- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
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01:08Ich stehe auf, ja.
01:16Guten Morgen.
01:18Guten Morgen.
01:20Bist du schon wach?
01:21Ich habe jetzt lange genug im Liegestuhl gelegen und Löcher in die Luft gestarrt.
01:25Was hast du vor?
01:27Theater, Kino, Museum, Kaffee trinken, Kuchen essen. Einfach mal raus.
01:31Aha, und womit fangen wir an?
01:33Museum.
01:35Gut, gehe ich mal duschen.
01:37Weck doch bitte gleich mal Rebecca auf.
01:39Jawohl.
02:03Ich werde morgen wieder arbeiten.
02:06Was?
02:07Warum nimmst du dir die die Woche Urlaub? Du musst dich doch nicht gleich wieder an Arbeit stürzen.
02:11Sei doch froh, dass du dich nicht wieder an Arbeit stürzt.
02:12Dass es mir wieder besser geht.
02:13Das bin ich doch.
02:15Ich will nur, dass du dich ein bisschen schonst.
02:18Ich muss auf andere Gedanken kommen.
02:21Ja, wie du meinst. Ich kann es dir ja nicht verbieten.
02:26Was war?
02:29Frag deinen Vater.
02:35Was war?
02:44Frag deinen Vater.
02:46Papa, Papa.
02:47Dann die Luistern dem cube dir nach Hause ist zu Hause.
02:56Du kannst es uns anschauen.
02:57Du bist der kleine König und öffentlich.
03:01Was war, wo man sieüne�� excessive Sally haben würde.
03:06Sie sehen blendend aus.
03:09Geht es ihnen wieder besser?
03:10ja es tut mir sehr leid was passiert ist schon gut annett wird jedenfalls erleichtert sein dass
03:20sie wieder da sind sie hat sich wirklich große mühe gegeben falls irgendetwas ist sie wissen
03:25ja wo sie mich finden und übernehmen sie sich nicht ich bin jederzeit für sie da danke
03:37ich glaube wenn mir das passiert wäre wenn mich ein zebra getreten hätte und ich hätte mein kind
03:40verloren ich wäre nicht wieder zurück in den zoo an sowas hat man ewig zu knabbern hat sie auch
03:47sie lässt es sich nur nicht anmerken ich glaube sie müssen sich langsam beeilen sie haben noch
03:52ihren termin beim oberbürgermeister ja ich weiß
04:03hallo konnie so schön hat mir gar nicht mit ihnen gerechnet schön dass sie da sind hallo gibt es
04:10neues nichts besonderes eines von dem massenschwein mickert ein bisschen vor sich hin dem panda den
04:16könnten sie gleich mal anschauen ich glaube die lucht seit ein paar tagen das feld aber ansonsten
04:21alles im grünen bereich danke
04:34ja
05:03Na, wie sieht's aus?
05:05Ich bereite die Dokumentation vor.
05:11Mhm. Irgendetwas scheint ihn tatsächlich zu ärgern.
05:14Ich hab schon überlegt, ob er vielleicht Milpen hat.
05:18Das kann ich so schwer feststellen.
05:20Na, komm mal her, mein Guter, komm mal hier.
05:25Schüttelt er denn häufig den Kopf? Oder hält ihn schief?
05:28Eigentlich nicht.
05:30Unsekret, Haarausfall?
05:32Nee, nur die Kratzerei.
05:34Auffällig ist das schon.
05:36Aber das kann natürlich auch eine ganz harmlose Ursache haben.
05:39Ich werde ihm prophylaktisch ein Antiparasitikum geben.
05:43Falls die Kratzerei dann nicht aufhört, werde ich ihn mir wirklich aus der Nähe ansehen müssen.
05:47Auf jeden Fall müssen wir den Boden gründlich desinfizieren, falls es wirklich Hautparasiten sind.
05:51Verstreut er mit der Kratzerei die Eier und kann sich auch noch an anderen Körperstellen infizieren.
05:55Ich mach mich gleich ran.
05:58Frau Dr. Mertens.
06:00Ja?
06:02Schön, dass Sie wieder da sind.
06:04Danke.
06:15Hallo.
06:16Na, wie geht's unseren Elefanten?
06:19Rani geht's gut.
06:21Und wie geht's Ihnen?
06:23Ah, ganz gut. Danke.
06:28Na, jetzt komm.
06:30Tu mir den Gefallen.
06:33Du musst was fressen.
06:35Du bist doch schon ganz mager.
06:38Was fehlt ihm denn, Annett?
06:40Halter Mertens.
06:42Ich weiß es nicht.
06:43Er mag einfach nichts mehr fressen.
06:45Mhm.
06:46Ich hab ihn jetzt aus dem Pferch genommen, um ihn hier ein bisschen aufzupäppeln.
06:49Aber...
06:50Ist schon ganz mager geworden.
06:53Hat's Verdauungsprobleme?
06:54Nein, da ist eigentlich alles okay.
06:56Es ist nur so...
06:58lustlos.
06:59Ich kenn es noch aus dem Streichelz.
07:00Da war es immer ganz munter.
07:02Und jetzt liegt es den ganzen Tag in der Sohle.
07:04Die Haut sieht sehr trocken aus.
07:06Schon weg.
07:08Ist mir auch schon aufgefallen.
07:10Sieht aus wie eine Flechte, oder?
07:11Ja.
07:12Manchmal haben Schweine einen Sonnenbrand.
07:13Aber das...
07:15sieht eher nach einem Pilz aus.
07:16Oder einem Eczem.
07:18Ich mach einen Hautabstrich.
07:20Den schicken wir ins Labor.
07:22Und Sie reiben die Betroffenen Stellen mit einer entzündungshemmenden Wundsabe ein.
07:26Damit es sich ein bisschen wohler fühlt.
07:29Die Menschenaffen sind auch mit der Grippeschutzimpfung dran.
07:32Die sind schon eine Woche überfällig.
07:35Ja.
07:36Ich hab schon alles vorbereitet.
07:37Die Spritzen sind fertig und das Serum steht im Kühlschrank.
07:41Ich hab sehr gehofft, dass Sie bald wiederkommen.
07:44Ist gut zu wissen, dass man gebraucht wird.
07:47Na komm her.
07:49Hey, lass mich mal da rein.
07:52Na, danke schön.
07:53Das ist gut. Wunderbar.
07:56Ja.
07:58Sehr schön.
08:03Guten Tag.
08:05Pünktlich auf die Minute, bitte.
08:07Wollt die Arbeiten für die Tropenhalle laufen?
08:09Gibt's schon einen Termin für die Grundsteinlegung?
08:11Wir liegen im Plan.
08:13Sie erhalten selbstverständlich eine Einladung.
08:16Und zur nächsten Sitzung liegt dann sicher auch Ihre Jahressbilanz vor.
08:20Ich bin dabei. Sie kriegen sie Ende des Monats.
08:23Wie steht er denn da, der Zoo?
08:26Der Haushalt ist ausgeglichen.
08:29Wir konnten die Besucherzahlen weiter steigern.
08:32Schön zu hören.
08:34Dann werden Sie ja die Nachricht, die ich jetzt für Sie habe, um sie besser verkraften.
08:39Ich muss Ihnen 20 Prozent Ihrer Subventionen kürzen.
08:44Aber ausgeglichen heißt nicht, dass wir Gewinn gemacht haben.
08:47Die zusätzlichen Einnahmen sind fast alle in den Bau der Tropenhalle geflossen.
08:51Tja, da haben Sie vielleicht den Mund ein wenig zu voll genommen, Dr. Fehrmann.
08:57Darf ich Sie erinnern?
08:59Sie haben im Aufsichtsrat gegen meinen Willen die teurere Variante durchgeboxt.
09:04Die bessere?
09:07Das mit der Kürzung bekommen Sie noch schriftlich.
09:10Aber davon abgesehen, ich würde mir gerne ein eigenes Bild von Ihrer Buchführung machen.
09:17Ich habe einen neuen Wirtschaftsprüfer bestellt.
09:20Der macht bei Ihnen den Jahresabschluss.
09:22Vielen Dank für Ihr Vertrauen, Herr Oberbürgermeister.
09:25Sie wissen ja, was in Ihrem Arbeitsvertrag steht.
09:29Sollte der Zoo aufgrund von fehlern im Management Verluste machen,
09:33dann ist das ein Kündigungsgrund.
09:37Ich weiß.
09:39Aber abgerechnet wird am Schluss.
09:42Wem sagen Sie das?
09:48Danke, das war's.
09:50Hast du auch alles verstanden?
09:52Ja.
09:53Ich komme nachher nochmal zu Dir, okay?
09:54Ja.
09:56Natürlich stehen wir mit der Forschung an dendritischen Zellen erst am Anfang.
10:01Aber wenn wir die Forschung vertiefen können und sollten wir erfolgreich sein, wovon ich ausgehe,
10:05dann können wir Kindern wie Kevin helfen, ganz schnell wieder gesund zu werden.
10:08Klar ist die Therapie ein Wagnis, aber ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.
10:12Na ja, das ist jedenfalls ein Riesenschnitt hin zu einer umfassenden klinischen Erbruchung.
10:15Ja, dann hoffe ich, dass das mit den Forschungsgeldern jetzt mal ein bisschen schneller geht.
10:18Ja, was die Immunstimulation angeht, ganz sicher.
10:21Aber dass sich mit dendritischen Zellen die verschiedenen Krebstypen oder sogar HIV bekämpfen lassen,
10:25da gehen die Meinungen ja noch sehr weit auseinander.
10:27Dann müssen wir die Zweifler überzeugen und genau da weitermachen,
10:30weil ich weiß, dass wir auf dem richtigen Wege sind.
10:32Ja, mal sehen, was die Klinikleitung dazu sagt.
10:35Danke.
10:44Danke.
10:44Na, danke.
10:52Wie sieht's aus?
10:53Ah, anstrengend.
10:56Aber die Physiotherapeutin ist sehr zufrieden mit mir.
11:00Hier.
11:01Oh, schade, das ist sehr gut.
11:04Ein Latte.
11:06Ich soll fleißig weiter üben.
11:08Und du musst aufpassen, dass ich's auch tue.
11:10Ich werd' dich nicht aus den Augen lassen.
11:13Ich darf nicht vergessen, mich bei Christoph zu bedanken.
11:16Er hat mich schließlich in diese Therapiegruppe vermittelt.
11:18Und was ist mit deinem Personal-Trainer?
11:26Milben bei unseren Großkatzen? Das hatten wir ja lange nicht.
11:30Herr Dr. Fehrmann, wir haben es gerade bemerkt. Wir kümmern uns drum.
11:34Außerdem könnte es auch ganz was anderes sein.
11:36Hautkrankheiten bei Katzen sind äußerst schwer zu diagnostizieren.
11:40Und da geben Sie ihm einfach eine Spritze, so auf Verdacht?
11:43Ich kann ihn ja schwer narkotisieren, nur weil er Milben hinterm Ohr hat.
11:46Das ist doch viel schonender. Und vielleicht hilft's ja auch.
11:50Na, hoffentlich.
11:51Honja, komm hier.
11:54Jetzt gibt's was feines.
11:55Na, komm her. Ja.
11:57So.
11:59Wunderbar.
12:01Ja.
12:02Sehr gut.
12:16Was machst du denn?
12:18Ich baue deine Stoffelei auf.
12:21Das sehe ich. Und wozu?
12:24Na, warte mal.
12:25Ich soll wieder malen.
12:27Du machst einfach da weiter, wo du aufgehört hast.
12:34Mir tut doch alles weh und überhaupt.
12:38Du musst ja keine Riesenwelt sein, dann machst du eben was Kleines.
12:43Georg, das ist sehr lieb von dir, aber...
12:47Nach allem, was war, ich hab den Kopf einfach noch nicht frei für sowas.
12:51Deshalb sollst du ja was machen, was dir Spaß macht.
12:54Damit der Kopf wieder frei wird.
12:56Charlotte, wenn du den Krebs besiegen willst, brauchst du jede Menge positive Energie.
13:13Schatz?
13:15Ich bin hier.
13:18Da bist du.
13:20Alles gut?
13:22Danke.
13:23Leichte Schmerzen.
13:24Die Narbe zieht ein bisschen.
13:27War ja auch der erste Tag.
13:28Danke.
13:30Ich hab dir gesagt, du sollst dich ein bisschen schonen.
13:33Das ist mein Leben.
13:36Hör endlich auf, mir ständig Vorschriften zu machen.
13:38Vorschriften?
13:40Entschuldige bitte, dass ich mir Sorgen mache.
13:43Mein Gott, im Moment tun wir uns echt schwer.
13:45Ist das ein Wunder.
13:47Zuerst wirfst du mir vor, dass ich unser Kind verloren habe,
13:50und jetzt packst du mich plötzlich in Watte.
13:51Ich hab mich entschuldigt.
13:53Was soll ich denn noch machen?
13:54Ich spür einfach nicht, dass es von Herzen kommt.
13:56Ich liebe dich verdammt nochmal.
14:00Susanne, wir haben uns mal geschworen, ein Leben lang füreinander da zu sein.
14:02Und das gilt für mich immer noch.
14:03Einen guten wie in schlechten Zeiten.
14:06Aber in den schlechten Zeiten hast du mich verdammt alleine gelassen.
14:09Dann lass uns heiraten.
14:12Spinnst du?
14:15Bitte geh, lass mich in Ruhe.
14:21Was soll das denn jetzt?
14:23Du hast doch gesagt, ich soll gehen.
14:25Nimm das doch nicht so wörtlich.
14:27Ich muss einfach mal raus hier.
14:29Wo willst du denn hin?
14:30In die Klinik, ich hab sowieso Nachtdienst.
14:33Großartig.
14:33Dann hau ab!
14:36Ich will einfach mal alleine sein, okay?
14:46Susanne bringt dich morgen zur Schule.
14:48Aber warum gehst du denn?
14:50Ihr habt euch gestritten.
14:52Ja.
14:54Ist gerade ein bisschen schwierig.
14:55Liebt ihr euch nicht mehr?
14:57Schatz, das hat damit nichts zu tun.
14:59Ich liebe Susanne.
15:01Aber im Moment habe ich das Gefühl, sie will mich gar nicht verstehen.
15:04Oder ich kann mich nicht verständlich machen.
15:06Ich brauche einfach mal meine Ruhe. Verstehst du das?
15:08Ja.
15:10Ja.
15:11Na wenigstens eine, die mich versteht.
15:12Ich liebe dich.
15:14Schlaf gut, ja?
15:20Papa!
15:22Schatz, wir kriegen das sicher wieder hin.
15:24Mach dir keine Sorgen.
15:29Hey.
15:32Hey.
15:32Alles wird gut.
16:06Sehr gut.
16:12Schatz, ich liebe dich.
16:23Verstehen.
16:26Okay, danke.
16:26So, ich bin fertig gesagt.
16:27Sorry, ich bin fertig.
16:27Auf mit dem, ich bin fertig.
16:30Ich bin fertig.
16:30Ich bin fertig.
16:30Ich bin fertig.
16:31Ich bin fertig.
16:46Der Doktor kommt gleich.
16:51Herr Doktor?
16:53Herr Lenz?
16:54Ja.
16:56Wie geht's denn dir?
16:57Etwas besser.
16:58Hast du noch Schmerzen?
17:00Nicht mehr sogar nicht.
17:01Ich brauch mal bitte einen Spatel.
17:03Guck mal an deinen Hals rein.
17:07Sag mal A.
17:11Das sieht toll aus.
17:13Okay.
17:13Dann kannst du morgen wieder nach Hause.
17:15Ja.
17:16Darf ich Ihnen runterhelfen, Madame?
17:18Tschüss.
17:19Tschüss.
17:29Nein, das können wir so nicht machen.
17:30Herr Fährmann braucht es morgen und nicht nächste Woche.
17:33Ja.
17:33Guten Morgen, Frau Bittig.
17:35Schön, dass Sie da sind.
17:36Hier ist die Hölle los.
17:37Sie möchten bitte Herrn Dufour vom Weltsufordband den Marseille anrufen und Herrn Dr. Krämer
17:41von der Uni.
17:42Und auf Ihrem Schreibtisch liegt eine Unterschriftenmappe.
17:44Da sind zwei Verträge drin.
17:45Und in der Wiedervorlage liegt noch für heute der Schriftverkehr von dem Anwalt wegen des
17:48Tierschützers.
17:50Haben Sie denn die ganzen Unterlagen für den Wirtschaftsprüfer vorbereitet?
17:53Ja, natürlich.
17:55Wo sitzen wir den Herrn denn hin?
17:58Hier rein, direkt neben mich.
17:59Der macht mich seit gestern am Telefon schon verrückt.
18:01Was er alles braucht und dass er in Ihrer Nähe sitzen will, falls er noch Fragen hat
18:04oder von mir noch Unterlagen möchte.
18:06Also ich sag ihm, ich bin froh, wenn der wieder weg ist.
18:08Ich hab keine Zeit für den.
18:09Er trinkt nur Latte Macchiato.
18:10Und ob wir eine Maschine haben im Büro.
18:12Ich bin doch hier nicht seine Bedienung.
18:14Guten Tag, Herr Weber, der Wirtschaftsprüfer.
18:16Guten Tag, Fernmann, der Zoodirektor.
18:20Wir haben telefoniert?
18:22Ja.
18:23Latte Macchiato?
18:24Sehr gerne.
18:30Wir haben extra ein Büro für Sie freigemacht, gleich hier nebenan.
18:34Bevor ich mich in die Akten vertiefe, könnte mir jemand mal den Zoo zeigen?
18:37Ich lerne die Unternehmen, die ich prüfe, gern kennen.
18:39Das könnte ich doch machen.
18:40Ich hab Zeit.
18:40Aber nur, wenn es keine Umstände macht.
18:42Überhaupt nicht.
18:47Ja, dann kommen Sie mal mit.
18:49Hier lang.
18:57Die ganzen Unterlagen haben wir da hingestellt.
19:01Falls Sie irgendwas brauchen, wenn Sie sich da kommen, können Sie zuhören.
19:06Da ist ein Telefon.
19:07Abheben, null drücken, dann haben Sie eine Hand.
19:12Wenn Sie irgendwas hier lassen wollen, da ist ein Schrank, da können Sie Ihre Sachen reinstellen.
19:17Schlüssel steckt.
19:19Ich bin so weit.
19:21Herr Fährmann?
19:22Herr Weber?
19:23Bitte.
19:24Bitte.
19:31Er kratzt sich immer noch.
19:32Mit dem Fressen hat das auch nicht so.
19:35Also ich denke mal, das Mittel hat nicht gewirkt.
19:37Oder was meinen Sie, Frau Dr. Mertens?
19:43Frau Dr. Mertens, was meinen Sie, hat das Mittel gewirkt?
19:48Ich kann nicht sehen.
19:50Das Ohr müsste verschorft sein.
19:52Also ich glaube nicht, dass das Melben sind.
19:55Ich denke, er hat eine Portadella-Infektion.
19:57Der Erreger befällt die Atemwege, Husten, Schnupfen, Fressunlust, im schlimmsten Fall eine Lungenentzündung.
20:03Conny, wir geben ihm Antibiotika.
20:05Ich mache jetzt meinen Rundgang und komme dann wieder zurück, okay?
20:08Okay.
20:11Und du, mach mir keinen Kummer.
20:13Davon habe ich schon genug.
20:26Ah, Ernest.
20:27Hallo.
20:28Tag.
20:28Wo ist denn die Susanne?
20:30Im Aquarium.
20:32Danke.
20:33Tschüss.
20:34Schönen Tag noch.
20:38Susanne.
20:41Da bist du ja.
20:43Habt ihr euch einen herrlichen Tag ausgesucht für euren Zobummel?
20:46Ja, das habe ich zu Papa auch schon gesagt. Wie geht's dir denn?
20:49Sie ist müde aus, mein Kind.
20:51Ach, Papa, komm. Mir geht's blendend.
20:54Und dir?
20:56Ja, es geht voran.
20:59Die Therapiegruppe, die mir dein Christoph empfohlen hat, ist wirklich ausgezeichnet.
21:05Charlotte, schwärmt regelrecht davon.
21:09Ihr seid doch nicht zufällig hier, oder?
21:12Ja, nein.
21:14Rebecca hat bei uns angerufen.
21:15Ach, hat sie das?
21:16Ja, sie klang ziemlich verzweifelt.
21:18Ich komme mit der Situation nicht klar. Ich bin so gereizt.
21:21Alles, was Christoph sagt oder tut, macht mich aggressiv.
21:24Jede Kleinigkeit bringt mich zum Explodieren.
21:27Na ja.
21:27Wie passt es ihm? Aber auch nicht gerade leicht.
21:30Ja, aber er hat mich allein gelassen.
21:31Ja, sicher.
21:33Das war nicht sehr sensibel von ihm, aber
21:36er hat sich doch bei dir entschuldigt. Was soll er denn nun machen?
21:38Er hat sich entschuldigt. Er hat mir sogar einen Heiratsantrag gemacht.
21:41In einer völlig absurden Situation.
21:43Ja, aber daran siehst du doch, dass er dich noch liebt.
21:46Mama,
21:47ich kann einfach nicht glauben, dass er mir noch verzeihen kann.
21:51Susanne,
21:51ist es nicht eher so, dass du dir selbst nicht verzeihen kannst?
21:54Und was soll nun werden?
21:57Wollt ihr euch trennen?
22:02Ach, Papa.
22:17Ist der Laborbericht schon da?
22:19Ja, der liegt da auf dem Tisch.
22:25Der Abstrich ist ohne Befund.
22:27Und kein Exem durch Pilzbefall oder Bakterien.
22:30Eigentlich deutet alles auf eine Allergie,
22:32aber die Tests zeigen auch keine Reaktion auf ein gängiges Allergien.
22:38Tja.
22:40Entweder ist ein seltener, vielleicht toxischer Stoff der Auslöser
22:45oder der Organismus selber.
22:47Es haben sich auch entzündete Pusteln gebildet, trotz der Salbe.
22:52Ich befürchte, das ist eine Autoimmunkrankheit.
22:55Das heißt, irgendetwas führt dazu, dass die körpereigene Abwehr
22:59die eigenen Gelebezellen angreift.
23:02Oh ja.
23:03Was kann man da machen?
23:04Leider nicht viel.
23:06Wir können nur dafür sorgen, dass unser süßer Kleiner sich ein bisschen wohler fühlt in seiner Haut.
23:11Ich habe in der Zeitung gelesen, dass in der Kinderklinik gerade eine neue Therapie getestet wird.
23:17Sie meinen die Therapie mit den tritischen Zellen.
23:21Es ist eine besondere Art weißer Blutkörperchen, die Krankheitserreger bekämpfen.
23:26Ihr Lebensgefährter arbeitet doch da.
23:29Ja.
23:30Er führt die Studie durch.
23:33Bis später, Annette.
23:35Bis später.
23:39Setz dich erstmal hin und mach dir nicht so viele Sorgen.
23:43Sollte ich vielleicht nochmal mit Christoph sprechen?
23:45Du kümmerst dich um deine Therapie und brauchst mich dazu kräften.
23:49Das regle ich ganz alleine.
23:51Was willst du denn machen?
23:52Die beiden zusammensperren?
23:53Na ja.
23:54Wenn es nicht anders geht.
23:56Nein, nein, nein.
23:58Du unternimmst gar nichts.
24:00Wir beide.
24:01Wir halten uns da total raus.
24:03Das müssen die zwei miteinander klären.
24:05Aber Charlotte, wir können das jetzt nicht einfach so laufen lassen.
24:08Ja, Liebe lässt dich nun mal nicht verordnen.
24:10Das ist einfach so.
24:12Mein Gott, das hab ich mit dir für ein Riesenglück.
24:16Ja, das stimmt.
24:18Ich bin charmant.
24:19Zuverlässig.
24:20Sehe blendend aus.
24:22Und hast eine Menge Geduld mit mir.
24:24Ja.
24:25Aber das...
24:26Das Wichtigste, wenn ich dich brauche, bist du da.
24:31Ach, die Kaffeesahne.
24:38Die Therapie mit dendritischen Zellen ist ursprünglich in den USA entstanden.
24:42Und inzwischen wird auf der ganzen Welt daran geforscht.
24:44Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir damit auch Erfolg haben könnten.
24:48Um einem Schwein das Leben zu retten.
24:51Ja.
24:53Das steht in keiner Relation.
24:55Die Kosten für eine Forschungsarbeit sind exorbitant hoch.
25:00Mit 20.000 bis 30.000 Euro werden wir schon rechnen müssen.
25:04Ja, das stimmt.
25:0430.000 Euro für ein Schwein, das vielleicht 200 gekostet hat?
25:09Aber wenn's beim Schwein funktioniert, funktioniert's vielleicht bei anderen Tieren auch.
25:13In Fachkreisen würde uns das einen hervorragenden Ruf einbringen.
25:16Ich habe gerade einen Wirtschaftsprüfer im Haus.
25:19Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir es uns in unserer augenblicklichen Situation leisten können,
25:24die Bilanz mit einer derartigen Summe zu belasten.
25:27Ich will das Geld ja nicht sinnlos verpulvern.
25:30Das unterstelle ich Ihnen auch gar nicht.
25:32Aber an einen Forschungsauftrag in diesem finanziellen Rahmen ist zurzeit überhaupt nicht zu denken.
25:40Störe ich?
25:41Nein, nein. Wir waren gerade fertig.
25:45Waren wir das?
25:48Das heißt also nein.
25:50Genau. Wenn Sie uns dann bitte alleine lassen würden.
25:57Und? Wie sieht es aus mit unserer Bilanz?
26:00Sie sind gut.
26:02Das wird noch ein bisschen dauern, bis ich Ihnen dazu was sagen kann.
26:04Das Einzige, was ich Ihnen sagen kann, ist, dass Ihre Unterlagen vollständig sind.
26:07Das ist doch.
26:11Das ist doch.
26:30Ja.
26:32Ja.
26:32Ja.
26:33Ja.
26:39Susanne.
26:41Hier schläfst du also?
26:43Ja, nicht ganz freiwillig.
26:45Ich habe dich nicht rausgeschmissen.
26:47So habe ich das doch nicht gemeint.
26:48Ich meinte nur, dass...
26:50So muss halt ein Arzt schlafen, wenn er Nachtdienst hat.
26:54Ich wollte mit dir eigentlich über etwas Berufliches sprechen.
26:57Ach so.
26:58Ja, klar. Warum nicht?
26:59Worum geht es denn?
27:01Um dendritische Zellen.
27:02Dendritische Zellen?
27:03Du arbeitest doch daran, oder?
27:05Ja, man kann sie bei Krebskrankheiten einsetzen, Autoimmunkrankheiten.
27:09Meinst du, man kann die auch bei einem Schwein anwenden?
27:11Ja, klar, weil die Organe von Menschenschweinen sind ja fast identisch.
27:15Willst du was trinken?
27:17Nein, danke.
27:18Wenn ihr diese Zellen sowieso züchtet, dann kommt es doch auf ein paar mehr oder weniger
27:23nicht an.
27:24Ja, im Grunde nicht.
27:25Ich kämpfe allerdings noch um die Finanzierung, weil wir haben da ein paar Skeptiker in der Klinikleitung,
27:29die meinen, wir wären auf dem Holzweg.
27:32Tja, da gehst du dir wie mir.
27:35Dr. Fehrmann ist auch so ein Skeptiker.
27:42Vielen Dank für deine Auskunft.
27:43Das war alles?
27:52Wann kommst du denn wieder nach Hause?
27:56Weiß ich noch nicht.
27:58Bitte gib Rebecca einen Kuss von mir und sag ihr, dass ich sie morgen auf jeden Fall
28:01zur Schule bringe, ja?
28:05Ja, das mach ich.
28:18Unsere Forschungsarbeit ist leider gestorben.
28:24Soll ich es dann wieder zu den anderen in den Pferch setzen?
28:27Hier ist es doch so einsam.
28:29Nein, noch nicht.
28:31Und die Behandlung mit der Kortisonsalbe, die setzen wir auf jeden Fall fort.
28:35Dadurch wird die Haut natürlich dünner und empfindlich, aber so ist es nun mal.
28:45Tschüss, Anne.
28:46Tschüss.
28:52Ach du Armes.
28:58Ja, komm her.
29:00Klar spinnen die.
29:02Wollen Erwachsen sein, benehmen sich wie die Kinder.
29:05Schade, dass du nicht da bist.
29:06Zusammen wird uns schon was einfallen.
29:08Warte, Susanne, komm.
29:10In der Schule hat es durchgeregnet.
29:13Wir haben jetzt Sport im Stadtpark.
29:14Du solltest mal sehen, wie die Mädels sich da aufbrezeln.
29:17Jonas ist dran.
29:18Ich halte ihm auch den Laufenden, was in seiner alten Schule so los ist.
29:21Gib ihn mir.
29:22Ich gebe dir mal Susanne.
29:24Hallo mein Schatz, na, wie geht's?
29:26Was ist los in der Hauptstadt?
29:28Hier ist alles Paletti.
29:30Aber bei euch nicht, oder?
29:32Keine Sorge, das wird schon wieder.
29:34Na hoffentlich, ich wollte in den Herbstferien eigentlich zu euch kommen.
29:36Das ist ja eine Überraschung.
29:38Ich dachte, du fährst mit Papa nach Sizilien.
29:40Nein.
29:42Ich wollte lieber zu euch.
29:44Du weißt, wir freuen uns auf dich.
29:46Ich verspreche dir, es werden ganz tolle Ferien.
29:49Ich hab dich so lieb, mein Schatz.
29:51Ich dich auch.
29:52Tschüss.
29:53Tschüss.
29:58Danke.
29:59Ach, übrigens, Papa hat angerufen.
30:01Du sollst dich bei ihm melden.
30:04Das mache ich, danke.
30:08Erwachsen.
30:10Ach, hier bist du.
30:24Liegt das daran, dass dir dein Arm immer noch weh tut?
30:27Meinst du damit?
30:28Dein neuer Stil.
30:32Ziemlich expressiv.
30:34Ach, das liegt nicht an meinem Arm, das liegt an meinem Kopf.
30:39Da steckt einiges drin, was dringend raus muss.
30:44Haben dir meine Stilleben besser gefallen?
30:46Oh, ja, mein Schwer, nein.
30:50Ein bisschen viel Schwung drin.
30:52Für den Anfang?
30:54Dann ist dir Zeit.
30:56Zeit.
30:57Wir sind doch keine 20 mehr.
31:00Wärst du's denn gerne?
31:04Mit dir vielleicht schon.
31:16Was ist denn mit uns passiert, dass wir uns mitten in der Nacht vor deiner Klinik treffen?
31:20Ich wollte einfach ein Rendezvous.
31:22Um etwas mit mir zu besprechen?
31:24Ja.
31:25Aber ich muss dich enttäuschen, es ist rein beruflich.
31:29Da bin ich aber gespannt.
31:30Die Klinikleitung hat unser Forschungsprogramm genehmigt.
31:34Gratuliere.
31:35Es gibt nur einen Haken.
31:36Wir haben keine Zulassung für die klinische Forschung an Patienten.
31:41Und wir haben einen Patienten aber kein Geld.
31:43Deshalb hat die Klinikleitung einer Kooperation zugestimmt.
31:46Wir forschen und behandeln euren Patienten.
31:49Du bist ein...
31:51Sag's ruhig.
31:52Das weißt du.
31:53Ein Genie.
32:15Das weißt du.
32:20Das weißt du.
32:55Untertitelung. BR 2018
33:19Так.
33:54Untertitelung. BR 2018
33:55Wir dürfen natürlich auch kein Wunder erwarten. Das ist ja kein Medikament, das Krankheitserreger angreift.
34:02Sondern die Körperzellen selbst sollen stimuliert werden. Ich weiß nicht, ob es funktioniert.
34:06Also ich bin mir ganz sicher, dass es hilft.
34:08Die Klinik hat mich darum gebeten, den Zustand und eventuelle Reaktionen zu dokumentieren.
34:12Das heißt, regelmäßig die Körpertemperatur messen, Stuhl- und Urinproben durchführen, jede Veränderung notieren, den allgemeinen Zustand beschreiben.
34:19Willen Sie das übernehmen?
34:20Ja, klar.
34:23Dann werde ich jetzt den Rundgang machen, bevor mir noch die Augen zufallen.
34:27Das war wohl eine kurze Nacht, hm?
34:29Das kann man wohl sagen.
34:32Frau Dr. Mertens, ich war eben beim Panther. Ich weiß nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, das ist was
34:37Ernstes. Er frisst nicht mehr.
34:40Dann werde ich meinen Rundgang wohl verschieben. Ich komme gleich.
34:50Wenn er Milben hat, wie kann es ihm da so dreckig gehen?
34:54Milben hat er keine. Wir rätseln auch schon seit ein paar Tagen.
34:59Erst sah es alles wie Zahnweh, dann wie eine Angina.
35:02Und zu welchem Ratschluss sind Sie inzwischen gekommen?
35:04Die Zähne sind in Ordnung. Und er hat auch keine Erkältung und keine Rachenentzündung.
35:11Ich denke, ich kann jetzt rein.
35:25Ja, ist gut.
35:36Die Mundschleimhaut ist voller Geschwüre.
35:40Die ganze Schleimhaut ist betroffen.
35:42Und das ist Ihnen bisher noch nicht aufgefallen?
35:44Nein.
35:45Es gab bisher auch keinen Grund, ihn mit Narkosemitteln zu traktieren.
35:49Vor allem nicht bei einer möglichen Atemwegserkrankung.
35:52Da muss er wohl erst zusammenbrechen.
35:54Was hat er nun?
35:57Möglicherweise dieselbe Erkrankung wie unser Schwein.
36:01Wissen Sie, was eine Histiozytosis ist?
36:04Ja.
36:06Eine Autoimmunerkrankung.
36:07Bläschen, die wie Herpes aussehen.
36:09Verdickungen der Haut, die nach dem Abheilen kahle Stellen hinterlassen.
36:14Unserem Panther könnte dieselbe Therapie mit den tritischen Zellen helfen.
36:17Die Therapie, die ich Ihnen aus Kostengründen abgelehnt habe.
36:21Tja, unser 200-Euro-Schwein war es Ihnen ja nicht wert.
36:25Wie teuer ist eigentlich so ein Panther?
36:28Das heißt, Sie brauchen 20.000 Euro.
36:31Nein, den Etat haben Sie mir ja nicht bewilligt.
36:33Aber Sie haben mir nicht gesagt, dass ich nicht forschen darf.
36:36Und die Klinik meines Lebensgefährten forscht momentan an der gleichen Therapie.
36:41Da habe ich mich eingeklinkt.
36:42Und wie sicher ist die Sache?
36:44Das weiß ich nicht.
36:46Aber wenn wir den Panther nicht behandeln, dann stirbt er mit Sicherheit.
36:51Dann tun Sie es.
36:53In Gottes Namen.
37:02Ist meine Sekretärin nicht mehr da?
37:04Die hat nicht mehr mit Ihnen gerechnet.
37:06Da habe ich sie nach Hause geschickt.
37:07Das war doch okay, oder?
37:09Natürlich.
37:11Eine Frage habe ich da noch.
37:12Die Vergabe des Generalauftrags für das Tropenhaus steht im Zusammenhang mit einer hohen Rate der Landesregierung.
37:18Warum wurde die denn verschoben?
37:20Beim Architektenwettbewerb gab es Unstimmigkeiten und es kam zu einem Nachprüfungsverfahren.
37:26Das Geld fehlt uns natürlich.
37:28Bilanztechnisch können wir da was machen.
37:29Wann soll das Geld denn kommen?
37:31Der Architektenwettbewerb ist abgeschlossen und die Vergabe des Generalauftrages ist nur noch Formsache.
37:36Das Finanzministerium hat das Geld schon überwiesen.
37:39Es müsste morgen auf unserem Konto sein.
37:41Wenn das Geld auf dem Konto ist, könnten wir es ins letzte Geschäftsjahr buchen auf den Tag des dafür ursprünglich
37:46vorgesehenen Termins.
37:47Geht denn das?
37:48Ich meine, ist das legal?
37:52Wollen Sie mit mir diskutieren, wie man eine Jahresbilanz erstellt oder Ihren Arsch retten?
37:58Noch ein Latte Macchiato?
38:10Hallo.
38:11Hallo.
38:12Wieso klingelst du?
38:14Ich wollte nicht so reinplatzen.
38:16Du bist hier zu Hause.
38:34Willst du nicht endlich Schluss machen?
38:52Gefällt mir dein neuer Stil.
38:57Das war nichts für Servietten, aber...
38:59Mach weiter, mach weiter.
39:02Es tut gut.
39:04Oh ja.
39:07Weißt du, wie lange du mich schon nicht mehr massiert hast?
39:11Ich befürchte, das ist ganz lange her.
39:13Ach, furchtbar lange.
39:16Wir sprechen in der letzten Zeit überhaupt sowieso nur noch über Probleme.
39:22Da habt ihr überhaupt keine Lust mehr drauf.
39:25Worauf hast du denn Lust?
39:31Auf einen entspannten, fröhlichen Abend.
39:36Nur du und ich.
39:39Vielleicht sollten wir gleich damit anfangen.
39:48Wir haben eine Untersuchung gemacht, wie man die Wanderung dendritischer Zellen in die Haut noch beschleunigen kann.
39:52Das wollte ich dir kurz zeigen, dann bin ich auch schon wieder weg.
39:55Ich denke, hier ist es bequemer als auf deinem Notbett in der Klinik.
40:00Oder auf zwei Stüren.
40:02Danke.
40:05Hier, das ist nur eine grobe Orientierung.
40:08Hier kannst du die Wirkung der unterschiedlichen Rezeptoren sehen.
40:17Sind wir uns wirklich so fremd geworden?
40:24Vielleicht waren wir uns einfach zu sicher.
40:29Dass es für immer hält?
40:33Wahrscheinlich gibt es das im wahren Leben nicht.
40:35Wir haben so viel durchgemacht.
40:38Deine Scheidung, meine Ex.
40:41Wir haben uns gestritten und wie.
40:43Aber wir haben doch immer gewusst, dass wir zusammengehören.
40:47Ja.
40:48Wir haben uns vertraut.
40:52Aber das ist uns zur Pampen gekommen.
40:55Naja, meinetwegen.
40:58Du, wenn das die ganze Erklärung ist, dann müssen wir auch nichts weiter dazu sagen.
41:02Hey!
41:03Natürlich hast du mich verletzt.
41:05Du hast mich in der Klinik die ganze Zeit alleine gelassen.
41:08In der schwierigsten Zeit meines Lebens warst du nicht da.
41:12Es geht einfach nicht in meinen Kopf, dass du dazu in der Lage warst.
41:18Aber das ist nicht alles.
41:21So?
41:22Ich hatte sehr viel Zeit zum Nachdenken.
41:28Ich zweifle an unserer Beziehung, Christoph.
41:31Vielleicht bin ich nicht das, was du brauchst.
41:34Vielleicht siehst du in mir ganz etwas anderes, als ich eigentlich bin.
41:37Vielleicht sehe ich in dir ganz etwas anderes, als du eigentlich bist.
41:41Ich sag dir mal, wie ich das sehe.
41:45Ich hab dich so sehr verletzt, dass du mich nicht mehr lieben willst.
41:50Du verbietest es in dem Herzen eigenrecht.
41:52Und du findest immer wieder Gründe, warum das angeblich nicht geht.
41:55Und warum?
41:56Weil du dich vor neuen Enttäuschungen schützen willst.
41:59Aber vielleicht besteht ja unser Leben zur Hälfte deswegen aus Enttäuschungen,
42:02damit wir die andere Hälfte wie Liebe und Glück überhaupt erst richtig schätzen können.
42:09Seit wann bist du denn unter die Philosophen gegangen?
42:14Ich hatte eben auch viel Zeit zum Nachdenken.
42:24Gute Nacht.
42:27Gute Nacht.
42:40Gute Nacht.
43:06Hallo, Papa!
43:09Guten Morgen, mein Schatz.
43:16Eine doofe Frage, aber wohnst du wieder hier?
43:19Erstmal noch im Wohnzimmer.
43:21Und seid ihr wieder zusammen?
43:23Ich muss mich jetzt langsam wieder hocharbeiten.
43:26Hocharbeiten?
43:27Weißt du, du schaffst das?
43:29Ich hoffe.
43:30Ich arbeite dran.
43:33Susanne ist jedenfalls ziemlich unglücklich ohne dich.
43:36Danke für den Tipp.
43:45Ja, ist ja gut.
43:48Jetzt nach Hause zu deinen Freunden.
43:51Ja.
44:04Bei unserem Schwein hat die Zellkur schon gewirkt.
44:06Mal sehen, wie sie bei unserem Panther jetzt anschlägt.
44:09Und, was macht unser Forschungsprojekt?
44:11Ja, unser Maskenschwein geht schon viel besser.
44:14Ich habe ihm gerade die zweite Zellkur verpasst.
44:16Es geht ihm schon viel besser als gestern.
44:18Sieht so aus, als hätten sie wieder mal den richtigen Riecher gehabt.
44:21Tja, einer muss ja den Zoo retten.
44:41Wie sieht das denn hier aus?
44:44Irgendjemand hat eine wilde Party gefeiert.
44:46Ich hoffe, wir können noch ganz viele Abende dieser Art verbringen.
44:57Was sagt der Arzt?
45:02Er hat noch Krebszellen gefunden.
45:06Also jetzt das volle Programm.
45:09Bestrahlung und, wenn das nicht hilft, Chemotherapie.
45:13Schade.
45:15Sag nichts, Georg.
45:16Ich ziehe das jetzt durch und ich schaffe das.
45:21Du gibst mir die Kraft dazu.
45:25So, dann mal ran an die Arbeit.
45:39Darf ich reinkommen?
45:40Du musst da nicht anklopfen.
45:42Entschuldige, das Chaos hier.
45:46Irgendwie geht es in dem Panther.
45:48Alles bestens.
45:50Aber deswegen bin ich nicht hier.
45:51Sondern?
45:53Wegen dir.
45:56Ich wollte mich bei dir bedanken und...
45:59Du brauchst doch kein Wort drüber verlieren.
46:01Das war doch selbstverständlich.
46:03Das ist nicht selbstverständlich.
46:06Ich wollte dir einfach sagen,
46:07dass es sehr angenehm war, mit dir zusammenzuarbeiten.
46:10Mir hat es auch Spaß gemacht.
46:14Großen sogar.
46:17Weißt du...
46:20Ich habe die ganze Zeit gedacht,
46:21du versuchst mir zu verzeihen
46:23und es gelingt dir nicht wirklich, aber...
46:28Ich weiß jetzt, dass ich das Problem bin.
46:31Ich kann mir selbst einfach nicht verzeihen.
46:37Christoph, es tut mir so leid, was passiert ist.
46:41Mir doch auch.
46:45Ich kann mir ein Leben ohne dich nicht vorstellen.
46:50Ich liebe dich.
46:54Ich liebe dich.
47:17Ich liebe dich.
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