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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:00Ich weiß nicht, wie mutig Nora ist.
00:02Alles, was sie sich wünscht, ist eine zweite Chance.
00:06Die zweite Chance hatte sie.
00:07Sie hätte mein Geld nehmen sollen.
00:09Jetzt kann ich nichts mehr für sie tun.
00:11Das Amtsgericht hat meiner Bewerbung zugestimmt.
00:14Ich bin der Insolvenzverwalter von Falkenthal Porzellan.
00:18Wow, herzlichen Glückwunsch.
00:20Alleine schaffe ich das auf keinen Fall.
00:21Deshalb habe ich Herrn Grafenberg darum gebeten,
00:23als mein Berater zu arbeiten.
00:25Ach so.
00:26Ich freue mich, dass du mit mich helfen so glücklich bist.
00:31Es tut mir nur weh, dich mit einem anderen Mann zu sehen.
00:34Zuerst lässt du mich sitzen?
00:36Nachdem du mir gesagt hast, dass du mich liebst?
00:38Und jetzt bist du derjenige, der leidet, ja?
00:40Verschwindet aus meinem Leben.
00:43Geh weg aus Falkenthal.
00:46Ich war schon mal vor sechs Jahren hier.
00:48Sie sind damals über alle Berge
00:51und haben den Jungen hier einfach sitzen lassen.
00:53Haben Sie denn noch mal irgendwas von ihm gehört?
00:55War er noch mal hier?
00:57Mal?
01:00Er ist jedes Jahr hier aufgekreuzt und hat nach Ihnen gefragt.
01:03Und immer an Ihrem Geburtstag.
01:05Und das ist Ihr letztes Wort?
01:07Ich meine, ich bin dabei.
01:09Ich bleibe in Falkenthal und werde ihn helfen.
01:19Alexander, bitte, bitte, bitte.
01:20Du musst es sein.
01:21Alexander!
01:23Alexander!
01:27Alexander!
01:28Alexander!
01:58Alexander!
02:03Alexander!
02:11Alexander!
02:15Alexander!
02:19Bitte!
02:20Sie wollen anhalten, da vorne ist er!
02:35Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Nora!
02:38Okay!
03:10Das ist jetzt wirklich, ähm, ja, überraschend. Sie sind sich sicher?
03:15Ich denke schon, ja.
03:16Also verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin wirklich sehr erfreut, dass Sie mit mir zusammenarbeiten wollen.
03:21Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Manufaktur aus der Krise führen zusammen.
03:24Aber nach allem, was mir Sophie gerade erzählt hat, ist das wirklich sehr...
03:27Ich weiß, ich wollte Falkenthal eigentlich verlassen.
03:29Ja.
03:30Aber die Manufaktur war 300 Jahre im Besitz unserer Familie.
03:34Es sind 500 Mitarbeiter, da muss man seine persönlichen Befindlichkeiten schon mal zurückstellen.
03:38Ich bin jedenfalls sehr erfreut, dass Sie sich so entschieden haben.
03:41Und dass Sophie Sie noch einmal zum Nachdenken gebracht hat.
03:44Ja, ihr beide werdet sicherlich sehr erfolgreich sein.
03:46Tja, dann auf unsere erfolgreiche Zusammenarbeit.
03:49Auf uns.
03:50Ach du meine Güte, schon so spät. Ich hab's ganz vergessen.
03:53Ich treff mich gleich noch mit dem Mandanten.
03:55Nein Sophie, ich dachte wir können wenigstens noch gemeinsam anstoßen.
03:58Es tut mir leid, Michael, aber es ist wirklich wichtig.
04:01Na gut.
04:04Frederik.
04:06Sophie.
04:10Immer im Einsatz für ihren Mandanten. So kenn ich sie.
04:12Eine tolle Frau.
04:14Ja.
04:15Auf uns.
04:17Auf uns.
04:19Auf uns.
04:24Genauso hab ich von dir geträumt. Genauso hast du ausgesehen.
04:28Du hast dich kein bisschen verändert.
04:30Doch.
04:32Ich habe meinen Falken.
04:35Ich liebe jede einzelne Frau.
04:37Auch wenn ich sie nicht seh.
04:44Warte.
04:46Ich will ein Foto machen.
04:50Wären sie vielleicht so nett?
04:52Tja.
04:53So, nun mach mal nicht lächer hier beide.
04:56Ich war in der Pension Lieselotte.
04:57Ich war am Strand.
04:58Ich war sogar beim Krabbenbrötchen machen.
05:00Und dann bin ich zum Hafen.
05:01Egal.
05:02Ich wollte eigentlich nicht mehr herkommen.
05:03Das habe ich mir letztes Jahr fest vorgenommen.
05:06Und dann habe ich es doch nicht mehr auskalt.
05:07Ich habe mir gesagt, wenn sie heute da war, wirst du es nie erfahren.
05:12Ich war in Gedanken immer da.
05:15So, dann macht's mal gut.
05:17Ihr habt euch sicherlich eine Menge zu erzählen.
05:20Vielen Dank.
05:27Und ich habe schon gedacht, es hat dir nichts bedeutet und du hast mich längst vergessen.
05:33Warum bist du damals weggegangen?
05:39Nein.
05:39Es ist eine lange Geschichte.
05:42Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
05:46Egal.
05:47Hauptsache, du bist jetzt hier.
05:49Wie lange hast du dieses Mal Zeit?
05:51Bist du wieder nur auf der Durchreise?
05:53Nein.
05:56Versprich mir, dass du nie wieder wegläufst.
06:00Niemals.
06:01Versprochen.
06:09Versprechen.
06:16Versprechen.
06:20Versprechen.
06:29Ja, ich werde mich dann gleich darum kümmern, dass das Personalbüro ihren Vertrag heute noch fertig macht.
06:35Nicht, dass Sie sich's nochmal anders überlegen.
06:36Herr Grappenberg, wir sehen uns hier.
06:48Wolltest du nicht deinen Mandanten besuchen?
06:50Und du?
06:51Wolltest du Falkenthal nicht eigentlich verlassen?
06:57Zu viel wegen eben. Ich weiß, du wolltest, dass ich die Stadt verlasse.
07:02Nein, es ist in Ordnung.
07:06Dazu, es tut mir leid, dass ich von dir verlangt habe, Falkenthal zu verlassen.
07:11Ich werde Michael heiraten und wenn du mit ihm zusammenarbeiten möchtest, dann ist das in Ordnung für mich.
07:18Ah ja?
07:18Aber bilde dir jetzt bloß nicht an, dass ich noch irgendwelche gezogen habe.
07:21Nein.
07:23Natürlich nicht.
07:25Gut.
07:26Dann ist ja gut.
07:28Ich werde mit deinem Verlobten zusammenarbeiten.
07:31Ja.
07:32Also, wir werden uns wahrscheinlich überhaupt nicht sehen.
07:35So klein ist Falkenthal schließlich auch wieder nicht.
07:40Wir gehen uns auf den Weg?
07:42Ja.
07:47Dann haben wir alles geklingelt.
07:50Ja.
07:52Ich muss los.
08:04Ich muss los.
08:21Hey, oh, um Gottes Willen.
08:25Schlechter Wurf.
08:26Soll ich dich für Theo's Basketballmannschaft vorschlagen, oder was?
08:28Entschuldige bitte, ich dachte, du hast Dienst.
08:30Ich dachte, nur ein bisschen Papierkram zu erledigen.
08:34Welche Laus ist dir über die Leber gelaufen?
08:35Ach, nichts.
08:37Komplizierte Fälle, schwierige Mandanten.
08:39Was macht ihr da sonst nicht so zu schaffen?
08:41Was soll ich sagen?
08:44Na, zum Beispiel die Wahrheit.
08:47Okay.
08:49Du bekommst die Kurzfassung, ja?
08:51Michael ist Insolvenzverwalter der Manufaktur.
08:53Und er hat mich gebeten, Frederik zu überreden, sein Berater zu werden.
08:57Aber das hast du nicht gemacht, oder?
09:00Nein.
09:02Ich meine, ich habe mit Frederik geredet, ich wollte es, aber ich habe...
09:06Stattdessen habe ich gesagt, er soll aus meinem Leben verschwinden.
09:10Und dann?
09:11Hat er den Beraterjob angenommen.
09:13Was?
09:15Inzwischen.
09:16Haben wir das geklärt?
09:18Wie geklärt?
09:19Na ja, ich habe mit Frederik geredet und...
09:24Ach, Tom, es ist albern von mir gewesen, von ihm zu verlangen, dass er Falkenthal verlassen soll.
09:29Na ja, Ansichtssache, man könnte natürlich genauso...
09:31Nein, es ist albern.
09:33Fakt ist doch, ich bin verlobt und ich will nichts mehr von diesem Mann.
09:42Was?
09:43Ich habe nichts gesagt.
09:45Du bist über ihn hinweg.
09:46Ist klar.
09:48Ja.
09:49Ja.
09:50Und warum hast du ihm gesagt, dass er Falkenthal verlassen soll?
09:54Naja, das war nur, weil...
09:58Es ist völlig egal.
10:01Ich bin mit Michael zusammen und ich liebe ihn.
10:05Und Frederik kann tun und lassen, was er will.
10:08Und wahrscheinlich werden wir uns sowieso nie über den Weg laufen.
10:20Ach, das sind ja Vaters Golfsachen, die ihm seine Angestellten geschenkt haben.
10:24Ja, die habe ich für dich aufgehoben.
10:25Und wenn du jetzt weggehst, da dachte ich mir, willst du sie vielleicht mitnehmen?
10:29Das ist lieb.
10:31Aber ich bleibe in Falkenthal.
10:33Was?
10:34Aber du hast doch gesagt, dass du das Angebot von Michael Adam nicht annehmen wirst.
10:39Ja, ich weiß, das wollte ich auch.
10:41Ich kann dir auch nicht erklären, wie das geschehen ist, aber ich habe zugesagt, bevor ich es selbst gemerkt habe.
10:46Und was ist mit Sophie?
10:48Alles geklärt, wir haben uns rausgesprochen.
10:51Aber wie kann man denn so etwas klären, wenn man noch Gefühle füreinander hat?
10:58Sie ist kücklich verlobt und ich bleibe nicht wegen ihr, sondern wegen der Manufaktur.
11:02Das bist du sicher.
11:05Außerdem arbeite ich mit ihrem Verlobten zusammen.
11:07Wir werden uns wahrscheinlich überhaupt nicht über den Weg laufen.
11:09Sicher.
11:10Also, Falkenthal ist ja nicht so groß.
11:12Ich meine, da wäre es ja ein Wunder, wenn ihr euch über den Weg laufen würdet.
11:17Frau Landmann, ich denke, wir sollten los.
11:20Ach, Friedrich, entschuldige.
11:22Herr Adam und ich, wir haben noch etwas Wichtiges zu erledigen.
11:25Na, haben Sie schon die Mistkabel bereitgestellt für die Revolution?
11:27Darüber sollte man nicht spaßen.
11:29Vor allem von Weiden bedarf unserer Hilfe.
11:45Ich habe das Wichtiges zu erledigen.
12:18Untertitelung des ZDF für funk, 2017
12:49Untertitelung des ZDF für funk, 2017
13:07Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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13:24Ja, wenn Sie Ihre Rente unbedingt für eine wie die loswerden wollen, mir soll's recht sein
13:28Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie von Fräulein von Weiden weniger despektierlich sprechen
13:33Was?
13:34Er meint, hüten Sie Ihre Zunge, junger Mann
13:37Nora hat gesagt, sie zahlt monatlich 280 Euro
13:41Und wir sind gekommen, um drei Mieten im Voraus zu bezahlen
13:45So, die Miete ist gestiegen, die beträgt jetzt 450 im Monat
13:50Euro?
13:51Ja, was denn sonst? Kartoffeln?
13:54Ach so, Sie wollen uns wohl über den Tisch ziehen?
13:56Sie sind ja ein Halsabschneider
13:58Ja, Sie müssen ja nicht zahlen, wenn es Ihnen egal ist, ob die Kleine auf der Straße sitzt
14:02Das lassen wir nicht mit uns machen
14:06Was haben Sie vor, Frau Landmann?
14:08Sitzstreik
14:24Wie soll was?
14:25In die Manufaktur investieren
14:27Aber Ihnen ist schon klar, dass wir hier von Annabels Firma reden
14:30Und in die soll ich investieren?
14:32Ich komme nicht als Fürsprecher Annabels
14:33Mir liegen die 500 Mitarbeiter am Herzen
14:37Ich weiß, es ist ein riskantes Geschäft
14:38Aber solche Art Geschäfte sind dreierer Schwäche
14:41Und die Manufaktur ist immer noch ein solides Unternehmen
14:47Welche Notfallmaßnahmen haben Sie ergriffen, um die Geschließung zu verhindern?
14:50Wir werden versuchen, neue Kredite zu bekommen
14:52Ich nehme an, ohne Erfolg
14:55Wir haben Kurzzeitarbeit beantragt und der Antrag ist angenommen worden
14:58Herr Adam hat eine Gläubigerversammlung einberufen
15:01Und ich versuche, Privatinvestoren an Land zu ziehen
15:05Friedrich, ich will ehrlich zu Ihnen sein
15:08Rein geschäftlich gesehen
15:09Ist das ein durchaus interessantes Angebot
15:13Aber ich kann das nicht
15:15Ich habe die Manufaktur damals für Annabelle gekauft
15:18Annabelle hat mit der Manufaktur nichts mehr zu tun
15:20Aber die 500 Mitarbeiter, wie etwa Marianne und Maike Becker
15:25Marianne Becker ist durch die Lizenzen des Beckerils abgesichert
15:27Sie könnte sich einfach ein schönes Leben machen
15:29Mit ihrem Lebensgefährten auf seinem Hausboot
15:31Bleiben immer noch 499
15:33Die nicht nur deshalb arbeiten, weil sie sich sonst langweilen würden
15:38Wissen Sie
15:40Für mich ist die Manufaktur immer mit Annabelle verbunden
15:43Der Mörderin meiner Tochter und meiner Frau
15:46Ich habe so oft versucht, sie aus meinem Leben zu verbannen, aber
15:51Entschuldigen Sie, ich will mit Annabelle einfach nichts mehr zu tun haben
15:55Tja, ich wünschte, ich hätte das vor 6 Jahren auch so sehen können
16:05Nicht mal einen ordentlichen passiven Widerstand kann man mit Ihnen machen
16:10Bitte entschuldigen Sie, dass mein Rücken Probleme gemacht hat, aber auf dem Boden sitzt, macht er halt nicht mehr mit
16:15Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste, wie ihn bekannt sein durfte
16:18Papalapap, hören Sie auf zu jammern, wo ist bloß diese Salbe?
16:21Was ist denn passiert?
16:24Wir wollten bei Noras Vermieter im Voraus bezahlen, damit sie eine Bleibe hat, wenn sie zurückkommt
16:30Und der Kerl wollte uns doch wirklich übers Ohr hauen
16:33Angeblich ist die Miete angestiegen von 280 Euro auf 450 im Monat
16:39Dabei ist diese Behausung keine 50 Euro wert
16:41Ja, und da sind wir in den Sitzstreik getreten
16:44Allerdings nur vorübergehend
16:45Ja, der Kerl ist doch ein Verbrecher
16:47Hier ist Ihre Salbe
16:48Vielen Dank
16:49Dieser Vermieter ist ungeheuerlich
16:51Und diese ungeheure Mieterhöhung ist auch nicht rechtens
16:55Ich werde jedenfalls meinen Neffen Michael bitten, sich diesen Mann einmal vorzuknöpfen
16:59Das ist eine hervorragende Idee, Herr Adam
17:02Wissen Sie was? Ich glaube, ich habe da eine noch bessere Idee
17:15Du?
17:16Hm?
17:17Ich habe dir Briefe geschrieben
17:21Ganz schön viele Briefe
17:23Die von meinem Leben erzählt
17:29Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass du dann bei mir bist
17:32Die möchte ich irgendwann aber mal lesen
17:36Okay
17:37Sie gehören dir
17:46Irgendwie war es ganz komisch
17:49Ich habe in den Jahren, bevor ich dich getroffen habe, nie das Gefühl gehabt, dass mir etwas fehlt
17:54Aber der Tag mit dir hat mein Leben völlig verändert
17:59In den letzten Jahren ist in meinem Leben sehr viel passiert
18:03Aber der Mensch, mit dem ich das alles teilen wollte, hat gefehlt
18:06Du warst nicht da
18:18Meine Schwester hat mal gesagt
18:21Wenn man die große Liebe findet
18:24Dann bleiben keine Fragen offen
18:27Wenn man alle Antworten in den Augen des anderen findet
18:32Klingt, als ob sie sehr glücklich verliebt ist
18:36Ich weiß jetzt, was sie damit meinte
18:53Ich kann gar nicht glauben, dass du Wirklichkeit bist
18:56Und kein Traum
19:08Und? Was hat Richard gesagt?
19:11Er ist nicht interessiert
19:12Das habe ich befürchtet
19:14Hier waren denn die Gläubigerversammlung?
19:16Auch nicht besser
19:17Einige haben zwar zugestimmt und uns noch einen Monat Aufschub gegeben
19:20Aber die meisten haben abgelehnt
19:22Tja
19:24Dann wäre das jetzt richtig eng
19:25Ja
19:26Wir werden die laufenden Monatsgehärte nicht zahlen können
19:30Was wir brauchen, sind neue Kunden
19:32Aber das wird richtig schwer
19:33Stellen Sie sich vor
19:35Unser staatlicher Verwalter, der Herr Schmidt
19:38Hat die letzten Lieferungen nicht mal zugestellt
19:40Wie, aber das Geld kassiert?
19:42Genau so
19:42Damit hat er den Ruf der Manufaktur ziemlich ruiniert
19:48Gibt es noch irgendwelche Möglichkeiten, an die wir nicht gedacht haben?
19:52Wir können einige Sachen aus dem Betrieb verscherbeln
19:54Die Chinesen wären an den Töpferstraßen interessiert
19:57Das ist der Anfang vom Ende?
19:58Ja
19:58Wir müssen die Produktion einstellen
20:02Wissen Sie, was wir wirklich brauchen?
20:04Mhm, eine neue Idee
20:05Aber das muss eine richtig gute sein
20:08Allein, um über die nächsten Wochen zu kommen
20:10Brauchen wir einen riesigen Batzen Geld auf einen Schlag
20:15Auf einen Schlag?
20:19Ich glaube, ich habe eine Idee
20:40Weißt du, wenn ich oft denken muss?
20:43An Vera und Paul Richards
20:46Du hast aber schließlich ihre Ehe bezeugt
20:48Du auch
20:51Glaubst du, die beiden sind glücklich geworden?
20:53Na klar
20:54Wir haben doch ihren Schleier eingefangen
20:57Außer die beiden sich so lange aufeinander gewartet
20:59Das kann nur Glück bringen
21:02Genau wie wir beide
21:05Genau wie wir
21:11Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo du wohl bist
21:13Und was du gerade machst
21:16Und warum du mich damals verlassen hast
21:20Aber jetzt bist du wieder da
21:22Das ist im Augenblick das Einzige, was für mich zählt
21:26Ich hätte nie gedacht, dass man so wunschlos glücklich sein kann
21:31Das hätte ich auch nie gedacht
21:35Weißt du noch, wie du mich damals gefragt hast, ob ich an das Schicksal glaube?
21:40Du warst dir nicht sicher
21:42Aber jetzt bin ich es
21:44Das Schicksal hat uns wieder zusammengeführt
21:46Das ist das schönste Geschenk, das mir jemals gemacht wurde
21:52Zeit für die Überraschung
21:55Mach die Augen zu
21:57Was?
21:58Mach die Augen zu
21:59Mach die Augen zu
22:01Gut
22:10Augen auf
22:15Das ist für mich?
22:16Mhm
22:17Danke
22:20Das ist unser Schiff
22:21Der Glücksdampfer von Vera und Paul
22:24Und von uns
22:26Hamburg
22:29Mach doch mal auf
22:31Hm?
22:39Gefahren sie dir?
22:49Sechs Jahre warten sind genug
22:52Ich möchte keine einzige Sekunde meines Lebens mehr ohne dich sein, Laura
22:56Lauf nie wieder weg
22:57Sondern bleib bei mir
22:59Für immer
23:03Heirate mich, Laura
23:06Ja
23:08Ja
23:10Ja
23:12Ja
23:12Ja
23:13Ja
23:38Und
23:41Schade
23:42Aber ich halte das Ganze für eine gute Idee
23:44Das kann funktionieren
23:45Ja
23:46Und die Manufaktur bekommt endlich mal wieder positive PR
23:49Mhm
23:50Mit ein bisschen Glück können wir sogar den ein oder anderen Neukunden gewinnen
23:54Ja
23:55Was denken Sie?
23:56Soll ich nochmal zu Richard gehen und ihn um Hilfe bitten?
23:59Er kennt eine Menge Leute
24:00Tolle Idee
24:03Oh
24:04Entschuldigung, Frau Becker
24:07Sie wollten doch der Manufaktur helfen
24:09Stattdessen spielen Sie hier Golf?
24:11Wir haben ein neues Motto
24:13Mit Spiel und Spaß zum Erfolg
24:16Und wenn das Konzept aufgeht, dann können wir die Manufaktur für einige Wochen über Wasser halten
24:20Und was genau Sie da planen, das bleibt ein Geheimnis?
24:23Ganz im Gegenteil, Frau Chefdesignerin
24:25Wir brauchen nämlich sogar Ihre Hilfe
24:26Sie müssen den Siegerpokal entwerfen
24:38Herr Adam, geht es Ihren Rücken wieder besser?
24:40Danke, ich fühle mich wie neu geboren
24:42Das duftet ja hier, Frau Langmann
24:46Tja, Apfelfandkuchen ist auch eine meiner Spezialitäten
24:49Ja
24:49Aber nicht für Sie, Herr Adam
24:51Für Sie habe ich eine andere Spezialität
24:53Ach ja?
24:54Mhm
24:55Müsli
24:56Gesund und garantiert gut für Ihre Cholesterinwerte
24:59Herr Adam, denken Sie daran, was Ihnen der Arzt gesagt hat nach Ihrem Schwächeanfall
25:07Oh, guten Morgen
25:08Guten Morgen
25:09Guten Morgen
25:10Und?
25:11Es hat geklappt, Nora hat Ihre Wohnung wieder
25:13Da wird sie sich aber freuen
25:15Wie haben Sie denn das geschafft?
25:17Entweder ist er meinem Charme erleben
25:19Oh, das hat geholfen, dass ich ihm angedroht habe, ihn ins Gefängnis zu bringen
25:21Da gehört diese Unmensch auch hin
25:24Auf jeden Fall kann Nora wieder in Ihr Zimmer, wenn sie zurückkommt
25:29Das ist schön
25:30Wollen Sie ein?
25:31Nein, ich fürchte, ich muss passen
25:33Training
25:35Bis später
25:35Wiedersehen
25:38Herr Adam
25:41Sie wollen doch nicht etwa etwas vom Essen schon beziehen
25:44Ich dachte, da wäre ein Schmutz auf dem Teller
25:47Ein bedauerlicher Irrtum meinerseits
25:50Wenn Sie mich mal entschuldigen wollen
25:51Vielen Dank
25:53Bitte
26:17Das kann doch nur ein wunderschöner Traum sein
26:20Das Schicksal hat mich wieder in Alexanders Arme geführt
26:26Bitte schön
26:27Danke
26:30Woran denkst du?
26:34An nichts
26:35Und du?
26:37Ich wundere mich über mich selbst
26:40Ich fühle mich, als ob ich dich schon mein ganzes Leben lang kenne
26:44Bisher konnte ich mir nie vorstellen, was es heißt, mein Leben mit jemandem zu teilen
26:48Und heute weiß ich nicht mehr, wie ich es jemals ohne dich war
26:51Aber wir hatten beide ein Leben vorher
26:53Auch in den letzten sechs Jahren
26:57Zeit, die Geheimnisse zu lüften
27:03Du kannst mir alles sagen, Nora
27:05Egal, was du siehst
27:08Ja
27:11Die Frage ist nur, wie du reagierst
27:14Ich liebe dich
27:15Nichts von dem, das du mir jetzt erzählst, kann daran etwas ändern
27:19Auch nicht, wenn ich dir sage, dass ich im Gefängnis saß
27:22Was?
27:24Der Morgen, nachdem wir uns kennengelernt haben, war mein Haftantritt
27:27Ich bin direkt von Lieselottes Pension in die JVA gefahren
27:30Sechs Jahre ohne Bewährung
27:33Und weswegen?
27:35Fahrerflucht mit Todesfolge
27:37Erpressung
27:38Beihilfe zum Betrug
27:39Bestechung
27:40Ich habe nichts ausgelassen
27:43Sechs Jahre
27:45Aber das ist noch nicht alles
27:52Ich saß nicht unschuldig im Gefängnis
27:54Ich habe viele schlimme Dinge getan
27:56Und wurde zu drei Jahren verurteilt
27:58Aber ich habe sechs Jahre gesessen
28:00Drei Jahre für etwas, das ich nicht getan habe
28:04Und was war das?
28:05Du hast doch bestimmt vom Sensationsprozess gegen Annabelle Gravenberg gehört
28:10Es stand damals in allen Zeitungen
28:11Ein gefundenes Fressen für die Presse
28:14Man hat mir vorgeworfen, dass ich mit ihr auf dem Weg ins Gefängnis fliehen wollte
28:18Dass ich ihr zur Flucht verholfen und einen JVA-Beamten angeschossen habe
28:23Annabelle Gravenberg ist meine Mutter
28:26Mein voller Name ist Nora von beiden
28:48Guten Morgen, Herr van Weyden
28:50Guten Morgen, Herr Hadern
28:52Kaffee?
28:54Gerne
28:57Mh, Apfelpfannkuchen
28:58Frau Landmann-Spezialität
29:04Oh, nein, danke
29:06Ich weiß, es ist eine Schande, aber ich habe heute keinen Hunger
29:09Aber Frau Landmann hat sich darin selbst übertroffen
29:13Vanille, frische Apfelstückchen, Anis
29:15Ich weiß, Frau Landmanns Pfannkuchen durchaus zu schätzen
29:18Aber danke, ich möchte heute Morgen noch Kaffee
29:21Den Rest können Sie wieder mitnehmen
29:24Vielleicht überlegen Sie es sich doch noch
29:26Ich lasse den Pfannkuchen mal hier für alle Fälle
29:28Das wird nicht nötig sein
29:30Ja, aber...
29:31Herr Adam
29:33Ich bin ganz sicher
29:41Danke, Herr Adam
29:52Sag, dass das nicht wahr ist
29:55Ich wollte nicht fliehen
29:58Ich habe auch den Bachmann nicht angeschossen
30:01Meine Mutter wollte abhauen
30:03Du bist die Tochter von Annabelle Grafenberg
30:05Und Richard von Weiden, von der von Weiden Group
30:12Ich weiß, dass ich schreckliche Sachen gemacht habe
30:15Aber ich habe mich auch zu denen bekannt
30:18Ich habe mich damals freiwillig gestellt, um ein neues Leben zu beginnen
30:23Aber plötzlich bot sich mir die Möglichkeit, alles hinter mir zu lassen
30:30Hallo?
30:33Ist da jemand?
30:39Hallo?
30:55Ich wollte damals einfach nur weg.
31:00Irgendwohin. Hauptsache weg.
31:04Aber dann habe ich dich kennengelernt, Alex.
31:08Ich habe begriffen, dass ich kein neues Leben beginnen kann,
31:10wenn ich auf der Flucht bin.
31:13Und ich habe mich in dich verliebt.
31:17Warum hast du mir das nicht alles schon viel früher erzählt?
31:20Weil ich Angst hatte, dass du genauso reagierst, wie du es jetzt tust.
31:25Dass ich dich verliere, bevor ich dich überhaupt erst kennengelernt habe.
31:30Wir hätten damals keine Zukunft gehabt.
31:36Die haben wir heute auch nicht.
32:03Da hat Herr von Weyden aber zugelangt.
32:06Ja, er hat sich in Fanko mit den höchsten Tönen gelobt.
32:13Formidable, hat er gesagt.
32:17Formidable?
32:19Na, so ein geschwollenes Zeug sagen doch meistens nur Sie.
32:22Na, vielleicht hat er auch fabelhaft gesagt.
32:24Er lobt Ihre Speisen immer, da kann man sich nicht jedes einzelne Wort merken.
32:29Sind Sie etwa eifersüchtig, Herr Adam?
32:32Keineswegs.
32:34Solche niederen Beweggründe sind mir fremd.
32:38Genau wie Ihre Gier nach etwas Süßem.
32:51War Michael denn gar nicht hier heute Nacht?
32:53Nein.
32:54Vielleicht hat er ausnahmsweise mal bei sich übernachtet.
32:57Morgen.
32:58Morgen.
33:00Wir haben dich schon vermisst.
33:02Das würde ich gerne.
33:05Ja, wir haben die ganze Nacht durchgearbeitet, Herr Grafenberg und ich.
33:08Und?
33:08Irgendwelche Lösungen in Sicht?
33:10Wir haben eine Idee.
33:11Es gibt eine Möglichkeit, wie wir uns über die nächsten Wochen retten können.
33:14Und zwar?
33:16Wir spielen Golf.
33:17Golf?
33:18Eine super Idee.
33:20Wir veranstalten ein Golf-Turnier, also ein Benefiz-Golf-Turnier.
33:24Hast du noch einen Kaffee für mich?
33:24Ja, klar.
33:26Ja.
33:26Und der Clou bei der Sache ist ja, dass jeder Teilnehmer sein Startgeld selber bezahlt.
33:31Natürlich darf er auch die Höhe des Startgeldes selber bestimmen, aber dieses Geld kommt sofort der Manufaktur zugute.
33:36Und wenn wir Glück haben, können wir die laufenden Monatsgehalter bezahlen.
33:39Das kann nicht mal so blöd.
33:41Außerdem ist das eine richtig gute PR und wir können die Manufaktur als leistungsfähigen, modernen Betrieb präsentieren.
33:47So kommt er vielleicht noch an ein paar Neukunden.
33:49Das ist der Plan.
33:51Was sagst du dazu?
33:52Ich finde das sehr gut.
33:54Alle Fälle ein guter Anfang.
33:55Allerdings, um die Gehälter von 500 Mitarbeitern zu sichern, braucht ihr ziemlich spendable Spieler.
34:01Ja, das ist der springende Punkt.
34:03Das heißt, wir brauchen tatkräftige Unterstützung.
34:06Ihr müsst uns helfen.
34:07Ihr müsst für uns die Werbetrommel rühren.
34:09Es tut mir wirklich sehr, sehr leid, aber ich habe ganz viel zu tun.
34:11Sophie, Sophie, Sophie, Sophie, Sophie.
34:14Ich würde dich nicht bitten, wenn es nicht wirklich wichtig wäre.
34:16Es gibt wirklich viel zu tun und du kennst die Leute hier.
34:20Du hast die Kontakte in Falkenthal.
34:21Und das Beste ist, wir könnten zusammenarbeiten.
34:23Das ist doch toll, oder?
34:25Also, wenn es dir irgendwas bringt, ich könnte dir auch mithelfen.
34:28Na siehst du, da hast du noch jemanden.
34:29Willkommen im Team.
34:30Aber es fehlt noch jemand.
34:32Sophie, was ist mit dir?
34:35Alles so gut.
34:38Ja.
34:49Würden Sie mir mal bitte die Kartoffeln reichen?
34:52Ja, sehr gern.
34:56Bitteschön.
34:56Was machen Sie da eigentlich?
34:58Ich will nichts.
35:00Ach ja, der Herr Adam hat ein Fleck auf seiner Weste.
35:05Soll ich den Katastrophenschutz anrufen?
35:07Das ist nicht nötig.
35:09Jetzt zeige ich Sie doch mal her, was ist es denn?
35:12Nun lassen Sie sich doch mal elf.
35:14Ich denke, ich ziehe mich um.
35:17Das Menschenwille ist ein Himmelreicher.
35:19Frau Landmann,
35:21ich bekomme Besuch.
35:22Würden Sie bitte Kaffee und Kuchen in die Bibliothek bringen?
35:25Selbstverständlich, Herr von Weyden.
35:26Dankeschön.
35:27Ach, Frau Landmann,
35:28es tut mir leid,
35:30dass ich heute früh
35:31keinen Appetit hatte.
35:33Aber ich bin sicher,
35:33Ihre Pfannkuchen waren köstlich wie immer.
35:45Herr Adam,
35:47Sie sollten sich was schämen.
35:50Lügner.
36:12Das kann doch nicht sein.
36:19Ich glaube das einfach nicht.
36:28Ich kann Alexander doch nicht nach sechs Jahren finden,
36:31um ihn sofort wieder zu verlieren.
36:34Genau das war meine größte Angst,
36:36dass Alexander sich von mir abwendet.
36:40So wie Richard.
36:42Ich kann alles ertragen.
36:44Ein miesen Job,
36:46wenig Geld,
36:47Probleme mit meinem fiesen Vermieter.
36:50Aber ich will nicht ohne Alexander leben.
36:54Und deswegen werde ich kämpfen.
36:56Für mein Schicksal.
36:58Und für meine Liebe.
37:05Du, das verstehe ich jetzt nicht.
37:07Du hast Frederik darum gebeten,
37:09sich aus deinem Leben rauszuhalten.
37:10Dann hat er den Job bei Michael angenommen.
37:12Und jetzt sollst du ihm auch noch helfen,
37:13das Golfturnier vorzubereiten.
37:15Tja.
37:17Ach Mensch, Judith,
37:17was soll ich denn tun?
37:19Ähm,
37:20hast du schon mal über Auswandern nachgedacht?
37:23Heute mindestens dreimal.
37:26Aber andererseits,
37:27ach, so schlimm wird es gar nicht werden.
37:29Ich meine, komm,
37:30Frederik und ich werden miteinander geredet
37:31und wir werden versuchen,
37:32uns aus dem Weg zu gehen.
37:34Ich will mich ja nicht in dein Leben einmischen,
37:36aber ein bisschen Sorgen mache ich mir schon.
37:39Naja, die Situation ist...
37:43Quatsch.
37:44Ach komm,
37:45das Turnier ist bald
37:46und es dauert doch sicher nicht lange,
37:48ein paar Stunden.
37:48Was soll denn da schon groß passieren?
37:52Und weißt du was?
37:54Ich bin wirklich froh,
37:55dass ich Michael niemals von Frederik erzählt habe.
37:58Denn das
37:59würde die Situation nur viel komplizierter machen.
38:12Ein Benefiz-Golf-Turnier.
38:15Mhm.
38:16Ihr könnt euch euch dabei helfen?
38:18Danke.
38:19Die Idee dabei ist,
38:20dass jeder Teilnehmer
38:22die Höhe seines Startgeldes selber bestimmt
38:23und auch selber bezahlt.
38:26Ich hoffe natürlich,
38:27dass du bei diesem Golf-Turnier mitmachen wirst.
38:29Ich verstehe, ich verstehe.
38:31Ja, ich bezahle immer gerne,
38:32um dich vom Platz zu fegen.
38:33Jetzt habe ich erwartet,
38:34dass du das sagst.
38:35Und wahrscheinlich wird es dir wieder gelingen,
38:36aber ich arbeite dran.
38:38Richard, was anderes.
38:41Würdest du einige deiner Bekannten
38:43auf unsere Aktion aufmerksam machen?
38:45Ja, ich denke schon.
38:47Danke.
38:47Das wäre großartig.
38:50Ich, ähm,
38:52ich bin übrigens sehr froh,
38:53dass ihr Verständnis dafür habt,
38:55dass ich nicht in großen Stil
38:56in die Manufaktur investieren kann.
39:00Wir haben überlegt,
39:00ob wir dich überhaupt fragen sollen,
39:02aber versuchen mussten wir es.
39:07Und, wie ist es so mit Frederik Gravenberg?
39:09Gut, ich arbeite gerne mit ihm zusammen
39:11und, äh,
39:12ich glaube, wir sind ein gutes Team.
39:14Mhm.
39:16Und,
39:17wie geht es Sophie damit,
39:18dass ihr so gut zusammenarbeitet?
39:21Wieso Sophie?
39:24Naja,
39:25sie war sich mal sicher,
39:26dass Frederik der Richtige ist
39:27und sie hat lange gebraucht,
39:29darüber hinwegzukommen,
39:30dass er sie verlassen hat.
39:31Ja.
39:32Ja.
39:54Ich hätte gehofft,
39:55dass du anders reagieren würdest.
39:57Aber ich kann dir auch keinen Vorwurf machen.
40:00Du hättest mir die Wahrheit sagen müssen.
40:02Ich weiß.
40:04Aber was hätte das zwischen uns verändert?
40:06Alles verdammt!
40:13Ich verstehe ja,
40:14dass du enttäuscht bist,
40:14dass ich nicht ehrlich zu dir war.
40:17Aber meine Gefühle für dich sind echt.
40:22Und ich bin froh,
40:22dass du jetzt die Wahrheit kennst.
40:24Ich habe dir gesagt,
40:25dass nichts, was du mir erzählst,
40:27Einfluss auf meine Gefühle hat.
40:29Jetzt wünschte ich,
40:30das wäre möglich.
40:40Was soll ich sagen?
40:42Ich war eine Kriminelle.
40:44Aber ich habe mich geändert.
40:45Was du getan hast,
40:46spielt doch für mich überhaupt keine Rolle.
40:49Nein?
40:51Was ist es denn?
40:53Was ist denn dein Problem?
40:54Dass du eine Van Weyden bist.
40:57Ja, aber mein Familienname
40:58ändert doch nicht zwischen uns.
40:59Doch, es ändert alles.
41:04Mein Name ist Wagner.
41:05Das ist der Mädchenname meiner Mutter.
41:07Sie hat ihn nach ihrer Scheidung wieder angenommen.
41:09Und sie war verheiratet mit
41:12Richard von Weyden.
41:16Nora,
41:17ich bin dein Bruder.
41:33Wir wohnen jetzt seit vier Jahren hier
41:34und in dieser ganzen Zeit
41:35haben wir nie über Nora gesprochen.
41:37Nora existiert nicht mehr in dieser Familie.
41:50Ich würde das Geld wirklich gerne zurückzahlen.
41:52Können wir uns auf eine Rate einigen?
41:53Wir gehören doch zu einer Familie.
41:55Da hilft man sich.
41:56Und zwar ohne Wenn und Aber.
41:57DERREGITY
41:59DERREGivi
41:59Untertitelung des ZDF, 2020
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