- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:00Musik
00:51Ich krieg das hier nicht hin.
00:55Du wirst doch wohl noch eine Schleife binden können.
00:58Normalerweise ja.
00:58Das ist uns Lieblingscreme.
01:01Das wird doch.
01:05Ja.
01:08Ja.
01:11Ja, kein Problem.
01:13Mit wem flirtest du denn da?
01:15Bis später. Danke.
01:20Mit der Frau vom Jugendamt, sie hat gefragt, ob wir vorbeikommen können.
01:24Wie hat sie denn geklungen?
01:26Ja, ganz normal. Aber am Telefon sagen wir ja sowieso nichts.
01:30Das können wir doch machen. Wir haben doch noch Zeit, bevor Jonas kommt.
01:34Jonas ist 14. Der findet doch alleine nach Hause.
01:37Ach Schatz, ich möchte ihn so gern abholen.
01:40Weil du es bist. Aber dafür gehen wir heute Abend ins Kino.
01:43Weil du es bist.
01:45Ja, weil ich es bin.
01:53Mein Gott, nun nehmen sie doch mal die Hunde an die Leine.
01:56Wir spielen auch kleine Kinder.
01:59Wir kommen aus Kuro.
02:05Wir kommen auch an den Türen.
02:09Kurren!
02:11Na, die Leine!
02:12Kurren!
02:12Das war ja.
02:15Kurren!
02:20Kurren!
02:47Guten Morgen, Frau Sommer.
02:49Dr. Fährmann.
02:50Na, ist das Bein gut verheilt?
02:52Mhm.
02:53Das sieht wieder sehr gut aus.
02:54Aber er muss noch mal gerönscht werden.
02:56Ich sag Conny Bescheid, damit Jenny ihn abholt.
02:58Ich denke, Frau Dr. Mertens hat heute frei.
03:00Das ist doch kein Problem.
03:02Ich mach die Aufnahmen.
03:03Ja, dann können wir ihn auch gleich mitnehmen.
03:06Harry und ich sind alte Freunde.
03:08Na komm.
03:09Na komm, mein Junge.
03:11Na komm.
03:13Ja, so ist es warm.
03:16Ja, schön.
03:18Komm.
03:18Ja.
03:20Na komm.
03:26Ja.
03:36Na komm.
03:41Ja.
03:42Ja.
03:42Ja.
03:43Ich suche immer noch nach einem Thema von meiner Doktorarbeit.
03:45Und ich dachte, ich kann mich mit Ihnen beraten.
03:48Soll es dabei um den Zoo gehen?
03:50Ich denke schon.
03:51Die Arbeit macht mir ja so viel Freude.
03:54Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, woanders zu arbeiten.
03:57Aber Sie haben mir doch gesagt, dass Sie nicht ewig als Tierarzthelferin arbeiten wollen.
04:02Natürlich will ich als Tierärztin arbeiten.
04:04Aber erstmal muss ich meine Dissertation schreiben.
04:07Ja, und Sie sind hier der Direktor.
04:08Also haben Sie den größten Überblick.
04:10Ich werde mal darüber nachdenken.
04:13Da fällt mir ganz sicher was ein.
04:16Na komm schon.
04:18Sie wissen, dass ich Sie als Adoptiveltern für außerordentlich geeignet halte.
04:21Und auch der Umgang mit Ihren eigenen Kindern hat mir sehr gefallen.
04:25Aber?
04:26Meine Behörde sieht das leider etwas anders.
04:28Und ich habe mich da korrigieren lassen müssen.
04:32Wieso? Wie sieht die das?
04:34Für meine Vorgesetzten gelten formale Kriterien.
04:37Welche?
04:39Wenn man davon ausgeht, dass ein Adoptionsverfahren im Schnitt zwei bis drei Jahre dauert,
04:45dann sind Sie einfach schon ein bisschen zu alt.
04:48Ich bin noch keine 40.
04:51Aber Ihr Mann, beziehungsweise Ihr Lebensgefährte.
04:54Wissen Sie, wir haben so viele junge Paare, die dabei auch schon länger verheiratet sind.
05:01Also, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Antrag abgelehnt wurde.
05:06Es tut mir sehr leid für Sie.
05:07Und auch für das Kind, das Ihnen möglicherweise zugesprochen worden wäre.
05:14Das ist die denkbar schlechteste Nachricht.
05:17Das muss man erst mal verdauen.
05:21Käme denn eine Auslandsadoption für Sie in Frage?
05:27Es gibt da eine Liste von behördlich zugelassenen Vermittlungsstellen.
05:31Vielleicht wäre das ein Weg?
05:35Entschuldigen Sie, mit einer Ablehnung habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet.
05:39Aber danke, dass Sie uns das nicht einfach nur in so einem Brief mitgeteilt haben.
05:43Es tut mir sehr leid.
05:44Auf Wiedersehen.
05:51So, zur Sicherheit mache ich noch eine Aufnahme. Wunderbar.
05:55Du hast gehört, was verlangt wird. Und nicht wackeln.
06:01Der sieht wirklich sehr gut aus. Die Fraktur ist vollständig verheilt.
06:05Aber Frau Dr. Mertens sieht das sicherlich genauer als ich.
06:08Ich glaube, Harry hat da volles Vertrauen in sich.
06:14Oh, Entschuldigung.
06:18Hermann?
06:19Ich wollte es nur daran erinnern, dass Sie gleich einen Termin mit Herrn Prof. Baumgart haben.
06:22Ich weiß, ich bin aufgehalten worden. Ein Notfall. Ich bin gleich da.
06:27Ja, und ich habe die Polizei in der Leitung. Es wäre dringend.
06:29Die Polizei? Was ist denn nun schon wieder los?
06:32Ich stelle durch.
06:37Und jetzt heule ich auch noch, ich blöde Kuh.
06:42Ich habe mich auch so gefreut aufs Kind.
06:45Ich bin mindestens genauso enttäuscht wie du.
06:49Hätte ich doch wissen müssen, dass noch was schiefgehen kann.
06:51Ich bin so blöd, mich da so reinzusteigen.
06:54Das bist du nicht.
06:54Doch.
06:55Das bist du nicht. Oder warum sonst würde ich dich heiraten wollen?
06:58Wenn du keine andere kriegst.
07:01Das stimmt.
07:05Wo fahren wir denn jetzt hin?
07:08Irgendwo hin, wo wir ein Café kriegen und auf andere Gedanken kommen.
07:21Merkens?
07:22Ich hatte eben einen Anruf von der Polizei. Die Beamten sind vor einer Villa in Leutsch, Otto-Schmied-Straße 16.
07:29Sie trauen sich nicht rein, weil sich in dem Haus eine Raubkatze befindet. Sie brauchen Unterstützung.
07:35Kann sich da nicht jemand anderer darum kümmern?
07:37Ich weiß, es ist heute Ihr freier Tag. Aber es dauert ja nicht lange.
07:42Schicken Sie mir Frau Sommer mit einem Narkosegewehr, einen Transportkäfig und einen Tierpfleger.
07:46Danke.
07:49Ich muss eine Raubkatze einfangen.
07:52Ich fahr dich schnell hin.
08:08Danke, mein Schatz.
08:17Guten Tag.
08:17Wir hätten es von zu Leipzig.
08:19Die Tierärztin.
08:20Ja.
08:20Das Tier ist noch drin. Wir haben die Tür versperrt.
08:22Was ist es denn?
08:24Blöde, Tiger, Panther?
08:25Keine Ahnung. Der Hinweis kam von einem Nachbarn.
08:28Von uns hat sich niemand gesehen.
08:30Aber wir haben es fauchen gehört.
08:32Was ist mit dem Besitzer?
08:33Ein Russe.
08:34Er wird wegen illegaler Geschäfte gesucht.
08:36Als wir kamen, hat er sich bereits abgesetzt.
08:38Er hat übrigens auch eine Riesendocke.
08:40Aber die hat er wohl mitgenommen. Sagt der Nachbar.
08:44Meine Kollegen sollten gleich hier sein.
09:01Es wird nicht so einfach. Das Tier ist da drin und wir wissen nicht genau wo.
09:04Wie alt? Hier groß?
09:0650 Milligramm soll schon gleich.
09:07Die sind drin.
09:08Gehen Sie vor.
09:14Ganz langsam.
09:41Bewegen Sie sich langsamer.
09:43Glühๆ.
09:59Sie scheint unter dem Bett zu sein.
10:02Ist hört sich so an.
10:03Langsam.
10:04… was haben Sie vor?
10:06Ja.
10:07Zuerst müssen wir wissen was er überhaupt ist.
10:11Vorsichtig, ganz langsam
10:12bewegen, bitte.
10:37Wir sind die Opa.
10:40Wir sind auch ganz jung.
10:44Hey.
10:47Keine Angst.
10:48Wir tun dir nichts.
10:51Wir brauchen was
10:52mit Wehnerungslocken.
10:54Da hinten war doch so ein schwarzes Ding.
10:56Geben Sie mir das doch bitte mal.
10:58Langsam.
11:02Darf ich?
11:04Ja.
11:07Hallo.
11:07Ach, alles gut.
11:09Wir können uns ruhig.
11:11Na, sieh mal, was wir da für dich haben.
11:14Na?
11:16Ist ja gut.
11:18Ja, na komm, wir tun dir nichts.
11:20Nee.
11:23Vorsicht.
11:24Vorsicht.
11:25Na, komm, ja.
11:27Vorsicht.
11:29Helfen Sie mir mal.
11:35Sehr gut, danke.
11:38Wir bringen ihn in die Klinik.
11:39Dort kann ich ihn besser untersuchen.
11:42Hey.
11:44Na, komm, ja.
11:45Na, komm.
11:52Komm, komm, komm.
11:56Ihr frei.
11:58Ihr frei.
11:59Ja, komm.
12:00Wir haben's frei.
12:14Irgendwas stimmt mit ihm nicht.
12:16Es war höchste Zeit, dass wir ihn gefunden haben.
12:17Kann ich an ihn ran?
12:19Ja, so muss fein.
12:21Haben Sie ihn?
12:22Ja.
12:23Gut.
12:24Ich mache mal einen Blutzuckertest.
12:26Gibst du mir mal dein Ohr?
12:28Könnten Sie ein bisschen tiefer halten?
12:31So, der hat doch sicher seit Tagen nichts gefressen.
12:34Der muss doch völlig ausgehungert sein.
12:36Was ist diese Neureichner?
12:37Weil denken Sie, so ein Tier anzuschaffen?
12:39Naja, die brauchen halt etwas Besonderes.
12:42Irgendwas zum Angeben.
12:43Wo die den bloß herhaben.
12:45Naja.
12:46Das Geld lässt sich eben alles kaufen.
12:48Ah, süßer.
12:49Na?
12:52So, ein schönes Tier.
12:54Dankeschön.
12:55So.
12:58Der Wert ist ziemlich hoch.
12:59Wie bei einer schweren Diabetes.
13:01Wahrscheinlich stressbedingt.
13:03Ja.
13:04Diabetes in dem Alter ist höchst unwahrscheinlich.
13:07Vielleicht eine prophylaktische Insulingabe?
13:09Eine Überdosis kann genauso tödlich sein wie die Diabetes selbst.
13:13Erstmal müssen wir für eine ausgewogene Ernährung sorgen.
13:16Also bleibt er hier?
13:17Ja.
13:18Bringen Sie ihn in die Quarantänestation, bitte.
13:20Okay.
13:21Ja.
13:23Alles gut.
13:36Sehr kraftvoll.
13:38Gefällt mir gut.
13:40Nicht zu mutig?
13:44Nein.
13:45Überhaupt nicht.
13:48Man sieht einfach, dass Sie sich inzwischen richtig was zutrauen.
13:53Wenn ich dann Ihre Zweifel vom Anfang denke.
13:56Sie haben von Anfang an er nicht geglaubt.
13:59Danke.
14:00Ich habe an Ihr Talent geglaubt.
14:04Wenn das Bild hier fertig ist, habe ich schon die nächste Herausforderung für Sie.
14:07Was?
14:08Was?
14:08Das verrate ich Ihnen noch nicht.
14:11Schauen Sie nicht so.
14:11Sie kommen sowieso nicht drauf.
14:21Wir machen jetzt einen schönen Spaziergang.
14:25Ja.
14:28Was macht denn der Hund da, Herr Weidner?
14:31Fangen Sie den mal schnell ein.
14:33Verdammt, Harry.
14:34Was machst du denn da?
14:35Hey, warte.
14:37Harry, was ist denn los?
14:38Hey, hey.
14:39Hey, warte.
14:40Verdummig nochmal.
14:41Harry, warte, warte, warte, warte, warte.
15:21Ah, kennt ihr mich noch?
15:42Harry, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte,
15:53warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte,
15:53warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte,
15:53warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte,
15:53Harry, ist gut, ist gut, ist gut. Ich habe ihn.
15:57Ist gut, Herr Professor, die beiden sind uns tatsächlich entwischt.
16:01Die Hündin muss von draußen gekommen sein, aus dem Park.
16:05Harry hat sich irgendwie verletzt.
16:07Weißt du.
16:14Haben wir noch was bei, Frau Sommer?
16:17Ach, Dr. Mertens, Sie sind ja doch da.
16:19Wir haben die Raubkatze gefangen, es ist ein Leopard.
16:21Er bleibt vorläufig hier.
16:24Und weshalb?
16:25Er ist krank.
16:27Ja, ist denn wenigstens klar, wo er herstammt?
16:29Ob aus einer Wildtierhaltung oder aus der freien Wildbahn?
16:33Die Polizei hat keine Unterlagen gefunden.
16:36Dann soll sich das Veterinäramt darum kümmern.
16:39Wen haben wir denn hier?
16:41Ein Streuner.
16:42Falls sich der Besitzer nicht meldet, informieren Sie bitte das Tierheim,
16:46das hier die Hündin abholt.
16:47Mach ich.
16:48Wenn Sie hier fertig sind, könnten Sie dann bitte noch bei den Alpakas vorbeischauen.
16:52Harry hat sich verletzt.
16:54Ja, klar, wenn ich schon mal hier bin.
16:56Wie lange wollen Sie den Leoparden denn behalten?
16:58Bis er gesund ist.
17:00Und dann?
17:01Ohne Papiere nimmt uns doch den kein Zoo der Welt ab.
17:04Wir können ihn weder tauschen noch verkaufen,
17:06noch können wir ihn für die Zucht gebrauchen.
17:08Wo soll er jetzt hin?
17:09Das hätten Sie sich überlegen sollen, ehe Sie ihn hier angeschleppt haben.
17:13Und jetzt kümmern Sie sich bitte darum, wo er untergebracht werden kann.
17:16Bei uns jedenfalls nicht.
17:17Schönen Tag.
17:39Das sieht schlimmer aus, als es ist.
17:40Ich darf mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Hündin auf eine von den Anlagen gekommen wäre.
17:45Ich setze das Problem auf die Tagesordnung der nächsten Aufsichtsratssitzung.
17:49Der Knochen ist in Ordnung.
17:51Wie ist das überhaupt passiert?
17:52Na ja, die Hündin hat Harry durch den halben Zoo gehetzt.
17:55Vielleicht hat er sich da irgendwo...
17:57Wieso war er denn überhaupt draußen?
17:59Mit Dr. Fährmann in der Tierklinik.
18:01In der Tierklinik?
18:03Na ja, Frau Sommer hat Harrys Bein nochmal geräumt.
18:06Frau Sommer, das ist ja interessant. Ich dachte, dafür wäre ich zuständig.
18:09Sie wollte Ihnen ja nur Arbeit abnehmen.
18:11Es tut mir leid, aber jetzt habe ich einen Termin bei Ihrem Vater.
18:14Und sorgen Sie bitte dafür, dass der Leopard einen Abnehmer bekommt.
18:18Ja.
18:19Hey, hey, hey, hey, Harry.
18:21Alles okay.
18:24Die nächste halbe Stunde keine Gespräche und keine Störung.
18:28Kaffee?
18:30Bitte.
18:31Ich freue mich jedenfalls sehr, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind, Herr Professor.
18:36Wenn Sie mir jetzt noch sagen würden, worum es geht.
18:39Ich hatte Sie doch gefragt, ob Sie wieder für den Zoo tätig werden wollen und mir bei dieser Publikation helfen.
18:46Dem steht nichts im Wege.
18:47Ich habe übrigens mit meiner Frau gesprochen.
18:49Das freut mich.
18:50Aber ich würde auch sehr gerne mit Ihnen über eine andere Aufgabe sprechen.
18:55Wie Sie ja wissen, bin ich neuerdings im Präsidium des Weltsoferbandes.
18:59Und da gibt es jetzt ein paar Probleme mit der Tierhaltung in China.
19:03Könnten Sie sich so eine Reise vorstellen?
19:09Das überrascht mich jetzt.
19:12Natürlich kann ich mir sowas vorstellen.
19:15Wenn Sie mir sagen, wie Sie so eine halbe Weltreise finanzieren wollen,
19:19ich kenne doch den Vorstand genauso gut wie Sie.
19:23Das lassen Sie mal meine Sorge sein.
19:26Hey, komm, du musst doch was fressen.
19:29Du musst doch Hunger haben.
19:31Hey, mein Schöner, komm.
19:36Er frisst immer noch nicht.
19:38Frau Sommer, was wollen Sie?
19:43Was meinen Sie?
19:44Auch wenn Sie sich hier unterfordert fühlen, ich bin nicht einverstanden mit Ihren Eigenmächtigkeiten.
19:49Ich weiß gar nicht, was Sie meinen.
19:50Wenn Sie sich an meine Anweisung gehalten hätten, dann wäre das mit Harry nicht passiert.
19:54Das konnte ich doch nicht ahnen.
19:56In Zukunft sprechen Sie sich mit mir ab.
19:57Ist das klar?
20:01Ja.
20:05Er frisst.
20:06Ja, tatsächlich.
20:08Das gibt es doch gar nicht.
20:12Die Erwesenheit unserer Hündin scheint ihm gut zu tun.
20:16Wer braucht einen Spielgefährten?
20:20Na, der Polizist sagte doch,
20:22sehen Sie mal süß,
20:24der Besitzer unserer Luxuskatze hatte auch einen Grund.
20:27Stimmt.
20:29Und dann war er einsam.
20:30Warst du einsam?
20:32Nein.
20:34Geht's dir wieder besser?
20:36Die Arbeit hat mich abgelenkt.
20:38Die Frau vom Jugendamt hat doch irgendwas von Auslandsadoption gesagt.
20:43Ich war so unterschockt.
20:45Ich habe gar nicht mehr hingehört.
20:46Na, könntest du es dir vorstellen?
20:48Ich weiß nicht.
20:50Du?
20:51Wenn ich dir nicht zu alt bin.
20:53Du Spinner.
21:06Jonas.
21:07Hallo.
21:10Jonas, mein Schatz, wie schön, dass du da bist.
21:12Du kriegst ein richtiges Kreuz, Junge.
21:13Ja, komm vom Training.
21:21Hast du heute gemeint,
21:22du wärst alt genug, alleine nach Hause zu gehen?
21:25Na, ist doch so, oder?
21:26Ich habe es mir einfach nicht nehmen lassen.
21:39Ist das jetzt so eine Art WG?
21:43Frau Dr. Mertens meint, dass der Diapath-Gesellschaft braucht.
21:46Er ist mit einem Hund aufgewachsen.
21:47Und das, nachdem ich ihr gesagt habe, dass wir ihn hier nicht brauchen können.
21:50Das war wieder typisch.
21:51Ich entscheide hier gar nichts.
21:53Ich bin nur die Hilfskraft.
21:55Das hat Frau Dr. Mertens mir sehr deutlich gesagt.
21:57Hat sie sich denn wenigstens erkundigt, wo sie ihn unterbringen will?
22:02Ich glaube nicht.
22:05Schönen Tag noch.
22:14Hör mal, was die da schreiben.
22:16Man sollte kein Kind nur aus humanitären Gründen adoptieren.
22:19Wer ein Kind aus der Not retten will, erwartet vielleicht irgendwann Dankbarkeit
22:23und macht am Ende das Kind zum Opfer seiner guten Tat.
22:27Was glauben die, warum man sich so intensiv damit beschäftigt?
22:30Sei doch nicht so streng.
22:31Die haben bestimmt auch ihre Erfahrung.
22:33Aber dann, wir wollten sicher sein, dass alles legal abläuft.
22:37Deshalb haben wir viele Gespräche geführt und uns am Ende für Lucky Child entschieden.
22:41Dort fühlten wir uns schon beim ersten Kontakt sehr gut aufgehoben.
22:45Das klingt ein bisschen wie Eigenwerbung, findest du nicht?
22:47Als ob die das selber da reingestellt hätten.
22:51Hast kein gutes Gefühl, ne?
22:52Aber es stimmt, es klingt so.
22:55Naja, wir sollten schon sicher sein, dass es sich um eine Organisation handelt, die wirklich seriös ist.
23:00Also, die haben auf jeden Fall ein Büro in Leipzig.
23:03Wir sollten auch mal hingehen und uns anhören, was sie zu sagen haben.
23:06Na klar, wieso nicht?
23:32Hey, ich dachte, du schläfst noch.
23:34Wenn du was brauchst, der Kühlschrank ist voll.
23:35Und sag bitte, Rebecca, sie soll nicht so spät aus der Disco kommen.
23:38Mich erreichst du in der Klinik.
23:40Und dann überleg dir, was wir heute Abend machen.
23:42Kino oder so.
23:43Okay.
23:44Was mit deinen Beinen?
23:46Alles bestens.
23:48Zeig mal.
23:55Alles in Ordnung.
23:56Noch ein bisschen höher, ich will das Knie sehen.
24:01Das kommt aber nicht vom Umknicken.
24:05Ja, das ist beim letzten Training passiert.
24:07Du kommst jetzt sofort mit ins Krankenhaus, das müssen wir auch hin kennenlassen.
24:10Komm.
24:19Vorsicht.
24:21Aber sag auf keinen Fall Mama was davon.
24:23Die lässt mich sonst nicht mehr aufs Internat.
24:26Schon vergessen, dass deine Mutter auch Ärztin ist?
24:29So wie das aussieht, merkt sie das von ganz alleine.
24:33Vorsichtiger.
25:03Und wie geht's dann schon?
25:06Gott sei Dank wieder gut.
25:08Das freut mich.
25:16Der Zuckerwert ist genauso hoch wie gestern.
25:19Wie war der Appetit?
25:20Gut.
25:22Aber er trinkt sehr viel Wasser.
25:24Vielleicht auch Diabetes.
25:26Ich werde auf jeden Fall den Fructosaminwert bestimmen.
25:29Aber vorerst gebe ich ihm prophylaktisch noch eine Dosis Insulin.
25:33Und in zwei Stunden messen wir dann nochmal.
25:35Vorsicht.
25:36Du bist ja ein braver.
25:38Danke.
25:39Hallo?
25:40Jemand da?
25:41Ja.
25:46Guten Morgen.
25:47Morgen.
25:48Ach, unser zeitweiliger Quartiergast ist immer noch da.
25:52Machen Sie ihn reisefertig?
25:56Ich muss Sie enttäuschen, Herr Dr. Fehrmann.
25:58Er bleibt etwas länger.
25:59Warum habe ich eigentlich nichts anderes erwartet?
26:01Bei uns wird er zur Zeit einfach am besten versorgt.
26:04Er bekommt alles, was er braucht.
26:06Gesunde Ernährung, medizinische Behandlung und sogar Zuwendung.
26:09Sie meinen den Hund?
26:14Dr. Fehrmann war gestern noch in der Quarantäne-Station.
26:17Ah.
26:19Na gut, dann wissen Sie ja, dass der Kontakt zwischen den beiden sich als äußerst günstig auf seinen Befinden erwiesen
26:25hat.
26:25Gut.
26:26Aber in dem Fall muss ich Sie enttäuschen.
26:28Wir wissen inzwischen, wem die Hündin gehört.
26:31Sie heißt übrigens Koran.
26:33Kollege Weidner wird die Frau anrufen, damit sie das Tier schleunigst abholt.
26:37Könnten Sie nicht die Hundehalterin bitten,
26:39dass sie uns die Hündin länger überlässt,
26:41bis ich eine endgültige Diagnose erstellt habe?
26:43Ich weiß nämlich noch nicht genau, was unser Patient hat.
26:45Und wer kommt dafür auf?
26:49Das zahle ich aus der Kaffeekasse.
26:52Hoffen Sie nicht auf meine Gutmütigkeit.
26:54Es bleibt dabei.
26:55Wir sind kein Tierheim.
27:14Wenn es wehtut, sagst du Bescheid.
27:19Okay.
27:23Vorsichtig absetzen.
27:25So wie das aussieht, hast du ein Kreuzbandriss.
27:28Mist.
27:29Wie ist denn das passiert?
27:31Beim Kopfball.
27:33Ich bin irgendwie schief aufgekommen.
27:35Und hast das Bein verdreht.
27:38Hast du deinem Trainer und Sportarzt Bescheid gesagt?
27:41Nee, ist aber was aus das Zulniere.
27:43Und da musst du dabei sein?
27:44Ich muss.
27:45Jetzt komme ich nicht in die Uhr 15.
27:47Also erst mal bist du noch keine 15,
27:49sondern da hast du noch zwei Jahre Zeit.
27:50Bis dahin ist das verheilt.
27:52So lange?
27:53Ein Vierteljahr mindestens, wenn wir gleich operieren.
27:56Es muss operiert werden?
27:58Vergiss es.
28:00Jonas, dann lass es mich wenigstens röntgen.
28:02Vielleicht irre ich mich ab.
28:07Okay.
28:08Gut.
28:10Haben Sie endlich eine Lösung für den Leoparden gefunden?
28:13Was den Gesundheitszustand betrifft, glaube ich ja.
28:16Ich habe einen Schädel-MRT machen lassen.
28:18Das zeigt einen winzigen Tumor an der Hirnanhangdrüse.
28:21Der ist die Ursache für die Dauerüberzuckerung des Tieres.
28:25Man müsste ihn entfernen,
28:26sonst ist seine Lebenserwartung nicht sehr hoch.
28:29Sie wollen eine Gehirnoperation vornehmen?
28:33Entschuldigung,
28:34aber haben Sie sowas je zuvor gemacht?
28:37Ich habe einmal assistiert.
28:39Das ist ein äußerst riskanter Eingriff.
28:41Ich würde ihn lieber einem Spezialisten überlassen.
28:44Das verursacht natürlich Kosten.
28:46Mein Budget gibt es nicht her.
28:48Wie viel?
28:51Einige tausend Euro.
28:54Habe ich das jetzt richtig verstanden?
28:56Sie schleppen ein Tier in den Zoo,
28:58das keinerlei Papiere besitzt.
29:00In Ihrem Auftrag, bitteschön.
29:01Und nicht hierher gehört.
29:03Dann wollen Sie eine wahnsinnsteure Operation vornehmen lassen,
29:07bei der das Risiko, dass das Tier daran stirbt,
29:09außerordentlich hoch ist.
29:11Und ich soll das bezahlen.
29:15Aber doch nicht Sie, Herr Dr.
29:16oder für jemanden der Zoo.
29:18Frau Dr. Mertens,
29:19ich komme gerade von einer Aufsichtsratssitzung.
29:21Da gab es nur ein Thema.
29:22Sparen, sparen, sparen.
29:25Gibt es nicht zufälligerweise eine billigere Lösung?
29:30Eine Diabetes-Therapie wäre kostengünstiger.
29:33Aber damit behebt man nicht die Ursache der Erkrankung.
29:36Der Tumor wächst weiter.
29:38Geben Sie ihm an Medikamenten, was er braucht.
29:41Und dann geben Sie ihn so rasch wie möglich ab.
29:43Oder ich kümmere mich darum.
29:46Auf Wiedersehen.
29:53Auf Wiedersehen.
30:06Dankeschön.
30:07Möglicherweise werde ich Sie gleich noch mal brauchen.
30:09Jo.
30:11Wir operieren.
30:13Also hat Dr. Feldmann die Kosten für einen Spezialisten bewilligt?
30:18Nein, leider nicht.
30:19Ich werde die OP selbst vornehmen.
30:22Zu zweit packen wir das schon.
30:24Aber der Direktor hat es doch nicht genehmigt.
30:27Wir haben Sie eine bessere Idee.
30:29Und wenn das schief geht?
30:30Trauen Sie sich das nicht zu?
30:32Wir sind doch sonst so ehrgeizig.
30:34Wie stehen wir denn vor Dr. Feldmann da?
30:38Geht es Ihnen um Dr. Feldmann oder um den Leoparden?
30:42Sie können ihn ja anrufen.
30:44Die OP ist die einzige Möglichkeit, um ihn wirklich zu heilen.
30:47Wenn Sie nicht mitziehen, dann können wir es bleiben lassen.
30:50Ich kann es nicht alleine machen.
30:52Also gut, ich mache es.
30:57Dann bereiten Sie bitte die Narkose vor.
31:00Wunderbar.
31:04Komm mal hin.
31:12Bis dann, Charlotte.
31:13Danke.
31:14Wo gehst du denn hin?
31:15In den Zoo.
31:16Fährmann will mich nochmal sprechen.
31:18Lass dir nicht zu viel aufreisen.
31:20Nein, nein.
31:21Wir machen zusammen dieses Buchprojekt und jetzt diese Reise.
31:23Das sind doch überschaubare Aufgaben.
31:25Und was wird das?
31:26Eine Collage.
31:28Großartig.
31:28Aber nicht, dass wir uns nicht mehr sehen.
31:30Ich passe schon auf, verspreche ich dir.
31:37Lass tiefer.
31:43Pinzette.
31:50Es blutet sauber schnell.
31:52Wir müssen die Blutung stoppen, sonst kann ich die Hirnhardung schließen.
31:56Klippen?
31:56Den kleinsten.
32:00Ja.
32:02Gut, danke.
32:05Ja.
32:06Blutung steht.
32:07Großen Klipp.
32:09Klippen.
32:12Klippen.
32:15Klippen.
32:17Ja.
32:20Der Oberbürgermeister hat darauf bestanden, dass ihre Reise vom Weltzuverband finanziert wird.
32:26Die anderen Aufsichtsratsmitglieder sind ihm da leider gefolgt.
32:31Also fällt China erstmal aus.
32:33Auf gar keinen Fall.
32:34Und wenn ich das aus eigener Tasche bezahle.
32:37Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit.
32:40Mir ist gestattet worden, einen Zoo-Kurator einzustellen.
32:44Wenn ich den irgendwo hinschicke, muss ich nicht erst nachfragen.
32:48Ich würde Ihnen die Stelle gerne anbieten.
32:51Ich?
32:53Ich bin im Ruhestand, Herr Fehrmann.
32:55Und?
32:56Wie gefällt Ihnen das?
32:59Tja.
33:01Reizen würde mich das natürlich, aber...
33:04Ihre Frau?
33:06Meine Frau muss auf der Kunsthochschule, studiert Malerei.
33:11Wir können es auch auf eine halbe Stelle reduzieren.
33:13Das wird mir natürlich sehr entgegenkommen.
33:16Tja dann.
33:18Auf gute Zusammenarbeit.
33:26Frau Wittig, auf Wiedersehen.
33:28Darf ich?
33:28Man sieht sich jetzt öfter.
33:30Fast wie in alten Zeiten.
33:31Ah, Herr Professor.
33:32Hallo.
33:32Hallo, Conny.
33:33Frau Wittig, sagen Sie bitte dem Direktor Bescheid.
33:35Die Frau, der die Hündin gehört, hat sich gemeldet.
33:37Mach ich.
33:43Siehst du das hier?
33:44Das ist das Knie.
33:45Und da ist das Kreuzband.
33:48Ich muss jetzt deine Mutter anrufen.
33:49Da kommen wir nicht dran vorbei.
33:56So, wer soll sich erst mal erholen?
33:58Nur ein bisschen schlafen.
33:59Morgen sehen wir dann, ob wir gut gearbeitet haben.
34:03Hoffentlich geht alles gut.
34:05Äh, Dr. Mertens?
34:07Ja?
34:09Ähm, das ist unsere Tierärztin, Frau Dr. Mertens.
34:14Frau Houston möchte ihre Hündin abholen.
34:16Guten Tag, Frau Doktor.
34:17Es ist mir sehr peinlich, was Cora hier angerichtet hat.
34:20Aber ich habe es ihrem Herrn Direktor schon gesagt.
34:23Ich mache das wieder gut.
34:24Sie hat tatsächlich einiges angestellt.
34:26Aber sie hat uns auch sehr geholfen.
34:28Ich habe dich so vermisst.
34:30Ja, so toll habe ich dich vermisst.
34:32Ihre Anwesenheit scheint unserem Leoparden sehr gut zu tun.
34:35Den haben wir eben erst operiert.
34:37Also, wenn Sie sie uns noch ein paar Tage überlassen könnten.
34:40Operiert.
34:41Wer?
34:43Ich und Frau Sommer hat mir geholfen.
34:48Das war wieder so eine Eigenmächtigkeit.
34:52Sie können mich ja abmahnen.
34:55Herr Dr. Fährmann wird bestimmt von einer Anzeige absehen, wenn Sie uns diesen Gefallen erweisen würden.
35:00Ich gehe gegen die Gesundheit der Tiere vor.
35:03Haben Sie sich das überlegt?
35:05Na, was machen wir?
35:07Na ja, also, Sie können ja Cora hier behalten.
35:10Eine kleine Strafe muss ja sein.
35:12Aber ich will Sie jeden Tag besuchen.
35:14Ja, geht das?
35:14Ich meine wegen der Eintrittsgelder.
35:16Da finden wir sicher eine Lösung.
35:18Dankeschön.
35:19Möchten Sie sie gleich?
35:20Entschuldigen Sie.
35:21Möchten Sie vielleicht?
35:24Mein süßes, mein Schnullerbäckchen.
35:27Mein nur hessisch.
35:35Christoph, was gibt's?
35:36Susanne, ich bin hier mit Jonas in der Klinik.
35:38Wir mussten das Bein röntgen.
35:40Wieso das denn?
35:41Das ist nicht nur einfach umgeknickt.
35:43Das hat einen Kreuzbandriss.
35:44Das muss operiert werden.
35:46Ich komme sofort.
35:47Gut.
35:59Ja, und du?
36:00Mach mir keinen Kummer, ja?
36:05Du machst Sachen.
36:06Wieso hast du denn nichts gesagt?
36:08Ich wusste ja nicht, dass es so schlimm ist.
36:10Und dass es operiert werden muss.
36:13Vielleicht heilt es ja von alleine.
36:14Das heilt nicht von alleine.
36:16Im schlimmsten Fall bleibt dein Knie steif.
36:20Christoph hat recht, eine Operation ist das Einzige.
36:23Aber das ist auch nicht schlimm.
36:25Das ist ein kleiner Eingriff.
36:27Es wird in die Szene eingesetzt, völlig unkompliziert.
36:30Jonas, wenn wir jetzt nichts machen,
36:31ist es mit dem Sport ein für alle Mal vorbei.
36:33Also lieber ein paar Wochen aussetzen als für immer, oder?
36:40Wenn es nicht anders geht.
36:49So, jetzt kann die Anästhesistin nach ihm sehen
36:51und ich sage ihm OP Bescheid.
36:53Wie, du operierst nicht selber?
36:55Nein.
36:56Wir haben einen Spezialisten im Haus, Dr. Ziemann.
36:58Ich habe schon mit ihm gesprochen.
36:59Er wird die OP machen.
37:01Aber zu deiner Beruhigung, ich werde dabei sein.
37:05Das wäre mir schon wichtig.
37:07Jonas vertraut dir.
37:09Könnt ihr heute noch operieren?
37:11Ich denke, ja.
37:16Frau Wittig?
37:18Hallo?
37:25Dr. Fährmann?
37:27Was gibt's?
37:28Ich wollte mich bei Ihnen entschuldigen,
37:30dafür, dass ich Ihre Anweisung nicht befolgt habe.
37:33Aber die Operation ist doch wirklich was ganz Einmaliges.
37:36Ich mag solche Alleingänge nicht.
37:39Frau Dr. Mertens hätte sowieso operiert.
37:42Also habe ich lieber assistiert.
37:43Sie haben ja nur getan,
37:45was Dr. Mertens von Ihnen verlangt hat.
37:47Ja.
37:50Also,
37:51helfen Sie mir trotzdem bei meiner Dissertation?
37:54Natürlich.
37:55Ich stehe zu meinem Wort.
37:58Danke.
38:00Danke.
38:03Sonst noch was?
38:06Wenn ich Dr. Mertens jetzt sagen könnte,
38:08dass der Leopard im Zoo bleiben darf,
38:09dann würde sie mich vielleicht öfter mal
38:11in Zukunft selbstständig arbeiten lassen.
38:15Sie sind ganz schön clever.
38:18Finden Sie?
38:19Gut.
38:20Der Leopard darf bleiben.
38:22Danke.
38:24Sie sind wirklich ein großartiger Chef, Dr. Fährmann.
38:28Aber hat Ihnen schon mal jemand gesagt,
38:29dass Sie auch ein ganz wunderbarer Mann sind?
38:41Keine Feuerwehreinsätze mehr für Dr. Fährmann
38:42und den Zoo.
38:43Eine Festanstellung.
38:45Gratuliere.
38:46Charlotte,
38:46ich mache mich nützlich
38:47und gehe ein paar Stunden in den Zoo.
38:49Keine Aufregung.
38:50Du gehst jeden Tag in die Hochschule.
38:53Ich freue mich ja für dich,
38:55aber ich kenne dich auch.
38:57Eine halbe Stelle heißt für dich mit Haut und Haaren.
39:00Ich schwöre es dir,
39:01ich lasse mich vor der Arbeit nicht auffressen.
39:05Lieb dich doch,
39:06weil du keine halben Sachen machst.
39:10Gib mir mal das Messer und die Zwiebel.
39:12Ich kann nicht sehen, wenn Männer weinen.
39:37So, noch etwas Knorpelgewebe glätten.
39:41Den Schäfer bitte.
40:09Ich kann nicht sehen,
40:14Danke, Kollege.
40:15Sehr gerne.
40:51Hallo.
40:53Mama.
40:55Ich bin da.
40:59Alles gut.
41:02Kann ich jetzt wieder Fußball spielen?
41:05Mach dir keine Sorgen.
41:08Ich lauf weiter.
41:25Wollen wir das Formular ausfüllen?
41:26Was meinst du?
41:27Wir wollen übrigens auch Fotos von der Wohnung haben.
41:32Ich weiß nicht.
41:34Geht's dir zu schnell?
41:36Ach, es ist einfach...
41:50Wegen Jonas?
41:54Wir denken die ganze Zeit über ein drittes Kind nach und ich frage mich, ob wir uns nicht mehr um
41:59Jonas kümmern sollten.
42:01Er war erst zwölf, als er nach Berlin ging und dann gleich aufs Internat.
42:06Ja, wir helfen ihm, einen Traum zu erfüllen.
42:09Fußballspiel.
42:10Was ist das für ein Traum?
42:12Was ist sein Traum?
42:14Ja, so sehr, dass er uns das mit dem Bein verschweigt.
42:17Was ist, wenn es nicht mehr so gut verheilt, wie wir uns das wünschen?
42:21Dann müssen wir uns eine Menge einfallen lassen und ihm so viel Mut machen, dass er nicht verzweifelt.
42:27Jonas wird wieder gesund.
42:29Der wird ein selbstbewusster junger Mann, der es im Leben zu was bringt, ob man mit Fußball oder ohne.
42:33Das verspreche ich dir.
42:35Hm?
42:56Es geht ihm wieder gut.
42:58Trotz der OP, das freut mich.
43:00Ich würde sagen, wegen der OP.
43:03Es hat geholfen.
43:07Zumindest wirkt das Insulin.
43:10Wir behalten ihn auf jeden Fall hier, bis wir die Diabetes im Griff haben.
43:14Er darf sogar für immer bleiben.
43:17Wie?
43:18Ja, es hat mir Dr. Fehrmann versprochen.
43:22Wie haben Sie denn das hingekriegt?
43:25Man muss ihn nur zum Nebenwissen.
43:28Wen?
43:30Entschuldigung, bitte.
43:31Oh, Herr Dr. Fehrmann.
43:32Schön, dass Sie Ihre Meinung geendet haben.
43:34Oh.
43:35Sommer hat offensichtlich die besseren Argumente geliefert.
43:39Frau Just wollte nur mal nach ihrer Cora sehen.
43:43Frau Just hat mich übrigens gefragt, ob sie nicht die Patenschaft für den Leoparden übernehmen kann.
43:49Ach was.
43:50Frau Just würde die Patenschaft lebenslang übernehmen.
43:54Wie ist das?
43:55Na wunderbar.
43:57Toll.
43:58Ja, also, naja.
44:00Na ja, mein Mann hat mir ein bisschen was hinterlassen.
44:03Ich meine, wie alt wird denn so ein Tier?
44:0620 Jahre?
44:0720, sagt man sie.
44:10Naja, macht ja nichts. Ich habe ja keine Kinder.
44:13Und jetzt habe ich eben nur meine Kura und so einen kleinen Tiger.
44:21Aber ich kann doch den mal mit nach Hause nehmen.
44:24Ich habe ein großes Wohnzimmer.
44:30Ja.
44:32Sie haben sich ja wirklich Gedanken darüber gemacht, was es heißt, ein ausländisches Kind zu adoptieren.
44:37Ja, und von Ihren Persönlichkeiten her bringen Sie sich ja die allerbesten Voraussetzungen mit.
44:42Hier die Fotos.
44:44Dankeschön. Das ist unser Haus.
44:57Sehr schön.
45:07Wer ist das denn?
45:09Das ist Murphy.
45:10Das ist unser Hund.
45:11Murphy.
45:13Und warum ist Murphy auf fast jedem Bild?
45:16Warum nicht?
45:17Ihr Sohn und Ihre Tochter sind auf keinem einzigen Foto zu sehen.
45:21Ist Ihnen Ihr Hund mehr wert als Ihre Kinder?
45:24Jonas ist im Krankenhaus.
45:26Meine Tochter hat die Bilder gemacht, deshalb kann sie nicht drauf sein, ne?
45:29Ah, ja.
45:32Na gut, wie dem auch sei, jetzt mal ernsthaft.
45:35Unseren zukünftigen Adoptiveltern muss völlig klar sein, dass für uns einzig und allein das Wohl des Kindes zählt.
45:41Dem hat sich alles in Ihrem zukünftigen Leben unterzuordnen.
45:46Und das gilt nicht nur für Ihr Privatleben.
45:49Wenn Sie verstehen, was ich meine.
46:02Ich kann ja verstehen, dass es Ihnen um das Wohl der Kinder geht, aber die Sie uns deshalb vorschreiben, wie
46:08wir unser Leben zu leben haben.
46:12Das geht doch ein bisschen weit.
46:16Habe ich das eigentlich richtig verstanden, dass einer von uns beiden den Beruf aufgeben soll?
46:22Nein, nicht einer von uns.
46:25Du hast doch gehört, was sie gesagt hat.
46:27Die Mutter bleibt zu Hause und sorgt für das Kind und der Vater sorgt für die finanzielle Absicherung.
46:35Könntest du dir das vorstellen, nicht mehr als Tierärztin zu arbeiten?
46:41Nein, natürlich nicht.
46:46Aber ich glaube nicht, dass ich deshalb eine schlechte Mutter bin.
46:51Ich verstehe das nicht.
46:54Warum machen Sie es einem denn so schwer?
46:59Vielleicht soll es ja wirklich nicht sein.
47:04Komm, lass uns Jonas abholen.
47:07Zum Glück haben wir unsere beiden.
47:22Dr. Ziemann hat gesagt, ich kann bald wieder richtig laufen.
47:24Nur noch ein bisschen Gymnastik.
47:26Na siehst du, geht das nicht schneller?
47:28Na los!
47:29Ja, ich bin mit dem Shop.
47:29Na los!
47:58Merci!
48:18Untertitelung des ZDF, 2020
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