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Transkript
00:20Love is Enough
00:37Love is Enough
01:01Love is Enough
01:23Love is Enough
01:31Love is Enough
01:40Love is Enough
01:55Love is Enough
02:31Love is Enough
02:36Love is Enough
02:44Love is Enough
02:45Love is Enough
02:48Love is Enough
02:54Love is Enough
03:06Love is Enough
03:36Love is Enough
03:41SchÀfer
03:41Frau SchĂ€fer-KĂŒmmern
03:42SelbstverstÀndlich, kommen Sie.
03:50Sie bekommen in jedem Fall ein Antibiotikum gespritzt.
03:53Eine Spritze?
03:54EinĐ”Đ»ŃŒ,
03:56Ravenös.
03:58Die Verletzung ist zum GlĂŒck nur oberflĂ€chlich.
04:01Trotzdem bestÀtigt die Gefahr einer schweren Infektion.
04:04Was meinen Sie denn, wie lange es dauert, bis man nichts mehr sehen kann?
04:08Drei bis vier Wochen.
04:09Und bis die Wunden abgeheilt sind, bitte keine sexuellen AktivitÀten.
04:14Wie soll ich das meiner Frau erklÀren?
04:19Das ist natĂŒrlich ein Problem.
04:21Ich brauche da noch eine Urinprobe von Ihnen und die Schwester wird Ihnen Blut abnehmen.
04:25Im Moment gehe ich von einer Zystitis aus.
04:28Was fĂŒr ein Ding?
04:29Eine BlasenentzĂŒndung.
04:31Vermutlich werden Sie Antibiotika nehmen mĂŒssen.
04:33Ja, das kenne ich schon.
04:36Haben Sie die Beschwerden öfter?
04:37Eigentlich immer, wenn ich Besuch von der Erdbeerfee habe.
04:40Erdbeer? Ach so.
04:42Aber irgendwie ist es doller als sonst.
04:44Gut, dann melden Sie sich bitte im Schwesternzimmer.
04:46Dort bekommen Sie auch den Becher.
04:47Ich rufe Sie dann noch mal rein.
04:49Danke.
04:50Ach, brauchen Sie eine Krankschreibung?
04:53Das wĂ€re das erste Mal, dass ich meine Arbeitgeber dafĂŒr interessieren wĂŒrde.
05:00Na, junge Dame, was darf es sein?
05:02Ein Eistee, bitte.
05:03Sehr gern.
05:04Schule ist schon ins Ende?
05:05Ja, ich warte nur noch auf Papa.
05:07Bitte schön.
05:08Danke.
05:26Hi.
05:28Ist hier noch frei?
05:30Äh, ja.
05:33Wartest du auf jemanden?
05:37Nein, und du?
05:39Ja, auch mein Vater, der, Àh, arbeitet hier.
05:44Hat heute Morgen vergessen, mir Geld fĂŒr ein neues Physikbuch zu geben.
05:47Und ohne das kann ich es morgen nicht in die Schule gehen.
05:51Oh, Quantenphysik.
05:52Mein Lieblingsthema.
05:54Auch wenn ich es leider nicht ganz so kapiere.
05:56Wo hat es denn?
05:57Zum Beispiel Elektronen, wie Teilchen.
06:00Wenn sie durch zwei Löcher fliegen, wie können sie dahinter die Form einer Welle annehmen?
06:05Naja, Àhm, geht daran, dass Elektronen beides sind.
06:10Teilchen und Wellen.
06:12Ja, genau das finde ich in meinem Kopf.
06:15Genauso wie das mit der Unendlichkeit.
06:17Ja, kein Mensch kann sich Unendlichkeit vorstellen, aber das Gegenteil, Endlichkeit ist doch genauso schwer, oder?
06:26Endlichkeit ist der Tod, oder nicht?
06:28Naja, in der Physik gibt es keinen Tod.
06:31Man kann Energie nicht vernichten.
06:34Man kann sie aber auch genauso wenig aus dem Nichts erzeugen.
06:38Wo kommt sie dann her?
06:39Und wo geht sie dann hin?
06:40Ich, ich wĂŒrde das so gerne verstehen.
06:44Oh.
06:48Ja?
06:49Hm.
06:50Ich komme hoch.
06:51Okay.
06:54Entschuldige, Àhm, ich bin gleich wieder da.
06:56Ich beeile mich.
06:57Also, nicht weglaufen.
07:13Und?
07:14Es gibt nichts Schlimmeres als ein Menschenbiss.
07:17Gott, sie wird ausrasten, wenn sie das sieht.
07:22Sag ihr doch einfach, du hast ihn dir im Reißverschluss eingeklemmt?
07:26Ich meine, sieh doch ganz klar ZahnabdrĂŒcke.
07:30Hundebiss.
07:31Sag ihr, du wurdest von einem Hund angefallen.
07:33Dir ist schon klar, dass das Gebiss von dem Hund ganz anders aussieht, oder?
07:38Und?
07:42Was ist mit der Wahrheit?
07:45Über uns?
07:48Du wolltest doch sowieso mit ihr reden.
07:51Das hast du neulich erst wieder gesagt.
07:53Ja, natĂŒrlich, das will ich auch.
07:54Ich wollte nur den richtigen Moment abpassen.
07:58Und nicht gerade jetzt, wo sie sowieso schon so schlecht drauf ist.
08:02Glaub nicht, dass ich irgendwie Druck machen will.
08:07So, Herr Heikle, dann wollen wir mal.
08:09Sie möchten vielleicht draußen warten?
08:11Wollen Sie jetzt hier, Àhm, haben Sie hier keine mÀnnlichen Kollegen?
08:15Du, ich glaube, die haben hier schon ganz andere Sachen gesehen.
08:27Ähm, der Typ, der von da draußen gesessen und gelesen hat, wo ist der hingegangen?
08:32Du, darauf habe ich nicht geachtet. Tut mir leid.
08:34Ja, okay.
08:36Achso, ich habe mein Handy heute hier vergessen.
08:38So eine graue.
08:39Wahrscheinlich draußen auf dem Tisch.
08:41Habe ich nicht gesehen, aber wenn sie sich anfindet, lege ich sie dir zur Seite.
08:44Danke.
08:49Ich kann dir aber nicht garantieren, dass du nicht noch einen Mitbewohner bekommst.
08:53Kein Problem. Dankeschön.
08:55Und wenn irgendwas ist?
08:58Ich bin Profi.
08:59Dann mach es dir mal bequem.
09:01Ich sage dir Bescheid, sobald Dr. Heilmann soweit ist.
09:03Das könnte allerdings noch ein bisschen dauern.
09:05Gerade kam ein Notfall rein.
09:07Ich habe es nicht eilig.
09:21Ich habe es nicht.
09:53Frau SchÀfer.
09:55Was ist passiert?
09:56Sie hat akute Schmerzen.
09:57Holen Sie einen Rollstuhl.
10:00Gucken Sie ganz ruhig zu atmen.
10:02Alles wird gut.
10:04Brenner, wo bleiben Sie denn?
10:07Ich habe nun alle Befunde.
10:10Und?
10:10Nichts, keine Zystitis.
10:12Blutwerte.
10:13UnauffĂ€llig, keine EntzĂŒndungszeuge.
10:18Welche Abwehrspannung?
10:19So frĂŒh war der Bauch weich.
10:22Frau SchÀfer, hören Sie mich?
10:24Ich mache jetzt einen Ultraschall bei Ihnen.
10:25Das kann vielleicht ein bisschen wehtun, aber ich bemĂŒhe mich, so vorsichtig wie möglich zu sein.
10:32Ganz ruhig weiteratmen.
10:38Sehen Sie das?
10:39Eine Raumforderung.
10:40Was ist da?
10:41Das kann ich jetzt noch nicht sagen.
10:43Ist bei Ihnen, also von Ihrem Frauenarzt, schon mal irgendwas festgestellt worden?
10:48Eine Zyste vielleicht oder ein Myom?
10:50Was?
10:51Myome sind gutartige Tumore der GebÀrmutter.
10:53Tumore?
10:55Habe ich Krebs?
10:56Jetzt wollen wir nicht gleich das Schlimmste vermuten.
10:58Hat Ihr GynÀkologe schon mal...
10:59Spannen Sie mich nicht auf die Folter.
11:01Ist es was Schlimmes?
11:04Das wÀre jetzt reine Spekulation.
11:06Mit dem Ultraschall kommen wir nicht weiter.
11:08Wir nehmen Sie jetzt stationÀr auf.
11:10Melden Sie Frau SchĂ€fer gleich fĂŒr morgen frĂŒh zum CT an.
11:13Danke.
11:16Ich wĂŒrde gerne noch, Franz, Herrn Heikle Bescheid sagen.
11:20Das werde ich machen.
11:22Sagen Sie ihm bitte nichts von dem, dem Dings da.
11:28SelbstverstÀndlich nicht.
11:33Ich war bei keiner Frau.
11:34Da war ein Unfall auf der Jahnallee und ich stand im Stau, verdammt.
11:40Ich muss jetzt auflegen.
11:42In einer halben Stunde bin ich da.
11:44Ja, und beruhig dich bitte.
11:47Sie wollen schon gehen?
11:48Äh, ja. Wieso?
11:49Wollen Sie gar nicht wissen, wie es Frau SchÀfer geht?
11:52Doch, natĂŒrlich.
11:54Ist sie noch hier?
11:55Sie wird hier bleiben mĂŒssen.
11:57Ah, wieso?
12:00Das erzÀhlt sie Ihnen am besten selber.
12:01Vielleicht möchten Sie ja nochmal mit ihr sprechen?
12:05Ja, natĂŒrlich.
12:06Nur jetzt geht es leider nicht.
12:07Ich bin sehr, sehr in Eile.
12:08Aber morgen komme ich vorbei, um Sie zu besuchen.
12:10Sagen Sie bitte ganz liebe GrĂŒĂŸe und geben Sie ihr das hier bitte.
12:13Ja, vielen, vielen Dank.
12:15Ich bin dann morgen da.
12:16Danke.
12:33Dein Zustand hat sich deutlich verschlechtert.
12:35Wir mĂŒssen weitere Untersuchungen machen, um ein Ausbild zu bekommen.
12:39Muss ich operiert werden?
12:41Das besprechen wir, wenn ich alle Befunde habe.
12:44Nicht den Kopf hÀngen lassen.
12:45Ich habe unseren besten GefĂ€ĂŸspezialisten hinzugezogen.
12:48Wir kriegen das hin.
12:50Und du musst dich schon viel liegen und ĂŒberflĂŒssige Anstrengungen vermeiden.
12:54Ja, ich mache seit 15 Jahren nichts anderes.
13:00Er zeigt deutliche Verkalkungen in allen drei Corona-Arterien.
13:04Hat der Aneurysme?
13:06Naja, als er vor 15 Jahren endlich in einer Klinik gelandet ist, die erkannt hat, was mit
13:10ihm los ist, hat er schon fĂŒnf.
13:12Drei haben sich durch die Behandlung zurĂŒckgebildet, zwei sind geblieben und verkalkt.
13:15Dazu die Stenosen.
13:17Kein Wunder, kommt er kaum noch die Treppe hoch.
13:21Gibt es ein Belastungs-EKG?
13:23Das Risiko, dass er dabei kollabiert, war mir zu hoch.
13:25Ich plĂ€diere fĂŒr eine therapeutische Angiografie.
13:28Wir ĂŒberbrĂŒcken die Stenose mit Stents.
13:31Damit wÀre wenigstens das akute Infarktrisiko beseitigt.
13:34Das ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
13:36Es wĂŒrde ihm besser gehen.
13:39Ein Bypass?
13:40Roland, das hier entspricht einer schweren DreigefĂ€ĂŸerkrankung.
13:43Dazu eine fortschreitende Kardiomyopathie.
13:46Ich weiß, ich wollte es nur noch mal von dir hören.
13:49Er braucht eine Herztransplantation.
13:52Aber das wird dauern.
13:54Er ist kein 1A-Kandidat.
13:56Noch nicht.
13:57Ich rede mit ihm, aber erst morgen gönnen wir ihm noch die eine Nacht.
14:01Ich sehe immer Jakob in ihm.
14:04Und das, was da auch auf uns irgendwann wieder zukommt.
14:18Was machen die Schmerzen?
14:20Wie weggeblasen.
14:25Wenn es schlimmer wird, melden Sie sich.
14:27Sie bekommen dann ein Schmerzmittel.
14:30Ist das ein Kreuzwort-RĂ€tsel oder...
14:32Zu Doku.
14:33Eine Sekunde.
14:35Ich hatte es gerade...
14:40Geht das immer so fix bei Ihnen?
14:42Das hier ist nicht so schwer.
14:43Ich habe es auch mal versucht.
14:44Ich habe Stunden gebraucht.
14:46Bezahlen konnte ich schon immer gut.
14:48Das ist eine meiner sinnlosen Begabungen.
14:53Haben Sie Franz noch getroffen?
14:56Ja, er hatte es sehr eilig.
14:59Ich soll Ihnen schöne GrĂŒĂŸe ausrichten.
15:02Und er wird Sie morgen besuchen kommen.
15:03Das ist ja nett von ihm.
15:06Ja.
15:06Ach so, und...
15:09Das soll ich Ihnen geben.
15:24Der Franz.
15:26Ich verletze ihn und er bezahlt mich auch noch dafĂŒr.
15:31Dabei hat man eigentlich verabredet, dass Geld zwischen uns keine Rolle spielt.
15:34Sie mĂŒssen mir nichts erklĂ€ren.
15:37Schlafen Sie gut.
15:56Wieso ist nicht eine Stimmung wie im Schweigekloster?
15:59Muss man denn immer reden?
16:01Dann such mal lieber deine Tochter.
16:03Stimmt auch nicht.
16:05Du nervst.
16:07Ich habe einen jungen Patienten, den kenne ich schon einige Jahre als Kindesarm-Kawasaki-Syndrom erkrankt.
16:13Noch nie davon gehört.
16:16Eine erzĂŒndliche Erkrankung der BlutgefĂ€ĂŸe, dabei kann das Herz schwer geschĂ€digt werden,
16:21betrifft Kinder ungefĂ€hr bis zum fĂŒnften Lebensjahr.
16:25Die japanische Kinderarzt Kawasaki hat die Krankheit als erstes entdeckt.
16:30Keiner weiß genau, wodurch das Syndrom ausgelöst wird.
16:34Sehr schrÀg.
16:36Wie alt ist dein Patient?
16:3720.
16:38Er studiert Physik und Mathematik.
16:40Die letzten 15 Jahre hat er trotz allem versucht, ein halbwegs normales Leben zu fĂŒhren.
16:44Jetzt sieht es so aus, als ob sein Herz schlapp macht.
16:47Ist er heute eingeliefert worden?
16:48Er ist von selbst in die Klinik gekommen.
16:50Aber er ist jetzt noch bei euch auf Station?
16:53Das wird eine ganze Weile so bleiben.
16:56Super Geschichte.
16:58Super Stimmung.
16:59Tja, jawohl.
17:01Du hast gefragt.
17:09Guten Morgen.
17:15Deine alte Leidenschaft des Universums.
17:18Ich weiß noch, wie du mal den Dopplereffekt erklĂ€rt hast.
17:21Da warst du sieben.
17:24HĂ€lt sich aber keine guten Nachrichten fĂŒr dich.
17:28Dein Herz wird rapide schwÀcher.
17:30Du musst dich mit dem Gedanken vertraut machen, dass du ein neues brauchen wirst.
17:40Eine Herztransplantation.
17:41Wir haben dich bereits auf die Warteliste setzen lassen.
17:44Trotzdem wird es eine Weile dauern, bis ein geeignetes Organ zur VerfĂŒgung steht.
17:49Bis dahin mĂŒssen wir dich engmaschig ĂŒberwachen.
17:51Also, ich muss hierbleiben.
17:53Es besteht ein hohes Risiko fĂŒr einen Herzinfarkt.
17:58Damit es dir erstmal besser geht, wĂŒrden wir einen Herzkatheter-Eingriff durchfĂŒhren.
18:01DafĂŒr brauchen wir noch ein paar Voruntersuchungen.
18:04Und wann bekomme ich das neue Herz?
18:08Das ist schwer zu sagen.
18:14Vielleicht ist es sogar gut, dass es jetzt endlich soweit ist.
18:19Dann muss ich keine Angst mehr davor haben.
18:22Wie all die letzten Jahre.
18:33Ja, wie geht es Ihnen heute Morgen?
18:35Dank der Schmerzmittel bestens.
18:37Aber ich will endlich wissen, was das fĂŒr ein Ding ist.
18:39Also, eine Zyste oder einen Tumor können wir schon mal ausschließen.
18:48Ach, jetzt möchte ich Sie am liebsten kĂŒssen.
18:50Langsam, langsam.
18:51Jetzt kommt das Aber.
18:54Sie haben einen sogenannten Uterus Bicornis.
18:57Sie wissen, wie ein Uterus ĂŒblicherweise aussieht?
18:59Nee.
19:00Muss ich das?
19:02Eigentlich wie eine Birne.
19:05Bei Ihnen hat die GebÀrmutter eher die Form eines Herzens.
19:10Das ist normalerweise kein Problem.
19:12Allerdings liegt bei Ihnen zusÀtzlich eine Vernarbung des Endometriums vor.
19:17Dadurch kann das Blut wĂ€hrend der Menstruation nicht richtig abfließen.
19:20Und jetzt?
19:21Beseitigen wir die Verengung.
19:23Also, es ist ein kleiner Eingriff unter Vollnarkose und den könnten wir gleich heute vornehmen.
19:28Heute noch?
19:28Warum nicht?
19:29Dann können wir Sie spĂ€testens ĂŒbermorgen entlassen.
19:32Aber wenn Sie sich erst mit Ihrem Partner...
19:34Nee, nee.
19:35Ist nicht nötig.
19:36Der muss davon nichts wissen.
19:37Ja, wollen Sie ihn denn...
19:38Ja, ja, Sie blauen der Tasche.
19:39Wir sehen uns dann im OP.
19:59Hey, da ist sie ja.
20:03Hi.
20:05Die habe ich schon vermisst.
20:08Vielen Dank.
20:10Wie hast du mich gefunden?
20:12Nachdem du gestern einfach so abgehauen bist.
20:15Ich musste zur Untersuchung.
20:18Ich habe dir erzÀhlt, dass mein Vater hier arbeitete.
20:22Als Arzt.
20:23Ja, Dr. Hallmann, ich weiß.
20:25Ach.
20:26Woher?
20:27Ich war gestern bei ihm, als ihr telefoniert habt.
20:30Ich habe das mit dem Physikbuch mitgehört.
20:32Also wusstest du schon, wer ich bin.
20:37Mein Vater muss nicht unbedingt wissen, dass ich hier bin.
20:41Aber sonst darfst du schon grundsÀtzlich alleine raus?
20:44Ja.
20:45Mit ĂŒber 18-JĂ€hrigen.
20:47Wie alt bist du denn?
20:4916.
20:50Im Januar.
20:56Ja, Wente.
20:57Ich bringe Sie jetzt zum CT.
20:59Hallo.
21:01Ich muss dann wieder Termin haben.
21:04Ja.
21:05Ähm.
21:06Vielleicht können wir ja nachher noch was trinken.
21:10Also, weil ich noch Fragen habe.
21:12Zu Physik.
21:13Und du kennst nicht aus mit Physik.
21:17Okay.
21:19Ich weiß aber nicht, wie lange das dauert.
21:21Nicht so schlimm.
21:22Ich warte hier.
21:23Bis gleich.
21:24Bis dann.
21:47Schon mal operiert worden?
21:49Ich habe voll Panik.
21:51Keine Angst, Sie werden nichts spĂŒren.
21:54Genau das macht mir so Angst.
21:57Mir kann niemandem TschĂŒss sagen, wenn was schieflĂ€uft.
22:00Es lÀuft nichts schief.
22:02Wem wĂŒrden Sie denn TschĂŒss sagen?
22:04Meinen Eltern.
22:06Meiner Schwester.
22:07Sie haben Familie?
22:09Ja.
22:10Also, nein.
22:12Ich habe ein paar Verwandte, aber die sprechen nicht mehr mit mir.
22:16Und warum nicht?
22:19Dreimal dĂŒrfen Sie raten.
22:21Ich komme aus einer Kleinstadt.
22:24Streng katholisch.
22:25Ich fand es nicht mal gut, dass ich nach Leipzig gezogen bin.
22:28Und als das mit dem Escort-Service rauskam, da war ich fĂŒr meine Eltern gestorben.
22:35Auch ohne TschĂŒss zu sagen, nehme ich an.
22:39Und von Franz wĂŒrde ich mich gerne verabschieden.
22:42Er ist das Beste, was mir bisher passiert ist.
22:46Hat er sich denn nochmal gemeldet?
22:47Der Franz?
22:49Ich weiß, was Sie denken.
22:52Der Himmel ist die naiv.
22:53Die denkt wirklich, dass einer wie der Franz wegen einer wie ihr mit seiner Frau Schluss macht.
22:59Ich denke nur, Sie hÀtten was Besseres verdient.
23:04Der ist kein so ĂŒbler Kerl.
23:06Guck, das mit dem Geld, das war wirklich, wirklich mies.
23:11Aber wenn wir zu zweit sind, dann ist er zÀrtlich.
23:14Und nett und aufmerksam.
23:19Und er will nicht nur das eine.
23:23Dann hoffe ich mal, dass Ihr Wunsch in ErfĂŒllung geht.
23:26Und damit ĂŒberlasse ich Sie der Meisterin der TrĂ€ume.
23:30Es geht wirklich nichts schief?
23:32Nein.
23:35Und wenn doch, dann sagen Sie dem Franz...
23:39Nein.
23:41Nein.
23:41Sagen Sie ihm, er soll gefÀlligst ein bisschen traurig sein.
24:09Das gute alte CT mal wieder.
24:12Na ja, ich brauche eine aktuelle Aufnahme deines Brustkorbs.
24:15Es dauert noch einen Moment, die MTA fehlt noch.
24:19Wie lÀuft eigentlich dein Studium?
24:21Ganz gut, ja.
24:22Ich wollte nÀchstes Jahr meinen Bachelor machen, aber...
24:25Das verschiebt sich dann wohl.
24:27Bei deinen Eltern bist du ausgezogen?
24:30Ja.
24:31Ich wohne jetzt mit zwei Kommilitonen in der BG.
24:33Hm?
24:34Wie sieht's aus mit den Kommilitonen?
24:38Sie sagen ja immer, ich soll mein Herz schonen.
24:41Das ist damit nicht gemeint, das weißt du hoffentlich.
24:43Du bist absolut beziehungsfÀhig, wenn dir das Sorgen macht.
24:47Ich denke dabei auch eher an die Frauen.
24:50Die ganzen EinschrÀnkungen und...
24:53Und Opfer und das Risiko vielleicht eines Tages mal.
24:57Das ist sehr rĂŒcksichtsvoll von dir, aber du darfst den Frauen die Entscheidung,
25:01ob sie das auf sich nehmen wollen, ruhig selbst ĂŒberlassen.
25:04Solange du ehrlich bist.
25:06Oder?
25:07Schau ist du mir ja.
25:08Auf jeden Fall.
25:11Ich sag dir mal was rein Medizinisches.
25:14Liebe kann nie schlecht fĂŒrs Herz sein.
25:18Wir können anfangen.
25:42Na, gut geschlafen.
25:45Wie habe ich mich gemacht?
25:47Hervorragend.
25:50Danke.
25:51Nein, nein.
25:52DafĂŒr wird ich bezahlt.
25:55Trotzdem.
25:58Kann ich...
25:59Kann ich mein Handy haben?
26:02Das dĂŒrfen Sie hier drin nicht benutzen.
26:04Können wir jemanden fĂŒr Sie benachrichtigen?
26:07Ich...
26:09Ich will nur sehen, ob der Franz sich vielleicht gemeldet hat.
26:14Aufgetaucht, wie er versprochen hat, ist er jedenfalls nicht.
26:17Wahrscheinlich lÀsst seine Frau ihn nicht weg.
26:21Sie finden mich kindisch, oder?
26:23Nein, gar nicht.
26:28Aber wenn ich Ihnen einen Rat geben darf.
26:32Auf sein GlĂŒck zu warten, hat selten Aussicht auf Erfolg.
26:35Sie sollten es nicht von den Entscheidungen anderer abhÀngig machen.
26:54ist das nicht schön hier?
26:58Darf man hier ĂŒberhaupt hoch?
26:59Na ja, wahrscheinlich nicht.
27:01Aber wenn du Schiss hast, können wir auch wieder runtergehen.
27:11Hier kann man bestimmt gute Sterne beobachten.
27:19Ich wĂŒrde gerne ein bisschen mehr ĂŒber dich wissen.
27:42Ich wĂŒrde gerne ein bisschen mehr ĂŒber dich wissen.
27:44Nachgelesen klingt nicht so toll.
27:47Ich bekomme hoffentlich bald ein Spendelherz.
27:52Ich bin nicht so der Typ, mit dem man viel Spaß haben kann.
27:58Ich bin mehr so der Typ, der am Fenster sitzt und mit seinem Fernrohr tote Sterne beobachtet.
28:04Vielleicht macht mir das ja Spaß.
28:09Meine Mutter ist schon vor vielen Jahren gestorben und dann vor zweien auch meine Ersatzmutter.
28:17Obwohl Ersatz nicht das richtige Wort ist fĂŒr das, was sie fĂŒr mich war.
28:21Mein Halbbruder lebt schon seit fast ĂŒber zehn Jahren mit einem Spenderherz.
28:25Es tut mir leid, das wusste ich nicht.
28:32Ich sollte, glaube ich, wieder reingehen, bevor ich wie noch eine Suchmannschaft losstĂŒcke.
28:38Ich auch. Ich meine, ich habe ja noch zwei Stunden Schule.
28:41Physik.
28:43Alles gut?
28:45Ja, das geht gleich wieder.
28:47Ich könnte ja heute Nachmittag noch mal zu dir kommen.
28:49Also nur, wenn du willst.
28:55Lisa?
28:56Was machst denn du hier?
28:58Ach, hat sich erledigt.
28:59Alles gut.
29:00Ich muss zum Unterricht.
29:01Bis dann, Papa.
29:08Die Akte von Frau Arendt.
29:09Also ich glaube nicht, dass ich sie...
29:11Ich habe sie nicht, also muss sie ja wohl bei Ihnen sein.
29:13Ja, ich suche ja schon.
29:17Ach, Entschuldigung, da ist sie ja.
29:19Ich dachte, ich dachte.
29:29Warum spielen Frauen dieses dumme Spiel nur immer wieder mit?
29:33Sie reden von Frau SchÀfer?
29:34NatĂŒrlich rede ich von Frau SchĂ€fer.
29:36Von wem denn sonst?
29:39Liebe?
29:41Liebe.
29:42Liebe sollte stark machen, nicht schwach.
29:44Ist aber meistens andersrum.
29:46Vor allem, wenn man keine Perspektive im Leben hat.
29:49Blödsinn-Perspektive.
29:50Eine Illusion ist das.
29:52Auch eine Illusion kann eine kleine Perspektive sein.
29:55Immer noch besser als gar keine.
29:57Was reden Sie fĂŒr einen Unsinnbrenner?
30:00Nichts ist dĂŒmmer, als sich an falschen TrĂ€umen festzuklammern.
30:03Frau SchÀfers einziger Fehler ist eine Sehnsucht,
30:07die wir alle haben.
30:14Was soll dieses dÀmliche nicken?
30:17Ich stelle nur fest, dass Ihnen sehr viel an Frau SchÀfer liegt.
30:22Offenbar weckt sie ihren BeschĂŒtzerinstinkt.
30:27Meine Tochter wÀre jetzt so alt wie Frau SchÀfer.
30:32Aber was das eigentlich Schlimme fĂŒr mich ist,
30:37sie wĂŒrde vermutlich auch so aussehen wie Sie.
30:54Oh, Entschuldigung. Ich komm spÀter nochmal wieder.
31:06Wo war ich?
31:07Wie hieß es, sie dich rausgeschmissen hat.
31:09Ja.
31:10Also genau genommen bin ich ja freiwillig gegangen.
31:12Es ist ja mein Haus, aber ich konnte ja schlecht von ihr verlangen,
31:14dass sie sich was Neues sucht.
31:17Und jetzt?
31:19Naja, sie sagt, sie will die Scheidung.
31:24Irgendwann muss das ja so kommen.
31:26Auch wenn wir uns nicht kennengelernt hÀtten.
31:28Ihr hattet euch doch schon lange voneinander entfernt.
31:31Ja.
31:33Und weißt du was?
31:36Es fĂŒhlt sich irgendwie gut an.
31:38Es ist so, als wÀre eine schwere Last von meiner Seele genommen worden.
31:45Und wo wohnst du jetzt?
31:47Ich werde mir erstmal irgendwo ein Hotel suchen.
31:50Wenn doch bei mir.
31:53Übergangsweise natĂŒrlich, bis du was Richtiges gefunden hast.
31:56Danke.
31:58Das mach ich vielleicht auch.
32:12Hast du wieder Schmerzen?
32:17Dein Herzschlag ist stark beschleunigt.
32:20Wie war dein Blutdruck?
32:21140 zu 100.
32:25Hast du dich zu sehr angestrengt?
32:27Ich habe gehört, du warst heute Nachmittag nicht auf deinem Zimmer.
32:30Ich war nur ein bisschen draußen, frische Luft schnippen.
32:32Was ich gesagt habe, war auch so gemeint.
32:35Du solltest jede Belastung vermeiden.
32:38Du bekommst 20 Tropfen.
32:40Wenn sich deine Werte nicht bessern und du dich wieder körperlich anstrengst,
32:44muss ich dich auf die Intensivstation verlegen.
32:50Ich kann doch die Schwester rufen.
32:51Ach so Quatsch.
32:52Ich helfe dir.
32:53So.
32:54Halt.
32:56Kreislauf.
32:57Okay.
33:00Was hast du denn jetzt eigentlich?
33:01Entschuldige, ich habe dich noch gar nicht gefragt.
33:03Es ist nur so, ich war...
33:04Ich habe einen Uterus Bicornis.
33:07Aha.
33:08Was ein Uterus ist, weißt du?
33:11SelbstverstÀndlich.
33:11Ich habe da eine Fehlbildung.
33:14Ich will dich mit den Einzelheiten gar nicht belasten,
33:16aber jedenfalls hatte ich deshalb diese Schmerzen.
33:19Ja, wenn du das sagst.
33:21Du glaubst nicht, wie wir das getan haben.
33:24NatĂŒrlich glaube ich dir.
33:26Wobei Schmerzen sind ja auch etwas sehr Subjektives.
33:30Und sie waren ja bestimmt auch nicht der einzige Grund fĂŒr deine kleine
33:34Beißattacke.
33:36Naja, du wirst ja schon ein bisschen im Hinterkopf gehabt haben,
33:39was das fĂŒr Folgen haben könnte.
33:41Und so ist es ja auch gekommen.
33:43Sissi hat sich von mir getrennt.
33:46Nee, ich bin nicht böse.
33:48Kannst du es mir ruhig sagen.
33:50Frauen haben eben so ihre kleinen Tricks.
33:57Hallo.
33:58Hallo.
33:59Du bist ja so frĂŒh.
34:02Das passt dir wohl nicht.
34:04Willst du noch mal weg?
34:06Äh, ja.
34:07Darf ich fragen, wohin?
34:09Ich treffe mich noch.
34:10Mit einer Freundin.
34:10Zum Abendessen bist du zurĂŒck.
34:12Ja.
34:12Mal sehen.
34:13Wahrscheinlich.
34:16Weißt du, was mit Lisa los ist?
34:18Tipper auf verknallt.
34:20In wen?
34:21Keine Ahnung.
34:23Irgend so einen Typen, den sie neulich kennengelernt hat.
34:25Aus der Schule?
34:27Ich hab noch vorhin gehört, wie sie zu einer Freundin am Telefon gesagt hat, dass er Àlter ist.
34:31Dass sie sich gemeinsam die Sterne ansehen wollen.
34:36Der steht auf Astronomie.
34:37Hier.
34:37Der kennt sich bestimmt aus mit den Sternen.
34:59Da bin ich wieder.
35:04Wie war Physik?
35:05Super.
35:07Oh.
35:08Jetzt hab ich deine Zeitschrift zu Hause vergessen.
35:10Macht nichts.
35:11Ich wollte ihn nicht lesen.
35:13Wie geht's dir?
35:15Ja.
35:17Ich hab erhöhten Puls.
35:20Deswegen soll ich liegen.
35:22Jetzt klopfen.
35:24Wahrscheinlich.
35:26Hab ich auch.
35:30Ich hab uns was mitgebracht.
35:32Also, nur wenn du willst.
35:34Ja, warum nicht?
35:35Aber nur, wenn du gut im Verlieren bist.
35:39Komischerweise hab ich nĂ€mlich im Spiel immer GlĂŒck.
35:42Jetzt nicht mehr.
35:56Ja.
36:02Lisa, du gehst jetzt nach Hause.
36:04Wieso?
36:05Herr Winter braucht Ruhe.
36:07Wir spielen doch nur.
36:09Lisa, ich sag's nicht noch mal.
36:13Ich mach das schon.
36:17TschĂŒss.
36:18Bis morgen.
36:25Jetzt leg bitte nicht gleich auf.
36:27Hör mich doch erst mal an.
36:29Ach bitte, Sissi.
36:32Ja, ich...
36:33Ich sagte doch.
36:34Sie war nur eine AffÀre.
36:36Sie bedeutet mir rein gar nichts.
36:38Das musst du mir glauben.
36:40Hör mal.
36:41Lass uns nicht 20 Jahre Ehe wegwerfen.
36:43Nur wegen eines dummen Fehlers.
36:48Wo ich...
36:48Ich bin in einem Hotel.
36:51Ja, aber das spielt doch jetzt gar keine Rolle.
36:52Hör zu.
36:53Wir treffen uns irgendwo in der Stadt
36:55und dann reden wir noch mal ĂŒber alles, okay?
36:57Frau SchÀfer ist jetzt in Ihrem Zimmer.
36:58Sie können zu ihr.
36:59Sie hat schon nach Ihnen gefragt.
37:04Das war der Concierge.
37:06Er hat mich verwechselt.
37:07Ich kenn gar keine Frau SchÀfer.
37:08Das muss ein Irrtum sein, Sissi.
37:11Sissi?
37:18Wieso hast du mir nicht erzÀhlt,
37:19dass du Lisa kennengelernt hast?
37:20Ich hatte das GefĂŒhl, es wĂ€re Ihnen nicht recht.
37:22Außerdem haben Sie mir selbst geraten, dass...
37:24Ich hab dir gesagt,
37:25du kannst die Entscheidung,
37:25ob eine Frau mit dir zusammen sein will,
37:27ruhig ihr ĂŒberlassen.
37:28Solange du ehrlich bist.
37:29Ich war ehrlich.
37:30Das glaub ich dir sogar.
37:31Aber Lisa ist zu jung,
37:32die Situation zu ĂŒberblicken.
37:34Sie kann es eben nicht abschÀtzen,
37:36worauf sie sich einlÀsst.
37:38Es ist zu viel Verantwortung fĂŒr euch beide.
38:06Ich verstehe, dass du wĂŒtend bist.
38:09Du hast mich blamiert, Papa.
38:10Und gedemĂŒtigt.
38:12Das war nicht meine Absicht.
38:13Ich will dir helfen.
38:14Indem du mir zeigst,
38:15dass ich noch ein Kind bin,
38:16das nicht entscheiden kann,
38:17mit wem es sich trifft.
38:18Nils ist sehr krank
38:19und du denkst bestimmt,
38:20du kannst damit umgehen.
38:21Das ist nicht so einfach, glaub mir.
38:22Selbst fĂŒr mich nicht.
38:23Und ich hab damit
38:24ein bisschen mehr Erfahrung als du.
38:26Ich kann ihm helfen,
38:26gesund zu werden.
38:27Ich kann bei ihm sein.
38:29Ich kann ihm Mut machen,
38:30ihn auf andere Gedanken bringen.
38:31Ist das denn nichts wert?
38:34Lisa, du bist verliebt.
38:35Da sieht alles immer einfach aus.
38:37Am Ende wirst du selber Hilfe brauchen.
38:42Glaubst du, er stirbt?
38:48Du musst nicht mehr versuchen,
38:49mich zu beschĂŒtzen, Papa.
38:51Schon gar nicht,
38:52wenn du es nicht kannst.
39:00Na, wie geht es Ihnen?
39:02Ich ...
39:04Ich bemĂŒhe mich.
39:09Ich hab Ihnen was mitgebracht.
39:11Oh.
39:12Danke.
39:18Ich weiß, es geht mich nichts an, aber ...
39:22Ich habe eben draußen zufĂ€llig mit angehört,
39:25wie ihr Franz mit seiner Frau telefoniert hat.
39:28Er ist nicht mehr mein Franz.
39:32Wir haben uns getrennt.
39:34Also ...
39:36Ich mich von ihm.
39:39TatsÀchlich?
39:40Wie Sie gesagt haben,
39:42auf sein GlĂŒck sollte man nicht warten.
39:45Und Franz ...
39:46Er ist ...
39:48halt so, wie er ist.
39:51Und er hat mich nie wirklich geliebt.
39:53So einer wird schon noch kommen.
39:57Meinen Sie wirklich?
39:58Da bin ich mir sogar absolut sicher.
40:01Wanda,
40:02machen Sie sich nicht so klein.
40:05Jeder Mensch ist etwas Besonderes.
40:12Da muss ich erst mal drĂŒber nachdenken.
40:15Aber Zeit genug habe ich jetzt ja.
40:18Na dann.
41:04Ja?
41:05Ja?
41:07Martin, was ist los?
41:10Ein Infarkt?
41:12Ich komme. Fang schon mal an.
41:14Ich bin in 20 Minuten da.
41:18Papa?
41:20Geh wieder ins Bett. Ich muss in die Klinik.
41:22Nils?
41:25Ich komme mit.
41:26Nein, du bleibst hier. Du kannst da nichts tun.
41:29Ich komme mit.
41:37Wie sieht's aus?
41:39Die Stenose in der linken Corona-Arterie war komplett verschlossen.
41:43Ich habe sie aufgeweitet. Der Stent sitzt.
41:46Kontrastmittel?
41:47Willst du gleich weitermachen?
41:48Er ist stabil.
41:49Das nutze ich. Setze noch zwei weitere Stents.
41:52Gut. Damit verschaffen wir ihm auf jeden Fall Zeit.
41:55Mantel?
42:07Ja?
42:09Ja?
42:11Ja?
42:11Ja?
42:14Ja?
42:15Ja?
42:19Ja?
42:22Ja?
42:23Ja?
42:36Ja?
42:37Ja?
42:44Nichts lebt.
42:48Nichts lebt.
42:56Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
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