- vor 2 Tagen
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00:00Musik
00:47Der Knochen ist gut verheilt.
00:50Bewegen kann er den Flügel jedenfalls wieder.
00:53Tja, nur fliegen willst du nicht, hm?
00:56Wir hatten ja auch noch einen komplizierten Eingriff vor uns.
01:00Das ist ein ganzer Wach. Ja, ein ganzer Wach.
01:06Die Schwanzfedern sind sehr wichtig.
01:08Der Adler braucht sie, um seinen Flug auszubalancieren und umzusteuern.
01:13Aber als gleich ein halbes Dutzend davon gebrochen ist,
01:16gelingt ihm das natürlich nicht, dass er kommt ins Trudel.
01:19Ach, Sie meinen, er fliegt deshalb nicht, weil er Angst hat, wieder abzustürzen.
01:23Ich weiß nur, dass er wieder fliegen können muss,
01:26wenn wir ihm die Freiheit entlassen.
01:28Und dafür reparieren wir ihm jetzt seine Federn.
01:31Mit Zahnstorren und Sekundenkleber.
01:35Genau.
01:42So, soll ich sie dann erstmal zu Hause absetzen?
01:44Nein, ich muss gleich in die Klinik.
01:46Vorsicht!
01:47Was war das denn?
01:48Irgendwann, hier.
01:59Was ist das denn für ein Riesenvieh?
02:01Eine Katze?
02:03Sieht aus wie ein Luchs.
02:05Hier in der Gegend?
02:06Wo sollen die herkommen?
02:09In unserer Großflug-Voliere ist noch genügend Platz.
02:12Da wird er sich wohlfühlen.
02:15Ach, Steinadler stehen unter strengsten Naturschulen.
02:18Alle Welt ist froh, dass in Mitteldeutschland einzelne Exemplare wieder zu Brücken begonnen haben.
02:22Und unsere Besucher werden sich freuen, so ein herrliches Tier aus der Nähe sehen zu können.
02:27Nennen wir es ein Geschenk der Natur.
02:29Was macht die neue Futtermischung?
02:33Mertens?
02:34Susanne, hier ist Christoph.
02:36Vermisst ihr zufällig einen Luchs im Zoo?
02:38Einen Luchs? Nein, wir haben gar keine. Wieso?
02:41Da hat uns jetzt einer vor das Auto gelaufen.
02:42Er scheint schwer verletzt zu sein.
02:44Er ist bewusstlos.
02:45Der zuständige Förster ist auch schon da, aber er sagt, er kann ihm nicht helfen.
02:50Wo seid ihr?
02:51Auf einer Landstraße Richtung Leipzig, kurz vor Glaucher.
02:54Ich weiß, wo das ist.
02:55Bis gleich.
02:56Ein Luchs in der Nähe von Leipzig?
03:00Ähm, hätten Sie was dagegen, wenn ich mir das Tier gleich mal ansehe?
03:03Von mir aus? Das wäre ja wirklich eine kleine Sensation.
03:07Vielleicht das nächste Geschenk der Natur?
03:24Entschuldige, es ging nicht schneller.
03:26Hallo Susanne, das ist Herr Kulik, der Fahrer vom Rettungswagen.
03:29Herr Kram, der Revierförster, Susanne Mertens.
03:31Hallo. Wo ist das Tier?
03:33Weg.
03:34Aufgewacht und ab in die Büsche.
03:36Aber weit kann es ja nicht sein.
03:37Da konnte kaum laufen.
03:38Er zieht einen rechten Hinterlauf nach.
03:39Das werden wir hoffentlich nicht brauchen.
03:41Ich hole mal das Blasruhe.
03:42Aber bitte sei vorsichtig.
03:44Er hat sich bestimmt im Unterholz versteckt.
03:47Gehen wir?
04:01Du hast recht, es ist wirklich ein Luchs.
04:05So kann ich ihn aber nicht untersuchen.
04:07Ich setze ihm eine Narkosespritze.
04:30Ob er innere Verletzungen hat oder ob der Schädel was hat, kann ich jetzt noch nicht sagen.
04:35Ich nehme ihn mit in die Praxis.
04:36Was ist denn das da an seinem Hals?
04:38Das ist ein Sender.
04:39Also ist er doch irgendwo abgehauen.
04:41Vor ein paar Jahren hat man im Harz Luchse ausgewildert.
04:45Mit dem Sender verfolgt man, wohin sie sich ausbreiten.
04:47Ja, aber dass die bis hierher kommen?
04:50Luchse sind Einzelgänger.
04:51Sie brauchen ein sehr großes Jagdrevier.
04:53Dafür unternehmen sie schon mal eine größere Wanderung.
04:55Das hat mir ja alle noch gefehlt.
04:57Keine Sorge, Luchse sind scheu.
04:59Die nehmen vom Menschenreis aus.
05:02Christoph, liebst du mal Herrn Kram?
05:09Vorsicht.
05:15Vorsicht.
05:16Vorsicht dich.
05:17Ja.
05:21Danke.
05:22Schön.
05:24Soll ich nicht lieber mitfahren, falls er aufwacht?
05:26Du musst doch in die Klinik.
05:27Ja, schon, aber...
05:28Nein, nein, ist schon gut. Danke.
05:29Gut, dann hole ich um sieben Rebecca.
05:31Wir können ja danach auch so unternehmen.
05:33Ich bin schon verabredet.
05:35Schade.
05:37Mit meiner Anwältin.
05:39Wegen der Scheidung.
05:41Verstehe.
05:55Der Schädel hat nichts abgekriegt.
05:58Aber der Hinterlauf ist ausgerenkt.
06:02Halten Sie ihn hier mal fest?
06:05So gut?
06:06Fest.
06:09Okay.
06:11Eins, zwei, drei.
06:16Sitzt.
06:17So.
06:19Das werde ich jetzt gleich nochmal röntgen.
06:21Und dann nehme ich noch einen Abstrich und eine Blutprobe.
06:24So oft kommt unser Patient ja schließlich doch nicht zum Arzt.
06:28Wirklich ein schönes Tier.
06:31Wollen Sie ihn etwa auch behalten?
06:33Habe ich was gesagt?
06:36Wir behalten ihn erstmal zur Beobachtung hier.
06:39Und wenn er morgen wieder fit ist, kann er zurück in seinen Wald.
06:42Wollen wir nicht wenigstens warten, bis die Schammer verheilt ist?
06:45Nein, das überlassen wir schön den Selbstheilungskräften der Natur.
06:49In der Wägnis würde ihm ja auch keiner ein Pflaster draufkleben.
06:53Er soll sich erst gar nicht an uns gewöhnen.
07:19Jetzt habe ich mal gewonnen.
07:22Hallo.
07:23Hallo.
07:24Hallo, Mama.
07:25Kleine Spende?
07:27Was denn? Reicht das Taschengeld nicht?
07:29Nicht für das, was Jonas will.
07:31So. Und? Was wäre das?
07:33Ein Tier.
07:34Ach, Jonas.
07:36Ich habe dir doch erklärt, wie das mit einem Haustier ist.
07:39Ich will ja kein Haustier.
07:40Ein Patentier will ich.
07:42Ja, ich habe ihm von der Erfindung deines Vaters erzählt,
07:45dass man Geld spendet und dafür Pate für irgendein Zootier werden kann.
07:49Das ist fast wie ein eigenes.
07:50Was hältst du davon?
07:52Ich übernehme das und du musst deine Sparte es nicht opfern.
07:57Nein.
07:58Nur eine Spende.
07:59Das soll ja mein Tier sein.
08:02Na gut.
08:04Das ist deine Entscheidung.
08:08Sonst noch irgendwelche Vorkommnisse?
08:10Die beiden wollten unbedingt ein Wettrennen veranstalten.
08:14Ich bin immerhin Dritter geworden.
08:16Ich mache auf.
08:17Ah, das ist sicher, Christoph.
08:20Geh ruhig. Ich mache das schon.
08:26Was für ein Patentier soll es denn werden?
08:28Weiß ich noch nicht. Überlege ich mir dann.
08:30Na, Schatz.
08:31Na, wie war der Tag?
08:32Super.
08:33Hol mal deine Sachen und sag Tschüss.
08:35Okay.
08:36Und ich zähl mein Geld.
08:39Und, wie geht's dem Luchs?
08:41Ja, so weit. Gut.
08:43Wir lassen ihn so bald wie möglich wieder laufen.
08:45Und wie geht's deiner kleinen Patientin, die du nach Berlin gebracht hast?
08:47Sehr gut, er hat alles gut überstanden.
08:49Ich bin froh, dass ich die Operation riskiert habe.
08:52Die Berliner hatten sie ja schon fast aufgegeben.
08:54Ich wollte mich am liebsten darbehalten.
08:57Papa, kann ich morgen mal in den Zoo, wenn ihr nur sein Tier aussucht?
09:00Ja, klar.
09:00Okay. Tschüssi.
09:02Tschüssi.
09:02Sie, im Ernst, die haben mir eine Stelle angeboten.
09:06An der Charité?
09:08Der Chefarztposten für die Kinderchirurgie wird frei.
09:10Und die suchen einen Nachfolger.
09:12Das klingt ja gut.
09:15Verlaubt, und wär's schon.
09:18Vielen Dank an deine Mutter.
09:20Toi, toi, toi, bei der Anwältin.
09:27Was ist denn was gemeint mit Berlin?
09:29Du hast ja Ohren wie ein Luchs.
09:31Ich will da aber nicht hin.
09:32Warum nicht?
09:34Berlin ist voll und hässlich.
09:36Du warst noch nie da.
09:37Weiß ich aber.
09:38Vielleicht sollten wir mal hinfahren und uns das ansehen.
09:40Vielleicht gefällt dir ja.
09:42Ohne mich.
10:00Mit der Klage aufs alleinige Sorgerecht kommt ihr Mann auf gar keinen Fall durch.
10:05Ich hab Angst, dass die Scheidung in einer Schlammschlacht ausartet.
10:09Wissen Sie, meine Erfahrung sagt, in solchen Fällen geht es den Männern im Grunde gar nicht um das Kind.
10:14Wenn sie schon die Frau verloren haben, wollen sie wenigstens in dem Punkt gewinnen.
10:18So einfach ist mein Mann nicht gestrickt.
10:20Er liebt Jonas über alles.
10:22Und trotzdem wird er irgendwann erkennen, wie schön es ist, unabhängig zu sein.
10:26Keine Verpflichtungen zu haben.
10:28Frau Dr. Mertens, wir ziehen die Scheidung in aller Ruhe durch.
10:32Wir lassen uns nicht beeindrucken, nicht provozieren.
10:35Und am Ende merken beide Seiten, das war genau der richtige Weg.
10:40Ich wünschte dich jetzt schon hinter mir.
10:46Sie müsste jemanden haben, der ihr beisteht.
10:48Damit sie sich nicht immer alles so zu Herzen nimmt, weißt du.
10:53Charlotte, sie hat auch uns.
10:55Ja.
10:57Ich meine natürlich einen Mann.
11:01Und dieser Kinderarzt?
11:04Der wäre genau der Richtige.
11:06Charlotte, misch dich doch bloß nicht ein.
11:09Mach ich doch gar nicht.
11:14Ich will einfach nur, dass Susanne glücklich ist.
11:18Sie muss sich ja trotzdem nicht gleich demnächst mal in den Hals werfen.
11:23Aber ein bisschen verlieben darf man sich, ja?
11:25Ja, sicher.
11:27Du würdest dir wahrscheinlich sofort einen Neuen suchen, falls es mich mal nicht mehr gibt.
11:31Eine weinsame alte Schachtel werde ich bestimmt nicht werden.
11:36Noch bleibst du mir ein Weilchen erhalten, hm?
11:40Alter Knorrhahn.
11:42Nacht.
12:08Er sitzt da und rührt sich nicht vom Fleck.
12:09Hat er überhaupt einen Versuch gemacht zu fliegen?
12:12Vielleicht ist ja doch was mit dem Flügel.
12:13Vielleicht hat er noch nicht das richtige Zutrauen.
12:17Ich denke eher, es geht ihm zu gut.
12:21Ab sofort wird der Adler nicht mehr von der Hand gefüttert.
12:23Jetzt setzen Sie das arme Tier doch nicht so unter Druck.
12:27Er braucht einfach noch ein bisschen mehr Zeit, um sich zu erholen.
12:30Vielleicht war ja auch Ihre Diagnose falsch.
12:32Und die Verletzungen waren schwerer, als Sie dachten.
12:35Sie wollen doch nur, dass er ihm zu bleibt.
12:37Sie sehen doch, er fühlt sich hier wie zu Hause.
12:41Morgen will ich den Vogel in der Voliere sehen.
12:44Das ist eine Anordnung.
13:11Na, hat's geschmeckt?
13:13Sehr gut.
13:14Und Sie wollen nicht noch eine Nacht bleiben?
13:16Na ja, wir haben eigentlich schon alles gesehen, oder?
13:18Waren Sie schon am Cospodener See?
13:20Ja.
13:22Morgen.
13:23Du, ich fahre nach Leipzig rein.
13:25Dazu hat mich gerufen, dieser Luchs kann abgeholt werden.
13:28Schönen Tag noch.
13:30Luchs?
13:31Er wurde hier in der Nähe von einem Auto angefahren.
13:33Aha, hier gibt's also Luchse. Das ist ja interessant.
13:35Mein Mann kann Sie gern mal mit auf die Pirsch nehmen.
13:38Na, noch einen Kaffee?
13:39Gerne.
13:40Gut.
13:40Gut.
13:44So, ich bin dann weg.
13:47Du, äh, es kann etwas später werden.
13:50Egal, was die Tierärztin sagt, ich fahre den Luchs in den Harz zurück.
13:53In meinem Revier hat er nichts zu suchen.
13:56Du, warte doch mal.
13:56Ich hab noch eine ganz andere Idee.
14:00Tut mir leid.
14:02Wenn die Chefin sagt, es gibt nichts, dann gibt's halt nichts.
14:06Na, ich hab guckt so traurig.
14:08Wenigstens ein kleines Küken.
14:10Ich könnte es ja mal vorne auf die Wiese legen.
14:13Na gut, versuchen Sie es.
14:16Oder willst du wirklich in die Voliere?
14:21Achtung, Conny!
14:24Na also, geht doch.
14:28Tja, wir Sachsen lieben all die Freiheit.
14:42So ein wertvolles Tier.
14:44Einfach fliegen lassen.
14:46Das müsste ich Ihnen vom Gehalt abziehen.
14:48Ich finde, das ist ein sehr schönes Beispiel, wie unser Zoo zum Erhalt der heimischen Tierwelt beiträgt.
14:53Ja, und in der Voliere hocken weiter nur diese langweiligen Geier.
14:57Herr Dr. Fehrmann, Sie sind doch nur sauer, weil Sie nicht Ihren Willen gekriegt haben.
15:03Aber vielleicht kann ich Sie ja freundlich stimmen, wenn ich Ihnen sage, dass sich ein Spender gefunden hat,
15:10der bereit wäre, sein gesamtes Vermögen für eine Tierpatenschaft zu spenden.
15:13Ach ja. Und wer soll das sein?
15:17Mein Sohn.
15:25Wie lange wollen wir noch warten?
15:28Mecca hat gesagt, sie kommt.
15:31Vielleicht hat sie die Verabredung vergessen.
15:33Oder sie hat was Besseres vor.
15:37Na okay.
15:39Ich weiß ja, was ich will.
15:48Weißt du, Jonas Pate sein, das ist eine ziemliche Ehre.
15:51Du bekommst eine Urkunde, da steht der Name des Tieres drauf, für das mit deinem Geld gesäuert wird.
15:57Und dein Name steht auf einer Tafel, die am Gehege hängt.
16:01Und da gibt es einmal im Jahr einen Patentag.
16:04Hab das so eingeladen.
16:05Ich weiß schon, mit den ganzen Schauspielern und so.
16:14Da, den will ich.
16:16Den großen.
16:19Das kann aber ziemlich teuer werden.
16:23Wie viel Geld hast du dann schon zusammenbekommen?
16:26Eine ganze Menge.
16:34Die Nase ist feucht und kühl.
16:37Die Augen sind klar.
16:38Fieber hat er keins.
16:40Ja, aber er frisst nichts.
16:42Na, da werden die gleich mal den Bauch untersuchen.
16:44Na, ist ganz schön hart.
16:48Das setzt doch kein Kot ab.
16:50Nein, seit zwei Tagen nicht.
16:52Ja?
16:54Hey, Rebecca, was machst du denn hier?
16:57Magst du zusehen?
16:58Oh ja!
17:00Komm her.
17:02Das ist ein Stinktier.
17:04Unser Johnny leidet an Verstopfung.
17:06Wir werden gleich mal was dagegen unternehmen.
17:09Aber er stinkt ja gar nicht.
17:10Das tut er auch nur, wenn er sich bedroht fühlt oder wenn er Angst hat.
17:13Aber das stinkt auch nicht er, sondern sein Gegner.
17:16Das sondert eher einen Geruchsstoff ab.
17:18Und er bleibt in ein paar Wochen.
17:20Und den kriegst du höchstens ab, wenn du in Buttermilch oder in Tomatensaft badest.
17:24Aber wir haben nichts zu befechten.
17:26Bei uns fühlt sich unser Johnny wohl.
17:29Magst du ihn mal strecken?
17:36Und was kann ich für dich tun?
17:39Ist das mit Murphy?
17:40Nein, das ist wegen meinem Papa.
17:43Wegen deinem Papa?
17:44Weil er nach Berlin will.
17:46An die Charité.
17:48Hat er das denn schon beschlossen?
17:51Kannst du nicht mehr mit ihm reden und ihm sagen, dass Berlin eine total blöde Idee ist?
17:54Auf dich hört er bestimmt.
17:57Tja, weißt du, so ein Angebot wie das, was er da getroffen hat, das bekommt man nicht alle Tage.
18:03Aber du findest es doch auch nicht gut, wenn wir wegziehen, oder?
18:08Schade wäre es schon.
18:09Aber das ist seine Entscheidung.
18:12Ich kann ihm da nicht reinreden.
18:13Du kannst ihm doch sagen, dass Leipzig auch sehr schön ist.
18:16Und dass es für ein Scheidungskind wie mich extrem schwer ist, sich irgendwo neu einzugewöhnen.
18:21Ja, das kann ich ihm natürlich sagen.
18:24Ja, toll.
18:25Ich verlasse mich auf dich.
18:28Okay.
18:39Hallo.
18:40Rebecca.
18:41Hallo, Rebecca.
18:42Wo warst du denn?
18:43Wir haben am Tor auf dich gewohnt.
18:45Ich habe mich schon mal umgesehen.
18:47Wie weißt du, wenn du stinkt?
18:47Hier gibt ein ganz süßes, heißt Johnny.
18:50Stinktier ist doch eklig.
18:52Wieso?
18:52Die stinken auch gar nicht.
18:54Bloß wenn sie angegriffen werden.
18:55Außerdem heißt es Skunk.
18:57Jonas, Rebecca hat recht.
18:59Skunks sind sehr neugierig, sehr verspielt.
19:01Die stammen aus Nordamerika.
19:02Da sind die fast so häufig wie Waschbären.
19:05Ich bleibe an Löwen.
19:06Gut, dann eben nicht.
19:07Ich war ja bloß ein Frühstück.
19:10Hey, guck mal.
19:11Was ist denn das?
19:17Das ist ja ein Steinadler.
19:22Über Leipzig.
19:29Lenz, Telefonfuss.
19:32Lenz?
19:35Susanne?
19:36Sag mal, könnten wir uns heute Abend sehen?
19:39Vielleicht bei mir zu Hause?
19:41Ja, klar.
19:43Falls ich noch ein gebügeltes Hemd finde.
19:45Zu so einer Verabredung kommt man ja nicht im T-Shirt.
19:48Es ist ja kein Empfang.
19:50Nur ein Gespräch unter vier Augen.
19:52Na klar, ich freue mich.
19:59Na dann, gute Reise.
20:02Muss ich irgendwas beachten?
20:04Falls er doch noch nicht auf dem Posten ist?
20:07Nicht, dass der aggressiv wird.
20:09Ach nein, ganz im Gegenteil.
20:10Der wird sich sofort zurückziehen.
20:12Aber falls Widererwarten irgendwelche Probleme auftauchen sollten,
20:15Sie können mich jederzeit anrufen.
20:17Mach ich.
20:18Schönen Tag noch.
20:19Ebenso.
20:32Was macht der denn noch hier?
20:36Ich dachte, der wäre längst über alle Berge.
20:52immerhin sehr, ganz im Weder.
20:53Ich mach dich.
21:02Ich brauche sie.
21:05Ich brauche sie.
21:07Schönen Tag.
21:07Ich bin hier.
21:08Ich bin hierher.
21:08Ich bin hierher.
21:18Warum machst du dich so schön?
21:20Wir bekommen noch Besuch.
21:22Wer kommt denn?
21:23Christoph.
21:26Wir müssen nur kurz was besprechen.
21:33So ein bisschen früh.
21:41Entschuldige, Susanne, die Störung.
21:47Siehst du selber?
21:48Was hast du denn?
21:49Irgend so ein Virus.
21:51Hast du was gegen Fieber?
21:52Die Apotheke hatte schon zu.
21:55Guck mal erst mal rein.
22:04Hallo, Papa!
22:09Geh schon mal ins Wohnzimmer.
22:10Ich seh den Medizinschrank offen.
22:16Das hört sich hier wirklich schrecklich an.
22:19Lass mich nicht so dreckig.
22:21Gehen würde mich gar nicht gekommen.
22:23Ich muss mich erst mal ein bisschen setzen.
22:25Ja, ja, klar.
22:31Ich habe nur einen Hustensaft für Kinder
22:33und eine Erkältungshalve gefunden.
22:35Haben die in deinem Hotel keinen Arzt?
22:39Ich mache dir eine heiße Zitrone.
22:44Ich habe es da nicht mehr ausgehalten.
22:49Könntest du mir bitte die Brust einreiben?
22:51Und was ist mit deiner Alexandra?
22:56Dann ist aus.
22:57Vorbei.
23:00Sie hat mich vor die Wahl gestellt.
23:02Entweder ich fange mit ihr ein komplett neues Leben an.
23:06Oder...
23:07Was soll das denn heißen?
23:08Sie will, dass Jonas auf jeden Fall bei dir bleibt.
23:11Nimm die Hand dann mal weg.
23:13Kann ich mit Kindern.
23:15Will auch keine.
23:16Und weil du nicht damit einverstanden warst,
23:18hat sie dich verlassen?
23:20Ja.
23:23Du und ich,
23:24wir haben uns geschworen,
23:26immer für Jonas da zu sein.
23:29Und das soll doch so bleiben,
23:30egal ob wir geschieden sind oder nicht.
23:33Das klang aber in dem Schreiben vom Gericht ganz anders.
23:37Kannst du mal gucken,
23:38wo Jonas mit der heißen Zitrone bleibt?
23:41Ja.
23:52Da bin ich.
23:54Entschuldige,
23:54ich habe Salbe an den Händen.
23:56Es ist wohl als erkältig.
23:58Klaus.
24:00Es sieht nach einer Grippe aus.
24:03Kann ich helfen?
24:04Ich habe was im Auto.
24:05Christoph,
24:05es tut mir so leid,
24:06aber was soll ich denn machen?
24:09Ich habe einfach nicht damit gerechnet,
24:10dass er hier aufkreuzt.
24:20Wenn Sie sich morgen noch nicht besser fühlen sollten,
24:22dann gehen Sie am besten zu Ihrem Hausarzt.
24:25Viel trinken,
24:26Ruhe, frische Luft.
24:27Danke.
24:32Ach und wenn Sie dann ins Hotel zurückfahren,
24:36nehmen Sie sich ein Taxi.
24:37Das Mittel beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit.
24:41Ja.
24:43Ich trinke nur noch aus.
24:47Papa kann doch hier schlafen, oder?
24:51Nein, lass mal,
24:52ich schaffe das schon.
24:55Naja.
24:56Ja.
24:59Ich gehe dann mal.
25:02Ich kann nicht.
25:11Ich wollte dir nur sagen,
25:12also,
25:13die Sache mit Berlin,
25:15wenn dir das wirklich am Herzen liegt,
25:16dann solltest du das unbedingt machen.
25:19Es wäre nur sicher eine große Umstellung,
25:20besonders für Rebecca.
25:22Neue Umgebung,
25:23neue Menschen,
25:24Umzug und, ja.
25:26Hat Rebecca mit dir gesprochen?
25:28Hast du mich deshalb eingeladen?
25:31Der Frauen macht euch Sorgen.
25:33Ihr habt überhaupt nichts von einem Umzug gesagt.
25:36Ja, ich meine ja nur, falls.
25:38Also,
25:39denk doch nochmal darüber nach.
25:40Ja.
25:41Nein, weil von Umzug war nie die Rede.
25:43Ich meine ja nur.
25:46Susanne!
25:48Kommst du mal kurz.
25:50Entschuldige.
25:52Sieh nochmal nach deinem Krankenhaus.
26:05Und du hast keine fünf Minuten,
26:07wenn du in dein Auto bist zu mir.
26:08Ich steig doch hier nie in den Parkplatz.
26:10Parkplätze?
26:10Gar kein Problem.
26:11Herbert!
26:12Herbert!
26:12Da ist ein Kastanienbogen vor dem Fenster.
26:14Darf ich Ihnen jetzt noch?
26:15Das schlaft Ihnen.
26:19Du bist ja schon da.
26:21Ja, war nur ein Kurzbesuch.
26:23Und?
26:24Hat Susanne was gesagt?
26:25Was hat sie gesagt?
26:27Na, wegen Berlin vielleicht?
26:29Sie hat nur gesagt,
26:30dass ich es mir nochmal überlegen soll.
26:33Komm, ab ins Bett.
26:35Ich dachte,
26:36sie hat dich ja ein bisschen gern
26:36und will, dass du bei ihr bleibst.
26:41Ich auch.
26:59Korni, komm mal her.
27:02Guck mal die Fäder an.
27:09Eine der Enten fehlt.
27:10Dann bist du dir da ganz sicher.
27:13Das muss der Steinadler gewesen sein.
27:28Ein junger Rhesus-Aff.
27:30Eine wertvolle Mandarinenente.
27:32Ein angefallenes Erdmännchen.
27:34Und was ist als nächstes dran?
27:35Das Erdmännchen,
27:37das hat er nicht erwischt.
27:38Da war der Pfleger dazwischen.
27:39Wir können doch nicht nehmen
27:40jedes Kleintier einen Pfleger stellen.
27:42Der Vogel muss hier verschwinden.
27:43Lassen Sie sich was einfallen.
27:45Ich rufe die Feuerwehr.
27:52Hier ist das Netz.
27:54Danke.
27:55Und Sie wollen da jetzt wirklich rauf?
27:57Er kennt mich.
27:59Er wird mir nichts tun, hoffe ich.
28:02Die Mager.
28:03Okay.
28:05Jetzt geht's.
28:09Dann auf!
28:12Merde!
28:12Hey!ineriat.
28:16Ich rufe.
28:16Jetzt geht's nó.
28:32Seitdem. Ich rufe.
28:33Ich rufe.
28:47Ich hab dir was mitgebracht.
28:50So gut wie frische Ente.
28:52Na komm hin.
29:05Das ist Mama.
29:11Uns wird so nichts.
29:12Und nun?
29:14Wir werden uns was anderes einfallen lassen müssen.
29:19Hallo Mama.
29:20Hallo.
29:21Wie siehst du denn aus?
29:22Ich versuche einen Adler zu fangen.
29:24Wo ist der jetzt?
29:26Abgehauen.
29:27Und ihr?
29:27Was macht ihr denn so?
29:29Wir sind mit Dr. Fehrmann verabredet.
29:31Er hat sich extra Zeit für uns genommen.
29:33Es geht um Jonas Patentier.
29:39Donnerwetter.
29:40Das sind 200 Euro.
29:43Wir haben ein bisschen aufgerundet.
29:46Tut mir leid, aber für eine Patenschaft für einen Löwen reicht das nicht.
29:50Lange nicht.
29:50Dann nehme ich ihm einen kleinen.
29:53Auch nicht für einen kleinen.
29:55Das müssten Sie doch wissen, Professor Baumgart.
29:57Sie haben die Preise doch gemacht.
29:59Muss es denn unbedingt ein Löwe sein?
30:02Ja, unbedingt.
30:06Was gibt es denn in der Preisklasse?
30:08Eine ganze Menge.
30:10Ich habe hier die Liste, die Ihr Vater erstellt hat.
30:13Keine Sorge.
30:14Wir finden schon was Passendes für dich.
30:21So, dann schauen wir mal.
30:24Wieso hast du mir das mit den Preisen nicht gesagt?
30:26Ich habe gedacht, ich kriege das so geregelt.
30:28Und wieso bist du nicht vorher hin und hast alles geklärt?
30:30Charlotte, ich trete nicht als Bittsteller vor diesen Menschen.
30:33Ach, du bist einfach sauer, dass ausgerechnet er dein Nachfolger geworden ist.
30:37Mein armer Schatz.
30:39Wie soll denn das bloß im Alter noch mit dir werden, ha?
30:42Komm jetzt.
30:49Sehr schön sind die Mandarinenenten, von denen wir gerade erst eine verloren haben.
30:54Die Patenschaft wäre für 25 Euro zu haben.
30:57Für 200 Euro kriegst du einen ganzen Schwarm.
31:00Oder ein Greifhörnchen.
31:01Das macht 50 Euro.
31:03Dann hättest du noch was für eine Zwergziegel übrig.
31:05Das macht 100 Euro.
31:08Jonas, guck mal.
31:10Was kostet denn so einer?
31:16200.
31:17Das passt.
31:19So viel hast du ja.
31:23Deine Freundin Rebecca würde sich bestimmt freuen.
31:26Sie hat Jonas-Einskung vorgeschlagen.
31:29Bestimmt, weil sie Johnny kennengelernt hat.
31:31Also, Johnny würde einer Patenschaft sehr helfen.
31:34Er braucht spezielles Futter, eine besondere Pflege, sehr viel Aufmerksamkeit.
31:42Darf er denn an Orten?
31:43Schau mal raus.
31:44Schau mal in den Arm.
31:45Ja sicher.
31:49Okay.
31:50Dann nehme ich den Druck.
31:51Abgemacht.
31:58Hallo.
31:59Hallo Papa.
32:00Papa.
32:03Vielen Dank, dass du mir das Leben gerettet hast.
32:06Übertreibst du da nicht ein bisschen?
32:09Was macht der Hals?
32:10Ist viel besser.
32:11Das Zeug von Dr. Lenz war wirklich gut.
32:13Hol mal deine Sammelbüchse.
32:15Du hast mir doch gestern von deinem Patentier erzählt.
32:18Toll.
32:21Reicht das gleich doch für einen Löwen?
32:22Ja.
32:23Willst du nicht endlich aus deinem Hotel ausziehen und in eine richtige Wohnung ziehen?
32:27Ja.
32:32Aber...
32:33Ich hatte ja mal ein schönes Zuhause.
32:37Susanne.
32:39Kann es nicht wieder so werden, wie es war.
32:44Susanne, ich vermisse dich.
32:47Aber erst, seitdem deine Alexandra dich verlassen hat.
32:50Ja, ich weiß, ich habe einen riesen Fehler gemacht.
32:53Ich habe mich vernachlässigt gefühlt.
32:55Aber im Grunde habe ich immer gewusst, dass wir zusammen gehören.
32:59Susanne.
33:00Lass es uns nochmal versuchen, bitte.
33:03Du wolltest mir erst kürzlich noch Jonas wegnehmen.
33:06Es ist aus.
33:07Aus und vorbei. Akzeptier das bitte.
33:12Klar, ich habe es ja gewusst.
33:14Du hast längst ein Verhältnis mit diesem Kinderarzt.
33:16Nein, habe ich nicht.
33:19Aber es stimmt.
33:21Wenn ich je wieder mit einem Mann zusammen sein möchte,
33:24dann mit ihm.
33:33Hat er schon weg?
33:35Was soll ich dir geben?
33:49Mit dem heutigen Tag und mit seiner Unterschrift übernimmt Jonas Mertens die Patenschaft für den Skunk Johnny.
33:58Damit bist du unser derzeit jüngster Tierpate.
34:01Und ich denke, das ist einen kleinen Applaus wert.
34:07Was ist los mit dir? Sei doch mal ein bisschen freundlicher.
34:10Und jetzt trage dich bitte in unser Patenbuch ein.
34:18Danke.
34:20So.
34:23Da bitte.
34:24Und hier ist die Urkunde.
34:30Und ich denke, wir sollten jetzt darauf anschlossen.
34:34Johnny, bleib hier.
34:36Der Adler.
34:39Oh mein Gott.
34:46Hau ab!
34:47Verschwinde!
34:48Hau ab! Verschwinde!
34:49Rebecca, komm bleib hier.
34:51Verschwinde!
35:00Er lebt.
35:01Aber er ist schwer verletzt.
35:08So.
35:10Ja.
35:12Die Krallen sind ganz schön tief eingedrungen.
35:15Eine Sekunde später und...
35:18Nur weil ich nicht aufgepasst habe.
35:20Ach, Anis, wir haben doch keine Angst.
35:22Keine Schuld.
35:23So.
35:25Die inneren Organe sind Gott sei Dank nicht erwischt worden.
35:39Aber er stirbt.
35:41Bestimmt nicht.
35:44Stinktiere sind ziemlich zähe Burschen.
35:47Aber wenn doch.
35:49Er ist doch mein Patentier.
35:54Was ist mit Johnny?
35:55Er wird sie überstehen.
35:57Ach, das siehst du.
35:58Ich hab doch gesagt, die Mama kriegt das wieder hin.
36:02Danke, dass du meinen Skunk gerettet hast.
36:04Gern geschehen.
36:05Könntet ihr euch und Johnny kümmern, bis die Mumpen verheilt sind?
36:08Selbstverständlich.
36:09Solange er mir nicht auf mein schönes Sandzofa springt.
36:14Er ist ja noch mal gut gegangen.
36:16Es blickt mir überhaupt so ein Mördervogel rum.
36:18Das ist ein Greifvogel.
36:20Das ist ein Jagdinstinkt.
36:21Der muss ja schließlich was fressen.
36:23In Berlin gibt's sowas aber nicht.
36:24Kannst du drauf wetten.
36:34Was hat sie denn?
36:35Die krummelt schon seit Tagen mit mir rum.
36:37Plötzlich will sie nach Berlin ziehen.
36:39Und in Leipzig wäre alles ganz schrecklich.
36:42Wie kommt sie darauf?
36:44Sie hat wohl gehofft, dass du ihre neue Mama wirst.
36:46Jetzt ist sie enttäuscht, weil es nicht so läuft, wie sie es sich vorstellt.
36:49Da fährt sie natürlich die Stacheln aus.
36:52Und Jonas träumt davon, dass Klaus und ich wieder zusammenkommen.
36:57Jetzt stecken wir ganz schön in der Klemme, oder?
37:00Das geben Sie ihm bitte zweimal am Tage.
37:03So, jetzt reicht's. Der Adler muss weg.
37:06Ja, wie denn?
37:07Ich habe beim Landesumweltamt angerufen und um meine Sondergenehmigung für den Abschluss gebeten.
37:12Das können Sie doch nicht machen.
37:14Ich werde nicht zulassen, dass er hier noch weitere Tiere wegfängt.
37:17Ja, Sie haben ja recht, aber geben Sie ihm noch eine Chance, bitte.
37:21Tut mir leid. Sobald die Entscheidung vorliegt, wird gehandelt.
37:32So toll, was ich für dich habe. Ein schönes, saftiges Steak.
37:37Mensch, jetzt komm doch endlich runter, verdammt nochmal.
37:40Wer hol's dir?
37:41Nicht jetzt.
37:45Ja, hier, komm. Komm zu Papa.
37:50Ja, hallo.
37:53Revierfürsterei Auwald. Es ist wegen dem Luchs.
37:56Es geht ihm nicht so gut. Sieht aus, als wäre er krank.
38:00Ist er Ihnen wieder über den Weg gelaufen?
38:03Was zeigt er denn für Symptome?
38:05Er ist schlapp, bewegt sich kaum.
38:08Gut, ich komme. Wo treffen wir uns?
38:11Wir sind am Forsthaus.
38:17Sie halten hier die Stellung. Ich bin sofort wieder hier.
38:19Keine Sorge, ich bleibe.
38:22Komm, mein Lieber, komm.
38:33Sie haben ihn eingesperrt? Sie sollten ihn doch aussetzen.
38:36Das war meine Idee.
38:38Ich habe meinen Mann darum gebeten. Die Pension läuft sehr schlecht.
38:42Und da dachten Sie, ein privates Tiergehege würde vielleicht ein paar Touristen anlocken, oder wie?
38:48So viele Sehenswürdigkeiten gibt es hier draußen nun mal nicht.
38:52Womit haben Sie ihn denn gefüttert?
38:54Mit Fleisch aus der Restaurantküche. Aber nur die besten Stücke.
38:57Auch das noch. Er braucht nicht nur Fleisch, sondern auch Kräuter und Gräser.
39:01Ich gebe ihm ein paar Vitamine und ein Kalziumpräparat.
39:06Und dann lassen wir ihn schleunigst laufen.
39:09Lassen Sie das. Das hat keinen Zweck. So kriegen Sie ihn nie.
39:17Ich habe die Abschussgenehmigung vom Landesumweltamt.
39:23So schnell?
39:24Es macht mir auch keinen Spaß.
39:26Aber ich trage die Verantwortung.
39:29Kommen Sie. Er hat seine Chance gehabt.
39:33Herr Doktor Ferman.
39:34Bitte warten Sie doch wenigstens auf Frau Doktor Mertens.
39:37Mir fällt bestimmt noch was ein.
39:45So. Das wird der gut tun.
39:56Und Sie machen jetzt die Tür auf, Herr Kram.
40:23Es ist besser so.
40:24Es besser so.
40:26Es besser so.
40:30Mensch, mach eine Fliege. Flieg endlich weg.
40:33Die Welt ist so groß.
40:35Und du honzt hier wie ein Kramallkugel auf der Stange.
40:38Du bist verdammt mein Adler.
40:40Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
40:41Wäre es nach mir gegangen, säße der Adler jetzt in seiner Voliere
40:44und ihm würde keine Feder gekrömmt.
40:47Konne, so wird es nichts.
40:48Was soll ich denn nur machen?
40:51Geben Sie mir zwei Minuten.
40:53Zwei Minuten.
40:55Warten Sie.
41:11Ich weiß, du bist clever.
41:13Aber es sieht doch wirklich echt aus, oder?
41:21Ich weiß, du bist clever.
41:21Er kommt!
41:22Ja redeem hast du auch Killer.
41:27Ja denke immer.
41:29Mach sie irgendwie.
41:35Und인지 bist nun cognition.
41:39Ich finde sie es doch einfach.
41:52Wo wollen Sie mit ihm hin?
41:54Da hin, wo er hingehört.
41:59Hallo Susanne.
42:01Hallo.
42:02Ich wollte dir eigentlich noch was erklären.
42:05Ja?
42:06Das hat auch Zeit.
42:07Ich fahre in den Auwald.
42:09Kommst du mit?
42:09Ja, gerne.
42:15Ich denke, Sie können einpacken.
42:31Ich denke, Sie können einpacken.
42:51Mach's gut, du alter Räuber.
42:54Lass dich ja nie wieder ihm zublicken.
43:09So, und jetzt zu dir.
43:11Was wolltest du mir sagen?
43:13Ich wollte...
43:14Stopp! Ich zuerst.
43:17Aber du darfst mich nicht dabei ansehen.
43:20Gut.
43:24Ich liebe dich.
43:27Ich liebe dich und...
43:30Ich bitte dich, bei mir zu bleiben, solange du es mit mir aushältst.
43:39Und ich wollte dir sagen, dass mir Berlin gestohlen bleiben kann und dass ich sowieso nie dahin wollte.
43:44Und ich möchte bei dir sein, solange du es mit mir aushältst.
43:48Ich liebe dich.
43:57Schade, dass wir zurück müssen.
44:00Jonas will ja eigentlich bei seinem geliebten Johnny bleiben.
44:03Und deine Eltern haben versprochen, dass Rebecca bei ihnen übernachten kann.
44:07Das heißt, wir haben frei?
44:10Solange kein Maulwurf mit einer verstauchten Pfote oder einem Reben in der Binnenhaut in Zündung vorbeikommen.
44:15Ja.
44:16Tiere haben ein sehr feines Gespür.
44:19Die wissen, was sich gehört.
44:37So, Johnny, jetzt geht's schlafen.
44:41Hm?
44:41Ja.
44:43So.
44:44Schlaf dich gesund, ja?
44:47So, ja.
44:58Jonas, Rebecca und Johnny schlafen.
45:01Warum schlafen die Kinder heute bei uns?
45:03Weil Susanne über Nacht weggefahren ist.
45:05Mit wem?
45:07Ja, und überleg doch mal.
45:09Mit wem wird Susanne wohl weggefahren sein, wenn Rebecca auch hier bei uns schläft?
45:14Ach, mit diesem Kinderangst.
45:16Richtig.
45:17Der Kinderarzt hat auch einen Namen.
45:18Er heißt Christoph.
45:19Und wo sind Sie hingefahren?
45:22Also, du bist wirklich schwer von Begriff.
45:24Ich weiß nicht genau, wo Sie hingefahren sind, aber Sie werden auf jeden Fall das machen, was wir schon ganz
45:30lange nicht gemacht haben.
45:45Schade, dass die Kinder heute da sind.
45:47Sonst könnten wir das tun, was wir schon ganz lange nicht mehr getan haben.
45:51Die Kinder schlafen tief und fest.
46:06Was für ein Morgen.
46:17Guten Morgen, du wunderschöne.
46:23Ich zeig dir was.
46:25Komm.
46:49Ist es irgendwas?
47:09Ich denke an unsere erste Nacht.
47:14War die schöner als die letzte?
47:19Nein.
47:21Aber du hast dich danach zurückgezogen.
47:25Da wusste ich ja noch nicht, was ich jetzt weiß.
47:29Dass ich nicht mehr ohne dich leben möchte.
47:54Dann käme ich damit.
48:00Aber du hast dich nee.
48:30Untertitelung des ZDF, 2020
48:37Untertitelung des ZDF, 2020
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