- vor 2 Tagen
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00:01Petersen?
00:02Ich hol die Unterlagen schnell aus meinem Büro.
00:04Ja.
00:15Darüber haben wir auch gerade gesprochen.
00:17Nein, wir sind eigentlich schon wieder auf dem Weg zu Ihnen.
00:21Die Bilanz in der letzten fünf Jahre.
00:24Ja, dann sag ich Frau von Weiden Ihnen Bescheid.
00:36Was? Was hast du denn, um mein Büro zu suchen?
00:46Hey!
00:48What you looking for?
00:52No one has the answer.
00:55They just want more.
00:59Hey!
01:01Who's gonna make it right?
01:06This could be the first day of my life.
01:15Entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken.
01:17So leicht erschreckt man mich nicht.
01:19Also, was hast du in meinem Büro zu suchen?
01:21Hallo, Ben.
01:22Hallo.
01:23Sich unbefugten Zugang zu meinem Büro zu verschaffen, nennt man Hausfriedensbruch.
01:28Da muss ich wohl oder übel den Sicherheitsdienst rufen.
01:31Das wird nicht nötig sein, Frau von Weiden.
01:32Da liegt ein Missverständnis vor.
01:34Dass Frau Bergmann in ihrem Büro ist, das ist meine Schuld.
01:37Na, da bin ich aber gespannt.
01:39Ja, das hier ist die, der Katalog für die Image-Kampagne.
01:44Ich hatte Frau Bergmann gebeten, sie Ihnen zur Abnahme vorzulegen.
01:55Ich warte vorne.
01:57Vorne auf sie.
02:05Wo kam denn plötzlich diese Fotomata her?
02:07Ich hab sie Annabelle heute morgen auf den Schreibtisch gelegt.
02:11Was für ein Glück, dass sie die noch nicht gesehen hat.
02:13Marina, was machst du bei ihr im Büro?
02:14Es geht um Viktoria, Ben.
02:16Sie ist sich sicher, dass Annabelle mit der Entführung zu tun hat.
02:19Um das zu beweisen, schleichst du dich in ihr Büro?
02:21Ja, irgendwo muss es doch Hinweise geben.
02:24Vielleicht eine Nachricht von Annabelles Komplizin, dieser Beate Kraus.
02:27Sie war doch schon mal als Putzfrau verkleidet dort.
02:30Dir geht Victorias Entführung nach, hm?
02:33Na ja, natürlich.
02:43Annabelle wusste von meiner Entführung.
02:45Und sie hat es verschwiegen.
02:47Und jetzt willst du dich rächen?
02:49Nein, Ben, ich will mich nicht rächen.
02:51Aber ich will verhindern, dass diese Frau noch anderen Menschen schadet.
02:53Diese Dinge zu beweisen, ist Sache der Polizei.
02:55Und ich bin Journalistin und meine Aufgabe ist es, die Wahrheit rauszufinden.
03:03Ich muss los, Ben.
03:06Danke für deine Hilfe.
03:11Nina, die passt auf dich auf, hm?
03:30Nächterlich.
03:32Ein heimlicher Besuch in meinem Büro wegen einer Fotomappe.
03:36Danke.
03:50Danke.
03:54Danke.
03:56Danke.
04:10Diese Beate Kraus macht mir nichts als Ärger.
04:54Ist das Mädchen bei seinen Adoptiveltern in besten Händen?
04:59Ach, Werner, Werner, wie konntest du das tun?
05:04Zentraladoptionsstelle Falkenthal-Schiller, guten Tag.
05:06Ja, äh, guten Tag. Mein Name ist Eva Landmann.
05:09Ich hätte mal eine Frage. Es handelt sich um ein Mädchen, das vor 30 Jahren zur Adoption freigegeben wurde.
05:18Sind Sie mit dem Mädchen verwandt, Frau Landmann?
05:21Nein.
05:23Es tut mir wirklich leid, Frau Landmann, aber ich darf Ihnen keine Auskünfte geben.
05:27Aber hören Sie, ich habe einen Brief, der an den Vater des Mädchens adressiert ist.
05:34Hören Sie, gute Frau, ich kann Ihnen nicht weiterhelfen. Wir sind nicht befugt, Informationen an Unbeteiligte herauszugeben.
05:40Aber ich will doch nur wissen, wer sie ist und ob es ihr gut geht. Ich habe ein Foto von
05:44dem Mädchen.
05:45Es tut mir leid, auf Wiederhören.
05:49Was ist denn für ein Foto?
05:51Sag mal, was willst du denn hier?
05:54Entschuldige bitte, ich habe Mittagspause.
05:56Es gibt Dinge, die sind nicht für deine Ohren bestimmt. Kommt Lissi auch?
06:01Nee, die trifft sich mit Maike. Die haben heute Girls Talk.
06:06Habt ihr euch gestritten?
06:07Ach Quatsch. Sie will einfach Zeit mit ihrer Freundin verbringen. Ich sehe sie dann später, abends.
06:12Dann seid ihr also ein richtiges Paar.
06:18Hey, Lissi.
06:19Ist das Lissi?
06:21Nein, aber ich denke mal, sie kommt jeden Augenblick.
06:24Kannst du mir mal die Saftschorle rübergeben?
06:28So.
06:29Ja.
06:29Ich gieß dir ein, ja?
06:30Nein, das möchte ich selber machen. Du musst mir nur die Flasche geben.
06:34Danke.
06:36Oh, da kommt Lissi.
06:37Ja.
06:38Sag mal, sind die beiden eigentlich ein Paar?
06:40Sie und Erik?
06:41Gute Frage.
06:42Hey.
06:43Sag mal, seid ihr eigentlich jetzt ein Paar, du und Erik?
06:46Hi Elsa, schön dich zu sehen.
06:49Ach.
06:50Entschuldige.
06:51Nein, macht nichts. Das würde ich auch gern zu dir sagen.
06:54Wie geht es Ihnen jetzt so?
06:56Na ja, wie es einem Mautwurf eben so geht.
06:58Ach, verstehe.
07:01Sorry, dass ich so spät bin. Im Italiener war es total voll.
07:04Ach, sag mal, und wie geht es dir? Also dir und Erik?
07:09Na ja, ich mag ihn ganz gerne. Das reicht ja erst mal.
07:12Das kann ja nicht jeder in Ben finden.
07:16Hey Elsa, alles okay.
07:17So, Kratis, komm.
07:18Komm her.
07:19Wo ist der Hund jetzt?
07:20Lissi hält ihn fest.
07:22Kann einfach jemand dafür sorgen, dass dieser Hund aufhört zu bellen?
07:25Elsa, beruhig dich. Lissi hält ihn.
07:36Komm, setzt euch.
07:38Danke.
07:41Jetzt?
07:42Ja.
07:43Danke.
07:45Es tut uns übrigens sehr leid, dass wir zu Nikos Todestag nicht hier sein konnten.
07:50Wir haben eure Karte zu den Blumen und Fotos auf sein Grab gestellt.
07:54Danke, das ist nett.
07:57Wie geht es eigentlich eurem Ältesten?
08:00Simon, der arbeitet als Objektdesigner.
08:03Kann man davon leben?
08:05Ja, ist ja gut sogar. Er gestaltet gerade den Lichthof einer Bankzentrale.
08:09Na, wenigstens einen in der Familie, der seine künstlerische Übergabung zum Beruf gemacht hat.
08:14Apropos Familie, wir haben deine Enkele noch nicht gesehen.
08:17Nein, nein.
08:21Das ist Niki.
08:23Oh, wie süß.
08:26Tja, darauf werden wir wohl noch eine Weile warten müssen.
08:29Von unseren Kindern denken weder Simon noch Konstanze über Familienplanung nach.
08:34Von Sebastian ganz zu schweigen.
08:36Zimmer.
08:37Danke.
08:38Marianne kann es gar nicht erwarten, Oma zu werden.
08:40Stimmt.
08:41Das kann ich verstehen.
08:43Eva.
08:44Hallo.
08:45Hallo, schön, Sie wiederzusehen.
08:47Ja, das ist ja eine Ewigkeit hier, dass ich Sie das letzte Mal gesehen habe.
08:50Zehn Jahre.
08:51Und da waren es auch nur zwei Tage.
08:52Schön, dass es Sie wieder mal nach Falkenthal verschlagen hat.
08:56Ich hoffe, diesmal bleiben Sie länger.
08:57Wir haben uns da noch gar nicht so festgelegt.
08:59Ganz spontane Urlaubsplanung sieht ja gar nicht ähnlich.
09:03Tja, manche Gewohnheiten ändern sich.
09:06Na, wie dem auch sei.
09:07Im Haus ist genug Platz, also ihr könnt bleiben, solange ihr wollt.
09:10Danke.
09:14Ben hat mich wieder mal gerettet, von wegen sich aus dem Weg gehen.
09:19Dabei habe ich mich vorher noch extra versichert, dass er nicht da sein würde.
09:23Es ist, als ob uns irgendetwas immer wieder zusammenführt.
09:26So sehr wir auch dagegen ankämpfen.
09:43Es war doch kein Zufall, dass Ben in Annabels Büro kam.
09:48Ach Gott, Nina, hör auf damit.
09:50Es war Zufall und ganz normal, dass Ben reinkam.
09:53Er war mit Annabelle auf dem Weg zur Bank und sie hatten Unterlagen vergessen.
10:08Ich habe mir die Arbeit von Nina angesehen.
10:10Wir können mit den Fotos etwas anfangen.
10:12Ich kümmere mich über die Fertigstellung der Broschüre.
10:21Ich hoffe, Ihnen ist klar, dass Falten der Porzellan Nina
10:24keine weiteren Aufträge zukommen lässt, aus gegebenem Anlass.
10:28Machen Sie sich keine Sorgen.
10:30Nina Bergmann wird keine weiteren Aufträge von Falten der Porzellan annehmen.
10:34Aus gegebenem Anlass.
10:36Natürlich, wie sollte es anders sein?
10:38Sie sind über Ihre Pläne wieder mal bestens informiert.
10:42Was meinen Sie damit?
10:44Sie wollen doch nicht leugnen, dass Sie und Nina,
10:47wie soll ich sagen, sehr verbunden sind?
10:51Wenn Sie meinen.
10:52Dann hat sie Ihnen bestimmt auch die Lügen erzählt,
10:54die meine Familie über mich verbreitet.
10:58Wollen Sie auch auf eine Zusammenarbeit verzichten?
11:01Das kann ich mir nicht leisten.
11:03Leider.
11:06Oh Gott, ist der Hund, ist der...
11:08Er ist bei Lissi.
11:09Er heißt Sokrates.
11:11Weißt du was, Elsa?
11:12Wir versuchen das mit der Begrüßung einfach nochmal, ja?
11:14Nein, lieber nicht.
11:15Ich glaube, der Hund, er mag mich nicht.
11:17Ach komm schon, Elsa.
11:18Er wollte dich nicht erschrecken, nur Hallo sagen.
11:20Er hat sich doch nur gefreut.
11:21Jetzt, wisst ihr was, ich gehe jetzt einfach nach Hause, ja?
11:24Ich will nach Hause.
11:27Vorsicht, Elsa.
11:34Lissi, tu was!
11:35Jetzt nimm diesen verdammten Hund weg!
11:36Er will dich nur davor bewahren, vor die Bank zu rennen.
11:39Warum könnt ihr mich nicht einfach alle mal in Ruhe lassen,
11:41weil du dann ziemlich aufgeschmissen wärst, Elsa?
11:43Hey, Elsa.
11:45Ich kann diese Blindheit nicht mehr ertragen.
11:48Ich will endlich wieder den Himmel sehen, oder die Bäume, oder die Blumen, oder...
11:55Es wäre schon mal ein Anfang, wenn du Hilfe akzeptieren könntest.
11:58Dann würdest du merken, dass du mit deinen Sorgen nicht ganz alleine dastehst.
12:23Spätestens jetzt dürfte Annabelle klar sein, dass ihr die Unschuldsnummer, wie sie mal abzieht, keiner glaubt.
12:28Oh Gott, du hättest mal in einer Anzeige wegen Ausfriedensbruch bekommen.
12:31Ich möchte gar nicht wissen, wie Annabelle reagiert hätte, wenn Ben nicht dazu gekommen wäre.
12:35Ich hätte euch halt so gern geholfen.
12:36Ja, das glaube ich dir aufs Wort.
12:38Was bitte hast du in Annabelles Büro verloren?
12:40Hagen, diese Beate Kraus war dort.
12:42Und ich bin mir sicher, dass es dort Hinweise geben muss.
12:44Aber Nina, ein gestohlener Hinweis hilft uns vor Gericht auch nicht weiter.
12:48Ja, untätiges Warten war noch nie so meine Stärke.
12:50Ganz ehrlich, Nina, anderen die Lösung eines Problems zu überlassen, war nie mein Stil.
12:55Aber bevor wir in Schwierigkeiten kommen, überlassen wir die Sache doch lieber der Polizei.
12:59Ja, vielleicht war es nicht so eine gute Idee.
13:02Aber gar nichts tun zu können, macht mich ganz verrückt.
13:04Jetzt bleibt im Moment aber nichts anderes übrig.
13:18Oh, hallo Eva.
13:20Oh, hallo.
13:21Danke nochmals für den tollen Kuchen.
13:23Gerne geschehen.
13:26Es freut mich, dass dein Bruder dich mal wieder besucht.
13:30Hast du vorhin den Blick zwischen Marianne und Harald gesehen?
13:35Ja, wahrscheinlich wollen sie länger bleiben, aber dir nicht zur Last fallen.
13:40Ich glaube, da steckt mehr dahinter. Harald ist kein spontaner Typ.
13:44Na, was soll's. Wenn's soweit ist, dann wird es mir erzählen.
13:48Er ist auch kein Geheimniskrämer.
13:49Das macht ihn doch sympathisch.
13:52Und du?
13:55Ja, hast du was über den Brief an Werner ausgefunden?
13:59Ja.
14:00Die Dame von der Adoptionsstelle durfte mir keine Information geben.
14:05Ja, vielleicht soll ich es mal probieren.
14:08Vielleicht klingt meine Stimme etwas angstanflößender.
14:12Nein.
14:13Nur die adoptierten Kinder bekommen Auskunft.
14:16Ja, was hast du jetzt vor?
14:17Ich muss einen anderen Weg finden.
14:20Sag mir, wenn ich dir helfen kann.
14:21Danke, Tobias.
14:23Aber jetzt muss ich erst einmal das Essen für die van Weidens fertig bekommen.
14:26Bis nachher.
14:27Ja, bis später.
14:43Elsa, was machst du hier? Ich meine, warum hat sie mich nicht angerufen?
14:46Maika hat gar nichts damit zu tun. Sie hat mir nur geholfen, den Weg hierher zu finden.
14:50Und deswegen bin ich auch schon wieder weg.
14:53Danke, Maika.
14:57Ähm, was ist denn los, Elsa?
14:59Ben, wir müssen reden.
15:01Jetzt?
15:01Ja, ich will dir was sagen.
15:04Mir ist nämlich klar geworden, dass deine Frau sehr dickköpfig, egoistisch und hysterisch ist.
15:09Ach komm, wie kommst du denn auf so etwas? Das ist doch...
15:12Ja, jetzt mal im Ernst.
15:14Ich weiß, ich weiß, ich habe mich seit der Diagnose von dem Arzt ziemlich blöd benommen.
15:18Als er gesagt hat, dass das Hämatom abgeschwollen ist, da habe ich eben gedacht, dass jetzt wieder alles gut ist.
15:25Und dann konnte ich immer noch nichts sehen und ich, ich wollte es einfach nicht glauben.
15:29Elsa, niemand macht dir daraus einen Vorwurf.
15:32Ich hatte so eine Angst.
15:36Das musst du nicht. Ich bin bei dir.
15:41Ben, was hältst du denn davon, wenn wir diesen Herrn Rübgarten von dem Blindenverein doch nochmal anrufen und diesmal höre
15:48ich auch wirklich zu?
15:50Auch wenn er vorschlägt, einen roten Knopf nehmen, der Toilette anzubringen?
15:53Ein Veto habe ich.
15:56Okay.
15:57Okay?
15:58Okay.
15:58Okay.
16:05Oh, habt ihr alles gefunden?
16:07Ja.
16:08Das ist ein kleines Dankeschön für die Gastfreundschaft.
16:11Also das wäre doch wirklich nicht nötig gewesen, Marianne.
16:13Es ist mir ein Bedürfnis.
16:15Eigentlich ist die Marmelade ja für Birgit.
16:17Ich verspreche, etwas aufzubauen, obwohl ich weiß, wie lecker deine Marmelade schmeckt.
16:21Danke.
16:22Kommt rein.
16:26Ich finde es übrigens sehr schade, dass wir Birgit nicht kennenlernen.
16:29Ja, vielleicht steckt auch etwas Absicht dahinter.
16:31Du meinst, ich habe Angst vor deinem Scham, hm?
16:35Dass du mir Marianne damals ausgespannt hast, steigt ihr also immer noch zu Kopf.
16:39Hallo, Kropias.
16:40Oh, Entschuldigung.
16:41Nina.
16:41Ich wüsste nicht, dass du Besuch hast.
16:43Das ist Nina Bergmann, die Nichte von Birgit.
16:46Marianne und...
16:46Marianne Becker.
16:47Freut mich.
16:48Mein unwiderstelliger Bruder mit seiner bezaubernden Frau.
16:51Hören Sie nicht auf die Männer.
16:53Seit ich mich vor über 30 Jahren gegen den einen und für den anderen entschieden habe, gehört dieses
16:57Geplänkel sozusagen zum Begrüßungsritual.
16:59Jetzt tu das nicht so ab, Marianne.
17:01Ich meine, du hast mir damals das Herz gebrochen.
17:04Drei Tage später hattest du den Nächsten im Arm.
17:06Irgendwie musste ich mich ja trösten.
17:11Heute können die drei wieder fröhlich miteinander lachen.
17:15Obwohl Mariannes Entscheidung damals ein Herz gebrochen zurückließ.
17:20Nina, willst du dich nicht mit zu uns setzen?
17:22Danke, ich wollte eigentlich nur kurz nach Paulos Kaninchen schauen.
17:26Dem Bein geht's prima.
17:27Ich habe sie vorhin mit frischem Gemüse gefüttert.
17:28Verstehe.
17:29Lasst euch nicht weiter stören.
17:31Tschüss.
17:32Wiedersehen.
17:32Wiedersehen.
17:33Komm.
17:42Unter uns gesagt, Nina hat recht.
17:44Es ist schrecklich, hier so untätig rumzusitzen.
17:46Vicky, ihr warst nur noch was anderes behauptet.
17:48Ja, weil ich nicht wollte, dass sie unseretwegen Ärger bekommt.
17:52Glaubst du, die Polizei wird Annabelle verhaften?
17:54Ich meine es ernst.
17:56Wir haben jetzt ein wichtigeres zu denken, als ständig nur an Annabelle.
17:59Ja, ich weiß.
18:05Gritta?
18:06Richard, was kann ich für dich tun?
18:08Ob wir heute Abend ins Gutshaus zum Essen kommen?
18:13Du, sei mir nicht böse, aber ich glaube, Vicky möchte lieber zu Hause bleiben.
18:16Nein, nein, nein, es ist alles okay, ihr geht's gut.
18:19Ja.
18:20Ja, mache ich.
18:21Euch auch einen schönen Abend.
18:22Und danke für die Einladung.
18:24Okay, tschüss.
18:26Schöne Grüße von deinen Eltern.
18:28Danke.
18:29Wenn du irgendetwas brauchst, oder sie irgendetwas für dich tun können, sollst du dich bitte sofort bei ihnen melden.
18:34Ich habe doch alles, was ich brauche.
18:36Sie freuen sich einfach auf ihr Enkelkind.
18:40Das ist irgendwie eine verrückte Vorstellung.
18:43Die beiden als Oma und Opa von unserem Baby.
18:49Und wir beide als Eltern.
18:54Langsam gewöhne ich mich irgendwie an den Gedanken.
18:57Das ist gut.
18:58Dann denk in Zukunft einfach mehr daran als an Annabelle.
19:01Es ist nämlich ganz wichtig für uns alle, dass wir uns jetzt mit etwas Positivem beschäftigen.
19:05Du hast recht.
19:06Okay.
19:07Wie sieht es denn aus? Spürst du schon was?
19:09Ich meine, außer der Übelkeit am Morgen.
19:12Ja, das ist irgendwie seltsam.
19:16Das fühlt sich gar nicht so körperlich an.
19:17Sonder?
19:20Eher wie Hoffnung.
19:34Anina.
19:35Hallo Eva.
19:36Kann ich etwas für dich tun?
19:38Ich wollte mir eigentlich nur was zu trinken holen.
19:40Du, ich habe mir gerade frischen Pfefferminztee aufgebrüht.
19:42Aus dem Garten.
19:44Möchtest du auch eine Tasse?
19:46Ja, gerne.
19:47Es riecht ja fantastisch.
19:50Oh, entschuldige mich.
19:54Tag, Mann.
19:55Hallo Nina, ich bin's.
19:57Hallo Elsa.
19:58Ja, du tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe.
20:01Ach, jetzt hör bloß auf, dich zu entschuldigen.
20:03Sag mal, was ist denn mit heute Abend? Hast du Lust, vorbeizukommen?
20:06Heute Abend?
20:07Ähm.
20:08Komm, jetzt keine Ausrede.
20:10Es geht hier um einen Abend unter Freundinnen, so wie früher.
20:12So.
20:14Ist Ben gar nicht da?
20:15Nein, der muss heute lange arbeiten.
20:17Und alleine sterbe ich hier vor Langeweile.
20:22Ja, also gut, dann komme ich später vorbei.
20:24Na, wie schön. Ich freue mich.
20:26Gut, bis nachher.
20:30Wie geht es, Elsa?
20:33Sie ist sehr tapfer.
20:34Aber niemand weiß, ob sie jemals wieder sehen kann.
20:38Ja.
20:39Sie hat es nicht einfach.
20:42Ich wünschte, ich könnte irgendwas tun.
20:44Aber du tust doch etwas.
20:46Hoffentlich.
20:48Es ist doch auch nicht einfach für dich.
20:51Wegen Ben.
20:53Ich habe mich so gefreut, als du nach Falkenthal zurückgekommen bist.
20:57Und dann habe ich darüber mit Birgit gesprochen.
21:00Ach so, ja.
21:01Na ja.
21:04Dann weißt du ja, warum es nicht so leicht ist.
21:17Ben hat Elsa vorhin nach Hause gebracht.
21:20Endlich waren die beiden mal wieder entspannt.
21:23Ich kann ja verstehen, dass es Elsa nicht gut geht.
21:26Aber sie hat das alle wirklich sehr stark spüren lassen.
21:29Kein Wunder, dass Ben angespannt war.
21:32Es hat ihn total fertig gemacht, dass Elsa keine Hilfe annehmen wollte.
21:35Der hat sich bestimmt wahnsinnige Sorgen gemacht.
21:37Ja, das auch.
21:40Auf der anderen Seite, ich meine, wenn wir plötzlich nichts mehr sehen könnten, würden
21:43wir uns auch nicht besser verhalten als Elsa.
21:46Ja.
21:48Jedenfalls soll ich dich von ihr grüßen.
21:50Echt?
21:51Ja.
21:52Ich hätte gedacht, dass sie erst mal genug hat von mir und Sokrates.
21:54Ja, sie hat es sich anders überlegt.
21:56Nein, jetzt mal im Ernst.
21:58Sie ist einfach sehr erleichtert, dass sie jetzt nicht mehr die Tapfere spielen muss.
22:02Das hätte doch auch keiner von ihr erwartet.
22:03Nein, natürlich nicht.
22:05Aber sie wollte einfach nicht, dass jeder weiß, dass sie blind ist.
22:09Weißt du was, Lissi?
22:11Du hast ein richtiges Wunder vollbracht.
22:13Ich?
22:14Jawohl, eher Sokrates.
22:16Er hat ihr gezeigt, dass man nicht einfach weglaufen kann.
22:19Ne?
22:19Ja.
22:20Sokrates, ne?
22:23Elsa hat ihn sogar gestreichelt.
22:25Du bist ein richtiger Held.
22:29Nina, du bist doch wegen Ben nach Falkenthal zurückgekehrt.
22:33Als Max weg war.
22:35Ja.
22:38Aber ich weiß bis heute nicht, ob das richtig war.
22:43Man kann vor seinen Gefühlen nicht davonlaufen.
22:48Aber Ben ist mit Elsa verheiratet und Elsa ist blind.
22:55Und Ben ist für Elsa da.
22:57So wie du für Max da warst, als alle geglaubt haben, dass er einen Tumor hat.
23:08Vielleicht ist es einfach zu spät für Ben und mich.
23:14Oder eure Zeit ist noch nicht gekommen.
23:20Ich würde dir so gerne glauben.
23:24Nina.
23:31Ich habe 30 Jahre gewartet.
23:36Für ein paar Tage.
23:40Aber es hat sich gelohnt.
23:43Ja, manchmal nimmt das Schicksal schon sehr große Umwege.
23:49Aber wenn du und Ben, wenn ihr füreinander bestimmt seid,
23:54dann wird euch das Schicksal schon zusammenführen.
24:25Euer Christian.
24:36Schön, dass du da bist.
24:39Soll ich dir helfen, die Einkäufe wegzuräumen?
24:41Nein, nein, das mache ich später. Oder Ben?
24:45Sag mal, siehst du hier irgendwo eine Rotweinflasche?
24:49Ja, hier.
24:51Würdest du den mal aufmachen?
24:53Ja, klar.
24:58Eigentlich ist es gar nicht so schwer.
25:01Was denn?
25:02Um Hilfe zu bitten.
25:04Ich habe halt immer gedacht, wenn ich Hilfe annehme, dann...
25:07Dann gestehe ich mir ein, dass ich mich selber aufgebe.
25:11Du weißt aber schon, dass das Unsinn ist, oder?
25:14Ja.
25:15Ich werde mich nicht aufgeben und ich werde mich dieser Situation stellen.
25:21Das ist genau richtig so.
25:23Ben ist auch wirklich erleichtert.
25:25Und ich bin total froh, dass er zu mir hängt.
25:30Natürlich tut er das.
25:34Ähm, du hast von erzählt, dass Lissi schuld an deiner guten Laune ist?
25:38Ja, also Sokrates hat mich gewissermaßen wach gebellt.
25:43Lissis Hund.
25:44Ja.
25:45Wir waren nämlich zusammen im Park und ich hatte riesige Angst vor Sokrates, weil er die
25:49ganze Zeit nur rumgekläfft hat und ich wusste nicht, wo er ist und ob er mir was tut.
25:53Naja, und dann ist er mir auch noch hinterhergekommen.
25:55Dabei wollte er mich eigentlich nur beschützen.
25:58Ja, aber jetzt mag ich ihn.
26:00Danke.
26:08Zum Wohl.
26:10Zum Wohl.
26:14Schön hier.
26:16Deine Arbeitgeber müssen sehr vermögend sein.
26:19Ja, aber glücklicherweise bilden Sie sich nicht allzu viel darauf ein.
26:24Einmal abgesehen von Annabelle van Weyden und mit der ein bisschen gut wir nichts zu tun.
26:29Ich darf nicht so wählerisch sein.
26:31Das kann ich mir in meinem Alter nicht mehr leisten.
26:33Das klingt aber ziemlich negativ, mein Lieber.
26:35Ach was, das habe ich einfach nur so dahergesagt.
26:40Du konntest mir noch nie was vormachen.
26:42Schon vergessen.
26:44Also, was ist los, Harald?
26:46Ich frage mich schon die ganze Zeit, was hinter eurem Besuch steckt.
26:52Ehrlich gesagt, Tobiasi.
26:54Ich bin auf der Suche nach einem neuen Job.
27:03Ich dachte eben, in eurem Institut für Materialforschung seid ihr so gut wie unkündbar.
27:08Ja, aber ich hatte keinen Beamtenstatus und unser Institutsleiter hat beschlossen,
27:15das Team dynamischer und jünger zu gestalten.
27:19Und wie kann ich dir helfen?
27:21Ich habe mich in den letzten Jahren sehr viel mit Untersuchungen in der Porzellanbranche beschäftigt.
27:28Und du willst zu Falkenthal Porzellan?
27:30Ja, zumindest hätte ich gern mal einen Termin mit der Geschäftsführer.
27:34Ja, das ist Annabelle van Weyden.
27:35Die freundliche Person, von der ich dir gerade erzählt habe.
27:40Verstehe.
27:41Dann habe ich mir dafür keine einfache Verhandlungspartnerin ausgesucht.
27:46Ja, nee.
27:52Scheide, dass Hagen und Viktoria nicht zum Essen gekommen sind.
27:55Sicher wollen die beiden die neue Situation, wie sagt man so schön, zu dritt genießen.
28:01Ja, das stimmt.
28:02Außerdem sollten wir froh sein, dass es Viktoria und dein Baby gut geht.
28:06Danke.
28:06Guten Abend.
28:08Katharina, bringen Sie mir bitte ein Gedeck.
28:11Annabelle, eigentlich wollten Helena und ich ungestört sein.
28:13Und ich möchte zu Abend essen.
28:16Ich hätte einen anstrengenden Tag in der Manufaktur.
28:20Das kann ich mir denken.
28:22Immerhin konnten Sie die finanziellen Probleme der Manufaktur doch nicht so einfach lösen.
28:26Hören Sie, Helena, es tut mir wirklich leid, was Viktoria passiert ist.
28:30Das Einzige, was Ihnen leid tut, ist, dass die Polizei das Lösegeld konfisziert hat.
28:35Ein wichtiges Detail scheinen Sie zu vergessen.
28:37Ich sitze hier, weil die Polizei bewiesen hat, dass das Geld nicht das Lösegeld ist.
28:43Was für Geld hat der Hund denn dann in deinem Zimmer gefunden?
28:46Richard, ich kann nicht darüber sprechen.
28:48Ja.
28:49Und warum nicht?
28:50Weil ich mit meinem Geschäftspartner Vertraulichkeit vereinbart habe.
28:56Die Polizei wird beweisen, dass sie an Victorias Entführung beteiligt waren.
29:03Du bist so weit gegangen, Annabelle.
29:05Glaub mir, Richard.
29:06Ich kann eure Verzweiflung verstehen.
29:09Aber...
29:11Ihr verdächtigt die Falsche.
29:13Es tut mir sehr leid, Annabelle.
29:15Aber die Zeiten, da ich dir geglaubt habe, sind vorbei.
29:32Also, ich finde das keine schlechte Idee, die Wohnung umbauen zu lassen.
29:35Weißt du, was es für verrücktes Zeug gibt?
29:37Ben hat davon erzählt, dass es einen Toaster gibt, der piepst, wenn der Toast fertig ist.
29:42Naja, klingt ja nicht so dumm.
29:45Naja, also ich kann darauf erst mal verzichten.
29:47Ja, das Wichtigste ist doch, dass du dich hier in der Wohnung gut orientieren kannst.
29:51Ja.
29:52Aber alles andere wäre ein bisschen übertrieben.
29:54Ich meine, stell dir mal vor, ich kann wieder sehen.
29:55Dann müssen wir das ganze Zeug verkaufen.
29:59Haben denn die Ärzte noch irgendwas Neues gesagt?
30:02Nein.
30:03Das Hämatom ist abgeschwollen.
30:05Mein Sehnerv liegt frei.
30:07Aber ich werte das einfach mal als gutes Zeichen.
30:10Es ist ein gutes Zeichen.
30:12Ich bin wieder da.
30:13Ben!
30:14Wir sind in der Küche.
30:16Wie hier, wer ist?
30:18Hallo, Ben.
30:19Hey, hallo.
30:20Hallo.
30:21Upsa.
30:23Hallo, Elsa.
30:24Hallo, mein Schatz.
30:25Nimm dir doch auch ein Glas Wein.
30:26Ja.
30:27Wir reden gerade über den Wohnungsumbau.
30:29Aha, wie weit seid ihr denn gekommen?
30:32Naja, auf jeden Fall sind wir uns einig, dass dieser piepsende Toaster wirklich überflüssig ist, oder?
30:36Ja.
30:37Auf dem würde ich auch nicht bestehen.
30:44Ich möchte auch noch einen Schluck Wein.
30:46Ja.
30:48Und gib mal Nina auch noch ein bisschen.
30:50Nein, danke.
30:50Nein, nein, nein.
30:51Ich bin sowieso müde.
30:53Ich gehe jetzt mal nach Hause.
30:56Das ist aber schade.
30:58Tschüss, Elsa.
30:59Tschüss, Nina.
31:01Tschüss.
31:08Tschüss.
31:09Mein Verhalten war nicht besonders souverän, aber ich ertrage dieses Theater von Annabelle
31:14einfach nicht mehr.
31:15Ja, es tut mir leid, dass ich dir das zumuten musste.
31:16Langsam müsste sie doch begriffen haben, dass sie ihr nicht erwünscht ist.
31:19Ja, natürlich.
31:20Ich habe die Scheidung längst eingereicht.
31:22Und Annabelle zögert sie so lange, es geht hinaus.
31:25Ja.
31:27Juristisch sind mir die Hände gebunden, aber Annabelle weiß sehr wohl, wo ich stehe.
31:34Es wird Zeit, dass die Polizei endlich handfeste Beweise gegen sie findet.
31:40Ich bin froh, dass du das so siehst.
31:42Die Entmittlungen sind Sache der Polizei, obwohl es mir sehr schwer fällt zu warten.
31:47Ja, es fällt uns allen sehr schwer.
31:50Ach, lass uns über was Schönes reden.
31:55Über unser Enkelkind?
31:56Zum Beispiel.
31:59Bist du bis zur Geburt in Falkenthal bleiben?
32:03Ach, bis dahin ist es ja noch eine ganze Weile.
32:05Ich mache mir eher Gedanken darüber, was vorher ist.
32:10Du weißt, dass ich sehr froh bin, wenn du da bist.
32:13Ja, ich bin auch sehr gerne wieder hier bei dir, Viktoria.
32:18Nach all den Jahren habe ich wieder das Gefühl, eine richtige Familie zu haben.
32:23Und ich würde bleiben, wenn es dir recht ist.
32:53Daniel ist mit seiner Frau Julia nach Südafrika.
32:56Julia und Patricia, die hat sich in New York niedergelassen.
33:01Aha.
33:04Meine Konstanze studiert seit einem Jahr an Buenos Aires.
33:07Ach.
33:09Argentinien?
33:09Ja.
33:10Haben Sie sie denn schon besucht?
33:12Das habe ich leider noch nicht geschafft.
33:14Aber wir hören fast täglich voneinander.
33:16Aha.
33:17Ja, das schaffe ich nicht.
33:19Also, jeden Tag Daniel oder Patricia anzurufen.
33:23Ich schweige denn meinen eigenen Kindern.
33:25Per Telefon hätte ich da auch wenig Chancen.
33:28Aber seit ich mich traue, den Computer zu benutzen und E-Mails verschicke, klappt das ganz gut.
33:34Naja, also mein Enkel hat versucht, mir das Online-Banking beizubringen.
33:38Aber ich fürchte, für diese Technik bin ich zu alt.
33:44Das habe ich am Anfang auch gedacht.
33:46Und jetzt verschicke ich Fotos und sogar das Rezept, Moment, ihres Lieblingsessens per Anna.
33:54Ja, weil so ein handgeschriebener Brief ist doch auch was Schönes.
33:58Da haben Sie natürlich recht, Eva.
34:01Aber so kompliziert, wie die meisten Leute denken, ist das Internet gar nicht.
34:05Neulich habe ich zum Beispiel zusammen mit einer Freundin ein Klassentreffen organisiert.
34:08Dieser Aufwand, die Adressen rauszusuchen und die Telefonnummern.
34:12Das glaube ich, das ist wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen.
34:15Bis Sebastian mir ein paar Seiten im Internet gezeigt hat, die sehr hilfreich waren.
34:20Ach, so was gibt es?
34:22Tja, das funktioniert in etwa wie ein schwarzes Brett.
34:26Die haben unser Gesuch aufgegeben und dann haben sich Frauen gemeldet,
34:29die entweder in derselben Klasse waren oder in derselben Schule
34:32oder die wenigstens irgendwelche Klassenkameradinnen kannten.
34:37Und so haben Sie Ihre Klassenkameradinnen gefunden?
34:40Ja, und einige hatte ich schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen.
34:48Wo führt mich dieser Weg hin?
34:51Werde ich meine beste Freundin verlieren?
34:54Oder meine Liebe?
34:56Eva glaubt an das Schicksal.
34:58Und dass Ben und ich zusammenfinden, wenn wir zusammengehören.
35:02Aber ist das realistisch?
35:05Es ist doch nur ein schöner Traum, dass es eine Lösung für diese Situation gibt.
35:11Ben wird sich an sein Versprechen halten und für Elsa da sein.
35:14Er wäre nicht Ben, wenn er das nicht tun würde.
35:19Ich liebe ihn, weil er so ist, wie er ist.
35:21Und nichts wird sich je an den Gefühlen ändern, die ich für Ben habe.
35:24Egal, ob ich bei ihm bin oder wir uns aus dem Weg gehen.
35:30Schade, dass Nina schon gegangen ist.
35:35Kuckuck!
35:37Hm, was?
35:38Entschuldigung, was hast du gesagt?
35:40Ich habe nur gesagt, dass ich es schade finde, dass Nina schon weg ist.
35:42Aber ich kann sie auch öfter einladen.
35:45Ja, ähm, hast du dir eigentlich schon überlegt, wann wir den Termin mit Herrn Rückgarten machen wollen?
35:51Kannst du das nicht machen?
35:52Du bist doch unser wandelnder Terminkalender.
35:55Ja, die Terminkalender habe ich jetzt in der Manufaktur.
36:00Dann schaue ich morgen nach, wann wir uns einen Tag freinehmen können.
36:03Das Gespräch dauert einen ganzen Tag?
36:05Naja, ich möchte Zeit haben.
36:06Ich meine, du musst dich doch in der Wohnung orientieren können.
36:11Also manchmal denke ich, du und Nina, ihr sprecht euch ab, bevor ihr mit mir redet.
36:16Wieso?
36:17Naja, weil sie vorhin genau das Gleiche gesagt hat.
36:20Ich bin wirklich froh, dass ich euch beide habe.
36:25Weißt du was?
36:26Ich, äh, ich fahre jetzt nochmal in die Manufaktur.
36:28Hm?
36:29Dann können wir gleich einen Termin ausmachen.
36:30Also, ich glaube zwar nicht, dass du Herrn Rückgarten jetzt noch in der Beratungsstelle erreichst, aber bitte.
36:35Mal schauen.
36:48So, erst mal drei.
36:53Und ihr meint beide, dass es keinen Sinn macht, mit Frau von Weiden zu sprechen?
36:56Also wahrscheinlich ist es besser, auf Birgit zu warten.
36:59Sie ist die Chefsekretärin.
37:00Sie weiß, wenn irgendwo ein Posten frei ist.
37:03Ich brauche keinen Posten, ich bin Chemiker.
37:05Das interessiert Annabelle nicht.
37:06Entweder es gibt deine Stelle und du nimmst sie oder du lässt sie.
37:08Diese Frau scheint ja wirklich Haare auf den Zähnen zu haben.
37:11Das ist noch harmlos formuliert.
37:13Annabelle ist ein schlechter Mensch.
37:15So einfach ist das.
37:17Wir wollen ja keine Freundschaft schließen.
37:19Also, ich habe über 30 Jahre mit Annabelle in einem Haus zusammengelebt.
37:23Ihre Kinder waren mir so nah wie meine eigenen.
37:26Aber sie selbst, sie ist der einzige Mensch, dem ich nichts Gutes wünsche.
37:30Was hat sie denn so Furchtbares getan?
37:34Vieles.
37:35Im Augenblick steht sie unter Verdacht, ihre Stieftochter entführt zu haben,
37:39um mit dem Lösegeld die finanziellen Probleme ihrer Manufaktur zu lösen.
37:43Das ist schon gut.
37:46Was.
37:56Bis zum nächsten Mal.
38:00Bis zum nächsten Mal.
38:03Bis zum nächsten Mal.
38:10Bis zum nächsten Mal.
38:21Du bist also nicht in mich verliebt?
38:25Naja, ich will ja nichts sagen, aber ich war nicht der Einzige, der geglaubt hat, dass du...
38:29Ach, du warst nicht der Einzige, der gedacht hat, dass ich in dich...
38:34Tja, naja, wenn das so ist, dann muss ich es wohl zugeben.
38:43Ben Petersen, du bist mein Traummann und ich bin froh, dass ich es endlich loswerden kann.
38:46Sehr witzig.
38:47Witzig? Weißt du, was ich witzig finde?
38:50Ich finde es witzig, dass du hier behauptest, ich würde was von dir wollen,
38:54obwohl wir beide doch ganz genau wissen, dass du hier derjenige bist, der verknallt ist.
38:57Und zwar in mich.
39:01Eine... eine Frau.
39:08Eine Frau mit Schminke.
39:12Eine Braut.
39:13Eine Braut.
39:15Eine Braut, also eine Kirche, eine Hochzeit.
39:20Heirat.
39:22Heirat.
39:24Ja.
39:24Ja.
39:25Ah, jetzt muss ich alles zusammen.
39:27Ja.
39:27Alles hintereinander.
39:28Warte, warte.
39:30Du willst...
39:30Nein.
39:31Äh, willst du, willst du mich heiraten?
39:33Ja.
39:33Siehst du?
39:34Ach, ich kann es doch erraten.
39:36Ja, du kannst es.
39:37Und?
39:37Was und?
39:39Willst du?
39:40Ja.
39:42Ich kann es doch erraten.
39:44Ja, du kannst es nicht mehr in江 faced Leben.
39:58Ich bin hierher-ooo.
40:04Siehst du?
40:08Ich bin hierher-ooo.
40:28Ben!
40:31Nina!
40:42Was machst du denn hier?
40:43Ich war gerade...
40:44Woher wusstest du, dass ich hier bin?
40:48Ich finde dich doch überall. Egal, wo du bist.
41:26Ich verstehe nicht, dass Annabelle nicht merkt, wie wenig sie willkommen ist.
41:29Ich besetze den Platz, den sie für sich warnt.
41:31Es gibt keinen Platz mehr für sie in diesem Haus.
41:34Dann hat sie sich spätestens durch die Entführung verwirkt.
41:36Ich habe nichts mit Victorias Entführung zu tun.
41:39Die Beweise sprechen gegen dich.
41:40Denkst du noch viel an Nina?
41:42Ich denke andauernd an sie.
41:44Ich habe versucht, dieses Gefühl zu ignorieren, aber es gelingt mir nicht.
41:47Am liebsten würde ich jeden Augenblick mit dir für immer festhalten.
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