Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Weil ich es ernst meine.
00:02Ich mag den Teil mit der Entführung immer noch.
00:05Das ist doch absurd.
00:07Viktoria würde sofort vermuten, dass ich hinter der Entführung stecke und gegen mich aussagen.
00:17Es gebe nur einen Weg, das zu verhindern.
00:22Und dazu bin ich nicht bereit.
00:26Dazu bin ich nicht bereit.
00:28Ich habe es nicht getan, ich schwöre bei Gott.
00:30Ich habe es nicht getan.
00:33Ich bin unschuldig.
00:53Ich bin es nicht bereit.
00:59Ich bin es nicht bereit.
01:04Take of my life.
01:13Richard, bitte warte.
01:14Was willst du noch?
01:16Ich weiß, dass du mir nicht glaubst, aber ich...
01:18Wundert dich das?
01:20Du hast in den letzten anderthalb Jahren ständig versucht, Victoria loszuwerden.
01:23Sie wollte uns auseinanderbringen.
01:25Ach.
01:28Gunther.
01:31Und deshalb hast du sie entfüllen lassen.
01:33Das ist krank, Annabelle.
01:35Ich habe sie nicht entführen lassen.
01:37Ich habe das Angebot von Beate Kraus abgelehnt.
01:39Ach, Beate Kraus hatte Victoria auf dem Tablett serviert und du hast zugegriffen.
01:43Ich habe nichts mit dieser Entführung zu tun, ich schwöre es dir.
01:46Vorsicht.
01:47Mein Eid ist eine Straftat.
01:49Mittlerweile dürften auf deinem Konto schon ein paar Mal lebenslängig zusammengekommen sein.
01:52Ich hätte Victoria sowas nie angetan.
01:54Ach, komm.
01:55Du hast schon so viele schlimme Dinge in deinem Leben getan.
01:59Und eins sage ich dir.
02:00Wenn Victoria oder dem Kind irgendetwas zugestoßen wäre.
02:28Ja, Frau Weber.
02:29Annabelle von beiden.
02:31Ich brauche Ihre Hilfe.
02:33Finden Sie Beate Kraus, egal was es kostet.
02:37Ben, ich glaube nicht, dass Elsa sich so einer Therapie bereit erklären wird.
02:41Na ja, weißt du, wir verlangen ja auch wahnsinnig viel von ihr.
02:43Sie soll sich mit ihren Ängsten auseinandersetzen.
02:45Also mit Dingen, die sie verdrängt, weil sie zu schmerzhaft sind.
02:49Ja, aber irgendwas müssen wir doch tun.
02:52Wenn ich in ihrer Nähe bin, dann kann ich farblich spüren, dass sie bedrückt ist.
02:55Ja, ja, das Gefühl habe ich auch.
02:59Ich habe sie heute gefragt, aber sie sagt, es sei alles in Ordnung.
03:02Ach, diese Therapie, das ist Ihre Chance.
03:06Wir müssen Sie irgendwie davon überzeugen, dass sie sich darauf einlässt.
03:09Na ja, aber Professor Angel sagt auch, dass eine Therapie nur dann erfolgversprechend ist,
03:14wenn sie sich voll und ganz darauf einlässt.
03:17Na ja, also, wir können sie nicht zwingen, das ist klar.
03:19Aber wir können auch nicht tatenlos zusieden, wie sie sich immer mehr in sich selbst zurückzieht.
03:24Okay, weißt du was? Ich spreche nochmal mit ihr.
03:27Okay, gut. Bis dann.
03:28Bis dann.
03:31Hallo.
03:33Hallo.
03:34Geht es Elsa nicht gut?
03:37Wir haben mit ihr über Professor Anger gesprochen.
03:39Lass mich raten, sie will nicht mit ihm reden.
03:43Weil wir angesprochen haben, dass ihre Blindheit eventuell durch ein Trauma verursacht wurde,
03:49glockt sie total ab und macht dicht.
03:56Vielleicht kann es sie nachher mal mit Sokrates besuchen gehen.
03:59Ihm kann keiner widerstehen.
04:00Wenn der mal loslegt, kriegen alle gute Laune.
04:03Das stimmt.
04:04Ja, wollen wir nachher Elsa besuchen gehen?
04:09Lissi?
04:13Ich glaube, ich brauche mal deine Hilfe.
04:21Simon, ich finde es ja toll, dass du uns unterstützen willst, aber...
04:23Vater, mach dir keine Sorgen. Wir sind eine Familie und wer das Geld verdient, ist doch nun völlig egal.
04:28Ich weiß es ja zu schätzen, dass du uns da helfen willst, aber ich werde den Vertrag trotzdem einhalten müssen.
04:33Aber warum denn?
04:34Weil ich glaube, dass ich mit meiner Forschungsarbeit auf dem richtigen Weg bin und das möchte ich jetzt nicht unterbrechen.
04:39Ja, aber das musst du auch nicht.
04:41Simon, meine Forschungsarbeit kostet viel Geld.
04:44Selbst wenn du ein Spitzengehalt bekommen würdest, würde das nicht reichen.
04:47Und Frau von Weiden ist bereit, meine Forschung zu finanzieren.
04:51Sie wird deine Forschung unterstützen, aber zu unseren Bedingungen.
04:54Vater, deine Erfindung ist Millionen wert.
04:56Ja, aber erst, wenn sie abgeschlossen ist.
04:59Richtig, genau. Und das wirst du auch tun.
05:01Annabelle von Weiden weiß genau, wie viel deine Formel wert ist.
05:04Und sie wird es ganz bestimmt nicht zulassen, dass du damit zu einer anderen Porzellanmanufaktur gehst.
05:09Du meinst, sie wird in den Vertrag neu verhandeln?
05:12Garantiert.
05:13Aber dieses Mal geben wir die Konditionen vor.
05:28Helena, können wir einen Moment reden?
05:32Ja, natürlich.
05:33Ich...
05:33Ich habe mit Annabelle gesprochen.
05:35Über Annabelle wollte ich auch mit dir sprechen.
05:37Es tut mir leid, was ich vorhin gesagt habe.
05:39Über deine Gefühle für sie.
05:41Das war ungerecht und dumm.
05:43Mach dir keine Sorgen.
05:45Wir sind alle etwas angespannt.
05:47Aber vielleicht hat die Geschichte bald ein Ende.
05:50Wieso?
05:50Annabelle hat zugegeben, dass sie Kontakt zu Beate Kraus hatte.
05:53Es gab mehrere Treffen.
05:55Was?
05:55Ja.
05:56Sie hat die Polizei angelogen.
05:58Es gibt keinen Zweifel mehr.
06:00Sie steckt hinter Victorias Entführung.
06:02Das wusste ich immer.
06:04Ja.
06:05Du hast es von Anfang an gewusst.
06:11Was machen wir denn jetzt?
06:13Ja, das einzig Richtige.
06:14Die Polizei informieren.
06:16Sollen die den Rest übernehmen?
06:24Du willst Sokrates ausleihen?
06:27Elsa zieht sich aus Angst vor dieser Therapie in sich zurück.
06:30Dabei muss sie doch genau das Gegenteil tun, um gesund zu werden.
06:33Sie muss sich öffnen.
06:34Und dabei soll ihr der Hund helfen?
06:37Ja.
06:39Du lachst so viel, wenn du mit ihm zusammen bist.
06:41Und du wirkst, als hättest du in dem Moment alle Probleme um dich herum vergessen.
06:45Mit Sokrates kann man auch gar nicht anders als gute Laune haben.
06:49Kannst du dir denn vorstellen, ihn für ein paar Tage auszuleihen?
06:53Aber er ist doch gar kein Blindenhund.
06:56Aber er ist ein guter Zuhörer.
07:01Und ich glaube, wir könnten Elsa wirklich sehr damit helfen.
07:25Und ich glaube, es ist ein guter Zuhörer.
07:46Wollen Sie noch was trinken?
07:48Nein, danke.
07:49Sie müsste eigentlich gleich hier sein.
07:52Jemand hat seine Schrottkiste auf meinem Parkplatz abgestellt.
07:55Ich rufe die Polizei und lasse ihn abschleppen.
07:57Guten Abend, Frau von Weiden.
07:59Ich habe ein paar Fragen an Sie.
08:01Es geht nochmal um die Entführung Ihrer Stieftochter Viktoria.
08:16Schatz, wir müssen los, sonst verpassen wir den Unterschalltermin.
08:19Ja, ich war gerade dabei, den Bene-Kram hier wegzuräumen.
08:22Solange Schuhe nicht in meiner Größe sind, interessieren sie mich nicht.
08:25Ja, klar.
08:26Dann lass da einfach alles liegen.
08:27Ich hole es nahe weg.
08:28Du willst wirklich mit?
08:30Ich kann da auch allein hinfahren.
08:31Hör mal, ich werde doch keine Verabredung mit unserem Baby verpassen.
08:35Außerdem muss ich sicher gehen, dass es dem Kleinen da drin auch gut geht.
08:38Glaub mir.
08:39Er oder sie lässt es sich richtig gut gehen.
08:43Ich kann richtig spüren, wie es wächst.
08:46Weißt du was?
08:48Die Schweinerschaft steht dir gut.
08:50Ausgesprochen gut.
08:52Sieht man das schon?
08:53Nein, du siehst einfach nur glücklich aus.
08:56Das bin ich auch.
09:04Du hast ja nicht viel Zeit verloren.
09:06Wenn du mich fragst, viel zu viel.
09:09Herr von Weiden behauptet, sie hätten zugegeben persönlichen Kontakt zu der vermutlichen Entführerin Beate Kraus gehabt zu haben.
09:16Stimmt das?
09:19Ja, das ist richtig.
09:21Frau Kraus hat mich vor einiger Zeit aufgesucht.
09:24Warum haben Sie das bisher verschwiegen?
09:26Sie haben sogar ausgesagt, dass Sie sie gar nicht kennen.
09:29Frau Bernstein, bitte.
09:31Frau von Weiden, warum haben Sie bei Ihrer Befragung nicht die Wahrheit gesagt?
09:38Ihr wollt wissen, warum?
09:40Also gut, ich habe geschwiegen, um Viktoria zu schützen.
09:46Ach.
09:47Wie bitte?
09:53Vicky, du wirst die Entführung bald vergessen haben.
09:55Ja, hoffentlich.
09:58Du wirst für gar nichts anderes Zeit haben, wenn du nicht gerade am Stillen oder Windeln wechseln bist, dann wirst
10:02du abends todmöde ins Bett fallen.
10:05Danke, Hagen.
10:06Jetzt fühle ich mich richtig gut.
10:08Mhm.
10:09Du?
10:09Mhm.
10:09Damit eins Glas.
10:11Was?
10:11Die Nachtschichten übernimmst du.
10:13Ich?
10:14Mhm.
10:14Du wirst dein Schönheitsschlaf bekommen, versprochen.
10:20Um Viktoria zu schützen, das ist ja wohl die Höhe.
10:22Erklären Sie bitte, was Sie da mit meinen, Frau von Weiden.
10:25Nun, eines Tages kam diese Beate Krause in mein Büro und stellte sich als ehemalige Zellengenossin von Viktoria vor.
10:32Aus der Zeit, als die in Haft saß wegen des Schusses auf ihren Mann.
10:36Sie erzählte mir von einem Plan, den Sie und Viktoria ausgetüftelt hatten.
10:41Demnach wollte sich Viktoria nach ihrer Haftentlassung entführen lassen und mir diese Entführung anlasten.
10:49Verstehe ich Sie richtig? Sie glauben, dass Ihre Stieftochter ihre eigene Entführung geplant und auch ausgeführt hat?
10:56Nun, ich weiß es natürlich nicht mit Gewissheit. Aber ich gehe davon aus.
11:02Ich fasse es nicht.
11:12Südafrika muss ein fantastisches Land sein. Also, nicht nur das, was Colle erzählt hat,
11:16sondern ich glaube, das ist ein Land der Superlative.
11:19Mhm.
11:19Mhm. Also, jetzt, das ganze Land, die Tiere, das Klima, einfach alles. Auf Kapstadt wäre ich neugierig.
11:29Hörst du mir eigentlich zu?
11:30Was? Ja klar, höre ich dir zu. Südafrika ist bestimmt spitze. Mit Sicherheit ein Urlaub wert.
11:36Was ist denn los?
11:38Ach, ich habe bloß gerade ein bisschen über Sokrates nachgedacht.
11:41Mhm, Sokrates ist süß.
11:43Ja, ist mir ganz schön ans Herz gewachsen.
11:46Oh, ich muss los.
11:49Erst zu Elsa und dann zu Viktoria. Die haben heute einen Ultraschall gemacht.
11:52Ich bin gespannt, wie mein Nichte aussieht.
11:55Ja, oder dein Neffe.
11:56Ja, oder mein Neffe.
11:58Tschüss.
11:59Ciao.
12:13Hi, Colle, ja, ich bin's. Du, hast du schon mit Daniel gesprochen?
12:17Ich muss jetzt langsam wirklich wissen, ob ich mit Lissi nach Südafrika kann oder nicht.
12:22Ja. Ja, ich glaube, die kann sich das gut vorstellen.
12:28Viktoria hat ausgesagt, dass ihre Entführerin mehrfach mit Ihnen telefoniert hat.
12:33Viktoria lügt. Ich habe dieser Frau Kraus gesagt, dass ich mich nicht an der Entführung beteiligen werde.
12:39Danach habe ich sie nie wieder gesehen.
12:41Ich glaube Ihnen kein Wort.
12:42Protestiert, wie ihr wollt. Der Entführungsplan stammt von Viktoria.
12:46Das wäre ihr auch zuzutrauen.
12:48Das wisst ihr ganz genau.
12:53Stimmt das?
12:55Kannten Sie diesen Plan Ihrer Tochter?
12:58Natürlich nicht.
13:00Ich kenne diesen Plan nicht und kann mir auch nicht vorstellen, dass sich Viktoria etwas derart Grausames ausgedacht hat.
13:05Viktoria hat weit schlimmere Dinge getan.
13:08Frau Bernstein?
13:10Ich sehe es wie Herr von Weiden.
13:12Ein solcher Plan erscheint mir so abwegig, dass ich nicht mal darüber nachdenken möchte.
13:17Diesen Luxus kann ich mir leider nicht leisten.
13:19Vielleicht kommt etwas mehr Licht in diese Angelegenheit, wenn ich Ihre Tochter persönlich befrage.
13:24Entschuldigung, Viktoria ist schwanger. Muss das wirklich sein?
13:27Fürchte, es lässt sich nicht vermeiden. Guten Tag.
13:42Lasst uns von den Tieren lernen, noch menschlich am hintereinander umzugehen. Also, ein bisschen schwirzt sie, oder?
13:50Ja, aber guck mal da.
13:53Verschlossene Menschen wirken in der Gegenwart von Tieren, besonders Hunden, oft gelöster und weniger depressiv.
13:58Die positive Wirkung eines Hundes auf die Psyche des Menschen ist unumschritten.
14:02Also, wenn das funktioniert, wäre das wunderbar.
14:03Ja, das wäre es.
14:04Ja, aber trotzdem kann das nicht das Gespräch mit einem erfahrenen und ausgebildeten Therapeuten ersetzen.
14:08Nein, natürlich nicht, aber es wäre ja ein erster Schritt.
14:11Hauptsache, er ist bereit, uns zu gehen.
14:38Ja, hier ist Lucy.
14:42Hallo Lucy.
14:44Hallo Elsa.
14:44Was machst du denn hier? Ich dachte, wir besuchen dich mal.
14:48Ah, Sokrates ist auch da.
14:50Hallo Sokrates. Oh, er mag dich wirklich gern.
14:54Ich mag ihn auch.
14:56Na, dann kommt doch mal rein.
14:57Danke.
14:58Hier.
15:07Das ist ja wirklich nett, dass ihr mich besuchen kommt.
15:10So ganz uneigennützig ist der Besuch allerdings nicht.
15:15Na, schieß mal los.
15:17Mein Vater macht Stress.
15:19Jetzt, wo die Sozialstunden vorbei sind, will er, dass ich wieder mehr für die Schule mache.
15:23Na, das ist auch sehr weise von ihm.
15:25Ja, aber solange ich keine vernünftigen Ergebnisse bringe, darf ich Sokrates nicht behalten.
15:30Ich habe schon mit einer Menge Leute gesprochen.
15:33Bei den Bäckers ist Stress wegen zu viel Besuchs und wegen Koljas Abreise.
15:38Meine Schwester hat eine Tierallergie und so weiter und so weiter.
15:42Und da denkst du jetzt etwa an mich?
15:44Ja, eigentlich schon.
15:47Na, du bist ja lustig.
15:48Wie stellst du dir denn das vor?
15:50Wie soll ich mich denn um deinen Hund kümmern?
15:52Ich weiß, es ist viel verlangt.
15:55Aber ihr habt euch doch bei den Partyvorbereitungen so gut verstanden.
15:59Es wäre mir wirklich eine große Hilfe, Elsa.
16:05Auf den Chefdesigner von Faltenthal-Portional.
16:07Jawohl.
16:08Zum Wohl.
16:09Hallihallo.
16:11Hallo.
16:11Ja, schön, dass ihr auch mal kommt.
16:12Ich habe gerade was von Chefdesigner gehört.
16:14Ja.
16:14Ja, wir trinken auf deine Nachfolger.
16:16Ah, da trinken wir doch mit.
16:18Aber Moment, Moment, es gibt Neuigkeiten.
16:20Was? Kolja, schon wieder?
16:22Ja, ich habe gerade eben mit Daniel Grafenberg telefoniert und er grüßt euch alle schön.
16:26Oh, danke.
16:27Und er freut sich auf uns.
16:29Ja.
16:30Sie, auf uns?
16:32Wieso auf uns?
16:33Erik.
16:34Ja, das ist dann wohl mein Stichwort.
16:36Korrekt.
16:36Also ich.
16:37Erik und ich.
16:38Kolja.
16:39Wir zwei.
16:40Beide.
16:41Also wir zwei beiden, wir gehen nach Südafrika.
16:45Was?
16:52Ich kann es immer noch nicht fassen, was Annabelle getan hat.
16:55Sie lässt Viktoria entführen und dann schiebt sie ihr die Tat in die Schuhe.
17:00Ja.
17:02Mit dieser Dreistigkeit habe ich auch nicht gerechnet.
17:05Man kann ja über Annabelle denken, was man will.
17:08Aber eines versteht sie meisterhaft.
17:10Ihren Kopf immer wieder aus der Schlinge zu ziehen.
17:13Ja.
17:14Wir müssen unbedingt dafür Sorge tragen, dass sie keinen Schaden mehr anrichtet.
17:17Das habe ich ja versucht.
17:19Hast gesehen, was dabei rausgekommen ist.
17:22Er hat Viktoria schwer belastet.
17:24Das ist genau das, was ich vermeiden wollte.
17:29Das da ist der Kopf?
17:30Hm.
17:31Das behauptet zumindest der Arzt.
17:33Aber ich kann das irgendwie auch nicht richtig erkennen.
17:35Ihr müsst nur mal richtig hingucken.
17:37Da ist der Kopf.
17:38Hagen behauptet ja sogar, er könnte schon Füße und Hände sehen.
17:42Was?
17:42So früh kann man Füße und Hände erkennen?
17:44Ja, du Hagen heißt schon.
17:46Mach dich nur lustig.
17:49Richard.
17:51Wir haben die Polizei belogen, das weißt du.
17:54Der Plan zu der Entführung stammt tatsächlich von Viktoria.
17:56Ich weiß.
17:59Aber da war sie noch im Gefängnis und voller Hass auf Annabelle.
18:02Wenn die Zeiten Storlings vorbei sind,
18:04hat er diesen Plan niemals in die Tat umgesetzt.
18:07Wir müssen Hagen und Viktoria warnen.
18:10Sie sollen sich vorher gut überlegen,
18:12was sie der Polizei erzählen.
18:16Ja.
18:25Na, mein Kleiner?
18:29Bist du traurig, dass dein Frauchen weg ist?
18:33Ja.
18:35Ich weiß, wie du dich fühlst.
18:38Das ist wirklich nicht schön, so verlassen zu sein.
18:45Meinst du, ich soll Ben nochmal anrufen?
18:48Im Büro war er ja nicht.
18:52Aber auf dem Handy will ich es eigentlich nicht probieren.
18:56Nachher ist er noch genervt.
19:01Oder wer weiß, mit wem er gerade unterwegs ist.
19:06So ein schöner Abend.
19:08Ja.
19:10Ich wünschte, Elsa könnte das alles sehen.
19:12Den See, das Schilf, die Bäume.
19:15Das wird sie, Ben.
19:17Sie wird wieder sehen.
19:18Ich wünsche mir nichts sehnlicher als das.
19:21Das meine ich ernst.
19:21Das hat nichts mit meinen Gefühlen für dich zu tun.
19:24Das weißt du doch, oder?
19:28Es ist so eine absurde Situation.
19:31Ich wünsche mir das Beste für Elsa und
19:33selben Moment komme ich mir vor wie ein schrecklicher Egoist.
19:38Hast du Angst vor der Brille?
19:40Nee, oder?
19:43Du fragst dich wahrscheinlich nur, warum ich sie manchmal aufhabe und manchmal nicht.
19:49Ja.
19:51Das frage ich mich ehrlich gesagt auch.
19:55Meinst du, es macht mir Spaß, meine Freunde zu belügen?
20:00Aber es ist der einzige Weg, Ben zurückzugewinnen.
20:05Er hat gesagt, er bleibt so lange bei mir, wie ich blind bin.
20:11Und noch ist er da.
20:14Also habe ich noch eine Chance.
20:18Es heißt doch, wie in guten, so in schlechten Zeiten.
20:24Und dafür muss ich alles tun.
20:28Ich danke dir.
20:30Ja, bis bald.
20:31Tschüss.
20:33Es war Lissi.
20:34Der Zug hat es bei Elsa gelassen.
20:36Hat Elsa sich nicht gewundert?
20:38Bestimmt.
20:39Aber Lissi hat behauptet, sie müsste für die Schule lernen.
20:42Das wäre so toll, wenn das klappt.
20:45Ich bin fast sicher, dass es funktioniert.
20:48Ich will mich aber nicht allein auf den Hund verlassen.
20:51Wie meinst du das?
20:54Ich werde versuchen, mehr für sie da zu sein.
20:56Dass sie das Gefühl hat, nicht alleine zu sein.
21:02Was machst du denn?
21:04Willst du noch was zu knabbern?
21:06Soll ich mal gucken, was wir haben?
21:09Ich guck mal.
21:20Hey, guten Abend.
21:22Maike, ich habe dich gar nicht gehört.
21:25Ach, Sokrates ist da.
21:27Schau, der bringt dir deine Brille.
21:29Das ist aber ein kluger Hund.
21:30Die ist mir runtergefallen.
21:34Übrigens bleibt Sokrates für ein paar Tage bei uns,
21:37weil Lissi lernen muss.
21:39Aha.
21:39Ich hoffe, du hast nichts dagegen.
21:41Nein, natürlich nicht, nein.
21:44Maike.
21:45Mhm.
21:47Könnte ich dich um einen Gefallen bitten?
21:50Klar.
21:52Ich möchte nämlich Ben überraschen und dazu brauche ich deine Hilfe.
21:56Gerne.
21:57Was hast du denn vor?
22:05Ich meine, ich hätte euch anrufen können, aber ich wollte es euch lieber persönlich sagen.
22:08Danke, das ist nett von dir.
22:11Ja.
22:11Das Wichtigste ist jetzt, dass wir die Ruhe und die Nerven bewahren.
22:14Ich glaube nicht, dass die Beamten heute noch vorbeikommen.
22:16Heute oder morgen, das ist doch völlig egal.
22:20Was soll ich denen denn sagen?
22:22Okay, du sagst gar nichts.
22:24Niemand kann dich zwingen, dich selber zu belasten.
22:25Ich bin vorbestraft.
22:27Werden die das nicht als Eingeständnis, wenn ich schweige?
22:30Naja, du musst ja nicht die ganze Zeit schweigen.
22:32Hauptsache, du sagst, dass der Entführungsplan logischerweise nicht von dir ist.
22:36Ich soll lügen?
22:37Und was ist, wenn sie Beate Krauss schnappen und befragen?
22:39Dann steht Aussage gegen Aussage.
22:42Schatz, du musst jetzt zur Ruhe kommen.
22:44Lagen hat recht.
22:46Denk an euer Baby.
22:47Ich versuche ja, an das Baby zu denken.
22:49Aber immer wieder kommen die Erinnerungen an die Entführung durch.
22:53Annabelle wird nie aufhören.
22:54Darum musst du dich nicht kümmern.
22:56Richtig.
22:58Überlass das einfach uns.
23:00Liebling, Annabelle versucht nur einmal mehr, sich mit einem miesen Trick aus der Affäre zu ziehen.
23:04Aber das wird sie diesmal nicht schaffen, okay?
23:08Okay.
23:17Dann hat Daniel signalisiert, dass er auch zwei Leute gebrauchen könnte.
23:21Ja.
23:22Dann habe ich zugesagt.
23:24Und warum hast du mir nichts davon gesagt?
23:26Ich wollte erst warten, bis alles sicher ist.
23:29Verstehst du?
23:30Nein!
23:31Nein, das verstehe ich überhaupt nicht.
23:33Wir wohnen zusammen.
23:34Nein, wir leben zusammen.
23:36Weißt du, was das heißt?
23:38Dass man sich nicht gegenseitig vor vollendete Tatsachen stellt.
23:41Dass man die alltäglichen Dinge des Lebens miteinander bespricht.
23:45Und weißt du warum?
23:47Weil man Anteil am Leben des Anderen nehmen will.
23:49Weil man Sorge und Freude teilt.
23:52Verstehst du das?
23:54Ja.
23:56Hast du recht.
23:57Tut mir leid.
23:58Aber freust du dich denn gar nicht für mich?
24:00Natürlich freue ich mich.
24:03Aber ich bin auch traurig, wenn du weggehst.
24:05Und ich mache mir Sorgen um deine Ausbildung.
24:08Oma, das musst du nicht.
24:09Das musst du nicht.
24:10Auslandserfahrung ist heute das Allerwichtigste, neben der Selbstständigkeit.
24:13Und das Ganze ist ein soziales Projekt.
24:15Bei Daniel, da lernen wir bestimmt mehr als bei Annabelle.
24:17Du kennst doch Daniel.
24:18Allerdings, natürlich und auch sogar sehr gut.
24:21Und ich wette darauf, da kannst du wirklich wetten darauf, dass ich in engem Kontakt zu ihm bleiben werde.
24:27Deinetwegen.
24:29Das heißt also, du erlaubst mir zu gehen?
24:33Ich kann es doch sowieso nicht verbieten.
24:35Du bist doch kein Kind mehr.
24:38Was wird denn eigentlich aus Lissi?
24:40Die kommt mit.
24:43Ach, so.
24:45Und was sagen ihre Eltern dazu?
24:47Ach, Lissi, die war doch schon überall auf der Welt.
24:49Ich glaube nicht, dass ihre Eltern da was dagegen haben.
24:54Das habt ihr ja von Grund auf richtig geplant, ne?
24:58Naja, dann werdet ihr ja da unten nicht unter die Räder kommen.
25:27Hallo, du.
25:28Hallo, mein Kleiner.
25:29Hier, warte mal, ich hab was für dich.
25:31Das hab ich dir mitgebracht.
25:33Ah, wo ist denn Elsa?
25:34Wo hast du Elsa gelassen?
25:36Sie ist unten im Cosi.
25:38Hi.
25:39Im Cosi, was macht sie denn da?
25:40Hat sie sich verabredet?
25:41In gewisser Weise.
25:43Sie hat sich ganz schön in Schale geworfen.
25:44Hey du.
25:45Ich hab sie schon lange nicht mehr so gut gelaunt gesehen.
25:47Wirklich?
25:48Warst du das?
25:49Warst du das, du kleine Racker?
25:50Bist du begabt als Lissi?
25:52Ja, schade, dass er nicht reden kann.
25:54Seine Version der Ereignisse, die hätte ich gerne mal gehört.
25:57Wieso?
25:58Was meinst du?
25:59Das weißt du doch ganz genau.
26:01Lissi trennt sich von ihrem Hund, ohne den sie noch nicht einmal mehr aufs Klo geht,
26:05um ihn ausgerechnet einer Blinden anzuvertrauen.
26:08Dafür erfindet sie eine der schlechtesten Ausreden, die ich kenne.
26:11Dass sie für die Schule lernen muss.
26:13Und jetzt lobst du Sokrates, als ob er Falkenthal vor dem Untergang bewahrt hat.
26:18Ja.
26:19Vor dir kann man auch gar nichts geheim halten, ne?
26:21Wenn man es clever genug anstellt.
26:23Hat Elsa was bemerkt?
26:25Dass ihr Sokrates auf sie angesetzt habt?
26:27Aha.
26:27Nein, ich glaube nicht.
26:29Ihr habt ihn doch auf sie angesetzt, oder?
26:32Naja, ich...
26:34Ich wollte nicht, dass sie allein ist.
26:37Aha.
26:38Ja, dass jemand tagsüber für sie da ist.
26:40Hm.
26:43Dass sie jemanden hat, dem sie sich anvertrauen kann.
26:46Ich dachte, sie ist verheiratet.
26:47Maike, du weißt doch selbst, wie das ist.
26:48Manchmal ist der Partner genau der Falsche.
26:50Und manchmal auch der Richtige.
26:51Jetzt schau dir mal die Karte an, die an Sokrates' Hals hängt.
26:57Sokrates, zeig mal.
26:59Guck mal hier.
27:00Erwarte dich im Kurs, die PS-Abendkleidung hat.
27:03Abendkleidung? Wieso das denn?
27:04Ja.
27:06Ich schläge dir vor, dass du dich jetzt mal umziehen gehst.
27:11Gut, dann ziehen wir uns um.
27:36Guten Abend.
27:37Guten Abend.
27:38Ich hoffe, ich störe nicht.
27:39Es ist spät.
27:40Haben Sie kein Privatleben?
27:42Nicht so ein Komfortables.
27:45Ist Ihre Frau da?
27:46Herr Kommissar, meine Frau ist schwanger und ich...
27:48Ich weiß, ich weiß.
27:49Ich will Sie auch nicht verhaften, sondern befragen.
27:52Hagen, lass doch.
27:53Er macht doch nur seine Arbeit.
27:55Guten Abend.
27:56Guten Abend, Frau von beiden.
27:59Kommen Sie rein.
28:05Sie wissen, warum ich hier bin?
28:07Meine Stiefmutter beschuldigt mich, meine Entführung selbst inszeniert zu haben.
28:11Und?
28:12Ist das zu treffend?
28:13Natürlich nicht.
28:14Sie versucht doch nur, von ihrer eigenen Schuld abzulenken.
28:16Passen Sie auf.
28:18Beschränken wir uns doch auf die Tatsachen und lassen die Spekulation beiseite.
28:22Da sind wir ja schnell fertig und haben Zeit für unser Privatleben.
28:26Okay?
28:28Sie bestreiten also mit Beate Kraus, während Ihrer Haftzeit einen Entführungsplan entwickelt zu haben?
28:33Die Frage hat meine Frau schon beantwortet.
28:35Weiter, bitte.
28:37Was glauben Sie, wie Ihre Stiefmutter zu einer solchen Behauptung kommt?
28:41Herr Kommissar, die Frage kann meine Frau unmöglich beantworten.
28:43Und mit Spekulationen wollen wir uns doch gar nicht aufhalten.
28:46Sie haben recht.
28:47Es hat doch auch Vorteile, mit einem Anwalt verheiratet zu sein.
28:50Wie haben Sie die Entführung erlebt?
28:52Gab es zum Beispiel Hinweise auf Mitheter im Hintergrund?
28:55Es gab diese Telefonate.
28:57Aber das wissen Sie doch alles aus den Akten.
28:59Ich würde es gerne noch mal von Ihnen hören.
29:00Beate Kraus hat mehrfach mit Annabelle telefoniert.
29:04Mehr weiß ich nicht.
29:08Ja.
29:09Ja, ja, schon klar.
29:10Ich bin auch schon fertig.
29:12Es scheint mir in der Tat eher unwahrscheinlich,
29:14dass Sie sich in Ihrem Zustand haben freiwillig entführen lassen.
29:19Gut, dann will ich mich nicht länger stören.
29:21Gute Nacht.
29:22Gute Nacht.
29:23Gute Nacht.
29:28Gute Nacht.
29:34Gute Nacht.
29:36Gute Nacht.
29:40Gute Nacht.
29:47Gute Nacht.
29:49Gute Nacht.
29:50Gute Nacht.
29:52Gute Nacht.
29:52Gute Nacht.
29:53Gute Nacht.
29:58Elsa?
30:01Elsa, bist du da?
30:07Ben.
30:10Schön, dass du gekommen bist.
30:13Habe ich schon wieder Geburtstag oder habe ich unseren Hochzeitstag vergessen?
30:17Nein.
30:19Gefällt dir mein Kleid?
30:20Du siehst umwerfend aus.
30:21Und hinreißend.
30:28Ich würde gern tanzen.
30:33Ja, ja, lass uns tanzen.
30:54Ich fühle mich, dass du kommst.
30:56Ja, das fühle mich, dass du gerade wenn du möchtest.
30:57Ich fühle mich, dass du wieder mit deinem Leiper nicht stürmelst.
31:08Ich fühle mich nicht.
31:09Ich fühle mich.
31:18Ich fühle mich, dass du bei dir ist.
31:21Wir hoffen einfach, dass meine Freundin sich durch den Kontakt zu dem Hund etwas mehr öffnet.
31:27Ja, mehr sollten Sie auch nicht erwarten.
31:30Vielleicht überlegt sie es sich ja doch noch einmal mit der Therapie.
31:34Gut, ich kann Ihrer Freundin aber nicht lange einen Therapieplatz frei halten,
31:38sobald jemand anders kommt und Hilfe braucht.
31:40Ja, natürlich, selbstverständlich.
31:43Ich wollte Sie auch nur informieren, dass Sie sich nicht wundern, warum wir uns nicht melden.
31:46Danke, dass Sie mir Bescheid gesagt haben.
31:48Ich wünsche Ihnen und Ihrer Freundin viel Glück.
31:50Ja, ich danke Ihnen. Wiederhören.
32:04Das war sehr schön.
32:06Möchtest du Champagner?
32:09Ja. Warte, ich gieße ein.
32:12Kommst du?
32:17Worauf stoßen wir denn an?
32:20Na, darauf, dass du bald wieder gesund bist.
32:22Nein.
32:23Das ist heute unser Abend.
32:26Ich möchte auf uns anstoßen.
32:28Und auf die vielen Jahre, die wir hoffentlich noch glücklich miteinander verbringen werden.
32:37Lass uns einfach anstoßen, bevor der Champagner warm wird.
32:39Lass uns einfach anstoßen, bevor der Champagner warm wird.
32:43Das Lied ist schön.
32:48Darf ich bitten?
32:50Ja.
32:52Sehr gern.
33:06Das ist schön.
33:39Untertitelung des ZDF für funk, 2017
33:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
34:13Untertitelung des ZDF für funk, 2017
34:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
34:32Untertitelung des ZDF für funk, 2017
34:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
35:21Untertitelung des ZDF für funk, 2017
35:25Untertitelung des ZDF für funk, 2017
35:27Untertitelung des ZDF für funk, 2017
35:36Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:05Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:06Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:16Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:52Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:55Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:05Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:06Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:07Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:12Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:15Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:19Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:20Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:21Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:24Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:27Untertitelung des ZDF für funk, 2017
37:39Lissi, das trifft dich ja gut. Ich wollte gerade mit dir reden.
37:41Bisschen spät, findest du nicht.
37:43Was? Wieso?
37:44Wie kommst du dazu, überall herum zu erzählen, dass ich mit dir nach Südafrika gehe?
37:47Was denn? Ich dachte...
37:49Du dachtest? In der Welt, in der ich lebe, entscheiden die Leute immer noch selbst, ob sie auswandern wollen oder
37:53nicht.
37:53Du hast mich noch nicht mal gefragt.
37:54Wir haben doch darüber gesprochen.
37:56Ja, ich habe gesagt, dass ich Südafrika toll finde.
37:59Ich finde auch den Vollmond toll.
38:01Das heißt doch nicht, dass ich da wohnen will.
38:03Dann war das vielleicht ein Missverständnis, mein Gott.
38:05Ja, wahrscheinlich war es ein Missverständnis.
38:07Damit du es kapierst, ich werde nicht nach Südafrika gehen.
38:19Ja.
38:23Elsa, das ist ja eine Überraschung.
38:25Was macht ihr denn hier? Kommt rein.
38:27Ich bin gesucht.
38:29Ich hatte einfach Lust zu reden.
38:31Ist denn alles in Ordnung?
38:33Ja.
38:34In bester Ordnung sogar.
38:36Na gut, komm, wir setzen uns.
38:37Geh.
38:38Weißt du was?
38:39Ich hatte gestern...
38:42...wirklich den schönsten Abend seit langer, langer Zeit.
38:46Okay.
38:48Was ist denn passiert?
38:50Ben und ich, wir waren nämlich im Cosi.
38:53Ganz allein.
38:54Wir hatten Champagner und romantische Musik und wir haben die halbe Nacht getanzt.
38:58Und weißt du, was mir dabei klar geworden ist?
39:02Wenn man nur fest genug zusammenhält, dann kann einem gar nichts passieren.
39:08Auch wenn man nichts sieht, weil der andere einen führt.
39:12Verstehst du?
39:18Ben und ich, wir haben gestern gemerkt, wie sehr wir eigentlich zusammengehören.
39:22Ich liebe Ben.
39:24Und ich werde alles dafür tun, dass wir es zusammen schaffen.
39:34Ich ertrage diese Frau einfach nicht mehr.
39:36Mir geht es genauso.
39:38Annabels Anwesenheit verursacht mir schon körperliches Unwohlsein.
39:41Ich weiß.
39:43Aber wir müssen noch eine Weile mit ihr unter einem Dach leben.
39:46Wenn sie die Scheidung wirklich drei Jahre hinaus zögert, dann kriegen wir sie nicht aus dem Haus.
39:50Also diese Vorstellung ist kaum zu ertragen.
39:52Das Wichtigste ist, Victoria zu schützen und alle Aufregung von ihr fernzuhalten.
39:57Richard, vor allen Dingen müssen wir Annabelle vom Hals halten.
40:04Was willst du?
40:06Ein bisschen mit dir plaudern.
40:07Verschwinde, wir beide haben nichts zu bereden.
40:14Vicky war letzte Nacht so rumruhig.
40:17Ich glaube, dieses Verhöhler hat sie wirklich ziemlich mitgenommen.
40:19Ja, ist das ein Wunder?
40:21Sie versucht, die Entführung zu vergessen und wird ständig daran erinnert.
40:25Ich bin sicher, Annabelle wird bald überführt.
40:27Und dann haben wir ein für allemal Ruhe vor ihr.
40:30Du wirst mir um jeden Preis diese Entführung anhängen.
40:33Aber daraus wird nichts.
40:34Geh.
40:35Oder ich ruf die Polizei.
40:37Das ist eine gute Idee.
40:38Da kannst du ihnen gleich mal erklären, wie du mit Beate Kraus den Plan ausgetüftet hast,
40:43dich entführen zu lassen.
40:44Du bist ja verrückt.
40:46Dann landest du im Gefängnis, da wo du hingehörst.
40:49Ich konnte nicht nur so verrückt sein und auch nur eine Sekunde glauben,
40:51du hast dich im Gefängnis geändert.
40:53Verschwinde sofort!
41:16Wenn das Baby stirbt, stirbt Annabelle auch.
41:24Ich liebe dich.
41:28Mehr als ich jemals einen Menschen kennengelernt habe.
Kommentare