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  • vor 11 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00Max hat zugesagt, für die von beiden grob zu arbeiten.
00:02Ach, wirklich?
00:03Mhm.
00:05Er wird zunächst Annabelle in der Geschäftsführung der Malefaktur helfen.
00:10Das lässt sich Annabelle so einfach gefallen?
00:13Nein.
00:15Es hat leider Probleme gegeben.
00:17Massive Probleme sogar.
00:19Die deine Frau nicht alleine lösen kann.
00:21Ich fürchte, nein.
00:23Annabelle hat den Überblick verloren und sich verkalkuliert.
00:26Also, ich möchte nicht wahrstand werden.
00:28Annabelle ist meine Frau und ich schätze sie sehr.
00:29Aber...
00:30Man muss Privates von Geschäftlichem trennen, wenn man erfolgreich sein will.
00:34Richtig.
00:36Damit hat sie Schwierigkeiten.
00:38Sie ist wohl nicht die Geschäftsfrau, die du immer warst.
00:48Hey, what you looking for?
00:53No one has the answer.
00:57They just want more.
01:01Hey, who's gonna make it right?
01:07This could be the first day of my life.
01:37Ich bin mit Max hier. Er telefoniert draußen.
01:44Ah, dann ist also die ganze Familie zusammen.
01:47Tja, bis auf Viktoria.
01:48Wann kommt sie eigentlich aus Tokio zurück?
01:50Ich weiß es gar nicht genau.
01:52Sicher bald.
01:54Sie hat ein gutes Gespür für erfolgreiche Geschäfte.
01:57Von wem sie das wohl hat?
01:59Oh, für mich wird es Zeit.
02:03Ähm...
02:05Wir sehen uns.
02:10Möchtest du was trinken?
02:12Nein, danke.
02:13Lass uns nach Hause fahren.
02:16Natürlich.
02:17Ich sag Max Bescheid.
02:39Wann denkst du?
02:43An Paula.
02:46Ich glaube, sie ist die Einzige, die mit der Situation im Moment zufrieden ist.
02:50Glaubst du?
02:52Sie wird ständig zwischen Gutshaus und hier hin und her gereicht.
02:55Naja.
02:57Sie pickt sich überall das Beste raus.
03:01Vor nicht allzu langer Zeit hast du jede freie Minute darum gekämpft, dass sie hier sein darf.
03:06Naja, da ging es um das Sorgerecht. Darum muss ich jetzt nicht mehr kämpfen.
03:11Paula ist im Gutshaus bei ihrem Vater und...
03:13Sie hat da gleich zwei Großmütter, die sich um sie kümmern.
03:16Hm, Annabelle von beiden und Helena Bernstein.
03:18Helena hat ihr ein paar Schlittschuhe gekauft und ist mit ihr zur Eisbahn gefahren.
03:24Ich nehme an, Max war auch dabei.
03:26Paula war ganz aufgeregt.
03:28Na, wenn Superdaddy mit ihr auf die Eisbahn geht.
03:32Wenn...
03:32Schon gut.
03:34Ich hoffe.
03:37Wenn wir beide was mit Paula unternehmen, dann ist sie auch glücklich.
03:43Weißt du was?
03:46Als das mit uns beiden anfing,
03:49da hatte ich zum ersten Mal das wunderbare Gefühl, dass ich eine Familie haben möchte.
03:53Mit dir zusammen.
03:56Und das Tolle, das Tolle war, dass es Paula schon gab.
04:01Wir waren eine Familie.
04:02Wir sind eine Familie.
04:03Wir waren eine Familie.
04:05Bis Max wieder aufgetaucht ist.
04:09Plötzlich habe ich das Gefühl, dass...
04:12wie ich ständig gegen eine Wand laufe.
04:15Das tust du nicht.
04:16Doch.
04:17Machen wir uns nichts vor.
04:20Wenn ihr drei zusammen seid,
04:23dann stehe ich außen vor.
04:30Egal, wer mit wem zusammen wohnt, so ist es nun mal.
04:33Ja.
04:34Ja.
04:36Ja.
04:38Ja.
04:55Ich glaube das nicht.
04:58Was?
04:59Wie heißt das so schön?
05:02Stille Wasser sind tief, oder?
05:04Wieso hat es dir nicht gefallen?
05:07Nicht gefallen?
05:08Das war der Wahnsinn.
05:10Echt?
05:13Das fand ich auch.
05:16Ich verstehe gar nicht, warum wir das nicht schon mal eher gemacht haben.
05:22Liebe Teufel kennen uns seit einer Woche.
05:26War ein Scherz.
05:32Am liebsten würde ich hier prima liegen bleiben.
05:37Ist so blöd, dass ich morgen nach London muss.
05:40Ja, aber du lässt das doch jetzt nicht sausen.
05:43Das Vorspiel würde ich niemals sausen lassen.
05:47Gut.
05:51Und ich bin ja so entspannt,
05:53da muss man einfach erfolgreich sein.
05:57Und was ist, wenn du genommen bist?
05:59Wie lange musst du dann weg?
06:01Na, erstmal muss ich drei Tage hin und vorspielen
06:03und dann müssen die sich entscheiden.
06:05Und wenn sie sich für dich entscheiden?
06:08Darüber machen wir uns Gedanken, wenn es soweit ist, okay.
06:13Sag mal, ist dir kalt?
06:15Ja.
06:18Da habe ich eine Idee.
06:41Annabelle, möchtest du einen Tee vor dem Schlafen?
06:43Ich komme gleich.
06:45Es hat leider Probleme gegeben.
06:47Massive Probleme sogar.
06:49Die deine Frau nicht alleine lösen kann.
06:51Ich fürchte, nein.
06:53Annabelle hat den Überblick verloren und sich verkalkuliert.
06:56Also, ich möchte nicht wahrstanden werden,
06:58Annabelle ist meine Frau und ich schätze sie sehr, aber...
07:00Man muss Privates von Geschäftlichen trennen,
07:02wenn man erfolgreich sein will.
07:04Richtig.
07:06Damit hat sie Schwierigkeiten.
07:18Sie ist wohl nicht die Geschäftsfrau, die du immer warst.
07:22Alles in Ordnung, Schatz?
07:25Ja, Liebling, ich...
07:27Ich ziehe mich nur noch gerade um.
07:42Mann, Hagen, jetzt sag doch mal.
07:44Es geistern schon tausend Gerüchte durch die Firma.
07:46Was ist denn da los?
07:48Ich bin Anwalt, ich darf dir nichts sagen.
07:50Das weißt du doch.
07:51Auch nicht, wenn die berufliche Zukunft
07:53deiner kleinen Schwester auf dem Spiel steht?
07:58Also gut.
07:59Ja, es gab ein paar Probleme in der Firma,
08:01aber die haben sich wieder geklärt.
08:03Morgen werdet ihr wahrscheinlich eine Ansage bekommen.
08:07Eine SMS um die Uhrzeit?
08:08Wer kann denn das sein?
08:09Jane oder Victoria?
08:11Elsa, gib das Handy her.
08:14Komme morgen wieder, küsse Jane?
08:16Sag mal, hast du sie nicht alle?
08:18Ich weiß auch nicht, was die Kleine will.
08:22Naja, wahrscheinlich warst du mal wieder so charmant,
08:24dass du sie nie wieder loswirfst.
08:28Die Junge, Junge, da hat aber einer sie gezucht.
08:33Hallo, Vicky.
08:36Was?
08:38Mittags?
08:38Ja, ich...
08:41Na...
08:42Ja, natürlich hole ich dich ab.
08:43Vom Flughafen, klar.
08:44Ich...
08:45Was?
08:47Ja, jetzt hör mal...
08:51So ist das eben mit Businessfrauen.
08:53Zeit ist Geld.
08:56Meinst du denn, du schaffst das überhaupt?
08:58Was?
09:00Na, morgen Jane, übermorgen Victoria.
09:03Nicht, dass du da noch mit irgendwas durcheinander kommst, hm?
09:06Elsa?
09:09Sieh dich bloß vor.
09:11Ich denke nämlich, du übertreibst es ein klein bisschen.
09:13Hagen, ich will dir doch bloß helfen.
09:15Sag mal, wenn du jemanden brauchst, der dir die Termine koordiniert,
09:18du brauchst mich nur zu fragen.
09:19Ich habe so viel Zeit, ich bin froh verlegt.
09:20Termine koordinieren, ja?
09:44Du weißt, dass du immer zu mir kommen kannst,
09:46wenn du was brauchst oder wenn du ein Problem hast, hm?
09:48Ja.
09:49Wir helfen dir.
09:50In jedem Fall.
09:51Und gemeinsam findet man immer einen Weg.
09:54Danke.
09:59Ihr solltet euch das wirklich gut überlegen mit dem Kind,
10:02dumm deine Freunde.
10:06Ich bin nicht dein Vater und will mich da auch nicht einmischen,
10:08aber...
10:11Es ist natürlich nicht leicht,
10:12in deinem Alter schon Verantwortung für so ein kleines Wesen zu übernehmen.
10:16Das ganze Leben verändert sich.
10:18Aber es ist auch etwas sehr Schönes.
10:20Tobias, es ist wirklich sehr nett, dass du dir Gedanken darüber machst,
10:23aber mich betrifft das überhaupt gar nicht.
10:25Siehst du, genau das meine ich.
10:26Du denkst, du kannst es einfach so hinkriegen.
10:30Du und deine Freundin,
10:31ihr solltet euch das wirklich gut überlegen,
10:32bevor ihr vorschnell etwas entscheidet.
10:34Das ist nicht meine Freundin.
10:36Also nicht so.
10:38Na ja,
10:39das kann ja noch kommen.
10:40Ich meine, vielleicht bin ich da etwas altmodisch.
10:42Aber wenn man Kinder hat,
10:43dann schweißt das auch zusammen.
10:45Und wenn du erst mal Vater bist, dann...
10:47Nein, Tobias,
10:47ich werde nicht Vater.
10:49Die Freundin,
10:50von der ich dir gestern erzählt habe,
10:51die...
10:52ist einfach nur so eine Freundin.
10:54Und der Typ,
10:55von dem sie schwanger ist,
10:55den kenne ich noch nicht mal.
10:57Aha.
10:57Aber du besorgst dir die Unterlagen
10:59für die Abtreibung.
11:02Ja, ich helfe ihr einfach ein bisschen.
11:05Und warum kümmern sich nicht
11:07ihre Eltern um sie?
11:08Ja,
11:10genau da ist das Problem,
11:11weil...
11:12die Eltern von ihr,
11:13die wissen noch gar nichts davon.
11:16Und ich denke,
11:16dass meine Freundin
11:17das schleunigst ändern sollte.
11:19Ja, ich glaube auch,
11:20dass das das Beste wäre.
11:21Das solltest du ja sagen.
11:23Ja.
11:24Ja, das mache ich.
11:26Ich muss los.
11:28Bis später.
11:46Du fragst dich sicherlich,
11:47warum ich mich gestern
11:47mit Max und Lanzino getroffen habe.
11:49Du wirst es mir sicher gleich sagen.
11:52Ihr kommt doch ganz gut miteinander aus,
11:54Max und du.
11:55Oder?
11:56Ja, sicher.
11:58Ich habe ihn gefragt,
12:00ob er dir als Vertreter
12:01der von Weidengrub
12:02in der Manufaktur
12:03zur Hand gehen will.
12:08Und, was hat Max gesagt?
12:11Er will es sich überlegen,
12:13aber ich bin ziemlich sicher,
12:14dass er zusagen wird.
12:16Schön.
12:18Ist eine gute Gelegenheit für ihn,
12:20in seiner neuen Aufgabe Fuß zu fassen.
12:24Ich will deine Entscheidung
12:26nicht anzweifeln,
12:28aber Max war bisher
12:29wenn nur journalistisch tätig.
12:32Bei den Van Weidens
12:33liegt das geschäftliche Geschick
12:35im Blut.
12:37Du meinst,
12:39wie bei den Bernsteins.
12:43Annabelle,
12:44ich kann verstehen,
12:45dass dich die Situation
12:47in der Firma bedrückt.
12:48Aber das kann jedem einmal passieren.
12:51Du brauchtest Hilfe
12:52und jetzt läuft der Laden wieder.
12:53Hm?
12:56Richard?
12:57Ja?
12:57Sag mir die Wahrheit.
12:59Warum holst du Max
13:00in die Manufaktur?
13:02Er soll dich unterstützen,
13:03das ist alles.
13:05Mit Max an deiner Seite
13:06wirst du die aktuellen Probleme
13:07ganz schnell lösen,
13:08da bin ich sicher.
13:16Willkommen!
13:17Ja!
13:18Papa!
13:19Oh, ein Ufer ist es abgefallen
13:20und im Hinterhof ist ein Nagel schief.
13:21Du musst sofort
13:23einen Tierarzt rufen.
13:23Der weiß,
13:24was du deinem Mühengaul
13:25wie mir machen musst.
13:26Du brauchst nur
13:27ein bisschen Futter,
13:28mein Pferdchen.
13:31Pferdefutter.
13:31Das Beste,
13:32das es gibt.
13:33Lecker.
13:43Gefallen dir deine Ferien?
13:44Hm.
13:45Am liebsten würde ich sie
13:46nur noch mit dir verbringen.
13:48Ich auch.
13:49Das geht auch gar nicht.
13:51Warum nicht?
13:53Naja,
13:54du hast doch gar keine Ferien,
13:55weil du keine Arbeit hast.
13:58Kann es sein,
13:58dass meine superschlaue Tochter
13:59ihren alten Vater
14:01denn lehren will?
14:04Das ist doch total logisch.
14:06Echt?
14:07Mhm.
14:08Dann will ich dich jetzt mal
14:09ernsthaft was fragen.
14:11Was hältst du davon,
14:12wenn ich wieder richtig arbeite?
14:14Kommt drauf an.
14:15Wieder in Südamerika?
14:16Nein,
14:17in der Porzellarmanufaktur.
14:19Dann habe ich zwar
14:19nicht mehr so viel Zeit für dich,
14:21aber ich bin die ganze Zeit
14:22hier in Falkenthal.
14:24Hauptsache,
14:24du fährst nicht mehr weg.
14:25Nein,
14:25keine Sorge.
14:27Und als was
14:28willst du da arbeiten?
14:30Sowas wie Chef sein.
14:31Das ist gut,
14:32dann kannst du Mama
14:33und dir immer freigeben
14:34und ihr habt doch Zeit für mich.
14:36Du wirst mir langsam zu schlau.
14:37Mal sehen,
14:38ob du immer noch so schnell bist.
14:39Wärst du erst mal Richard jetzt?
14:40Mann,
14:40was ist gemein?
14:42Du schommelst?
15:02Was hat Lilly denn?
15:05Sie brütet vor sich hin
15:06und steht total neben der Spur.
15:09Das scheint ja ansteckend zu sein,
15:10wenn man dich so anguckt.
15:12Na,
15:13Maike macht auch nur noch,
15:14was sie will.
15:15Ich musste ja gestern echt sagen,
15:16dass sie nicht mehr kommen
15:17und gehen kann,
15:17wann sie möchte.
15:19Das scheint ja
15:19eine richtige Epidemie zu sein.
15:21Ja,
15:21nur Eric ist immer da
15:22und immer pünktlich
15:23und mit dem muss ich mich rumschlagen.
15:26Wenn ich so weitergehe,
15:27dann muss ich ihm
15:27den Ausbildungsplatz geben.
15:29Apropos Maike.
15:31Was ist denn mit Maike?
15:37Oh,
15:39ähm,
15:41guten Morgen allerseits.
15:43Morgen.
16:00Entschuldigung.
16:02Wenn alle da sind,
16:03kann's ja losgehen.
16:06Ihnen ist sicherlich aufgefallen,
16:08dass wir in den letzten Tagen
16:10mit ein paar Schwierigkeiten
16:11zu kämpfen hatten.
16:13Daher freut es mich sehr,
16:15Ihnen mitteilen zu können,
16:16dass diese Schwierigkeiten
16:16überwunden sind.
16:18Wir werden also bald wieder
16:20wie gewohnt
16:20produzieren können.
16:22Des Weiteren
16:23wird Faltenteil Porzellan
16:25mit der Van Weiden Group
16:26kooperieren.
16:27Machen die jetzt auch
16:28in Porzellan?
16:30Solange sie uns nicht zerschlagen,
16:31soll's mir recht sein.
16:32Und deshalb wird ab sofort
16:34Max von Weiden
16:35als zweiter Geschäftsführer
16:37in der Manufaktur tätig sein.
16:40Herzlich willkommen.
16:41Danke.
16:43Tja,
16:43ich hab auch nicht viel hinzuzufügen.
16:45Nur eins,
16:46ich hoffe,
16:47dass wir alle gut miteinander
16:48auskommen werden.
16:50Jetzt kann's locker bleiben.
16:52Frau Bergmann,
16:53Herr Petersen,
16:54ich hoffe,
16:55Sie haben keine Probleme damit.
16:56Nein.
16:57Kein Problem.
17:07Soll ich mit
17:07zum Flughafen kommen?
17:09Ich denk,
17:10du musst in die Manufaktur.
17:11Keuja ist schon so genervt.
17:12Aber ich möchte mich
17:13noch verabschieden.
17:14Dann komm ich halt
17:15noch in die Manufaktur,
17:16bevor ich zum Flughafen fahr.
17:18Na gut.
17:23Ich muss los.
17:24Willst du nicht auch mal langsam?
17:25Äh, ja,
17:26ich komm gleich.
17:29Ja,
17:29ich beeil mich.
17:30Ich hol mir nur kurz meine Sachen, ja?
17:34Warum hast du mir denn nichts gesagt?
17:36Hab ich doch versucht.
17:37Ja, und?
17:38Du warst völlig neben der Spur.
17:40Weißt du denn,
17:40was für eine blöde Situation
17:41du mich gebracht hast?
17:41Ich bin hier Chef.
17:43In der Firma,
17:44aber nicht in der WG.
17:45Jetzt komm mal runter.
17:46Ja, aber wenn Erik
17:47das rauskriegt,
17:47dann gibt's einen Riesenaufstand
17:48von wegen Vetternwirtschaft
17:49und so.
17:50Dann kannst du ja gleich mal zeigen,
17:51was du auf deinem
17:52Personalführungsseminar gelernt hast.
17:54Echt?
17:55Ja,
17:55du musst das ja auch nicht ausbaden.
17:57Mann,
17:57ich bin die nächsten Tage in London,
17:59dann ist Maike auch nicht hier.
18:01London,
18:01shit,
18:02das hab ich total vergessen.
18:03Ja, eben.
18:04Und ich weiß nicht,
18:05wie es danach weitergeht.
18:08Okay.
18:11Lass euch ruhig Zeit.
18:13Hauptsache,
18:13Maike kommt überhaupt noch
18:14in die Manufaktur heute.
18:21Ben,
18:22können wir uns kurz unterhalten?
18:22Keine Zeit.
18:23Ben.
18:29Ich hab mich um diesen Job
18:30nicht gerissen.
18:31Und ich hab auch nicht vor,
18:32mich in Ihre oder Ninas Arbeit
18:33einzumischen.
18:34Um den Job mach ich mir
18:34keine Sorgen.
18:36Sondern?
18:37Es ist offensichtlich,
18:38was ich hier betreibe.
18:39Immer schön präsent sein,
18:40damit Nina sie nicht vergisst,
18:41oder?
18:42Was werfen Sie mir eigentlich vor?
18:44Dass ich meiner Stiefmutter helfe
18:45und dass ich mich
18:45in meiner Freizeit
18:46an meiner Tochter kümmere?
18:47Nein.
18:48Aber Sie könnten etwas
18:49mehr Abstand halten,
18:50nach all dem,
18:51was passiert ist,
18:51oder?
18:52Wenn Nina neulich abends
18:53nicht zu mir gekommen wäre,
18:55wäre nichts passiert.
18:57Was wollen Sie damit sagen?
18:59Offenbar bin ich nicht der Einzige,
19:01der keinen Abstand halten kann.
19:05Wie war das vorhin?
19:07Ich hoffe,
19:08wir kommen alle gut miteinander aus,
19:09ja?
19:11Sie geben sich ja richtig viel Mühe.
19:13Ich will keinen Krieg.
19:15Gut.
19:16Dafür gibt es ein einfaches Mittel.
19:19Wir gehen unserem besten
19:20aus dem Weg.
19:21Daraus wird leider nichts.
19:23Ich brauche Sie beide
19:23in einer halben Stunde
19:24in einer Sitzung.
19:35im Kurs ist er auch nicht.
19:36Wo könnte Andreas denn
19:37sonst noch hin sein?
19:38Ich habe keine Ahnung.
19:40Mit Krücken.
19:40Ich meine,
19:41und das auch noch mit Lukas.
19:45Wo zum Teufel warst du?
19:47Wir haben uns Sorgen gemacht.
19:48Wieso?
19:49Ja,
19:50wo bist du so früh
19:50mit Lukas hin?
19:51Ach,
19:52wir waren unten im Park,
19:53haben ein Wettrennen gemacht.
19:54Er hat gewonnen.
19:55Na toll.
19:56Der Kleine schläft endlich mal
19:57und du gehst mit ihm spazieren.
19:58Ach komm,
19:59jetzt war mal halblang.
19:59Ich war wach,
20:00er war wach,
20:00da haben wir einfach
20:01einen Vater-Sohn-Spaziergang gemacht.
20:03Mit Krücken?
20:04Ja.
20:04Da hätte sonst was passieren können.
20:07Du hättest wenigstens Bescheid sagen sollen,
20:08ne?
20:08Oder was hätte ich euch aufwecken sollen?
20:11Mann,
20:11er hat ganz rote Bäckchen.
20:13Ja,
20:13das kommt wahrscheinlich
20:13von der frischen Luft.
20:14Er hat ihm anscheinend gefehlt.
20:16Bist du jetzt Kinderarzt?
20:17Bist du jetzt Papa oder was?
20:18Jetzt hört doch mal auf!
20:20Der ist total heiß,
20:21er hat Fieber.
20:22Wie kommt das denn so plötzlich?
20:24Das geht bei kleinen Kindern
20:25manchmal ganz schön schnell.
20:26Wo ist das Thermometer?
20:28Ich hol's.
20:31Ich hätte gerne eine Übersicht
20:32über alle laufenden Projekte.
20:41Hier,
20:41das ist die laufende Produktion
20:43mit den anstehenden Aufträgen.
20:44Die Stammkunden
20:44stelle ich noch zusammen.
20:46Und um die Abläufe
20:47besser zu koordinieren,
20:48würde ich gerne
20:48ein tägliches Team-Meeting einführen.
20:52Ist das machbar?
20:57Elsa,
20:58sagst du bitte
20:58den Abteilungsleitern Bescheid?
21:00Ja,
21:01mach ich,
21:01aber du kannst sie auch
21:02direkt über das Netzwerk erreichen,
21:03wenn du ein Netzwerk
21:03und deinen Termin ausmachen willst.
21:05Okay,
21:05wie mach ich das?
21:08Ich zeig's dir.
21:11Pass auf.
21:12Ben,
21:12bitte,
21:13wir müssen uns alle zusammenreißen.
21:14Was glaub ich,
21:15diese Hand wird man eigentlich mehr heißen?
21:17Es geht hier um die Arbeit.
21:18Macht es euch und mir
21:19nicht noch schwerer,
21:20als es ohnehin schon ist.
21:22Ich hätte wirklich nicht gedacht,
21:24dass Richard dich dazu rumkriegt,
21:25für ihn zu arbeiten.
21:26Es ist der beste Weg,
21:27hier in Falkenthal
21:27bei meiner Tochter
21:28bleiben zu können.
21:29Ja,
21:30war's das jetzt mit der Sitzung?
21:32Erstmal ja.
21:34Hättest du nicht wenigstens
21:35im Gutshaus arbeiten können?
21:37Ich dachte,
21:37wir sind erwachsen genug,
21:38um miteinander zu arbeiten.
21:40Hoffentlich habe ich mich nicht geirrt.
21:5139,2.
21:53Du brauchst sofort ein Fieberzäpfchen.
21:55Also weißt du,
21:55eigentlich wollen wir ihn nicht so
21:56mit Kimi vollpumpen.
21:57Und was willst du machen?
21:59Er hat Fieber.
22:02Wadenwickel.
22:02Kalte Wadenwickel.
22:04Das macht man doch
22:04nicht mal mehr bei Erwachsenen.
22:05Das belastet viel zu sehr
22:06den Kreislauf.
22:08Dann warme Wadenwickel.
22:09Was soll das denn bringen?
22:11Schluss jetzt.
22:12Raus,
22:13alle beide.
22:14Geht in die Kneipe
22:15oder spazieren,
22:16ist mir total egal,
22:17aber
22:18ich kümmere mich jetzt
22:19um Lukas.
22:20Können wir
22:20sonst noch irgendwas machen?
22:23Nein,
22:23je weniger ihr tut,
22:24desto besser.
22:28Schöner Schlamassel.
22:29Ja,
22:29das kannst du laut sagen.
22:31Aber dass Ben
22:31sich nicht mal ein bisschen
22:32zusammenreißen kann.
22:33Es tut mir leid, Elsa,
22:34aber ich kann Ben verstehen.
22:36Er fühlt sich sowieso
22:37schon ausgegrenzt
22:38und jetzt wird sie Max
22:38auch noch als Chef
22:39vor die Nase gesetzt.
22:40Und wieso fühlt er sich
22:41ausgegrenzt?
22:42War was?
22:44Ach,
22:44sind Kleinigkeiten.
22:47Wir holen Paula
22:47vom Bus ab
22:48und Max taucht auf.
22:50Paula lädt Max
22:51zu uns zum Essen ein
22:52und die beiden
22:53albern rum
22:54und Ben
22:55musst du allem
22:55eine gute Miene machen.
22:57Wahrscheinlich
22:57ist er immer noch
22:58eifersüchtig.
23:01Ich fühle,
23:02wie wir uns jeden Tag
23:03ein Stückchen mehr verlieren.
23:06Ben wird sich
23:06wie das fünfte Rad
23:07am Wagen vorkommen.
23:08Ich versuche,
23:09doch ihm keinen Grund
23:10dafür zu geben,
23:10aber mit Max und Paula,
23:11da entstehen einfach
23:12Situationen
23:13wie früher,
23:14als wir noch
23:14eine Familie waren.
23:21Manchmal wünsche ich mir,
23:22Max wäre nie zurückgekommen.
23:25Und ich fühle mich
23:26sowas von mies dabei.
23:31Die Vertragsstrafe
23:32wird unsere Bilanz
23:33ziemlich in den Keller drücken.
23:36Vielleicht können wir sie
23:37als Sonderabschreibung
23:38gelten machen.
23:39Das habe ich mit unserem
23:40Steuerberater schon besprochen.
23:43Wir sollten uns wieder
23:44intensiver um unsere
23:45Stammkundschaft kümmern.
23:47Das tun wir bereits.
23:49Annabelle, ich weiß,
23:51du leistest hier
23:51hervorragende Arbeit
23:52und ich will dir
23:53auch überhaupt
23:54nichts wegnehmen.
23:56Ich weiß,
23:57dass es nicht deine Schuld
23:58ist, dass du hier bist.
23:59Ich will nur helfen,
24:00dass Falkenthal Porzellan
24:01als selbstständiges
24:02Unternehmen bestehen bleibt.
24:04Mit dir an der Spitze.
24:08Glaubst du,
24:08dein Vater wird es zulassen,
24:10dass ich eines Tages
24:11wieder alleine
24:12diese Firma leiten kann?
24:15Wir schaffen das.
24:21Ach, nee, nee.
24:22Wenn ihr beide
24:23erst mal geheiratet habt,
24:24dann wird sicher
24:24wieder alles gut.
24:26Glaubst du?
24:27Aber die Situation
24:28wäre doch trotzdem
24:28noch die gleiche.
24:29Max, Paula und ich
24:30sind die Familie,
24:32Ben und ich das Paar.
24:34Na, und was würde
24:35deiner Meinung nach
24:35die Situation ändern?
24:36Wenn Paula Bens
24:37Tochter wäre?
24:39Oder wenn wir selber
24:40eine Familie wären?
24:42Bist du schwanger?
24:44Nein.
24:45Aber du willst
24:45noch ein zweites Kind?
24:47Na ja, seit ich Ben kenne,
24:49habe ich schon öfter
24:49daran gedacht.
24:51Außerdem sollte Paula
24:52ja nie ein Einzelkind bleiben.
24:53Ach, Nina,
24:54bist du dir denn sicher,
24:55dass du dir das
24:55nicht nur für Ben wünschst?
24:57Elsa, ich liebe Ben.
24:59Und natürlich
25:00will ich irgendwann
25:00mit ihm eine Familie
25:01gründen und ein Kind haben.
25:03Na, Gott sei Dank.
25:03Ich habe schon gedacht,
25:04du willst sofort schwanger werden.
25:06Unsinn.
25:07Aber das, was Ben
25:08bei Max, Paula und mir sieht,
25:10das, was möchte ich
25:12irgendwann mit ihm haben.
25:14Mensch, dann sag ihm das doch.
25:16Vielleicht ist es genau das,
25:17was er wissen muss,
25:18damit er sich wieder
25:18mit dir sicher fühlt.
25:28Papa!
25:30Hallo, meine Große.
25:32Hallo.
25:32Hallo.
25:33Paula hat mich angerufen
25:34und gefragt,
25:34ob ich sie auch abhole.
25:36Und wenn sie mich fragt,
25:38komme ich natürlich.
25:39Ist doch toll, oder?
25:45Da kannst du dich auch mal
25:46wieder um deine Kaninchen
25:47kümmern.
25:47Ich habe ihnen sogar schon
25:48ein paar Tricks beigebracht.
25:49Wirklich?
25:50Ja, die können jetzt
25:51Männchen machen
25:51und Stöckchen holen.
25:53Toll.
25:53muss ich now
26:23in diesem
26:40Hast du schon mit deinem Vater gesprochen?
26:45Was?
26:47Lilly, du hast doch gehört, wie Tobias heute Morgen drauf war.
26:54Tut mir leid, Erik, dass du die Standpauke abgekriegt hast.
27:00Die war eigentlich für mich bestimmt.
27:02Das ist kein Problem.
27:05Papa kann manchmal ganz schön nerven.
27:06Ja, ich weiß.
27:08Ich habe mir auch schon öfters so gute Ratschläge gegeben, da kann ich das aushalten.
27:13Aber du musst mit ihm reden.
27:17Ich weiß.
27:20Wenn jemand anderes ihm von der Schwangerschaft erzählt, dann...
27:24macht es die Sache nicht leichter.
27:26Es weiß doch niemand außer dir und Eva.
27:29Lilly, je länger du damit wartest, desto schwieriger wird es.
27:36Oder...
27:37hast du dich noch nicht entschieden, es...
27:39Wie denn?
27:41Wie bitte soll ich sowas entscheiden?
27:43Ja, wie soll man sowas allein entscheiden?
27:47Weiß der Vater wenigstens jetzt, dass...
27:49Nein.
27:50Ich will auch, dass das so bleibt.
27:53Ja, ja.
27:53Schon gut, das ist deine Sache.
27:57Aber rede mit Tobias.
27:59Wenn dir jemand helfen kann, dann eher.
28:07Ach, shit.
28:09Ich habe die kleinen Teller vergessen.
28:11Ähm, wenn der Chef hier vorbeikommt, dann sage ich, ich bin in der Formerei.
28:14Ja.
28:26Ist diese Jane immer noch nicht zurück?
28:29Soweit ich weiß, nein.
28:31Und soll ich ihm was sagen?
28:31Das interessiert mich auch nicht.
28:33Was wird das jetzt?
28:34Die große Verweigerung?
28:35Ich dachte, dieses Thema hatten wir bereits.
28:38Annabelle, lassen Sie es gut sein.
28:39Sie haben die Firma gerettet.
28:40Sie können die Konventionalstrafe zahlen.
28:42Seien Sie froh, dass Sie mit einem blauen Auge davon gekommen sind.
28:44Ich bin nicht mehr Herrin im eigenen Haus.
28:47Das werde ich nicht zulassen.
28:48Vielleicht müssen Sie das aber.
28:50Offenbar ist Helena Bernstein eine Gegnerin, gegen die Sie nicht ankommt.
28:53Jeder hat seine Schwachstelle.
28:54Kommen Sie, geben Sie zu, dass Sie verloren haben.
28:57Wenn ich immer so schnell aufgegeben hätte, wäre ich nicht heute das, was ich bin.
29:02Und was sind Sie?
29:04Eine entmachtete Firmenchefin.
29:06Vielleicht hätten Sie aufgeben sollen, als Sie noch Herrin im eigenen Haus waren.
29:09Ich möchte endlich diese Intrige aufdecken.
29:12Damit ich den Royals-Saphir-Vertrag anfechten kann.
29:17Tun Sie, was Sie nicht lassen können.
29:19Was mich angeht, werde ich meine Ehe nicht weiter aufs Spiel setzen, indem ich mit dieser kleinen Jane flirte.
29:25Dann hoffe ich nur mal für Sie, dass Sie sich auf die richtige Seite stellen werden.
29:35Ich stehe zu Victoria, weil ich sie liebe.
29:37Falls Sie überhaupt eine Ahnung haben, wovon ich rede.
29:51Dann reiten wir heute gar nicht mehr aus?
29:54Von wegen müder, Gaul.
29:56Heute werde ich dir zeigen, dass ich der beste Sprinter von Falkenthal bin.
30:00Okay, mach's gut, Prinzessin.
30:02Hallo.
30:02Hallo.
30:03Es war gerade Paula.
30:04Ach, was wollte sie?
30:05Sie möchte gerne heute Nacht bei dir übernachten.
30:07Gut.
30:08Dann holen Ben und ich sie nach der Arbeit bei dir ab.
30:10Da sind wir vielleicht noch auf dem Spielplatz.
30:12Sie hat einen Narren daran gefressen, Jockey zu spielen.
30:15Jockey?
30:15Ja.
30:16Und ich bin das Rennpferd.
30:17So.
30:19Okay, dann hol sie nachher auf dem Spielplatz ab.
30:21Okay.
30:23Nina, vielleicht wäre es besser, wenn du alleine kommst.
30:25Nein.
30:27Nein, glaub mir.
30:28Das ist nicht besser.
30:57Ja.
31:03Hey.
31:05Hallo.
31:12Wie geht's dir?
31:14Mir geht's super.
31:16Mein größter Albtraum ist heute mein Chef geworden.
31:20Ach, Ben.
31:23Jetzt mach nicht so ein Gesicht.
31:26Durch Schmollen können wir es auch nicht verkängig machen, Ben.
31:29Soll ich es super finden?
31:32Nein.
31:35Aber wir können nichts dran ändern.
31:38Also müssen wir uns so gut es geht damit arrangieren.
31:41Okay.
31:42Ich versuch's.
31:47Vertrittst du mich morgen beim Team-Meeting?
31:49Nein.
31:52Ich brauch dich doch.
31:55Okay.
31:57Arbeitest du heute noch lange?
32:00Eine Nachtschicht wird das nicht.
32:01Wieso?
32:02Weil wir heute Abend nicht allein sind.
32:05Paula schläft wieder zu Hause.
32:07Schön.
32:09Und, äh, sie kommt bestimmt allein?
32:15Ja.
32:16Okay.
32:16Wir holen sie nachher vom Spielplatz ab.
32:19Ach so?
32:20Ich muss das hier heute auf jeden Fall noch fertig kriegen?
32:23Ja, kein Problem.
32:23Ich geh noch einkaufen und wir treffen uns nachher auf dem Spielplatz.
32:26Okay.
32:27Denk an die Fischstäbchen.
32:28Ja.
32:29Ja?
32:31Ach, und nachher wollte ich noch mit dir über etwas reden.
32:35Moment, was?
32:38Petersen?
32:39Ja, sie ist hier.
32:42Okay, ich sag's ihr.
32:44Elsa, du möchtest bitte sofort zu einer Balance-Büro.
32:47Wegen der Website.
32:48Ja, dann geh ich wohl besser.
32:49Worüber wolltest du mit mir reden?
32:51Später.
33:04Wo ist eigentlich Maike?
33:06Draußen.
33:08Ist Pause?
33:10Nein, sie verabschiedet sich von Tim, der heute nach London muss.
33:15Von Tim?
33:17Wusste gar nicht, dass die beiden so eng...
33:18Tja, dann weißt du's jetzt.
33:22Die verliert wirklich keine Zeit, sich in den Freundeskreis ihres zukünftigen Chefs einzunisten.
33:28Ich bin nur ihr Chef hier in der Manufaktur.
33:31Mit wem sie ihre Freizeit verbringt, das geht mich nichts an.
33:36Verbringt Maike denn jetzt ihre Freizeit tatsächlich mit Tim?
33:39Ja, anscheinend schon.
33:42Na komm schon.
33:44Du wolltest dich doch noch verabschieden.
33:45Ich bin ja schon da.
33:46Da ist ja das neue Traumpaar.
33:49Das hat sich hier so rumgesprochen.
33:51Müsstest du nicht schon längst in London sein?
33:53Ja, ich wollte mich noch von Lily verabschieden.
33:59Viel Glück.
34:01Und mich bedanken.
34:03Für deine Hilfe nach der OP und allem.
34:07Ich hab gehört, dir geht's immer noch nicht so gut.
34:09Mir geht's gut, danke.
34:13Ja, äh, ich muss da noch los.
34:17Viel Glück.
34:19Du machst das schon, Tim.
34:22Pass auf dich auf.
34:23Halt du hier die Stellung.
34:26Mach ich.
34:27Ich bring dich noch zum Fahrstuhl.
34:35Ist irgendwas?
34:39Nee, alles gut.
35:04Ben ist noch nicht da.
35:07Aber das macht, um Max aus dem Weg zu gehen?
35:10Nein, das glaube ich nicht.
35:12Er wird noch irgendwo aufgehalten worden sein.
35:16Aber ich wäre auch nicht traurig drum, wenn die beiden sich jetzt nicht begegnen würden.
35:20Nur für Paula wäre es wichtig.
35:21Damit sie sieht, dass auch wir eine Familie sind.
35:29Mama!
35:30Hallo, meine Süße.
35:31Gibt's dir gut?
35:32Ja?
35:33Schön.
35:34Papa denkt, er wäre ein Gorilla.
35:36Und dabei klettert er wie eine Maus.
35:38Jetzt lass deinem armen Papa doch mal eine Verschnaufpause.
35:41Danke, gut, dass du kommst.
35:43Diese Frau macht mich fertig.
35:45Aber jetzt möchte ich wippen.
35:47Ich glaube, du musst jetzt nach Hause, Paula.
35:49Ich hab noch ein bisschen Zeit.
35:50Wir warten noch auf Ben.
35:52Wippst du mit, bitte?
35:54Mach gut.
35:55Ich, ja.
35:56Warte.
35:59Warte.
36:55Annabelle, schön, dass Sie kommen konnten.
36:57Setzen Sie sich doch.
36:59Wie ich Ihnen schon sagte, ich hab wenig Zeit.
37:01Es dauert nicht lange.
37:11Warum geht es?
37:13Was machen Ihre Bemühungen, Herr Royal Safir-Angelegenheit?
37:16Konnten Sie Ihre Probleme lösen?
37:19Sie wissen doch ganz genau, dass ich Firmenanteile abgeben musste.
37:25Aber dafür werden Sie eines Tages bezahlen.
37:28Ich lasse mir von einer Sekretärin, die sich einbildet, Firmenchefin zu sein, nicht drohen.
37:33Dann wird Ihnen die Sekretärin eben zeigen müssen, wozu sie fähig ist.
37:37Geben Sie auf, Annabelle.
37:39Sie haben nicht das Format, eine von beiden zu sein.
37:41Ich bin eine von beiden.
37:43Im Gegensatz zu Ihnen.
37:45Richard wird Sie früher oder später verlassen.
37:47Er vertraut Ihnen schon jetzt nicht mehr.
37:50Glauben Sie wirklich, Sie können die Liebe Ihrer Tochter durch diese kleine Intrige zurückgewinnen?
37:55Ich kenne meine Tochter.
37:56Ich weiß, dass wir einen langen Weg vor uns haben.
38:00Tja, dann träumen Sie ruhig weiter.
38:01Und der Viktoria hat Sie jahrelang gehasst und das wird Sie auch weiterhin tun, wenn Sie ihr nicht mehr nützlich
38:07sein können.
38:08Und dann sehen Sie sich vor.
38:11Denn meine Rache wird Sie nicht nur verletzen.
38:14Sie wird Sie vernichten.
38:17Ich darf Sie nichts sagen.
38:21Na los, jetzt geh schon ran.
38:43Ja, also sag mir Bescheid, ob du noch kommst.
38:45Bis dann.
38:49Und?
38:50Wahrscheinlich wartet Ben zu Hause auf uns.
38:51Vielleicht haben wir uns einfach falsch verstanden.
38:53Ich muss dann auch los.
38:55Mach's gut, Große.
38:57Bis morgen.
38:58Schlaf gut.
38:59Du auch?
39:00Ich geh doch her, sonst ist es weg.
39:02Und der Ärger, Ben und Nina nicht.
39:04Tschüss, Nina.
39:04Tschüss.
39:04Wollen wir los?
39:05Ja.
39:06Und was machen wir jetzt noch?
39:08Ich schiebe mal ein Video-Spiegel.
39:10Ich war dran.
39:11Du weißt ja, was ich davon halte.
39:15Wir schauen mal, ne?
39:45Ich bin in meinem Zimmer.
39:47Hey, Paula und deine Jacke?
39:58Ben, bist du da?
40:06Ben, wo warst du denn?
40:10Warum bist du nicht gekommen?
40:15Redest du jetzt nicht mehr mit mir?
40:19Was machst du da überhaupt?
40:22Ich packe.
40:24Ja, das sehe ich.
40:25Aber könntest du mir vielleicht auch verraten, warum?
40:29Es hat keinen Sinn.
40:34Was hat keinen Sinn?
40:38Du, ich, unsere ganze Beziehung,
40:43sollten endlich aufhören, uns vorzulügen.
40:47Was soll das heißen?
41:01Paula, Max und du.
41:06Ihr seid etwas, was...
41:09was wir beide niemals sein werden.
41:16Ihr seid, ihr seid eine Familie.
41:20Eine Familie, die zusammengehört.
41:28Wir sind das nicht.
41:36Und deshalb...
41:41deshalb trenne ich mich jetzt von dir.
41:51Ihr seid Paulas Ed.
41:54Sie braucht euch beide.
41:55Und ich brauche dich, Ben.
41:57In den nächsten Tagen wird die zweite Rate der Konventionellstrafe fällig.
42:00Dann gerät Annabelle also immer mehr unter Druck.
42:02Sind wir hier ungestört?
42:04Fällig.
42:07Ich glaube, Ben...
42:09Ben möchte im Moment nicht hier sein.
42:12Kommt er gar nicht mehr wieder?
42:14Ich weiß es nicht, Paula.
42:16Paula.
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