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  • vor 3 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:39Musik
01:11Frau Dr. Mertens, können Sie mal nach Frieda schauen?
01:14Was hat sie denn?
01:15Irgendwas stimmt mit ihr nicht.
01:17Ich komm nach.
01:19Seit gestern rührte sie nicht mehr.
01:21Hat sich bloß mal auf die andere Seite gedreht.
01:23Und zum rausgehen hat sie auch keine Lust.
01:25Hat sie gefressen?
01:26Wir haben ihr ein Schälchen Grießsuppe hingestellt.
01:28Ihre Lieblingsspeise.
01:30Und?
01:30Hat sie aufgefuttert?
01:32Vielleicht bringen wir sie mit einem Nachschlag von dem Grießbrei nochmal hoch.
01:35Dann kann ich sehen, ob sie beim Laufen Probleme hat.
01:37Okay.
01:38Ja.
01:40So.
01:43Hier, Frieda.
01:45Eine extra Portion.
01:47Lecker.
01:48Lecker.
01:50Lecker.
02:02Beschwerden scheinen sie jedenfalls keine zu haben.
02:04Wahrscheinlich ist sie wirklich nur müde.
02:05Wir können ja auf jeden Fall zusätzlich Vitamine als Kitter geben.
02:08Schaden tut sie ja nicht.
02:09Aber.
02:34Was machst du denn schon hier?
02:37Ich habe ausnahmsweise mal pünktlich Schluss gemacht.
02:40Und wo sind Jonas und Rebekke?
02:42Mit Freunden unterwegs und wir haben eine Stunde nur für uns.
02:46Ich brauche erstmal deine Dusche.
02:48Du bist aber so wahnsinnig sexy nach Eisbär.
02:52Lippenbär.
02:52Oh, lecker.
03:00Hey.
03:02Du hattest mir doch den Rücken abweichen.
03:04Na, das war ich ja schon.
03:14Du weißt, ob ich nicht die Pille abgesetzt habe.
03:17Mhm.
03:25Habt ihr wieder den Schlüssel vergessen?
03:29Hallo, Susanne.
03:31Hallo.
03:32Hallo.
03:33Hallo.
03:35Ich habe die beiden unterwegs aufgelesen.
03:38Und eigentlich wollte ich auch nur Tschüss sagen.
03:41Tja.
03:43Es ist so.
03:44Ich ziehe nach Berlin.
03:46Wieso denn das?
03:47Was heißt, du ziehst nach Berlin?
03:50Ich verlege meinen Firmensitz.
03:51Übermorgen kommen die Umzugswagen.
03:54Das geht aber ein bisschen schnell, findest du nicht?
03:56Du hättest doch mit uns sprechen können.
04:00Ich wollte erst warten, bis alles unter Dach und Fach ist.
04:06Und wann sehe ich dich dann?
04:08Ich komme so oft wie möglich nach Leipzig.
04:11Und zwischendurch besuchst du mich.
04:12Soll er sich alleine in den Zug setzen?
04:13Warum denn nicht?
04:14Jonas ist zwölf.
04:15Wo ist das Problem?
04:16Ist eine Stunde bis Berlin.
04:18Ich hole dich vom Bahnhof ab und dann machen wir die Stadt unsicher, oder?
04:25Was meinst du, unternehmen wir morgen nochmal richtig was?
04:30Du hast doch nichts dagegen, oder?
04:33Natürlich nicht.
04:34Dann hole ich dich von der Schule ab
04:35und wir zwei machen nochmal so einen richtigen Jungstag, okay?
04:39Okay.
04:43Tja, dann will ich dich nicht länger stören.
04:48Tschüss.
05:01Ach, Jonas.
05:05Sei nicht traurig.
05:07Eigentlich ändert sich doch gar nicht so viel.
05:09Wir sind alle zusammen und...
05:11Papa ist ja nicht aus der Welt.
05:13Er hat ja viel zu tun mit der Firma.
05:16Ich halte es doch auch ohne meine Mama aus.
05:19Aber da siehst du mal, wie das ist.
05:25Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
05:27und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
05:30Vielen Dank für Ihre Spende.
05:32Kommen Sie doch morgen Nachmittag in mein Büro,
05:34dann können wir das regeln.
05:36Nochmals.
05:36Vielen Dank.
05:38Ach, Dr. Fehrmann.
05:40Da werden Sie ja wieder kräftig Sponsorengelder einsacken
05:43für Ihre Truppenhalle.
05:45Sie sollten dem Lama noch beibringen,
05:47mit dem Hut rumzugehen.
05:48Wir arbeiten dran.
05:49Und die Landesregierung übernimmt die Hälfte der Investitionen.
05:52Es wäre immer noch schleierhaft,
05:54wie Sie das geschafft haben.
05:55Sie können sich gerne daran beteiligen,
05:57Herr Oberbürgermeister.
05:58Aber jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
06:00Horst will nach Hause.
06:02Alle Achtung,
06:04das war wirklich eine sehr gelungene Präsentation.
06:06Ehrlich gesagt,
06:07mit so viel Begeisterung hätte ich gar nicht gerechnet.
06:09Ihr Konzept für die neue Truppenhalle
06:11ist aber auch wirklich überzeugend.
06:12Und wenn sich dann noch
06:13eine so charmante Staatssekretärin dafür einsetzt?
06:16Das Highlight des Tages
06:18waren aber eindeutig Sie und Horst.
06:20Ich habe nur eine Rede gehalten.
06:22Für die gute Laune ist er zuständig.
06:25Es war jedenfalls schön,
06:26dass Sie extra aus Dresden gekommen sind.
06:28Wenn unser Ministerium schon so viel Geld ausgibt,
06:30dann schauen wir auch gerne nach,
06:31was da losgeht.
06:32Dann sehen wir uns zur Grundsteinlegung.
06:34Vielleicht auch früher.
06:35Also, Horst würde sich freuen.
06:37Ich mich auch.
06:38Auf Wiedersehen, Dr. Fährmann.
06:40Auf Wiedersehen.
06:43Ich glaube, sie mag dich.
06:50Rebecca hat es doch nicht böse gemeint.
06:52Sie versteht genau, wie du dich fühlst.
06:56Und warum sagt sie dann sowas?
06:59Jetzt merkst du auch mal, wie das ist.
07:01Als ob sie es gut findet, dass Papa geht.
07:04Nein, das hast du sicher falsch verstanden.
07:07Schau mal.
07:10Du hast Rebecca damals sehr geholfen,
07:11als sie sich entschieden hat, bei uns zu bleiben,
07:13statt mit ihrer Mutter nach Amerika zu gehen.
07:16Aber das ist ihr bestimmt nicht leicht gefallen.
07:19Und das, was du gerade erfahren hast,
07:21das erinnert sie eben an ihren eigenen Kummer.
07:24Aber sie hat noch nicht die richtigen Worte dafür gehabt.
07:27Ja, okay.
07:31Du bist traurig.
07:35Wenn du Papa sehen willst,
07:36an den Wochenenden,
07:38in den Ferien sowieso,
07:39dann bringen wir dich nach Berlin.
07:43Und Telefone gibt es ja auch noch.
07:44Hey.
08:00Unsere Scheidungskinder haben es nicht leicht.
08:06Hm?
08:09Hm?
08:17Aber ich glaube,
08:18wenn der Nachwuchs erst mal da ist,
08:21ich bin mir sicher,
08:22dann spüren die,
08:23dass sie eine richtige Familie sind.
08:26Wir wissen doch noch gar nicht, ob.
08:31Dann arbeiten wir eben weiter dran.
08:37Hm.
09:06Wunderbar, Conny.
09:07Nee, das ging aber schnell.
09:12Mama, ist ja gut.
09:13Wir wollen dir ja nur helfen.
09:14Komm her.
09:15Komm, gib mir deinen Arm.
09:16Na komm.
09:16Hey.
09:18Ui, die Arterie ist verletzt.
09:20Deshalb das viele Blut.
09:21Wir binden das ab
09:22und ich mache einen Druckverband.
09:23Aber es kann sein,
09:24dass ich das nehmen muss.
09:28Wie ist denn das passiert?
09:30Brida, die Lippenbärin hat ihn angegriffen.
09:32Wie?
09:33Das ist doch die gutmütigste von allen.
09:35Vielleicht hat der Kleine sie geärgert.
09:36Nicht Rhesusaffen und Lippenbären
09:38sitzen seit fast fünf Jahren
09:39im selben Gehege,
09:40so was ist noch nie vorgekommen.
09:42Nee, so wird das nicht.
09:46Klemme.
09:50Nadel und Faden.
09:53Narkosemaske, bitte.
09:57Wir müssen uns beeilen,
09:58sonst verblutet er uns.
09:59Ah, so ist Wein.
10:01Dr. Fehrmann, Sie haben Besuch.
10:03Wer ist es denn?
10:04Frau Weingarten vom Finanzministerium.
10:07Ach.
10:07Soll ich Sie wieder wegschicken?
10:09Äh, nein, nein, das passt schon.
10:13Bitte.
10:15Hallo?
10:18Das ging ja schnell.
10:20Ich hoffe, ich störe nicht.
10:21Nicht im geringsten.
10:23Ich freue mich.
10:25Bitte.
10:27Ein Espresso?
10:29Oder sind Sie in Eile?
10:31Nein, ich habe Zeit mitgebracht.
10:34Schön.
10:39Frau Wittig, können wir bitte zwei Espressi haben?
10:42Danke.
10:45Wie wäre es anschließend mit einer kleinen Führung?
10:47Schließlich haben Sie ja bisher nur das Aquarium gesehen.
10:50Ich bin nicht privat hier, sondern dienstlich.
10:53Aha.
10:55Ich hätte Ihnen das gestern schon sagen können,
10:57aber das wollte ich nicht so zwischen Tür und Angel.
11:01Der Minister hat mich beauftragt,
11:03ihr Projekt, na sagen wir, zu begleiten.
11:07Das heißt?
11:09Verstehen Sie mich bitte nicht falsch,
11:10das hat nichts mit Misstrauen zu tun.
11:13Aber bei Investitionen dieser Größenordnung...
11:15Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
11:18Genau.
11:19Laut Beschluss werden die Gelder schrittweise freigegeben.
11:24Ich werde mich also ständig auf dem Laufenden halten.
11:27Gut, dann machen wir jetzt nicht nur einfach einen Zugummel,
11:29sondern fangen gleich mit der Arbeit an.
11:31Gerne.
11:33Ich bin dem Minister jedenfalls sehr dankbar,
11:35dass er mir keinen verknöcherten Buchhalter
11:38auf den Hals gehetzt hat.
11:39Freuen Sie sich nicht zu früh.
11:42So, die Naht müsst ihr halten.
11:44Jetzt decke ich die Wunde mit Gase ab
11:47und fixiere sie mit Kleeband,
11:49damit er sich den Verband nicht abreißt.
11:51So.
11:52Dann kriegt er noch eine Eisenspritze,
11:54Vitamin B12 zur Blutbildung
11:56und einen Blutplasma-Ersatzstoff,
11:58um sein Herzschlagvolumen zu steigern.
12:01So, jetzt können wir nur hoffen,
12:03dass er sich bald erholt.
12:05Ich bring ihn dann auf die Krankenhausstation
12:06und bleib bei ihm, bis er wieder wach ist.
12:09Was denken Sie, hat er überhaupt eine Chance?
12:12Das werden die nächsten Stunden zeigen.
12:14Das ist unsere Menschenaffenanlage.
12:17Die Tiere leben hier wie in einem Wildreservat.
12:21Der Besucher geht sozusagen auf Safari.
12:24Ja, den Eindruck hat man wirklich.
12:27Sie ist übrigens die Größte der Welt.
12:30Wie die Truppenhalle.
12:32Ohne Superlative machen Sie es wohl nicht.
12:36Wohin als nächstes?
12:37Die Löwensavanne, der Elefantentempel?
12:40Sie entscheiden.
12:42Haben Sie so etwas wie ein Lieblingsdier?
12:44Ja, aber ich weiß nicht, ob es das hier gibt.
12:47Ich habe es nämlich noch nie gesehen.
12:49Den Yeti? Das Ungeheuer von Loch Ness?
12:51Nein, den roten Panda-Beeren.
12:54Tja, die sind sehr scheu und obendrein nachtaktiv.
12:57Unsere beiden Exemplare zeigen sich auch erst
12:59nach Einbruch der Dunkelheit.
13:01Wir bieten allerdings auch
13:04Nachtführungen an.
13:06Ist das eine Einladung?
13:08Da liegt sie, als wenn sie
13:10keinen Wässerschen trüben könnte.
13:11Sieht fast so aus, als ob sie ein schlechtes Gewissen hat.
13:15Hat Friede denn schon mal ähnlich aggressiv reagiert?
13:18Auch Mia lebt.
13:19Die lässt sich eigentlich alles gefallen.
13:23Ich finde es klasse,
13:23dass wir zusammen Gokard fahren gehen.
13:27Mama hätte das nicht erlaubt.
13:28Weil es zu gefährlich ist und so.
13:32Schade, dass wir sowas jetzt nicht mehr zusammen machen können.
13:35Naja, jedenfalls nicht so bald.
13:38Aber Mama und Christoph unternehmen doch auch eine Menge mit euch.
13:41Ja, schon.
13:43Aber nicht sowas Abenteuerliches.
13:46Du, Papa?
13:47Ja?
13:49Kann ich mitkommen?
13:54Wie, nach Berlin?
13:55Ja.
13:58Ich glaube nicht, dass das funktioniert.
13:59Ich muss ja den ganzen Tag arbeiten.
14:00Ich bin doch kein kleines Kind mehr.
14:02Dessen machen kann ich mir auch alleine.
14:04Aber dann müsstest du mitten im Schuljahr die Schule wechseln.
14:07Das kriege ich schon hin.
14:09Ich habe überall Eins und Zwei.
14:11Und Rebecca, deine Freunde und Oma und Opa sind auch nicht da.
14:16Aber die kann ich doch besuchen.
14:18Die neuen Freunde finde ich in Berlin sicher auch.
14:20Ob Mama da mitspielt?
14:23Du willst nicht, dass ich mitkomme, stimmt's?
14:25Doch, na klar.
14:26Ich würde mich freuen.
14:27Das weißt du doch.
14:27Okay.
14:30Dann lass uns wetten.
14:32Grund für unten.
14:33Wenn ich gewinne, komme ich mit.
14:35Okay.
14:36Aber ich warne dich.
14:37Ich bin ein super guter Fahrer.
15:27Ich bin ein super guter Fahrer.
15:30Super, Jonas!
15:32Gewonnen!
15:34Gratuliere!
15:35Du mal erspannst, ob du dein Wort hältst.
15:41Und?
15:42Was habt ihr gemacht?
15:43Wir waren Kart fahren.
15:45Das ist doch viel zu gefährlich.
15:49Nur kein kleines Kind mehr.
15:52Jonas!
15:53Lass mich in Ruhe.
16:04Sag mal, was ist denn das für ein Ton?
16:07Natürlich weiß ich, dass du kein Baby mehr bist, aber ich hab mir eben Sorgen gemacht.
16:10Guck mich an, wenn ich mit dir spreche.
16:14Okay, ich darf nicht allein Zug fahren, ich darf nicht Kart fahren, ich darf gar nichts.
16:20Ich will nach Berlin, zu Papa.
16:25Das ist nicht dein Ernst?
16:27Doch, ist es.
16:28Was willst du denn in Berlin?
16:32Mit Papa macht's einfach immer Spaß.
16:34Ich kann ja verstehen, dass du gerne mit ihm zusammen bist, aber du glaubst doch nicht dem
16:37Ernst, dass ich dich einfach so nach Berlin ziehen lasse.
16:40Entschuldige, Mama, aber da diskutiere ich gar nicht erst mit dir.
16:43Papa und Ruhe hat beide das Sorgerecht.
16:45Und wenn wir vor Gericht gehen, dann wird der Richter mich fragen, wo ich wohnen möchte.
16:49Und wenn ich sage, bei Papa, wird er das auch so entscheiden.
17:07Und wenn ich sage, bei Papa, wird er das auch so schnell.
17:26Es ist wunderschön hier.
17:30Aber auch ein bisschen unheimlich.
17:32Tja, das sind unsere Urängste.
17:34Hinter jedem Busch lauert ein Raubtier.
17:37Sie werden mich doch wohl hoffentlich beschützt.
17:40Die einzigen Tiere, die hier nachts rumlaufen, sind die Kaninchen.
17:44Nein, wir hatten sogar mal einen Fuchs.
17:47Sie sind sicher mit Tieren aufgewachsen?
17:49Eigentlich ist es sogar eine späte Liebe.
17:52Mich haben ferne Länder interessiert.
17:54Steppen, Dschungel, einsame Inseln.
17:57Also der Abenteuer-Typ.
17:59Ja.
18:00Und jetzt bin ich in einer Oase.
18:02Mitten in der Stadt.
18:04Und die Reiselust?
18:06Dahin?
18:07Nein, aber ich lege Wert auf die richtige Begleitung.
18:14Und eine Horde Touristen auf Fotosafari ist auf Dauer genauso anstrengend wie ein Dutzend Zoologen,
18:19die kein anderes Thema kennen als die Geschlechtsbestimmung von Krokuta Krokuta.
18:24Die da wäre?
18:25Die Tüpfelhygiene.
18:28Wenn Sie genau hinhören.
18:34Oh.
18:36Es ist die Nachtigall.
18:39Und nicht die Hygiene.
18:42Die ist mir auch viel lieber.
18:48Lass den ruhig seine Erfahrungen machen.
18:51Früher oder später merkt er sowieso, wo er ihn gehört.
18:53Vielleicht will er uns einfach auch nur provozieren.
18:56Ich glaube nicht, dass das einfach nur so eine Idee ist.
19:00Das klang ziemlich ernst.
19:03Allein wie er gesagt hat, entschuldige Mama, aber da diskutiere ich gar nicht mit dir.
19:07Das ist eine Angeberei.
19:08Hey, er hat sich bestimmt lange darauf vorbereitet, dass er so erwachsen klingt wie möglich.
19:14Ich behandle ihn ja wirklich noch wie ein Kind.
19:16Wenn er so weiter wächst, ist er nächstes Jahr so groß wie ich.
19:19Na, übernächstes vielleicht.
19:20Der krabbelt immer noch zu dir auf die Couch und will kuscheln.
19:24Es kommt überhaupt nicht in Frage, dass ich ihn einfach so weglasse.
19:27Er kann ja sauer sein, so viel er will und wenn er es mir ewig vorhält.
19:31Die nächsten 20, 30 Jahre.
19:34Ja, im Alter entdecken Männer ihre Mütter neu.
19:37Sehr witzig.
19:39Ich mein's ernst.
19:40Ich doch auch.
19:43Auf jeden Fall werde ich mit Klaus noch mal reden.
19:46Vielleicht steckt ja doch noch ganz was anderes dahinter.
19:50Irgendwelche Versprechungen oder so.
19:52Tu das.
19:55Stell dir vor, ich wäre wirklich schwanger und wir würden Jonas einfach so gehen lassen.
19:59Da fühlt es sich doch wie abgeschoben.
20:02Wir haben schon Ersatz für dich.
20:07Wie kann das denn sein um diese Zeit?
20:10Ich geh schon.
20:16Ja?
20:17Hallo, hier ist Annett.
20:18Kann ich bitte Frau Dr. Merten sprechen?
20:21Der Zoo.
20:22Was soll ich denn ihr sagen?
20:29Ja?
20:30Hier ist Annett.
20:31Dem Rhesus-Effchen geht's immer schlechter und ich hab wirklich Angst, dass es stirbt.
20:35Was soll ich denn jetzt machen?
20:36Ich komme.
20:37Ja, okay.
20:39Ja.
21:04Okay.
21:05Ich dachte nur, weil ich manchmal ein bisschen zickig bin.
21:10Mädchen sind ebenso.
21:21Ehrlich?
21:24Ich fand es total nett, dass du mir damals das Meerschwein schenken wolltest, damit ich in Amerika was hab, was
21:29mich an Zuhause erinnert.
21:31Und dass ich hier geblieben bin.
21:33Und das hat auch ein bisschen was damit zu tun.
21:36Naja, dass du mein Bruder bist.
21:39Du bist doch ganz okay als Schwester.
21:41Und trotzdem willst du weg?
21:42Du durftest dich doch damals auch entscheiden, zu wem du willst.
21:46Überleg's dir doch nochmal.
21:47Wollt ich nur sagen.
21:50Wer schickt dich?
21:51Meine Mutter oder Christoph?
21:53Spinnst du?
21:54Für wen hältst du mich?
21:55Ey, nur so eine Frage.
22:05Rebecca?
22:07Alles in Ordnung bei euch?
22:08Ja, ja.
22:09Ich fahr nochmal zur Tankstelle, mach keinen Blödsinn da oben.
22:11Hey, sind wir Babys?
22:13Ist ja gut.
22:23Vielen Dank für den Ausflug in Ihre Oase.
22:26Jederzeit wieder wohlbar.
22:28Auf gute Zusammenarbeit.
22:32Und jetzt möchte ich endlich ein bisschen mehr über Sie erfahren.
22:37Zum Beispiel?
22:38Was so spannend an der Politik ist, dass man sich nach einem Sessel im Landesministerium für Finanzen sehen kann.
22:46Das wollen Sie doch nicht wirklich wissen.
22:49Sondern ob ich verheiratet bin, ob ich Kinder habe.
22:53Auch nicht uninteressant.
22:54Typische Politikerkarriere.
22:56Geschieden, zwei Kinder, die aus dem Hause sind.
22:58Und ein Ex, der nie verkraftet hat, in der zweiten Reihe zu stehen.
23:03Und Sie?
23:04Dreimal verheiratet.
23:05Dreimal geschieden.
23:07Keine Kinder.
23:08Dreimal verheiratet.
23:09Keine Kinder.
23:11Wie geht das denn?
23:13Meine Frauen wollten keine.
23:15Und?
23:16Damit ist das Kapitel Familie für Sie abgeschlossen?
23:21Jedenfalls heirate ich nicht mehr so schnell.
23:24Kastet mich jedes Mal ein Vermögen.
23:30Ich habe ihn die ganze Zeit im Arm gehalten, weil er so gezittert hat.
23:33Als ob ihm kalt wäre.
23:36Jetzt schläft er, aber sein Atem ist ganz flach, oder?
23:39Er hat einfach zu viel Blut verloren.
23:41Da werden die wichtigsten Organe, Herz, Hirn, Heber, nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
23:45Und jetzt?
23:47Ich meine, er kann doch nicht einfach sterben.
23:49Können Sie denn gar nichts mehr machen?
23:53Bei einem Menschen würde man eine Bluttransfusion machen.
23:56Aber ich kenne keine Blutbank, wo man Konserven mit Rhesusaffenblut bekommt.
24:01Vielleicht die Mutter?
24:05Die Chance, dass die Blutgruppe übereinstimmt, ist 1 zu 50.
24:08Aber Sie haben recht, Annette.
24:10Das ist unsere letzte Hoffnung.
24:15Ja?
24:20Womit hast du Jonas geködert, dass er mit dir nach Berlin geht?
24:24Mit gar nichts. Ich war selbst total überrascht.
24:27Dann sag ihm, dass es nicht geht.
24:28Sag ihm, dass er bei Susanne bleiben soll.
24:30Du hast doch mit deiner Firma sowieso viel zu viel zu tun.
24:35Da hat er euch also vor vollendete Tatsachen gestellt.
24:38Ich habe ihm schließlich mein Wort gegeben.
24:40Da kann ich ihn nur schlecht enttäuschen. Sorry.
24:42Jonas gehört zu seiner Mutter.
24:44Interessant, dass ausgerechnet du das sagst.
24:46Und wie war das mit Rebecca?
24:48Viola hat uns verlassen.
24:49Sie hat ein Verhältnis mit einem anderen.
24:51Und sie hat sich nicht immer besonders fair verhalten.
24:54Aber Susanne hat?
24:56Ihr wart doch schon zusammen, da war sie noch mit mir verheiratet.
24:59Da warst du doch selber dran schuld.
25:01Wie naiv bist du eigentlich?
25:03Susanne ist nicht die Heilige, die sie vorspielt.
25:05Häng dich da nicht so rein ein, zwei Jahre und sie schießt sich genauso ab wie mich, wenn du...
25:12Ich rede nie wieder so über Susanne.
25:15Und bitte her nicht ein, dass du uns Jonas wegnehmen kannst.
25:18Dass er immer ja sehen.
25:30Nancy.
25:34Hey.
25:35Hey.
25:38Hey.
25:39Nancy, komm her.
25:41Na, komm her.
25:42Komm her.
25:43Ja.
25:44Wir bringen dich zu deinem Jungen.
25:46Hm?
25:47Musst du uns helfen?
25:55Vielen Dank für den schönen Abend.
25:57Ich habe sehr viel gelernt über Krokuta, Krokuta und modernes Zoomanagement.
26:04Krokut.
26:05Entschuldigung.
26:07Ich glaube, ich lasse mein Auto heute besser stehen.
26:11Wie, wer ist noch mit einem kleinen Absacker bei mir?
26:16Und Sie wollen mir dann bestimmt noch Ihre Schmetterling-Sammlung zeigen, oder?
26:19Ich brenne da rauf.
26:23Warum eigentlich nicht?
26:36Die Blutgruppen stimmen überein.
26:38Der Rhesusfaktor ist positiv und der Antikörpertest ist auch positiv.
26:45Wir können es versuchen.
26:47Tja, aber wie soll das gehen?
26:49Wir haben Nancy vor vier Jahren aus einem Versuchslabor übernommen.
26:52Das heißt, sie weiß, wie das ist, wenn man ihr Blut abnimmt.
26:54Ja.
26:55Aber damit sie stillt, heilt, tun Sie doch bitte den Kleinen.
26:58Das beruhigt sie sicher.
27:00Und leg dich auch ein bisschen ab.
27:02Hm?
27:09Soll ich den Kleinen jetzt geben?
27:12Nein, dann würde es ihn sofort beschützen wollen und wir haben gar keine Chance mehr, ihn zu behandeln.
27:16Setzen Sie sich ganz nahe in den Käfig, sodass Sie ihn berühren können.
27:28Sehr brav bist du.
27:31Ja.
27:34Gut.
27:35Sehr brav.
27:40Wir brauchen 100 Milliliter.
27:43Das klingt zwar nicht so viel, ist aber immerhin ein Viertel der Blutmenge von so einem kleinen Affen.
27:50Sehr brav bist du.
27:53Ja.
27:55Ja.
28:24Guten Morgen.
28:25Guten Morgen.
28:29Gut geschlafen?
28:31Herr, wie verbrust du es denn?
28:33Wann musst du im Blästen sein?
28:35Hm, mittags reicht.
28:39Ich bin dann eben aufgehalten worden.
28:41Dann lass dir Zeit.
28:42Hm, sogar Wildblütenhonig.
28:45Verwöhnst du all deine Damenbesuche so?
28:47Nur die, die ich wiedersehen will.
28:56Hey.
28:58Du kannst dir schon wieder richtig zugreifen.
29:02Du willst sehen, bald kannst du auch wieder richtig klettern.
29:08Du kriegst ja dein Baby gleich wieder.
29:11Frühstück.
29:12Danke.
29:14Wie geht's ihm denn?
29:15Ich würde sagen, den Umständen entsprechend.
29:18Aber er ist längst nicht mehr so schwach.
29:21Magst du es zu deiner Manna?
29:25Die Herzfrequenz ist fast wieder normal.
29:29Guck mal, Nancy, dein Baby.
29:31Ja, komm her.
29:31Ja, komm her.
29:32Siehst du, alles wieder gut.
29:39Es ist schon das Schlimmste auf der Welt, wenn eine Mutter von ihrem Kind getrennt ist.
29:44Aber es ist ja Gott sei Dank nochmal gut gegangen.
29:47Danke.
29:49Danke.
29:49Danke.
29:50Danke.
29:50Danke.
29:56Guten Morgen.
30:00Guten Morgen, Dr. Fehrmann.
30:02Ist das nicht ein herrlicher Tag?
30:04Wir haben ein Problem.
30:07Sie sehen müde aus.
30:08Schlecht geschlafen?
30:09Gar nicht.
30:10Einer von unseren Rhesusaffen wurde von einer Lippenbeerin attackiert und lebensgefährlich verletzt.
30:15Der Affe ist außer Gefahr.
30:17Aber?
30:17Die Bärin verhält sich ein bisschen eigenartig. Krankheitssymptome konnte ich keine feststellen,
30:23aber bei älteren Tieren kommt es oft zu Gemütsveränderungen. Einerseits sind sie ruhebedürftig,
30:28andererseits aber auch unausgeglichen und aggressiv.
30:30Sie wollen damit sagen, die Bärin stellt ein Gefährdungspotenzial für die Affen dar?
30:34Möglicherweise. Und falls ihr Verhalten Schule macht?
30:37Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Affen und die Lippenbären haben sich immer glänzend verstanden.
30:41Nein, nein, das war nur ein Ausrutsch.
30:42Ich wollte es Ihnen ja nur gesagt haben.
30:45Warten Sie, ich schaue mir das an.
30:47Nein, nein, ich mache das schon.
30:52Das mit der Bärin, was nicht stimmt, ist offensichtlich.
30:55Aber ehe wir Alarmstufe Rot ausrufen und die Affen und die Bären trennen,
30:59sollten Sie sie gründlich untersuchen.
31:01Das hatte ich auch vor.
31:03Dass man die beiden Tierarten zusammenhalten kann, war doch eine Idee Ihres Vaters.
31:07Ja.
31:08Wir sind damit immer noch ziemlich einmalig in der Welt.
31:11Wäre schade, wenn wir das ändern müssten.
31:14Ja, aber so ohne weiteres kann ich den verletzten Affen jetzt nicht wieder auf die Anlage lassen.
31:17Gut, ich überlasse Ihnen die Entscheidung.
31:20Und dann legen Sie sich aufs Ohr.
31:22Oder nehmen Sie sich frei.
31:23Sie sind heute so großzügig.
31:26Bin ich doch immer.
31:35Gibt es was Schönes?
31:36Ein Anruf von Staatssekretärin Weingarten.
31:39Sie bittet um Rückruf auf Ihrem Handy.
31:41Ich stelle Sie gleich durch.
31:43Danke, ich habe die Nummer.
31:54Weingarten?
31:56Herrmann, du bist noch unterwegs?
31:59Ja, mir ist eingefallen, dass ich noch etwas vergessen habe.
32:02Sag mal, für die Vorläufeprojekte der Truppenhalle, da gab es doch sicherlich Businesspläne.
32:06Ja, sicher. Wofür brauchst du die?
32:08Zum Vergleich.
32:10Ich will wissen, ob damals die Vorgaben eingehalten wurden,
32:13welche Verzögerungen es gab, wo die Schwachstellen lagen
32:16und ob nachgeschossen werden musste.
32:18Müsste ich raussuchen lassen, aber gar kein Problem.
32:22Geht mit der Nachmittagspost raus.
32:23Morgen hast du sie.
32:26Übrigens, schön deine Stimme zu hören.
32:29Kannst du es mir bitte per Boten schicken?
32:31Ich muss morgen früh zum Rapport.
32:32Ähm, was hältst du davon, wenn ich sie dir bringe?
32:38Du hast es sicherlich zu tun.
32:40Unser Projekt geht vor.
32:42Bis Dresden sind das 120 Kilometer.
32:44Wir können uns ja auf Halberstrecke treffen.
32:47Du, ich habe am besten Willen keine Zeit.
32:49Bitte schick es per Boten.
32:50Na gut.
32:53Aber hoffentlich sehen wir uns bald wieder.
33:03Wenn du dich nur ein bisschen bewegen würdest.
33:06Das Fell ist zu dicht.
33:07Klar prallt die Spritze ab.
33:11Ich könnte es auch mit dem Gewehr probieren, aber dafür ist die Distanz zu gering.
33:16Soll ich vielleicht noch ein Schädchen Kriess-Suppe holen?
33:19Wäre vielleicht eine Idee, ja?
33:23Warten Sie.
33:24Nicht bewegen.
33:27Ja.
33:28Noch ein bisschen.
33:30Na komm.
33:32Komm, dreh dich.
33:33Komm, nicht zu faul.
33:35Ja, noch ein Stück.
33:40Das darf doch nicht wahr sein.
33:42Also, drauf gestanden halte ich...
33:44Schnell, Herr Fährmann, das müssen Sie sich ansehen, die Lippenbärin.
33:46Tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit.
33:48Nur fünf Minuten, das ist wirklich wichtig.
33:50Ich weiß jetzt, was los ist.
33:52Warum sie den Rhesus-Afo angegriffen hat.
33:53Kommen Sie schnell.
33:55Bis gleich.
33:58Sie werden gestammeln, das ist wirklich unglaublich.
34:03Sehen Sie.
34:05Frieda ist noch mal Mutter geworden.
34:06Deshalb haben wir sie in die Mutterstube gebracht.
34:08Sie muss schon die ersten Wehen gehabt haben, als sie das Äffchen verletzt hat.
34:11Da wird sie wohl genervt haben.
34:13Wie ist das möglich?
34:14Sie müsste doch schon längst in den Wechseljahren sein.
34:17Offensichtlich nicht.
34:21Sollte.
34:25Auf jeden Fall.
34:26Oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh-oh!
34:31Oh-oh-oh-oh-oh-oh!
35:06Ich habe Jonas nicht überredet.
35:08Das war ganz allein seine Idee.
35:11Aber, wenn er sich nun mal in den Kopf gesetzt hat, warum soll ich ihn da enttäuschen?
35:16Wenn es nicht funktioniert, kommt er eh wieder zurück.
35:18Klaus, er kennt doch niemanden in Berlin.
35:20Alle seine Freunde sind hier Rebecca, seine Großeltern.
35:23Er geht hier zur Schule.
35:25Das habe ich ihm alles gesagt.
35:26Aber du hast doch gar keine Zeit für den Jungen.
35:29Susanne, ich habe mir das ganz genau überlegt und es ist auch nicht so, dass ich dir wehtun will.
35:33Aber vielleicht, naja, vielleicht ist es ja auch nur seine späte Rache dafür,
35:38dass du dich unbedingt von mir scheiden lassen wolltest.
35:42Und unsere Familie kaputt gemacht hast.
35:46Ach, daher weht der Wind.
35:49Du willst alte Rechnungen begleichen.
35:52Das hätte ich mir ja gleich denken können.
35:54Unsinn, vorbei ist vorbei.
35:55Aber weißt du, ich habe noch groß Lust mit dir zu debattieren,
35:57wenn du mir deinen Gorilla auf den Hals setzt.
35:59Gorilla?
36:00Na, deinen Christoph.
36:04Aber ein blaues Auge ändert nichts daran.
36:06Ich nehme Jonas mit nach Berlin.
36:42Das hat sich jedenfalls warm anziehen in Berlin.
36:44Du weißt ja, was an den Schuhen so los ist.
36:46Ja, aber in Leipzig ärgern sie dich genauso.
36:48Oder ziehen dir die Klamotten ab.
36:51Außerdem schickt mich mein Vater, glaube ich, eh nicht an so eine Lüse.
36:53Aber komm bloß nicht zurück und heue.
36:55Hallo, ihr beiden.
36:57Hi.
36:58Hi.
36:59Jonas, kann ich mal mit dir sprechen?
37:03Okay.
37:05Komm mit.
37:13Setz dich.
37:19Ich war heute bei deinem Vater und wir haben uns über Berlin unterhalten.
37:26Du wirst also wirklich mit ihm mitgehen?
37:29Ja.
37:33Das fällt mir zwar nicht leicht, aber...
37:39Ist das ich da?
37:41Ja.
37:45Du bist die Beste.
37:49Danke, Mama.
37:51Jetzt ruft euch Oma rüber und wir erzählen uns.
37:52Nein, nein, nein, nein.
37:53Das wäre der Überraschung zu viel.
37:54Das mache ich dann schon selber.
37:57Okay.
38:01Stopp aus Berlin!
38:26Hallo, Papa.
38:27Falls du deine Mutter suchst, die wohnt nicht mehr hier.
38:30Nur noch besuchsweise.
38:33Wo ist sie denn?
38:35Außer Haus.
38:37Sie bereitet ihre erste Ausstellung vor.
38:40Davon wusste ich gar nicht.
38:42Ich habe mir gerade einen Eintopf warm gemacht.
38:44Willst du auch?
38:44Was schmeckt scheußlich?
38:45Nein, danke.
38:47Was ist denn das für eine Ausstellung?
38:49Von ihren Blumenbildern.
38:51Dieser Serviettenfritzer hat ihren Floh ins Ohr gesetzt.
38:54Und jetzt redet sie sich inzwischen ein, sie wäre eine große Künstlerin.
38:56Ist sie das nicht.
38:59Ein Pinguin ist auch ein hübscher Vogel.
39:01Sie hat sogar Flügel, aber fliegen, naja.
39:04Ich habe einfach Angst, dass sie sich blamiert.
39:09Könnte es sein, dass du eifersüchtig bist,
39:11weil Mama mal im Mittelpunkt steht
39:14und dich ein bisschen vernachlässigt?
39:16Blödsinn.
39:20Was willst du eigentlich hier?
39:24Jonas geht mit Klaus nach Berlin.
39:27Aber ihr wolltet doch am Wochenende vorbeikommen.
39:30Nein.
39:31Er zieht um.
39:32Klaus.
39:34Und Jonas.
39:38Du bist verrückt.
39:41Was soll ich denn machen?
39:43Jonas möchte das so.
39:44Aber du kannst ihn jung tun.
39:46Susanne.
39:47Jonas ist das Wichtigste in deinem Leben.
39:50Ja.
39:51Aber ich möchte, dass er glücklich wird
39:53und sich nicht bevormundet und gegängelt fühlt.
39:57Aber du kannst dir doch nicht von einem Zwölfjährigen vorschreiben lassen,
39:59was gut und richtig ist.
40:01Das machst du wieder rückgängig.
40:02Der Junge gehört zu dir, der Junge bleibt.
40:04Basta.
40:04Papa, jetzt setz mich du nicht auch noch unter Druck.
40:06Es ist schon schlimm genug.
40:09Natürlich will ich Jonas nicht hergeben.
40:12Natürlich ist er der wichtigste Mensch in meinem Leben.
40:16Aber es ist ein gutes Recht auch bei seinem Vater zu sein.
40:21Ich habe von Klaus verlangt, dass er keinen Keil zwischen uns treibt.
40:25Dann darf ich das auch nicht.
40:30Jonas braucht uns beide.
40:33Mein Großformatiges als Blickfang könnte ich mir gut vorstellen.
40:36Aber zu viel auf einmal, dass er schlägt doch.
40:41Gut, dann würde ich sagen, hängen wir hier eine Serie Ihrer kleineren Bilder.
40:44Und da drüben die Aquarenskipze.
40:47Und in den hinteren Räumen, da gehen wir dann in die Vollen.
40:50Ein Blumenmeer.
40:52Ja, so könnte ich es mir vorstellen.
40:56Aber glauben Sie wirklich, dass sich jemand für meine Bilder interessieren könnte?
40:59Naja, vielleicht nicht die Kunstkritik.
41:01Aber doch diejenigen, die mit moderner Kunst nicht so viel am Hut haben.
41:04Sondern sich einfach nur an schönen Bildern erfreuen wollen.
41:07Ihre Blumenservietten gehen doch auch weg wie warme Semmeln.
41:09Ich kann es Ihnen mal noch nicht glauben.
41:11Warten Sie ab, bis die nächste Abrechnung kommt.
41:16Oh, das ist mein Mann.
41:18Entschuldigung.
41:21Georg!
41:21Du musst mit Susanne reden, wir müssen was unternehmen.
41:25Ich ruf Sie dann an, ja?
41:27Tut mir leid.
41:28Ich hab dem Frieden nie getraut.
41:31Aber dass Klaus den Jungen seiner Mutter wegnimmt und nach Berlin verschleppt,
41:35das hätte ich ihm nun wahrlich nicht so getraut.
41:38Ach, meine Güte, er entführt ihn ja nicht.
41:41Wie willst du das ansonsten nennen?
41:43Ich? Susanne ist damit einverstanden und sie weiß doch bestimmt, was sie tut.
41:47Jetzt trinkst du erstmal einen Schluck, das beruhigt.
41:49Keinen Alkohol. Ich will jetzt einen klaren Kopf bewahren.
41:52Ja, genau deshalb.
41:54So aufgeregt wie du bist, hast du garantiert keinen klaren Kopf.
42:01Wir müssen uns da nicht einmischen.
42:04Ratschläge geben, ja. Beistehen immer.
42:07Aber wenn Susanne und Christoph eine Entscheidung getroffen haben, dann gilt die.
42:11Und dann, dann nehmen wir das gefälligst auch hin.
42:15Und du willst nichts unternehmen?
42:16Nein.
42:18Am Ende kommt doch dabei nur Missverständnis heraus.
42:21Oder gar Streit.
42:24Georg, dass Susanne ihren Jungen liebt, das steht doch ganz außer Zweifel.
42:29Hä?
42:31So.
42:32Und jetzt suchen wir erstmal die Bilder für meine Ausstellung aus.
42:36Hä?
42:39Dass du jetzt daran denken kannst.
42:49Jetzt weiß ich, was du durchgemacht hast, als Rebecca ihre Koffer gepackt hat.
42:55Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Jonas werden soll.
43:01Der Junge ist nicht aus der Welt.
43:03Es ist nur Berlin.
43:05Und wer weiß, ob Jonas und Klaus auch dauernd miteinander klarkommen.
43:10Wenn er bei dir wäre, hätte ich viel weniger Sorgen.
43:13Du hast wegen Rebecca auf vieles verzichtet.
43:16Aber Klaus ist ganz anders als du.
43:19Er kennt nur seine Arbeit.
43:21Weißt du, wie oft der Jonas schon enttäuscht hat?
43:25Ich glaube, ich drück durch.
43:27Ich verspreche dir eins.
43:29Bei der ersten schlechten Nachricht hole ich Jonas da raus.
43:32Und wenn ich mir ein blaues Auge dabei hole, ist mir egal.
43:38Mein Held.
43:41Komm halt nicht fest.
43:43Ja.
43:46Hörst du, was gerade läuft?
43:49Ich vermisse dich.
43:53Wann kann ich dich wiedersehen?
43:56Reinhard, ich...
43:57Wenn du keine Zeit hast und kein Problem.
44:01Ich kann auch nach Dresden kommen.
44:05Unsere gemeinsame Nacht war wirklich wunderschön.
44:08Das finde ich auch.
44:15Aber ich möchte, dass unser Verhältnis in Zukunft rein dienstlich bleibt.
44:22Ich hoffe, dass du das verstehst.
44:53So, das dürfte jetzt alles sein.
44:57Tja, schade, dass es überhaupt so weit kommen musste.
45:03Ich schwöre dir, wenn Jonas einmal anruft und ich spüre, dass es ihm nicht gut geht,
45:07dann stehe ich bei dir in Berlin vor der Tür und hole ihn zurück.
45:09Keine Sorge.
45:11Bei mir wird es ihm besser gehen als hier.
45:13Also, wenn ihr euch noch verabschieden wollt, jetzt wäre die letzte Gelegenheit.
45:20Du rufst sofort an, wenn du da bist, ja?
45:23Ja, mach es.
45:28Na dann.
45:30Mach's gut.
45:31Und denk dran, das bleibt hier trotzdem immer dein Zuhause.
45:34Frank, ich brauche jeden Tag frischen Salat.
45:37Und eine Obstscheibe.
45:39Und mach auch mal den Käfig sauber.
45:44Okay.
45:56Tschüss.
45:59Wir melden uns.
46:11Murphy!
46:12Murphy, komm zurück!
46:14Murphy!
46:14Murphy, komm her!
46:24Mach's gut!
46:36Woah!
46:41Mach's gut!
46:44Ich bin gesund.
46:45Mal, hei!
46:45Ich bin gesund.
46:47Ich hab ihn mit ihm zu tun!
46:48Mal, ich bin gesund!
46:52Aber ich bin gesund.
46:52Ich bin gesund.
46:52Mal, ich bin gesund.
46:53Ich bin gesund.
46:53Ja.
47:51Untertitelung des ZDF, 2020
47:57Untertitelung des ZDF, 2020
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