- vor 2 Stunden
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:46Ah, ist das schön, wieder draußen zu sein.
00:48Die sind ja alle ganz nett, aber am Ende war es ein bisschen wie im Gefängnis.
00:52Jonas wollte unbedingt mitkommen, aber er musste zur Schule.
00:56Ich hätte sie gern noch ein paar Tage hier behalten.
00:59Christoph?
01:00Der Chefarzt und alle deine Kollegen haben grünes Licht gegeben.
01:04Und ich bin wahrscheinlich nur ein übervorsichtiger Vater.
01:09Hey, tut mir leid, ich stehe noch im Staub.
01:11Hey, hallo.
01:15Rebecca, nicht so wild.
01:17Und du eine übervorsichtige Mutter.
01:21Hi.
01:23Hallo.
01:24Hallo.
01:26Tja, wollen wir?
01:29Willst du nicht mitkommen?
01:31Oh, äh.
01:32Du bist herzlich eingeladen. Wir haben eine kleine Wiedersehensfeier.
01:35Schön.
01:37Fährst du bei mir mit?
01:38Ist schon okay.
01:39Gut, bis gleich.
01:50Und der hier ist an Sie persönlich, vom Land Sachsen.
02:05Und?
02:08Sie lehnen eine Finanzierung der Truppenhalle ab.
02:10Und zwar ohne jede Begründung, ohne mich zu einem persönlichen Gespräch einzuladen.
02:14Es tut mir leid.
02:18Unterschrieben hat eine Dr. Lena Beingarten.
02:21Diese Dame kann ich mir lebhaft vorstellen.
02:24So eine, eine, eine...
02:25Bürostrute.
02:27Das haben Sie gesagt.
02:30Aber das lasse ich nicht so stehen.
02:33Ich fahre nach Dresden.
02:35Ich mache einen Termin.
02:36Manche Gespräche führt man ohne Termin.
02:40Sind Sie hier der Direktor?
02:42Ja.
02:43Ach, guten Tag.
02:45Gerda Nolke.
02:46Ich muss Sie unbedingt sprechen.
02:48Ja, tut mir leid, Frau Nolke.
02:49Ich habe jetzt keine Zeit.
02:50Frau Wittig wird Ihnen einen Termin machen.
02:51Manche Gespräche führt man ohne Termin.
02:55Es ist ein Notfall.
02:57Ich habe es in der Straßenbahn gefunden.
02:59In der Linie 7 zwischen Gerichtsweg und Johannesplatz.
03:03Was ist es?
03:07Ein Meerschweinchen.
03:09Das arme Tier saß in einer Tüte.
03:11Es wäre fast erstickt.
03:13Und es hat auch bis wo nun...
03:15Ich kümmere mich darum.
03:18Versprochen?
03:19Versprochen.
03:20Ach, Dankeschön.
03:21Auf Wiedersehen.
03:22Wiedersehen.
03:23Wiedersehen.
03:27Bringen Sie das Tier zu Annette.
03:29Ich bin weg.
03:32Ich bin weg.
03:36Wittig, Bürofermann?
03:38Ja, ich verstehe.
03:39Ich werde es ausrichten.
03:41Sie möchten sofort ins Aquarium kommen.
03:43Es ist sehr wichtig.
03:44Bin schon unterwegs.
04:00Mist.
04:02Mist.
04:03Georg, handwerklich bist du wirklich nicht sonderlich begabt.
04:06Das stimmt doch gar nicht.
04:08Sie wollten sogar mal Kunstfischler werden.
04:10Na ja, es wird ja vielleicht ein paar Gründe gegeben haben, weshalb das dann doch nicht geworden ist.
04:15Der Nagel ist doch viel zu kurz.
04:17Der fliegt ja doch aus der Wand.
04:19Auf der anderen Seite hält er doch auch.
04:20Da ist ja auch noch keine Spannung drauf.
04:23Lass mich meine Arbeit machen und du machst deine.
04:27Ich hab Leute, sie kommen.
04:29Oh, warte.
04:45Willkommen zu Haus, willkommen zu Haus, willkommen mein Meister, willkommen zu Haus.
04:53Was macht ihr denn bloß für einen Aufstand?
04:55Ich war doch bloß ein paar Tage im Krankenhaus.
04:57Siehst du mal, wie sehr wir dich für mich haben.
05:02Sahnenuss!
05:04Charlotte, das ist meine absolute Lieblingstorte.
05:06Das weiß ich doch.
05:08Und, wie findest du mein Werk?
05:10Sieht toll aus.
05:11Ja, wenn man bedenkt, dass du handwerklich nicht so...
05:13Dann fang du nicht auch noch damit an, was ich aufhänge hält.
05:17So eine Sache.
05:19Zu kurzer Nagel.
05:21Von wegen, die Frauen verstehen davon nichts.
05:23Na, Hauptsache, die Torte ist gerettet.
05:25Genau.
05:33Ja, er ist seit vorgestern anders.
05:35Rührt sich kaum.
05:36Ich hab ihn auch nicht fressen sehen.
05:38Hm.
05:40Er sieht nicht gut aus.
05:41Ich denke, wir sollten nicht bis morgen warten und sofort durch Kanarrens anrufen.
05:46Der Fisch muss zur Untersuchung aus dem Becken raus.
05:48Holen Sie Herrn Faber und bereiten Sie den Tauchgang vor.
05:51Der Christian Faber hat noch eine Woche Urlaub.
05:53Mist.
05:54Wir brauchen einen Taucher.
05:55Du warst doch letztes Jahr Tiefseetauchen in Südafrika.
05:59Ja, das war mehr so ein Kurs für Touristen.
06:01War das nicht eine Heisafari?
06:03Hast du doch lang und breit erzählt.
06:04Ja, klar.
06:06Na, das passt doch wunderbar, Herr Weidner.
06:07Sie sind unser Mann.
06:08Sie gehen da rein.
06:10Oder trauen Sie sich das nicht zu?
06:12Er hat sogar einen weißen Hai in freier Wildbahn gesehen.
06:15Ach, wirklich?
06:16Kein Problem, Dr. Fehrmann.
06:22Du kannst erst schon mal überlegen, was wir am Nachmittag machen.
06:24Wir könnten was Schönes spielen.
06:28Monopoly.
06:29Damit du wieder gewinnst?
06:31Ist das immer noch so?
06:34Wir könnten ja auch Mensch Erdnerlich nicht spielen.
06:36Damit du wieder gewinnst?
06:38Ja, genau.
06:39Ich finde, wir spielen...
06:40Ach, bist du, Herr Weidner?
06:42Ja.
06:44Bei Mertens?
06:46Mertens?
06:48Ich habe verstanden.
06:50Verstehe.
06:51Ich sage es ihm.
06:51Ich sage es ihm.
06:54Ein Kollege von dir ist ausgefallen.
06:56Sie brauchen dich für eine OP.
06:59Das war Fehrmann und er sagt, ein Hai wäre krank geworden.
07:03Also kein Spiel.
07:04Ja, ich muss ins Krankenhaus.
07:06Hier.
07:09Es tut mir leid.
07:11Ist doch kein Problem.
07:12Ich bläbere Rebecca.
07:14Hm?
07:15Mhm.
07:21Frau Dr. Mertens, gut, dass Sie gleich gekommen sind.
07:24Hallo.
07:24Es geht um diesen Hai hier.
07:27Was könnte er haben?
07:31Da gibt es viele Möglichkeiten.
07:33Ein Virus, ein Pilz.
07:36Auch Stress kann heilkrank machen.
07:38Ich müsste mir den Fisch mal genauer ansehen.
07:41Der Tauchgang ist schon vorbereitet.
07:43Ah ja, gut.
07:44Und pass auf, dass mir die anderen Borschen nicht zu nahe kommen.
07:47Ach, Conny.
07:48Was ist denn die Badewanne gegen das offene Meer?
07:50Ein Klacks.
07:51Ein Kläckschen.
08:13Das ist doch nicht...
08:15Nein, das ist Herr Weidner.
08:18Conny?
08:18Ich weiß schon, warum er einer unserer wertvollsten Mitarbeiter ist.
08:22Er ist vielseitig, engagiert.
08:24Und darum schicken Sie ihn zu den Haien.
08:26Er hat gesagt, er kennt sich aus.
08:28Keine Sorgen.
08:36Sie sagten doch, er kennt sich aus.
08:38Was macht der denn dann?
08:41Haie sind sehr scheu.
08:42Tiere, wenn sie sich bedroht fühlen, greifen sie schon auch mal an.
08:44Das darf doch wohl nicht wahr sein.
09:00Na ja, ist noch mal gut gegangen.
09:16Wie war das mit dem weißen Hai in Südafrika?
09:18Na ja, den habe ich mehr vom Boot aus gesehen.
09:21Und der Tauchkurs?
09:22Also, den Tauchkurs, den habe ich wirklich gemacht.
09:26Am Kospudner See.
09:29Angeber.
09:30Ja, Hauptsache der Fisch ist draußen.
09:32Oder nicht?
09:33Herr Weidner, Sie...
09:36Und?
09:37Können Sie was machen?
09:38Tut mir leid.
09:39Er ist tot.
09:44Herr Becker.
09:48Ich würde dir gerne was zeigen.
09:52Schau mal.
09:56Erkennst du es wieder?
09:57Das ist Fort Myers in Florida.
09:59In dem Haus haben wir voriges Jahr zusammen Urlaub gemacht.
10:02Das hätte doch da immer so gut gefallen.
10:04Ja, das tolle Meer und der schöne Strand.
10:07Und jetzt stell dir vor,
10:09das Haus steht zum Verkauf.
10:12Willst du es etwa kaufen?
10:15Vielleicht.
10:21Rebecca,
10:23ich will zurückgehen nach Amerika.
10:26Ich fühle mich hier nicht wohl.
10:29Deutschland ist nicht meine Welt.
10:31Du willst weggehen?
10:32Und was ist denn mit mir?
10:34In dem Haus gibt es auch ein Zimmer für dich.
10:37Ich soll mitkommen?
10:39Ich wünsche mir nichts mehr auf der Welt.
10:45Was ist mit dem Wasser?
10:47Ich meine, die Filteranlage ist neu.
10:50Kann da was nicht stimmen?
10:52Das Wasser wird ja regelmäßig überprüft.
10:55Der Salzgehalt ist in Ordnung.
10:57Führen Sie eine Obduktion durch,
10:59dann kann ich besser schlafen.
11:00Ich kümmere mich drum.
11:03Was ist denn los mit Ihnen?
11:06Das Übliche.
11:08Die Tropenhalle.
11:11Da ich mit dem Projekt bei unserem allseits geschätzten Oberbürgermeister Herrenbrück
11:16abgeschmettert bin,
11:18habe ich es auf Landesebene versucht.
11:20Aber die haben mir auch eine Absage geschickt.
11:23Ach, es tut mir leid.
11:25Bloß, die akzeptiere ich nicht.
11:27Ich fahre nach Dresden.
11:31Heute ist Freitag.
11:32Sie müssen sich beeilen, wenn Sie da noch jemanden antreffen wollen.
11:37Drücken Sie mir die Daumen.
11:39Das mache ich.
11:49Hi!
11:50Hi!
11:51Hallo!
11:52Mensch, danke.
11:54Schön, dass du wieder da bist.
11:56Ich hatte gar keinen zum Streiten.
11:58War das das Einzige, was du vermisst hast?
12:02Nee, mein Witz.
12:04Schön, nicht mehr allein zu sein.
12:06Das ging aber schnell.
12:08Tja.
12:08Ich konnte leider nichts mehr machen.
12:12Du bist am Kochen?
12:14Mhm.
12:15Gut beobachtet.
12:16Nein, gut gerochen.
12:20Oh, verdammt.
12:22Oh, mein Gott.
12:25Oh, ein Mist.
12:38Oh, verdammt.
12:56Oh, verdammt.
13:03Hallo, noch jemand da?
13:05Hallo.
13:07Es ist fast Wochenende.
13:09Ich fürchte, ich bin die Einzige, die noch hier ist.
13:10Das ist ärgerlich.
13:11Ich muss unbedingt mit Dr. Weingarten sprechen.
13:14Ist sie noch im Haus?
13:15Was wollen Sie denn von ihr?
13:17Ich habe heute Morgen Post bekommen.
13:20Darüber möchte ich gerne mit ihr sprechen.
13:23Ach, Sie sind Dr. Fehrmann.
13:26Genau.
13:27Können Sie sie holen?
13:29Mhm.
13:30Kann ich Ihnen vielleicht so lange ein Glas Wasser anbieten?
13:32Wenn es Ihnen nichts ausmacht, ein Espresso will mir lieber.
13:35Ein Espresso?
13:36Ja.
13:37Gerne.
13:38Möchten Sie vielleicht so lange dort drüben Platz nehmen?
13:41Danke.
13:45Danke.
13:47Danke.
13:48Danke.
13:48Danke.
14:09Das war schon lose.
14:10Sie verraten mich doch nicht, oder?
14:13Ihr Espresso.
14:14Danke.
14:16Danke.
14:16Wenn Sie dann bitte Dr. Weingarten holen können.
14:21Ich bin doch schon die ganze Zeit da.
14:23Das ist ja ein guter Anfang.
14:25Ja, aber praktisch schon weg.
14:27In mein neues Wochenendhaus.
14:29Frisch erworben.
14:30Am süßen See.
14:31Klingt gut.
14:32Ja, und deswegen möchte ich da auch ganz schnell hin.
14:35Ihr Espresso wird kalten.
14:43Kann ich Ihnen vielleicht beim Tragen helfen?
14:51Mein Auto steht nicht weit weg.
14:53Sie haben zwei Minuten.
14:54Gut.
14:54Warum haben Sie das Projekt abgelehnt?
14:57Unter anderem, weil ich es keinem Zoodirektor zutraue, ein Projekt dieser Größenordnung ganz
15:01allein gegen die Stadt durchzuziehen.
15:03Aber da haben Sie mich noch nicht gekannt.
15:07Womit wollen Sie mich denn überzeugen, Dr. Fehrmann?
15:09Kommen Sie nach Leipzig.
15:11Machen Sie sich vor Ort ein Bild davon, was ich alles auf die Beine stellen kann.
15:15Ich war seit 15 Jahren nicht mehr im Zoo.
15:17Dann wird es aber Zeit.
15:23Wie wäre es mit morgen?
15:26Sie lassen sowieso nicht locker, was?
15:28Nein.
15:29Montag, neun Uhr früh, in Ihrem Büro.
15:39Und?
15:40Ja?
15:41Danke fürs Tragen.
15:53Ist das schlimm?
15:55Also ich muss das jetzt hier desinfizieren und dann später klammern.
16:00Aber das tut nicht weh.
16:03Ist übrigens ein kleiner Herr.
16:06Wie soll das denn heißen?
16:08Naja, bei der Frisur vielleicht Panky?
16:11Halten Sie ihn mal bitte.
16:12Ich muss die Klammer holen.
16:16Na, Panky?
16:18Viel Glück.
16:29Guten Morgen, Frau Wittig.
16:30Guten Morgen.
16:31Haben Sie ein schönes Wochenende gehabt?
16:33Danke.
16:34Die Getränke sind kaltgestellt?
16:36Natürlich.
16:38Na, wenigstens spielt das Wetter mit.
16:40Das muss heute laufen wie am Schnürchen.
16:43Also, das Programm ist klar.
16:44Erstens, Snick im Büro.
16:46Zweitens, Vorstellung des Modells.
16:48Drittens, Zuführung.
16:49Der virtuelle Rundgang.
16:51Wie konnten Sie den vergessen?
16:52Den habe ich als Unterpunkt bei Vorstellung des Modells geführt.
16:55Ich darf...
16:56Der virtuelle Rundgang ist kein Unterpunkt.
16:59Entschuldigung, also drittens, virtueller Rundgang.
17:01Genau.
17:02Und viertens, Zuführung.
17:10Sinn sich das mal an.
17:11So haben wir die beiden heute Morgen gefunden.
17:14Der tote Hai war kein Einzelfall.
17:17Der Salzkalt im Wasser war etwas niedrig, aber wir gleichen es gerade aus.
17:21Kann das der Grund sein?
17:23Nein.
17:25Ich werde den Hai gleich obduzieren.
17:28Und holen Sie die beiden kranken Fische raus.
17:30Sie müssen isoliert werden, falls es doch was Ansteckendes ist.
17:33Äh, heißt das, ich muss da wieder rein?
17:36Ja.
17:37Außerdem brauche ich auch noch eine Wasserprobe.
17:53Kann ich Ihnen etwas anbieten?
17:55Saft, Wasser?
17:57Oder vielleicht ein Espresso?
17:59Nein, danke.
18:00Möchten Sie?
18:02Kommen wir doch gleich zur Sache.
18:04Auch gut.
18:04Verlieren wir keine Zeit.
18:06Sie kennen ja die Pläne der Anlage.
18:09Aber hier können Sie deren Ausmaße viel plastischer begreifen.
18:15Et voilà.
18:17Ein Modell?
18:18Das Modell ist im Maßstab 1 zu 25 angefertigt.
18:21Das heißt, 10 Meter in der Wirklichkeit...
18:23Ich kann mit Modellen nichts anfangen.
18:25Aha.
18:28Dann sind Sie sicher auch nicht an einem virtuellen Rundgang interessiert.
18:33Das sehen Sie richtig.
18:43Wir kriegen gleich einen Heil zur Obduktion.
18:45Ich möchte, dass Sie mir assistieren.
18:47Was ist denn hier los?
18:48Ist das Ihr Tier?
18:51Er wurde nach einem Hundebiss in der Straßenbahn ausgesetzt.
18:55Und ich habe es nicht über mein Herz gebracht, ihn in die Futterküche zu gehen.
18:59Armer Kerl.
19:01Ich habe seine Wunden geklammert und trotzdem geht es ihm irgendwie schlecht.
19:04Ich habe bestimmt etwas falsch gemacht.
19:07Ich habe jetzt wirklich andere Probleme.
19:11Er heißt übrigens Punky.
19:16Na gut, solange der Heil noch nicht hier ist.
19:20Lass mal sehen.
19:22Die Truppenhalle wird eine Höhe von 70 Metern und eine Fläche von 300...
19:26Sie fangen ja schon wieder mit den Zahlen an, Dr. Fehrmann.
19:31Mit diesem Konzept haben wir uns eine große Aufgabe gestellt.
19:35Wir wollen vom Aussterben bedrohte Tierarten retten.
19:39Können Sie mir das auch mal zeigen?
19:42Was bitte?
19:43Na, Sie haben hier doch sicherlich bedrohte Tierarten.
19:45Natürlich.
19:46Dann zeigen Sie mir doch mal eines Ihrer Artenschutzprojekte.
19:49Ja, gerne.
19:50Fangen wir doch im Aquarium an.
19:52Da haben wir Schwarzspitzenhaie.
19:54Kommen Sie.
19:56Wir versuchen, den natürlichen Lebensraum so optimal wie möglich nachzubilden.
20:02Beeindruckend.
20:03Als ob man in eine andere Welt eintauchen würde.
20:06Das Schwierigste ist hier bei die Zucht.
20:14Was ist denn hier los?
20:16Tja, Dr. Fehrmann, die sterben wie die Fliegen und wir wissen nicht warum.
20:19Wie war das mit dem Retten bedrohter Tierarten?
20:22Das klappt ja prima.
20:24Tut mir leid.
20:24Wir haben hier offensichtlich ein kleines Problem.
20:28Für mich sieht das nach einem etwas größeren Problem aus.
20:45Ja?
20:48Bist du euch dein Ernst?
20:49Ich muss mal raus.
20:50Ich fühle mich schon wie eingewastet.
20:51Ja komm, dann lass uns ein bisschen spazieren gehen.
20:53Ich bin doch keine Oma.
20:55Rebecca, ich verbiete dir mit den Inländern zu fahren.
20:57Das ist viel zu gefährlich, wenn du hinfällst.
20:59Kann ich das bitte selbst entscheiden?
21:00Ja, offensichtlich nicht.
21:02Du handelst mich wie ein Baby.
21:03Das ist Blödsinn.
21:04Ich weiß eben, was gut für dich ist.
21:05Woher denn?
21:06Du bist doch nicht ich.
21:07Rebecca, du bist ein Kind.
21:08Ich bin ein Erwachsener.
21:09Ich bin kein Kind mehr.
21:10Was denn sonst?
21:11Du bleibst hier.
21:14Willst du mich etwa einsperren?
21:17Rebecca!
21:25Wir kriegen das in den Griff.
21:27Wir haben eine sehr gute Tierärztin.
21:29Modernste Technik.
21:30Wir sind für die meisten Fälle gerüstet.
21:32Ich denke, ich habe genug gesehen.
21:34Ich werde da gleich mal nachhaken.
21:36Frau Wittig wird sich so lange um sie kümmern.
21:39Ich beeile mich.
21:41Trinken Sie doch so lange noch einen...
21:44Espresso.
21:46Bis gleich.
21:52Vielleicht wenigstens ein Glas Wasser?
22:00Die Milz ist tatsächlich gequetscht.
22:06Dr. Merkens, was ist mit den Fischen los?
22:09Sie sagten, es ist ein Einzelfall.
22:14Was machen Sie denn da?
22:16Wonach sieht es denn aus?
22:19Ich fasse es nicht.
22:21Im Aquarium stirbt ein Fisch nach dem anderen.
22:23Und hier werden mehr Schweinchen operiert.
22:25Vorläufig eines.
22:26Das Tier hat akut meine Hilfe gebraucht.
22:28Nadel und Faden.
22:29Und was ist mit den Fischen?
22:31Die brauchen auch akut ihre Hilfe.
22:34Was hat die Obduktion ergeben?
22:37Ich kümmere mich darum, sobald ich hier fertig bin.
22:39Ich habe Ihnen das am Freitag gesagt.
22:42Heute ist Montag.
22:44Ich wollte die Obduktion gerade durchführen, aber Punky ist mir dazwischen gekommen.
22:47Punky!
22:48Dr. Merkens, wie können Sie einfach meine Anweisungen ignorieren?
22:52Herr Dr. Fehrmann...
22:53Unterbrechen Sie mich nicht.
22:55Wir sind kein Vergnügungspark.
22:57Wir tragen hier eine enorme Verantwortung für die Arterhaltung.
23:00Aber das scheint Ihnen nicht dem geringsten bewusst zu sein.
23:03Wenn ich Ihnen vielleicht dazu sagen dürfte...
23:04Wir sind keine Kleintierpraxis!
23:06Verdammt noch mal!
23:15Was ist denn mit dem los?
23:19So.
23:21Wir sind gleich fertig.
23:32Also, unsere Tierärztin ist gerade mitten in einer schwierigen Operation, die nicht aufzuschieben war.
23:40Aber sie hat das Problem mit den Fischen unter Kontrolle.
23:43Eine Operation ist ja interessant.
23:45Kann ich da vielleicht mal zugucken?
23:49Das ist nicht so einfach.
23:51Es ist ein sehr wertvolles Tier, wissen Sie?
23:55Die Zucht von...
23:57vom Aussterben bedrohter Tiere steht ja für uns an erster Stelle.
24:02Was ist das denn für ein Tier?
24:10Das ist ein Meerschweinchen.
24:13Es heißt Punky.
24:17Ein Meerschweinchen.
24:21Punky.
24:22Sie sind wirklich unglaublich, Dr. Fehrmann.
24:27Sie sind nicht nur ein guter Betriebswirt, Sie haben auch ein Herz.
24:32Habe ich eine Chance?
24:34Sie hören von mir.
24:41Und wenn er überlebt, hat er kein Zuhause.
24:44Annett, er ist reich.
24:47So.
24:48Weg da.
24:51Ich muss mich jetzt wirklich um den Heid hören.
24:59Dann aus.
25:20Oh, Rebecca.
25:22Wo kommst du denn her?
25:24Hey.
25:27Ich glaube, mir ist schwindelig.
25:30Komm mal rein.
25:35Ab mal tief durch.
25:38Genau, noch mal.
25:41Setz dich.
25:43Ich hole ein Glas Wasser.
25:51Ich wollte dir nur sagen,
25:53dass ich mich entschieden habe.
25:56Danke.
26:00Ich komme mit dir nach Amerika.
26:05Papa hat ja Susanne.
26:07Und Jonas.
26:09Und seit dem Krankenhaus.
26:11Ich weiß nicht.
26:13Ich habe irgendwie das Gefühl,
26:15nicht mehr dazu zu gehören.
26:18meine kleine,
26:20große Rebecca.
26:24Du wirst sehen,
26:25es wird toll in Florida.
26:29Ich habe nur Angst, es Ihnen zu sagen.
26:32Soll ich es Ihnen sagen?
26:34Nein, das mache ich schon selber.
26:36Das wäre sonst irgendwie feige.
26:58Wissen Sie schon was?
27:00Ich meine,
27:01ist es irgendeine ansteckende Krankheit?
27:05Es gibt keinen Hinweis
27:07auf eine virale oder bakterielle Infektion.
27:09Es scheint eher eine Vergiftung zu sein.
27:12Haben Sie das Wasser...
27:13Auf Nitrat- oder Nitritbelastung hin untersucht,
27:16ja.
27:16Habe ich.
27:17Negativ.
27:19Und jetzt?
27:20Ich schicke diese Wasserprobe
27:21in ein Speziallabor.
27:23Die haben da mehr Möglichkeiten.
27:25Ich kann ja nichts tun,
27:25solange ich nicht weiß,
27:26um welches Gift es sich handelt.
27:28Gut.
27:29Vielleicht kommen wir dann weiter.
27:34Das ist ja erstaunlich.
27:37Du scheinst ja tatsächlich durchzukommen.
27:41Dr. Mertens,
27:43mein Ausbruch von vorhin,
27:45es...
27:48Es tut mir leid.
27:49Ich hatte die Staatssekretärin hier.
27:53Hat es sich wenigstens gelohnt?
27:56Wenn ich das wüsste.
28:03Hallo.
28:05Ist keiner da?
28:07Hast du keinen Schlüssel?
28:10Was ist denn los?
28:12Ich trau mich nicht rein.
28:15Weil...
28:16Ich...
28:19Ich gehe mit Mama nach Amerika.
28:27Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.
28:33Ich verstehe dich schon.
28:35Wirklich?
28:39Du liebst ja deinen Papa.
28:41Aber du willst natürlich auch mit deiner Mama zusammen sein
28:43und mit ihr lieben.
28:46Das muss ziemlich schwierig sein,
28:47deine Situation.
28:49Richtig ätzend eigentlich.
28:51Hm.
28:55Ich weiß zwar nicht,
28:56wie das hier ohne dich werden soll,
28:57da war.
28:58Das ist dein Leben.
29:00Und ich will natürlich,
29:01dass du glücklich bist.
29:02Ich weiß.
29:06Rebecca,
29:08habe ich irgendwas falsch gemacht?
29:10Nein, gar nicht, Susanne.
29:12Das macht es ja auch gerade so schlimm.
29:15Du bist lieb.
29:17Du auch.
29:22So.
29:24Nicht hier rein.
29:28Tja.
29:30Hilft dir alles nichts.
29:37Das ist nicht dein Ernst.
29:41Rebecca.
29:42Wie meinst du das?
29:44Immer oder was?
29:46Das kommt gar nicht in Frage.
29:49Ich wusste ja,
29:50dass ihr mich alle nicht versteht.
29:51Rebecca, bleib doch hier.
29:53Lass mich doch alle in Ruhe.
29:56Christoph, lass sie erst mal.
29:57Ja.
30:01Wo gehst du denn hin?
30:04Es ist garantiert auf Violas Mist gewachsen
30:06und die knöpfe ich mir jetzt vor.
30:38Ja.
30:41Zwei Flüge nach Miami.
30:44Nur hin.
30:45Am Donnerstag.
30:47Ja, genau.
30:49Auf Viola und Rebecca Lenz mit TZ.
30:53Ja, wunderbar.
30:54Wieder hin.
30:55Vor dir ist keine Zeit, was?
30:56Du ja offensichtlich auch nicht.
30:58Magst du ein Bier?
30:58Ich finde dein Verhalten zum Kotzen.
31:02Kannst du dich vielleicht ein bisschen kultivierter ausdrücken?
31:05Ach so kultiviert, wie du dich vielleicht gerade verhältst?
31:07Wie kommst du dazu, Rebecca hinter meinem Rücken zu fragen,
31:09ob sie mit dir nach Amerika geht?
31:11Hätte ich mir vorher dein Nein abholen sollen, oder was?
31:14Sie haben eine Verantwortung.
31:17Man ist dir nicht im Klaren,
31:18in was für einen quälenden Konflikt
31:20du Rebecca gebracht hast.
31:21Also, ich hätte ehrlich gesagt nicht den Eindruck,
31:23dass sie wirklich zwischen uns hin- und hergerissen ist.
31:26Vielleicht fühlt sich Rebecca ja überflüssig.
31:28Neben Susanne und Jonas.
31:30Vielleicht ist sie ja gar nicht glücklich
31:32in der jetzigen Situation.
31:34Hast du eigentlich noch Kontakt zu deiner Tochter?
31:39Ich weiß nur eins.
31:42Ich lasse mir von dir nicht unsere Tochter wegnehmen.
31:45Willst du sie mit Gewalt hier behalten?
31:47Ich will das alleinige Sorge recht.
31:49Morgen geht's einem Anwalt.
31:53Ach, und so einen Krieg hältst du für verantwortungsvoll, ja?
32:03Ich halte das für keine gute Idee.
32:06Hast du eine bessere?
32:09Du weißt doch, was bei so einem Prozess
32:10für Dreckwäsche gewaschen wird.
32:13Die gegnerischen Anwälte werden euch jeweils
32:15im schwärzesten Licht darstellen.
32:17Hier die schicke Mickey-Mutter,
32:18die nur auf das Äußere schaut
32:19und da der Kinderarzt,
32:21der nur Zeit für fremde Kinder hat,
32:22aber nicht für die eigene Tochter.
32:23Wieso siehst du mich?
32:25Christoph, so wird dich Violas Anwalt darstellen.
32:27Lass dich nicht darauf ein.
32:29Das habt ihr beide nicht nötig.
32:30Ja, offensichtlich ist es aber nötig,
32:32damit man mir Rebecca nicht wegnimmt.
32:34Du solltest dich mal reden hören.
32:36Du denkst nur an dich.
32:38Soll ich dir mal sagen,
32:39was ich für das Beste halte?
32:40Ja, sehr gerne.
32:43Akzeptiere Rebeccas Entscheidung
32:44und mache ihr nicht auch noch zusätzlich Vorwürfe.
32:46Letztendlich bist du doch nur froh,
32:48dass Viola endlich abhaut.
32:49Ich gestehe, ich bin nicht traurig.
32:51Ja, und dafür nimmst du in Kauf,
32:52dass sie Rebecca mitnimmt.
32:53Jetzt bist du aber verdammt ungerecht.
32:58Schlaf unten.
33:08Sieben Fische sind tot.
33:09Vier weitere Kranke im Extrabecken.
33:12Ob die durchkommen,
33:13kann ich noch nicht sagen.
33:14Was sagt das Spezialamor?
33:17Wir haben herausgefunden,
33:19dass das Wasser vergiftet ist.
33:20Durch ein Nervengift,
33:21das schon in geringen Mengen tödlich sein kann.
33:24Wie kommt dieses Gift ins Wasser?
33:26Wir haben die Pflanzen durchsucht,
33:28das Futter kontrolliert,
33:29die Fildanlage.
33:30Wir finden die verdammte Giftquelle nicht.
33:32Heißt das,
33:32wir müssen alle Fische evakuieren?
33:35Das Schlimme ist,
33:36so eine Umsetzung
33:37bedeutet einen höllischen Stress.
33:38Der kann für die Fische
33:39genauso tödlich sein.
33:41Na toll.
33:42Ich würde sie trotzdem gerne
33:43aus dem Becken nehmen.
33:44So hätten wir eine geringe Chance,
33:45dass wenigstens ein Paar überleben.
33:47Gute Idee.
33:49Dr. Fehrmann?
33:50Ja?
33:50Der Oberbürgermeister hat angerufen.
33:52Er wünscht Sie dringend zu sehen.
33:54Danke.
33:57Ein Übel kommt selten allein.
33:59Lassen Sie sich nicht kleinkriegen,
34:01Dr. Fehrmann.
34:02Wo denken Sie hin?
34:20Hallo.
34:20Hey.
34:21Ist Mama noch da?
34:23Nee, die ist leider schon weg.
34:24Ach so.
34:25Blut.
34:27Wer ist das denn?
34:28Darf ich vorstellen?
34:29Das ist Punky.
34:30Unser abends kleines,
34:31heimatloses Schweinchen.
34:39Im Zoo stirbt ein Fisch nach dem anderen
34:41und ich weiß nicht warum.
34:43Rebecca geht nach Amerika.
34:45Jonas ist unglücklich
34:47und sagt kein Wort.
34:48Christoph erst reicht nichts.
34:50Ist kaum auszuhalten.
34:53Wenigstens ist er von der
34:54Sorgerechtsgeschichte weg.
34:56Er hat sich bei mir entschuldigt.
34:58Er sieht's ein.
34:59Aber er leidet richtig.
35:01Na ja, und du?
35:03Was ist mit dir?
35:10Ich bemühe mich,
35:11dass Rebecca noch ein paar schöne Tage
35:12mit uns hat.
35:15Ich reiß mich den ganzen Tag zusammen,
35:17aber eigentlich könnte ich nur...
35:19Ach, meine Süße.
35:23Rebecca ist...
35:25wie eine Tochter für mich.
35:30Ich weiß nicht,
35:31wie es ohne sie wird.
35:34Entschuldige mal kurz.
35:37Ach gut,
35:38habe ich jetzt eigentlich schon gesalzen?
35:40Ist übrigens neu,
35:41nehmen wir immer.
35:42Sehr gut.
35:42Mehr Salz
35:43hat angeblich
35:44mehr Mineralstoffe.
35:49Lass mal sehen.
35:53Das Salz.
35:56Mama, ich muss los.
35:57Ja, aber
35:58ich dachte,
35:59du isst mit.
36:00Nein,
36:01ich glaube,
36:01ich kann zumindest
36:02eines der Probleme lösen.
36:03Danke.
36:05Ja,
36:05Susanne!
36:07Tschüss.
36:08Welches Problem denn?
36:27Den brauch ich nicht.
36:28Der ist viel zu warm.
36:30Ja,
36:30dann ziehst du ihn an,
36:31wenn du uns
36:31im kattengrauen
36:32Deutschland besuchst.
36:35Ich komme ganz oft,
36:36Papa.
36:37jeden Monat,
36:37wenn es geht.
36:39Klar.
36:41Rebecca.
36:47Es tut mir leid,
36:48wenn,
36:50ich meine,
36:50wenn ich dich
36:51nicht immer so ernst genommen habe.
36:54Aber weißt du,
36:54du hast,
36:55du hast immer
36:56mein kleines Mädchen.
36:58Und jetzt,
37:00du hast dich so verändert,
37:02dass ich gar nicht mehr
37:02hinterherkomme.
37:04Und ich liebe dich.
37:11du bist doch
37:11der beste Papa
37:12der Welt.
37:13Zu weit kommst du,
37:14dass du mich
37:14jetzt trösten musst.
37:19Hey,
37:19was ist mit Murphy?
37:21Musst du ihn nicht vermissen?
37:23Hm?
37:24Und wie?
37:25Ich werde euch
37:26alle vermissen.
37:29Passt du auf ihn auf?
37:30Versprichst du mir das?
37:31Natürlich.
37:38Ich guck mir noch mal ein paar,
37:39als ob da noch ein paar Sachen kommen,
37:40wie es sind, ja?
37:48Ich muss dir was zeigen.
37:51Oh, ist der süß.
37:54Darf ich?
37:57Das ist Punky.
37:59Da braucht jemanden,
38:00der sich um ihn kümmert.
38:01Er hat keine Familie mehr.
38:03Ich dachte,
38:05willst du das nicht übernehmen?
38:06Das geht nicht, Jonas.
38:08Ich habe mich doch entschieden.
38:16Muss ich wohl mit mir zufrieden gehen.
38:41Bitte schön.
38:42Danke.
38:43Dr. Fährmann.
38:46Schön, dass Sie es einrichten konnten.
38:48Guten Tag.
38:49Ich meine,
38:49bei Ihrem eng bemessenen Zeitplan.
38:52Wie ich höre,
38:53machen Sie jetzt
38:53selbst Führungen im Zoo?
38:57War da nicht neulich sogar
38:59eine Stabsekretärin?
39:00Entschuldigen Sie,
39:01wenn ich Sie unterbreche,
39:02aber ich wäre Ihnen dankbar,
39:02wenn Sie gleich zum Punkt kommen.
39:04Ja, dann eben anders.
39:07Gestern gratuliert
39:08mit der Finanzminister
39:09des Landes Sachsen
39:10zum Projekt Tropenhalle.
39:12Und ich stehe da
39:13wie ein Idiot.
39:16Gratuliert inwiefern?
39:17Ja, dieser Weingarten.
39:19Sie hat ihm Ihr Konzept
39:21auf den Tisch gelegt
39:21und er hat es genehmigt.
39:24Das ist doch wunderbar.
39:26Dr. Fährmann,
39:28ich habe dazu nur Folgendes zu sagen.
39:31Wenn Sie noch einmal
39:33wissentlich und hinter meinem Rücken
39:35gegen eine Entscheidung
39:36des Aufsichtsrates agieren
39:37und damit die Autorität
39:39Ihrer Arbeitgeber untergaben,
39:41verlieren Sie Ihren Job.
39:44Herr Oberbürgermeister,
39:46wenn ich mich nicht mit allen Mitteln
39:48für meinen Zoo engagieren kann,
39:50habe ich kein Interesse mehr
39:52an dem Job.
39:54Ich denke, das war es, oder?
39:56Ja.
39:57Wir verstehen uns.
40:08Also, die Rochen können wir
40:10in diese Becken unterbringen
40:11und die vier Schwarzspitzenheide
40:12da drüben in die Kleineren.
40:14Ach, Frau Dr. Mertens,
40:16es wird schwierig,
40:16alle Fische unterzukriegen.
40:18Wir warten mit der Evacuierung besser noch.
40:20Herr Kramer,
40:21könnte ich mir das Salz ansehen?
40:22Ja, gern.
40:25Was wollen Sie denn damit?
40:27Haben Sie mit dem Austausch
40:28der Filteranlage
40:29auch das Salz gewechselt?
40:30Ja, das ist jetzt
40:31von einem anderen Hersteller.
40:33Ich brauche eine Probe.
40:36Denken Sie etwa,
40:36dass das Salz...
40:37Ja, genau.
40:38Das denke ich.
40:40Das muss sofort ins Labor.
40:50Und?
40:51Wie ist es gelaufen?
40:53Bestens.
40:54Frau Wittig,
40:55besorgen Sie Champagner.
40:56Diese Aufsichtsratssitzung
40:57wird eine Firmashow.
40:59Und zwar vom Allerfeinsten.
41:10Und ruft an,
41:10wenn ihr angekommen seid.
41:12Ja, ich muss doch alles erzählen.
41:13Von Flug und so.
41:14Und die Waren, das Meer ist.
41:15Das macht dich
41:15auf hohe Telefonrechnungen gefasst.
41:17Sie kann so oft anrufen,
41:18wie sie will.
41:19Du musst uns unbedingt
41:20Fotos schicken, Rebecca.
41:21Am besten per Mail.
41:22Die kann ich da immer
41:23nicht öffnen.
41:23Aber ich.
41:25Rebecca?
41:26Ihr müsst.
41:31Alles Gute, Johan.
41:32Danke, Susanne.
41:33Dir auch.
41:34Danke.
41:35Bye-bye.
41:37Bye-bye.
41:37Tschüss.
41:38Versprich mir,
41:38dass du da drüben
41:39ganz, ganz glücklich bist.
41:41Mach ich.
41:41Hm?
41:44Bye.
41:45Tschüss.
41:55Tschüss.
41:56Tschüss.
41:57Tschüss, Christoph.
41:58Und keine Angst.
42:00Ich lass sie nicht aus den Augen.
42:02Bye-bye.
42:04Bye.
42:22Guten Tag, meine Damen und Herren.
42:24Ich begrüße Sie ganz herzlich.
42:26Sie haben alle die Tagesordnung vor sich liegen.
42:29Ich möchte einen zusätzlichen Punkt aufnehmen.
42:34Die Truppenhalte.
42:36Also nicht jeder.
42:37Dr.
42:38Fährmann, dieses Thema ist bereits in der letzten Sitzung abgelehnt worden.
42:43Einstimmig.
42:44Ich weiß.
42:44Ich möchte aber trotzdem darauf bestehen.
42:47Inzwischen hat sich die Sachlage massiv...
42:49Entschuldigen.
42:50Aber dieser Tagesordnungspunkt wird auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin aufgenommen.
42:54Es haben sich in Bezug auf das Projekt ganz neue Aspekte ergeben.
42:59Dr.
42:59Fährmann.
43:00Danke.
43:04Ich habe nach langen, und ich darf sagen, zehn Verhandlungen, eine Zusage vom sächsischen
43:12Finanzminister bekommen.
43:13Das Land fördert den Bau der Tropenhalle mit 25 Millionen Euro.
43:18Ob so.
43:20Um es kurz zu machen.
43:22Angesichts dieser Fördermittel werden wir das Projekt nun doch realisieren.
43:27Ich habe heute Morgen eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben.
43:32Dankeschön.
43:35Tja, dann...
43:38Mein lieber Dr.
43:39Fährmann, ich glaube, Sie stehen in meiner Schuld.
43:53Susanne, was ist los?
43:55Wir hätten Sie nicht fahren lassen dürfen.
43:57Sie ist auch noch viel zu jung, um so eine Entscheidung zu treffen.
43:59Amerika, eine Neusprache, eine neue Schule.
44:02Darüber machst du dir jetzt Gedanken?
44:03Sie ist weg.
44:07Wir hätten mehr um sie kämpfen müssen.
44:13Dafür ist es jetzt zu spät.
44:20Danke schön.
44:22Rebecca, es geht los!
44:32Was ist denn los?
44:36Ich muss mich doch um ihn kümmern.
44:38Um wen?
44:39Na, um Murphy.
44:42Ich kann ihn doch nicht alleine lassen.
44:45Aber ich will auch mit dir zusammen sein.
44:48Ich will dich ja nicht enttäuschen.
44:50Rebecca.
44:53Warum sagst du das jetzt erst?
44:55Die sind alle so lieb.
44:57Und sind immer für mich da.
45:00Aber du bist ja meine Mama.
45:05Ich weiß nicht, wo ich hingehöre.
45:13Wirklich nicht?
45:19Gut, dann...
45:21Sag ich es dir.
45:24Komm, lass uns fahren.
45:26Ist doch sinnlos, hier weiter rumzustehen.
45:29Komm, Mama, wir kaufen dir auf dem Heimweg dein Lieblis-Eissel.
45:31Ja, das ist eine gute Idee.
45:34Eine doppelte Portion Brombeer.
45:38Tolle Idee.
45:43Wartet auf mich!
45:51Nehmt ihr mich mit?
46:24Prost, ihr Fische.
46:32Herr Dr. Flingmann, ich suche Sie schon überall.
46:38Setzen Sie sich doch.
46:40Was feiern Sie denn?
46:42In unserem Haifischbecken ist wieder alles in Ordnung?
46:46Ich habe mit dem Labor gesprochen.
46:48Das Meersalz war tatsächlich durch einen Betriebsunfall kontaminiert.
46:51Mit einem schwer nachzuweisenden Nervengift.
46:54Schweinerei.
46:55Ich habe mit der Herstellerfirma gesprochen.
46:57Sie werden für die Kosten der Neubeschaffung der Fische aufkommen.
46:59Ich bin beeindruckt, Frau Dr. Mertens.
47:02So viel Geschäftssinn hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut.
47:05Prost.
47:06Das habe ich von Ihnen.
47:08Prost.
47:09Bitte.
47:18Die Truppenhalle wird übrigens gebaut.
47:23Ja, dann herzlichen Glückwunsch.
47:27Aber Sie scheinen sich ja gar nicht zu freuen.
47:31Die Politik ist ein Haifischbecken, Dr. Mertens.
47:38Wie meinen Sie das?
47:41Das erkläre ich Ihnen ein anderes Mal.
48:12Untertitelung. BR 2018
48:18Untertitelung. BR 2018
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