- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:39Musik
01:13Das ist ein Brief vom Jugendamt.
01:15Die wollen übermorgen vorbeikommen, sich unsere Wohnverhältnisse ansehen
01:19und sich davon überzeugen, ob sich ein Kind hier auch wohlfühlen kann.
01:22Das hatten Sie uns ja in dem Gespräch schon gesagt.
01:25Was übermorgen schon?
01:27Das ist doch toll, wenn es so schnell geht.
01:28Stell dir vor, bald läuft so ein kleines Kind durchs Haus.
01:33Wir müssen die Steckdosen-Kinder sicher machen.
01:37Erstmal wird geheiratet. Steckdosen.
01:41Mir sind übrigens noch ein paar Leute eingefallen, die wir einladen sollten.
01:44Das waren gestern schon 43.
01:46Ja, ich weiß, wenn es nach dir gehen sollte, würden wir ganz unter uns bleiben.
01:51Rebecca!
01:53Ja?
01:54Du musst nach der Schule dein Zimmer aufholen, wenn die Frau vom Jugendamt kommt vorbei.
01:58Wegen der Adoption?
01:59Ja, weswegen denn sonst?
02:01Komm frühstücken!
02:02Geht nicht, ich bin spät dran.
02:04Lars, warte draußen.
02:07Ich hole den Jungen mal rein.
02:09Leg doch noch ein Gedeck auf.
02:16Na, komm noch rein.
02:18Guten Morgen.
02:21Willst du was frühstücken?
02:22Nein.
02:24Ihr seid ja neuerdings überpünktlich.
02:26Guten Morgen.
02:27Na ja, Rebecca und ich, wir gehen vor der ersten Stunde mal nochmal die Hausaufgaben durch.
02:31Ah, dann haben wir es dir zu verdanken, dass wir in der letzten Zeit gar keine Klagen gehört haben.
02:35Wir helfen uns, Sie mir in Deutsch und ich in Mathe.
02:38Ja, das passt ja.
02:40Ja, aber nur lernen ist ja auch langweilig.
02:41Was macht ihr denn sonst noch so?
02:46Lass dich bloß nicht ausfragen.
02:48Was ist mit Frühstück?
02:50Wir haben keine Zeit.
02:54Was war das denn?
02:55Ein Kuss.
02:56Ja, das habe ich gesehen.
02:58Wer ist dir lieber, sie macht es heimlich.
02:59Ist doch ein schüchterner Junge.
03:03Das können wir bei der nächsten Sitzung besprechen, Herr Oberbürgermeister.
03:07Ja, wieder mit.
03:13Tierknast-Zoo, was soll das?
03:15Wir protestieren gegen die Haltung von Tieren in Gefangenschaft.
03:18Im Zoo werden keine Tiere gefangen gehalten.
03:20Sondern artgerecht betreut.
03:22Sie glauben auch jedes Märchen.
03:24Zufälligerweise bin ich hier der Direktor.
03:27Ach was.
03:28Hey!
03:29Hey!
03:30Das ist der Zoodirektor!
03:32Ach wie.
03:33Ja.
03:33Wurden Sie schon mal artgerecht betreut?
03:36Ja.
03:36Ihr wisst ja gar nicht, wovon ihr redet.
03:40Und jetzt hört sofort mit dem Unfug auf und verschwindet.
03:44Oder ich hole die Polizei.
03:45Wir haben das Recht auf Meinungsäußerung.
03:48Und ich habe hier das Hausrecht.
03:50Was ist denn hier los?
03:52Schon gut, Frau Sommer.
03:55Freiheit für die Tiere.
03:56Die Tiere müssen raus.
03:57Ja.
03:58Wir kommen wild vor.
03:59Das hat keinen Sinn.
04:00Ach wie jetzt?
04:00Ach wie jetzt?
04:01Die Tiere müssen raus!
04:30Ja.
04:31Auch wenn ihr das Bein wehtut, sie muss sich bewegen.
04:33Sonst wird's einfach nicht besser.
04:35Wie sieht's mit dem Gewicht aus?
04:37Ich glaube sie hat ein bisschen abgenommen.
04:40Das kontrollieren wir am besten gleich mal.
04:42Okay.
04:43Dann bereiten wir mal das Wieken vor.
04:45Komm Lutz.
04:47Irgendwie sieht sie unglücklich aus.
04:50Sagen Sie, haben Sie eigentlich die Aktion am Haupteingang mitbekommen?
04:54Ich habe gehört, dass es eine Auseinandersetzung mit Dr. Fehmann gab, ja?
04:58Diese selbsternannten Tierschützer glauben, die müssen die ganze Welt retten.
05:02Das sind eben junge Leute.
05:03Ist doch gut, dass sie eine eigene Meinung haben.
05:06Besser als gar keine.
05:07Ich finde das nicht in Ordnung.
05:10Ich habe nicht gesagt, dass ich deren Ansicht bin.
05:18Ja, komm, komm.
05:20Noch ein Stück vorwärts.
05:22So ist schön.
05:24Vorwärts.
05:25Und schon bleib hier.
05:27Vorwärts.
05:28So ist brav.
05:29Und ablesen bitte.
05:303.450 Kilo.
05:33Na, viel hat sie nicht abgenommen.
05:35Tja, gerade mal 40 Kilo.
05:36Ganz ruhig.
05:37Wir müssen mindestens noch 300 Kilo runter.
05:39Du machst mir Kummer, hörst du?
05:41Wir sollten uns ihr Bein ansehen.
05:44So, Don Chung.
05:45Und zurück.
05:46Komm.
05:46Und zurück.
05:47Ganz lang.
05:48Don Chung.
05:50Ja, perfekt.
05:52Zurück.
05:53Zurück, Don Chung.
05:54So ist brav.
05:57Die Entzündung klingt nicht ab.
06:00Es ist immer noch warm und geschwollen.
06:02Was machen wir jetzt?
06:05Das Gewebe ist nicht richtig durchblutet und auch nicht mit Sauerstoff ausreichend versorgt.
06:10Deswegen wirken die Medikamente nicht so, wie ich das erhofft hatte.
06:14Wir nehmen nochmal eine weitere Probe.
06:21Bewegung wäre das einzige, was ihr wirklich helfen könnte.
06:24Aber das mag sie nicht.
06:26Weil es ihr weh tut.
06:28Und weil sie zu schwer ist.
06:30Aber sie nimmt nicht ab, weil sie sich nicht bewegt.
06:33Tja, wo ist das mit älteren Damen?
06:36Schicken Sie die Probe gleich ins Labor.
06:38Vielleicht finden wir ja doch noch ein spezifisches Mittel, mit dem wir dem Erreger beikommen können.
06:42Wenn wir die Entzündung nicht eindämmen können...
06:44Geht sie uns ein.
06:47So schnell geben wir nicht auf, ne?
06:52Also nochmals vielen Dank, dass Sie so schnell gekommen sind.
06:55Das war selbstverständlich, Herr Dr. Fehrmann.
06:57Dr. Fehrmann?
06:59Was ist denn hier los? Ich hätte gern mit Ihnen gesprochen.
07:01Einen Moment. Das ist Haus Friedensburg.
07:03Wir werden die Aktion für Sie beenden und den Platz räumen.
07:07Haben Sie mit den jungen Leuten gesprochen, bevor Sie sie abführen lassen?
07:09Das hat doch keinen Sinn. Es sind Fanatiker.
07:13Warten Sie.
07:19Wollt ihr es wirklich auf eine Konfrontation ankommen lassen?
07:22Wenn wir nur unser Recht auf Meinungsfreiheit wagen.
07:24Ja.
07:24Wir werden uns schon wehren.
07:25Vielleicht setzen wir uns in Ruhe zusammen und diskutieren über das, was ihr da schreibt.
07:29Und? Was soll denn dabei rauskommen? Ihr Chef hat doch eh keinen Interesse.
07:32Naja, der hat uns doch gleich die Polizei auf den Hals gehetzt.
07:35Ja, genau.
07:37Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Polizei greift ein oder ihr rückt freiwillig ab.
07:42Also, was ist?
07:46Ich kann mit meinem Direktor reden. Er ist bestimmt bereit für ein vernünftiges Gespräch.
07:50Wenn er die Mummler zu hat.
07:55Ich habe Ihnen gesagt, Sie würden sich Ihre Argumente anhören.
07:58Und was sollen das für Argumente sein? Das ist doch Unfug.
08:01Das bringt doch nichts. Die stehen doch morgen wieder da.
08:05Sie wollten mit mir sprechen?
08:06Kommen Sie bitte mit in mein Büro.
08:12Uns fällt schon was Besseres ein.
08:15Auf die Art überzeugt man seine Kritiker jedenfalls nicht.
08:18Worum geht es denn nun eigentlich?
08:21Es geht um unsere Elefanten-Kuh-Don-Jung. Sie wissen, sie hat durch Blutungsstörungen
08:24und mittlerweile hat sich am rechten Bein ein Geschwür gebildet.
08:27Das geht doch schon eine ganze Weile so, oder?
08:30Die Entzündung lässt sich nicht eindämmen.
08:32Bislang haben alle Medikamente versagt und ich fürchte, wir müssen uns darauf einstellen, dass wir sie verlieren.
08:37Und wenn kein Wunder passiert, schon sehr bald.
08:41Können Sie das nicht operieren? Ein Geschwür kann man doch entfernen.
08:44Selbst wenn ich die Entzündung herausschneide, die Ursache behebe ich damit nicht.
08:48Und die Gefahr einer Neuinfektion ist extrem hoch.
08:51Zumal bei einem Tier in ihrem Alter die Wundheilung ewig dauert.
08:54Und was ist die Alternative?
08:56Don-Jung mit Medikamenten bombardieren, obwohl keins bisher angeschlagen hat?
09:02Einen letzten Versuch würde ich schon gerne machen.
09:04Besser wäre es natürlich, wir kriegen sie dazu, sich selbst wieder zu bewegen.
09:08Das ist die einzige Chance, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
09:13Keine Experimente mehr. Operieren Sie Don-Jung.
09:16Ich operiere, wenn ich es für nötig halte.
09:19Aber vorerst wollte ich sie nur davon in Kenntnis setzen.
09:36Ach, Mensch, meine Dicke. Wie willst du denn da abnehmen?
09:42Ich verstehe dich ja, aber so wird das nix.
10:03Na, Herr Professor, fleißig bei der Arbeit?
10:06Ja, die nimmt einem leider keiner ab. Aber sie hält ja noch ein wenig jung.
10:09Zack, Frau Marschke.
10:11Sagen Sie, ob Sie mal nach meinem Rasenmäher gucken könnten, der funktioniert nicht.
10:14Und ich verstehe nichts von Technik.
10:17Kleinen Moment.
10:18Ihr Baum sieht aber gar nicht gut aus.
10:20Ja, Sie sagen es.
10:24Na, Ihre Frau sieht man in letzter Zeit ja auch kaum noch.
10:29Sie studiert bei der Hochschule für Grafik und Buchkunst.
10:33Ach, na, das ist ja mutig.
10:35Sie kennen ja meine Charlotte.
10:38Bei Ihnen ist die Frau nicht da, bei mir ist es umgekehrt.
10:41Da steht das gute Stück.
10:48Und Sie kommen damit klar, dass Ihre Frau Sie so oft allein lässt?
10:52Ich habe ja meinen Gaben.
10:57Und nette Nachbarn.
11:00Ich finde das sehr schön, wie Sie Ihre Frau unterstützen.
11:05Soll ich uns einen Kaffee machen?
11:06Sehr gerne.
11:09Und Frau Marschke, beim nächsten Mal müssen Sie einfach nur die Benzinhalle öffnen.
11:28Störte Kocken.
11:30Und zwar massiv.
11:32Trotz der Antibiotika.
11:35Was hat Dr. Ferman gesagt?
11:37Dass ich Don Chung operieren sollte.
11:40Ich halte das für zwecklos.
11:41Sie wollen also seine Anweisung nicht befolgen?
11:45Ich habe hier die Verantwortung, nicht Dr. Ferman.
11:47Aber Sie haben es doch schon mit einem Mitteln versucht.
11:50Spray, Salbe, Penicillin.
11:52Eine Operation wäre doch viel konsequenter.
11:54Klar.
11:56Natürlich kann ich mich täuschen, aber meine Intuition sagt mir, dass eine Operation falsch wäre.
12:00Ich habe keine Argumente für meine Intuition, aber bisher war sie ein guter Ratgeber.
12:05Ich kenne Don Chung schon seit Jahren.
12:07Ich weiß, was ich ihr zumuten kann und was nicht.
12:10Also noch einen Versuch.
12:11Ja, klar. Auf jeden Fall.
12:14Okay.
12:14Tschüss.
12:30Ach, ich suche Charlotte Baumgart.
12:32Charlotte, die ist oben im Mahlseil.
12:43Ach, Georg. Komm doch rein.
12:52Sehr nett, dass du mich abholst. Das ist mein Mann.
12:56Das ist Steven. Er steht für mich Modell.
12:59Besser gesagt, er liegt.
13:01Hi.
13:03Tag.
13:04Dauert das noch lange?
13:06Nein, nein. Ich denke, wir machen morgen weiter.
13:09Okay.
13:14Und, was hast du so den ganzen Tag getrieben?
13:18Ich war drüben bei Frau Marschke.
13:20Ich habe mit ihr einen Kaffee getrunken und mich sehr nett unterhalten.
13:23Ich glaube, ich habe Chancen bei dir.
13:26Na, das ist ja gut.
13:27Brauche ich wenigstens keine Angst haben, dass du dich langweist.
13:30Ciao, Steven.
13:31Ciao, Charlotte.
13:36Ciao. Seit wann sprichst du Italienisch?
13:39Oder redet man so unter Studenten?
13:41Schon mal. Wir wollen in den Semesterferien eine Studienreise nach Florenz machen.
13:45Die Offizien ansehen.
13:46Fährt Radonis auch mit?
13:49Oh, Steven ist doch Modell.
13:52Außerdem ein sehr netter junger Mann, mit dem man sich zwischendurch angenehmst unterhalten kann.
13:57Genau wie du mit Frau Marschke.
14:04Dann ist mir noch meine neue Assistentin in den Rücken gefallen.
14:08Ich glaube, sie will über Fährmann Eindruck machen.
14:11Sonst würde sie nicht laufend nach dem Mund reden.
14:14Na, wahrscheinlich will sie Karriere machen.
14:16Ja, sieht so aus.
14:18Ein guter Stand beim Direktor kann dann ja nützlich sein.
14:21Was sagt denn Fährmann dazu?
14:23Das sieht nur jeder lang in Beine.
14:26Haben Sie denn an einen speziellen Termin gedacht?
14:29Die Wochenende wäre schön.
14:31Die sind natürlich immer sehr gefragt.
14:34Aber ja, hier wäre noch was.
14:36Am Samstag in einer Woche, da ist jemand abgesprungen.
14:40Sowas passiert auch.
14:41Ein bisschen knapp.
14:42Und das stehe ich nicht.
14:43Trauzeichen braucht man ja heute nicht mehr.
14:44Nur wenn Sie möchten.
14:46Hier hätten wir unseren großen Trauungsraum.
14:48Pardon.
14:52Möchten Sie denn für die Trauung den großen Raum oder lieber den kleinen?
14:55Den kleinsten.
14:58Wenn Sie sich bitte einigen könnten.
15:01Wir nehmen den großen.
15:02Der nächste freie Termin wäre dann aber erst wieder in drei Monaten.
15:06Das ist wunderbar.
15:08Danke.
15:09Gerne.
15:11Tschüss.
15:11Tschüss.
15:12Wiedersehen.
15:12Wiedersehen.
15:25Du bist einfach mein Prinz.
15:27Und deshalb möchte ich eine Märchenhochzeit.
15:31Du bist der beste Mann auf der Welt und alle sollen es sehen.
15:35Aber ich mag den Aufwand nicht.
15:38Tagelanges Vorbereiten.
15:39Eine riesen Tafel.
15:39100 Leute, für die man überhaupt keine Zeit hat.
15:42So viele kennen wir doch gar nicht.
15:43Und von deiner Familie kommt sowieso keiner.
15:45Ich hatte schon mal eine Märchenhochzeit.
15:47Und die Ehe danach war eine Katastrophe.
15:50Bist du ab, glaube ich schon?
15:51Ich hätte es gerne nur ein bisschen kleiner.
15:54Ja, der große Saal ist ja eh nicht so groß.
16:07Ich dachte, dein Vater kriegt mal wieder Damenbesuch.
16:11Damenbesuch?
16:13Seit ihm die Nachbarschaft Spitz gekriegt hat, dass ich studiere und tagsüber nicht im Hause bin, rennen ihm die Damen
16:18die Tür ein.
16:19Einmal, ein einziges Mal.
16:22Du musst in Zukunft besser auf deinen Mann aufpassen.
16:24Ja.
16:25Wenn dir einer aufpassen muss, dann wohl ich.
16:28Deine Mutter umgibt sich neuerdings mit nackten Jünglingen.
16:31Oh, mein lieber Mann ist eifersüchtig auf mein Aktmodell.
16:35Und rennt rum wie ein Teenager.
16:38Apropos, weißt du, wo ich ein schickes Brautkleid bekomme?
16:44Brautkleid?
16:46Und ein paar Gläser.
16:51Ihr wollt heiraten?
16:54Das ist eine Voraussetzung für die Adoption.
16:56Zumindest macht es alles ein bisschen einfacher.
16:58Ja, ein bisschen Liebe ist wohl auch dabei.
17:00Ganz viel sogar.
17:29Das war's.
17:30Das war's.
17:38Ich komme auf 18, nicht auf 32.
17:41Zeig mal.
17:48Du hast die Wurzel falsch berechnet.
17:50Mist.
17:52Ich glaube, wir müssen Schluss machen.
17:57Ist gleich neun.
17:58Wir haben Mathe gemacht.
18:00Ah, und du hast auch über ganz die Zeit vergessen, ne?
18:03Sag mal, gehst du jetzt eigentlich hier jeden Tag ein und aus?
18:05Ich habe die noch selbst hergeholt.
18:08Ja, ist ja gut.
18:17Frau Lenz.
18:19Frau Lenz-Märkens.
18:22Frau Doktor Lenz, okay, Zeit muss sein.
18:26Na, in Flagranti erwischt?
18:28Nein, Sie haben Hausaufgaben gemacht.
18:29Na, siehst du, völlig harmlos.
18:32Wir schreiben nächste Woche ne Klausur.
18:34Und da wollten wir nicht erst einen Tag vorher anfangen.
18:38Wir haben noch ganz schöne Lücken.
18:40Die werdet ihr schon schließen.
18:42Das glaube ich auch.
18:44Mathe, schließe ich in Hauptfach.
18:45Ja, nicht gerade das Leichteste.
18:50Kann ich morgen wiederkommen?
18:51Ja, klar.
18:52Ich finde das toll, wenn ihr zusammen lernt.
18:54Ja.
18:56Okay, dann gute Nacht.
18:59Gute Nacht.
19:00Dann komm, Frau Lenz.
19:02Frau Doktor Lenz.
19:03Dann komm, Frau Lenz.
19:36Das war's. Mehr gibt's nicht. Na gut, noch einen. So, jetzt ist Schluss.
20:09Das war's.
20:45Und hier nehmt ihr völlig Rücksicht auf die Kranken. Verstanden?
21:12Das war's.
21:36So, was macht ihr denn hier?
21:42Na, komm mal her. Na, komm mal her. Ja, mein Lieber, gut.
21:47Willst du gar nicht, aber nur komm mal her.
21:49Na, komm. Ja, so ist gut, mein Lieber.
21:54Na, komm. Komm, mein Lieber, komm.
21:56Komm, komm hier.
22:00Keine Angst. So.
22:24Was ist denn hier los? Halt! Stehenbleiben!
22:27Ja, komm.
22:55Untertitelung. BR 2018
22:57Also viel Schaden haben sie Gott sei Dank nicht angerichtet, aber eines der Marabou-Männchen hat sich verletzt.
23:03Die wollten die Tiere aus dem Käfig lassen, aber anscheinend sind die Marabous dazwischen gegangen.
23:07Haben sie die Einbrecher erkennen können?
23:09Es war viel zu dunkel und die waren vermummt. Aber so wie die gerannt sind, waren es eher junge Leute.
23:15Ja, dann ist doch wohl klar, wer das war.
23:17Die Flugflattverzeiger.
23:18Und sie wollten noch, dass ich mit denen rede.
23:20Vielleicht wäre es dann nicht passiert. Das ist natürlich nicht zu entschuldigen.
23:24Danke jedenfalls, dass sie Schlimmeres verhindert haben.
23:26Eigentlich haben wir das den Marabous zu verdanken.
23:30Ich werde den Wachdienst verstärken und auf jeden Fall Sprachanzeige erstatten.
23:34Das war Einbruch und Sachbeschädigung.
23:37Aber wie wollen wir denen das beweisen?
23:40Wollen Sie nicht doch nochmal mit denen reden? Mir erschienen sie ganz vernünftig.
23:43Wir können gerne tauschen, Frau Dr. Mertens.
23:45Ich verarzte den Marabou und Sie kümmern sich darum, dass die Schuldigen gefunden werden.
23:50Haben Sie inzwischen Don Chung operiert?
23:52Nein, habe ich nicht.
23:54Habe ich mich denn wirklich so missverständlich ausgedrückt?
23:58Selbstverständlich bereite ich die Operation vor. Aber jetzt kümmere ich mich um den Patienten hier.
24:02Machen Sie das.
24:05Ich gehe mal zu den Marabous.
24:06Also ich würde da nicht alleine reingehen.
24:08Warum nicht?
24:09Die Marabous sind in der Balzzeit. Da lassen die niemanden an sich ran.
24:13Deshalb haben sie auch die Eindringlinge so furchtlos in die Flucht geschlagen.
24:17Was machen wir jetzt?
24:18Ich sehe mir das jetzt mal genauer an.
24:20Aber Vorsicht, die hacken immer zuerst auf die Augen.
24:27Na, Bruno, kann ich sagen, du wärst verletzt.
24:32Sieht nicht schlimm aus.
24:35Lass dich mal genauer ansehen, hm?
24:37Keine Angst, mein Schatz.
24:39Keine Angst, mein Schatz. Lass dich ansehen. Ist gut. Ist gut.
24:46Nee, das sieht ganz in Ordnung aus.
24:49Wir beobachten ihn eine Weile.
24:53Und die anderen?
24:54Alles okay.
24:56Gut, danke.
25:06Georg, bin da.
25:10Georg?
25:11Georg?
25:16Die Entzündung geht einfach nicht zurück. Es bleibt uns keine andere Wahl.
25:21Bereiten Sie schon mal den Flaschenzug und die Hängegurte vor.
25:24Wir können sie nicht hinlegen, sonst steht sie uns nicht wieder auf.
25:26Eigentlich bräuchten wir ein bisschen Zeit, dass sie sich daran gewöhnt, aber die haben wir nicht.
25:30Brauchen Sie irgendwelche besonderen Instrumente?
25:32Skalpelle in allen Größen, Betäubungsmittel und...
25:37Ja, wir betäuben sie auch noch lokal.
25:47Hallo.
25:48Hallo.
25:49Ich wollte nach unserem alten Mädchen sehen. Wie geht's ihr denn?
25:54Leider immer noch nicht besser. Wir werden sie jetzt operieren, auch wenn's noch so riskant ist.
25:59Darf ich zu ihr?
26:00Ja, ja, klar. Deshalb hab ich dich ja gebeten, zu kommen.
26:09Ein Jahr durch, dann schon.
26:11Aber keine Lust, mich von dir zu verabschieden.
26:19Und du siehst keine andere Möglichkeit?
26:22Wenn du mir verraten kannst, wie sie auf einem Schlag 300 Kilo verlieren kann, ohne sich zu bewegen?
26:28Oskar-Sanje soll gut für die Durchblutung sein.
26:30Ein altes Heilmittel, aber doch nicht für Dickhäuter.
26:34Don Chung hatte ein Lieblingsspiel, das war vor deiner Zeit.
26:37Besuch mir mal ein paar Wasserbälle.
26:39Elefanten haben ein phänomenales Gedächtnis.
26:43Frau Sommer, holen Sie doch ein paar Wasserbälle.
26:45Gerne.
26:59Oh Gott.
27:00Ach, hallo Steven.
27:03Nein, nein, du störst nicht. Ich arbeite gerade an deinem Bild. Was gibt's denn?
27:08Nein, red nur. Ich hab Zeit.
27:16Steven, tu nichts Unüberlegtes.
27:19Ja, ich komm jetzt gleich. In das kleine Café bei der Hochschule.
27:24Ja, und Steven?
27:27Keine Dummheiten.
27:33Auch für das Gebiertel, die in der make- hayhaare Hayцев skyet, die auf der Stela des perfecteten Popむ.
27:33Auch für dissipiert wird man über die Moment.
27:44Und dann zum nächsten Mal.
27:44Ja, ich soll es ein gewartet.
27:44Ja, ich soll es sein.
27:46Aber ich soll es einen schönen bekommen.
27:48Ja, ich soll es sein.
27:48Nein, ich soll esambre.
27:53Nein, Mann, denn du sollest du werden?
28:07Das funktioniert doch.
28:09Und Sie glauben nicht, dass ihr das wehtut?
28:11Ach was, sonst würde sie das doch nicht tun.
28:14Und wenn es nicht hilft, dann hat er sie wenigstens nochmal Spaß.
28:21Nein, das gibt es doch nicht.
28:23Toll!
28:29Danke.
28:45Frau Sommer, Sie haben doch auch so ein Flugblatt bekommen.
28:50Ich habe meins leider entsorgt.
28:52Brauchen Sie das als Beweismittel?
28:54Ich bin ganz Ihrer Meinung.
28:55Gegen diese Chaoten muss man hart durchgehalten.
28:57Da ist Frau Dr. Merkens viel zu verständnisvoll.
29:00Naja, irgendwie hat sie vielleicht doch recht.
29:02Konfrontation macht es auch nicht besser.
29:04Ich habe vor, zu diesen Jugendlichen zu fahren,
29:07ehe sie noch mehr kriminellen Unsinn verzapfen.
29:09Vielleicht steht da irgendeine Adresse drauf.
29:11Sie nennen sich Freiwild.
29:13Meierstraße 11.
29:15Hätten Sie was dagegen, wenn ich mitkomme?
29:16Wenn Sie wollen.
29:17Aber es kann ziemlich ungemütlich werden.
29:20Kommen Sie.
29:29Charlotte?
29:37Charlotte?
29:41Charlotte?
29:46Musste nochmal weg, kann spät werden.
30:03Das muss es sein.
30:06Hier, Knast zu.
30:08Abschalten überall.
30:13Du, wir wollen das nächste Woche mit den Freiburgern treffen.
30:17Ja.
30:18Ja, wegen der Orang-Utans und der Brandrodung in Sumatra.
30:25Genau.
30:26Das musst du dir vorstellen, Alter.
30:28Es sind schon über 60 Prozent gerodelt.
30:31Tag, rufen wir an.
30:32Tag.
30:33Leute, wir haben Besuch.
30:36Was waren Sie denn?
30:38Mit euch reden.
30:39Es geht um den Einbruch im Zoo.
30:43Also muss ich euch wirklich erst anzeigen.
30:47Was war denn die Unterstellung?
30:48Ich hatte gehofft, ihr kommt auch anders zu von uns.
30:50Falls ihr mich überhaupt ausreden lasst.
30:54Das wird doch wieder nur das übliche Gesülze.
30:56Das kennen wir so genau.
31:00Hey, jetzt hört doch mal zu, ihr Ignoranten.
31:03Okay.
31:04Okay.
31:04Was haben Sie uns denn zu erzählen?
31:06Dass wir im Grunde auf derselben Seite stehen.
31:09Und dass ich verstehe, dass ihr euch Gedanken macht.
31:13Ihr setzt euch für Tiere ein.
31:16Dasselbe machen wir.
31:18Ach so.
31:20Lächerlich.
31:21Ich mache euch einen Vorschlag.
31:24Ihr kommt zu uns in den Zoo.
31:26Und wenn ihr dann immer noch Zweifel an unserer Arbeit habt,
31:29verteilt weiter eure Flugblätter.
31:31Also, morgen um drei am Haupteingang.
31:35Okay.
31:36Also dann, bis morgen.
31:45Wenn die morgen nicht als Feindlinge dastehen wollen,
31:47dann müssen die einfach auftauchen.
31:49Ich bewundere ihre Geduld.
31:51Man muss eben den richtigen Tonfall treffen.
31:53Das haben sie.
31:54Ich glaube, das Wichtigste bei Jugendlichen ist,
31:56dass man sie begeistert.
31:58Das können sie.
31:59Wenn Sie das sagen.
32:01Sie sind ja auch nicht viel älter.
32:03Ja, ein bisschen schon.
32:07Jedenfalls vielen Dank für Ihre Hilfe.
32:09Das war doch selbstverständlich.
32:11Sagen Sie,
32:13haben Sie noch Lust auf ein Glas Wein?
32:15Oder warten Frau und Kinder auf Sie?
32:16Nein.
32:17Und ich wüsste auch nicht,
32:18was ich mit dem angebrochenen Abend noch anfangen sollte.
32:23Jetzt kann die Frau vom Jugendamt kommen.
32:28Vielleicht ein bisschen zu aufgeräumt.
32:32Wir wissen ja nicht, worauf die achten.
32:36Ja, wir werden ja nicht nur unseren Tapeten bewertet,
32:39oder ob wir den Müll trennen.
32:41Ein paar Äußerlichkeiten werden schon zählen.
32:44Sonst könnten Sie sich den Besuch ja sparen.
32:48Die Hauptsache ist doch,
32:49dass dieses kleine Kind sich bei uns wohlfühlt.
32:52Unsere Kinder haben sich noch nicht beschwert.
32:55Den sind wir höchstens zu uncool.
32:59Die Wäsche.
33:01Ah ja, die werde ich gerade nehmen.
33:02Nein.
33:03Wollen wir dem beweisen,
33:04dass wir Putztapel sind
33:05oder ein tolles Paar?
33:07Ein tolles Paar?
33:08Ja.
33:10Rebecca lässt fragen,
33:11ob wir den Staubsauger haben können.
33:12Der steht gleich um die Ecke.
33:14Danke.
33:15Ein tüchtiger Helfer, diese Lars.
33:18Den hat sie doch völlig um den Finger gewickelt.
33:21Mhm.
33:23Jetzt trinken wir ein schönes Glas Wein.
33:25Das haben wir uns verdient.
33:40Kann ich dich jetzt wirklich allein lassen?
33:42Mhm.
33:45Dein Mann wartet sicher schon.
33:51Wenn du mich brauchst, ruf an.
33:53Versprochen.
33:54Bist eine tolle Frau Charlotte.
34:07Warum lebt ein Mann wie Sie eigentlich allein?
34:10Gute Frage.
34:12Und Sie?
34:12Haben Sie keine Familie?
34:14Doch.
34:15Vater, Mutter, Geschwister.
34:19Kein Mann.
34:20Nein.
34:21Die meisten waren bis jetzt eine echte Enttäuschung.
34:23Aber ich hoffe, dass es nicht so bleibt.
34:25Ganz sicher nicht.
34:28Ach, aber ich erwarte ein bisschen mehr vom Leben als nur ein Ehemann.
34:32Ich möchte beruflich Fuß fassen.
34:35Und ich möchte nicht ewig als Tierarzthelferin arbeiten.
34:39Macht Ihnen denn die Arbeit im Zoo keinen Spaß?
34:41Doch, sehr sogar.
34:43Aber ich habe Tiermedizin studiert.
34:45Und Frau Dr. Mertens behandelt mich immer noch wie eine Anfängerin.
34:49Ich muss mit Dong-Chung Fußball spielen.
34:52Fußball?
34:53Ich denke, Frau Dr. Mertens hat den Elefanten heute operieren.
34:57Tja, Sie wissen doch, wie sie ist.
35:00Sie wird es erst mal mit einer Bewegungstherapie versuchen.
35:04Ich hatte doch eine klare Anweisung gegeben.
35:07Ich bin ganz Ihrer Meinung.
35:09Aber ich bin nur die Assistentin.
35:13Wissen Sie, was mir an Ihnen gefällt?
35:15Dass ich Ihnen nicht ständig widerspreche.
35:20Tschüss.
35:35Du hast also schon gegessen?
35:38Ich esse meist vor Mitternacht.
35:42Aber offenbar bist du ja in unserem Familienleben nicht mehr interessiert.
35:46Das Gleiche kann ich von dir auch sagen.
35:48Wo warst du zum Beispiel heute Nachmittag? Im Zoo?
35:51Ja, bei Dong-Chung.
35:55Und? Hat sie dich wiedererkannt?
35:57Ja, denke schon.
36:00Und wo warst du?
36:03Steven hatte mich angerufen.
36:05Seine Freundin hat ihn verlassen.
36:08Musst du ihm erst mal Trost und Beistand spenden.
36:11Hat aber ziemlich lange gedauert.
36:14Musst du ihn erst mal aufbauen und ein paar Tipps geben,
36:16wie er sie wieder zurückerobern kann.
36:19Ach nee.
36:20Kannst du mir die vielleicht auch mal verraten?
36:23Ja.
36:24Sei charmant, aufmerksam.
36:27Glaube ihr, höre ihr zu.
36:29Bring sie zum Lachen und helfe ihr aus den Schuhen.
36:37Warum musst du dir auch diese Schüchen kaufen?
36:41Na, weil sie schick sind.
36:42Was glaubst du denn?
36:50So.
36:51Jetzt massieren.
36:54Die Füße.
37:00Und wie kommen Sie jetzt nach Hause?
37:03Zum Taxi natürlich.
37:05Ich glaube, da vorne kommt eins.
37:08Taxi?
37:11Vielen Dank für den schönen Abend.
37:13Bis morgen.
37:14Bis morgen.
37:16Bis morgen.
37:33Willst du einen Kaffee?
37:34Na, gerne.
37:36Na, bin verstanden.
37:37Sieht toll aus.
37:38Ja.
37:49Ich mach auf.
37:51Ich komm sofort.
37:59Guten Tag.
38:00Guten Tag.
38:01Sie haben doch meinen Brief bekommen.
38:03Ja, ja, alles gut.
38:04Kommen Sie wieder rein.
38:05Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?
38:07Äh, nein danke.
38:08Ich möchte mir nur einen Überblick verschaffen.
38:11Ja, dann fangen wir doch da an.
38:13Das ist die Küche.
38:21Becker, aufwachen.
38:25Lars, was machst du denn hier?
38:27Es war gestern schon so spät.
38:29Ist das ein Grund?
38:31Zieht euch sofort an und du verschwindest unauffällig.
38:35Beeilt euch.
38:41Und da hinten hätten wir noch das Arbeitszimmer.
38:43Vielen Dank, aber ich möchte wirklich nur die Kinderzimmer sehen.
38:46Und manche Eltern meinen ja, eine Kammer sei ausreichend für die Kinder.
38:49Hauptsache steht ein Fernseher drin.
38:52Ach, guten Tag, Frau Merkens.
38:53Guten Tag, freut mich sehr.
38:55Ich wollte nur einen Blick in Ihre Kinderzimmer werfen.
38:58Ja, ist selbstverständlich.
39:00Wir haben nur geschwüst.
39:05Äh, sind das Ihre Kinder?
39:08Nicht ganz.
39:12Das ist Lars, Rebekkas Freund.
39:17Ich denke, wir unterbrechen den Besuch jetzt besser.
39:19Wir haben hier ein Problem.
39:20Es ist nämlich das erste Mal, dass ein junger Mann bei unserer Tochter übernachtet.
39:26Das sollten wir vielleicht lieber mit ihr alleine besprechen.
39:30In aller Ruhe.
39:31Vielleicht machen wir einfach einen neuen Termin.
39:33Entschuldigung.
39:34Das wird nicht nötig sein.
39:36Wiedersehen.
39:37Auf Wiedersehen.
39:39Auf Wiedersehen, Kinder.
39:42Es ist echt nichts passiert.
39:44Wirklich nicht.
39:47Jetzt haben wir einen ganz tollen Eindruck gemacht.
39:51Ja, geh doch einfach schon mal vor.
39:54Bis nachher.
39:56Ja, ciao.
39:57Na, wirklich gewusst.
39:59Na ja, ich hätte schon mehr gewollt.
40:02Aber Lars hat also seine Prinzipien.
40:04Ja klar, die Prinzipien kenne ich.
40:05In dem Alter war ich auch mal.
40:07Deck doch einfach schon mal den Tisch.
40:11Sie hätte schon mehr gewollt.
40:13Ja.
40:14Gott, die wird erwachsen, oder?
40:28Na, Sie haben wohl gedacht, wir schneifen.
40:30Ehrlich gesagt, ja.
40:32Na dann, freuen wir mal.
40:34Okay.
41:00Das sind unsere asiatischen Elefanten.
41:03Der Bulle mit den markanten Stoßzähnen, Mutter und Tochter.
41:08Die Kleine wurde hier bei uns geboren.
41:11Weiter geht's.
41:41Zum Beispiel da drüben.
41:42Die sind die Säbelantilope.
41:44Die hat die Weltnaturschutzunion als in der Wildnis nicht mehr vorkommend eingestuft.
41:49Die letzten 3500 Tiere leben ausschließlich in Zoos.
41:54Unser Zoo unterstützt auch Tierparkprojekte in der dritten Welt.
41:59Wir schicken Berater dort hin, helfen beim Naturschutz.
42:02Das wäre doch auch eine Perspektive für euch.
42:05Oder habt ihr alle schon einen Ausbildungsplatz?
42:13Naja, könnte man ja mal drüber nachdenken.
42:17So langsam verstehen wir uns.
42:19So was kommt nie wieder vor, versprochen.
42:21Gut, dann verzichte ich auf deine Anzeige.
42:25Und ihr leistet 100 Stunden freiwillige Arbeit im Zoo.
42:29Was soll ich so in der Hochschule?
42:31100 Stunden. Einverstanden?
42:35Musst du gar nicht in die Hochschule?
42:38Nein.
42:39Ich hab halt keine Vorlesung.
42:42Ich kann mich den ganzen Tag um dich kümmern.
42:51Und warum tust du's dann nicht?
42:59Bestimmt, Frau Marschke.
43:09Guten Tag.
43:10Guten Tag.
43:11Jetzt für Ihre Frau.
43:13Aha, danke schön.
43:14Einen schönen Tag noch.
43:16Danke.
43:17Charlotte!
43:23Ja!
43:30Rote Rosen für die Dame.
43:32Für mich?
43:35Och, von Steven.
43:37Ich wollte mich nur bei dir bedanken für deinen Trost, Beistand und guten Rat.
43:42Wir sind wieder ein Paar.
43:43Och, schön.
43:56Ich wollte mich nur erkundigen, wie's dann schon geht.
44:00Sehen Sie doch.
44:01Sie bewegt sich wieder und die Entzündung geht zurück.
44:04Sie haben also nicht das Problem?
44:05Nein.
44:06Na ja, der Erfolg heiligt die Mittel.
44:09Gute Idee übrigens mit dem Wasserball.
44:11Von meinem Vater.
44:1340 Jahre Zuerfahrung.
44:16Sagen Sie, Sie haben die
44:18Töten Sie sich, Herr Kahn.
44:22Ich denke da an eine Publikation.
44:25Ich denke da an eine Publikation, besonders für junge Leute.
44:26Die sollen sich ein wirkliches Bild von unserer Arbeit machen.
44:29Ich hab schon davon gehört, Sie haben den Flugblattverteilern den Zug gezeigt.
44:33Ja, das sind durchaus aufgeschlossene junge Leute.
44:36Aber so etwas müsste natürlich unterhaltsam geschrieben werden und dazu fehlt mir leider die Zeit.
44:41Fragen Sie ihn doch selbst.
44:45Danke.
44:57Was wird es denn wohl gewesen sein mit unserer Adoption?
45:03Und jetzt warte erst mal ab.
45:08Vielleicht können wir Sie ja überzeugen, noch einen zweiten Hausbesuch zu machen.
45:14Wiedersehen.
45:16Tschüss.
45:19Ah, hallo, kommen Sie rein.
45:23Sie können sich sicher vorstellen, weshalb ich Sie nochmal hierher bestellt habe.
45:28Der missglückte Hausbesuch.
45:30Wir haben einen tollen Eindruck, ob Sie gemacht haben.
45:32Tja, die Situation war schon etwas eigenwillig.
45:35Aber ich fand es ungewöhnlich, wie Sie damit umgegangen sind.
45:38Wissen Sie, ich habe auch eine Tochter im Alter von ihrer Rebecca.
45:42Und ich kann Ihnen nur versichern, bei uns wäre die Hölle los gewesen.
45:46Mein Mann wäre explodiert, ich hätte einen Nervenzusammenbruch bekommen und werden bestimmt drei Tage nicht mehr miteinander gesprochen.
45:53Ein Kind, das so ausgeglichene und verständnisvolle Eltern hat, wie Sie.
45:58Das kann man nur beglückwünschen.
46:03Ich werde Ihren Adoptionsantrag befürworten.
46:06Bitte, nehmen Sie Platz.
46:17Das stimmt so.
46:22Schatz.
46:27Weißt du, was wir jetzt machen?
46:28Wir fahren sofort zum Standesamt, bestellen das Aufgebot.
46:30Komm, jetzt.
46:32Tschüss.
46:32Bis zum nächsten Mal.
47:05Bis zum nächsten Mal.