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  • vor 2 Tagen

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:01Musik
00:51Hallo Frau Dr. Mertens
00:55Sie sollen unbedingt zu den Lippenbären kommen
01:12Der Handschuh
01:15Danke
01:17Den Gesundheitscheckup habe ich schon gemacht
01:19Ja, dann wollen wir ihn auf dem Zahn fühlen
01:27So, jetzt bitte spülen
01:34So, da haben wir den Brageist
01:49Hallo Frau Mertens
01:51Hallo Rebecca
01:52Sie sind doch Zootierärztin
01:54Sie haben nämlich mal eine Frage
01:56Wir haben uns gerade gestritten, ob alle Elefanten Stoßzähne haben
01:59Rebecca sagt ja, ich sage nein
02:02Dein Papa hat recht
02:04Nicht alle Elefanten haben sichtbare Stoßzähne
02:06Ich habe die Wette gewonnen und du gehst zum Zahnarzt
02:09Rebecca meint nämlich, sie braucht das nicht
02:11Sie hätte Zähne wie ein Elefant
02:12Hast du eine Ahnung, wie empfindlich sie sind
02:15So ein riesen Elefant kann sogar an Zahnschmerzen sterben
02:18Siehste
02:19Aber du gehst auch
02:20Ja, ich habe ja auch keine Angst vor dem Bohren
02:22Meine Zähne sind okay
02:24Danke
02:25Bei weiteren Erziehungsproblemen
02:27Dann wende ich mich vertrauensvoll an Sie
02:29Ach, wie es mich Rebecca nicht mehr leiden kann
02:31Dann machen Sie sich mal keine Sorgen
02:32Sie hat nur was gegen rechthaberische Väter
02:35Richtig
02:36Susanne, der Tiertransport ist da, kommst du?
02:38Ja, komm, ja schon
02:39Viel Spaß noch
02:40Danke, den werden wir haben
02:41Ja, ja, beim Zahnarzt
02:49Das sind unsere neuen Zugänge
02:52Hier drinnen steckt unser Wasserplanter, unser Roboter
02:56Und hier drinnen sind ein Wartenschwein, eine Hyäne und ein Naasbär
03:02Das ist ein buntes Fädchen, was uns da ins Haus geschneit ist
03:06Lieber Schwein, ist das ein Bromber
03:09Die müssen alle erst in die Quarantäne-Station
03:11Ja, das ist doch selbstverständlich
03:13Na, was ist denn los?
03:16Na, komm
03:18Na, komm, Olli
03:23Na, du fauler Sack
03:25Na, komm zu Papa
03:28Na, komm jetzt
03:31Feindenartig
03:32Hast du die Reise nicht bekommen, Olli, hm?
03:34Gehen Sie mal her
03:35Na, komm her
03:39Dann wirst du dir alle beide Flossen danach lenken
03:44Olli
03:49Na, komm, Olli
03:52Na, komm, Olli
03:57Na, komm, Olli
03:57Na, komm, Olli
03:58Na, komm, Olli
04:02Na, komm
04:16Das Personal-Tableau
04:19Laufende Vorhänge und Projekte
04:23Der Finanz- und Wirtschaftsplan
04:26Ja, ich nehme mir das dann in Ruhe vor
04:29Tun Sie das, Herr Fehrmann
04:31Aber falls Sie noch Fragen haben sollten, müssten Sie sich beeilen
04:35Und Sie stehen mir doch hoffentlich auch nach Ihrem Abschied zur Verfügung, Herr Professor
04:40Nach 30 Jahren habe ich mir meinen Ruhestand verdient
04:43Sobald Sie hier auf meinem Sessel sitzen, bin ich hier verschwunden
04:50Außerdem hat meine Frau das dringende Bedürfnis, mit mir zu verreisen
04:55Oh, wohin soll's denn gehen?
04:57Äh, Südafrika
04:59Wir wollen uns ein paar Nationalparks ansehen
05:03Entschuldigen Sie, Herr Fehrmann, aber ich möchte mir jetzt unsere Neuzugänge ansehen
05:07Haben Sie was dagegen, wenn ich mitkomme?
05:10Kann ich Ihnen ja schlecht verbieten
05:15Dem anderen Tieren geht's gut
05:18Und was macht unser Dicker Kunst schlimmer?
05:20Na ja, dem geht's offenbar gar nicht gut
05:22Aha
05:27Was sind das denn für Neuzugänge?
05:29Ich dachte, für dieses Quartal sind keine Tierkäufe mehr geplant
05:31Das ist eine Hilfsaktion für ein paar Nationen
05:34Hilfsaktion?
05:35Sie trennen sich von ihren Exoten
05:37und konzentrieren sich auf ihre einheimischen Tierarten
05:40Geldzeugen, wie überall
05:42Aber dadurch bekommen wir sogar eine weitere Attraktion
05:53Das sind geborene Schoßgas
05:56Besonders beliebt bei den Kindern
06:12Der macht aber keinen guten Eindruck
06:14Was hat er?
06:15Er ist ganz apathisch
06:18Er will nicht mal ins Wasser
06:20Vielleicht eine Fischvergiftung
06:24Na hoffentlich hat er nicht die Staupe
06:26Jetzt hör mal auf, wir müssen das Tier das mal glücklich untersuchen
06:35Schöne Attraktion
06:44Na, kannst du schon sprechen?
06:46Haha
06:47Hör mal auf
06:48Oh, Rebecca, jetzt gemacht
06:50Oh, deine Zähne sind ja in Ordnung
06:53Bis auf den einen
06:55Und dann bin ich gerne
06:57Maffi
07:00Maffi
07:04Maffi
07:06Maffi
07:06Maffi
07:08Maffi
07:08Maffi
07:13Maffi
07:13Maffi hat sich wieder versteckt?
07:22Maffi hat sich wieder versteckt?
07:25Maffi
07:30Maffi
07:31Maffi
07:33Maffi
07:34Maffi
07:37Maffi
07:39Maffi
07:40Maffi
07:42Maffi
07:43Maffi
07:43Maffi
07:43Maffi
07:44Maffi
07:44Maffi
07:45Maffi
07:45Maffi
07:46Maffi
07:53Maffi
07:54Leber, Medizin, Nierischern, alles okay.
08:01Der Darm ist hochgradig mit Flüssigkeit gefüllt.
08:06Könnte eine Darmverschlingung sein.
08:08Wir geben ihm einen Einlauf und überwachen seine Ausscheidung rund um die Oma.
08:13Na ja, ich weiß, du hast Familie.
08:16Ich habe meinem Sohn fürs Wochenende eine Fahrradtür versprochen.
08:20Er hat nichts weiter vor. Ich kümmere mich um Olli.
08:23Aber wenn irgendwas ist...
08:24Erfährst du es als Erste.
08:27Danke.
08:31Schönen Feierabend.
08:35Ah, Frau Dr. Mertens.
08:38Hätten Sie einen Moment Zeit für mich?
08:40Ja.
08:43Es geht um Ihren Vater.
08:46Ich weiß ja, dass er schwer gekränkt ist.
08:49So von heute auf morgen in den Ruhestand versetzt zu werden.
08:54Der Zoo ist schließlich sein Lebenswerk.
08:58Ich würde ihm zum Abschied gerne eine Freude machen.
09:01Sie kennen ihn doch am besten.
09:04Er hat doch sicher einen Wunsch, irgendwas Persönliches.
09:07Vielleicht was für seine Reise.
09:10Hat er gesagt, dass er verreist?
09:12Nach Südafrika mit Ihrer Mutter.
09:15Vielleicht einen Koffer?
09:17Oder haben Sie eine bessere Idee?
09:19Ja, habe ich.
09:22Ziehen Sie die Eröffnung der Tiger-Tiger vor.
09:24Die Tiger-Tiger?
09:26Wenn Sie ihm wirklich eine Freude machen wollen, dann lassen Sie das seine letzte Amtshandlung sein.
09:32Er hat so viel Energie da reingesteckt.
09:34Tja, tut mir leid.
09:35Aber ausgerechnet den Wunsch kann ich ihm nicht erfüllen.
09:38Und warum nicht?
09:40Haben Sie ein paar Minuten.
09:41Dann zeige ich es Ihnen.
09:44Okay.
09:45Kommen Sie.
09:50Und?
09:51Was wird das?
09:53Kannen Sie mich sehen?
09:57Nein, wie denn?
10:02Und jetzt?
10:06Spielen wir Verstecken oder was?
10:07Erklären Sie mir doch endlich, was das soll.
10:20Sehen Sie?
10:22Genau das ist das Problem.
10:24Das Gehege ist zwar sehr schön, aber vor lauter Büschen und künstlichen Felsen werden die Besucher keine Tiger sehen.
10:30Die Tiere brauchen Ruheplätze, wo sie sich ungestört fühlen.
10:33Das gehört zum Konzept.
10:35Zum Konzept ihres Vaters.
10:36Meines lautet, der Zoo ist für die Besucher da.
10:40Wer zahlt, soll auch was für sein Geld kriegen.
10:43Entschuldigen Sie, ein Zoo ist keine Tierschau.
10:45Oder eine Jahrmarkt-Belustigung wie vor 100 Jahren.
10:48Hier wird versucht, ein Stück authentischen Lebensraums nachzubilden.
10:52Trotzdem, hier muss noch eine Menge geändert werden.
10:57Wir eröffnen weder in drei Tagen noch in drei Wochen, sondern frühestens in drei Monaten.
11:08Sagen Sie, fällt Ihnen nicht noch ein anderes Geschenk für Ihren Vater ein?
11:13Sie wissen doch sowieso alles besser.
11:18Apropos, die Robbe, die heute gekommen ist, ist sie transportfähig?
11:22Warum?
11:24Wollen Sie sie loswerden?
11:26Ja, wir werden uns doch kein krankes Tier ans Bein binden.
11:29Sie ist nicht transportfähig.
11:32Und solange wir nicht wissen, was ihr fehlt, bleibt sie hier.
11:47Ich habe ja nichts dagegen, wenn einer neue Ideen hat.
11:50Aber Fährmann ist noch nicht mal im Amt und macht schon eine Riesenwelle.
11:55Meines Platzhirschverhalten.
11:56Jetzt hör doch mal auf mit deinem Zoo.
12:00Hier ist Natur pur. Genieß das doch mal ein bisschen und reg dich nicht so.
12:04Ich muss mich aber aufregen, sonst platze ich.
12:07Du wolltest ja unbedingt wieder arbeiten.
12:09Ja, ich...
12:13Komm doch wieder nach Hause, dann musst du dich auch nicht mit diesem Fährmann rumärgern.
12:16Das würde dir so passen. So schnell gebe ich nicht auf.
12:20Ich gebe mal...
12:22Ich gebe mal die...
12:23die Stange nach.
12:25Ich wollte mich nur erkundigen, wie es Olli geht.
12:29Keine Staupe.
12:30Das ist doch schon was.
12:33Na gut, ich bin am Montag wieder da.
12:37Okay.
12:38Tschüss.
12:41Und Olli wollte ja auch wieder zurückschicken.
12:43Ja, Olli kann doch bei uns wohnen.
12:45Ja, das fehlt mir.
12:47Der Becker hat einen Hund und ich habe gar nichts.
12:50Dann brauchen wir aber auch einen Pool.
12:52Den kann Papa bauen.
12:53Ja.
12:54Und wenn Olli sich einzeln fühlt,
12:56dann baut Papa noch einen Pool.
12:59Ja, genau.
13:01Hey!
13:04Niemals gebe ich dich weg.
13:06Niemals.
13:08Ich habe dich doch so lieb.
13:12Es reicht soweit.
13:15Keine Sorge.
13:16Hier beide bleiben zusammen.
13:21Ach so, Speisekarte.
13:23Fleischbällchen oder Würstchen?
13:26Hm?
13:28Würstchen.
13:29Gut.
13:30Zum Nachtisch gibt's...
13:34Obstsalat.
13:35Richtig.
13:47So, ab mit dir in den Schlafsack.
13:50Wo schlafen Robben eigentlich?
13:53An Land oder am Wasser?
13:55Am Land.
13:56Sie können aber auch unter Wasser schlafen.
13:59Wie kriegen Sie da Luft?
14:01Sie haben so eine Art automatische Sicherung eingebaut.
14:05Da tauchen sie alle 20 Minuten auf,
14:07schnappen nach Luft
14:07und wachen dabei nicht einmal auf.
14:10Gute Nacht, mein Schatz.
14:11Gute Nacht.
14:12Gute Nacht, Papa.
14:14Gute Nacht, Jonas.
14:15Ich bin ein Robbe.
14:18Luft holen nicht vergessen.
14:25Jonas?
14:26Jonas?
14:36Da ist noch unsere erste Tour.
14:38Ohne Zelt.
14:41Dann werden wir in den Heuschober übernachten.
14:44Ja, mit einer Million Flöhen.
14:49Also, ich erinnere mich da an ganz andere Sachen.
14:57Ich hoffe nur, dass Olli wieder gesund ist,
14:59bevor Fährmann sein Amt antritt.
15:01Sonst schiebte ihn wirklich noch ab.
15:04Na, Großer?
15:06Lust auf eine kleine Wettfahrt?
15:07Zeig mal, was du drauf hast
15:08mit deinem coolen Mountainbike.
15:16Ich sehe doch.
15:18Warte, Mann.
15:20Ah!
15:21Jonas!
15:22Meine Arm.
15:23Gute Fri.
15:24Wo?
15:25Au, was ist passiert?
15:27Wolltest du durch ein ganz Pferd
15:29durch den Wald fahren, oder was?
15:30Nein, Gott, gewinnen.
15:32Komm, ich bringe den Rutschleiter.
15:33Au, au, au.
15:35Was?
15:35Wo denn?
15:36Wo?
15:37Ich bin auch.
15:37Warum müsst ihr auch so rasen?
15:39Das fängst du auch wieder
15:40mit diesem Fährmann an.
15:41Das ist ein glatter Bruch.
15:43In drei Wochen ist das verheilt.
15:44Glück gehabt.
15:45Gott sei Dank.
15:47Ab jetzt passt aber auf deinen Arm auf.
15:49Das heißt, keine Boxkämpfe mehr,
15:51keinen Handstand
15:52und vor allem keine Fahrradkunststücke, klar?
15:54Ja, das gilt auch für andere.
15:56Komm.
15:56Und er kann ganz normal zur Schule gehen.
15:59Ja, das ist gar kein Problem.
16:01Wenn er wieder Schmerzen hat,
16:02weil der Gips nicht richtig sitzt oder so,
16:04dann kommen sie wieder her.
16:05Also, ich bin ab morgen auf Dienstreihe.
16:07Ich mach das schon.
16:09Na, dann komm mal.
16:10Ja, Versichertenkarte.
16:11Das hat Ihre Kollegin vorhin schon gemacht.
16:14Und die zehn Euro?
16:15Die sind schon bezahlt.
16:16Vielen Dank für die schnelle Hilfe.
16:18Kein Problem, Lise.
16:19Sie können sich übrigens revanchieren.
16:21Mit Rebekas Hund stimmt irgendwas nicht.
16:22Mit Murphy?
16:24Was fehlt ihm denn?
16:25Na, der verkriecht sich in sein Körbchen.
16:27Ich dachte schon, der wäre beleidigt,
16:28weil ich mit ihm geschimpft habe.
16:30Was?
16:31Ja, der hat das ganze Wohnzimmer zerlegt.
16:33Na, dann muss es wirklich was Erstes sein.
16:35Genau das dachte ich auch.
16:36Ich kann ja morgen,
16:37wenn ich Jonas von der Schule abhole,
16:38Rebekas,
16:39nehmen wir ihn mir auch wirklich mal ansehen.
16:41Danke.
16:43Ja, aber jetzt sollten Sie sich um den jungen Mann kümmern.
16:45Ein Eis wäre jetzt nicht schlecht, was?
16:47Auf den Schreck?
16:47Ja!
16:49Sag mal,
16:50als der Doktor sagt,
16:51warum warten wir noch?
16:52Nun komm.
16:53Tschüss.
16:54Tschüss.
16:57Hey, Sophia,
16:58jetzt müssen wir in den Bett.
17:00Wie kommt der hier?
17:01Ja, müssen wir hier ein paar Topfen geben?
17:03Dann können wir Sie wieder ganz fröhlich kippen.
17:12Morgen.
17:13Morgen.
17:14Guten Morgen.
17:15Guten Morgen.
17:17Es war Blut im Kot.
17:19Also doch, und wie schwer.
17:24Wir spritzen erst mal einen Darmregulativ.
17:26Das nimmt die Schmerzen
17:27und regt die Darmsegregation an.
17:30Aber eigentlich
17:31müssten wir uns das genauer ansehen.
17:34Wir könnten es mit einer Endoskopie versuchen.
17:37Das wäre die schonendste Methode.
17:39Ja, daran habe ich auch schon gedacht.
17:40Aber siehst du hier irgendwo so ein Gerät?
17:43Dann müssen wir uns eins besorgen.
17:44Ja, dann müssen wir uns eins besorgen.
17:48Ja, warte doch mal.
17:50Was ist denn los?
17:51Seit zehn Jahren versuche ich,
17:53so ein Gerät zu kriegen.
17:54Für eine moderne Diagnostik
17:56braucht man ganz einfach ein Endoskop.
17:58Damit kann man auch viel schonender operieren.
18:00Es müsste allerdings ein sehr hochwertiges System
18:03mit jeder Menge Zubehör sein.
18:07Und du kannst mit so einem Ding umgehen?
18:10Nein, überhaupt nicht.
18:11Aber deine Tochter.
18:14Schreibt auf, was ihr braucht.
18:16Frau Pohlmann, du setzt dich bitte.
18:18Frau Pohlmann, ein Zettel gehört,
18:20um was zu schreiben.
18:23Dankeschön.
18:24Alles aufschreiben.
18:27Ich bewillige euch das noch rasch.
18:28Ja, und die Rechnung flattert
18:30deinem Nachfolger auf den Tisch.
18:32Genehmigt ist genehmigt.
18:34Wer genug Geld hat,
18:36unsere Tigerteige nochmal komplett umzubauen.
18:39Hat Fährmann mit dir
18:40über die Tigerteige gesprochen?
18:42Belehrt hat er mich.
18:43Nicht besucherfreundlich.
18:44Zu viel Felsen, zu viel Büsche.
18:45Hat schon einen Bagger bestellt.
18:47Sag mal, weiß der überhaupt,
18:48wovon der spricht?
18:49Wer ist euch ihn auch gefragt?
18:51Das hat mich noch immer so gut gefallen,
18:52Frau Pohlmann.
18:53Vielen Dank, Herr Professor.
18:54Er meinte, ich habe hier sowieso
18:55nur noch 24 Stunden das Sagen.
18:57Naja, 23,5.
18:59Könnt ihr euch nicht irgendwie verständigen?
19:01Ich meine, es muss doch
19:02einen Kompromiss geben.
19:03Susanne, der Kerl will Krieg,
19:04also kriegt er ihn.
19:05Und das Zubehör nicht vergessen.
19:07Schließlich geht es um die Tiere.
19:09So ist es.
19:10Auch wenn er 100 Mal recht hat.
19:12Kannst du nicht mal mit ihm reden?
19:15Du weißt doch selber, wie stu er ist.
19:17Wo kommen die denn hin?
19:19Da.
19:21Aber wenn er überhaupt noch
19:22irgendwas bewirken will,
19:23dann geht das nur mit dem neuen Direktor.
19:25Nicht gegen ihn.
19:26Mir musst du das nicht erklären.
19:28Aber vielleicht will er ja
19:29ein Ende mit Schrecken.
19:32Aber ich bleibe da.
19:33Und Dr. Vogel auch.
19:35Und wenn du erst mal mit Papa
19:36nach Afrika abdampfst,
19:38stehen wir allein auf weiter Flur
19:39und können das ausbaden.
19:41Afrika?
19:42Wie konntest du ihn eigentlich
19:43dazu überreden?
19:44Gar nicht.
19:45Ich ja heute zum ersten Mal.
19:46Davon hat er dir das gesagt?
19:48Nein.
19:49Fährmann.
19:51Verstehe.
19:52Damit der denkt,
19:54dass dein Vater auch ohne Arbeit glücklich ist.
19:57Vielleicht sollte ich ihn ja mal
19:59beim Wort nehmen.
20:01Etwas Ablenkung
20:03tritt ihn vielleicht ganz gut.
20:09Flugnummer.
20:11Und Fluglinie.
20:15Du darfst am Fenster sitzen.
20:18Name.
20:20Lenz.
20:22Rebecca.
20:25Und die Kreditkartennummer.
20:29Und so.
20:37Und ich verspreche dir,
20:38wir bleiben zusammen.
20:41Mama!
20:42Guck mal!
20:43Alle haben uns da geschrieben.
20:45Meine Lehrerin hat draufgeschrieben,
20:46alles Gute.
20:47Das ist ja nett.
20:48Und wo ist Rebecca?
20:49Ich wollte mal nach ihrem kleinen Hund sehen.
20:51Die war halt gar nicht da.
20:52Sie war gar nicht in der Schule?
20:53Sag ich doch.
20:56Vielleicht ist sie bei Murphy
20:57zu Hause geblieben.
20:59Komm, wir fahren mal zu ihr hin.
21:04Das ist doch gar nicht wahr.
21:05Sie scheint nicht zu Hause zu sein.
21:08Rebecca!
21:10Ich bin jetzt bei Murphy spazieren gegangen.
21:13Oder sie sind zusammen zum Tierarzt gegangen.
21:16Wir haben es zumindest versucht.
21:17Rebeccas Vater kann Murphy gar nicht leiden.
21:20Ach, das ist doch gar nicht wahr.
21:21Doch.
21:21Er macht sich sogar große Sorgen um ihn.
21:23Doch, er schimpft immer mit ihm.
21:25Nur weil er mal die Schwülze beißt
21:27oder auf den Teppich kackt.
21:29Also so einen Vater möchte ich nicht haben.
21:31Du hast doch schon einen.
21:40Ah, hallo Rebecca.
21:43Na, sieht ja aus, als ob du verreisen wolltest.
21:46War nur einkaufen.
21:47Oh.
21:48Runde Futter.
21:50Na, das ist doch schwer.
21:51Komm, ich fahr dich rauschein, ja?
21:52Ich hab's nicht weit.
21:54Nee?
21:56Was denn?
21:58Komm gut nach Hause.
22:18Spur nass!
22:21Aber sonst ist ja alles in Ordnung.
22:24Ist ja toll.
22:28Ich geh raus spielen.
22:29Aber nicht zu lange.
22:31Das Abendbrot ist gleich fertig.
22:33Und pass auf deinen Arm auf.
22:35Ach, das war Jonas.
22:37Ja.
22:37Mit dem Gips ist alles in Ordnung.
22:40Und wie war es sonst noch bei dir?
22:41Hart verhandelt.
22:44Aber ich hab den Auftrag.
22:45Ich geh grad nur noch mal den Vertrag durch.
22:48Morgen früh wird unterschrieben.
22:51Und wie geht's denn der Robbe?
22:53Doch, doch.
22:54Interessiert mich wirklich.
22:58Hey, Rebecca.
23:00Kann ich bei dir schlafen?
23:03Ja, ich fahr bei meiner Mutter.
23:05Das darf keiner wissen.
23:06Ich fliege morgen nach Amerika.
23:08Nach Amerika?
23:10Ich fahr zu meiner Mutter.
23:11Die findet Hunde toll.
23:18Ruf mich doch an, sobald du zurück bist.
23:20Vielleicht komm ich ja früher weg
23:21und wir können noch was Schönes zusammen unternehmen.
23:23Mache ich.
23:24Ich freu mich auf dich.
23:26Ich mich auf dich.
23:27Bis dann.
23:29Ciao.
23:32Jonas, du hast noch 10 Minuten.
23:39Danke, ich brauch nichts.
23:50Oh, hallo.
23:51Ich wollte fragen, ob Sie mitkommen,
23:53meinen Absacker trinken.
23:54Ich wollte eigentlich noch arbeiten.
23:57Schade.
23:58Ich dachte, wir stoßen noch auf Ihren Erfolg an.
24:02Okay.
24:03Geben Sie mir eine Sekunde.
24:05Ich zieh mich noch a shop.
24:06Gut.
24:06Ich warte nepper.
24:08Okay.
24:20Kann ich mehr weiter haben?
24:22Wurst oder Käse?
24:24Beides.
24:26Das ist aber einen tollen Appetit heute.
24:29Schmeckt ihm.
24:30Und alles von den Würstchen.
24:35Das ist bestimmt Papa.
24:37Der will dir sicher noch Gute Nacht sagen.
24:42Hallo?
24:43Ich hatte keine Ruhe und bin nochmal zu Olli.
24:45Er liegt rum und will nicht ins Wasser.
24:47Geh hoch.
24:48Und dann...
24:49Bist du jetzt satt?
24:51Wie soll ich das beschreiben?
24:53Das macht so eigenartige Geräusche.
24:56Nein, nein, da brauchen wir jetzt keine Sorgen zu machen.
24:59Das heißt nur, dass die Peristaltik wieder in Gang gekommen ist.
25:03Gott sei Dank.
25:04Geben Sie ihm doch nochmal von den Vitaminen und den Mineralien.
25:08Was mache ich, wenn er sie nicht schluckt?
25:10Dann komme ich höchstpersönlich vorbei und verabreiche sie ihm intravenös.
25:15Ich hoffe, ich habe Sie nicht gestört.
25:17Nein, Sie haben gar nicht gestört.
25:18Nein, nein.
25:19Es war goldrichtig.
25:21Reicht's dir?
25:21Ja.
25:31Hallo?
25:32Guten Abend. Ist Rebecca bei Ihnen?
25:34Nein.
25:35Ich dachte, Sie hätten sie heute abgeholt.
25:38Sie war gar nicht in der Schule.
25:41Aber ich habe sie doch heute früh hingebracht.
25:44Ich wollte sie ja abholen, aber Jonas sagte, sie war nicht da.
25:47Wir waren sogar bei Ihnen zu Hause, aber da war sie auch nicht.
25:49Aber bitte, kommen Sie rein.
25:52Na, Murphy? Keinen Appetit?
25:55Ich verstehe das nicht. Murphy ist auch nicht da.
25:59Vielleicht sind Sie spazieren.
26:01Um die Zeit?
26:03Rebecca hat doch sicher noch andere Freunde.
26:04Warten Sie, ich frag mal Jonas.
26:06Jonas?
26:08Jonas?
26:13Hast du eine Ahnung, wo Rebecca sein könnte?
26:17Mit wem spielt sie denn sonst noch so?
26:20Weiß nicht.
26:23Ich fahr noch ein paar Straßen ab, dann geh ich zur Polizei.
26:26Ich komm mit.
26:28Putz dir schon mal die Zähne.
26:29Ja.
26:35Dein Vater sucht dich.
26:37Soll er doch.
26:41Hast du noch ein bisschen Geld?
26:43Äh, ich brauch was für unterwegs.
26:52So was hat sie noch nie gemacht.
26:56Naja, Rebecca ist ja ein selbstständiges Mädchen.
26:59Die passt schon auf sich auf.
27:02Manchmal ist sie mir ein bisschen zu selbstständig.
27:09Ja, Gott, vielleicht war ja auch nichts zu essen im Haus.
27:12Ich mein, vielleicht wollte sie eine Pizza besorgen oder ein Würstchen für Murphy.
27:19Halt.
27:21Stopp, stopp, stopp, stopp.
27:22Was haben Sie sie gesehen?
27:23Ich glaube, ich weiß, wo die beiden sind.
27:26Lassen Sie uns umdrehen.
27:27Du kriegst es zurück, wenn ich bei meiner Mutter bin.
27:31Die schickt dir was.
27:34Irgendwas hat Murphy.
27:40Hallo Frau Mertens.
27:45Hi Papa.
27:52Ich nehme.
27:53Danke.
27:58Weißt du eigentlich, was ich mir für Sorgen gemacht habe?
28:02Kannst du mir bitte mal erklären, warum du nach Amerika wolltest?
28:08Weil Murphy ins Tierheim soll.
28:09Der soll.
28:14Wie kommst du darauf?
28:17Du hast gesagt, dass es nicht geht, dass er den ganzen Tag allein in der Wohnung ist und Unsinn macht.
28:22Deshalb willst du eine Lösung finden.
28:28Aber das heißt doch nicht gleich Tierheim.
28:31Was denn sonst?
28:38Als du dich immer mit Mama gestritten hast, da...
28:41Da wollte ich dir auch eine Lösung finden.
28:44Und dann ist Mama ausgezogen.
28:47Hat uns alleingelassen.
28:50Komm mal her, Schatz.
28:55Es tut mir leid.
28:57Aber das war doch nicht so gemeint.
29:00Natürlich kommt Murphy nicht ins Tierheim.
29:04Oh, entschuldige.
29:05Ich wollte dir nicht wehtun.
29:08Ich weiß jetzt, was Murphy hat.
29:10Er wurde von einer Zecke gebissen.
29:12Die Stelle ist ganz entzündet und voll Eiter.
29:15Am liebsten würde ich gleich mit ihm in die Praxis fahren und ihn operieren.
29:18Aber ich bräuchte jemanden, der mir assistiert.
29:24Ja, klar.
29:27Ich war immer ein Familienmensch.
29:30Immer.
29:33Und ich finde, dass man aufeinander eingeht, ist doch wichtig, oder?
29:39Man muss auch als Frau mal zurückstecken können.
29:42Immerhin leiten Sie auch eine Firma.
29:44Sie sagen es.
29:48Lick's halt dran.
29:55Was nützt die ganze Selbstbestätigung, wenn dabei so viel auf der Strecke bleibt?
30:00Vor allem die Kinder.
30:06Vielleicht.
30:07Gibt es ja doch so etwas wie den leisen Tod.
30:09In jeder Beziehung.
30:11Können wir doch zwei.
30:13Sie haben sicher auch schon ein paar Enttäuschungen erlebt, was?
30:19Jetzt lebe ich ganz für den Augenblick.
30:30Mensch, Conny, Sie sind ja noch da.
30:32Sie doch auch.
30:34Ich kann doch kein Bierchen trinken gehen.
30:35Wenn eines meiner Tiere leidet, geht es unseren Patienten noch nicht besser.
31:09Er hat sich erstmal kräftig entleert.
31:11Noch weniger als von Ihrer Tochter.
31:12Tupfer.
31:18Desinfizieren.
31:19Wo?
31:20Da.
31:22Ah.
31:23Na, schon gut, Murphy.
31:25Alles okay.
31:30Der Bäcker leidet unter einem ziemlichen Trennungstrauma.
31:33Ich weiß.
31:35Als Vater bin ich nur ziemlich ein Null.
31:37Jetzt bitte kein Selbstmitleid, ja?
31:38Ich meine...
31:39Schere?
31:40Ja.
31:44Sie sind auch Mutter.
31:47Haben Sie ja nicht irgendwie so einen Trick, so als Frau?
31:52Schere.
31:59Das Murphy-Problem lässt sich eigentlich ziemlich einfach lösen.
32:03Meine Mutter hat ein paar Dutzend Zootiere mit der Flasche großgezogen.
32:07Gegen eine Halbtagspflege von einem kleinen Hund hat sie bestimmt nichts einzuwenden.
32:13Vorausgesetzt, Rebecca hat nichts dagegen.
32:17Das wäre doch klasse.
32:19Rebecca würde sich sicher sehr freuen.
33:11Jetzt wird er langsam munter.
33:14Das geht ihm schon viel besser.
33:22Das geht nicht.
33:22Als meine Frau und ich uns damals getrennt haben, danke, hat Rebecca wahrscheinlich das kleinere Übel gewählt.
33:30Meine Frau ist ja nicht alleine in der Arm, Rebecca.
33:33Mit dem Fitnesstrainer.
33:35Wissen Sie das?
33:37Nein.
33:38Ja.
33:39Nein, das glaub ich nicht.
33:40Doch, das ist im Ernst.
33:41Das kann nicht sein.
33:42Das war so ein großer, braungebrannter Superman aus Florida.
33:45Der war selbst drin den ganzen Tag.
33:48Entschuldigung.
33:50Aber bis dahin hatte sie ein gutes Verhältnis zu ihrer Frau.
33:53Ja, viel besser als zu mir.
33:56Eigentlich hatte ich gar keins.
33:57Ich habe ja eh nur von meiner Arbeit gelebt.
34:00Das war auf der eigentlichen Scheidungsgrund.
34:03Deine Patienten sind dir wichtiger als die Familie und und und.
34:06Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
34:10Wie?
34:14Jonas hat was angedeutet.
34:16Rebecca wird ihm wohl was erzählt haben.
34:20Jedenfalls versuche ich jetzt die Scharte wieder auszuwetzen.
34:23Mit mäßigem Erfolg, wie man sieht.
34:26Wahrscheinlich wird sich Rebecca am Ende für ihre Mutter und den Superman entscheiden.
34:29Wenn Sie sich nicht langsam was einfallen lassen?
34:33Apropos, kommen wir doch noch mal vorhin zurück.
34:36Haben Sie jetzt einen Tipp?
34:38Als Frau, Mutter?
34:44Fitnessstudio?
34:44Alles klar.
34:53Zuhören, nachfragen, eine Lösung finden und nicht suchen.
34:58Das klingt gut.
35:01Ist das jetzt das Rezept für eine glückliche Familie?
35:05So wie bei Ihnen?
35:08Ach, wissen Sie, wir haben da auch so unsere Probleme.
35:20Ich glaube, ich muss jetzt eine Lösung finden.
35:29Ach.
35:56Ihnen, sehr geehrter Professor Baumgart, möchte ich im Namen des Aufsichtsrates und im Namen aller Bürger Leipzigs herzlich für die
36:05jahrelange aufopferungsvolle Arbeit danken.
36:08Sie haben aus unserem Zoo nicht nur ein Juwel dieser Stadt gemacht, sondern einen Ort, an dem sich Mensch und
36:18Natur versöhnen.
36:20Womit wir zum eigentlichen Anlass dieser, sagen wir es ruhig, familiären Runde kommen.
36:24Der Übergabe der Ernennungsurkunde an den neuen Direktor unseres Leipziger Zoos, Herrn Dr. Reinhard Fehrmann.
36:37Dr. Reinhard Fehrmann, ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
36:41Danke sehr.
36:42Danke.
36:47Frau Baumgart.
36:49Ach, das ist aber wirklich sehr freundlich. Danke. Herzliche Gratulation.
36:54Dankeschön.
36:55Ich gratuliere Ihnen.
36:56Herr Professor.
37:00Herr Professor.
37:02Herr Professor.
37:19Draußen.
37:20Kann ich wahr sein.
37:21Oh, nee.
37:28Auf die schönsten Jahre, die noch vor uns liegen.
37:33Auf uns.
37:37Da geh ich nicht rein.
37:38Nee.
37:39Bitte.
37:40Da geht's nicht.
37:41Nein, da geht's nicht.
37:46Zwei Flugtickets nach Südafrika.
37:48Ach, Charlotte.
37:50Keine Angst.
37:51Wir fliegen erst in vier Wochen.
37:52Du hast also alle Zeit der Welt, dich an den Gedanken zu gewöhnen.
37:55Wie kommen die Tiger hierher?
37:58Vielleicht war es denen zu enge im Käfig.
38:00Es sind halt nachtaktive Tiere.
38:02Die Tiger.
38:10Charlotte, lass es ruhig klingeln.
38:13Ich bin im Ruhestand.
38:27Und von Ihnen hat natürlich niemand etwas gesehen oder gehört.
38:30Wir waren alle zu Hause.
38:32Und haben Fußball geguckt.
38:33Und geschlafen.
38:35Und wer schläft?
38:36Der sündigt nicht.
38:37Ja, ja.
38:37Ich weiß.
38:38Gehen Sie zurück an die Arbeit.
38:40Aber glauben Sie ja nicht, dass ich das auf sich beruhen lasse.
38:43Sie können abrücken.
38:51Und, wer bezahlt das?
38:58Die Tiger Tiger ist schon eröffnet.
39:00Der neue Direktor ist offenbar ein ganz schneller.
39:04Da hat sich einer einen ziemlich üblen Scherz erlaubt.
39:07Sie wissen doch bestimmt, wer dahinter steckt.
39:10Nein, keine Ahnung.
39:11Für die Umsetzung von Tieren sind wir nicht zuständig.
39:14Vielleicht fragen Sie Professor Baumgart.
39:16Der ist nicht erreichbar.
39:19Aber vielleicht können Sie mir ja sagen, warum uns der Medica Service ein sehr teures Endoskopiesystem liefern will.
39:25Das haben wir bestellt. Die Genehmigung liegt vor.
39:28Ist sie schon da?
39:29Ich habe die Bestellung storniert.
39:32Aber …
39:33Sie haben was?
39:34Wir brauchen das Gerät.
39:35Ach ja, und wofür?
39:37Für Olli.
39:38Für eine Robbe?
39:39Ist nicht er ernst.
39:41Wir brauchen das Gerät natürlich auch noch für andere Tiere.
39:44Es tut mir leid.
39:45Momentan ist nicht mehr drin.
39:47Durch die Hilfsaktion Ihres Vaters haben wir schon genug Mehrkosten.
39:56Weißt du, wer das war?
39:58Ich?
40:00Überhaupt nicht.
40:05Jetzt müsste eigentlich was passieren.
40:15Und?
40:17Ja, was?
40:18Und operieren.
40:19Auf die Gefahr hin, dass es nicht übersteht.
40:21Was bleibt uns denn übrig?
40:24Was bildet sich dieser Schnürsen bloß ein?
40:27Verdammt noch mal.
40:29Und wenn wir uns doch ein Endoskopiegerät besorgen?
40:33Nicht kaufen, leihen.
40:36Ich glaube nicht, dass Medica Service uns so schnell helfen kann.
40:40Wo dieser Fährmann unsere Bestellung annulliert hat.
40:44Ich wüsste eine andere Adresse.
40:47Ich riegel das mal.
40:48Ja?
40:49Mhm.
40:50Ja, wär gut.
40:52Ich bringe es auch so schnell wie möglich wieder zurück.
40:55Und bezüglich der Abrechnung, das...
40:57Ach, das ist gar kein Problem.
40:58Es gibt genügend Bedarf an Freikarten für den Zoo für unsere kleinen Patienten.
41:02Ach, übrigens, Murphy geht's besser.
41:04Danke nochmal.
41:06Vorsicht.
41:06Und Rebecca?
41:07Spricht wieder mit mir.
41:09Gibt's eigentlich die Möglichkeit, dass wir uns mal ohne Notfall begegnen?
41:12Ich hätte nichts dagegen, die Frage ist nur wann.
41:15Ja, wenn ich sie schon nicht einladen darf, dann laden wir mal das Gerät ein.
41:22Warte, Moment, ich leg mal die Position.
41:32Das ist geil.
41:44Tja auf, Moment, ich hab dich offerings.
41:46Ich bezerroh.
41:56Ich binan, ich binan, ich binan Einst cru bible.
41:56Ich binan, ich binan.
42:01Das ist ein ganzes Spiel.
42:19Kannst du noch ein Stückchen näher ran?
42:20Ich versuch's ja, verdammt noch mal!
42:25Verdammt, warum geht das denn nicht?
42:27Nicht nervös werden!
42:32Geht's doch wirklich gut?
42:33Ja, ja, natürlich!
42:38Wofür würdest du das halten?
42:40Eine Geschwulst.
42:42Die Frage ist nur, ob gutartig oder bösartig.
42:45Nach Krebs sieht das nicht aus. Ich glaube eher ein Polyp.
42:49Ich werde das Gewebe mit einer elektrischen Schlinge abtragen.
42:52Untersuchen können wir es ja anschließend noch.
42:54Ja.
43:02Wie geht's dem Patienten?
43:04Wenn es sich erholt hat, bringen wir ihn in die Robbenanlage.
43:08Großartig. So was wünsche ich mir.
43:09Auch mal unkonventionelle Wege finden.
43:13Wenn's nach ihm gegangen wäre, hätten wir Olli wieder zurückgeschickt.
43:17Und wie es dann um ihn stünde, das können Sie sicher ausrechnen.
43:20Übrigens, ich bin es nicht gewohnt, Befehle zu empfangen, Herr Dr. Fehrmann.
43:25Und es wäre Ihre Pflicht gewesen, uns in jeder Weise zu unterstützen.
43:29In jeder vernünftigen und machbaren.
43:31Wir hätten das Endoskop problemlos kaufen können.
43:34Ich kenne unsere Kassenlage sehr gut.
43:38Ich verlange ab sofort ein eigenes Budget.
43:41Und freie Hand bei all meinen Entscheidungen.
43:44Das kann ich Ihnen nicht zusagen.
43:46Dann werden sich unsere Wege wohl trennen müssen.
43:50Sie haben einen Arbeitsvertrag, den Sie erfüllen werden.
43:53Es sei denn, Sie kündigen mir fast los.
43:56Warum sollte ich?
44:00Ich weiß, wer die Tiger in die Tiger-Taiga gelassen hat.
44:05Das dürfte ja wohl ein Kündigungsgrund sein.
44:17Martin.
44:19Das Ganze hat doch mein Vater ausgeheckt, um Fehrmann die Schuhe zu stehlen.
44:22Du kannst mich doch nicht alleine lassen.
44:25Susanne, als ich dich vorhin bei der Arbeit gesehen habe, ist mir klar geworden, dass du sehr gut meinen Platz
44:30einnehmen kannst.
44:32Was soll das denn heißen?
44:33Ja, ich bin nun einmal ein alter Pferdedoktor.
44:36Die moderne Technik, das ist nicht mein Ding.
44:39Martin.
44:41Du vermisst meinen Vater, hm?
44:44Ja, ich vermisse deinen Vater.
44:47Wir sind ja wie so ein altes Ehepaar gewesen.
44:49Wenn wir uns so öfter gekracht haben, aber es ging immer um die Arbeit, um den Zoo.
44:53Und was heißt denn hier, neue Besenkehren gut?
44:56Ich wüsste nicht, warum ich mir noch einen neuen Besen antun sollte.
45:00Wegen mir?
45:02Susanne, mein Entschluss steht fest, ich verlasse den Zoo.
45:05Was ja nicht heißt, dass ich mich nicht mehr um Tiere kümmere.
45:12Weißt du eigentlich, dass ich ein passionierter Ornithologe bin?
45:18Susanne!
45:41Letzte Probe, hä?
45:43Na, Digga, und enttäusch mich nicht von Frau Doktor Mertens.
45:46Zeig, was du kannst.
45:51Na, dann präsentieren wir unseren Star der staunenden Öffentlichkeit.
45:56Na, Olli?
46:13Na, dann!
46:15Na, dann!
46:19Na, dann!
46:23Na, dann!
46:41Dein Patient?
46:44Du siehst dich ab Bord gehalten und bist früher los. Hast du Zeit?
46:49Oder brauchen nicht deine Viecher?
46:52Es wundert mich nur, dass du schon Zeit hast.
46:55Die Aussicht auf einen Nachmittag mit dir?
46:57Ach, und nicht mit deiner schönen Frau Hendricks? Ich habe euch zusammen gesehen. Im Auto.
47:02Ja, ich habe Alexandra ins Büro gefahren.
47:04Belüb mich nicht. Sag ehrlich, wenn da was ist.
47:07Unsinn, da ist nichts.
47:10Ich liebe dich.
47:13Du bist die Einzige.
47:17Die Schönste.
47:21Und die Beste.
47:23Das klingt ja sehr nach einem schlechten Gewissen.
47:54Ich liebe dich.
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