- vor 5 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Was ist das für ein Wohnmobil?
00:02Das ist der Weg in unser neues Leben.
00:05Ben, hier ist niemand.
00:07Das kann nicht sein. Das kann nicht sein.
00:11Ben, das war nur so eine Idee, dass Nina hier...
00:16Stefan, das Shirt gehört ihr.
00:18Ich kenn's. Sie war hier.
00:21Du wolltest mich nach Hause bringen.
00:23Dein Zuhause ist da, wo ich bin, mein Liebling.
00:26Wir werden eine wundervolle, lange Reise zusammen unternehmen.
00:30So wie früher.
00:32Nein, Max.
00:34Ich werde mit dir nirgendwo hingehen.
00:37Ich will zu Paula.
00:39Du willst gehen?
00:42Bitte.
00:45Hallo, Mama. Komm, steig ein. Wir wollen losfahren.
00:48Wenn du jetzt gehst, wirst du Paula nie wiedersehen.
01:01Hey, what you looking for?
01:07No one has the answer.
01:10They just want more.
01:15Hey, who's gonna make it right?
01:22This could be the first day of my life.
01:31Das kannst du nicht machen, Max.
01:34Wir fahren in den Urlaub, Nina.
01:36Paula freut sich schon riesig.
01:38Wie kannst du Paula damit reinziehen?
01:41Wir sind eine Familie, Nina.
01:44Das hast du doch nicht vergessen.
01:48Mama.
01:49Hallo, mein Schatz.
01:50Hallo. Schön, dich zu sehen.
01:53Papa hat mir erzählt, dass du alleine in Spanien warst.
01:56Ja.
01:57Ja, aber ohne dich war es ziemlich langweilig.
02:01Toll, dass du wieder da bist, Mama.
02:04Ich hab dich auch sehr vermisst.
02:05Vielleicht möchten die Damen ihr Gespräch im Auto fortsetzen.
02:08Komm, wir steigen ein.
02:09Wir wollen nämlich jetzt weiter.
02:10Ich muss einen Weg finden, Paula und mich zu befreien.
02:23Hier hat es sie also gefangen gehalten.
02:25Ja.
02:27Wir sind zu spät gekommen.
02:29Tja, und an der Spur, wo sie hin sind, haben wir auch nicht.
02:36Ich hab's geahnt.
02:37Ich hab's die ganze Zeit geahnt.
02:39Irgendetwas stimmt nicht.
02:41Stefanie hat sich mehrere Tage festgehalten.
02:43Ja.
02:44Das muss schrecklich gewesen sein.
02:47Ja, gut.
02:49Wir müssen Max finden.
02:50Wer weiß, was er als nächstes mit dir anstellt.
02:52Ja, gut.
02:53So weit kann er noch nicht gekommen sein.
02:55Und es gibt nicht so viele Orte, wo sich Max mit Nina als Geisel sicher bewegen kann.
02:59Ich ruf Richard an.
02:59Vielleicht weiß der, wo Max steckt.
03:10Max hat uns alle belogen.
03:12Mich, dich, die ganze Familie.
03:16Es gab nie einen Gehirntumor.
03:19Er hat das alles erfunden, um mich an sich zu binden.
03:29Ja?
03:31Ben Petersen.
03:33Ben Petersen, was kann ich für Sie tun?
03:35Haben Sie vielleicht eine Ahnung, wo Max sein könnte?
03:39Nein.
03:39Warum?
03:41Um die Sache abzukürzen.
03:43Nina ist nicht in Spanien.
03:44Sie war auch nie dort.
03:46Max hat sie entführt und in einer Waldhütte festgehalten.
03:48Mehrere Tage.
03:51Hören Sie, Petersen, was ist das wieder für eine Geschichte?
03:53Ja, ich wünschte, es wäre eine Geschichte, nur leider ist es die Wahrheit.
04:01Herr van Weiden.
04:03Herr van Weiden, sind Sie noch da?
04:09Max soll Nina entführt haben.
04:12Hören Sie, ich stehe gerade in der Waldhütte, in der Nina gefangen gehalten wurde.
04:15Sie ist jetzt verschwunden, aber es gibt keinen Zweifel.
04:17Ich habe Hinweise.
04:18Sie war hier.
04:19Bitte.
04:19Sie müssen mir das glauben.
04:22Dann wäre das der Grund für die Auseinandersetzung, die Sie mit Max hatten.
04:27Ja.
04:27Wir haben jetzt wenig Zeit.
04:29Haben Sie vielleicht eine Idee, wo Max sein könnte?
04:32Nein.
04:34Wann haben Sie ihn denn das letzte Mal gesehen?
04:36Gestern Nachmittag.
04:38Und, äh, hat er irgendeine Andeutung gemacht, was er vorhat, wo er hin will, irgendetwas?
04:43Nein, nichts.
04:45Okay, gut.
04:46Und, äh, bitte, falls, falls er sich doch bei Ihnen meldet, dann sagen Sie mir doch bitte sofort Bescheid, ja?
04:53Sicher.
04:55Und Sie mir.
04:57Versprochen.
04:58Wieder.
05:01Wieder.
05:08Wieder.
05:08Und hier ist hier keine Zukunft mehr für uns.
05:11Max hat alles zerstört.
05:14Es tut mir sehr leid, Richard.
05:16Auf Wiedersehen.
05:28Weißt du denn, wo Sie hin sind?
05:30Ja, in irgendeine Waldhütte.
05:33Ben vermutet, dass Max Nina dort gefangen hält.
05:36Sind denn wenigstens die ehemaligen Kollegen von Stefan dabei?
05:40Nein.
05:41Die beiden sind allein los.
05:44Typisch.
05:45Heldenspielen.
05:46Das hätte man doch der Polizei überlassen können.
05:49Ja, die Vermutungen, die waren wohl zu vage.
05:52Minna, Stefan, der war doch lang bei der Polizei.
05:54Der muss doch wissen, was er tut.
05:55Ja, aber anrufen hätte er doch schon mal können.
05:58Ja.
06:02Willst du einen Kaffee?
06:04Nee, danke.
06:05Nein, Papa.
06:14Ja, mein Mann neigt in letzter Zeit immer häufiger zu derartigen Ausbrüchen.
06:21Ich weiß Ihr Mitgefühl zu schätzen, Herr Dr. Kessler.
06:25Ja, vielen Dank für Ihren Anruf.
06:28Auf Wiederhören.
06:35Herr Trondheim, guten Tag.
06:39Ja, schändlich.
06:41Ja, ja, ja.
06:42Dafür gibt es keinen anderen Ausdruck.
06:45Mein Mann hat sich in letzter Zeit einfach nicht mehr im Griff.
06:48Ja, und ich fürchte, das wird sich leider auch bei der nächsten Bilanz finanziell auswirken.
06:55Äh, tja.
06:59Wiederhören.
07:03Ich weiß, dass solche Bilder keinen guten Eindruck machen.
07:06Nein, Herr Aufhäuser, ich habe meine Frau nicht niedergeschlagen.
07:10Das Bild ist gestellt.
07:13Wollen wir nicht noch einmal in Ruhe darüber reden?
07:17Ja, danke.
07:18Auf Wiederhören.
07:21Wer war das?
07:23Das war Aufhäuser.
07:24Der Vorstand von Gamma Gold.
07:26Er hat heute Morgen die Zeitung gelesen.
07:27Verstehe.
07:29Das ist jetzt der zehnte Anrufer.
07:32Ach davon haben Unverhohlen zum Ausdruck gebracht, dass sie auf weitere Geschäfte mit der Van Weiden Group verzichten werden.
07:40Annabelle's Pressearbeit funktioniert wunderbar.
07:43Deshalb siehst du so angespannt aus.
07:46Oder ist noch was anderes passiert?
07:53Wie ist das?
07:59Van Weiden.
08:00Hallo, Frau Mischke.
08:03Ja, ich kann verstehen, dass Ihnen als Frau das Bild nicht gefällt.
08:06In diesem Artikel steht ausdrücklich, Ihre Frau wird zitiert, Sie hätten sich niedergeschlagen.
08:11Nein, Frau Mischke, ich habe meine Frau nicht niedergeschlagen, das Bild ist gestellt.
08:15Ich sage es noch einmal.
08:16Ja, aber sollten wir unsere langjährige...
08:18Verstehen Sie mich, Herr Van Weiden, das setzt mich außerstande, die Arbeit mit Ihnen.
08:23Ist das wahr?
08:27Ja.
08:29Aber das Nasenbluten.
08:32Offenbar nur vom Stress.
08:33Ja, und die Untersuchung?
08:37Sein Arzt steckte offenbar mit ihm unter einer Decke.
08:40Was?
08:42Wie konnte Max sowas tun?
08:45Ich wollte es auch nicht glauben.
08:47Aber es kommt noch schlimmer.
08:49Ben Petersen hat mich vorhin angerufen.
08:53Max hat ihn hineinführt.
08:57Papa, ich muss ganz dringend aufs Klo.
09:00Die Kondite funktioniert gleich wieder.
09:02Jetzt lass sie doch mal eben schnell in die Büsche.
09:05Meinetwegen, aber beeil dich.
09:07Ich bin gleich wieder da.
09:08Ich hole mich los.
09:16Willst du jetzt wirklich weiterfahren mit dem kaputten Wassertank?
09:19Sie ist doch nur der Wassertank für die Toilette.
09:22Na ja, vielleicht sollten wir trotzdem lieber bei einer Werkstatt vorbeischauen.
09:25Das wird nicht nötig sein.
09:27Warum versuchst du, unseren gemeinsamen Urlaub kaputt zu machen?
09:30Ich will ja auch nicht in den Urlaub fahren, Max.
09:33Ich hab mich so darauf gefreut.
09:34Und Paula auch.
09:35Wir müssen mal raus aus dem Alltag.
09:37Wir müssen lange genug raus aus dem Alltag.
09:39Du wirst den Urlaub genießen.
09:43Ich muss Max aufhalten.
09:45Denk nach, Nina.
09:47Denk nach.
09:51Ich muss Ben verständigen.
09:54Irgendwie.
10:02Kein weiterer Hinweis?
10:04Vielleicht sollten wir jetzt doch besser die Polizei verständigen.
10:07Ja, ja, doch ist recht.
10:11Hallo?
10:15Was ist?
10:16Schlechter Empfang.
10:17Hallo?
10:18Was ist?
10:20Psch, psch.
10:25Wir sind doch auf der Straße, die zum Lassen fest wird, oder?
10:28Du, ich glaube, es ist Nina.
10:30Lautsprecher, komm.
10:33Keine Ahnung, warum willst du das wissen?
10:35Na ja, wir stehen hier mit dem Wohnmobil am Straßenrand und ich würde einfach ganz gern wissen, wo wir hinfahren.
10:45Dann kommt schon welche Straße, Nina, bitte?
10:47Äh, kann ich da mal reinschauen, Max?
10:49Nina, ich weiß den Weg, das genügt.
10:53Ja, ich würde nur ganz gern wissen, was du Paula erzählt hast, wo wir hinfahren.
10:57Ich hab uns ein Haus in den Bergen gemietet, kurz vor der Grenze.
11:00Mit Kamin, nur für uns drei.
11:05Ähm, das heißt, wir sind jetzt auf der Straße, die uns wirklich aus Falkenthal rausführt, richtig?
11:09Ja.
11:11Das muss die 214 sein.
11:13Die führt zur Autobahn runter, Richtung Süden.
11:17214, ein Wohnmobil, auf geht's.
11:25Na ja, hoffentlich schafft das Wohnmobil das mit dem kaputten Wassertank.
11:29Der Wassertank hat mit der Fahrtdurchtigkeit nichts zu tun.
11:34Gehen wir schnell, oder?
11:36Superschnell.
11:36Also da, alle Mann an Bord, wir können los.
11:39Ja, und die Toilette?
11:42Die repariere ich später.
11:44Ach, dann gehe ich auch noch mal schnell.
11:45Nina, nein, wir müssen los.
11:47Paula, warte du doch einfach schon mal drinnen im Wohnmobil, dann können wir gleich schneller los.
11:51Okay.
11:53Nina?
11:58Papa, guck doch nicht so.
11:59Das ist unser Urlaub.
12:05Erst dieser Artikel über die Ehekrise der Van Weidens und jetzt Lizzie auf Seite 3.
12:09Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Richard gefällt.
12:12Mhm.
12:13Aber Lizzie, die hat was zu bieten, das muss man schon da...
12:16Mach dir keine falschen Hoffnungen.
12:17Ich krieg's dir zuerst.
12:19Vergiss es, den ersten Kuss holt sie sich bei mir ab.
12:21Betten das nicht?
12:22Um was?
12:23Ein Kastenbier.
12:25Alles klar.
12:26Wer den ersten Kuss kriegt, hat gewonnen.
12:27Werte gilt.
12:28Gut.
12:29Bin ich ja mal gespannt, was du Casanova so auffährst, um Lizzie zu beeindrucken.
12:33Tja, mein Beste, dann pass mal gut auf, vielleicht kannst du ja noch was lernen.
12:36Na Jungs, amüsiert ihr euch?
12:40Ah, ich verstehe.
12:43Bist du dir sicher?
12:44Ja.
12:48Ja.
13:08Das ist genau das, was ich befürchtet habe.
13:11Annabelle fährt härtere Geschütze auf und trifft meinen Vater dort, wo es ihm am meisten weh tut.
13:15Bei seinem guten Ruf.
13:19Gewalttätiger Ehemann, ja, sowas liest sie nicht gut.
13:21Naja, vor allem nicht bei seinen Geschäftspartnern.
13:23Und sie wird sicherlich alles mögliche unternehmen, um meinen Vater noch weiter zu schädigen.
13:27Überrascht dich das?
13:29Er hat jeden Kontakt zu ihr abgebrochen, seit er erfahren hat, dass sie für den gefälschten Vaterschaftstest verantwortlich ist.
13:34Und dich dazu gebracht hat, auf mich zu schießen.
13:36Wahrscheinlich kocht sie jetzt vor Rachsucht.
13:38Sie wird mit der gleichen Skrupellosigkeit vorgehen wie gegen mich damals.
13:41Wie geht ihr? Dein Vater kann auf sich aufpassen.
13:44Ach, wirklich?
13:46Was?
13:46Er hatte einen Tag schlechte Presse, sowas bringt ihn nicht um.
13:49Warum hängst du dich da überhaupt so rein?
13:50Weil er mein Vater ist.
13:52Und weil ausgerechnet mein Bruder mit Annabelle gemeinsame Sache zu machen scheint.
14:09Ben, verdammt, wo bleibst du denn?
14:11Komm, bitte schnell.
14:15Bitte, Ben, du musst mich finden, du musst, Paula.
14:19Das muss er sein.
14:23Hey, du bist dir verrückt geworden.
14:25Ben, was willst du hier?
14:27Hau ab!
14:28Max, wo sind Nina und Paula?
14:31Es geht dich nichts an.
14:33Max, gib auf. Es ist vorbei.
14:35Es hat keinen Sinn.
14:37Ich weiß, dass du Nina willst, aber Nina will bei mir sein.
14:40Max, du bist verrückt. Du sperrst sie ein. Du entführst sie.
14:43Hör zu, Max.
14:45Max, sag ihm, dass du mit mir in den Urlaub fahren willst und dass die beiden verschwinden sollen.
14:48Nina, geht's dir gut. Wo ist Paula?
14:50Paula ist im Wagen. Es geht uns gut.
14:51Siehst du, es geht uns gut. Wir fahren jetzt schön in den Urlaub. Und ihr beiden verschwindet gefälligst.
14:55Max, du wirst nirgendwo hinfahren. Nina und Paula, komm mit mir.
14:59Nina liebt mich, Petersen, und nicht dich. Sie ist meine Frau und nicht deine. Kapier das endlich!
15:02Max, es ist vorbei.
15:03Lass endlich meine Familie in Ruhe.
15:05Max, es ist vorbei.
15:06Wer ist vorbei?
15:07Alles klar, brauchst du meine Hilfe.
15:27Ja, Catering.
15:29Frühstens in einer halben Stunde.
15:31Kann ich auch nichts dafür.
15:32Ich bin hier heute allein und wegen der schweren Verletzung gehandicapt.
15:36Hör, beschweren Sie sich doch bei der Geschäftsleitung.
15:43Oh, Rettung naht.
15:45Hallo, Lissi.
15:46Schön, Eva, dass Sie wieder da sind.
15:48Der dritte Stock oben, der Konferenzraum braucht unbedingt ein Tablett mit Zellen-Twitches.
15:52Langsam, Lissi.
15:53Ich bin nicht hier, um zu arbeiten, sondern um mich von dir zu verabschieden.
15:57Nein.
15:57Dann ist es mit der Kündigung endgültig.
15:59Ja.
16:00Oh, das ist ja zum Kotzen.
16:02Entschuldigung.
16:03Ausnahmsweise.
16:04Frau Landmann, was machen Sie noch hier?
16:07Hatte ich Ihnen nicht gekündigt?
16:09Ich wollte mich nur verabschieden und mit Lissi van Weiden die Catering-Übergabe vorbereiten.
16:15Dann machen Sie das schnell, bevor ich Ihnen ein Hausverbot erteile.
16:18Sollte man noch ganz anderen Hausverbot erteilen.
16:21Nehmt sich mal einen acht, junger Mann, sonst sind Sie schneller an der frischen Luft, als Ihnen lieb ist.
16:25Bitte, schmeißen Sie mich raus?
16:27Ja, und mich gleich dazu.
16:28Schmeißen Sie doch am besten gleich alle raus, dann können Sie ja mal sehen, wer Ihnen die neue Kollektion entwirft.
16:31Hm, und die Brötchen kannst du dann auch selber schmieren.
16:35Kinder, immer langsam.
16:37Sie haben genau zwei Minuten Zeit, an Ihre Arbeitsplätze zurückzukehren.
16:40Sonst sind Sie alle wegen Arbeitsverweigerung fristlos gekündigt.
16:49Danke für eure Unterstützung.
16:51Aber ihr müsst nicht meinetwegen euren Job aufs Spiel setzen.
16:53Aber das geht doch nicht.
16:54Irgendjemand muss dir doch mal zeigen, wo es lang geht.
16:56Aber nicht, solange sie deine Chefin ist.
16:58Ja, aber man darf sich doch nicht alles gefallen lassen.
17:01Aber man darf auch nicht auf jede Provokation reinfallen.
17:05Ach nee, schon wieder der Konferenzraum.
17:07Ich weiß nicht, wie ich das heute schaffen soll.
17:10Ja.
17:30Ist alles in Ordnung bei euch? Braucht ihr irgendetwas?
17:32Danke. Alles in Ordnung.
17:35Ben?
17:36Kommst du mal?
17:37Ja.
17:39Ja.
17:41Mama?
17:42Wieso sind Ben und Stefan hier?
17:46Paula, weißt du...
17:49Dein Papa und ich...
17:51Wir haben uns gestritten.
17:54Max will unbedingt mit uns in den Urlaub fahren, aber...
17:58Aber ich, ich wollte das gar nicht.
18:00Du willst mich.
18:04Nein, aber...
18:05Aber Max wollte das einfach nicht einsehen und deshalb brauche ich Hilfe.
18:11Darf ich zu ihm?
18:14Nein, Paula, jetzt nicht.
18:17Also, Max ist im Wohnmobil.
18:19Und ich halte es für das Beste, wir übergeben ihn jetzt der Polizei.
18:21Okay.
18:22Ich rufe nur schnell vorher im Gutshaus an.
18:23Ich habe versprochen, Bescheid zu geben, ja?
18:25Alles klar.
18:30Wie konnte Max so etwas tun?
18:32Ich verstehe das nicht.
18:34Das passt doch gar nicht zu ihm.
18:36Seine Angst, Nina zu verlieren, hat ihn offenbar zu dieser Tat getrieben.
18:40Das ist die einzige Erklärung, die ich habe.
18:47Van Weyden.
18:48Nein, ich habe meinen...
18:49Ben Petersen.
18:52Petersen?
18:53Haben Sie Max gefunden?
18:54Ja.
18:55Er hat sich ein Wohnmobil gemietet und wollte mit Nina und Paula in die Berge.
18:58Aber er ist nicht weit gekommen.
18:59Wir konnten ihn stoppen.
19:01Gott sei Dank.
19:02Geht es allen gut?
19:03Wo sind Sie jetzt?
19:05Eine halbe Stunde südlich von Falkenthal.
19:07Es geht allen gut.
19:08Dann tun Sie mir jetzt bitte den Gefallen und bringen Sie Max zu mir.
19:11Wir wollten eigentlich die Polizei rufen.
19:14Die Polizei?
19:15Ja, wir können ihn jetzt unmöglich laufen lassen.
19:18Ben, wir können uns nicht erklären, was passiert ist.
19:20Wir müssen uns ein eigenes Bild machen und Max fragen.
19:23Bitte, bitte, bringen Sie ihn nach Hause.
19:30Ähm, okay, ich melde mich gleich bei Ihnen wieder, ja?
19:41Kann ich ganz kurz mit dir reden?
19:43Ja, ich bin gleich wieder bei dir, Paula, ja?
19:49Ich habe gerade mit Richard telefoniert.
19:51Er möchte, dass wir Max zu ihm bringen.
19:53Bitte?
19:55Bist du damit einverstanden?
20:00Ja? Willst du mit?
20:03Nein.
20:05Gut.
20:06Dann bringt Stefan dich jetzt zu uns nach Hause.
20:08Ja?
20:09Alles klar.
20:10Ich spreche mit Elsa und, äh, sie kümmert sich um euch.
20:14Einverstanden?
20:24Aber eigentlich müssten die doch schon längst in dieser Hütte angekommen sein.
20:31Ja, der Wald ist groß.
20:32Vielleicht haben sie kein Handy empfangen.
20:36Weiß nicht, der Weg war weiter als gedacht.
20:39Ben, habt ihr Nina gefunden?
20:41Ja, in letzter Sekunde.
20:43Max wollte sich mit Nina und Paula absetzen, aber wir konnten ihn aufhalten.
20:47Was? Wieso denn Paula?
20:49Geht's dir gut?
20:50Ja, Paula hat zum Glück nicht viel von allem mitbekommen.
20:53Ich erzähl dir später alles.
20:54Du, Stefan ist auf dem Weg zu dir.
20:56Kannst du dich bitte um Nina kümmern?
20:57Ja, natürlich.
20:58Sie ist, sie sollte ja jetzt auf keinen Fall allein sein.
21:01Äh, sag mal, und wie geht's dir und Stefan?
21:04Ja, wir sind okay.
21:05Stefan hat Max überwältigt und gefesselt.
21:08Was? Echt?
21:09Mann, ihr seid ja Helden.
21:12Und du bist mein Held.
21:13Wirklich.
21:14Ähm, ich, ich werde dann oben auf, auf, auf Nina und Paula warten in der Wohnung.
21:19Gut.
21:19Bis später.
21:21Und danke dir, Elsa.
21:23Tschüss.
21:32Ohne Max' Hilfe wäre es Annabelle nie gelungen, sich halt auf die Titelseite zu bringen.
21:36Und deswegen glaube ich, dass sie Max als Köder benutzt hat, um uns auf die Party zu locken.
21:40Ich frage mich nur, wie sie ihn dazu bringen konnte, ihr zu helfen.
21:43Womit hat sie ihn in der Hand?
21:45Das sollten wir ihn mal selber fragen.
21:46Ja, sicher. Einfach mal so. Und das wird er uns dann erzählen.
21:48Ach, Hagen.
21:49Was willst du denn machen? Detektivin spielen?
21:51Ich hab keine Ahnung, aber wir müssen die Sache aufklären.
21:54Annabelle wird sich nicht scheuen, Max für weitere Aktionen zu missbrauchen.
21:57Hagen.
21:59Ich kann mich nicht aus der Sache raushalten.
22:02Nicht jetzt, wo Annabelle auch Max in ihre kriminellen Machenschaften mit reinzieht.
22:06Also pass auf.
22:07Wenn es legale Mittel gibt, Annabelle zu Fall zu bringen, dann können und sollten wir sie nutzen, okay?
22:12Annabelle hat mir den vorgetäuschten Anschlag in die Schuhe geschoben und ohne Max Hilfe wäre das nicht passiert.
22:17Womit wir wieder beim Anfang wären. Was hat sie gegen Max in der Hand?
22:27So, die erste Lage dürfte fertig sein.
22:30Echt superlieb von dir, dass du mir hilfst.
22:31Na klar, kein Problem. Ich lass dich doch nicht so hängen.
22:35Ich werde Eva echt vermissen. Mit der konnte man über alles reden. Diese Annabelles Sicht.
22:39Na ja, also wenn du mal jemanden brauchst, zum Reden meine ich, dann...
22:43Vielleicht komme ich drauf zurück.
22:45Wie wäre es mit heute Abend? Zum Essen.
22:48Du, ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
22:50Na ja, überleg es dir einfach. Ich bringe ihn mal hoch in den Konferenzraum.
22:54Danke.
23:22Guten Tag, Herr Petersen.
23:23Hallo, Herr Nina.
23:24Herr Petersen, danke, dass Sie erst mal zu uns gekommen sind.
23:26Danken Sie nicht mehr, danken Sie Nina. Sie war damit einverstanden.
23:29Wo ist Max?
23:30Er ist draußen im Wagen. Wir mussten ihn fesseln.
23:33Er war ziemlich aufgebracht, als wir ihn versucht haben zu stoppen.
23:36Und wie geht es, Nina?
23:38Ich hätte noch keine Gelegenheit, länger mit ihr zu sprechen, aber sie hat viel durchgemacht.
23:44Es tut mir unendlich leid.
23:48Und Paula? Hat sie was mitbekommen?
23:51Nein, ich glaube nicht, dass sie was von der Entführung weiß.
23:53Aber natürlich hat sie mitgekriegt, dass irgendetwas nicht stimmt.
23:56Und wo sind die beiden jetzt?
23:57Sie sind bei uns zu Hause. Meine Frau kümmert sich um sie.
24:01Danke.
24:21Wie geht es denn, Paula?
24:24Sie sitzt in der Badewanne.
24:27Ich habe dir einen Tee gemacht, also falls du magst.
24:30Danke.
24:34Nina, ich bin froh, dass du wieder da bist.
24:36Und wenn du reden willst, dann...
24:38Nein, ich will nicht reden.
24:41Klar.
24:45Ich bin bei Paula, sie will bestimmt einen Tee.
24:47Nina?
24:48Ja?
24:50Meinst du nicht, dass du dich von einem Arzt untersuchen lassen solltest?
24:54Wozu?
24:56Weil du sehr müde und erschöpft aussiehst.
25:00Mir geht's gut.
25:03Das stimmt doch nicht.
25:07Ich komme schon zurecht.
25:19Das ist Freiheitsberaubung.
25:21Ich werde dich anzeigen!
25:23Warum sitzt du hier so rum? Warum ruft ihr nicht die Polizei?
25:26Das hätten wir noch früh genug tun müssen.
25:27Die wollten erst mal ohne Polizei mit dir reden.
25:29Er und dieser Hilfspolizist haben mich aus dem Urlaub gerissen.
25:31Urlaub, was für ein Urlaub?
25:32Mein Familienurlaub!
25:33Nina, in einer Hütte einzusperren. Sprichst du davon?
25:35Halt die Klappe, Petersen. Was sagst du denn schon?
25:37Ich wollte als Familienvater Urlaub machen und er hat mich überfallen und gefesselt.
25:40Du bist kein Familienvater, du bist ein gewöhnlicher Krimineller.
25:43Komm, Band, lass gut sein.
25:44Wir müssen erst klären, was hier gelaufen ist.
25:45Wie lange muss ich mir das noch anhören?
25:47Nehmen wir doch mal dieses Ding hier ab.
25:49Wir können uns einen Moment allein lassen.
25:51Er will Sie anlügen. Denken Sie daran.
25:53Ich weiß.
26:03Ohne Koljas Hilfe hätte ich das heute wirklich nicht geschafft.
26:05Ja, der hat sich schwer ins Zeug gelegt.
26:07Habe ich auch gar nicht von ihm erwartet.
26:10Meinst du, der hat das freiwillig getan?
26:12Ja, klar.
26:14Meinst du nicht?
26:15Ja, ich meine eher nicht, weil Kolja und Erik, die haben eine Wette am Laufen.
26:21Eine Wette? Und worum geht es?
26:24Also es geht um dich.
26:26Wie, um mich?
26:28Ja, um einen Kuss von dir.
26:30Also jeder darf dich einen Tag lang abwechselnd anbaggern und wer den ersten Kuss bekommt, der hat dann die Wette
26:36gewonnen.
26:37Das gibt's doch nicht.
26:38Die beiden glauben also tatsächlich, dass ich einen von ihnen küssen würde, ja?
26:41Ja, die beiden finden sich einfach unwiderstehlich.
26:44Na, warte.
26:46Die werden was erleben, die beiden.
26:48Wie, was hast du vor?
26:49Wenn die Jungs meinen, sich wie 16 aufhören zu müssen, können wir das auch.
26:53Willst du ihnen eins auswischen?
26:55Genau.
26:56Und ich weiß auch schon genau, wie.
26:57Mach's nicht so spannend.
26:59Wir filmen die beiden bei ihren Plumpen, versuchen mich anzubaggern.
27:02Super Idee. Und dann stellen wir das ins Internet auf die Your Waste-Seite.
27:06Genau, und da kommt's dann zur Abstimmung.
27:08Wähle deinen Loser.
27:10Bist du dabei?
27:11Ja, klar.
27:12Und du filmst es.
27:14Lustige Zeiten stehen uns bevor.
27:20Danke, Mutter.
27:22Ich weiß wirklich nicht, wozu das nötig war.
27:25Petersen behauptet, du hättest Nina entführt.
27:29Blödsinn.
27:30Ach so, dann hat er das nur erfunden.
27:33Ja.
27:34Hör auf zu lügen!
27:37Was hast du mit Nina gemacht?
27:39Nichts.
27:41Ich wollte nur um unsere Ehe kämpfen.
27:43Ach, und deshalb hast du sie entführt.
27:47Du hast doch selbst gesagt, dass ich um sie kämpfen soll.
27:50Aber doch nicht so mit kriminellen Mitteln!
27:52Ich wollte doch nur unser Bestes.
27:56Ich liebe sie doch.
27:59Was ist so verkehrt daran, um seine Ehe zu kämpfen?
28:03Nina hat mir diesen Brief hier geschrieben.
28:06Hat sie diese Geschichte auch erfunden?
28:19Max, ist es wahr, was Nina schreibt?
28:22Dass du nie krank warst und den Tumor nur vorbetäuscht hast?
28:27Antworte deiner Mutter.
28:32Ich wollte da...
28:34Ich wollte nur meine Familie retten.
28:38Max, was ist denn mit dir passiert?
28:40Bist du übergeschnappt?
28:42Max, was ist los?
28:46Mir ist kalt.
28:47Richard.
28:47Richard, du warst einen Arzt.
28:49Ich sorge dafür, dass er nach oben kommt.
28:51Mir ist kalt.
29:16Schmeckt es dir?
29:18Mhm.
29:20Mama.
29:22Wieso wollte Papa nicht ansehen, dass du keine Lust hattest auf den Urlaub?
29:30Vielleicht, weil er den Urlaub so gerne wollte.
29:34Und dann hat er dich und mich einfach mitgenommen.
29:39Weißt du, Paula...
29:43Manchmal will man etwas so gerne, dass man...
29:46Dass man darüber vergisst, was sich die anderen wünschen.
29:50Papa geht's im Moment nicht so gut, ne?
29:55Bist du bei der Polizei?
29:59Im Moment ist er bei Opa.
30:02Und...
30:04Wird man für sowas bestraft, was Papa gemacht hat?
30:11Wenn jemand etwas gegen deinen Willen tut, dann kann es sein, dass man dafür bestraft wird, ja.
30:21Kann ich dir noch ein Eis?
30:22Ähm, du, im Kühlschrank ist noch jede Menge. Soll ich dir was holen?
30:25Hm, danke. Kann ich schon selber.
30:37Weißt du, dass sie dich gefunden haben? Das hast du allein Ben zu verdanken.
30:42Er hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass dir was passiert ist und...
30:46Und er hat nicht locker gelassen.
30:53Nena!
30:55Ben!
30:57Da bist du ja.
30:58Ben!
30:58Wo hast du es? Ich hab mir solche Sorgen gemacht. Ich hab gespürt, dass du mich brauchst.
31:01Ich hab Max verfolgt in die Hütte gefunden.
31:04Ich hab dich gefunden. Ich hätte dich überall auf der Welt gefunden.
31:28Ist Kolja in der Nähe?
31:30Kolja, der... der ist gerade in der Brennerei.
31:33Wieso?
31:34Ich wollte ihm meinen Kaffee vorbeibringen.
31:36Du bringst ihm einen Kaffee vorbei.
31:38Ja, der hat mir vorhin so süß geholfen. Ich weiß gar nicht, was ich ohne ihn gemacht hätte.
31:42Du, ich nehm den sonst auch ganz gern.
31:47Ich stell ihn mal hier hin.
31:48Ihr könnt ja dann selber entscheiden, wer ihn nimmt.
31:51Ach so. Und sagst du, Kolja, ich würde sehr gerne heute Abend mit ihm essen gehen, ja?
31:56Danke.
31:59Na, Frau Regisseur, zufrieden?
32:02Ach, die hab ich ja jetzt schon in der Tasche.
32:04Tja, wenn's Gehirn verrutscht.
32:06Tja.
32:16Geht's wieder?
32:18Ja.
32:21Ich weiß es.
32:23Ich weiß es einfach.
32:25Was? Was weißt du?
32:28Nina ist freiwillig mitgekommen.
32:31Freiwillig mitgekommen? Wohin?
32:34In die Hütte.
32:36Das war doch auch ihre Idee.
32:39Sie wollte mit mir alleine sein.
32:45Herein.
32:49Guten Tag, Dr. Mahler.
32:51Mag vorbei, entstanden?
32:52Mein Sohn fühlt sich sehr schwach.
32:54Na, wollen wir nochmal sehen.
33:12Ich verstehe nicht, wie man einem anderen Menschen sowas antun kann.
33:16Und dann auch noch seinem Kind und seiner Frau.
33:21Ja, das verstehe ich auch nicht.
33:23Wer weiß, zu welchen Mitteln Max sonst noch gegriffen hätte.
33:29Das habt ihr wirklich toll gemacht, du, Ben.
33:32Ja.
33:33Ich hab's noch nicht verlernt.
33:37Du.
33:39Ich hab's lieber Menschen, anstatt Gebäude zu bewahren, hm?
33:44Ja, ich hoffe natürlich, dass sowas wie heute möglichst nie wieder vorkommt.
33:48Aber ansonsten ja.
33:50Wie haben denn deine Kollegen reagiert, als ihr Max zur Wache gebracht habt?
33:55Wir haben Max nach Hause gebracht.
33:58Bitte?
33:59Ja, ganz wohl war mir auch nicht dabei.
34:02Aber Richard van Weiden wollte noch mit seinem Sohn sprechen, bevor er ihn der Polizei übergibt.
34:06Ja, hoffentlich übergibt er ihn auch der Polizei.
34:09Ja.
34:10Hoffentlich.
34:18Hier sind die Sachen schon, Frau Bergmann.
34:20Ich danke Ihnen, Katharina.
34:21Bitte.
34:28Wollt ihr was trinken?
34:29Nein, danke.
34:30Ich muss auch gleich los.
34:34Der Arzt gibt ihm jetzt eine Beruhigungsspritze.
34:39Dann bleibt Max also erst mal hier?
34:43Zumindest für diese Nacht.
34:49Nancy, ich denke, Max sollte der Polizei übergeben werden.
34:54Ja, aber das können wir doch morgen noch tun.
34:56Ich meine, er schläft jetzt sowieso erst mal.
35:03Was ist mit Nina?
35:06Ich werde mit dir sprechen.
35:10Hören Sie, ich, ähm...
35:14Ich glaube, Ihnen ist die Tragweite der ganzen Sache nicht ganz, ganz klar.
35:19Doch, die ist mir klar.
35:23Max hat seine Eifersucht nicht unter Kontrolle gehabt und daran sind Sie ja nicht ganz unbeteiligt.
35:28Er hat sich da in etwas hineingesteigert und deshalb hat er Nina entführt und diesen Tumor erfunden.
35:36Was?
35:38Er hat den Tumor erfunden?
35:39Nein, nein, nein, vergessen Sie das.
35:41Nein, nein, nein, warten Sie doch.
35:42Vergessen Sie das.
35:43Nein!
35:46Max war nie krank.
35:57Weißt Nina davon?
36:01Ich habe es von ihr.
36:03Sie hat meinen Brief geschrieben, den ich als erstes erhalten habe.
36:13Wissen Sie was?
36:16Ihr Sohn gehört hinter Schloss und Riegel.
36:19Das war so schnell wie möglich.
36:29Danke.
36:37Sag mal, Eva, konntest du nun mit Annabelle sprechen?
36:40Nein, nicht wirklich.
36:41Als sie mich gesehen hat, wollte sie mir gleich Hausverbot erteilen.
36:45Was?
36:46Sag mal, das gibt es ja wohl nicht.
36:48Da muss ich morgen nochmal mit dir reden.
36:49Ich meine, sie kann ich doch nicht einfach so rausschmeißen.
36:52Lass gut sein, Birgit.
36:53Ich kann mir sehr gut ein Leben ohne Annabelle vorstellen.
36:57Willst du also gar nicht mehr zurück in die Manufaktur?
36:59Nein.
37:01Was ist mit dem Angebot von Richard von Weiden, bei ihm als Köchin zu arbeiten?
37:05Da würde ich doch ständig Annabelle über den Weg laufen.
37:08Ja, stimmt.
37:08Aber was willst du machen?
37:12Ich war mein Leben lang für andere da.
37:14Es wird Zeit, dass ich mal an mich denke.
37:17Das kann ich verstehen.
37:18Und was soll das genau heißen?
37:22Das überlege ich noch.
37:25Ich gehe in Rente.
37:26Zum Beispiel.
37:29Zum Beispiel.
37:30Ja.
37:31Zum Beispiel.
37:36Ich hoffe, wir haben das Richtige getan.
37:38Max schläft.
37:40Wir haben sein Zimmer abgeschlossen.
37:42Und der Arzt meinte, dass er vor morgen früh nicht aufwacht.
37:46Wir sind bald nicht sehr glücklich darüber, dass wir Max nicht der Polizei übergeben haben.
37:50Das können wir morgen immer noch tun.
37:52Vor heute Nacht ist Max keine Gefahr.
37:56Ist er denn halbwegs wieder zur Besinnung gekommen?
38:00Nein.
38:03Er war völlig durcheinander.
38:05Fast gestört.
38:09Das ist der Stress.
38:11Max kommt schon wieder zu sich.
38:15Hoffentlich.
38:19Einzestehe ich allerdings nicht.
38:22Nina muss den Brief doch schon vor ihrer Entführung geschrieben haben.
38:25Wieso erreicht er dich erst heute?
38:28Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht.
38:32Irgendjemand muss ihn zurückgehalten und dann später in die Post gesteckt haben.
38:37Annabelle?
38:41Wenn Annabelle diesen Brief absichtlich zurückgehalten hat, weil sie wusste, was daran steht,
38:47dann wusste sie mit Sicherheit auch von dem vorgetäuschten Tumor.
38:50Und vielleicht von der Entführung.
38:58Na ja, was tuschelt ihr denn da?
39:02Plant ihr etwa auch unterzutauchen?
39:07Was meinst du damit?
39:08Vielleicht wird sie ja der Presse entkommen.
39:20Hallo.
39:21Hallo.
39:22Wie geht's dir?
39:23Alles gut.
39:25Was ist mit Nina?
39:27Sie ist im Wohnzimmer und ruht sich aus.
39:30War der Arzt da?
39:31Sie wollte keinen.
39:34Ich schau mal nach ihr, ja?
39:41Ich schau mal nach ihr.
39:47Hallo.
40:10Wie geht es Paula?
40:16Sie schläft.
40:25Kommst du vom Gutshaus?
40:30Mhm.
40:37Ist Max noch?
40:41Ja.
40:54Ich danke dir.
41:00Ich danke dir, dass du mich so lange gesucht hast.
41:10Und was, wenn...
41:16...wenn du mich nicht...
41:21...gefunden hättest?
41:29Ich hätte dich überall auf der Welt gefunden.
41:44Ich habe das geträumt, dass du das zu mir sagst.
41:57Du wusstest, was in dem Brief steht und du wusstest, dass Max seinen Tumor nur vorgetäuscht hat, weil du dahinter
42:02steckst.
42:03Hätte ich ihr sagen sollen, was mit Max passiert ist?
42:05Ich glaube, es ist das Beste, wenn sie so wenig wie möglich weiß.
42:09Wann wirst du ihn anzeigen?
42:10Ich habe darüber nachgedacht, aber ich werde es nicht tun.
42:12Dein Gefühl hat Nina das Leben gerettet.
42:15Ich war zwischendurch sogar mal eifersüchtig.
42:17Ich weiß.
42:17Ab jetzt werde ich dir blind vertrauen.
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