- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Weißt du endlich, was du getan hast?
00:02Mein Vater will dich in ein paar Tagen heiraten, weil er dich liebt und dir vertraut.
00:06Und du hast ihn die ganze Zeit angelogen.
00:08Ich wollte doch nicht, dass jemand unter der Situation leidet.
00:12Alexander und Richard werden am Boden zerstört sein.
00:13Ich weiß.
00:16Aber dafür könnt ihr endlich zusammen sein.
00:19Alexander hat Jessica gerade einen Heiratsantrag gemacht.
00:23Es ist zu spät!
00:24Vielleicht sollten wir nochmal miteinander reden.
00:27Das glaube ich auch.
00:28Doch, ich muss dir auch was Wichtiges sagen.
00:31Ach.
00:35Du hast Michael tatsächlich angezeigt?
00:38Ja.
00:39Wie konntest du uns beiden das bloß antun?
00:41Ich habe getan, was ich für richtig halte.
00:44Die beiden lieben sich und sie gehören zusammen.
00:46Arme alte Judith.
00:48Ich hoffe nur, dass dir bei diesem ganzen Wahrheitsquatsch eines klar ist.
00:52Du allein wirst die Konsequenzen für diese Katastrophe hier tragen.
00:57Voll ein Fuchs!
00:58Was ist mit Ihnen?
01:00So wahnsinnig weh.
01:04Nora hat mich gestoßen.
01:10Ich habe solche Angst.
01:12Mein Baby.
01:15Ich will mein Baby nicht verlieren.
01:17Ich bin mir.
01:18Mom.
01:50Mom.
01:50This could be the first day of my life.
02:00Beruhigen Sie sich, dem Baby muss nichts passiert sein.
02:04Ich weiß nicht, was mit Nora los ist.
02:06Sie hat mich geschubst und dann ist sie einfach weggelaufen.
02:10Mein Gott, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass Nora sowas macht.
02:13Wir müssen einen Krankenwagen holen.
02:14Nein Ludwig, es ist besser, du nimmst das Auto, das geht schneller.
02:17Ja, ja.
02:17Ich bleib so lange hier.
02:18Ja, ja.
02:20Beeil dich.
02:21Ja.
02:24Kein Aufhören, er ist weg.
02:27Und?
02:28Wie war ich?
02:29Sie waren sehr gut.
02:31Geradezu beängstigend.
02:33Das gibt Nora den Rest.
02:41Alexander?
02:43Frau von beiden, was passiert?
02:44Wissen Sie zufällig, wo mein Bruder...
02:46Herr Wagner, wo der ist?
02:47Soweit ich weiß, hat er heute einen Termin in der Stadt.
02:49Sie wissen nicht zufällig, wo.
02:50Nein, tut mir leid.
02:51Ich weiß gar nicht, was er ist.
02:52Das ist wie verhext.
02:53Haben Sie denn schon probiert, ihn auf dem Handy zu erreichen?
02:54Die ganze Zeit.
02:55Ich habe ihm sogar auf die Mailbox gesprochen.
02:57Nichts.
02:57Er meldet sich einfach nicht.
02:59Möchten Sie ja warten?
03:00Nee, ich warte zu Hause.
03:02Dann sage ich ihm Bescheid, wenn ich ihn sehe, dass wir ihn sprechen wollen.
03:04Okay, vielen Dank, Katharina.
03:15Wie konntest du mir das antun?
03:18Du wusstest ganz genau, dass ich ihn nicht anzeigen will.
03:23Er hat dich täglich angegriffen.
03:25Das war ein Ausrutscher.
03:28Ein...
03:28Ein Ausrutscher?
03:30Und die Kiste mit dem Porzellan, die er zertrümmert hat, weil er wütend war.
03:33Das war auch so ein Ausrutscher, ja?
03:35Michael hat gesagt, dass ihm die Kiste aus Versehen runtergefallen ist.
03:38Ach!
03:39Er manipuliert dich schon wieder.
03:41Und du merkst es gar nicht.
03:42Du nimmst ihn immer in Schutz.
03:44Er missbraucht dein Vertrauen und traelt auch noch damit.
03:46Mhm.
03:46Und ich bin einfach zu dumm, um das zu kapieren.
03:49Vielen Dank für dein Vertrauen.
03:52Ich muss dafür sorgen, dass dir das nie wieder passiert.
03:55Und ich habe dir gesagt, dass das nicht nötig ist.
03:59So, so.
04:00Und der Brand.
04:01Mit diesem Feuer hinter meiner Faktur hat er 500 Mitarbeiter gefährdet.
04:04Er wäre bei diesem Brand fast selbst ums Leben gekommen, wenn Nora ihn nicht gerettet hätte.
04:08Außerdem kommt er für den Schaden auf.
04:11Das ist ja wohl das Mindeste.
04:14Und dann hat er versucht, mir dieses Feuer in die Schuhe zu schieben, um mich zu vernichten.
04:17Hm.
04:19Du willst dich also doch an ihm rächen?
04:26Nuba?
04:30Ja, das bin ich.
04:33Ja, das stimmt.
04:34Aber jetzt hören Sie mal genau zu.
04:35Ganz so war das nicht...
04:39Ja, ich verstehe.
04:42Ja, das kann ich einrichten.
04:44Wiederhören.
04:48Das war die Staatsanwaltschaft.
04:51Ich muss meine Aussage in einem Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung machen.
04:56Vielen Dank, Frederik.
04:58Ich kann dir das nicht ersparen.
05:09Da hast du Mama den Heiratsantrag gemacht.
05:11Hm, ja.
05:12War ganz schön aufregend.
05:14War mir nicht sicher, ob sie mich wirklich nehmen würde.
05:16Naja, deshalb hast du dir auch etwas einfallen lassen.
05:18Roseblätter, romantische Musik.
05:20Ohne dich hätte ich das alles nicht geschafft.
05:21Doch, hättest du schon.
05:23Aber es wäre vielleicht nicht so perfekt gewesen.
05:25Wer weiß, ob sie dann noch Ja gesagt hätte.
05:28Ja, ich glaube, der kleine Junge, der oben auf dem Hochsitz stand und die Rosenblätter runtergeworfen hat, war der ausschlaggebende
05:33Punkt.
05:35Mensch, und jetzt ist der kleine Junge fast erwachsen.
05:39Fast.
05:41Mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht.
05:44Naja, so schnell aber auch wieder nicht.
05:46Doch.
05:47Für Elsa und mich schon.
05:49Es ist noch gar nicht so lange her, dass du zu uns gekommen bist.
05:52Und jetzt müssen wir uns plötzlich an den Gedanken gewöhnen, dass du ausziehst und dein eigenes Leben lebst.
05:58Das war mir gar nicht so klar.
06:00Dass es uns schwerfällt, dich gehen zu lassen, das war dir nicht klar?
06:03Doch, das schon, aber wir sind nicht klar, dass sie deshalb das Angebot von Herrn von Weiden nicht so toll
06:09fandet.
06:10Naja, es ist schon wahnsinnig nett von ihm, dir die Schule auf den Virgin Islands zu bezahlen und das Studium
06:15später, aber es war ein kleiner Schock für uns.
06:19Es war ja ziemlich kurzfristig.
06:21Ja, kann man so sagen.
06:24Aber im Grunde fällt es Eltern, glaube ich, immer schwer, egal wie kurzfristig oder nicht, ihre Kinder gehen zu lassen.
06:31Auch wenn sie wissen, dass es das Beste für sie ist.
06:33Heißt das, ihr hättet nichts dagegen, wenn ich gehen würde?
06:37Wir würden dich schon schrecklich vermissen, aber wir wären auch stolz auf dich.
06:52Wenn ich doch nur endlich mit Alexander sprechen könnte.
06:56Ich habe das Gefühl, ich kann es erst glauben, wenn ich mit ihm darüber geredet habe.
07:00Auch wenn ich noch gar nicht weiß, wie ich es ihm beibringen soll.
07:04Wie soll ich ihm sagen, dass sein Vater gar nicht sein richtiger Vater ist?
07:09Dass seine Mutter ihn jahrelang angelogen hat?
07:15Und dass ich gar nicht seine Schwester bin?
07:25Ja, sehr gut. Dann vielen Dank.
07:28Bis zum nächsten Mal.
07:29Auf Wiedersehen.
07:30Tschüss.
07:40Sie haben einen neuen Anruf.
07:43Alexander, hier ist Nora.
07:45Ich nehme an, dass du schon mit deiner Mutter gesprochen hast.
07:48Also, wenn du das jetzt hörst, dann melde dich bitte bei mir hier.
07:57Was für ein Schock das für ihn sein wird.
08:00Ich hoffe nur, dass er sich bei aller Verletztheit auch ein bisschen freuen kann.
08:04So wie ich.
08:06Denn es gibt nun keinen Grund mehr, warum wir uns nicht mehr lieben dürfen.
08:10Es gab ihn nie.
08:12Nichts kann uns mehr daran hindern, zusammen glücklich zu werden.
08:16Theoretisch.
08:17Praktisch ist er mit Jessica zusammen und wird in einigen Monaten Vater.
08:23Jetzt ist sie aber wirklich schon lange drin.
08:26Das muss nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein, wenn Dr. Seidel sie gründlich untersucht.
08:30Ich hoffe, du hast recht.
08:33Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen, dass Nora van Weiden das gemacht hat.
08:36Ja, das passt ganz und gar nicht zu ihr.
08:39Aber es wäre nicht das erste Mal, dass sie gewalttätig wird.
08:43Was willst du damit sagen?
08:44Hast du es schon vergessen?
08:46Die Sache mit Konstanzes Vater, Konstanze Becker.
08:50Sie hat ihren Vater damals überfahren und hat ihn einfach liegen lassen.
08:52Ja, aber das ist doch sehr lange her.
08:55Fräulein van Weiden hat sich gründlich geändert und ist ein neuer Mensch geworden.
08:58Vielleicht fällt sie ja ab und zu in ihre alten Gewohnheiten zurück.
09:03Das kann ich mir nicht vorstellen.
09:05Ja, da hast du recht, wenn ich Frau Fuchs nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, dann kann ich das ja
09:10selbst gar nicht glauben.
09:11Aber eine schwangere Frau einfach anzugreifen und liegen zu lassen, vor allem Verweiden hat selbst mal ein Kind verloren.
09:21Aber vielleicht ist das ja der Grund.
09:23Was willst du damit sagen?
09:26Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass die Frau Fuchs dieses Kind nicht gönnt.
09:31Und soweit ich gehört habe, gibt es gerade seit der Schwangerschaft immer wieder Streitigkeiten zwischen den beiden.
09:35Na ja, deswegen ist ja Fräulein van Weiden auch aus dem Gutshaus ausgezogen.
09:40Mhm.
09:43Vielleicht macht sie ja gerade nur eine schwierige Phase durch.
09:47Jetzt, wo sie auch noch erfahren hat, dass Alexander und sie hier gar keine Geschwister sind.
09:52Was sagst du da?
09:55Ach, du weißt es noch gar nicht.
09:58Judith hat zugegeben, dass Alexander Wagner nicht der Sohn von Richard ist.
10:03Grundgültiger.
10:04Ja, der arme Kerl.
10:07Und jetzt verliert er auch noch sein Kind.
10:10Das müssen wir Herrn Wagner schnell mitteilen.
10:12Oh, da habe ich noch gar nicht dran gedacht.
10:18Kannst du es ihm sagen?
10:19Ja.
10:20Danke.
10:32Alexander, Gott sei Dank.
10:34Was ist denn los? Klingst du aufgeregt?
10:36Ich muss dringend mit dir sprechen.
10:39Geht es um meine Mutter? Versucht sie immer noch, dich über uns auszufragen?
10:42Nein, das ist es nicht.
10:44Warum geht es dann?
10:46Das würde ich dir lieber persönlich sagen.
10:48Du, ich bin im Lanzino. Wenn du möchtest, komm vorbei.
10:51Können wir das nicht irgendwo besprechen, wo wir ungestört sind?
10:54Kannst du zu mir kommen?
10:55Ja, klar. Sag mal, du willst mir nicht zufällig schon mal sagen, worum es geht.
10:59Ich würde es dir lieber persönlich sagen.
11:03Gut, ja, dann komme ich so schnell wie möglich bei dir vorbei.
11:06Okay. Bis gleich.
11:08Ja, tschüss.
11:12Bis jetzt.
11:14Dann versuchen wir es später nochmal.
11:16Er wird erschüttert sein, wenn er es erfährt.
11:19Der arme Kerl.
11:22Manche Sachen kann man niemals verzeihen.
11:28Das werde ich dir niemals verzeihen.
11:35Ich erkenne dich nicht wieder, Sophie.
11:38Du warst immer für Gerechtigkeit.
11:40Verdammt nochmal, du bist eine Anwältin von Beruf.
11:42Deswegen werde ich auch ganz ordnungsgemäß meine Aussage machen.
11:46Ich werde die Wahrheit sagen und nichts als die Wahrheit.
11:48Ist es das, was du wolltest? Dass Michael aufgrund von meiner Aussage bestraft wird?
11:55Wenn es eine andere Möglichkeit gegeben hätte...
11:57Die gab es. Aber du hast sie nicht wahrgenommen.
12:02Ich musste das tun.
12:03Warum?
12:06Weil Michael dir etwas vormacht.
12:09Er bereut gar nichts.
12:11Er ist sogar stolz darauf, dein Vertrauen zu genießen und es zu missbrauchen.
12:15Ich kenne Michael sehr viel länger als du und ich weiß, dass ihm das Ganze furchtbar leid tut.
12:21Sophie, wenn es um irgendjemand anderes ginge, dann würdest du genauso handeln wie ich.
12:25Es geht aber nicht um irgendjemand anderen. Es geht um den Mann, mit dem ich sechs Jahre lang zusammen war.
12:30Ich hätte ihn fast geheiratet.
12:32Das weiß ich. Aber deshalb steht Michael nicht über den Gesetzen.
12:34Hier geht es doch gar nicht um Gesetze.
12:37Es geht dir doch nur darum, dass du dich rächen willst.
12:39Und deshalb setzt du dich über meinen ausdrücklichen Wunsch einfach hinweg.
12:43Ich frage mich langsam, warum dir das so wichtig ist.
12:47Was wirst du damit sagen?
12:49Empfindest du noch was für Michael?
12:50Jetzt hör doch auf!
12:52Das einzige, was ich für Michael empfinde, ist Mitgefühl. Aber...
13:08Tote Hühner.
13:11Und Schokocreme?
13:12Also da hat man uns doch geeinigt, dass sie nicht mehr auf den Tisch kommt.
13:14Das besteht nur aus Fett und Zucker.
13:16Finger weg, die ist für Theo.
13:17Was ist los, Mama? Willst du mich mästen?
13:19Nein, aber wenn du demnächst auswanderst, dann möchte ich, dass du richtig schönes IMW nach Konrad und mir bekommst.
13:26Papa hat schon gesagt, dass ihr damit einverstanden seid.
13:28Ja, wir müssen natürlich nochmal mit Herrn van Weiden reden, wie wir das Geld zurückzahlen.
13:32Nachdem du dich für deinen Tonfall entschuldigt hast?
13:34Da werden wir schon eine Lösung für finden.
13:38Das ist wirklich cool von euch beiden.
13:40Ja, so sind wir cool.
13:42Hast du dir denn schon Gedanken gemacht, wo du wohnen willst, wenn du auf den Virgin Islands zur Schule gehst?
13:46Bei Paula dachte ich.
13:49Hast du denn mit Nina und Ben schon darüber gesprochen? Haben die überhaupt genügend Platz?
13:53Ich hab... das haben wir dann nicht wirklich besprochen, also... keine Ahnung.
13:58Naja, ist ja noch ein bisschen Zeit, das zu planen.
14:02Ja, auch dafür werden wir eine Lösung finden.
14:06Danke, ihr beiden.
14:12Komm rein.
14:14Ich habe Sophie gesehen, sie sah ziemlich wütend aus.
14:17Ja.
14:19Ja.
14:19Wir haben schon wieder gestritten.
14:20Dann hast du also Anzeige gegen Michael erstattet.
14:24Ja.
14:25Und sie hat gesagt, dass sie mir das nie verzeihen wird.
14:28Ach, das sagt man so im Moment, wenn man sich über jemanden geärgert hat.
14:31Das meint sie nicht so.
14:36Das glaube ich schon.
14:39Sie hat mich ausdrücklich gebeten, es nicht zu machen und ich habe es trotzdem getan.
14:42Aber du hattest doch gar keine andere Wahl.
14:45Michael hätte beinahe Sophie etwas angetan.
14:49Ich habe das Gefühl, dass Sophie das verdrängen will.
14:52Sie will nicht wahrhaben, dass sie mit einem Mann so lange zusammen war, der zu sowas fähig ist.
14:56Dann ist es doppelt richtig, dass du ihn angezeigt hast.
14:59Vielleicht hilft es Sophie, der Wahrheit endlich ins Gesicht zu sehen.
15:05Das hoffe ich auch.
15:09Ansonsten kann es sein, dass ich sie für immer verloren habe.
15:12Das glaube ich nicht.
15:15Ihr liebt euch doch.
15:17Sophie sagt, dass ich mich an Michael nur rächen will.
15:20Und wenn ich sie wirklich lieben würde, dann hätte ich das nicht getan.
15:24Du liebst sie und willst sie nur beschützen.
15:27Ja.
15:29Ich hoffe, dass mir das gelingt.
15:31Auch wenn sie mir nie verzeiht.
15:32Ich kann einfach nicht zulassen, dass ihr das nochmal geschieht.
15:48Es tut mir sehr leid.
15:51Frau Fenske, bitte.
15:59Heißt das...
16:01Ich habe mein Kind verloren.
16:03Oh mein Gott.
16:05Ich kann nicht ganz sagen, wie leid mir das tut.
16:07Danke, Herr Adam.
16:10Und ich bin auch noch selber schuld daran.
16:13Aber wie meinen Sie denn das?
16:14Sowas dürfen Sie nicht mal denken.
16:16Ich hätte mich von Nora nicht so provozieren lassen dürfen.
16:20Ich wusste doch, wohin wir es führen können.
16:22Das heißt, sie ist schon mal gewalttätig geworden?
16:25Gewalttätig wäre übertrieben.
16:27Und Alexander konnte mich bisher ja auch immer beschützen.
16:30Grundgütiger.
16:31Kommen Sie, ich helfe Ihnen.
16:34Man darf aber nicht vergessen,
16:37dass es für Nora nicht leicht sein muss.
16:40Schließlich hat sie damals ihr Kind verloren.
16:42Das rechtfertigt aber in keinster Weise, dass sie sie angriffen.
16:45Es ist sehr edel von Ihnen, dass Sie Fräulein von Weiden verteidigen.
16:47Aber so eine Tal ist einfach unverzeihlich.
16:50Und ich habe mir immer gewünscht, mich mal gut mit Nora zu verstehen.
17:00Keine Angst. Keine Angst.
17:03Wir passen auf, dass sowas nicht nochmal passiert.
17:08Alexander, na endlich.
17:10Was ist denn passiert?
17:14Setz dich erstmal hin.
17:16So schlimm?
17:18Das musst du selbst entscheiden.
17:20Du bist dir nicht sicher, ob das, was du mir sagen willst, eine gute oder schlechte Nachricht ist?
17:24Setz dich einfach.
17:32Ich habe vorhin mit Judith gesprochen.
17:38Und...
17:40was sie mir erzählt hat,
17:42klingt erstmal unglaublich.
17:44Sag es einfach.
17:51Richard...
17:53ist nicht dein Vater.
17:57Du und ich, wir sind keine Geschwister.
18:05Guck mal, Theo, das ist der Stundenplan.
18:07Und das hier sind die Pflichtfächer.
18:11Biology, Biologie, Chemistry, Chemie, World History und US History, Weltgeschichte und amerikanische Geschichte.
18:19Civics. Was ist denn das?
18:20Da lernst du so Dinge wie soziale Kompetenz und deine Rolle in der amerikanischen Zivilgesellschaft.
18:26Ja, darauf bin ich auch schon sehr gespannt.
18:28Auf meine Rolle in der amerikanischen Zivilgesellschaft.
18:30Guck mal, und das hier sind die Wahlfächer.
18:33Computer Science, Informatik, Journalism, Publizistik, Accounting.
18:40Accounting?
18:41Ähm, das ist Rechnungswesen und Buchhaltung.
18:45Und alles auf Englisch, ja?
18:46Ja, aber der ganze Unterricht ist auf Englisch.
18:48Ja, schon klar. Das klingt nur alles so kompliziert.
18:52Theo, das schaffst du schon. Und wenn nicht, dann gebe ich dir Nachhilfe.
18:55Ich hoffe, ich brauche nicht in jedem Fach Nachhilfe.
18:58Du kannst ja auch sowas belegen wie Performing Arts und da kannst du Drama wählen.
19:02Drama? Das ist dann, wenn man aus allem einen Drama macht?
19:05Nein, schon klar, die Theatergruppe.
19:07Naja, vielleicht kann ich da ja einen Pantomime-Kurs belegen oder so.
19:12Theo, du schaffst das schon. Und wenn nicht, gebe ich dir halt nochmal ein bisschen Nachhilfe.
19:18Okay.
19:27Wie konnte meine Mutter das nur tun? Ich meine,
19:30erst hat sie mir 20 Jahre lang erzählt, dass mein Vater jemand war, mit dem sie nur eine Nacht verbracht
19:34hat.
19:34Angeblich hat sie ihn danach nie wieder gesehen.
19:36Bis sie mir dann vor sechs Jahren gestanden hat, dass man Richard, mein Vater ist.
19:39Und das soll jetzt auch wieder gelogen sein, oder was?
19:41Hat sie dir vielleicht gesagt, warum sie das getan hat?
19:46Ich glaube, darüber solltest du besser selbst mit ihr sprechen.
19:50Das werde ich und zwar sofort.
19:51Nein, beruhig dich doch erst mal. Red später mit ihr.
19:54Ich soll mich beruhigen, Nora?
19:55Meine Mutter hat mich belogen über das Wichtigste, was es überhaupt gibt.
19:58Ich glaube nicht, dass sie jemandem wehtun wollte. Richard nicht und ihr auch nicht.
20:01Warum hat sie dann so eine Lüge in die Welt gesetzt? Ich meine,
20:03ich habe sechs Jahre geglaubt, dass Richard mein Vater ist. Und Max und Lissi meine Geschwister. Und du!
20:15Wir sind keine Geschwister.
20:18Nein.
20:25Das ist das einzige, was mir bei der ganzen Geschichte einleuchtet.
20:29Weil es sich nie so angefühlt hat, als wärst du meine Schwester.
20:34Das stimmt.
20:37Als ich Daniel kennengelernt habe, war es anders als bei dir.
20:40Nein.
20:46Wenn wir uns meiner Mutter nicht angelogen hätte.
20:48Nein.
20:50Wenn wir nicht gedacht hätten, wir sind Geschwister dann,
20:55hätten wir die ganze Zeit zusammen sein können.
21:20Kommen Sie, Frau Fuchs. Sie haben es gleich geschafft. Am besten ist, Sie setzen sich hin.
21:24Geht's?
21:27Ich denke, das reicht.
21:28Ich denke auch.
21:29Ja?
21:29Sie wissen doch, ich helfe gern. Besonders jungen Damen in Not.
21:33Sie lassen sich Ihre Hilfe aber auch teuer bezahlen. Eine Million Euro für einen kleinen Gefallen.
21:38Das ist ja auch für einen guten Zweck. Ich will das Geld ja nicht für mich.
21:41Ich brauche das Geld, um den Schaden zu begleichen, der durch den Brand in der Manufaktur entstanden ist.
21:46Jetzt tun Sie mal nicht so anständig.
21:48Erstens haben Sie den Laden ja auch abgefackelt.
21:51Und zweitens wollen Sie doch nur Ihre kleine Anwältin beeindrucken.
21:54Jetzt hören Sie doch auf. Im Grunde genommen machen Sie doch genau das Gleiche.
21:57Sie spielen doch hier auch nur das arme Opfer, damit Alexander sie nicht verlässt.
22:01Und um Nora loszuwerden.
22:05Dass sie ihm sein Kind genommen hat, das wird er Ihnen nie verzeihen.
22:11Und das kennt ihr es nicht mehr von ihm?
22:13Das spielt ja jetzt glücklicherweise keine Rolle mehr.
22:15Und jetzt gehen Sie einfach, bevor die ersten Kondolenzbesucher eintreffen.
22:19Das wird besser sein.
22:21Wenn Sie mir noch erklären, wie Sie den Gynäkologen dazu gebracht haben, dass er mitspielt und die Klappe hält.
22:26Herr Dr. Seidel hat leider ein Problem mit dem Glücksspiel.
22:30Der Arme.
22:31Ich wusste, ich muss ihm nur ein paar große Scheine auf dem Tisch legen und er bezeugt mir, was ich
22:35will.
22:35Und niemand wird hier erfahren, dass Sie das Kind eigentlich schon vor Tagen verloren haben.
22:39Nicht schlecht.
22:41Respekt.
22:42Sie können von mir lernen.
22:44Und jetzt gehen Sie. Ich muss mir noch das Make-up verschmieren.
22:46Das ist natürlich nicht so groß, Herr.ich
22:48selbst. Zum
22:54Bowen.
22:54Amen.
23:45Ah, guten Abend, Herr Adam.
23:47Guten Abend, Knelli, Frau.
23:48Ist mein Sohn hier gewesen, während ich weg war?
23:51Ich habe ihn auch nicht erreichen können.
23:54Sie?
23:55Warum?
23:57Ist was passiert?
23:58Es ist...
23:59Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll.
24:02Was ist los?
24:03Frau Dein Fuchs, sie hat ihr Baby verloren.
24:08Oh Gott.
24:11Wo ist sie?
24:12Sie ist auf ihrem Zimmer.
24:13Mein Neffe hat sie gerade nach oben gebracht.
24:19Hallo, Michael.
24:21Wie geht's ihr?
24:22Sie ist wirklich sehr tapfer.
24:23Das ist bewundernswert.
24:25Am besten ich sehe gleich nach ihr.
24:26Gib ihr noch ein bisschen Zeit.
24:27Sie hat sich wirklich gerade erst hingelegt.
24:30Was ist denn passiert?
24:31Weißt du Näheres?
24:34Onkel Ludwig und ich, wir waren spazieren.
24:36Da haben wir sie auf dem Boden gefunden.
24:37Sie hat furchtbare Schmerzen gehabt.
24:40Ist sie gestürzt?
24:43Nora von Weiden war bei ihr.
24:46Wir haben noch gesehen, wie sie weggerannt ist.
24:48Er wollte sie Hilfe holen.
24:50Die beiden hatten wohl einen Streit miteinander.
24:52Und dabei hat sie Frau Fuchs so gestoßen, dass diese zu Boden gefallen ist.
24:57Aber das muss ein Versehen gewesen sein.
25:04Oh Gott.
25:07Das ist ja furchtbar.
25:11Bedauerlicherweise hat er sich so wohl zugetragen.
25:20Ich könnte dich stundenlang einfach nur so anschauen.
25:24Wieso?
25:24Wie ich mich so verändert in letzter Zeit?
25:27Na du nicht.
25:29Aber alles andere.
25:38Zum ersten Mal seit Monaten tut es nicht weh, wenn ich dich ansehe.
25:56Eine Sekunde.
25:57Oh Mann.
26:07Meine Mutter.
26:09Oh nee.
26:10Geht nicht dran.
26:14Hey.
26:16Ich möchte für einen Moment alles vergessen.
26:20Richard, Judith, Jessica.
26:24Alles außer dir.
26:29Aber bald müssen wir mit ihnen reden.
26:33Aber dieser Moment jetzt der Kalt uns.
26:37Den möchte ich festhalten, solange es geht.
26:57Cool, oder?
26:59Das ist das offizielle Basketballtrikot unserer Schulmannschaft.
27:02Ich habe Nina gefragt, ob sie es mir schickt.
27:04Tja, dann wird er sich nicht mehr so fremd fühlen.
27:06Aber sag mal, hast du dich da nicht ein bisschen in der Größe verschätzt?
27:10Guck mal, Eva.
27:11Das gehört doch so.
27:12Ja.
27:13Naja.
27:15Eigentlich hätte ich mir ja Sorgen machen müssen.
27:17Aber so ganz allein in einem fremden Land.
27:21Theo ist doch nicht allein.
27:23Ich bin doch da.
27:25Ob mich das beruhigt?
27:27Nach den Geschichten, die ihr hier angestellt habt?
27:29Eva, wir beide sind doch ganz vernünftig.
27:33Ihr und außerdem sind Nina und Ben ja auch noch da.
27:38Weißt du was?
27:39Ich bringe ihm das T-Shirt gleich morgen früh.
27:41Tschüss.
27:42Ja.
27:42Tschüss.
27:59Tschüss.
28:03Ich trinke keinen Alkohol.
28:05Das wird sich ganz schnell ändern, wenn Sie gehört haben, was ich Ihnen zu sagen habe.
28:09Was ist passiert?
28:12Bleiben Sie sitzen.
28:13Ich sitze ja schon.
28:18Von Herrn von Weiden und Herr Wagner sind keine Geschwister.
28:23Wie bitte?
28:25Wer sagt denn sowas?
28:28Das weiß ich von meinem Neffen.
28:31Woher will der das denn wissen?
28:32Ja.
28:34Frau Wagner hat zugegeben, dass Herr von Weiden nicht der Vater ihres Sohnes Alexander ist.
28:49Nein, nein, einer reicht.
28:50Das ist noch nicht alles.
28:52Was denn noch?
29:02Herr von Weiden und Fräulein Fuchs hatten einen Streit.
29:07Ja, und?
29:08Dabei hat Fräulein von Weiden und Fräulein Fuchs zu Boden gestoßen.
29:14Und dieser hat daraufhin eine Fehlgeburt erlitten.
29:31Das stimmt so.
29:32Vielen Dank.
29:36Hallo.
29:36Hallo.
29:42Sophie, darf ich mich zu dir setzen?
29:45Ja, natürlich.
29:47Danke.
29:48Ich wollte zwar gerade zurück in die Kanzlei, aber es ist gut, dass ich dich treffe.
29:52Ich muss dir etwas sagen.
29:55Das klingt nicht gut.
29:57Fräderik hat dich angezeigt.
30:00Ich schätze wegen Fälschung von Beweismitteln und Beeinflussung eines Ermittlungsverfahrens.
30:07Gut, was soll ich da sagen?
30:08Im Grunde genommen hat er recht.
30:09Ich muss für das, was ich gemacht habe, auch gerade stehen.
30:13Michael, die Anklagepunkte, die du erwähnt hast, die hat Fräderik fallen lassen.
30:17Er hat dich wegen sexueller Nötigung angezeigt.
30:19Oh.
30:21Ich habe versucht, es ihm auszureden.
30:26Sophie, du weißt, dass das, was passiert ist, dass ich das zutiefst bereue.
30:31Dass ich für einen kurzen Augenblick die Kontrolle verloren habe, das tut mir wirklich leid.
30:35Und ich schäme mich dafür.
30:36Ja, ich weiß.
30:43Aber ich kann Fräderik verstehen.
30:48Ihm blieb nichts anderes übrig.
30:50Das sehe ich anders.
30:53Ich werde bei meiner Aussage darauf hinweisen, dass du dich im Moment in einer schwierigen Situation befindest.
30:58Aber Aussagen muss ich.
31:03Natürlich, das verstehe ich.
31:05Ich muss jetzt los.
31:08Sophie, ich würde gerne mit Fräderik nochmal persönlich reden.
31:11Seid ihr heute Abend zu Hause?
31:14Ich weiß nicht, was Fräderik heute Abend vorhat.
31:16Ich wohne zurzeit im Hotel.
31:19Das tut mir leid.
31:20Ich muss jetzt los.
31:21Das tut mir leid.
32:04Frederik, hallo, ich bin's.
32:06Ich wollte dir nur sagen, dass ich fürs Erste in ein Hotel gezogen bin.
32:10Ich brauche Abstand und Zeit zum Nachdenken.
32:14Ja, das wollte ich dir nur sagen.
32:32Ja, hallo, Sophie. Ich habe gerade die Nachricht auf dem Anrufbeantworter abgehört.
32:36Und ja, ich wollte dir nicht wehtun.
32:44Ich weiß, dass ich mich über dein Willen weggesetzt habe.
32:49Sophie, ich liebe dich und ich muss dich beschützen.
32:56Vielleicht könnten wir ja nochmal über alles reden.
33:00Sophie, ich will dich nicht verlieren.
33:22Nora, Alexander, seid ihr da?
33:29Das ist Judith.
33:33Was meinst du, soll ich aufmachen?
33:41Endlich gesagt, wäre es mir lieber, wenn du mit dir alleine sprichst.
33:45Ich will da nicht stören.
33:50Ich will gleich morgen früh mit dir reden.
33:56Ich möchte mit dir heute Nacht mal alleine sein.
34:04Ich liebe dich.
34:09Ich liebe dich.
34:14Ich habe mich so lange danach gesehen, dir das zu sagen.
34:20Dich liebe ich.
34:23Ich liebe dich.
34:24Ich liebe dich.
34:55Ich liebe dich.
34:56Ich liebe dich.
34:57Oh, Paula!
35:00Guten Morgen.
35:01Morgen.
35:02Ist Theo schon wach?
35:04Ja, ist das für Theo?
35:06Ja.
35:07Nein, eine Nachhilfelehrerin, die ihm auch noch ein Geschenk mitbringt.
35:10Der ist ja ein Glückspilz.
35:11Ja, das ist er.
35:12Na los, die Jungs sind noch beim Frühstück.
35:14Bis später.
35:15Tschüss.
35:16Hey, das ist meine Schokocreme.
35:17Jetzt gib mir was ab.
35:19Sobald du weg bist, kauft Elsa sowas nicht mehr.
35:22Vielleicht gehe ich ja gar nicht weg.
35:24Sieht das mal nicht so dramatisch.
35:25Klar kannst du nicht so gut Englisch für die anderen,
35:27aber dafür geht man ja ins Ausland, um die Sprache zu lernen.
35:29Aber ich habe überhaupt keine Vorkenntnisse.
35:31Ich meine, ich muss gleich in jedem Fach voll durchstarten.
35:32Das wirst du schon schaffen.
35:34Bist du nicht auf den Kopf gefallen, ne?
35:37Ich bin hier schon so ein schlechter Schüler.
35:38Ich meine, wenn ich da drüben Fächer habe wie Buchhaltung und dann auf Englisch.
35:42Das klingt ja fast, als wärst du gar nicht mehr sicher,
35:44dass du mit Paula auf die Virgin Islands gehen willst.
35:46Ich bin mir doch überhaupt nicht mehr so sicher.
35:48Ich meine, ich habe einfach zu wenig über die ganzen Konsequenzen nachgedacht.
35:51Das ist ein großer Schritt, das stimmt schon.
35:54Ich meine, ich würde alle zurücklassen.
35:55Meine Freunde, meine Familie.
35:57Ja, für seine große Liebe muss man eben Opfer bringen.
35:59Ich weiß nicht, ob ich das kann.
36:22Guten Morgen.
36:24Guten Morgen.
36:25Ist der für mich?
36:27Nee, das ist meiner.
36:28Ich wollte dich nur mal riechen lassen.
36:31Du Spinner.
36:34Oh Gott, es ist ja schon so spät.
36:35Warum hast du mich nicht geweckt?
36:38Ich habe es nicht übers Herz gebracht.
36:40Du hast so friedlich ausgesehen.
36:43Ich glaube, ich habe seit Monaten nicht mehr so gut geschlafen.
36:46So gut wie bei Lieselotte in Hamburg.
36:49Die Nebelhörner vom Hafen haben gefehlt.
36:52Du, wenn ich das Fernweh packe, dann können wir auch den Anker lichten und mit dem Hausbrot in sich stechen.
36:57Und wohin?
36:59Wohin wir wollen.
37:01Das wäre wundervoll.
37:04Es geht nur nicht so einfach.
37:08Zumindest nicht jetzt.
37:09Ich muss erst mit meiner Mutter sprechen.
37:12Jetzt gleich?
37:14Ja.
37:15Und anschließend auch mit Jessica.
37:18Sie weiß es schon.
37:21Sie weiß, dass wir keine Geschwister sind.
37:24Umso besser.
37:25Dann kann ich mir die Erklärung schon mal sparen.
37:30Und was willst du ihr sonst noch erklären?
37:35Dass ich für sie und das Kind immer da sein werde.
37:39Aber dass es nur eine Frau gibt, die ich liebe.
37:42Und das bist du.
37:47Und jetzt gehe ich.
37:48Je schneller ich es hinter mich bringe, desto besser.
37:53Das denke ich auch.
37:56Und anschließend komme ich zu dir zurück.
37:58Und gehe nie wieder weg.
38:01Dann bleiben wir für immer zusammen.
38:06Für immer.
38:09Tschüss, meine Schöne.
38:12Tschüss.
38:37Tut mir leid.
38:39Sie haben jemand anderen erwartet.
38:42Kein Problem.
38:43Schwachsinn.
38:46Natürlich haben Sie mit so viel gerechnet.
38:50Was wollen Sie?
38:55Was will ich?
38:57Ich wollte mich bei Ihnen bedanken.
39:00Wofür?
39:01Dass Sie mich angezeigt haben.
39:03Sie haben mir damit einen großen Gefallen getan.
39:06Sehen Sie,
39:07ich werde vor Gericht
39:08alle Schuld auf mich nehmen.
39:11und ich werde mir
39:12schwere Vorwürfe machen.
39:14Ja.
39:16Vielleicht sollte ich sogar ein paar Tränen verschwenden.
39:18Ja, ich glaube, das kommt gut.
39:20Tränen sind gut.
39:23Das wird Ihnen nichts nützen.
39:24Sie werden mit einer empfindlichen Strafe rechnen müssen.
39:27Sie haben recht.
39:29Ich werde meine Zulassung verlieren.
39:30Sicher.
39:31Ich werde wahrscheinlich sogar eine Freiheitsstrafe bekommen,
39:34die zur Bewährung ausgesetzt wird.
39:35Aber wissen Sie was?
39:39Dabei
39:40wird es mir noch viel besser gehen als Ihnen.
39:43Denn Sie
39:43werden viel mehr verlieren.
39:50Ist das jetzt eine von Ihren billigen Drohungen?
39:53Bitte.
39:53Nein!
39:54Um Gottes Willen.
39:55Natürlich werde ich Ihnen nicht mehr drohen,
39:56dass ich Sie fertig machen werde.
39:57Das haben Sie bereits selbst gemacht.
39:59Verstehen Sie das?
40:01Ich werde meinen Job verlieren.
40:03Ein Job,
40:04den ich sowieso nicht mehr haben will.
40:08Aber Sie,
40:11Sie werden die Frau verlieren,
40:12die Sie lieben.
40:27Alexander, da bist du noch.
40:28Morgen.
40:30Ich habe gestern die ganze Zeit versucht,
40:31dich zu erreichen,
40:32aber niemand wusste, wo du warst.
40:34Woher die plötzliche Eile, Mutter?
40:36Du hattest doch sechs Jahre lang Gelegenheit,
40:37mir die Wahrheit zu sagen.
40:38Da kommt es doch auf ein paar Stunden mehr
40:39oder weniger auch nicht an, oder?
40:40Ich muss dir jetzt was Wichtiges sagen.
40:42Ich weiß nicht,
40:42ob ich deine Erklärungen überhaupt hören möchte.
40:45Ich kann dir doch sowieso nie
40:46über dein Wort glauben.
40:47Hast du eigentlich eine Ahnung,
40:48was du mir damit angetan hast?
40:49Oder Richard und Nora?
40:52Alexander,
40:53Alexander, bitte hör mir jetzt einen Augenblick zu.
40:56Ja, du hast recht,
40:57wir müssen reden,
40:57aber nicht jetzt.
40:59Es ist noch was anderes passiert,
41:00etwas Schlimmes.
41:02Wovon redest du?
41:04Jessica,
41:06sie hat euer Kind verloren.
41:13Was ist die Alternative?
41:15Eine Fernbeziehung?
41:16Würdest du mir das vorschlagen?
41:17Nein,
41:17das hat auch keinen Sinn.
41:19Okay.
41:21Das ist also aus.
41:23Ich möchte,
41:23dass du wieder in die Wohnung zurückkommst.
41:25Du kannst ja nicht ewig im Hotel bleiben.
41:27Wie bitte?
41:28Ja,
41:28aber warum sollte dich denn Jessica so belasten?
41:32Alexander und ich
41:35lieben uns.
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