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KurzfilmeTranskript
00:00Nein, natürlich nicht. Ich weiß ja selber nicht, ob das die Ursache ist. Ich will ihr auf keinen Fall falsche
00:04Hoffnung machen.
00:05Und was willst du jetzt machen?
00:06Ich informieren. Herausfinden, ob das sein kann, dass ein Trauma eine Erblindung auslöst.
00:10Ben, ich verstehe ja, dass dich die Situation belastet und dass du nach einer Lösung suchst, aber glaubst du nicht,
00:15dass du dich da in was verrennst?
00:16Was?
00:16Es ist das Beste, du sagst Elsa die Wahrheit über dich und Nina.
00:19Meike, Meike, das kann ich nicht. Du hast sie doch vorhin gehört in ihrer Rede.
00:22Ich bin es, der ihr Kraft gibt, ihr Leben in den Griff zu kriegen.
00:24Aber du...
00:25Ich bin es, nein. Nein, das kann ich ihr nicht nehmen.
00:27Aber du machst dir was vor, du liebst Nina.
00:29Ja, richtig. Aber ich kann sie nicht verlassen, nicht solange sie blind ist.
00:59Ich bin es, der ihr nicht verlassen, nicht solange sie blind sind.
01:02Ich kann sie nicht verlassen, nicht solange sie blind sind.
01:04Ich kann sie nicht verlassen, nicht solange sie blind sind.
01:14Elsa, um Gottes Willen, was ist passiert?
01:22Elsa, sag doch was.
01:26Elsa.
01:31Esa
01:41Sie glauben also, dass man sich berechtigte Hoffnungen machen kann?
01:48Das hört sich gut an
01:51Ja
01:53Ja, Moment, ich brauche was zu schreiben
01:55Kleinen Moment
01:57So
01:59Wie war der Name des Buches?
02:02Körper und Seele
02:04Und der Autor?
02:08Sie selbst sind der Autor, verstehe
02:10Ich danke Ihnen ganz herzlich
02:15Ja, Sie haben mir wirklich sehr geholfen
02:18Wiederhören
02:23Hast du mit einem Schriftsteller telefoniert?
02:25Mit einem Psychotherapeuten
02:28Hast du Probleme?
02:29Nein, Lissi, es geht nicht um mich
02:32Ich habe mir nur Gedanken gemacht, warum Elsa immer noch nicht sehen kann, obwohl sie körperlich eigentlich gesund ist
02:39Deshalb habe ich mit einem Therapeuten telefoniert und mich erkundigt, ob es vielleicht psychische Ursachen für ihre Blindheit geben könnte
02:45Na und, kann es?
02:47Ja
02:48Man nennt das psychosomatische Blindheit und das kommt scheinbar gar nicht so selten vor
02:53Psychosomatische Blindheit?
02:54Wow
02:55Ich habe zwar gewusst, dass man Magengeschüre kriegen kann von zu viel Stress, aber blind werden?
03:01Ja
03:02Ja, ich wollte es auch erst nicht glauben
03:05Ja, deshalb habe ich rumtelefoniert und Erkundigungen eingeholt und ein alter Kollege von mir aus der Redaktion hat mir einen
03:11Kontakt zu Professor Anger hergestellt
03:12Er hat sich auf dieses Thema spezialisiert
03:14Und Elsa hat sowas?
03:17Na, das weiß ich auch nicht, das müsste ein Therapeut rausfinden
03:19Aber es wäre auf jeden Fall möglich nach allem, was sie durchgemacht hat
03:22Der Unfall
03:24Die Angst um Ben, dass er sterben könnte und
03:27Na ja, der Professor meint
03:29Es sei nicht ungewöhnlich, dass sie jetzt solche Symptome entwickelt
03:32Und was heißt das jetzt konkret für Elsa?
03:35Na, dass sie wieder gesund werden kann, wenn man die Ursachen richtig behandelt
03:44Elsa, jetzt bitte um Gottes Willen, sag doch, was passiert ist
03:48Mir geht's gut
03:49Ja?
03:53Hast du dir wehgetan?
03:55Nein, die Feier
03:57Die war zu viel
04:00Kein Wunder, es war ja auch sehr anstrengend
04:03Naja, jetzt ist es ja vorbei
04:05Ja
04:07Es ist vorbei
04:10Elsa, bitte, was machst du?
04:11Komm
04:16Ich muss aufräumen
04:18Zeig mal
04:20Es ist nicht so schlimm
04:22Bist du Großmutter, bist du das wieder verheilt, hä?
04:25Elsa?
04:27Ich will mich hinlegen
04:28Ja, komm, bring dich hoch, komm
04:30Komm mit
04:31Taschentuch
04:32Ich mach das gut, ja
04:33Ich mach die Scherben schon weg
04:35Ja, danke
04:43Vorsicht, Stoffe
05:09Sie sieht Nora schon ein bisschen ähnlich
05:12Helena Bernstein?
05:20Wer ist denn möglich, dass Sie und Werner Grafenberg...
05:23Ich weiß es nicht
05:25Ich weiß es nicht
05:26Also
05:27In der letzten Zeit ist mir klar geworden
05:29Dass ich Werner lange nicht so gut kannte, wie ich dachte
05:35Irgendwie sieht Frau Bernstein schon ein bisschen verliebt aus
05:39Komm
05:39Ja, sie ist da so jung, ich kann mir nicht vorstellen, dass Werner mit einer so viel jüngeren Frau etwas
05:47gehabt hätte
05:47Aber vielleicht waren Sie sich nicht so gut verliebt haben, aber vielleicht waren Sie wirklich verliebt und dann spielt das
05:50Alter keine Rolle
05:51Frau Bernstein ist doch eine beeindruckende Frau
05:54Also angenommen
05:56Also angenommen, angenommen Sie waren ineinander verliebt, warum haben Sie dann Ihr gemeinsames Kind einfach weggegeben?
06:05Das weiß ich auch nicht
06:07Na, vielleicht war ja auch alles ganz anders, als wir denken
06:11Hm, und wie wollen wir das herausfinden, wie es wirklich war?
06:16Vielleicht können wir einfach mit Frau Bernstein reden
06:18Ach, wie denn?
06:20Das ist doch kein Thema, das man so zwischen Tür und Angel behandelt
06:24Ich mach das einfach so
06:29Frau Bernstein, Ihr Kaffee
06:32Ich hab da eine Frage, haben Sie zufällig vor 30 Jahren ein Kind zur Adoption freigegeben?
06:37Nein, ein Mädchen, sie ist nur auch alles, meine Adoptivschwester
06:41Nein, das ist aber schade, Frau Bernstein
06:44Möchten Sie jetzt noch ein Stück Apfelkuchen zu Ihrem Kaffee?
06:46Apfelkuchen wäre in der Tat nicht schlecht
06:50Aber selbst wenn Elsa durch den Autounfall und durch Bens Herzverstand traumatisiert wurde
06:55Warum ist das Trauma nicht schon längst wieder weg?
06:58Na ja, weil...
06:58Ich meine, er lebt doch und sie lebt
07:00Ich weiß es doch auch nicht, Lissi
07:03Elsa ist immer so stark
07:04Es war ein Schock für sie zu sehen, wie Ben fast gestorben wäre und sie nichts tun konnte
07:07Mag ja sein, aber dadurch erblindet man doch noch lange nicht
07:10Ja, ich bin auch kein Spezialist
07:13Aber ich weiß, dass es wieder Hoffnung gibt für Elsa
07:15Dann sprich doch mit ihr
07:18Ja
07:20Ich werde es erst nochmal mit Ben klären und noch einige Informationen sammeln
07:24Der Professor hat mir so ein Buch empfohlen, das wollte ich in der Bibliothek abholen
07:27Und die macht gleich zu, ich muss los
07:31Du hast mir einen gefallen und sprichst erstmal mit niemandem drüber
07:34Ach Quatsch, das überlasse ich dir
07:36Danke
07:39Viel Glück, Nina
07:48Der Kuchen ist von gestern
07:50Das macht doch nichts
07:51Die Küchenchefin in der Residenz Landhof sagt immer, dass Apfelkuchen und Eintopf besser werden, wenn sie einen Tag zum Reifen
07:57haben
07:57Ja, beim Eintopf, das würde ich unterschreiben
08:00Aber Apfelkuchen, ich glaube, das ist Geschmackssache
08:03Worüber haben Sie denn eben gesprochen?
08:06Ach, über gar nichts
08:10Ich dachte, ich hätte meinen Namen gehört
08:13Wir haben geübt
08:15Was denn geübt?
08:18Ähm, bedienen
08:19Also, ich habe Frau Landmann gezeigt, wie wir das so im Hotel machen
08:25Ja, und ich hoffe, Sie erwarten nicht von mir, dass ich das so exakt erledige
08:30Also, für mich war bis jetzt immer das Wichtigste, dass mein Essen gut schmeckt
08:34Und es ist mir egal, ob ich den Teller nur von links richtig hin oder rechts richtig
08:39Ach so, ja
08:41Ich sehe, dass Sie sich hervorragend ergänzen
08:44Ihre gute Küche, Frau Landmann und Frau Maywalds Qualitäten im Service
08:47Ja, es ist eigentlich schade, dass Sie als Servicekraft im Hotel arbeiten, Frau Maywald
08:53Na ja, früher war ich mal für das ganze Personal zuständig
08:57Da habe ich auch die Servicekräfte im Restaurant überwacht
08:59Und warum machen Sie das heute nicht mehr?
09:02Das ist eine lange Geschichte
09:04Und diese lange Geschichte wollen Sie mir lieber nicht erzählen?
09:08Lieber nicht
09:11Was auch immer es war
09:12Wir machen alle Fehler
09:13Und ich bin sicher, irgendwann bekommen Sie eine zweite Chance
09:17Tja
09:19Dann will ich Sie nicht länger stören
09:22Danke für den Kuchen
09:31Hat sie gemerkt, dass ich Sie die ganze Zeit angestarrt habe?
09:34Ach, Sie haben doch überhaupt nicht gestarrt
09:38Vielleicht nur ein ganz kleines bisschen
09:56So
09:58In zwei Tagen ist er wieder verheilt
10:01Okay
10:04Sag mal, bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?
10:09Elsa, du hast eine ganz wunderbare Party organisiert
10:12Aber du wirkst, du wirkst unzufrieden
10:17Äh, ich
10:19Ich ärgere mich nur über mich selbst
10:21Weil ich die Gläser umgestoßen habe
10:23Und dann habe ich mich noch geschnitten
10:25Ach, Elsa, Moment
10:26Das hatten wir doch schon
10:29So etwas passiert
10:31Es ist toll, wie du dich zurecht findest
10:35Wirklich, du machst das ganz wunderbar
10:38Wenn du das sagst
10:41Ich bin stolz auf dich
10:43Und du solltest nicht so hart zu dir sein
10:45Manchmal komme ich mir vor wie ein verdammter Idiot
10:49Elsa, das bist du nicht
10:53Aber du machst dir was vor
10:54Du liebst Nina
10:55Ja, richtig
10:55Aber ich kann sie nicht verlassen
10:57Nicht, solange sie blind ist
11:00Ich muss mich hinlegen
11:19Ach, Lissi und ihre Kaugummi
11:22Hallo Richard
11:24Wo kommst du denn her?
11:26Ach, ich hatte eben ein kleines Gespräch
11:27Mit Frau Landmann und Frau Maywald
11:29Aha, und warum ging es?
11:31Nichts Besonderes
11:32Es war auch nur ein Vorwand
11:33Um noch etwas von dem Apfelkuchen abzubekommen
11:37Du bist die Chefin, du brauchst keinen Vorwand
11:41Dein Telefon
11:43Ich weiß
11:44Ist bestimmt wichtig
11:46Wenn das wichtig ist, rufen sie nochmal an
11:49Dann geh schon ran
11:50Ein verpasster Anruf macht dich doch immer so nervös
11:54Wirklich?
11:55Natürlich
12:00Von Leiden
12:03Minertal Hofen
12:05Wie geht's dir?
12:06Was kann ich für dich tun?
12:07Das junge Glück
12:08So schnell kann es vergehen
12:12Spionieren Sie uns jetzt nach
12:13Ich wohne hier, falls Sie das vergessen haben
12:15Um das zu vergessen
12:17Fehlt mir leider Ihre Ignoranz
12:19Wie geistreich
12:20Kein Wunder, dass Richard so in Sie verliebt ist
12:22Geben Sie sich keine Mühe
12:24Sie können mich nicht verletzen
12:25Wer sagt denn, dass ich das will?
12:28Nichts lege mir ferner
12:29Und es wird Ihnen auch nicht gelingen
12:30Einen Keil zwischen Richard und mich zu treiben
12:33Ich weiß
12:34Schließlich kennen Sie sich ja schon seit über 30 Jahren
12:38Ach, äh
12:39Wussten Sie eigentlich, dass Richard und ich uns auch schon so lange kennen?
12:43Ich meine, gut kennen
12:47Er hat es Ihnen gar nicht gesagt
12:58Meinen Sie, Frau Bernstein hat uns geglaubt?
13:01Hm
13:02Jedenfalls würde sie nicht auf die Idee kommen
13:04Dass wir darüber geredet haben
13:06Ob Sie möglicherweise die Mutter Ihrer Schwester Nora ist, hm?
13:11Glauben Sie denn, dass sie es ist?
13:14Ich weiß nicht
13:16Mit sie so da saß, da sah sie Nora gar nicht mehr so ähnlich
13:21Ich meine, sie ist blond, aber das ist auch alles
13:23Ja, aber das reicht ja noch nicht als Hinweis
13:27Aber als sie davon gesprochen hat, dass jeder einmal Fehler macht
13:30Da hatte ich das Gefühl, sie spricht von sich und Werner Grafenberg
13:34Sie denken, ich habe mir das eingebildet
13:38Machen Sie sich keine Sorgen
13:41Gemeinsam werden wir Noras Mutter schon finden
13:44Ich weiß
13:45Aber zu dumm, dass ich bald wieder nach Hause muss
13:47Wenn ich jetzt mehr Zeit hätte, dann könnte ich vielleicht etwas herausfinden
13:51Und wenn Helena Bernstein Noras Mutter sein sollte
13:54Dann wird sie es bestimmt zugeben
13:56Sie macht einen ehrlichen Eindruck
13:57Sie ist eine anständige Frau
14:00Ja, und Werner Grafenberg ist ein anständiger Mann
14:02Ja, ja, ich weiß, worauf Sie hinaus wollen, Frau Maywald
14:05Aber die Hinweise reichen noch nicht
14:10Ich weiß
14:12Und morgen muss ich zurück ins Hotel
14:13Ja
14:15Es würde die Sache erleichtern, wenn Sie hierbleiben könnten
14:20Aber was soll ich machen?
14:22Ich möchte unbedingt in Noras Nähe bleiben
14:24Und ich bin auf den Job im Hotel angewiesen
14:25Ja, aber Sie tun doch auch hier alles für Ihre Schwester Nora
14:30Und was den Job angeht
14:32Mal sehen, was sich machen lässt
14:47Du musst die Kantenlänge nicht einzeln abmessen
14:50Augenmaß reicht
14:52Du wirst damit sagen, dass ich dir zu lange brauche
14:54Wenn du so weitermachst, dann stehen Birgit und Tobias in der Tür
14:57Und wir sind immer noch nicht fertig
14:59Bitte
15:00Wo soll das Ganze hin?
15:02Auf den Salat
15:03Auf den Salat
15:07So, dann kannst du dich gleich mit den Pilzen beschäftigen
15:10Bitte, bitte nicht diese Fitzelarbeit
15:12Das macht mich ganz nervös
15:13Weißt du, was dich nervös macht?
15:15Du wartest darauf, dass der Vertrag eintrifft
15:17Damit du ihn endlich unterschreiben kannst
15:23Merkt man das so deutlich?
15:24Wenn man so lange wie ich mit dir verheiratet ist, schon
15:29Was du, ich will endlich mein Verfahren ausprobieren können
15:32Und dazu brauche ich diese Brennöfen von Frau van Weiden
15:36Aber auf einen Tag mehr oder weniger kommt es doch jetzt auch nicht mehr an
15:40Im Gegenteil
15:41Nach gefüllten zehn Jahren Arbeit an diesem Projekt
15:44Da kommt es mir sogar auf jede Sekunde an
16:02Psychosomatische Blindheit
16:03Ich hätte gedacht, dass zu diesem Thema so viel geforscht worden ist
16:09Ich weiß gar nicht, warum wir nicht schon viel früher auf diesen Gedanken gekommen sind
16:15Oder wünsche ich mir nur, dass Elsa wieder sehen kann
16:17Damit Ben und ich endlich zusammenkommen können
16:22Elsa ist blind
16:24Alles, was dieses schreckliche Schicksal abwenden kann, ist gut für sie
16:32Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an
16:34Wenn ich Lissi jetzt sage, dass sie mit uns nach Südafrika geht
16:36Dann ist der ganze Effekt frutsch
16:38Ja, aber sie ist deine Freundin
16:39Und wenn ich Lissi wäre, dann würde ich wissen wollen, dass ich meine Zukunft im Ausland verbringen soll
16:42Wer verbringt seine Zukunft im Ausland?
16:44Na, Kolja, das weißt du doch
16:47Sag mal, hast du es einer Mama eigentlich schon erzählt?
16:50Nicht so genau
16:52Du hast es ihr nicht gesagt?
16:54Nee
16:56Ich glaube, du hast eben einen Wagen vorgefahren
16:59Ja, da sind sie
17:17Willkommen zu Hause
17:20Das gibt's doch nicht
17:22Ach, mein Großer
17:23Schön, dass du wieder da bist
17:24Das ist so eine Überraschung
17:26Ja, das ist mein Bruder Harald
17:27Mit seiner Frau Marianne
17:29Und das ist Birgit
17:29Hallo, Birgit
17:30Schön, dass wir uns endlich mal kennenlernen
17:32Ich freue mich sehr, hallo
17:33Hallo
17:34Freut mich, hallo, hallo
17:37Mein Gott, und so viel zu essen
17:39Hast du
17:42Doch, doch
17:43Eigentlich könnten wir uns duzen
17:44Ja, klar
17:44Wir gehören doch zur Familie, oder?
17:46Ja, sicher
17:46Gerne
17:46Ja, freut mich
17:48Dankeschön
17:50Danke
17:51Ähm
17:52Tobias hat auch gerade erzählt, ihr wollt ja vielleicht auch nach Falkenthal ziehen, ja?
17:56Ja, wahrscheinlich
17:57Ja, das ist doch wunderbar
17:59Habt ihr euch schon nach einer Wohnung umgeschaut?
18:02Die beiden wohnen selbstverständlich erst mal bei uns
18:06Ja, natürlich, natürlich
18:08Wo Lili jetzt nicht mehr da ist
18:11Also, herzlich willkommen in Falkenthal
18:15Dankeschön
18:17Zum Wohl
18:18Zum Wohl
18:48Nina, hallo
18:49Ben, hallo, ich bin's
18:50Kannst du reden?
18:53Ja
18:53Ja
18:54Was gibt es?
18:56Ja, ich hab mit einigen Experten telefoniert
18:57Und Bücher gewälzt
19:00Ben, es gibt Hoffnung für Elsa
19:02Aha
19:04Ja, ich habe sogar Berichte von ganz ähnlichen Fällen gefunden
19:08Was genau heißt das?
19:10Naja, das heißt, dass
19:11Dass Elsas Blindheit durchaus durch ein Trauma ausgelöst worden sein kann
19:15Man nennt das psychosomatische Blindheit
19:18Mhm
19:20Psychosomatische Blindheit
19:21Ja, vielleicht
19:22Vielleicht den Schock, dass du beinahe gestorben wärst
19:25Oder
19:28Ben, bist du noch dran?
19:29Ja, ja, ja, ja, ja, ich bin noch dran
19:31Ich, ja
19:31Ich hab nur nachgedacht, weil
19:34Es passt nicht zusammen
19:36Was meinst du?
19:38Naja, Elsa hatte dieses Hämatom
19:39Für mich ist es schwer vorstellbar
19:41Dass, dass ihre Blindheit jetzt nichts mehr damit zu tun haben soll
19:44Ja, schon, aber
19:45Aber die Ärzte haben keine organischen Ursachen gefunden
19:48Und irgendeinen Grund muss es doch geben, oder?
19:50Ja
19:51Ja, du
19:52Du hast recht
19:54Ich entschuldige, ich bin einfach ein bisschen durcheinander
19:57Warum?
19:58Ist irgendetwas passiert?
19:59Nein, nein, es ist nichts passiert
20:01Ich
20:02Elsa war nach der Party einfach erschöpft
20:04Und ich auch
20:06Nochmal stehe ich so etwas nicht durch
20:09Und du fehlst mir
20:12Sehr
20:13Du mir auch
20:14Bis morgen
20:15Ja, bis morgen
20:50Ja, bis morgen
21:15Essen Sie noch, Frau Bernstein?
21:16Danke
21:18Hat sie nicht geschmeckt?
21:21Ich habe keinen Appetit
21:25Was ist denn los?
21:28Ich hatte vorhin eine kurze Begegnung mit Annabelle
21:35Stimmt es, dass ihr mal eine Affäre hattet, als wir beide noch verheiratet waren?
21:44Ja, das ist richtig
21:46Und
21:47Wann wolltest du mich davon in Kenntnis setzen?
21:51Es schien mir nicht wichtig genug, daraus eine große Sache zu machen
21:53Außerdem ist es Ewigkeit näher
21:55Es ist doch egal, wie lange es her ist
21:56Schließlich hast du sie später geheiratet
21:59Dass wir geheiratet haben, hat doch nichts mit unserer Affäre von damals zu tun
22:02Annabelle sieht das offenbar etwas anders
22:05Ja, was spielt das für eine Rolle?
22:07Was Annabelle betrifft, sollten wir wirklich keine Geheimnisse voreinander haben
22:12Okay
22:15Aber ich habe das nicht bewusst von dir beheimlicht
22:20Du warst damals auch kein Kind von Traurigkeit?
22:22Ach ja, das ist wohl richtig
22:24Unsere Ehe war ja recht offen
22:28Ja, das war sie wohl
22:30Sag mal, dir ist schon klar, dass dir das Annabelle nur erzählt hat, um uns auseinander zu bringen?
22:38Ich finde es eigentlich schmeichelhaft, dass du heute eifersüchtig auf einer Affäre von vor über 30 Jahren bist
22:43Eifersüchtig? Ich? Auf Annabelle?
22:47Rechartig, bitte dich
22:50Nicht? Es schien mir so
22:51Ja, Unsinn
22:52Ich hätte es nur lieber von dir erfahren
22:56Ja, das verstehe ich doch
23:00Aber du hast mir auch nicht jede deiner Affären erzählt
23:02Ja, soll ich dir eine Liste machen?
23:04Eine Liste? Nein, lieber nicht
23:08Wollen wir die Vergangenheit ruhen lassen?
23:15Einverstanden
23:17Okay
23:18Möchtest du jetzt was essen?
23:21Ja, natürlich weiß ich, dass Marianne und Harald zur Familie gehören
23:25Aber findest du nicht, dass es hier langsam ein bisschen engfört?
23:28Das ist ja nur Übergangsweise
23:29Guten Abend noch
23:30Ich übernachte bei Lissi
23:32Ja
23:32Ja, tschüss, bis morgen
23:33Tschüss
23:35Also ich finde, du hättest ja wenigstens mal mit mir reden können
23:38Ich weiß, es tut mir auch leid, aber es war ja auch lange nicht klar, ob Harald und Marianne wirklich
23:43hierbleiben
23:48Also gut, dann schlage ich vor
23:52Also ich schlage vor, wir quartieren Erik zu Kolja um und die beiden schlafen dann eben in Eriks Zimmer
23:58Ja, aber so ist es ja im Moment
23:59Aber wenn Kolja weg ist, dann können die beiden ja in sein Zimmer, ne?
24:03Was soll denn das heißen?
24:06Wenn Kolja weg ist?
24:10Also
24:12Kolja hat ein Angebot von Daniel in Südafrika zu arbeiten
24:18Ja, und er hat sich entschlossen, das Angebot anzunehmen
24:43Oh Gott
24:57Ich seh was
25:05Ich seh meine Hände
25:15Ich kann meine Hände sehen
25:44Hey Kolja
25:45Tobias
25:47Ich lasse euch zweimal besser leiden
25:56Rosa
25:56Was ist denn los?
25:58Ich glaube, wir zwei müssen uns mal unterhalten
26:02Wieso?
26:07Tobias hat mir gerade gesagt, dass du dein Zimmer freifest
26:12Ja
26:13Ich wollte es dir sagen, aber für heute waren so viele Leute drin und das
26:18Mama, weinst du?
26:20Nein
26:20Oh Mama, aber es ist doch nicht für immer
26:27Weiß ich doch
26:28Ich wünsch dir doch auch Glück
26:31Oh, ich war doch nicht heute Abend
26:35Weißt du, vielleicht kannst du es nicht verstehen, aber
26:40Gerade warst du noch mein Baby
26:42Jetzt übertreibst du aber
26:43Ja
26:44Natürlich
26:46Ich gehe so gehst du bis ans andere Ende der Welt
26:50Südafrika
26:50Ja, aber weißt du, wir können uns im Urlaub sehen
26:55Mama
26:57Freust du dich denn gar nicht für mich
26:59Ich meine, nichts gegen Falkenthal, aber
27:02Das Angebot von Daniel ist, das ermöglicht mir eine ganz neue Perspektive
27:06Ach ja, Entschuldige
27:09Was bin ich für eine schlechte Mutter
27:10Ich
27:11Ich sollte es dir nicht so schwer machen
27:13Nein, es ist nicht so schwer
27:18Ach so
27:19Es ist nicht so schwer
27:22Dann steckt eine Frau dahinter
27:25Also, wie heißt sie?
27:27Na los, wie heißt sie?
27:28Na?
27:29Ja, Kate
27:30Aber wir waren nur einen Abend zusammen aus
27:33Und wahrscheinlich kommen Erik und Lizzie mit
27:35Tschü
27:44Ben
27:50Ben
28:08Ich bin so froh, dass es endlich wieder Hoffnung gibt
28:13Schlaf schön
28:16Nina
28:19I
28:19Ich bin so froh
28:55Heute bekommst du etwas Feines.
28:58Was ganz Feines.
29:08Darf ich mal?
29:10Was bitte?
29:12Den Volken füttern.
29:14Er darf nur von seiner Bezugsperson gefüttert werden.
29:17Kann ich ihm sonst irgendwie helfen?
29:20Sie hatten offenbar recht, was Ihre gemeinsame Vergangenheit mit Richard betrifft.
29:24Haben Sie daran gezweifelt?
29:25Eigentlich nicht.
29:27Richard und ich haben damals eine unkonventionelle Ehe geführt.
29:31Jeder durfte machen, was er wollte.
29:33Wie fortschrittlich.
29:34Ich bin, was Eheversprechen angeht, eher konservativ.
29:38Aber offensichtlich hat sie das damals nicht daran gehindert, Richards Maitresse zu sein.
29:45Wir alle machen Fehler, wenn wir jung sind.
29:48Ja, das verstehe ich vollkommen.
29:50Für eine Sekretärin muss es sehr aufregend sein, eine Affäre mit einem so wichtigen Mann zu haben.
29:56Sie war noch Sekretärin, oder nicht?
29:58Nicht jeder wurde mit einem goldenen Löffel im Mund geboren.
30:01Da haben Sie recht.
30:03Man kann sich seine Herkunft nicht aussuchen.
30:25Guten Morgen.
30:27Guten Morgen.
30:28Ah, gut, dass du kommst.
30:31Guten Morgen.
30:34Frau Landmann hat mir gerade einen interessanten Vorschlag gemacht.
30:37Worum geht's?
30:39Herr von Weiden hat mir erzählt, dass Sie eine weitere Hausangestellte suchen.
30:43Aha, und da brauchst du meine Hilfe, um das zu entscheiden?
30:46Frau Landmann dachte an eine Luisa Maywald.
30:49Ich glaube, ihr kennt euch schon.
30:50Ja, sie hat doch einen sehr netten Eindruck gemacht.
30:52Dann macht es dir also nichts aus, dass wir jemanden aus einem Royal Saffir Hotel abwerben?
30:58Haben Sie denn schon mit Frau Maywald darüber gesprochen?
31:00Ja, äh, sie würde gerne nach Falkenthal ziehen.
31:04Aus familiären Gründen.
31:07Aber ohne Aussicht auf eine Anstellung kann sie sich das natürlich nicht leisten.
31:12Also ich denke, sie ist für diese Stelle genau richtig.
31:16Sie hat alle notwendigen Qualifikationen, ist freundlich und zuvorkommend.
31:20Außerdem denke ich, dass sie in ihrer Position als Servicekraft in ihrem Hotel etwas unterfordert ist.
31:28Also an mir soll's nicht liegen.
31:29Wenn Frau Maywald will, kann sie gerne hier anfangen.
31:31Das freut mich.
31:32Wann kann ich sie Ihnen vorstellen?
31:34Also das wird nicht nötig sein.
31:35Wenn Sie sagen, Frau Maywald ist die Richtige, dann ist es okay, oder?
31:38Mhm.
31:39Sie ist die Richtige.
31:40Davon bin ich vollkommen überzeugt.
31:42Ja, wunderbar.
31:44Es wäre doch schön, wenn Sie in Falkenthal bleiben könnten.
31:47Ja.
31:47Aber ich weiß nicht, ob Frau Bernstein so begeistert wäre, wenn ich im Royal Saphir Hotel aufhöre.
31:53Ja, so weit ich weiß, mischt sich Frau Bernstein nicht in die Tagesgeschäfte ihrer Hotels ein.
31:57Ich würde wirklich gerne hier arbeiten.
32:01Ich hoffe, Falkenthal bringt Ihnen Glück.
32:03Das hoffe ich auch.
32:05Warum sind Sie hier?
32:07Ist es als Fotojournalistin nicht besser, in einer Großstadt zu leben?
32:11Ja.
32:12Ja, das ist es eigentlich.
32:15Sie wollen nicht darüber sprechen?
32:17Doch, doch.
32:18Nein, also...
32:20Ich hatte eigentlich gar nicht vor, so lange in Falkenthal zu bleiben.
32:24Nur...
32:24Na ja, dann habe ich mich verliebt und...
32:27Ich wusste gar nicht, dass Sie eine Beziehung haben.
32:31Ja, wir...
32:32Wir sind auch nicht mehr zusammen.
32:34Also...
32:35Das ist ein bisschen kompliziert.
32:37Aber Sie lieben ihn sehr.
32:41Ja, haben Sie eigentlich jemanden?
32:43Nein.
32:44Der Richtige ist mir irgendwie noch nicht über den Weg gelaufen.
32:47Wer weiß.
32:49Vielleicht finden Sie ihn ja auch in Falkenthal.
32:54Die große Liebe, Erik.
32:56Ich weiß nicht.
32:57Aber ihr versteht euch doch so gut.
32:59Ja.
33:00Schon, aber mir eben auch nicht.
33:03Das heißt, ihr mögt euch und...
33:05Ihr schlaft miteinander.
33:06Und das ist alles?
33:07Ja.
33:09Jetzt brauchst du mich gar nicht so schockiert anzugucken.
33:12Nein, das tue ich auch nicht.
33:13Ich...
33:13Ich weiß nicht, ich könnte das nicht.
33:16Willst du mir jetzt schlechtes Gewissen machen, oder was?
33:18Nein, aber...
33:20Wie sieht denn zum Beispiel für dich die große Liebe aus?
33:25Nora sagt immer, dass ich so wählerisch bin.
33:27Aber ist es nicht besser, zu warten, bis man jemanden gefunden hat, den man wirklich liebt?
33:31Ja, das glaube ich auch.
33:33Alle meine Freundinnen machen sich ständig Sorgen, ob sie den Richtigen noch finden.
33:37Ich nicht.
33:38Ich spüre einfach, dass er irgendwo da draußen ist.
33:41Und irgendwann werde ich ihm begegnen, da bin ich mir ganz sicher.
33:55Was müsste Erik denn tun, um deine große Liebe werden zu können?
34:01Sag mal, Lissi, hörst du mir überhaupt zu?
34:07Verstehe.
34:11Wer ist das denn?
34:13Keine Ahnung.
34:16Aber ein bisschen neidisch bin ich schon, dass Sie Ihren Traummann gefunden haben.
34:21Naja.
34:23Ihn zu finden reicht nur leider nicht.
34:26Danach wird's meistens richtig kompliziert.
34:29Ja.
34:30Aber wo Liebe ist, ist doch ein Weg.
34:59Eva?
35:01Hallo.
35:02Nein.
35:03Da suche ich Eva.
35:04Und wen finde ich?
35:05Dich.
35:06Seit wann bist du dann wieder hier?
35:07Seit gestern Abend.
35:08Und?
35:08Moment, wie geht's dir?
35:09Sehr gut.
35:10Und deiner Tante?
35:11Naja, so einigermaßen.
35:13Sag mal, und warum hat mich keiner angerufen, dass du kommst?
35:15Weil du mich zu erreichen hast.
35:17Ja, ich...
35:18Ich war ein bisschen beschäftigt gestern.
35:21Ach so.
35:22Moment denn, erzähl doch mal.
35:24Birgit, das ist eine lange Geschichte.
35:27Ich liebe lange Geschichten.
35:29Tee oder Kaffee?
35:30Tee.
35:31Ben?
35:31Und Elsa.
35:57Ben?
35:58Ben, bist du...
36:06Oh Gott.
36:11Es ist kein Traum.
36:14Ihr habt jetzt also eine Affäre?
36:18Und Hagen hat euch fast erwischt?
36:23Das ist sicher nicht leicht für euch.
36:27Es ist grauenvoll, Birgit.
36:33Aber...
36:33Aber naja, gleichzeitig...
36:37Gleichzeitig ist es auch wunderschön.
36:41Wenn ich mit Ben zusammen bin, dann...
36:46Dann weiß ich, wo mein Platz auf dieser Erde ist.
36:53Weißt du, Nina...
36:55Was ich jetzt sage, das ist bestimmt nicht ein älterer Sinne.
37:00Aber...
37:01Ich finde es richtig, was ihr tut.
37:04Deine Liebe zu Ben...
37:06Das ist was ganz Besonderes.
37:09Was Kostbares, was Großes.
37:11Das darf man nicht verschwenden.
37:15Ja.
37:18Ja, das glaube ich auch.
37:21Aber trotzdem, wir...
37:24Wir versuchen dagegen anzukämpfen.
37:26Wir versuchen es wirklich.
37:28Weil...
37:29Elsa ist jetzt einfach erst mal wichtiger.
37:31Sie muss gesund werden und...
37:34Und es gibt auch Hoffnung für Elsa.
37:36Also es könnte sein, dass Elsas Blindheit psychosomatisch bedingt ist.
37:39Und dass sie bald wieder sehen kann.
38:01Ich glaube nur...
38:04Bis dahin ist es noch ein ziemlich langer Weg.
38:23Frau Landmann, ich habe mir schon Sorgen gemacht.
38:26Ach...
38:26Ich habe nur schnell noch etwas besorgt.
38:30Und Herr von Weiden?
38:32Was hat er gesagt?
38:33Kann ich anfangen?
38:36Ja, also...
38:37Das ist schon eine komplizierte Sache.
38:41Ja, Herr von Weiden möchte ungern eine so gute Kraft bei Helena abwerben.
38:47Und wenn ich nochmal mit ihm spreche?
38:48Oder mit Frau Bernstein?
38:50Oder wenn ich einen Ersatz für meine Stelle im Hotel finde?
38:53Ja, nun, immer langsam.
38:55Sehen Sie sich das erst mal an, was ich besorgt habe.
39:01Vielen Dank.
39:03Das ist sehr nett.
39:05Das wird mich immer an Feitenteil erinnern.
39:07Es soll Sie nicht erinnern.
39:09Das ist mein Einstandsgeschenk.
39:14Heißt das?
39:14Ja, das heißt, Sie haben die Stelle, wenn Sie sie wollen.
39:18Natürlich will ich.
39:21Wow, das...
39:23Vielen Dank, Frau Landmann.
39:26Willkommen im Gutshaus.
39:28Ich heiße Eva.
39:29Ich heiße Luisa.
39:32Danke, Eva.
39:38Hallo, ihr zwei.
39:39Na, wie war euer Morgen-Speziergang?
39:41Toll.
39:42Feitenteil ist wirklich wunderschön, aber...
39:44Was denn aber?
39:46Wenn man so einen Nervenbündel von Mann neben sich hat, dann kann man es auch nicht so richtig genießen.
39:51Jetzt übertreibst du wieder mal, ne?
39:54Er hat den Vertrag bekommen und möchte am liebsten gleich zu Frau von Weiden laufen, um ihn zu unterschreiben.
39:59Ach was.
40:00Wir werden also Kollegen.
40:02Tobias hat mir schon erzählt, dass du die Sekretärin von Frau von Weiden bist.
40:07Sag mal, ist sie wirklich so schlimm, wie alle sagen?
40:10Ja, das ist sie.
40:11Oh Gott.
40:12Dann solltest du sie ruhig noch ein bisschen zappeln lassen.
40:16Ich habe keine Lust zu pokern.
40:18Es geht mir rein um die Formel und ich...
40:21Ich brauche diese Brennöfen, um sie auszuprobieren.
40:24Um was für eine Formel geht es dir eigentlich?
40:26Ein Katalysator und wenn alles klappt, kann ich die Brennzeiten um die Hälfte reduzieren.
40:30Wow.
40:32Na, so eine Erfindung ist doch ein Vermögen wert.
40:34Deshalb möchte ich auch nicht, dass du dich unter Wert verkaufst.
40:37Na ihr?
40:38Streitet ihr etwa?
40:39Simon, endlich!
40:40Hallo.
40:40Hallo, Mutter.
40:41Oh, mein Schatz.
40:42Hallo, Vater.
40:43Hallo.
40:43Du hast ja ganz feuchte Haare.
40:45Du, ich bin bei der Herfahrt an einem richtig schönen See vorbeigekommen und da konnte ich einfach nicht widerstehen.
40:50Hallo.
40:52Simon Becker.
40:53Sie müssen Birgit sein.
40:55Ja, freut mich.
40:57Hallo.
41:03Also Sie sagen, dass das kein vorübergehendes Phänomen sein kann.
41:09Ja.
41:09Das heißt, dass ich wieder geheilt bin.
41:13Ja.
41:14Aber das ist ja fantastisch.
41:17Okay.
41:18Vielen Dank.
41:19Ja, auf Wiederhören.
41:22Morgen.
41:24Morgen.
41:25Mit wem hast du telefoniert?
41:27Mit Herrn Dr. Bärwald.
41:30Möchtest du dich nochmal untersuchen lassen?
41:33Nein, ich bin...
41:36Aber du machst dir was vor.
41:37Du liebst Nina.
41:38Ja, richtig.
41:39Aber ich kann sie nicht verlassen.
41:40Nicht, solange sie blind ist.
41:44Er sagt, es hat keinen Sinn.
41:48Ich werde nie wieder sehen können.
41:54Können Sie mir erklären, warum von diesem Telefon hier die Entführerin ihrer Stieftochter angerufen wurde?
42:01Es könnte sein, dass deine Blindheit psychosomatische Ursachen hat.
42:08Psychosomatisch?
42:09Also ihr meint, dass ich mir das alles nur einbildere?
42:12Nein, natürlich nicht.
42:15Du kannst ja tatsächlich nichts sehen.
42:17Richtig.
42:18Kann ich auch nicht.
42:19Ich bin ja auch nicht.
42:22Ja, ich bin eine Er war.
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