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KurzfilmeTranskript
00:00Ich kann Elsa nicht verlassen.
00:03Nicht, wenn sie blind bleibt.
00:10Ich liebe dich.
00:12Ich werde nie aufhören, dich zu lieben.
00:14Aber wenn du Elsa nicht verlassen kannst, dann können wir nicht zusammen sein, egal wie sehr wir uns lieben.
00:28Das ist es doch, was du mir sagen willst, oder?
01:16Es gibt keine Zukunft für uns.
01:27Ich kann Elsa nicht verlassen.
01:33Ich weiß nicht, ob ich das kann, wenn wir uns immer treffen.
01:43Vielleicht ist es besser, wenn wir uns aus dem Weg gehen.
01:46Für eine Weile.
01:48Keine Verabredung.
01:50Keine Anrufe.
01:52Du lebst daneben, ich liebe meins.
01:55Ben.
01:57Ich liebe dich.
02:00Ich liebe dich so.
02:01Ich liebe dich so sehr.
02:17Ich liebe dich, Ben.
02:19Ich liebe dich um.
02:32Ich liebe dich.
02:36Ich liebe dich.
03:02Ich hoffe, es geht dir gut.
03:04Du Miststück.
03:06Na, na?
03:07Was machst du denn hier?
03:08Warum hast du mir nicht gesagt, dass sie wieder da ist?
03:11Ich hoffe, du landest für den Rest deines Lebens im Knast.
03:13Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor, meine Liebe.
03:16Du hast mich von Beate entführen lassen.
03:18Und deinetwegen hätte ich beinahe mein Kind verloren.
03:21Welches Kind?
03:23Viktoria ist schwanger.
03:24Tatsächlich?
03:26Herzlichen Glückwunsch.
03:27Warum ist sie nicht längst hinter Gittern?
03:29Das ist etwas kompliziert.
03:30Was ist daran kompliziert?
03:31Ich habe doch selber gehört, wie sie mit Beate telefoniert hat.
03:33Reicht das nicht?
03:34Viktoria, ich weiß, du hast eine schwere Zeit hinter dir.
03:36Du hast überhaupt keine Ahnung, wie es ist, eingesperrt zu sein und was ich durchgemacht habe.
03:42Aber du wirst es bald herausfinden.
03:44Langsam, Frau von Weiden.
03:45Noch ist ihre Stiefmutter für uns nur eine Tatverdächtige.
03:48Anna, bitte frei.
03:49Sie wird hier nur gefragt.
03:50Wie kann das sein?
03:51Ich weiß doch, dass sie es war.
03:53Als Frau Kraus angeblich mit ihr telefoniert hat, war das Telefon lautgestellt?
03:58Nein.
04:00Sie haben also die Stimme von Frau von Weiden nicht gehört.
04:04Warum sollte Beate so tun, als...
04:06Ja, für eine Verhaftung ist das zu wenig.
04:08Sie können sie doch nicht einfach frei rumlaufen lassen.
04:11Komm, ich bring mich nach Hause.
04:12Ich will nicht nach Hause.
04:13Ich gehe, wir können im Moment nicht mehr tun.
04:19Die Schwangerschaft steht dir gut.
04:21Macht einen rosigen Tag.
04:37Coole Frisur.
04:39Ja.
04:39Topf drauf und drumrum geschnitten.
04:41Durften die Kinder damals noch nicht zum Friseur gehen, oder wie?
04:44Ach, das ist doch der Schnitt vom Friseur.
04:46Oh Gott.
04:47Nachte Zeiten.
04:49Nee, das waren schöne Zeiten.
04:51Die Kinder hat man früh zum Spielen geschickt und wenn sie Hunger hatten, sind sie wieder
04:55nach Hause gekommen zum Essen.
04:57Ja.
04:57Es war irgendwie entspannter als heute.
04:59Aha.
05:00Und das Tretauto.
05:02Ja, daran erinnere ich mich noch gut.
05:04Werner musste noch ein zweites kaufen.
05:06Weil Daniel und Patricia sich nicht einigen konnten, wer von ihnen das Tretauto fährt.
05:12Das kann ich mir gut vorstellen.
05:14Den würde ich mal gerne in echt fahren.
05:17Ist das Werner Grafenberg?
05:19Ja.
05:21Ist ein gutaussehender Mann, ne?
05:23Reich.
05:24Ach, das spielte bei Werner überhaupt keine Rolle.
05:26Der kannte keine Standesunterschiede.
05:29Ihm gemüssen den Menschen, ob er nun arm war oder reich.
05:32Oder eine Haushälterin.
05:34Also, hör mal, ich bin immer gut mit ihm ausgekommen.
05:38Na gut, ich muss jetzt dann los.
05:40Kommst du mit?
05:41Klar.
05:43Dabei würde ich gerne noch weitere Geschichten aus ihrer Jugend erfahren.
05:48Ihr müsst jetzt hier gar nicht so...
05:49Ich hab schon verstanden, dass Werner und Oma was miteinander hatten.
05:52Na und?
05:52Na hör mal.
05:55Ist schön, so einen sensiblen, jungen Mann zu haben, oder?
05:58Hm.
05:59Sensibilität wird überschätzt, Baby.
06:01Kommen Sie bald wieder, Lissi.
06:03Tschüss, bis später.
06:04Tschüss.
06:28Ich wusste ja, dass es so kommen würde.
06:31Und trotzdem.
06:33Es tut viel mehr weh, als ich dachte.
06:42Er ist heilig geblieben.
06:45Unser Engel hatte einen Schutzengel.
06:48So wie du mein Schutzengel warst.
06:51Und du meiner immer sein kannst.
07:05Ach, Ben.
07:09Wie soll ich nur die nächsten Tage überstehen?
07:14Ohne dein Lächeln.
07:16Ohne deine Stimme.
07:19Und ohne die Hoffnung, dass es jemals anders wird.
07:28Paula, na, wie geht's dir?
07:32Doch, mir geht's gut.
07:34Mach dir keine Sorgen.
07:37Was?
07:39Das neue Kleid.
07:41Ja, aber...
07:42Findest du das nicht ein bisschen...
07:44ein bisschen unpraktisch für den Ausflug?
07:49Ja, ich weiß, dass es schön ist, Paula.
07:51Ich hab's dir ja geschenkt.
07:53Und was ist, wenn's regnet?
07:59Wie du meinst, mein Schatz.
08:01Aber zieh dir gute Schuhe an, ja?
08:03Nicht, dass du dir noch die Füße wundläufst.
08:07Trotzdem, bitte.
08:12Ich freu mich auch auf dich.
08:15Viel Spaß, mein Schatz.
08:21Meine große Tochter.
08:24Ob sie wohl schon Verehrer hat?
08:28Das Leben geht weiter.
08:31Niemand kann sich dagegen wehren.
08:36Wenigstens weiß ich eins.
08:38Ben liebt mich und ich liebe ihn.
08:42Was auch immer passiert,
08:44niemand wird uns das nehmen können.
09:08Also, wenn ich schon nichts sagen darf,
09:09dann musst wenigstens du mir etwas erzählen.
09:12Du siehst großartig aus.
09:14Danke.
09:16Allerdings nur, solange du genauso stehen bleibst,
09:18wie ich es dir gesagt habe.
09:20Heychen.
09:40Ja, guten Tag, Petersen.
09:42Ich hatte vor kurzem schon mal angerufen,
09:43wegen einer Beratung.
09:44Meine Frau ist durch einen Unfall erblindet.
09:53Mir ist gar nicht gut.
09:55Ist das ein Wunder?
09:58Vicky, du hättest im Bett bleiben sollen.
10:00Warum warst du im Gutshaus?
10:02Ich wollte wissen, was los ist.
10:03Mit mir redet ja keiner.
10:05Bitte, ich rede mit dir.
10:06Nur schade, dass du vergessen hast,
10:07mir von Annabelle zu erzählen.
10:10Wir wollten dich nicht beunruhigen.
10:14Was machst du da?
10:17Atemübung, haben die mir in der Klinik gezeigt.
10:20Angeblich hilft es gegen die Krämpfe.
10:22Na gut.
10:26Ich kann es einfach nicht glauben.
10:28Warum lässt die Polizei sie noch weiter rumlaufen?
10:30Wie viele Beweise wollen die denn noch?
10:32Jetzt vergiss doch mal Annabelle für eine Sekunde.
10:34Sie wird ihre Strafe bekommen.
10:36Das glaube ich nicht.
10:39Sie wird sowieso wieder damit durchkommen.
10:41Sag mal, funktioniert deine Atemübung eigentlich auch,
10:44wenn man die ganze Zeit dabei redet?
10:45Ich kann mich einfach nicht entspannen,
10:47solange Annabelle noch auf freiem Fuß sitzt.
10:48Dann versuchst du es jetzt.
10:50Komm, atme.
10:52Okay.
11:00Woran denkst du?
11:04Nichts.
11:05Du kriegst die Sache auch nicht aus dem Kopf.
11:09Mein Gott, mir gefällt es genauso wenig wie dir,
11:11dass Annabelle noch auf freiem Fuß ist.
11:13Ich überlege die ganze Zeit,
11:15was man juristisch unternehmen könnte.
11:18Vicky, deine Aussage reicht einfach nicht.
11:19Wir brauchen Beweise.
11:20Hast du nicht gesagt,
11:21sie wird ihre Strafe bekommen?
11:24Was ist denn mit dem Lösegeld?
11:26Ich meine, irgendwo muss doch dieses Lösegeld sein.
11:28Die meisten Erpresser erwischt man,
11:30wenn sie versuchen, ihr Lösegeld auszugeben.
11:33Fragen.
11:33Komm mal hier.
11:36Setz dich mal gerade hin.
11:38So.
11:40Und jetzt atmen.
11:42Ach, Vicky.
11:42Komm.
11:43Schön in den Bauch.
11:46Ein und aus.
11:51Ein und aus.
11:53Alles gut.
11:57Aus.
12:02Und aus.
12:16Frau Weber, Annabelle von Weiden.
12:20Ja, ich hatte eine gute Reise.
12:23Danke.
12:24Aber Sie wären noch viel besser gewesen,
12:26wenn ich zu Hause nicht der Polizei in die Arme gelaufen wäre.
12:29Ja, der Polizei.
12:33Ach, das weiß ich nicht.
12:35Im Haus schnüffelt jedenfalls ein Kommissar rum.
12:39Aber das Beste wissen Sie ja noch gar nicht.
12:41Ich habe das Geld dabei.
12:43Ja, das Geld, in Bar, in einem Koffer, in meinem Zimmer.
12:48Verstehen Sie jetzt mein Problem?
12:52Ein Kurier?
12:53Ach, sind Sie verrückt.
12:54Ich vertraue mein Geld doch nicht einem x-beliebigen Kurier an.
13:02Na gut.
13:04Dann finden Sie einen absolut zuverlässigen Kurier.
13:07Aber machen Sie schnell das Geltens aus dem Haus.
13:19Warum ist Maike eigentlich so schnell weg?
13:22Fand es ganz witzig.
13:23Die Schatzkiste und Omas alte Werner-Geschichten.
13:29Ich glaube, die hat gerade auch andere Sachen im Kopf.
13:31Nämlich?
13:33Hat sie es dir nicht erzählt.
13:35Was denn?
13:37Soll sie dir selber sagen.
13:39So schlimm?
13:41Ist kaum ein Sackschirm.
13:43Na gut.
13:44Früher oder später erfahren es sowieso alle.
13:47Elsa kann nichts mehr sehen.
13:50Was?
13:50Wie meinst du das?
13:51Sie ist blind.
13:52Infolge des Autounfalls.
13:55Boah, das gibt es doch nicht.
13:57Für immer.
13:58Weiß man nicht.
13:59Muss man abwarten.
14:01Krass.
14:02Da ist die Stimmung zu Hause wahrscheinlich gerade richtig mies.
14:04Das kann man sich wohl denken.
14:07Stell dir vor, bei dir im Umkreis wird irgendjemand blind wie wir nun darauf reagieren.
14:10Mit den Leuten umgehen.
14:11Boah, scheiße.
14:17Nina.
14:18Hallo, Viktoria.
14:19Hallo.
14:20Wie geht's dir?
14:21Den Umständen entsprechend.
14:24Verstehe.
14:26Komm doch rein.
14:27Danke.
14:32Danke.
14:33Danke.
14:34Danke.
14:34Magst du was trinken?
14:36Ähm, ja, vielleicht ein Wasser.
14:38Okay.
14:38Danke.
14:48Ich möchte mich bei dir bedanken, Nina.
14:52Ohne dich sessen, Hagen und ich wahrscheinlich immer noch in diesem Lagerraum fest.
14:57Ich bin froh, dass ich euch helfen konnte.
14:59Ich hätte nicht gedacht, dass ausgerechnet du mal unsere Retterin wirst.
15:03Ja.
15:05Ich weiß, wie du dich gefühlt haben musst.
15:10Wir können ja einen Club eröffnen und uns über unsere Erfahrungen austauschen.
15:13Ja, keine schlechte Idee.
15:17Wie bist denn du damit klargekommen?
15:21Ich meine, danach...
15:25Ich...
15:26Ich habe versucht, möglichst wenig daran zu denken.
15:29Hm.
15:30Ich liege den ganzen Tag rum.
15:33Aber so wie ich einschlafe, bekomme ich dieses Herzrasen.
15:37Aber das liegt wahrscheinlich auch an der Schwangerschaft.
15:40Keine Ahnung.
15:41Wird es schlimmer, wenn du alleine bist?
15:45Ich habe das Gefühl, die...
15:47Die Wände kommen auf mich zu.
15:52Deshalb wollte ich auch ins Gutshaus gehen.
15:55Wusstest du, dass Annabelle da ist?
15:57Ja.
15:58Ich war dabei, als sie angekommen ist.
16:01Bist du ja einfach über den Weg gelaufen.
16:03Ich hätte sie umbringen können.
16:05Die Polizei meint, meine Aussage reicht nicht aus, um sie festzunehmen.
16:10Aber ich will, dass sie dafür bezahlt, was sie mir angetan hat.
16:13Das will ich auch, Viktoria.
16:33Sie scheinen mir etwas sagen zu wollen.
16:35Nur heraus damit.
16:36Zersticken Sie noch daran.
16:38Warum suchen Sie sich nicht woanders, Quartier?
16:41Hier im Gutshaus hassen Sie alle.
16:42Merken Sie das nicht?
16:44Das ist schon ein seltsamer Vorwurf aus dem Munde eines Gastes.
16:48Falls es Ihnen entfallen ist, mir gehört die Hälfte dieses Hauses.
16:51In gewisser Weise bin ich also Ihre Gastgeberin.
16:55Richard ist mein Gastgeber.
16:57Und Sie sind hier nur noch geduldet, weil Sie der Scheidung von Richard nicht zustimmen.
17:01Stellen Sie Richard mal einen schönen Gruß und er soll sich eine andere Krawatte anziehen.
17:04Scheußlich.
17:05Haben Sie die ausgesucht?
17:07Hören Sie auf zu träumen.
17:09Sie haben Richard verloren.
17:10Und durch kein Verbrechen dieser Welt werden Sie ihn zurückbekommen.
17:20Was machst du denn hier?
17:22Ich bin es langsam leid, allen Leuten erklären zu müssen...
17:26Ist ja auch egal, dann bist du ihnen nicht mehr da.
17:29Und was willst du hier?
17:32Mach, dass du wegkommst.
17:40Da bist du nicht mehr da.
18:05Sie machen sich wohl immer Sorgen um mich.
18:07Berufskrankheit.
18:09Inzwischen bin ich erwachsen und kann allein für mich sorgen.
18:12Da bin ich gar nicht so sicher.
18:15Die Frage ist nur, ob ich das will.
18:19Aber wissen Sie, was wir jetzt als erstes machen?
18:22Wir werden uns duzen.
18:24Duzen? Wir?
18:26Ja, Eva, nach 40 Jahren?
18:29Ja, eben. Seit 40 Jahren nenne ich Sie Sie.
18:34Na gut.
18:46Ich heiße Werner.
18:48Ja, ich heiße...
18:51Das wissen Sie doch.
18:55Ja.
18:58Es gehört doch auch noch...
19:03Ja, ich glaube, das tut es.
19:07Ich weiße, ich weiß nicht.
19:18Ich weiß nicht.
19:40Was ist das denn?
20:04Werner Grafenberg persönlich.
20:22Hagen will Annabelle unbedingt auf legalem Wege überführen.
20:25Aber was ist, wenn wir ihr nichts beweisen können?
20:28Naja, jeder Verbrecher macht irgendwann mal einen Fehler.
20:31Annabelle konnte man noch nie was nachweisen.
20:34Ich wette mit dir, sie stellt es am Ende alles so hin, als wenn Beate die Schuldige wäre.
20:38Jetzt wartet es doch erstmal ab, Viktoria.
20:41Die Polizei ist ja auch nicht ganz unfähig.
20:44Die Vorstellung, dass Annabelle weiter im Gutshaus rumgeistert, als wäre nichts gewesen.
20:49Ich könnte das nicht ertragen, Nina.
20:53Willst du nicht doch einen Kaffee?
20:56Gestern war ich noch ganz scharf drauf, aber heute...
20:59Ach so, verstehe. Da hat wohl jemand seinen eigenen Geschmack.
21:05Wie war das eigentlich bei dir, als du schwanger warst?
21:08Ich hatte einfach keine Lust mehr auf Kaffee und Alkohol.
21:11Es klingt, als hätte man überhaupt keinen Spaß mehr.
21:14Nein, so ist es nicht. Es fühlt sich nicht wie Verzicht an.
21:17Also, bei mir war es jedenfalls so.
21:20Ich glaube, ich muss mich erst daran gewöhnen, schwanger zu sein.
21:26Freust du dich eigentlich schon auf das Kind?
21:30Es ist alles ein bisschen viel gerade.
21:33Der Stress mit Annabelle und...
21:37Da bleibt für Freude kaum Zeit.
21:38Jetzt vergiss doch mal Annabelle.
21:40Der Gedanke an sie macht dich ja ganz verrückt.
21:42Du hast leicht reden.
21:44Findest du?
21:45Annabelle hat damals verhindert, dass ich vermisst werde.
21:50Und ich wäre fast in dieser Waldhütte verdurstet.
21:53Sie wird dafür bezahlen.
22:02Dankeschön.
22:05Elsa?
22:07Ben?
22:09Ja, ich bin hier.
22:10Hey, du bist ja heute schon früher zu Hause.
22:12Ich habe jemanden mitgebracht.
22:13Hm.
22:14Wen denn?
22:15Herr Rückgarten.
22:20Grüß Gott, Frau Petersen.
22:22Guten Tag.
22:23Er ist von der Beratungsstelle für Blinde.
22:24Wir hatten darüber gesprochen.
22:25Nein, haben wir nicht.
22:28Ähm, möchten Sie vielleicht schon mal Platz nehmen in der Küche?
22:30Wir kommen dann gleich.
22:30Ja.
22:34Ist er jetzt weg?
22:35Ja.
22:36Ben, was soll das?
22:37Ich habe dir gesagt, ich brauche keinen Berater.
22:39Du kannst nicht so tun, als hättest du kein Problem.
22:41Warum hörst du dir nicht mal an, was dieser Mann dir zu sagen hat?
22:43Wozu?
22:43Ich bin nicht blind.
22:44Die Ärzte haben nichts gefunden.
22:45Mein Sehapparat ist völlig intakt.
22:47Das ändert nichts an der Tatsache, dass du nichts sehen kannst.
22:49Oh, vielen Dank, dass du mich daran erinnerst.
22:51Ich habe es nämlich fast vergessen.
22:53Es geht doch bloß darum, dass dir in der nächsten Zeit in dieser Wohnung nichts passiert.
22:57Warum hörst du dir nicht mal ein paar Tipps von diesem Profi an?
23:02Elsa, was hast du zu verlieren?
23:23Das ist ja eine Überraschung.
23:24Harald und Marianne besuchen uns.
23:26Wie kommt das denn?
23:26Keine Ahnung.
23:27Da kam man ein bisschen überarbeitet vor, aber vielleicht will er einfach nur ein bisschen ausspannen.
23:32Und wie macht man das am besten?
23:33Bei seinem Bruder auf dem Lande.
23:35Genau.
23:36Wahrscheinlich bringt er seinen Laptop mit und arbeitet jede freie Sekunde.
23:40Aber wenigstens zieht er mal was anderes, wenn er aus dem Fenster guckt.
23:43Arme Marianne.
23:44Ach, der hat sich schon längst dran gewöhnt.
23:46Du wirst es eben, wenn man mit einem Wissenschaftler verheiratet ist.
23:49Ich dachte, der ist Chemiker.
23:52Materialwissenschaftler.
23:53Eigentlich ist er sowas wie ein Erfinder.
23:56Ich wusste gar nicht, dass es so viel Genie in eurer Familie gibt.
23:59Gibt es ja auch nicht.
24:00Alles, was da war, ging an Harald.
24:02Und für mich blieb nur die Schönheit übrig.
24:08Sag mal, was ist eigentlich mit dem...
24:09Mit dem Brief, ja.
24:10Jetzt mach ihn halt mal auf.
24:12Kann ich nicht.
24:14Er ist ja nicht an mich adressiert.
24:15Das steht an Werner Gravenberg persönlich.
24:18Das ist doch albern.
24:19Das ist ein uralter Brief.
24:20Jetzt mach ich ihn.
24:20Nein, das machst du nicht.
24:22Ist doch lächerlich.
24:25Also, der Brief war versteckt.
24:27Der ist nicht für unsere Augen bestimmt.
24:30Also, wenn Werner sich eine Person aussuchen könnte,
24:32die sich um seine ganz persönlichen Sachen kümmert,
24:34dann wärst du das.
24:36Er hat bestimmt nichts dagegen, wenn du ihn liest, ne?
24:39Na komm.
24:56War's noch lustig bei deiner Oma?
24:59Ja, geht so.
25:02Für mich sah es so aus, als hätte dir Spaß gehabt.
25:05Weißt du, immer diese alten Geschichten.
25:07Oma kann manchmal ziemlich anstrengend sein.
25:10Was denn los?
25:11Du bist auf einmal so schlecht drauf.
25:12Nein, ich bin nicht schlecht drauf.
25:14Ich bin auch nicht gut drauf.
25:17Doch, ich bin schon gut drauf.
25:22Meike, es tut mir leid.
25:24Ich wusste das nicht mit Elsa.
25:26Hat Lissi dir das erzählt?
25:28Ja.
25:30War das nicht okay?
25:31Doch, es ist ja kein Geheimnis.
25:33Jedenfalls jetzt nicht mehr.
25:36Gut.
25:37Gut.
25:49Kommst du klar mit der Arbeit oder soll ich dir irgendwas abnehmen?
25:52Nein.
25:53Mach dir keine Sorgen.
25:54Alles gut.
25:55Gut.
26:07Was macht ihr heute Abend?
26:09Geht ihr wieder weg?
26:10Ja.
26:11Als Cosi, kommst du mit?
26:14Wenn das für euch kein Problem ist?
26:16Quatsch, überhaupt nicht.
26:18Gut.
26:20Gut.
26:21Gut.
27:01Ja?
27:03Frau Weber.
27:05Na endlich.
27:07Und, haben Sie einen zuverlässigen Kurier gefunden?
27:11Gut.
27:13Aber die Uniformen muss absolut korrekt sein.
27:18Mit Uniformen kennt sich die Polizei aus.
27:22Aha.
27:23Verstehe.
27:25Als ganz normales Paket.
27:27Gut.
27:29Deine zwei Stunden.
27:32Ich bereite das Paket vor.
27:34Danke, Frau Weber.
27:37Gute Arbeit.
27:45Nina.
27:46Hallo, Hagen.
27:47Ich wollte gerade gehen.
27:47Kommt gar nicht in Frage.
27:49Du bleibst hier und isst mit uns.
27:50Daraus wird nichts.
27:51Viktoria ist gerade eingeschlafen, endlich.
27:53Tja, dann essen wir beide zusammen.
27:55Ich wollte sowieso noch mit dir reden.
27:58Worüber denn?
27:59Darüber, dass Viktoria und ich wahrscheinlich immer noch in diesem Lagerraum sitzen würden,
28:02wenn du uns nicht geholfen hättest.
28:03Aha.
28:05Willst du dich bedanken?
28:07Ist das schlimm?
28:08Nein.
28:09Ich bin froh, dass ich euch helfen konnte.
28:12Wie auch immer.
28:14Danke.
28:15Gern geschehen.
28:18Oh.
28:19Sieht ein bisschen so aus, als wäre der nicht wirklich häufig da gewesen in letzter Zeit.
28:25Dann werde ich dich halt zum Essen ein.
28:29Ich wollte sowieso noch über Annabelle mit dir reden.
28:32Es kann ja wohl nicht angehen, dass diese Frau immer noch frei rumläuft.
28:35Hagen, mir gefällt das auch nicht.
28:36Aber was sollen wir denn machen?
28:39Ich dachte, uns fällt vielleicht zusammen was ein.
28:42Sollten wir das nicht lieber der Polizei überlassen?
28:44Nein.
28:45Die Polizei konzentriert sich nicht auf Annabelle.
28:47Die warten, bis Beate gefasst ist.
28:49Und bis dahin hat Annabelle alle Spuren verwischt.
28:51Hagen, ich finde, du hast im Moment andere Sorgen.
28:54Ja.
28:54Du und Viktoria.
28:56Ihr habt wirklich viel durchgemacht in letzter Zeit.
29:00Und was Viktoria jetzt braucht, ist dich und deine Liebe.
29:05Ja.
29:06Vergiss mal Annabelle für einen Moment.
29:10Nina, ich will einfach nicht, dass sie wieder davonkommt.
29:12Das wird sie auch nicht.
29:13Sie ist zu weit gegangen.
29:17Kümmer dich um Viktoria.
29:37Frau von Biden.
29:38Ein Moment, bitte.
29:40Kommissar Bauer, Kripo Falkenthal.
29:42Entschuldigen Sie die Störung, aber ich habe noch ein paar Fragen an Sie.
29:45Ja, ich stehe Ihnen gleich zur Verfügung, Herr Kommissar.
29:56Entschuldigen Sie, ich hatte mich ein wenig hingelegt.
29:59Aber natürlich, ich habe mich zu entschuldigen.
30:02Gehen wir runter?
30:04Gern.
30:29Vielen Dank.
30:30Das war sehr interessant.
30:31Wir melden uns wieder bei Ihnen.
30:32Danke.
30:33Auf Wiedersehen.
30:33Auf Wiedersehen.
30:34Auf Wiedersehen, Frau Peterson.
30:37Danke.
30:40Ben, tu das bitte nie wieder.
30:44Was denn?
30:45Du behandelst mich wie ein Kind.
30:47Warum fragst du mich nicht, bevor wir so einen Termin ausmachen?
30:49Ja, aber das habe ich doch.
30:50Das hast du nicht.
30:51Und ich möchte gefragt werden, bevor ich hier irgendjemand Fremden erkläre,
30:54wie ich mit meiner täglichen Körperhygiene zurechtkomme.
30:58Ja, natürlich.
30:59Entschuldige.
30:59Und was heißt hier überhaupt, wir melden uns bei Ihnen?
31:02Bist du jetzt wir?
31:03Triffst du jetzt alle Entscheidungen?
31:04Vielleicht kannst du ja auch meinen Zyklus beeinflussen.
31:06Natürlich nicht.
31:06Ich dachte nur, dass es vielleicht für...
31:08Pass auf.
31:08Dieser Mensch wird nie wieder auch nur ein Fuß in meine Wohnung setzen.
31:12Aber du hast doch gehört, was hier noch alles verändert werden muss.
31:14Die Möbel müssen umgestellt werden.
31:15Wir brauchen Tonmelder für Licht, für Herd, für...
31:17Was heißt das denn, dass diese Wohnung jetzt behindertengerecht umgebaut wird?
31:20Elsa, mir ist völlig egal, wie du das nennst.
31:21Aber so kann es nicht weitergehen.
31:22Warum nicht?
31:24Du bist doch der Einzige, der keine Hoffnung mehr hat.
31:26Und das ist wirklich so...
31:27Elsa, Elsa, Elsa, Elsa.
31:30Egal, was die Zukunft bringt, im Moment kannst du nichts sehen.
31:33Und ich möchte nicht, dass dir irgendetwas passiert,
31:35nur weil du zu stolz bist, irgendwelche Veränderungen vorzunehmen.
31:39Elsa.
31:40Fass mich nicht an.
31:43Du machst mich krank.
31:46Elsa, du musst dich damit auseinandersetzen.
31:50Ob du willst oder nicht...
32:14Entschuldigen Sie mich, ich komme rein.
32:20Mauer?
32:23Nina?
32:32Sophia, Raffinesse hätte ich dir gar nicht zugetraut.
32:35Wie bitte?
32:36Nein, das war schon eine starke Leistung,
32:38Viktoria und Hagen ganz ohne Polizeihilfe zu finden.
32:41Die Familie musste ewig dankbar sein.
32:45Moment, ich gehöre ja selbst zur Familie.
32:48Also auch von mir meinen ganz persönlichen Dank
32:50für deine starke Leistung.
32:54Richard wäre sicherlich untröstlich gewesen,
32:57wenn seiner Prinzessin etwas zugestoßen wäre.
33:00Das hinnert dich ja nicht daran,
33:01sie in Lebensgefahr zu bringen.
33:03Aber mein Leben war dir ja damals auch egal,
33:05als Max mich entführt hatte.
33:06Du meine Güte, wie oft muss ich dir denn noch schwören,
33:09dass ich deinen Brief damals an Richard
33:11wirklich nur vergessen habe?
33:12Vergessen?
33:13Ja.
33:14In der Regel habe ich etwas Wichtigeres zu tun,
33:17als den Postboten zu spielen.
33:18Ohne Ben wäre ich nie gefunden worden.
33:21Und jetzt tust du Viktoria das Gleiche an?
33:25Das ist schon eine ungeheuerliche Anschuldigung.
33:27Nein, deine Heuchelei ist ungeheuerlich.
33:29Du lässt Viktoria entführen
33:30und bedankst dich bei mir,
33:31dass ich sie gefunden habe.
33:32Aber irgendwann,
33:33irgendwann wirst du einen Fehler machen.
33:46Das ist schon eine ungeheuerliche Anschuldigung.
34:07Sokrates!
34:08Sokrates!
34:11Das gibt's doch gar nicht.
34:13Bist du sicher,
34:14dass du ihn mit ins Gutshaus genommen hast?
34:15Natürlich bin ich mir sicher.
34:16Er ist neben mir zur Tür rein.
34:18Ja, und hast du diese Tür dann auch wieder zugemacht?
34:20Was weiß ich denn?
34:21Sowas merke ich mir nicht.
34:24Wo bist du denn dann hingegangen?
34:26Hab ich doch gesagt.
34:26Dann bin ich zur Küche rein.
34:28Und da habe ich gemerkt,
34:29dass er nicht mehr da ist.
34:30Normalerweise lässt er keine Gelegenheit aus,
34:31um da reinzukommen.
34:33Sokrates!
34:34Äh, Lissi,
34:36wir könnten ja vielleicht
34:36einen Köder auslegen,
34:38wenn er so verfressen ist.
34:39Der ist nicht verfressen.
34:41Du hast doch gerade gesagt,
34:42dass...
34:42Er frisst nur,
34:43wenn er die Gelegenheit dazu hat.
34:44Sonst nicht.
34:45Er ist einfach ein Streuner.
34:47Ja, genau.
34:48Er ist einfach nochmal losgezogen.
34:49Ein paar Kumpels besuchen.
34:50Quatsch!
34:51Irgendwas muss ihn tierisch erschreckt haben,
34:53sonst würde er nicht weglaufen.
34:54Wo bist du denn?
34:56Sokrates!
34:57Komm!
34:57Musst auch kein rosa Bändchen tragen.
35:00Du, das ist hier kein Witz.
35:02Entschuldigung,
35:03aber was soll ihn denn bitte erschreckt haben?
35:05Keine Ahnung.
35:07Als Kolja und du euch letztens gestritten habt,
35:09ist er auch weggerannt.
35:09Ich glaube,
35:10er trägt es nicht,
35:10wenn Leute laut rumschreien.
35:13Lukates!
35:14Komm her!
35:15Ein sensibler Hund.
35:17Geprügelter Hund.
35:19Vielleicht.
35:19Vielleicht auch nicht.
35:20Vielleicht ist er auch zu seinem Besitzer zurück.
35:22Welcher Besitzer?
35:23Er hat keinen Besitzer.
35:24Und selbst wenn er meinen hatte,
35:26ich bin sein Besitzer.
35:27Auf einmal.
35:30Lukates!
35:31Logisch.
35:33Komm her!
35:54Möchtest du noch was trinken?
35:55Nein, danke.
35:56Ich ergehe dich sowieso.
36:00Hey!
36:02Hey, grüß dich.
36:03Wartest du auf Ihren Mann?
36:03Ja,
36:04Flissi und Erik,
36:05aber ich glaube,
36:05die kommen nicht mehr.
36:08Willst du was trinken?
36:09Ich lade dich ein.
36:11Okay,
36:11meinetwegen.
36:12Was willst du?
36:15Apfelschorle?
36:17Ähm,
36:17bringst du uns zwei Apfelschorlen?
36:21Du siehst ganz schön fertig aus.
36:24Ach,
36:25ja.
36:26Elsa ist im Moment ein bisschen schwierig.
36:29Ich werde die Wohnung behindertengerecht einrichten
36:31und da hat sie natürlich was dagegen.
36:33Ja,
36:33aber das ist doch eine super Idee.
36:35Ja,
36:35sie sieht das ein bisschen anders.
36:37Aber sie hat wohl keine andere Wahl.
36:40Und du?
36:41Findest du dich auch mit deinem Schicksal ab mit Nina?
36:45Danke.
36:47Entschuldige,
36:47du musst nicht reden,
36:48wenn du nicht willst.
36:49das ist schon in Ordnung.
36:58Es ist, ähm,
37:01mit Nina und mir,
37:02das,
37:02das ist vorbei.
37:05Wir haben darüber gesprochen.
37:07Und was sagt Nina dazu?
37:09Ja,
37:10sie sieht das genauso.
37:18Das habe ich ja prima,
37:20hingekriegt.
37:21Da verspreche ich Hagen,
37:22ein Auge auf Annabelle zu haben
37:23und was mache ich als nächstes?
37:25Eine offene Kampfansage.
37:28Zur Intrigantin bin ich wohl nicht geboren.
37:32Ach, Ben,
37:34wie gerne würde ich jetzt mit dir reden.
37:37Ich brauche jemanden,
37:38dem ich mich anvertrauen kann,
37:39der weiß,
37:40wie ich mich fühle.
37:42Soll das jetzt immer so weitergehen,
37:44dass ich dich vermisse,
37:46wann immer ich ein Problem habe?
37:49Von welchem Problem rede ich überhaupt?
37:53Annabelle ist doch gar nicht mein Problem.
37:56Ja,
37:56sie hätte mich vielleicht sterben lassen.
37:59Aber muss ich sie deshalb
38:00auf ewig mit meinem Zorn verfolgen?
38:02In Wahrheit würde ich doch nur
38:04von Ben ablenken.
38:18Falls dir noch was einfällt,
38:20hier ist meine Karte.
38:22Danke.
38:23Aber
38:24ich habe Ihnen alles gesagt,
38:26was ich weiß.
38:27Ich hoffe,
38:28Sie finden diese schreckliche Frau Kraus bald.
38:30Nein.
38:35Wiedersehen.
38:35Auf Wiedersehen, Herr Van Weiden.
38:37Wir melden uns,
38:38sobald wir was Neues wissen.
38:39Davon gehe ich aus.
38:42Na, das war ja ein langes Gespräch.
38:45Und jetzt doch ohne Anwalt.
38:48Ich habe nur versucht,
38:49so kooperativ wie möglich zu sein.
38:51Ich habe nichts zu verbergen.
38:56Viktoria ist gerettet.
38:59Aber ich werde dem Täter nie verzeihen,
39:00was er ihr angetan hat.
39:03Richard,
39:05wenn es irgendetwas gibt,
39:07das ich tun kann,
39:09um Viktoria davon zu überzeugen,
39:11dass ich nichts mit der Entführung zu tun habe...
39:13Dafür ist es zu spät.
39:15Du hast sie schon zu oft angelogen.
39:17Und
39:19was ist mit dir?
39:20Wie kann ich dich überzeugen?
39:24Ich weiß es nicht, Annabelle.
39:26Richard,
39:27ich weiß ja,
39:27dass ich nichts beweisen kann.
39:29Aber ich schwöre dir,
39:30bei allem,
39:31was mir heilig ist,
39:32ich war es nicht.
39:37Warum bist du nach Falkenthal zurückgekommen?
39:40Ich wollte für dich da sein.
39:42Ich habe mir Sorgen gemacht.
39:43Ich liebe dich.
39:47Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, Annabelle.
39:50Richard,
39:51bitte sieh mich an
39:52und sag mir ins Gesicht,
39:53dass du es für möglich hältst,
39:54dass ich das Leben deiner Tochter
39:55und deines ungeborenen Enkelkinds
39:57aufs Spiel setze,
39:58nur um ein Finanzloch
39:59in meiner Firma zu stopfen.
40:01Du hältst mich doch nicht
40:02für so ein Monster.
40:05Was soll das, Annabelle?
40:07Ich war es nicht.
40:19Ich war es nicht.
40:27Ich war es nicht.
40:34Ich war es nicht.
40:52Annabelle?
41:00Frau Weber, schickt Sie?
41:01Ja.
41:02Kommen Sie rein.
41:03Danke.
41:04Annabelle!
41:07Ein Moment, Richard.
41:09Warten Sie hier.
41:10Ich mache es.
41:14Warum hast du denn den Hund eingesperrt?
41:16Welchen Hund?
41:18Ja, wahrscheinlich Missis Golden Retriever.
41:20Glaubst du, jetzt entführe ich auch schon Hunde?
41:23Entschuldige, aber ich habe niemanden eingesperrt.
41:25Ja, aber der Hund ist offensichtlich in deinem Zimmer.
41:29Hoffentlich hat er dich auf dem Boden gepinkelt.
41:42Und ich hätte dir beinahe geglaubt.
41:49Annabelle hat das Lösegeld von Victorias in Führung in ihrem Zimmer versteckt.
41:52Wie bitte?
41:53Das Geld ist von einem Investor.
41:55Wie oft soll ich das denn noch sagen?
41:58Werner hat die Truhe in deinem Häuschen versteckt.
42:00Und du warst immer seine Vertrauensperson.
42:02Er hätte gewollt, dass du den Brief öffnest.
42:04Ich muss Ben loslassen.
42:06Er muss jetzt ganz für Elsa da sein.
42:08Sie braucht ihn mehr als ich.
42:09Und Ben wäre nicht der Ben, den ich liebe,
42:11wenn er nicht zu dieser Verantwortung stehen würde.
42:15Er hat die Truhe in Führung in Führung in Führung in Führung.
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