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Transkript
00:00Musik
00:41Einmal mit KĂ€se und einmal mit Ei. Nein, andersrum.
00:47Ja, dann verliert man schnell den Überblick.
00:52Und einmal nur mit Butter.
00:55Das sind denn die Trinkflaschen?
00:56Oben rechts im kĂŒhlten Schrank.
01:06Das mache ich, wenn ich Ruhe habe.
01:08Hier muss man grĂŒndlich ausgenistet werden.
01:11Ich dachte, du wolltest wÀhrend deiner Auszeit ein faszinierendes Forschungsthema finden und nicht die SchrÀnke aufholen.
01:16UnterschÀtzt die Auszeit nicht. Eine klare Ordnung der Dinge bedeutet eine klare Ordnung der Gedanken.
01:22Ah, verstehe. Erst die KĂŒche, dann dein weiterer Berufsweg.
01:27Genau.
01:27Hier, bitte einmal fĂŒr dich.
01:31Das ist mein Mittelschuhl.
01:33So, meine kleine.
01:35Wollen wir mal kurz rausgehen?
01:37MĂ€be!
01:39MĂ€be!
01:42MĂ€be!
01:42MĂ€be!
01:43MĂ€be!
01:44MĂ€be!
01:44MĂ€be!
01:44MĂ€be!
01:45TschĂŒss!
01:45MĂ€be!
01:46MĂ€be!
01:47MĂ€be!
01:47MĂ€be!
01:47MĂ€be!
01:49MĂ€be!
01:49MĂ€be!
01:50MĂ€be!
01:52MĂ€be!
02:02MĂ€be!
02:11MĂ€be!
02:24MĂ€be!
02:32MĂ€be!
02:34MĂ€be!
02:39MĂ€be!
02:42MĂ€be!
02:44MĂ€be!
02:54MĂ€be!
03:08MĂ€be!
03:16MĂ€be!
03:19MĂ€be!
03:21MĂ€be!
03:21MĂ€be!
03:23Dein LVD lÀuft tadellos.
03:25Es geht es dir tatsÀchlich besser.
03:28Aber deine EntzĂŒndungswerte sind noch nicht so, wie wir uns das wĂŒnschen.
03:32Wir können dich noch nicht entlassen.
03:35Lisa, kommst du nicht zu spÀt zur Schule?
03:37Ich hab erst zur zweiten.
03:45Ach komm, hm? Ein paar Tage mehr oder weniger sind doch nicht so schlimm.
03:51Ja, sicher. Lass uns frĂŒhstĂŒcken.
03:59Sind irgendwelche UnvertrÀglichkeiten oder Allergien bekannt?
04:02Ich mag alles und ich vertrag alles. Manchmal ein bisschen zu gut.
04:07Hatten Sie in letzter Zeit Probleme mit der Verdauung?
04:11Nö, lÀuft alles normal.
04:13Gut. Schauen wir uns das jetzt mal an.
04:19Es wird so kurz kalt.
04:25Wollen Sie mal sehen?
04:27Wieso? Ach, ihr kennt doch da eh nichts.
04:30Sie haben ja gar nicht erwÀhnt, dass Sie schwanger sind.
04:33Wissen Sie schon, ob es ein Junge oder ein MĂ€dchen wird?
04:38Sie wollen sich ĂŒberraschen lassen?
04:40Nein.
04:41Ihrem Baby geht es soweit sehr gut.
04:43Die Schmerzen kommen wahrscheinlich von den Wehen.
04:45In der wievielten Woche sind Sie denn?
04:47Können wir mal Ihren Mutterpass sehen?
04:51Den, den habe ich nicht dabei.
04:55Sie sind in der 36. oder 7. Woche. Den sollten Sie ab jetzt immer dabei haben.
05:03Ist Ihnen nicht gut?
05:04Ähm, doch.
05:07Ich muss nur kurz auf Toilette.
05:10Geh nur rechts runter.
05:14Das war jetzt aber dringend.
05:16Kein Wunder, wenn einem ein kleiner Mensch auf der Blase rumhĂŒpft.
05:26Trotzdem, vielen Dank fĂŒr die Einladung, aber ich kann nicht.
05:30Okay, tschĂŒss.
05:35Das war Vanessa aus meiner Schule.
05:37Sie fahren heute Abend an den Seezelten.
05:39Und da willst du nicht mehr?
05:41Nein, denn wir beide haben da was Besseres zu tun.
05:48Wenn du nicht zu spÀt zur Schule kommen willst, dann solltest du jetzt los.
05:52Alles klar, Papa.
05:58Okay, dann komme ich nach der Schule wieder.
06:05Ich glaube, du gehst heute Abend besser zelt mit deinen Freunden.
06:08Ist das in Ernst?
06:10Wenn ich es könnte, ich wĂŒrde es tun.
06:13Ach, klar.
06:17TschĂŒss.
06:24Ah, Lisa.
06:26Hallo.
06:26Na, alles gut?
06:28Was machst du denn hier?
06:29Auch runter?
06:30Ja.
06:31Ich habe meinen Freund besucht.
06:33Aha.
06:35Arbeitet der hier?
06:36Oder ist er krank?
06:38Ja, leider.
06:38Er hat eine Herzinsuffizienz.
06:41Aber Papa behandelt ihn schon seit vielen Jahren.
06:44Es geht ihm gut.
06:47Das ist bestimmt eine schwierige Situation.
06:49Ja.
06:50Schwierige Situation bin ich ja leider gewöhnt.
06:53Da hast du natĂŒrlich recht.
06:55Kann ich dich mal was fragen?
06:57So von Frau zu Frau?
06:59Na klar.
07:01Ist es eigentlich normal, dass MĂ€nner in dem einen Moment total lieb und lustig sind
07:05und dann im nĂ€chsten ganz kĂŒhl und ruppig?
07:09Na ja, das ist normal.
07:11Ich glaube, MĂ€nner haben einfach auch manchmal ihre Tage.
07:14Und sie sind totale Sensibelchen.
07:19Und was soll ich davon halten, wenn Nils mir gedacht, dass ich lieber mit meinen Freunden
07:22selten fahren soll, als ihn zu besuchen?
07:25Hm.
07:26Das ist in der Tat verwirrend.
07:28Und eben hat er mich weggeschickt.
07:30Ja, aber vielleicht hat das gar nichts mit dir zu tun.
07:32Hat sich aber irgendwie so angefĂŒhlt.
07:34Na ja, trotzdem.
07:37Danke.
07:37Ja.
07:40Das dauert ganz schön lange.
07:42In so einer SpÀtschwangerschaft ist man halt nicht mehr so flink.
07:45Trotzdem mĂŒsste sie schon lĂ€ngst zurĂŒck sein.
07:59Wissen Sie, was ich befĂŒrchte?
08:01Frau Leibniz wusste nichts von der Schwangerschaft.
08:04Sie steht doch kurz vor der Geburt.
08:06Das kann doch gar nicht sein.
08:07Doch.
08:08Sowas kommt vor.
08:09Und das ist nicht so selten, wie man meint.
08:13Ja, irgendwie macht das Sinn.
08:14Sie hat die Schwangerschaft gar nicht erwÀhnt.
08:16Sie war nicht gespannt, das Ultraschallbill zu sehen.
08:18Und hatte keinen Mutterpass dabei.
08:21Aber dann muss das ja ein Riesenschock fĂŒr Sie gewesen sein.
08:24Absolut.
08:25Und darum gehe ich Sie jetzt suchen.
08:27Tun Sie das.
08:28Das ist eine gute Idee.
08:41Oberschwester Asu, ich bin gleich wieder da.
08:45Frau Leibniz?
09:00Sie ist nicht auf der Toilette.
09:02Dann suchen wir sie jetzt.
09:03Wenn sie wirklich eben erst von der Schwangerschaft erfahren hat, dann ist sie in einer absoluten Ausnahmesituation.
09:08Das könnte eine Kurzschlussreaktion auslösen.
09:10Oder die Geburt.
09:11Ich suche vor der Klinik.
09:12Ich gehe ins Erdgeschoss.
09:13Du hast mir ja gar nicht erzÀhlt, dass Lisa einen Freund hat.
09:17Ich muss das auch nicht in die Welt hinaus posauen.
09:19Ja, aber mir hÀttest du es doch erzÀhlen können.
09:22Ich weiß genau, wie sich das anfĂŒhlt.
09:24Als Bastian das erste Mal mit einer Freundin nach Hause kam, da habe ich...
09:27Das ist ja wohl das Ganze anderes.
09:30Wieso?
09:31Weil Sebastians erste Freundin wahrscheinlich nicht totkrank war, oder?
09:36Ist das so schlimm?
09:40Wie heißt er denn eigentlich?
09:41Nils Winter.
09:42Ach, der ist ja ĂŒbrigens.
09:45Nein, so schlimm ist es nicht.
09:46Er hat ein HerzunterstĂŒtzungssystem bekommen.
09:49Ist soweit stabil und wartet auf eine Transplantation.
09:52Wenn alles klappt, kann er ein fast normales Leben fĂŒhren und trotzdem...
09:55Machst du dir Sorgen.
09:57Tja, weil Lisa schon so viel mitgemacht hat.
10:00Ja, genau.
10:00Versteh mich nicht falsch.
10:01Das ist ein ganz toller Junge.
10:02Ich kenne ihn seit Jahren.
10:04Aber ich will nicht, dass Lisa leiden muss.
10:09Ich muss.
10:24Hallo.
10:27Sie sind Nils Winter, nicht wahr?
10:30Darf ich?
10:33Ich bin Sarah Marquardt.
10:35Ich bin eine gute Bekannte von Lisa.
10:37Also eigentlich sowas wie eine Tante.
10:40Sind Sie Ihre Aufpasserin?
10:41Nein, nein.
10:42Also ich kenne Lisa schon, seit sie ein kleines MĂ€dchen ist.
10:47Ihr Verhalten heute Morgen, das hat sie verwirrt und verletzt.
10:52Ich komme ĂŒbrigens nicht im Auftrag von Lisa.
10:54Ich mische mich ganz aus eigenen StĂŒcken in Dinge ein, die mich nichts angeben.
10:57Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.
11:00Also, warum soll Lisa mit ihren Freunden zelten, wenn sie lieber mit ihnen zusammen wÀre?
11:06Ich weiß nicht, warum ich ĂŒberhaupt mit ihnen rede.
11:09Aber ich sage es ihnen trotzdem.
11:13Ich habe Angst, dass sie sich zu sehr an mich hÀngt.
11:16Warum sollte sie das nicht tun?
11:17Sie scheinen mir ein cooler, netter, junger Mann zu sein.
11:21Ich bin aber schwer krank.
11:23Mir kann nur noch eine Transplantation helfen.
11:25Und mit diesem Ding hier halte ich ihn wenig lÀnger auf der Warteliste durch.
11:29Aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe.
11:31Ich bin abhÀngig von der Maschine.
11:33Ich muss stÀndig ins Krankenhaus.
11:35Was soll sie mit einem wie mir?
11:37Aber die Entscheidung mĂŒssen sie doch ihr ĂŒberlassen.
11:41Sie ist wirklich eine außergewöhnliche junge Frau.
11:43Ja, das weiß ich.
11:45Und genau darum wĂŒnsche ich mir doch, dass ich nicht so ein Wrack wĂ€re.
11:51Ich kann ihr nichts bieten.
11:53Ich kann keine schönen Dinge mit ihr unternehmen.
11:55Aber ob sie ein Wrack sind, das entscheiden doch sie selbst.
11:59Jetzt hören Sie bitte auf, sich zu bemitleiden.
12:01Wenn Lisa Ihnen was bedeutet, dann zeigen Sie es ihr.
12:04Lisa ist es wirklich wert.
12:07Denken Sie mal drĂŒber nach.
12:21Oh, hoppala!
12:23Entschuldigung.
12:24Nichts passiert.
12:25Suchen Sie etwas?
12:27Den Ausgang.
12:30Geht es Ihnen nicht gut?
12:32Doch, doch.
12:33Alles klar.
12:34Ich habe es nur eilig.
12:43Frau Schneider?
12:45Ich suche eine Patientin, Anfang 20, mittelgroßkrĂ€ftig.
12:48Die ist gerade da langgelaufen.
12:50Die war total durcheinander.
12:52Kein Wunder, sie hat gerade etwas Wichtiges erfahren.
13:04Ich brauche eine Tragung.
13:05Rufen Sie jemanden von der BĂŒhne.
13:06Ich kĂŒmmere mich drum.
13:08Danke.
13:09Ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah.
13:13Es ist so weh.
13:16Es ist eine Wehe.
13:18Schön weiter atmen.
13:19Tief in den Bauch ein.
13:21Ich kann das nicht.
13:23Bitte bleiben Sie sitzen.
13:24Es sieht so aus, als ob Ihr Kleines jetzt auf die Welt kommen will.
13:27Ich bin auch Hebamme.
13:28Ich habe selber drei Kinder.
13:30Zusammen schaffen wir das.
13:31Ich werde es nicht schaffen.
13:33Ich bin kein Kind.
13:34Sie wussten nichts von einer Schwangerschaft, stimmt's?
13:36Nein, ich weiß, es ist normal.
13:41Bitte legen Sie sich hin.
13:46Atmen Sie bitte.
13:48Tief ein.
13:51Loslassen und ausatmen.
13:55Das ist schon die nÀchste Wehe.
13:59Ja, ja gut, alles klar.
14:01Ja, dann können Sie doch schon die AnÀsthesie antippen.
14:03Nicht vergessen, gleichmĂ€ĂŸig atmen.
14:05Was ist los?
14:06Sie hatte einen Blasensprung, Nabelschnurvorfall.
14:08Wir sind auf dem Weg in den OP-Notsektion.
14:10Halten Sie mich auf dem Laufende.
14:11Ja, bleiben Sie bei mir, bitte.
14:13Ja, das werde ich.
14:19Alle bereit?
14:21Na dann los.
14:22Skalpell?
14:23Es wird jetzt sehr schnell gehen.
14:25Sie werden merken, dass etwas gemacht wird.
14:27Manchmal ruckert es ein bisschen.
14:29Keine Angst.
14:29Das kann doch alles nicht wahr sein.
14:31Was ist das?
15:05Na, hier ist es doch schon, ihr kleines MĂ€dchen.
15:11Ich kann nicht, ich kann nicht fĂŒr dein Kind haben.
15:20Sie mĂŒssen mir helfen, dass es zu anderen Leuten kommt.
15:24Machen Sie das.
15:35Na, was ist los, Schwesterchen?
15:38Ist es Nils?
15:41Seid ihr jetzt eigentlich fest zusammen?
15:43Ja, nicht mal das weiß ich.
15:45Habt ihr euch gestritten?
15:46Nein.
15:47Und heute Morgen war er auch erst wie immer.
15:49Und dann plötzlich ganz anders abweisend und kalt.
15:53Er hat mir gesagt, ich soll lieber mit meinen Freunden zum Zelten fahren, als ihn zu besuchen.
15:58Ja, und was willst du?
16:00Bei ihm sein, jede Minute mit ihm verbringen.
16:03Im Moment ist mir alles andere ziemlich egal.
16:07Klarer Fall von verknallt.
16:08Ja, das scheint allerdings nicht wechselseitig.
16:12Wer weiß.
16:15Vielleicht fĂŒhlt er sich auch einfach zu krank.
16:17Und will dich da nicht mit reinziehen.
16:19Meinst du echt?
16:21MĂ€nner wollen doch stark sein.
16:23Den GeschĂŒtzer spielen.
16:25Herzinsuffizienz und Transplantationswarteliste passen da nicht so gut ins Bild.
16:29Ja, und deswegen ist man unfreundlich zu seiner Freundin?
16:32Toll.
16:35Vielleicht hat Papa recht und das Ganze kann eigentlich nur schief gehen.
16:38Lass Papa mal da raus.
16:40Ich finde, du solltest mit Nils offen drĂŒber reden.
16:44Was er von dir will und was du von ihm willst.
16:47Und wenn das nicht ĂŒbereinstimmt, weißt du wenigstens, woran du bist?
16:51Ja, vielleicht hast du recht.
16:54Große BrĂŒder haben immer recht.
16:56Und das geht aufs Haus.
17:04Keine Sorge.
17:06Es ist nur eine Zwischenphase.
17:07Auf dem Weg zu deinem neuen Forschungsthema?
17:10Wer weiß.
17:12In der Zwischenzeit ist es eine KĂŒchenrevolution.
17:16Dieser Raum wird zu einem Musterbeispiel moderner Arbeitsergonomie.
17:20Können wir hier nicht einfach kochen und essen, so wie immer?
17:24Wir ordnen die Dinge wie in einem Operationssaal.
17:26Das Besteck liegt zentral, gut ausgeleuchtet, leicht zugÀnglich.
17:30Die Dinge, die am meisten gebraucht werden, liegen am nÀchsten.
17:33Die Dinge, die nacheinander gebraucht werden, liegen so,
17:36dass unnötige Wege vermieden werden.
17:37Ja, und wie operieren wir dreimal Abendbrot fĂŒr die Kinder und zweimal fĂŒr Erwachsene?
17:41In der Zwischenzeit wird die Nahrungsaufnahme ausgelagert.
17:45Max, kommst du bitte?
17:51Einmal Schuhe anziehen.
17:53Papa lÀdt uns in die Pizzeria ein und sagst du oben bitte Oskar Bescheid?
17:56Danke.
17:58Arbeitsergonomisch wÀre es wohl am besten,
18:00wir lagern die Nahrungszubereitung in Zukunft komplett aus.
18:03Gerne, aber ich zahl nur heute.
18:08Und, wie war dein Tag? Auch so produktiv wie meiner?
18:12Wir hatten eine sehr außergewöhnliche Geburt.
18:15Medizinisch außergewöhnlich?
18:18Nein, ein gesundes Kind. Ein bisschen zu frĂŒh gekommen.
18:22Das Problem ist eindeutig ein emotionales.
18:27Die Mutter wusste bis heute nicht, dass sie schwanger ist.
18:30Und jetzt kommt sie mit der Situation nicht klar und will es weggeben.
18:33Vielleicht ĂŒberlegt sie es sicher noch.
18:36Hoffentlich.
18:39Komm, lass uns fĂŒr ein paar Stunden froh und dankbar sein fĂŒr unsere verrĂŒckte, aber glĂŒckliche Familie.
18:46Ja.
18:47Sehr guter Plan.
18:49Komm meine SĂŒĂŸe.
18:51Komm.
18:52Wir gehen jetzt essen.
18:54Hoppala.
18:55Ja.
18:56Möchtest du Spaghetti mit Tomatensauce essen?
19:00Oder Pizza?
19:02Was sagst du dazu?
19:05Ist es normal, dass ich mich fĂŒhle wie von einer Dampfwalze ĂŒberfahren?
19:10Ja.
19:10So ein Kaiserschnitt ist eine große Bauchoperation.
19:13Das steckt mir nicht so einfach weg.
19:14Wie lange muss ich denn noch hier bleiben?
19:17Ich denke, wir können Sie voraussichtlich in vier bis fĂŒnf Tagen aus der Klinik entlassen.
19:21Haben Sie sonst noch eine Frage an mich?
19:25Dann sehen wir uns spÀter.
19:29Wenn Ihre Tochter gut Gewicht zulegt, kann sie mit ihnen zusammen entlassen werden.
19:35Ich werde sie nicht mit nach Hause nehmen.
19:38Ich werde sie zur Adoption freigeben.
19:40So eine Entscheidung dĂŒrfen Sie nicht ĂŒberstĂŒrzt treffen.
19:43Sie brauchen Zeit.
19:44Ich bin noch in der Probezeit.
19:47Da kann ich doch nicht tagelang fehlen.
19:49Was machen Sie denn beruflich?
19:51Ich bin BaustoffprĂŒferin.
19:54Fachgebiet Geotechnik.
19:56Ich mache Baugrundgutachten.
19:59Das hört sich spannend an.
20:00Ist es auch. Ich liebe meinen Job.
20:04Niemand wird Sie entlassen, nur weil Sie ein Kind bekommen haben.
20:08Sie haben Anspruch auf Mutterschutz, dann auf Elterngeldzahlung fĂŒr zwölf Monate.
20:12Und es gibt zusĂ€tzliche Hilfen fĂŒr Alleinerziehende.
20:15Aber ich werde das trotzdem nicht schaffen.
20:19Mit Kindern kann ich doch meinen Job vergessen.
20:24Ich bin allein.
20:25Wo wohnen denn Ihre Eltern?
20:27Im Kaffee in SĂŒddeutschland.
20:29Und wir haben kein gutes VerhÀltnis.
20:33Verstehen Sie ihn?
20:34In mein Leben, da passt kein Kind.
20:38Was ist denn eigentlich mit dem Vater?
20:41Das war ein Urlaubsflirt.
20:42Ich...
20:44Ich habe nur einen Vornamen und eine Telefonnummer.
20:47Ich verstehe, Sie wollen mir helfen, aber...
20:51ein Kind...
20:53Wie soll das denn gehen?
21:03Ja, bitte.
21:11Herr Winter!
21:12Was kann ich fĂŒr Sie tun?
21:13Ich wollte mich bedanken fĂŒr den Tritt in den Hintern.
21:17Sehr gerne.
21:18In meinem Job hat man da große Übungen drin.
21:21Aber ich hoffe, Sie sind nicht nur gekommen, um sich zu bedanken.
21:23Nein, Àhm, ich...
21:24Ich habe eine Idee.
21:26Also fĂŒr Lisa.
21:28Eine Überraschung.
21:30Na dann sorgen wir mal dafĂŒr, dass das auch eine Überraschung bleibt.
21:42Danke, ich komme jetzt erstmal klar.
21:52Hallo, Herr Scharnweber.
21:54Ja, eine Sommerkrippe.
21:55Kurz, aber heftig.
21:58Danke, aber es geht mir schon viel besser.
22:01Ja klar, spÀtestens nÀchste Woche bin ich wieder am Start.
22:04Auch von mir liebe GrĂŒĂŸe an die Kollegen.
22:06Bis dann.
22:13Ist was?
22:15Sie wollen so schnell wieder arbeiten?
22:17Ich wĂŒsste jetzt nicht, was Sie das angeht.
22:21Was hÀtten Sie gern?
22:22Einen großen Kaffee, bitte.
22:28Die EntzĂŒndungswerte von Herrn Winter sehen etwas besser aus.
22:35Wissen Sie, wo der Patient ist?
22:37Nein, die ist schon eine Weile nicht in seinem Zimmer.
22:39Sarah, hast du ihn ins Winter gesehen?
22:42Lisas Freund.
22:43Ja, ihm geht es gut.
22:45Wo ist er?
22:46Das geht dich ĂŒberhaupt nichts an.
22:48Außerdem ist er beschĂ€ftigt, aber ich kann ihm gerne sagen, dass du ihn sprechen möchtest
22:50und dann wird er sich sicher melden, wenn er Zeit hat.
22:53Seit wann wartet der Arzt darauf, dass sein Patient sich bequem zu ihm zu kommen?
22:57In diesem Fall ist er ja gar nicht dein Patient, sondern Lisas Freund.
23:01Ach, das hat mit Lisa zu tun. Dann geht es mich sehr wohl etwas an.
23:04Ich mache mir nĂ€mlich große Sorgen um meine Tochter.
23:06Roland, ich versichere dir, sowohl mit deiner Tochter als auch mit deinem Patienten
23:10ist alles in bester Ordnung.
23:12Jetzt mach dich mal locker. Wir haben alles im Griff.
23:20Haben Sie eigentlich inzwischen einen Namen?
23:22Nein. Die Mutter will sie zur Adoption freigeben.
23:25Wieso das denn?
23:27Frau Leibniz fĂŒrchtet, dass sie mit Kind ihren Job verliert.
23:30Sie hat keine UnterstĂŒtzung weder vom Kindsvater noch von der Familie.
23:34Es gibt doch fĂŒr alles eine Lösung.
23:36Ja, wenn man will.
23:38Zum GlĂŒck kann man erst acht Wochen nach der Geburt ĂŒber eine Adoption entscheiden.
23:43Ja, kein schöner Start ins Leben.
23:46Was darf sein?
23:48Zwei Kaffee, bitte.
23:49Kommt sofort.
23:50Ah, die junge Frau, ĂŒber die Sie gerade geredet haben.
23:53Die war vorhin hier und ich habe mitbekommen, dass sie ab nÀchste Woche wieder arbeiten will.
23:57Nach einem Kaiserschnitt?
23:58Das ist Wahnsinn.
24:07Hallo.
24:08Guten Tag, Ihre Pakete.
24:12Danke, viel Spaß damit.
24:13Danke.
24:23Hallo.
24:23Hallo.
24:24Was ist denn?
24:25Gehen wir nicht in dein Zimmer? Ich wĂŒrde gerne mit dir reden.
24:28Nein, ich muss zu einer dringenden Untersuchung jetzt.
24:30Dann kann ich doch in deinem Zimmer auf dich warten.
24:32Nee, das geht jetzt echt nicht.
24:34Nils, wenn ich dich nerve, dann sag es doch.
24:37Nein, nein, du nervst mich nicht.
24:39Ja, aber irgendwas ist doch.
24:41Komm, heute Abend, okay?
24:43Was?
24:46Bis spÀter.
24:52Schwester Azul?
24:54Dem Baby von Frau Leibniz geht es nicht gut.
24:56Was ist mit der Kleinen?
24:57Sie hat immer noch große Schwierigkeiten, die Temperatur zu halten und sie ist sehr unruhig.
25:01Die Herzfrequenz ist zu hoch.
25:03Sie ist zu frĂŒh auf die Welt gekommen. Sie vermisst ihre Mutter.
25:07Das Kind braucht jemanden zum KĂ€nguru.
25:10Ja, das wĂŒrde ihren Zustand mit Sicherheit bessern.
25:13Aber das können wir auf der Station nicht leisten.
25:15Am meisten helfen wĂŒrde jetzt die Mutter.
25:17Sie wissen, dass Frau Leibniz das Kind zur Adoption freigeben will.
25:22Mhm.
25:24Wir dĂŒrfen sie nicht bedrĂ€ngen.
25:25Ich rede mit ihr.
25:27Gut.
25:28Wir sehen uns spÀter.
25:32Ach, Lisa.
25:34Alles in Ordnung? Warst du bei Nils?
25:36Ja, aber der hat ja jetzt eine Untersuchung.
25:39Nein, nein. Die sind Leute alle schon gemacht.
25:43Ist ja auch egal. Ich muss jetzt los.
25:46Lisa.
25:48Heilmann.
25:50Kann das nicht ein Kollege ĂŒbernehmen?
25:52Gut, ich komme.
25:54Jakob, kannst du bitte mal nach Lisa sehen? Sie hat Stress mit Nils.
25:57Ja, klar. Mach ich.
26:01Die Methode nennt man KĂ€nguruhen.
26:04Zu frĂŒh Geborene können so die Geborgenheit erfahren, die sie dringend brauchen.
26:11Ich meine, ich soll mir das Kind auf die Brust legen und kuscheln?
26:17Sie mĂŒssen gar nichts. Ich wollte nur, dass Sie das wissen.
26:21Es hat sich gezeigt, dass sich Atmung, Herzfrequenz und Körpertemperatur von Neugeborenen dadurch nachhaltig stabilisieren.
26:28Aber es ist natĂŒrlich Ihre Entscheidung.
26:29Es hört sich ja toll an.
26:33Das kann ich aber nicht.
26:39Wissen...
26:41Wissen Sie eigentlich, wie das ist?
26:44Plötzlich schneidet man ein Kind aus mir raus, von dem ich noch nicht mal wusste, dass es existiert.
26:52Und dieses Baby, das ist wie ein Alien.
26:57Ja, das ist wie in einem Horrorfilm, wo auf einmal so fremde Wesen aus einem heraus platzten.
27:11Und fĂŒr alle Leute hier, da bin ich das Schlimmste, weil ich mich nicht freuen kann.
27:22FĂŒr mich sind Sie kein Monster.
27:26Glauben Sie mir, Sie sind nicht die erste Frau, die hier sitzt und sagt, sie will das Kind nicht.
27:34Sie sind fĂŒr Ihre Tochter keine Fremde.
27:38Sie sind ihr vertraut.
27:40Das Baby kennt ihren Herzschlag.
27:44Ihre Stimme, ihren Geruch, ihre Bewegungen.
27:47Meinen Sie, sie wĂŒrde mich wiedererkennen?
27:49Ja, natĂŒrlich.
27:51Und deshalb können gerade Sie ihr am besten helfen.
27:59Überlegen Sie es sich.
28:10Du gehst denn jetzt rein und redest Tacheles?
28:12Meinst du wirklich?
28:13Ja. Ihr braucht klare Worte. Du musst doch wissen, woran du bist.
28:20Viel GlĂŒck.
28:25Was ist denn? Ich hatte doch gesagt, ich habe gleich eine Frage.
28:28Du hast keine Untersuchung.
28:30Ja, du hast recht. Aber ich brauche einfach mal Zeit fĂŒr mich.
28:35Und deswegen musst du mich anlĂŒgen. Und abwimmeln. Und lass mich nicht in dein Zimmer.
28:40Das geht jetzt gerade wirklich nicht.
28:42Ich halte das nicht aus. Und ich ertrage das auch nicht. Deine stĂ€ndige ZurĂŒckweisung und dein Rummein. Das ist mir
28:47echt zu blöd.
28:48Und du willst Zeit fĂŒr dich, Nils. Dann nimm sie dir. So viel, wie du willst.
28:54Lisa!
29:01Luisa aus der 3. Hat sie noch Fever?
29:04Nein, lass zurĂŒckgehen.
29:17Kommen Sie rein. Setzen Sie sich erstmal dahin. Ich bringe Ihnen Ihr Baby.
29:30Ich bringe Ihnen Ihr Baby.
29:32Ich bringe Ihnen Ihr Baby.
29:44Ich bringe Ihnen Ihr Baby.
30:07Wella.
30:09Hey.
30:13Was ist denn los?
30:17Das hat wohl doch alles irgendwie mit mir zu tun.
30:21Nils war heute total gemein zu mir und hat mich weggeschickt und abgewimmelt und jetzt haben wir uns furchtbar gestritten.
30:32Das tut mir leid. Weißt du was? Du gehst jetzt am besten nach Hause, beruhigst dich und ich guck mal,
30:41was man machen kann und dann melde ich mich bei dir.
30:43Okay. Danke.
31:01Hallo.
31:08Ich war gerade auf der SĂ€uglingsstation. Ihrer Kleinen geht es viel besser. Sie haben mir sehr geholfen.
31:15Na mal hin, etwas.
31:17Wie geht es Ihnen?
31:21Weiß nicht. Hat sich komisch angefĂŒhlt. Kann das nicht, dieses Mutterding.
31:30Alle frischgebackenen MĂŒtter fĂŒhlen sich am Anfang unsicher. Mir ging es genauso.
31:36Mag sein.
31:41Bei mir geht dieser Instinktkram völlig ab. Und jetzt will ich schlafen.
32:05Entschuldigung, Herr Winter. Warum steht Ihre Freundin weinend vor der Klinik, wo wir so eine wunderbare Überraschung organisiert haben?
32:12Sie will nichts mehr von mir wissen.
32:15Hat sie das gesagt?
32:17Sie hat gesagt, sie ertrÀgt mich nicht mehr.
32:26Sie oder Ihr Verhalten?
32:28Na ja, mein Rum-Eiern.
32:31Tja, dann hören Sie auf, Rum zu eiern. Rufen Sie sie endlich an und laden Sie sie ein.
32:38Na los, ich habe nicht ewig Zeit. Ich habe hier eine Klinik zu verwalten.
32:43Na bitte, geht doch.
32:53Geben Sie mir Bescheid, sobald die Lieferung eingetroffen ist.
32:56Mache ich.
32:59Oberschwester, wie geht es dem Frau Leibniz und dem Baby?
33:02Besser. Sie hat sich vorhin erstmals ein wenig auf das Baby eingelassen, was vor allem der Kleingut getan hat.
33:08Das heißt, sie nimmt das Baby jetzt an?
33:10So weit ist sie noch nicht.
33:12Wurde sie wohl noch mehr Zeit.
33:17Schwester Arso?
33:19Ja, ich rede mit der Mutter. Danke.
33:23Das war die Söcklingsstation.
33:25Der Kleinen geht es wieder schlechter.
33:27Ich sehe Mann nach.
33:30Normalerweise bekommen Neugeborene, deren MĂŒtter nicht stillen können oder wollen.
33:34Entweder eine Ersatzmilch aus Pulver oder was noch viel besser ist, Frauenmilch.
33:39Frauenmilch?
33:40Ja, gespendete Milch. Wir haben eine Milchbank. Nur gibt es im Moment einen Engpass. Das kommt immer mal vor.
33:46Warum erzÀhlen Sie mir das?
33:48Ihre Kleine vertrÀgt das Milchpulver nicht so gut. Deshalb dachte ich...
33:52Was? Ich soll das Kind stillen?
33:55Das wÀre ideal. Die Milch der ersten Tage enthÀlt besonders viele Abwehrstoffe.
34:01Aber...
34:02Sie mĂŒssen nicht stillen.
34:04Sie können die Milch auch abbumpen.
34:07Das mĂŒssten Sie sowieso, sonst bekommen Sie einen Milchstau.
34:10Das kann sehr schmerzhaft werden.
34:14Sie wĂŒrden diesem kleinen Menschen wirklich sehr helfen.
34:20Na gut.
34:22Können Sie mir dafĂŒr morgen beim Thema Adoption helfen?
34:26Gut.
34:28Dann bereite ich fĂŒr Sie eine Milchpuppe vor.
34:34Und, hast du irgendwelche PlĂ€ne fĂŒr den Feierabend?
34:36Ich wollte ein bisschen was kochen fĂŒr Lisa und fĂŒr mich.
34:39FĂŒr Lisa?
34:40Die hat doch heute Abend was vor.
34:42Ich habe gerade mit ihr telefoniert.
34:43Hoffentlich hat das nichts mit Nils zu tun.
34:46Wie wÀre es denn, wenn wir beide heute Abend ins Kino gehen,
34:49damit du nicht so alleine zu Hause rumhockst?
34:51Aber nur ein Film, wo keine verliebten Teenager drin vorkommen.
34:55NatĂŒrlich.
34:56Ich mag nur knallhartes Roller.
34:58Oder doch lieber Biergarten.
35:01Biergarten.
35:03Mann, das klappt doch ĂŒberhaupt nicht.
35:07Versuchen Sie, sich zu entspannen.
35:09Das versuche ich ja.
35:11Ich meine, keine Kuh, die man melken kann.
35:14Das tut einfach verdammt weh.
35:19Bei mir hat das auch nie so gut funktioniert mit dem Abpumpen.
35:24Echt jetzt?
35:26Ich dachte, Sie wÀren voll das Muttertier.
35:28Nicht wirklich.
35:31Aber Sie haben gestillt?
35:33Ja.
35:35Und mit Baby statt Pumpe hat das auch immer gut funktioniert.
35:38Der Anblick des Babys setzt Hormone frei, die es einfacher machen.
35:45Bringen Sie mir die Kleine.
36:00Ja.
36:02Ja.
36:02Ja.
36:04Ja.
36:18Sie trinkt.
36:21Als hÀtte sie nie etwas anderes getan.
36:31Okay, okay.
36:33Aber nicht zu sein, nicht zu sein.
36:40Okay, okay, okay.
36:42Jetzt hast du gucken.
36:49Und?
36:50Ne, jetzt das...
36:52Das ist...
36:53Unglaublich.
37:02Wow.
37:04Also, zÀhlt.
37:07Grillen.
37:08Grillen.
37:09Und der See.
37:12Das ist perfekt.
37:19Und was willst du als Essen machen?
37:21Also, ich wĂŒrde zelten.
37:25Das habe ich gehofft.
37:31Ja.
37:33Ja.
37:47Du hast ja ganze Arbeit geleistet.
37:50So viel Platz plötzlich.
37:53Und alles so toll organisiert.
37:57Wirklich.
37:58Wie im OP.
38:01Okay.
38:02Nur wo ist der Patient?
38:06Guck ihn dir an.
38:09Oh, wunderbar.
38:11Wie sind Blutdruck und SauerstoffsÀttigung?
38:42Perfekt.
38:44Vielleicht.
38:47Wo sind die WeinglÀser?
38:53Ich wĂŒnschte, wir könnten ihr helfen.
38:57Dass sie sich traut, ihre Tochter zu behalten.
38:59Mhm.
39:01Wir könnten ihr ein paar Babysachen von uns geben.
39:03Ob es was bringt?
39:05Trotzdem eine gute Idee.
39:08Lass uns ein paar Sachen durchsehen.
39:09Oh ja.
39:10Ausmisten.
39:11Da habe ich gerade einen richtig guten Lauf.
39:15Schau mal.
39:18Die hat uns meine Mama geschenkt.
39:21Und hier drin sah Max so sĂŒĂŸ aus.
39:23Oh.
39:26Ja, ist schon irgendwie komisch.
39:27Die Sachen wegzugeben.
39:30Ja.
39:32Um zu wissen.
39:35Das war's jetzt mit Babys.
39:37War's das wirklich?
39:39Mama!
39:39Papa!
39:40Paulina hat ins Bett gemacht!
39:43Oft kaputt!
39:45StÀndig!
39:45Ja.
39:46Und ich hab Durst!
39:47Das war's.
39:49Mama!
39:58Frau Leibniz.
40:01Es geht ihr schon viel besser.
40:03Ich brauche gar kein WĂ€rmebettchen mehr.
40:06Und ich will sie nicht mehr weggeben.
40:10Aber ich kann sie doch auch nicht behalten.
40:13Ich hab noch nicht mein Bettchen.
40:14Nichts zum Anziehen.
40:16Und ich kenn mich ĂŒberhaupt nicht mit Babys aus.
40:18Andere MĂŒtter wissen vielleicht in der Theorie eine ganze Menge ĂŒber Babys.
40:21Aber in der Praxis sieht alles mal ganz anders aus.
40:24Dass man da erstmal Panik bekommt, ist völlig normal.
40:29Ich hab ja noch nicht mal einen Namen fĂŒr Sie.
40:41Wie fÀhrst mit?
40:44Viktoria.
40:45Viktoria.
40:47Das heißt doch Sieg auf Latein.
40:49Und ihr Herz hat sie erobert.
40:54Viktoria.
40:56Meine Tochter.
40:59Und was Bettchen und Kleiderkarte.
41:01angeht.
41:11Ist das fĂŒr uns?
41:13Mhm.
41:14Das ist ja der Wahnsinn.
41:16Danke.
41:17Und was den Mutterschutz betrifft.
41:19Der gilt bei unbemerkter Schwangerschaft ebenfalls.
41:22Das heißt ich kann meine Arbeit behalten.
41:25Und mein Kind.
41:26So sieht's aus.
41:28Danke.
41:32Bis spÀter.
41:33Bis spÀter.
41:34Danke.
41:50Hallo Matthias.
41:52Hier ist Katharina.
41:55Du weißt noch wer ich bin?
41:59Ja, also ich glaub du solltest dich mal setzen.
42:04Ich hab dir nÀmlich was zu erzÀhlen.
42:13Guten Morgen.
42:15Guten Morgen.
42:16Was macht ihr denn schon so frĂŒh hier?
42:18Lisa war seit gestern nicht zu Hause.
42:21Was in ihrem Alter ihr gutes Recht ist?
42:22Aber sie hat die Nacht mit Nils verbracht.
42:24Was ebenfalls ihr gutes Recht ist.
42:25Aber der ist nicht in seinem Zimmer.
42:27Und Sarah behauptet sie könne beweisen, dass es den beiden gut geht.
42:30Wo sind sie?
42:32Du musst erst schwören, dass du die beiden nicht störst.
42:35Ich spĂŒre.
42:37Wollen sie auch mitkommen?
42:39Klar.
42:46Na, hab ich dir zu viel versprochen? Sie sind in Sicherheit.
42:50Und wenn es bei Nils zu einem medizinischen Notfall gekommen wÀre?
42:53Dieser wĂ€re komplett ĂŒberfordert gewesen. Oder wenn es ein Gewitter gegeben hĂ€tte oder...
42:57Jetzt mal langsam Roland. Du musst sie loslassen. Du musst deine Tochter loslassen.
43:01Das fang du nie auch noch an.
43:03Ich weiß, wovon ich rede. Ich bin da mit Marie auch durch.
43:06Ich lass euch VĂ€ter mal weiter philosophieren und geh schon mal arbeiten.
43:12Und? Wie wÀr's mit einem Kaffee?
43:14Gut. Aber wir reden ĂŒber was anderes.
43:17Wir können so ein richtig schönes MĂ€nnergesprĂ€ch fĂŒhren.
43:21Ja, so eins ganz ohne Worte.
43:23Genau so eins meine ich.
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