Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 19 Stunden

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:01Vielen Dank.
00:46Werdet fertig, es ist kurz vor acht.
00:48Hey, der andere.
00:52Ich mach auf.
00:53Was ist das denn schon wieder?
00:55Können wir nicht einmal in Ruhe zusammen frühstücken?
00:58Wie in der Fernsehwerbung?
01:00Morgen stehen wir alle eine halbe Stunde früher auf.
01:02Aha.
01:03Morgen, Mama.
01:05Hey, Darling.
01:06Ich bin aber alt, heute bitte.
01:07Schön, dass ich euch noch erwische.
01:09Ja, wir sind eigentlich schon weg.
01:10Susanne, nimmst du mich mit in den Zoo?
01:13Ich würde mich so gerne die jungen Geparden ansehen.
01:15Das ist leider heute etwas ungünstig.
01:17Jonas, dein Apfel.
01:19Das wäre mir sehr wichtig.
01:22Na gut.
01:24Schön.
01:27Gut, da hast du recht.
01:28Das können wir machen, Rebecca.
01:29Sie hat doch was vor, hm?
01:30Ja, junge Geparden ansehen.
01:32Das glaubst du doch nicht im Ernst.
01:34Nein, vielleicht ist es ein Annäherungsversuch.
01:37Das ist genau das, was ich befürchte.
01:42Tu, Jonas.
01:55Sanne, ich wollte mal alleine mit dir sprechen.
01:58Das dachte ich mir schon.
02:00Du magst mich nicht.
02:03Stimmt's?
02:07Du bist Christophs Ex-Frau und Rebeccas Mutter.
02:12Das ist eine Tatsache, die ich akzeptiere.
02:15Aber du bist eifersüchtig auf mich.
02:18Wieso sollte ich?
02:20Auf all das, was ich bisher mit Christoph erlebt habe.
02:25Wenn ich auf Christophs Vergangenheit eifersüchtig wäre,
02:27dann wäre ich dazu verdammt,
02:28den Rest meines Lebens unglücklich zu sein.
02:31Susanne.
02:36Jetzt lass uns mal alles, was bisher war, vergessen.
02:40Ich möchte, dass wir zwei Freundinnen werden.
02:43Für Christoph, für Rebecca und für uns.
02:52Entschuldige.
02:56Ja, hallo?
02:58Ja, ich komme sofort.
03:01Es tut mir leid, ich muss los.
03:03Ja, ist doch okay.
03:04Wir sehen uns, ne?
03:05Tschüss.
03:13Also der Dicke gefällt mir nicht, Frau Dr. Mertens.
03:15Er frisst nicht mehr, er liegt nur da.
03:18Er geht nicht mal mehr in das Wasserbecken.
03:20Wie lange geht das schon so?
03:22Seit Sonntag.
03:23Mensch, ich kenne Konrad praktisch beim Ei an.
03:26Seit über 15 Jahren.
03:28Er ist ja sogar nach mir benannt worden.
03:32Konnys Zustand kann...
03:33Konrad, Konrad.
03:35Konrads Zustand kann verschiedene Gründe haben.
03:37Eine Stoffwechselerkrankung, eine Infektion
03:39oder er könnte einen Fremdkörper verschluckt haben.
03:42Tja, die Besucher werfen immer wieder Geldstücke auf die ruhenden Tiere,
03:46damit sie sich mal bewegen.
03:48Und nun bewegt er sich gar nicht mehr.
03:56Kaffee ist gut.
03:59Sie sollten mal wieder aufräumen, Dr. Fehrmann.
04:02Frau Wittig.
04:03Ja, ich würde es ja machen, aber ich darf ja nicht.
04:05Um Himmels Willen, Sie würden das totale Chaos anrichten.
04:09Na, aber der Ordner kann doch...
04:10Halt, der bleibt da.
04:12Das ist noch längst nicht erledigt.
04:14Verstanden, Dr. Fehrmann.
04:27Das hat mir gerade noch gefehlt.
04:30Ja, wir können ihn von den anderen Tieren isolieren,
04:33falls er wirklich krank ist.
04:35Und die merken, dass das sie nicht angreifen.
04:38Ist der krank?
04:39Das kann ich noch nicht sagen.
04:41Sie wissen, der Mississippi Alligator ist eins unserer...
04:44unserer wertvollsten Tiere und für die Erderhaltung von besonderer Bedeutung.
04:47Ich weiß, ich kümmere mich darum.
04:50Gibt es im Zoo wieder mal einen kleinen Skandal?
04:53Und Sie suchen den Schuldigen?
04:54Herr Weidner, ich würde gerne etwas mit Ihnen besprechen.
04:58Ah ja, dann viel Spaß für Ihr konspiratives Gespräch unter Männern.
05:02Wie Carne del Ger Yes?
05:16Ja, hallo.
05:18Otto?
05:19Was für ein Otto?
05:22Nein, das sagt mir ehrlich gesagt nichts.
05:26Ach so.
05:27Oh, mein Mann ist leider nicht zu Hause. Kann ich ihm irgendwas ausrichten?
05:34Sie wissen schon, es geht um diese beiden Pinguine.
05:38Also ich weiß von nix.
05:41Ich habe heute Morgen in der Zeitung lesen müssen, dass zwei unserer Pinguine aus der Reihe tanzen.
05:47Inwiefern?
05:53Ach so, wir haben schwule Pinguine.
05:57Und die Öffentlichkeit weiß es vor mir.
06:00Es gibt da offensichtlich eine undichte Stelle bei Ihren Pflegern.
06:04Herr Dr. Fehrmann, so zwei warme Jungs ist doch nichts Besonderes.
06:08Herr Weidner, das müssen Sie mir nicht erklären.
06:11Aber wenn die Medien schon darüber berichten, dann dauert es nicht lange, bis überengagierte Tierschützer auf den Plan treten.
06:19Also, trennen Sie das Paar und nehmen Sie ihnen das Ei weg.
06:23Was denn für ein Ei?
06:24Offensichtlich haben diese beiden einem anderen Paar auch noch ein Ei geklaut, was sie jetzt ausbrüten.
06:31Kümmern Sie sich darum.
06:33Ich habe nur noch zwei Fragen.
06:35Wie soll ich denn die Brüder erkennen?
06:36Das steht Ihnen ja nicht auf der Stirn.
06:39Und wie soll ich die beiden dann trennen, wenn die sich denn so lieben?
06:42Ich verlange von Ihnen, dass Sie diese Angelegenheit schnellstmöglich klären.
06:46Wie, ist mir völlig egal.
06:53Hallo, Rebecca, Jonas.
06:55Wir können mit der Mehlschleift loslegen.
06:57Ich habe alles mit dabei.
06:58Sogar Kaffernbären habe ich gefunden.
07:00Oh, hi, Susanne.
07:02Wir haben schon alles besorgt.
07:04Rebecca hat mir gesagt, ihr habt heute euren Pizzatag.
07:06Und da dachte ich, ich kann noch was lernen.
07:09Keiner kocht und backt so schlecht wie meine Mama.
07:11Ach, Rebecca.
07:12Erst kommt der Teile, dann die Soße und dann das Gemüse.
07:15So blöd bin ich mir auch wieder nicht.
07:18Und zum Schluss der Käse.
07:21Sehr gut.
07:22Dann lasse ich euch mal.
07:25Bis dann.
07:29Was ist denn hier los?
07:31Ich habe mich so auf unseren Abend zu viert gefreut.
07:33Und jetzt komme ich nach Hause und fühle mich wie ein Eindringling.
07:35Ich bin auch nicht gerade begeistert.
07:37Du hättest sie ja wegschicken können.
07:39Was wollte sie denn heute Morgen?
07:40Sie wollte mir ihre Freundschaft anbieten.
07:42Ja, vielleicht meint sie es ja ernst.
07:43Ich meine, sie ist einsam in Leipzig, sucht vielleicht Anschluss.
07:46Christoph, sie will uns auseinanderbringen.
07:48Das ist alles, was sie will.
07:49Außerdem ist heute unser Familienabend.
07:52Was ist denn mit ihm?
07:54Außerdem hatte ich keine Ahnung, was ihr heute Morgen besprochen habt.
07:58Klaus?
07:59Wusstest du das nicht?
08:00Nein.
08:01Aber vielleicht hätte ich Viola fragen sollen.
08:10Hallo, Susanne.
08:12Du warst doch erst übermorgen mit Jonas verabredet.
08:15Ja, aber ich hatte heute schon Lust auf Familie.
08:20Und?
08:20Jonas?
08:21Hopp!
08:23Luffy!
08:24Hol den Ball!
08:27Ist das nicht schön?
08:29Also, wir sind eine richtige Großfamilie.
08:32Tschüss!
08:33Wie in der Fernsehwerbung.
08:37Oh, ich kann nicht mehr.
08:38Das war sehr, sehr lecker.
08:39Danke.
08:40Siehste, Christoph, ich lerne doch noch kochen.
08:42Ich hätte es eben bei mir bleiben sollen.
08:45Entschuldigung.
08:46Dürfen wir aufstehen?
08:47Ja, ich will noch was lesen.
08:49Was mit der Küche?
08:50Jetzt lass ihn doch.
08:51Wir haben ausgemacht, dass Mittwochabend die Kinder die Küche sauber machen.
08:55Christoph, wir sind doch nicht im Straflager.
08:58Dürfen wir?
08:59Bitte.
09:00Jetzt zischt schon ab.
09:10Ich habe eine Idee.
09:11Nächste Woche machen wir den Pizzatag bei mir.
09:15Ich finde, wie Urla hat recht, wir sollten öfter so zusammenkommen.
09:18Ist doch toll für die Kinder.
09:19Ja, oder wir sollten doch mal zusammen in den Urlaub fahren.
09:23Eine Radtour.
09:24Ja, oder in die USA.
09:25Also, ich könnte uns da ein super Ferienhaus in Florida besuchen.
09:29Wir könnten ja alle zusammenziehen.
09:32Susanne, warum bist du denn so genervt?
09:35Lass es doch stehen.
09:37Entspann dich.
09:39Zu viel Hausarbeit macht übrigens alt.
09:43Susanne, ich helfe dir.
09:47Weißt du schon?
09:51Hausarbeit macht alt.
09:55Ich werde gern mit dir alt.
10:11Georg, willst du nicht für heute Schluss machen?
10:15Gleich.
10:17Die beiden Wölfe habe ich heute für das Auswilderungsprogramm im Zoo ausgesucht.
10:23Diese Wölfe fressen dich ja förmlich auf.
10:26So eine Auswilderung macht man eben nicht nebenbei.
10:30Die Wölfe dürfen niemanden gefährden und umgekehrt.
10:33Für die Menschen sind Wölfe völlig ungefährlich.
10:35Sie sind viel zu scheu.
10:36Aber in der Heide gibt es mehrere Schafferden.
10:39Und wir müssen den Schäfern erklären, wie sie ihre Tiere schützen können.
10:41Na, trotzdem.
10:44Könntest du dich zwischendurch ruhig auch ein bisschen um mich kümmern?
10:47Bist du etwa eifersüchtig?
10:49Ja.
10:50Ich bin ja schließlich auch nur ein armes, schutzloses Schaf.
10:54Na, du bist eher eine Wölfin.
10:56Ein Schafspelz.
11:10Wohin denkst du?
11:13Ich habe mir zwar immer eine Großfamilie gewünscht, aber...
11:17Nicht mit Klaus und Viola.
11:20Nee.
11:22Was hältst du davon, wenn wir an unsere eigenen Leiter basteln?
11:28Jetzt gleich.
11:29Wann denn?
11:32Ich würde sagen, jetzt gleich.
11:34Hm?
11:45Nacht, mein Schatz.
11:46Nacht.
11:54Sagt dir der Name Otto Langer was?
11:56Otto Langer?
11:57Nee, nie gehört.
11:59Er hat heute hier angerufen.
12:01Er hat sich als Pferdedoktor vorgestellt.
12:03Ach, Otto.
12:05Du meinst Otto?
12:06Ja.
12:07Mit dem habe ich vier Jahre lang studiert.
12:09Na, er ist jedenfalls in Leipzig und will dich besuchen.
12:12Habe ich lange nicht gesehen.
12:14Netter Kerl hat nur einen Fehler.
12:16Sein Pferdewahn.
12:17Der kommt noch vor seiner Begeisterung für die Damenwelt.
12:23Er hat oft zusammen um die Häuser gezogen.
12:26Das waren noch Zeiten.
12:29Nee.
12:32Das waren noch Zeiten.
12:34Und hier kommt noch ein feiner Fisch.
12:45Ja, der schmeckt euch, ja.
12:48Du alter Gierschlund.
12:49Ja, komm.
12:50Zack.
12:51Morgen, Conny.
12:53Morgen, Conny.
12:53Morgen, Annette.
12:54Du, Annette, ich habe mal eine Frage.
12:56Du weißt doch Bescheid über das Treiben hier in der Anlage.
12:59Wieso?
13:00Was ist denn?
13:01Ach komm, stell dich nicht so doof.
13:02Du weißt genau, um was es geht.
13:04Wo sind die beiden bösen Jungs?
13:06Der Artikel.
13:07Ich habe von Dr. Fehrmann den persönlichen Auftrag, die beiden unverzüglich zu trennen.
13:11Warte, ich komme rüber.
13:18Das sind sie.
13:19Ui, die sehen doch ganz vorschriftsmäßig aus.
13:22Ja, oder?
13:24Ich habe ja auch erst beim Füttern entdeckt, dass es zwei Männchen sind.
13:28Da habe ich sie beobachtet.
13:29Die benehmen sich wie ein ganz normales Pinguinpaar.
13:32Es sind immer zusammen, balzen.
13:35Sie kümmern sich sogar gemeinsam um ihr Ei.
13:37Also ihr Ei stimmt ja wohl nicht.
13:39Stammt der Zeitungstipp von dir?
13:43Wie kommst du denn darauf?
13:44Ich weiß doch Bescheid.
13:46Wenn die Zeitungsleute von unserer Pressestelle nichts erfahren, klappern sie die Pflege einzeln ab.
13:51Und irgendwer muss hier gequatscht haben.
13:53Ich habe mir wirklich nichts dabei gedacht.
13:56Naja, also von mir erfährt Dr. Fehrmann nichts.
13:58Aber jetzt müssen wir wohl oder übel die Idylle zerstören.
14:02So Jungs, jetzt ist Schluss mit lustig.
14:05Das Ei wird konfisziert.
14:06Au, au, au, au.
14:15Homosexualität ist weder bei uns im Zoo noch in der freien Natur etwas Ungewöhnliches.
14:21Wir haben wirklich ganz andere Probleme.
14:23Konrad.
14:26Dr. Mertens, ich suche Sie schon überall.
14:30Was ist passiert?
14:32Das Krokodil?
14:33Ein Pinguin.
14:36Sie brauchen unbedingt ein Pflaster, Conny.
14:40Sie halten doch sonst die Verantwortung für Ihre Mitarbeiter so hoch.
14:44Wie konnten Sie Herrn Weidener in eine derartige Gefahr bringen?
14:47Wovon reden Sie?
14:49Sie haben doch angeordnet, die Pinguine zu trennen.
14:51Ja, diese Anweisung kam von mir.
14:54Als ob wir nichts Besseres zu tun hätten.
14:56Lassen Sie mal die armen Pinguine in Ruhe.
14:58Das werden Sie nicht.
15:00Na, was denn nun?
15:02Dr. Mertens, ich möchte mit Ihnen sprechen.
15:05Später, ich muss zum Krokodil.
15:07Jetzt!
15:20In dem Ton reden Sie nicht mit mir, Dr. Mertens.
15:24Wenn ich eine Anordnung treffe, werden Sie diese nicht in Gegenwart eines Pflegers untergraben.
15:31Ich dachte, Sie schätzen eigenständige Mitarbeiter.
15:34Wenn Sie eine kritische Anmerkung haben, kommen Sie zu mir und bringen Sie diese vor.
15:40Wir sind hier nicht auf einem Kinderspielplatz, wo jeder, wenn ihm danach ist, ungefiltert seine Meinung herausposaunt.
15:48Darüber hinaus lag ich mit meiner Einschätzung vollkommen richtig.
15:56Das kann doch wohl nicht wahr sein.
15:58Von der Staatsanwaltschaft.
16:00Ein übereifriger Tierschützer hat keine Zeit verloren und sofort Anzeige wegen nicht artgerechter Haltung der Pinguine erstattet.
16:07Aber das ist nicht gerechtfertigt. Die Population ist ausgeglichen.
16:11Zu 98 Prozent, ja.
16:13Aber auf genau diese zwei Prozent, die völlig natürlich sind, kann einen die Staatsanwaltschaft festnageln.
16:19Da geht's nur um Zahlen. Ich habe kein Problem damit, wenn zwei Männchen ein Ei ausbrüten.
16:25Aber ich habe keine Zeit für Briefe, Gutachten oder Gerichtstermine.
16:30Und eine negative Presse ist das Letzte, was ich jetzt gebrauchen kann.
16:34Haben Sie mich verstanden?
16:36Ja, das habe ich. Kann ich jetzt zurück zu meiner Arbeit gehen?
16:41Bitte.
16:55Frau Wittig, verbinden Sie mich bitte mit dem Zoo in Halle.
17:01Morgen!
17:10Na, Nubi?
17:13Ja, ich habe doch was für dich.
17:16Komm her.
17:20Sehr gut.
17:27Hier.
17:31Komm, ich helfe dir.
17:32Ich hoffe, du wirst Freitag pünktlich von deiner Reise zurück.
17:36Ja, warum?
17:36Ach, Georg, du wirst aber auch immer vergessen.
17:38Ja, dein Freund Otto kommt und er bringt seinen Sohn mit.
17:41Zum Kaffee bin ich wieder da.
17:42Er hat mir am Telefon eine halbe Stunde von dem sensationell erfolgreichen Designbüro erzählt,
17:47das sein Sohn hier in Leipzig leitet.
17:50Und wenn ich es nicht schaffe, dann wird dich Otto mit ein paar Geschichten aus unserer Studentenzeit unterhalten.
17:55Das fürchte ich ja gerade.
17:57So sind wir Männer, Charlotte.
17:59Wir geben eben gerne an mit unseren Eroberungen.
18:01Ihr seid von den primitivsten Bedürfnissen gelenkt.
18:04Deshalb kannst du dich ja auch so gut in Wölfe hineinversetzen.
18:07Jetzt hast du das böse Wehwort gesagt.
18:13Georg?
18:16Georg?
18:21Oh, dein Wasser.
18:32Ah, Frau Dr. Mertens.
18:35Er frisst und trinkt weiterhin nicht.
18:38Sagen Sie mal, wie lange kann er denn das noch durchhalten?
18:43Schwer zu sagen.
18:45Ich bräuchte eine Blutprobe.
18:48Dann könnte ich sagen, ob es eine Infektion ist oder Diabetes.
18:51Diabetes. Diabetes kommt bei älteren Krokodilen gar nicht so selten vor.
18:56Aber man könnte es ganz gut mit Medikamenten behandeln.
18:59Können wir ihn dafür nicht narkotisieren?
19:02Eine Narkose ist bei Krokodilen ziemlich riskant.
19:05Nicht nur, weil es für das Tier ziemlich belastend ist,
19:10sondern es gibt keine Garantie, dass es wirklich einschläft.
19:14Geschweige denn, dass es sicher wieder aufwacht.
19:16Mensch, Konrad.
19:18Warum kannst du uns bloß nicht sagen, was du hast?
19:22Wenn Sie wollen, gehe ich für Sie an ihn ran.
19:25Und Sie könnten mir ein paar Anweisungen geben, was ich machen soll.
19:30Ich habe eher daran gedacht, dass Sie ihn beruhigen,
19:33während ich ihm die Probe entnehme.
19:36Okay.
19:37Peter?
19:38Äh, Reinhard hier. Hallo.
19:40Ähm, ich habe hier ein kleines Problem.
19:46Ja, sehr lustig.
19:48Hast du also auch schon gelesen?
19:51Von wegen Attraktion.
19:53Ich habe schon eine Strafanzeige auf dem Tisch, die muss ich abwenden.
19:57Also,
19:59ich brauche eine zu 100% ausgeglichene Population.
20:04Ja, genau.
20:05Zwei weibliche Brillenpinguine.
20:08Jetzt wird dir geholfen, Konrad.
20:11Ja.
20:11Ich müsste ihn allerdings direkt hinter den Kopf stechen.
20:14An einer anderen Stelle komme ich mit der Spritze gar nicht durch die Haut.
20:37Tja, damit kommen wir ein schönes Stück weiter.
20:41Wir sind ja ein richtiger Krokodilflüsterer, Conny.
20:44Hoffentlich können Sie ihm jetzt helfen.
20:49Du warst ganz tapfer, Konrad.
20:55Schau, ganz fein.
20:56Wir sollten Pascal auf jeden Fall noch einen Tag hier behalten und zur Sicherheit noch ein CC machen.
21:01Herr Belenz, Telefon für Sie.
21:03Ich ruf zurück.
21:04Ihre Frau, sie sagt, es sei trinend.
21:07Ich komme gleich.
21:09Okay.
21:13Susanne?
21:14Hallo, Christoph.
21:15Ich bin's.
21:17Entschuldige, dass ich dich störe, aber das ist jetzt wirklich ein Notfall.
21:20Viola, was ist los?
21:22Du bist der einzige Mensch, den ich in ganz Leipzig fragen kann.
21:25Du bist der einzige Mann.
21:27Bitte komm zum Punkt.
21:28Ich habe ja eine Möbellieferung bekommen und diese Aufbauanleitung.
21:32Ich kapiere das einfach nicht.
21:34Du weißt doch, ich bin technisch so unbegabt.
21:37Es ist aber ein ganz neuer Zug an dir.
21:39Du bist da sonst immer so praktisch veranlagt.
21:40Ach, bitte, Christoph.
21:42Es dauert garantiert nicht lange.
21:45Hilf mir wenigstens mit dem Bett.
21:47Also noch eine Nacht auf der Luftmatratze.
21:48Halte ich nicht aus.
21:49Gut.
21:50Ich komme nach dem Dienst vorbei.
21:52Danke.
21:53Du bist ein Schatz.
21:54Bis nachher dann.
22:06Was soll das?
22:08Das sind die beiden Schwulen.
22:09Ich meine, was diese Markierung soll.
22:12Ich dachte, so kann man jede Ernährung sofort erkennen und dann eben unterbinden.
22:16Mensch, Sie sollten das Problem lösen und nicht noch orange anstreichen.
22:20Ich hasse es nicht.
22:23Der Zoohalle schickt uns zwei Weibchen, damit die Population wieder ausgeglichen ist.
22:28Die kommen erst übermorgen.
22:30Also, waschen Sie das wieder ab.
22:32Äh, die Farbe ist wasserfest.
22:35Die geht nicht wieder ab.
22:36Doch, mit der nächsten Mauser.
22:39Herr Weidener.
22:42Ich kümmere mich um das Problem, Herr Dr. Fehrmann.
22:45Gut.
23:03Mertens.
23:05Hallo, Christoph.
23:08Ja, gut.
23:11In Ordnung.
23:12Wann kommst du denn?
23:16Okay, bis heute Abend.
23:20Wie geht's unserem Krokodil?
23:23Ich hab gerade sein Blut untersucht.
23:25Haben Sie schon ein Ergebnis?
23:27Es ist weder eine Entzündung noch Diabetes.
23:29Ich befürchte, er hat einen Fremdkörper verschluckt.
23:34Haben Sie über eine Operation nachgedacht?
23:36Man kann ein Krokodil nicht so einfach aufschneiden.
23:39Die Wunde wäre ein zu hohes Infektionsrisiko.
23:43Ich wüsste eigentlich nur einen Weg.
23:45Man müsste dem Krokodil über das Maul in den Magen greifen.
23:49Das hört sich abenteuerlich an.
23:51Vor allem ist es Glückssache, ob man den Fremdkörper dann auch wirklich findet.
23:55Aber es ist schon mal gemacht worden.
23:58Ja, aber nicht sehr häufig.
24:07Keine Angst.
24:09Du kommst wieder auf die Beine.
24:14Na, geht's ihm besser?
24:17Nee.
24:18Die Tabletten bringen überhaupt nichts.
24:20Und eine Operation ist viel zu gefährlich.
24:24Du, Annette, ich merke richtig, wie Konrad sich zum Sterben bereit macht.
24:38Machst du jetzt Feierabend?
24:40Nee, ich hab noch eine Mission im Pinguinhaus.
25:16Hey.
25:18Hey, mir wird auch langsam geschlafen.
25:23Ab mit dir, Murphy. Ab nach unten.
25:28Hat Papa Nachtdienst?
25:30Nein, er ist bei deiner Mama. Möbel aufbauen.
25:33Ach, cool, dass sie sich nicht mehr streiten.
25:36So wie früher, bevor sie sich scheiden lassen.
25:38Ja, das ist gut, dass deine Eltern sich gut verstehen.
25:42Aber du bist jetzt mit Papa zusammen. Mama ist nur seine Freundin.
25:48Das ist lieb von dir, Rebecca. Gute Nacht.
25:52Nacht.
26:02Weißt du noch, wie wir unseren ersten Kleiderschrank zusammengebaut haben?
26:06Das werde ich nie vergessen.
26:07Mit meinem Klasseteam? Ja.
26:09Das hat man doch super schnell hingekriegt.
26:12Du, das mache ich später. Warte.
26:14Ja, ich glaube, das Ding stand innerhalb von einer Stunde.
26:17Hm, das sah perfekt aus.
26:19Ja.
26:20Bis du dein kariertes Hemd reingehängt hast.
26:25Das Ding, das Ding ist, glaube ich, zusammengebrochen wie ein Zelt und Stangen.
26:30Genau. Und dann haben wir das Stützkreuz gefunden.
26:33Unter den leeren Kartons.
26:36Ja. Und irgendwie war das schon die Vorzeichen für unsere Ehe.
26:43Wie meinst du denn das?
26:45Ja, wir wollten alles immer sofort, ganz schnell.
26:49Und die wichtigsten Dinge haben wir vergessen.
26:52Wie? Die wichtigsten Dinge?
26:54Ja.
26:56Miteinander reden.
26:58Zuhören.
26:59Zum Beispiel.
27:01Ja, aber dafür machen wir das ja jetzt.
27:05Magst du ein Bier?
27:06Ja, warum nicht?
27:12So.
27:14Puh.
27:16Danke.
27:24Würdest du nicht manchmal auch gerne die Zeit zurückdrehen?
27:27Du kennst mich doch.
27:28Ich traue nie der Vergangenheit nach.
27:30Ich bin sehr gern da, wo ich bin.
27:35Prost.
27:36Prost.
27:39Oh.
27:40Wie er guckt.
27:42Richtig unglücklich ohne seinen Freund.
27:45Also ich finde es nicht gut, so ein Liebespaar zu trennen.
27:47Die gehen doch ein, die beiden.
27:49Ja.
27:50Wie bei Romeo und Julia.
27:52Es endet nur tragisch.
27:54Oh.
27:58Also die Farbe geht jedenfalls nicht ab.
28:00Da müssen wir uns was anderes einfallen lassen.
28:07Oh.
28:26Oh.
28:38Oh.
28:40Oh.
28:42Oh.
28:44Oh.
28:45Oh.
29:03Baumgart?
29:04Mama, hallo. Ich bin's.
29:06Susanne!
29:08Ist was passiert?
29:12Mir geht so vieles durch den Kopf und Christoph ist nicht da.
29:15Ja, warte mal.
29:19Na, dann erzähl mal.
29:21Fehrmann hat mir heute zu verstehen gegeben, ich sei nicht teamfähig.
29:25Ach, das darfst du doch nicht so ernst nehmen.
29:27Ich glaube, er ist im Moment einfach etwas frustriert.
29:30Georg hat mir erzählt, ihm ist ein Großprojekt gestrichen worden.
29:35Du bist immer so wunderbar pragmatisch.
29:37Wo ist denn Christoph? Hat er Nachtdienst?
29:40Er ist bei Viola, Möbel aufbauen.
29:43Ach so, deshalb.
29:45Du bist eifersüchtig.
29:48Weißt du was?
29:49Lass es bleiben.
29:51Diese Frau ist einfach unberechenbar.
29:54In einem Moment ist sie zuckersüß und im nächsten Moment fährt sie wieder ihre Krallen aus.
29:59Ja, das kann dir doch egal sein.
30:00Was zählt ist, dass Christoph dich liebt?
30:02Ja.
30:05Hast du Zweifel?
30:07Nein, nein.
30:10Aber ich finde, es dauert verdammt lange, dieses Möbel aufbauen.
30:13Also wenn er sich dabei so anstellt wie dein Vater, als wir unsere neue Küche bekommen haben,
30:18dann kommt Christoph garantiert erst in zwei Tagen wieder nach Hause zurück.
30:24Wie geht's dir denn ohne Papa?
30:29Ich genieße es eigentlich, immer so alleine zu sein.
30:33Aber sag ihm das bloß nicht.
30:34Er versteht das garantiert wieder falsch.
30:37Ach, wir waren einfach zu jung.
30:39Na, ich glaube nicht, dass es das Alter war.
30:42Wir passen einfach nicht zusammen.
30:45Du bist zu sprunghaft.
30:47Wer wird denn hier gerade sesshaft?
30:49Und ich bin bodenständig.
30:51Jetzt mach dich mal nicht braver, als du bist.
30:53Du bist doch auch kein Heiliger.
30:59Jedenfalls haben wir uns nicht gut getan.
31:02Ich meine, wir haben ja ständig gegeneinander gekämpft und...
31:08Aber eins haben wir richtig gut hingekriegt.
31:11Oh ja.
31:13Sie ist echt ein tolles Mädchen.
31:16Willst du noch eins?
31:19Ach so, nein.
31:21Ich muss jetzt auch wirklich los.
31:26Danke, Christoph.
31:27Kein Geschehen.
31:30Was soll denn das?
31:31Es bleibt unser Geheimnis.
31:33Komm, wir probieren das Bett gleich aus.
31:36Komm.
31:37Spinnst du?
31:38Hey, entspann dich mal.
31:42Das mochtest du doch immer an mir.
31:44Wenn du glaubst, du kannst einen Keil zwischen Susanne und mich treiben,
31:47dann ärst du dich gewaltig.
31:52Du hast doch nur Angst.
31:54Angst, dich zu vergessen.
31:55Wenn ich jetzt nicht gehe,
31:57dann werde ich mich vergessen.
31:58Aber nicht so, wie du dir das vorstellst.
32:05Das würdest du nie tun.
32:07Ich kenn dich.
32:11Oh ja.
32:19Danke.
32:43Ich bin wach.
32:49Entschuldige, ich wollte dich nicht wecken.
32:50Ich hab noch gar nicht geschlafen.
32:57Wie war's mit Viola?
32:59Das Bett steht jedenfalls.
33:02Ich bin müde.
33:09Sonst war nichts?
33:11Was soll denn gewesen sein?
33:16Du kommst ziemlich spät.
33:18Du riechst nach Bier.
33:20Ich hatte eins.
33:21Ihr habt zusammen ein Bett aufgebaut.
33:24Ich durchschaue Viola.
33:27Es gibt nur dich.
33:40Du riechst zu fälliger Hände.
33:41Ich kommst nicht.
33:45Ich bin nicht.
34:00Ich kommst nicht.
34:03Ich kommst nicht, wir werden das Hotel,
34:10wir werden das Hotel.
34:10Soll ich deinem Freund nicht besser absagen?
34:15Mein lieber Mann, wenn du mir hoch und heilig was versprichst, hältst du es nie.
34:22Also gut, bis dann.
34:45Das kann doch wohl nicht wahr sein.
34:48Was soll denn die Hütte da?
34:50Naja, Conny dachte, weil die Farbe nicht abging.
34:52Wo ist Herr Weidner?
34:55Am Reptilienhaus.
35:06Herr Weidner, sind Sie eigentlich...
35:12Was ist mit ihm nicht besser?
35:16Das wird nichts mehr.
35:24Hi, Susanne.
35:26Hallo.
35:27Du, ich muss dich kurz sprechen.
35:29Ja?
35:31Glaub mir, ich habe wirklich alles versucht, es zu akzeptieren.
35:35Was?
35:36Na, eure...
35:38Verbindung.
35:40Was?
35:42Ich dachte, wir finden einen Weg, aber ich habe gemerkt, es stimmt für mich einfach nicht.
35:49Ich glaube, ich verstehe dich nicht.
35:52Weißt du, Christoph und ich...
35:55Ich liebe Christoph.
35:57Ich will ihn zurückhaben.
36:00Das hat überhaupt nichts mit dir persönlich zu tun.
36:03Nein?
36:04Womit denn?
36:05Weißt du, Susanne, die Scheidung war ein großer Fehler.
36:09Wir hätten an unserer Beziehung arbeiten müssen.
36:11Wir haben viel zu schnell aufgegeben.
36:14Da bin ich mir ganz sicher.
36:15Und warum sagst du mir das?
36:16Weil ich glaube, dass du es verstehst.
36:19Wir müssen eine Lösung finden.
36:21Wir müssen eine Lösung finden.
36:24Viola, ich glaube, dass du bei dem Ganzen eine Kleinigkeit übersiehst.
36:30Christoph und ich, wir leben zusammen.
36:31Wir lieben uns.
36:33Ach ja?
36:34Ist das wirklich so?
36:38Okay.
36:41Wenn Christoph wirklich zu dir zurück möchte,
36:44dann haben wir beide das nicht zu entscheiden,
36:46sondern eher ganz alleine.
36:48Einen schönen Tag noch.
36:58Er rührt sich überhaupt nicht mehr.
37:01Er zeigt gar keine Reflexe.
37:06Der Herzschlag ist extrem niedrig.
37:10Vier Schläge in der Minute.
37:13Muss er jetzt eingeschlebert werden?
37:15Ich würde gerne den Eingriff wagen.
37:18Wären Sie damit einverstanden, Dr. Fehrmann?
37:21Ja, ich vertraue Ihnen.
37:24Dann müssen wir ihm ein Pulsoximeter anlegen.
37:27Annetz soll das überwachen.
37:28Und ja, wir müssen ihm auch eine Maulsperre einsetzen.
37:32Mit einem Holzbalken?
37:33Den zerbeißt du wie eine Salzstange.
37:35Ein Maulgatter für Pferde?
37:38Ja, ja, das könnte gehen.
37:44Georg wird auch jeden Moment kommen.
37:46Er war in der Dübner Heide.
37:47Dort sollen Wölfe angesiedelt werden.
37:49Ja, der Georg hat es am weitesten von uns gebracht.
37:52Ich bin ja nur Pferdedoktor geworden.
37:55Reiten Sie?
37:56Nein, eher nicht.
37:57Das sollten Sie aber.
37:58Das ist viel entspannender als dieser ganze neumodische Wellness-Kram.
38:02Bitte.
38:05Hey, Käsekuchen.
38:06Selbst gebacken.
38:07Ich darf hier eigentlich nicht, aber hier sitzt ja keiner.
38:11Sie wohnen sehr schön.
38:13Ja, wenn Sie wollen, zeige ich Ihnen später gerne das Haus.
38:16Gern.
38:17Bitte.
38:18Ja, der Georg hat Geschmack.
38:22Vielleicht ist es ja auch Frau Baumgart, die hier Geschmack hat.
38:25Nur mit den Pferden, da hat er es nie richtig gehabt.
38:28Verstehe ich überhaupt gar nicht.
38:29Da hinten sind die herrlichsten Weideplätze.
38:32Isländer sind sehr zu empfehlen.
38:35Ich habe jahrelang eine Zucht betreut.
38:37Und wissen Sie, was das Besondere an denen ist?
38:39Nein, was?
38:40Die sind robust und ausdauernd und dabei können Sie tölten und pass gehen.
38:47Ja.
38:48Hat was mit Dressur zu tun.
38:51Ich erkläre Ihnen das gerne.
38:53Also beim Tölten muss der Eier...
38:56Das ist ja das Wärme nicht zu sehr.
38:59Jetzt müsste die Narkose gewirkt haben.
39:03Sobald es eine minimale Veränderung bei der Herzschlagfrequenz gibt...
39:07Ja, sage ich sofort Bescheid.
39:08Frau Dr. Mertens, Sie können jetzt.
39:16Na, mein Lieber.
39:18Lass mich mal da rein.
39:21Ich tue dir nicht weh.
39:23So.
39:25Okay, ich komme jetzt in die Speiseröhre.
39:36Ich bin im Magen.
39:40Da ist Nils, das ist ganz glatt.
39:43Frau Mertens, die Herzschlagfrequenz steigt.
39:46Da stimmt was nicht, Dr. Mertens.
39:49Erhöhen Sie die Dosis.
39:52Ich muss tiefer.
39:56Ja, und wenn Sie dann bei einem einmaligen fliegenden Galoppwechsel keine Probleme mehr haben,
40:04dann sind Sie schon auf der sicheren Seite.
40:07Da bin ich ja beruhigt.
40:09Ja, ich habe mal einen Isländer gehabt, der war schon 18 Jahre alt.
40:12Und der Bursche hat beim Aufsitzen immer mit mir ein...
40:15Papa...
40:16Entschuldige.
40:17Sind die Bilder von Ihnen?
40:19Ja, das ist jetzt so mein Zeitvertreib.
40:24Frau Baumgart, ich glaube, da sind Sie eindeutig zu bescheiden.
40:27Darf ich?
40:28Ja, natürlich, gerne.
40:31Malen Sie eigentlich auch Tiere?
40:34Zum Beispiel Pferde?
40:36Ja, das ist ja nur das Allerschwerste.
40:38Ich habe noch nie ein vernünftiges Pferd auf einem Bild gesehen.
40:43Ja, wollen Sie die Wahrheit wissen?
40:46Wir haben nur noch zwei alte Stuten stehen.
40:49Zu Hochzeiten waren es mal Sie, Ben.
40:51Oh, das tut mir aber leid.
40:53Ihre Bilder, meine unglaubliche Kraft.
40:56Und Lebensfreude.
40:58Ja?
40:59Ich finde, die sollten Sie mit anderen teilen.
41:02Wie meinen Sie das?
41:04Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen.
41:07Die Herzrückwünsche steigt weiter.
41:10Dr. Mertens, das kann ich nicht mehr verantworten.
41:12Einen Moment noch.
41:13Ich glaube, er wacht auf.
41:14Susanne, brechen Sie ab sofort.
41:16Moment, hier.
41:19Hier.
41:33Was sagen Sie dazu, Dr. Firman?
41:41Wie ich schon sagte, dieses Tier ist eines der wertvollsten im Zoo.
41:47Sehr tapfer, Konrad.
41:49Sie können die Maulsperre entfernen.
42:00Jetzt hast du es geschafft, mein Konrad.
42:03Jetzt wird alles gut.
42:07Dass so ein kleines Geldstück tödlich sein kann.
42:11Die Münze hatte sich bereits in der Magenwand festgesetzt.
42:14Das hätte bald zu einer Infektion geführt.
42:16Und dann zu einem tödlichen Magendurchbruch.
42:19Für Sie als Souvenir.
42:23Behalten Sie sie.
42:24Für die Zoo-Kasse.
42:26Mein Respekt, Dr. Mertens.
42:29Danke.
42:31Ich danke Ihnen.
42:36Darf ich vorstellen?
42:37Rita und Gerd Bruder aus Halle.
42:40Hübsch, die beiden.
42:56So, Alter.
42:57Jetzt geht's raus.
42:59Nicht so schüchtern.
43:02So, jetzt geht's runter.
43:05So, jetzt geht's runter.
43:07So, jetzt geht's runter.
43:09So, jetzt geht's runter.
43:26Na, Jungs.
43:27So, magalan die Mädels.
43:29Ich bin nicht so schüchtern, die Herrschaften.
43:33Sieht nicht so aus, als ob sie voneinander fliegen.
43:37Machen Sie Ihren Job, Herr Weidler, und sorgen Sie dafür, dass die beiden sich artgerecht integrieren.
43:42Ich habe in vier Tagen eine Vorladung bei der Staatsanwaltschaft.
43:45Und da will ich die Sache für erledigt erklären.
43:51Und, was soll ich jetzt mit euch machen, Flaschentränen spielen, oder was?
43:57Deine Gäste sind schon weg.
43:59Tut mir ehrlich, nein, Charlotte, aber ich konnte nicht früher.
44:02Diese verdammte Jägergemeinschaft hat eine Protestveranstaltung initiiert.
44:06Die haben die Anwohner regelrecht aufgewiegelt.
44:09Da konnten die doch nicht einfach nach Hause fahren.
44:11Warst du denn erfolgreich?
44:13Ja.
44:16Das Wolfsgehege ist perfekt geeignet.
44:20Ich glaube, es gibt ein paar Leute, die haben verstanden, dass Wölfe die besseren Jäger sind als Menschen.
44:24Die jagen eben nur die kranken und schwachen Tiere.
44:26Und halten den Bestand gesund.
44:29Aber es gibt immer noch so viele Dummköpfe.
44:31Haben alle zu viel Rotkäppchen gelesen.
44:33Na ja, ich muss jedenfalls noch ein paar Mal hin.
44:35Und du, Charlotte, was sagst du denn nun zu meinem Freund Otto?
44:40Sympathisch.
44:42Ich weiß jetzt alles über den Passgang.
44:48Sein Sohn ist allerdings noch netter.
44:50Ah ja?
44:51Fällt dir nichts auf?
44:54Nö.
44:55Da.
44:57Charlotte.
45:03Es fehlen Bilder.
45:05Andreas Langer leitet doch ein Designbüro.
45:07In Leipzig erfolgreich.
45:09Ihm haben meine Bilder so gut gefallen, er will sie als Vorlage nutzen für verschiedene Artikel.
45:16Umschläge, Grußkarten, Geschenkpapier.
45:18Das ist ja ein Ding.
45:19Glückwunsch, Charlotte.
45:20Danke.
45:24Wie ich sehe, ist alles wieder in bester Ordnung.
45:27Klar.
45:28Was so ein echter D-Doktor ist.
45:30Schönen Tag noch.
45:38Sag mal, wie hast du das eigentlich so schnell hingekriegt?
45:41Also die Jungs waren beim besten Willen von den Mädels nicht zu überzeugen.
45:45Und die Mädels haben auch nur zusammen rumgestanden.
45:49Da habe ich dem einen Männchen die Farbe abgemacht und dafür ein Weibchen markiert.
45:58Und jetzt brüten die schwulen Pinguine weiter ihr geklautes Ei aus und die Weibchen bauen ihr eigenes Nest.
46:05So ungefähr.
46:06Es geht eben auch anders.
46:08Ähm, und wie hast du die Farbe abgekriegt?
46:11Mit den Feinwaschmitteln.
46:13Tipp von Frau Dr. Mertens.
46:14Und wenn du diesmal deine Klappe hältst, merkt's auch keiner.
46:18Hauptsache, die vier sind glücklich, oder?
46:20Eben.
46:37Hallo, wie war der Tag?
46:39Gut.
46:40Und deiner?
46:42Auch gut.
46:44Sind die Kinder?
46:47Ich habe sie ins Kino geschickt.
46:49Ich wollte den Abend mit dir alleine sein.
46:51Schön.
46:52Was gibt's denn?
46:55Ein auch wenn das Gespräch wäre schön.
46:57Gut.
46:59Möchtest du anfangen?
47:01Ich wüsste nicht, womit.
47:12Viola war heute bei mir.
47:14Aha.
47:16Und?
47:19Hast du mir vielleicht irgendetwas zu sagen?
47:24Ich wüsste nicht, was.
47:26Sie hat mir den Eindruck vermittelt, du hättest ihr in irgendeiner Weise Hoffnungen gemacht.
47:31Das ist nicht zu fassen.
47:34Merkst du nicht, was sie vorhat?
47:40Susanne.
47:42Du bist die Frau, die ich liebe.
47:44Und mich macht es wahnsinnig traurig, dass sie es schafft, hier solche Unruhe reinzubringen.
47:49Du musst mir vertrauen.
47:52Bleibt mir was anderes übrig?
47:54Ich wüsste nicht.
47:57Vielen Dank.
48:25Vielen Dank.
Kommentare

Empfohlen