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  • vor 2 Tagen

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Transkript
00:00Musik
00:40Musik
01:00Na Norma, maugst du wieder ein paar Streicheleinheiten, hm?
01:05Ist ja nicht so schön so alleine.
01:08Ist sie ja nicht mehr lange.
01:09Sie fahren ja Montag nach Rostock und holen Normas Bräutigam.
01:13Ja, wird auch höchste Zeit.
01:15Ich habe sie in den letzten Wochen beobachtet.
01:17Sie dürfte Anfang der Woche ihren nächsten Eisprung haben.
01:20Stimmt, dann wird es wirklich höchste Zeit.
01:22Ihr müsst euch erst mal beschnuppern und sehen, ob ihr euch überhaupt mögt, hm?
01:26Aber bis zum Zoojubiläum wird es mit dem Nachwuchs doch wohl klappen.
01:30Das ist ja noch über ein Jahr.
01:32Die Tragezeit dauert 450 Tage.
01:35Da liegen wir knapp darüber.
01:38Hauptsache ihr vertragt euch und denkt daran.
01:41Männer sind so sensibel.
01:45Musik
01:47Musik
01:47Musik
01:50Musik
01:51Musik
01:52Musik
01:54Musik
02:02Hallo, Christoph.
02:04Ist schon Schluss?
02:05Aber ich müsste gleich rauskommen.
02:07Hallo, Susanne.
02:08Und?
02:09Wie geht's so?
02:10Ganz gut.
02:12Ich habe es lange nicht gesehen.
02:15Und selber?
02:16Ich freue mich auf das Wochenende.
02:18Endlich mal ein bisschen Zeit für Jonas.
02:20Wir werden erbarmungslos faul jetzt.
02:23Und ihr?
02:24Oh, wir, wir gehen shoppen.
02:26Der Bäcker braucht wieder neue Schuhe.
02:28Die wächst da so dermaßen schnell raus.
02:30In dem Alter.
02:33Ah, das sind sie ja.
02:35Na dann, viel Spaß.
02:38Und gleichfalls.
02:41Wir wollen in den Zoo.
02:43In den Zoo?
02:45Ich brauche ein Tier.
02:46Was heißt, du brauchst ein Tier?
02:47Wir sollen am Montag alle unsere Haustiere mit in die Schule bringen.
02:50Aber Jonas hat keins.
02:51Wir können doch keins aus dem Zoo holen.
02:53Muss ja nicht groß sein.
02:54Ein kleines Känguru oder so wäre cool.
02:57Das lässt mal Jonas mit seiner Mama besprechen.
03:00Schönes Wochenende.
03:01Euch auch.
03:02Tschüss.
03:04Tschüss.
03:05Ja, ihr kommt doch wie die.
03:07Du weißt doch, dass Zootiere keine Kuscheltiere sind.
03:11Aber alle haben eins.
03:12Nur ich nicht.
03:17Alles klar?
03:18Noch irgendwelche Fragen?
03:20Dann haut rein.
03:21Montag muss hier alles stehen.
03:23Bis morgen.
03:24Tut mir leid.
03:25Sie müssen eine Extraschicht einlegen.
03:27Ich hab mit dem Rostocker Zoo telefoniert.
03:29Die schicken das Nassern schon morgen.
03:31Die haben's aber eilig.
03:32Sie wollen's wohl loswerden?
03:33Ich habe darum gebeten.
03:35Morgen ist Samstag.
03:36Und Frau Dr. Mertens hat sich so auf ein langes Wochenende mit ihrem Jungen gefreut.
03:39Vom Rostock bis hierher ist es ja keine Weltreise.
03:42Es reicht, wenn Sie den Transport begleiten.
03:44Ja, wie Sie meinen, Chef.
03:46Dr. Mertens denkt sonst noch, sie sei unentbehrlich.
04:09Amtsgericht?
04:20Das erfordert der Kläger, Herr Klaus Mertens, ihm das alleinige Saugericht für das gemeinsame Kind zu übertragen.
04:26Wargraf 1, Abschutze 2.
04:29Das glaube ich jetzt nicht.
04:31Keine Chance.
04:33Kann ich vergessen.
04:34Ich krieg gar ein Tier.
04:35Typisch Erwachsene.
04:37Hey, wir können uns hier im Murphy teilen.
04:39Wir sagen einfach, er gehört uns beiden.
04:40Das klappt doch eh nicht.
04:42Weiß doch jeder, dass er dir gehört.
04:43Ich glaube, ich bin der Mutter krank.
04:45Vielleicht fällt mir ja noch was ein.
04:47Tschüss.
04:50So, die müssten fertig sein.
04:51Probier mal.
04:54Und?
04:56Sag mal, Papa, kannst du nicht mal mit Jonas Mama reden?
04:58Ich mische mich da nicht ein.
04:59Du kannst schon mal die Zeller da auf den Tisch bringen.
05:03Das ist doch kein Einmischen.
05:04Ich muss mal sagen, dass ein Haustier ein wichtiger Faktor für die emotionale Entwicklung eines Kindes ist.
05:09Das weiß ich selber schon ganz gut.
05:13Magst du sie nicht mehr?
05:15Wie kommst du denn da auf?
05:16Na ja, ihr seid so komisch.
05:18Außerdem waren wir lange nicht mehr da.
05:20Du, Jonas und seine Mama wollen auch mal für sich sein.
05:21Wie jede Familie.
05:22Wir doch auch, oder?
05:42Kannst du mir mal sagen, was das soll?
05:45Das Schreiben vom Bericht.
05:46Ich bin ja schneller, als ich dachte.
05:49Hier steht, du willst das alleinige Sorgerecht für Jonas.
05:51Du lässt mir ja keine andere Wahl.
05:53Ich habe den Jungen seit Wochen nicht zu Gesicht bekommen.
05:56Ich sorge ihn nur dafür, dass er so wenig wie möglich von unserem Streit mitbekommt.
06:00Alles andere klären wir bei der Scheidung aber doch nicht so.
06:03Papa!
06:05Na, Großer?
06:06Lass dich mal drücken.
06:10Ich will eigentlich nur das Zelt und mein Angelzeug holen.
06:13Ich habe einen kleinen Ausflug vor in der Abenteuerfuhr.
06:16Mit Lagerfeuer und selbst gebrusteten Tischen hast du Lust mitzukommen.
06:21Darf ich?
06:22Aber morgen sind wir doch bei Oma und Opa.
06:25Bitte, Mama.
06:28Kommen wir doch nächstes Wochenende hin.
06:30Gut.
06:31Von mir aus.
06:33Danke.
06:34Ich packe mein Zeug.
06:36Morgen früh Uhr licht dich ab.
06:38Und vergiss den Schlafsack nicht.
06:41Bitte geht doch.
06:45Ich habe das.
07:12Komm, komm Nubi, komm, komm rin in die Kiste.
07:16Los, blamier uns nicht. Die ersten Tage ist er ganz problemlos, Ren. Wir haben das doch oft genug geübt. Na
07:24komm.
07:25Wir müssen los. Wird ein heißer Tag heute.
07:27Ich weiß auch nicht, was er hat. Eigentlich fliegt er ja auf Luzerne heute. Seine Leib- und Magenspeise.
07:34Fühlt er sich nicht wohl? Fehlt ihm was, oder was?
07:36Nee, der hat ganz normal gefressen. Wahrscheinlich ist er bloß aufgeregt. Ich kann es ja mal mit Eichenlaub versuchen.
07:42Ich hab noch was. Eine Geheimwaffe.
07:45Eine Geheimwaffe. Ja.
07:51Fein, Blatt, Boden.
07:54Ja. Ja, guck mal was ganz Feines.
07:58Nicht nur ein Hals lang machen.
08:00Musst du dir schon holen.
08:02Nee, komm rein.
08:03Oh, das schmeckt. Das schmeckt.
08:06Ist das was Feines?
08:08Ja, nee, komm.
08:09Komm, komm rein, komm rein.
08:12Ja, mein Dickerchen.
08:14Ja, brav.
08:19Hast du ganz toll gemacht, mein Dickerchen.
08:22Kriegst jetzt ein schönes Zuhause.
08:24Dazu noch ein wunderschönes Mädchen.
08:27Was willst du mehr?
08:28Und wenn der Nachwuchs da ist, kommst du uns besuchen.
08:31Na klar.
08:41Ganz ruhig, mein Gutster.
08:43Jetzt geht's los mit Vollgas.
08:45Deine Zukunftige in Leipzig erwartet dich schon sehnsüchtig.
08:53Eine Dämmse ist das heute.
08:55Der Ernst hier drinnen kann einem richtig leid tun.
08:58Ja. Kann's losgehen?
08:59Ja. Komm, packen wir's an.
09:28Tschüss.
09:29Tschüss und viel Spaß.
09:30Ja.
09:34Hallo, Jonas.
09:35Hallo, ich bin Alexandra.
09:36Schön, dich kennenzulernen.
09:38Möchtest du nun das?
09:39Danke.
09:43Ich dachte, ihr fahrt mir zu zweit.
09:45Nur du und Jonas.
09:47Und dann, wie gehst du nach hinten?
09:49Ja, und dein Kinderarzt, was ist mit dem?
09:53Nichts.
09:53Was soll mit dem sein?
09:56Mach dir ein schönes Wochenende.
09:58Sonntagabend sind wir wieder da.
10:01Na, Großer?
10:03Alles klar?
10:05Ja.
10:06Die Angel nimmst du, ja?
10:12Ja.
10:13Jesus!
10:15Jesus!
10:15Musik
10:42Bargat?
10:44Mama?
10:46Ah, Susanne, was gibt's denn?
10:52Ach, nichts.
10:54Wir sehen uns doch gleich.
10:57Ja, ja. Sicher.
11:00Ist was?
11:02Ich hab dich lieb.
11:07Hattest du ja schon lange nicht gesagt.
11:12Susanne, irgendwas stimmt da nicht.
11:28Jedenfalls ist es jetzt so weit gekommen, dass wir unsere Angelegenheiten übers Gericht klären müssen.
11:33Wirklich schade. Wir hatten uns schon so auf Jonas gefreut.
11:37Einen Nachgarten will ich mir mal vorknöpfen.
11:40Dass er dir jetzt mit dem Gericht droht, hätte ich wirklich nie von ihm gedacht.
11:46Ist doch nur ein Versuch, mich einzuschüchtern. Damit kommt er doch niemals durch.
11:49Warum hast du Klaus den Jungen überhaupt erst mitgegeben?
11:51Soll ich ihm noch zusätzlich Argumente liefern?
11:54Jonas war natürlich hellauf begeistert von seiner Idee.
11:58Ach, ne, Kaffee.
12:00Ich hab sowieso ein paar Dinge zu erledigen.
12:03Ich muss dringend in die Werkstatt. Mit dem Öl stimmt irgendwas nicht.
12:06Ja, aber du kommst doch wieder.
12:09Susanne, ich hab ne bessere Idee. Was hältst du davon, wenn wir Dr. Vogel besuchen?
12:13Der alte Einsiedler, der wird sich bestimmt freuen, dich wiederzusehen.
12:17Nein, bitte nicht. Da wird doch den ganzen Tag nur wieder über den Zoo gesprochen und Susanne muss dringend mal
12:21ausspannen.
12:41Am nächsten Rastplatz müssen wir mal halten. Das Kühlwasser wird zu heiß. Das fällt mir nicht.
12:46Und, was heißt das jetzt?
12:48Keine Ahnung. Wir werden das mal Wasser nachfüllen, dann sehen wir weiter.
12:51Okay.
12:53Da kann ich gleich auch mal nach Norge schauen.
12:55Das braucht auch dringend Wasser.
12:57Bei der Dämpse.
13:02Und da kann ich gleich auch mal nachfüllen.
13:09Also, wir werden das mal vertreten.
13:10Das ist ja schon gar nicht.
13:10Wir werden das mal vertreten lassen.
13:12Wir werden das mal vertreten.
13:13Wir werden das mal vertreten lassen.
13:14Und dann wird das Dämpse.
13:14Und dann wird das Dämpse.
13:15Und dann wird das Dämpse.
13:22Und dann wird das Dämpse.
13:48Mein Gott, hast du einen Durst.
13:58Ganz schön anstrengende Fahrereien in so einer engen Kiste, na dann werde ich dir wohl noch einen Eimer voll holen
14:05müssen, bis Leipzig ist es eben noch ein Weilchen.
14:21So, dann dürfte es aber langsam reichen.
14:30Ja, nun mach noch dein Geschäft. Es ist ja kein Wunder, was du so zusammensäubst.
14:45Das ist ja blutig.
14:51Oh, ich muss mich beeilen. Um zwölf macht die Werkstatt zu.
14:55Danke. Tschüss. Tschüss.
15:01Susanne, lass dir ja den Jungen nicht wegnehmen. Ich werde kämpfen wie eine Löwin.
15:11Jetzt geht der Scheidungskrieg erst richtig los.
15:13Und wie ich unseren Schwiegersohn einschätze, war das eine ziemliche Schlammschlacht.
15:18Na komm schon, Lottchen.
15:23Mertens?
15:25Conny, was gibt es denn?
15:27Herr Dr. Mertens, ich brauche dringend Ihren Rat. Dem Nasern stimmt das nicht.
15:32Wieso, was ist denn mit Norma?
15:33Es geht nicht um Norma, es geht um Novi. Das Nasern aus dem Rostocker zu.
15:37Sieht so aus, als ob er krank wäre. Die ganze Fahrt über schon geht es um nicht besonders.
15:42Wieso, das verstehe ich jetzt nicht.
15:44Es sollte doch erst am Montag...
15:46Entscheidung von Dr. Fehrmann.
15:47Ich habe ihm gesagt, dass sie, aber er hat mich alleine losgeschickt.
15:52Gut. Ja, und? Was ist mit dem Tier?
15:55Novi, der hat Blut gepinkelt.
15:58Blut im Urin, sind Sie sicher?
15:59Ja.
16:00Das heißt, er hat was an den Nieren oder mit der Blase.
16:04Geben Sie ihm auf jeden Fall ausreichend Flüssigkeit.
16:07Mach ich.
16:09Wann schätzen Sie, werden Sie in Leipzig sein?
16:11Ja, circa in drei Stunden, Mensch.
16:13Ich hoffe nur, dass er mir nicht schlapp macht, der Gute, Mensch.
16:15Hier herrscht eine Affenhitze.
16:16Gut, ich bin dann im Zoo.
16:20Halt bloß durch, Junge.
16:22Mach mir keinen Kummer.
16:34Können wir...
16:35Pass mal auf, Großer.
16:36Du gibst jetzt richtig Gas.
16:38Dem Novi geht es nicht besonders gut.
16:39Der muss dringend zum Tierarzt.
16:41Ich tue, was ich kann.
17:01Geht's nicht noch ein bisschen schneller?
17:02Ich fahr schon schneller als erlaubt.
17:06Mist, verdammter, ich hab's geahnt.
17:08Was ist denn los?
17:09Na, riechen Sie das nicht?
17:11Was ist denn das?
17:12Die Wasserpumpe ist im Eimer.
17:13Wir müssen halten, an aller nächsten Gelegenheit.
17:19Die Wasserpumpe ist in der Ölwanne.
17:21Da ist ein ziemlicher Riss in der Ölwanne.
17:25Da müssen Sie irgendwo aufgeschlagen sein.
17:28Also, ich würde Ihnen empfehlen, Sie lassen den Wagen hier.
17:30Wie lange wird das denn dauern?
17:32Am Montagmittag können Sie ihn abholen.
17:35Ich brauche den Wagen am Wochenende sowieso nicht.
17:39Bis Montag.
17:41Schönes Wochenende.
17:44Mertens?
17:45Ja, hier ist Conny.
17:46Conny, was ist denn los?
17:48Wir sitzen fest.
17:50Was heißt das?
17:51Der Transporter hat eine Panne.
17:53Und der Fahrer sagt mir, dass die Reparatur noch Stunden dauern kann.
17:56Was mache ich denn nun mit Nobi?
17:58Das arme Vieh steht in der prallen Sonne mit seiner Kiste.
18:01Bleiben Sie ganz ruhig, Conny. Sie wissen doch.
18:02Na, sondern wir sind an hohe Temperaturen gewöhnt.
18:04Aber das Blut in seinem Urin.
18:06Wenn er jetzt wirklich ernsthaft krank ist.
18:10Versorgen Sie ihn weiterhin gut mit Wasser.
18:12Mehr können Sie im Moment nicht für ihn tun.
18:14Wo stehen Sie denn?
18:15Die Autobahn war wegen einem Unfall gesperrt.
18:17Da haben wir eine Abkürzung genommen.
18:19Und jetzt stehen wir hier irgendwo bei Mockern.
18:20Im ehemaligen Tagebau.
18:23Gut.
18:24Ich bin in eineinhalb Stunden bei Ihnen.
18:30Mist.
18:31Zweifachschule ist der Freundswerfer.
18:40Guck mal.
18:41Wollen wir nicht Jonas so eins kaufen?
18:43Wenigstens einen Hamster oder eine Maus.
18:44Wir können doch Frau Mertens nicht so einen Untermieter ins Haus schleppen.
18:47Na dann behalten wir die Maus eben und borgen sie Jonas bloß.
18:50Bitte Papa.
18:51Dann hat Murphy was zum Spielen und freut sich.
18:53Und du gehst mit der kleinen Mausgassi.
18:55Und mit solchen Überraschungen sollte man sich zurückhalten.
18:57Die kann nämlich ziemlich daneben gehen.
18:59Lenz.
19:02Susanne.
19:05Danke, dass du so schnell gekommen bist.
19:07Ist doch selbstverständlich.
19:10Und Rebecca?
19:11Oh, die ist ganz froh, dass sie mich für ein paar Stunden los ist.
19:14Wahrscheinlich überlegt sie gerade, wie sie deinem Jonas doch noch ein Haustür beschaffen kann.
19:19Und ich dachte schon, du bist sauer auf mich.
19:23Nein. Wieso?
19:25Wir hatten ein paar sehr schöne Tage und eine wunderschöne Nacht.
19:30Du warst immer für mich da. Ich dachte...
19:33Du lebst dein Leben. Und ich meins.
19:39Ich wollte mich nur nicht teils über Kopf in eine Affäre stürzen.
19:42Ich bin ja noch nicht mal geschieden.
19:44Eine Affäre? Das wäre mir auch zu wenig gewesen.
19:49Das ist ein Satz, den jede Frau gerne hören würde.
19:52Nur du nicht?
19:54Doch, doch. Aber...
19:56Du musst ja gerade einen Nashorn retten.
20:06Hallo. Hallo.
20:07Kannst du mir meinen Hund nehmen?
20:08Was?
20:08Sie wissen doch, dass Hunde im Zoo verboten sind.
20:11Außerdem muss ich mit Ihrem Direktor reden. Dienstlich.
20:23Na, das ist doch bei dieser Hitze genau das Richtige. Scheint dir gut zu tun.
20:28Ja.
20:29Für den Bullen aus Rostock ist soweit alles vorbereitet.
20:40Ich müsste mal mit Ihnen reden. Es ist wichtig.
20:43Aha.
20:44Na, dann komm mal mit.
20:55In vier Kilometern müssten wir rechts abbiegen.
21:04Das ist was?
21:05Ach, der Wagen. Ich dachte schon, das wäre der von Klaus. Wenn der uns zusammen sieht, das wäre was auf
21:11seinen Müllen.
21:13Meine Frau vernachlässigt ihre Erziehungspflicht und unterhält außereheliche Kontakte.
21:18Behauptet er das?
21:19Also stand es zumindest in dem Schreiben vom Gericht.
21:22Wie? Der droht hier mit dem Gericht?
21:25Ja. Er will mir das Sorgerecht für Jonas erziehen.
21:28Das kriegt er doch nie.
21:32Was uns betrifft, hat er doch nichts, was er gegen dich verwenden kann. Schließlich sind wir nur Freunde.
21:43Sie sind doch hier der Chef.
21:44Kann man so sagen.
21:46Und Ihnen hören die ganzen Tiere um zu?
21:48Nicht direkt. Ich bin nur für Sie verantwortlich.
21:52Aber was Sie sagen, wird gemacht.
21:54Ich hoffe.
21:55Deshalb haben Ihre Angestellten auch ganz schön Respekt vor Ihnen.
22:11Nun sag schon, Rebecca. Worauf willst du hinaus? Was kann ich für dich tun?
22:16Wenn Sie Frau Merkens sagen würden, dass ich ihr Sohn ein Tier ausleihen darf, kann die das doch eigentlich gar
22:21nicht verbieten.
22:22Im Prinzip nein. Aber Zootiere kann man nicht ausleihen.
22:26Auch nicht für zwei Tage? Wir sollen nämlich am Montag alle ein Tier mit in die Schule bringen. Aber Jonas
22:31hat keins.
22:33Tut mir leid. Aber da kann ich dir wohl auch nicht helfen.
22:37Schade. Sie war meine letzte Hoffnung. Es wäre eine so schöne Werbung für Ihren Zoo gewesen.
22:59Gott sei Dank, dass Sie da sind, Frau Doktor Merkens.
23:02Wie geht's ihm?
23:03Ich besonders gut. Die Hitze macht ihm ganz schön zu schaffen. Ich hole schon die ganze Zeit Wasser auf dem
23:08See.
23:08Dann kann ich mich ja plötzlich machen. Geben Sie mir die Eile.
23:13Wie lange wird die Reparatur dauern?
23:16Zwei, drei Stunden. Vielleicht auch länger.
23:19Ich seh mir den Patienten gleich mal an.
23:28Das sieht ja wirklich nicht gut aus.
23:30Er hat gerade wieder Wasser gelassen. Sehen Sie? Alles rot.
23:33Hoffentlich kein Tumor.
23:35Gegen eine Harnblasenentzündung kann ich was machen. Aber hier kann ich ihn ja nicht mal ordentlich untersuchen.
23:42Was machen wir bloß mit dir?
23:44Und wenn ich versuche, einen anderen Transporter zu organisieren?
23:47So auf die Schnelle? Heute ist Sonnabend.
23:49Versuchen sollten wir es schon.
23:51Na gut, dann machen Sie.
23:53Und sagen Sie denen, dass wir ein Tier retten müssen, das vom Aussterben bedroht ist.
24:00Ich hätte doch noch im Zoo vorbeifahren müssen. Ich brauche dringend physiologische Kochsalzlösung.
24:04Für eine Infusion?
24:06Naja, vielleicht gibt's im nächsten Ort eine Apotheke.
24:09Ich hab ein paar Sachen im Auto. Ringerlackzart, geht das?
24:12Ja, wunderbar.
24:13Sonst noch was?
24:14Ich müsste ihm hohe Vitamindosen geben. Vitamin E und C.
24:17Okay. Ach, bring doch einfach was du hast.
24:19Oh Gott.
24:23Dieser Fährmann, der kann sich auf was gefasst machen.
24:30Wie wär's damit? Ein Kaviar Amarea Procellus.
24:34Ein Meerschweinchen hat doch jeder.
24:36Haben Sie denn nichts, womit Jonas Eindruck machen kann?
24:40Oh, da drüben.
24:53Na, Antilope wär toll.
24:55Ja, die gehen leider nicht.
24:57Und so ein süßer, kleiner Wellensittich, das wär doch was.
25:00Sieht ja so aus, als hätten Sie nichts anderes.
25:05Du, ich glaub, ich hab ne Idee. Komm mal mit.
25:08Du, ich glaub, ich hab ne Idee. Komm mal mit.
25:15Wie ist der 14er?
25:17Danke.
25:24Was soll denn hier mit dem Wasser passieren?
25:26Einfach drüber gießen, zum Abkühlen.
25:40Entschuldigung.
25:41Aber es ist ja auch heiß.
25:44Komm, du kannst mein Hemd haben.
25:49Ja, du halten kann ich das auch. Ich bin Arzt.
25:57Was ich dir übrigens mal sagen wollte, was deine Vorsätze betrifft,
26:01so von wegen Alleinsein und nun auch von Jonas Dasein.
26:05Ich glaube, du hast einfach nur Angst,
26:06dich auf eine neue Beziehung einzulassen.
26:08Gib's zu.
26:10Ich geb gar nichts zu.
26:12Wieso ist eigentlich deine Ehe in die Brüche gegangen?
26:14Entschuldigung.
26:15Für dich gab's doch immer nur deinen Beruf.
26:17Wie soll ich denn sicher sein, dass das bei uns anders wäre?
26:20Wie soll ich denn sicher sein?
26:22Es gibt nämlich keine Garantie im Leben.
26:24Schon gar nicht, was die Liebe angeht.
26:29Was?
26:31Nichts.
26:33Frag doch mal Conny, ob er schon was erreicht hat.
26:36Ja.
26:39Ganz ruhig.
26:41Ganz ruhig, ne?
26:42Du machst ganz schön was mit, du Ärmster.
26:45Und?
26:46Er hat schon bei vier Speditionen in der näheren Umgebung angerufen.
26:49Aber noch nichts.
26:51Hast du Antibiotika dabei?
26:55Die habe ich im Zoo auch.
26:56Willst du mir eine Spritze aufziehen?
26:58Na klar.
26:59Sag mal, mir fällt da gerade was auf.
27:01Was denn?
27:03Das Nasone hatte doch Blut im Urin.
27:05Aber da ist nichts.
27:07Da müsste doch geronnenes Blut zu sehen sein,
27:09nachdem der Urin verdunstet ist.
27:11Da ist kein Nasone, würde ich sagen.
27:12Dein Patient leidet an einer Hämolyse,
27:14und die roten Blutkörperchen lösen sich auf.
27:16Das ist genau das, was ich befürchte.
27:20Spitzmaulnasehörner sind besonders anfällig für hemolytische Anämie.
27:23In den meisten Fällen sind die Tiere gestorben.
27:25In sehr kurzer Zeit.
27:27Je schneller wir was tun können,
27:29umso größer die Erfolgsaussichten.
27:32Gute Nachrichten.
27:33Unser LKW ist in wenigen Minuten repariert.
27:35Gott sei Dank.
27:39Danke.
27:46Rebecca, komm doch mal her.
27:52Das ist ein grüner Leguan.
27:55Der ist ziemlich leicht zu halten.
27:57Er braucht nur ein bisschen Gemüse und ab und zu eine Heuschwanne.
28:00Boah, ist der groß.
28:02Fass ihn ruhig mal an.
28:05Außerdem stammt er von den Dinosauriern.
28:07Dinosaurier?
28:08Echsen sind die ältesten Landlebewesen der Welt.
28:11Und mit so einem kleinen Saurier würde dein Freund Jonas doch toll dastehen.
28:16Wär schon cool.
28:20Drei Mahlzeiten am Tag und immer schön warm halten.
28:22Gitter.
28:23Tja, dann hab ich wohl einen Gut bei dir.
28:25Tschüss und danke.
28:27Ich ruf gleich noch Jonas Mutter an, damit sie nicht denkt, du hast den Lego anstibitzt.
28:32Herr Merz, es ist doch aber gar nicht zu Hause.
28:34Du bist doch bei einem kranken Nashorn.
28:36Was für ein krankes Nashorn?
28:37Na, das in Ihren Zoosau.
28:40Guck mal.
28:45Wer hat noch mal Glück?
28:46Der Mann hat goldene Hände.
28:48Ich denke, da sollte ein Jahresabo für ein Zoo drin sein.
28:50Das ist doch das Mindeste.
28:52Bis gleich.
28:54Entschuldigung.
28:57Ja?
28:58Herrmann, was ist los?
29:00Warum sind Sie bei dem Nashorn?
29:02Und warum weiß ich nicht, dass es krank ist?
29:04Warum weiß ich nicht, dass Sie gegen unsere Abmachung verstoßen?
29:07Das Tier ohne ärztliche Betreuung auf die Reise zu schicken, ist einfach unverantwortlich.
29:11Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte, ich hab zu tun.
29:16Also lasst uns keine Zeit verlieren, wir fahren voraus.
29:28Ja.
29:46Mama, vielen Dank.
29:47Viel Glück.
29:48Sei mir nicht böse, was ich dir vorhin zur Lage trete.
29:52Das ist schon gut.
29:54Tschüss.
30:14Oh.
30:16Oh.
30:20Oh.
30:40Jetzt müssen wir den armen Kerl erstmal aufpacken und hoffen, dass er wieder zu Kräften kommt.
30:45Das alles nur, weil Sie zum Zoojubiläum ein Nashornbaby haben wollen.
30:49Ich habe gedacht, wenn der Nashornbulle ein paar Tage früher kommt, klappt es ja vielleicht doch noch.
30:54Ich konnte ja nicht ahnen, dass das Tier krank ist.
30:57Wenn wir Pech haben, können wir den Nachwuchs jetzt ganz abschreiben.
31:00Ich werde mich sofort in Rostock beschweren.
31:03Das können Sie sich sparen. Ich habe mit dem Zootier als telefoniert. Er hat das Tier gestern noch untersucht und
31:07da war alles okay.
31:11Er war schon so komisch, als er in die Kiste sollte. Die Kollegen meinten, er hätte sich noch nie so
31:16gehabt.
31:17Vielleicht hat er sich da schon nicht wohl gefühlt.
31:21Ja, so ist gut. Direkt vor den Stall. Noch etwas rüber.
31:25Wir bringen ihn erstmal in den Krankenstall. Zu Amakan auf gar keinen Fall.
31:30Ja, wunderbar.
31:33Und ganz langsam.
31:35Jawohl.
31:37So ist gut.
31:46So ist gut.
32:10Und Sie sind sich sicher, dass es diese Blutkrankheit ist?
32:13Ja. Das Schlimme ist, die Ursache könnte eine Leptospirose sein.
32:17Ein Bakterienbefall der Nieren.
32:20Ist übrigens auf den Menschen übertragbar und kann sogar chronisch werden.
32:25Ich nehme Ihnen jetzt nochmal Blut ab und ich brauche auch noch eine Urinprobe.
32:29Aber Handschuhe anziehen.
32:30Und niemand außer uns beiden kommt in seine Nähe.
33:00Die Bakterienkultur zu züchten,
33:02dauert 24 Stunden.
33:04Das macht das Labor.
33:07Aber so viel kann ich jetzt schon sagen.
33:09Die Zahl der roten Blutkörperchen ist extrem gering.
33:12Wir geben ihm weiterhin Penicillin,
33:14Vitamin E, A und C.
33:16Außerdem EPO.
33:17Das regt die Blutbildung an.
33:19Ideal wäre überhaupt eine Blutspende.
33:21Und wo kriegen wir das Nase und Blut her?
33:24Und dann auch mit der passenden Blutgruppe?
33:27Norma.
33:28Normas Daten habe ich überprüft.
33:29Die kommt nicht in Frage.
33:30Entschuldigung.
33:31Aber wir könnten Anfragen in anderen Zoos starten.
33:33Ich befürchte, nur die Zeit läuft uns davon.
33:36Ich verstehe das nicht.
33:37Gestern noch keine Anzeichen und heute...
33:39Wie kann das so schnell gehen?
33:41Vielleicht eine Autoimmunkrankheit.
33:42Immunkrankheit.
33:43Und was heißt das?
33:46Der Organismus bildet Antikörper nicht gegen die Krankheitserreger,
33:49sondern gegen gesunde Zellen.
33:51Wenn es das ist,
33:53sieht es ganz schlecht aus.
33:55Dann haben wir so gut wie gar keine Chance.
33:56Und Mobi geht uns ein.
33:59Aber es können natürlich auch Stressoren sein.
34:01Stress hatte er ja jede Menge.
34:04Conny.
34:05Entschuldigung.
34:06Was sind eigene Stressoren?
34:08Stressoren sind Chemikalien, Reizstoffe.
34:11Zum Beispiel Insektenziegel.
34:14Wenn Mobi gegen so etwas anfällig ist,
34:16dann besteht Hoffnung.
34:18Dann müssten wir nur dafür sorgen,
34:20dass er mit diesen Stoffen nicht mehr in Berührung kommt.
34:23Aber dafür müssten wir erst mal wissen,
34:25was das eigentlich ist.
34:26Die Nadel im Heuhaufen.
34:28Kriegen Sie doch mal raus,
34:30was vorher in dem Transporter so alles transportiert wurde.
34:32Vielleicht finden wir den Auslöser.
34:35Wir brauchen noch Epo.
34:36Und wir sorgen dafür,
34:38dass Mubis Zustand stabil bleibt.
34:39Ich brauche die Speditionsfirma.
34:41Ja, dringend.
34:46Noch eine.
34:49Ich habe es.
34:50In den letzten zwei Wochen
34:51sind in dem Laster transportiert worden
34:54Maschinenteile, Sanitärwaren, Gartenmöbel,
34:56ein zerlegter Umlauftransporter,
34:58was immer das sein mag,
34:59eine Klimaanlage und Hühnerfutter.
35:02Kein Dünger?
35:03Kein Unkrautvernichter?
35:05Davor war der Wagen in der Generalüberholung
35:07und es ist dabei gründlich gereinigt worden.
35:10Tja, mein Versuch.
35:12Sie müssen eben das Labor abwarten.
35:32Tja, meine Liebe,
35:34ob das mit der Hochzeit was wird?
35:37Ich tue, was ich kann.
35:45Ich tue, was ich kann.
36:08Ich tue, was ich kann.
36:11Ich tue, was ich kann.
36:13Ich tue, was ich kann.
36:54Untertitelung. BR 2018
36:57Rebecca?
37:04Gassi, braves Mädchen.
37:49Du musst herkommen. Ich habe ein Tier im Haus.
37:55Was? Was denn? Ein Nashorn?
37:57Witzig. Das ist ein Riesenreptil und sitzt auf meinem Bett.
38:04Christoph, mir ist heute wirklich nicht mehr nach Scherzen zumuten.
38:07Das ist ja auch kein Scherz.
38:10Wie groß ist es denn?
38:13Susanne, es bewegt sich. Es kommt jetzt auf mich zu.
38:18Bitte komm her. Ich weiß nicht, was ich machen soll.
38:35Ich weiß nicht.
38:55Und? Wo ist nun das Ungeheuer?
38:58Zuletzt war er auch auf dem Herd.
39:00Aha.
39:01Ja.
39:02Auf dem Herd.
39:06Genau hier hat es gesessen.
39:09Und das ist unheimlich schnell.
39:11Und unsichtbar.
39:13Susanne, da war was in meinem Bett, glaub's mir.
39:16Blond? Langbeinig?
39:17Sehr witzig. Grün, spitze Zähne, scharfe Krallen.
39:24Das sah aus wie ein kleiner Drachen.
39:28Das speit ihr Feuer.
39:30Hä?
39:31Speit ihr Feuer.
39:34Hey, du nimmst mich nicht ernst.
39:35Doch, doch, doch, sehr sogar.
39:38Du lässt einfach nicht locker, hm?
39:40Christoph.
39:41Ich bin todmüde.
39:44Ah!
39:59Das ist ein Lego-Einlein.
40:01Groß-Schütze, du!
40:03Keine Sorge, der ist völlig harmlos.
40:07Na, du?
40:09Ich kenne dich doch.
40:12Der ist aus dem Zoo.
40:12Dem habe ich erst letzte Woche die Krallen geschnitten.
40:16Na toll.
40:17Und wie kommt dieses Vieh hierher, in unser Haus?
40:20Das frage ich mich auch.
40:21Ich helfe Ihnen, Frau Lehmann.
40:26Auf jeden Fall hast du hier ein ganz schönes Malheur angerichtet.
40:29Als ich dieses Monster plötzlich vor mir sah, habe ich vor Schreck alles fallen lassen.
40:34Das stinkt ja bestialisch.
40:36Was ist denn das?
40:38Holzschutzmittel.
40:39Ich habe meinen Balkon gestrichen.
40:42Holzschutzmittel.
40:44Aha.
40:45Ja, was gibt es denn, Frau Doktor?
40:47Dein Nobita hält sich ganz tapfer, wenn Sie deshalb anrufen.
40:50Aber sich keine Sorgen zu machen.
40:52Nein, nein.
40:52Ich wollte wissen, ob die Kiste noch da ist, in der das Nashorn transportiert wurde.
40:56Weiß ich jetzt nicht.
40:57Müsste ich mich drum kümmern.
40:58Tun Sie das bitte und rufen Sie mich sofort zurück, ja?
41:01Ja, klar.
41:02Aber...
41:02Danke.
41:03Danke.
41:07Hallo?
41:09Ich wollte doch Jonas nur helfen.
41:11Und Leo ist ganz lieb.
41:13Ich habe ihr gesagt, sie soll sich nicht einmischen.
41:17Rebecca hat ja recht.
41:19Ich hätte Jonas ernst nehmen sollen.
41:22Eine Tierärztin ohne eigenes Haustier.
41:24Ist vielleicht wirklich ein bisschen komisch.
41:26Wie, du willst du diesen Bonsardach nicht etwa behalten?
41:29Papa, das geht doch nicht.
41:31Er kriegt Susanne Ärger mit ihrem Chef.
41:33Leo ist doch nur geliehen.
41:35Okay.
41:36Aber am Montag nach der Schule wandert er sofort wieder zurück in den Zoo.
41:42Nicht vergessen, dreimal am Tag.
41:45Und höchstens zwei auf einmal, hm?
41:58Ich dachte wirklich, das wäre ein Trick.
42:01Ob dich in meine Höhle zu locken?
42:05Bist du jetzt enttäuscht?
42:07Nein.
42:10Dankbar.
42:16Ach, was ich dir noch sagen wollte zum Thema Haustier.
42:18Falls du dich doch für mich entscheiden solltest, Murphy wäre inklusive.
42:41Sagen Sie die Kiste aus Rostock, in der das Nashorn transportiert wurde.
42:44Die steht dort vorn.
42:46Ich sehe schon, danke.
42:47Danke.
43:07Mit den Stressoren lag ich gar nicht so falsch.
43:09Es war nur nicht der Transporter, sondern die Transportkiste, in der er nur gesteckte.
43:13Sie meinen, die war mit irgendeinem Zeuggetränk?
43:15Ja, mit einem Holzschutzmittel.
43:17Das hat er offenbar nicht vertragen.
43:19Aber dass er so extrem reagiert, konnte wirklich niemand ahnen.
43:22Jetzt verstehe ich auch, warum der nicht da rein wollte.
43:24Der hat das gerochen.
43:26Und durch die Hitze während der Fahrt ist das Mittel nochmal so richtig freigesetzt worden.
43:31Heißt das jetzt, Sie und ich, wir könnten das vielleicht auch kriegen?
43:34Weil wir waren ja auch lange auf dem Transporter.
43:37Dann müssten wir schon an einem Glucose-Sex-Phosphat-Mangel leiden.
43:40Im Vergleich zu Menschen besitzen die roten Blutkörperchen von Spitzmolnase.
43:44Wir haben dann sehr viel weniger Adenosintrifosphat als Energieträger.
43:47Und dadurch können sehr viele verschiedene Stoffe eine oxidative Wirkung auf sie auslösen.
43:52Ja.
43:54Der Laborbefund war auch negativ.
43:56Also keine Leptospiren, das heißt auch nichts Ansteckendes.
44:00Na, was unser junger Mann jetzt am nötigsten braucht, ist viel frische Luft.
44:04Ja, frische Luft.
44:30Ja.
44:57Das heißt,
45:09Station, mein Großer.
45:11Tschüss, Papa.
45:12Sag mal, machen wir das mal wieder?
45:13Klar, kannst dich voll drauf verlassen.
45:18Tschüss.
45:18Tschüss.
45:20Hey, da bist du ja wieder.
45:23Hallo, Mama.
45:24Und, wie war's?
45:25Toll, tu mir das bitte nie wieder an.
45:28Ich konnte ja nicht ahnen, dass du allergisch gegen Mücken bist.
45:31Ich bin vor allen Dingen allergisch gegen hyperaktive, schlecht erzogene Kinder, die sich totlachen, wenn jemand Angst vor Fröschen hat.
45:37Jonas ist neun, was erwartest du von ihm?
45:39Ich erwarte, dass du ihn deiner Frau überlässt.
45:43Ich will dich, aber nicht im Doppelpack.
45:46Soll das sein Ultimatum sein?
45:50Alexanders Mückenspray war alle.
45:51Und sie weiß nicht mal, wie man Fische brät.
45:53Und als sie Feuer machen wollte, ist das halbe Zelt abgebrannt.
45:59Guck mal, was ich habe.
46:01Eine Feder von einem Eichel her.
46:04Ist aber schön.
46:07Ah!
46:08Ah!
46:15Jo.
46:17Du hast doch gesagt, du sollst die Leute nicht so erschrecken.
46:27Was ist das denn?
46:29Ein neues Haustier.
46:31Aber nur bis Montag.
46:33Hat dir Rebecca besorgt.
46:35Echt?
46:36Mhm.
46:37Das ist eben eine richtig gute Freundin.
46:39Komm, lass uns reingehen.
46:41Es war ziemlich langweilig ohne dich.
46:54Und, haben die anderen Kinder auf Jonas' Klasse gestaunt?
46:58Der kleine Angeber hat gemeint, die anderen hätten nur langweilige Kainchen und Goldfische gehabt.
47:04Jetzt versuchte sie zu überreden, sich auch ein Haustier zu schaffen.
47:07Mhm.
47:07Arbeite, Farah.
47:08Bis später.
47:09Bis später.
47:15Ich habe das mal nachgerechnet.
47:18Wenn die Tragezeit für ein Nashorn-Junges 450 Tage dauert,
47:24dann wäre das Datum der Geburt von heute angerechnet genau drei Tage vor unserem Zoo-Jubiläum.
47:32Wie kommen Sie denn auf heute?
47:34Hm?
47:37Die beiden verstehen sich.
47:41Aber verlangen Sie jetzt nicht von mir, dass er so ein Junge wird.
47:44Ja.
47:45Ja.
47:46Ja.
47:49Ja.
47:54Ja.
47:55Ja.
48:08Oh.
48:10Oh.
48:12Oh.
48:14Oh.
48:16Oh.
48:17Oh.
48:17Oh.
48:20Oh.
48:26Untertitelung des ZDF, 2020
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