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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
02:03Untertitelung des ZDF, 2020
02:57Untertitelung des ZDF, 2020
03:04Untertitelung des ZDF, 2020
03:41Untertitelung des ZDF, 2020
03:55Untertitelung des ZDF, 2020
04:21Untertitelung des ZDF, 2020
04:52Untertitelung des ZDF, 2020
05:10Untertitelung des ZDF, 2020
05:53Untertitelung des ZDF, 2020
06:10Untertitelung des ZDF, 2020
06:37Untertitelung des ZDF, 2020
07:14Untertitelung des ZDF, 2020
07:30Untertitelung des ZDF, 2020
08:02Untertitelung des ZDF, 2020
08:24Untertitelung des ZDF, 2020
08:49Untertitelung des ZDF, 2020
09:22Untertitelung des ZDF, 2020
10:08Untertitelung des ZDF, 2020
10:37Untertitelung des ZDF, 2020
11:07Untertitelung des ZDF, 2020
11:11Untertitelung des ZDF, 2020
11:35Untertitelung des ZDF, 2020
11:38Untertitelung des ZDF, 2020
11:41Untertitelung des ZDF, 2020
12:09Untertitelung des ZDF, 2020
12:47Untertitelung des ZDF, 2020
12:50Untertitelung des ZDF, 2020
13:11Untertitelung des ZDF, 2020
13:21Untertitelung des ZDF, 2020
13:51Untertitelung des ZDF, 2020
13:52Untertitelung des ZDF, 2020
13:53Untertitelung des ZDF, 2020
14:10Alles klar?
14:13Was Florian angeht schon.
14:14Aber die Diagnose, die der Doktor für dich gestellt hat,
14:16die klingt besorgniserregend.
14:18Was hat er denn gesagt?
14:20Dass du ihn belagerst und ständig anrufst.
14:22Weil er nie Zeit für mich hat.
14:24Und jetzt ist er wieder bis spät nachts im Krankenhaus.
14:30Angela, übertreib's nicht.
14:31Du hast doch eh schon so viel um die Ohren.
14:34Und dein ganzes Leben steht doch noch vor dir.
14:35Ja. Und jetzt darf ich wieder babysitten.
14:38Nee, damit ist jetzt bald Schluss.
14:39Auf Waltraus' Annonce haben sich sieben Bewerberinnen gemeldet.
14:42Und eine ist da bestimmt dabei.
14:43Also nur noch ein paar Tage.
14:45Und dann kriegst du eine neue Freundin.
14:51So, mein Kleiner. Und wir gehen jetzt rüber zu Nathalie.
14:54Da ist bestimmt viel mehr los.
14:56Komm.
15:15Oh, ähm, ist das nicht das Kind von der Ranox?
15:19Richtig.
15:20Sie waren bei Frau Michel?
15:21Ja.
15:23Bonjour, Monsieur.
15:26Und? Haben Sie den Job gekriegt?
15:27Oh, ich weiß nicht.
15:29Sie hat gesagt, sie ruft mich an, aber...
15:32Ich glaub, sie sagt das nur so.
15:34Schade.
15:35Ja, ähm, ich will sie dann auch nicht weiter aufhalten.
15:39Au revoir, Chiri.
15:42Au revoir.
15:57Tag, Waltraud.
15:58Tag.
15:59Na?
16:00Da ist unser Sorgenkind.
16:02Sag mal, warum hast du nun nicht die nette Französin genommen?
16:04Die war doch total okay.
16:06Sie ist eine OP und noch viel zu jung.
16:07Ja, was soll ich da erst sagen?
16:09Außerdem wollte sie nur ein halbes Jahr bleiben und dann wieder zurück nach Paris.
16:12Na und?
16:13Ein halbes Jahr ist doch besser als gar nichts.
16:24Na dann musst du halt nach Essen fahren am Wochenende, wenn Christ sich nicht melde.
16:28Jedenfalls geht es also auf keinen Fall so weiter.
16:31Was soll ich denn in Essen?
16:32Der kommt schon wieder angekrochen und zwar von ganz alleine.
16:35Außerdem hat Lena genauso einen Dickkopf wie er.
16:38Guck mal.
16:39Ist sie nicht süß?
16:41Ja, aber mit der Größe hast du dich vertan.
16:48Guck mal, ich bin fertig.
16:51Super.
16:51Na, dann verzieh ich mich mal.
16:53Danke, Nathalie.
16:54Und mach dich nicht verrückt mit den beiden.
16:55Lena und Chris sind erwachsene Menschen, auch wenn sie sich nicht immer so genehmen.
16:58Bis später.
17:00Tschüss.
17:01Was ist mit Chris?
17:03Vergiss es.
17:03Komm, Anprobe.
17:05So.
17:07Hosen runter, der Herr.
17:09Hier.
17:10Zack, zack, zack, zack, zack.
17:18Einen wunderschönen guten Tag, Frau Stammel.
17:21Mein Bruder da?
17:24Aber, aber, wer wird denn?
17:27Frau Stammel, Tränen in den stahlblauen Augen der Frau, die jeden ihrer Chefs das Fürchten
17:32gelehrt hat?
17:33Hören Sie doch auf.
17:35Darf ich fragen, welcher Unhold oder Umstand es geschafft hat, ihre weiblichen Schwächen
17:38zur Geltung zu bringen?
17:40Bitte, Herr Althofer, man kann nicht alles mit lustigen Sprüchen zuschütten.
17:44Frau Stammel!
17:48Ach, hier, das ist bei Ihrem Bruder.
18:05Ich bin hier nicht schon wieder.
18:07Ich kann doch hier nicht alles stehen und liegen lassen.
18:09Und außerdem hast du doch den Wagen.
18:11Ja, ich, ähm, ich muss jetzt Schluss machen.
18:13Und, äh, nur noch eins, weshalb ich überhaupt anrufe.
18:15Heute früh, ja, da hat mich ein Typ aus dem Bett geklingelt.
18:18Der hat behauptet, du hättest ihm deine Wohnung zugesagt.
18:20Stimmt das?
18:22Ja, wie?
18:24Nein, Silke, das ist doch nicht dein Ernst, oder?
18:27Also, wenn das so ist, ja, dann ist ja wohl alles zu spät.
18:29Also, buongiorno.
18:31Ist doch nicht zu fassen.
18:33Sie hat ihre Wohnung vermietet für dieses Semester, weil sie Geld braucht.
18:36Dabei schicke ich ihr jeden Monat einen Scheck.
18:38Und diesen italienischen Crashkurs habe ich ihr auch bezahlt.
18:41Ja, was guckst du mich an?
18:43Ich hab sie nicht geheiratet.
18:46Aber, äh, falls sie sich tröstet, äh, die nächste Frau steht schon Schlange vor deiner Tür.
18:59Moment, nicht so schnell.
19:00Was läuft da mit dir und Birgit?
19:03Ich hab sie um ein Gespräch gebeten.
19:05Nicht, was du meinst.
19:06Ich muss wissen, was sie vorhat.
19:09Ich bin unglöde und racke mich ab und investiere für Birgit und einen französischen Konzern.
19:13Roland, wie oft soll ich sie noch sagen?
19:15Das kann uns schnurzpiepegal sein.
19:17Wir fallen immer auf die Butterseite.
19:19Und wenn du clever bist, dann kannst du mit Birgit im Vorstand die Welt aus den Angeln heben.
19:26Roland, sickes passé, finito fuchicato.
19:30Die Frau hat mehr Machen als du und ich zusammen.
19:32Es ehrt dich, dass du versucht hast, sie irgendwie aufzufangen.
19:35Aber irgendwann ist es an der Zeit, dass du in den Spiegel schaust und zugibst, dass du dich getäuscht hast.
19:40Und zwar je früher, desto besser.
19:42So was kannst nur du sagen.
19:43Okay, ich bin ein Egoist.
19:45Zugegeben.
19:46Aber nur Egoisten schaffen es so gut drauf zu sein, dass sie was übrig haben für die anderen.
19:52Du, du, du.
19:54Nicht irgendwer.
19:56Egoisten sind die einzig wachen Altruisten.
19:59Entschuldige, Felix, da kann ich dir jetzt nicht folgen.
20:02Und ich glaube, außer dir kann es auch sonst niemand.
20:05Bill Gates, hast du gelesen?
20:07Zehn Millionen für die Weltgesundheitsorganisation und das Kinderhilfswerk.
20:11Millionen, Roland, wo hat er die her?
20:14Egoismus.
20:15Raff, raff, raff.
20:16Ja klar, er hat Angst, dass ihm sonst weltweit die Kunden wegsterben.
20:19Na und?
20:20Lieber Windows als tot, oder?
20:22Mein Gott.
20:23Roland, ich meine ja nur, lass es dir doch einmal im Leben gut gehen.
20:27Und tu, was du wirklich willst.
20:29Und was ist das?
20:31Deiner Meinung nach, was ich will, wirklich?
20:33Wer sein Roland, nicht der ewige Junior vom Senior, nicht der Schlappenschammes von einem
20:38August Mayerbär oder Vertreter einer Lena Czerny, nein, Roland.
20:44Roland Althofer, Unternehmer, Millionär, ein Mann mit Visionen und einer strahlenden Zukunft.
20:49Das, Roland, das willst du.
20:52Und wenn Birgit dir dabei helfen kann, dann lass dir halt helfen.
20:56Sie hat dich immer geliebt, soweit ich das beurteilen kann.
20:58Und diese Nummer mit Lena, die kannst du vergessen.
21:03Mach mal Urlaub, Felix.
21:06Griechenland, was könnte ich dir empfehlen?
21:08Man entspannt ungemein.
21:12Sie wissen doch immer, was Ihre Mitarbeiter so treiben und reden.
21:15Also bitte helfen Sie mir, Herr Wieland.
21:18Oder gehören Sie etwa auch zu der Sorte Menschen, die Andersdenkende oder Andersfühlende verachten?
21:23Da müsste ich mich aber schwer in Ihnen getäuscht haben.
21:27Warum muss es einem der Kruse aber auch so schwer machen?
21:30Haben Sie gesehen, was der heute anhat?
21:33Dieses Netzhemd, was Herr Kruse heute anhat, finde ich weitaus witziger als Ihren grauen Kittel.
21:38Danke.
21:39Aber trotzdem muss er sich nicht wundern.
21:42Wer, Herr Wieland, wer war es?
21:46Na, wer wohl?
21:48Herr Leo war es.
21:52Mahlzeit allerseits.
21:54Sie sind heute auch früh dran.
21:57Entschuldigung, darf ich mal?
21:58Ich muss gleich zum Flughafen.
21:59Ich fürchte, Ihre Mittagspause fällt heute aus.
22:02Was?
22:03Sie werden sich jetzt nämlich einen Eimer Wasser, Lappen und Putzmittel besorgen.
22:07Und Herrn Kruse dabei helfen, Ihre Schmierereien von seinem Wagen zu entfernen.
22:12Ich?
22:13Wie komme ich Ihnen dazu?
22:14Das kann ich Ihnen sagen.
22:17Weil, gesetzt dem Fall, Sie tun es nicht.
22:19Ich höchstpersönlich dafür sorgen werde, dass der nächste Erste, Ihr letzter Arbeitstag bei Althofer sein wird.
22:25Hast du das gehört, Paul?
22:26Hab ich.
22:28Und ich an deiner Stelle würde tun, was Frau Michel sagt.
22:30Ach, lass mich doch in Ruhe.
22:33Wenn einer so rumläuft wie der, braucht er sich nicht zu wundern, wenn ihm jemand schwule Sau auf der Windschutzscheibe
22:37schreit.
22:40Außerdem, ich kann es gar nicht gewesen sein, weil ich seit sieben unterwegs bin.
22:43Ach ja?
22:44Woher wissen Sie denn, was auf der Windschutzscheibe steht?
22:46Und zwar wortwörtlich?
22:48Ich?
22:49Das ist der Kruse doch.
22:50Schwulen.
22:55Herr Kruse hat die ganze Nacht durchgearbeitet, Herr Weitz, in der Galeria und hat geholfen, die Modenschau vorzubereiten.
23:01Dann ist er noch in die Firma, um seine Entwürfe für die Premiere Vision fertigzustellen.
23:06Und als er heute Morgen sein Mietauto zurückgeben wollte, da musste er leider feststellen,
23:11dass es in der Firma Mitarbeiter gibt, die sich nicht entblöden, ihre pubertären und unausgegorenen Ansichten an ihm auszulassen.
23:19Sie werden jetzt tun, was ich ihm gesagt habe. Und vergessen Sie nicht, sich bei ihm zu entschuldigen.
23:24Sonst werden Sie leider feststellen müssen, dass der Firma ein Mann wie Herr Kruse tausendmal wichtiger ist,
23:29als ein Lastwagenfahrer mit ewig gestrigen Ansichten.
23:33Wissen Sie, was Sie nicht können?
23:35Na gut. Wie Sie meinen.
23:40Muss ich mir das gefallen lassen?
23:44Ich denke, ja.
23:49Inge hat meinen Wagen an einem Hydranten geparkt. Ich muss schnell weg.
23:56Was ist los, Marion?
23:58Zwei weinende Frauen in meinem Leben. Das ist einfach zu viel.
24:01Kann ich Ihnen irgendwie helfen?
24:05Danke.
24:08Manchmal wird einfach alles zu viel.
24:10Jetzt auch noch Wasserburg.
24:12Alles muss über seinen Schreibtisch und das heißt natürlich auch über meinen.
24:16Schaut Sie sich das an.
24:19Da sind höchstens ein Prozent von mir die Spesenabrechnung.
24:22Aber wenn es Ihnen hilft, dann kann das auch die Inge mitmachen.
24:25Alles andere läuft bei mir über E-Mail.
24:27Ja, Sie.
24:29Und nächste Woche bin ich in Wien.
24:32Dann kriegen Sie wieder Ihre Ration Mozartkuhlin.
24:34Okay?
24:36Okay.
24:37Okay.
24:37Nein!
25:16Was siehst du da?
25:20Emotionale Intelligenz.
25:22Du bist daran so lächerlich?
25:24Ja, ich dachte nur nicht, dass du so eine Art Fachliteratur ernst nimmst.
25:29So kann man sich täuschen.
25:31Warum wolltest du mich sprechen?
25:32Ich sei doch nicht gleich eingeschnappt.
25:34Warum geht es denn da um Intelligenzquotient?
25:37Genau darum geht es nicht.
25:39Der Autor vertritt die Theorie, dass es neben der logisch-kausalen Intelligenz noch eine andere Art gibt,
25:44die man nicht messen kann mit herkömmlichen Tests.
25:47Emotionale Intelligenz.
25:49Kann auf den ersten Blick unlogisch erscheinen und zum Beispiel durch eine Reihe von Fehlern zu einem positiven Ergebnis kommen.
25:58Warum liebst du ausgerechnet so was?
26:00Ich will wissen, wie Lena tickt.
26:03Lena?
26:04Ja, Lena.
26:07Sie baut einen Bockmist nach dem anderen.
26:09Emotional und geschäftlich sowieso.
26:12Aber am Schluss, Roland.
26:13Am Schluss kommt immer etwas dabei raus, womit keiner gerechnet hat.
26:17Findest du?
26:18Ja, schau dir doch mal ihre Karriere an.
26:20Oder ihr Privatleben.
26:22Florian Unger zum Beispiel.
26:23Sie hätte ihn jederzeit haben können, bevor er deine Schwester geheiratet hat.
26:27Aber sie begehrt den Fehler und treibt ihn in Cornelias Arme.
26:32Gekriegt hat sie ihn trotzdem.
26:35Und sein Kind hat sie jetzt auch.
26:37Also ehrlich, Birgit.
26:38Meinst du, sie hat das Flugzeug abstürzen lassen?
26:40Nein.
26:41Du verstehst nicht, wovon ich rede.
26:43In der Firma war es doch das Gleiche.
26:45Sie fängt als Näherin an.
26:47Sie verdirbt es sich mit allen.
26:49Inklusive ihrem Vater Wilhelm.
26:51Und jetzt?
26:53Jetzt gehört ihr alles.
26:54Und alle finden, sie ist die Größte, die Beste, die Tüchtigste.
26:58Birgit.
26:59Lena hat bestimmt nicht dieses Buch da auf dem Nachttisch liegen.
27:04Das braucht sie auch gar nicht.
27:06Sie hat es nämlich in sich.
27:08Genau wie ihre Modezeichnung.
27:09Hast du mal gesehen, wie viele davon sie wegwirft, ehe sie zufrieden ist?
27:13Mindestens 50 bis ein Modell steht.
27:17Ich habe mit ihr zusammengelebt.
27:19Es hat mich verrückt gemacht.
27:22Aber jetzt habe ich begriffen.
27:23Wir.
27:24Wir Kaufleute, wir haben Angst davor, Fehler zu machen.
27:28Wir müssen uns nach allen Seiten absichern, bevor wir uns trauen.
27:32Wir glauben uns, keine Fehler erlauben zu können, weil wir ständig Angst davor haben, uns lächerlich zu machen.
27:37Wir können uns auch keine Fehler leisten, Birgit, weil unsere Fehler kosten nämlich Geld.
27:42Entschuldigen Sie, Herr Althof, aber unsere Espressomaschine spielt mal wieder.
27:45Was darf ich Ihnen bringen?
27:47Ich brauche jetzt einen Cognac.
27:49Ja.
27:51Ich muss mir nämlich Mut antrinken.
27:54Wegen mir?
27:56Ja, eigentlich wollte ich ganz was anderes fragen, aber...
27:59Glaubst du, du kannst mir ganz ehrlich sagen, was du von mir hältst?
28:07Ja, darüber muss ich erst mal nachdenken.
28:11Bitte?
28:18So, bitte, Herr Althof.
28:21Danke schon.
28:24Ja?
28:28Na gut, selbst auf die Gefahr hin, mich lächerlich zu machen, aber ich glaube, das ist eine gute Gelegenheit anzuwenden,
28:37was ich gerade gelesen habe.
28:43Ich habe dich geliebt, Roland, von dem Moment an, als du in unsere Schulklasse gekommen bist damals.
28:48Ich bin sitzen geblieben, Birgit.
28:51Na und?
28:52Doch nicht, weil du zu doof warst, sondern weil du andere Bedürfnisse und Interessen hattest als Schule.
29:00Schule schert doch alle über den gleichen Kamm.
29:02Du warst anders und ich war anders.
29:05Du warst allein und ich war auch allein.
29:08Was siehst du in mir?
29:10Ich kann es nicht sehen.
29:13Das kannst du auch nicht.
29:14Ich glaube, das kann nur eine Frau in einem Mann sehen.
29:18Und du hast dir leider die falschen Frauen ausgesucht.
29:20Immer.
29:21Es fing schon mit der Rothaarigen an aus der Parallelklasse von damals.
29:25Der hat immer die Schultasche nach Hause getragen.
29:27Angelika.
29:28Andrea.
29:31Sie hat dich an der Nase herumgeführt.
29:33Und deine jetzige Frau...
29:35Bitte.
29:36Lass Hilke aus dem Spiel.
29:39Was ist mit dir?
29:43Ich?
29:47Ich habe gewartet und zugeschaut.
29:53Ich hätte dich nicht heiraten sollen, Roland.
29:58Nicht so, wie du damals warst.
30:28Ich habe doch derecho.
30:35Weißt du, was dieser Neandertaler zu mir gesagt hat?
30:38Er sagt, wissen Sie, was Sie mich können, Frau Michel?
30:43Lena, hörst du mir überhaupt zu?
30:45Du kannst Leo nicht feuern.
30:47Das kann niemand.
30:48Leo gehört zur Firma wie das A in Althofer.
30:52Das werden wir erst mal sehen.
30:57Er lässt sich Zeit.
31:00Sehnsucht.
31:01Waltraut.
31:03Max ist ein Freund.
31:05Ein Freund der Firma.
31:06Und in dem Geschäft kann man Freunde brauchen, oder?
31:09Herrenmode.
31:12Zukunftsmusik.
31:14Was ist mit Chris Gellert?
31:16Keine Ahnung.
31:17Seinem Anrufbeantworter geht's blendend.
31:19Versteh schon.
31:20Ich störe.
31:21Nein.
31:24Ich bin eh nicht gut drauf.
31:26Kreativ, meine ich.
31:27Roland war heute früh hier.
31:29Ah, es geht los.
31:31Die Herrn Althofer kriegen die Muffe.
31:34Wer demnächst hier die Karten verteilt.
31:39Manchmal bist du ja richtig zum Fürchten mit deinen hellseherischen Fähigkeiten.
31:43Ist doch klar.
31:44Wenn Rousseau über Birgit einen Mann in den Vorstand bekommt, ja, dann ist Althofer für Roland wie ein Selbstbedienungsladen ohne
31:51Kasse.
31:51Und ich wette mit dir.
31:53Felix träumt schon davon, wieder am Drücker zu sein und kräftig absahnen zu können.
31:57Denkst du ja nicht immer nur das Schlechteste von Menschen?
31:59Ja.
32:01Wenn ich recht behalte, bin ich nicht enttäuscht.
32:03Andernfalls angenehm überrascht.
32:05Und was predigt Kunze immer in seinem Investmentclub?
32:08Sichere dein Risiko.
32:10Und wenn du noch einmal auf die Uhr schaust, dann gehe ich wirklich.
32:14Zwischen zwei und vier, hat er gesagt.
32:16Jetzt ist es fast fünf.
32:17Ich kann so nicht arbeiten, wenn ich jeden Moment unterbrochen werden könnte.
32:21Hallo.
32:23Darf ich oder habt ihr was Wichtiges?
32:24Nein, komm rein.
32:26Wo ist Florian?
32:27Bei Nathalie.
32:27Er kriegt gerade neue Latzhosen verpasst.
32:29Sie bringt ihn dann vorbei, wenn sie fertig ist.
32:31Schau mal, habe ich mit Nathalie zusammen entworfen.
32:34Die ersten Modelle unserer Kids Collection.
32:37Kruse würde das sofort anziehen.
32:40Also ehrlich, Waltraut.
32:43Sehr schön.
32:45Aber jetzt holst du Florian doch gleich und wir fahren dann zu Opa Wilhelm.
32:48Aber ich dachte, der Banker kommt heute noch.
32:51Dann hat er halt Pech gehabt.
32:52So, und du gehst jetzt auch mal endlich nach Hause, ja?
32:55Und was ist da mit der schönen kalten Platte, mit Schrimps und allem?
32:58Nee, die nehmen wir mit.
32:59Und jetzt gehe ich.
33:00Bin sicher, dass Nathalie Florian wieder mit Süßigkeiten vollstopft.
33:02Okay.
33:04Ah, apropos Kindermädchen.
33:06Ach, das habe ich ja auch ganz verdrängt.
33:08War da was Passendes dabei?
33:09Noch nicht mal was Unpassendes.
33:11Also die erste hat trotz künstlicher Hüfte und einer Tonne Übergewicht mein halbes Büro zerstört.
33:16Ja, die zweite, mein Hoffnungsschimmer, die Kinderpsychologin.
33:19Gehört eigentlich selbst noch in den Kindergarten.
33:21Und die dritte war eine Au-pair aus Frankreich, die aber leider nur für sechs Monate einen Job sucht.
33:26Ja, war die nett?
33:27Ja, schon.
33:29Aber du willst doch in einem halben Jahr nicht nochmal den ganzen Zirkus durchmachen.
33:32Also, kennenlernen würde ich sie trotzdem gern.
33:35Ja gut, dann bestelle ich sie her und du entscheidest dann.
33:39Eine Chefin mit einem Kind auf dem Arm ist für niemanden eine befriedigende Lösung.
33:43Ich verschwinde jetzt.
33:45Keine Angst, dein Herr Römer kommt noch.
33:48Da gehe ich jedem Wetter ein.
34:00Grüß, Gerhard.
34:01Auch wenn es nicht wichtig ist, ich rufe Sie zurück.
34:03Tut mir leid, dass ich Sie verpasst habe.
34:05Ja, ich rufe Sie.
34:47Hallo?
34:49Hier.
34:50Kommen Sie.
34:52Kommen Sie.
34:59Oh, ich muss mich entschuldigen.
35:01Ich bin doch später aus der Sitzung weggekommen, als ich dachte, die Münchner sind eben gemütlicher.
35:06Und ich wollte nicht mit leeren Händen kommen.
35:08Sie müssen sich nicht entschuldigen.
35:10Ich habe gearbeitet und da vergesse ich eh immer die Zeit.
35:12Wie spät ist es denn?
35:13Zu spät.
35:14Ich habe gehofft, dass wir mehr Zeit haben.
35:17Aber erst mal das Wichtigste.
35:23Eine Bohrmaschine?
35:24Ja.
35:25Mit 28 Bohrern.
35:27Das ist ein Spitzengerät.
35:28Ein Jahr Garantie.
35:29Ich habe es günstiger gekriegt.
35:30Das ist ein Demonstrationsmodell.
35:32Ich habe einfach eine fatale Schwäche für gute Deals.
35:35Und wie kommen Sie auf die Idee?
35:37Als ich das letzte Mal hier war, da haben Sie sich beschwert, dass ein gewisser Herr...
35:41Herr Gellert oder so ähnlich...
35:42...dass der den Spiegel im Bad immer noch nicht wieder befestigt hat.
35:45Und da dachte ich mir, die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
35:49Aber wenn Sie es nicht wollen, ich bringe den Spiegel auch gerne an.
35:52Na dann los.
35:55Danach gibt es kalte Platte vom besten Catering-Service im Umkreis von 50 Kilometern.
35:58Oh, das klingt verlockend.
36:00Und dann könnten wir zu Wilhelm fahren.
36:02Mein Vater und Aufsichtsrat der Firma, das ist traumhaft da draußen.
36:05Und der hat immer ausgezeichneten Wein im Keller.
36:07Sind Sie sicher?
36:09Haben Sie keine Lust? Müssen Sie weg?
36:10Nein, nein. Ich habe bei Ihnen ein Zimmer im Hotel Ritter.
36:12Aber sind Sie sicher, dass Sie mich Ihrem Vater vorstellen wollen?
36:15Naja, so war das nicht gemeint.
36:17Ich dachte, es wäre nicht schlecht, wenn Sie auch ihn kennenlernen.
36:19Er ist ja die Seele von allem hier.
36:21Und ich dachte, es beruhigt Sie vielleicht, dass Sie nicht nur in alte Backsteine...
36:24...und längst abgeschriebene Maschinen investiert haben.
36:27Ich habe in Sie investiert.
36:31Dann muss ich Sie warnen.
36:32Ich bin ein Risikoinvestment.
36:34Was macht es hier gerade so spannend?
36:37Aber ich habe mich eigentlich noch nie getäuscht.
36:40Angela und Florian.
36:42Moment.
36:47Schau mal, Lena.
36:48Ist deine Rollhose nicht süß?
36:51Wow.
36:52Da hat Natalie sich ja mächtig ins Zeug gelegt, was?
36:55Du musst doch furchtbar hungrig sein.
36:58Kannst du ihm schnell was zu essen machen, bitte?
37:00Ich dachte, wir fahren jetzt zu deinem Vater.
37:02Ich glaube, ich habe mich gerade umentschieden.
37:05Ach.
37:14Entschuldigung, ich erwarte noch einen Anruf.
37:16Bitte, bitte.
37:17Das Kleidchen muss sowieso erst aufgeladen werden.
37:23Ja?
37:24Ich habe es dir doch gesagt.
37:26Der Herr Banker kommt.
37:27Aber sei vorsichtig.
37:29Der Typ weiß ganz genau, was er will.
37:31Ich auch, Waltraud.
37:32Ich auch.
37:36Wie wär's mit einem kleinen Brink?
37:39Entschuldigung.
37:40Wein, Bier?
37:41Ich habe auch einen Sherry da.
37:42Sherry klingt gut.
37:48Aber bitte jetzt keine Umstände.
37:51Nein, nein.
37:52Nach so einem Tag kann ich auch einen Schluck gebrauchen.
37:54Na dann.
37:55Machen Sie es sich bequem, gnädige Frau.
37:57Und überlassen Sie mir das, ja?
37:59Danke.
38:04Der ist noch aus der Zeit, als wir in Barcelona produziert haben.
38:07Ein Geschenk von Senor Alvarez.
38:08Kann ich mit meiner Bohrmaschine natürlich nicht mithalten.
38:11Aber ich habe eine gute Nachricht für Sie.
38:12Ihr Kredit wurde bewilligt.
38:14Was?
38:16Ich dachte, das ist längst erledigt.
38:18Sieben Millionen sind keine Peanuts.
38:19Das geht über viele Schreibtische bei uns.
38:22Sie sagten, es gäbe keine Probleme.
38:24Probleme gibt es immer.
38:26Aber ich halte nur nichts von Leuten, die sich davon verunsichern lassen.
38:29Ihre Firma steht gut da.
38:31Und wenn ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass sich ein Geschäft für beide Partner lohnt,
38:36für Sie und für die Bank, dann setze ich das auch durch.
38:42Komplexe haben Sie überhaupt keine, oder?
38:44Jede Menge.
38:45Aber die hat doch jeder.
38:47Man muss sie nur in den Griff kriegen.
38:48Und sich selbst vor den Karren spannen.
38:52Zum Wohl.
38:55Ich glaube, ich verstehe, was Sie meinen.
38:59Ich zum Beispiel bin gar nicht so selbstsicher, wie ich vielleicht wirke.
39:04Leute, die mich nicht kennen, die halten mich für arrogant.
39:06Das geht mir genauso.
39:07Ich werde immer für einen Angeber gehalten, weil ich mir bei den Erfolgen nicht hinterm Berg halte.
39:12Mich hat mein Erfolg eher verschreckt.
39:14Da will mein ganzes Leben lang nichts anderes und dann...
39:17Erfolg zu haben, das ist erst der Anfang.
39:19Erfolgreich zu bleiben, das ist die Kunst.
39:21Oder mit anderen Worten, sieben Millionen zu kriegen, das ist ein Erfolg.
39:25Aber letztendlich zählt nur, was Sie damit erreichen.
39:29Das Essen ist fertig.
39:30Ich bringe euch schnell Florian ins Bett.
39:32Danke, Angela.
39:34Also?
39:36Ja.
39:55Hier ist der Anrufbeantworter von Lena Czerny.
39:58Ich bin im Augenblick nicht zu erreichen.
39:59Bitte hinterlassen Sie Ihre Nummer und ich rufe sobald...
40:01Ja, dann sag doch was, Herrgott, nochmal.
40:03Chris, du machst mich wahnsinnig.
40:05Ich kann das nicht.
40:06Und ich kann das schon gleich gar nicht, wenn ihr zwei da so rumsteht.
40:09Du sollst ja auch nicht rumsülzen.
40:10Du sollst nur sagen, hallo, ich bin's, ich bin in München und ich würde mich freuen, wenn du ein Lebenszeichen
40:14von dir gibst.
40:15Genau.
40:16Und wieso bist du überhaupt hier?
40:17Doch wegen Lena, oder?
40:18Nein, ich hab nen Job.
40:20Ach was.
40:22Lass mich raten.
40:24Versandhauskatalog?
40:26Türklinken?
40:28Ich mach ein Fotoband über die Oper.
40:30Halb aus dem Archiv und die andere Hälfte neue Kruse hat mir das eingebrockt.
40:33Ja.
40:34Ja.
40:35Zu hart.
40:37Eine Minute noch, würde ich sagen.
40:39Das heißt 30 Sekunden.
40:4130 Sekunden?
40:42Warum nicht 29 oder 31?
40:44Na, wenn du mich schon fragst, 25 Sekunden.
40:46Sag mal, kotzt euch euer Glück nicht an?
40:48Ab und zu wenigstens.
40:50Ob das Glück ist, weiß ich nicht.
40:52Ich bin nur unglaublich zufrieden.
40:55Toller Job, tolle Frau, ein Bier.
40:58Und gleich gibt es Spaghetti a la Nattali.
41:02Bisschen zu weich, zu wenig Salz und Pfeffer in der Soße, aber klasse.
41:17Hallo, Doc.
41:19Was machst du denn hier?
41:20Ich musste dich heute einfach sehen, sonst kann ich nicht schlafen.
41:24Weiß Frau Cianni, dass du hier bist?
41:27Die hat gerade andere Probleme.
41:29Der Banker aus Frankfurt ist da.
41:30Er hat für sie im Bad den Spiegel an die Wand gedübelt,
41:33sie hat die Schrauben gehalten und er hat den starken Mann gespielt.
41:36Und wenn sie nicht total bescheuert sind, dann liegen sie jetzt miteinander im Bett
41:39und lesen sich ihre Kontoauszüge vor.
41:43Angela.
41:47Ja, eine Garantie gibt es nicht.
41:50Die Entscheidung treffen letztlich die Aktionäre bei der Hauptversammlung.
41:55Aber gegen die Kapitalerhöhung können Sie ja wohl kaum was haben, oder?
41:58Sollte man meinen.
42:00Aber es kann gleich was passieren.
42:01Ich werde...
42:02Unser Institut und ich, wir werden immer an Ihrer Seite stehen.
42:06Danke.
42:07Ja, kommen Sie gut ins Hotel.
42:10Ich werde mir Mühe geben.
42:12Ja, ich danke Ihnen für den schönen und aufschlussreichen Abend.
42:18Bitte.
42:20Wir hören voneinander?
42:21Ganz sicher.
42:27Wir hören voneinander.
42:57Bis bald.
42:59Bis bald.
43:15Bis bald.
43:22Vielen Dank.
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