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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:02Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:05Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:25Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:58Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:58Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:07Wenn ich das bis heute Abend schaffen will, dann bleibt mir überhaupt nichts anderes übrig.
02:12Wenn du was tun willst, dann organisier die Getränke und das Buffet.
02:16Ja, aber erst wenn der Wagen ausgepackt ist und die Möbel an Ort und Stelle stehen. Bis später.
02:22Oh, ist das die Helle. War euer Umsatz auch so chaotisch?
02:25Nö, das war eigentlich kein Problem. Wir haben ja auch fast alle alten Möbel im Haus gelassen.
02:29Obwohl, es gab gewisse Differenzen bezüglich der Vorstellung von einem gemütlichen Heim.
02:34Mein Vater hat jedenfalls nach einer ausführlichen Diskussion mit Hedda die erste Nacht auf dem Sofa verbracht, wenn du verstehst,
02:40was ich meine.
02:41Aber hier, schau doch mal, ist das nicht irre? Fast alle haben was gebracht mit Fotos.
02:47Hör zu.
02:50Damit hat sich die junge Augsburger Firma fest im illustren Kreis von Mailand, Paris, London und New York etabliert.
02:57Und man darf gespannt sein, ob es der Fashion Factory gelingen wird, sich auf dem Aktienmarkt genauso nachhaltig zu behaupten,
03:04wie auf dem Laufsteg in Rom.
03:06Und wo soll das Sofa hin?
03:08Ähm, hier.
03:11Wow, der ist ja nicht wieder zu erkennen, der alte Kasten.
03:14Gefällt's dir?
03:15Schon. War für meinen Geschmack ein bisschen zu unpersönlich und zu teuer.
03:20Und zwar, wo hast du denn die Möbel her?
03:22Die sind von Boretti, von seinem letzten Messestamm, praktisch umsonst.
03:25Ach so.
03:26Und das mit dem Unpersönlichen, das ist reine Absicht.
03:30Das soll ja hier nicht mein Zuhause sein, hier repräsentiere ich ja nur.
03:33Das macht doch viel mehr her als die Fabrikräume drüben, oder?
03:36Und oben kann ich übernachten, wenn's mal spät wird.
03:39Oder auch irgendwelche Gäste.
03:42Und wo bist du zu Hause?
03:44Ich meine, wirklich zu Hause.
03:47Ich weiß es nicht.
03:50Entschuldige mich einen Augenblick.
03:59Wir sehen uns dann nachher um drei auf der Aufsichtsratssitzung, ja?
04:04Nina?
04:06Alles in Ordnung?
04:12Nina?
04:16Was ist denn los?
04:18Ist schon wieder besser.
04:20Ich muss irgendwie gestern bei dem Geschäftsessen da mit Felix eine schlechte Muschel erwischt haben, oder so.
04:24Ach du Schande.
04:25Das geht schon wieder.
04:26Soll ich herangehen?
04:28Nee, nee.
04:28Lieber nicht, sonst werde ich nie fertig.
04:46Es tut mir leid, drüben meldet sich niemand.
04:49Das ist schon wieder.
04:50Ja, unser unverlässig ist, wenn du nicht so gut anstattest, dann findet die Sitzung nicht statt.
05:03Und ich muss alle notwendigen Entscheidungen treffen.
05:05Und da kommen Sie zum Diktat.
05:10Was ist?
05:11Was gucken Sie so?
05:12Unsere Herren pflegen normalerweise das Diktiergerät zu benutzen.
05:16Oder sie erledigen ihre Korrespondenz mit dem Computer.
05:19Aha.
05:21Hm?
05:22Und was machen die Damen?
05:24Die kochen Kaffee und lauschen an der Tür.
05:28Ach, was?
05:31Was, danke, damit wir uns gleich von Anfang an richtig verstehen.
05:36Die einzige Existenzberechtigung einer Sekretärin besteht darin, ihrem Chef das Leben zu erleichtern.
05:41Und natürlich über alles informiert zu sein, um gegebenenfalls diskret und mit zarter Hand eingreifen zu können.
05:50Insofern habe ich auch gar nichts gegen das Lauschen an der Tür.
05:52Nur, wenn noch einmal die Spatzen von den Dächern pfeifen, was ich hier mit Herrn Althofer unter vier Augen bespreche,
06:02dann dürfen Sie sich ein neues Betätigungsfeld in der Firma suchen.
06:07Haben wir uns verstanden?
06:09Herr Mayerbeer, was meine Existenzberechtigung betrifft,
06:14so denke ich, dass ich in über 20 Jahren Firmenzugehörigkeit bewiesen habe, dass ich mein Gehalt wert bin.
06:18Und wenn Sie jetzt kommen und mir vorwerfen, dass ich Gespräche belausche...
06:22Haben Sie was mit Herrn Kunze?
06:25Es geht zu weit.
06:28Unter diesen Umständen halte ich das für das Beste, wenn Sie sich eine andere Sekretärin suchen.
06:32Frau Stange, jetzt macht sie doch kein Drama daraus.
06:37Man hat Herrn Kunze eine verantwortungsvolle Position in der AG versprochen.
06:41Und was ist? Er sitzt immer noch unten an der Pforte.
06:44Ich finde, das ist ein Drama.
06:45Und in höchstem Maße unfair nach allem, was Ewald, Herr Kunze, für die Firma geleistet hat.
06:53Ihr Herr Kunze hat gar keine Lust auf einen anderen Job, wie er mir unten an der Pforte gerade mitteilte.
06:58Genüsslich geradezu.
07:00Und ich stand da wie ein Idiot.
07:02Und ich stehe nicht gerne da wie ein Idiot.
07:05Und Sie sicher auch nicht, nehme ich an.
07:08Also, vielleicht können wir uns jetzt darauf einigen.
07:11Ich plaudere nicht herum, was ich von Ihnen mitkriege da durch diese Tür.
07:17Und Sie machen es genauso.
07:19Okay?
07:20So.
07:22Und jetzt trinken wir einen Kaffee zusammen.
07:24Und dann zeigen Sie mir, wie dieses dämliche Diktiergerät funktioniert.
07:30Frau Stange.
07:32Nein, nein, schon gut.
07:33Ich bin so alt, ich habe sogar noch stenografieren gelernt.
07:37Sie können mir auch diktieren.
07:40Auf meinem Schoß?
07:42Wenn Ihnen da noch was einfällt.
07:44Ach, da würde mir einfallen.
07:46Dann schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
07:49So, jetzt versuchen Sie, Wilhelm zu erreichen.
07:52Der sollte um neun Uhr hier sein.
07:53Jetzt haben wir schon kurz vor zehn.
08:16Ja, Althofer?
08:19Marion, ich weiß.
08:21Ich bin spät dran.
08:22Bayer Bär hat schon nach dir gefragt.
08:24Er hat angedeutet, er will alle Entscheidungen selber fällen, wenn du nicht umgehst.
08:28Dann sag ihm einen schönen Gruß und deute ihm an, dass ich noch immer Vorsitzender des Aufsichtsrats bin.
08:34Nein, Wilhelm, so geht es nicht.
08:35Ich komme mir vor wie ein Ping-Pong-Ball zwischen euch beiden.
08:39Aber ich habe Aufschlag.
08:42Im Ernst, Bayer.
08:43Ich darf nicht den gleichen Fehler machen wie immer.
08:47Roland wollte sich umbringen.
08:49Das ist das drei Wochen her.
08:50Wie geht es ihm denn?
08:52Ah, er scheint sich so langsam zu berappeln.
08:55Aber ich lasse ihn immer noch ungern alleine.
08:58Er schläft noch.
08:59Fast.
09:00Heute ist doch die Sitzung.
09:02Seine Zukunft bei Althofer steht als Punkt drei auf der Tagesordnung.
09:05Es war spät gestern Abend.
09:07Wir haben eine Menge aufzuarbeiten.
09:10Also, sag August, ich bin auf dem Weg.
09:13Halt, noch etwas.
09:15Ich habe gehört, Lena lädt heute ein in die Villa.
09:19Ja, so ein Einweihungsfest.
09:21Ja.
09:22Wieso bin ich nicht eingeladen?
09:24Keine Ahnung.
09:25Aber wenn es dich tröstet, ich bin auch nicht eingeladen.
09:27Also.
09:49Du bist ja wach.
09:54Warum kommst du denn nicht runter?
09:57Ich habe nachgedacht über gestern Abend und was du so gesagt hast.
10:03Naja.
10:04Ich habe viel gesagt.
10:06Ach bitte, leg nicht hier das Wort auf die Goldwaage.
10:09Besonders nicht das, was ich nach dem dritten Glas gesagt habe.
10:12Nee, nee.
10:14Das war ja gar nicht so blöd.
10:17Zum Beispiel hast du gesagt, dass jeder spätestens ab 40 für sein eigenes Gesicht verantwortlich ist.
10:24Ja.
10:25Aber jetzt komm.
10:26Wir müssen in die Firma.
10:29Gesicht.
10:30Nicht Konto oder Karriere.
10:32Gesicht.
10:32Sein eigenes Gesicht.
10:33Ich wollte damit ja bloß sagen, dass man sich als Erwachsener nicht darauf hinausreden kann.
10:40Und die Eltern sind an allem schon.
10:43Oder die Gesellschaft.
10:45Dass man die Verantwortung selber hat.
10:48Ob man um will oder nicht.
10:51Und was dein Gesicht betrifft, würde ich dir empfehlen, dich zu rasieren.
10:56Ich habe August jetzt lange genug hingehalten.
10:59Jetzt musst du ran.
11:00Komm.
11:02Geh schon mal vor.
11:04Roland.
11:06Nein, ich brauche noch ein bisschen, bis ich soweit bin.
11:10Also gut.
11:12Dann treffen wir uns heute Mittag in der Kantine.
11:14Um 13 Uhr.
11:16Wenn die Belegschaft durch ist.
11:18Okay.
11:21Tust du mir einen Gefallen?
11:24Ziehst deinen Anzug an.
11:25Und deine Krawatte.
11:27Immerhin sollst du eine nicht unwesentliche Beraterposition in der AG einnehmen.
11:32Fragst du nur, wer meine Ratschläge hören will?
11:34Roland.
11:36Entschuldige.
11:38Und bringst du die Post mit?
11:40Der Berichträger kommt auch immer später.
11:42Mach ich.
12:11Der Berichträger kommt auch immer später.
12:17Wiedersehen, Vater.
12:32Tja, woher willst du jetzt ein neues Gesicht nehmen?
12:38Lena!
12:40Lena, warte mal!
12:46Was ist? Ich hab's eilig.
12:48ACF ist schon vergeben.
12:50Wie bitte?
12:51Althofer Czerny Fashion und der Name für unsere neue Internetseite.
12:54Entweder lassen wir uns was Neues einfallen oder wir fragen den Typen, ob er sie uns verkauft.
12:57Ich hab doch alles Mögliche schützen lassen.
13:01Ich hab mit dem Althofer keine Aktiengesellschaft gegründet und wegen mir brauchen wir auch keine zusätzliche Domain.
13:06Ich hab mit deiner Czerny-Seite genug zu tun.
13:08Ja, und wer ist das?
13:09Ein Typ aus der Gegend hier. Der hat sich den Namen schützen lassen.
13:13Dann versuch rauszufinden, ob der Name noch zu haben ist und für wie viel.
13:16Weil bei halt's für dich, ja?
13:17Kein Problem.
13:20Ja, circa 15 bis 20 Gäste.
13:24Genau.
13:25Sie machen das doch hoffentlich nicht zum ersten Mal.
13:28Ja, dann machen Sie.
13:33Was ist los, Lena?
13:34Ein Kaffee?
13:35Ne, um Gottes Willen.
13:36Ich kann nicht mal Wasser bei mir behalten.
13:40Das war alles so furchtbar, Waltraud.
13:42Ja, ich fürchte, da musst du durch.
13:44In der Regel wird es nach dem dritten Monat besser.
13:46Obwohl, meine Schwester hat sich sogar während der Geburt übergeben.
13:49Na danke, das ist ja sehr beruhigend.
13:51Dafür wird's ein Mädchen.
13:53Am liebsten würde ich mich im Bett verkriechen und in neun Monaten wieder aufwachen.
13:58Hast du mal darüber nachgedacht, den einungslosen Vater zu verständigen?
14:01Nein.
14:03Jetzt sei doch nicht so stur.
14:05Du brauchst jetzt jemanden.
14:08Lena.
14:09Mein Gott, ich will nicht, dass er wegen dem Baby zurückkommt, sondern wenn, dann wegen mir.
14:12Auch auf die Gefahr, mich unbedingt zu machen.
14:14Du kannst dir im Moment nicht die geringste persönliche Animusität leisten.
14:19Die nächsten Wochen und Monate werden die wichtigsten für dich und die Firma in deiner Karriere.
14:25Der Börsengang, die Aktiengesellschaft und die neue Kollektion.
14:29Da kannst du dir nicht den geringsten Aussetzer leisten.
14:33Braucht doch keinen Mann.
14:34Der hat doch dich.
14:37Ja.
14:41Aber ich bin leider nicht die allerbeste Hebamme.
14:45Oh, Entschuldigung.
14:51Aber ich habe gestern Zwetschgenlatschi gebacken für Luzi.
14:59Ja, äh.
15:04Dann bis morgen.
15:06Sei schön brav.
15:07Soll das heißen, du kommst nicht zu Lenas Party heute Abend?
15:10Entschuldige, Geschäft geht vor.
15:10Einer muss ja die Brötchen verdienen.
15:13Na, ganz toll.
15:17Lena, Moment.
15:21Ich muss unbedingt noch mal mit dir reden vor der Sitzung heute.
15:26Unter anderem geht es ja auch um Rolands zukünftige Position in der Firma.
15:30Und soviel ich durch die Kanalspülung gehört habe, will Vater ihm eine Beraterposition zuschanzen.
15:34Was auch immer das sein soll.
15:41Jedenfalls würde ich dir dringend raten.
15:44Leo, was hast du?
15:48Ich brauche jemanden in der Firma, der mir den Rücken frei hält.
15:51Und Roland kennt hier jede Schraube und jeden Lieferanten.
15:53Sicher.
15:54Nur wie ich Roland kenne, wird er kneifen.
15:57Wieso?
15:57Was soll er denn sonst machen?
15:59Das ist ja wohl ein Unterschied, ob man als Anteilseigner oder Angestellter in der Firma arbeitet.
16:04Roland kann das nicht.
16:06Und du?
16:07Bei mir ist das was anderes.
16:09Ich habe mein Geld ja noch.
16:10Und kann mich einkaufen, sobald du an die Börse gehst.
16:12Aber Roland, seine Stripperfreundin hat die Wohnung verkauft.
16:15Das Geld ist futsch.
16:16Ja, umso mehr braucht Roland doch Althofer.
16:19Also warten wir es ab.
16:21Zu meiner Einladung hat er jedenfalls zugesagt.
16:23Es sieht ja nicht so aus, als ob er Althofer abschreiben würde, oder?
16:25Apropos, ich kann nicht kommen heute.
16:28Geschäftstermin in München.
16:30Ärger?
16:30Im Gegenteil.
16:31Aber noch ist es nicht spruchreif.
16:33Nur so viel.
16:34Die Frau gibt es nicht, die zu mir Nein sagen kann.
16:36Nein.
16:38Du bist außer Konkurrenz, Schwesterchen.
17:07Ja, umso mehr.
17:17Bis zum nächsten Mal.
17:28Musik
18:09Ja, guten Tag. Ich hätte gern mit Frau Dr. Weiß gesprochen.
18:13Lena Czerny.
18:16Ja?
18:20Na gut, und wann? Am Montag erst? Geht es nicht früher?
18:27Okay, 14 Uhr. Und wenn Frau Weiß mich bitte gleich zurückrufen könnte, ja?
18:31Danke, wiederhören.
18:34Ist das schon für die neue Kollektion?
18:36Ja. Bitte, Nathalie, ist es was Dringendes? Ich habe wirklich keine Minute Zeit heute.
18:40Es geht um Felix.
18:43Bitte nicht schon wieder.
18:44Kannst du mir bitte sagen, was er für einen so ungeheuer wichtigen Termin hat heute Abend?
18:47Dass er eine Hauswarming-Party sausen lässt?
18:49Na, irgendein Geschäftstermin.
18:52Geschäftstermin? Du meinst, Felix trifft sich wieder mit einer seiner Silikontussen?
18:58Ach, Nathalie.
19:00Ja, da kann ich nicht mithalten.
19:02So ein Blödsinn, als ob es bei dir und Felix nur darauf ankäme.
19:05Ach, was denn sonst? Auf die inneren Werte?
19:08Du hast sie da wahnsinnig abgenommen.
19:09Mein Gott, jetzt fang du nicht auch noch an.
19:12Was ist überhaupt mit uns beiden?
19:14Wir zwei sehen uns gar nicht mehr. Immer ist irgendwas.
19:17Dass du noch mit Chris zusammen warst, da habe ich es ja verstanden. Aber jetzt?
19:24Tscherni? Augenblick, bitte.
19:26Du, das ist jetzt wirklich wahnsinnig wichtig und privat. Sei so lieb, ja? Bitte.
19:31Okay.
19:34Mach doch früher Schluss und hilf mir drüber in der Villa.
19:36Ja?
19:38So, Frau Dr. Weiß.
19:41Danke, dass Sie so schnell zurückgerufen haben.
19:44Ja, das hoffe ich nicht.
19:45Ich habe zum Beispiel seit drei Tagen kein Wissen mehr bei mir behalten.
20:04Zum Flughafen München, bitte. Aber vorher habe ich noch was zu erledigen.
20:07In der Luisegasse.
20:25Tag, Frau Stammel.
20:26Tag.
20:29Sagen Sie, ist mein Ex-Mann schon im Haus?
20:31Nein, er müsste aber gleich kommen.
20:33Er ist mit Ihrem Ex-Schwiegervater zum Mittagessen in der Kantine verabredet.
20:38Na ja, ich sehe ihn dann ja nachher sowieso. Dankeschön.
20:40Der Senior ist noch bei Ihrem Vater.
20:42Wie auch immer, diese Entscheidung müssen wir Roland überlassen.
20:45Schließlich muss er mit diesem Mann leben können.
20:48Gut, dass du da bist.
20:50Kannst du das deinem Vater ausreden?
20:51Er will einen Manager von der Brauerei für Althofe abwerben.
20:55Der Mann ist allererste Sahne. Sag ihm das.
21:04Ist Roland da?
21:05Bei mir hat er sich nicht gemeldet.
21:08Na, ich gehe schon mal rüber in die Kantine.
21:11Vielleicht erwische ich auch den Wieland.
21:13Sag mal, was ist das?
21:17Steno?
21:18Herr Mayerbeer besteht darauf.
21:21Also, das habe ich gerne.
21:23Ich quere mich seit Jahren mit diesem blöden Diktiergerät.
21:25Und Herr Mayerbeer...
21:26Wilhelm, noch ein Wort und ich fange an zu schreien.
21:31Wer Terror macht, kriegt, was er will.
21:34Wilhelm!
21:38Stange?
21:40Da bin ich nicht sicher, Herr Mayerbeer.
21:42Ja, zur Not kann ich ihn ja eins aus der Kantine kommen lassen.
21:45Bitte.
21:50Dann empfehle ich dir mal die letzten Geschäftsberichte als Bettlektüre.
21:55Der Lagen ist, was die Organisation angeht, das absolute Chaos.
21:59Ganz zu schweigen vor Produktionsablass.
22:03Stoffe und Mode sind nun mal keine Bierflaschen,
22:05die man vorne leer reinstellt und die hinten voll wieder rauskommen.
22:09Sehr richtig.
22:10Ich würde Sie bitten, dass Sie sich nachher mal das Memo anschauen,
22:13das Ihr Vater neulich diktiert hat.
22:15Ich kann mich nicht erinnern, Sie nach Ihrer Meinung gefragt zu haben, Frau Stange.
22:18Das ist Ihr Fehler, Herr Mayerbeer.
22:21Nicht meiner.
22:27Memo?
22:28An alle Abteilungen des Hauses, Herr Woll.
22:31Papa!
22:33Eine Bestandsaufnahme der desolaten Zustände
22:35und eine Einladung an alle Beteiligten,
22:38Verbesserungsvorschläge zu machen.
22:39Eie.
22:43Niemand das Bier kann man hier trinken.
22:45Ruf mal in der Brauerei an, die soll ein paar Kästen rüberschicken.
22:49Mann!
22:50Was denn?
22:51Tu mir einen Gefallen.
22:53Lass mich reden nachher in der Sitzung.
22:55Und warum?
22:55Weil keiner hier die Wahrheit verträgt?
22:57Nein, weil ich die Firma länger kenne und die Animositäten.
23:01Und weil ich nicht möchte, dass du hier mit deinem Holzhammer-Charme alles zerdepperst.
23:04Schagen, Schagen, Schagen.
23:06Wenn man mit Schagen Geld verdienen könnte, dann wäre jedes Weichei Millionär.
23:09Ach, apropos Weichei.
23:12Wenn dein Ex-Mann gleich auftaucht, werde ja nicht schwach.
23:16Du bist im Aufsichtsrat nicht her, vergiss das nicht.
23:19Ja, wenn er überhaupt kommt.
23:21Darauf kannst du wecken, dass er kommt.
23:24So einen Job kriegt er nie wieder auf dem Tablett serviert.
23:26Oh ja.
23:27Als Angestellter seiner Ex-Frau mit dir und seinem eigenen Vater vor der Nase.
23:31So einen Job würde ich nicht mit der Feuerzahne anfassen.
23:36Das würde ich erst sehen.
23:44Wann geht denn hier Flieger weg?
23:47Ich weiß nicht, warten Sie.
23:58Zäger, bitte.
23:59Jetzt nimm doch mal Vernunft an.
24:01Kein Mann ist 600.000 Euro wert.
24:04Nicht mal ich.
24:06Und dieser Schlappschwanz von Althurer schon mal gar nicht.
24:09Schau mich bitte an.
24:14Dass du mit mir nicht mehr ins Bett fällst.
24:16Das kann ich verkraften.
24:18Wenn ich es auch nicht verstehe.
24:19Wir haben doch eine Menge Spaß miteinander gehabt, oder?
24:23Aber bei 600.000, da hört der Spaß auf.
24:26Alles nur, weil dieser Typ ein paar Tabletten geschluckt hat.
24:29Das ist doch die älteste Masche der Welt.
24:31Silke, bitte.
24:32Du gibst mir jetzt diesen verdammten Scheck.
24:35Ich deponiere ihn auf einem Treuhankonto und dann lege ich das Geld für dich an.
24:38Sag mal, was hast du auf einmal?
24:40Ich war doch bis vor kurzem noch der letzte Dreck für dich.
24:43Das stimmt doch gar nicht.
24:44Und außerdem lasse ich mir ungern eine Frau wegnehmen, die ich...
24:51Silke, ich hab mich so an dich gewöhnt.
24:53Vergiss es, Dieter.
24:54Und lass mich in Ruhe, ja?
24:57Silke!
25:09So, das war's.
25:09Ihr könnt fahren.
25:28Darf ich Sie was fragen, Herr Althofer?
25:30Ja?
25:31Ich weiß nicht, ob Sie es wissen, aber die Tippgemeinschaft von der Firma, also vom Herrn Kunze, der Frau Martinik,
25:36dem Herrn Weiz und der Isabella, die haben doch gewonnen.
25:39Ja, ich gratuliere.
25:41Nein, nein, ich war nicht dabei.
25:43Wissen Sie, ich hab nie Glück gehabt im Leben.
25:46Das, was ich hab, hab ich alles mit meiner Hände Arbeit verdient.
25:51Über 80.000 Mark.
25:54Schön, Frau Schäumer, aber worum geht's?
25:57Entschuldigen Sie, aber ich weiß ja nicht, wen ich sonst fragen soll.
26:01Es heißt, Althofer verkauft Aktien.
26:04Stimmt das?
26:06Aber wenn Sie anfangen wollen, Ihren Spargroschen zu verspekulieren...
26:11Nicht ich, der Herr Kunze und die anderen.
26:15Sie wollen sogar einen Investmentclub gründen.
26:19Um 5 Uhr nach Feierabend ist die Versammlung hier in der Kantine.
26:23Und der Herr Kunze hat gesagt, ich kann auch mitmachen.
26:26Was soll ich da sagen, Frau Schäumer?
26:28Ich bin ja nicht mal sicher, ob wir überhaupt an die Börse gehen, so wie sich jetzt der Markt entwickelt.
26:35Darf ich nochmal?
26:45Stange?
26:46Ist der Roland drüben bei dir?
26:48Nein.
26:50Zu Hause bei mir geht er auch nicht ran.
26:53Ich glaube, ich fahr lieber nochmal hin.
26:55Hast du schon auf dem Handy probiert?
26:57Das ist Fehlanzeige.
26:59Bitte, sag nichts der Meier, weil sonst gibt es wieder Probleme.
27:03Verstehe.
27:06Ja, natürlich, mach ich.
27:08Tschüss.
27:10War das Roland?
27:12Nein, der Senior.
27:14Roland ist nicht gekommen, stimmt's?
27:16Davon war nicht die Rede.
27:18Ach, hier ist das Memo von deinem Vater.
27:23Frau Stammel, mich brauchen Sie doch nicht anzuschwingeln.
27:27Roland ist nicht gekommen.
27:32Schade.
27:33Naja, vielleicht auch besser so.
28:01Na, sieh mal einer an.
28:03Die femme fatale höchstpersönlichsten Kleidern hätte ich sie beinahm nicht erkannt.
28:07Ist Ihr Bruder da?
28:08Wieso?
28:09Sie haben Roland doch alles Geld abgeknöpft.
28:11Da ist nichts mehr zu holen.
28:12Und ich zahle in der Regel nicht für Liebesdienste.
28:17Normalerweise würde ich Ihnen jetzt eine runterhauen.
28:19Aber leider haben Sie recht.
28:20Es war unfair von mir.
28:22Aber dass Roland versucht hat, sich umzubringen, das geht auch auf Ihr Konto.
28:25Und das Ihrer ganzen kaputten Familie.
28:27Pst, auf mein Konto.
28:29Ja, Roland durfte doch für Sie alle den Idioten vom Dienst spielen.
28:33Und den Kopf hinhalten, wenn irgendwas schief gelaufen ist.
28:36Roland hat mir viel erzählt über Sie und das ganze Elend in dieser Backsteinwüste,
28:40wo Sie einer der Oberscheichs sind.
28:42Oh, das haben Sie schön gesagt.
28:45Sie wird es auch noch erwischen.
28:47Genau wie Roland.
28:48Und mich auch.
28:49Weil das Leben mehr ist, als wir uns vorstellen können.
28:51Und als uns vielleicht in den Kram passt.
29:11Guten Tag.
29:12Hallo.
29:13Sie wissen, wer ich bin?
29:15Ähm, die Medizinstudentin.
29:18Die Medizinstudentin?
29:18Die Frau, die Roland Althofer ausgenommen hat, ja.
29:22Ich habe verschiedentlich versucht, ihn zu erreichen, aber er ruft nie zurück.
29:25Und seine Frau Stange wimmelt mich ständig ab.
29:28Er ist bei unserem Vater untergekrochen, nachdem...
29:31Also nachdem...
29:32Sagen Sie es ruhig.
29:36Was wollen Sie von ihm?
29:37Ich möchte ihm das Geld zurückgeben für die Wohnung.
29:40600.000 Euro.
29:42Aber vor allem möchte ich ihm sagen, dass ich...
29:45Dass es mir wirklich leid tut.
29:47Also in dem Fall, ich sehe ihn nachher in der Sitzung, da kann ich es ihm ausrichten.
29:51Sitzung? Wann denn? Wo?
29:53Entschuldigen Sie, ich bin jetzt keine Psychologin oder so, aber...
29:56Wenn Roland sich auf Ihre Versuche nie gemeldet hat, meinen Sie nicht, dass es dann besser ist, wenn Sie abwarten?
30:03Lassen Sie ihm doch einfach noch ein bisschen Zeit.
30:05Er ist gerade wieder dabei, sein Leben auf die Reihe zu kriegen.
30:07Und es wäre doch jetzt schade, wenn...
30:09Schon gut. Ich habe verstanden.
30:12Aber Sie richten es ihm aus, ja?
30:14Natürlich.
30:15Danke.
30:16Roland bewundert Sie.
30:17Sie haben alles, was ihm fehlt, meint er.
30:19Ach.
30:20Sie sind kreativ, Sie wissen, was Sie wollen.
30:22Und Sie nehmen es sich.
30:24Und Sie werden von allen gemocht.
30:25Sie sind wirklich zu beneiden.
30:27Na ja, mag sein.
30:30Geht es Ihnen nicht gut?
30:31Doch, doch. Wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen würden.
30:34Sicher. Und vielen Dank nochmal.
30:36Bitte, bitte.
30:39Gianni?
30:41Tom.
30:42Ich habe mit dem Typen verhandelt. Unter 25.000 läuft gar nichts.
30:46Wie?
30:48Unsere Domain. Lena, was ist denn los?
30:51Ach so. Das ist mir jetzt ehrlich gesagt egal. Da suchen wir halt einen anderen Namen.
30:55Wie bitte?
30:56Bitte. Ja, wenn du meinst, Lena Czernys modische Damen-Oberbekleidung kommt bei den Kunden an, bitte.
31:02Tom, ich habe dafür jetzt keine Nerven. Da soll sich jemand anders drum kümmern.
31:06Wenn du was machen willst, dann geh in die Villa und warte auf die Partyservice, okay?
31:10Ja, okay.
31:11Und wenn du noch über dich hinauswachsen würdest und einmal mit dem Staubsauger durch die Wohnung gehen könntest, dann wäre
31:16ich überglücklich.
31:18Von Staubsaugen steht zwar nichts in meinem Vertrag, aber was tut man nicht alles, um seine Chefin bei Laune zu
31:23halten.
31:24Danke. Bis später.
31:26Bis später.
31:29Na? Hat sie es geschluckt?
31:31Nein. Aber sie wird es noch schlucken, weil sonst bin ich ganz tierisch am Arsch.
31:37Apropos schlucken.
31:41Also, du tust, was ich dir gesagt habe.
31:45Und was ist für mich denn von den 25.000?
31:48Die müssen wir doch erst mal haben.
31:52Das ist eine geniale Masche.
31:53Muss man dir lassen.
31:54Komm, steig aus. Ich muss weiter.
31:57Hey, relax.
31:59Verschwinde.
32:01Okay.
32:03Okay.
32:22Rolant.
32:24Let's do.
32:35Okay.
32:37Okay.
32:40Okay.
32:50Okay.
33:12Oh, Land.
33:22So, das wäre jetzt alles. Brauchen Sie mich über das Protokoll?
33:25Nicht nötig. Ich mache mir Notizen und lasse es mir vom Büro schreiben.
33:30Hallo.
33:31Ah, Lena.
33:36Gratuliere. Cornelia hat mir von dem Artikel von der alten Mode an Rom erzählt.
33:39Wie geht es ihr denn im neuen Haus?
33:41Gut, hoffe ich. Nach all dem, was es gekostet hat. Guten Tag, Doktor.
33:46Ach so, ja, ich habe mir einen Opt-in-Kunze dazu zu bitten. Als meinen Berater sozusagen.
33:50Bitte, wie du meinst. Ich wusste gar nicht, dass Sie sich am Aktienrecht auskennen.
33:54Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.
33:58Ja, was denn nun? Können wir endlich...
34:01Ja, wo ist der Bile? Und wo ist Roland?
34:05Es tut mir leid, keine Ahnung.
34:07Na, das fängt ja gut an. Aber das wird sich ändern, ich verspreche es Ihnen.
34:13Ja, wen haben wir denn da, der Herr Kunze?
34:16Frau Czerny hat mich gebeten, als Ihr Berater mit dabei zu sein.
34:19Bitte, bitte beraten Sie so viel Sie wollen.
34:22Aber gemacht wird, was der Aufsichtsrat für richtig hält.
34:24Wenigstens in dieser Phase.
34:26Und erst wenn wir an der Börse sind, dann teilt der Vorstand die Kampen aus.
34:31Keine Telefonate jetzt. Und schaffen Sie Wilhelm her. Egal wie.
34:38Bitte setzt Euch doch.
34:40Wir sind zwar noch nicht vollzählig, aber vielleicht könnte Herr Dr. Straubinger inzwischen
34:47uns so ein bisschen über das Wie und Was informieren.
34:51Ich muss zugeben.
34:54Selbst für mich, altgedienten Unternehmer, ist das eine Premiere.
34:58So ein Börsengang.
35:00Also, bitte, Herr Dr. Straubinger.
35:03Naja, das ist im Grunde ziemlich einfach, was die Konstruktion angeht.
35:07Die Firma A, sprich Althofer, hat mit der Tochter B, sprich Czerny Fashion Factory, fusioniert.
35:14Entstanden ist die Firma AB, sprich Althofer Czerny Fashion GmbH, mit einem Eigenkapitalwert
35:21von rund 20 Millionen Euro.
35:22Die genauen Zahlen finden Sie im Bewertungsgutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
35:30Eigenkapitalwert?
35:31Ja, genauer gesagt, der Ertragswert.
35:33Er ergibt sich aus der Aktie zum zukünftige Gewinne auf den sogenannten Barwert des Kapitals.
35:39Gott, das ist alles kompliziert.
35:41Das braucht Dich auch nicht zu interessieren.
35:43Für Dich ist das Wichtigste, dass Deine Firma höher bewertet wird als die Weberei Althofer.
35:47Und dementsprechend hoch wird der Anteil Ihrer Aktien nach Fusion und Börsenbank.
35:53Aber weiter im Text.
35:55Die neue GmbH wurde umgewandelt in eine Aktiengesellschaft.
35:59Und diese Aktiengesellschaft geht jetzt an die Börse.
36:02Das heißt, die 20 Millionen Kapital werden auf eine Million Aktien im Emissionswert von 20 Euro aufgeteilt.
36:09Davon behält die AG 510.000 Stück, das heißt 51 Prozent.
36:13Die restlichen 490.000 werden von unserer Emissionsbank an die Börse gebracht.
36:18Soweit alles klar?
36:24Endlich!
36:25Die haben schon angefangen. Wo ist denn Roland?
36:39Was wird denn in einer AG anders gehandhabt?
36:43Ja, was denn? Wo ist denn Roland?
36:54Ich weiß nur, dass ich weg muss von allem hier.
36:57Es geht ja so alle paar Minuten im Flugzeug irgendwo hin.
37:00Ich danke Dir für die vielen Gespräche und für Deine Zuwendung.
37:04Ich wünschte, Du hätten das früher geschafft.
37:07Sobald ich mit mir im Ramm bin, melde ich mich, obwohl ich glaube, dass mich keiner vermissen wird.
37:11Dein Roland.
37:13Ich habe etwas Startkapital geborgt.
37:15Frau Stange, soll es erst mal eine Steuerstattung zurückzahlen?
37:18Das dürfte in etwa reichen.
37:29Also, das habe ich jetzt schon alles begriffen.
37:32Aber was ist mit der Bewertung meiner Anteile?
37:34Ich meine, darf ich die ganze Arbeit machen und gehören tut die Firma Birgit und dem Rest der Familie oder
37:39wie?
37:39Weil ich meine, eins ist doch klar.
37:41Wenn wir an die Börse gehen, dann kaufen sich Cornelia und Felix wieder ein.
37:45Also ehrlich, Lena, ich verstehe Dich nicht. Es geht doch nicht nur um Geld.
37:48Ach nee, da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht, naiv wie ich war.
37:52Das ist doch vorbei.
37:53Entschuldige Birgit, aber Lena hat recht.
37:56Man soll sich da gar keine Illusionen machen.
37:59In dieser Welt geht es nur um Geld.
38:02Und ich werde sofort misstrauisch, wenn mir jemand mit etwas anderem kommt.
38:06Aber dazu sind wir ja jetzt da.
38:09Nicht um Händchen zu halten und uns gegenseitig auf die Schulter zu klopfen,
38:13sondern um eine Firmenkonstruktion zu basteln,
38:17die auch dann noch funktioniert, wenn wir alle Krach miteinander haben.
38:22Und so wie das hier organisiert ist, sind doch Macht- und Besitzverhältnisse wunderbar ausbalanciert.
38:27Wir haben die Kohle.
38:30Sie haben das Talent, Kohle zu machen.
38:34Also machen wir Kohle.
38:37Es fehlt nur noch, dass Du Prost Mahlzeit sagst.
38:39Ja, genau.
38:40Wie redest Du eigentlich?
38:42Kohle?
38:44Entschuldigt mich im Augenblick.
38:57Entschuldige.
38:59Man wird doch das Kind noch beim Namen nennen dürfen.
39:07Sag mal, Du bist ja gerade bleich.
39:09Ich muss mich nur hinlegen.
39:11Mit so einer Muschelvergiftung ist nicht zu spaßen.
39:13Soll ich Dich in die Notaufnahme fahren?
39:14Nein, Quatsch.
39:16Dann bringe ich Dich wenigstens rüber, ja?
39:24Lena.
39:25Sie müssen sich jetzt hinlegen.
39:26Bitte, Waldron, sag die Party ab.
39:28Ich packe das jetzt nicht.
39:29Ja, aber was mache ich denn mit der halben Tonne Schnittchen und dem Lachs?
39:33Dann bringen Sie es doch einfach zu Frau Schirmer in die Kantine.
39:35Die wird sich bestimmt freuen, hm?
39:42Komm, komm, hör mit dem Krach auf.
39:46Die Party fällt aus.
39:48Wieso denn das?
39:49Frag nicht.
39:50Mach lieber die hier auf.
39:51Ich bringe was für meine Nerven.
40:01Soll ich Dir einen Tee machen?
40:02Nein, danke.
40:05Nein, gut, das hat das Ganze wenigstens.
40:07Du musst Dir nicht mehr die dummen Sprüche von meinem Vater anhören.
40:09Aber ich könnte ihn manchmal umbringen.
40:15Roland ist nicht gekommen.
40:17Felix hatte Recht.
40:18Es geht auch ohne ihn.
40:20Ich bin fast neidisch auf ihn.
40:23Wie bitte?
40:24Mein Gott, alles stehen und liegen lassen?
40:26Und aussteigen, so wie Chris auch.
40:28Man kann nicht vor sich selber wegrennen.
40:30Egal, wie weit man rennt.
40:31Ich hab so Angst.
40:34Wie soll ich denn das alles schaffen?
40:37So viel steht auf dem Spiel und ich...
40:38Jetzt schläfst Du erstmal und wenn's Dir morgen wieder besser geht, dann sieht das
40:41alles schon wieder ganz anders aus.
40:45Birgit.
40:48Das ist keine Muschelvergiftung.
40:52Ich krieg ein Baby.
40:56Was?
40:58Lena!
41:00Aber sag's bitte, Kai.
41:02Außer Dir und Waltraud weiß es niemand.
41:07Jetzt zerbricht Dir nicht den Kopf.
41:09Wenn's Geld alle ist, dann steht der Roland wieder vor der Tür.
41:12Du wirst die ververlassen.
41:14Ja, wo gehst Du denn hin?
41:17Ich wollte noch nach Lena sehen.
41:19Ach, Wilhelm!
41:20Deine Kinder sind erwachsene Menschen.
41:23Jetzt hör doch endlich auf, ihnen nachzulaufen.
41:25Kommt!
41:26Wir gehen jetzt was ordentliches essen und dann begießen wir unsere Aktiengesellschaft.
41:38wieder zumioßen bis zum Strauchsäfen zu machen.
41:49Dann einmal ganz weiter und dann schär piekg.
41:58Kommt!
42:11Grüß Gott.
42:13Führerschein bitte und die Fahrzeuge probieren.
42:15Und warum, wenn ich fragen darf?
42:16Wenn Sie ab und zu mal auf den Tacho geschaut hätten, dann würde sich diese Frage erübrigen. Also bitte.
42:21Ach, Herr Wachmeister, nur machen Sie mal keinen Elefanten draus.
42:24Jeder fährt doch schneller als erlaubt, oder?
42:26Haben Sie was getrunken?
42:27Nein.
42:30Pfefferminze?
42:31Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
42:33Steigen Sie bitte aus.
42:35Ach, Herr Wachmeister, bitte. Ich...
42:36Steigen Sie aus.
42:45Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
42:49Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:04Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:07Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:10Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:12Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:12Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:13Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:16Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:16Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:17Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:17Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:21Ja, ich versuche mir das Rauchen abzugewöhnen.
43:22Untertitelung des ZDF, 2020
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