Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Das ist nicht im Ernst, oder?
00:02Es geht nur um die Wildrosenserie.
00:05Wir beide kennen jemand, der die Arbeit sofort aufnehmen kann.
00:08Julia Schilling.
00:09Auf keinen Fall!
00:13Es wäre eine Lösung.
00:14Diese Person wollte den Ruf unserer Familie in den Schmutz ziehen.
00:19Ihre Entwürfe haben den Goldberg-Preis gewonnen.
00:22Dass die junge Dame hübsch zeichnen kann, habe ich nie bezweifelt.
00:25Sie könnte mit der Arbeit sofort anfangen.
00:28Daniel, hättest du ein Problem damit?
00:30Nein.
00:31Ich denke, wir können die Absage des Wildrosendesigns nicht riskieren.
00:35Kann man denn gar nichts mehr machen?
00:37Nein.
00:39Patricia wird ihren Posten nicht zurückbekommen.
00:42Wir haben ein ganz anderes Problem.
00:45Ihr Wildrosendesign.
00:48Wir wollen...
00:49Wir müssen diese Serie herausbringen.
00:52Und dazu brauchen wir Ihre Hilfe.
00:56Wären Sie bereit, für die Falkenthaler Porzellanmanufaktur
00:59ganz offiziell als Designerin zu arbeiten.
01:30Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:33This could be the first day of my life
01:41Ich will Sie ja nicht überfallen, Frau Schilling, aber wir brauchen Sie und Ihr Talent.
01:51Die Wildrosenserie muss weitergeführt werden und es geht wirklich nicht ohne Sie.
01:57Das mag ja sein, aber ich kann wirklich nicht für Sie arbeiten.
02:00Warum? Wenn ich Sie fragen darf.
02:04Ich möchte mein Studium beenden.
02:06Das läuft Ihnen doch nicht weg. Sie können Ihren Abschluss doch später machen und jetzt direkt in die Praxis einsteigen.
02:12Ich weiß Ihr Angebot wirklich zu schätzen.
02:15Ich muss Ihnen ja nicht sagen, wie lange andere Designer in Ihrer Karriere basteln müssen, um so ein Angebot zu
02:20bekommen.
02:22Vielen Dank, wirklich. Ihr Angebot ist sehr, sehr großzügig, aber ich kann es nicht annehmen.
02:29Um das Patricia angeht. Ich meine, Frau Grafenberg.
02:31Sie haben mir das schon gesagt. Ich finde es schön, dass Sie sich für Patricia einsetzen, aber ich werde diese
02:36Entlassung nicht zurücknehmen.
02:38Gut. Dann werde ich jetzt gehen. Wiedersehen, Herr Grafenberg.
02:44Ach, äh, bevor Sie gehen. Ich würde Ihnen gerne etwas zeigen.
02:58Ich wusste immer, dass du über Leichen gehst, aber dass du deine eigene Tochter über die Klinge springen lässt, um
03:02dein Ziel zu erreichen, das hätte ich dir wirklich nicht zugetraut.
03:05Patricia, fängst du denn schon wieder damit an?
03:07Ich habe genau gehört, was du zu Großvater gesagt hast. Du benutzt meinen Rausschmiss dazu, um Daniels Position gegen Frederik
03:13zu stärken.
03:13Jetzt beruhige dich doch. Du weißt doch, dass ich niemals etwas tun würde, was dir Schaden zufügt.
03:18Ach.
03:20Dein Großvater musste allerdings begreifen, dass seine Entscheidung, Frederik zum Chef zu machen, eine Fehlentscheidung war.
03:26Du hättest mich vor Frederik verteidigen müssen, Mutter. Stattdessen hast du mich verraten.
03:32Ich weiß, mein Kind, und glaub mir, es ist mir, weiß Gott, nicht leicht gefallen, dich ins offene Messer laufen
03:37zu lassen.
03:38Ach, Mutter, bitte!
03:40Meinst du denn, es wäre besser gewesen, wenn Frederik uns beide aus der Firma geworfen hätte?
03:46Eine von uns beiden muss das Ruder in der Hand behalten.
03:49Ja, und das bist natürlich du!
03:52Es ist vor allem die Dame, die beweglich bleiben muss, um den König zu schützen.
03:59Und ich bin aber nach Mauernopfer, oder was?
04:06Die sind wirklich schön geworden.
04:09Das sind Ihre Entwürfe, Julia.
04:13Ja.
04:15Wenn Sie bei uns als Designerin arbeiten würden, dann würden Ihre zukünftigen Ideen sofort umgesetzt werden.
04:22Ein Studium bedeutet weitere Jahre Theorie. Unbezahlte Theorie.
04:27Es geht nicht immer nur ums Geld, Herr Grafenberg.
04:31Da haben Sie allerdings recht.
04:33Wäre es denn so unpraktisch, bei uns eine Weile zu arbeiten und das Studium danach damit zu finanzieren?
04:38Es geht mir nichts an, aber könnte es sein, dass es nicht berufliche Gründe sind, warum Sie mein Angebot ablehnen?
04:44Ich weiß nicht, was Sie meinen, Herr Grafenberg. Und ich denke, ich sollte jetzt vielleicht gehen.
04:48Es würde natürlich nicht leicht sein, in der Nähe von Daniel zu arbeiten, nach allem, was zwischen Ihnen und Daniel
04:53vorgefallen ist.
04:54Mit Daniel, mit Herrn Grafenberg hat das nichts zu tun.
04:59Ich danke Ihnen für Ihr Angebot. Auf Wiedersehen.
05:02Wiedersehen.
05:05Überlegen Sie es sich noch mal.
05:15Dass du immer so impulsiv sein musst.
05:18Und da wir gerade beim Thema sind, ich habe den Goldberg-Design-Preis zurückgegeben.
05:24Du hast was?
05:26Es steht wohl eher Julia Schilling zu.
05:28Das war sehr dumm von dir, mein Kind.
05:31Bisher ist nichts von dem Betrug nach außen gedrungen.
05:34Was sich mit dieser Aktion allerdings ändern könnte.
05:37Sollen doch alle denken, was sie wollen.
05:39Hauptsache, du bist fein raus aus der Sache, Mutter.
05:42Weißt du, Liebes, wenn man schon betrügt, dann muss man wenigstens so clever sein und sich nicht dabei erwischen lassen.
05:49Manchmal frage ich mich, ob Julias Anschuldigungen nicht doch richtig waren.
05:54Vielleicht hast du ja bei deinem Versuch, sie und Daniel auseinanderzubringen, doch in Kauf genommen, dass deinem eigenen Sohn etwas
05:59zustößt.
06:00Wie kannst du es wagen?
06:03Oh, das wollte ich nicht.
06:06Das tut mir nicht.
06:07Fass mich nicht an!
06:09Und ab jetzt solltest du sehr vorsichtig sein.
06:13Sonst erfährt noch jemand, dass du Christa Schilling Geld geboten hast, damit sie uns Julias Entwürfe bringt.
06:32Was für ein Angebot habe ich ausgeschlagen?
06:35Ich hätte als Designerin bei Falkenthal Porzellan arbeiten können.
06:39Aber wie soll das funktionieren?
06:42Daniel und ich Tür an Tür in derselben Firma.
06:45Wir würden uns jeden Tag begegnen.
06:47Hallo Mama.
06:48Hallo Julia.
06:50Na, wie ist dein Termin mit Werner Grafenberg gelaufen?
06:53Der alte Herr taut langsam auf.
06:56Du, ich hätte nie gedacht, dass es einmal Spaß machen würde, mit ihm zu arbeiten.
07:03Aber die haben ganz schöne Probleme in ihrer Familie.
07:10Mama?
07:12Hm?
07:12Alles in Ordnung?
07:14Frederik Grafenberg hat mir angeboten, für ihn zu arbeiten.
07:18Als was?
07:19Als Designerin.
07:21Ich soll die Wildrosenserie zu Ende bringen.
07:24Und hast du zugesagt?
07:28Das ist richtig.
07:30Es reicht, wenn einer von uns für diese Familie arbeitet.
07:33Aber ich hätte davon mein Studium finanzieren können.
07:37Das schaffen wir auch so.
07:39Glaub mir.
07:42Ich werde jetzt mal zur Abwechslung für uns sorgen.
07:45Ich verdiene doch jetzt genug.
07:46Ach Mama.
07:47Die ganzen Jahre hast du dich um mich gekümmert.
07:49Aber jetzt kannst du endlich dein Studium beenden.
07:53Wenn das mit der Empfehlung von Marie überhaupt klappt.
07:55Das wird klappen.
07:56Ich weiß es.
07:57Und dann wirst du die beste Designerin von allen und bekommst tausend Jobs angeboten.
08:03Aber wenn du das sagst.
08:06Julia.
08:09Ich möchte, dass du eins immer weißt.
08:12Ich bin sehr, sehr, sehr stolz auf dich.
08:17Ich weiß gar nicht, was aus mir geworden wäre, wenn ich dich nicht gehabt hätte.
08:22Und jetzt will ich dir endlich was zurückgeben.
08:25Endlich mal eine richtig gute Mutter sein.
08:34Das ist doch ein wirklich attraktives Angebot.
08:37Ja, aber Julia hat einfach ihren eigenen Kopf.
08:39Den hat sie.
08:41Ich frage mich, was wir jetzt machen sollen.
08:43Es gibt jede Menge junge, aufstrebende Designer, Frederik.
08:46Ja.
08:47Aber keiner will eine laufende Serie betreuen.
08:50Und die, die sich darauf einlassen würden, die sind in absehbarer Zeit gar nicht frei.
08:55Wir werden jemanden finden.
08:57Ich habe doch schon alles versucht.
09:01Du weißt genauso gut wie ich, dass wir Julia Schilling brauchen.
09:04Aber sie hat Nein gesagt.
09:07Und warum?
09:09Marie will ihr helfen, ihr Studium abzuschließen.
09:11Ich kann ja verstehen, dass sie ihre Ausbildung abschließen möchte.
09:15Das ist doch gar nicht der Grund.
09:18Sondern?
09:20Du meinst, sie hat meinetwegen abgelehnt.
09:23Das glaube ich nicht.
09:25Du bist der Einzige, der sie umstimmen kann.
09:28Daniel, du hast doch selbst gesagt, das mit Julia Schilling ist endgültig vorbei.
09:32Ja, das ist es auch.
09:35Ja, kannst du ihr dann nicht klar machen, dass du für eine Zusammenarbeit bereit bist?
09:38Ich denke nicht, dass das Julias Meinung ändern wird.
09:45Ich will dich ja nicht drängen.
09:47Aber im Interesse der Firma...
09:52Ich denke drüber nach, Frederik.
10:14Sei doch froh, so bleibe ich dir noch eine Weile erhalten.
10:1672 plus 49...
10:21Mist.
10:24Spätestens wenn das mit deinem Stipendium klappt, bin ich dich sowieso los.
10:27Und vielleicht kann ich ja dann meine Wochenabrechnung mal in Ruhe machen.
10:30Bin ja schon still.
10:32Sag mal, hättest du den Job auch abgelehnt, wenn es nicht die Firma der Grafenbergs gewesen wäre?
10:38Lass uns die Abrechnung machen, ja?
10:40Ich meine, dachte, du wärst über Daniel weg.
10:43Bin ich ja auch.
10:45Warum hast du dann abgelernt?
10:48Weil ich mein Studium beenden möchte.
10:50Und weil ich nochmal ganz neu anfangen möchte.
10:59Annabelle!
11:01Hast du kurz Zeit?
11:03Ach, das passt mir jetzt gar nicht, meine Liebe.
11:05Ich muss nochmal in die Firma etwas erledigen.
11:08Aber...
11:09Ich mach mir große Sorgen um Patricia.
11:11Das ist lieb von dir.
11:13Aber Patricia hat leider den Fehler begangen, sich mit dieser Julia Schilling einzulassen.
11:18Und dafür bekommt sie jetzt die Quittung.
11:20Bitte.
11:21Lass Julia da raus.
11:23Das würde ich gerne tun.
11:26Aber sie ist schuld an dieser ganzen Misere.
11:28Aber ich möchte jetzt nicht über Julia sprechen, sondern nur Patricia.
11:31Sie ist wie ausgewechselt.
11:34Aggressiv und ungerecht.
11:35Nicht nur gegen sich selbst.
11:37Na, die Ärmste.
11:38Sie schlägt jetzt wild um sich vor lauter Wut.
11:41Sie behauptet, du hättest die ganze Zeit von allem gewusst und sie davon abgehalten, die Wahrheit zu sagen.
11:47Kann man es einer Ertrinkenden verübeln, dass sie sich an alles klammert, was ihr scheinbar das Leben rettet?
11:54Sie wird sie schon wieder beruhigen, glaub mir.
11:56Aber wir müssen ihr helfen.
11:58Ja, aber das glaubst du, habe ich jetzt gerade vor.
12:00Es wird alles gut.
12:03Aber jetzt muss ich wirklich los.
12:29Frau Grafenberg, was für eine Überraschung.
12:30Ach, wirklich?
12:38Was kann ich für Sie tun?
12:40Möchten Sie vielleicht etwas trinken?
12:42Warum wollten Sie mich vor Frederik schützen?
12:45Sie hätten die Sache mit den Entwürfen schon längst publik machen können.
12:48Warum haben Sie das nicht getan?
12:50Wie ich Ihnen bereits sagte, Patricia, ich mag Sie.
12:54Warum sollte ich Sie verraten?
12:55Weil Sie Frederiks Sicherheitschef sind?
13:00Sie haben ein Band, auf dem der Bestechungsversuch meiner Mutter an Christa Schilling zu hören ist.
13:06Sie hätten mich und meine Mutter schon längst auffliegen lassen können.
13:09Welchen Nutzen hätte ich davon gehabt?
13:12Welchen Nutzen hatten Sie das nicht zu tun?
13:16Vielleicht dachte ich, ich gewinne einen Freund.
13:20Wenn Sie einen Freund haben wollen, dann geben Sie mir die CD.
13:23Was nützt Sie Ihnen denn jetzt noch?
13:25Wie ich gehört habe, sind Sie entlassen?
13:27Sie haben richtig gehört, ich arbeite nicht mehr für die Firma.
13:30Aber es sind noch nicht alle Schuldigen bestraft.
13:35Verstehe.
13:38Sie möchten Ihre Mutter nicht davon kommen lassen.
13:40Was ist jetzt? Geben Sie mir die CD oder nicht?
13:44Das ist nicht ganz ungefährlich für mich.
13:46Die Wanns im Büro Ihrer Mutter war illegal.
13:48Keine Sorge, ich werde Ihren Namen da raushalten.
13:51Okay.
13:53Sie bekommen die CD.
13:55Ich habe sie allerdings nicht hier.
13:58Dann höre ich von Ihnen.
14:01Danke, mein Freund.
14:33Weitere fünf erhalten Sie bei Übergabe der Zeichnung.
14:36Wann kann ich mit den Entwürfen Ihrer Tochter rechnen?
14:40So schnell geht das nicht.
14:42Immerhin muss ich die Entwürfe von Julia stehlen.
15:12Was in Gottes Namen ist das denn?
15:14Eva!
15:17Alles in Ordnung, Vater?
15:19Ja, wenn du das Ordnung nennst.
15:22Hat wohl jemand nicht verlieren können, hm?
15:25Was ist nur los mit dieser Familie?
15:29Diese Familie hat schon andere stürmische Zeiten überstanden.
15:33Das wären die spannendsten Kapitel in deiner Chronik, glaub mir.
15:38Wahrscheinlich hast du recht.
15:41Ich bin jedenfalls froh, dass du hier in Falkenthal bist
15:47und zusammen mit Daniel die Firma leitest.
15:53Wie wär's mit deiner Partie?
15:55Gern.
15:58Ein Schachspiel ist immer ganz unterhaltsam und entspannt.
16:06Sind denn deine Treffen mit Christa Schilling so anstrengend?
16:11Die ist intelligenter, als ich dachte.
16:15Und witziger.
16:19Ich glaube, wir haben die Schillings im Allgemeinen ein wenig unterschätzt.
16:26Wir sollten ihnen aber doch nicht die ganze Hand reichen.
16:29Immerhin hat Julia Schilling versucht, unsere Familie zu verleumden.
16:36Und diese Julia Schilling hat eines der innovativsten Designs
16:39für Falkenthal Porzellan entworfen.
16:41Weißbeginn.
16:42Sie hat es übrigens abgelehnt, für uns zu arbeiten.
16:49Es gibt sehr viele gute Designer.
16:53Außerdem wäre das Ganze ein Affront gegen Patricia.
16:56Die ist doch wirklich schon gestraft genug.
16:59Ich kann auf diese Empfindlichkeit momentan keine Rücksicht nehmen.
17:02Ich will es auch gar nicht.
17:03Außerdem habe ich Julia nicht den Chef-Designer-Posten angeboten.
17:11Falkenthal Porzellan existiert erfolgreich.
17:15Seit über 200 Jahren.
17:18Ich glaube auch nicht, dass wir in Zukunft
17:20auf die Mitarbeiter einer Julia Schilling angewiesen sind.
17:24Ich habe versucht, andere Designer zu engagieren, aber...
17:30Du bist dran.
17:34Schach.
17:35Wir setzen uns selbst, Schachmatt,
17:37wenn es uns nicht gelingt, Julia Schilling für die Fortsetzung dieser Serie zu gewinnen.
17:43Schon als Kind
17:44musstest du immer das letzte Wort haben.
17:50Du leitest die Firma, Frederik.
17:53Und du bestimmst, wer bei uns arbeitet.
17:58Und ich habe das letzte Wort.
18:00Schachmatt.
18:16Hallo?
18:18Arbeitet hier noch jemand?
18:21Frau Mertens?
18:24Das ist doch...
18:31Falkenthal Porzellan?
18:34Ja, höchstpersönlich.
18:37Kein Grund zur Beunruhigung, Herr Altenberg.
18:40Meine Tochter hat den Preis aus persönlichen Gründen zurückgegeben.
18:45Sie kennen doch Patricia.
18:48Bescheiden und perfektionistisch zugleich.
18:53Die Wildrosen-Serie ist Teil einer großen neuen Kampagne.
18:57Meine Tochter war der Überzeugung,
18:59dass die Jury sich erst ein abschließendes Urteil bilden kann,
19:02wenn die komplette Serie auf dem Markt ist.
19:05Ich bin mir sicher,
19:06im nächsten Jahr wird Patricia dann die Preisträgerin sein.
19:11Natürlich richte ich ihr das aus.
19:14Vielen Dank.
19:15Wiederhören.
19:17Ich muss sagen, ich bin beeindruckt, Mutter.
19:20Eine neue große Kampagne also?
19:23Ich versuche nur,
19:24den Schaden, den Patricia angerichtet hat
19:26und immer noch anrichtet,
19:28klein zu halten.
19:29Aber das muss ich dir ja nicht sagen.
19:40Darf ich fragen, was Sie hier machen?
19:42Frau Grafenberg,
19:43jetzt haben Sie mich erwischt.
19:44Ich wollte fertig sein,
19:45bevor Sie zurück sind.
19:48Fertig womit?
19:49Es gab einige Klagen Ihrer Mitarbeiter,
19:51die Telefonanlage sei defekt.
19:55Ich wusste gar nicht,
19:56dass das zu Ihrem Tätigkeitsfeld gehört.
19:58Und?
19:59Ist sie in Ordnung?
20:00Was?
20:01Ja, die Telefonanlage.
20:03Ja, alles bestens.
20:04Kein Grund zur Beunruhigung.
20:06Da bin ich aber froh.
20:08Also dann möchte ich Sie nicht länger
20:09von der Arbeit abhalten.
20:11Ach, Herr Schwarz,
20:12haben Sie sich da inzwischen gut eingelebt
20:14in Falkenthal?
20:17Ja.
20:19Danke der Nachfrage.
20:20Ich habe eine Wohnung gefunden
20:22und ich fühle mich sehr wohl.
20:24Wie schön.
20:26Ich wäre Ihnen sehr dankbar,
20:27wenn Sie mich in Zukunft informieren würden,
20:29bevor Sie mein Büro betreten.
20:31Natürlich.
20:32Frau Grafenbein.
20:46Jetzt ist es beleza.
20:59Schön.
21:02Marie.
21:03Hallo.
21:05Sitzen wir.
21:08Ganz schön viel passiert, hm?
21:10Das kann man so sagen.
21:12Ich wusste ja, dass du begabt bist.
21:13Aber dass du gleich den Goldberg-Designpreis gewinnst.
21:17Es tut mir so leid, was mit Patricia passiert ist.
21:20Du musst mir nichts erklären.
21:21Ich habe Frederik Grafenberg gesagt, dass wir eine Vereinbarung hatten
21:24und dass es gar kein Betrug war.
21:26Aber ich glaube, Frederik ist in erster Linie enttäuscht,
21:28weil Patricia ihn nicht eingeweiht hat.
21:30Und wenn der Familienrat der Grafenbergs erst einmal etwas beschließt...
21:34Aber sie gehört doch zu dieser Familie.
21:35Ja, und die ist maßlos enttäuscht.
21:38Glaub mir.
21:39An Patricias Kündigung kann im Moment niemand etwas ändern.
21:45Hast du da eine Bewerbungsmappe dabei?
21:48Ja, die Bewerbungsmappe.
21:52Oder hast du es dir anders überlegt?
21:54Ich wollte sie doch heute mitnehmen.
21:57Doch.
21:58Natürlich.
22:01Ich meine...
22:03Wenn du es dir anders überlegt hast und lieber in Falkenthal bleiben möchtest,
22:08dann...
22:09würde ich das auch verstehen.
22:11Du weißt, dass Frederik Grafenberg mir einen Job angeboten hat, oder?
22:14Ich weiß zumindest, dass er es vorhatte, ja.
22:19Du hast es abgelehnt.
22:23Wenn es wegen Patricia ist, dann...
22:24Marie, ich habe die einmalige Chance, mein Studio mir vorzusetzen.
22:30Das ist deine Entscheidung.
22:33Wie auch immer du dich entscheiden wirst, ich werde dich in jeder Hinsicht unterstützen.
22:38Danke.
22:40Ein Tequila, ein Wodka, zwei Bier.
22:43Mach's gut, Julia.
22:45Bis bald.
22:46Bis bald.
22:49Bis bald.
22:51Will ich dieses Studium wirklich?
22:53Und will ich es jetzt?
22:56Oder suche ich nur nach einem Vorwand, um aus Falkenthal wegzukommen?
22:59Und Daniel nicht mehr zu sehen?
23:03Ich könnte doch beides.
23:05Erst ein paar Monate bei den Grafenbergs arbeiten und anschließend studieren.
23:32Hallo, mein Schatz.
23:33Hallo.
23:34Hallo.
23:50Woran hast du gerade gedacht?
23:53Drückst du nach, denke ich.
23:56Du machst dir Sorgen um die Firma, hm?
24:00Ja.
24:03Weißt du, Julia hat den Designjob abgelehnt.
24:06Ich weiß.
24:07Wieso?
24:09Ich komme gerade von ihr.
24:13Was hat sie gesagt?
24:14Sie möchte zuerst ihr Studium abschließen.
24:18Ich habe ihre Bewerbungsmappe abgeholt.
24:20Ich werde sie dem Stipendiumsgremium der Leuchtenberg Stiftung vorlegen.
24:23So, so.
24:24Du arbeitest also gegen uns.
24:28Ich glaube nicht, dass das Studium der wahre Grund für Julias Absage ist.
24:33Hat sie das so gesagt?
24:35Nein.
24:37Aber kannst du dir nicht vorstellen, dass es sehr schwierig für sie wäre, mit ihr zusammenzuarbeiten?
24:41Marie, das mit Julia und mir ist...
24:44Alles...
24:44...vorbei.
24:46Ich weiß.
24:48Ich kann sie trotzdem verstehen.
24:51Ich nicht.
24:52Tut mir leid.
24:53Sie hat Schluss gemacht.
24:54Wir sind beide darüber hinweg.
24:56Also wo ist das Problem?
24:58Und bei so einem Jobangebot Nein zu sagen, das ist...
25:01Entschuldige, das ist dumm.
25:05Kannst du schweigen davon, dass die Wildrosen-Serie jetzt gar nicht auf den Markt kommt?
25:12Wenn es dir wirklich so wichtig ist, dass Julia in der Serie weiterarbeitet, dann solltest du vielleicht mal mit ihr
25:18sprechen.
25:20Das hat keinen Sinn, Marie.
25:22Sie hat Nein gesagt und Punkt.
25:24Und ich werde sie bestimmt nicht bitten.
25:27Ich habe Hunger.
25:28Du auch?
25:30Danke, Nein.
25:46Ah, nichts Besonderes.
25:48Ich wollte nur wissen, wie die neuen Sicherheitsvorkehrungen der Produktionsstraße funktionieren.
25:52Alles Bestens, Herr Grafenberg.
25:54Machen Sie sich keine Gedanken.
25:55Und über meine Schwägerin gibt es auch nichts Außergewöhnliches.
25:59Ich habe Sie doch gebeten, Sie besonders im Auge zu behalten, wenn ich Sie daran erinnern darf.
26:04Natürlich erinnere ich mich an Ihren Auftrag, Herr Grafenberg.
26:07Aber ich habe nichts Verdächtiges finden können.
26:09Sie hat eine reine Weste.
26:11Ja.
26:13Jederzeit.
26:15Gerne, Herr Grafenberg.
26:20Sie werden noch früh genug erfahren, was Ihre liebe Schwägerin so treibt.
26:25Herr Grafenberg.
26:34Da bin ich wieder.
26:36Was ist, mein Junge?
26:37Spielen wir noch eine Runde?
26:39Mhm.
26:42Besser, als wenn du eine Rauche mödest, hm?
26:55Hast du Julia dazu warten sollen, den gut bezahlten Job bei den Grafenbergs anzunehmen?
27:01Nein!
27:02Das hätte ich nicht.
27:04Wenn Julia mit dem Studium fertig ist, dann wird sie viele solcher Jobs angeboten kriegen.
27:08Ja, wahrscheinlich. Aber, ich meine, bis dahin muss sie sich weiter mit Kellnerjobs rumschlagen.
27:13Und sein Studium kann dauern.
27:15Ja, aber sie muss nur noch für sich selbst sorgen.
27:18Und vielleicht kriegt sie ja dieses Stipendium.
27:21Das Studium wird ihr Spaß machen.
27:24Na, vielleicht hast du ja recht.
27:26Trotzdem weiter sein.
27:27Oh Gott.
27:29Was ist denn los?
27:31Musst du meinen Ischias fragen?
27:34Sollten wir nicht doch Nico fragen, ob er die Kisten reinbringt?
27:37So was wäre mir vor 30 Jahren nicht passiert.
27:39Na ja.
27:40Vor 30 Jahren warst du der schönste und stärkste Mann weit und breit.
27:45Wie?
27:45War er?
27:48Na komm, komm, jetzt lass mal.
27:49Es geht schon.
27:50Ja, nun sei doch nicht so stark.
27:51Komm.
27:52Komm, langsam.
27:53Komm.
28:07Du kannst was abhaben, wenn du willst.
28:10Lass mal gut sein.
28:14Patricia, warte.
28:18Wie lange willst du denn noch so trotzig sein?
28:21Du hast gut reden, Bruderherz.
28:23Im Gegensatz zu mir kannst du dir in dieser Familie alles erlauben.
28:26Was soll das?
28:29Hast du nicht einen unserer größten japanischen Kunden vor der ganzen Familie beleidigt?
28:33Ach, mach doch nichts.
28:34Dann ist der Auftrag von Herrn Saito eben futsch.
28:36Unser lieber Daniel hat es doch nicht so gemeint.
28:38Patricia, bitte.
28:39Patricia, bitte.
28:40Ist dir das Thema etwa unangenehm?
28:42Von deinen Ex-Freundinnen wollen wir mal lieber gar nicht reden, oder?
28:46Was meinst du damit?
28:47Was ich damit meine?
28:48Julia Schilling hat unsere Familie bei der Polizei verläumdet.
28:51Sie hat nicht gerade einen guten Ruf, oder?
28:53Aber das interessiert hier niemanden.
28:54Ich allein bin das schwarze Schaf.
28:57Ja, das bist du, Patricia.
28:59Deinen Rausschmiss hast du ganz allein zu verantworten.
29:01Hättest du nicht gesagt, dass die Entwürfe von dir sind, dann...
29:03Was dann?
29:04Dann hättet ihr alle für mich Verständnis gehabt, ja?
29:06Ja, das hätten wir.
29:07Es macht doch keinen Sinn, immer weiter zu lügen.
29:10Es macht doch alles nur noch schlimmer.
29:11Ach, bist du klug.
29:12Was ich für einen tollen Bruder habe.
29:14Er ist der ganze Stolz der Familie.
29:15Egal, was er anstellt.
29:16Daniel ist der Beste.
29:19Patricia, lass mich dir helfen.
29:20Ich brauch deine Hilfe nicht.
29:22Ich war euch allen doch sonst auch immer egal.
29:24Du weißt, dass das nicht stimmt.
29:27Wenn man jahrelang auf sich selbst angewiesen ist,
29:29dann lernt man zu überleben.
29:30Egal in welcher Lage.
29:46Hallo.
29:47Hallo.
29:48Hast du denn überhaupt Zeit?
29:49Ja, ich denke, Pau, kommt schon einen Moment alleine klar.
29:52Ist doch schön, dass du da bist.
29:53Jetzt erzähl mal, warum warst du in der Firma?
29:56Ach, ich wollte Friedrich Gravenberg was erklären,
29:58aber ich hatte nicht sehr viel Erfolg damit.
30:00Wegen deiner Entwürfe?
30:01Mhm.
30:03Hast du Ärger bekommen?
30:04Nein, ganz im Gegenteil.
30:06Die haben mir einen Job angeboten.
30:09Was?
30:10Das ist doch großartig, als Designerin.
30:14Dann arbeiten wir bald zusammen.
30:16Nein, Nellie, ich hab's abgelehnt.
30:19Abgelehnt?
30:19Ein Job bei Falkenthal-Portellan?
30:22Ich möchte lieber studieren.
30:25Klar.
30:26Deine Entscheidung hat natürlich absolut nichts mit Daniel Gravenberg zu tun.
30:30Nein.
30:31Wenn du immer davonläufst, dann kommst du nie über ihn hinweg.
30:35Vorher hast du jetzt diese Weisheit?
30:38Erfahrung.
30:39Versteh, Erfahrung.
30:41Wie läuft eigentlich deine Beziehung mit Tim?
30:43Die läuft gut.
30:45Und wie geht's Collier?
30:47Der redet nicht mehr mit mir.
30:49Ich hab ne Verabredung verpasst.
30:51Und deshalb redet er nicht mehr mit dir?
30:54War wohl eine zu viel.
30:56Ach, soll er mir doch gestohlen bleiben.
30:59Also so wirst du aber nie mit den Männern klarkommen, wenn du immer wegläufst.
31:03Ach.
31:04Erfahrung.
31:16Warum meldet sich der Idiot nicht?
31:18Sprichst du gerade von deinem Bruder?
31:22Glaub mir, er meint es nur gut mit dir.
31:25Klar.
31:25Alle in dieser Familie meinen es nur gut mit mir.
31:28Deswegen haben sie mich ja auch aus der Firma geschmissen.
31:31Du bist verletzt.
31:32Das ist normal.
31:34Ich hab heute mit Annabelle gesprochen.
31:36Sie hat mir versichert, dass sie dir helfen wird.
31:38Marie, verschone mich mit deiner Gutgläubigkeit.
31:40Meine Mutter ist nicht die Heilige, für die du sie hältst.
31:43Aber sie hat es verdient, mit Respekt behandelt zu werden.
31:46Meine Mutter hilft nur sich selbst.
31:47Und wenn's hochkommt, noch ihrem werten Herrn Sohn.
31:49So sieht's aus.
31:51Eine richtige Mutter hab ich überhaupt nie gehabt.
31:53Sag sowas nicht.
31:55Du weißt nicht, wie's wirklich ist, ohne Mutter aufzuwachsen.
31:58Ach.
32:00Dass deine Eltern damals verunglückt sind, das tut mir wirklich sehr leid.
32:05Aber hör auf, dich von Annabelle blenden zu lassen.
32:07Sie lügt, wenn sie nur den Mund aufmacht.
32:13Eines Tages wirst du verstehen, was ich meine.
32:17Und ich hoffe, dass es dann nicht zu spät ist für dich.
32:20Patricia, warte.
32:22Ich wollte dich etwas fragen.
32:25Ich suche gerade eine gute Designerin für eine Filiale in New York.
32:29Und die große Vermont-Kaufhauskette wartet nur auf mich.
32:32Ich brauch deine Almosen nicht.
32:34Ich schätze deine Arbeit sehr und ich würde mich freuen, wenn du für uns arbeitest.
32:38Danke.
32:39Aber ich hab nicht fast zehn Jahre meines Lebens in Falkenthal-Porzellan gesteckt, um jetzt einfach aufzugeben.
32:56Ja, Frau Grafenberg, ich bin's.
32:59Ich bin's.
33:25Ich bin's.
33:27Ich bin's.
33:38Was ist das?
34:03Es stimmt, was Lilly sagt. Ich laufe von meinen Problemen davon.
34:07Was hat es für einen Sinn, aus Falkenthal vorzugehen, wenn ich mit dem Herzen immer bei Daniel bin?
34:13Was er wohl darüber denkt, dass Friedrich mir angeboten hat, in der Manufaktur zu arbeiten?
34:17Ist es ihm egal? Oder bedeutet es ihm etwas?
34:22Ich muss mit Daniel darüber sprechen. Nur so kann ich eine Lösung finden.
34:26Hallo? Wir möchten bitte zahlen.
34:29Ja, natürlich.
34:30Warum kommen Sie ausgerechnet hierher? Ich dachte, wir treffen uns irgendwo draußen.
34:38Ich dachte, Sie brauchen die CD so schnell wie möglich.
34:44Schon wieder der Herr Sicherheitschef. Komisch, dass sich unsere Wege heute überall kreuzen.
34:50Ja, merkwürdig. Ich bin hier, mit Herrn Grafenberg über ein internes Sicherheitsproblem zu sprechen.
34:55Dann lassen Sie sich mal nicht aufhalten.
34:58Patricia, kann ich dich mal kurz sprechen?
35:01Ah, das habe ich doch richtig gehört. Du bist zurück.
35:06Guten Abend, Herr Schwarz.
35:07Guten Abend, Frau Fermont.
35:09Annabelle, ich habe auf dich gewartet.
35:12Wir können ja auch später sprechen, Mutter.
35:15Natürlich, Liebes.
35:23Danke.
35:24Sie haben mir sehr geholfen.
35:26Man tut, was man kann.
35:28Und jetzt verschwinden Sie lieber.
35:29Oder wollen Sie, dass Sie noch jemand hier sieht?
35:38So, Mutter.
35:41Und jetzt spielen wir zur Abwechslung mal nach meinen Regeln.
35:46Was immer du auch mit mir besprechen willst, Marie, hat das nicht Zeit bis später.
35:50Ich müsste noch dringend etwas erledigen.
35:53Ich weiß, du hast viel zu tun. Ich fasse mich kurz.
35:56Na, gut.
36:02Es geht noch mal um Patricia.
36:04Du weißt, sie ist im Moment auf niemanden aus der Familie gut zu sprechen.
36:08Ich dachte, vielleicht hast du trotzdem eine Idee, wie man sie überzeugen kann.
36:12Überzeugen? Wovon?
36:14Ich habe ihr einen Job in einer Filiale in New York angeboten.
36:17Sie ist eine erstklassige Designerin.
36:19Sie könnte dort eine Weile arbeiten, um dann hier in die Firma zurückzukommen.
36:24Eine ausgezeichnete Idee.
36:25Ja, aber sie ist natürlich zu stolz, um das Angebot anzunehmen.
36:29Meinst du, ich könnte Werner fragen, ob er mal mit ihr sprechen kann?
36:32Ja, der Stolz ist ihr Problem.
36:35Aber wenn du sie nicht überzeugen kannst,
36:38dann wird das auch sonst niemand können.
36:42Aber sie braucht jetzt unsere Hilfe.
36:44Sie kann und soll das nicht alleine durchstehen.
36:47Aber das muss sie jetzt erst mal begreifen.
36:49Sie ist doch einfach so, Marie.
36:51Jede Krise hat auch ihr Gutes.
36:53Patricia muss jetzt endlich lernen, ihren Stolz zu überwinden.
36:56Und vielleicht ist das hier genau die richtige Gelegenheit dazu.
37:26Ich bin jetzt nicht so, Marie.
37:29Hast du Frederik gesehen?
37:31Vorhin hat er noch mit Großvater im Arbeitszimmer Schach gespielt.
37:39Danke.
37:43Bitte.
37:53Julia.
37:55Ich wollte dich auch anrufen.
37:58Wirklich?
38:01Daniel, ich muss dringend mit dir reden, wegen des Jobs in eurer Firma.
38:09Wo ist Patricia?
38:11Sie wollte gerade zu Frederik.
38:18Daniel, bist du noch dran?
38:20Ja.
38:21Du hast das Jobangebot abgelehnt.
38:24Du musst deine Gründe gehabt haben.
38:26Na ja.
38:28Ich dachte, es sei dir vielleicht nicht recht, wenn ich und du, wenn wir zusammenarbeiten.
38:36Ich hätte kein Problem damit, wenn du bei uns in der Firma arbeitest.
38:39Wir brauchen das Wildrosendesign und du hättest einen gut bezahlten Job.
38:43Es muss ja nicht für immer sein.
38:45Das stimmt.
38:45Und, Julia, für all das, was du unserer Familie anhängen wolltest, ist das ein äußerst großzügiges Angebot.
38:55Das ist mir bewusst.
38:58Na dann.
39:00Mach's gut, Daniel.
39:03Und danke.
39:04Gerne geschehen.
39:17Mutter, hast du...
39:19Mutter, hast du...
39:32Meinst du, du kannst mir nur eine Minute deiner kostbaren Zeit schenken, auch wenn es dabei nur um mich geht?
39:37Ich höre.
39:39Mutter behauptet, sie hat dir nur deswegen nichts von Julias Entwürfen erzählt, weil sie mich schützen wollte.
39:44Das ist mir bekannt.
39:45Sie lügt.
39:46Ach.
39:48Sie hat mich überredet, dir die Wahrheit zu verschweigen, weil sie bei dir nicht zu Kreuze kriechen wollte.
39:53Das klingt nach Annabelle.
39:55Aber nur mit Behauptungen kann ich nichts anfangen, Patricia.
39:58Und wenn ich es beweisen könnte?
40:00Dann wird Annabelle die Konsequenzen dafür tragen.
40:17Vater, Patricia möchte uns was vorspielen.
40:19Kann mir mal jemand erklären, was das werden soll?
40:21Setz dich einfach.
40:23Was denn? Vorspielen?
40:25Etwas, was beweist, dass ich die Wahrheit sage.
40:28Mutter hat nicht nur von meinem Deal mit Julia gewusst.
40:31Sie hat auch alles versucht, um den Betrug aufrechtzuhalten.
40:34Das ist aber eine schwere Anschuldigung gegen deine Mutter, Patricia.
40:38Glaub mir, Großvater.
40:40Nur noch dieses eine Mal.
40:52Moment.
40:53Moment, es kommt bestimmt weiter hin.
41:03Aber es muss da sein.
41:10Es wird dir nichts bringen, dass du die CD verbrannt hast.
41:13Frederik wird mir auch so glauben.
41:14Was für ein Beweis soll auf dieser CD drauf gewesen sein?
41:17Ich kann dir versichern, dass ich kein Problem damit hätte, wenn ihr beiden zusammen arbeitet.
41:22Du und Daniel.
41:23Julia Schieling wird ab sofort bei uns in der Designabteilung arbeiten.
41:26Haben Sie es also doch geschafft.
41:27Ich werde die Wildrosenserie fertig machen und dann von hier verschwinden.
41:30Soll ich dir was sagen?
41:31Es ist mir völlig egal, was du machst.
Kommentare