachlass.
36:46Wenn du willst,
36:47kannst du ja auch Klavierstunden nehmen.
36:48Wie meinst du,
36:49ich kann das überhaupt?
36:50Warum denn nicht?
36:51Ich bin leider total unmusikalisch.
36:53Zum Leid lesen meiner Mutter,
36:55die wollte immer,
36:55dass ich Geige lerne.
36:56Geige ist ja auch ätzend,
36:58aber Kiva ist cool.
36:59Kannst du es ja mal probieren.
37:01Oh je, bitte nicht.
37:03Lass mal, ich mach schon.
37:05Der Kleine will nur bei mir im Bett schlafen.
37:10Danke.
37:12Wofür?
37:13Dass du,
37:15dass du eben bist, wie du bist.
37:51Gute, dass du noch wach bist.
37:52Ich muss mit dir reden.
37:53Ich halte das nicht mehr aus.
37:56Ich kann nicht warten bis morgen.
37:59Du hast getrunken.
38:01Eben.
38:02Und im Wein liegt ja bekanntlich die Wahrheit.
38:04Und die Wahrheit ist,
38:04ja, ich hab mit Mareike geschlafen.
38:06Und ich will das auch nicht entschuldigen.
38:08Das war dumm und verantwortungslos.
38:09Und es hat mir schon leid getan,
38:10kaum, dass es vorbei war.
38:12So.
38:13Und jetzt bist du dran.
38:14Was war in Frankfurt?
38:16Ich hab nichts getrunken.
38:17Und ich hab auch nichts zu gestehen.
38:19Max Römer.
38:21Das Geld von seiner Bank
38:22und sein Know-how
38:23sind einfach sehr wichtig für uns.
38:25Und dass er gescheit ist
38:26und gut aussieht,
38:26das ist eine nette Zugabe.
38:28Der ist doch scharf auf dich.
38:30Vielleicht.
38:31Und das ist mir auch überhaupt nicht unangenehm,
38:33wo ich gerade so eine große Enttäuschung
38:34zu verkraften hab.
38:35Und ich bin froh,
38:36dass ich nicht nur eine Kundennummer für ihn bin.
38:41Lena.
38:44Es wird mir weiter dauern,
38:45bis ich dir wieder vertrauen kann.
38:47Wir hatten so was Schönes zusammen.
38:50Es war zwar nicht einfach
38:51und es gab auch immer Probleme,
38:53aber es war schön.
38:55Egal, ob du in Tibet warst
38:56oder in Essen
38:56oder neben mir im Bett.
38:59Warum hast du das kaputt gemacht?
39:01Oder hab nur ich das so empfunden?
39:02Nein.
39:04Nein.
39:05Lass uns heiraten.
39:06Du und ich,
39:07wir gehören zusammen.
39:08Was soll's?
39:09Lass uns heiraten.
39:10Lena.
39:12Ich bin todmüde.
39:14Ich hab dir ein Bett
39:15mit dem Gästezimmer bezogen.
39:44Was machst du denn auf dem Sofa?
39:46Was machst du denn auf dem Sofa?
39:48Und du?
39:50Ich dachte, du wolltest Lena alles beichten.
39:53Hab ich auch,
39:54ich Idiot.
39:55Wieso?
39:58Deine Theorie stimmt nicht.
40:00Wenn mich das nächste Mal
40:01eine Frau mit einer anderen
40:02im Bett erwischt
40:02und meinetwegen auch im Flagranti,
40:03das ist ganz egal,
40:04dann werde ich alles,
40:05aber komplett alles abstreiten.
40:07Hat sie dich rausgeschmissen?
40:10Ich bin gegangen.
40:12Ach, Chris.
40:14Nicht schon wieder.
40:16Hab sie gefragt,
40:17ob sie mich heiraten will.
40:22Und?
40:25Sie hat Gute Nacht gesagt
40:26und dass das Bett
40:27im Gästezimmer
40:28für mich bezogen sei.
40:30Oh.
40:31Und jetzt?
40:35Jetzt schütte ich mich zu
40:36und dann gehe ich ins Bett.
40:37Sehr kreativ.
40:39Ich bin Perfektionist.
40:40Ich kann's nicht ertragen,
40:40wenn ich Scheiße baue.
40:41Verstehst du?
40:59Klaviertransport.
41:00Wer hat ein Klavier bestellt?
41:01Ja, der alte Flügel
41:02soll wieder in die Villa
41:03für Florian.
41:05Cornelia Althof
41:06hat das so gewollt.
41:07Ah ja.
41:09Ah, Herr Dr. Holst,
41:10nicht?
41:11Meinen Sie,
41:12der Kurs erholt sich
41:12wieder diese Woche?
41:13Am Freitag war er ja
41:14unter 26 gesunken.
41:16Ich bin Betriebswörter,
41:17Herr Kunze.
41:17Kein Hellseher.
41:21Und?
41:22Wie war das Wochenende
41:23mit deinem Enkel?
41:26Ja, ja.
41:27So geht's,
41:27wenn man Opa ist.
41:32Morgen.
41:33Moment.
41:34Morgen, Herr Doktor.
41:35Ich hab gerade den Chef,
41:36also ich mein,
41:37Herrn Althofersenior dranbleibt.
41:38Es bei 10 Uhr
41:39mit der Aufsichtsratssitzung?
41:40Ja.
41:41Hast du gehört?
41:42Also gut,
41:43bis gleich dann.
41:49Das war bestimmt
41:50ein wunderbares Wochenende
41:51am Bodensee.
41:52Sie hatten ja
41:53fantastisches Segelwetter.
41:54Bin ich gefahren.
41:56Ach, wie schade.
41:58Ich dachte, Frau Czarty...
41:59Darf ich die Post haben,
41:59Frau Stangl?
42:00Und dann verbinden Sie mich
42:01bitte mit Herrn Römer
42:02in Frankfurt, ja?
42:03Danke.
42:04Aber vielleicht interessiert es Sie,
42:06dass Frau Czarty
42:06Sie gern sehen möchte.
42:09Jetzt?
42:10Sobald Sie eintreffen,
42:11hat sie gesagt.
42:27Guten Morgen, Frau Czarty.
42:28Guten Morgen.
42:30Entschuldigung,
42:30dass es nicht geklappt hat
42:31mit dem Segeln,
42:32aber ich war in Frankfurt
42:33bei der Bank.
42:34Am Sonntag?
42:35Ja.
42:36Herr Römer hatte
42:37keinen anderen Termin frei.
42:38Und der war auch nur zufällig da
42:40wegen irgendeinem Workshop.
42:41Aber er hat tolle Ideen,
42:43was unseren generellen
42:43Zahlungsverkehr angeht.
42:44Ich habe die Unterlagen mitgebracht.
42:46Vielleicht klappt es ja
42:47nächste Woche mit dem Segeln.
42:48Da kann ich nicht.
42:50Betriebsprüfung in Wasserburg.
42:51Aber für ein Café
42:52wird es ja noch reichen, oder?
42:53Kommen Sie.
42:54Ich will die Unterlagen
42:54noch mit Ihnen durchgehen
42:55vor der Aufsichtsratssitzung.
43:11Bei mir.
43:12Ich will die Unterlagen
43:13und mit Ihnen komplett
43:14mit Ihnen zu sein.
43:22Forever with you
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