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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00Ich wollte mich nur von Ihnen verabschieden.
00:03Vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Es hat mich wirklich sehr gefreut.
00:05Mich auch. Und wie gesagt, Sie sind jederzeit in Falkenthal willkommen.
00:10Schade, dass Sie Werner nicht mehr kennengelernt haben.
00:14Ich bin mir sicher, Sie hätten ihn sehr gemocht.
00:19Frau Landmann, es tut mir leid, aber ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor.
00:23Was denn für Missverständnis?
00:26Darf ich Ihnen Nora vorstellen, meine Adoptivschwester?
00:30Das Baby auf dem Foto, das bin nicht ich, sondern Nora.
00:34Sie ist die Tochter von Werner Grafenberg.
00:46Hey, what you looking for?
00:51No one has the answer.
00:55They just want more.
00:59Hey, who's gonna make it right?
01:07This could be the first day of my life.
01:14Also, Sie singt nicht das Kind auf dem Foto?
01:17Meine liebe Schwester hat sich in Dinge gemischt, die Sie nichts angehen, aus welchen Gründen auch immer.
01:21Nora, bitte.
01:22Tja, Ihr Weg war leider umsonst.
01:23Das verstehe ich nicht.
01:25Das ist ja nun wirklich einfach.
01:26Meine leiblichen Eltern wollten nichts von mir wissen.
01:29Deshalb haben Sie mich schließlich weggegeben.
01:30Das weißt du doch überhaupt nicht.
01:32Und die Neugier meiner Erzeuger hält sich offensichtlich immer noch an Grenzen.
01:34Sonst hätten Sie ja nicht Ihre...
01:37Was denn eigentlich geschickt?
01:39Das könnte ich Ihnen ja erklären.
01:40Danke, kein Bedarf.
01:42Bevor Sie sich hier weiter irgendwelche Schwachheiten einbilden,
01:45ich will überhaupt nicht wissen, wer meine Eltern waren.
01:47Aber...
01:47Es interessiert mich nicht.
01:49Und jetzt stehen Sie mir nicht länger in der Zeit.
02:14Ich finde den Kurs wirklich sehr hilfreich.
02:17Und mit den Tipps kann ich eine Menge anfangen.
02:20Ja.
02:22Weißt du was?
02:24Wenn du willst, markieren wir gleich alle deine Klamotten.
02:27Dann kannst du sie immer auseinanderhalten.
02:29In meinem Kleiderschrank komme ich gerade noch zurecht.
02:33Wie du meinst.
02:35Ben, ich habe mir was überlegt, ja?
02:38Ich würde gern wieder arbeiten gehen.
02:41Ja, schließlich kann ich ja hier nicht ewig rumsitzen.
02:45Wie, du willst wieder arbeiten gehen?
02:47Das klingt ja jetzt nicht gerade begeistert.
02:49Meinst du, ich schaffe das nicht?
02:50Doch.
02:51Doch, doch, doch.
02:52Natürlich.
02:53Ich meine, natürlich schaffst du das.
02:55Ja, ich bin immer noch in der Manufaktur angestellt.
02:58Ja.
02:58Und telefonieren kann man auch, wenn man nichts sieht.
03:00Die Situation ist in der Manufaktur halt im Moment etwas schwierig.
03:03Ah, und da stört eine Blinde natürlich, klar.
03:07Elsa, nein.
03:08Bitte.
03:09Ich will nur sagen, dass die meisten Mitarbeiter oder alle Mitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt
03:13sind.
03:15Niemand weiß, wie lange das noch so geht.
03:17Meinst du, ich kann damit nicht umgehen?
03:19Nein, das meine ich nicht.
03:20Ich will...
03:21Momentan ist es wirklich ein bisschen schwierig in der Manufaktur und Annabelle van Weyden
03:25möchte man wirklich nicht über den Weg laufen.
03:27Dann werde ich mir eben was anderes überlegen.
03:30Jetzt gehe ich ins Bett.
03:31Gute Nacht.
03:32Ich schaffe das schon.
03:33Danke.
03:36Bis morgen.
03:48Was ist?
03:50Kann es sein, dass du so komisch bist, weil du Nina getroffen hast?
03:54Ja, Maike, wir sind nun zufällig über den Weg gelaufen.
03:56Und du hast Elsa nichts davon gesagt.
03:58Bitte, Maike.
04:00Nina und ich, das ist etwas ganz Besonderes, etwas Eigenes.
04:03Das ändert aber nichts an meiner Beziehung zu Elsa.
04:07Sie ist meine Frau, ich bin für Sie da, Herr Gott.
04:19Sokrates hat sich als echter Glücksbringer erwiesen.
04:23Ohne ihn hätten Ben und ich niemals diese schönen Stunden am See verbracht.
04:27Ich wünschte, es könnte immer so sein wie heute Nachmittag.
04:32Aber ich weiß, dass Ben zu Elsa gehört.
04:34Und darum kann es zwischen uns nicht mehr geben.
04:37Ich weiß, dass du dich auch mal wieder bei mir meldest.
05:00Ich weiß, dass du dich auch mal wieder bei mir meldest.
05:07Ja, natürlich komme ich.
05:09Ist doch klar.
05:15Ja, das stimmt. Ben hat übermorgen Geburtstag, ja.
05:20Natürlich würde er sich freuen, wenn du ihm was schenkst.
05:26Aber jetzt erzähl doch mal was von dir. Wie geht es dir überhaupt?
05:28Was hast du die letzten Tage so gemacht?
05:29Und wie läuft er in der Schule?
05:41Wie läuft er in der Schule?
05:49Genau so eine Situation wollte ich vermeiden.
05:52Tut mir leid.
05:54Ich hatte mich so gefreut, dass Sie die Tochter von Werner Grafenberg sind.
05:59Ich war mir sicher, dass Nora mehr über ihre wahren Eltern erfahren will.
06:02Naja, sonst hätten sie die Suche ja auch gar nicht angefangen.
06:06Ein Wunder, dass es überhaupt funktioniert hat.
06:10Ich weiß jetzt wenigstens, wozu Internet gut ist.
06:15Meine Eltern dachten, dass sie keine leiblichen Kinder bekommen können.
06:19Die Ärzte hatten jede Hoffnung aufgegeben.
06:21Sie waren sehr froh, als sie Nora adoptieren konnten.
06:24Und kurz nachdem sie zu ihnen gekommen war, wurde meine Mutter doch noch schwanger.
06:28Mit ihnen?
06:29Meine Mutter hat mir viel erzählt aus dieser Zeit.
06:32Nora war noch ganz klein und konnte eigentlich noch gar nicht richtig laufen.
06:35Aber sie hat sich wohl vom ersten Augenblick an zurückgesetzt gefühlt.
06:38Warum? Gab es dafür irgendeinen Anlass?
06:40Nein. Überhaupt nicht. Meine Eltern haben keinen Unterschied gemacht zwischen uns.
06:45Aber Nora war immer eifersüchtig auf mich.
06:48Deshalb war ich ja auch so vorsichtig und wollte sie erst mal kennenlernen.
06:51Ja, das ist doch auch in Ordnung.
06:53Ich wollte auf keinen Fall falsche Hoffnungen wecken.
06:56Das habe ich doch auch so gemacht.
06:57Ich wollte doch auch erst sehen, wer sich da gemeldet hat.
07:02Und? Sind Sie jetzt enttäuscht?
07:04Im Gegenteil. Ich bin sehr froh, Sie kennengelernt zu haben, Luisa.
07:18Vielleicht hätte doch lieber Katharina was essen machen sollen.
07:22Das ist doch ein paar Kartoffeln schälen, das schaffen wir doch spielend.
07:25Oder kocht man die vorher?
07:27Wenn deine Angestellten dich so sehen könnten.
07:30Richard von Weiden scheitert an Bratkartoffeln mit Spiegelein.
07:34Dann probier du's doch.
07:36Nicht, wenn wir tatsächlich was essen wollen.
07:41Komm her. Stärk dich erst einmal richtig.
07:53Voll züglich.
07:56Vielleicht sollte ich doch lieber Spaghetti mit Tomatensauce kochen.
08:00So wie damals, als ich das erste Mal bei dir übernachtet habe?
08:04Du erinnerst dich daran?
08:06Die Nudeln waren zerkocht und die Soße kam aus der Dose.
08:10Mhm.
08:11Aber gegessen hast du sie trotzdem.
08:13Du hattest damals so eine Art.
08:17Mhm.
08:17Du hättest mir alles vorsetzen können.
08:19Vielleicht klappt das ja heute auch, ne?
08:21Ja, probier's doch mal.
08:24Kacken.
08:25Mhm.
08:33Es ist sehr gut.
08:37Mhm.
08:39Köstlich.
08:45Es ist sicher schlimm zu glauben, dass man nicht dazugehört.
08:50Es muss ihre Schwester Nora sehr verletzt haben,
08:52dass sie von den leiblichen Eltern zur Adoption freigegeben wurde.
08:56Sie hat nie darüber geredet.
08:58Aber sie hat das Gefühl, dass sie nie gewollt war.
09:01Und ich versteh das einfach nicht.
09:03Ich meine, Werner, also Noras Vater, Herr Grafenberg,
09:07das passt überhaupt nicht zu ihm.
09:10Für ihn war die Familie immer das Wichtigste.
09:13Hat er Kinder?
09:14Ja, zwei Söhne.
09:16Philipp und Friedrich und zwei Enkel.
09:19Vielleicht hat es dann was mit der Mutter zu tun.
09:21Das würde auch erklären,
09:22warum der Kopf der Frau auf dem Foto abgeschnitten ist.
09:26Und was ist mit Ihren Eltern?
09:27Haben Sie schon mal mit denen darüber geredet?
09:29Sie sind vor vielen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
09:32Ich war damals 17.
09:33Oh, es tut mir leid. Entschuldigung.
09:36Es war eine schreckliche Zeit.
09:38Und Nora hat den Boden komplett oder den Füßen verloren.
09:41Und es hat mich viel Kraft gekostet,
09:42sie zu überzeugen, ihre Ausbildung zu Ende zu machen.
09:45Kurz später habe ich dann auch eine Ausbildung angefangen.
09:47In dem gleichen Hotel wie Sie.
09:50Und Ihre Eltern haben mit Nora nie über ihre Adoption gesprochen?
09:54Sie wussten ja selbst nicht,
09:56wer die leiblichen Eltern von Nora sind.
09:58Es war eine anonyme Adoption.
09:59Ja.
10:00Dieses Kettchen hier und das Foto ist das Einzige,
10:02was Noras Mutter ihrem Kind mitgegeben hat.
10:05Vielleicht will Ihre Schwester eines Tages doch mehr erfahren.
10:10So wie ich sie kenne, eher nicht.
10:12Ich finde das so schön, wie Sie sich um Ihre Schwester kümmern.
10:15Also ich wüsste nicht, ob ich die Geduld hätte,
10:18wenn Nora meine Schwester wäre.
10:20Sie kann wirklich sehr nett sein.
10:21Ja, einmal im Jahr zu Weihnachten.
10:23Und zu Ostern.
10:26Ich würde so gerne noch ein bisschen mit Ihnen plaudern,
10:29aber ich muss zurück nach Falkenthal.
10:31Ach, wie schade.
10:32Aber bestimmt wartet Ihre Familie auf Sie.
10:34Nein, ich wohne bei Freunden.
10:36Das ist sozusagen meine Wahlfamilie.
10:39Das hört sich schön an.
10:40Ja, vielleicht lernen Sie sie ja eines Tages kennen.
10:43Ja, warum nicht?
10:45Ja, ich meine, wie gesagt,
10:47ich freue mich jederzeit auf einen Besuch von Ihnen.
10:50Ja, ich fühlte nicht.
10:53Ja, ich wohne bei Freunden.
11:08Ja, ich wohne bei Freunden.
11:26Du, wenn du die Gartenzeitschrift suchst, sie ist übrigens hier.
11:30Also, eigentlich suche ich eher Tobias.
11:33Entschuldige, ich habe sie verwechselt.
11:35Problem. Harald Becker, der Bruder von Tobias.
11:37Kolja Hertel, hallo.
11:39Hey, unser Afrikaner ist wieder da. Kolja.
11:42Habt ihr schon bekannt gemacht, dass es mein Bruder...
11:45Ja, ja, ja.
11:46Ich bin Marianne, Haralds Frau.
11:48Kolja, hallo.
11:49Hallo.
11:49Sag mal, sag, wann bist du denn zurück? Hätte ich doch abgeholt.
11:52Geht's jetzt sicher.
11:57Jetzt erzähl schon, wie war's.
11:59Ach, es war fantastisch. Ich meine, die Leute sind unglaublich freundlich.
12:02Das habe ich noch nie erlebt. Und das Land. Ich meine, du kennst ja Südafrika.
12:05Tja, ich erinnere mich immer wieder sehr gerne an dieses Land.
12:09Und ich soll euch ganz herzlich von Julia und Daniel grüßen. Und von Masika natürlich auch.
12:13Danke.
12:14Koljas ehemalige Chef Daniel und seine Frau Julia haben in Südafrika eine Werkstatt zur Hörstellung
12:19von Porzellan aufgebaut. Und Kolja hat die beiden dort besucht.
12:22Dann warst du also du... Also, waren sie?
12:24Nein, nein, du ist schon in Ordnung. Kolja.
12:26Okay, das Gleiche gilt auch für dich, Harald.
12:28Und Marianne.
12:30Dann hast du dort also Urlaub gemacht?
12:31Nicht direkt. Daniel hatte mich eingeladen, weil er mir ein Jobangebot gemacht hat.
12:35Wie in seinem Hilfsprojekt?
12:37Daniel ist ein wichtiger Mitarbeiter ausgefallen und er braucht jemanden, der die Leute vor Ort
12:41anleitet und neue Produktlinien entwickeln kann.
12:43Das ist doch großartig.
12:45Ja, es ist fantastisch, aber ich... Ich habe mich noch nicht entschieden. Ich weiß es nicht.
12:49Ja, du musstest ja auch nicht gleich übers Knie brechen.
12:51Jetzt essen wir erst mal was. Du hast bestimmt Hunger, hm?
12:53Das geht so. Ich bin... Ich bin eigentlich ziemlich müde.
12:56Was gibt es denn hier Neues?
12:57Ja, nichts Besonderes. Also...
13:00Birgit ist noch bei ihrer Tante. Ja.
13:02Ja, und Marianne und Harald sind zu Besuch.
13:04Ja, freut mich.
13:07Na gut, dann werde ich mich jetzt mal hinhauen gehen.
13:11Ja, wir sehen uns morgen.
13:12Ja, bis morgen. Schlaf.
13:13Ciao.
13:13Ciao.
13:14Ciao.
13:41Morgen. Du bist ja schon wach.
13:43Ja, ich bin heute schon früh aufgewacht. Und da habe ich mir gedacht, ich nutze einfach
13:48die Zeit und mache mich mal wieder richtig schön. Na, du sagst ja gar nichts.
13:54Ähm, rosa Blümchen zu schwarzer Gardine.
13:58Ach, das ist die schwarze Bluse?
14:00Aha.
14:02Naja, das kann ja mal passieren.
14:04Ja, findest du?
14:06Naja, dass du Farben und Muster nicht auseinanderhalten kannst, das... Elsa...
14:09Und ich dachte schon, dass ich blind bin.
14:13Elsa, hör mal zu. Was hältst du davon, wenn wir...
14:17Wenn wir jetzt Ben damit Knoten an deine Sachen machen?
14:20Ja.
14:22Komm, ich helf dir.
14:25Danke.
14:28Ben.
14:31Weißt du, was ich mir wünschen würde?
14:34Dass du mich nicht so sehr als Behinderte behandelst, sondern vielmehr...
14:38...als Frau.
14:40Als deine Frau.
14:46Ich geh schon mal.
15:05Hat sich Ben Petersen eigentlich schon bei dir gemeldet?
15:08Bis jetzt noch nicht.
15:09Ich hatte ja auch gehofft, dass es schneller geht.
15:11Halt, Ben ist zuverlässig, hab Geduld.
15:13Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommst du nicht drauf an.
15:16Also so allmählich kommt es auf jeden Tag an.
15:20Wir haben seit Monaten nur Ausgaben und keine Einnahmen.
15:24Mit ein bisschen Geld kann ich euch schon über die Runden helfen.
15:27Nein, nein.
15:27Das kommt überhaupt nicht in Frage.
15:29Das schaffen wir schon.
15:33Morgen.
15:34Hey, heute.
15:35Morgen.
15:36Guten Morgen.
15:37Kaffee oder Tee?
15:38Äh, Kaffee bitte.
15:39Was hat euch eigentlich nach Falkenthal verschlagen?
15:42Harald ist dabei, ein Verfahren zu entwickeln,
15:44bei dem die Brennzeit bei der Porzellanherstellung
15:47drastisch verkürzt werden könnte.
15:48Das klingt ja aufregend.
15:52Vielleicht sollte ich ein persönliches Gespräch mit Frau van Beiden führen,
15:54wo sie doch da drüben wohnt.
15:57Wie, du willst?
15:57Freiwillig in die Höhle der Löwin?
16:00Mensch, hab ich mich doch nicht verhört.
16:01Du bist wieder da, Alter.
16:02Ah, Lannu.
16:04Ich glaube, Erik und Kolje haben sich einiges zu erzählen.
16:07Bleibt das Hitschen, wir wollen ein bisschen holen oder so.
16:09Ich hab sowieso noch eine Menge zu arbeiten.
16:11Und du wolltest mir den See zeigen.
16:13Genau.
16:13Also bis später, Jungs.
16:14Bis später.
16:16Tschüss.
16:17Ciao.
16:18Bis später.
16:18Tschüss.
16:21So, ich muss dir was erzählen.
16:24Ach, das trifft sich gut.
16:24Ich dir auch.
16:25Ja.
16:26Du zuerst.
16:27Okay, pass auf.
16:29Lissi und ich, also, es hat sich ergeben, dass...
16:33Ich bin schwanger.
16:34Ach, voll.
16:35Wir sind zusammen.
16:36Echt?
16:37Ja.
16:37Hast du kein Problem damit?
16:39Nein, Quatsch.
16:40Das ist gar kein Problem.
16:41Ich freue mich für euch.
16:42Super.
16:43Und du, was wolltest du erzählen?
16:45Ist nicht so wichtig.
16:51Guten Morgen.
16:53Guten Morgen.
16:54Guten Morgen, Nina.
16:55Guten Morgen.
16:55Das hat ein Bote gerade für dich abgegeben, Richard.
16:58Ah ja, darauf habe ich schon gewartet.
17:13Das ist der Vertrag über unsere endgültige Trennung.
17:15Gegen Mittag wird Hagen mit einem Scheck vorbeikommen.
17:19Bis dahin solltest du dich entschieden haben.
17:24Entschuldigen Sie, bitte.
17:25Die lag im Flur.
17:26Ähm, ich muss die zurückgeben.
17:27Die war nur ausgeliehen.
17:28Danke, Katharina.
17:29Bitte schön.
17:31Katharina, denken Sie doch bitte daran, dass meine...
17:35dass Frau Bernstein endlich richtig bei uns einzieht.
17:39Selbstverständlich.
17:40Ihre Sachen werden vermutlich morgen angeliefert.
17:42Bitte sorgen Sie doch mit Herrn Becker dafür, dass alles richtig eingeordnet wird.
17:45Er weiß Bescheid.
17:46Ich bespreche später noch ein paar Details mit ihm.
17:48Okay, fein.
17:51So viele Sachen habe ich gar nicht.
17:53Du musst doch nicht gleich eine ganze Kompanie beschäftigen.
17:55Ich möchte, dass du dich hier wohlfühlst.
17:58Zum Glück haben wir ja genügend Platz.
17:59Und wenn es nötig ist, werden wir auch noch weitere Angestellte einstellen.
18:04Auch eine ganze Kompanie, wenn es vonnöten ist.
18:09Den Rest deiner Klamotten nehmen wir uns heute Abend vor, ne?
18:12Ich habe nicht vor, mich heute nochmal umzuziehen.
18:17Elsa, was ich da vorhin gesagt habe,
18:19habe ich...
18:19Also ich wollte dich nicht kränken.
18:22Ist schon gut.
18:23Sag mir doch mal lieber, was wir an deinem Geburtstag machen.
18:28Was? Welcher Geburtstag?
18:29Sag mal ihr, Mann.
18:31Du hast morgen Geburtstag.
18:32Ach Gott, den habe ich ja völlig vergessen.
18:34Na, ist ja nicht so schlimm.
18:35Es ist zwar knapp, aber noch nicht zu spät.
18:37Also...
18:37Mir wäre es eigentlich ganz recht, wenn wir den dieses Jahr überspringen könnten.
18:41Wieso denn?
18:41So eine kleine Feier ist doch schnell organisiert.
18:43Ja, aber wozu denn?
18:46Das ist doch jetzt meinetwegen, oder?
18:49Was?
18:50Nein, Elsa, bitte nicht deinetwegen.
18:52Ben, ich will jetzt keine falsche Rücksichtnahme.
18:53Elsa, es ist nicht deinetwegen.
18:56Ich schaffe das.
18:57Und so eine kleine Feier sowieso.
18:59Ja, aber das weiß ich doch.
19:00Ben, hör mir doch zu.
19:02Wir können wieder ein ganz normales Leben führen.
19:05Also fast.
19:06Glauben.
19:06Ja, müssen wir deshalb meinen Geburtstag feiern?
19:08Ich meine, mein Geburtstag war mir noch nie wichtig.
19:15Ich meine, mein Geburtstag.
19:26Amen.
19:48Frau von Weiden, das Einschreiben, das kommt aus Kapstadt, das habe ich für Sie entgegengenommen.
19:53Kapstadt? Und was soll ich damit? Schicken Sie das an meine Anwälte.
20:00Ja, bitte.
20:01Mein Name ist Harald Beck, ich würde gerne Frau von Weiden sprechen.
20:05Was wollen Sie von mir? Wer sind Sie überhaupt?
20:07Schön, Sie hier anzutreffen. Ich bin Chemiker und arbeite am Brennverfahren für die Berzellanindustrie.
20:12Und Herr Petersen wird sicher von mir gesprochen haben.
20:14Nein. Und jetzt passen Sie mal auf, Herr...
20:17Becker, Harald Becker.
20:18Herr Becker, das hier ist ein Privathaus. Und wenn Sie mich weiter belästigen, dann lasse ich die Polizei rufen.
20:24Ich will Sie nicht belästigen, es tut mir leid.
20:26Das haben Sie aber. Jetzt gehen Sie bitte.
20:31Auf Wiedersehen.
20:36Halten Sie mir in Zukunft Tausiere vom Hals.
20:42Luisa hat ja vorher nie etwas von Ihrer Adoptivschwester erzählt.
20:46Sie heißt Nora Maywald.
20:48Ich meine, Luisa hat sie schon erwähnt.
20:51Aber ich hatte trotzdem die ganze Zeit das Gefühl, dass das Luisa ist, die nach ihren Eltern sucht.
20:57Und wie ist diese Nora so?
21:00Dann findest du, sie hat Ähnlichkeit mit Werner Grafenberg?
21:03Von wegen.
21:04Arrogant und schnippisch.
21:06Also, einen Ton hat sie drauf.
21:09Ich war richtig erschrocken, als ich erfuhr, dass sie Werners Tochter ist.
21:14Naja, sie hatte ja auch kein leichtes Schicksal.
21:16Naja, das stimmt schon.
21:18Es ist kein schönes Gefühl, aufzuwachsen und zu wissen, dass einen die Eltern weggegeben haben.
21:25Jedenfalls hast du jetzt Klarheit.
21:27Ja.
21:29Nora Maywald ist Werners uneheliche Tochter.
21:32Und er hat sie zur Adoption freigegeben.
21:35Das ist nun mal die Tatsache.
21:37Wer weiß, unter welchen Zwängen er damals stand.
21:40Wie geht Nora dann mit der ganzen Geschichte um?
21:43Sie wollte gar nicht mit mir sprechen.
21:46Angeblich interessiert sie sich überhaupt nicht für ihre leiblichen Eltern.
21:50Ja, und wie geht's jetzt weiter?
21:52Ich werde die Sache ruhen lassen.
21:55Nora hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie sich nicht für ihre Familie interessiert.
22:00Also werde ich das respektieren.
22:03Ja.
22:04Und jetzt werde ich mal gehen.
22:06Ins Gutshaus.
22:07Und wieder an die Arbeit.
22:09Also, bis später.
22:10Bis später.
22:12Hallo.
22:13Hallo.
22:14Harald, ja.
22:15Und du kommst gerade vom Gutshaus?
22:16Ja.
22:17Und?
22:18Frau von Weiden ist eine vielbeschäftigte Frau.
22:21Sie hat wenig Zeit.
22:22Aber sie schien interessiert.
22:49Das ist doch völlig normal, dass man wissen will, wo man herkommt.
22:52Findest du?
22:57Es tut mir leid, dass ich mich eingemischt habe, aber ich wollte dir nur helfen.
23:01Wenigstens weißt du jetzt, wer dein Vater ist.
23:03Mhm.
23:03Ein Toter.
23:05Aber vielleicht lebt deine Mutter noch.
23:07Sicher.
23:08Und du suchst sie für mich.
23:10Wenn du das möchtest.
23:11Ich möchte das nicht.
23:14Mag sein, dass das alles für dich von Bedeutung ist.
23:17Das war ja auch nie dein Problem.
23:19Nora, ich kann nichts dafür, dass du nicht bei deinen leiblichen Eltern aufgewachsen bist.
23:22Nein, dafür nicht.
23:23Aber für so einiges andere.
23:25Und bilde dir bloß nicht ein, dass du irgendwas wiedergutmachen kannst.
23:28Bloß weil du meine leiblichen Eltern findest.
23:57Kommt ihr beiden mit in die Küche?
23:58Da kann ich mich nämlich am besten orientieren.
24:03Elsa, wir wollten dich jetzt nicht stören, oder?
24:06Du Spinner.
24:07Sagen wir mal lieber, was die Rosen für eine Farbe haben.
24:10Gelb.
24:11Ach, wie schön. Soll ich dir helfen?
24:12Nein, du setzt dich jetzt erst mal hin
24:15und erzählst mir, wie das so ist als werdende Mutter.
24:18Wollt ihr eigentlich was trinken?
24:19Nein, danke.
24:20Nein, danke.
24:23Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben,
24:25dass ein Kind in mir heranreift.
24:30Ach, ich finde es total toll.
24:35Denkst du denn noch manchmal an die Entführung?
24:38So ganz überwunden habe ich das noch nicht,
24:40aber es wird von Tag zu Tag besser.
24:44Oh, entschuldigt.
24:46Ich gehe mal kurz ins Wohnzimmer, ja.
24:49Hallo?
24:53Und? Wie geht es dir?
24:55Gut.
24:57Ich finde es ganz toll, wie du das alles machst, Elsa.
25:01Man merkt ja kaum, dass...
25:05dass du nichts sehen kannst.
25:07Naja, ich kann mich eben auch von Tag zu Tag besser orientieren.
25:11Und Ben hilft mir ja auch wirklich viel.
25:13Aber?
25:14Nein, nichts aber.
25:16Ben ist wirklich lieb.
25:17Er macht jetzt sogar einen Kurs für die Angehörigen von Blinden.
25:20Ach, das ist doch toll.
25:22Ja.
25:25Elsa?
25:28Jetzt mal raus mit der Sprache.
25:29Was ist los?
25:32Ach, Viktoria.
25:35Ich werde das Gefühl einfach nicht los,
25:37dass Ben sich mir mehr und mehr entzieht.
25:39Also körperlich.
25:41Ich weiß gar nicht mehr,
25:42wann wir das letzte Mal miteinander geschlafen haben.
25:56Wow.
25:57Da würde ich auch gerne mal Urlaub machen.
25:59Warum eigentlich nicht?
26:00Ich war ja nicht nur zum Vergnügen dort.
26:03Wieso?
26:03Ich habe ja auch...
26:06Schön, dass Sie sich auch mal wieder blicken lassen.
26:09Wo waren Sie denn die ganze Zeit?
26:10Ich hatte mir ein paar Tage freigenommen.
26:12Ausgerechnet jetzt,
26:13wo es um den Portbestand der Manufaktur geht?
26:15Ja, Herr Petersen meinte, dass...
26:17Ach, Herr Petersen hat auch nicht immer alles im Griff.
26:19Wir haben doch sowieso nichts zu tun.
26:22Kurzarbeit bedeutet nicht,
26:23dass es nichts zu tun gibt.
26:25Ich brauche dringend Vorschläge
26:27für eine neue Kollektion.
26:29Und außerdem haben Sie ja wohl einiges aufzuarbeiten.
26:32Ich wollte sowieso gerade gehen.
26:34Zeit zum Fotos ansehen,
26:36haben Sie jedenfalls nicht.
26:37Hier sind auch ein paar Fotos
26:38von Daniel und seiner kleinen Familie dabei.
26:39Ich denke, Sie haben zu tun.
26:44Also los, an die Arbeit.
26:46Das nenne ich mal eine Begrüßung.
26:49Danke für die Jacke.
26:51Danke für deine Hilfe gestern.
26:54Das war mein Vergnügen.
26:55Also habe ich mich zu bedanken.
26:57Gern geschehen.
27:02Und?
27:03Wie läuft es hier so in der Manufaktur?
27:06Wenn nicht bald ein Wunder passiert,
27:07dann müssen wir dicht machen.
27:09Die Wunder, die geschehen ja momentan woanders.
27:16Wie geht es Paula?
27:18Gut.
27:19Gut, sie...
27:20Sie ruft zwar nur noch selten an,
27:21weil sie gerade in so einem Foto-Zöpfe mitmacht, aber...
27:24Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
27:25Meinst du?
27:28Schön, dass du da bist.
27:30Wegen der Jacke?
27:31Unsere Twegen.
27:32Ich konnte gar nicht anders.
27:34Wegen der Jacke?
27:36Unsere Twegen.
27:41Vielleicht hat das ganz andere Gründe.
27:43Bestimmt hat Ben einfach nur viel zu tun.
27:45Ja, mit seinen blinden Broschüren.
27:48Darüber vergisst er glatt,
27:49dass ich auch noch eine Frau bin.
27:53Weißt du, Ben hat wirklich viel durchgemacht
27:55in den letzten Wochen.
27:56Der Unfall auf dem Weg
27:58zu eurer Hochzeitsreise.
28:00Dann hat er im Krankenhaus
28:02um sein Leben gekämpft.
28:04Deine Erblindung.
28:06Und in der Manufaktur
28:07ist gerade auch Maximalstress angesagt.
28:10Ach, eigentlich weiß ich das ja alles auch.
28:14Aber es ist trotzdem gut,
28:15dass du es noch mal sagst.
28:17Du schaffst es schon.
28:18Ja.
28:20Mit ein bisschen Hilfe von Ben
28:22und von euch.
28:23Wir werden dir schon helfen.
28:27Vielleicht bräuchtest du eine Aufgabe.
28:29Ja, darüber habe ich ja auch schon nachgedacht.
28:31Aber in der Manufaktur kann ich nicht arbeiten.
28:33Da sieht es gerade schlecht aus.
28:36Aber es muss doch noch was anderes geben,
28:37als nur zu Hause rumzurocken.
28:39Da bin ich ganz sicher.
28:41Entschuldigt bitte,
28:42aber ich konnte den Klienten nicht abhimmeln.
28:45Und?
28:45Wie geht es jetzt weiter?
28:48Wisst ihr, was ich mir überlegt habe?
28:50Ich müsste mal wieder raus.
28:53Okay.
28:54Lass uns zusammen spazieren gehen.
28:55Nein, ich meine allein.
28:58Du willst allein spazieren gehen?
28:59Auf keinen Fall.
29:01Wieso nicht?
29:02Ich muss es mir doch irgendwann beweisen.
29:04Wozu habe ich denn sonst dieses Beratungsgespräch?
29:07Elsa, für sowas muss man trainieren.
29:09Ich weiß nicht, wie lange Blinde üben,
29:11bevor sie das erste Mal alleine rausgehen, aber...
29:12Auf dem Weg verschaffst du dir bestimmt kein Erfolgserlebnis,
29:15sondern höchstens ein paar ordentliche Beulen.
29:17Außerdem,
29:18was soll denn dann mein Kind von seiner Patentante denken?
29:21Also,
29:23gehen wir zusammen raus?
29:24Lieber beim nächsten Mal.
29:26Okay.
29:27Aber keine Alleingänge, bitte.
29:33Also los, raus mit der Sprache.
29:36Ich weiß nicht, was du meinst.
29:38Was war heute Morgen im Gutshaus?
29:40Nichts.
29:42Harald, bitte.
29:43Was hat diese Annabelle von Weiden gesagt?
29:46Also gut,
29:47sie hat mich rausgeworfen.
29:49Sie hat mich mal gefragt,
29:50worum es eigentlich wirklich geht.
29:52Warum hast du das nicht gleich gesagt?
29:56Unsere einzige Hoffnung ist jetzt dieser...
29:58dieser beiden Petersen.
30:00Hast du mir da vielleicht auch irgendwas Falsches erzählt?
30:03Nein,
30:04das war wirklich ein...
30:05ein sehr gutes Gespräch,
30:07aber er hat sich noch nicht gemeldet.
30:09Ach,
30:09wenn das jetzt hier auch nichts wird,
30:11dann...
30:12weiß ich nicht,
30:13wie es weitergeht.
30:13Dann versuchst du es woanders.
30:16Marianne,
30:16es geht mir nicht um mich.
30:18Mach mir Sorgen wegen der Kinder.
30:21Simon steht längst auf eigenen Füßen
30:22und bei Constanze und Sebastian
30:24wird es auch nicht mehr lange dauern.
30:26Ja,
30:26und bis dahin...
30:28ich möchte,
30:29dass beide die gleichen Chancen haben
30:31wie ihr großer Bruder.
30:32Die werden sie kriegen.
30:34Seit wann bist du denn so pessimistisch?
30:36Tja,
30:36sodass ich...
30:37bin in kürzester Zeit
30:39meinen Job verloren habe
30:40und dieser...
30:41Annabelle von Weiden begegnet bin.
30:44Wir werden einen Weg finden.
30:47Das haben wir doch bisher immer.
30:48Nee,
31:17nicht nur muss es sind.
31:35Ich hoffe, ihr werdet glücklich.
31:37Das wünschen wir Ihnen auch, Frau Van Leiden.
31:43Lebt wohl.
31:44Ich bin bereit, sämtliche Verbindlichkeiten der Malefaktur zu übernehmen.
31:48Unter einer Bedingung.
31:50Du willigst in die Scheidung ein, verlässt mein Haus und kommst nie wieder zurück.
32:26Bisschen böse bin ich schon mit dir.
32:28Mir all die Jahre zu verschweigen, dass du noch eine Tochter hast.
32:32Als ob ich kein Verständnis dafür gehabt hätte.
32:36Zugegeben.
32:37Ich habe schon lange darüber nachgedacht, ob ich die Wahrheit überhaupt wissen will.
32:46Vielleicht tue ich dir auch ein bisschen unrecht.
32:49Schließlich weiß ich ja nicht, was damals passiert ist.
32:52Aber du hast mir ja auch nichts gesagt.
32:59Also sonderlich sympathisch ist deine Tochter nicht.
33:05Scheint ein schwieriger Mensch zu sein.
33:08Naja.
33:10Hat wohl auch viel durchgemacht.
33:15Vielleicht hast du wegen Charlotte geschwiegen.
33:18Um ihr den Kummer zu ersparen.
33:20Du wirst wohl deine Gründe gehabt.
33:35Ich will mich nicht dagegen wehren.
33:37Am liebsten würde ich einfach nur die Augen schließen und mich fallen lassen.
33:44Aber ich will Elsa nicht verletzen.
33:47Ich will auch sie nicht verlieren.
33:52Ich weiß, dass ich etwas fast Unmögliches verlange.
33:56Bens Liebe
33:57und Elsas Freundschaft.
34:33Das ist nicht dein Ernst.
34:34So.
34:35Du bist seit Ewigkeiten zurück und rückst jetzt erst mit dieser Nachricht raus.
34:38Jetzt übertreib doch nicht.
34:39Ich bin gestern Abend erst wiedergekommen.
34:41Und ich habe mich noch nicht entschieden.
34:42Was soll das denn heißen?
34:43Das heißt, dass ich nicht weiß, ob ich Daniels Angebot annehmen soll oder nicht?
34:46Das heißt, du gehst vielleicht gar nicht nach Afrika?
34:48Moment, Moment.
34:48Lass mich das nochmal zusammenfassen.
34:50Du könntest bei Julias und Daniels Hilfsprojekt mitarbeiten.
34:52So als eine Art Juniorchef.
34:53So in etwa, ja?
34:54Hättest einen Superchef, der dich vieles alleine entscheiden lässt.
34:56Korrekt.
34:57Tolle Mitarbeiter.
34:58Ja.
34:58Eine traumhafte Umgebung.
34:59Ja.
34:59Und hier, hier hast du Annabelle van Weiden.
35:01Eine Frau, die dich zur Begrüßung gleich mal zusammenfaltet.
35:04Eine Manufaktur kurz vorm Konkurs.
35:05Ja, immerhin uns beide als Mitarbeiter.
35:07Genau.
35:08Und das traumhafte Faltenteil hätte ich fast vergessen.
35:10Dafür lässt man Afrika natürlich gerne sausen.
35:12Ich glaube, es hängt.
35:12Mensch, Erik.
35:13Was überlegst du denn da noch?
35:15Weil das ein großer Schritt ist.
35:16Das entscheidet man nicht einfach so zwischen Tür und Angel.
35:34Das sieht wunderschön aus.
35:35Luisa.
35:37Entschuldigung, ich wollte Sie nicht erschrecken.
35:39Das ist eine Überraschung.
35:40So schnell hätte ich Sie gar nicht erwartet.
35:43Haben Sie mich gesucht?
35:44Sie haben mir doch erklärt, wo ich das Grab von Werner Grafenberg finde.
35:53Ich dachte, dass ich vielleicht hier ein paar Antworten bekomme.
35:56Antworten?
35:58Mir ist einiges klar geworden, nachdem Sie weg waren.
36:00Ich kann die Suche nach Noras Eltern an dieser Stelle auf keinen Fall aufgeben.
36:04Sieht das Ihre Schwester genauso?
36:06Nein.
36:07Aber ich spüre, wie wichtig es für sie ist, mehr über ihre leiblichen Eltern zu erfahren.
36:10Ja, das glaube ich auch.
36:13Und für Noras Tod möchte ich mich wirklich entschuldigen.
36:15Ach, das ist schon vergessen.
36:16Zumal ich ja jetzt weiß, dass sie sich immer zurückgesetzt gefühlt hat.
36:20Das heißt, dass sie mir helfen, also zumindest Noras Mutter zu finden.
36:25Ja, natürlich.
36:27Die Frage ist nur, wo fangen wir an?
36:34Ja, Regressforderungen aus Kapstadt.
36:37Ich weiß nicht, warum die plötzlich an meine Privatadresse gehen.
36:42Bitte kümmern Sie sich darum.
36:45Ich weiß, dass wir Geld brauchen.
36:47Das ist doch nichts Neues.
36:49Danke.
36:50Wiederhören.
36:52Ach, hier bist du.
36:53Die Bedenkzeit ist vorbei.
36:54Hast du dich entschieden?
36:56Ja.
36:57Sehr gut.
37:01Fünf Millionen Euro.
37:04Das dürfte zur Sanierung der Manufaktur reichen.
37:07Jetzt musst du nur noch den Vertrag über unsere endgültige Trennung unterschreiben.
37:20Ihr habt ja wirklich an alles gedacht.
37:22Ja, natürlich.
37:24Trotzdem möchte ich nochmal überfliegen, was ich hier unterschreiben soll.
37:36Und Ihre Eltern haben nie ein Wort über Noras Mutter verloren?
37:40Nein, wie gesagt, es war eine anonyme Adoption.
37:43Ich weiß nur, dass Noras Mutter wohl in Falkenthal gelebt hat.
37:47Dann hoffen wir mal, dass sie es noch tut und dass sie Spuren hinterlassen hat.
37:50Was ist denn in dieser Kiste von Werner Grafenberg?
37:52In dieser Kiste gab es keinerlei Hinweise.
37:55Also da waren wirklich nur Fotos und Briefe drin?
37:57Ja, vielleicht gehen wir die Fotos ja noch einmal gemeinsam durch.
38:01Haben Sie etwas Zeit?
38:02Ich habe mir heute freigenommen.
38:04Oh, sind doch die besten Voraussetzungen, um ein Geheimnis zu lüften.
38:31Ich bin wieder da.
38:43Ich bin wieder da.
39:16Viktoria von Weiden.
39:18Viktoria, ich bin's, Ben.
39:19Du sag mal, ist Elsa bei euch?
39:20Ähm, nein.
39:21Entschuldige bitte.
39:24Ich, äh...
39:25Elsa ist im Moment ein bisschen, wie soll ich sagen, schwierig.
39:28Sie soll nicht den Eindruck haben, dass ich ihr hinterher telefoniere und ihr nicht zutraue,
39:32nur ich mache mir Sorgen, weil sie nicht da ist.
39:34Verstehe.
39:35Aber sie ist nicht hier.
39:36Hast du vielleicht eine Ahnung, wo sie sein könnte?
39:39Wir waren vorhin bei euch, Hagen und ich.
39:41Da hatte Elsa die Idee, allein spazieren zu gehen.
39:43Was?
39:44Spazieren zu gehen?
39:45Aber das kann sie doch noch gar nicht.
39:47Ja, das haben wir ihr auch gesagt.
39:49Und sie hat das letztlich auch eingesehen.
39:51Also sie hat auf den Spaziergang verzichtet?
39:53Ben, Elsa ist nicht lebensmüde.
39:56Wahrscheinlich ist sie mit jemand anderem kurz draußen.
39:59Mhm.
40:00Ja.
40:00Gut.
40:02Ähm...
40:03Ja, danke.
40:03Dann bis später.
40:04Bis später.
40:05Tschüss.
40:05Tschüss.
41:04Untertitelung. BR 2018
41:22Ja, warum hat sie denn nichts gesagt? Ich meine, Herrgott, nochmal, ich wäre mit dir spazieren gegangen.
41:26Elsa hat Angst, dass sie dir zur Last fällt, weil du dich ständig um sie kümmern musst.
41:29Deswegen ist sie wahrscheinlich allein rausgegangen, um dir zu zeigen, wie selbstständig sie ist.
41:32Ich fürchte, hier liegt ein Missverständnis vor. Ich habe nicht vor, dein Angebot anzunehmen.
41:37Bitte hör endlich auf, dich in mein Leben einzumischen, Lisa. Du hast in der Vergangenheit schon genug Unheil angerichtet.
41:42Aber vielleicht kann ich jetzt etwas für dich tun, was dich glücklich macht und deinem Leben eine ganz neue Perspektive
41:47gibt.
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