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  • vor 8 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:14Musik
00:54Na, Herr Meitz, wie läuft das Geschäft?
00:57Geht so. Muss ich halt erst rumsprechen in der Gegend.
01:00Na, dann geben Sie der Dame doch einen Schokoriegel und mir eine Rolle Pfefferminz.
01:04Felix!
01:05Du bist deinem Einstand in der Fashion Factory.
01:07Und es wird dann aus meinem Büro in deiner Wohnung?
01:10Wieder meine Wohnung. Deine natürlich auch.
01:14Wart lieber ab. Das geht bestimmt nicht gut.
01:16Die Frau Meierbier kann mich doch nicht leiden.
01:18Red keinen Unsinn. Der Vorschlag kam sogar von ihr.
01:20Ehrlich? Ich dachte, es war deine Idee.
01:23Manchmal haben auch andere gute Ideen, aber nur manchmal.
01:25Danke. Stimmt so.
01:28Das sind 10 Euro.
01:30Kleine nachbarliche Starthilfe.
01:32Danke.
01:39Die Chance für Rousseau, eine Sperrminorität zu übernehmen, war also durchaus gegeben.
01:44Denn dass etwa 20 Prozent der Aktionäre nicht erscheinen, ist eher üblich als außergewöhnlich.
01:49Dass jetzt von denen aus Paris keiner gekommen ist, das kann nur heißen,
01:53dass Rousseau sein Vorhaben, Althofer zu übernehmen, aufgegeben hat
01:55und in absehbarer Zeit seine 18 Prozent auf den Markt werfen wird.
02:00Und was das bedeutet, das brauche ich Ihnen ja sicher nicht zu erklären.
02:03Und wenn?
02:05Dann gerät unser Kurs noch mehr unter Druck.
02:07Herr Doktor, warum sehen Sie immer alles so pessimistisch?
02:10Ganz einfach.
02:11Weil zu Optimismus kein Anlass besteht.
02:14Guten Tag allerseits.
02:15Stören wir?
02:16Nein.
02:17Vielen Dank, Herr Doktor.
02:18Eins noch.
02:19Ich habe per Zufall von Herrn Wieland erfahren,
02:22dass Sie nun doch fünf neue Mitarbeiter eingestellt haben in der Fertigung.
02:25Stimmt.
02:26Und ich werde noch fünf für den Versand einstellen.
02:27Ich weiß, Sie sind da anderer Meinung.
02:29Aber die Engpässe, die wir in der Vergangenheit hatten,
02:31die können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten.
02:33Und ich brauche eine Sekretärin.
02:35Hallo, Frau Fabrian.
02:36Schön, dass es geklappt hat.
02:37Guten Tag, Frau Meierberg.
02:38In meiner Eigenschaft als Controller muss ich Sie darauf hinweisen,
02:41dass das gegen sämtliche wirtschaftlichen Grundsätze verstößt.
02:44Und in der angespannten Situation, in der sich Altrufer zurzeit befindet,
02:48ist das eine völlig...
02:49Nach der Messe in Düsseldorf, da sieht das alles wieder ganz anders aus.
02:52Also regen Sie sich ab.
02:54Sie hören sich ja noch einen Magen geschwürt.
02:56Könnt ihr Ihre Meinung zwischen der Begründung woanders austragen?
02:59Kommen Sie, ich zeige Ihnen einen neuen Arbeitsplatz.
03:05Ich habe das Gefühl, nicht bloß, Herr Doktor,
03:07dass Sie kein Vertrauen in die Geschäftsleitung haben.
03:10Das Gefühl habe ich allerdings auch.
03:11Ich habe kein Vertrauen in Mode generell.
03:14Denn wie der Name schon sagt, ist etwas entweder in Mode oder nicht.
03:18Und das dann auch noch saisongebunden.
03:21Und wir sind hier nicht in den USA,
03:22wo Sie Mitarbeiter einfach nach Bedarf einstellen
03:25und dann wieder feuern können.
03:26Das geht hier nicht.
03:27Gut, Herr Doktor, noch mal für Sie zum Mitschreiben.
03:29Wir sind unterbesetzt, und zwar in fast allen Bereichen.
03:32Einen Ersatz für Herrn Benrath brauchen wir zum Beispiel auch,
03:34weil der Herr Wieland, der schafft das nie im Leben allein.
03:36Nein, wir müssen in den Boom-Monaten
03:39von jedem einzelnen Mitarbeiter mehr verlangen.
03:41Dafür können wir in den Flaute-Zeiten den Mitarbeiterstand halten.
03:45Aber, was rede ich hier überhaupt?
03:47Sie haben doch schon längst entschieden.
03:49Fragt sich nur, was ich dann hier noch soll.
03:51Das haben jetzt Sie gesagt.
03:54Roulard.
03:56Auf lange Sicht gewinnt nur der, der das Risiko minimiert und verteilt.
04:01Und Sie, Sie werden sich meine Meinung anhören müssen,
04:05ob Ihnen das nur gefällt oder nicht.
04:07Denn das ist der Job eines Controllers.
04:09Und in dieser Funktion habe ich die volle Rückendeckung von der Meierbär.
04:13Und doch, meine Herren.
04:19Herr Gott, Roland.
04:22Hast du sie noch alle?
04:23Ach, das tut ihm doch ganz gut, wenn er mal merkt,
04:25dass nicht immer jeder nach seiner Pfeife tanzt.
04:27Das dumm ist nur, dass er recht hat.
04:28Roland.
04:30Zehn neue Leute einstellt, das ist bescheuert.
04:32Wenn das neue Marketingkonzept von Birgit greift, dann brauchen wir...
04:36Birgit, Birgit, Birgit.
04:37Birgit hat nichts anderes im Kopf, als Lena zu beweisen, dass sie alles besser kann.
04:41Und anstatt immer nur Ja-Liebling zu sagen,
04:43solltest du ihr ab und zu auch auf die Finger klopfen.
04:46Und jetzt muss ich leider los.
04:48Düsseldorf.
04:50Adressenlisten, Korrespondenz etc.
04:51können Sie sich von dem Computer von Frau Michel drüben runterladen.
04:54Und den Rest holen Sie sich von der Vertretung von Frau Stammel.
04:57Na, kommt ihr klar miteinander?
04:59Ich denke schon.
05:01Dann mach's gut.
05:02Bis Freitag.
05:04Wer ist nach Düsseldorf?
05:05Ja, Models testen und unseren Stand auf Vordermann bringen.
05:08Models testen?
05:09Nicht im Bett.
05:10In der Agentur.
05:16Machen Sie sich keine Gedanken.
05:18Ihr habt viel zu viel um die Ohren.
05:19Und seit seiner Herzgeschichte lebt er ihr viel ruhiger.
05:22Naja, ich weiß nicht.
05:24So wie er vorhin mit der Kleinen in der Boutique von Frau Czerny rumgeflirtet hat.
05:28Frau Czerny hat eine Boutique?
05:30Ja.
05:31Ein hübscher kleiner Laden mit Kindermode.
05:34Ah, das ist ja höchst interessant.
05:37Verbinden Sie mich bitte mit Dr. Heidenreich.
05:39Soll ich nicht erst das Adressverzeichnis besorgen?
05:41Nein.
05:42Gehen Sie über die Auskunft, Dr. Jörg Heidenreich, Anwalt.
05:52Nichts zu danken, Frau Stammel.
05:54Ich habe zu danken.
05:55Mir gefällt es hier nämlich immer besser.
05:57Obwohl ständig die Fetzen fliegen.
06:02Ich bin gleich wieder weg.
06:03Moment, Herr Doktor.
06:04Tschüss und alles, alles Gute.
06:08Ich fürchte, Sie werden noch ein paar Wochen länger mit mir vorleben gehen müssen.
06:13War das Frau Stammel?
06:14Ja.
06:14Sie hat sich verlobt mit einem Dr. Bartke, Kunsthistoriker.
06:19Und sie bittet um Verständnis, dass ihr Resturlaub noch dranhängt.
06:23Sie wird sich auch noch bei Ihnen melden, sobald sie in Wien im Hotel ist.
06:26Nein.
06:36Wie ist sowas, Frau Czerny?
06:38Tag, Herr Kunzel.
06:40Wie geht es Ihnen?
06:41Es muss.
06:42Wo darf ich Sie anmelden, Frau Czerny?
06:44Nirgendwo.
06:45Ich will den Nachlass von Frau Michel ordnen.
06:48Wieso ist eigentlich die Beerdigung in Frankfurt?
06:50Ihre Mutter hat Sie überführen lassen.
06:52Schade.
06:53Ich wäre gern hingegangen.
06:54Mit Marion.
06:55Sie kommt heute zurück.
06:56Ach, dann grüßen Sie sie von mir, ja?
07:16Lena.
07:17Hallo, Natalie.
07:19Oh Gott, ist das nicht alles ganz schlimm?
07:21Ja.
07:22Ich kann es immer nur nicht fassen.
07:24Aber lass gut sein, sonst fange ich sofort wieder an zu heulen.
07:27Ist Uwe oben?
07:27Ja, nun fast fertig.
07:29Du, ich muss nur schnell rüber in die Verwaltung.
07:31Warte auf mich, ja?
07:32Ja.
07:37Ja, Paul, habe ich erledigt.
07:39Natalie ist schon unterwegs.
07:41Also reg dich ab.
07:42Es wird ja immer schlimmer mit dir.
07:44Wir tun, was wir können und mehr ist nicht drin.
07:48Da kann sich die gesamte Geschäftsleitung von mir aus auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln.
07:57Was ist mit den E-Mail-Adressen?
07:59Brauchst du die auch?
08:00Glaube ich kaum.
08:02Aber bitte lösch alles im privaten Verzeichnis.
08:05Ich bin immer noch nicht drüber weg, dass die Frau Michi nicht mehr da ist.
08:08Ich meine, richtig warm bin ich mit ihr nie geworden, aber jetzt fehlt sie mir doch.
08:12In der Firma wird behauptet, die Taxifahrerfreund sei absichtlich an den Bord gefahren, weil sie Schluss machen wollte mit ihm.
08:18Und wenn ich das hier so sehe, lauter nicht abgeschickte E-Mails an Dr. Holzknecht.
08:25Lösch sie bitte.
08:26Aber bitte.
08:27Da könnte schon was Wahres dran sein.
08:29Immerhin war sie mit ihm beim Segeln.
08:32Kann ich dich um Gefallen bitten?
08:35Kannst du ihre ganzen privaten Sachen und die Fotos und so in den Karton packen und an diese Adresse schicken?
08:43Ihre Mutter?
08:44Ja, aber gern.
08:46Gott, ist das wieder ein Tag.
08:48Dann konntest du nichts außer zum Telefonieren.
08:55Ich glaube, das war's.
08:58Danke.
09:00Chris ist zurück.
09:01Aus New York.
09:03Seit gestern.
09:06Meinst du nicht, er solltet ihr euch aussprechen?
09:08Oder reinen Tisch machen?
09:09Uwe, bitte.
09:10Du weißt genauso gut wie ich, wie es war und wie es zu Ende gegangen ist.
09:14Er hat dich gesehen mit deinem Banker, oder?
09:18Frau Czerny.
09:19Tag, Frau Fabian.
09:21Sind Sie jetzt etwa...
09:22Ja, die Neue für Frau Meierbär.
09:24Allerdings sitze ich drügend in der Villa.
09:26Ich soll ihr nur das Adressverzeichnis vom Computer runterladen.
09:30Gut, Herr Lieber hilft Ihnen sicher gerne dabei.
09:33Trotzdem danke.
09:35Wollt ihr mich mal besuchen am Wochenende, Nathalie und du?
09:37Klar.
09:39Dann bis Samstag.
09:41Alles Gute.
09:42Danke.
09:43Übrigens, wir sind heute früh zufällig bei Ihrer Boutique vorbeigefahren und haben uns kurz umgesehen, Felix und ich.
09:47Sehr nett alles.
09:49Kompliment.
09:50Das ist aber gar nicht meine Boutique.
09:51Das macht Angela Martana.
09:52Ja?
09:53Warum hat sich dann die Frau Meierbär so aufgeregt und hat gleich ihren Anwalt angerufen?
09:57Ach so?
09:58Hat sie das?
09:59Ja.
10:00Und einen Termin mit ihm vereinbart.
10:02Tja, danke für den Tipp.
10:04Dafür gebe ich Ihnen aber auch einen.
10:05Wenn Sie Ihren Job behalten wollen, dann würde ich versuchen, so ein bisschen diskreter mit Informationen aus der Chefetage umzugehen.
10:10Ja, aber Sie gehören doch zur Firma irgendwie.
10:41Irgendwie.
10:43Nein, die hat bereits genug Ware im Laden.
10:45Also dann.
10:46Halt, halt, halt, halt, halt.
10:47Kruse hat mich angefriert, dich nicht weggehen zu lassen, ohne dass du vorher bei ihm vorbeigespritzt hast.
10:51Ach Gott.
10:51Er hat heute Abnahme-Tengel bei der Geschäftsleitung und will vorher dein Feedback.
10:56Auf.
10:57Let's go.
11:07Frau Czerny, endlich.
11:10Das ist aber bitte das letzte Mal, Herr Kruse, ja?
11:12Frau Meierbär wird Sie feuern, die kennt ja nichts.
11:14Ach, wenn ich nicht vorher selber kündige.
11:16Ich kann so nicht arbeiten.
11:17Immer dieser Druck und ein ständig Regen haben alle in meine Arbeit hinein.
11:20Was ist denn das?
11:22Seidenbatisten.
11:23Ich weiß, viel zu teuer.
11:24Aber Frau Meierbär will unser Angebot auf die High-End-Verbraucher ausweiten.
11:28Konservativer im Schnitt und Linie dafür mehr Farbe und Muster à la Cocktailparty für Leute mit 20.000 Euro-Uhren.
11:34Tja, da sage ich jetzt lieber nichts dazu.
11:37Sie meinen auch, dass das nicht funktioniert?
11:40Jung, praktisch, preiswert, innovativ, trendy.
11:42Das ist die Linie.
11:43Ich meine, sowas, das bekommt man in jeder Boutique in Marbella oder Saint-Tropez.
11:47Zu mondänen.
11:48Es ist einfach nicht mein Ding.
11:50Aber der Rest müsste gehen.
11:52Das gefällt mir zum Beispiel wirklich sehr gut.
11:54Danke.
11:55Leider geklaut.
11:56Habe ich in London gesehen, im Theater, bei der Premiere von Snapshot.
12:00Das war nach Zeiten, als ich über das Weekend mal so kurz rüberdüsen konnte.
12:03Naja, diese Woche habe ich höchstens zehn, zwölf Stunden geschlafen.
12:06Das kenne ich.
12:07Also viel Glück, Herr Kruse.
12:08Frau Czerny,
12:11mein Lebensgefährte und ich, wir gehen am Wochenende so einen kleinen Empfang.
12:14Also wenn Sie Lust haben.
12:15Geht leider nicht.
12:16Bin schon vergeben.
12:17Ja, schade.
12:23Herr Benrath.
12:25Czerny.
12:26Ist das Ihr Kind?
12:27Ja, Susi heißt sie.
12:29Sie hat die ganze Nacht Terror gemacht.
12:31Und Sie bringen sie mit zur Arbeit?
12:32Ich arbeite schon seit letztem Monat nicht mehr hier, aber wenn es brennt, dann helfe ich Paul.
12:37Verstehe.
12:38Darf ich fragen, warum Sie aufgehört haben?
12:41Meine Frau verdient jetzt die Brötchen bei uns als Systemberaterin in München.
12:45Und Sie machen den Haushalt?
12:47Mhm.
12:47Und den Babysitter, den Koch und die Putzfrau.
12:49Na ja, nur die Knöpfe näht noch meine Frau an, da bin ich zu ihm geschickt.
12:54Das Schlimmste ist, es ist immer das Gleiche.
12:57Na ja, mein Problem.
12:59Tschüss.
13:00Ja, ja, ja.
13:00Bleib gut, Schuss.
13:01Ja, ja.
13:11Schauen wir, was der Paul macht.
13:19Ralf!
13:20Was machst du denn hier?
13:22Mann, Paul, hast du es nicht gesehen?
13:23Da ist doch die Webkante falsch eingestellt.
13:25Jetzt fang du nicht auch noch an.
13:26Nathalie war auch schon hier.
13:27Aber ich kann es nicht ändern.
13:28Die Stoffe müssen heute noch raus.
13:30Wir müssen eben beim Schnitt ein bisschen aussparen.
13:32Was, du meinst, es geht durch die ganze Stücklänge?
13:34Wenn du nur gekommen bist, um den Materialprüfer raushängen zu lassen,
13:36dann kannst du gleich wieder gehen.
13:37Der Holzrichter reicht mir schon.
13:39Ja, ist ja gut.
13:41Geht mich auch nichts mehr an.
13:44Ist was?
13:46Was hast denn du?
13:49Jetzt raus damit, Alf.
13:52Aber sag bloß nicht, ich habe es ja gleich gesagt.
13:55Aber jetzt mach es nicht so spannend.
13:58Ich glaube, ich glaube, Anja hat einen Liebhaber.
14:02In der Firma.
14:03Wie du meinst?
14:04Ja.
14:07Sie sagt, sie macht Überstunden, aber kann sie nicht mal am Handy erreichen.
14:12Seit diesem blöden Streit an ihrem Geburtstag geht sie mir aus dem Weg.
14:15In dem Bett läuft sowieso nichts mehr.
14:18Ich glaube, du hattest recht, Paul.
14:20Ein Mann, der nichts als gemachte Betten und gebügelte Wäsche zu bieten hat, ist einfach nicht attraktiv genug für so
14:25eine Karrierefrau.
14:26Das habe ich so nicht gesagt.
14:28Aber so ähnlich.
14:29Das habe ich doch nur gesagt, weil ich dich wieder in der Firma haben wollte, Alf.
14:34Red halt mit ihr.
14:35Ich brauche doch zuerst Beweise, Paul.
14:37Muss mir helfen.
14:39Sie hat mich vorhin angerufen, dass ich mit dem Essen heute nicht auf sie warten solle.
14:42Abteilungsleiter-Meeting oder so.
14:44Na und?
14:45Kannst heute Abend noch Susi aufpassen.
14:47Ach nee, du willst...
14:48Ja, nach München.
14:49Bitte, Paul.
14:50Also wirklich, Alf.
14:52Herr Dillard, Telefon.
14:53Ja, sofort.
14:54Ja und?
14:56Ja okay, bis später.
14:59So.
15:00So.
15:02So.
15:15So.
15:36Nun lasst ihr doch von der Zicke nicht den Spaß verderben.
15:38Die ist bloß neidisch.
15:42Lena, du hast gerade Birgit verpasst.
15:45Ich habe sie mit Absicht verpasst.
15:47So, noch mehr Nageln und Klammern.
15:48Und diese Halogenleuchten, aber die hatten nur noch zwei.
15:51Das reicht.
15:52Sie hat mich gefragt, woher ich die ganzen Stoffe habe.
15:55Mein Gott, lass sie doch.
15:58Schaut super aus.
16:01Und schau mal.
16:03Ich mache das gleiche Teil nochmal, aber jetzt in Größe 38.
16:06Aha.
16:07Ja, ihr war gestern eine Kundin und die hat das Kleid für ihre Tochter gekauft.
16:10Und so ganz nebenbei an der Kasse hat sie gesagt, dass ich es auch kaufen würde.
16:13Für sich.
16:14Ist doch eine gute Idee.
16:16Apropos Kasse, was macht denn der Umsatz?
16:18Super.
16:19Die halbe Miete ist schon drin und das nach nur einer Woche.
16:22Und eine Näherin habe ich auch schon.
16:24Judith, die hat ein Baby und die hockt den ganzen Tag zu Hause.
16:27Und von solchen gibt es viele.
16:28Ich meine, falls der Laden echt läuft.
16:30Lena, ich bin so glücklich.
16:31Das habe ich alles dir zu verdanken.
16:33Jetzt freu dich mal nicht zu früh.
16:34Der Tag wird kommen, dann dem fragst du dich, was das alles soll.
16:39Und?
16:40Schon gefragt?
16:41Äh, nein.
16:42Ich möchte mit Angela ins Konzert.
16:43Mein Professor spielt heute die Goldberg-Variationen.
16:46Original, auf dem Cembalo.
16:48Kannst du so lange vielleicht im Laden bleiben?
16:50Ich dachte, du interessierst dich nur für klassische Musik, wenn Wolfgang sie spielt.
16:54Das ist jetzt aber nicht fair.
16:56Naja, vielleicht bekommt Angela ja wieder einen kleinen Motivationsschub.
17:00Ja, okay, schon gut.
17:01Aber nicht länger als zwei Stunden.
17:02Ich muss Florian noch bei Hedda abholen, ja?
17:04Ah, das wird genügen.
17:05Danke.
17:05Und bitte bring mir was zu essen mit.
17:07Alles klar.
17:08Tschüss.
17:08Tschüss.
17:23Hallo, Chris.
17:25Hallo, Lena.
17:26Ich bin wieder aus New York zurück.
17:28Und ich würde dich gern sehen.
17:30Lena, bitte.
17:32Letztes Mal war ein Banker dabei, da konnte ich nicht reden.
17:35Du musst mir noch eine Chance geben.
17:37Bitte.
17:39Hör zu, Chris.
17:42Also ich wollte es dir eigentlich nicht am Telefon sagen, aber ich glaube, das mit Max und mir,
17:49das ist jetzt doch ernster geworden, als ich vermutet habe.
17:55Er hat mir einen Heiratsantrag gemacht.
17:57Und was war deine Antwort?
18:02Du kennst mich doch.
18:05Ja, nein oder jein?
18:09Wenn ich weiß, wie mein Leben weitergehen soll, vielleicht.
18:14Ich kann dir sagen, wie dein Leben weitergehen soll.
18:15Klar.
18:18Mit mir.
18:22Grüß Gott.
18:23Grüß Gott.
18:24Bitte nicht.
18:25Lena, was soll ich dir machen?
18:28Es ist aus, Chris.
18:30Verstehst du?
18:32Es ist nicht.
18:34Es ist nicht.
18:35Entschuldigung?
18:37Ja.
18:39Ja.
18:44Ich würde mich dafür interessieren.
18:47Ich du dich nicht auch sagen.
19:02Ich glaube, dass du so wie gleiches haben kannst.
19:16Ich habe gerade mit Wasserbruch gesprochen.
19:18Der Herr Emmerich beschwert sich, dass er zu viel Verschnitt hat.
19:21Er meint aber, es sei nicht sein Fehler, sondern die ganze Lage von letzter Woche sei furchtbar.
19:25Die M38 gehört schon längst auf den Schrott.
19:27Aber ich habe zur Zeit keine andere Maschine frei.
19:29Und stilllegen kann ich sie auch nicht.
19:31Für die Reparatur, da bräuchte ich...
19:32Warum erfahre ich das erst jetzt?
19:35Weil Herr Althofer meint, das muss warten bis nach Düsseldorf.
19:38Und der ist für mich zuständig, denke ich.
19:40Aber ich bin zuständig für die Produktionskosten.
19:43Und wenn die Näherei zu viel Verschnitt produziert, dann stimmen unsere Kalkulationen nicht mehr für den Endpreis.
19:49Das war ja nicht beim ganzen Auftrag, sondern nur bei der Partie Seiden-Battest.
19:53Na gut, ich werde das klären. Danke.
20:00Ja, dass man dich hier wieder mal sieht.
20:10Ja, also wenn du nicht gut drauf bist, dann gehe ich wieder.
20:13Was ist denn? Problem?
20:15Ich brauche in der Firma dringend mehr Rückendeckung, August.
20:18Sonst läuft uns seine Tochter aus dem Ruder.
20:20Was verstehst du denn unter Rückendeckung?
20:22Na, dass gemacht wird, was ich sage.
20:24Zumindest was die Finanzen und die Personalpolitik angeht.
20:27Ich fühle mich wie das fünfte Rad am Wagen hier.
20:28Jetzt mach doch nicht schlapp, Wilfried. Das wird schon.
20:31Roland Althofer hat für die Fertigung fünf neue Leute eingestellt.
20:35Gegen meine ausdrückliche Empfehlung.
20:37Und er will noch fünf weitere einstellen für den Versand im Wasserburg.
20:41Das ist bei der aktuellen Lage betriebswirtschaftlich gesehen eine Katastrophe.
20:45Komm.
20:47Du hast rund 23 Prozent Anteil an dem Laden.
20:50Bist Mitglied im Aufsichtsrat.
20:52Ohne dich läuft da gar nichts.
20:54Also, August, gib mir Rückendeckung, bitte.
20:58Sonst kann ich für nichts garantieren.
21:00Also, ich werde das mit wieder bequatschen.
21:03Komm, ist er schon da?
21:04Weiß ich.
21:14Florian.
21:16Nicht kleckern.
21:18Ja.
21:21Also, wenn du es ihr nicht sagst, dann werde ich es tun müssen.
21:25Hedda, jetzt warte doch mal, bis der Junge ein bisschen größer ist.
21:29In dem Alter brauchen Sie eine Mutter.
21:31Nicht nur eine Oma.
21:33Eine Mutter, die nie da ist.
21:36Ich meine, Lena ist ja ständig irgendwo nur nicht zu Hause.
21:39Jetzt in der Boutique und dann in Frankfurt bei ihrem neuen Freund.
21:43In Frankfurt war sie auf der Beerdigung von Frau Michel.
21:47Und die Boutique macht Angela und nicht Lena.
21:50Hedda, jetzt sei doch mal vernünftig.
21:53Also, ich wette, August ist der gleichen Meinung wie ich.
21:56August?
21:57Der soll sich nicht so anstellen.
21:59Das täte ihm ganz gut, so ein Kind.
22:02Das ist doch, als bekäme man ein zweites Leben geschickt.
22:05Unliebend.
22:06Ein zweites Leben.
22:07Als ob du das nötig hättest.
22:08Du bist doch im besten Alter.
22:10Willem, ich habe einen Spiegel zu Hause.
22:11Ich auch.
22:13Aber da gucke ich schon seit Jahren nicht mehr ein.
22:15Ich verlasse mich lieber auf mein Gefühl.
22:18Und fühlen tue ich mich gut und gerne zehn Jahre jünger.
22:21Ei, ei, ei.
22:22Schon so spät.
22:22Ich bin mit August in der Firma verabredet.
22:25Redest du mit ihr?
22:26Bitte.
22:27Ich meine, das wäre das Beste für uns alle.
22:28Für Lena, für mich und vor allen Dingen für den Kleinen.
22:34Ja?
22:36Lena?
22:37Wir reden gerade von dir.
22:39Ja, Willem, ich und der Kleine.
22:42Florian hat gerade drei Eiskurinen verziert.
22:45Das heißt, das meiste davon liegt auf dem Tisch und auf seiner Hose.
22:47Nein, kein Problem.
22:50Wann?
22:52Und wo ist die?
22:55Gut, ich komme dorthin.
22:57Also, bis gleich.
22:59Was ich dir gesagt habe.
23:01Sie ist in der Motiv und kommt nicht gleich weg.
23:04Tja, ich soll ihr den Kleinen bringen.
23:05Du mach, was du willst.
23:07Ich gebe es auf.
23:08Aber bitte, tu mir einen Gefallen.
23:10Mach Lena nicht so runter, ja?
23:12Nur um deinen Willen durchzusetzen.
23:13Und vor allen Dingen nicht vor dem Jungen.
23:16Aber will er mich?
23:19Ja, was haben wir denn da?
23:21Entschuldigen Sie, aber der ganze Tisch ist beklärt.
23:23Ach, was?
23:24Kein Problem, Frau von Bach.
23:32Was ist denn jetzt? Hast du ihn?
23:34Mist, Mist, Mist.
23:35Der Reservekanister war immer da drin.
23:37Wer ahnt denn auch, dass diese blöde Tankanzeige kaputte ist?
23:40Also, ich muss jetzt los, Wolfgang.
23:42Tut mir leid.
23:43Wir sind sowieso schon viel zu spät dran.
23:44Ich nehme jetzt ein Taxi.
23:46Da vorne um die Ecke ist ein Stand.
23:48Bis nachher.
23:58Hedda!
24:02Wo ist Florian?
24:04Im Wagen.
24:05Ich muss mit dir reden, Lena.
24:07Ist das mit dem Jungen?
24:08Nein, nein.
24:09Aber mit mir ist was.
24:12Ich hätte nie gedacht, dass mir das passiert, aber...
24:14Ich bin vollkommen vernacht in den Jungen.
24:18Ich möchte ihn gerne für immer um mich haben.
24:21Lena, du bist doch noch so jung und irgendwann wirst du eigene Kinder haben.
24:25Aber bei August und mir, da ist der Zug doch längst abgefahren.
24:29Cornelia ist tot.
24:31Das wäre doch eine Aufgabe für mich.
24:33Ich hab's Cornelia versprochen.
24:34Auf dem Sterbebett.
24:36Ach, Cornelia war mit Medikamenten vollgestopft.
24:39Da weiß man doch gar nicht, was man sagt.
24:41Lena, du kannst den Jungen sehen, so oft du möchtest.
24:44Das verspreche ich dir.
24:46Und ihr Testament?
24:47War sie da auch mit Medikamenten vollgestopft?
24:49Nein, Hedda!
25:09Das tut mir wirklich leid, Hedda.
25:15Von mir aus, du kannst ihn öfter sehen oder wir machen mehr zusammen oder so.
25:20Schon gut.
25:22Ich bin immer ein bisschen egozentrisch, Entschuldigung.
25:25Also dann, bis Sonntag.
25:27Tschüss.
25:27Tschüss.
25:28Tschüss.
25:44Tschüss.
26:11Lina?
26:18Entschuldigung, Wolfgang hat vergessen zu tanken. Wir sind liegen geblieben.
26:21Das Kleid ist fast fertig. Musst du nur noch umsäumen.
26:23Eine Interessentin habe ich auch schon. Die Adresse ist in der Kasse.
26:25Danke.
26:26Komm, mach dich mal her. Fluid.
26:28Du bist doch hoffentlich nicht sauer auf mich.
26:30Nein.
26:33Hedda wollte...
26:34Ach, ist jetzt auch wurscht.
26:36Komm, mein Schatz.
26:39Wir gehen heim.
26:40Tschüss.
26:59Also mit anderen Worten, ich soll mich allein unbeliebt machen.
27:02Bei der Frau Vorstand und ihrem Mitglied der Geschäftsleitung.
27:06August, ich werde meinem Sohn nicht mehr reinreden.
27:10Das war mal und nicht wieder.
27:11Also, wenn er kommt und mich vom Rat fragt.
27:16Dann vielleicht.
27:17Aber hast du eigentlich gar keine Angst, dass er aus deinen Anteilsscheinen so kleine Flieger bastelt und zum Fenster rauswerft?
27:24Nein, hab ich nicht.
27:25Also, ich glaube, dass er mit Sicherheit mehr auf dich hört als auf mich.
27:29Außerdem glaube ich, dass der Doktor Holzknecht übertreibt.
27:32Wenn zwei Hähne auf einem Hof sind, dann fliegen neben die Federn.
27:36Bis morgen.
27:37Eins steht fest, Wilhelm.
27:40Wenn dein Sohn den Holzknecht vergrault, werfe ich am nächsten Tag meine Anteil lauten mag.
27:45Ach, August, das hast du schon so oft gesagt und dann konntest du es deiner Tochter doch nicht antun.
27:50Man soll sein Schwert nur ziehen, wenn man Blut sägen kann.
27:53Alter Samurai-Spruch.
28:09Na, Tag Wilhelm.
28:11Der Kurs ist schon wieder um zwei Punkte gefallen. Was soll ich denn machen?
28:14Durchhalten, Ewald. Wir haben das gerade besprochen, oben.
28:18Wenn Rousseau wirklich verkauft, dann werden wir auf dem Markt eben zukaufen.
28:2318 Prozent? Das sind gut fünf Millionen Euro.
28:27Wenn wir alle mitziehen, haut das schon hin. Verlier mal nicht die Nerven.
28:31Na, ich nicht. Aber die Mitglieder des Investment-Clubs.
28:34Also, ich verkauf jedenfalls nicht, falls euch das beruhigt.
28:58Hallo? Wer geht's?
29:05Herr Meierberg?
29:07Und wer sind Sie?
29:08Inge Fabian. Die neue Sekretärin Ihrer Tochter.
29:10Ja, und wo ist meine Tochter?
29:12In einem Meeting drüben in der Fashion Factory mit Herrn Kruse.
29:15Aber wenn Sie warten möchten, sie müsste eigentlich schon zurück sein.
29:20Ähm, ich rufe Sie in zehn Minuten zurück, ja? Gut.
29:24Ja, ich fürchte, das wird ein bisschen länger dauern als zehn Minuten.
29:27Aha, hat sich der Herr Doktor an seiner Schulter ausgeweint.
29:31Nobel, Nobel. Vom Allerfeinsten.
29:34Na, da sieht man als Anteilseigner doch, wo der Gewinn bleibt.
29:38Wir machen Mode, August, und wir verkaufen Stil.
29:42Aha.
29:44Aber es ist schlechter Stil, Roland, wenn man den Controller übergeht und einfach Leute einstellt.
29:51Und es ist noch schlechterer Stil, wenn man versucht, ihn loszuwerden, weil er einem ein paar unangenehme Zahlen unter die
29:58Nase reibt.
29:59Weißt du, das ist nämlich der Job von so einem Controller.
30:02Hat dir dieser Herr Controller auch gesagt, dass wir dank seiner Sparnummer in erhebliche Lieferschwierigkeiten geraten werden?
30:08Daran ist nicht er schuld, sondern euer Stardesigner.
30:12Roland, dein Vater traut sich nicht, es dir zu sagen.
30:16Aber ich, Lena Czerny rauszuekeln, war euer erster Fehler.
30:23Und wenn ihr jetzt auch noch den zweiten macht, nämlich mit aller Gewalt größer zu werden und die Umsätze hochzutreiben,
30:30ohne Rücksicht auf die Kosten, dann ist euch nicht mehr zu helfen.
30:37Ja. Und jetzt brauche ich einen Schnaps.
30:41Oder passt das nicht zum Stil des Hauses?
30:44Doch. Aber dein Stil passt nicht mehr.
30:47Und ich weiß auch gar nicht, warum ich mir das alles anhören soll.
30:50Weißt du, August?
30:52Ich bin nicht mehr der Roland von damals, von dem jeder meint, mit ihm Schlitten fahren zu können.
30:57Das hat mich fast ins Grab gebracht.
30:59Aber ich bin wieder da.
31:01Und ich bin ein Althofer.
31:03Genau wie mein Vater und mein Großvater.
31:04Und das hier, August, das hier ist meine Firma.
31:09Und nicht die von dir und auch nicht die von Birgit.
31:11Und da ändern deine 22,5% auch nichts.
31:17Gewöhn dich bitte dran.
31:19So.
31:20Und jetzt wollen wir mal sehen, ob wir für dich einen Schnaps finden.
31:33Und wo bleibst du denn?
31:36Sei froh, dass ich überhaupt gekommen bin.
31:41Ich habe eigentlich gehofft, dass du zur Besinnung gekommen bist.
31:44Ich hatte alles hergerichtet.
31:48Hier.
31:49Du musst bloß noch warm machen.
31:50Falls sie wirklich aufwacht.
31:52Aber mach es nicht zu heiß.
31:52Halt es in die Backe, ja?
31:54Du willst es wirklich durchziehen?
31:55Ja.
31:56Meine Handynummer hast du?
31:58Ja.
31:59Okay.
31:59Ich glaube, wenn ich jetzt losfahre, dann schaffe ich es gerade noch.
32:03Ach, und Bier ist im Kühlschrank.
32:04Bis dann.
32:05Tschüss.
32:07Horrido.
32:17Ihr Vater ist drin, bei Herrn Althofer.
32:27Kopieren Sie das bitte zweimal und schicken Sie eine Kopie davon zu Dr. Hals' Gewicht.
32:32Sie wollen nicht?
32:33Nein.
32:33Wenn er nach mir fragen sollte, sagen sie, ich musste überraschen nach Wasserburg.
32:47Fashion Factory Fabian?
32:50Felix!
32:51Na, hast du schon Sehnsucht nach mir?
33:05Ja.
33:14Der geht.
33:14Was zumindest alles passiert?
33:18Und ich muss noch mal die Veränderung offen von der Aue immer wieder nach enrollment�iert.
33:22Oder gibt es die Coming in?
33:25Alles Vampire.
33:31picking Arthofer zurück zu mir.
33:59Was machen Sie denn hier?
34:01Ich dachte, Alf musste nochmal schnell weg, aber er kommt gleich wieder, hat er gesagt.
34:07Nur was einkaufen.
34:09Na ja, macht nichts.
34:11Hallo, Schatz.
34:12Wenn Sie in der Zwischenzeit schon mal einen Champagner aufmachen würden.
34:15Es gibt nämlich was zu feiern.
34:18Ach ja? Was denn?
34:21Mein Chef und ich haben einen Großauftrag an Land gezogen.
34:24Mit einer Hotelkette.
34:26Vor einer halben Stunde haben Sie endlich unterschrieben.
34:30Meine Provision reicht für eine Anzahlung auf das Haus hier.
34:33Dann kann Alf es endlich umbauen, so wie er es immer schon wollte.
34:38Danke.
34:41Danke.
34:52Danke.
35:13Ich habe mir das ausgerechnet.
35:15Wenn ich jeden Tag 200 Euro Umsatz mache, mal 365 Tage, dann sind das 73.000 im Jahr.
35:22Und wenn ich jetzt noch die Lottoannahme dazu kriege, dann mache ich vielleicht sogar 300 bis 400 am Tag.
35:28Hey, hallo.
35:30Hören Sie mir überhaupt zu?
35:31Hören Sie mir überhaupt zu?
36:04Wenn wir so weitermachen, ist die Flasche gleich leer.
36:09Bleibt er nur.
36:11Keine Ahnung.
36:13Ich müsste eigentlich auch jetzt gleich.
36:16Aber Alf hat meinen Wagen.
36:19Schön, dass er so einen guten Freund hat wie Sie.
36:21Ich weiß, es ist sicher nicht leicht für ihn, dieses Opfer zu bringen und den Hausmann zu spielen.
36:27Oh, ich glaube, er kommt.
36:28Halt.
36:28Sie bleiben schön sitzen.
36:30Sie bleiben zum Essen.
36:32Alf.
36:33Wo warst du so lange?
36:35Du wirst mich bloß nicht an.
36:36Ich weiß nämlich Bescheid.
36:37Alf.
36:39Wegen Überstunden.
36:40Im Hotel warst du mit deinem Chef.
36:42Ja.
36:42Geschlagen in zwei Stunden lang.
36:43Was habt ihr denn da gemacht?
36:44Was habt ihr denn da gemacht?
36:47Dann geht es aus, Mann.
36:49Dann wird die Mama Überstunden machen.
36:50Ja, ein Hotel mit ihrem Chef.
36:53Nicht sein still, du Idiot.
36:54Ich bin Spaule.
36:54Ich habe schon mit eigenen Augen geschehen.
36:56Hat es wenigstens Spaß gemacht?
36:58Sie hat mit deinem Kunden einen Großauftrag abgeschlossen.
37:00Knalltüte.
37:02Was?
37:03Also geh hoch und krieg zu Kreuze.
37:05Ich habe dich ja gewarnt, aber du...
37:09Los, die Autoschlüssel.
37:21Na, geh hoch.
37:22Mach schon.
37:23Na, los.
37:27Anja.
37:28Anja.
37:35Anja.
37:37Anja.
37:38Ich bin noch auf.
37:41Es tut mir leid.
37:42Ich gebe zu, ich bin ein riesen Rindvieh, aber...
37:46Komm, Schatz, mach eins.
37:48Das wird gut.
37:59Es tut mir leid, bitte.
38:01Bitte verzeih mir.
38:05Ich hatte einfach so eine riesen Angst, dich zu verlieren.
38:10Anständig hängst mit diesen reichen, schicken Typen rum, die dich alle anpackern.
38:15Was habe ich dir schon zu bieten?
38:20Jetzt komm mal her, du Windvieh.
38:23Oh!
38:25Das war's.
39:03Chris!
39:04Ja? Ich musste dich jetzt einfach sehen.
39:18Wir gehören zusammen, Lena. Das weißt du so gut wie ich.
39:22Wir sind vom selben Schlag. Kreative.
39:24Spinner. Träumer.
39:26Was willst du mit einem Banker?
39:27Lena.
39:30Herr Zug, ich hab ein Haus gefunden für uns beide.
39:33Das ist gar nicht so weit weg von hier. Eine Scheune, die man ausbauen kann.
39:36Ein Atelier für dich, ein Atelier für mich. Das ist riesengroß.
39:38Und sogar noch Platz für alles Mögliche.
39:43Ich liebe dich.
39:44Es ist vorbei, Chris.
39:47Inzwischen träume ich von was ganz anderem. Von was viel Einfacherem, Normalerem.
39:53Wir...
39:54Wir haben's uns doch immer nur schwer gemacht.
39:57Lass es gut sein, ja? Bitte.
40:02Okay.
40:03Aber wenn du aus deinem Traum aufwachst, dann versprichst du mir, dass du mich anrufst.
40:07Du willst es einfach nicht wahrhaben, oder?
40:09Jeder andere? Ja. Du? Nein.
40:11In dir steckt viel zu viel, das raus will.
40:14Das ist mein Vater. Ich hab ihn zum Abendessen eingeladen.
40:17Machst du dann auf?
40:28Hallo.
40:30Chris!
40:31Wir haben uns ja lange nicht gesehen.
40:33Ich bin auch schon wieder weg. Wiedersehen.
40:35Wiedersehen.
40:44Na?
40:46Alles klar?
40:47Ja.
40:49Wie war's in der Firma?
40:51Probleme, wie immer.
40:53Hat Hedda mit dir gesprochen?
40:55Hat sie etwa auch mit dir?
40:57Stundenlang.
40:59Du hast hoffentlich Nein gesagt.
41:01Natürlich. Aber was machen wir jetzt mit ihr?
41:03Das legt sie schon wieder.
41:06Hast du denn für mich auch ein Glas Wein?
41:08Klar.
41:10Was denn für Probleme?
41:12Roland und Holzknecht spielen einen Kleinkrieg miteinander.
41:16Roland will zehn neue Mitarbeiter einstellen.
41:19Roland will zehn neue Mitarbeiter einstellen.
41:19Was? In der Situation?
41:21Er und Birgit rechnen mit einem durchschlagenden Erfolg der neuen Kollektion.
41:25Na ja.
41:26Man wird ja sehen.
41:27Ich halte mich jedenfalls raus.
41:29Jetzt soll mal August ran.
41:31Birgit ist ja schließlich seine Tochter.
41:33Und ich trinke auf meine Tochter.
41:34Und ich trinke auf dich.
41:41Was wollte denn Chris?
41:44Na was wohl?
41:45Er kann einfach nicht loslassen.
41:48Kann ich verstehen.
41:50Schläft der Junior schon?
41:51Ja, hoffentlich.
41:53Wenn er noch wach ist, kannst du dir immer was vorlesen, bis das Essen fertig ist.
41:57Mach ich doch glatt.
42:28Na Herr Weitz, wie läuft's denn bei Ihnen?
42:32Dass Sie mich gefeuert haben, war das Beste, was mir passieren konnte.
42:35Ich hab Sie nicht gefeuert.
42:37Sie haben sich den Führerschein abnehmen lassen.
42:39Ist ja gut.
42:41Kleinen Trink zum Feierabend? Auf Kosten des Hauses?
42:43Warum nicht?
42:45Aber wirklich nur einen ganz kleinen, ja?
43:19Aber wirklich nur einen ganz kleinen, ja?
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