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  • vor 8 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:05Untertitelung des ZDF, 2020
01:45Untertitelung des ZDF, 2020
01:56Untertitelung des ZDF, 2020
02:50Untertitelung des ZDF, 2020
02:57Untertitelung des ZDF, 2020
03:49Untertitelung des ZDF, 2020
03:56Untertitelung des ZDF, 2020
04:25Untertitelung des ZDF, 2020
04:58Untertitelung des ZDF, 2020
05:34Untertitelung des ZDF, 2020
06:04Untertitelung des ZDF, 2020
06:05Seit mehreren Tagen kann ich nicht mehr schlafen. Meine gesamte Zukunft ist von diesen Scheißzahlen abhängig.
06:10Jetzt regen Sie sich nicht auf, Herr Kruse. Darf ich?
06:13Danke.
06:15Wenn Sie meine Meinung hören wollen, ich würde mir nichts aus Ihrer Kollektion in den Schrank hängen.
06:21Ihre Meinung zählt nicht. Sie sind voreingenommen als Ex-Sekretärin von Frau Czerny.
06:25Herr Kruse, jetzt bitte. Ich kann Ihnen die Zahlen nicht geben.
06:29Hier, nehmen Sie einen Keks. Das berückt die Nerven.
06:37Fischenfaktor Schäufele, einen Moment. Für Sie.
06:42Oh, danke.
06:44Michel?
06:45Na gut.
06:49Mach keinen Aufstand.
06:51Was jetzt? Sag mal, spinnst du?
06:55Na gut, meinetwegen. Aber nur kurz.
06:57Wo bist du eigentlich?
07:02Schöne Männer. Ich bin gleich wieder zurück.
07:05Einen Moment. Ich komme mit. Ich muss sowieso noch in die Buchhaltung.
07:18Mein Freund ist ja rührend.
07:21Jetzt besucht er sogar Kurse in der Volkshochschule, um sein Bildungsniveau zu geben.
07:25Nur weil ich irgendwann mal gesagt habe, ich weiß nicht, über was ich mit ihm reden soll.
07:29Vorher und nachher.
07:31Weiß er denn nicht, dass Sie und Dr. Holz knäht?
07:34Nein, noch nicht.
07:36Aber ich werde es ihm wohl weichten müssen.
07:41Alles gut.
08:11Oh mein Gott.
08:31Was soll das denn? Ich kann jetzt nicht.
08:34Steig ein.
08:34Aber hörst du nicht zu?
08:36Einsteigen.
08:38Du sollst einsteigen.
08:39Aber du sollst einsteigen.
08:41Füße.
08:59Bernd, wohin fährst du?
09:09Jetzt sprich endlich mit mir.
09:11Dorthin, wo wir mal glücklich waren.
09:14Zum Baggersee?
09:16Und bitte, Bernd, das bringt doch nichts.
09:18Nicht zum Baggersee.
09:20Nach Venedig.
09:25Okay, ich hab's kapiert.
09:27Und jetzt kehre um.
09:31Sag mal, dir ist doch hoffentlich klar, dass es hier um Freiheitsberaubung geht.
09:34Und Kidnapping und was weiß ich noch alles.
09:58Oh, Mist.
10:01Lena, kannst du mir bitte helfen?
10:02Die Nadel bricht die ganze Zeit ab.
10:04Wenn du mir stärker willst.
10:05Hab ich vielleicht schon.
10:07Ich hab dir gesagt, drei Lagen sind zu dick für den Saugen.
10:10Aber du weißt ja immer alles besser.
10:13Kann ja auch mal sein, dass du nicht immer recht hast.
10:17Max?
10:19Du bist ja gar nicht auf der Hauptfahrt sein.
10:20Ich wollte die Gelegenheit nutzen, dich allein zu haben.
10:23Ich bin hier.
10:27Wie ich sehe, hab ich wieder kein Glück.
10:29Ich will schon die ganze Zeit duschen.
10:30Ich bin gleich wieder da.
10:32Angela?
10:34Bittest du Max bitte was zu trinken?
10:36Ja, klar.
10:44Hallo Junior.
10:45Wie siehst du aber schick aus, hm?
10:49Sie sind ganz schön produktiv.
10:51Ja.
10:52Wenn wir den Laden kriegen, brauchen wir auch viele Klamotten.
10:55Wer sagt's denn?
10:56Fertig.
10:57Komm, Flori.
10:59Anprobieren.
11:00Angela?
11:02Wäre es Ihnen möglich, mit dem Kleinen ein bisschen spazieren zu gehen?
11:05Ihm zusammen ein Eis zu essen, vielleicht?
11:08Falls meine Gäste, versteht sich.
11:10Das sind ja 100 Euro.
11:12Bestechungsgeld.
11:13Den Rest betrachten Sie als Investment in Ihre Firma.
11:15So für 500 Briefbögen und Briefumschläge zum Beispiel.
11:19Okay.
11:19Vielen Dank.
11:22Komm, Flori.
11:23Wir zwei machen uns jetzt einen schönen Tag.
11:34Jetzt gehen Sie schon.
11:36Schöne Frauen sollen man nicht warten lassen.
11:38Danke für den Tipp.
12:00Was?
12:00Gerade wollte ich zu dir unter die Dusche.
12:03Angela ist doch da.
12:04Nein, niemand ist hier.
12:06Es gibt's hier.
12:08Mit uns beide.
12:18Musik
12:37Kunze hat sicherlich schon längst die Polizei alarmiert.
12:40Oder die Frau Schäufele hat's getan.
12:47Bernd, wenn du jetzt umkehrst, dann sag ich nichts.
12:50Gib auf, Bernd!
12:52Kennst du Hans-Erich Nossack?
12:55Wieso, wer soll das sein?
12:56Ein deutscher Dichter.
12:58Wir mussten sein Buch auf der Volkshochschule lesen.
13:02Spätestens im November heißt es.
13:04Nie gehört?
13:06Nein, aber spätestens an der Grenze oder wenn du tanken musst, dann ist der Spaß vorbei.
13:10Ist eine Liebesgeschichte.
13:12Ein Mann kommt auf eine Party.
13:14Im Saal sind mindestens 100, 200 Leute.
13:16Er kommt also rein und sieht am anderen Ende unter den vielen Leuten nur zwei Augen, die ihn anschauen.
13:23Eine Frau.
13:25Wahnsinnig hübsch.
13:26So wie du, stelle ich sie mir vor.
13:29Er kann nicht anders.
13:30Er muss zu ihr.
13:31Ihr geht's nicht anders.
13:32Sie gehen aufeinander zu.
13:34Wie in Zeitlupe.
13:36Alles um sie herum verschwindet.
13:38Wie im Traum.
13:40Nun stehen sie sich gegenüber.
13:43Du musst wissen, sie haben sich noch nie vorher im Leben gesehen.
13:46Und sie sagt mit sanfter Stimme, komm, lass uns gehen.
13:52Ich muss aufs Klo.
13:55Willst du nicht wissen, wie es weitergeht?
13:56Nein, da vorne ist eine Tankstelle.
13:58Halt an!
13:58Halt an!
14:46Ich weiß, Frau Cern, ich weiß, entschuldigen Sie den Überfall, aber ich wusste mir keinen anderen Ausweg mehr.
14:51Ich bin am Ende.
14:52Das mag schon sein, aber das passt mir im Augenblick überhaupt nicht.
14:54Die, die die Marktstudie hat ergeben, dass nur 24% der Befragten unserer Kollektion ansprechend finden,
14:59nur 8% würden kaufen.
15:01Die Frau Mayerbär, die wollte doch die Kollektion in Frankfurt auf der Hauptversammlung präsentieren.
15:04Das hat dir abgeblasen.
15:05Halt es nicht durch.
15:07Natürlich tun sie das.
15:09Sie sind gut.
15:10Ein bisschen exzentrisch vielleicht, aber gut.
15:13Sonst hätte ich sie ja nicht engagiert.
15:14Ja, aber woher sollte ich wissen, dass ich der Einzige mit Stil bin in diesem Tal der Ahnungslosen?
15:18Wenn ein Ex-Bierbrauer und seine Tochter entscheiden, was produziert wird und was nicht.
15:22Es genügt nicht, ein gutes Design zu machen.
15:24Sie müssen versuchen, ihre Partner mit ins Boot zu kriegen.
15:26Wie denn?
15:29Sie müssen die Kritik und die Argumente auffangen.
15:33Sie müssen den Partnern das Gefühl geben, dass sie mitbeteiligt sind am Entstehungsprozess.
15:37Und vor allen Dingen, deren Vertrauen gewinnen.
15:39Das kann ich nicht.
15:40Nicht in der derzeitigen Krise, in der ich mich befinde.
15:42Ich bin wie gelähmt, Frau Czerny.
15:45Können Sie nicht mal einen Blick auf die Zeichnung werfen?
15:46Ich brauche das Urteil von einem Profi.
15:49Na gut, ich schaue sie mir an.
15:50Ich habe sie unten im Wagen. Ich hole sie schnell hoch.
15:52Nein, ich komme mit runter.
15:54Okay.
16:06Ihnen ist schon klar, dass die ihren Job los sind, wenn die Geschäftsleitung dahinter kommt, oder?
16:09Wieso denn? Ich meine, von mir erfährt niemand was.
16:12Also, wenn sie nichts sagen.
16:21Und du willst wirklich nicht wissen, wie es mit dem Liebespaar zu Ende gegangen ist?
16:24Nein.
16:26Sie fahren mit dem Auto auf der Autobahn und reden miteinander.
16:29Und es ist, als ob sie sich seit ewigen Zeiten kennen.
16:33Genauso, wie es mir mit dir gegangen ist.
16:35Die Frau meines Lebens.
16:40So eine Liebe kommt nicht wieder.
16:42Einmalig.
16:43Das Größte.
16:45Wunderwunderschön.
16:46Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
16:49Waltraud, sie sind gestorben.
16:52Als ihnen klar wurde, dass diese eine, einzige Begegnung keine Steigerung mehr erfährt, dann nur noch das Übliche wie Bumsen,
17:02Kinder kriegen Ehe und Ehekrach und so weiter.
17:06Na ja.
17:08Und dann sind sie mit Vollgas gegen einen Brückenpfeiler gerast und verglüht wie zwei Meteor.
17:15Ist toll, was?
17:17Toll, das ist total bescheuert.
17:21Waltraud, wenn ich nicht mit dir leben darf, dann will ich mit dir sterben.
17:50Guck mal, Nathalie.
17:52Super.
17:55Frag Wieland doch selber.
17:57Die Herbst-Elektion wird nie im Leben rechtzeitig fertig.
18:00Birgit hat alles gestoppt.
18:02Ich brauch die Fotos für unsere Website, verdammt nochmal.
18:04Dann red du doch mal mit Roland oder schreib mir mal in die Geschäftsleitung.
18:08Samstag feiert Leo Einweihung.
18:10Kommt die auch?
18:11Das kann ich ja so nicht sagen.
18:13Ach bitte, er gibt sich solche Mühe.
18:15Hat er etwa gekündigt hier?
18:17Leider.
18:18Aber du kennst ja Leo.
18:20Nix vorzuweisen außer seinem Stolz.
18:22Und seit er den Führerschein los ist, ist er noch schlimmer.
18:26Paul.
18:26Hallo.
18:33Frau Michel nicht da?
18:34Ich hab sie seit heute früh nicht mehr gesehen.
18:37Guck mal.
18:38Für Leo.
18:39Ja, sehr sinnig.
18:41Nathalie, hat Ihnen Frau Michel vielleicht das Kleid gegeben?
18:44Sie hat's versprochen.
18:45Ach so, ja, Moment mal.
18:47Wo hab ich das Kleid?
18:52Wow.
18:54Cooles Teil.
18:55Da werden Sie super sexy drin aussehen.
18:58Das ist für Frau Benrath.
18:59Die hat heute Geburtstag und Alf hat es fast vergessen.
19:02Hoffentlich passt das.
19:03Notfalls können wir es ja ändern.
19:05Sagen Sie mal, Herr Wieland, stimmt das, dass die Produktion für die Stoffe gestoppt wurde?
19:08Für die Herbstkollektion?
19:09Nur vier Maschinen mit den neuen Designs.
19:11Kann ich vielleicht eine Tüte haben oder sowas?
19:13So kann ich auch nicht rumlaufen.
19:15Aber Geschenkpapier kann Herr Benrath sich hoffentlich leisten.
19:18Ja, irgendwann geht es weiter?
19:19Ich schätze Montag.
19:21Heute sind die Ergebnisse der Marketingfirma gekommen.
19:25Danke.
19:26Kein Problem.
19:27Hoffentlich gefällt es ihr.
19:28Ich hoffe auch.
19:29Tschüss.
19:29Kommst du zu Leos Einweihung?
19:31Wenn ich mich nicht aus Frust in den Lech gestürzt habe, vielleicht.
19:38Tja.
19:39Und was machen wir jetzt?
19:41Ich weiß nicht.
19:42Aber ich könnte Felix anrufen.
19:44Wenn er aus Frankfurt zurückkommt, müssen die nicht schon längst da sein?
19:47Felix Althofer.
19:49Bitte nicht, Nathalie.
19:53Hallo, hier ist Seila.
19:56Frau Schäufele, sagen Sie, sind die Herrschaften schon aus Frankfurt zurück?
19:59Nein, aber Sie müssten jeden Moment kommen.
20:01Warum?
20:01Würden Sie bitte Felix Althofer ausrichten, dass er sich bei mir meldet?
20:05Sagen Sie ihm, es sei dringend.
20:06Mach ich.
20:08Ist Frau Michel da?
20:09Nein.
20:10Die wollte doch zu Ihnen.
20:12Schon gut.
20:13Tschüss.
20:15Versuchen Sie es doch nochmal bei der Taxizentrale.
20:18Die haben es doch schon x-mal versucht über Funk.
20:20Aber er geht nicht ran.
20:22Also dann ist es eine Sache für die Polizei.
20:24Und wenn Sie nur irgendwo ins Grüne gefahren sind?
20:26Sie haben Ihr Gesicht nicht gesehen hinten im Wagen.
20:29Aber ich.
20:30So sieht keine Frau aus, die zu einem Schäferschündchen fährt.
20:32Frau Michel wollte sich mit ihm aussprechen.
20:36Sie wollte Schluss mit ihm machen?
20:38Ja, warum sagen Sie das nicht gleich?
20:40Da kann so ein Mann wie der Bernd Onasch ganz schön ausrasten.
20:43Jetzt gehen Sie bitte.
20:44Ich werde mit Dr. Holster erklären, was wir machen wollen.
20:47Na gut.
20:48Also ich habe meine Schuldigkeit getan.
20:50Aber wenn irgendwas passiert, dann sind Sie schuld, nicht ich.
21:19Herr Doktor.
21:20Nicht jetzt, Herr Kunze, nicht jetzt.
21:26Aber wie Birgit das gedeichselt hat in ihrer Rede vorhin.
21:29Und dann bei der Frage und Antwortstelle.
21:31Das war schon große Klasse.
21:32Das musst du zugeben.
21:32Wir haben keine Kollektion, Roland.
21:34Da hilft alles nichts.
21:37Roland.
21:39Kannst du bitte Dr. Holzklecht abwenden?
21:41Ich kann sein Gesicht nicht mehr sehen.
21:43Aber das geht doch nicht, Birgit.
21:44Sag ihm, ich habe einen Gränen.
21:50Hat sich Römer gemeldet inzwischen?
21:53Nein.
21:54Ich fürchte, die Kreditzusage, die können wir abschreiben.
21:56Frau Mayerbeer lässt sich entschuldigen.
21:58Ein Migräneanfall.
22:00Aber was halten Sie davon, wenn wir uns alle ein Gläschen genehmigen?
22:03Drüben bei Ihnen.
22:04Ich passe.
22:05Ich muss mich um Birgit kümmern.
22:06Könnte sein, dass die Ursache für Frau Mayerbeers' Migräne
22:09in meiner Bemerkung nach der Versammlung liegt.
22:11Die Ursachenforschung überlasse ich Ihnen.
22:13Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
22:14Bis später.
22:17Jetzt machen Sie mal keinen Kopf, Herr Doktor.
22:19Seien wir froh, dass alles so gut verlaufen ist
22:21und keiner der Anleger zu tief gebohrt hat.
22:24Aber doch nur, weil Frau Mayerbeer
22:26den Bericht zur Lage der Firma dermaßen geschönt hat,
22:28dass sie schon kriminell ist.
22:29Sie haben ja recht.
22:30Aber was hätten wir denn machen sollen?
22:32Hauptsache, der Marketingbericht vom Institut fällt gut aus.
22:36Danach können wir loslegen.
22:37Und in einem Jahr ist Frau Czerny history.
22:41Also was ist?
22:42Kriege ich ein Glas bei Ihnen?
22:45Ehrlich gesagt, die haben noch sehr viel zu tun.
22:46Na gut, dann muss ich mich an Vater und August halten.
22:50Wo sind Sie eigentlich?
22:51Die sind doch lange vor uns gefahren.
22:54Ich glaube nicht, dass Sie heute noch in die Firma kommen.
22:55Ich glaube nicht, dass Sie heute noch in die Firma kommen.
22:56Ich sage nicht, ob Sie heute noch in die Firma kommen.
22:58Ich glaube nicht, dass Sie heute noch in die Firma kommen.
23:03Ich glaube nicht, ob Sie da waren.
23:10Ja, der ist doch in die Firma kommen.
23:20Also von.
23:22Frau Schäufele?
23:24Nein, gerade eben. Ihr Chef ist auf dem Weg zu Ihnen.
23:28Doch, die ist auch da, aber momentan nicht ansprechbar. Warum?
23:34Der Marketingbericht. Warum?
23:37Nein, nein, natürlich. Ich sag ihr Bescheid.
23:40Der Bericht ist da. Offenbar hast du den Termin mit Dr. Tobler verschwitzt.
23:45Ja, dann hol ihn. Ich will nicht, dass Dr. Holzlecht ihn in die Finger kriegt.
23:49Also eins nach dem anderen. Erstens bringt ihn Frau Schäufele gleich und zweitens kriege ich jetzt einen Drink.
23:59Birgit, was ist, wenn der Bericht ganz positiv ausfällt und du hast die Produktion gestoppt?
24:06Ich gehe lieber auf Nummer sicher.
24:11Herr Doktor, endlich. Ich brauche Ihren Rat. Aber erst muss ich den Marketingbericht rüberbringen zu Frau Marriott.
24:17Der Bericht ist da. Wo?
24:19Er ist zugeklickt und vertraulich persönlich für Frau Meierbeer.
24:25Ach, vertraulich und persönlich, ja? Das hat sich ja wohl erledigt.
24:28Sie glauben doch nicht, dass ich...
24:29Jetzt geben Sie schon her.
24:31Ehrlich, Herr Doktor.
24:37Aber ich weiß, wer es war. Der Herr Kruse. Er war hier heute früh.
24:52Ja, machen Sie eine Kopie hiervon, bevor Sie es rüberbringen. Aber nur die Seite mit den Zahlen.
24:57Und die endlose Einleitung und den Schluss, das lassen Sie bitte weg.
25:01Und Frau Schäufele, sollte Ihr Blick rein zufällig und natürlich gegen Ihren Willen auf die Zahlen fallen, behalten Sie sie
25:07für sich.
25:07Aber ich habe den Umschlag wirklich nicht...
25:10August, ich bin's. Wo seid ihr?
25:14Er hat gerade angekommen. Was gibt's?
25:17Der Marketingbericht ist da. Die Kollektion ist ein Flop.
25:22Laut 200 Hausfrauen zwischen 20 und 40. In der Altersgruppe zwischen 14 und 20, da sieht's noch schlimmer aus.
25:29Höchst du Scheiße! Was machen wir denn da?
25:31Tja, das musst du deine Tochter fragen.
25:32August, was ist?
25:34Wir reden morgen. Steck den Bericht in meinem Briefkasten auf dem Nachhausewind.
25:38Ja, mach ich. Bis morgen.
25:44Na, wie ist's gelaufen?
25:46Kann ja auch mal gut gegangen.
25:52Was meinst du gerade noch mal?
25:55Vorstand und Aufsichtsrat sind entlastet worden.
25:58Und die Abwesenheit von Frau Czerny wurde zwar bedauert, aber es gab keine Revolution.
26:05Könnt ihr mal von was anderem reden als vom Geschäft?
26:07Ich deprimiere das alles dermaßen.
26:10Dann erstell dich doch schon mal aufs Fensterbrett und starr in die Tiefe.
26:15Wieso?
26:16Die Kollektion ist ein Flop.
26:19Laut Marktforschensinstitut.
26:21Ja, euch mag das vielleicht überraschen, aber mir war das klar, als ich die ersten Fotos sah von diesem halbseitenden
26:27Grusel.
26:27August, jetzt sei doch nicht so selbstgerecht.
26:31Ich möchte nicht wissen, wie eine Kollektion abgeschnitten hätte, die dir gefällt.
26:35Jedenfalls bin ich gespannt, wie meine Tochter sich da rausmanövriert.
26:39Keine Kollektion. Und das jetzt?
26:41Was muss denn noch für eine Katastrophe passieren, bis ihr kapiert, dass die Firma Althofer ohne Lena nicht über die
26:46Runden kommt?
26:47Demnächst wird Rousseau seine Anteile verkaufen und der Kurs sinkt in den Keller.
26:51Ach, wie gut, dass ich dich investiert habe damals.
26:53Rousseau wird erst dann verkaufen, wenn die Kurse wieder gestiegen sind.
26:56Sonst machen die einen Riesenverlust.
26:58Ach, die werden das vertraften.
27:00Die wollen bloß nicht gutes Geld schlechtem Geld hinterherwerfen.
27:05Sag mal, was ist das denn?
27:09Klinik für kosmetische Chirurgie Bad Gastrain?
27:12Dem hier.
27:14Willst du dich liften lassen?
27:16Ja, da.
27:17Na und? Das macht ja heutzutage jeder.
27:20Das kommt doch gar nicht in Frage.
27:22Da sehe ich ja neben dir aus wie dein Vater.
27:24Na und? Dann machst du eben Diät oder treibst ein bisschen Sport?
27:27Statt auf dem Golfplatz herumzustehen und dir im Clubhaus Filets und Bier hineinzuziehen.
27:31So wird das nie was.
27:34Ist doch wahr. Und das hier, das hängst du gefällig selber auf.
27:38Bleibst du nun zum Essen?
27:39Heda, was habe ich denn um Gottes Willen jetzt wieder gesagt?
27:43Nichts. Ja oder nein?
27:45Lieber nicht.
27:47In der Regel beißen den Dritten die Hunde.
27:49Na gut, ich habe zwar für drei Personen vorbereitet, aber ich kann sie auch einfrieren.
27:57Sag mal, verstehst du das?
27:59Du warst doch länger mit ihr verheiratet.
28:02Na ja, nach meiner Erfahrung steckt da etwas völlig anderes dahinter.
28:06Ja, warum sagt sie es denn da nicht?
28:09Ach Gott, da soll einer klarkommen.
28:12Gib mal her.
28:13Ich werde mal die Lage sondieren und ich sage dir dann Bescheid.
28:16Vielleicht legst du schon mal eine ihrer Lieblingsplatten auf.
28:20Albinoni oder Vivaldi.
28:39Mensch, klasse, du hast das Kleid. Komm rein.
28:48Du, ich muss noch mal schnell zur Soße hoch.
28:51Du, du weißt ja, wo das Bier ist.
29:07Du weißt ja, wo das Bier ist.
29:19Paul, kannst du den Backofen ausmachen und den Kuchen rausnehmen?
29:45Und?
29:47So was geworden?
29:52Mein erster Kuchen hat mich fast den ganzen Tag gekostet, den so hinzukriegen.
29:58Sieh mal, findest du das braun genug?
30:01Alf, Alf, Alf, Alf, Alf.
30:03Ja, was?
30:04Jetzt wird bloß noch der Zuckerguss, die Beschriftung.
30:07Und was hast du gestern gemacht? Socken gestrickt?
30:11Nein.
30:12Gestern war Sperrmüll.
30:13Dann habe ich Buntwäsche gewaschen und Anjas Sachen aus der Reinigung geholt.
30:17Dann war ich mit Susi beim Kinderarzt, habe die Videos zurückgebracht und mir ein paar neue geholt.
30:22Ja, das war's.
30:23Zufrieden?
30:24Oh, wie aufregend.
30:26Ach, und die Betten habe ich auch noch frisch bezogen.
30:28Ja, und dann musste ich mir im Telefon stundenlang dann Gejammer über Herrn Kruse und die neue Geschäftsleitung anhören.
30:33Ist ja gut, ich bin schon weg.
30:34Mensch, Paul, nur sei doch nicht so.
30:37Weil zu mir fällt das leicht.
30:40Und meine Ehe ist mir nun mal wichtiger als mein Job.
30:42Und Anja ist total glücklich.
30:45Gestern hat sie wieder ein großes Projekt zu Ende gebracht.
30:47Ein Netzwerk für eine Gelatinefabrik.
30:49Okay, okay, ich gebe's auf.
30:50Ich will euer Glück ja nicht stören.
30:52Aber ich weiß nur eins, Alf.
30:53Sowas geht nicht gut.
30:54Sowas kann einfach nicht gut gehen.
30:56Ich kenne keine Frau, die auf einem Mann scharf ist,
30:58der nichts anderes macht als Kuchen backen und Buntwäsche waschen.
31:01Aber bitte, wenn du weißt...
31:03Anja ist da anders.
31:04Ich hab da keine Angst.
31:07Vergeiss ich, das Blei reinzupacken.
31:08Das hält in der Garderobe.
31:22Er kommt.
31:25Also ich würde sagen, wenn er die Mätzchen und den schwulen Schnickschnack weglässt,
31:28ist das gar nicht so übel.
31:32Ich kapier das nicht.
31:33Seine Show in München war ein Riesenerfolg.
31:36Da hat ihm aber auch Lena auf die Finger geklopft,
31:38wenn's mit ihm durchgegangen ist.
31:39Da zum Beispiel der Rock sitzt viel zu tief.
31:41Sowas zieht keine Frau ins Büro an.
31:45Ah, da ist ja unser Künstler.
31:49Kommen Sie, nehmen Sie Platz.
31:52Auch ein Glas Champagner?
31:54Tja, Herr Kruse.
31:55Wir haben gerade den Bericht gekriegt von der MTM und...
31:59Er hat meine Befürchtungen bestätigt.
32:01Leider sind wir gerade...
32:02Nur acht Prozent der befragten Zielgruppe würden Ihre Sachen kaufen.
32:06Ich muss Ihnen nicht sagen, dass das zu wenig ist.
32:10Kann ich das machen, Birgit?
32:12Ja, bitte.
32:16Hier, jetzt.
32:17Trinken Sie erstmal einen Schluck auf den Schreck.
32:18Ich will jetzt gar nicht ins Detail gehen, Herr Kruse.
32:21Das können Sie alles diesem Bericht entnehmen.
32:23Aber wir brauchen Ihnen spätestens eine Woche.
32:26Eine völlig überarbeitete neue Kollektion.
32:28Und zwar auf der Basis der Skizzen und Entwürfe von Frau Czerny, die Sie hier haben.
32:32Eine Woche?
32:33Ich meine...
32:33Ja, länger darf's auf keinen Fall dauern.
32:35Wir haben vier Wochen Vorlauf Minimum für die Produktion.
32:39Sie können über unsere Mitarbeiter der Näherei frei verfügen und bekommen auch sonst
32:44alle erdenkliche Unterstützung.
32:46Sie schaffen das.
32:48Ja, wenn nicht, dann war das Ihre erste und letzte Kollektion bei uns.
32:51Bitte.
32:53Wenn Sie möchten, dann stehe ich Ihnen zur Verfügung mit meiner Erfahrung im Vertrieb.
32:58Danke.
32:59Aber das schaffe ich schon allein.
33:01Und ab jetzt möchte ich jeden Abend auf den neuesten Stand gebracht werden.
33:04Es darf nichts mehr schief gehen, Herr Kruse.
33:07Okay.
33:08Aber wenn ich noch eine Anmerkung machen dürfte...
33:10Ja?
33:11Ich meine, diese Meinungsumfragen und Pre-Tests, die sind ja auch nicht immer so zutreffend.
33:15Das wäre ja auch zu einfach.
33:17Stellen Sie sich mal vor, man hätte die Bilder von Picasso einem solchen Test unterzogen.
33:20Dann gäbe es überhaupt keine moderne Malerei.
33:22Malerei ist auch nicht Mode, Herr Kruse.
33:24Ja, aber Zeitgeist.
33:26Ich will damit ja nur sagen, auch wenn 100% der befragten Frauen behauptet hätten, dass
33:31sie es kaufen würden, dann haben sie immer noch keine Garantie, dass dem auch so sein
33:33wird.
33:35Erfolg, der ist nicht berechenbar.
33:37Aber bitte, ich werde alles tun, was in meinen Kräften steht.
33:42Ja, tun Sie das.
33:44Und halten Sie das bitte unser Verschluss, ja?
33:46Selbstverständlich.
33:48Jetzt nehmen Sie es nicht so tragisch.
33:50Das Bessere ist der Feind des Guten.
33:52Das haben Sie auch selber gesagt.
33:54Und aller Anfang ist schwer.
34:06Ja, der kriegt das schon hin.
34:09Birgit, lass dir doch den Abend nicht verderben.
34:11Frankfurt war ein voller Erfolg.
34:13Was machst du da, Felix?
34:15Der Mann braucht etwas Druck und keine freundlichen Binsenweisheiten.
34:18Der Mann ist ein Künstler, Birgit.
34:20Unter Druck läuft bei dem gar nichts.
34:22Unter Druck knallt er höchstens durch.
34:24Und dann stehen wir dumm da.
34:25Ja, da ist was Wahres dran.
34:28Ach, lass uns Schluss machen für heute.
34:31Genau.
34:31Was haltet ihr davon, wenn wir im Bistro noch eine Kleinigkeit essen und dann ein bisschen
34:35durch die Stadt ziehen?
34:37Zum Erleid, aber ich habe mir den Abend ein bisschen anders vorgestellt.
34:45Tja, dann.
34:52Irgendwann werden wir uns einigen müssen, wer der Chef hier ist.
34:57Du oder ich?
34:59Wir beide.
35:01Klappt doch prima.
35:03Vor allem, wenn ich auch im Vorstand bin.
35:08Was?
35:09Das spielt doch Vater nie mit.
35:12Wart's ab.
35:20Ta-da, ta-da, ta-da.
35:23Bei Leo.
35:24Danke, Emma.
35:26Und wann kommt die Ware?
35:28Bis Ende der Woche müsste das meiste da sein.
35:30Ich habe die Bestellung heute Morgen mit Ewald aufgenommen.
35:36Oh, bei Leo?
35:37Der darf man mitfeiern?
35:39Na klar, Herr Althofer.
35:40Aber nur mit Limo.
35:41Ich will nicht, dass Sie Ihren Führerschein los sind, so wie ich.
35:43Das kann die Firma nicht verkraften.
35:45Ja, dann lasse ich die Karre halt stehen bis morgen.
35:47Hallo, Nathalie.
35:48Hallo, Felix.
35:50Darf man fragen, wie es in Frankfurt gelaufen ist?
35:51Oh, prima.
35:52Die Aktionäre haben Frau Meierbär aus der Hand gefressen.
35:55Und die neue Produktion?
35:56Habt ihr sie vorgestellt?
35:58Nein, aber das haben wir alles im Griff.
36:00Nächste Woche sind wir produktionsklar.
36:02Nächste Woche?
36:02Wie sollen wir das denn schaffen?
36:04In der Nähe Rhein-Wasserburg, da drehen Sie jetzt schon Däumchen.
36:06Immer mit der Ruhe.
36:07Du bist gut.
36:08Die Messe in Düsseldorf ist in vier Wochen.
36:11Herr Weitz, ich wünsche Ihnen alles Gute zu Ihrem Kiosk, sozusagen von Unternehmer zu Unternehmer.
36:16Möge das der erste Kiosk von vielen sein.
36:29Fashion Factory, Schäufele?
36:31Frau Stammel, gerade wollte ich gehen.
36:35Tut mir leid, aber Frau Czerny ist immer noch nicht zurück.
36:38Dr. Holzknecht?
36:39Ja, warum?
36:40Moment, ich habe gerade einen Anruf auf der anderen Leitung.
36:44Fashion Factory, Schäufele?
36:45Wie?
36:47Doch, Frau Michel arbeitet bei uns.
36:48Warum?
36:52Oh Gott.
36:54Das ist ja furchtbar.
37:01Die Frau Michel, die Polizei hat sie gefunden.
37:05Beide tot.
37:06In einer Kurve, an einem Baum.
37:08Sie sagen, es war ein Unfall.
37:11Oh Gott, es wird...
37:12Und ihren Freund, im Tagessie.
37:15Aber das war kein Unfall.
37:18Was reden Sie denn da?
37:19Sie wollte Schluss mit ihm machen, weil...
37:22Weil sie in sie verliebt war.
37:24Frau Schäufele...
37:26Und dann hat er sie in sein Taxi gezerrt und ist los.
37:29Der Herr Kunze hat es gesehen.
37:31Jetzt beruhigen Sie sich erst mal.
37:38Tag, Frau Schäufele.
37:41Willkommen bei Leo.
37:44Stimmt was nicht?
37:49Die Polizei hat gerade angerufen.
37:52Die Frau Michel und Herr Onasch haben einen Unfall gehabt.
37:55Nein.
37:56Auf einer Landstraße, kurz vor der österreichischen Grenze.
37:59Habe ich es nicht gesagt?
38:01Ein Taxi?
38:02Was wollten denn da?
38:04Jedenfalls sind beide tot.
38:07Schauen Sie mich nicht so an.
38:09Wer kann denn an, dass einer sowas macht?
38:11Weiß es Linda schon?
38:13Dr. Holzknecht will es ihr sagen.
38:16Ist alles so furchtbar.
38:18Soll ich sie nach Hause fahren?
38:20Nicht nötig.
38:21Bin verabredet.
38:23Aber lieb von ihnen.
38:25So eine Scheiße.
38:45Also nochmal vielen Dank für's bringen.
38:47Das war echt nett.
38:49Mach's gut, ja?
38:50Ja, tschüss.
38:55Tschüss.
39:17Wo warst du?
39:21Entschuldige, ich konnte ja nicht ahnen, dass...
39:23Du hast gesagt, gleich nach Feierabend.
39:24Jetzt ist kurz nach acht.
39:26Alf.
39:29Den ganzen Tag stehe ich in der Küche und...
39:33Ich habe mich einfach gefreut auf dich.
39:35Susi ist auch schon im Bett.
39:36Ja, ich musste noch ein Glas trinken mit den Kollegen in der Firma.
39:39Aha.
39:39Ich habe dann angerufen, da war aber keiner.
39:41Wer war denn überhaupt der Typ, der dich gerade heimgefahren hat?
39:44Mein Chef war so nett, ja?
39:46Die Blume ist auch von ihm.
39:47Wieso bist du eigentlich so mies drauf?
39:49Ja, entschuldige, dass ich mies drauf bin.
39:52Ist ja zu viel, das kannst du ja gehen.
39:54Das Essen ist sowieso total im Eimer.
39:58Wie du meinst.
39:59Wie du meinst.
40:02Das war's.
40:29Kann man einen an den Tisch decken? Ich bin gleich fertig!
40:32Gleich.
40:38Ich mach das schon.
40:41Willst du nicht mal aufhören? Mal so.
40:44Ja.
41:01Herr Holzknecht.
41:05Entschuldigen Sie, ich wollte Ihnen das lieber persönlich sagen.
41:10Das klingt ja besorgniserregend. Ist irgendwas schief gelaufen in Frankfurt?
41:14Nein, es geht um Frau Michel.
41:20Sie ist im Taxi von Herrn Onasch tödlich verunglückt.
41:24Waltraud?
41:26Ja, beide tot.
41:30Oh Gott!
41:34Jena!
41:36Danke, es geht schon wieder.
41:38Frau Michel ist tödlich verunglückt.
41:41Das ist so furchtbar.
41:43Komm, willst du dich hinlegen?
41:46Ich weiß nicht.
42:25Ich weiß nicht, dass du dich ein paar Mal ausprobieren virtualen von Fertig zu werden.
42:27Ich weiß nicht einfach, wie das in Fertig zueliht.
42:54Untertitelung des ZDF, 2020
43:03Untertitelung des ZDF, 2020
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