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Transkript
00:20Love Is Enough
00:42Hey, sweetie.
00:43Mom, wir sind jetzt eine Stunde vor MĂŒnchen.
00:46Du seid ja aber ganz schön schnell.
00:48Ja, deshalb bin ich auch mit Franzi gefahren.
00:50Geht's dir eigentlich mittlerweile besser?
00:52Du sahst heute Morgen ziemlich beschissen aus.
00:54Vielen Dank, ja.
00:56Das ist wahrscheinlich nur irgendeine ErkÀltung.
01:00Alles in Ordnung?
01:02Mom?
01:03Mom?
01:05Sag doch was!
01:07Mom!
01:08Was ist passiert?
01:10Mom!
01:13Mom!
01:14Mom!
01:19Hallo.
01:21Hallo.
01:23Hallo.
01:24Hallo.
01:38Iris Brooks, 40 Jahre alt, bei Auffinden ansprechbar, kein ausgelöster Airbag.
01:43Verdachte auf SAT, eine Platzwunde auf der Stirn, Tachycard bei 120, Blutdruck 100 zu 60.
01:48Frau Brooks, ich bin Dr. Stein, können Sie mich verstehen?
01:54Iris, habe ich doch richtig gesehen.
01:56Sie kennen sich?
01:58Ich sehe mir den Kopf an.
02:00Es wird jetzt kalt.
02:03Maya.
02:06Verzeih mir.
02:09Verzeih mir, bitte.
02:13Keine FreiflĂŒssigkeit, keine Luft ist schon gut.
02:16Die Wunde ist nicht sehr tief.
02:17Wir brauchen trotzdem noch ein SchÀdelzettel.
02:19Ja.
02:22Tut das weh?
02:25Iris?
02:34Hallo.
02:35Hallo.
02:36Dr. Kaminski hat heute wirklich keinen Termin mehr frei.
02:38Ich habe doch extra angerufen.
02:40Sie sind nicht der einzige Patient, den ich heute wegschicken muss.
02:44Am Nachmittag bin ich zurĂŒck.
02:47Herr Kollege, hat man Sie beauftragt, mich zur Klinik zu chauffieren?
02:52Ich bin als Patient hier.
02:54Ich brauche einen Urologen.
02:57Alles andere hÀtte mich jetzt aber auch verwundert.
02:59Zeigen Sie mal her.
03:00Ich habe routinemĂ€ĂŸig meine Blutwerte checken lassen.
03:03PSA-Wert deutlich erhöht.
03:08Mit der Deutung des PSA-Wertes muss man vorsichtig sein.
03:13Aber ich muss zu einem Notfall in die Klinik.
03:15Soll ich Sie mitnehmen?
03:16Dann könnte ich mir dort Ihre Prostata gleich mal ansehen.
03:18Nein, nein, nein, nein. Nicht in die Klinik. Da kriegt es ja jeder mit.
03:20Meine GĂŒte. Nun stellen Sie sich mal nicht so an.
03:22Aus dem zeugungsfÀhigen Alter sind Sie doch lÀngst raus.
03:26Kleiner Scherz.
03:27Vielleicht gehe ich doch woanders hin.
03:30Haben Sie heute Nachmittag Dienst?
03:32Na gut, dann sehen wir uns hier bei mir.
03:38TschĂŒss.
03:39TschĂŒss.
03:41Keine Blutung, keine Fraktur.
03:43Sieht alles gut aus.
03:45Mein Kopf tut aber trotzdem dann schön weh.
03:47Sie haben auch eine leichte GehirnerschĂŒttung.
03:49Wie ist denn das ĂŒberhaupt passiert?
03:51Ich habe plötzlich keine Luft mehr bekommen.
03:54Und dann ist mir schwarz vor Augen geworden.
03:57Einfach so?
03:59Ich habe ein bisschen Fieber.
04:00Seit gestern.
04:02Ich war frĂŒh und wahrscheinlich habe ich mir da einen grippalen Infekt eingefangen.
04:06Hallo.
04:07Lange nicht gesehen.
04:09Ich dachte, ich habe das nur getrÀumt.
04:11Meinerst du nicht. Ich bin's.
04:13Das sind die Laborwerte?
04:14Ja. Die EntzĂŒndungsparameter sind deutlich erhöht.
04:17Hatten Sie in letzter Zeit mal gesundheitliche Probleme?
04:21Frau Bux.
04:23Nicht nur Ihre Werte sind auffÀllig.
04:25Ihr EKG sieht auch sehr schlecht aus.
04:29Darf ich Sie mal abhören?
04:30Ja.
04:34Leiden Sie unter Kurzatmigkeit?
04:36Schmerzen im Thorax?
04:38Naja, manchmal vielleicht.
04:40Bist du damit nie zu einem Arzt gegangen?
04:42Ich habe nicht gedacht, dass das was Ernstes ist.
04:45Wir nehmen Sie jetzt erstmal stationÀr auf und machen ein Herzrechung.
04:48Da muss aber jemand meiner Tochter Bescheid sagen, wo ich bin.
04:50Was passiert ist.
04:51Na klar, das mache ich.
04:52Ist sie immer noch so frech?
04:53Tja.
04:54Noch viel schlimmer.
04:56Bis spÀter.
04:58Schwester Ulrike bringt Sie dann auf Ihr Zimmer.
05:03Frau Marquardt hat bereits nach Ihnen gefragt.
05:07Dr. Kaminski, hier sind zwei neue Patienten, die Sie sich bitte nochmal ansehen sollten.
05:12Danke.
05:13Wenn ich was nicht zu wenig habe, ist es zu viel Arbeit.
05:15In der Urologie fÀllt uns ein Kollege lÀngerfristig aus, Dr. Klemm.
05:18Tut mir leid.
05:19FĂŒr ihn oder fĂŒr mich?
05:20ZunĂ€chst mal fĂŒr den Kollegen.
05:21TrĂŒmmerbruch des Schultergelenks.
05:23Frau Marquardt kĂŒmmert sich bereits um Ersatz.
05:26Ach, ich habe auch noch keinen OP-Bericht vom letzten Monat von Ihnen.
05:30Ich habe zwischendurch auch noch eine Praxis zu fĂŒhren.
05:32Ja.
05:33Sie haben ein vollstes MitgefĂŒhl.
05:35Ja, ja, geschenkt.
05:36Wenn ich Sie unterstĂŒtzen kann?
05:38Machen Sie Ihren Facharzt in Urologie, Herr Kollege.
05:41Ja, Kaminski.
05:44So, bitteschön.
05:45Ihre Tasche stelle ich hier hin.
05:47Und wenn was ist, einfach klingeln.
05:50Danke.
05:50Bitte.
05:51Hallo.
05:53Ich habe Lara erreicht.
05:55Sie hatte ĂŒber die Rettungsleitstelle schon rausgefunden, wo du bist und sie ist auf dem Weg nach Leipzig.
05:59Gut, danke.
06:00Und dein Herzklappen-Ultraschall ist fĂŒr heute Nachmittag angesetzt.
06:03Gut.
06:05Lebst du eigentlich gar nicht mehr in MĂŒnchen?
06:07Nein, ich bin jetzt hier.
06:09Moritz ging es eine Zeit lang nicht gut und Alexander war ja hier und wir wollten uns gemeinsam um Moritz
06:13kĂŒmmern und, naja.
06:15Und ist Alexander auch hier in Leipzig?
06:20Der ist jetzt weiter weg, aber das ist eine lÀngere Geschichte.
06:25GefÀllt es dir hier?
06:26Ja.
06:27Und die Klinik ist wirklich gut.
06:30Aber jetzt setz dich mal hin, nicht, dass du mich noch umfÀllst.
06:36Vorhin, als du eingeliefert wurdest, da hast du dich bei mir entschuldigt.
06:39Wirklich?
06:41WofĂŒr habe ich da was gesagt?
06:43Nein.
06:44Iris, das war doch meine Schuld damals.
06:47Oder eigentlich, eigentlich war es ein MissverstÀndnis.
06:51Ach, komm, lass.
06:52Ich wusste wirklich nicht, dass du dich auch fĂŒr die Facharztstelle in MĂŒnchen beworben hattest.
06:56Das ist doch alles schon so lange her.
06:58War auch eine blöde Zeit damals.
07:00Nein, trotzdem.
07:01Ich habe danach hundertmal versucht, dich anzurufen.
07:04Aber du hast dich nie zurĂŒckgemeldet.
07:06Nicht mal, als du dann nach MĂŒnchen gezogen bist.
07:09Maria, wie auch immer.
07:11Ich bin so froh, dass du jetzt da bist.
07:15Und wenn du hier wieder raus bist, dann gehen wir mal was trinken.
07:17Es gibt viel zu erzÀhlen.
07:20Die Arbeit ruft.
07:22Bis spÀter.
07:23Dr. Weber?
07:25Ja.
07:33Ah, kommen Sie, setzen Sie sich bitte.
07:38Lieber Dr. Kaminski.
07:40Muss ich mir Sorgen machen?
07:42Sie klingt verdÀchtig freundlich.
07:44Also das bin ich doch immer.
07:45Ich meine freundlich.
07:48Wie Sie wahrscheinlich schon mitbekommen haben, gibt es auf der Urologie einen kleinen personellen Engpass.
07:54Ich weiß, Dr. Klemm fĂ€llt langfristig aus.
07:57Ganz genau.
07:58Und damit kommen Sie ins Spiel.
07:59Die Seele der Urologie.
08:01Das gibt uns Gelegenheit, Sie hier bei uns mehr einzubinden.
08:05Das habe ich befĂŒrchtet.
08:07Oder sehen Sie es als neuen Abschnitt unserer Zusammenarbeit?
08:09Ich meine, die Urologie ist immer chronisch unterbesetzt.
08:12Ich bin mit meiner Praxis, den BelegauftrÀgen und den vereinbarten Konsilen wirklich ausgelastet, um es mal vorsichtig zu formulieren.
08:23Man muss PrioritÀten setzen.
08:26Rolf.
08:27Genau darĂŒber rede ich.
08:29Ich habe erst vor kurzem in neue GerÀte investiert.
08:33Sehr viel Geld.
08:39Wie lange arbeiten wir schon an der Sachsen-Klinik zusammen?
08:43Ich finde, das ist auch eine Frage der LoyalitÀt.
08:46Sie wollen mich nicht verstehen, oder?
08:48Ich will nicht Nein sagen.
08:51Ich kann nur einfach nicht Ja sagen.
08:54Das heißt, ich kann nicht mit Ihnen rechnen.
08:59Dann muss ich wohl jemand anderen einstellen.
09:02Das nennt man Erpressung.
09:03Och, Erpressung.
09:05Was ist denn das fĂŒr ein großes Wort?
09:07Ich muss einfach im Sinne der Sachsen-Klinik handeln.
09:10Wie gesagt, es geht nicht.
09:12Und wenn Sie mich deshalb langfristig ersetzen mĂŒssen, dann ist das zwar schade, aber ich kann es nicht Ă€ndern.
09:24Hey, ich suche nach meiner Mutter Iris Brooks.
09:27Frage im Schwester-Zimmer.
09:31Lara?
09:32Maria.
09:33Erkennst du mich noch?
09:35Gut siehst du aus.
09:37Was ist mit Mom?
09:38Wir machen noch einige Untersuchungen.
09:40Komm, ich bring dich zu ihr.
09:41Warum seid ihr eigentlich nicht zusammengefahren?
09:43Ich habe ja frĂŒher noch eine Freundin getroffen, die auch wachmannchen wollte.
09:45Ich habe mit der gefahren.
09:47Aber ich hÀtte es nicht machen sollen.
09:48Ich habe doch gesehen, wie schlecht zu machen ging.
09:49Und da ist sie auch schon.
09:52Sweetie.
09:52Mach dir keine Sorgen.
09:54Ich bin nur zu faul zum Laufen.
09:55Wir sind gerade auf dem Weg zum Herzultraschall.
09:58Herz?
09:59Deine Mutter hat den SchwÀcheanfall am Steuer und wir suchen nach der Ursache.
10:02Ich komme gleich nach.
10:03Gut.
10:04Wartest du hier auf mich?
10:05Ja, klar.
10:07Setz dich mal da dran.
10:08Möchtest du was trinken?
10:10Sehr, sehr.
10:11Hier.
10:13Und hier.
10:14Mit drei Klappenprolaps.
10:15Ich habe einen Klappenfehler.
10:18Das wundert mich nicht.
10:19In der Auskultation hört man ein spÀtsystolisches KlickgerÀusch.
10:22Ist das frĂŒher schon mal vorgekommen?
10:24Nein.
10:25Bisher war nie was.
10:26Aber auf dem Ultraschall sind doch Vegetationen zu sehen.
10:31Ablagerung.
10:32Und ich habe eine Endokarditis.
10:34Aber das kann doch gar nicht sein.
10:36Da hĂ€tte ich doch schon viel frĂŒher Symptome haben mĂŒssen.
10:39Legt das mit dem Prolaps zusammen.
10:40Frau Kollegin, normalerweise ist so ein Prolaps kein Problem.
10:43Aber in Ihrem Fall liegt eine Mitralinsuffizienz vor.
10:46Das heißt, Ihre Klappe schließt nicht mehr richtig.
10:48Und das kann durchaus die Ursache einer Endokarditis sein.
10:53Jetzt kriege ich gerade ein bisschen Schiss.
10:55Musst du nicht.
10:56Wir sprechen alles nochmal in Ruhe durch.
10:58Und dann schauen wir weiter her.
10:59Schwester Ulrich, bring dich jetzt erstmal zurĂŒck auf dein Zimmer.
11:09Kennen Sie Frau Wuchs schon lÀnger?
11:11Ja.
11:11Wir haben zusammen in Essen studiert.
11:13Wir waren beste Freundin.
11:16Und dann haben wir uns aus den Augen verloren.
11:17Ich glaube, ich habe Sie damals enttÀuscht.
11:21Sieht ja gar nicht gut aus.
11:22Nein.
11:23Komm her.
11:28Frau Marquardt sagt, Sie lassen die Klinik im Stich.
11:31Ich habe nur abgelehnt, Dr. Clem zu vertreten.
11:34Das hat Sie offenbar sehr persönlich genommen.
11:37Typisch Sarah Marquardt.
11:38Die nimmt immer alles sehr persönlich.
11:41Dr. Brentano, Platz bei unserer Farbredung.
11:45Unser Brennerchen wird sich in Diskretion ĂŒben.
11:48Nicht wahr, Herr Kollege?
11:48Was?
11:49Also bis nachher bei mir in der Praxis.
11:52Gut.
11:55Was machst du bei Dr. Kaminski?
11:58Ich habe es gewusst.
12:00Nur eine kleine Untersuchung, okay?
12:02Nichts Wildes.
12:04Vielen Dank, Dr. Fulinski.
12:08Eine Endokarditis ist eine EntzĂŒndung der Herz-Innenhaut.
12:13Ist das gefÀhrlich?
12:14Also ich meine, kann man da dran sterben?
12:18Lara.
12:18Mom, ich will das wissen.
12:22Maria.
12:23Nicht, wenn wir die EntzĂŒndung in den Griff bekommen.
12:26Scheiße.
12:27Noch kann man alles sehr gut behandeln.
12:31Wir beginnen ja sofort mit der Antibiose.
12:34Und legen eine Blutkultur an, um den Erreger zu identifizieren.
12:40Die Mom kann aber schon wieder gesund werden, oder?
12:42Ja, natĂŒrlich wird sie das.
12:44Allerdings musst du darĂŒber nachdenken,
12:45deine Mitralklappe operieren zu lassen,
12:47wenn die EntzĂŒndung abgeklungen ist.
12:49Sie muss korrigiert werden.
12:50HĂ€ttest du das wirklich fĂŒr notwendig?
13:06Dr. Kaminski?
13:08Brentano!
13:09Ich bin hier!
13:10Hier drin!
13:14Rufen Sie die Polizei!
13:16Ich bin ĂŒberfallen worden!
13:32Was ist passiert?
13:37Die schlechte Nachricht.
13:38Ich wurde ausgerobbt und sie niedergeschlagen.
13:41Die Wunde an ihrem Kopf ist zwar tief,
13:46aber es scheint keine Fraktur zu sein.
13:48Oh, verdammt!
13:49Ach ja, die zweite schlechte Nachricht.
13:52Sie sind vermutlich vor der TĂŒr in eine Vase gefallen.
13:55Das tut mir leid.
13:57Das muss Ihnen nicht leid tun.
13:58Ich mochte Sie sowieso nicht.
14:01Die dritte schlechte Nachricht.
14:03Die Wunde in Ihrem Bein ist so groß,
14:06wie die Scherbe, die ich daraus geholt habe.
14:08Oh, Scheiße!
14:10Und ich habe nichts, um die Wunde irgendwie versorgen zu können.
14:13Dann drĂŒcken Sie mal fest drauf.
14:15Ja.
14:15Richtig.
14:20Zwei MĂ€nner bewaffnet.
14:22Die waren am helllichten Tag mitten in Leipzig.
14:25Sind die noch da?
14:27Ich glaube nicht.
14:28Ich habe jetzt lange nichts gehört.
14:31Vielleicht kriege ich die Blutung ja irgendwie zum Stillstand.
14:36Ist irgendwas mit den TĂŒren?
14:38Kommen wir ja nicht mehr raus, oder was?
14:39Die sind einbruchshemmend.
14:40Ohne Werkzeug ist da nichts zu machen.
14:45Falls Sie Ihr Handy suchen, das haben Sie ihn abgenommen.
14:48Na, großartig.
14:54Und jetzt?
14:55Warten wir auf meine Sprechstundenhilfe.
14:57Die ist ja frĂŒhestens morgen frĂŒh da.
14:59Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich ihr morgen freigegeben habe,
15:02oder weil ich morgen Nachmittag operieren will.
15:04Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
15:13Danke.
15:15Ist Lara schon weg?
15:16Sie versucht, ihren Freund in MĂŒnchen anzurufen.
15:19Und wie geht's dir?
15:20Lass mich mal deinen Kopf anschauen.
15:22Hast du Schmerzen?
15:23Maria, ich muss dir was sagen.
15:26Es war nicht deine Schuld, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe.
15:30Und es hatte gar nichts mit dieser Stelle.
15:32Es hat nichts mit zu tun.
15:33Womit dann?
15:36Mit Alexander?
15:40Weißt du noch, als er damals auf dieser Messe in DĂŒsseldorf war
15:45und bei mir ĂŒbernachtet hat?
15:47Mhm.
15:51Er war völlig fertig an diesem Abend.
15:54Ihr habt euch nur noch gestritten.
15:57Weil es war schwierig.
16:00Wir hatten zu viel getrunken.
16:03Er hat geweint.
16:07Wir haben uns gekĂŒsst.
16:11Du hast...
16:13Du hast mit Alexander?
16:15Wir waren total erschrocken.
16:17Beide.
16:18Und es war auch wirklich nur diese eine Nacht.
16:22Nur?
16:23Sag mal, bist du bescheuert?
16:24Wir waren beste Freundinnen.
16:27Ich wollte dich auch anrufen.
16:29Und alles erzÀhlen.
16:31Aber ich dachte, ich mache nur noch mehr kaputt.
16:34Hör auf.
16:37Ich kann nicht nur Verzeihung bitten.
16:40Ich habe mit Jamal gesprochen.
16:42Er weiß, dass er Alex nichts sagen soll.
16:45Ist alles okay?
16:59Was ist los?
17:03Es geht nur Maria und mich was an.
17:18Wollen Sie lieber alleine sein?
17:20Ich kann mich auch spÀter umziehen.
17:21Nein, nein.
17:22Schon gut.
17:30Ist was passiert?
17:33Ich weiß jetzt, warum Frau Brug sich heute Morgen bei mir entschuldigt hat.
17:37Alexander hat vor Jahren mal bei ihr ĂŒbernachtet.
17:39Und da haben die beiden...
17:42Ihre Freundin hatte was mit ihrem Mann?
17:44Also Ex-Mann?
17:51Das Schlimmste daran ist, dass sie wusste, wie sehr ich unter der Krise gelitten habe.
17:54Und sie wusste, wie sehr ich um unsere Ehe gekÀmpft habe.
17:56Und trotzdem hat sie...
17:58Das begreife ich nicht.
18:00Das kann man auch nicht begreifen.
18:03Ja.
18:04Entschuldigung, warum erzÀhle ich Ihnen das alles?
18:06Das ist völlig in Ordnung.
18:08Naja, eigentlich hat man dafĂŒr eine beste Freundin.
18:11Haben Sie noch Zeit, was trinken zu gehen?
18:19Ich habe Ihnen doch gesagt, ohne Werkzeug ist da nichts zu machen.
18:23Und Ihre Blutung kommt dadurch sicher nicht zum Stoppen.
18:29Mist.
18:37Ist das Ihr Handy?
18:39Ja.
18:41Ist wahrscheinlich Ansuch.
18:47Verdammt.
18:52Hast du Philipp inzwischen erreichen können?
18:54Nein, er geht nicht an sein Handy.
18:56Ich weiß nur, dass er einen Termin bei Kaminski hatte.
18:58Wieso bei Dr. Kaminski?
18:59Ja, das wollte er mir nicht sagen.
19:02Praxis hat lÀngst zu, ich verstehe das nicht.
19:05Hattet ihr Streit?
19:06Was heißt Streit?
19:07Die Geschichte mit Franzi.
19:08Ich meine heute.
19:11Nein.
19:13Glaubst du, er ist bei ihr?
19:16Tut mir leid, ich muss den Druck erhöhen.
19:21Ihre Frau wird auch sicher nach Ihnen suchen.
19:23Weiß Sie, dass Sie zu mir wollten?
19:25Nein.
19:29Sie vermutet mich wahrscheinlich woanders.
19:33Nicht, was Sie denken.
19:35Das geht es ja auch gar nicht an.
19:38Dann ruf du bei Franzi an.
19:40Ach, ich weiß nicht.
19:41Soll ich?
19:41Nein.
19:43Ist schon gut.
19:44Du wirst sehen, das wird sich bald alles aufklÀren.
19:47Ja, bestimmt.
19:49Danke dir.
19:54HĂ€t sie jetzt straff an, ja.
19:57Und...
20:10Es ist schon komisch, dass wir MĂ€nner immer die gleichen Fehler machen.
20:16Nur weil wir zusammen eingesperrt sind, mĂŒssen wir nicht...
20:19Sie haben eine intelligente, hĂŒbsche Frau.
20:22Wohlgeratene Kinder.
20:24Das alles aufs Spiel zu setzen.
20:29Wer ist es denn?
20:30Und dann kenne ich Sie?
20:30Nein.
20:36Glauben Sie mir, eines Tages werden Sie das bereuen.
20:40FrĂŒher oder spĂ€ter.
20:47Das hat er nicht wirklich gesagt.
20:49Doch, ich schwöre.
20:50Mitten in der OP.
20:51Über den Rasen?
20:51Ja, egal.
20:54Und Sie konnten die OP dann noch zu Ende bringen?
20:56Sogar Ă€ußerst erfolgreich.
20:58Das glaube ich nicht.
21:02Danke.
21:03Boah, jederzeit gerne.
21:05Das tut mir richtig gut.
21:07Ich muss gestehen, dass ich bisher hier kaum ausgegangen bin.
21:13Ich hÀtte dann noch eine Anekdote.
21:16Oh, nein.
21:16Doch.
21:17Ich war mal mit ihm angeln am Starnberger See.
21:20Aha.
21:21Da ist ihm die Rute so aus der Hand geglitten.
21:33Hallo.
21:35War kein Hunger?
21:39Kann ich irgendwas fĂŒr Sie tun?
21:41Nein, danke.
21:42Aber wenn doch, einfach klingeln.
21:46Gute Nacht.
22:11Hans-Peter, gibt es was Neues?
22:14Philipp ist immer noch nicht aufgetaucht.
22:15Er hat heute aber auch SpÀtdienst.
22:18Wenn ihm was passiert ist.
22:19Wir haben doch die Polizei und die KrankenhÀuser durchtelefoniert.
22:22Er ist auch nicht bei Franzi, ganz sicher nicht.
22:25Guten Morgen.
22:25Hat einer von Ihnen Dr. Kaminski heute schon gesehen?
22:27Nein.
22:28Er ist seit einer Dreiviertelstunde ĂŒberfĂ€llig.
22:30Und hat gleich eine OP.
22:31Ich erreiche ihn nicht telefonisch.
22:33Das stimmt fast nicht.
22:34Frau Schwester, also ich habe hier die...
22:36Entschuldigung, störe ich?
22:37Wir mĂŒssen was unternehmen.
22:39Was wollen wir tun?
22:40Ich fahre zur Praxis von Dr. Kaminski.
22:42Irgendwo mĂŒssen die beiden ja sein.
22:43Sie bleiben hier.
22:45Sie brauche ich gleich im OP, wenn Dr. Kaminski nicht erscheint.
22:47Ja, aber...
22:47Ich könnte doch in der Praxis von Kaminski nachsehen.
22:57Brantano, machen Sie auf.
23:03Ich hĂ€tte jetzt gerne vorstĂŒckt.
23:05Das ist nicht sehr hilfreich, Herr Kollege, aber wenigstens sind Sie wieder bei uns.
23:10FrĂŒher Eikaffee und ganz viel Toast.
23:13Dann muss ich ja wohl nicht fragen, wie es Ihnen geht.
23:18Was machen die Schmerzen?
23:20Welche?
23:22In Ihren Beinen.
23:28Besser?
23:31SpĂŒren Sie das?
23:34Wir mĂŒssen so schnell wie möglich hier raus.
23:36Ja, fĂŒr keinen...
23:37Ich mache es ein bisschen lockerer.
23:38Brantano, nicht ohnmÀchtig werden.
23:41Bleiben Sie hier.
23:42Philipp!
23:43Brantano!
23:44Philipp!
23:45Philipp!
23:51Da ist jemand.
23:52Brantano!
23:53Hallo!
23:55Hallo!
23:57Dr. Kaminski!
23:58Hallo!
24:00Hallo!
24:01Dr. Brantano!
24:03Dr. Kaminski!
24:05Hallo!
24:07Guten Morgen!
24:08Guten Morgen!
24:09Guten Morgen!
24:13Sind Sie gestern noch wohlbehalten nach Hause gekommen?
24:15NatĂŒrlich!
24:18Danke nochmal!
24:20Die EntzĂŒndungswerte von Frau Bruchs haben sich weiter verschlechtert.
24:23Das geht Richtung Sepsis.
24:25Und haben wir schon die Ergebnisse von der Blutkultur?
24:27Nein, es sind noch keine 24 Stunden rum.
24:29Ich weiß.
24:29Ich mache trotzdem nochmal Druck im Labor.
24:33Stein!
24:35Das klingt nicht gut.
24:36Wir kommen.
24:37Frau Bruchs?
24:39Verdacht auf Niereninfarkt.
24:46Es wird gleich besser werden, Iris.
24:48Versuch schön gleichmĂ€ĂŸig zu atmen.
24:50Ganz ruhig.
24:52Ganz ruhig.
24:54Die Niere wird nicht mehr richtig durchblutet.
24:56Wahrscheinlich hat sich ein Thrombus aus dem Bereich der entzĂŒndeten Herzklappe gelöst und ist mit dem Blutstrom in die Niere
25:01gelangt.
25:01Wir versuchen es mit Analyse.
25:03Sie bekommen ein blutverdĂŒnnendes Mittel.
25:05Gott sei Dank ist der Verschluss noch unvollstÀndig.
25:08Ganz ruhig.
25:09Schön machst du das.
25:11Ganz ruhig.
25:22So, der Schmerz wird gleich nachlassen.
25:24Danke, Schwester.
25:25Es sieht nicht gut aus.
25:26Sag mal, was machst du denn?
25:28Sieht schlimmer aus, als du befĂŒrchtest.
25:31Hans-Peter, tu doch was!
25:32Das kommt vom Blutverlust.
25:33Er bekommt noch eine Infusion und 10 Milligramm Klepol.
25:36Philipp?
25:36Du sorgst dafĂŒr, dass Dr. Kaminski kommt.
25:38Sofort!
25:39Aber...
25:39Das ist eine Àrztliche Anweisung.
25:48SelbstverstĂ€ndlich habe ich unverzĂŒglich die Polizei gehufen.
25:51Die Ermittlungen laufen.
25:52Und jetzt muss ich unverzĂŒglich ErsatzgerĂ€te beschaffen, damit der Praxis betrieben...
25:58Meine GĂŒte, darĂŒber habe ich doch schon mit Ihrem Kollegen gesprochen.
26:01Die GerÀteliste liegt Ihnen seit letzter Woche vor.
26:04Was?
26:06DafĂŒr kann ich doch nichts, wenn Sie die Liste nicht finden können.
26:11Was, kein Versicherungsschutz.
26:14Können Sie auf Ihrem Computer sehen, wie lange ich schon bei Ihnen versichert bin?
26:18Und können Sie sehen, ob ich immer bezahlt habe?
26:22So.
26:24Was trotzdem.
26:26Geben Sie mir bitte mal Ihren Vorgesetzten.
26:27Dr. Kaminski?
26:29Ja?
26:29Dr. Brenner, braucht Sie? Es geht um Philipp. Bitte.
26:32Ich komme.
26:33Ich melde mich. Ich melde mich bei Ihnen, ja.
26:37Die Lösetherapie hat nicht den gewĂŒnschten Erfolg gebracht.
26:40Wir mĂŒssen nun doch operieren, um die Niere zu retten.
26:43Wann?
26:44Sofort. Wir bekommen sonst die EntzĂŒndung nicht in den Griff.
26:47Es kann jederzeit zu einem weiteren GefĂ€ĂŸverschluss fĂŒhren.
26:50Wir mĂŒssen schnell handeln.
26:52Trotz der hohen Belastung fĂŒr Ihren Körper.
26:54Heißt das, Mom könnte sterben?
26:56Das kann auch passieren, wenn wir nichts tun.
27:02Es ist Ihre Entscheidung, Frau Burks.
27:06Ich möchte mit Dr. Weber sprechen.
27:09NatĂŒrlich.
27:12Mom.
27:25Musstest du mir so einen Schrecken einladen?
27:28Ich dachte, du wÀrst...
27:29Bei jemand anderem?
27:31Du brauchst mir einiges zu.
27:33Ich kann es gar nicht fassen.
27:35Das mit dem Unfall meine ich.
27:37Und was hast du ĂŒberhaupt bei Dr. Kaminski in der Praxis gemacht?
27:46Ich war als Patient da.
27:48Als Patient? Und wieso?
27:53Meine Prostapas-spezifischen Antigenwerbe sind so hoch unterdacht.
27:57Und?
27:59Ich klÀr das mit ihm, ob er die Untersuchung spÀter hier in der Klinik macht.
28:05Das ist eigentlich mit uns passiert, dass wir ĂŒber sowas nicht mehr reden.
28:10Oh, Entschuldigung. Ich komm spÀter wieder.
28:12Nein, nein. Ich muss auch los. Bis spÀter.
28:21Schön, dass Sie wieder unter uns waren, Philipp.
28:25Eine Zeit lang sah es gar nicht so gut aus, um ehrlich zu sein.
28:30Ich danke Ihnen.
28:32Ohne Sie wÀre ich nicht hier.
28:33Ja, also ohne mich wÀren Sie gar nicht erst in diese Situation gekommen.
28:38Was sagt denn die Polizei?
28:42Dass meine Praxiseinrichtung wahrscheinlich lÀngst im Ausland ist.
28:47Ein Farbdoppler, endoskopische GerÀte, ein chirurgischer Laser.
28:52Von den Computern und der Praxiseinrichtung ganz zu schweigen.
28:56Das ist bestimmt eine heftige Summe.
28:57Tja, irgendwann wollte ich weg von dieser Doppelbelastung.
29:02Mich wieder mehr auf meine Praxis konzentrieren.
29:05Aber wie es jetzt aussieht...
29:07Ist doch alles versichert, oder?
29:10Die Versicherung behauptet, ich hÀtte Ihnen keine aktuelle GerÀteliste zukommen lassen.
29:15Das lÀsst sich doch nachweisen. Auf dem Server zum Beispiel.
29:19Philipp, Sie kennen mich doch.
29:21Ich hab die Liste natĂŒrlich per Post geschickt.
29:24Bei Einschreiben, RĂŒckscheid?
29:25Jetzt gehen Sie mir aber nicht auf die Nerven, Brentano.
29:36Du möchtest mich sprechen?
29:38Ah ja. Ich weiß. Du bist wĂŒtend.
29:42Ich bin als Ärztin hier.
29:43Wenn du meinen Rat hören möchtest, ob du beiden OPs, wie von Dr. Stein vorgeschlagen, zustimmen solltest...
29:48...uneingeschrÀnkt, ja.
29:50Das wĂŒrde ich jedem anderen in deiner Situation auch sagen.
29:54Wirst du mit im OP sein?
29:56Ja. Wir werden den Eingriff gemeinsam durchfĂŒhren.
29:59Okay.
30:00Gut.
30:02Hier ist die EinverstÀndnis des Schwierens.
30:08Maria.
30:09Ich muss Dr. Stein jetzt Bescheid sagen.
30:11Nein, bitte.
30:13Bitte.
30:15Sprich mit mir.
30:17Lass uns doch mal ĂŒber alles reden.
30:23Weißt du, was im Nachhinein das Schlimmste an allem ist?
30:26Die Ehe mit Alexander war so oder so nicht zu retten, aber dass du plötzlich auch weg warst.
30:31Ich hab dich gebraucht damals.
30:34Ich weiß.
30:36Du hast mich im Stich gelassen.
30:38Und ich dumme Gans hab mir die ganze Zeit VorwĂŒrfe gemacht und hatte ein schlechtes Gewissen.
30:43Du hast recht.
30:46Das tut mir so leid.
30:50Schwester Katrin kommt gleich und bereite dich fĂŒr die OP vor, ja?
31:09Wie hat sie sich entschieden?
31:11Sie hat ihr EinverstÀndnis mit der OP erklÀrt, aber es gibt auch gar keine Alternative.
31:14Ich muss jetzt alles vorbereiten.
31:16Maria.
31:17Sag mal, die Wahrheit, wie steht's im Moment?
31:19Deine Mutter ist sehr schwer krank.
31:21Iris, bist du verrĂŒckt?
31:22Ah, nein!
31:32Ich darf doch?
31:37Ich hab mir das mit der LoyalitĂ€t gegenĂŒber der Sachsenklinik nochmal durch den Kopf gehen lassen.
31:43Ich war gestern wohl ein bisschen...
31:45Naja, also um es kurz zu machen, ich werde natĂŒrlich die Vertretung fĂŒr Dr. Clemm ĂŒbernehmen.
31:50Woher rĂŒhrt denn dieser plötzliche Sinneswandel?
31:54Und weil ich so gern tango mit Ihnen tanze?
31:57Also zum GlĂŒck bin ich ja auf Ihre Hilfe nicht mehr angewiesen.
32:00Wir haben eine andere Lösung fĂŒr unsere Personalprobleme gefunden.
32:03Aber doch sicher keine bessere als mich.
32:07Eine zusÀtzliche Planstelle.
32:09Und wenn der neue Kollege oder Kollegin erstmal eingearbeitet ist, dann sind wir auf Ihre Konzilien nicht mehr angewiesen.
32:21Also, Kaminski, was erwarten Sie denn, dass ich mich vor Ihnen in den Staub werfe?
32:26Das wĂŒrde mir gefallen.
32:28Sie können sich ab jetzt nach Herzenslust in Ihrer Praxis auslegen.
32:38Warum haben Sie denn nicht gesagt, dass Sie gar keine Praxis mehr haben?
32:42Also erstmal.
32:43Weil es weder Sie noch Frau Marquardt etwas angeht, Herr Kollege.
32:46Aber...
32:47Ich muss in den OP.
32:51Der Kardiotechniker ist da. Die Herz-Lungen-Maschine steht bereit.
32:54Hallo!
32:55Kardio und Uro parallel.
32:57Ja, die Kombination hatten wir ja noch nie.
32:59Wie geht's der Patientin?
33:01Wir konnten Sie soweit stabilisieren, aber...
33:04Wir kriegen das hin.
33:05Mein Part ist nicht das Problem.
33:07Es wird kein Spaziergang, aber wir haben keine Alternative.
33:18KanĂŒlen liegen.
33:21Maschine kann hochgefahren werden.
33:26Maschine hat vollen Fluss.
33:29RadioplegikanĂŒle.
33:31Wie sieht's aus, Dr. Kamensky?
33:32Man kann es deutlich sehen.
33:34Die Arterie hat sich komplett verschlossen.
33:37Das Gewebe dahinter sieht schon leichtisch chemisch aus.
33:39Aber ich denke, wir haben es noch rechtzeitig erwischt.
33:42Lange Pinzette, bitte.
33:51Dr. Globisch?
33:53Dr. Globisch?
34:08Das geht's noch nicht.
34:09Es kann losgehen.
34:10Plegi lÀuft.
34:18Herzstillstand.
34:19Also los.
34:44Hier, ein schöner Tee.
34:50Mach dir nicht so viele Sorgen.
34:52Es wird alles wieder gut.
35:04Ich hab den Thrombus gleich.
35:06Wie sieht's aus?
35:07Das entzĂŒndliche Gewebe ist raus.
35:09Wir setzen auf jeden Fall noch einen Perikardpatch.
35:12Und die Klappe?
35:12Wir versuchen eine Rekonstruktion.
35:14Bei der Infektion will ich kein Fremdmaterial einbringen.
35:17Alles klar.
35:34So.
35:36Niere ist wieder perfekt durchblutet.
35:41Ob sie sie noch brauchen wird, liegt jetzt an Ihnen.
35:44Danke fĂŒr die aufmunternden Worte, Herr Kollege.
35:51Das heißt, Dr. Kaminski hat keinen Job mehr an der Sachsenklinik?
35:54Ja, und wenn seine Versicherung wirklich nicht bezahlt, dann...
35:58Die Marquardt macht das rĂŒckgĂ€ngig machen.
36:00Ja, aber Kaminski wĂŒrde es uns nie verzeihen, wenn wir uns da einmischen.
36:03Die Marquardt bestimmt auch nicht.
36:07Dr.
36:07Dr.
36:08Brentano.
36:09Was machen Sie denn fĂŒr Sachen?
36:11FĂŒr mich?
36:13Ich geh dann mal.
36:14Äh, bis spĂ€ter.
36:18Ich muss eigentlich auch gleich wieder los.
36:20Ich wollte mich nur erkundigen.
36:21Das ist nett, Frau Marquardt.
36:23Da Sie schon mal hier sind, es geht um Dr.
36:25Kaminski.
36:26Wollen Sie sich beschweren?
36:27Seine Versicherung weigert sich fĂŒr die Praxiseinrichtung aufzukommen.
36:32Einfach so?
36:33Das mĂŒssen Sie ihn fragen.
36:34Jedenfalls steht ihm das Wasser bis zum Hals.
36:36Sprichwörtlich.
36:37Auch wenn er das nie zugeben wĂŒrde.
36:39Tja, aber das ist nicht mein Problem.
36:41War es das?
36:42Frau Marquardt.
36:45Sie mĂŒssen ihm entgegenkommen.
36:47Er hat im Augenblick nichts anderes als die Klinik.
36:52Gute Besserung, Herr Doktor.
37:06Ich glaube, das war's.
37:09Die Klappe sieht gut aus.
37:11Maschine reduzieren?
37:13Maschine wird reduziert.
37:19Aortenklemmer auf.
37:23Naja, das ist eine Herz-OP.
37:27Das dauert lÀnger.
37:29Warum gehst du nicht einfach in die Cafeteria?
37:31Da gibt's heute ganz leckeren Kuchen.
37:33Ich will hier nicht weg.
37:35Können Sie nicht vielleicht mal reingehen und fragen, was da los ist?
37:38Nee, das kann ich nicht.
37:44Es ist alles gut gegangen, Lara.
37:46Siehst du.
37:47Wie geht's Mom?
37:48Den UmstÀnden entsprechend gut.
37:49Sie wird gerade auf die Intensivstation gebracht.
37:53Kann ich zu ihr?
37:55NatĂŒrlich.
37:56Können Sie sie hinbringen?
37:57Na, das mach ich.
37:58Komm.
37:58Ich komm gleich nach, ja?
38:14Ich hab mit Papa telefoniert.
38:17Der ist jetzt auf dem Weg hierhin.
38:19Und war ziemlich sauer, dass wir ihm nicht vorher Bescheid gesagt haben.
38:30Mom.
38:32Hab dich so lieb, Mom.
38:44Das ist alles gut verlaufen.
38:48Wie geht's dir?
38:51Das ist alles gut verlaufen.
39:02Wie geht's dir?
39:07Du meine GĂŒte.
39:09Sind Sie gekommen, um sich an meinem Elend zu weiden?
39:12Ich hab noch mal ĂŒber unser GesprĂ€ch nachgedacht.
39:16Und ich hab mit Dr. Heilmann gesprochen.
39:18Er möchte Sie unbedingt an der Klinik halten.
39:20Und er hat mir zugestimmt, Ihnen eine befristete Festanstellung anzubieten.
39:25Hm.
39:26Festanstellung?
39:27Ja, also hören Sie mal, das ist doch in Ihrer Situation das Beste.
39:30Insbesondere bis die Situation mit der Versicherung geklÀrt ist.
39:33Wer hat es Ihnen gesagt?
39:35Brentano?
39:36Das ist doch jetzt nicht wichtig.
39:38Ich hab ihn jedenfalls nicht drum gebeten.
39:41Wollen Sie die Stelle oder wollen Sie sie nicht?
39:46Kondition?
39:47Jetzt werden Sie mal nicht ĂŒbermĂŒtig.
39:54Was ist mit meinen Privatpatienten?
39:56Nur mit denen kann ich hier irgendwann wieder auf den grĂŒnen Zweig kommen.
40:00Das kann ich mit Roland schon regeln.
40:08Danke.
40:11Die OP ist wirklich sehr gut gelaufen.
40:14Wir konnten die EntzĂŒndung entfernen und die Mitralklappe rekonstruieren.
40:18Wenn alles nach Plan lÀuft, verlegen wir Sie in zwei Tagen auf die Normalstation.
40:22Das war Alex, ich rufe ihn wieder zurĂŒck.
40:23Mhm.
40:25In nÀchster Zeit brauchen Sie auf jeden Fall sehr viel Ruhe.
40:27Und alles andere können Sie ja mit Frau Dr. Weber besprechen.
40:31Bis spÀter.
40:33Danke.
40:34Na?
40:36Na?
40:38Und wir beide?
40:41Als ich dich gestern in der Notaufnahme gesehen habe, da habe ich mich sehr gefreut.
40:46Es fĂŒhlte sich an, als wĂ€re gar keine Zeit vergangen.
40:49Es war ganz vertraut.
40:51Das ging mir genauso.
40:54Aber ich kann natĂŒrlich verstehen, wenn du nichts mehr mit mir zu tun haben willst.
40:57Darum geht's doch gar nicht.
40:59Vergiss Alexander.
41:01Und dass du mir damals nicht gleich die Wahrheit gesagt hast, naja...
41:04Es ist nur...
41:06Was meinst du?
41:09Wir sind uns fremd geworden.
41:13Naja, es...
41:14Es ist eben lange her.
41:20Ich habe ab morgen ein paar Tage frei.
41:22Aber ich lass dir meine Nummer da.
41:24Und wenn du wieder ganz auf dem Bein bist, dann freue ich mich, wenn du dich mal meldest.
41:30Das mache ich.
41:33Papa sitzt im Taxi.
41:34Wir sind zehn Minuten da.
41:38Na dann.
41:48Deine Lieblingspasta. Kannst du dir nachher warm hoffen lassen.
41:51Danke.
41:54Und ich soll dich von den Kindern grĂŒĂŸen. Ich habe ihnen erzĂ€hlt, du musst arbeiten.
41:58Morgen bin ich wieder zu Hause.
42:01Philipp, mach das bitte nie wieder.
42:04Was denn?
42:05Auf den Kopf hauen lassen?
42:09Ich sage den Einbrechern in der Stadt Bescheid.
42:15Ich muss los, die Kinder warten.
42:19Hast du dich von Dr. Kamensky nochmal untersuchen lassen?
42:22Alles in Ordnung.
42:23Der PSA-Wert ist auch wieder runter.
42:25Und warum mal ĂŒberhaupt?
42:27Falscher Alarm.
42:28Solche Ausreißer gibt's manchmal.
42:33Kannst du nicht noch einen kleinen Moment hier bleiben?
42:37Und wir essen hier zusammen italienisch?
42:42Nur weil es mir nicht egal ist, wie es dir geht oder ob du krank bist, heißt das nicht, dass
42:46zwischen uns alles in Ordnung ist.
42:49Wie oft soll ich mich noch anschuldigen?
42:51Damit ist es nicht getan, Philipp.
42:54Sondern?
42:55Ich weiß es nicht. Lass dir was einfallen.
42:58Was denn?
43:00Asu, warte doch mal.
43:02Was denn einfallen lassen?
43:04Das stimmt!
43:05Was denn einfallen lassen an denn?
43:12Auch fĂŒr Faculty?
43:14Untertitelung des ZDF fĂŒr funk, 2017
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