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Kurzfilme
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00:26Alles okay?
00:28Alles okay.
00:50Nina, es tut mir leid.
00:58Es geht nicht.
00:59Es tut mir leid.
01:42Was ist los?
01:43Es tut mir leid, Nina.
01:47Braucht ihr nicht gleich zu tun.
01:52Ich weiß nicht, Ip.
01:54Ich bin Stress in letzter Zeit.
01:59Ich kann mich nicht entspannen.
02:04Ist schon in Ordnung.
02:26Diskretion ist wirklich das Mindeste, was ich von einer Chefsekretärin verlange.
02:31Ich dachte, Sie sind wenigstens dazu in der Lage.
02:34Natürlich.
02:36Und woher wusste Ihr Sohn dann, dass wir den Royal Sophia Auftrag nicht erfüllen können?
02:43Mein Gott, ich habe keine Ahnung.
02:46Aber ich habe eine Ahnung, weil Sie Ihren Mund nicht halten konnten.
02:49Frau van Weyden, ich versichere Ihnen, ich habe mit Kolja nicht ein Wort darüber gesprochen.
02:54Ihre Versicherung nützt mir jetzt auch nichts mehr.
02:57Ja.
02:58Na, endlich.
03:00Das wird noch Folgen haben, Frau Härte.
03:02Wir sprechen uns noch.
03:11Was war jetzt so dringend?
03:17Kolja Härte.
03:20Geht es um ein Gespräch mit Frau van Weyden?
03:22Gespräch?
03:23Hast du irgendeine Ahnung, was ich mir gerade von der Chefin anhören konnte?
03:26Ja, zu mir war sie auch nicht gerade nett.
03:29Du, hör mal.
03:30Sie hat mir praktisch mit der Kündigung gedroht.
03:32Sie meint, ich hätte dir betriebliche Interne ausgeplaudert.
03:35Wir verlieren doch wahrscheinlich sowieso alle unseren Job jetzt, wo der Großauftrag geplatzt hat.
03:38Du, hör mal.
03:39So einen blöden Spruch, den kann ich jetzt gerade noch gebrauchen.
03:41Ja, so ist es aber.
03:44Woher weißt denn du das überhaupt?
03:46Das sind streng vertrauliche Dinge.
03:52Kolja, Indiskretion ist ein Kündigungsgrund und das will ich mir nun wirklich nicht vorwerfen lassen.
03:56Na ja, dann hättest du deine Unterlagen vielleicht nicht so offen rumliegen lassen sollen.
04:00Diese Dinge sind streng vertraulich, Kolja.
04:03Mama, ich bin praktisch darüber gestolpert.
04:05Ach ja, ja, ja, ja, jetzt bin ich vielleicht noch selber dran schuld.
04:08Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich hab nichts erzählt.
04:12Brauchst du auch nicht. Die Chefin weiß sowieso schon alles.
04:16Großer. Mensch, du bringst mich in riesige Schwierigkeiten.
04:30Und?
04:31Und was?
04:33Genau das war laut Vertrag zu erwarten. Das habe ich Ihnen oft genug gesagt.
04:37Sie verstehen wohl immer noch nicht, was hier gerade passiert.
04:40Natürlich tue ich das. Die Einforderung der Konventionalstrafe war nur eine Frage der Zeit.
04:45Wenn ich das Geld nicht binnen 24 Stunden aufbringe, kann ich Insolvenz anmelden.
04:51Das war zu erwarten, hilft mir auch nicht.
04:53Was erwarten Sie jetzt von mir? Ich habe das Geld nicht.
04:56Ich kann aber Richard nicht um das Geld bitten.
04:59Nicht ohne Beweise, dass Helena hinter allem steckt.
05:02Er würde glauben, ich bin eine schlechte Geschäftsfrau.
05:05Es tut mir leid, aber solange Jane in Dubai ist, kann ich nichts machen.
05:11Können Sie sich nicht nochmal die Verträge ansehen?
05:14Das habe ich bereits getan.
05:16Die Zahlungsaufforderung ist juristisch nicht anfechtbar.
05:19Annabelle, finden Sie sich damit ab. Sie müssen zahlen.
05:32Was soll denn das jetzt?
05:34Wie, was? Das ist Feierabend.
05:36Ja, die Probeentwürfe sind fertig und da gibt es doch nichts mehr zu tun.
05:40Ja, wer sagt das? Natürlich gibt es was zu tun.
05:42Die Rohlinge müssen in die Formerei und dann, dann sehen wir weiter.
05:45Ja, aber Kolja, das können wir doch morgen.
05:47Morgen. Wenn du wieder kurz vor Mittag hier eintrudelst, gerade du könntest ein paar Stunden dranhängen.
05:56Das ist ganz großer Führungsstil, Chef.
05:59Du kannst es auch sein lassen.
06:02Kolja, ich mache Schluss, okay? Es gibt ja sowieso nichts mehr zu tun.
06:09Das ist ganz schön.
06:23Alles gut.
06:35Ben?
06:39Hm?
06:44Ach, nichts.
07:01Es ist wegen Max, oder?
07:11Sag doch wenigstens, dass ich recht habe, Ben.
07:15Das wäre ja schon mal ein Anfang.
07:22Ja.
07:27Ich kann nicht einfach vergessen,
07:29dass du mit ihm geschlafen hast.
07:32Okay?
07:44Jetzt hören Sie mir mal gut zu, Herr...
07:47Ich werde jetzt hier nicht betteln.
07:51Ich möchte einen Kredit,
07:53der meinem Unternehmen angemessen ist.
07:57Ich kann mich leider nur wiederholen.
07:59Die Summe übersteigt bei weitem den Kreditrahmen,
08:01den wir Ihrem Unternehmen einräumen können.
08:05Ihnen ist wohl nicht klar,
08:06wie viel Ihre Bank über die Jahre an unserer Firma verdient hat.
08:11Frau von Weiden, ich bitte Sie.
08:14Trotz allem schätzen wir Sie und die Manufaktur doch sehr als Kunden.
08:17Wir haben schon mit Ihrem Schwiegervater hervorragend zusammengearbeitet.
08:21Mein Schwiegervater ist tot
08:23und was Sie als unsere hervorragende Zusammenarbeit bezeichnen, auch.
08:53Herr von Weiden, ich bitte Sie eine Nachricht.
08:56Verdammt!
09:05Verdammt!
09:06Richard!
09:07Ich brauche dringend eine...
09:11Bitte ruf mich zurück.
09:13Es ist dringend.
09:14...
09:43Untertitelung. BR 2018
09:54So, und bevor du das Paket zerkrattest...
09:56Ach, bitte, Papa.
09:58Oma, kann ich sie noch ein bisschen anbehalten? Ich muss das sowieso noch üben.
10:03Ich glaube, dein Papa hat recht.
10:04Dann kann ich sie später wieder anziehen, wenn Mama kommt. Ich muss sie ihr doch zeigen.
10:09Na klar.
10:11Schade, dass sie nicht dabei gewesen ist, als du hingefallen bist.
10:14Hey, meine Bruchlandung, das bleibt unser Geheimnis, ja?
10:18Süßig.
10:22Kockwell-Opa, die hat mir Oma geschenkt.
10:24Na, das ist ja toll. Hallo, Helena. Immer sehr großzügig.
10:28So in der süßen Enkeltochter kann ich doch keinen Wunsch abschlagen.
10:31Ja, die Schichtschuhe sind toll. Und jetzt machen wir uns was Schönes zu essen, ja?
10:35Ich wollte Oma Helena sowieso noch zeigen, wie ich früher machen kann.
10:38Oh, ich glaube, das müsste verschieben. Deine Oma hat bestimmt noch etwas vor. Stimmt's, Helena?
10:43Ach, schade. Kann sie da nicht noch zum Essen bleiben?
10:47Wenn dein Opa nichts dagegen hat?
10:50Natürlich nicht.
10:51Also, Helena, wenn du Zeit und Lust hast, dann...
10:54Gerne.
10:55Hi.
11:01Ben.
11:08Mein Gott, Ben, rede doch mit mir.
11:16Ja.
11:18Was willst du hören?
11:20Dass ich mein Gedächtnis verloren habe?
11:22Nicht mehr dran denken muss?
11:24Hm?
11:30Ich wünschte, ich könnte diese Nacht mit Max rückgängig machen, Ben. Aber ich kann es nicht.
11:34Ja, genau. Du kannst es nicht.
11:40Es war ein Fehler.
11:44Es ist passiert.
11:47Aber es ist vorbei.
11:49Ach so.
11:55Was soll das denn jetzt?
12:04Ich...
12:04Ich werde das Gefühl nicht los, dass da mehr ist zwischen dir und Max.
12:08Das ist völliger Quatsch.
12:09Und das weißt du auch.
12:13Ben, es ist einmal passiert.
12:16Einmal.
12:18Und es wird nie wieder passieren.
12:20Bist du dir da so sicher?
12:23Bist du dir sicher, dass es nur einmal passiert ist?
12:25Weil ich bin es nicht.
12:29Wenn dir einmal nicht so viel bedeutet, warum dann nicht auch zweimal?
12:37Ich kann wirklich verstehen, dass du verletzt bist, Ben.
12:40Wirklich.
12:43Aber so...
12:45So macht es uns nicht leid.
13:13So macht es uns nicht leid.
13:22Weglaufen.
13:23Sehr erwachsen, Nina.
13:26Aber muss ich mir jetzt alles gefallen lassen?
13:28Ben glaubt doch wohl nicht ernsthaft, dass ich mit Max mehr als...
13:32Egal.
13:33Er wollte mich einfach nur verletzen.
13:36Was kann ich denn noch mehr tun, als mich zu entschuldigen?
13:46Na, super.
13:50Ja?
13:51Hallo, Mama.
13:53Paula, du bist...
13:54Na, ich bin schon auf dem Weg zu dir.
13:56Du, Mama, kann ich heute bei Papa schlafen?
14:01Eigentlich wollte ich heute Abend mit dir was zusammen machen und vielleicht...
14:04Ach, bitte, Mama.
14:05Mama, ich war heute Schlittschuhlauf mit meinen eigenen Schlittschuhen.
14:09Die musst du dir angucken.
14:11Okay, Paula, ich bin ja gleich da, ja?
14:14Kann ich denn jetzt hierbleiben?
14:16Süße, ich bin gleich da.
14:30Hey, hallo, Ben!
14:31Bitte nicht.
14:33Elsa, hallo.
14:34Was machst du denn hier?
14:34Na, das war ja ein langes Meeting.
14:36Wo ist denn Nina?
14:37Ich hab ne Menge zu tun.
14:38Sind die Farbkorrekturen schon zurück?
14:40Habt ihr euch wieder gestritten?
14:42Thema Wechsel, ja?
14:42Warte, warte, warte doch mal.
14:43Ich meine, was ist denn los?
14:45Ihr hattet doch zusammen diesen Termin und von da seid ihr auch beide gegangen.
14:48Und dann wart ihr ne Ewigkeit weg und jetzt bist du und Nina hier?
14:51Danke für die Zusammenfassung, ja?
14:52Ich brauch die Farbkorrekturen.
14:58Du hättest sie vorhin auf dem Eis sehen sollen.
15:00Sie war nicht zu bremsen.
15:03Was ist?
15:05Nichts, nicht nichts.
15:07Hast du nicht erwartet, dass ich so etwas wie Familiensinn besitze?
15:11Ich bin nur gespannt, wie lange das Interesse an deiner Enkeltochter anhält.
15:14Ich will nicht, dass Paula enttäuscht wird.
15:17Du denkst bestimmt, das ist nur eine Tageslaune von mir.
15:20Zumindest hat sie dich in den letzten acht Jahren nicht sehr oft gesehen.
15:25Mit unseren Kindern will ich gar nicht erst reden.
15:28Wir werden alle älter, Richard.
15:30Ob du es glaubst oder nicht.
15:32Geschäftlich habe ich alles erreicht.
15:34Aber was die Familie angeht,
15:36habe ich noch einiges nachzuholen.
15:40Arjan?
15:40Ja, ich denke schon manchmal,
15:44ob das alles so richtig war.
15:49Jedenfalls solltest du schleunigst Paulas Kaninchen kennenlernen.
15:53Damit kannst du bei deiner Enkeltochter so richtig beobachten.
15:56Bei unserer Enkeltochter.
15:58Bei unserer Enkeltochter.
16:01Was für eine Überraschung.
16:04Hallo, Liebling.
16:05Eigentlich sollte es doch normal sein,
16:06dass ich meine Familie besuche.
16:08Ach, tatsächlich.
16:10Kann ich dich kurz sprechen?
16:11Unter vier Augen.
16:13Ich wollte sowieso gerade gehen.
16:15Wiedersehen, Richard.
16:17Und vielen Dank nochmal.
16:18Ich habe diesen Nachmittag sehr genossen.
16:20Ja, wiedersehen.
16:25Annabelle?
16:27Sie sehen so angespannt aus.
16:30Ist alles in Ordnung?
16:31Nichts, was ich nicht regeln könnte.
16:45So, komm, das reicht jetzt.
16:47Lass uns abhauen.
16:48Meinst du, wir können jetzt einfach weggehen?
16:50Einfach?
16:51Dieser Wichtigtour hat uns jeden Drecksjob aufgebrummt,
16:53den er sich nur ausdenken konnte.
16:55Ja, ich mache noch kurz die Lampe hier fertig.
16:58Meike, es gibt einen Unterschied
16:59zwischen Praktikanten und Sklaven.
17:01Ja, stimmt eigentlich.
17:18Also eins muss man dem Kleinen ja lassen.
17:19Er hat ein ordentliches Organ.
17:21Kann ich mir schon vorstellen,
17:22warum man sich mal eine Auszeit nimmt, hm?
17:25Ich kann mal sehen,
17:25wie lange du ohne Schlaf auskommst.
17:27Also so ruhig ist das bei uns auch nicht.
17:28Die Wände sind nicht schalldicht.
17:31Eben.
17:33Sag mal, du könntest nicht zufällig ein bisschen...
17:35Habe ich das schon probiert.
17:37Vorhin war Silke mit Lukas drüben.
17:38Hat nichts gebracht.
17:40Hat Pacanini seine Magie verloren, oder was?
17:42Keine Ahnung.
17:44Wahrscheinlich spiele ich einfach mies.
17:45Ja, Quatsch.
17:47Lukas sieht es wahrscheinlich genauso,
17:48wie die Prüfungskommission in London.
17:53Ich sollte mal wieder einen Bogen.
17:54Sag mal, musst du nicht morgen in London sein?
17:57Ja.
17:59Das ist mir ein Bier, ja?
18:01Dann entspann dich mal lieber vor dem...
18:04Einen Abend vor der Prüfung zu üben,
18:06hat sowieso keinen Sinn mehr.
18:07Das war schon bei mir Mathe so.
18:10Hallo, es geht hier.
18:12Um die Aufnahme an einem der renommiertesten
18:15Konservatorien Europas,
18:16nicht um eine Mathearbeit.
18:17Tim, entspann dich.
18:25Willst du lieber heimlich durchs Fenster abhauen?
18:27Quatsch.
18:30Sollen wir noch was machen?
18:32Wir beide?
18:34Ja, klar. Warum nicht?
18:38Ach so, du denkst wegen diesem ganzen Konkurrenzkram hier.
18:42Vielleicht habe ich noch was vor.
18:44Vielleicht noch was vor.
18:46Ja, ich telefoniere mal kurz.
18:49Okay.
18:59Tim?
19:03Hi.
19:05Ich wollte fragen, ob du heute Abend vielleicht Zeit hast.
19:08Ähm.
19:09Ach ja.
19:10Ja, du musst wahrscheinlich üben.
19:12Nee, nee, nee. Ich habe Zeit.
19:13Echt?
19:15Ja, ich meine, so am Vorabend zu üben bringt ja auch nichts mehr.
19:19Kommst du bei mir vorbei?
19:20Ja, gerne. Klar.
19:22Okay, dann freue ich mich.
19:24Ich auch.
19:25Tschüss.
19:26Tschüss.
19:27Tschüss.
19:27Tschüss.
19:31Tschüss.
19:34Tschüss.
19:47Tschüss.
19:49Tschüss.
19:49Tschüss.
19:52Tschüss.
19:53Tschüss.
19:54Tschüss.
19:54Tschüss.
19:55Tschüss.
19:56Tschüss.
19:57Amen.
20:35Amen.
20:59Ich habe mehrmals versucht, dich anzurufen.
21:02Es war dringend.
21:03Ich war ohnehin nicht zu erreichen.
21:04Ich hatte einen wichtigen Termin.
21:05Das habe ich gesehen.
21:07Ich habe es dir doch schon erklärt.
21:09Ich war auch überrascht, dass Helena hier auftauchte.
21:11Tatsächlich.
21:12So überrascht habt ihr gar nicht gewirkt.
21:14Eher versöhnlich.
21:16Sie hat etwas mit ihrem Sohn und ihrer Enkeltochter unternommen.
21:19Und es war Paulas Wunsch,
21:20dass wir nachher zusammen hier noch gegessen haben.
21:22Das ist alles.
21:23Ach, dann seid ihr schon wieder eine glückliche Familie.
21:26Annabelle, es reicht mir jetzt.
21:28Schluss mit dem Thema.
21:29Wenn das so ist.
21:31Was ist denn wirklich los?
21:35Immer noch Ärger in der Firma.
21:41Das Geld von dir
21:43hat gerade mal gereicht,
21:45um die Probleme
21:47für die Produktionsstraße zu lösen.
21:52Oh ja, Saffir fordert die Konventionalstrafe.
21:54Richtig?
21:55Ich hatte gehofft,
21:56dass ich beweisen kann, dass...
21:57Papa, glaubst du denn immer noch,
21:58dass dich jemand sabotiert?
22:01Richard, was ich jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann,
22:03ist deine Besserwisserei.
22:04Entschuldige bitte,
22:05aber ich hatte dich vor diesem Vertrag gewarnt
22:07und Hagen auch.
22:08Du wusstest,
22:09dass das Risiko enorm hoch ist.
22:12Ich krieg das schon alleine hin.
22:16Entschuldige, tut mir leid,
22:17das war nicht so gemeint.
22:20Also,
22:22was willst du?
22:25Ich brauche
22:27einen Kredit.
22:32Einen großen Kredit.
22:58Du bist schwanger?
23:01Nein.
23:03Ist das keine gute Nachricht?
23:05Das geht dich gar nichts an,
23:07verstanden?
23:32Max, ich habe überhaupt nichts dagegen,
23:33dass Paula hier übernachtet.
23:34Es wäre nur einfach schön,
23:35wenn wir das ein bisschen früher absprechen könnten.
23:38Wie denn?
23:38Du kennst doch Paula.
23:39Sie hat schon immer gerne
23:40unsere Pläne durcheinandergeworfen.
23:42Wo ist sie denn jetzt überhaupt?
23:43Drüben bei den Bäckers.
23:44Die Kaninchen mussten auch unbedingt
23:46die neuen Schlittschuhe bewundern.
23:48Möchtest du hier warten?
23:49Nein, nein, lass mal.
23:50Ich gehe noch rüber zu ihr.
23:52Nina,
23:52ist alles okay mit dir?
23:54Ja.
23:55Mir geht's gut, danke.
23:56Ist alles in Ordnung.
23:58Nina,
23:58du musst mir nichts vorspielen.
23:59Ich spiele dir nichts vor, Max.
24:02Hör zu.
24:05Ich finde es wirklich toll,
24:06wie du dich um Paula kümmerst.
24:07Und ich habe gar nichts dagegen,
24:08dass sie hier sein kann.
24:10Du bist ein Teil ihres Lebens.
24:13Aber du bist kein Teil meines Lebens mehr.
24:15Also halte dich auch bitte
24:15aus meinem Leben raus, ja?
24:17Aber das ist doch lächerlich.
24:18Wir sind Paulas Eltern.
24:19Was, was, was sind wir?
24:20Wir beide,
24:21wir sind gar nichts mehr, Max.
24:23Das, was letztens passiert ist,
24:24das war ein Fehler.
24:25Es war einfach nur dumm.
24:26Und ich will auch nicht immer wieder
24:27darüber reden müssen.
24:30Ich gehe zu Paula.
24:39Und was ist mit deinem eigenen Geld?
24:41Das habe ich in die Manufaktur gesteckt.
24:44Die neue Produktionsstraße.
24:46Aber was soll die Frage überhaupt?
24:49Meinst du,
24:49wenn ich selbst das Geld hätte,
24:51würde ich dich anbetteln?
24:52Mein Gott,
24:53das ist so demütigend.
24:54Aber Schatz,
24:55das ist doch Unsinn.
24:56Ich bin dein Mann,
24:57es ist selbstverständlich,
24:58dass ich dir finanziell unter die Arme greife.
25:00Natürlich musst du nicht betteln.
25:01Danke.
25:03Ich frage mich nur,
25:04warum du nicht schon früher
25:05etwas gesagt hast.
25:07Ich dachte,
25:08ich kann die Probleme lösen.
25:09Aber selbst die größten
25:11wirtschaftlichen Anstrengungen
25:12sind umsonst,
25:13wenn dir jemand
25:14persönlich schaden will
25:15und auch kann.
25:18Und
25:21dazu brauche ich Beweise.
25:25Sonst wird mir niemand glauben.
25:26Nicht mal du.
25:27Ich denke,
25:28es ist jetzt wichtiger,
25:29wenn wir uns darauf konzentrieren,
25:30die Manufaktur wieder
25:30zahlungsfähig zu bekommen.
25:32Ja, natürlich.
25:34Es geht dir leider nicht
25:35nur um ein paar
25:36hunderttausend Euro.
25:38Nein,
25:38leider nicht.
25:39Das wäre auch kein Problem.
25:41Die könnte ich aus
25:41meinem Privatvermögen bezahlen.
25:43Aber
25:44für einen mehrstelligen
25:45Millionenbetrag
25:46muss die von Weidengrub
25:47ganz offiziell aufkommen.
25:50Ich will nichts
25:50geschenkt haben.
25:52Das habe ich auch
25:53nicht erwartet.
25:53Entschuldige,
25:54aber ich muss dich
25:54wie einen
25:55ganz normalen
25:56Geschäftskunden behandeln
25:57und dann dürfte dir
25:57klar sein,
25:58dass du mir als Sicherheit
25:5935 Prozent der
26:00Firmenanteile überschreibst.
26:10Lilly,
26:11warte doch mal.
26:12Was willst du denn?
26:13Ja, das sehen wir
26:14in deinem Busch.
26:14Wenn du irgendwem
26:15davon erzählst.
26:17Hey,
26:17weißt du schon,
26:18was du machen willst?
26:19Das habe ich dir schon gesagt,
26:19das geht dich überhaupt nichts an
26:20und halt bitte deine Klappe.
26:23Was ist mit euch los?
26:31Was hat denn das zu bedeuten?
26:33Bist du,
26:35gehört das dir?
26:38Nein,
26:38das gehört mir.
26:40Dir?
26:42Ja,
26:42nicht mir persönlich,
26:44sondern einer Freundin.
26:46Was für eine Freundin?
26:47Was hast denn du damit zu tun?
26:49Nicht das,
26:50was du denkst.
26:51Die ist völlig durch den Wind
26:52und sie hat mich gebeten,
26:53ihr zu helfen
26:54und da habe ich ihr
26:54ein paar Adressen besorgt.
26:56Ich glaube nicht,
26:57dass ich so begeistert davon wäre,
26:58wenn sie wüsste,
26:59dass ich mit dir darüber rede.
27:00Alles klar?
27:01Bis später.
27:06Kannst du mir mal sagen,
27:06was das hier soll?
27:07Keine Ahnung.
27:26Was ist mit dem Wind
27:50Hi, Ben. Sag mal, welches findest du schöner? Das hier? Oder das?
28:00Sieht beides gut aus.
28:02Sag mal ehrlich, das hier ist doch ein bisschen langweilig, oder nicht?
28:07Wenn du meinst.
28:10Hast du ein Date?
28:11Ja, mit Tim.
28:15Was ist mit dir los?
28:17Sei vorsichtig.
28:18Warum?
28:20Ich will nicht, dass du verletzt wirst.
28:23Weil, dass du stehst mit Nina?
28:26Darüber möchte ich jetzt nicht reden.
28:28Aber ich weiß nicht, warum du dann schlecht über Tim sprichst.
28:32Weil ich...
28:34Vergiss es einfach, okay?
28:36Es war blöd.
28:37Gewöhn dich daran, dein Bruder ist ein Idiot.
28:47Nein, nein. Die Standardausfügung reicht völlig aus.
28:51Ja, ja. Danke, Hagen, dass du das so schnell erledigen kannst.
28:54Äh, genau. Die Zeit drängt.
28:56Sag ihm, dass ich den Vertrag noch heute abholen werde.
28:58Ja.
28:59Annabelle möchte die Unterlagen heute noch...
29:01Ja, ja.
29:03Ja, bis später.
29:04Ciao.
29:07Gut.
29:09Morgen früh werde ich die Zahlung sofort veranlassen.
29:12Dann hast du mit deiner Manufaktur wieder völlige Handlungsfreiheit.
29:15Habe ich die.
29:19Liebling, ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlst.
29:21Aber mein Unternehmen braucht für den Kredit nun mal eine Absicherung.
29:24Das ist ein ganz normaler Vorgang.
29:26Zwischen Geschäftspartnern. Ich weiß.
29:28Entschuldige, aber ich muss geschäftliches von privatem trennen.
29:31Das haben Helena und ich früher auch so gehalten und es hat nie Probleme gegeben.
29:36Da bin ich mir sicher.
29:37Und offenbar ist es heute auch schon wieder so.
29:42Annabelle, du weißt, dass ich bei den Kreditbedingungen durchaus großzügig bin?
29:46Ja, äußerst.
29:51Noch eine Bedingung.
29:53Ein Vertreter, der von Weidengruppe übernimmt, mit dir die Geschäftsleitung.
29:56Das ist ziemlich viel verlangt für 35 Prozent.
30:00Natürlich wirst du weiter in die Führung innehaben, aber bei wichtigen Entscheidungen wirst du dich in Zukunft absprechen.
30:06Natürlich.
30:06Aber es wird nicht Viktoria sein.
30:09Das will ich vertraglich festgelegt.
30:11An sie hätte ich auch nicht gedacht.
30:13Gut.
30:14Das hätte ich auch nicht akzeptiert.
30:17Es gibt viele fähige Mitarbeiter in meinem Unternehmen.
30:19Da.
30:21Da.
30:33Da.
30:35Da.
30:38Da.
30:42Da.
30:59Hallo, Michael. Ich hab mal wieder was vergessen.
31:01Tschüss gleich. Tschüss. Entschuldigung, ich war mir sofort weg.
31:04Oh, Mist.
31:07Oh, das ist... Ich hab ein Date und dann dachte ich...
31:10Du bist mir keine Erklärung.
31:11Okay. Das stimmt. Danke.
31:15Na dann, viel Spaß bei deinem Date.
31:17Ja, danke.
32:02Gute Entscheidung.
32:06Na ja. Ich kann leider nicht sehen, wie ich von diesem Vertrag profitiere.
32:13Bei seiner eigenen Frau. Kannst du immer noch nicht glauben.
32:19Annabelle. Richard war großzügig. Normalerweise übernimmt die Van Weiden Group 51% einer Firma und entlässt dann den Geschäftsführer. Sie
32:27hatten Glück.
32:28Aber wem erzähl ich das?
32:30Und es ist vertraglich festgelegt, dass Victoria mir nicht zur Seite gestellt werden kann.
32:35Ich weiß zwar nicht, warum, aber...
32:37Ja.
32:39Haben, kapieren Sie es denn immer noch nicht.
32:41Warum glauben Sie denn, dass Victoria und ihre Mutter diese Intrige gegen mich veranstaltet haben?
32:46Ja, warum? Um die Leitung der Manufaktur zu übernehmen? Das macht doch keinen Sinn. Sie wäre doch eh nur ich
32:50als Vertretung.
32:52Weiß Gott, warum ausgerechnet ich Ihnen die gestörte Psyche ihrer Frau erklären muss.
32:59Victorias Abneigung gegen mich ist doch geradezu krankhaft.
33:01Oh. Und das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.
33:04Ich bin mir sicher, dass sie die Manufaktur an sich reißen wollte. Aber wenigstens konnte ich das verhindern.
33:12Meinetwegen. Ich bin eh ganz froh, wenn diese Intrige endlich vorbei ist.
33:17Hagen, es ist noch lange nichts vorbei.
33:19Sie werden alles tun, dass Richard Schwarz auf Weiß sehen kann, welch mieses Spiel Victoria und ihre Mutter gegen mich
33:26spielen.
33:43Schläft, Paula.
33:47Ja. Nachdem ich ihr dreimal das Märchen von der Eisprinzessin erzählt habe.
33:51Oh ja, das kenne ich. Letztes Jahr hatte sie ihrer Ponyphase. Ich musste ja alles über die Tiere...
33:58Entschuldige.
34:00Ich wollte nicht in alten Wunden bohren.
34:02Vater, mach dir keine Gedanken. Was meinst du, wie oft ich selbst dran denken muss?
34:07Was habe ich verpasst? Was wäre passiert, wenn ich damals nicht...
34:12Es bringt auch nichts, sich immer wieder damit zu beschäftigen.
34:16Ich muss einfach neu anfangen.
34:18Und heute war es doch schon vielversprechend.
34:21Paula hat den Tag auf der Eisbahn jedenfalls sehr genossen.
34:23Mit Helena und mir.
34:27Vielleicht werden wir doch noch sowas wie eine Familie.
34:31Ich bin froh, dass es so gut zwischen dir und Paula läuft.
34:37Was hältst du von einem guten Single-Mord im Lanzino?
34:42Ich würde gerne etwas mit dir besprechen.
34:45Gerne.
34:56Ist leider nur ein normaler Sekt.
34:58Ist schon okay.
35:00Naja, aber...
35:01Einer Person wie dir gebührt nur Champagner.
35:06Super Spruch, Gerla.
35:07Nein, aber im Ernst, du siehst klasse aus.
35:09Ja?
35:10Ja.
35:11Ich meine, danke.
35:13Ähm, du, Tim, wegen heute Morgen...
35:16Ja?
35:17Ähm, du denkst doch bestimmt, ich bin eine Zicke, oder?
35:20Nein.
35:22Vielleicht ein bisschen tischter.
35:27Aber das finde ich extrem süß.
35:33Ja.
35:47Ist das in Ordnung für dich?
35:48Mhm.
35:50Wir müssen aber nichts tun, was du nicht möchtest.
35:53Ich möchte aber...
35:55Ich suche dich.
35:58I'll bruise easily
36:03I've found your fingerprints
36:05On a glass of wine
36:08And you know you're leaving them
36:12All over this heart of mine too
36:16But if I never take this leap of faith
36:20I'll never know
36:23So I'll never fall
36:27Wo ist Paula?
36:28Im Gutshaus
36:30Sie wollte unbedingt da übernachten
36:34Vielleicht ist sie auch ganz gut da
36:36Können wir beide mal reden
36:44Okay
36:46Okay
36:53Nina, es tut mir leid, heute bin ich
36:54Ich bin nicht
36:57Ich halte es nicht aus, wenn wir uns streiten
37:08Ich möchte dich nicht bestrafen oder sowas
37:13Ich kann nur einfach, ich kann
37:16Ich kann es nicht einfach vergessen
37:21Ich dachte, ich könnte es
37:24Aber die Bilder, die gehen nicht aus meinem Kopf
37:51Und was sagst du?
37:53Zum 84er-Glind-Slogan
37:55Ich finde ihn
37:58Überschätzt
38:00Zu meinem Angebot
38:02Ja, das Angebot
38:03Und ich hab schon gedacht, du bist heute einfach nur in Spendierlaune
38:09Eins ist sicher
38:11Die Manufaktur braucht ganz offensichtlich die Hilfe der Van Weiden Group
38:14Ja, und du könntest derjenige sein, der Annabelle hilft
38:18Sie schätzt dich
38:20Und ich glaube, du bist der Beste für diesen Job
38:22Du weißt, was passiert ist, als ich in der Manufaktur gearbeitet habe
38:26Hast du wegen Nina Bedenken?
38:28Sie hat meinetwegen gekündigt
38:29Deutlicher kann man nicht sein
38:31Aber das war eine andere Situation
38:34Du würdest als Geschäftsführer nicht so eng mit den beiden zusammenarbeiten
38:37Komm, der Job liegt dir
38:39Es wäre ein guter Einstieg für dich
38:41Und ich bin sicher, dass Nina sich damit arrangieren wird
38:43Vielleicht
38:46Ich werde es mir durch den Kopf gehen lassen
38:49Du entschuldigst mich
38:50Ja
38:51Es war aber kein Nein
38:52Vater, ich hab gesagt, dass ich's mir überlege
38:56Ja?
38:59Ein Espresso
39:13Ist was?
39:15Habe ich was falsch gemacht?
39:17Nein
39:19Du, Maike, das ist aber nicht dein
39:23Also ich meine, du hast nicht vorher noch
39:25Ich will jetzt nicht, dass du irgendwie ein schlechtes Gefühl hast
39:28Nein, das ist nicht mein erstes Mal
39:30Das ist mein zweites
39:32Das erste Mal war doch richtig blöd
39:37Ist dir lieber, wenn wir jetzt aufhören
39:43Ich schätze mal, was bedeutet
39:46Nein
39:57Kann ich Ihnen denn noch etwas bringen?
40:00Warum trinkst du nicht noch ein Espresso mit mir?
40:03Bringen Sie mir doch bitte einen Kaffee-Latte
40:05Und für den Herrn noch einen
40:06Dasselbe wie früher?
40:07Ja
40:08Einen doppelten Espresso, bitte
40:11Hallo, Richard
40:12Was soll das?
40:14Ich habe ja eine Besprechung mit Max
40:15Ich weiß, ich habe ihn draußen getroffen
40:17Sein Telefonat dauert wohl noch ein bisschen
40:20Ihr braucht doch nicht schon wieder öffentliche Meetings, um miteinander sprechen zu können?
40:25Na
40:26Die Zeiten sind Gott sei Dank vorbei
40:27Im Gegenteil
40:29Max hat zugesagt, für die Van Weydengruppe zu arbeiten
40:32Ach, wirklich?
40:33Mhm
40:34Er wird zunächst Annabelle in der Geschäftsführung der Malefaktur helfen
40:39Das lässt sich Annabelle so einfach gefallen?
40:43Nein
40:44Es hat leider Probleme gegeben
40:47Massive Probleme sogar
40:48Die deine Frau nicht alleine lösen kann
40:51Ich fürchte, nein
40:52Annabelle hat den Überblick verloren und sich verkalkuliert
40:55Also, ich möchte nicht falsch verstanden werden
40:57Annabelle ist meine Frau und ich schätze sie sehr, aber
40:59Man muss Privates von Geschäftlichem trennen, wenn man erfolgreich sein will
41:03Richtig
41:05Und damit hat sie Schwierigkeiten
41:07Sie ist wohl nicht die Geschäftsfrau, die du immer warst
41:14Wenn ich immer so schnell aufgegeben hätte, wäre ich nicht heute das, was ich bin
41:19Und was sind sie?
41:21Eine entmachtete Firmenchefin
41:23Aber sie könnten etwas mehr Abstand halten
41:25Nach all dem, was passiert ist, oder?
41:27Wenn Nina neulich abends nicht zu mir gekommen wäre, wäre nichts passiert
41:30Was wollen Sie damit sagen?
41:32Offenbar bin ich nicht der Einzige, der keinen Abstand halten kann
41:34Machen wir uns nichts vor
41:35Wenn ihr drei zusammen seid, dann stehe ich außen vor
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