- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Vielen Dank.
00:39Vielen Dank.
01:00Was ist denn?
01:1298, 96, 2003.
01:17Hi, Dr. Matthias Lenz.
01:24Eigenartig.
01:26Ganz langsam, ja.
01:29Es wird doch jeden Tag besser.
01:32Und wann kann ich wieder trainieren?
01:34Da wirst du sicher noch ein paar Wochen warten müssen.
01:38So lange?
01:40Ja, ansonsten kann es mit deiner Fußballkarriere ganz schnell vorbei sein.
01:44Versprichst du mir, dass du dich daran hältst?
01:47Muss ich ja wohl.
01:49Papa würde mich am liebsten gleich vom Internat nehmen.
01:52Ich bin froh, dass es dich gibt.
01:54Und wir sind froh, dass es dich gibt.
01:56Wir sind stolz auf dich.
01:59Ja?
02:00Ist die groß genug?
02:02Ja, die ist super.
02:03Ja, ich komme.
02:04Ich muss los.
02:07Das ist heute Abend.
02:08Ja.
02:09Ist irgendwas?
02:11Alles gut.
02:12Du hättest ihn gerne noch länger hier behalten, stimmt's?
02:16Ja, ich auch.
02:17Rebecca, wenn ich dich bei der Schule absetzen soll, musst du dich beeilen.
02:19Komm.
02:20Bis dann.
02:21Tschüssi.
02:24Tschüssi.
02:25Tschüss.
02:26Auf.
02:27Auf.
02:29Auf.
02:32Auf.
02:37Das Ding drücken Sie an die Scheibe, dann den Hebel runterschieben.
02:41Dann können Sie sich mit der Hand an die Scheibe festhalten.
02:44Mit der anderen machen Sie sich sauber.
02:45Die Viecher, die kommen aber vorher noch aus dem Becken, ja?
02:48Ja, keine Angst, die tun ja nichts.
02:50Das sind alles Weibchen.
02:51Die sind harmlos.
02:52Und der Bulle, der ist im Stall.
02:54Ihr wart in Gottes Ohr.
02:56Ja, dann viel Glück, hm?
02:58Ah, Herr Dr. Fehrmann.
03:02So ein Schiss hat er schon lange nicht mehr.
03:04Das hat der frühen Kollege vom Tauchclub Leipzig gemacht, aber der ist krank.
03:08Und der hier, der nennt sich Professionell Diving Instructor.
03:12Er macht sich wegen Parobten in die Hose.
03:15Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie Sie sich im Haifischbecken beinahe in die Hose gemacht haben, Herr Weidner.
03:21Ich?
03:21Naja, da waren Haie drin.
03:23Das ist ja wohl was anderes.
03:25Ich würde hier sofort reingehen.
03:27Dann können Sie das ja beim nächsten Mal übernehmen.
03:29Dann würden wir auch noch Geld sparen.
03:31Ich muss leider weiter.
03:32Dann können Sie das ja beim nächsten Mal übernehmen.
04:15Ja, so eine Wurmkur schlägt eben nicht immer beim ersten Versuch an.
04:19Ist ja gut, ist ja gut.
04:20Du schaust schon viel besser aus, ne?
04:23Längst nicht mehr so mager.
04:24Haben Sie ihn gewogen?
04:26Noch nicht.
04:27Na, komm mal her.
04:27Komm mal her.
04:28Hey, gut ist, gut ist, gut ist, gut ist, gut, Schatz.
04:30Komm her.
04:38Aber nur 20 Gramm mehr.
04:40Na, immerhin.
04:43Geben Sie ihm noch eine doppelte Portion von seinem Kraftmix und hinterher zur Belohnung ein bisschen frisches Obst.
04:48Mhm, mach ich.
04:56Lass los, mein Freund.
05:12Hey, was ist denn los?
05:15Nicht mit mir.
05:17Ich bin doch nicht.
05:18Ich bin doch nicht lebensmüde.
05:20Nee, Sie haben doch Ihre Arbeit doch gar nicht erledigt.
05:22Du kannst einen anderen Dumpen suchen.
05:23Was ist denn passiert?
05:28Und, wer soll jetzt die Scheibe fertig putzen?
05:38Der Taucher ist weg.
05:39Wie, weg?
05:41Ist er nicht mehr aufgetaucht?
05:42Er meinte, wäre nicht lebensmüde, der Hund wegwache.
05:46Dann gehen Sie jetzt eben in das Becken rein und säubern die Scheiben selber.
05:50Ich?
05:51Haben Sie nicht gesagt, dass Sie jederzeit zu den Seebären reingehen würden?
05:55Oder trauen Sie sich doch nicht?
05:58Doch, ich gehe schon rein.
06:00Ich wollte das nur mit Ihnen abstimmen.
06:05Na, dann ran an die Arbeit.
06:33Christoph Lenz, ich bin zur Zeit nicht zu erreichen.
06:34Bitte hinterlassen Sie meine Nachricht.
06:48Ich gehe dann.
06:49Warte, ich komme mit.
06:51In den Zoo?
06:53Ja.
06:56Hast du denn gar keine Vorlesung?
06:58Wir machen Naturstudien.
07:00Die male ich im Zoo.
07:02Passt doch alles wunderbar.
07:07Danke.
07:10Dafür, dass du nur eine halbe Stelle als Kurator hast, lässt du dich von Dr. Fehrmann ziemlich einspannen.
07:15Ich wollte heute nur die China-Reisen mit ihm besprechen.
07:18Ach, und die ganzen Hochzeitsvorbereitungen bleiben an Susanne und an mir hängen?
07:22Fährst du nicht nach Italien?
07:24Ja, aber nur für ein paar Tage.
07:30Ja, was gibt's?
07:32Ähm, Herr Weidner noch mal.
07:33Was ist denn jetzt schon wieder?
07:35Soll reinkommen.
07:36Vielleicht kommen Sie besser raus.
07:41Möchten Sie vielleicht einen Tee?
07:43Gern.
07:45Was ist passiert?
07:46Eine von denen hat mich angegriffen.
07:48Wer hat sie angegriffen?
07:50Eine von den Seebärinnen.
07:51Beim Saubermachen der Scheibe.
07:53Sind Sie verletzt?
07:54Der Biss ging durch den Anzug.
07:57Zum Glück bluten Sie nicht.
07:59Sowas habe ich noch nicht erlebt.
08:01Bitte schön.
08:02Jetzt beruhigen Sie sich erst mal.
08:05Frau Wittig, verbinden Sie mich mit Dr. Mertens.
08:07Die soll sich das Tier mal ansehen.
08:09Natürlich.
08:13Sie hat bestimmt nur gespielt.
08:16Wenn die sie wirklich angegriffen hätte,
08:17dann wäre das nicht nur ein Riss in Ihrem Taucheranzug.
08:20Also ich weiß nicht, ob ich da noch mal reingehe.
08:22Wenn Sie wollen, mache ich das.
08:23Ich habe einen Tauchschein.
08:24Ich werde zwar schon ewig nicht mehr tauchen,
08:25aber es ist doch hier höchstens drei Meter tief.
08:29Sie wollen da wirklich rein?
08:30Wenn Sie sich nicht trauen.
08:32Setzen Sie ihn nicht so unter Druck.
08:34Lassen Sie mal, Frau Dr. Mertens.
08:36Für die Bisse hier im Zoo bin ich zuständig.
08:38Oder?
09:26Am Eingang können die Besucher lebende Hühner oder Enten kaufen.
09:30Die werfen Sie dann den Tigern vor und haben ihren Spaß daran.
09:34Ja, ich weiß.
09:35Die verfüttern sogar lebende Kühe.
09:38Und Sie glauben, wenn ich da hinkomme,
09:40dann geben die Chinesen dieses Volksvergnügen einfach so auf.
09:42Ja, das wird natürlich ein hartes Stück Überzeugungsarbeit werden.
09:46Aber China will ja in den Weltzooverband.
09:51Was ist denn jetzt schon wieder?
09:52Es geht nochmal um Herrn Weidner.
09:53Ist ihm was passiert?
09:54Diesmal ist es wirklich ernst versommert angerufen.
09:56Er ist richtig gebissen worden.
09:57Verdammt.
09:58Das hat mir gerade noch gefehlt.
10:04Ich kann entschuldigen Sie, dass ich Sie nicht ernst genommen habe.
10:09Ist es schlimm?
10:10Es geht schon wieder.
10:12Ich hoffe, Sie glauben mir jetzt.
10:14Sie sind nochmal reingegangen.
10:16Freiwillig.
10:17Naja, für den Zoo ist mir kein Opfer zu groß.
10:20Dass ein Seebeerenweibchen einen Pfleger angreift,
10:22habe ich noch nicht erlebt.
10:23Ich auch nicht.
10:24Wissen Sie denn wenigstens, welches der Tiere es war?
10:27Ja, Diana.
10:29Ich sehe Sie mir gleich mal an.
10:35Herr Weidner, Sie machen Sachen.
10:43Die Zähne sind vollzählig und auch gesund.
10:48Der Fisch, den Sie den Seebeeren geben, der ist salzhaltig genug und frisch.
10:52Ja, das sind Ordnung.
10:54Das kontrollieren wir.
10:55Ein zu geringer Natriumspiegel im Blut kann zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen,
10:59aber auch zu Wesensveränderungen und Verhaltensstörungen.
11:02Das Natrium beziehen die Tiere aus dem Meersalz.
11:05Wenn Sie nicht im Meer schwimmeln aus der Nahrung.
11:07Aber Sie waschen den Fisch doch nicht unter fließendem Wasser, oder?
11:10Natürlich nicht.
11:11Dann wäre das Salz weg.
11:14Wir brauchen unbedingt ein Blutbild.
11:23Und?
11:24Wie sieht es aus?
11:25Körpertemperatur, Puls und Atmung sind völlig normal.
11:28Also keine Anzeichen einer Infektion.
11:30Das könnte ein Natriummangel sein, aber das werden wir gleich feststellen.
11:33Danke, brav warst du.
11:35Das sollte reichen.
11:37Vielleicht ist sie ja trächtig.
11:39Sie meinen, Ihre Reizbarkeit ist hormonbedingt?
11:42Diana, die Göttin der Jagd.
11:44Also was mich betrifft, macht sie ihrem Namen alle Ehre.
11:51Was ist eigentlich mit der Adoption?
11:52Habt ihr euch inzwischen entschieden?
11:55Die Organisation, die für die Adoption zuständig ist,
11:58besteht darauf, dass ein Elternteil zu Hause bleibt.
12:01Du willst doch nicht etwa deinen Beruf aufgeben.
12:04Wenn das die entscheidende Frage ist,
12:06Beruf oder Kind.
12:14Hör mal, Susanne, das klingt zwar etwas altmodisch,
12:17aber, naja,
12:18deine Mutter und ich, wir haben uns überlegt.
12:22Hörst du mir gar nicht zu?
12:24Ja, doch, sicher.
12:25Wie wär's, wenn wir als Eltern der Braut
12:28die Kosten für eure Hochzeit übernehmen?
12:31Das kommt überhaupt nicht in Frage.
12:32Das wär unser Hochzeitsgeschenk.
12:34Ich mein, ihr habt doch genügend Kosten.
12:36Ich weiß nicht.
12:38Ach so.
12:41Angenommen?
12:42Ja.
12:44Ich hoffe, ich kann mich revanchieren.
12:46Dafür sind Eltern doch da.
12:49Deine Mutter ist überglücklich, dass ihr heiratet.
12:52Oder habt ihr euch das anders überlegt?
12:55Nein.
12:56Wie kommst du darauf?
12:59Siehst so nachdenklich aus.
13:00Ja, ich hab ja auch noch ein paar andere Sorgen.
13:03Wer hat hier Sorgen?
13:06Niemand.
13:06Hallo, Susanne.
13:08Das sieht ja toll aus.
13:11Ja, weiß nicht.
13:12Hallo.
13:14Ach, André.
13:16Hallo.
13:17Na, auch fleißig?
13:18Ja.
13:19Darf ich dir meinen Mann und meine Tochter vorstellen?
13:22Freut mich, hallo.
13:23André Eichhardt.
13:24Hallo.
13:25Hallo.
13:26Ein Kommilitone.
13:27Ich muss noch rüber zu den Flamingos.
13:29ein bisschen was Filigranes zeichnen.
13:31Ah ja, und vergiss die Party nicht, ja?
13:33Nein.
13:34Tschüss.
13:34Tschüss.
13:35Was denn für eine Party?
13:37Das passiert jetzt ständig.
13:39Aber deine Mutter hat mir jeden Anflug von Eifersucht verboten.
13:43Dein Vater hat eine kleine Krise,
13:45weil ich demnächst mit diesen jungen Burschen
13:47auf eine Studienfahrt nach Italien gehe.
13:49Ne?
13:49Ach so.
13:55Ja?
13:56Entschuldigung, aber Ihre Sekretärin war nicht da.
13:59Frau Wittig macht heute mal pünktlich Feierabend.
14:02Äh, was gibt's?
14:04Sie haben doch mal gesagt,
14:06dass Sie mir bei meinem Dissertationsthema helfen wollen.
14:09Naja, und da bin ich.
14:12Offensichtlich.
14:14Ich habe mir gedacht,
14:15dass Sie sicher über etwas schreiben wollen,
14:18das mit dem Zoo zu tun hat.
14:20Unbedingt.
14:21Bitte.
14:22Dank.
14:24Wie wäre es mit einer vergleichenden Untersuchung
14:29zwischen Erkrankungsrisiko und moderner Zootierhaltung?
14:33Das klingt sehr gut.
14:35Wobei, naja, andererseits...
14:37Na ja, ich habe Ihnen doch erzählt,
14:39wenn ich meinen Doktortutel habe,
14:40will ich natürlich als Tierärztin arbeiten.
14:43Und wenn ich über Ihren zu schreibe,
14:46na ja, und dann anschließend woanders arbeite, dann...
14:49Tja, zaubern kann ich leider nicht.
14:51Ich glaube nicht,
14:52dass man mir eine zusätzliche Tierarztstelle bewilligt.
14:55Vielleicht könnte ich Dr. Mertens vertreten.
14:58Als Urlaubsvertretung?
14:59Warum nicht?
15:00Nein.
15:01Ich meine natürlich, wenn sie aufhört.
15:05Aufhören?
15:06Wissen Sie das nicht?
15:07Frau Dr. Mertens will ein Kind adoptieren.
15:11Davon hat sie mir nichts gesagt.
15:13Ich habe das auch nur so am Rande mitbekommen.
15:15Das ist ja interessant.
15:19Von mir wissen Sie das aber nicht.
15:23Hallo.
15:25Wo sind denn die Kinder?
15:28Die sind mit Murphy spazieren.
15:32Hier mein Schatz.
15:34Danke.
15:35Du warst heute Morgen so komisch.
15:37Christoph, hast du Geheimnisse von mir?
15:40Wie kommst du darauf?
15:42Kann das sein, dass du Verwandte in Magdeburg hast?
15:45Nicht, dass ich wüsste.
15:47Wer ist Matthias Lenz?
15:55Den habe ich heute Morgen im Keller gefunden.
15:59Was hast du in meinen Sachen zu suchen?
16:02Ich habe nicht in deinen Sachen gesucht.
16:04Ich habe Jonas Reisetasche aus dem Regal geholt
16:07und da kam mir dieser Karton mit den Briefen entgegen.
16:10Hey.
16:12Christoph.
16:13Wer ist dieser Matthias Lenz?
16:15Er ist mein Erzeuger, mehr nicht.
16:18Dein Vater lebt noch.
16:19Für mich ist er gestorben
16:20und ich habe keine Lust mehr darüber zu reden.
16:22Mehr hast du dazu nicht zu sagen?
16:24Nein.
16:25Akzeptiere das bitte.
16:36Danke fürs Benehmen.
16:38Keine Ursachen.
16:39Lacki auf dem Weg.
16:41Zur Epidemiologie von Zoonosen
16:44erscheinen übrigens jährlich Statistiken.
16:46Die einzuarbeiten, wäre sicherlich interessant.
16:50Ich weiß auch nicht,
16:51ob das in Relation mit der entsprechenden Tierhaltung
16:53schon mal erfasst worden ist.
16:55Mit Ihrer Arbeit würden Sie jedenfalls...
16:57Eigentlich würden Sie mich doch jetzt viel lieber küssen.
17:00Wie bitte?
17:01Drittes Fachsemester Biarchemie.
17:04Das Gehirn wertet körpersprachliche Signale aus,
17:07Neuronen werden angeregt,
17:09das limbische System aktiviert
17:10und der Hypothalamus produziert Dopamin.
17:13Das Ganze nennt sich Liebe, Lust und Leidenschaft.
17:18Das einzige Mittel dagegen heißt Vernunft.
17:21Sie sind meine Angestellte
17:23und außerdem viel zu Juck für mich.
17:26Das muss ja keiner wissen,
17:27wenn Sie mal unvernünftig sind.
17:30Ich denke, es ist besser,
17:32wenn wir uns jetzt verabschieden.
17:35Guten Nacht.
17:38Guten Nacht.
17:42between
17:54Giao
18:03Musik
18:28So, besprochen es gar noch eine gute Reise
18:30Bis Berlin sind ja nur zwei Stunden
18:32Denk an die Abmachung
18:33Jeden Tag physio und zwei Wochen lang kein Fußballtraining
18:36Ja, versprochen
18:37So, tschüss Bruderherz
18:39Tschüssi
18:40Wir müssen los, wir sind spät dran
18:42Ja, fahrt vorsichtig
18:44Es gibt noch einen Abschiedskuss
18:47Passt auf euch auf
18:55Tschüssi
19:33Musik
20:14Ich muss nur mal kurz telefonieren, ja?
20:20Ich kriege einen Wagen, Herr Sommer
20:21Hallo Frau Sommer, Mertens hier
20:24Ich wollte mal hören, wie die Blutwerte der Seebeeren sind
20:27Och, ich habe ganz vergessen, im Labor anzurufen
20:31Das ist nicht sehr professionell, Frau Sommer
20:33Machen Sie das bitte sofort
20:35Mach ich
20:36Bis später
20:38Nicht sehr professionell
20:40Naja, du wirst schon noch sehen
20:42Guten Morgen, Frau Sommer
20:44Guten Morgen
20:45Wo ist denn Frau Mertens?
20:47Ach, die hat doch mal wieder einen halben Tag Urlaub
20:49Achso, ja, habe ich ganz vergessen
20:50Äh, wissen Sie denn schon, was unserer angriffslustigen Seebeeren fehlt?
20:54Nein, aber ich wollte gerade im Labor anrufen
20:58Sagen Sie
21:00Sind Sie sauer auf mich?
21:02Wieso?
21:03Gegen gestern Abend
21:04Ach, habe ich schon vergessen
21:06Ich könnte es wieder gut machen
21:08Ich habe heute Geburtstag
21:09Herzlichen Glückwunsch
21:11Als Ihr Arbeitgeber hätte ich das eigentlich lösen müssen
21:13Ach was
21:14Sie haben so viele Mitarbeiter
21:16Ich wollte es auch nicht an die große Glocke hängen
21:18Ich fahre ja im kleinen Kreis
21:20Würde mich sehr freuen, wenn Sie vorbeischauen
21:22Sie wissen ja, wo ich wohne
21:24Gut, auf einen Drink würde ich mich einlassen
21:26Toll
21:27Ach, übrigens
21:28Was ich Ihnen noch sagen wollte
21:31Conny ist gestern nicht so ganz freiwillig ins Becken gegangen
21:35Wie soll ich das verstehen?
21:36Naja
21:37Dr. Mertens hat ihn regelrecht gedrängt
21:40Ich habe ja gleich gesehen, dass die Seebeerin sehr aggressiv ist
21:43Aber sie hat ihn trotzdem reingeschickt
21:45Dr. Mertens
21:46Das kann ich mir gar nicht vorstellen
21:48Sie können sie ja selbst fragen
22:04Eigentlich hätte ich dich gerne noch bei mir behalten
22:07Ja, aber es geht ja nicht
22:09Morgen ist wieder Schule
22:10War trotzdem ein toller Urlaub
22:12Ich fand es schön, wie sich Christa auf meine Knie gekümmert hat
22:14Pass auf dich auf, mein Schatz
22:16Nicht von den anderen Mama
22:18Okay, aber drinnen kriege ich noch einen Kuss
22:20Hallo
22:21Hi
22:22Hallo
22:22Hallo
22:23Kimi?
22:25Würdest du meine Tasche nehmen?
22:26Ja, klar
22:26Ja, das wäre nett
22:28Tschüss
22:30Das merke ich mir
22:33Und, was macht dein Bein?
22:35Ja, ein Kreuzbandriss
22:37Wie lange fällst du aus?
22:39Ich habe keine Ahnung
22:40Ich habe keine Ahnung
23:20Hallo
23:22Sind Sie Herr Lenz?
23:25Ja, äh
23:26Mein Name ist Mertens
23:29Was kann ich für Sie tun?
23:34Guten Tag, Susanne Mertens
23:36Matthias Lenz
23:37Ich würde mich gerne mit Ihnen unterhalten
23:39Hätten Sie einen Moment?
23:40Ja, äh
23:42Worüber denn?
23:43Es geht um Ihren Sohn
23:47Christoph
23:48Ist Ihnen was passiert?
23:49Ich meine, Sie sind von der Polizei
23:50Nein
23:52Ähm
23:52Christoph und ich, wir leben zusammen
23:56Ach
23:57Ja, dann
23:58Dann, dann kommen Sie doch mal rein
24:00Danke
24:10Hat Christoph Sie hier geschickt?
24:13Nein
24:13Darf ich
24:14Gerne
24:15Ja
24:16Aber er weiß, dass Sie hier sind
24:18Ehrlich gesagt, nein
24:21Ja
24:21Ja, wie haben Sie mich da gefunden?
24:24Ich bin zufällig auf einige Briefe von Ihnen gestoßen
24:28Sie waren alle ungeöffnet
24:30Ach
24:32Ja, wenigstens hat er Sie aufbewahrt
24:36Immerhin
24:37Ja, bitte sehr
24:43Darf ich Ihnen etwas anbieten?
24:45Nein, danke
24:45Ich will gar nicht lange stören
24:47Nein
24:48Nun setzen Sie sich doch erst mal einen Moment hin, ja?
24:52Danke
24:52Bitte sehr
24:54So
25:01Wie geht es, Christoph?
25:04Es geht Ihnen gut
25:06Ähm
25:07Sie leben zusammen?
25:10Ja
25:11Was hat Christoph denn so über mich erzählt?
25:16Nichts
25:18Ich weiß nicht, was vorgefallen ist
25:20Er spricht kein Wort über Sie
25:23Ja
25:24Ich habe meinen Sohn seit
25:2625 Jahren nicht gesehen
25:28Leider
25:29Er hat Ihnen auf keinen Brief geantwortet?
25:33Nein
25:34Ich habe ihm 23 Jahre lang geschrieben
25:37Zu Weihnachten, zum Geburtstag
25:40Vor ein paar Jahren habe ich es dann aufgegeben
25:43Na, ich hätte nie gedacht, jemals wieder etwas von ihm zu hören
25:46Und jetzt stehen Sie plötzlich da
25:48Ich würde gerne wissen, was damals passiert ist
25:56Christoph und ich, wir wollen heiraten
25:57Ich liebe Christoph, aber er verschweigt offensichtlich einen ganz wesentlichen Teil seiner Vergangenheit
26:04Bis gestern wusste ich nicht einmal, dass Sie existieren
26:08Entschuldigen Sie bitte, ich weiß, ich habe Sie jetzt völlig überfallen
26:10Ich würde Ihnen gerne meine Karte hier lassen
26:13Vielleicht können wir hier mal
26:14Sie und Christoph haben ein Kind?
26:19Das ist Rebecca
26:21Rebecca ist aus Christophs erster Ehe
26:23Ah, Rebecca
26:26Aber sie lebt bei Ihnen
26:27Ja
26:29Meine Güte, ist das ein hübsches Mädchen
26:31Ja, das ist sie
26:34Hier bitte, meine Karte
26:36Ich muss leider los
26:40Wollen Sie das Foto behalten?
26:41Ja, gerne, wenn ich darf
26:45Ja, gut
26:46Schön, dass Sie hier gewesen sind
26:48Sie können sich gar nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass es meinem Sohn gut geht
26:53Es lag mir viel daran, Sie kennenzulernen
26:55Vielen Dank
26:57Melden Sie sich doch bitte mal
27:17Sie ist also nicht mehr aggressiv?
27:19Nein, seit Sie drüben in Ihrem Stall ist, ist sie absolut friedlich
27:23Ah, Frau Doktor
27:24Den Urlaub verlängert?
27:26Ich habe doch Bescheid gesagt, dass ich heute erst nachmittags komme
27:29Gibt es neue Erkenntnisse, was unsere Diana so aggressiv gemacht hat?
27:34Die Blutwerte sind einwandfrei und der Hormonspiegel ist auch völlig normal
27:37Ich denke schon, dass sie Schmerzen hat
27:40Kolikartig
27:41Wahrscheinlich durch Schwimmbewegungen ausgelöst
27:43Eine Kolik?
27:44Und was ist die Ursache?
27:46Ich mache einen Ultraschall, dann wissen wir mehr
27:49Nicole, holen Sie doch bitte das transportable Sono
27:51Würden Sie ihr helfen?
27:53Aber gern
27:54Mach ich
27:55Danke
27:56Ah, Frau Doktor Merkens
27:59Haben Sie Herrn Weidner nochmal in das Becken geschickt?
28:02Er hat das ganz freiwillig gemacht
28:05Ich weiß doch, wie viel Angst er beim Torben hat
28:09Was wollen Sie mir hier unterstellen?
28:11Ich will Ihnen gar nichts unterstellen
28:13Ich will Sie nur an Ihre Verantwortung erinnern
28:17Danke
28:23Frau Sommer
28:25Kann es sein, dass Sie ab und zu den offiziellen Dienstweg verlassen und an meinem Stuhl sägen?
28:30Ich weiß überhaupt nicht, was Sie meinen
28:32Wenn Ihnen an meiner Arbeit irgendwas nicht passt, dann kommen Sie in Zukunft zu mir
28:37Einverstanden?
28:39Einverstanden
28:42Conny, wir sind fertig
28:43Ja
28:46Das sieht ja interessant aus
28:48Das könnten Münzen sein
28:51Oder Kronkorken
28:52Was sollen wir denn noch alles machen?
28:54Damit die Leute nicht alles ins Wasser werfen
28:55Ist doch unglaublich
28:57Tja, das ist die Kehrseite dessen, dass die Tiere so leicht zu trainieren sind
29:01Durch ihren angeborenen Spieltrieb tauchen sie nach allem, was ins Becken geworfen wird
29:06Oder was hineinfällt
29:07Und dann schlucken sie es eben oft auch
29:10Meinen Sie, das machen die anderen Seebären auch?
29:12Ja, das machen eigentlich alle
29:14Aber normalerweise werden die Fremdkörper viel schneller wieder ausgeschieden
29:18Das heißt, die Ursache Ihrer Angriffslust bauen also tatsächlich Schmerzen?
29:22Ja, genau
29:23Wir holen das ganze Sammelsuchung jetzt mal raus
29:26Dafür brauchen wir das Endoskops am Zubehör plus die Krokodilzange
29:30Alles klar
29:42Das ist ja unglaublich
29:51Das war's
29:56Sind Sie sicher, dass das alles war?
29:58Ich hoffe
29:59Zur Sicherheit sehe ich mir das nochmal an
30:05Das sieht eigentlich alles ganz gut aus
30:10Ah, da ist noch was, kurz vorm Dünndarm
30:12Aber da komme ich mit der Zange nicht hin
30:15Und was machen Sie jetzt mit dem Teil da?
30:17Keine Sorge, das hole ich noch anders raus
30:19Gut, tun Sie das
30:22Conny, sie soll sich erstmal erholen
30:24Und für morgen besorgen Sie einen großen Eimer Fisch
30:26Dann füttern wir sie so lange, bis sie sich übergibt
30:28Okay
30:29Ach, und Sie meint, das hilft
30:33Wollen wir noch fragen
30:58Entschuldige, es ist etwas später geworden
30:59Sonst alles okay?
31:01Ja
31:05Ich war in Magdeburg bei deinem Vater
31:13Ich hatte dir gesagt, ich will mit dem Mann nichts mehr zu tun haben
31:16Hallo
31:18Oh, ähm, ist irgendwas?
31:21Ja, geh du am besten schon mal nach oben
31:31Versteh mich doch, ich musste einfach wissen, was für ein Mensch das ist
31:34Du sagst mir ja nichts
31:35Und da fährst du hinter meinem Rücken einfach zu ihm
31:38Ich wäre viel lieber mit dir gemeinsam hingefahren
31:40Kannst du dir vorstellen, dass es vielleicht einen Grund gibt, warum ich nicht über ihn reden will?
31:43Doch, natürlich, aber diesen Grund würde ich gerne erfahren
31:46Vielleicht verstehe ich dich dann besser
31:47Du kannst dir einfach nicht vorstellen, was er mir angetan hat
31:49Du hattest eine intakte Familie und Eltern, die für dich da waren
31:52Ich hatte das so nicht
31:53Dann sag mir doch, was passiert ist
31:55Wozu?
31:56Ich konnte damit bisher ganz gut leben
31:58Solange ich nicht daran erinnert werde, geht's mir gut
32:01Merkst du eigentlich, dass du die ganze Zeit nur von dir sprichst?
32:05Hast du jemals daran gedacht, dass mich das vielleicht ein bisschen auch was angeht?
32:09Hat er dich misshandelt?
32:11Nein
32:12Susanne, es ist eine uralte Geschichte
32:14Die mit dir und unserem Zusammenleben nicht das Geringste zu tun hat
32:18Dass du mir die Existenz deines Vaters verschweigst
32:20Das hat sehr wohl was mit uns zu tun
32:22Und übrigens auch mit Rebecca
32:23Oder willst du ihr ein Leben lang verschweigen, dass sie einen Großvater hat?
32:26Du hast doch nicht etwa mit ihm über Rebecca geredet
32:29Doch, hab ich
32:31Christoph, ich will keinen Mann heiraten, der mir nicht vertrauen kann
32:34Ja, dann heiraten wir eben nicht
32:36Und du redest von Vertrauen
32:41Das kann doch nicht dein Ernst sein
32:58Guten Abend
33:00Also nochmals herzlichen Glückwunsch
33:03Dankeschön
33:04Kommen Sie doch rein
33:05Danke
33:13Also, wo ist der denn nun, hier, kleiner Kreis?
33:18Ich muss ein Engestellnis machen
33:20Wir sind quasi unter uns
33:22Aha
33:25Ich dachte, das hätten wir geklärt
33:27Was ist denn so schlimm da?
33:29Nichts, solange es bei einem Drink bleibt
33:33Ich dachte, es ist eine gute Gelegenheit, dass wir uns mal näher kennenlernen
33:37Tja
33:39Und was machen wir nun?
33:40Wir nehmen meinen Drink
33:41Wir setzen uns hin
33:43Wir stoßen an
33:44Und wir feiern meinen Geburtstag
33:46Oder wollen Sie mich jetzt etwa allein lassen?
33:49Nein, natürlich nicht
33:53Ziehen Sie doch Ihr Sack aus
33:57Ich finde Ihre direkte Art sehr sympathisch
34:02Das ist auf jeden Fall ein Grund, miteinander anzustoßen
34:06Danke
34:19Das ist meins
34:26Fährmann
34:28Ja, ich verstehe
34:30Ich komme sofort
34:32Der technische Direktor
34:34Im Zoo hat es leider einen Stromausfall gegeben
34:38Ich, äh, muss leider weg
34:42Tut mir leid
34:53Noch mal hin kommst du mir nicht
34:55Das ist ein Schatz
35:36Es tut mir leid.
35:39Ich hätte nicht so einfach nach Magdeburg fahren dürfen.
35:47Er war damals ein angesehener Kinderarzt in der DDR.
35:51Ich habe ihn wahnsinnig bewundert.
35:55Und was ist passiert?
35:57Er hatte die Erlaubnis für einen Tag zu einer Konferenz nach West-Berlin zu fahren.
36:02Er ist nicht wiedergekommen.
36:07Am Tag vor meinem 14. Geburtstag ist er einfach abgehauen.
36:11Er hat mich sitzen lassen.
36:15Meine Mutter hat mir erzählt, dass er eine Geliebte hatte und längst geplant hatte, uns zu verlassen.
36:21Und seither hast du ihn nicht mehr wiedergesehen?
36:25Nee, nie wieder.
36:27Wenn sein Chefarzt sich nicht so um uns gekümmert hätte, dann...
36:32Ich weiß nicht, was er sich dann angetan hätte.
36:34War das der Mann, den sie später geheiratet hat?
36:37Ja.
36:39Er war immer für mich da.
36:40Aber dein Vater hatte doch immer wieder geschrieben.
36:43Hat er erzählt?
36:45Nachdem meine Eltern gestorben waren.
36:48Vielleicht hat er die Todesanzeige gelesen, was weiß ich.
36:54Wäre es möglich, dass deine Mutter dir manche Briefe vorenthalten hat?
37:00Warum sollte sie?
37:02Weißt du, wie weh das tut, wenn dein Vater von seinem Sohn nichts mehr wissen will?
37:06Ich habe den aus meinem Leben verdrängt.
37:08Der existiert nicht mehr.
37:10Aber er ist ein Teil deines Lebens.
37:11Ein Teil deiner Erinnerung.
37:16Kannst du nicht einen Schritt auf ihn zumachen?
37:19Vielleicht bereut er ja.
37:20Bereuen?
37:21Der doch nicht.
37:25Komm, lass uns ins Bett gehen.
37:29Ja.
37:33Und das mit der Heirat, das...
37:35Na ja, das war im Affekt.
37:38Natürlich würde ich dich heiraten.
38:05Den Eingriff hat sie gut überstanden.
38:08Ja, sie ist wieder ganz munter.
38:10Und das Ding, was sie verschluckt hat, scheint sie auch nicht weiter zu stören.
38:14Tja, im Moment nicht.
38:16Aber die Magenschleimhaut war schon ganz schön angegriffen.
38:19Also füttern, wenn es oben wieder rauskommt.
38:23Egal wo.
38:24Hauptsache es funktioniert.
38:37Guten Morgen.
38:38Guten Morgen.
38:38Wie komme ich denn zu Frau Dr. Mertens?
38:41Zu Frau Dr. Mertens gehen Sie einfach gerade durch zur Seebärenanlage.
38:44Herzlichen Dank.
38:45Bitte schön.
38:45Tschüss.
38:45Tschüss.
38:48Das waren doch jetzt bestimmt eine 30 Stück.
38:52So wird das auch nix.
38:54Mist.
38:59Frau Sommer, holen Sie doch 50 Gramm scharfen Senf.
39:01Am besten von der nächsten Würstchenbude.
39:03Wozu?
39:04Für einen Spezialkokteel.
39:06Und Sie holen Rezinusöl?
39:08Ja.
39:09Rezinusöl?
39:09Ja, das ist Frau Dr. Mertens Ihr Spezialrezept.
39:11Frau Dr. Mertens.
39:12Erst Besuch für Sie.
39:14Ah, hallo.
39:15Hallo.
39:16Das ist ja eine Überraschung.
39:18Ja, ich habe noch mal über unser Gespräch nachgedacht.
39:21Wollen wir was trinken?
39:23Ja, gerne.
39:24Ich habe kurz Zeit.
39:30Bitte schön.
39:31Ich sollte Ihnen erklären, was damals passiert ist.
39:35Ich hatte eine Einladung zu einer Konferenz in West-Bettin.
39:39Das war die Chance, auf die wir so lange gewartet hatten.
39:43Meine Frau und ich hatten besprochen, dass ich drüben bleibe und sie mit Christoph nachkommt.
39:48Christoph sagte, Sie wären von einem Tag auf den anderen plötzlich verschwunden.
39:52Sie sollte einen Ausreiseantrag stellen.
39:55Das hätte vielleicht ein, zwei Jahre dauern können.
39:58Aber das hat sie nie gemacht.
39:59Nein.
40:01Es ist nämlich so.
40:03Sie hatte ein Verhältnis mit meinem Chef.
40:06Und zwar schon lange, bevor ich im Westen geblieben bin.
40:10Sie hatte gar nicht vor, nachzukommen.
40:14Das habe ich alles dann erst später erfahren.
40:18Christoph sagte, Sie hätten eine Geliebte gehabt.
40:21Ja, das wird ihm seine Mutter erzählt haben.
40:25Ja, ja, was, was, was soll ich denn machen?
40:29Er hat seine Mutter über alles geliebt.
40:31Da wird mir doch kein Wort glauben.
40:36Müssen Sie heute noch zurück?
40:38Nein, wieso?
40:40Was halten Sie von einem gemeinsamen Abendessen bei uns zu Hause?
40:45Halten Sie das für eine gute Idee?
40:47Ich finde, wir sollten es probieren.
41:00Bravo, wunderbar.
41:02Na, nimm schön.
41:03Was wirkt er als?
41:04Ein Brechmittel der besonderen Art.
41:07Unsere letzte Hoffnung.
41:09Dem Tier geht es so schon nicht gut.
41:11Was ist, wenn es das Erbrochene, Aspiriert und daran erstickt?
41:14Ich gebe mein Bestes, damit genau das nicht passiert.
41:19Ja, pass auf.
41:26Es tut mir leid, wegen gestern Abend.
41:28Ist ja nicht Ihre Schuld.
41:30Was war denn eigentlich?
41:32Es hat sich als Fehlerlaum herausgestellt.
41:51Das ist es also, was er solchen Ärger bereitet hat.
41:55Damit sollten wirklich alle Fremdkörper raus sein.
41:57Jetzt ist sie bestimmt nicht mehr aggressiv.
42:00Von wegen ist mehr aggressiv.
42:04Das war doch ein Liebesbeweis.
42:06Ja, wenn Sie das sagen.
42:09Und du schämst dich.
42:12Sehr originell.
42:13Sie haben mich überzeugt.
42:15Fünf Teile Rizinusöl, ein Teil Senf.
42:17Ist das ein altes Hausmittelchen?
42:20Das Rezept habe ich von Ihrem Amtsvorgänger.
42:22Mhm.
42:24Und sonst?
42:26Alles in Ordnung?
42:30Außer, dass Sie mir ständig mangelndes Verantwortungsgefühl vorwerfen.
42:36Äh, wie geht es eigentlich Ihren Kindern?
42:39Wo kommen Sie jetzt darauf?
42:41Die sind doch so langsam aus dem gröbsten Raus.
42:44Und da haben Sie sicher Zeit für andere Pläne.
42:48Pläne habe ich genug.
42:50Ach ja.
42:54Private Pläne, nichts weiter?
42:56Ich habe gehört, dass Sie ein Kind adoptieren wollen.
43:03Sie hören so manches in letzter Zeit.
43:06Moin.
43:07Ist da was dran?
43:12Mein Lebensgefährte und ich will denken darüber nach, ja?
43:17Ja.
43:17Ja.
43:22Ja.
43:33Kannst du nicht glauben, dass du ihn zum Essen eingeladen hast.
43:36Er war bei mir im Zoo.
43:38Und ich finde es richtig, dass ihr miteinander redet.
43:40Ich dachte, du hättest mich verstanden.
43:44Er hat mir seine Version der Dinge erzählt.
43:46Seine Ausreden.
43:49Es scheint, als hätte dir deine Mutter nicht die ganze Wahrheit gesagt.
43:52Du hast sie doch gar nicht gekannt.
44:15Reinspaziert.
44:16Dankeschön.
44:17Schönen guten Abend.
44:18Guten Abend.
44:21Bitte sehr.
44:22Dankeschön.
44:23Ist Christoph auch da?
44:25Nein, leider nicht.
44:26Ich habe alles versucht.
44:27Ja.
44:27Darf ich?
44:28Bitteschön.
44:29Das ist Rebeke.
44:30Hallo?
44:31Du bist also mein Opa.
44:32Rebecca.
44:34Du bist ja noch viel hübscher als auf dem Foto.
44:36Komm, willst du mal das Haus sehen?
44:37Danke.
44:38Meinen Sie, Christoph kommt noch?
44:40Nein, ich fürchte nein.
44:42Na, vielleicht sollte ich doch lieber verschwinden, damit Sie keinen Ärger kriegen.
44:45Hey, aber wenn du verschwinden bist, kriegst du sogar mit mir.
44:47Ich habe auch ein Recht darauf, dich kennenzulernen.
44:50Überredet.
44:50Ich bleibe.
44:52Bitte.
44:52Danke sehr.
45:14Die Nachttisch hat Rebecca ganz alleine gemacht.
45:16Na ja, er hat eine gekauft.
45:22Aber Opa, jetzt erzähl mal.
45:24Papa hat gesagt, er war früher immer so ein Musterschüler und eine Sportskanone.
45:27Und immer super pünktlich und ordentlich.
45:30Er hat nie Mist gebaut und immer auf seine Eltern gehört.
45:32Ja, was soll ich dazu sagen?
45:33Genau so war er.
45:35Tatsächlich?
45:37Warum sollte ich lügen?
45:38Zur Belohnung hat er dann dich bekommen.
45:41Und eine wunderbare Frau.
45:44Ohne die ich heute nicht hier sein dürfte.
45:46Worüber ich sehr, sehr glücklich bin.
45:49Sie haben mir eine große Freude gemacht.
45:53Wollen wir uns nicht duzen?
45:55Susanne.
45:56Matthias.
45:57Rebecca.
45:58Ah, natürlich.
45:58Auf die Familie.
46:00Auf die Familie.
46:01Auf die Familie.
46:31Auf die Familie.
46:31Alles gut.
46:32Ja.
46:32Danke.
46:33Tschüss.
46:34Tschüss.
46:52Tschüss.
46:53Wieder da.
46:56Es war ein sehr schöner Abend.
47:00Du hättest ihn beinahe noch gesehen.
47:02Ich habe ihn gesehen.
47:07Tut mir leid, dass ich vorhin so empfindlich reagiert habe.
47:13Es wäre schön gewesen, wenn ihr miteinander geredet hättet.
47:30Glaubst du, dass deine Version der Geschichte stimmt?
47:33Christoph, was soll ich denn dazu sagen?
47:36Christoph, was soll ich denn dazu sagen?
47:36Die Wahrheit könnt nur ihr beide herausfinden.
47:40Vielleicht solltest du mal die Briefe lesen.
47:44Ja, das würde ich wohl tun müssen.
47:47Und wenn es für Rebecca ist.
47:49Lass dir nicht zu lange Zeit.
47:53Ja, das würde ich natürlich auch noch sehen.
47:56Vielleicht ist es ja gut.
47:56Also, ich würde mich jetzt erzählen.
48:42Untertitelung des ZDF, 2020
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