- vor 19 Stunden
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KurzfilmeTranskript
00:00Was meinen Sie, befähigt Sie denn, bei uns in der Designabteilung zu arbeiten?
00:07Nichts.
00:09Aber ich verstehe...
00:10Sparen Sie sich Ihre Mühe.
00:11Unser Putzpersonal ist besser qualifiziert als Sie.
00:15Sie sind ja absolut fehl am Platz.
00:17Und wissen Sie, was das Ärgerlichste ist?
00:19Sie stehlen mir meine kostbare Zeit.
00:25Wir sind ja immer noch da.
00:27Also wenn Sie jetzt heulen müssen, dann machen Sie bitte draußen.
00:35Wir sind ja immer noch da.
00:52Wir sind ja immer noch da.
00:53Hey, what you looking for?
00:58No one has the answer.
01:01They just want more.
01:05Hey, who's gonna make it right?
01:18Oh, ich bin so gespannt, ob's klappt.
01:26Das wär so cool, wenn Julia hier arbeiten könnte.
01:28Aber freu dich lieber nicht zu früh, Lili. Du kennst doch die Annabelle Gravenberg.
01:32Hey, Julia! Was hat sie gesagt? Und? Hat's geklappt?
01:36Das sollte wohl nicht sein.
01:46Das muss schlimm gewesen sein.
01:48Die Gravenberg.
01:50Sie wollte nicht mal drüber reden.
01:53Wenn jemand so traurig aussieht wie Julia gerade, dann hat die Gravenberg nicht nur eine Abfuhr erteilt,
01:57dann hat sie ihr Opfer zu Boden geschlagen und noch einmal zugetreten.
02:00Es bildet die sich eigentlich ein, die blöde Kuh.
02:02Nicht so laut, Lili.
02:04Ist mir doch egal. Die kann Menschen nicht so behandeln, nur weil sie denkt, dass sie über denen steht.
02:08Ja, ich weiß, aber was willst du machen?
02:11Mann, Julia ist so ein netter Mensch.
02:16Du liest Zeitung.
02:18Schön.
02:19Dann entspannst du dich ja endlich mal.
02:22Endlich komme ich mal dazu, etwas anderes zu lesen als den Wirtschaftsteil.
02:26Ich habe gar nicht gewusst, dass unser Theater einen neuen Intendanten hat.
02:31Und? Wie geht es dir?
02:34Alle zehn Minuten kommt jemand und fragt, wie es mir geht, als ob ich schon im Sterben liege.
02:39Du solltest deine Herzprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen. Schon gar nicht in deinem Alter.
02:44Nun mach dir keine Sorgen.
02:48Wenn du schon mal da bist, musst du nicht auch noch meine Krankenschwester spielen.
02:51Das hatte ich auch gar nicht vor.
02:53Aber als dein Sohn wird es mir wohl gestattet sein, mir ein bisschen Sorgen machen zu dürfen, oder?
02:57Es ist dir gestattet.
03:01Was hast du heute so gemacht?
03:05Mich umgesehen.
03:08Ich war unten am See, bei Philipps alten Bootshaus.
03:12Da ist seit Jahren nichts mehr passiert. Es hat sich nichts verändert.
03:16Frederik, das hier ist immer noch deine Heimat.
03:21Und ich bin immer noch dein Vater.
03:25Ich weiß.
03:28Ich habe es nicht vergessen.
03:30Und ich habe euch auch vermisst.
03:35Ja, schade.
03:36Das kam mir nie so vor.
03:39Du bist schon so lange weg.
03:41Und in den letzten zwei Jahren hast du dich überhaupt nicht mehr gemeldet.
03:45Ich konnte nicht.
03:47Nach unserem heftigen Streit, das weißt du ganz genau.
03:53Ich bin froh, dass du da bist, Frederik.
03:57So hatte meine Krankheit doch wenigstens etwas Gutes.
04:01Ich kann nichts Gutes darin sehen.
04:03Es hätte schlimm ausgehen können, das weißt du ganz genau.
04:05Lass gut sein.
04:06Ich werde 70, ein rauschendes Fest haben.
04:09Mein Sohn ist da was.
04:11Könnte es Besseres geben.
04:13Schön, dass du dich freust, Vater.
04:15Ich freue mich auch, auch wenn ich nicht lange bleiben kann.
04:20Frederik, wir haben uns so lange nicht gesehen.
04:24Das stimmt.
04:27Aber ich habe mir in Südafrika ein neues Zuhause aufgebaut.
04:31Wo es mir gut geht.
04:33Wo ich hingehöre.
04:43Wie laufen denn die Geschäfte so auf der Lodge?
04:46Interessiert dich das wirklich?
04:49Natürlich.
04:52Schließlich gehört die Lodge doch zu unserem Familienbesitz.
05:01Annabelle Gravenberg.
05:02Was ist das nur für ein Mensch?
05:05Wird man so, wenn man zu viel Geld hat?
05:09Wenn ich mich durch Ihre Augen sehe, dann kann ich nicht mal widersprechen.
05:13Ich habe immer ein unstetes Leben geführt.
05:16War nie länger als ein paar Monate an einem Ort.
05:18Mein Studium abgebrochen.
05:21Aber was weiß diese Frau schon von mir?
05:25Sie kennt mich nicht.
05:28Man trifft im Leben immer wieder schreckliche Menschen.
05:33Aber wenn man ein ganz großes Glück hat,
05:36dann trifft man den einen, für den man bestimmt ist.
05:39So wie Daniel.
05:41Ich habe ihn gesehen und wusste, dass wir zusammengehören.
05:46Vielleicht ist es dumm von mir, aber ich weiß, dass wir uns wiedersehen.
05:50Ganz sicher.
05:53Ich hatte mich so darauf gefreut, mit Julia zusammenzuarbeiten.
05:56Du siehst sie doch jeden Tag bei euch zu Hause.
05:59Dann warte doch erst mal ab.
06:00Sie will sich schon irgendwas für sie finden.
06:02Und wenn nicht, dann kann sie bestimmt nicht lange bleiben und zieht von hier weg.
06:08Frau Gravenberg?
06:10Was gibt's?
06:11Sie hatten doch vorhin ein Gespräch mit Julia Schilling.
06:14Und?
06:15Wissen Sie, ich kenne Julia sehr gut und sie ist ein wundervoller Mensch.
06:19Und nur weil sie hier die Chefin sind,
06:23gibt Ihnen das noch lange nicht das Recht, Menschen so zu behandeln.
06:26Sieh mal eine an.
06:28Da ist doch diese, wie heißt sie gleich nochmal?
06:30Gleich zu Ihnen gerannt, um Ihnen etwas vorzujammern, wie schlecht sie behandelt wurde.
06:34Hm, sieht ja ähnlich.
06:36Sie hat nichts gesagt.
06:37Das hat man ihr angesehen.
06:39Der Herr hat auch noch was für einen Zusammenhalt.
06:42Also wenn es nach mir gegangen wäre,
06:43dann hätte mir diese Person nicht meine wertvolle Zeit gestohlen.
06:48Jeder hat seine Chance verdient.
06:50Sie können froh sein, dass ich heute meinen guten Tag habe,
06:53sonst könnten sich beide einen neuen Ausbildungsplatz suchen.
07:00Wie kann man nur so eiskalt sein?
07:02Trotzdem toll, wie du Julia vor ihr verteidigt hast.
07:04Du aber auch.
07:08Wir sind bis Ende des Jahres ausgebucht.
07:11Kürzlich haben wir ein Casino aufgemacht.
07:12Nächstes Jahr wollen wir weiter ausbauen.
07:14Die Lodge könnte nicht besser laufen.
07:16Das ist ja schön.
07:18Hast du ja ordentlich zu tun.
07:20Schon.
07:21Ich habe aber auch eine Menge Mitarbeiter, sehr gute,
07:23an die ich Arbeit delegieren kann.
07:26Die Geschäfte würden also auch ohne dich laufen?
07:29So will ich das nicht sagen.
07:31Aber ich sehe zu, dass mir Zeit bleibt zum Leben,
07:33um auch die schönen Seiten Südafrikas zu genießen.
07:36Das sieht dir ähnlich.
07:37Warum nicht?
07:39Ich möchte nicht in zehn Jahren an einem Herzinfarkt sterben.
07:43Seit Philipps Tod haben Daniel und ich die Geschäfte der Porzellanmanufaktur geführt.
07:50Und du weißt auch genau warum.
07:52Weil du dich aus dem Staub gemacht hast.
07:55Was wirst du mir damit sagen?
07:56Kein Wunder, dass ich keine Ruhe finde.
07:58Du machst mich dafür verantwortlich,
08:00dass ich dein Ernst warte.
08:02Ach nein.
08:04Hast du dir jeweils Mühe gegeben,
08:05dass ich mich zurücklehnen konnte?
08:07Ich war doch immer zweite Wahl nach Philipp.
08:09Und so wie er wollte ich bestimmt nicht enden.
08:15Hallo Mama.
08:17Hallo Julia.
08:18Und?
08:19Wie ist es gelaufen?
08:21Naja.
08:22Nicht so gut.
08:24Was war denn los?
08:27Die Chefin wollte mich nicht.
08:30Ich habe ja einen zu uns steht, den Eindruck gebracht.
08:34Das tut mir leid.
08:36Schon gut.
08:37Hört sich schon was anderes finden.
08:41Jetzt warte doch erstmal ab.
08:43Wir haben es doch bis jetzt immer geschafft.
08:46Ja Mama.
08:48Ich habe es bis jetzt immer geschafft.
08:53Wir haben es bis jetzt immer geschafft.
08:55Wird auch diesmal so sein.
09:07Wie geht es deinem Opa?
09:09Ach, wieder besser.
09:11Morgens sind siebzigste und den will er natürlich unbedingt feiern.
09:13Das sieht ihm ähnlich.
09:16Nicht nur das.
09:17Er wird die Gelegenheit nutzen,
09:18um seinen Nachfolger zu gestimmen.
09:21Meinen Glückwunsch.
09:23Auf den neuen Firmenchef?
09:25Aber wer kriegt dich dann überhaupt nochmal zu Gesicht?
09:28Wahrscheinlich häufiger als du glaubst.
09:30Oder wie jetzt?
09:31Verstehe ich nicht.
09:32Frederic soll auf den Chefsessel.
09:34Frederic?
09:35Der ist doch in Afrika.
09:36Nee, der ist jetzt hier.
09:38Er weiß noch gar jetzt von seinem Glück.
09:39Oder Unglück.
09:41Ja sag mal,
09:43fehlen das überhaupt?
09:44Ich denke nicht.
09:45Der liebt seine Leute in Südafrika über alles,
09:46aber du kennst den Großvater,
09:48während er sich was in den Kopf gesetzt hat.
09:50Vielleicht ist das Ganze nur ein Missverständnis.
09:53Das stimmt nicht so.
09:55Zwei Espresso, bitte, ja.
09:56Zwei Espresso?
09:57Ja, klar, mach ich.
09:58Sag mal, auch in Frederic weiß
10:00wirklich noch gar nichts davon.
10:02Ich muss ja auch den Ahnungslosen spielen,
10:03nur damit Großvater es ihm selbst sagen kann.
10:06Ihr seid echt eine schräge Familie.
10:08Und ich möchte gar nicht wissen,
10:09was Annabelle dazu sagt.
10:11Ja, du kennst sie ja.
10:13Für sie bedeutet das Krieg.
10:16Sie wetzt schon die Messer.
10:21Werner,
10:22wie kannst du hier so herumlaufen?
10:24Du brauchst Bettruhe.
10:25Das spielt jetzt auch keine Rolle mehr.
10:27Bitte setz dich hin.
10:29Am besten,
10:29du wärst im Krankenhaus geblieben.
10:31Und wenn du so weitermachst,
10:32dann kommst du da auch wieder hin.
10:33Ach,
10:34im Krankenhaus kann man nicht gesund werden.
10:36Aber dort bist du betreut und überwacht.
10:38Hier auch.
10:39Mehr als mir lieb ist.
10:41Bitte schon dich doch etwas.
10:44Warum bist du denn so aufgewühlt?
10:46Ist etwas passiert?
10:49Ich habe mich mit Frederik unterhalten.
10:52Und gestritten nehme ich an.
10:54Wenn er auch immer wieder
10:55von demselben Thema anfängt.
10:57Hat er wieder von Philipp angefangen?
10:59Wir werden nie auf einen Nenner kommen.
11:02Er will so bald wie möglich abreisen.
11:33Ich habe keine Berufserfahrung,
11:43keine abgeschlossene Ausbildung.
11:46Das wusste ich auch schon vorher,
11:47aber man hat mir noch mal
11:48unmissverständlich klargemacht,
11:49dass jemand wie ich
11:51nichts in der Falkenthaler
11:53Porzellanmanufaktur zu suchen hat.
11:55Jemand hat dich unfreundlich behandelt?
11:57Das wäre noch untertrieben.
11:59Komisch,
11:59aber das sieht dem Juniorchef
12:00überhaupt nicht ähnlich.
12:02Ich habe auch nicht mit dem Juniorchef gesprochen,
12:04sondern mit Annabelle Grafenberg.
12:06Ach so,
12:06verstehe.
12:08Dann hattest du von Anfang an keine Chance.
12:10Ich wusste nicht,
12:11dass du mit ihr reden würdest.
12:12Hoffentlich kriegst du jetzt
12:13keine Schwierigkeiten.
12:14Weil du mich empfohlen hast.
12:16Mach dir mich mal keine Sorgen.
12:18Ich arbeite schon so lange
12:18bei den Grafenbergs.
12:20Jetzt lass den Kopf nicht hängen.
12:22Es lag nicht an dir.
12:23Gegen diese Frau
12:24hattest du einfach keine Chance.
12:26Deswegen habe ich
12:27immer noch keinen Job.
12:29Ja,
12:30dann probierst du es eben weiter.
12:32Die Porzellanmanufaktur
12:32ist zwar der größte Arbeitgeber
12:34in Falkenthal,
12:35aber eben auch nicht der einzige.
12:36Ich müsste aber sehr schnell was finden.
12:38Ja,
12:38wegen der Unterkunft hier,
12:39da macht dir mal keine Sorgen.
12:40die Ferienwohnung
12:42würde sowieso
12:42die nächsten zwei Wochen leer stehen.
12:45Es ist schön,
12:45dass jemand da ist,
12:46auf den man sich verlassen kann.
12:48Das ist doch selbstverständlich.
12:50Außerdem freue ich mich,
12:51dass ihr beide da seid.
12:53Tobias,
12:53es tut wirklich gut,
12:54mit dir zu reden.
12:56Es kommt mir vor,
12:57als würde man es schon
12:57viel länger kennen.
12:59Komisch.
13:00Mir geht es auch so.
13:24Ich sag mir noch mal,
13:27zu Hause ist doch am schönsten.
13:29Ich war Frederic.
13:32Ich weiß nicht,
13:33warum ich mir etwas anderes erhofft habe,
13:34als was mich hier erwartet hat.
13:36Die Streitereien mit deinem Vater
13:38gehören doch schon
13:38zur Familientradition.
13:41Ja.
13:43Schön,
13:43dass du darüber auch schon
13:44mit den Bildern bist.
13:45Gibt es eigentlich irgendetwas,
13:46was du nicht weißt?
13:48Ich kümmere mich eben
13:49um deinen Vater.
13:50Irgendjemand muss es ja tun.
13:52Ausgerechnet tun.
13:54Könnte mir wirklich
13:54niemand Besseren vorstellen.
13:56Wenn ich nicht gewesen wäre,
13:57wäre er wahrscheinlich schon
13:58unter der Erde.
14:00Meine Güte,
14:01du hast gemacht,
14:01was jeder machen würde.
14:02Hast zum Hörer gegriffen
14:02und den Krankenwagen angerufen.
14:04Aber bitte,
14:05wenn du es noch mal hören willst.
14:07Danke, Annabelle.
14:08Ich bitte dich, Frederic.
14:10Das habe ich doch gern getan.
14:12Jedenfalls haben er und ich
14:14jetzt das beste Verhältnis.
14:15Das freut mich zu hören,
14:17Annabelle.
14:17Oder soll ich sagen,
14:18Mutter Theresa?
14:19Die Menschen ändern sich eben.
14:21Sicher.
14:22Und im Himmel ist Jama.
14:25Das wäre doch mal was.
14:28Wie läuft es denn
14:29in deinem Himmelreich
14:29auf Erden?
14:31Du meinst meine Lodge?
14:33Könnte nicht besser sein.
14:35Wieso fragst du?
14:36Müsst du bei mir
14:36Urlaub machen?
14:37Das wäre doch
14:38eine Überlegung wert.
14:39Aber nein,
14:40ich kann hier meine Arbeit
14:41nicht vernachlässigen.
14:43Sag mal,
14:43wie machst du das eigentlich?
14:45Können sie so lange
14:46da unten auf dich verzichten?
14:48Was meinst du mit Solana?
14:50Das sind die Tage,
14:51die du hier bist.
14:53Ich werde nach Vaters
14:54Geburtstag abreisen.
14:56Das ist es doch,
14:57was du wissen wolltest, oder?
14:59Nein.
15:00Wie kommst du denn darauf?
15:03Eigentlich schade.
15:05Ich hätte gerne noch
15:06mit dir viel Zeit verbrannt.
15:16Ich würde gerne noch mit dir
15:20Ja, die sind fantastisch.
15:23Du übertreibst.
15:24Nein, tu ich nicht.
15:25Daniel wird Augen machen.
15:26Ich hoffe jedenfalls,
15:27sie gefallen ihm besser
15:28als seiner Mutter.
15:29Er kommt gleich noch mal vorbei.
15:32Ich habe gerade
15:33mit der Villa Gravenberg telefoniert.
15:35Und?
15:38Unserem Senior
15:38geht es schon viel besser.
15:40Und das Allerschönste ist,
15:41er kommt vielleicht nächste Woche
15:42wieder zu uns her.
15:43Gott sei Dank.
15:44Ja.
15:45Ja, und weißt du auch,
15:46ob der Empfang morgen
15:46hier stattfinden soll?
15:47Nö.
15:49Davon haben Sie jetzt nichts gesagt.
15:50Na prima.
15:51Und was ist mit den Vorbereitungen?
15:53Die Tische in der großen Halle
15:54müssten noch aufgebaut werden,
15:55das Buffet.
15:56Also ich gehe jetzt mal davon aus,
15:57dass es hier stattfinden wird.
15:59Ich habe sowieso schon alles bestellt.
16:00Dann gibt es hier morgen
16:01eine große Party.
16:02Ich weiß nur nicht,
16:03ob ich das so toll finden soll.
16:04Ich habe auch ohne große Party
16:06hier alle Hände voll zu tun.
16:07Dann nimm dir doch eine Aushelfer.
16:09Danke, Silke.
16:10Prima Idee.
16:11So von heute auf morgen.
16:14Professor Blumberg mit Frau?
16:16Herr und Frau von der Tennen,
16:18Familie Goldstein,
16:20Herr Bürgermeister,
16:21Wilke und Frau.
16:23Du wolltest mit sprechen, Mutter?
16:25Ja, komm ran und mach die Tür zu.
16:30Bitte setz dich.
16:36Dein Großvater macht mir Sorgen.
16:37Der alte Dickschädel.
16:39Ich glaube, er raucht schon wieder.
16:40Er nimmt seinen Zustand
16:42einfach nicht ernst.
16:43Und was willst du dagegen tun?
16:45So wie ich dich kenne,
16:46willst du doch was dagegen tun.
16:47Deine Ironie ist im Moment
16:48völlig fehl am Platz.
16:50Ich finde, er sollte in diesem Zustand
16:52seinen Geburtstag nicht feiern.
16:55Zumal Frederik Streit mit ihm sucht.
16:57Obwohl er doch Rücksicht nehmen sollte.
16:58Ah, daher weht der Wind.
17:00Welcher Wind?
17:00Ach komm, Mutter, lass die Spielchen.
17:02Du willst den Empfang abblasen,
17:04damit Großvater nicht die Gelegenheit haben wird,
17:06Frederik offiziell als seinen Nachfolger zu verkünden.
17:09Wie scharf es denn nicht.
17:10Ich bin froh,
17:10dass du doch etwas von mir geerbt hast.
17:12Nun ja, jedenfalls möchte ich die Feier klein halten,
17:15damit er sich auch nicht so sehr aufregen kann.
17:16Sicher.
17:17Und die besonders wichtigen Leute
17:19sollen am besten nicht zu dem kleinen Kreis gehören.
17:23Gut.
17:24Und was willst du jetzt von mir?
17:26Tja, wir müssen den Leuten absagen.
17:28Du, nicht wir.
17:30Moment, was soll denn das heißen?
17:32Das ist dein Plan
17:33und den kannst du mal schön alleine ausführen.
17:35Patricia,
17:36es geht hier auch um deine Existenz.
17:38Du weißt, wie wichtig Großvater die Feier ist.
17:41Wenn du was dagegen tun willst,
17:44musst du das alleine machen.
17:45Und ich bin mir ziemlich sicher,
17:47dass du das alleine hinkriegst.
17:59Hallo, Papa.
18:00Hallo, Lilly.
18:02Julia, ich habe super Neuigkeiten für dich.
18:04Na, dann schieß mal los.
18:05Wenn du willst,
18:06kannst du morgen und übermorgen Andreas aushelfen.
18:08Am Catering.
18:09Morgen ist doch dieses große Fest
18:11und da braucht er dringend Hilfe.
18:12Und übermorgen dann zum Aufräumen.
18:15Der Senior Werner Grafenberg wird morgen 70
18:17und macht einen Geburtstagsempfang in der Firma.
18:18Ja, das wird eine Riesenparty
18:20und Andreas hat sowieso schon alle Hände voll zu tun.
18:23Und mit dem Geld, was du dabei verdienst,
18:25könntet ihr erst mal ein paar Tage auskommen.
18:27Lilly, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.
18:30Wieso? Wegen der Grafenberg?
18:32Ach, Andreas hat gesagt, das Catering ist sein Bereich.
18:34Der kann er ganz allein bestimmen.
18:36Frau Grafenberg hat nicht den Eindruck gemacht,
18:37als würde sie mich hier gerne wiedersehen.
18:39Auch nicht beim Catering.
18:40Aber Andreas braucht wirklich Hilfe.
18:42Und ihr braucht doch dringend Geld.
18:44Lilly, ich würde den Job sofort machen.
18:46Aber diese Grafenbergs, die sind einfach nicht meine Welt.
18:50Julia, ich chauffiere die Grafenbergs nun schon seit 25 Jahren.
18:53Du kannst mir wirklich glauben,
18:55Annabelle Grafenberg ist nicht typisch für diese Familie.
18:59Ja, stimmt.
19:00Und außerdem, wenn du mit Andreas am Catering arbeitest,
19:02dann hast du hauptsächlich mit ihm zu tun.
19:04Na komm schon.
19:06Also gut, wir brauchen ja wirklich Geld
19:09und es sind auch nur zwei Tage.
19:10Super.
19:14Danke, noch einen vielen Dank.
19:16Hallo, Frau Mertens.
19:17Oh, hallo, Herr Grafenberg.
19:18Ich hole mir nur kurz einen Kaffee und dann bin ich wieder bei Ihnen.
19:21Selbstverständlich.
19:23Hallo, Andreas.
19:24Einen Kaffee, bitte.
19:25Na klar.
19:27Hatten Sie einen schönen Tag?
19:28Ach, viel zu tun, die ganzen Vorbereitungen
19:30und die Bestellungen für morgen.
19:32Hm, verstehe.
19:35Morgen ist der große Tag.
19:37Sind Sie sich denn sicher, dass der Empfang morgen hier stattfinden wird?
19:40Ich meine, ist Ihr Großvater wieder fit?
19:42Ich sag's mal so,
19:43sein Dickschädel ist gesünder als der Rest von ihm.
19:46Aber es sieht ja schon wieder besser aus.
19:48Gott sei Dank.
19:49Na, das sind ja gute Nachrichten.
19:54Ach, morgen wird's ja bestimmt ziemlich stressig.
19:56Da hab ich vorgehabt, mir eine Ausrüfe zu nehmen für die nächsten zwei Tage.
19:59Ich hoffe, das ist Ihnen recht.
20:00Ja, natürlich, Andreas.
20:01Haben Sie schon jemanden im Auge?
20:03Noch nicht konkret, aber Lilly wird die junge Frau fragen,
20:05die sich heute hier vorgestellt hat.
20:07Die Bekannte von Tobias?
20:09Mhm.
20:10Wie ist denn eigentlich dieses Vorstellungsgespräch gelaufen?
20:12Schlecht.
20:13So wie's aussah.
20:14Nach dem Gespräch mit Ihrer Mutter ging's ihr offensichtlich nicht besonders gut.
20:19Meine Mutter hat ihre Krallen ausgefahren.
20:21Das sollte sie wirklich mal lassen.
20:25Andererseits, sie wird ihre Gründe gehabt haben.
20:27Bis später, Andreas.
20:31So, Frau Mertens.
20:33Also, hier sind die eingehenden Anrufe,
20:36die bitten um Rückrufe und...
20:40andere wichtige Erledigungen.
20:43Gut, danke.
20:45Ach ja, und...
20:46Kolja wollte mit Ihnen sprechen.
20:50Waren Sie beim Friseur?
20:51Das ist sehr hübsch.
20:57Und wenn noch was sein sollte,
20:59ich bin bei Kolja in der Designabteilung.
21:02Äh, danke, Herr Grafenberg.
21:07Schon weg.
21:13Ja.
21:14Es tut mir wirklich sehr leid.
21:16Und vielen Dank für Ihr Verständnis.
21:19Wenn sich mein Schwiegervater wieder besser fühlt,
21:22wird er sich sicherlich mit Ihnen in Verbindung setzen.
21:25Das werde ich ihm ausrichten.
21:27Danke.
21:28Wiederhören.
21:30Annabelle, was tust du da?
21:31Ich sage den Gästen ab.
21:33Ich glaube kaum, dass du dich in der Lage fühlst,
21:35morgen deinen Geburtstag zu feiern.
21:37Glaubst du, dass du dich einfach über meinen Kopf hinwegsetzen kannst?
21:40Bitte, Werner, reg dich nicht auf.
21:43Wenn du solche Entscheidungen triffst,
21:44ohne dich mit mir abzusprechen,
21:46brauchst du dich nicht zu wundern, wenn ich mich aufrege.
21:48Aber ich bin doch nur um deine Gesundheit besorgt.
21:51Einen Empfang mit über 100 Leuten,
21:52das würdest du einfach nicht durchstehen.
21:54Das wäre unverantwortlich in deiner Situation.
21:56Selbst 50 wären zu viel.
21:58Du wirst sofort damit aufhören.
22:00Ja, ich habe aber fast allen schon abgesagt.
22:03Soll ich die etwa wieder alle anrufen?
22:06Du hättest es mit mir absprechen müssen.
22:09Du warst so aufgebracht wegen Frederik,
22:11da wollte ich dich nicht stören.
22:13Ich will, dass die Feier stattfindet.
22:15Von mir aus, hier in der Villa.
22:17Mit der Familie und den wichtigsten Menschen.
22:19Aber sie finden statt.
22:22Selbstverständlich, Werner.
22:23Eine Feier im kleinen Kreis.
22:25Ja. Und bitte, das nächste Mal
22:28wirst du deine Pläne mit mir besprechen.
22:30Vor allem, wenn sie sich um mich drehen.
22:39Hallo, Kolja.
22:40Entschuldige, dass du warten musstest.
22:43Hallo.
22:43Hallo.
22:45Sind das denn die neuen Entwürfe?
22:47Ja, also es sind bisher nur ein paar Skizzen.
22:49Ich habe mein eigenes Ziel noch nicht so richtig gefunden.
22:52Mhm.
22:56Wie immer.
22:58Wie immer was?
22:59Wie immer stellst du dein Licht unter den Scheffel.
23:02Mal ehrlich, die Entwürfe sind großartig.
23:04Wirklich?
23:04Ja.
23:05Du bist außerordentlich talentiert, Kolja.
23:08Übrigens, Zaito fand die letzten Entwürfe auch gut.
23:11Wir haben den Auftrag für seine Hotelkette fast in der Tasche.
23:15Ihre Schwester hat aber auch viel Arbeit reingesteckt.
23:17Das hoffe ich doch.
23:18Schließlich ist sie die Chefin der Designabteilung.
23:20So, und jetzt nach Hause mit dir.
23:21Jetzt schon lange Feierabend.
23:35Mama?
23:37Hm?
23:39Alles in Ordnung?
23:43Hm?
23:46Machst du dir Sorgen?
23:49Wir haben es doch immer irgendwie geschafft.
23:51Das weißt du doch.
23:54Aber noch nie ist so etwas Schlimmes passiert wie in Südafrika.
24:00Ich bin schuld am Tod eines Menschen, Julia.
24:04Ich komme da nicht drüber weg.
24:05Ich schaffe das einfach nicht.
24:07Da war nichts.
24:08Schon gar kein Toter, das weißt du doch.
24:12Wir sind jetzt weit, weit weg von allem und bauen unser neues Leben auf.
24:15Alles andere müssen wir hinter uns lassen und nach vorne schauen.
24:18Anders schaffen wir es nicht.
24:21Ab morgen helfe ich für zwei Tage in der Falkenthaler Porzellanmanufaktur aus.
24:25Beim Geburtstagsempfang des Chefs.
24:28Da, wo du heute dein Vorstellungsgespräch hattest.
24:31Naja, ich helfe nur kurz aus, aber immerhin.
24:33Es ist ein Anfang.
24:41Hallo, Frederik.
24:43Musst du jetzt erst aus der Firma?
24:45Ja.
24:46Da wir morgen nicht arbeiten, wegen Großvaters Geburtstag,
24:50musste heute alles gemacht werden.
24:56Sag mal, willst du dich nicht ein bisschen zu mir setzen?
24:59Zu eilig wirst du es doch nicht haben.
25:01Ich bin wirklich zu müde, Frederik.
25:03Zehn Minuten für deinen Onkel.
25:05Wer weiß, wann wir uns zum nächsten Mal sehen.
25:07Nach dem Geburtstag fahre ich sofort nach Südafrika.
25:09Du fliegst sofort nach Südafrika zurück?
25:11So schnell es geht.
25:19Ihr habt euch schon wieder gestritten.
25:21Was denn sonst?
25:23Ihm ist einfach nicht beizukommen.
25:25Der alte Herr ist stur wie eh und je.
25:27Ich glaube, dann nehmt ihr euch beide nicht viel.
25:32Ich habe es ja versucht.
25:33Ich bin hierher gekommen.
25:34Ich bin auf ihn zugegangen.
25:36Frederik, bitte.
25:37Du darfst Großvater jetzt nicht unnötig stressen.
25:39Du weißt, wie er angeschlagen ist.
25:40Ich weiß, dass er angeschlagen ist.
25:42Aber ich weiß gar nicht, er hat ein...
25:46Sei du doch einfach der Stärkerer und vertrag dich mit deinem Vater.
25:48Und schaff endlich diese alten Geschichten aus der Welt.
25:52Großvaters Sehnsucht geht dahin, dass er sich endlich mit dir vertragen will.
25:55Frieden mit dir schaffen.
25:59Wahrscheinlich hast du recht.
26:04Sag mal, Daniel, ist irgendwas?
26:05Was soll sein?
26:07Seitdem wir hier sind, gehst du auf Abstand zu mir.
26:09In Südafrika warst du ganz anders.
26:13Der Arbeitsstress hat mich wieder.
26:16Ich weiß.
26:18Die Safari-Leiterin hat sich immer noch nicht gemeldet.
26:24Langsam glaube ich ja auch, dass das eine ganz besondere Frau gewesen sein muss.
26:30Ja, das war sie.
26:32Gute Nacht.
27:03Die Safari-Leiterin hat sich immer noch nicht gemeldet.
27:07Es wird besser werden.
27:09Der Job morgen ist nur der Anfang.
27:11Ich fühle mich auch besser.
27:13Ich habe die Gewissheit, dass ich Daniel irgendwann wiedersehe.
27:17Weil ich weiß, dass er irgendwo da draußen ist.
27:22In diesem Moment scheint der gleiche Mond auf uns herab.
27:25Vielleicht sieht er ihn auch gerade an.
27:28Vielleicht denkt er auch an mich und wünscht sich genauso wie ich, dass wir uns wiedersehen.
27:44Guten Morgen!
27:45Frühstücks-Service!
27:46Oh, das ist aber lieb von dir, Lillian.
27:48Komm, setz dich.
27:52Ähm, wir müssen eigentlich gleich los.
27:55Wir haben gar keine Zeit.
27:57Okay.
27:58Also, ich habe mir gedacht, wir fahren zusammen.
27:59Du kannst ja das Fahrrad von Mama nehmen.
28:01So machen wir es.
28:02Ah, super, danke.
28:04Ich bin so gespannt auf den Tag.
28:06Der 70. Geburtstag des Seniorchefs.
28:08Bin auch gespannt.
28:09Ach, komm, du schaffst das.
28:11Außer der Olden Gravenbergs hat eigentlich nur nette Menschen bei uns.
28:14Dafür ist die eine so wenig nett, dass es für 10 reicht.
28:16Und du bist so nett, dass es für 11 reicht.
28:18Also gewinnst du.
28:19Stimmt, klingt logisch.
28:21Oh, hier gibt es aber gute Laune.
28:23Ist da was in eurem Essen?
28:25Das nicht, aber du kannst gerne mit uns essen.
28:27Frank, ich muss gleich los.
28:28Das ist doch der große Tag.
28:30Da gibt es viel zu tun.
28:31Nein, ich wollte dich fragen, ob ich euch mitnehmen kann.
28:34Nee, Papa, wir fahren mit dem Fahrrad.
28:36Danke aber.
28:37Na, dann bis später.
28:38Und Lilli, pass auf, dass er nicht zu spät kommt.
28:40Ja, ja, wir fahren gleich los.
28:42Tschüss.
28:46Na, dann los.
28:50Ja, aber...
28:52Nee, nee, lass mal.
28:53Das mach ich schon.
28:54Geht hier mal zur Arbeit.
28:55Danke, Mama.
28:56Macht ihr auch einen schönen Tag, ja?
28:57Ja, ihr auch.
28:58Und viel Erfolg, ja?
28:59Ja, tschüss.
29:00Tschüss.
29:09Tschüss.
29:11Guten Morgen, Eva.
29:14Herr Grafenberg.
29:16Ich wollte Sie nicht stören.
29:17Ich wollte mir nur ein Glas Wasser und dann bin ich schon wieder weg.
29:20Nee, das kommt gar nicht in Frage.
29:24So leicht kommen Sie mir nicht davon.
29:27Oh, nicht doch.
29:27Nein, nein, nein, nein, nein, nein.
29:35Mein lieber Herr Grafenberg, ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und vor allem viele wunderbare
29:42und gesunde Lebensjahre.
29:45Ich danke Ihnen, Eva.
29:48Seit 40 Jahren sind Sie immer die Erste, die mir zum Geburtstag gratuliert.
29:52Hm.
29:54Was mich übrigens sehr freut.
29:56Aber dieses Mal gibt es kein Gläschen von meinem Selbstgebrannten.
30:00Darauf müssen wir diesmal verzichten.
30:03Was ich sehr bedauere.
30:06Nun sehen Sie mal zu, dass auch Ihre Familie zum Zuge kommt.
30:10Eva, könnte ich nicht noch ein bisschen hier bei Ihnen...
30:14Nein, nein, nein, nein, kommt nicht in Frage.
30:17Er kommt.
30:19Alles Gute zum Geburtstag, Herr Vagabend.
30:26Hallo, Herr Vagabend.
30:29Herzlich willkommen, Herr Vagabend.
30:33Ich wünsche dir die allerbeste Gesundheit.
30:36Und ich danke dir, Annabelle.
30:40Alles Gute, Großvater.
30:42Trotz deiner Entscheidung, du bist und bleibst der beste Großvater, den man sich wünschen kann.
30:47Vielen Dank, Daniel.
30:49Das ist das schönste Geschenk, was du mir machen konntest.
30:53Und, Daniel, du weißt, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
31:00Ich weiß.
31:01Du wirst mir immer sehr, sehr nahe stehen.
31:03Und ich bin sehr, sehr stolz auf dich.
31:06Danke, das freut mich.
31:08Ich hoffe, ich kann auch noch gratulieren, bevor der Geburtstag vorbei ist.
31:11Ja, aber komm, Patricia!
31:13Mein lieber Großvater.
31:15Ich wünsche dir, dass du noch mal so alt wirst, wie du jetzt schon bist.
31:17Nein, nein, nein, nein, bloß nicht. Aber trotzdem.
31:22Danke, Patricia.
31:29Alles Gute.
31:31Frank.
31:32Frederik.
31:35Auch wenn wir uns in den letzten Jahren nicht gerade nahe standen, hoffe ich, dass wir das ändern können und
31:40uns wieder versöhnen.
31:42Das wünsche ich mir auch, Frederik.
31:45Und ich bin sehr, sehr glücklich, dass du da bist.
31:53Für dich nur einen kleinen Stück.
31:57Auf das Geburtstagskind, bitte.
32:01Zum Wohl.
32:02Ja.
32:04Zum Wohl.
32:05Zum Wohl.
32:05Zum Wohl.
32:11So, und jetzt stürzen wir uns auf das Frühstück, das die liebe Eva vorbereitet hat.
32:17Großvater, nicht, dass du denkst, wir hätten nichts für dich.
32:19Aber mit deinem Geschenk musst du noch warten, bis zum Empfang.
32:22Oh.
32:23Spann mich ruhig auf die Folter.
32:25Mit einem alten Mann kann man das ja machen.
32:28Ich gehe noch eine Runde joggen.
32:30Wir sehen uns ja nachher alle auf der Party.
32:32Ja, Daniel.
32:34Geh nur, mach deinen Sport.
32:37Die Gesundheit geht vor.
32:45Frisch gepresst.
32:46Oh, danke.
32:50Hey, Silke.
32:51Hallo.
32:53Also, dann auf in den Kamm.
32:54Okay.
32:56Hallo?
32:57Julia!
32:59Schön, dass Sie kommen konnten.
33:00Danke, dass Sie an mich gedacht haben.
33:02Ich kann dringend Hilfe gebrauchen.
33:04Es gibt allerdings eine kleine Planänderung.
33:06Eva hat gestern nochmal angerufen.
33:08Der Empfang findet jetzt in der Villa statt.
33:09Aus Rücksicht auf den Senior.
33:10In der Villa der Grafenbergs?
33:12Ja.
33:12Ich habe alle Bestellungen abgesagt und die Lieferanten nach Hause geschickt.
33:16Wir beide übernehmen den Empfang in der Villa allein.
33:18Es kommen so ungefähr 30 Gäste.
33:20Das ist überschaubar.
33:21Und was wird dann aus uns?
33:23Du, Kolja und Silke, ihr kommt dann anschließend nach und überreicht das Geschenk der Belegschaft.
33:29Ich glaube nicht, dass das so eine gute Idee ist.
33:31Ich könnte ja hierbleiben und helfen.
33:34Sie machen sich Sorgen wegen Frau Grafenberg?
33:37Also erstens bin ich auf ihre Hilfe angewiesen.
33:39Zweitens, abgesehen von Annabelle, sind die Grafenbergs wirklich eine nette Familie.
33:43Und drittens haben sie hauptsächlich mit der Haushälterin Eva zu tun und ist wirklich eine Perle.
33:47Ja, außerdem hat die Grafenberg hier schon jeden zusammengestaucht.
33:50Das darfst du nicht persönlich nehmen.
33:51Das stimmt.
33:53Also gut.
33:55Mehr kann mir ja nicht passieren, außer dass sie mich nochmal rausschmeißt.
33:58Auf in den Kampf!
34:02Bis dann!
34:03Ciao!
34:32Untertitelung. BR 2018
34:49Untertitelung. BR 2018
35:04Hallo Andreas. Das ist ja eine Ewigkeit her.
35:08Stimmt, das letzte Mal beim Firmenjubiläum.
35:11Ja, das war ein großes Fest.
35:12Eva, das ist Julia Schilling. Sie und ihre Mutter sind zurzeit bei mir zu Gast.
35:17Freut mich, Julia. Ich bin Eva, die Haushälterin der Grafenberg. Freut mich auch, sie kennenzulernen. Hallo.
35:22Eva ist auch die gute Seele des Hauses. Julia wird mir heute und morgen aushelfen.
35:27Das ist gut. Hilfe können wir immer gut gebrauchen.
35:29Tja, gut. Dann kann ich sie dir ja anvertrauen. Dann können wir noch den Rest holen.
35:32Ja, wir werden schon klarkommen. Glaube ich auch.
35:37Arbeiten Sie ansonsten in der Porzellanmanufaktur?
35:40Nein, ich bin erst seit kurzem in der Stadt.
35:41Na dann.
35:43Mal an die Arbeit. Wir müssen das Buffet aufbauen.
35:46Ich zeig Ihnen alles.
36:05Hey, langsam. Das geht nicht. Nicht hier.
36:09Ach, komm mal. Wo sollen wir denn sonst hin, ne?
36:12Euer Kehlenhaus ist belegt. Hier ist Party.
36:14Eben hier ist Party. Es kann jederzeit jemand kommen.
36:18Das ist eigentlich...
36:21Hat mir dein Leben irgendwo seine Ruhe?
36:23Ich wollte dich nicht stören.
36:25Frederik, was gibt's?
36:31Ist was?
36:32Ich, ähm, ähm, wollte dich fragen, ob du mir bei der, bei der Wahl meiner Krawatte hilflich sein kannst.
36:43Aber, ich komm spät wieder.
36:44Quatsch, wieso denn? Klar helfe ich dir.
36:46Ich glaube, du kannst den Rat einer Frau sehr gut gebrauchen.
36:58So, da bin ich wieder.
37:00Schön, dass du auch schon kommst.
37:01Ich denke, ich hab noch nichts verpasst, oder?
37:02Die Gäste können jeden Augenblick hier sein.
37:04Ich weiß, Mutter. Ich mach mich kurz frisch und dann werfe ich mich in Schale.
37:15Was machen Sie denn hier?
37:18Frau Gravenberg, ich helfe Andreas beim Catering aus.
37:22Worauf warten Sie?
37:25Da haben Sie ja eine Wahnsinnskarriere hingelegt.
37:28Wo haben Sie noch mal zuletzt gearbeitet?
37:31Ah ja, Rosis Bar, wenn ich mich recht erinnere.
37:34Wie gesagt, ich helfe morgen und heute aus.
37:40Die hat dein Bote gerade gebracht.
37:45Dann können Sie sich ja gleich mal nützlich machen.
37:47Bringen Sie die in das Zimmer meines Schwiegervaters.
37:50Oben.
37:50Gerne.
37:51Links.
38:11Hallo?
38:16Herr Gravenberg?
38:23!
39:11Wo bleibst du denn?
39:14Was haben Sie hier zu suchen?
39:17Ich warte.
39:19Ich, die Blumen, ich wollte die Blumen wegbringen.
39:22Also hier liegen die Blumen und da stehen Sie.
39:24Und sieht es hier etwa aus wie das Zimmer meines 70-jährigen Schwiegerväters?
39:29Nein, entschuldigen Sie, ich habe mich im Zimmer geirrt.
39:32Es ist das letzte Zimmer auf dem Gang.
39:44Mutter, mit wem sprichst du da?
39:46Daniel, beeil dich bitte. Die ersten Gäste sind schon da.
39:48Wir wollen anfangen.
39:49Ich komme gleich.
40:01Oh, ich bin froh, dass du wenigstens da bist.
40:03Das ganze verwelkte Genüse hier nicht, aber ich habe keine Lust.
40:08Es freut mich, dass Sie Zeit gefunden haben.
40:29Daniel!
40:45Mutter, gieß bitte nicht noch Öl ins Feuer.
40:47Ein Unternehmen, in dem der Nachfolger nicht einmal darüber Bescheid weiß, dass er ernannt ist.
40:53In diesem Fall muss ich sagen, bin ich meiner Schwägerin sogar mal dankbar.
40:55Und da du es vor allen Leuten getan hast, fühlt er sich besonders gedemütigt.
40:59So, wie es einen Unterschied macht, wie er es erfährt.
41:01Und lauf nicht weg, wie ein Teenager.
41:03Willst du nicht lieber den Abend mit meiner Mutter verbringen?
41:05Ich habe deinen Bruder nicht zu Tode gehetzt.
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