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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:06Untertitelung des ZDF, 2020
01:56Untertitelung des ZDF, 2020
02:17Untertitelung des ZDF, 2020
02:20Untertitelung des ZDF, 2020
02:22Schön, dass du da mal vorbeischaust.
02:24Ich kann mich doch nicht unter das Messer legen, ohne noch mal diesen alten Kasten hier zu sehen.
02:32Hast du Angst?
02:33Na klar.
02:35Aber sag mal, wo ist Inge?
02:37Im Büro?
02:39Da ist sie nicht. Und in der Küche auch nicht.
02:41Hast du sie denn überhaupt schon gesehen heute?
02:43Ja, na klar. Wir haben doch gerade die Post zusammen gemacht.
02:49Frau Fabian?
02:52Ihre Tasche ist aufweg. Und Ihre Jacke.
02:56Das verstehe ich nicht.
02:57Vielleicht ist sie rübergegangen zu Frau Stange.
03:00Heute Nacht ist sie nicht nach Hause gekommen.
03:03Sie geht nur aus dem Weg, glaube ich.
03:06Sieht auch schon wieder auf.
03:07Komm mal mit, ich will dir was zeigen.
03:09Oder hast du den Kurs schon gecheckt heute?
03:11Also, um ehrlich zu sein, der Kurs interessiert mich nicht sonderlich.
03:15Wir sind auf 18 gestiegen, seit der Quartalsbericht vorliegt.
03:20Gratuliere.
03:20Also, falls Inge wieder auftaucht,
03:22dann richte ihr doch bitte aus,
03:24dass ich um drei Uhr einchecke in der Klinik.
03:26Sie wollte eigentlich mit, aber...
03:41Inge, was soll denn das?
03:42Ich kann das nicht, Herr Gott, doch mal.
03:44Was können Sie nicht?
03:46Es macht mich alles ganz krank.
03:48Die ganze Woche nichts anderes als Klinik, Operation und...
03:51wie schlimm und deprimierend alles ist.
03:53Ich kann nicht mehr, Felix.
03:55Was? Du meinst?
03:56Ich hab's wirklich versucht, glaub mir.
03:58Aber was ist das für ein Leben?
04:00Wochenlang nur, Krankenhaus und dann Chemotherapie und...
04:04Bitte, Felix, guck mich nicht so an.
04:06Wir hatten unseren Deal, oder?
04:07Wir haben Spaß gehabt miteinander.
04:10Aber jetzt...
04:11Mir ist der Spaß vergangen.
04:17Felix, halt meinen Schuh!
04:22Zu meiner Beerdigung brauchst du auch nicht zu kommen.
04:28Wie können Sie nur?
04:30Felix!
04:38Wenn du willst, komm ich mit.
04:40Danke, aber Hedda kommt sicher,
04:42obwohl ich Sie gebeten habe, es nicht zu tun.
04:44Ich kann es Inge nicht mal übel nehmen.
04:45Ich war genauso.
04:47Man will sowas nicht sehen und...
04:49auch nicht dran denken.
04:52Viel Glück, Felix.
04:53Und alles Gute.
04:54Ich muss...
04:54...
04:57...
05:25Krieg ich auch so was?
05:26Wie? Ach so. Klar, Herr Althoffer.
05:34Hier. Geht auf mich.
05:37Jetzt brechen Sie sich keinen ab.
05:39Nee, ehrlich. Ich bin auch mal operiert worden. Magengeschwür.
05:43Fast wäre ich dabei draufgegangen. Bin nicht mehr aufgewacht aus der Narkose.
05:48Ja, ehrlich. Drei Tage habe ich gepennt.
05:52Naja, ich meine nur, ich weiß, wie man sich so fühlt vor einer OP.
05:55Na, dann geben Sie mir lieber noch einen von der Sorte.
05:58So schnell kriege ich wahrscheinlich nichts mehr.
06:05Was ist es denn für eine Operation?
06:07Das wollen Sie bestimmt nicht so genau wissen.
06:28Ich weiß es nicht so, ich weiß es nicht so, wie man sich so hört.
06:32Ich weiß es nicht so, wie man sich so hört.
06:33Ich weiß es nicht so, wie man sich das macht.
06:49Na, da ist ja der kleine Mann.
06:51Und das macht dir wirklich nichts aus?
06:53Nein.
06:54Komm mal.
07:00Mama!
07:01Notfalls könnte ich ihn auch bei Angela in der Boutique lassen.
07:03Nein, nein.
07:05Felix ist es sowieso unangenehm, wenn ich ihn nicht.
07:08Das ist typisch für ihn, den starken Mann zu spielen.
07:10Er sagt, er muss sich um ihn gekümmert, da hat er genug zu tun.
07:13Jetzt rate mal, was er denn hätte er für dich aufgehoben haben.
07:17Na ja, in der Klinik machen sie ja jetzt noch nicht so viel.
07:20Hat er gesagt, wie lange so eine Operation dauert?
07:25Stimmt mehrere Stunden.
07:28Ich darf gar nicht daran denken.
07:31Ich bin ausgerechnet, Felix.
07:35Was passiert dann?
07:37Es gibt nichts Schlimmeres, als deine eigenen Kinder sterben zu sehen.
07:41Er wird es schaffen.
07:43Wilhelm hat doch mit diesem Professor Wörner, dem Spezialisten, gesprochen.
07:47Und er sagt, die Chancen stehen nicht schlecht.
07:48Wo hast du denn nur wieder meinen Aftershave versteckt, Täter?
07:51Oh.
07:52Hallo.
07:54Ich habe es nicht versteckt.
07:55Ich habe es in den Müll geworfen.
07:56Das ganze Haus stinkt danach.
07:58Der Duft für den Mann in den besten Jahren.
08:00Ich verstehe dich gar nicht.
08:01Unsere besten Jahre haben wir längst hinter uns, August.
08:04Ja.
08:04Wofür?
08:05Das ist nicht wahr, Hilda.
08:08Wann fährt wieder mit die Firma?
08:10Keine Ahnung.
08:11Also ich gehe dann jetzt.
08:13Danke.
08:14Wofür?
08:15Für alles.
08:20Na was denn, und ich kriege keinen?
08:22Wenn du wieder wie ein Mann riechst.
08:24Und nicht wie ein Mosches Ochse.
08:26Na mal.
08:35Wie nimmst du denn denn die Geschichte mit Felix?
08:38Nicht gut.
08:40Das einzig Tröstliche ist für ihn, dass Felix gleich zu ihm gekommen ist.
08:43Wo er sich doch seit Rolands Selbstmordversuch einredet, als Vater versagt zu haben.
08:47Und Felix war immer sein Lieblingssohn.
08:51Ja, ich werde mich um ihn kümmern.
08:53Ich sehe ihn ja gleich bei Holzknecht.
08:56Holzknecht geht jetzt tatsächlich?
08:57Er hat keine andere Wahl.
09:00Und der Alleingang von Birgit mit ihrer geschönten Bilanz, die hat ihm wahrscheinlich noch den Rest gegeben.
09:06Ich habe alles versucht.
09:08Aber bei dem Thema Integrität, da ist er nun mal sehr eigen.
09:12Wir haben uns deswegen oft in der Wolle gehabt.
09:14Er kann nun mal Fünfe nicht gerade sein lassen.
09:17Hat er Ihnen erzählt, was er danach vorhat?
09:20Ja, ausspannend, hat er gesagt.
09:22Aber so ein Mann wie Holzknecht, der wird sich vor Angebot nicht retten können.
09:26Schade.
09:27Ich habe ihn immer sehr gemocht.
09:29In seiner rauen Schale steckt ein weicher Kern.
09:32Ja, und Sie, was ist mit Ihnen?
09:35Kommen Sie wenigstens zurück.
09:38Ich habe, ich habe Birgit gründlich die Meinung gesagt letzte Woche.
09:43Denn eins steht fest, lange hält sie diesen Stress nicht durch.
09:47Man kann nicht alles alleine machen in so einer komplexen Firma.
09:50Birgit wird niemals aufgeben.
09:52Ach, wir werden sehen.
09:54Ich habe Lapp.
10:03Ent lives in dieser Nacht.
10:03Das war es k dokument plus, sondern einen Jobnuch.
10:03Das war es 1.97í.
10:04Nein.
10:08No!
10:23Du bist ja allesが Drogen.
10:24Na sowas, die Frau Seiler.
10:27Tag.
10:28Falls Sie zu Frau Meier wer wollen, das geht es nicht.
10:31Nein, nein, ich wollte Sie sprechen.
10:33Können Sie mir etwas mehr sagen über diese Operation von Felix?
10:37In der Firma grasieren ja die wildesten Gerüchte und Lena gibt sich immer so diskret.
10:42Er kriegt unten praktisch alles rausgenommen.
10:45Und aus dem Darm wird eine neue Blase gebastelt.
10:47Oh Gott, so schlimm?
10:49Das wäre noch als Erfolg zu werden.
10:52Es kann auch schlimmer ausgehen und dann muss er den Rest des Lebens mit einem Plastikbeutel rumlaufen.
10:57Ganz zu schweigen davon, dass im Bett dann auch nichts mehr läuft danach.
11:01Aber das geht doch nicht. Wie...
11:03Er wollte, dass ich da mitmache.
11:06Aber das verstehen Sie doch sicher als seine Ex, dass ich das nicht kann.
11:12Das haben Sie ihm gesagt.
11:14Ich habe Schluss gemacht.
11:17Ich dachte lieber jetzt gleich, weil später, da ist es doch nur noch schlimmer.
11:21Ich konnte das nicht aushalten.
11:23Nie im Leben.
11:26Was?
11:28Warum tut immer jeder so, als wäre ich ein Monster?
11:31Felix ist doch nicht alleine auf der Welt.
11:34Der hat seine Familie und weiß auch wie viele Ex-Freunde sind.
11:46Bitte vor allem, machen Sie es kurz und lassen Sie sich auf keine Diskussion.
11:51Ich muss mich um Felix kümmern.
11:53Er geht heute in die Klinik.
11:55Und morgen ist die Welt für meinen Sohn nicht mehr das, was er immer für ihn war.
12:00Schlimme Sache, das.
12:01Auch für die Firma, wenn der Vertriebsleiter jetzt auch noch ausfällt.
12:05Roland hat sich schon nach einem Ersatz umgesehen.
12:08Also, ich glaube nicht, dass Felix danach die Kraft hat und den Humor, durchs Land zu ziehen und auf Kunden
12:14fangen zu gehen.
12:15Das ist ein gravierender Einschnitt.
12:18Ich finde ja, dass er sich ausgesprochen gut hält.
12:20Ich weiß nicht, ob ich das schaffen würde.
12:22Ja, ja.
12:24Und Felix steckt mehr, als man ihm zutraut.
12:27In Ihnen übrigens auch.
12:28Jetzt kann ich es Ihnen ja sagen, wo Sie gehen.
12:30Na, ja.
12:31Nein, nein.
12:32Also, ach, da ist er ja.
12:34Wie Sie zu Ihrer Überzeugung stehen und was Sie hier in relativ kurzer Zeit geschafft haben, das gefällt mir.
12:50Na, alles halbwegs in Ordnung?
12:52Nein, aber trotzdem danke.
12:54Komm, bring mir das hinter uns.
12:56Ich muss in die Klinik.
12:58Hat sich mein Fax noch erreicht?
13:00Was denn für ein Fax?
13:00Birgit. Mit der letzten Kursentwicklung. Heute hat er wieder angezogen.
13:04Und wenn du daran denken solltest, auszusteigen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
13:07Ich verstehe dich nicht, Birgit.
13:10Du musst mich auch nicht verstehen. Tu einfach, was ich sage.
13:13Jetzt will ich es aber genau wissen. Was hat denn dein Vater so Schlimmes gesagt?
13:16Ich meine, das haben Väter nun mal so an sich, dass sie ab und zu glauben, sie müssten einem Dinge
13:20bieten, Leser.
13:26Guten Tag, der Herr.
13:28Ihr entschuldigt mich bitte.
13:29Birgit!
13:31Kommt rein!
13:40Nehmt schon mal Platz.
13:43Falls Felix anrufen sollte. Unterbrich ruhig.
13:45Ich glaube kaum, dass er anrufen wird. Aber sicher.
13:49Eine Klinik.
13:51Ich binina
13:51viel locker.
14:02Ich bin innen, der線 serveis diesen Ahhh-Nein.
14:09Teacher.
14:09Ich bin innen.
14:16Ich bin innen.
14:17Ich bin innen.
14:17Ich bin innen.
14:17fingt INTRO
14:25Was ist, Nathalie? Ich habe aber nicht viel Zeit.
14:27Freitag ist mein letzter Tag und bis ich hier alles auf die Reihe gekriegt habe...
14:31Ich war bei Inge vorhin. Inge Fabian.
14:34Ach so, und?
14:36Sie hat mit Felix Schluss gemacht.
14:38Und?
14:39Und, und, und, Uwe. Er wird operiert morgen und ist anschließend vielleicht sein Leben lang gehandicapt.
14:44Und diese Frau lässt ihn einfach hängen in so einer Situation?
14:46Ja, ist allerdings nicht die feinste Art.
14:48Feinste Art? Das ist so gemein und so herzlos.
14:52Das auch, ja, aber warum schimpfst du jetzt mit mir rum?
14:57Entschuldige. Ich, ich reg mich halt so auf.
14:59Und dass Lena mir nicht gesagt hat, wie schlimm es eigentlich um ihn steht, das...
15:02Wieso? Ich denke, Sie haben den Tumor rechtzeitig gefunden.
15:05Ach was. Das muss alles raus. Furchtbar.
15:11Ich, also wie soll ich sagen, ich...
15:14Du willst wieder zu ihm?
15:16Er hat doch jetzt niemanden mehr außer mir.
15:19Ach so.
15:21Das ist doch nicht dein Ernst, Nathalie.
15:23Doch, Uwe.
15:25Wenigstens vorübergehend, bis er wieder Boden unter den Füßen hat.
15:29Das verstehst du doch, oder?
15:31Ich meine, wenn man mit einem Menschen so lange zusammengelebt hat, dann...
15:35...wird man das nicht mehr los ganz.
15:37Das ist wie eine Blutsverwandtschaft oder so.
15:41Uwe, du gehst doch jetzt eh erst mal mit Chris nach Marokko.
15:44Ja.
15:46Und ich habe auch schon ein Ticket besorgt.
15:48Für dich.
15:49Als Überraschung.
15:50Für mich nach Marokko?
15:52Ich habe doch gar keinen Urlaub.
15:54Ist doch gar nicht nötig.
15:55Wir fliegen Freitag.
15:57Montag ist sowieso Feiertag.
15:58Und einen Tag könntest du bei Emma schon noch ausschalten.
16:02Jetzt warte doch mal ab.
16:03Vielleicht kriegt Inge ja doch noch ein schlechtes Gewissen.
16:05Oder es geht alles gut bei der Operation.
16:07Die nehmen ihm alles raus da unten.
16:10Schlimm, ja, ich weiß.
16:12Nur...
16:13Glaubst du, Felix hätte alles stehen und liegen gelassen, wenn du in der Situation wärst?
16:16Ja, hätte er.
16:20Uwe.
16:23Nee, Nathalie.
16:24Du musst dich schon entscheiden.
16:25Alles, was recht ist.
16:27Entweder du kommst mit, wir fliegen nach Marokko zusammen oder...
16:30Uwe.
16:31Uwe.
17:07Ich bin drüben im Atelier.
17:09Bitte geben Sie mir Bescheid, wenn die Herren wieder weg sind, ja?
17:11Ähm, Moment.
17:12Moment.
17:13Finden Sie das auch so...
17:15so verwerflich, dass ich Felix nicht...
17:18Ich meine, Sie als Frau in meinem Alter.
17:21Sie sind eine sehr gute Sekretärin, Frau Fabian.
17:24Ich könnte mir keine bessere wünschen.
17:26Aber als Freundin...
17:28möchte ich Sie nicht haben.
17:39August, darf ich dich daran erinnern, dass Dr. Holzknecht gekündigt hat?
17:42Nicht wir ihm.
17:43Und wenn Sie ehrlich sind, Herr Doktor, ohne Ihnen nahetreten zu wollen, aber der wahre
17:47Grund Ihres Ausscheidens ist doch nicht dieser sogenannte geschönte Quartalsbericht,
17:52sondern, ähm, ja, ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, Ihre Abneigung gegen Birgit
17:58und mich.
17:59Oder positiv ausgedrückt Ihre Zuneigung zu Lena Czerny, stimmt's?
18:02So, zum allerletzten Mal.
18:04Wenn diese Besprechung nicht endlich sachlich geführt wird, sehe ich keinen Grund, länger
18:07hier zu bleiben.
18:08Aber warum denn?
18:10Ich finde es ganz gut, dass endlich mal das Persönliche hier zur Sprache kommt.
18:13Um was anderes geht es doch gar nicht mehr.
18:15Und das nicht erst seit heute.
18:17Ich persönlich finde, dass wir uns endlich anhören sollten, was Dr. Holzknecht zu sagen
18:21hat und es dann gut sein lassen.
18:24Komm, Wilfried, sprich weiter.
18:27Also, ich muss das jetzt hier gar nicht im Einzelnen ausbreiten.
18:30Da drin steht alles, was ich von der derzeitigen Situation halte, in die die Firma durch gewisse
18:34Managementfehler geraten ist und auch eine mögliche Lösung der Probleme.
18:40Was aber den wichtigsten Punkt angeht, den sollten wir wirklich nicht auf die lange Bank
18:44schieben und das ist dieser verunglückte Quartalsbericht.
18:47Auch wenn Herr Althofer und Frau Meierbeer anderer Ansicht sind.
18:51Aber Tatsache bleibt es doch, dass diese bewusste Täuschung der Anleger und vor allem
18:55der eigenen Mitarbeiter sehr peinliche und unangenehme Folgen haben kann.
18:59Ach, was wollen Sie denn?
19:01Sie haben verkauft.
19:02Ich meine, Lena Sandhine.
19:03Roland, jetzt mach mal einen Punkt.
19:05Herr Dr. Holzknecht ist dran.
19:08Folgen haben kann nämlich die, dass sich daraus eine verhängnisvolle Spirale von weiteren
19:12Täuschungsmanövern entwickelt, wenn etwa die erwarteten Umsätze ausbleiben und der
19:18nächste Quartalsbericht wieder manipuliert werden muss, um dann den totalen Einbruch zu verhindern.
19:23Ich denke, wir können davon ausgehen, dass es das erste und das letzte Mal war.
19:29Das lasse ich nämlich persönlich den ganzen Laden hochgehen.
19:33Und ich wäre dir dankbar, wenn du das auch meiner Tochter mitteilen könntest.
19:37Ich stoße meine Aktien ab und schicke euch die Prüfer ins Haus.
19:42Und zwar genau in dieser Reihenfolge.
19:48Tja, das war's dann.
19:50Von meiner Seite ja.
19:51Ich möchte nur noch eins sagen.
19:53Ich bedanke mich für das Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben.
19:57Und ich bedauere es wirklich zutiefst, dass es zu dieser Trennung gekommen ist.
20:02Und wir sollten uns nichts vormachen, Herr Althofer.
20:04Wenn ich nicht selber gekündigt hätte, dann hätten Sie es früher oder später getan.
20:08Aber dann wäre die Abfindung meines Zweijahresvertrages fällig geworden.
20:12Und das wollte ich der Firma und den Aktionären ersparen.
20:15Und dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.
20:18Alles Gute, Herr Dr. Holzgericht.
20:20Ihnen auch.
20:21Und Ihrem Sohn.
20:22Danke.
20:22Wir sehen uns noch, Herr Althofer.
20:24Ja.
20:29Vater, soll ich nicht doch lieber mitkommen?
20:32Nein.
20:33Ich komme schon klar.
20:35Irgendjemand muss ja auf der Kommando-Ruhe bleiben.
20:39Geh schon mal vor, ich komme gleich zu dir.
20:41Ich bin aber nur noch bis zum Mittag im Büro.
20:43Auch so lange brauche ich nicht.
20:48Wir sehen uns bei der Betriebsversammlung.
20:49Willi, wollen Sie da auch kommen?
20:51Ich möchte mich auch von den Mitarbeitern verabschieden, ja.
20:53Ja, das können Sie gerne tun.
20:54Nur wenn Sie da die gleiche Rede halten wie jeden, dann...
20:56Das habe ich nicht vor.
20:57Ich werde persönliche Gründe für meine Ausscheiden vorbringen.
21:08Mach's bitte kurz.
21:09Ich muss mich um Birgit kümmern.
21:11Was ist denn mit ihr?
21:13Willst du mich nicht mehr sehen?
21:15Wundert dich das?
21:16Also ich weiß zwar nicht, was du ihr alles vorgeworfen hast letzte Woche,
21:19aber so wie ich dich kenne.
21:21Also wenn Sie nicht einmal mehr die Kritik Ihres Vaters aushält,
21:24dann tut sie mir leid.
21:26Komm August, das war doch keine wohlgemeinte väterliche Kritik.
21:34Du hast ihr den Boden unter den Füßen weggezogen.
21:37Nicht ich habe ihr den Boden unter den Füßen weggezogen,
21:40sondern diese verdammten Pillen,
21:41die dieser Trottel von Arzt dir verschrieben hat.
21:45Was sind denn für Pillen?
21:47Ach, das ist dir noch gar nicht aufgefallen.
21:50Denn dann guck mal in Ihre Handtasche.
21:52Ich habe den Zettel mit den Nebenwirkungen gelesen.
21:56Das Zeug ist hellisch gefährlich.
21:59Roland.
22:01Ihr habt euch übernommen.
22:03Beide.
22:05Birgit mit ihrem Ehrgeiz und dem Tick,
22:08es allen recht machen zu wollen,
22:09und du mit deinem Aussteigen
22:11beim Monat am Meer sitzen.
22:14Das ändert keinen Menschen.
22:17Dazu braucht es viel mehr Zeit, glaub mir.
22:21Ich spreche aus Erfahrung.
22:24Nee, August.
22:26Ihr beide.
22:27Du und Wilhelm.
22:29Ihr verhindert doch,
22:30dass wir uns freimachen können und entwickeln,
22:33weil ihr uns immer auf das reduziert,
22:35was ihr von uns haltet.
22:36Hast du darüber schon mal nachgedacht?
22:39Ach, das ist ja bequem.
22:42Man gibt einfach den Eltern die Schuld.
22:46Also in deinem Alter
22:48ist das wirklich das Dümmste,
22:50was man machen kann.
23:10Martinek?
23:11Ja, ist Frau Meierbeer bei Ihnen?
23:12Frau Meierbeer? Nein.
23:13Die ist oben bei Kruse, glaub ich.
23:16Sie ist bei Herrn Kruse,
23:17sagt Frau Seiler.
23:18Nichts zu danken, Herr Althofer.
23:21Gott, hat dir wieder eine Laune.
23:23Also, hast du verstanden?
23:24Ja.
23:25Notfalls nimmst du noch
23:26Daniela und Isabel mit dazu.
23:28Weil die Schnitte müssen raus heute.
23:30Und wann kommst du wieder?
23:31Weiß nicht.
23:33Kommt drauf an,
23:33ob sie mich zu ihm lassen
23:34oder ob Felix mich überhaupt sehen will.
23:36Ach, Natalie,
23:37willst du dir das überhaupt antun?
23:39Das sagst ausgerechnet du.
23:42Felix ist nicht so,
23:43wie ihr alle denkt.
23:44Der tut zwar immer so,
23:45als ging ihm alles am Arsch vorbei,
23:46aber hier drinnen,
23:47da ist ein ganz empfindlicher,
23:48mein lieber Kerl.
23:49Ja, ja.
23:50Wir Frauen wollen in den Männern
23:51immer nur das Beste sehen.
23:53Und hinterher
23:55ist man die Gelackmeierte.
24:15Ein bisschen größer darf es ja sein,
24:16nehme ich an.
24:17In dem Alter wachsen sie ja so irre schnell.
24:22Ein Moment, bitte.
24:23Hey, guckst du was?
24:24Hast du gedacht,
24:25die Polente rufen bringt was?
24:26Hä?
24:27Sag mal,
24:28habt ihr immer noch nicht genug?
24:29Wollten wir wirklich
24:30alles kaputt machen?
24:32Alles, was wir wollten,
24:33war ein bisschen Geld rein,
24:34jetzt, wo wir jede Menge davon hast.
24:35Du und deine stinkreiche Freundin.
24:38Ein bisschen?
24:39Das war die Kasse
24:40von einem ganzen Tag.
24:49Alex!
24:51Sehr gut,
24:52sehr gut.
24:57Ich glaube,
24:57ich glaube,
24:58ihr zwei geht jetzt besser.
24:59Oder ich hole die Polizei.
25:00Du lernst wohl nie dazu,
25:01oder?
25:02Na gut,
25:03wer nicht hören will,
25:04muss fühlen,
25:04hat man Alter nur gesagt,
25:05bevor er mich versorgen hat.
25:07Wir sehen uns wieder.
25:09Komm, Alex.
25:18Entschuldigen Sie bitte.
25:21Na,
25:21Manuel,
25:22gefällt es dir?
25:22Lass mal sehen.
25:24Ein bisschen lang,
25:25finden Sie nicht?
25:26Ja,
25:26aber das ist der Schnitt.
25:28Wenn Sie wollen,
25:28kann ich Ihnen aber gern
25:29noch was anderes zeigen.
25:30Nein,
25:30ich denke,
25:31wir nennen es.
25:31Oder,
25:32Manuel,
25:32ja,
25:32das gefällt dir doch.
25:33Ja?
25:34Super.
25:34Willst du es gleich anbehalten?
25:36Okay.
25:39Rudi,
25:40was frisst denn du da?
25:52Bin ich gleich fertig?
25:54Nee, nee,
25:54mach nur.
25:5649 Euro,
25:57bitte.
26:04Und falls nächste Woche
26:06wieder in der Gegend sind,
26:07schauen Sie doch mal vorbei.
26:08Dann haben wir auch
26:08neue Stricksachen,
26:09ganz süße Pullover und Mützen.
26:11Machen wir.
26:12Okay.
26:12Komm, Manuel.
26:16Auf Wiedersehen.
26:17Auf Wiedersehen.
26:18Tschüss, Manuel.
26:25Gerade waren Alex und Manni hier.
26:27Ist das zu fassen?
26:29Die Polizei lässt die einfach
26:30wieder laufen,
26:30obwohl die mir 500 Euro
26:32geklaut haben,
26:32die ich vermutlich
26:33nie wiederkriege.
26:34Kannst du mir erklären,
26:35wie das hier herkommt?
26:36Was ist das?
26:39Ecstasy oder irgend so ein Zeug.
26:41Keine Ahnung.
26:42Jetzt sag mir nicht,
26:42dass du nicht weißt,
26:43was das ist.
26:44Natürlich weiß ich,
26:44was das ist.
26:45Ich habe nur keine Ahnung,
26:46wie das hier herkommt.
26:48Warte mal.
26:49Der Alex war hier vorne
26:50am Schreibtisch an der Schublade.
26:56Diese Mistkerle.
26:57Wie, du meinst,
26:58Sie haben das hier gelassen?
26:59Natürlich, wer sonst?
27:00Und wetten wir,
27:01gleich taucht die Polizei hier auf
27:02und macht eine Razzia.
27:04Gepäert spüre ich die Toilette runter.
27:05Ja, halt!
27:06Das auch noch.
27:07Die ist ja offen.
27:09Das war der Hund.
27:10Was, Rudi?
27:12Oh Gott, Rudi.
27:18Rudi?
27:20Rudi!
27:20Rudi!
27:23Okay.
28:04Wer ist da?
28:05Ich bin's. Natalie. Bitte mach auf.
28:12Du? Entschuldige. Ich dachte, es ist Inge.
28:15Darf ich reinkommen?
28:17Ich muss gleich los und wollte noch ein paar Anrufe erledigen.
28:20Bitte, Felix.
28:28Ich hab bestimmt was vergessen.
28:31Fällt dir noch was ein, was man mitnehmen sollte für einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus?
28:36Frische Socken?
28:40Felix.
28:44Ist ja gut, ist ja gut.
28:48Amir, ich wünschte dich, ich hätte es keinem gesagt.
28:50Jeder glaubt, mich in den Arm nehmen zu müssen.
28:53Entschuldige.
28:54Nein, nein. Du bist nicht jeder.
28:59Ach Felix, ausgerechnet du. Und ich hab immer gedacht, du bist unverwundbar.
29:04Tja, das hat Siegfried auch gedacht. Und dann hat ihm ein kleines Blatt von einem Baum das Leben gekostet.
29:11Nein, Felix. Nein, du nicht. Ich werd aufpassen auf dich. Ich hab mir freigenommen heute und morgen und dann ist
29:18sowieso das lange Wochenende.
29:19Jetzt war's ab. Und außerdem, dein Uwe spielt da bestimmt nicht mit. Sag mal, braucht man da den Pass?
29:28Wozu?
29:29Stimmt. Und in den Himmel oder die Hölle kommt man auch ohne rein.
29:35Ach Felix, hör auf. So redet man nicht.
29:36Nein. So langsam entwickle ich wieder meinen Zynismus. Und das tut gut, Nathalie. Er ist meine Hornhaut.
29:44Von mir musst du dich doch nicht schützen. Ich tu dir nichts.
29:48Das hat Inge anders gesehen. Aber so wie ich letzte Woche drauf war, kann ich ihr das nicht mal übel
29:53nehmen.
29:53Ich war ein Jammerlappen erster Güte.
29:58Das ist doch okay, Felix, dass man durch den Wind ist, wenn einem sowas passiert.
30:02Ja, vielleicht. Nur, es bringt da alles nichts. Im Augenblick denke ich nur an eins.
30:11Wie komm ich da heil durch? Ich will nicht sterben, Nathalie.
30:16Das Leben ist zu schön. Und diese Welt. Solange ich Augen hab und ein intaktes Hirn, will ich das sehen
30:23und erleben dürfen.
30:28So, und jetzt ist Schluss.
30:30Gehen wir.
30:31Du wolltest doch noch ein paar andere zu erleben.
30:33Nein. Dann muss ich nur alles zum nächsten Mal erklären. Ich will kein Mitleid.
30:55Angela!
31:00Und? Nichts oder was?
31:02Ich verstehe das einfach nicht. Warum machen die das? Ich hab ihnen noch gar nichts getan.
31:06Das sind Kriminelle.
31:09Uli kommt schon wieder. Du wirst sehen.
31:11Der ist doch high.
31:12Was weiß ich, was der anstellt? Und was ist, wenn er unter ein Auto läuft?
31:16Der ist es doch nicht gewohnt, ganz allein in der Stadt.
31:19Naja, wenigstens hat er seine Hundemarke. Vielleicht findet ihn jemand. Jetzt warts halt mal ab.
31:23Super. Und Wolfgang ist auch nicht da, wenn man ihn braucht.
31:26Dabei hat er doch versprochen, aufzupassen. Ich mein, schließlich hat er die beiden angezeigt.
31:30Ich hab einen Bekannten bei der Polizei. Kommissar Bruckner. Der wird dafür sorgen, dass sowas nicht mehr vorkommt.
31:36So. Ich muss los.
31:38Wohin? Ich hab Angst.
31:41Ich hab Felix versprochen, ihn ins Krankenhaus zu begleiten.
31:43Okay. Aber du kommst wieder, ja?
31:46Ich werd's versuchen.
31:48Wo ist Wolfgang überhaupt?
31:49Ja, wo wohl? In der Musikhochschule.
31:51Dann mach ausnahmsweise früher Schluss.
31:53Nein. Von fünf bis sieben mach ich doch den besten Umsatz.
31:57Schon in Ordnung.
31:59Sehen wir uns morgen?
32:01Ich weiß nicht. Morgen ist doch Felix' Operation. Je nachdem, wie es ausgeht.
32:06Ich melde mich heute Abend, ja?
32:07Okay. Tschüss.
32:50A, kommst du bei der Frauwinne Druze J.
33:07Felix soll das hier anziehen und sich hinlegen, wenn er das Kontrastmittel getrunken hat.
33:11Den Rest erklärt dir dann der Oberarzt.
33:13Kann ich sonst noch was für euch tun?
33:15Nein, danke.
33:17Bist du morgen dabei bei der Operation?
33:19Ja, ich werde die OPA-Monitor verfolgen.
33:21Ich werde mir Mühe geben, eine gute Show abzuliefern.
33:24Da bin ich sicher.
33:25Also dann, wenn du noch was brauchst, drück einfach den Knopf da neben dem Bett.
33:29Bis später dann. Ich gucke nach Feierabend nochmal nach dir.
33:31Danke.
33:37Gibt es denn mal ein Glas?
33:44Um die Zeit habe ich sonst meinen ersten Cocktail geschlürft.
33:48Möchten Sie auch einen?
33:49Nein, danke. Wenn ich trinke, dann werde ich zu schnell schwach und erliege womöglich im unwiderstehlichen Charme.
33:55Na dann zum Wohlsein.
34:02Mh, gar nicht so übel.
34:04Ein bisschen Wodka und Limone könnte man da direkt was draus komponieren.
34:09Oder Ketchup und Pfeffer für einen Bloody Felix.
34:13Jetzt trink und zieh dich aus.
34:23Tschüss.
34:24Soos.
34:28Hast du gehört, was der Pferd nach unten gesagt hat?
34:31Als er Silke angerufen hat?
34:33Nein, was?
34:35Herr und Frau Althofer sind jetzt da, Frau Doktor.
34:39Frau Althofer.
34:40Wir hätten doch heiraten sollen. Dann wäre das anders gekommen.
34:47Dann wirst du jetzt mit einem Krüppel verheiratet.
34:50Felix.
34:50Das ist doch wahr.
34:51Morgen bin ich doch nur noch ein halber Mann.
34:54Das ist doch gar nicht raus.
34:58Der Professor hat da aber weniger Hoffnung.
35:05Hallo, Lena.
35:06Hi, Nathalie.
35:10Na?
35:12Ist alles klar soweit?
35:14Außer, dass ich ein Gefühl im Magen habe, als hätte ich eine Bowlingkugel verschluckt,
35:17geht es mir besser, als ich gedacht hatte.
35:19Man entwickelt einen gesunden Sarkasmus, wenn man es nicht mehr ertragen kann.
35:24Notwehr der Seele.
35:27Jetzt leg dich hin.
35:29Na, und von zwei der schönsten Frauen Augsburgs verwöhnt zu werden, ist auch gar nicht so übel.
35:36Das heißt, eigentlich drei.
35:38Silke ist ja auch noch da.
35:40Und die kleine Schwesternschülerin im Flur.
35:42Ja, die auch noch.
35:44Bist du sicher, dass in dem Zeug kein Alkohol drin war?
35:46Ja.
35:53Sag doch was.
35:55Sonst kriege ich es doch wieder mit der Angst.
35:58Ich, ich habe dir was mitgebracht.
36:01Wolfgang, also der Freund von Angela, der hat da seine Lieblingslieder draufgeladen.
36:05Musik soll sehr gut sein vor einer Operation.
36:07Man wird schneller wieder gesund.
36:09Danke.
36:10Ihr seid alle so lieb zu mir.
36:13Schade, dass man dazu erst krank werden muss.
36:16Das stimmt nicht.
36:18Bist du halt auch viel netter.
36:23Darf ich?
36:23Vater, ich habe doch gesagt, du sollst dir das nicht antun.
36:28Nur ganz kurz.
36:30Tja.
36:32Ich gehe dann mal lieber.
36:33Bist ja bestens versorgt.
36:38Alles, alles Gute, Felix, für morgen.
36:41Danke.
36:42Bitte.
36:43Ich habe das Handy immer an.
36:45Also wenn du mich brauchst, dann meld dich, ja?
36:47Klar.
36:47Tschüss.
36:50Warte.
36:51Ich begleite dich beim Schaffen.
36:58Professor Garner war so nett und hat sich ein bisschen Zeit genommen für mich.
37:02Er lässt dir sagen, er ist sehr zuversichtlich.
37:09Uwe ist natürlich stinkt sauer auf mich.
37:12Wie soll ich ihm auch begreiflich machen, dass die Beziehung von Felix und mir etwas ist,
37:16was stärker ist als wir beide?
37:18Und Felix sieht das genauso?
37:19Ja, es ist alles irgendwie ganz selbstverständlich.
37:22Sogar der Pferdner hat uns für ein Ehepaar gehalten.
37:25Der Pferdner.
37:26Ach, Lena.
37:28Am liebsten würde ich hierbleiben, bis alles vorbei ist.
37:31Ja, dann mach's doch.
37:32Um 22 Uhr machen die ja dicht für Besucher.
37:34Nur mit auf der Kinderstation dürfen länger bleiben.
37:37Naja.
37:38Die werden Felix sicher was geben, zur Beruhigung, damit er schlafen kann.
37:42Er wollte mich loswerden.
37:46Kann's ja verstehen.
37:48Mir scheint es mehr mitzunehmen als ihn.
37:51Der Junge ist mir ein Rätsel.
37:53Na, dann komm.
37:54Danke nochmal.
37:56Bis morgen.
37:56Sie bleiben?
37:57Ja.
38:02Ich bin gewundert.
38:05Ich dachte, die Sache mit Frau Seiler ist vorbei.
38:08Alte Liebe rostet nicht.
38:09Das müsstest du eigentlich am besten wissen.
38:12Na, das stimmt.
38:13Es ist gut, dass er es nicht alleine durchstehen will.
38:16Wenn man auch nicht helfen kann, aber...
38:19Wenigstens die Hand halten, da sein.
38:21Das ist doch was.
38:22Ja.
38:25Ich fahr zu Heather.
38:26Ich hab ihr versprochen, sie auf einem Laufenden zu halten.
38:28Ich komm nach.
38:28Ich muss noch was auf dem Polizeipräsidium erledigen.
38:31Polizei?
38:32Ach, es geht um die Boutique.
38:33Also, bis dann.
38:34Bis dann.
38:38Ja, grüß Gott.
38:38Lena Czarni hier.
38:40Könnten Sie mich bitte mit Kommissar Bruckner verbinden?
39:07Die Bullen haben den ganzen Laden auf den Kopf gestellt.
39:09Stell dir mal vor, die hätten das Zeug gefunden.
39:11So gesehen hat Rudi sich wie ein Held benommen.
39:13Du solltest ihn umtaufen auf Lassie oder Flipper.
39:22Tut mir leid.
39:24Es hat ein bisschen länger gedauert.
39:26Ich glaube, diesen Kommissar Bruckner, der wird sich jetzt um die Typen kümmern.
39:29Du, die Polizei war schon da gekommen, dass du weg warst.
39:31Was heißt hier kümmern?
39:32Die haben sie doch schon mal laufen lassen.
39:34Der hat alle Streifenwagen alarmiert.
39:35Wenn die was bei denen finden, dann sind die erstmal eine Weile weg vom Fenster.
39:39Habt ihr was von Rudi gehört?
39:40Nein, aber wir wollen jetzt ins Tierheim gehen.
39:42Ich meine, vielleicht haben sie ihn ja abgegeben.
39:44Ich drück die Daumen.
39:46Okay, ciao.
39:46Ciao.
39:47Tschüss.
39:48Tschüss.
40:00Silke hat mir die Röntgenbilder gezeigt.
40:03Mit dem Kontrastmittel kann man die geschwulzt richtig gut sehen.
40:06Hör auf, Felix.
40:07Denk lieber an uns.
40:09Weißt du noch früher, wie wir manchmal das ganze Wochenende im Bett vergammelt haben?
40:14Mit Pizza und Rotmalen und Videos.
40:18Da war doch noch was.
40:20Und das auch natürlich.
40:27Felix, ich will ein Kind von dir.
40:31Vielleicht ist das unsere letzte Chance.
40:35Nathalie.
40:36Ich meine es ganz ernst.
40:39Jetzt musst du gleich gehen.
40:46So, Frau Althofer.
40:48Jetzt muss Ihr Mann aber schlafen.
40:50Das wird morgen ein harter Tag für Sie.
40:54Schlaf gut, Mann.
40:56Mit der Tablette, da wird er schlafen wie ein Baby.
41:00Wenn Sie mich brauchen, einfach den Knopf da hinten drücken.
41:03Ich bin die ganze Nacht da.
41:07Bis morgen, Felix.
41:10Bis morgen.
41:12Bis morgen.
41:12Bis morgen.
41:19UNTERTITELUNG
42:02Das Timing ist perfekt. Ich habe meine fruchtbaren Tage. Das ist unsere Chance.
42:08Wäre das nicht wunderschön? Wir lieben uns doch.
42:12Egal, was war. Und ich verspreche dir eins, Felix. Diesmal wird es klappen. Sag doch was.
42:21Na gut. Aber du musst dich beeilen. In zehn Minuten bin ich nämlich im Land der Träume.
42:28Na dann, schneide ich mal an.
43:09Untertitelung des ZDF für funk, 2017
43:10Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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