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  • vor 2 Tagen

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Transkript
00:20Love is Enough
00:37Love is Enough
00:38Der Befund von Frau Mangold ist noch nicht da, aber der ist gestern mit der Hauspost an Sie rausgegangen.
00:44Verstehe ich nicht. Keine Ahnung, was da schiefgelaufen ist.
00:47Ich schicke Ihnen nochmal per Mail.
00:49Gut. Danke und schöne GrĂŒĂŸe an Frau Mangold. Wieder.
01:02Man soll nach einem Lottogewinn nicht gleich sein ganzes Leben Àndern.
01:07Nah dran. Das sind zwei Karten fĂŒr Simple Mode.
01:12Wie sind Sie an die Karten gekommen?
01:15Können Sie was fĂŒr sich behalten?
01:19Versprochen.
01:19Ich habe das erste Mal bei einem Radiokviz mitgemacht und ich habe wirklich gewonnen.
01:25Da wÀre ich auch gerne hingegangen, aber es ist ja schon lange ausverkauft.
01:29Tja.
01:30Falls Sie niemanden fĂŒr die zweite Karte haben, ich stehe gern zur VerfĂŒgung.
01:34Tut mir leid, Herr Brenner, aber da wollte ich mit jemandem hingehen, mit dem ich schon vor 15 Jahren da
01:38war.
01:40Nichts fĂŒr ungut.
01:55Das ist alles völlig ĂŒbertrieben.
01:57Du hast nur Angst, das ist alles.
02:02Habe ich nicht.
02:04Ich habe lediglich ein bisschen Probleme mit dem Magen.
02:09Was soll der Aufwand?
02:13Knirrige Frau.
02:16Komm.
02:22Simple Mode.
02:23Die mĂŒssen doch uralt sein.
02:25Quatsch, die sind so affiliert.
02:26Und die turnen noch?
02:27Ja, die sind heute Abend in Leipzig und spielen all ihre großen Hits und wir beide gehen dahin.
02:31Heute Abend?
02:32Das war ein bisschen zu plötzlich fĂŒr dich, alter Mann.
02:34Das kann ich nicht.
02:35Warum nicht?
02:36Das bringt mir die ganze Planung durcheinander.
02:38Was denn fĂŒr eine Planung?
02:39Ich habe hier noch zu tun.
02:41Das kannst du doch auch morgen machen.
02:43Nein, das muss hier alles morgen frĂŒh raus sein.
02:45Mensch Roland, Simple Mode.
02:49Sie sind doch Kult, dazu sind wir doch frĂŒher völlig ausgeflippt.
02:52Nein, das ist mir irgendwie beinlich.
02:55Ich bin da zu alt fĂŒr.
02:56Du machst mich wahnsinnig.
02:57Du machst mich wahnsinnig.
02:58Geh doch mit mir dahin.
03:01Frag doch mal, Martin.
03:04Schwierverderber.
03:07Dass ich nicht den Notarzt gerufen habe, war schon ein großes Entgegenkommen von mir.
03:11Aber es war mein Letztes in der Angelegenheit.
03:16Die Völker der Welt hört, hört, hier spricht der Berufsdiplomat.
03:20Könnten wir dann jetzt bitte in die Notaufnahme gehen?
03:23Wenn du mir sagst, wo sie ist.
03:25Da vorne durch die GlastĂŒr und dann den Gang runter.
03:28Es steht auch fett dran.
03:30Danke.
03:35Hallo.
03:35Hallo.
03:37Ist Dr. Kaminski im Haus?
03:39Erst heute Nachmittag.
03:41Danke.
03:41Okay, dann komme ich spÀter nochmal vorbei.
03:46Du kennst Simple Mode nicht?
03:48Noch nie gehört.
03:49Die waren eine ganz große Nummer in den 90ern.
03:53Das kann schon sein, aber ich muss spÀter noch mit Dr. Weber Möbel kaufen gehen.
03:57Du musst was?
04:01Uns fehlen noch ein paar Sachen in der WG.
04:05Zum Beispiel eine vernĂŒnftige Flurgarderobe, sagt Dr. Weber.
04:09Na dann pass mal auf, mein Lieber, was demnÀchst noch alles so bei dir zu Hause optimiert wird.
04:13Habt ihr schon einen Putzplan?
04:14Aber natĂŒrlich.
04:15Bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.
04:18Du gehst also nicht mit mir zum Konzert?
04:20Tut mir leid.
04:21Ich kann das jetzt nicht mehr absagen.
04:23Ich bin auch heute mit Staubsaugen dran.
04:26Verstehe.
04:27Du staubsaugst also lieber mit Dr. Weber als mit mir.
04:29Einen schönen Abend.
04:31Jetzt sei nicht sauer.
04:32Du wirst schon irgendjemanden finden.
04:34Ich will aber nicht irgendjemanden finden.
04:37Glovisch?
04:40Und Sie haben krampfhafte Schmerzen?
04:42Ja, und das hat bereits vor ein paar Tagen angefangen.
04:44Hallo.
04:44Ich sitze zwar schon im Rollstuhl, mein Lieber, aber ich kann immer noch selber antworten.
04:49Ja, bitte.
04:51Frau Schadlmann?
04:53Ich bringe Sie in den Behandlungsraum.
04:55Dabei wollte ich Sie nicht immer ins Krankenhaus.
04:57Wir werden Ihre Frau gleich untersuchen.
04:58Wenn Sie wollen, können Sie hier warten.
05:00Wir haben vorne auch eine Cafeteria.
05:01Danke.
05:30Sie denken wirklich,
05:31dass es gleich heute Abend weggeht?
05:34Da bin ich mir ganz sicher.
05:38Sie haben die Erfahrung.
05:41Gut, dann kaufe ich es gleich.
05:44Eine kluge Entscheidung.
05:48Danke nochmals, dass ich schon vor der Vernissage kommen durfte.
05:51Ich bitte Sie.
05:53Das ist doch selbstverstÀndlich.
05:55Das Bild wird im Wert steigen.
05:59Falls Sie es jemals verkaufen wollen.
06:00Nein, nein.
06:01Also ich kaufe nur ein Bild, in das ich mich wirklich verguckt habe.
06:05Insofern kÀme ein Handeln damit.
06:07Ich fĂŒhle mich niemals in Frage.
06:10Oh, ich muss.
06:11Ich habe ja jetzt einen Dienstplan.
06:13Aha.
06:14Ja, ja.
06:16Als Angestellter hat man die Freiheit gegen die Sicherheit eingetauscht.
06:21Bis heute Abend.
06:22Bis heute Abend.
06:24Bis heute Abend.
06:29Ein begriffsdutziger Körper kommt einfach mit der neuen Situation noch nicht ganz klar.
06:35Wann ist Ihr Mann denn verstorben?
06:36Heute, vor vier Monaten.
06:40Bernhard schaß noch an seinem geliebten Schreibtisch.
06:43Ich habe noch mit ihm geredet.
06:46Aber er war schon tot.
06:48Haben Sie die Beschwerden schon lÀnger?
06:51Ja.
06:53Schmerzen und Druck im Oberbauch?
06:55Übelkeit?
06:57Ja, in der Reihenfolge.
07:01Wie sieht es mit dem Appetit aus?
07:10Ganz ruhig, ganz ruhig.
07:11Versuchen Sie ganz ruhig zu atmen.
07:16Kaffeesatzartiges Erbrechen.
07:19Dieser Blick gefĂ€llt mir bei Ärzten gar nicht.
07:23Sie haben eine Magenblutung.
07:24Wir nehmen Sie jetzt stationÀr auf und machen erstmal eine Magenspiegelung.
07:34Mhm.
07:35Ich bin zwar Urologe.
07:37Ich weiß.
07:39Und als solcher ist die HNO nicht mein Fachgebiet.
07:42Aber das ist ziemlich eindeutig.
07:44Sie haben eine leichte Kehlkopfquetschung.
07:47Außerdem Weichteilhemmatome.
07:49Und jetzt?
07:50Können Sie mir irgendwas geben, dass das schneller wieder weggeht?
07:55Sagen Sie mir doch erstmal, wie es dazu kam.
08:00Frau SchĂ€fer, Sie sind ganz offensichtlich gewĂŒrgt worden.
08:04Kleiner Betriebsunfall?
08:07Sagen Sie mir lieber, wie Sie das behandeln wollen.
08:09Sie mĂŒssen das anzeigen.
08:11Ach, was?
08:13Es ist eine Körperverletzung, keine Bagatelle.
08:17Gut, dann.
08:19Dann verzichte ich auf die Behandlung und gehe jetzt...
08:23Langsam, langsam. Nicht zu schnell.
08:26Sie denken nochmal darĂŒber nach.
08:28Und ich hole uns in der Zwischenzeit einen Kaffee.
08:40Darf ich kurz?
08:42Aber nur kurz, bitte.
08:45Und?
08:49Herr Brenner, Sie wollten doch auch auf das Konzert.
08:53Genau so habe ich mir das vorgestellt.
08:56Jetzt finden die natĂŒrlich auch was.
08:58Gibt es schon einen Befund?
09:01Nein.
09:02Aber das wird schon.
09:04Die kriegen das hier hin.
09:06Was wÀre denn die Alternative gewesen?
09:11Bernhard hatte so einen schönen Tod.
09:14Ich bitte dich.
09:15Hör auf.
09:17Ich bin doch nicht Ihr Notnagel.
09:19Da gehen Sie mal schön alleine hin.
09:21Viel Spaß.
09:26Also?
09:27Sie sind ganz schön hartnÀckig.
09:29Sie waren doch schon mal als Patientin bei mir und sind wiedergekommen.
09:33Also.
09:38Der Kunde hat extra dafĂŒr bezahlt.
09:41DafĂŒr, dass er Sie derart wirken durfte?
09:45Muss ich Ihnen das wirklich erklÀren?
09:47Da hat jemand ganz offensichtlich die Kontrolle ĂŒber sich verloren.
09:51Und so etwas gehört angezeigt.
09:53Was?
09:53Weil ein Mensch mit solch vermutlich sadistischen Neigungen eine Gefahr fĂŒr die Allgemeinheit darstellen kann.
09:59Okay.
10:00Ich gebe zu, dass es da ein bisschen eng...
10:05...dass es ein bisschen eng wurde.
10:07Aber...
10:08...ich war wirklich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
10:11Ach ja.
10:12Er hat einfach aufgehört, als Sie es gesagt haben.
10:14Ganz offensichtlich ja wohl nicht.
10:16Er hat sich ja dann bei mir entschuldigt.
10:19SelbstverstĂ€ndlich, weil er nicht wollte, dass Sie Ärger machen.
10:22Ich zeige niemanden an.
10:27Ich finde das falsch, aber es ist Ihre Entscheidung.
10:34Und was machen wir mit meinem Hals?
10:36Es wird eine Weile dauern.
10:38Ich schreibe Ihnen was zum Inhalieren auf.
10:42Schonen Sie Ihre Stimme, aber nicht rĂ€uspern und nicht flĂŒstern.
10:47Dann halte ich eben eine Weile die Klappe.
10:50Und pausieren im Beruf.
10:53Sie schreiben mich krank?
10:57Sozusagen.
10:59Und das bleibt wieder unter uns?
11:03NatĂŒrlich.
11:06Sonst noch irgendwas?
11:09Ich gebe Ihnen eine Salbe.
11:14Damit gehen die HĂ€matome etwas schneller weg.
11:19Danke.
11:33Und?
11:34Die Blutung habe ich unterspritzen können.
11:36Das ist soweit in Ordnung.
11:37Aber sieh mal da.
11:39Sieht aus wie ein Tumor.
11:41Wahrscheinlich hat er die Blutung verursacht.
11:44Ich entnehme eine Gewebeprobe und dann sehen wir weiter.
11:56So ist das mit den schlechten Nachrichten.
11:59Es gibt ein Vorher und ein Nachher.
12:05Magenkrebs.
12:07Frau Stadelmann, es ist ĂŒberhaupt noch nicht raus, ob der Tumor bösartig ist.
12:11Ich möchte mir gern noch mal Ihren Bauch ansehen, bitte.
12:14Die Details will ich nicht wissen.
12:17Wie hoch ist meine Überlebenswahrscheinlichkeit?
12:21Wir haben eine Gewebeprobe zur Untersuchung eingeschickt.
12:23Wenn ich diese Ergebnisse habe, dann kann ich genaueres sagen.
12:27Danke.
12:28Wenn Sie es mir nicht sagen wollen, finde ich es im Internet.
12:33Da finden Sie eine 5-Jahres-Überlebensrate, die liegt bei 50%.
12:37Aber das ist individuell natĂŒrlich unterschiedlich.
12:4150%.
12:42Das ist doch was.
12:44Da wir Sie morgen operieren, möchten Sie vielleicht ein Schlafmittel heute Nacht?
12:48Nein, danke.
12:50Ich möchte eine klare Nacht.
12:52Gut.
12:53Dann lasse ich Sie jetzt mal allein.
12:55Bis morgen.
12:59Das ist meine solche Situation doch immer.
13:05So, das wĂ€rs dann schon fĂŒr heute.
13:07Danke.
13:09Schönen Feierabend.
13:10Ihnen spÀter auch, danke.
13:12Warten Sie noch auf jemanden?
13:14Ja, ich warte auf Martin.
13:16Wir gehen jetzt eine Flurgarderobe kaufen.
13:20Wir sind doch eine Wohngemeinschaft.
13:22Ja, ja, klar. Eine WG.
13:25Entschuldigung, wurde noch aufgehalten.
13:26Ja.
13:27Hatte ich Kathrin wegen des Konzertes gefragt?
13:30Frau Dr. Weber?
13:32Ja.
13:33Ja, aber ich kann nicht.
13:35Verstehe, Flurgarderobe.
13:38Wir sind nur ein...
13:40Weiß ich doch.
13:42Gehst du mit ihr auf das Konzert?
13:44Postpapierkram.
13:45Mit wem geht's Ihnen dann?
13:46Keine Ahnung.
13:48Das wird sie zu ĂŒbel nehmen.
13:50Wahrscheinlich.
14:09Mit wem geht's nicht.
14:20Mit wem geht's nicht.
14:26Ja.
14:26Wie soll ich die Fluse?
14:26Nein.
14:29Gut.
14:30Dann hole ich sie mir jetzt selbst.
14:34Ist gut.
14:35Ich hole sie dir.
14:37Dass man euch Diplomaten immer erst erpressen muss.
14:42Aber du lÀsst dich operieren.
14:47Du lÀsst dich operieren.
14:51Alles andere ist dumm.
14:52Ja, Herr Gott noch mal.
14:53Ich lass mich operieren.
14:56Gut.
14:56Aber alles andere will ich selbst entscheiden können.
14:59Das kannst du.
15:02Aber...
15:03Carla, ich...
15:05Geh jetzt, bitte.
15:06Wir haben nicht unendlich Zeit.
15:08Oh Gott.
15:09Oh Gott.
15:16Oh Gott.
15:18Oh Gott.
15:50Entschuldigung?
15:51Ja?
15:52Seid ihr das mit den Karten fĂŒr Simple Mode?
15:53Genau, ja.
15:57Hier sind sie.
15:58Super.
15:58Danke.
16:00Lass mal stecken.
16:02Schenke ich euch.
16:03Wirklich?
16:04Krass.
16:05Danke.
16:06Viel Spaß.
16:07Dankeschön.
16:08Danke sehr.
16:19Herr Stadelmann.
16:21Guten Abend.
16:23Waren Sie schon bei...
16:24Meiner SchwÀgerin.
16:25Ja.
16:26Sie ist nicht meine Frau.
16:27Ich weiß.
16:29Und wie geht es ihr jetzt?
16:31Tja.
16:33Ich hatte vorhin den Eindruck, dass sie sich vielleicht gerade ein bisschen aufkippt.
16:37Der Eindruck ist richtig.
16:39Aber das ist ja auch verstÀndlich.
16:41Er stirbt.
16:42Ihr Mann.
16:43Mein Bruder.
16:44Und jetzt das.
16:45Wissen Sie, der Tumor ist noch klein.
16:47Wir haben...
16:47Das ist nicht das Problem.
16:49Sondern?
16:50Carla ist eine sehr stolze Frau.
16:52Sie hasst es.
16:53Vielleicht irgendwann einmal auf Hilfe angewiesen zu sein.
16:57VerstÀndlich.
17:00Sollte ich nochmal mit ihr reden?
17:01Ich glaube, es ist besser, sie lassen Carla jetzt allein.
17:04Wenn man sie bedrÀngt, macht sie völlig zu.
17:09Sie wird sich operieren lassen.
17:11Sie hat es mir gerade versprochen.
17:14Gut.
17:16Dann mache ich jetzt mal Freie Hand.
17:18Ich habe meinen Wagen draußen stehen.
17:20Darf ich Sie fahren?
17:21Das ist sehr freundlich von Ihnen.
17:23Vielen Dank.
17:24Aber ich glaube, ein Abendspaziergang tut mir heute gut.
17:28Dann einen schönen Abend.
17:29Ihnen auch.
17:30Danke.
17:53Sollte sie denn hier?
17:54Ja.
18:25Wollen Sie einen Tipp?
18:27Ja.
18:50Guten Morgen.
18:52Morgen.
18:53Wir machen ĂŒbrigens eine Einweihungsparty.
18:55Wann?
18:56Heute Abend.
18:58Was?
18:59Probleme damit?
19:01Nö.
19:02Gut.
19:03Und wir laden ganz ausdrĂŒcklich Frau Doktor Globisch ein.
19:06Dann könnt ihr das wieder gerade biegen, Doktor Heilmann und du.
19:11Was du alles so bemerkst.
19:12Mhm.
19:13Und was ich alles kann.
19:15Du bist die ideale WG-Besetzung.
19:17Aber hallo.
19:18So.
19:21Ach, meinen Kaffee nehme ich ĂŒbrigens schwarz mit ein bisschen Zucker.
19:26LĂ€uft.
19:30Ähm, du, also diese Kommode da, die passt ĂŒberhaupt nicht zu unserer neuen Garderobe.
19:33Wieso das denn?
19:35Und die Lampe auch nicht.
19:37Also jetzt mal langsam.
19:39Hier bleibt alles genau so, wie es ist.
19:43Das werden wir ja sehen.
19:50Kann jetzt auf dreimal erhöht werden, ja?
19:52Alles klar, Frau Doktor.
19:54Dankeschön.
19:54Guten Morgen, Katrin.
19:55Morgen.
19:57Wegen des Konzertes gestern.
19:58Ich wollte dir nur sagen...
19:59Ich war auch nicht da.
20:01Du bist nicht hin und da?
20:03Nein.
20:04Ich habe meine Karten verschenkt.
20:06An eine junge Frau mit einem wahnsinnig netten Begleiter.
20:09Danke nochmal.
20:11Dass Sie mich auf das tolle Konzert aufmerksam gemacht haben.
20:14Ich bin doch noch reingekommen.
20:21Was war nun wieder falsch?
20:23Alles.
20:28Warum nicht?
20:29Diese Pillen bleiben bei mir.
20:31Da hast du mich also angelogen.
20:33Nein.
20:33Als ich gestern gegangen bin, wollte ich sie dir wirklich bringen.
20:37Aber?
20:37Aber dann ist mir klar geworden, dass das alles Irrsinn ist.
20:41Ach ja?
20:41Ja, du stehst unter Schock.
20:43Da trifft man oft die falschen Entscheidungen.
20:45Wir können ja gerne mal tauschen.
20:47Dann liegst du hier und wirst zum Pflegefall.
20:50Carla.
20:50Den man ein Löffelchen Suppe einfĂŒhrt und den Hintern abwischt.
20:54Und den man ab und an hin und her drehen muss, damit er sich nicht wund liegt.
20:58Schluss jetzt.
20:59Ja, genau.
21:00Schluss jetzt.
21:05Nimm deinen Mantel mit und schmeiß endlich das alte Foto weg.
21:26Frau SchÀfer?
21:28Ist was passiert?
21:30Allerdings.
21:32Wollen Sie einen Tipp?
21:34Hören Sie auf, Frau SchÀfer zu wirken?
21:37Können wir das vielleicht woanders diskutieren?
21:40Wieso?
21:41Gibt es nichts zu diskutieren?
21:44Ich sag Ihnen einfach mal, wie das mit uns weitergeht.
21:48Sie halten sich in Zukunft aus meinem Leben raus.
21:52Ist das klar?
21:54Wenn Sie das wĂŒnschen.
21:59War er das?
22:00Halten Sie sich auch aus meinem Leben raus.
22:02Dann lÀuft die Welt etwas leiser.
22:06War das dieser Arsch?
22:10Nein.
22:12Ich bin betrunken aus dem Bett gefallen.
22:14Das kommt bei mir sehr oft vor.
22:26Guten Morgen.
22:28Guten Morgen.
22:30Wie geht es Ihnen?
22:31Ich habe gerade einen Entschluss gefasst.
22:35Ich höre.
22:35Ich lasse mich nicht operieren.
22:38Und warum nicht?
22:40Ich habe mich im Internet etwas schlau gemacht.
22:43Selbst wenn ich mich operieren
22:45und alle möglichen Behandlungsversuche ĂŒber mich ergehen lassen wĂŒrde,
22:48sie ist trotzdem sehr schlecht fĂŒr mich aus.
22:51Frau Stadelmann, wenn Sie sich nicht operieren lassen,
22:53dann sterbe ich vielleicht eher.
22:55Ich weiß, was soll's.
22:57Meine Aufgabe ist erfĂŒllt.
22:59Was war denn Ihre Aufgabe, wenn ich fragen darf?
23:02Ich war fast 40 Jahre fĂŒr meinen Mann da.
23:05Er war Literaturprofessor.
23:07Eine internationale KoryphÀ auf seinem Gebiet.
23:10Ein brillanter Kopf.
23:11Aber außerhalb seiner Welt war er total unpraktisch und sehr menschenscheu.
23:18Tut mir leid, Frau Stadelmann, ich kann Ihre Entscheidung nicht akzeptieren.
23:22Das mĂŒssen Sie aber.
23:24Ich weiß genau, was ich tue.
23:27Also entlassen Sie mich.
23:28Das muss ich erst mit Dr. Heilmann besprechen.
23:30Tut sie das? Aber bitte zĂŒgig, sonst sterbe ich noch hier drin.
23:33Und das wĂ€re nicht gut fĂŒr Ihre Statistik.
23:39Ach, schön, dass du kommst.
23:40Ich wollte mich vorhin schon entschuldigen.
23:42Frau Stadelmann will sich nicht operieren lassen.
23:44Was?
23:45Sie möchte, dass wir Sie entlassen.
23:47Das ist doch absolut unvernĂŒnftig.
23:49Sie will lieber sterben.
23:51Was schlÀgst du vor?
23:53Ich werde versuchen, Ihren Schwager zu erreichen.
23:55Vielleicht kann er Sie umstimmen.
23:57Gut.
23:57Globisch?
24:01Wir kommen sofort.
24:03Frau Stadelmann hat eine akute Markenblutung.
24:05Sie ist schon im Schockraum.
24:07Globisch hier?
24:08Frau Dr. Globisch?
24:09Wir brauchen Blutkonzentration.
24:10Ich muss Ihnen etwas Wichtiges sagen.
24:11Und lassen Sie sechs ERI-Konzentrate einkreuzen.
24:14Ja, Stadelmann, Kalla. Danke.
24:16Wir wissen, dass Ihre SchwÀgerin sich nicht operieren lassen will.
24:19Aber wir mĂŒssen jetzt reagieren. Das ist ein absoluter Notfall.
24:22Verwort fĂŒr Globisch.
24:25Ich liebe diese Frau.
24:27Sie darf nicht sterben.
24:30Wir werden alles tun, was wir können.
24:47Diese Dame, Frau Stadelmann...
24:49Ja, genau darauf habe ich gewartet, Brennan.
24:52Nur wenn ich so dĂ€mlich war, Ihnen zu offenbaren, an wen mich Frau SchĂ€fer erinnert, mĂŒssen Sie ja nicht so
24:57scheinheilig tun, diese Dame.
25:00Sie sind auf dem Holz...
25:00Ich bin der lebende Beweis dafĂŒr, wie falsch es ist, sich als Mediziner zu emotional auf seinen Patienten einzulassen.
25:08Ich wollte Ihnen nur sagen, dass Frau SchĂ€fer hier war und das fĂŒr Sie abgegeben hat.
25:12Sie bedankt sich, dass Sie Sie beschĂŒtzt haben und dass Sie das alles nicht so gemeint hat.
25:20Sie war doch mal hier?
25:22Ja, vor fĂŒnf Minuten.
25:24Aber das steht alles in dem Brief, der natĂŒrlich streng vertraulich ist.
25:34Der Tumor scheint auf die Magenwand begrenzt zu sein.
25:38Normalerweise wird sowas erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
25:42Das verbessert Frau Stadelmanns Prognose erheblich.
25:45Wie gehen wir vor? Magenteilresektion?
25:47Ja, Klemme.
25:52Noch eine.
25:55Stell dir vor, wir hÀtten Sie wirklich entlassen.
25:57Dann wÀre sie jetzt vielleicht schon tot, verblutet.
26:00Wir hĂ€tten Ihrem Patientenwunsch eigentlich entsprechen mĂŒssen.
26:03Das sind die Regeln. Sie hatte GlĂŒck, dass es in der Klinik passiert ist.
26:08Aber dann sind wir ja nur vier Leute. Das ist doch keine richtige Einweihungsparty.
26:11Wer soll denn sonst noch kommen?
26:13Na, auf jeden Fall Chris und Dr. Hoffmann.
26:15Moment.
26:17Dr. Hoffmann, bei mir zu Hause nicht.
26:20Ich möchte gerne eine entspannte AtmosphÀre.
26:22Also, wir bleiben bei Kathrin und Roland.
26:26Und das legst du so fest?
26:27Ja.
26:30In einer WG gelten aber andere Regeln.
26:34Es ist aber mein Haus.
26:39Na gut, also wenn Dr. Hoffmann und Chris unbedingt dabei sein mĂŒssen,
26:43dann mĂŒssen wir aber alle einladen, sonst gibt es böses Blut.
26:48Das ist die Idee.
26:49Ja, so machen wir das.
26:50Wir laden alle ein.
26:52Danke.
26:53Hey, das war ein Scherz, ja.
26:56Das geht gar nicht.
26:57NatĂŒrlich geht das.
26:58Wir haben Internet.
26:59Ich mach einfach gleich die Einladung fertig und wer kommen will, der kommt.
27:02Ach, und kĂŒmmerst du dich bitte um den Catering Service?
27:17Ich hasse WGs.
27:21Ich auch.
27:23Haben Sie heute Abend schon was vor?
27:25Nein.
27:27Doch.
27:49Da liebt ein Mann die Frau seines verstorbenen Bruders und er sagt es ja nicht.
27:53Das kann ich gut verstehen.
27:56Nochmal SpĂŒlung.
27:59Saugen.
28:00Aber die beiden könnten einander gut tun.
28:19Sie hat den Eingriff gut ĂŒberstanden.
28:21Wie es weiter geht, hÀngt von dem Befund der Gewebeuntersuchung.
28:25Wir werden damit klarkommen, was ich da vor der Operation gesagt habe.
28:32Ja?
28:33Das fÀllt bitte unter die Schweigepflicht.
28:37SelbstverstÀndlich.
28:40Aber warum tun Sie sich eigentlich so schwer damit?
28:43Ich denke, Ihrer SchwĂ€gerin wĂŒrde es gut tun, wenn sie jetzt wĂŒsstet, dass sie jemand lebt.
28:49Sie war die Frau meines Bruders. Und jetzt, wo er tot ist, kann ich doch nichts sagen.
28:54Haben Sie sich schon mal gefragt, was Ihr Bruder sich fĂŒr seine Frau gewĂŒnscht hĂ€tte?
29:00Eine Witwe, die einsam ist oder eine Frau, die wieder glĂŒcklich wird?
29:04Mein Bruder Bernhard hat nicht viel ĂŒber andere Menschen nachgedacht.
29:08Der war mit sich beschÀftigt.
29:10Weil er außerhalb seiner Welt so total unpraktisch und sehr menschenscheu war?
29:15Woher wissen Sie das?
29:18Hat Carla Ihnen das erzÀhlt?
29:20Ja.
29:22Und ich glaube auch, dass sie weiß, was sie fĂŒr sie empfinden.
29:38Mensch, du, gerade haben wir von dir gesprochen, bevor du es in deinen Mails findest.
29:44Wir sehen uns heute Abend alle bei Martin.
29:47Ja, Dr. Weber und ich, wir machen eine kleine WG-Einweihungsparty.
29:50Kommst du?
29:54Halt mal ohne mich.
29:57So viel dazu.
29:59Mist.
30:00Was machen wir jetzt?
30:02Ich hab ne Idee.
30:03Ich hab ne Idee.
30:08Ja.
30:14Ja.
30:14Geht schon.
30:16Ja.
30:16Ja.
30:17Bernhard, du musst gehen.
30:22Bernhard, hast du auch alles dabei?
30:26Alles gut, Carla.
30:29Ich gehe jetzt los.
30:31Ich habe alles dabei.
30:40Was wÀre ich ohne dich?
30:57Sie haben mich operiert?
30:59Ja.
31:00Danke.
31:03Irgendwann
31:05habe ich ganz deutlich
31:07meinen Mann gesehen.
31:10Ich habe sogar
31:10Bernhards Hand gespĂŒrt.
31:14Ihr Schwager war die ganze Zeit bei Ihnen.
31:18Oskar?
31:20Ja, immer wenn ich nach Ihnen
31:22geschaut habe, war er da.
31:23Habe ich denn geredet?
31:25Ja, sowas kommt in der Aufwachphase
31:27manchmal vor.
31:28Ich dachte, ich habe mit Bernhard geredet.
31:31Aber das war Oskar.
31:34Was Ihre weitere Behandlung angeht,
31:36Frau Stattel.
31:36Wissen Sie, was ich befĂŒrchte?
31:38Nein.
31:40Dass Oskar mich liebt.
31:43Er trÀgt ein Bild mit sich herum,
31:45das ihn und mich
31:47auf meiner Hochzeit zeigt.
31:49Ja, da könnte man denken,
31:51dass Oskar und ich
31:52das Brotpaar sind.
31:54Haben Sie beide
31:55sich schon immer gut verstanden?
31:56Mhm.
31:57Aber er war danach
31:58stÀndig im Ausland.
32:01Und hat nie geheiratet.
32:04Vielleicht sind Sie ja
32:05die Frau seines Lebens.
32:07Nein.
32:09Ich war die Frau
32:10seines Bruders.
32:12Und jetzt,
32:12wenn er tot ist,
32:13kann ich doch nicht.
32:15Nein.
32:17Wissen Sie, was ich glaube?
32:19Nein.
32:20Dass Sie schneller wieder gesund werden,
32:22wenn es Ihrer Seele gut tut.
32:24Und?
32:24Was wĂŒrden Sie mir da raten?
32:27Ich kann Ihnen nichts raten.
32:30Sie sind eine kluge Frau.
32:33Sie kriegen selber raus,
32:34was Ihnen gut tut.
32:35Aber ich kann doch nicht nach
32:37nach so vielen Jahren
32:39jetzt mit Oskar.
32:41Und was ist mit den Jahren,
32:43die noch vor Ihnen liegen?
32:44Aber
32:45drehen Sie sich doch innerlich
32:46einfach mal um
32:47und schauen nicht mehr zurĂŒck,
32:48sondern nach vorn.
32:49Kann ich das denn wirklich,
32:51Frau Doktor?
32:52Werden es noch Jahre sein?
32:54Das Ergebnis der
32:55Gewebeuntersuchung ist da.
32:56Und ja,
32:57es war ein gastrointestinaler
32:58Stromatumor.
33:00Also doch, Krebs.
33:02Aber er war noch sehr klein
33:03und lokal begrenzt,
33:04wir konnten ihn
33:05vollstÀndig entfernen.
33:07Sie dĂŒrfen wieder
33:08in die Zukunft schauen
33:09und PlÀne machen.
33:11Wo ist Oskar jetzt?
33:14Soweit ich weiß,
33:14in der Kavaterie.
33:16Der ist immer noch da.
33:17Ja,
33:18er ist da fĂŒr Sie.
33:19Der geht nicht weg.
33:21Können Sie ihn vielleicht,
33:23Ă€hm...
33:24Mach ich.
33:26Ehe, Frau Doktor?
33:27Ja?
33:28Entschuldigen Sie bitte,
33:29dass ich vor der Operation
33:30mich so unmöglich
33:31aufgefĂŒhrt habe.
33:32Ich weiß nicht,
33:33wovon Sie sprechen.
33:35Danke.
33:56Haben Sie meinen Brief gelesen?
33:57Das musste ich nicht.
33:59Der Kollege Brenner wusste ja schon,
34:01was drin steht.
34:03Störe ich?
34:05Ja.
34:18Entschuldigung,
34:18aber ich will einfach nicht,
34:20dass wir so blöd auseinander gehen.
34:22Jetzt hören Sie auf,
34:23sich stÀndig zu entschuldigen.
34:26Ändern Sie lieber Ihr...
34:29Ihr absurdes Verhalten?
34:31Das will ich ja,
34:32aber ich...
34:33ich kann es nicht.
34:36Haben Sie Ihrem BĂŒrger abgesagt?
34:39Ja, klar.
34:40Na bitte.
34:41Immerhin ein Anfang.
34:47Ihr Verdienstausfall.
34:51Ich bin Sie verrĂŒckt.
34:53Ich will doch kein Geld von Ihnen.
34:55Was anderes gibt es von mir nicht.
34:56Das weiß ich ja.
34:57Ich will einfach nur...
34:59Ich will mich einfach nur bedanken,
35:02dass Sie mich beschĂŒtzt haben.
35:04Und ich will,
35:05dass Sie mir...
35:07deswegen...
35:08nicht mehr böse sind.
35:10Ich bin Ihnen nicht böse.
35:11Es war mein Fehler,
35:12mich einzumischen.
35:12Das klingt irgendwie nur so aufgesagt.
35:15Muss aber reichen.
35:18Stört es Sie,
35:18womit ich mir was dazu verdiene?
35:20Nein.
35:21Ich bin Urologe.
35:23Es ist auch nichts zum Rum erzÀhlen.
35:27Was stört Sie dann?
35:31Sie haben...
35:33so eine aufdringliche Art.
35:36Ja.
35:37Das ist mein Problem.
35:41Wenn ich jemanden mag,
35:43dann wird er mich nicht mehr los.
35:44Dann mag der Sie aber nicht mehr lange.
35:47Genau.
35:52Könnte ich jetzt bitte
35:53mein Bild weiter in Ruhe angucken?
35:56Ist es teuer?
35:58Ja.
35:59Und ist es das wert?
36:01Auf jeden Fall.
36:03Ich bin viel zu ungebildet,
36:04um das beurteilen zu können.
36:07Das ließe sich Ă€ndern.
36:11Warum kĂŒmmern Sie sich um mich?
36:13Ich kĂŒmmere mich doch nicht um Sie.
36:15NatĂŒrlich tun Sie das.
36:17Also warum?
36:18Weil Sie mich an Anna erinnern.
36:20Wer ist das?
36:24Das war meine Tochter.
36:37Ich lade Sie zum Essen ein.
36:39Nein, danke.
36:41Jetzt helfe ich Ihnen mal.
36:43Und wie Sie wissen,
36:43bin ich sehr hartnÀckig.
36:46Ich habe heute Abend
36:47schon eine andere Einladung.
36:52Aber wenn Sie morgen Zeit hÀtten,
36:54dann
36:56kĂ€me ich gern auf Ihr Angebot zurĂŒck.
37:00Cool.
37:10Cool.
37:12Die machen das doch sehr gut.
37:14Die haben ein spezielles DiÀtprogramm
37:15nach Magenoperationen.
37:19Oder hier.
37:20Die kombinieren die postoperative Kur
37:23mit dem Erlernen spezieller Entspannungstechniken.
37:26Das kann ich nur empfehlen.
37:28Das praktiziere ich auch.
37:31Vielleicht hat diese hartnĂ€ckige Ärztin
37:33mir recht.
37:34Und wir mĂŒssen uns innerlich
37:35einfach nur umdrehen.
37:38Gucken Sie nicht zurĂŒck.
37:41Gucken Sie nach vorne.
37:43Oder Karl Sparth.
37:45Dann war es schon Goethe.
37:46Genau.
37:48Und ist 83 geworden.
37:50Prima.
37:51Hast du das alte Foto noch?
37:53Kein leise.
37:54Ich, Àh...
37:56Zeig hier.
37:58Kein leise.
37:58Oh, nun sei doch nicht so verklemmt.
38:01Das warst du damals auch.
38:02Das hat mir gar nicht gefallen.
38:13Wie jung wir waren.
38:16Weißt du eigentlich, wo Bernhard war,
38:18als dieses Foto von uns beiden gemacht wurde?
38:21Nein.
38:22In unserem Hotelzimmer.
38:24Total mit den Nerven fertig.
38:26Das war einfach
38:28wohl ein bisschen zu viel fĂŒr ihn.
38:30Und so war es dann immer.
38:32Ich weiß.
38:34Mein hochintelligenter Bruder
38:35hatte keine Schutzschicht
38:37zwischen sich und der Welt.
38:39Aber er hatte ja dich.
38:41Deshalb habe ich ihn noch nie verlassen.
38:44Obwohl ich oft dachte,
38:45er liebt seine BĂŒcher mehr als mich.
38:47Das stimmt nicht.
38:48Er konnte nur
38:49nie seine GefĂŒhle zeigen.
38:51Das liegt wohl so
38:53bei euch in der Familie.
38:58Wie startet man, BrĂŒder?
39:01Zwei schwierige Herren.
39:03Ja.
39:14Das sieht super aus.
39:15Hast du gut hingekriegt.
39:16Vielen Dank.
39:17DafĂŒr hattest du die großartige Idee,
39:19alles in den Garten zu verlagern.
39:21Ja, danke.
39:22Na dann, Prost.
39:23Prost.
39:24Kommt Frau Dr. Globisch?
39:27Nein.
39:28Schade.
39:29Allerdings.
39:30Ich bin gespannt,
39:31wer ĂŒberhaupt kommt.
39:31Vielleicht sind wir am Ende alleine.
39:35Ich gehe schon.
39:48Was ist los?
39:49Da draußen sind unglaublich viele Leute.
39:51Es lebe das Internet.
39:53Reinlassen.
39:55Guten Abend.
39:56Guten Abend.
39:58Immer hier lang.
39:59Hallo.
40:01Wir feiern im Garten.
40:01In den Garten.
40:02Da lang.
40:03So.
40:03Ach, wie schön.
40:04Hallo.
40:05Tag.
40:05Hallo.
40:06Wunderbar.
40:07Da lang.
40:08Oh, Herr Dr. Kaminski.
40:10Herr Bender.
40:11Sie wirken so ĂŒberrascht.
40:13Überrascht ĂŒber die Resonanz unserer Einladung.
40:15Hallo.
40:16Überrascht.
40:17Aber tragen glÀnzende Feste und Lustbarkeiten
40:19stets eine Leere,
40:20wohl da einen Misston im Innern.
40:22Schon weil sie dem Elend
40:23und der DĂŒrftigkeit unseres Daseins
40:25laut widersprechen.
40:27Nietzsche?
40:28Schopenhauer.
40:30Trotzdem schön, dass Sie da sind.
40:32Das sind köstlich.
40:33Immer ran.
40:34Also wir feiern im Garten.
40:35So, hier bitte.
40:37Hier lang.
40:48Ja, und das drei Mal bitte, ja?
40:50Gut.
40:50Danke.
40:52Endlich sehe ich Sie mal lÀcheln.
40:54Ich habe das GefĂŒhl,
40:55das verdanke ich in jeder Hinsicht Ihnen.
40:58DafĂŒr danke ich sehr.
41:00Gern geschehen.
41:01Ich habe auch was gelernt.
41:03Und zwar,
41:06wir mĂŒssen uns innerlich einfach mal umdrehen.
41:09Nicht zurĂŒckklicken,
41:10sondern nach vorne.
41:12Den Satz hat Carla doch von Ihnen, oder?
41:15Ich weiß nicht, wovon Sie sprechen.
41:18Wiedersehen, Frau Doktor.
41:19Wiedersehen.
41:21So, das war die letzte von heute.
41:32So.
41:39Immer rein, TĂŒr ist offen.
41:44Hallo.
41:46Hey, das ist ja eine schöne Überraschung.
41:49Ich bin nur gekommen,
41:51weil Roland mir mit einer Abmahnung gebroht hat.
41:52Und wo ist er?
41:53Er sucht einen Parkplatz.
41:55Hier draußen ist ja was los.
41:59Juhu.
42:00Juhu.
42:02Hallo.
42:03Einen wunderschönen guten Abend.
42:05Hallo.
42:07FĂŒr Sie beide auf ein wunderschönes Zusammenleben.
42:10Oh, vielen Dank.
42:10WÀre doch nicht nötig gewesen.
42:12Sie wissen allerdings schon,
42:13dass solche Partys nach Internetaufrufen ausatmen können.
42:15Ja, das wollten Sie auf keinen Fall verpassen.
42:17Keinesfalls.
42:18Darf ich?
42:19Ja, bitte, bitte.
42:20Hallo.
42:21Hallo.
42:23Na?
42:24Kannst du mir jetzt sagen,
42:25was du mit dem Auto nicht sagen wolltest?
42:27Liebe Katrin,
42:29nie wieder
42:31werden Martin und ich
42:32eine Einladung von dir
42:34ausschlagen.
42:35Ausschlagen.
42:36Nie wieder.
42:37Nie wieder.
42:39Die sind fĂŒr dich.
42:41Drei Karten Simple Mode
42:43in Dresden.
42:46Danke.
42:47Mal sehen,
42:48mit wem ich da hingehe.
42:49Also, dass es die ĂŒberhaupt noch gibt.
42:51Ich hÀtte Zeit.
42:52Was?
42:54Ist hier nicht eine Party?
42:55Na klar.
42:56Dann wird auch getanzt.
42:57Da draußen im Garten.
42:57Ich wollte doch keine Einladung mehr abschlagen.
42:58Ja.
42:59Ob Frau Weber ist draußen?
43:01Ja, immer noch draußen.
43:05Ich wollte dich.
43:05Bis dann.
43:06Bis dann.
43:08Gute.
43:08Bis dann.
43:08Droh.
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