- vor 6 Stunden
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:01Musik
00:39Mein Name ist Julia Schilling. Ich bin 25 Jahre alt.
00:44Und die letzten sechs Monate meines Lebens habe ich hier verbracht, in Südafrika.
00:52Du bist ja auch schon wieder da.
01:06Es ist mein Zuhause geworden.
01:08Endlich habe ich einen Ort gefunden, an dem ich glücklich bin.
01:11Ein Paradies für die Tiere und für die Menschen, die hier leben.
01:15Damit das auch in Zukunft so bleibt, arbeite ich auf einer Tierschutzstation, mitten in der Savanne.
01:21Wir sorgen dafür, dass das Paradies überlebt.
01:23Okay. Was ist denn passiert? Worüber reckt sich die Frau so auf?
01:26Zwei Elefanten haben in den Gemüsegarten geblendet.
01:28Er hat Zaun niedergetrampelt und den gesamten Kohle abgefressen.
01:31Oh Gott, die Arme. Und als Entschädigung gibst du ihr das da?
01:34Julia, das hilft dir aber auch nicht weiter.
01:36Doch, das tut es.
01:39Sie spießt die Peperoni jetzt auf den neuen Zaun, den sie von uns bekommt.
01:43Und wenn die Elefanten das nächste Mal dran knabbern, dann geht ihnen der Appetit auf mir.
01:47Das ist jetzt aber höchste Zeit.
01:48Du siehst, du siehst.
01:50Vielleicht treffen wir ja die beiden Übeltäter.
01:53Ach, Mama, in den Schuhen bestimmt nicht.
01:57Aber das sind meine Besten.
01:58Du brauchst nicht deine Besten, sondern die Festen.
02:01Soll ich etwa in solchen Tretern herumlaufen, wo wir so feine Leute treffen?
02:05Na, wir gehen ja mit denen nicht in die Oper, sondern auf Safari.
02:11Soll ich alleine fahren?
02:13Nein.
02:19Meine Mutter.
02:21Manchmal frage ich mich, wer hier das Kind ist.
02:27Julia?
02:29Schau mal, was ich hier habe.
02:33Du denkst wohl, deine Mutter ist weltfremd, hm?
02:38Niemals.
02:47Meine Mutter hat es nie lange an einem Ort ausgehalten.
02:50Ich weiß nicht mehr, wie oft wir schon umgezogen sind.
02:53Kaum hatten wir angefangen, uns einzuleben, schon mussten wir wieder alle Zelte abbrechen und von vorne anfangen.
02:58Auf diese Weise hat meine Mutter erfolgreich verhindert, dass wir irgendwo Wurzeln schlagen.
03:03Aber hier wird's anders.
03:05Hier werden wir bleiben.
03:07Vielleicht verhindern?
03:11Die Antilopen, hast du gesehen?
03:13Drei Wok.
03:19Ich bin so stolz auf dich.
03:21Wie du deine Arbeit machst, wie du mit den Leuten redest und das alles hast du in ein paar Monaten
03:25mehr.
03:26Ich bin's gewöhnt, schnell zu lernen und mich einzugewöhnen, Mama.
03:31Okay.
03:37Herr Rhein.
03:38Daniel, beeil dich, dieser Fahne ist stark wieder.
03:40Ja, sofort.
03:42Frederik, nochmal wegen Großvaters Geburtstag.
03:44Och nee.
03:46Seit mein Vater tot ist, bist du sein einziger Sohn.
03:49Deshalb werde ich ihm seine Feier nicht kaputt machen.
03:51Du weißt, wie es ist.
03:52Nach spätestens drei Minuten haben wir den schlimmsten Krach.
03:55Er schickt dir eine Einladung.
03:56Er reicht dir seine Hand.
03:58Und dann wird es sein, wie immer.
03:59Er meint es gut, ich meine es gut.
04:02Aber wir verstehen uns mit keiner Silbe.
04:04Also lassen wir uns lieber gleich ganz in Ruhe.
04:06Und nachher werden alle froh sein, wenn ich nicht da war.
04:08Am meisten deine Mutter.
04:09Wir sind wie Feuer und Wasser.
04:12Was ist sie?
04:13Wenn man vom Teufel spricht,
04:14The number you've called is not available.
04:17Komm, wir müssen.
04:19Sag mal, hat sie immer noch diesen Vogel?
04:21Hey, du sprichst von meiner Mutter.
04:24Es ist ein Falke.
04:25Sag ich doch.
04:26Sie hat einen Vogel.
04:42Was hat denn Daniel erzählt?
04:45Er ist nicht zu erreichen.
04:46Das Fleisch ist frisch, ja?
04:47Ja, ich habe es heute Morgen vom Fleischer geholt.
04:50Wie immer, Frau Grafenberg.
04:51Ja, mein Lieber, du kriegst nur das Beste.
04:53Na komm.
04:55Ich hoffe sehr, dass Daniel Frederik überzeugen kann, zu kommen.
04:59Wenn das einer schafft, dann Daniel.
05:02Es wäre so wichtig für Herrn Grafenberg.
05:05Nicht allen ist das so wichtig hier, Eva.
05:10Ist das Frühstück fertig?
05:16Ja, mein Lieber.
05:30Halt, Mama.
05:32Wir warten hier auf die Safari-Teilnehmer.
05:34Die kommen gleich mit ihrem großen Jeep
05:35und wir steigen dann hier zu.
05:37Ich will doch nur sehen,
05:38ob überhaupt noch ein Platz für mich frei ist.
05:40Das kannst du doch genauso, wenn sie hier sind.
05:44Ja, schon.
05:46Aber wenn sie hier sind
05:47und dann ist kein Platz mehr für mich frei,
05:49dann fühle ich mich wie so ein Trittbrettfahrer,
05:51der abgewiesen wird.
05:52So ein Unsinn.
05:54Du bist mein Gast.
05:55Und ich leite die Safari.
05:57Aber du bist eben kein Gast der Lodge.
05:59Also bleib bitte von da weg.
06:01Mama, uns trennen Welten von diesen Leuten.
06:03Lass die an einem Tag ausgeben.
06:04Davon müssen unsere Wildhüte einen Monat leben.
06:07Ich war da auch noch nie drin.
06:08Ich gehe da ganz bewusst nicht rein.
06:21Moment noch, Jörg.
06:23Ich würde die Safari auch gerne mal mitmachen.
06:25Ich habe schon viel gehört von dem Guide.
06:27Aber ich bin ja leider nicht im Urlaub
06:29wie mein Neffe Daniel.
06:30Tatsächlich?
06:31Also zwischen deiner Arbeit als Lodge-Besitzer
06:34auf deiner großen Safari sehe ich ehrlich gesagt
06:35keinen großen Unterschied, Onkel Frederik.
06:37Ich muss für die Drinks nichts bezahlen, Neffe.
06:41Bis dann.
06:43Guten Morgen.
06:43Guten Morgen.
06:44Geil Spaß.
06:45Daniel Grafenberg.
06:49Guten Morgen allerseits.
06:51Ich habe mich kurzfristig doch entschlossen,
06:53mir zu fahren.
06:54Oh, Verzeihung.
07:14Na, endlich.
07:23Mama, ich sehe nur noch einen Platz für mich.
07:25Es tut mir leid.
07:27Wir probieren es beim nächsten Mal wieder, okay?
07:29Sei nicht traurig.
07:35Guten Morgen, Frischling.
07:37Guten Morgen, Jörg.
07:39Hast du zufrieden,
07:39ich habe heute früh schon in dein Haus geguckt?
07:41Nein, tue ich nie.
07:42Solltest du aber.
07:43Dann wüsstest du nämlich,
07:44dass wir morgen Abend miteinander ausgehen?
07:46In meinem Horoskop stand es jedenfalls drin.
07:48Dass wir miteinander ausgehen?
07:50Dass ich mit der schönsten Frau ausgehe,
07:51die ich kenne.
07:52Das bist handwürdig du.
07:54Jörg, das ist wirklich ein süßes Kompliment,
07:56aber ich möchte nicht mit dir ausgehen.
07:59Und ich will mir auch keine neuen Ausreden ausdenken.
08:03Lass uns einfach nur gute Kollegen sein
08:05und nichts vermischen, okay?
08:08Ich mach's schon.
08:15Mach dir trotzdem einen schönen Tag, ja?
08:16Mmh, klar.
08:17Du auch, ja?
08:18Sei!
08:18Sei da wohl, sei!
08:20Können Sie denn bitte,
08:21ohne dass Sie jetzt Bank verstarren?
08:22Na klar.
08:24Das ist derjenige, der hier sitzt,
08:25aber ziemlich kurze Beine haben.
08:27Das hoffe ich aber nicht,
08:27dass ich die habe.
08:35Danke, dass Sie meinen Rucksack...
08:37Wir können den auch nach hinten,
08:38da wo die Wasserflasche...
08:39Nein, nein, das...
08:40das geht schon, danke.
08:42Ich hab ja schon viel von dem wundersamen Inhalt
08:44von Damenhandtaschen gehört,
08:45aber das ist wohl die Safari-Ausgabe.
08:48Naja, ich muss ja alles mitnehmen,
08:50was man so brauchen könnte.
08:52Essen und Trinken kriegen wir ja von der Lodge alles.
08:56Ja, und ich sorg dann für Karten,
08:58Kompass, Fernglas,
09:01Saugglocke für Schlangenbisse und so.
09:04Schlangenbisse?
09:06Das überlasse ich lieber dem Safari-Leiter.
09:11Zu Recht!
09:14Ja, wir können.
09:17Meine Damen und Herren, guten Morgen.
09:19Guten Morgen.
09:20Mein Name ist Julia Schilling,
09:21ich bin heute Ihr Guide.
09:23Wir werden einen wunderschönen Tag haben,
09:24wir fahren auch gleich los,
09:25um die Fall auszulassen.
09:32Willst du mir noch einmal verzeihen?
09:35Ich denke schon.
09:36Danke.
09:56Guten Morgen, Annabelle.
09:58Kommst du nicht mit in die Firma?
10:00Guten Morgen, Werner.
10:01Ich komme später nach.
10:03Ich muss noch in die Stadt.
10:04Und Daniel, hat er sich gemeldet?
10:07Er ist auf irgendeiner Safari heute,
10:09ich konnte ihn noch nicht erreichen.
10:11Aber schau dir das mal an.
10:13Alle haben zu deinem Geburtstag zugesagt.
10:16Wir werden 156 Personen sein.
10:19Er muss sich ja nur 156 Hände schütteln.
10:22Und wenn Daniel jetzt noch zurückkommt,
10:24dann ist die Familie wieder vollzählig.
10:27Hast du da nicht jemanden vergessen?
10:29Vergessen? Nein. Wieso denn?
10:32Frederik natürlich. Wen denn sonst?
10:34Frederik?
10:35Ja.
10:36Glaubst du denn immer noch, dass er kommt?
10:38Du wirst unendlich enttäuscht sein.
10:41Hauptsache, du bist nicht zu enttäuscht,
10:43wenn er plötzlich doch in der Tür steht.
10:51So viel Leichtsinn müsste eigentlich bestraft werden.
10:55Ach, Eva, wenn ich Sie nicht hätte.
10:57Ich kann es Ihnen doch nicht jeden Tag hinterher tragen.
10:59Aber ich bitte Sie darum.
11:01Es führt ein Eigenleben.
11:02Wo war es denn heute?
11:04In Ihrem Schlafzimmer.
11:05Sehen Sie?
11:06Und gestern war es im Badezimmer.
11:08Herr Grafenberg, das ist nun wirklich nicht mehr lustig.
11:11Eva, ich schwöre es hoch und heilig,
11:13ich werde darauf aufpassen.
11:14Sie sollen auf sich aufpassen.
11:17Es führt jetzt sein Eigenleben in Ihrer rechten Jackentasche.
11:20Können Sie sich das merken?
11:22Ja, ich bin weg.
11:40Guten Morgen, Tobias.
11:42Guten Morgen, Grafenberg.
11:43Wir fahren sofort.
11:44Meine Schwiegertochter kommt später.
11:56Guten Morgen zusammen.
11:57Morgen.
11:58Guten Morgen, Patricia.
12:01Kommst du jetzt erst nach Hause?
12:03Ich komme jetzt schon nach Hause.
12:07Ich tue schnell und komme dann in die Firma.
12:09Morgen, Tobias.
12:10Morgen, Patricia.
12:12Meine Enkelin ist etwas leichtlebig.
12:15Finden Sie nicht auch?
12:17Ich glaube, junge Leute, wir müssen so sein.
12:21Daniel ist Gott sei Dank nicht so.
12:23Meistens jedenfalls.
12:32Unsere Organisation heißt Safe Wild Animals, kurz SWA.
12:36Und es ist ein wichtiges Prinzip, dass wir die Tiere nicht anfüttern oder auf andere Weise an den Menschen gewöhnen.
12:41Deswegen ist es bei unseren Safaris wie im wirklichen Leben.
12:44Man weiß nie vorher, wem man an diesem Tag begegnen wird.
12:49Wenn wir Glück haben, dann sehen wir heute einen oder mehrere der berühmten Big Five.
12:53Löwe, Elefantre, Nutzeros, Büffel und Delfat.
13:23Das hier gestern Elefanten durchgezogen sind, interessiert mich, Julia.
13:26Wir wollen heute was sehen.
13:27Ich weiß, ich will ja auch niemanden enttäuschen.
13:30Lass mich einfach nochmal nachdenken.
13:32Einen hast du heute schon enttäuscht.
13:35Ach, Jörg, jetzt mach es mir doch nicht noch schwerer.
13:39Machst du schwer?
13:41Ich habe dich eingeladen, wenn wir dir ausgehen.
13:43Leider nichts.
13:48Niemand wird Ihnen einen Vorwurf daraus machen, wenn sich Elefanten und Giraffen heute mal nicht zeigen.
13:53Es reicht schon, wenn die Safaris nicht weiterempfohlen werden.
13:56Wir brauchen das Geld für unser Projekt.
14:01Ich werde Sie weiterempfehlen.
14:05Ich hätte ja keine Ahnung, was man alles entdecken kann, wenn man diese Welt mit Ihren Augen sieht.
14:10So viele Unterschiede in den Formen, den Farben, dem Licht.
14:16Danke.
14:18Ich habe zu danken.
14:20Wie lange braucht man denn, um dieses Land so gut zu kennen wie Sie?
14:24Sie meinen, wie lange ich hier lebe?
14:26So ein gutes halbes Jahr.
14:27Ich bin neugierig, Entschuldigung.
14:30Aber schon seit Sie eingestiegen sind und erst recht, als Sie sich als unser Guide vorgestellt haben.
14:35Ich hatte eher so eine Art wertigen Hemingway-Verschnitt erwartet, wissen Sie?
14:39Habe ich gemerkt.
14:40Und sind Sie sehr enttäuscht?
14:42Kann ich nicht sagen.
14:45Vielleicht nur ein bisschen darüber, was Sie für einen ersten Eindruck von mir bekommen haben.
14:48Der war schon gar nicht schlecht, glauben Sie mir.
14:52Ich sehe es mal so. Es kann nur besser werden.
14:54Noch besser?
14:56Mhm.
14:57Dann warten wir erst mal ab.
15:02Ach, Eva, setzen Sie sich doch bitte einen Augenblick zu mir.
15:07Ja, natürlich.
15:12Ich mache mir Sorgen um meinen Schwiegervater.
15:15Er überfordert sich ständig und gönnt sich keine Ruhe.
15:18Ja, das ist so sein Stil.
15:22Er sagt ja, dass die Arbeit ihn jung hält.
15:25Ist Ihnen denn nichts aufgefallen?
15:28Nein.
15:30Sie haben ihm doch gerade eine Pillendose gereicht.
15:34Ja.
15:36Was nimmt er denn da ein?
15:38Ich denke, Vitamine.
15:40Also solche Vitamine für ältere Menschen.
15:44Mein Mann war ja auch so ein Arbeitstier, genau wie sein Vater.
15:49Unerreichbar für gute Ratschläge.
15:51Man konnte ihn zum Arzt schicken, aber er ging nicht hin.
15:55Und man konnte ihn ins Bett stecken, aber er schlief nicht, niemals.
15:59Ich glaube, er hat nie geschlafen.
16:02Bis es dann zu spät war.
16:05Er könnte noch leben.
16:09Ihr Schwiegervater will nicht, dass ich mit irgendjemandem darüber rede.
16:15Eva, ich verstehe Sie ja so gut.
16:18Ich fürchte nur, dass meinem Schwiegervater etwas zustoßen könnte.
16:21Und wenn wir sie dann nicht zufällig in der Nähe haben,
16:25dann weiß niemand, wie wir ihm helfen können.
16:30Wollen Sie das verantworten?
16:38Er nimmt ein Mittel
16:41wegen seiner Herzschwäche
16:43und noch ein anderes
16:45wegen seines zu hohen Blutdrucks.
16:51Dann ist es ja wirklich schlimm.
16:55Seit einem halben Jahr
16:56muss er sie nehmen.
16:57Aber er vergisst sie ja ständig
16:59und die Krankheit spielt er wie immer herunter.
17:03Ich kann Ihnen gar nicht sagen,
17:05wie dankbar ich Ihnen bin.
17:22Aber
17:23ob wir heute noch die Big Five zu sehen bekommen,
17:26das bezweifle ich.
17:27Die besten Dinge passieren doch immer erst dann,
17:29wenn man gar nicht mehr damit rechnet.
17:30Haben Sie selbst gesagt.
17:32Stimmt.
17:34Dann werde ich mich jetzt einfach
17:36entspannen.
17:40Diese einzigartige, würzige Luft,
17:41riechen Sie das?
17:44Ja.
17:50Komm, Sie entschuldigen mich zu.
17:56Kommen Sie her.
17:57Kommen Sie, die Fahrt.
17:58Oh Gott.
18:00Eine Kappkobra.
18:01Die ist hochgiftig.
18:02Sind Sie gewissen dran?
18:03Ich habe...
18:03Kjerk, wir brauchen mal einen Rucksack,
18:05bitte das erste Hilfepack.
18:06Was ist los?
18:07Meine Kappkobra.
18:12Es ist nichts passiert.
18:14Es ging viel zu schnell.
18:15Sind Sie gebissen worden?
18:16Nein, nein.
18:18Das ist völlig unerklärliches Verhalten.
18:20Wir müssen Sie irgendwie erschreckt haben.
18:22Völlig untypisch.
18:23Kommen Sie mir Ihre Hände.
18:35Wie mutig von Ihnen.
18:38Mit Mut hat das wenig zu tun.
18:39Ich weiß nicht, ob ich es gemacht hätte,
18:40wenn ich Zeit gehabt hätte,
18:41darüber nachzudenken.
18:46Doch ich glaube,
18:46ich hätte es gemacht.
19:01Guten Morgen.
19:02Guten Morgen.
19:03Guten Morgen.
19:04Guten Morgen, Herr Attenberg.
19:05Guten Morgen, Frau Mertens.
19:06Ist das meine?
19:07Ja.
19:09Und die Termine?
19:10Da haben wir um 11.15 Uhr
19:13Telefonat mit Japan,
19:14um 14 Uhr das Gespräch mit Herrn Kleinschmidt
19:17und um 15.30 Uhr die Verteilungsleitersitzung.
19:21Danke, Silke.
19:22Sehr gerne.
19:23Sie sehen heute besonders hübsch aus.
19:26Na, bei euch?
19:28Alles cool?
19:29Alles cool.
19:30Danke, Herr Krill.
19:32Ich nehme es selbst.
19:33Wirklich?
19:34Unbedingt.
19:36Meine Enkelin soll gleich, wenn sie kommt,
19:38Koljas Modelle vorbeibringen.
19:40Das ist richtig aus.
19:41Oh, Mann.
19:43Die Energie von unserem Chef,
19:44die will ich mal haben.
19:45Tja, Lilly, der muss so früh aufstehen.
19:47Mann, der wird 70.
19:48Kann sich das einer vorstellen?
19:49Das nenne ich souverän.
19:51Hast du das mitgekriegt?
19:52Patricia soll ihm meine Modelle bringen.
19:54Hast du etwa Muffensausen?
19:56Ich weiß nicht.
19:57Deine Modelle sind gut, Kolja.
19:59Ja, das sagst du.
20:00Außerdem hat Herr Gravenberg hier
20:02noch nie jemandem den Kopf abgerissen.
20:04Das stimmt.
20:05Wenn ich nur dran denke,
20:05nicht wie viele ich am Anfang gemacht habe.
20:07Und er war immer nett und geduldig.
20:10Und das will was heißen.
20:12Seke, warst du beim Friseur?
20:14Ja.
20:16Na, in zwei Tagen kommt doch der Juniorchef zurück.
20:18Daniel wird begeistert sein.
20:20Mach mir lieber mal einen Kaffee.
20:27Das ist ja wirklich unglaublich.
20:28Und das Herz eines Elefanten
20:29wiegt tatsächlich 25 Kilo?
20:31Ja.
20:32Wenn ich das weiß,
20:33sag ich auch nie mehr,
20:34mir ist das Herz so schwer.
20:35Was soll der Elefant da erst sagen?
20:37Ich glaube,
20:38sie kann einem gar nicht
20:38das Herz schwer werden.
20:39Ich glaube,
21:12Was beobachten Sie denn?
21:14Hier sehen Sie es selbst.
21:18Erdmännchen!
21:18Mhm. Die waren die schon als Kind am besten, wenn ich in den Zoo gegangen bin.
21:22Ich mag die auch total gerne.
21:24Vor allem die Wächter, die die ihren Job so ernst nehmen.
21:27Ist ja auch ein verantwortungsvoller Job, die Familie beschützen.
21:38Kennen Sie die Geschichte?
21:40Kennst du? Wollen wir uns nicht duzen?
21:43Nach allem, was wir bisher erlebt haben?
21:45Hm.
21:46Also, kennst du die Geschichte?
21:48Einmal hat ein Zoo seine Weibchen an einen anderen Zoo weitergegeben.
21:52Das kann man mit den meisten Tieren so machen, um den Gen-Pult zu vergrößern.
21:56Aber die verwaisten Erdmännchen, also die männlichen Erdmännchen...
22:00Also, jedenfalls haben die so einen Rabatz gemacht, bis sie ihre Weibchen wieder hatten.
22:05Julian, da sind noch mehr Safari-Gäste, die auch gerne was über das Tierleben hier erfahren würden.
22:12Er hat recht.
22:14Ich bin nicht nur zum Vergnügen hier, auch wenn es mir heute so vorkommt.
22:22Geht mir genauso.
22:26Geht mir genauso.
22:51Da bin ich.
22:54Ja, Patricia.
22:56Und hier sind die Gießlinge von Koljas Vasenensemble.
22:58Gibt es eigentlich Neuigkeiten von Daniel?
23:00Nein.
23:02Er ist heute auf einer Safari.
23:04Er soll ja auch mal einen Urlaubstag haben ohne Telefon.
23:07Oh ja.
23:08Und ich hoffe, er profitiert ein bisschen von Fredericks furchtbar schlechtem Einfluss.
23:13Na, na, na, na.
23:19Bisschen mutwillig, oder?
23:21Keineswegs.
23:22Man kann sich daraus ein Ensemble von drei, fünf, sieben Vasen zusammenstellen.
23:28Wie ein Strauß.
23:29Ah, nee.
23:30Das gefällt mir.
23:31Sag Kolja das.
23:32Das hat Lebenslust.
23:34Gut.
23:35Ja, bevor das in den Glattbrand geht, soll er doch noch mal ein Modell ohne Relief machen.
23:41Nur zum Vergleich.
23:43Ich sag's ihm.
23:44Und am Nachmittag kriegst du die Entwürfe dazu.
23:47Ich danke dir.
23:49Kolja, jetzt mach dir mal nicht so viele Gedanken.
23:52Wenn Herrn Gravenberg deine Modelle nicht gefallen, dann kannst du sie bestimmt noch mal machen.
23:57Kolja, kommen Sie bitte, wir besprechen Ihre Modelle.
24:02Machen Sie bitte dasselbe noch einmal, nur ohne Relief.
24:05Okay, mach ich.
24:08Frau Gravenberg?
24:09Ja, Lilly?
24:10Hat sich Ihr Großvater denn auch zu der Form geäußert?
24:13Hat er.
24:15Er ist vor Begeisterung vom Stuhl gefallen.
24:25Darf ich dich auf ein Glas Champagner einladen?
24:28Vielen Dank, aber nicht bei der Hitze, da trinke ich lieber Tee.
24:31Ach so, bestimmt blöd von mir.
24:34Nein, überhaupt nicht.
24:35Ich liebe Champagner, aber abends und wenn ich nicht arbeite.
24:38Darf ich dich dann auf ein Glas heute Abend in der Lodge einladen?
24:42Da bin ich noch im Dienst.
24:43Wir machen ein Barbecue zum Abschluss der Safari.
24:46Also verbringen wir den Abend sowieso zusammen, aber da gibt's Bier.
24:52Ich werde so selten zu Champagner eingeladen.
24:55Ja, auf dem Morgenabend kann ich die Einladung leider nicht verschieben.
24:57Da sitze ich schon im Flieger nach Hause.
25:01Oh, das ist aber schade.
25:10Und was arbeitest du so?
25:13Ich, äh...
25:15Ich mach sowas.
25:18Du töpfst was?
25:20Nicht direkt, aber so ungefähr.
25:30Ich hätte gern noch mal so eine wilde Nacht.
25:33Ja.
25:34Lässt sich das einrichten?
25:39Mach's kurz, es ist wichtig.
25:42Ich rufe Sie später noch einmal zurück.
25:43Danke.
25:46Was gibt's denn?
25:50Wusstest du, dass Werner Herzkrank ist?
25:53Wie bitte?
25:55Wer sagt das?
25:56Ich musste Eva ausgeitschen wie eine Zitrone.
25:59Offensichtlich nimmt er Medikamente seit einem halben Jahr, die für ihn lebensnotwendig sind.
26:04Wieso sagt er das keinem?
26:06Das ist ja wohl offensichtlich.
26:08Jedenfalls ist mir jetzt klar, warum er unbedingt Frederik hier haben will.
26:12Er will seinen Sohn sehen, ehe es zu spät ist.
26:14Ach Gott, Patricia, was bist du naiv.
26:18Ich fürchte, Werner will Frederik zu seinem Nachfolger machen.
26:22Unsinn.
26:23Vor fünf Jahren, als Vater gestorben ist, hat Frederik schon mal die Firmenleitung ausgeschlagen.
26:28Der hat sich fest in Afrika etabliert.
26:30Der Typ ist doch nicht irre und kommt nach Falkenthal zurück.
26:33Liebe Patricia, wenn jetzt Frederik und nicht Daniel dein Chef wird,
26:37dann ist hier Schluss mit deinem leichten Leben.
26:39Dann haben wir alle ein Problem.
26:42Wenn wir hier Frederiks Sitzen haben,
26:45dann steht die ganze verdammte Porzellanfabrik auf tönernden Füßen, um es vorsichtig zu sagen.
26:49Was kann er denn anrichten?
26:52Ihm wird schon was einfallen.
26:55Verkaufen, Pleite machen, fusionieren.
26:57Ich glaube nicht, dass Frederik kommt.
27:00Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen, Mama.
27:02Weißt du, Patricia, das ist der Unterschied zwischen uns beiden.
27:06Erstens, ich kann mir Dinge vorstellen, die dir nicht mal im Traum einfallen würden.
27:10Und zweitens, ich tue Dinge, die dir nicht im Traum einfallen.
27:14Mein Schatz.
27:28Mein Schatz.
27:30Wer sich noch etwas Appetit machen möchte oder eine kleine Abkühlung sucht, der kann gerne in der Zwischenzeit im See
27:36baden.
27:37Wir haben leider keine Duschen, das Wasser ist etwas trüb und vor Wasserschlangen brauchen Sie keine Angst zu haben.
27:43Wir haben viel, viel mehr Angst vor Ihnen, glauben Sie mir.
27:47Das Champagner-Buffet ist jetzt schon eröffnet.
27:49Jörg?
27:50Bitte.
27:53Tja, es sieht so aus, als hätten wir den See für uns alleine, was?
27:57Wasserstangen gibt es hier sowieso nicht.
27:59Sehr gut gemacht.
28:00Diesen Teil der Führung werde ich immer für mich behalten.
28:02Ich meine, dass du flunkerst.
28:03Notlügen sind doch erlaubt.
28:05Sind wir denn in Not?
28:07Zeitnot?
28:23Na, schöne Frau.
28:26Kann ich Ihnen denn irgendwie behilflich sein?
28:56Wo bleibst du?
28:58Ja!
29:07Holen Sie mir meinen Sohn ans Telefon.
29:08Probieren Sie es, bis Sie ihn dranhaben.
29:11Ja, gern.
29:12Frau Gravenberg.
29:20Hallo, das ist Falkenthal Porcelain.
29:22Kann ich bitte mit Daniel Gravenberg sprechen?
29:25Oh, er ist weg.
29:27Okay.
29:27Hey, so would you please tell him to call his mother immediately?
29:32Thank you.
29:33Bye.
29:43Guten Tag, Herr Gravenberg.
29:44Hier ist Silke Mertens vom Empfang.
29:47Ihre Mutter bittet Sie um einen umgehenden Rückruf.
29:51Ja, danke Ihnen und schöne Grüße nach Afrika mit einem ganz tollen Urlaubstag.
30:01Mann, hat der eine schöne Stimme, wie es ihm wohl geht, wie es ihm wohl geht in Afrika?
30:07Tja, weißt du, wenn er nicht ans Telefon geht, dann macht er vielleicht endlich mal Urlaub.
30:13Und den hat er sich auch wirklich verdient.
30:15Ich kenne ihn eigentlich nur arbeitend.
30:18Kann mich gar nicht erinnern, dass er sich mal freigenommen hat oder dass er sich mal mit Freunden getroffen hat.
30:23Ja, und du bist ja auch schon ein halbes Jahr bei uns und er hat dich noch immer nicht als
30:26seine große Liebe entdeckt.
30:28Ja.
30:30Blöd.
30:31Blöd.
31:01Das war die Funktion.
31:33Julia? Wie wär's, wenn du langsam rauskommst?
31:38Lass uns ein Land schwingen.
31:41Sag mal, euer Aufpasser. Kriege ich mit dem bald Ärger oder wie?
31:45Mit Jörg? Solange du die Gäste nicht beklaust, warum solltest du?
31:50Er beobachtet uns doch nicht den ganzen Tag, nur weil er für unsere Sicherheit verantwortlich ist.
31:55Er ist eifersüchtig, aber ohne Grund.
31:59Kein Freund in Südafrika? Da bin ich aber froh.
32:08Ist hier aber schön.
32:13So eine habe ich hier noch nie gesehen. Rot wie die Farbe Afrikas.
32:18Und die beiden Hälften passen genau aufeinander. Wahnsinn.
32:22Die ist perfekt. Die ist einfach perfekt.
32:29Nein, nicht kaputt machen. Die gehören doch zusammen.
32:33Einer allein erzählte überhaupt nichts von dem Wunder.
32:36Eben.
32:39Die wollen immer wieder zusammenkommen.
32:44Ja.
33:00Was für ein Tag. Fast hätte ich ihn verpasst.
33:05Ich wollte den ganzen Tag in der Lodge bleiben.
33:07Echt? Wie langweilig.
33:09Ja, natürlich langweilig.
33:12Jetzt haben sich die Betreiber wahrscheinlich auch gedacht.
33:15Ich habe jedenfalls eine riesen Werbeaktion gestartet und heute Abend wird da ein kleines, aber feines Casino eröffnet.
33:2530.
33:26Was?
33:2713.
33:34Das Kleid ist wirklich sehr schön.
33:3610, danke mal.
33:37Nicht so, danke, Christa.
33:39Wenn ich mir schon Schlicks kaufen muss für so ein Freizeitcasino, was?
33:43Dann ist so ein Kleidchen auch nicht.
33:44Danke.
33:45Danke.
33:46Danke.
33:47Danke.
33:48Danke.
33:49Danke.
33:58Julia, nein.
34:05Sag mal, ist es zu fassen?
34:07Das läuft wie das Brezelpacken.
34:09Yes!
34:10Yes!
34:11Yes!
34:12Yes!
34:12Yes!
34:13Yes!
34:14Männchen, du bist meine Glücksfee.
34:18Worauf setzen wir als nächstes?
34:32Hast du irgendwas?
34:35Meine Mutter ist mit dem Jeep liegen geblieben.
34:38Ja, ist hier irgendwas passiert?
34:40Nein, nein, er springt bloß nicht mehr an und ich sollte sofort los, um sie abzuholen.
34:44Ja, aber du kannst auf keinen Fall losfahren.
34:45Es ist verdunkel.
34:46Du weißt doch, wie gefährlich das hier alles ist.
34:48Die Umstände.
34:49Ist was?
34:50Gibt's Probleme?
34:51Julias Mutter ist mit dem Jeep liegen geblieben und jetzt möchte Julia alleine losfahren.
34:55Ich denke, das können wir nicht zulassen.
34:56Archie, ich leih mal einen kleinen Wagen von euch.
35:00Ich fahre.
35:01Du bleibst hier und kümmest dich um die Gäste.
35:02Das ist dein Job.
35:04Wenn's um die Sicherheit geht, Julia, ist das mein Job.
35:06Ich denke, das ist eine gute Idee.
35:08Meinst du nicht auch?
35:08Jörg, warte!
35:12Meine Mutter ist nicht mit dem Jeep liegen geblieben.
35:14Du hast gelogen, Julia.
35:16Ich hab ihretwegen schon sehr, sehr oft gelogen.
35:20Wieso?
35:20Was ist mit deiner Mutter?
35:24Außer, dass sie anscheinend einen Dauerurlaub bei dir macht, was ich schon lange sehr merkwürdig finde.
35:28Sie macht keinen Dauerurlaub.
35:30Sie ist auf Entzug.
35:33Spielsucht.
35:35Ich hab sie hierhergebracht, damit sie weit, weit weg ist von allen Roulette-Tischen.
35:39Und jetzt das hier.
35:40Wenn sie davon Wind bekommt, dann dreht sie doch durch.
35:43Und diese Flyer, die werden ja nicht nur hier verteilt.
35:47Keine Angst.
35:48Euer Problem bleibt unter uns.
35:51Falls deine Mutter tatsächlich so einen Flyer in die Hände fährt,
35:54werde sie schon weghalten vom Spieltisch.
35:55Oder davon wegzählen, verlass dich auf mich.
35:59Kann ich?
36:09Das vergesse ich dir nicht, Jörg.
36:12Ich tue, was ich kann.
36:33Werner, das ist verantwortungslos von dir.
36:36Du bist krank, nimmst Medikamente und kein Mensch weiß etwas davon.
36:40Es hatte vollständig gereicht, dass nur Eva davon wusste.
36:44Und ich bin nicht krank.
36:45Ich nehme meine Medikamente, um eben nicht krank zu sein.
36:48Wir lieben dich doch alle und wir sorgen uns um dich.
36:51Bitte, ruh dich doch aus.
36:53Geh zur Kur.
36:54Mach, was immer auch nötig ist.
36:56Dann stehen hier alle Räder still.
36:58Du vergisst Daniel.
36:59Er ist vorbereitet.
37:00Und er kann...
37:01Verzeih mir, bitte.
37:03Er kann dich ersetzen.
37:05Es ist gut, Annabelle.
37:07Ich kümmere mich gerade um meine Nachfolgeangelegenheiten.
37:09Halte du dich da raus.
37:11Weiß Daniel, dass du krank bist?
37:14Ich bin nicht krank.
37:17Nein, Daniel weiß nichts.
37:19Tut mir leid, Annabelle.
37:20Ich kann mich unmöglich aus deinen Nachfolgeangelegenheiten raushalten.
37:24Ich bin Mutter.
37:25Ich muss an meinen Sohn denken.
37:26Nein.
37:27Ich muss an meinen Sohn denken.
37:30An Frederik?
37:31Jawohl.
37:33Das kann doch unmöglich dein Ernst sein.
37:36Frederik hat sein Leben lang noch nie einen Handschlag für diese Firma getan.
37:39Er kann nur Vorwürfe machen.
37:41Die gemeinsten, widerwärtigsten Vorwürfe.
37:43Du kannst doch diesen, diesen, diesen Versager nicht die Firma überschreiben.
37:47Du sprichst von meinem Sohn!
37:51Frederik ist ein erfolgreicher Geschäftsmann.
37:53Und das genaue Gegenteil von einem Versager!
37:57Er macht dich für Philips Tod verantwortlich.
37:59Und dich!
38:01Daniel.
38:02Daniel hat alle Kompetenzen, um erfolgreich meine Firma zu leiten.
38:09Nur, ja, hat er einen entscheidenden Fehler.
38:12Er ist seine Mutter!
38:15Was?
38:16Erlaub ihr.
38:18Meine Tabletten haben den Glasfasch.
38:20Wo sind deine Tabletten?
38:22In der Jacke.
38:23Rechts.
38:24Rechts.
38:26In der Jacke.
38:28Hier sind sie nicht.
38:30Oh, in der rechten Seite.
38:33Werner?
38:37Werner?
38:44Junge, Junge, da draußen ist was los.
38:46Andreas schafft den Tresen gar nicht allein.
38:49Er jongliert gerade mit belegten Broten für eine Sitzung.
38:52Mhm.
38:54Und trotzdem habe ich dir was Süßes mitgebracht.
38:57Danke.
38:59Keine Ursache.
39:02Übrigens, ähm, Silke hat vorhin gekündigt.
39:06Echt?
39:07Das ist ja cool.
39:09Ach, du hörst mir überhaupt nicht zu.
39:12Sorry, das war nicht böse gemeint.
39:14Ich bin nur gerade richtig nervös.
39:15Das sind die besten Entwürfe, die ich bisher gemacht habe.
39:17Der Seniorchef muss sie einfach gut finden.
39:21Sind die Änderungen fertig?
39:22Naja, fast.
39:24Beeilen Sie sich.
39:26Ich will meinen Großvater nicht länger warten lassen.
39:36Gleich hast du es überstanden, Werner.
39:39Dann ist alles vorbei.
39:46Oh, Großvater.
39:48Gott sei Dank, wer hier kommt.
39:49Werner ist gerade zusammengebrochen.
39:51Wir müssen unbedingt den Notarzt treffen.
39:53Großvater.
39:59Hallo?
40:00Annabelle Gravenberg hier.
40:02Bitte schicken Sie sofort einen Wagen in die Falkenthaler Porzellanmanufaktur.
40:08Vermutlich einen Herzinfarkt.
40:09Bitte machen Sie schnell.
40:10Fällt durch, Großvater.
40:11Du musst durchhalten.
Kommentare