- vor 3 Monaten
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00:00Musik
00:51Morgen, du bist ja schon wach.
00:53Ich wollte kurz was trinken und mich dann wieder inhauen.
00:56Und was machst du heute?
00:58Was meinst du?
01:00Hast du irgendwas geplant?
01:02Chillen.
01:05Chillen.
01:06Den ganzen Abistress?
01:08Na klar, dass du dir ein bisschen Ruhe verdient, das verstehe ich.
01:11Aber es sind ja jetzt schon drei Monate.
01:13Können wir ein andermal drüber reden? Ich bin echt noch total müde.
01:16Ja klar, ist kein Problem.
01:18Cool.
01:38Basti?
01:42Basti?
01:43Also ich sehe hier gar nichts, das rauscht nur.
01:49Das hat hier überhaupt keinen Sinn.
01:51Ich muss erst gucken, dass das wieder mit dem Computer funktioniert und ich melde mich dann nochmal, ja?
01:55Tschüss.
02:00So, IT, IT, IT.
02:07Herein.
02:09Frau Markwald.
02:11Kaminski.
02:12Okay, unser Termin.
02:14Ich weiß, einen ganz kleinen Moment, bitte.
02:20Brauchen Sie Hilfe?
02:22Seit wann kennen Sie sich denn mit diesen Dingern aus?
02:26Rufen Sie doch Ihr verlassenes Sonntagskind an.
02:32Diese Verbindung
02:36ist gekappt.
02:40So.
02:41Jetzt zu Ihnen.
02:44Also,
02:45haben Sie nochmal über die Erweiterung der Dialyse-Station nachgedacht?
02:49Ja, natürlich.
02:49Die Menschen werden älter.
02:51Immer mehr werden dialysepflichtig.
02:53Wir brauchen mehr Plätze.
02:55Ja, aber wir brauchen auch einen größeren finanziellen Spielraum.
02:57Aber ich habe schon mal eine Berechnung angestellt
03:00und die können Sie ja gerne
03:02mit Ihrer verlassenen Liebschaft durchgehen.
03:06Ich habe momentan keinen Kontakt zu Frau Bade.
03:12Hallo?
03:25Frage an einen Abiturienten.
03:28Braucht ein leerer Kühlschrank mehr Energie als ein voller?
03:33Steck deine Energie in einen Einkauf.
03:35Grüße, Lisa.
03:55Ich bin Polizist.
03:57Also komm nicht auf dumme Gedanken.
04:06Hilfe!
04:07Überfall!
04:09Überfall!
04:09Scheiße.
04:17Hilfe!
04:27Polizei, lass den Scheiß!
04:28Hey!
04:30Komm, nimm das Messer weg!
04:31Nimm das Messer weg!
04:33Du hast gehört, was er gesagt hat.
04:35Seine Kollegen sind gleich da.
04:36Das Revier ist gleich um die Ecke.
04:39Hast du das gehört?
04:39Das ist deine Chance.
04:41Lass den Junglosen, hau ab!
04:42Hau ab!
04:45Alles okay?
05:05Hallo?
05:07Hören Sie mich!
05:08Hau ab!
05:09Hau ab!
05:10Hau ab!
05:10Hau ab!
05:26Was ist passiert?
05:27Ralf Keller, 49, wurde bei einem Raubüberfall in eine Messerstecherei verwickelt.
05:31Hat eine tiefe Stichverletzung im seitlichen Abdomen, war initial bewusstlos.
05:36Intubation vor Ort und er hat zwei großlummige Zugänge.
05:38Jonas, was machst du denn hier?
05:40Er hat mir das Leben gerettet.
05:41Bist verletzt, zeig mal her.
05:42Stimmt.
05:42Jonas war ebenfalls vor Ort, er hat erste Hilfe geleistet, bis wir eintrafen.
05:45Was hat er?
05:46Das ist nur eine kleine Wunde, ansonsten geht's ihm gut.
05:49Wir haben versucht, den Dieb zu stellen, aber er ist entkommen.
05:52Beim Opfer handelt es sich um einen Polizisten.
05:55Reislau?
05:55Nach 1000 Milliliter Lenkerlack tat immer noch instabil, er hat Abwehrspannung im Abdomen.
06:00Wahrscheinlich blutet er in die Bauchhülle.
06:02Wir sehen uns das an, Schockraum.
06:04Wie geht's denn dir?
06:05Alles gut, er hat sein Nebentum erschaskiert.
06:08Boah, Mensch.
06:10Schwester, die Wunde muss versorgt werden.
06:12Natürlich.
06:16Danke.
06:22Hallo Richard.
06:23Sarah.
06:24Hallo.
06:24Hallo.
06:24Hallo.
06:29Ach, Frau Marquardt.
06:35Entschuldigung.
06:36Ich würde Sie gerne vorstellen.
06:37Das ist Herr Langer vom Exzellenzzentrum.
06:40Frau Marquardt, unsere Verwaltungschef.
06:42Ja, ich muss jetzt leider los.
06:44Oh, das ist aber schade.
06:45Frau Marquardt ist an diesem Thema bestimmt auch sehr interessiert.
06:47Ja.
06:48Aber trotzdem, vielen Dank für Ihre Ausführung.
06:51Danke.
06:51Schönen Tag.
06:52Ihnen auch.
06:55Ich hatte gerade ein hochinteressantes Gespräch mit Herrn Langer über die vielfältigen und
07:00viel zu wenig genutzten Möglichkeiten des Bioprintings.
07:03Aha.
07:04Ja.
07:04Irgendwann wird uns diese Technologie in die Lage versetzen, funktionsfähige menschliche
07:09Organe herzustellen.
07:10Ja, ich weiß aber, das ist alles noch schöne Zukunftsmusik.
07:12Noch.
07:14Aber die Entwicklung in diesem Bereich ist rasant.
07:18Wenn wir als Klinik die Entwicklung in diese Richtung beschleunigen, dann wären wir nicht
07:23nur Vorreiter, sondern wir würden uns auch einen enormen Wettbewerbsvorteil sichern.
07:32Ich bin mir sicher, Herr Noll ist sehr aufgeschlossen für diese Stoßrichtung.
07:39Sein Mitarbeiter hat ihn jedenfalls für dieses Thema schon sensibilisiert.
07:43Und wenn Sie jetzt noch ein Übriges dazu tun?
07:51Das läuft und läuft.
07:52Wir brauchen noch mehr Konserven.
07:53Bauchtuch.
07:56So, die unteren Quadranten sind sauer.
07:58Jetzt rechts oben.
08:01Leber ist OB.
08:02Saugen.
08:03Bauchtuch.
08:08Hier sehen Sie.
08:09Der Darm ist verletzt.
08:12Aber die Blutung kommt woanders her.
08:14Markieren Sie, dann gehen wir in den linken oberen Quadranten.
08:17Markierung bitte.
08:21Markierung sitzt.
08:22Weiter.
08:24Hier.
08:25Die Arteria mesenterica inferior.
08:27Klemme, schnell.
08:31Umstechung.
08:34Der Schnitt ist zum Glück nur oberflächlich.
08:36Was war denn das für ein Messer?
08:39So eine Art Teppichmesser.
08:41Wann war deine letzte Tetanus-Impfung?
08:43Vor zwei Jahren.
08:45Gut.
08:46Du hast echt Glück gehabt.
08:48Es hätte auch ganz anders ausgehen können.
08:51Wie bei den Polizisten.
08:53Das war bestimmt heftig.
08:58Kommst du damit klar?
09:01Der Typ ist einfach abgehauen.
09:03Keiner hat ihn aufgehalten oder es zumindest versucht.
09:08Hey.
09:09Die hatten bestimmt Angst.
09:13Das wäre mir genauso gegangen.
09:16Hier warten zwei Polizisten.
09:19Die wollen dich wahrscheinlich befragen.
09:22Das musst du aber nicht jetzt machen.
09:25Geht schon.
09:36Herein.
09:42Das ging aber schnell.
09:44Schöne Frauen soll man nicht warten lassen.
09:48Bitte.
09:57Ein Mitarbeiter von mir hatte das in der Schublade.
10:01Er ist schon seit einiger Zeit an dem Thema Stammzellen beimpfte Implantate dran.
10:12Hast du mal was von Felix gehört?
10:15Nein, er will keinen Kontakt.
10:17Mit mir schon gar nicht.
10:20Ich habe ein paar Anläufe unternommen, aber...
10:24alles abgeblockt.
10:28Wundert dich das?
10:33Als Investor bin ich auch raus.
10:37Hm.
10:38Aber das ist wirklich interessant.
10:40Da könnte sich ein neues Geschäftsfeld eröffnen.
10:43Bestimmt.
10:45Ja.
10:45Aber wie immer ist das eine Frage der Finanzierung.
10:48Aufgrund des öffentlichen Interesses könnte ich mir vorstellen,
10:51dass man öffentliche Gelder generiert.
10:55Beim Gesundheitsdezernat.
10:57Bei Frau Bader.
10:59Der, wie ich sie kennengelernt habe, ist sie offen für innovative Ideen.
11:03Solange es keine offene Zweierbeziehung ist.
11:16Und was soll ich hier?
11:17Mich unterstützen.
11:18In Form ihres medizinischen Know-hows.
11:21Immerhin haben Sie das Ganze ja auch angestoßen.
11:23Das nächste Mal werde ich meinen Pioniergast zu bremsen wissen.
11:26Wir rennen doch praktisch offene Türen ein.
11:29Die Wartelisten für Spenderorgane werden immer länger und der Handlungsdruck auf die Politik steigt.
11:33Davon lässt sich eine Vera Bader nicht treiben.
11:36Graf, deswegen habe ich sie doch so gern an meiner Seite.
11:40Frau Marquardt.
11:42Hat Dr. Heilmann keine Zeit?
11:45Dr. Kaminski ist ein großer Fürsprecher unseres Exzellenzzentrums
11:49und sehr interessiert an der Entwicklung des Bioprinting.
11:51So viel Fortschrittsglaube, wie überraschend.
11:54Ebenso wieder eine prompte Rückmeldung.
11:56Mit diesem Vorsatz habe ich das Amt angetreten. Kurze und schnelle Wege.
12:02Und wenn wir das Tempo beibehalten, dann wird die Konkurrenz sich umgucken.
12:09Ganz genau.
12:14Hat der Messmesser hier herangehalten?
12:17Gibt's was Neues von deinem Keller?
12:18Na dann, nein.
12:22Finde ich echt toll, wie Sie Ihrem Kollegen beistehen.
12:24Danke.
12:26In Leipzig sind es niemanden. Haben Sie mir erzählt.
12:29Verstehe.
12:30Umso wichtiger ist der Zusammenhalt untereinander.
12:38Es war keine einfache OP, aber Herr Keller ist vorerst über den Berg.
12:42Ich bitte um Verständnis.
12:44Genauere Informationen geben wir nur direkten Angehörigen weiter.
12:47Er muss sich die nächsten Stunden noch ausruhen. Morgen früh ist er ansprechbar.
12:51Vielen Dank.
12:53Bis morgen, Johannes.
12:54Ich komme gleich als erstes in die Woche.
12:56In Ordnung. Wir freuen uns.
12:58Wieso musst du dorthin?
13:00Da gehen die Verbrecherkarteien durch und erstellen, falls nötig, ein Phantombild.
13:03Aber jetzt geht's nach Hause.
13:05Was ist denn mit Herrn Keller?
13:06Er ist vor morgen früh nicht ansprechbar. Wir kümmern uns um ihn. Keine Sorge.
13:11Wartest du auf mich? Ich bin gleich fertig.
13:21Ja, vielen Dank für deine Unterstützung.
13:23Noch muss der Gesundheitsausschuss zustimmen, aber ich bin zuversichtlich, dass Sie meine Empfehlung haben.
13:29Da wünsche ich viel Erfolg. Und herzlichen Dank im Namen der gesamten Sachsenklinik.
13:33Medizinischer Fortschritt sollte immer unabhängig sein von Einzelinteressen und zwischenmenschlichen Problemlagen.
13:40Schönen Tag noch.
13:51Ich wusste, sie kann das trennen.
13:53Na, mal abwarten.
13:57Hättest du Lust auf einen Tee?
14:00Oder einen Kaffee?
14:05Vera ist ein gutes Beispiel dafür, wie erwachsene Menschen miteinander umgehen sollten.
14:09Besser nicht.
14:11Warum?
14:12Muss ich darauf antworten.
14:17Weißt du eigentlich, wie viel du mir noch bedeutest?
14:21Für dich habe ich mit meinem Sohn gebrochen.
14:24Wie selbstlos.
14:28In der Liebe sind wir alle Egoisten.
14:32Also ich dachte, es geht eher um Zweisamkeit.
14:35Warum hast du deine mit Felix dann aufs Spiel gesetzt?
14:40Bis dann.
14:43Bis dann.
14:58Willst du was trinken?
15:00Danke.
15:01Oder vielleicht was essen.
15:03Könnte uns was machen.
15:09Oder wir bestellen uns einfach was.
15:12Für mich nicht.
15:13Später vielleicht?
15:15Ich muss erst mal unter die Dusche.
15:29Wo kommst denn du her?
15:31Ich war einkaufen.
15:33Konntest du nicht schlafen?
15:35Kein Wunder nach dem Tag gestern.
15:37Ich habe die ganze Nacht am Computer gesessen.
15:39Wolltest du dich ablenken?
15:41Ich habe mich schlau gemacht, wenn man Polizist wird.
15:45Wie kommst du da rauf?
15:48Mich schon immer interessiert.
15:49Spannende Kriminalfälle.
15:51Du meinst im Fernsehen?
15:53Jedenfalls seit dem Überfall gestern.
15:55Jonas, du hast doch gestern selbst erlebt, was das für ein gefährlicher Beruf ist.
15:59Auch nicht viel gefährlicher als andere.
16:02Da gibt es Statistiken.
16:04Da habe ich alles recherchiert.
16:07Mensch, Jonas.
16:08Du hängst dich ja richtig rein.
16:17Wir mussten einen Teil ihres Darms entfernen.
16:20Aber das sollte gut verheilen.
16:23Hatte ich noch Glück, ja?
16:25Im Großen und Ganzen.
16:28Das Messer, mit dem sie attackiert worden sind, ist bei dem Angriff abgebrochen.
16:32Die Klingenspitze steckt noch in ihrer Wirbelsäule.
16:35Zwischen dem ersten und zweiten Lendenwirbel.
16:38Aber warum haben sie sie nicht entfernt?
16:40Weil ihr Zustand sehr schlecht war.
16:42Wir hatten zu tun.
16:43Sie haben Leben zu halten.
16:46Fühlen sich ihre Beine anders an als sonst?
16:48Spielen sie ein Kribbeln?
16:49Nein.
16:50Die Schwester sagt, sie haben sehr starke Rückenschmerzen.
16:54Ich dachte, das kommt vom Liegen.
16:56Wir machen später noch eine Röntgenaufnahme ihrer Wirbelsäule.
17:01Komm rein.
17:02Darf ich Ihnen jemanden vorstellen?
17:03Jonas, mein Enkel.
17:05Sie haben sich gegenseitig das Leben gerettet.
17:08Ich bin kaum eine Wahl gelassen.
17:10Ich soll Sie von Ihren Kollegen grüßen.
17:12Es ist alles sehr zuversichtlich, dass wir den Dieb bald schnappen.
17:15Fragt Sie nur für wie lange?
17:18Er hat zwei Menschen mit dem Messer verletzt.
17:20Sie lebensgefährlich.
17:21Ja.
17:22Weil die Enkel den Helden spielen musste.
17:25Am Ende stellt sich ein Anwalt hin.
17:27Spatroniert von einer Verkettung tragischer Umstände.
17:30Und es läuft wieder auf Bewährung raus.
17:32Jetzt ihn besser laufen lassen, Junge.
17:37Der Patient zeigt keine Ausfallerscheinungen.
17:39Trotzdem sollten wir die Spitze zeitnah entfernen.
17:42Schon allein wegen des hohen Infektionsrisikos.
17:46Die Frage ist, wie kommen wir da ran?
17:48Sollte man da nicht immer dem Stichkanal folgen?
17:51Normalerweise ja.
17:52In dem Fall ist das Problem, dass der Darm verletzt wurde.
17:54Das heißt, die Bauchhöhle ist keinbelastet.
17:57Da können wir auf keinen Fall durchgehen.
17:58Also von der Seite?
18:00Im Grund müssen wir da blind rein.
18:02Unter den Stichkanal als Wegweiser
18:04wird es schwer, den Fremdkörper exakt zu lokalisieren.
18:08Und wenn wir ein Modell drucken,
18:11dadurch könnten wir die Lage des Fremdkörpers
18:13besser beurteilen und ihn leichter finden.
18:16Gute Idee.
18:18Ich würde Richard Noll um Unterstützung bitten.
18:27Wenn die Kollegen sagen, dass sie es bis morgen gedruckt kriegen,
18:30dann schaffen wir das auch.
18:31Sehr gut, danke.
18:33Unter anderem deswegen hat Frau Marquardt
18:35das Exzellenzzentrum hier in die Klinik beruht.
18:37Das stimmt.
18:38Ihr braucht mich jetzt hier nicht mehr, oder?
18:40Wir gucken noch mal schnell über die Patientendaten.
18:49In der Psychologie nennt man ihr Verhalten
18:52systematische Desensibilisierung.
18:54Ja, ja.
18:56Ich bewundere ihren professionellen Umgang mit der Situation.
19:01Nur die Harten kommen im Garten?
19:03Ja, ja.
19:05Aber auf Dauer lassen sich Gefühle nicht verleugnen.
19:08Ist das jetzt Ihr neues Fachgebiet?
19:10Manch einer findet sein Herz nicht eher,
19:12als bis er seinen Kopf verliert.
19:15Klappe Nietzsche!
19:18Und ohne OP ging ihr das auch?
19:20Sie werden eine Schmerztherapie bekommen
19:22und Antibiotika wegen der Infektionsgefahr,
19:25aber sie werden eingeschränkt.
19:27Das bestünde die Gefahr, dass die Spitze sich verschiebt
19:29und größeren Schaden anrichtet.
19:32Aha.
19:34Auf Streife gehe ich dann nicht mehr.
19:37Wahrscheinlich scheiden dann auch lange Tage am Schreibtisch aus.
19:44Wenn Sie sich für diesen Weg entscheiden,
19:46müssen Sie sich mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinandersetzen.
19:49Das ist in Ihrem Alter keine ernsthafte Option.
19:52Wissen Sie was?
19:54Ich lass mich nicht operieren.
19:57Sie haben keine Fragen mehr?
20:00Nein.
20:01Denken Sie darüber bitte noch mal in Ruhe nach.
20:12Und dann sagt er, Ende der Diskussion.
20:15Zu mir war er auch schon so komisch.
20:17Herrn Keller schlägt der Überfall und die schwere Verletzung auf dem Haus gemüht
20:20und verstärkt schon vorhandene Motivationsprobleme in seinem Beruf.
20:23Und du meinst, deshalb will er jetzt einen auf Berufsunfähig machen?
20:27Das ist meine Schuld.
20:28Ach Quatsch.
20:29Du hast ihm nicht das Messer an den Rücken gestochen.
20:33Ich geh noch mal zu ihm.
20:34Was soll das bringen?
20:36Er hat sonst niemanden. Wahrscheinlich fühlt er sich einsam.
20:40Er macht das nur, weil er ein schlechtes gewesen hat.
20:47Hola, mein Schatz.
20:48Ich dachte, du meldest dich vielleicht mal.
20:50Also, vielleicht hörst du ja auch mal deine Mailbox ab.
20:53Auf jeden Fall würde ich mich freuen, wenn du mich mal anrufst und mir was erzählst.
20:57Bis dann, mein Engel.
20:58Tschüss.
21:00Herr Rhein?
21:01Wir stören hoffentlich nicht.
21:03Aber positive Nachrichten überbringe ich gern persönlich.
21:07Der Gesundheitsausschuss hat uns grünes Licht gegeben.
21:09Ach.
21:10Ich habe mich sofort nach unserem Gespräch mit den Vertretern aller Parteien kurz geschlossen.
21:15Sie zeigen sich überaus interessiert.
21:18Nur ein paar Unermüdliche liegen darauf wert, dass man ihnen noch einen detaillierten Entwicklungsplan für die kommenden fünf Jahre vorlegt.
21:24Zeitnah, versteht sich.
21:26Kein Problem für uns.
21:27Bedeutet nur ein paar...
21:31...gemeinsame Extraschichten.
21:35Aber bevor ihr euch die Nächte um die Ohren schlagt, sollten wir vielleicht zusammen feiern?
21:55Ja, genau genommen ist das Nachdienstschluss passiert.
21:58Ja, ich bin ja nicht besoffen vom Barocker gefallen, sondern ich muss ja eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.
22:04Ja, dann mailen sie es mir halt zu.
22:06Gut, danke, tschüss.
22:09Ach, Bürohengste.
22:10Jetzt bin ich auch noch selber schuld.
22:13Guten Appetit.
22:14Danke.
22:19Hey, komm rein.
22:21Hallo.
22:21Hast du Hunger?
22:23Lecker, lecker.
22:25Tut mir leid wegen vorhin.
22:27War mir's drauf.
22:29Bin's immer noch.
22:30Ich verspreche Ihnen, wir kriegen den Typen.
22:31Wir?
22:34Kannst du den Kerl identifizieren?
22:36Wir sind eine halbe Stunde Dekatei durch und Volltreffer.
22:41Na, bravo.
22:44Ach, und übrigens, ich werde mich diesen Herbst bei der Polizei bewerben.
22:48Weil du Räuber und Gendarm gespielt hast.
22:49Ich bin doch kein kleiner Junge mehr.
22:52Aber du hast doch keine Ahnung, was auf dich zukommt.
22:54Am Tag eins ein computergesteuerter Fähigkeitstest, so wie ein physischer Ereignungstest.
22:58Am zweiten Tag...
22:59Ich sehe, du hast sie informiert.
23:00Aber weißt du, wie es ist, Polizist zu sein?
23:04Stell mir den Beruf abwechslungsreich vor.
23:06Findest du toll, zu beschützen, zu helfen?
23:08Als Polizist bist du Fußabtreter und Chaosverwalter.
23:12Immer mehr Straftaten, immer weniger Beamte.
23:15Trotzdem halten wir den Kopf hin.
23:17Lassen uns beschimpfen von Leuten, die durchdrehen, nur weil du sie nach dem Führerschein fragst.
23:20Und zum Dank, was du schlecht bezahlst, schiebst Schichtdienst und ohne Ende Überstunden.
23:26Einer muss es ja machen.
23:27Du bist ein netter Kerl, Jonas.
23:29Deshalb die klaren Worte.
23:32Mit mir hat damals niemand so offen geredet.
23:37Leider.
23:43So, der drückt jetzt noch die Nacht durch.
23:47Und morgen früh, so etwa ab sieben, kann sie damit arbeiten.
23:51Im Moment sind offenbar alle von der schnellen Truppe.
23:54Überfordert Sie unser Tempo?
23:55Im Gegenteil, aber es ist noch nichts unterschrieben.
23:58Es gilt das gesprochene Wort.
24:01Wie heißt es so schön, wenn du einem Menschen trauen kannst, erübrigt sich ein Vertrag.
24:06Wenn nicht, ist jeder Vertrag nutzlos.
24:09Ja, bei blindem Vertrauen sind wir schon so manchmal reingefallen.
24:14Zum Wohl.
24:17Frau Marquardt, ich verstehe Ihre Vorbehalte.
24:21Ich habe auch einige.
24:24Vor allem nach dem, was wir schon gemeinsam erlebt haben.
24:28Dennoch sollten wir uns bemühen, vernünftig und zielorientiert miteinander zu arbeiten.
24:32Das finde ich toll. Finde ich auch.
24:35Wie Sie wissen, verliere ich extrem ungern.
24:39Aber in Richards Fall, gegen große Gefühle sind wir nun mal machtlos.
24:54Schönen Feierabend, Richard.
24:57Mir auch.
25:01Es war ein guter Tag.
25:04Nicht nur für die Klinik.
25:06Ja, das finde ich auch.
25:08Wir können das ja morgen alles besprechen, wer was ausarbeitet.
25:10Kosten, Kalkulation und Entwicklungsplan.
25:13Wie es dir am besten passt.
25:16Soll ich dich ein Stück mitnehmen?
25:17Mein Taxi kommt bestimmt gleich.
25:22Wissen Sie noch was?
25:24Ach, ich hatte gerade ein ganz interessantes Gespräch.
25:30Mit Vera?
25:32Sie meinte, gegen große Gefühle sei man machtlos.
25:38Wusste gar nicht, dass er welche hat.
25:43Naja, also...
25:44Ihre haben wir schon verletzt.
25:46Und die von Felix auch.
25:51Nicht leichtfertig.
26:00Widerstand ist zwecklos.
26:07Kann nur ein Feierabend.
26:09Kann nur ein Feierabend sein, hören Sie?
26:10Ja...
26:16Musik
26:47Ach, guten Morgen, Kaminski.
26:49Sie haben ja gute Laune.
26:51Mädchen, die pfeifen und Hähne, die krähen, den soll man bei Zeiten die Hälse umdrehen.
26:57Frau Marquardt.
26:58Und schon ist es vorbei mit der guten Laune.
27:00Guten Morgen.
27:01Wo haben Sie gesteckt? Seit einer Viertelstunde warte ich hier vor Ihrem Büro.
27:04Ja, also ein bisschen mehr Zeit zur Ausarbeitung unseres Entwicklungsplans müssen Sie uns schon geben.
27:09Den können Sie fürs Erste vergessen.
27:12Wieso?
27:13Wir haben ein Problem.
27:19Wir können auch Auberginen holen, da mache ich heute Abend Moussaka für euch.
27:23Ihr könntest ruhig öfters für uns kochen.
27:24Du könntest aber auch selber lernen.
27:26Hallo, kann ich euch helfen?
27:28Wir gucken erst mal.
27:30Gut.
27:31Sag mal, du bist doch der Junge, der geholfen hat, diesen Dieb festzunehmen.
27:36Die Polizei hat gerade angerufen, sie haben ihn.
27:38Gut zu hören.
27:40Weißt du, wie es dem Polizisten geht?
27:41Er ist schon wieder halbwegs auf dem Bein.
27:43Ich war bei ihm in der Klinik.
27:45Schön, schön, schön.
27:46Moment.
27:48Hast du schon deine Online-Bewerbung abgeschickt?
27:52Aber du hast ja gesagt, die Anmeldefrist endet bald.
27:55Das ist vielleicht doch keine so gute Idee.
27:59Wieso?
27:59Hat der Polizist dich so runtergezogen?
28:02So ein Hals nach 25 Jahren Dienst.
28:04Er ist total abgegessen.
28:06Ja, der Job ist hart, aber es gibt auch Anerkennung dafür.
28:10Im Gegenteil.
28:11Du musst dich denn nicht als scheiß Bulle beschimpfen lassen.
28:14Also, wenn du ihn wieder besuchst, dann grüße ich ihn von mir und gute Besserung und ein großes Dankeschön.
28:26Na siehste, von wegen scheiß Bullen.
28:33Nee, das machen wir anders.
28:41Industrie-Spionage?
28:44Das ist doch absurd.
28:45Jetzt setz dich doch mal bitte.
28:49Im Moment steht nur der Vorwurf im Raum, dass deine Firma ein Verfahren beim Bioprinting nutzt, das woanders entwickelt wurde.
28:59Wir sind nicht die einzigen, die auf dem Feld entwickeln.
29:03Und natürlich ähneln sich die Verfahren.
29:06Die Mitgliedern des Gesundheitsausschusses ist das egal.
29:09Für die zählt nur, ob es sich um ein geschütztes Patent handelt.
29:13Davon ist mir nichts bekannt.
29:15Er klingt so glaubwürdig.
29:19Dabei bin ich schon mal auf ihn reingefallen.
29:21Vera, bitte.
29:22Können wir ihm trauen?
29:25Du musst der Sache nachgehen.
29:27Auf der Stelle.
29:35Ich kümmere mich drum.
29:41Und gestern waren alle so euphorisch.
29:48Der Eingriff erfolgt von der Seite.
29:50Das heißt, sie werden auf den Bauch liegen.
29:53Der Fremdkörper steckt tief in der Bandscheibe.
29:57Das Modell hilft uns, ihn aufzuspüren.
30:00Wir werden das mit in der OP nehmen.
30:02Sterilisiert natürlich.
30:04Ja, aber es bleibt doch ein hohes Risiko.
30:06Die Bandscheibe ist doch bestimmt hinüber, oder?
30:07Wie sehr sie verletzt ist, wissen wir erst, wenn der Fremdkörper raus ist.
30:11Im schlimmsten Falle müssten wir die Bandscheibe entfernen und die beiden wirre Körper fusionieren.
30:16Davon gehe ich aber nicht aus.
30:18Ach nee, ich bleib bei meiner Entscheidung.
30:21Ich hatte Sie anders eingeschätzt als jemand, der auch mal im Risiko eingeht.
30:26Ach, jetzt hören Sie doch auf. Sie sehen doch, wohin das führt mit dem Risiko.
30:29Ich hatte mal einen Kollegen von Ihnen als Patienten etwas jünger als Sie.
30:33Er hat über seine Dienstzeiten geklagt und mir erzählt, wie viele Polizisten sich krankschreiben lassen,
30:38um überhaupt mal freinehmen zu können.
30:40Aber sich in eine Krankheit zu flüchten, ist keine Lösung, Herr Keller.
30:44Meiner Erfahrung nach führt das ja in eine Abfahrtsspirale.
30:49Diese Operation ist eine Chance, nicht nur gesundheitlich.
30:53Ja, danke schön.
30:57Richard?
31:01Was kannst du mir am Telefon nicht sagen?
31:05Wie es aussieht, haben die Gerüchte sich bestätigt.
31:09Bis vorhin war ich absolut sicher, dass alles rechtens ist, aber...
31:13Und jetzt nicht mehr?
31:16Einer meiner Ingenieure, ein absoluter Fachmann auf dem Gebiet...
31:22Der mit dem Papier in der Schublade?
31:23Mhm.
31:25Er war vorher bei einem Mitbewerber beschäftigt.
31:27Und die arbeiten und entwickeln einen vergleichbaren Printverfahren.
31:36Vergleichbar oder identisch?
31:38Er hat offenbar mehr als seine Fachkenntnisse bei uns mit eingebracht.
31:42Auch das Patent.
31:46Das ist ein Graubereich.
31:48Und weltweit forschen Dutzende von Unternehmen in die gleiche Richtung.
31:52Ja, aber sobald wir das benutzt haben, kann man uns Industrie-Spionage vorwärten.
31:57Hast du dieses Risiko billigend in Kauf genommen?
31:59Nein.
32:00Die Initiative ging absolut von ihm aus.
32:03Sowohl bei seinem Wechsel zu uns, als auch beim Forcieren der Stammzellbeimpfung.
32:12Und du bist ganz und gar unschuldig?
32:18Auf jeden Fall war ich zu blauäugig.
32:24Ja?
32:28Ach, schickt dein Opa jetzt dich, um mich zu überzeugen?
32:33Der ist froh, wenn ich um die Polizei einen weiten Bogen mache.
32:37Ja, hör auf ihn.
32:38Machen Sie doch auch nicht.
32:39Ist ja wohl was anderes.
32:43Er versucht, Sie zu überzeugen, dass Sie etwas bleiben.
32:47Was ich auf keinen Fall werden soll.
32:49Ganz schön paradox, oder?
32:51Meine Kollegen haben mir geschrieben, sie haben den Typen mit dem Messer eingebuchtet.
32:55Na also, Ende gut, alles gut.
32:57Keine Sorge, in ein paar Monaten ist er wieder raus.
33:00Ist das strafmaßig mindestens drei Jahre?
33:02Ach, und wenn schon.
33:03Kommt er wegen guter Führung eben wieder früher raus.
33:16Wollten Sie ihn deshalb laufen lassen?
33:22Ich sah einfach keinen Sinn.
33:27Und doch haben Sie Ihr Leben für mich riskiert.
33:31Ganz schön blöd, oder?
33:45Hey guys.
33:46Hey, wie geht's dir?
33:48Hallo.
33:50Kannst du uns doch nicht so in Schrecken einjagen?
33:52Ich hoffe.
33:57Ja, ja, ich melde mich dann bei Ihnen.
34:00Ja, ich muss aber das Ganze erstmal besprechen.
34:04Natürlich.
34:05Auf Wiederhören.
34:08Hat hier Vera Bader ein Ultimatum gestellt?
34:10Noch kann sie den Skandal unterm Deckel halten.
34:13In eigenem Interesse.
34:14Sie steht vor dem Gesundheitsausschuss genauso dafür gerade.
34:19Ja, weswegen Sie es angeblich nicht verhindern kann, dass diese Geschichte größere Kreise zieht.
34:25Hätte das fatale Folgen für die Sachsenklinik?
34:28Ja.
34:29Wir müssten wahrscheinlich das Exzellenzzentrum dicht machen.
34:32Ja, das wäre eine mittlere Katastrophe.
34:38Du brütest doch was aus.
34:41Vera Bader hat mir einen Rat gegeben.
34:42Wer sie als Ratgeberin hat, braucht keinen Feinde.
34:46Ich soll das Heft des Handelns in die Hand nehmen und Richard Noll davon überzeugen, volle Verantwortung zu übernehmen.
34:51Tja, damit wäre die Sachsenklinik fein raus.
35:00Heimann?
35:03Ach, will er sich doch operieren lassen.
35:10Pinzette?
35:12Wie hat Jonas den Patienten doch noch überzeugt?
35:15Er hat Besuch für ihn organisiert.
35:17Von seiner Familie?
35:18Nein, von Kollegen und dem Besitzer des Ladens, der überfallen wurde.
35:22Pipo?
35:23Das hat Jonas organisiert.
35:25Mhm.
35:27So, wir sind vor Ort.
35:29Kann ich das Modell nochmal sehen?
35:33Mhm.
35:37Bitte direkt neben das OP-Feld legen.
35:40Raspatorium?
35:42Ich taste mich jetzt mit dem Rasper vor.
35:46Da ist sie.
35:47Nichts bewegen.
35:49Brenner, Sie bekommen einen Mini-Haken.
35:52Einsetzen.
35:53Und ganz vorsichtig nach Kaudal ziehen.
35:56Weiter.
35:58Und Stopp.
35:59Fasszange.
36:02Absolute Konzentration.
36:08Willst du meinen Kopf oder Vera?
36:15Mein Mitarbeiter.
36:17Ich habe ihn genauer unter die Lupe genommen.
36:19Aber zu spät.
36:20Ich habe keine Beweise, aber wenn ich ein bisschen mehr Zeit hätte, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
36:25Ich meine, es handelt sich schließlich um meine Firma.
36:27Ich bin mir sicher, da stinkt etwas.
36:29Ja, der Fisch und zwar vom Kopf.
36:41Der Fisch und zwar vom Kopf.
36:41Hier brauchen mich als Bauer ein Opfer.
36:43Ach, Opfer.
36:45Wenn du dich als Hauptverantwortlicher zurückziehst, bist du komplett aus der Schusslinie.
36:51Indem ich meine Mehrheitsanteile an die Konkurrenz verkaufe.
36:53Ja, aber du stehst nicht mit leeren Händen da.
36:55Aber ohne Firma.
36:56Ach, ein bisschen Schwund ist immer.
36:58Ach, und du bist fein raus.
37:00Das Exzellenzzentrum bleibt ja an der Sachsen-Klinik.
37:06Wir tun beide nur unsere Arbeit.
37:13Du ziehst das echt durch.
37:36Es ist alles sehr gut gelaufen.
37:38Wir konnten sogar die Bandscheibe erhalten.
37:39Sie hatten ein enormes Glück.
37:41Ein paar Millimeter weiter.
37:43In den kommenden Wochen spüren sie eventuell noch Irritationen.
37:46Die sollten komplett abklingen.
37:48Im Anschluss an den Klinikaufenthalt empfehle ich Ihnen eine Reha.
37:51Dann sind Sie in zwei Monaten wieder ganz der Alte.
37:55Das wollen wir aber nicht hoffen.
37:58Sie haben doch gesagt, die OP ist auch eine Chance.
38:01Und guter Zeitpunkt Katze machen.
38:03Im wahrsten Sinne des Wortes.
38:05Sie lassen sich nicht mehr vorzeitig in den Ruhestand versetzen.
38:08Kann ich mir doch gar nicht leisten.
38:10Eine Ruhigeheit kriegst du erst nach fünfjähriger Wartezeit.
38:13Und den vollen Satz nach 40 Dienstjahren.
38:15Das heißt, Sie satteln um?
38:17Ja, aber innerhalb der Firma.
38:19In Dienst?
38:20Ach, sterbe ich vor Langeweile.
38:22Nee, ich denke, ich kümmere mich verstärkt um den Nachwuchs.
38:28Irgendwie hat mich der jugendliche Idealismus ihres Enkels angesteckt.
38:31Ja, da gibt es Wechselwirkungen.
38:33Wir sehen uns.
38:37Komm rein, Jonas.
38:38Opa.
38:40Schön, dass es Ihnen besser geht.
38:42Ich hatte einen Freund und Helfer.
38:44Setz dich.
38:46So, welcher Einsatzbereich der Polizei interessiert dich am meisten?
38:51Wasserschutzpolizei.
38:52Wasserschutzpolizei.
38:54Kriminalpolizei.
39:01Lust auf Gesellschaft?
39:04Nur wenn Sie mich mit Ihren Lebensweisheiten verschonen.
39:08Soll ich Ihnen vielleicht ein Stück Torte holen?
39:10Die versüßt die bittersten Stunden.
39:13Okay.
39:14Ich war vorhin zufällig Zeuge, wie sich Herr Noll von seinem Team verabschiedet hat.
39:19Und? Hat er irgendwelche Gründe für den Abschied gelandet?
39:24Das hat sich eher nach Zwängen angehört.
39:28Das Exzellenzzentrum an der Klinik zu halten, ist in jedem Fall die richtige Entscheidung.
39:32Ja, ne?
39:33Auch wenn es Opfer von allen Seiten erfordert.
39:37Ich glaube, ich brauche jetzt doch ein Stück Torte.
39:39Auch das ist in jedem Fall die richtige Entscheidung.
39:43Richard?
39:48Kein Wort des Abschieds?
39:51Ist doch alles gesagt.
39:58Was ist das jetzt?
40:03Du hast deine Prioritäten ja deutlich gemacht.
40:06Die Sachsen-Klinik steht immer an erster Stelle.
40:11Auch wenn wie in diesem Fall nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann.
40:19Es tut mir so leid.
40:23Ich hatte keine andere Wahl.
40:30Es tut mir so leid.
40:34Das ist auch eine Verunde.
40:39Das ist auch eine Läure Parce.
40:58Ich weiß, wie eng und erfolgreich Sie mit Herrn Neul zusammengearbeitet haben, aber ich denke, wir werden auch zukünftig ohne
41:07ihn unsere Ziele erreichen.
41:09Ich freue mich wirklich auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Mehrheitsgesellschaften. Vielen Dank.
41:20Sehr diplomatisch und sachorientiert. Sie sollten in die Politik gehen.
41:25Ich bin hier schon ganz richtig.
41:27Für die Sachsenklinik ist am Ende nur wichtig, was produziert wird und nicht von wem.
41:32Die Zukunft dieses Hauses macht sich nicht an Personen fest, auch nicht in leitender Funktion.
41:50Was sollte das denn jetzt? Hattet ihr noch alle Tassen im Schrank?
41:54Ich weiß nicht.
41:57Sagen Sie, haben Sie die beiden aneinander vorgestellt?
42:01Nein!
42:03Das ist ja...
42:05Aber jetzt wird mir langsam einiges klar.
42:09Mir auch.
42:12Ich habe mich ebenfalls von ihr täuschen lassen.
42:18Wie man sie kennt, wird das nur der Anfang sein.
42:20Und mit weiteren Bauernopfern wird sie sich sicher nicht zufrieden geben.
42:27Auf zur Darmjagd.
42:32War das eigentlich die Jakobs-Idee?
42:35Traust mir sowas nicht zu.
42:37Doch, ich habe dich wieder unterschätzt.
42:39Damit ist jetzt Schluss. Ab sofort unterstütze ich deine Ausbildung zum Polizisten.
42:43Ohne Wenn und Aber.
42:45Das ist der Parkplatz der Klinikdirektion. Da darf ich stehen.
42:50Nicht ohne gültige TÜV-Plakette.
42:52Bitteschön.
42:54Schönen Tag noch.
42:55Gleichfalls.
43:06Ohne Wenn und Aber.
43:17Ohne Wenn und Aber.
43:25Ohne glahehehe.
43:26Ohne Release.
43:26Ohneан Uhrigstrick-izokehrehe.
43:26Ohne.
43:26Vielen Dank.
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