- vor 20 Stunden
Kategorie
🎈
SpaßTranskript
00:00Musik
00:56Hey, jetzt reicht's aber.
01:04Schluß jetzt!
01:14Herr Dr. Mertens, hier ist Conny. Bei den Kängurus gab's einen Boxkampf. Der Verlierer sieht ziemlich lädiert aus.
01:22Es gibt eine tüchtige Schwellung. Aber wenn ich ihm da jetzt was raufschmiere, wischst du, dass ich sie ja doch
01:27noch weg.
01:28Hey.
01:30Wieso sind die beiden denn aufeinander losgegangen?
01:33Tja, Spidi kommt langsam in das Alter, wo ihn die Mädels interessieren. Aber da ist er nicht der Einzige.
01:39Ein Rivalitätskampf also.
01:41Aber sagen Sie, um Gottes willen Annette nichts davon. Wenn sie hört, dass ihrem Liebling was passiert ist.
01:45Ihr Liebling?
01:46Sie hat ja Spidi mit der Flasche aufgezogen. Und in einem Beutel, den sie schon mit dem Bauch gebunden hat.
01:51Sie war quasi seine Ersatzmama.
01:55Was ist denn das für ein Krach? Das machte die Tiere ganz verrückt.
02:03Aufhören! Aufhören!
02:10Sagen Sie ihnen, sie sollen aufhören!
02:12Was?
02:17Was soll denn das werden?
02:18Es gibt hier neue Heizungskanalen.
02:23Fürs Truppenhaus.
02:26Und der muss ausgerechnet hier verlegt werden. Am Känguru-Gehege vorbei.
02:30Das sind schreckhafte Tiere. Die geraten von dem Krach total in Panik.
02:34Ja, leiser geht's nun mal nicht.
02:37Warum ziehen Sie den Kram denn nicht da lang?
02:39Liebe Frau Dr. Mertens, das hier ist ein bestätigter Bauplan.
02:43Außerdem sind das 200 Meter mehr. Mit den entsprechenden Kosten.
02:45Gut, dann müssen wir die Kängurus eben umsetzen.
02:48Und Sie haben sicher auch ein Gehege dafür frei.
02:50Nein, das muss man natürlich einrichten.
02:53Und wer bezahlt das?
02:54Entweder oder.
02:55Nun bleiben Sie doch mal auf dem Teppich. In zwei Tagen ist das hier vorbei.
02:59Entweder oder.
03:01Frau Dr. Mertens, kommt so schnell. Spidi sind endgültig K.O.
03:05Was ist denn passiert?
03:06Wegen dem Lärm ist er ganz nervös geworden.
03:09Und mit dem Kopf voll gegen das Gitter.
03:11Na wunderbar.
03:16Was ist nun, Chef?
03:17Ich denke, Sie machen erstmal eine Pause. Ich kläre das.
03:25Ja, das ist eine Brennung.
03:27Wir nehmen ihn zur Beobachtung mit in die Krankenstation.
03:30Wenn er keine Probleme mit der Koordination bekommt,
03:34Ich bin dann bald wieder zurück zu den anderen.
03:36Die, das wird schon wieder, hm?
03:42Was ist denn passiert? Ist was mit Spidi?
03:44Keine Sorge, er hat sich nur das Nasenbein geprellt.
03:47Er muss sich ein bisschen erholen.
03:52Und kann ich irgendwas tun? Soll ich mich um ihn kümmern?
03:55Mach dich doch nicht verrückt, Annette.
03:57Hast du doch gehört? Wir haben alles im Griff.
03:59Conny hat mir erzählt, dass Sie Spidi aufgezogen haben.
04:02Falls du mal selber was Kleines kriegst.
04:05Den Beutel hast du hoffentlich noch.
04:08Spidi ist bald wieder okay.
04:10Aber mit unserem Direktor muss ich mal das kleine Lärmschutz-ABC durchgehen.
04:17Wenn man vom Teufel spricht?
04:20Mertens?
04:23Eine Überraschung.
04:28Und?
04:29Was sagen Sie?
04:32Woher haben Sie die?
04:34Direkt aus Bolivien.
04:37Hätten Sie das nicht vorher mit mir besprechen können?
04:39Aber Sie müssen doch zugeben, das sind prachtvolle Exemplare.
04:42Ja, sicher, aber...
04:44Das sind hochinteressante Tiere.
04:46Die werden der Clou bei unseren Nachtführungen.
04:49Also ich finde die eher ein bisschen unheimlich.
04:53Fledermäuse sind die sozialsten Lebewesen überhaupt.
04:57Kranke und alte Tiere werden von den anderen gepflegt und gefüttert.
05:01Mit Blut?
05:03Ja, natürlich.
05:04Aber nicht mit ihrem eigenen, sondern mit dem von Wirtstieren.
05:08Wirklich sehr sozial.
05:12Ich werde sie erst mal untersuchen.
05:15Helfen Sie mir, Annette.
05:18Hm?
05:27Sehen Sie die mal an.
05:29Die lieben Kleinen haben Zähne wie Rasiermesser.
05:32Und achten Sie bitte darauf, dass keine rausfliegt.
05:40Na, du kleiner Beißer?
05:42Schnell zu.
05:45Hey, zeig mal deinen Flügel.
05:50Schöner Flügel hast du.
05:52Die Extremitäten sind okay.
05:55Hm?
05:56Na?
06:00Sie scheinen die Reise gut überstanden zu haben.
06:03Würden Sie sie mal festhalten?
06:05Ich möchte gern Blut abnehmen.
06:07Vorsicht.
06:08Sie sind ganz schön flink.
06:10So.
06:14Wie viel Blut trinken die denn am Tag?
06:16Eine ganze Menge.
06:19Fast die Hälfte von ihrem eigenen Körpergewicht.
06:23Ah, Entschuldigung.
06:26Sie bluten ja.
06:28Sie hat sie gebissen.
06:30Das ist nicht so schlimm.
06:32Ich bin Gott sei Dank geimpft.
06:34Es tut mir leid.
06:37Aber jetzt ordentlich festhalten, ja?
06:47Das war's.
06:58Richtig gefährlich sind Fledermäuse nur, weil sie Tollwut übertragen können.
07:05Bis die Laborwerte da sind, bleiben Sie sowieso in Quarantäne.
07:10Die nächste bitte.
07:14Tut's noch weh?
07:16Na, na, ist schon noch weh.
07:19Das hätte mir wirklich nicht passieren dürfen.
07:22Passen Sie das nächste Mal einfach besser auf.
07:26Ich wollte Sie ja eigentlich noch was fragen.
07:29Ja?
07:29Na ja, so richtig traue ich mich ja jetzt nicht mehr.
07:33Nicht zu schüchtern.
07:35Raus mit der Sprache.
07:39Na ja, also...
07:43Ich würde gerne eine Ausbildung als Tierarzt-Helfer machen.
07:47Sie wollen uns verlassen?
07:50Eigentlich nicht.
07:52Aber Sie wissen, dass Sie für eine praktische Ausbildung in eine Tierarztpraxis müssen.
07:58Aha.
08:01Ach, verstehe.
08:03Sie wollen, dass ich Sie ausbilde.
08:05Hier, bei uns im Zoo.
08:08Na ja, ich wollte mich erst mal nur erkundigen, ob das überhaupt geht und...
08:12Ach, es war auch nur so eine Idee.
08:15Eine sehr gute Idee, finde ich.
08:18Wirklich?
08:20Muss ich erst mal darüber nachdenken.
08:21Ich habe noch nie jemanden ausgebildet.
08:24Ich muss mich erst erkundigen, was dazu nötig ist.
08:26Das wäre toll.
08:30Außerdem finde ich, passen wir beide sehr gut zusammen.
08:36Danke, Herr Dr. Lernis.
08:40Können Sie sich vorstellen, dass wir den Graben da oben ein bisschen weiter fließen und dann von hier aus nach
08:47rechts weiter zu gehen?
08:48Dann hätten wir die Möglichkeit immerhin, wenn es...
08:52Danke.
08:54Im Namen der Kängurus.
08:59Das heißt, vor zwei Jahren komplett saniert.
09:01Tja, das Parkett ist massiv volles.
09:04Küche und Bad, Fußbodenheizung und im ganzen Haus einbruchsichere Verglasung.
09:11Das Haus ist wirklich bestens in Schuss.
09:13Bei der Größe und der Lage sehe ich überhaupt keine Schwierigkeit, es zu verkaufen.
09:16Es geht nicht ums Verkaufen.
09:17Wir wollen nur wissen, was das Haus wert ist.
09:20Am besten wäre ein schriftliches Gutachten.
09:24Und wir brauchten es ziemlich schnell.
09:26Kein Problem.
09:30Zahl dir dann die Hälfte der Summe und nach der Scheidung gehört das Haus mir.
09:35Oder wollen wir noch eine andere Meinung einholen?
09:38Nein, nein, das ist schon gut.
09:41Ich vertraue dir.
09:43Ich will dich da nicht übervorteilen.
09:47Tja, dann nochmal vielen Dank für Ihre Mühle.
09:51Und schicken Sie gleich die Rechnung ab.
09:55Sie suchen das Ziel ja was Neues.
09:57Wenn ich Ihnen behilflich sein kann, hier ist meine Karte.
09:59Ich arbeite auch für ein Maklerbüro.
10:02Vielen Dank.
10:07Somit wäre die Gütertrennung jetzt wohl geklärt.
10:12Du musst dich mit dem Auszug wirklich nicht beeilen.
10:16Vielleicht findest du ja was in der Gegend, damit Jonas in seiner Schule bleiben kann.
10:22Es muss nur bezahlbar sein.
10:26Ich werde natürlich immer für euch da sein.
10:34Wir sehen uns dann bei unserem Scheidungstermin.
10:45Grüß Jonas von mir.
10:50Tschüss.
11:06Untertitelung. BR 2018
11:28Ich hatte unser Haus richtig lieb gewonnen. Ich dachte nicht, dass ich mich davon lösen könnte.
11:35Ich habe mich darin alt werden sehen und ein Zimmer für meine Enkel einrichten.
11:40So wie meine Eltern das für Jonas gemacht haben.
11:43Kannst du doch immer noch machen. Häuser gibt es genug.
11:45Ja, da muss man doch erst das Richtige finden, als das zu einem passt.
11:50Es kommt immer darauf an, mit wem man drin lebt, was man daraus macht.
11:54Da, vier Blätter. Das bringt Glück.
12:04Da vorne ist Ponyhof. Und Kaffee und Kuchen gibt es auch.
12:15Noch einen Schluck?
12:17Ja, sehr gerne.
12:18Also, ihr Kuchen, der ist echt...
12:20Der ist echt spitze.
12:21Also, wir können Sie nur weiter empfehlen.
12:24Das können Sie gerne tun. Aber lange sind wir nicht mehr hier. Wir geben den Hof auf.
12:29Wieso rentiert Sie es nicht?
12:31Wir ziehen nach Bayern.
12:33Mein Sohn hat da eine gute Stelle gefunden. Und wir möchten gerne in der Nähe unser Enkel sein.
12:37Dann verkaufen Sie das hier.
12:40Ja.
12:43Wenn Sie wollen, Sie können sich gleich mal umschauen.
12:45Ja.
12:52Wolltest du es mal anfassen?
12:53Ja. Wie heißt das?
12:55Colorado.
13:00Das ist doch genau das Richtige für uns.
13:02Fast wie im Paradies, findest du nicht?
13:04Ja, es ist wunderschön, aber so weit draußen.
13:07Ja, wir müssen es ja nicht übers Knie brechen.
13:09Die Ponys sind süß. Und wir dürfen sogar reichen.
13:12Der Mann hat es erlaubt. Bitte, Mama.
13:15Komm.
13:17Was ist denn?
13:18Äh, nur eine kleine Verletzung.
13:20Sag mal, hat dich doch was gebissen?
13:22Ein Vampir.
13:23Ja, sehr witzig.
13:25Eine Fledermaus, es hat sich nur ein bisschen entzündet.
13:28Du bist hoffentlich geimpft.
13:29Ja, sicher.
13:31Das gefällt mir nicht.
13:33Ich bin schon ganz anders gebissen worden.
13:35Ach ja.
13:37Seid ihr denn schon mal geritten?
13:39Ja, sogar bei einem Kamel.
13:40Donnerwetter.
13:42Du zu.
13:43Dann muss ich dir ja nichts mehr erklären. Und du?
13:46Ich bin ein Natur-Tank.
13:47Ah, besonders Vorlautes.
13:49Komm, hier halte ich fest.
13:50Ja, ja.
13:51Spaß.
14:05Entschuldigen Sie.
14:07Hätten Sie vielleicht ein anderes Pony für Jonas?
14:09Ist was nicht in Ordnung?
14:11Dieses hat eine Sehnenschwellung, wie es aussieht.
14:14Sie kennen sich wohl aus mit Pferden.
14:15Meine Mama ist Tierärztin.
14:16Na, das passt ja.
14:17Unser Doktor drüben im Dorf hat letztes Jahr zugemacht.
14:20Und meine Frau sagt, sie haben Interesse für den Hof.
14:22Ja, danke.
14:23Ich bin Zootierärztin.
14:25Kamele oder Ponys, ist das so ein Unterschied?
14:30Na, zeig mal her.
14:35Sie sollten den Lauf bandagieren
14:37oder mit einer kühlen Seide behandeln.
14:40Und wenn es nicht besser wird, den nächsten Tierarzt rufen.
14:43Genau.
14:55Man kann ja mal auch über was ganz Neues nachdenken.
14:58Also nicht nur Umzug.
15:00Du als Landarzt und ich als Doktor für das liebe Vieh?
15:04Na ja.
15:06Ach komm.
15:07Du hängst doch viel zu sehr an dem, was du jetzt machst.
15:10Und mir geht's genauso.
15:12Also, Paradies gestrichen.
15:16Wir müssen das doch jetzt nicht sofort entscheiden.
15:36Was ist das für eine Frage?
15:41Natürlich kann ich das.
15:45Äh, ist die Temperatur?
15:49Sag mal.
15:51Das gefällt mir nicht.
15:53Es ist schön, wenn sich jemand so meinennt sorgt.
15:58Morgen ist alles wieder gut.
16:01Hoffentlich haben die Kinder was zum Unterstellen gefunden.
16:09Jetzt nehme ich gleich mal eine Speichelprobe.
16:12Der Crash war wohl doch, hat er als gedacht.
16:15Hat gestern fasst er sich ständig an dir rüber,
16:17als ob er Kopfschmerzen hätte.
16:19Und wischt sich da oben.
16:21Zwischendurch schildert er den Kopf als wie,
16:22das konnte alles nicht wahr sein.
16:24Er schüttelt den Kopf?
16:25Ja.
16:26Aber gefressen hat er.
16:29Kaum was.
16:30Na, sehen wir mal.
16:49Das ist ja gut.
16:51Das ist ja gut.
16:52Das ist ja gut.
16:55So.
16:56Jetzt habe ich die.
17:00Na, Speedy?
17:04Ist ja gut, Speedy.
17:06Ist ja gut.
17:08Ist ja gut. Dankeschön.
17:18Dankeschön.
17:23Oh, guck mal.
17:26Okay, ist gut. Wunderbar.
17:32Das Zahnfleisch ist entzündet.
17:35Und an einzelnen Stellen ziemlich vereitert.
17:38Das kann aber nicht von deinen Verletzungen kommen.
17:41Nein, das muss er schon vorher gehabt haben.
17:43Wenn die Verletzungen aufweisen, nisten sich sofort Bakterien ein.
17:46Und das kann ziemlich schnell zu Necropacillose führen.
17:49Sie meinen Lambichor, die Kängurukrankheit?
17:53Wir müssen die Entzündung stoppen, bevor das Gewebe abstirbt.
17:56Sonst breitet sich der Erreger im ganzen Körper aus.
18:01Das klingt aber nicht gut.
18:09Das Dumme ist, dass man die Bakterien, die die Krankheit auslösen,
18:12fast überall findet.
18:14Sie müssen nur die Chance haben, sich ungehindert zu formieren.
18:22Was ist denn das?
18:23Das? Das geben wir ab und zu ins Futter.
18:25Damit sie was Festes zum Kauen haben.
18:27Gut für die Zähne.
18:28Aber sehen Sie, das sind Kranen.
18:31Woher stammt denn das Futter?
18:34Die Sorten haben wir erst seit kurzem.
18:36Der neue Lieferant war billiger als der alte.
18:39Und wer hat das geordert?
18:41Wenn es ums Geld geht, läuft alles über den Tisch vom Chef.
18:45Wieso frage ich eigentlich?
18:51Das ist minderwertiges Getreide.
18:53Damit füttert man doch keine Kängurus.
18:55Und wieso ist das minderwertig?
18:58Wegen der Krannen.
18:59Die verletzen die Schleimhaut.
19:01Dadurch ist der Weg frei für alle möglichen Erreger.
19:03Ich werde mich sofort mit dem Futterlieferanten in Verbindung setzen.
19:08Außerdem müssen wir damit rechnen, dass der Kängurustall mit Krankheitserregern kontaminiert ist und wir ihn eventuell räumen müssen.
19:14Sie meinen, wir müssen die Kängurus umsetzen?
19:18Ja. Ich kann den Tieren zwar Antibiotika geben, aber wenn die Anzahl der Erreger zu hoch ist, wird uns nichts
19:24anderes übrig bleiben.
19:25Ich habe extra einen 200 Meter langen Umweg graben lassen, damit die Kängurus nicht umgesetzt werden müssen.
19:33Da wir schon bei unvorhergesehenen Ereignissen sind, ich werde ihnen demnächst eine Tierpflegerin entziehen.
19:40Sie meinen für das Sondereinsatz Kommando Känguru?
19:42Nein. Für immer.
19:47Na komm, Speedy. Du musst doch was essen, damit du bei Kräften bleibst. Das sind Haferflocken.
19:53Die magst du doch am liebsten. Die sind ganz weich und tun nicht weh.
19:59Na komm her, Speedy. Du musst was fressen. Du musst...
20:05Na, wie geht es unserem kleinen Patienten?
20:09Schlapp. Er hat noch nicht mal richtig Lust zu springen und macht nur ein paar Schritte.
20:14Aus ihm läuft die ganze Zeit die Nase und er riecht so komisch aus dem Maul.
20:19Das heißt, das eitrige Gewebe zersetzt sich. Wir müssen die Entzündung in den Griff kriegen.
20:25Wenn das schlimmer wird, geht es an den Knochen und greift den Kiefer an.
20:29Ja, aber können Sie das nicht einfach wegschneiden?
20:33Wenn das nicht besser wird, bleibt mir gar nichts anderes übrig.
20:37Sonst wandert der Krankheitserreger weiter.
20:40Geht in die Leber, in die Lunge, ins Gehirn.
20:47Würden Sie das mal nehmen?
20:49Das ist ein besonderer Wirkstoff.
20:52Damit sollten wir das in den Griff kriegen können.
20:55So? Ja. Genau.
21:05Alles.
21:10Die Luft raus? Mhm.
21:15So? Ja. Los geht's.
21:17Wir wollen dir doch helfen.
21:22Na los.
21:25Na los.
21:28Und noch einen Schritt.
21:31Na, eins.
21:32Na? So.
21:34So.
21:35Na komm, erst mal die.
21:38Na, boah. Sehr brav.
21:44Ich mache bestimmt eine gute Tierarzthelferin aus ihm.
21:48Echt?
21:51Ich muss nur noch den Antrag bei der Tierärztekanne stellen, ob ich sie überhaupt ausbilden darf.
21:56Und Dr. Fährmann muss auch noch zustimmen, oder?
21:59Welcher Mann kann uns beiden denn was abschlagen?
22:02Sch.
22:03Sch.
22:08Hast du dir einfach was gesagt?
22:09Ach, um Himmels Willen. Ja doch genügend eigene Sorgen.
22:13Dass unsere Familie immer obdachlos wird. Wer hätte das gedacht?
22:16Obdachlos? Nun übertreib doch nicht gleich wieder.
22:22Schön, dass du wieder eine Ausstellung machst.
22:26Bürdest du dir damit nicht ein bisschen viel auf, jetzt auch noch jemanden auszubilden?
22:30Ich brauche wirklich eine Praxishilfe. Lass mich die nicht vergessen.
22:34Ach, das mag ja sein, aber du hast doch so schon genug um die Ohren.
22:40Mir geht es im Moment richtig gut. Ich könnte die ganze Welt auf den Kopf stellen.
22:44Das hast du ja bereits getan.
22:47Als Klaus neulich da war, da war ich die Ruhe selbst.
22:52Cool, gelassen.
22:55Und ich habe mich nicht geärgert.
22:59Ja, der hat ja auch nur das Haus weggenommen.
23:03Es gibt doch noch tausend andere.
23:06Wir haben sogar schon eins gefunden.
23:08Ah ja?
23:09Ein Traum.
23:10Ein richtiger kleiner Bauernhof, sogar mit Ponys.
23:14Das ist nur ein bisschen weit weg vom Schuss.
23:17Liestet ihr auch aus?
23:19Nimm doch nur Platz weg.
23:23Ihr habt doch genug.
23:29Ihr wollt also wirklich zusammenziehen?
23:33Wenn's nach Christoph geht sofort.
23:35Aber es muss schon das Richtige sein.
23:37Tja.
23:39Im falschen Haus kann man genauso unglücklich werden wie mit dem falschen Mann.
23:44Hm?
23:45Sag mal, soll ich mich mal für euch umhören?
23:49Ja, das wär lieb.
23:51Was ist denn? Ist dir kalt? Sollen wir rüber gehen?
23:54Ich habe euch auf unserem Ausflug wohl ein bisschen erkältet.
23:57Mal wieder keine Jacke dabei gehabt.
24:01Ich werd eben nie erwachsen.
24:03Tja.
24:04Das stimmt allerdings.
24:09Was sagst du zu diesem?
24:11Oh, sehr herrschaftlich.
24:14Hast recht.
24:15Und das?
24:17Du.
24:18Das hat doch Charakter.
24:19Auf Fotos sieht das immer sehr toll aus.
24:21Wir müssen da hinfahren und zusammen sehen.
24:24Dann wissen wir wenigstens, was wir in den nächsten Wochenenden tun.
24:28Ich hab Dienst.
24:30Dann lass uns doch gleich losfahren. Ist doch noch hell.
24:33Was ist denn mit dem Ponyhof? Ich fand den sehr schön.
24:35Das kriegen wir ja doch nicht auf die Reihe.
24:38Komm.
24:41Sieh mich mal an.
24:43Du hast ganz glasige Augen.
24:45Temperatur hast du auch. Wir fahren jetzt nirgendwo hin.
24:47Ich hole jetzt einen Thermometer.
24:48Zeig mir mal die Hand.
24:50Ja, lustig.
24:51Ich geh morgen zum Arzt.
24:52Ich hab's versprochen.
24:55Klar, ich bin ja auch nur Kinderarzt.
24:58Entschuldigung.
25:00Bist du dir sicher, dass deine letzte Täterin aus dem Tollgutimpfung nicht schon vor über zehn Jahren war?
25:05Ich bin doch keine Selbstmörderin.
25:08Ich hab schon mal was von Inkubationszeit gehört.
25:10Ja, aber das hier ist keine normale Entzündung.
25:13Die Wunde ist infiziert und da kommt jetzt eine Wundsalbe drauf.
25:15Das kann ja nicht wahr sein.
25:16Mach mir lieber ein heißes Bad.
25:18Ja, wie mein Damm wünschen. Aber erst mal kommt die Wundsalbe.
25:21Boah.
25:28Boah.
25:29bei mir geht's ja weg.
25:54Ich bin ja erinnert.
25:57Ja, das jetzt keine Ahnung, angereбы.
26:00Das sind doch schon die Blutteste der Vampir-Fledermäuse.
26:13Irgendwas nicht im Ordnung?
26:17Sie haben mit den Fledermäusen Tryponosomen festgestellt.
26:21An welchen Typ es sich handelt, müssen Sie erst noch spezifizieren.
26:25Tryponosomen? Das ist doch der Erreger der Schlafkrankheit.
26:28Mich hat gestern eins von den Tieren gebissen.
26:32Heißt das, dass Sie sich damit infiziert haben können?
26:36Eigentlich nicht.
26:38Für die Menschen gefährlich ist eigentlich nur das Tryponosoma cruce.
26:43Sie gehen auf jeden Fall heute Nacht zum Arzt.
26:47Irgendwie sehen Sie nicht gesund aus.
26:49Ich habe einfach nur schlecht geschlafen. Außerdem muss ich mich noch um Speedy kümmern.
26:55Danke.
26:56Sind diese Tryponosomen irgendwie ansteckend?
27:01Nein, keine Angst.
27:07Ich habe mal gestoppt, wie lange man von der Stadt bis zu ihrem wunderbaren Kuchen braucht.
27:11Gutes Stündchen.
27:13Leider.
27:14Das tut mir in der Seele weh, aber es ist echt ein bisschen weit.
27:17Aber Ihre Kinder haben sich doch so wohl gefühlt.
27:19Ja, ich weiß.
27:20Und wir müssten die Ponys nicht verkaufen.
27:22Wo doch Ihre Frau was von Tieren versteht.
27:24Da wüssten wir sie in guten Händen.
27:26Hast doch gehört.
27:27Es kommen auch gleich nur andere Interessenten.
27:29Ein Ehepaar.
27:30Vielleicht klappt es ja mit denen.
27:32Viel Glück.
27:33Wollen Sie dich ein bisschen Kuchen mitnehmen?
27:34Danke.
27:35Danke.
27:36Danke.
27:37Danke.
27:38Danke.
27:39Danke.
27:41Danke.
27:41Danke.
27:54Was macht ihr denn hier?
27:56Tag, Christoph.
27:59Hallo, Christoph.
28:01Schön.
28:02Sehr schön.
28:04Susanne hat kein bisschen übertrieben.
28:07Ihr interessiert euch für das Haus.
28:10Na ja, also wir wollten es uns wenigstens mal ansehen, ne?
28:14Aber ihr habt doch ein Schönes.
28:15Aber nicht mehr lange.
28:22Das angefallene Gewebe beginnt abzusterben.
28:26Ich gebe ihm gleich eine Narkose.
28:28Und dann bringen wir ihn rüber in den OP.
28:30Okay.
28:32Okay.
28:37Okay.
28:39Entschuldigung.
28:43Geht's Ihnen nicht gut?
28:46Nur ein bisschen Kopfweh.
28:48Wollen wir vielleicht warten, bis es Ihnen wieder besser geht?
28:51Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren.
28:54Wenn es zu einer Sepsis kommt, ist es zu spät.
29:01Wir haben ein Schreiben von Fehrmann bekommen, in dem er uns mitteilt, dass unser Mietvertrag
29:06gekündigt wird.
29:07Ich dachte immer, das Haus gehört euch.
29:09Nein, nein, im Zoo.
29:11Das war immer nur der Wohnsitz des Direktors.
29:14Über 30 Jahre wohnen wir jetzt da.
29:16Jetzt will dieser neue Zoodirektor da einziehen.
29:18Eigentlich muss ich ihm sogar dankbar sein.
29:20Ich wollte immer schon in die Natur.
29:22Und ich liebe Pferde.
29:25Vielleicht mache ich eine Zucht auf.
29:27Ach, Schatz.
29:28Das sind Ponys.
29:30Und du bist ein Rennstner mit einem Herzproblem.
29:32Das kennt sich ja draußen von ganz alleine.
29:35Könnte ich nicht dagegen wehren?
29:37Wir können es probieren, aber ich weiß nicht, wie weit wir damit kommen.
29:40Warum betteln, dass wir da wohnen bleiben dürfen?
29:42Auf keinen Fall.
29:44Ist doch herrlich hier.
29:46Wir versuchen einfach, das Beste draus zu machen.
29:49Sagte das Kaninchen zur Schlange.
29:52Und ihr wollt wirklich nicht herziehen?
29:56Nein.
30:09Was mich wundert ist, dass Speedys Zähne so wenig abgenutzt sind.
30:15Als ob er harte Nahrung verschmähen würde und lieber Sachen frisst, die er leichter kauen kann.
30:21Das wäre ein Grund, warum sich die Bakterien so schnell vermehren konnten.
30:25Aber es reiche und rohfaserarme kostet, das ist der ideale Nährboden für Mikroorganismen aller Art.
30:35Aber wo sollte er das denn herhaben?
30:38Ich habe das Futter doch untersucht.
30:41Also ich gebe ihm manchmal Haferflocken.
30:46Wie oft?
30:48Naja, jeden Tag.
30:51Jeden Tag?
30:52Die hat er schon früher so gerne gegessen.
30:54Sind Sie denn verrückt geworden?
30:56Haferflocken!
30:57Wenn er jeden Tag Haferflocken frisst, dann frisst er doch nicht mehr das, was er fressen sollte.
31:01Aber das hat mir doch keiner gesagt.
31:03Da fragt man!
31:10Ich werde ihn noch mal desinfizieren.
31:12Das dürfte jetzt alles sein.
31:15Hoffentlich bald verheilen.
31:26Sie bleiben bei ihm, bis er wieder voll da ist.
31:28Und achten Sie darauf, achten Sie darauf, dass er trinkt.
31:33Nicht sofort, aber ich bin...
31:35Oh Gott!
31:38Ich glaube, du merkst uns.
31:39Ich glaube, du merkst uns.
31:42Machen Sie keinen Unsinn.
31:53Guck mal, kannst du alles wieder bewegen.
31:56Ja.
31:56Toll, ne?
31:57Ja.
31:59Herr Doktor, es ist dringend.
32:01Kümmern Sie sich um die Kleine?
32:03Tschüss, Antonia.
32:04Tschüss.
32:04Na, das ist sehr gut.
32:05Ja.
32:06Let's!
32:08Entschuldigung, Susanne, da bist du?
32:09Zimmer zwei.
32:10Welche Etage?
32:11Äh, Astrid.
32:12Klasse V-Stück, bitte.
32:13Danke.
32:19Wir werden sehen, was die Bluttests ergeben.
32:22Und gegebenenfalls das Institut für Drogenkrankheiten zu Rat erziehen.
32:27Ich hoffe, wir bekommen die Ergebnisse noch heute.
32:39Was haben Sie gesagt?
32:41Ein Pilbiss.
32:43Sehr witzig.
32:47Möglicherweise sind die Fliedermäuse wirklich mit diesem Trypanosoma-Typ infiziert,
32:52der den Menschen gefährlich werden kann.
32:55Jetzt warte erst mal den Bluttest ab.
32:57Dann wissen Sie auch, wie sie dir helfen kann.
32:59Hm.
33:00Ich fühle mich so elend.
33:02Ich habe das Gefühl, mir platzt der Kopf.
33:07Dir passiert schon nichts.
33:13Ich habe da schon ein paar Tage verschleppt.
33:16Wenn es wirklich die Chagas Krankheit ist,
33:19dann wird zuerst das Herz angegriffen.
33:24Dann geht es ins Rückenmark.
33:26Und ins Gehirn.
33:27Dann können Sie gar nichts machen.
33:30Ich sag doch, dir passiert nichts.
33:32Dir darf gar nichts passieren.
33:36Ich liebe dich.
33:52Sag den Kindern bitte nichts.
33:56Ich will nicht, dass sie sich Sorgen machen.
33:59Ja.
34:02Aha.
34:03Ja.
34:05Ja, ja.
34:06Aber was heißt das?
34:07Die Ärzte wissen noch nichts Genaues.
34:09Sie machen noch alle möglichen Untersuchungen.
34:12Geh mal her.
34:14Ich weiß, dass unsere Tochter uns schonen will.
34:18Jetzt red doch mal Klartext, Christoph.
34:21Hm.
34:36Und Mama wieder gesund?
34:37Aber ja.
34:39Rebekkas Papa sagt, dass wir uns überhaupt keine Sorgen machen sollen.
34:42Hm?
34:57Sieht nicht gut aus.
35:00Und wir brauchen uns Sorgen, dass wir umziehen müssen.
35:07Ach.
35:08Als ich 92 in Afrika war, da mussten wir einen unserer Helfer ins Krankenhaus bringen.
35:12Das überfüllt war mit Leuten, die die Schlafkrankheit hatten.
35:16Ich hab gesehen, wie sie gestorben sind.
35:27Ich glaub ja nicht an Gott, aber manchmal helft wirklich nur beten.
35:32Ich hab gesehen, wie sie die Schlafkrankheit hatten.
36:03dass ich mir große Sorgen um ihre Tochter mache
36:06und wie leid es mir tut, dass ihr das zugestoßen ist.
36:10Ich hoffe, es geht ihr bald wieder besser.
36:15Auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten
36:18zwischen ihr und mir gab und gibt.
36:21Dr. Mertens ist meine wichtigste und wertvollste Mitarbeiterin.
36:26Ganz unverzichtbar für den Zoo.
36:31Das wollte ich Ihnen nur sagen.
36:35Ich hoffe, dass Sie ihr das bald selbst sagen können.
36:38Ich danke für Ihren Anruf.
37:02Na los, Speedy.
37:04Du musst doch was trinken.
37:07Bitte.
37:15Sag mal, Annette.
37:16Du hast doch schon lange gefeiert.
37:22Nicht einen Tropfen hat er genommen.
37:26Ich bin total unfähig.
37:28Ich habe Speedy krank gemacht
37:29und eine Fledermaus kann ich auch nicht richtig festhalten.
37:32Na ja, eine Glanzleistung war das nicht gerade.
37:34Die Ausbildung kann ich jetzt jedenfalls vergessen.
37:36Na ja, komm.
37:37Lass den Kopf nicht sein, denn jetzt gehst du doch mal nach Hause.
37:39Da hat er doch bestimmt was Lieges auf dich.
37:42Morgen sieht die Wäsche wieder ganz anders aus.
37:44Komm, jetzt ist Feierabend.
38:11Na, Speedy.
38:17Nimm einen kleinen Schluck.
38:20Mir zu Liebe, ja?
38:38Ich habe das Labor total bekommen.
38:42Im Gewebe um die Bissstelle wurden tatsächlich Tryponosomen gefunden.
38:47Welcher Typ?
38:48Oh, das kann ich Ihnen erst morgen sagen.
38:51Aber offensichtlich scheint der Erreger noch nicht ins Blut gelangt zu sein.
38:55Aber was ist mit dem Fieber und den geschworenen Lymphknoten?
38:57Ja, das ist ungewöhnlich.
39:00Irgendwie passt das alles nicht zusammen.
39:03Ja, Professor, kommt gelangt schnell.
39:06Sie entschuldigen mich.
39:19Weißt du denn nicht mehr, wie du immer bei mir im Beutel gesessen hast?
39:28Da hast du doch auch aus der Nuckelflasche getrunken.
39:50Guck mal, Speedy.
39:52Kannst du den Beutel noch?
40:01Na komm, das ist doch dein Beutel.
40:04Na komm, Speedy.
40:06Bitte trink doch ein bisschen was.
40:09Na, komm her.
40:11Trink schön.
40:12Ja.
40:13Das schmeckt dir, oder?
40:15Ja.
40:16So ist schön.
40:21Ausgetrunken.
40:22Speedy.
40:24So ist fein, Speedy.
40:39Von ihrem Chef.
40:42Danke.
40:53Was ist deines?
41:00Lenz?
41:01Hallo?
41:02Christoph?
41:03Du, ja, erschrick jetzt bitte nicht, aber Rebecca geht es nicht gut.
41:08Wie, was hat sie denn?
41:09Na ja, sie hat Kopfschmerzen, Fieber, geschwollene Lymphknoten und, äh, sollen wir einen Arzt
41:15rufen, oder kannst du selber kommen?
41:17Nein, ich komm selber.
41:20Rebecca hat die gleichen Symptome wie du.
41:24Ich kann sie doch nicht angesteckt haben.
41:26Nein, das ist unmöglich.
41:28Trypanosomen werden nur durch Körperkontakt übertragen und sowas sehr kaum gebissen haben,
41:32oder?
41:34Ich bin bald wieder da.
41:41So, du hast dich also gestern schon müde gefühlt und hattest keinen Appetit, ja?
41:45Ja, und Kopfschmerz.
41:47Und das Ohr tut mir weh.
41:49Welches?
41:50Das.
41:53Au!
41:53Oh, das tut mir leid, das wollte ich nicht.
41:56Komm, leg dich mal wieder hin.
42:02Sagst du mal, hatte Susanna als Kind Ziegenpeter?
42:07Ziegenpeter?
42:08Nein.
42:09Nein.
42:10Nein.
42:16Und auf.
42:27Mums.
42:29Aber wir haben Trypanosomen gefunden.
42:32Ja, aber nur in unmittelbarer Nähe der Bisswunde.
42:35Nicht im Blut.
42:36Das ist richtig.
42:38Das heißt also, die konnten sich nicht weiter ausbreiten.
42:40Das Immunsystem hat sie gestoppt.
42:42Es handelt sich also mit größter Sicherheit um die Art, die den Menschen nicht gefährlich
42:46sein kann.
42:50Das klingt plausibel.
42:52Ah.
42:54Aber Mums, ist doch eine Kinderkrankheit.
42:56Die du aber noch nicht hattest.
42:58Und bei Erwachsenen ist es weitaus schlimmer.
43:00In Rebeckas Klasse sind noch drei weitere erkrankt.
43:02Sie bleiben auf jeden Fall noch ein paar Tage in der Klinik.
43:05Ich muss mir das mal ansehen.
43:07Okay.
43:08Okay.
43:15Gott, ich bin da ganz schief.
43:18Ich sehe ja aus wie Speedy.
43:21Wer ist denn Speedy?
43:24Unser Känguru.
43:26Ich liebe dich auch so.
43:29Wenn es nicht so bleibt.
43:49Weißt du, was ich am ekligsten fand?
43:51Immer nur Suppe essen.
43:52Ich hasse sie.
43:53Ich fand die Waden wirklich so scheußig.
43:56Mein Gesicht war ganz gut.
43:57Hallo, ihr beiden.
43:58Könnt ihr euch mal über was anderes als Mund unterhalten?
44:00Schließlich seid ihr wieder gesund.
44:02Du hast dir sowas auch nicht durchgemacht.
44:04Aber hatte bloß mal eine Blumdammel zu.
44:06Und ich hatte schon mal Windpocken und hab mich nicht gekratzt.
44:08Du bist ja auch ein Held.
44:10Sag mal, was war mit meinem gebrochenen Zeh?
44:12Das ist mir ja nicht.
44:13Gebrochener Zeh?
44:14Ich hatte schon mal ein gebrochenes Herz.
44:17Oh.
44:20Du Ernst.
44:27Na, Speedy?
44:29Annett?
44:33Hallo.
44:34Hallo.
44:35Na, Speedy geht's wieder gut.
44:37Und wie?
44:39Und Ihnen?
44:41Morgen ist mein erster Arbeitstag.
44:43Zwei Wochen krank, das reicht.
44:45Es tut mir wahnsinnig leid, was passiert ist.
44:49Tierärzthelferin ist vielleicht doch nichts für mich.
44:52Tja, ich hab Ihnen was mitgebracht.
44:54Wenn Sie sich das mal durchlesen würden,
44:57ob ich das so abschicken kann?
45:07Aber das ist ja die Anmeldung für die Tierärztekammer.
45:11Tierärzthelferin ist doch ihr Traumberuf, oder?
45:15Ja, aber...
45:17Räume sollte man sich erfüllen.
45:22Danke.
45:24Bis morgen.
45:33Sag mal, Wolf, wo bleibt denn deine Mama?
45:35Ja, die trödelt im Zoo herum.
45:38Und das dauert eine Ewigkeit.
45:43Frau Dr. Mertens.
45:44Ja, hallo.
45:45Herzlich willkommen.
45:46Wir sind ja so froh, dass Sie wieder da sind.
45:49Danke.
45:50Danke.
45:52Frau Dr. Mertens, schön, dass Sie wieder da sind.
45:55Sie haben es bei uns nicht ausgehalten.
45:56Ja, das ist wahr.
45:58Hey, Frau Dr. Mertens.
46:00Wir haben uns ja solche Sorgen gemacht.
46:02Danke.
46:04Schön, dass Sie wieder da sind.
46:07Alle freuen sich.
46:08Nur Fehrmann lässt sich nicht blicken.
46:10Typisch.
46:10Typisch, typisch Fehrmann.
46:11Ich kann dir sagen, wo er ist.
46:13Ja?
46:16Deine Eltern wollten dich damit nicht belasten.
46:18Womit wollten sie mich nicht belasten?
46:19Ja, kurz gesagt, die suchen ein Haus genauso wie wir.
46:23Wieso das denn?
46:25Ja, weil dein Chefin Iris einzieht.
46:28Das Haus gehört dem Zoo.
46:30Und Fehrmann ist gerade bei Ihnen, um den Übergabetermin und die Kündigung zu besprechen.
46:33Ich fasse das.
46:34Deine Mutter hat gesagt, Susanne!
46:41Das dürft ihr euch auf gar keinen Fall gefallen lassen.
46:44Danke.
46:46Schön, Sie wieder so voller Temperament zu sehen, Frau Dr. Mertens.
46:49Wieder ganz die Alte.
46:51Champagner?
46:52Wie gießt ihr euren Rauswurf auch noch?
46:54Ja, Ihr Vater hat gerade der Aufhebung des Mietvertrages für dieses Haus zugestimmt.
46:58Und du freust dich?
46:59Sie haben mich nicht ausreden lassen.
47:01Er hat der Aufhebung des Mietvertrages zugestimmt und einen Kaufvertrag unterzeichnet.
47:06Zur extra günstigen Kondition, versteht sich.
47:08Wir kaufen das Haus.
47:11Nur immer noch zwei Gläser.
47:15Sie trauen mir wohl immer nur das Schlechteste zu.
47:19Vielen Dank für Ihre Blumen, liebe Jens.
47:22Dankeschön.
47:23Hol doch nochmals zwei Gläser.
47:24Ja, bleib du doch hier, Jonas.
47:25Wir können doch hier.
47:26Ja, ihr wisst ja, wo Sie stehen, ne?
47:29Jonas, da oben, aber lass die nicht wieder runterfallen.
47:31Nein, ja, ich hab's doch schon.
47:33Ja, ich hab's doch schon.
47:33Ja, ich hab's doch schon.
47:34Na ja, also gut.
47:36Äh, ja.
47:38Ja.
47:38Ja.
47:41Ja.
47:41Ja.
47:42Ja.
47:43Ja.
47:43Ja.
47:44Ja.
47:46Ja.
47:47Ja.
47:48Ja.
47:48Ja.
47:50Ja.
47:53Ja.
48:05Ja.
48:08Ja.
48:08Ja.
48:08Vielen Dank.
Kommentare