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KurzfilmeTranskript
00:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:37Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:00Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:01Das ist ein dehnbarer Begriff. Ist sie in der Firma?
01:05Das weiß ich nicht.
01:07Verstehe.
01:08Na, dann machen Sie mal den Schlagbaum hoch.
01:14Danke.
01:22Ich bin's. Der Herr Römer ist gerade bei mir durch.
01:25Und du hast ihn zu mir geschickt?
01:26Ja, natürlich. Aber er wollte wissen, ob Lena im Hause ist.
01:30Ich hab gesagt, ich weiß es nicht.
01:32Gut. Danke.
01:32Danke.
01:35So, jetzt muss ich noch zu Lena und dann bin ich überall durch.
01:40Herr Römer ist auf dem Weg zu Ihnen.
01:42Schon.
01:43Ach, also dann nichts wie weg.
01:46Marianne?
01:49Ne, mach's gut und schick mal eine Postkarte.
01:53Ja, klar. Mallorca ist ja fast ein Vorort von München.
01:59Besuch mich doch mal.
02:00Zimmer gibt's genug.
02:04Nochmals vielen Dank und
02:08passen Sie gut auf Lena auf.
02:10Auf die Firma natürlich auch.
02:11Selbstverständlich.
02:13Oh, Entschuldigung.
02:14Nein, nein, nein, nein. Ich bin so gut wie ich nicht mehr.
02:17Danke, Herr Althofer.
02:19Ach, Marion.
02:21Wenn es Hülle wieder eintrudelt, sagst du mir drüben Bescheid?
02:24Mach ich.
02:25Herr Römer.
02:27Ich hoffe, Sie werden sich einig.
02:29An mir soll's nicht liegen.
02:31Tee, Kaffee?
02:32Nein, danke.
02:38Dann ist es also soweit.
02:39Herr Althofer geht von Bord.
02:42Ja.
02:43Aber das wird das laufende Geschäft kontangieren.
02:47Nehmen Sie Platz.
02:48Danke, das lohnt sich nicht.
02:50Es sei denn, Sie bitten Lena dazu.
02:53Ich möchte ihr den Check gerne persönlich überreichen.
02:56Fünf Millionen.
02:57Wie, ausgemacht.
02:59Ich weiß, Sie sind von Pontius zu Pilatus gelaufen,
03:03um das Geld anderswo aufzutreiben.
03:04Nur um mich loszuwerden.
03:10Erstens war das nicht ich, sondern Herr Mayerbeer.
03:14Und zweitens sind Sie falsch informiert.
03:17Wir brauchen Ihr Geld nicht mehr.
03:19Wie bitte?
03:20Für die neue Kollektion greifen wir auf alte Bestände zurück.
03:23Die nächste Zukunft ist also gesichert.
03:26Und dann hängt alles vom Erfolg der Kollektion ab.
03:31Aber warum erzähle ich Ihnen das überhaupt?
03:34Für die Firma haben Sie sich sowieso nie interessiert.
03:42Kann ich noch was für Sie tun?
03:44Nein.
03:46Ach doch.
03:47Sie können sich daran gewöhnen,
03:48dass ich Lena nie aufgeben werde.
03:51Und schon gar nicht wegen Ihnen.
03:56Wir sehen Karola.
03:58Hallo?
04:11Was hat er denn?
04:12Rufen Sie an der Pforte an.
04:13Kunze soll Ihnen Bescheid geben,
04:14sobald Herr Römer das Firmengelände verlassen hat.
04:16Und dann verbinden Sie mich bitte mit Herrn Mayerbeer.
04:18Ich glaube, er hat gerade versucht,
04:19mich auf der direkten Leitung zu erreichen.
04:30Ja, Marion?
04:32Römer?
04:33Na, bis jetzt noch nicht.
04:35Aber warum geht der schon wieder?
04:37Hat der etwa den Kredit nicht bewilligt bekommen?
04:39Das weiß ich nicht.
04:41Das Gespräch war auf jeden Fall nicht besonders freundlich.
04:44Ja, aber ohne den Kredit sind die doch geliefert.
04:47Die arme Frau Czerny.
04:48Kann einem leid tun.
04:52Ja, Herr Lieber, lassen Sie auch mal wieder sehen.
04:54Tja, Unkraut vergeht nicht.
04:56Würden Sie bitte Frau Seiler,
04:57äh, der Frau Althofer Bescheid geben,
04:59dass ich da bin?
05:00Ja, sicher.
05:00Sagen Sie ihr, ich warte hinten am Kanal auf Sie, ja?
05:02In Ordnung.
05:15Gestein, Atelier Althofer?
05:18Ja, wo?
05:20Danke, Herr Kunze.
05:24Ich bin gleich wieder zurück, Emma.
05:26Ja, aber du kannst doch jetzt nicht gehen.
05:28Über zehn Minuten.
05:35Das ist lieb von dir, aber
05:36Sylvia kommt ja gleich.
05:39Du hast doch so viel zu tun.
05:40Also dann.
05:45Was ist das?
05:47Das ist ein Geschenk für dich und Florian.
05:50Aber du musst mir versprechen,
05:51das erst aufzumachen,
05:53wenn ich weg bin.
05:54Ich bin froh.
05:58Ich bin froh.
06:03AuszürFrage Sohn.
06:31Uwe!
06:33Hey, bist du verrückt, so zu rennen? Du bist doch schwanger.
06:38Schon mal was für ein Schwangerschaftsgymnastik gehört?
06:41Ich find's ganz toll von dir, dass du gekommen bist. Gut siehst du aus.
06:46Ja, Christoph und ich sind gestern erst aus Marokko zurückgekommen.
06:4914 Tage lang Badeanzüge und Bikinis am Strand. Ich kann keine Frauen mehr sehen.
06:53Ich mein natürlich Models.
06:54Du Ärmster. Na dann, hast du ja vielleicht Lust, wieder bei uns anzufangen?
07:00Ich mein, dein Nachfolger war so eine Katastrophe und bis wir jetzt wieder jemand ganz Neuen gefunden haben.
07:05Ich mein, du kennst doch den Betrieb und alles. Wir brauchen dich, Uwe.
07:09Zumindest bis die neue Kollektion startet. Da darf nichts, aber auch gar nichts schief gehen.
07:15Du bist noch schöner geworden.
07:17Hör auf. Das macht mich ja ganz verwegen.
07:20Hast du gehört, was ich gesagt habe?
07:23Hast du was gesagt?
07:34Und wie geht's deinem Mann?
07:37Felix ist ganz der Alte. Zumindest tut er so. Und ich muss richtig aufpassen, dass er sich nicht übernimmt.
07:42Und dir? Wie geht's dir?
07:45Felix liebt mich total und er braucht mich. Und wir freuen uns so sehr auf das Baby.
07:50Ich hab dich auch geliebt. Ja, und brauchen tue ich auch jemanden.
07:55Komm, vergiss es. Das ist für eine ganz blöde Idee.
07:57Natalie, tut mir leid. Ich bin ja einverstanden.
08:00Echt?
08:01Ja, unter einer Bedingung.
08:03Ja?
08:03Dass ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen kann. Ich kann Chris jetzt auch nicht hängen lassen.
08:07Du, solange du deinen Job machst und alles läuft, hat Lena bestimmt nichts dagegen.
08:11Komm, wir fragen sie gleich.
08:12Okay.
08:14Wir müssen uns aber beeilen. Ich muss mittags wieder im Studio sein.
08:22Ja, und dann möchte Lena noch wissen, was sie von diesem Tweet hier halten.
08:31Sie möchte ihn mit was anderem kombinieren. Sozusagen als Kontrast. Modern und konservativ.
08:36Sie wird schon wissen, was sie tut.
08:39Ja, wollen Sie nicht warten?
08:41Nein. Natalie hat gesagt, sie kommt gleich wieder.
08:51Hat sich Frau Czerny immer noch nicht gemeldet?
08:53Nein. Und Ewald, also ich meine, Herr Kunze wegen Herrn Römer auch nicht.
08:58Aber der Herr Althoffer ist schon weg.
09:00Ja, vor zehn Minuten.
09:02Stellen Sie sich vor, er hat Herrn Kunze zum Abschied seine Uhr geschenkt.
09:06Tja, in seinem Alter spielt Zeit nicht mehr so eine Rolle.
09:10Wenn was ist, ich bin drüben in der Färbelung.
09:27Herr Althoffer!
09:31Moment.
09:35Haben Sie eine Ahnung, was der Römer von Ihrem Bruder will?
09:38Nein, wenigstens hat Roland mir gegenüber nichts erwähnt.
09:40Aber gut, dass ich Sie treffe.
09:42Haben Sie den Uwe lieber wieder eingestellt?
09:44Nein, würde ich aber gerne. Warum?
09:46Ich habe ihn drüben im Callcenter gesehen.
09:49Naja, schaden wird es nichts.
09:50Das Internetgeschäft ist eine schnelllebige Sache.
09:52Da muss man am Ball bleiben.
09:53Und was da im Augenblick bei uns läuft.
09:55Ist der ein alter Hut?
09:57Bis zur nächsten Messe kriegen wir das schon wieder auf die Reihe.
10:04Ich bin für den Rest des Tages unterwegs, aber wir wollen mein Handy drüber zu erreichen.
10:08Gut, ich melde mich, sobald ich das geklärt habe.
10:10Herr K. Althoffer, Kompliment.
10:11Ich höre, haben Sie den Umsatz kräftig angekommst?
10:13Man tut, was man kann. Du gehst?
10:15Ja, ich muss kurz in die Klinik.
10:17Der behandelnde Therapeut von Birgit will mich sprechen.
10:19Und wie geht's dir?
10:20Hoffnungslos. Ziemlich hoffnungslos.
10:22Es tut mir leid.
10:24Ja, dann auf eine gute Zusammenarbeit.
10:25Ja, und Ihnen wünsche ich viel Glück bei der Wohnung zu hören.
10:27Danke. Wiedersehen, Herr Althoffer.
10:30Zusammenarbeit.
10:32Sie brauchen eine Hausbank, oder?
10:39Du willst dich mit der SB-Bank liieren?
10:41Warum nicht? Immerhin hat er 5 Millionen locker gemacht, Felix.
10:46Du weißt doch das, Lena.
10:47Das Ganze war ein unglückliches Missverständnis.
10:50Und Dr. Holzknecht hat versucht, daraus Kapital zu schlagen.
10:52Sagt jedenfalls Römer.
10:54Wie bitte?
10:56Das hätte man ihm gar nicht zugetraut, unserem Herrn Doktor.
10:59Aber stille Wasser sind tief, Felix.
11:01Und was sagt Lena dazu?
11:03Lena betrachtet das als ihre private Angelegenheit.
11:05Und wenn sie es nicht schafft, über ihren Schatten zu springen,
11:08einer muss an die Firma denken.
11:12Fang nicht an, hinter Lenas Rücken irgendwelche Deals einzufädeln, okay?
11:16Wann kommst du wieder? Wir müssen den Auftrag für die BKK kalkulieren.
11:20Spätestens bis Mittag bin ich wieder zurück.
11:21Aber in der Zwischenzeit kannst du dir mal deine Ex-Freundin vorknüpfen.
11:24Engel?
11:25Die Hälfte von dem, was man hier sagt, vergisst sie und der Rest ist unter aller Kanone.
11:44Und ich kann mich da voll auf Sie verlassen, ja?
11:45Habe ich sie jemals hängen lassen?
11:47Könnte höchstens eng werden, wenn wir den Auftrag von der BKK noch draufgepackt kriegen.
11:51Sag mal, weißt du dazu vielleicht Bescheid, wie die Verhandlungen stehen mit der BKK?
11:54So viel ich weiß, sind die Herren Althofer gerade noch am Kalkulieren.
11:58Aber kann ich kurz mit ihr reden?
11:59Gleich. Also ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dann schon mal alles vorbereiten würden.
12:02Alles klar. Ist schon fast wieder wie in alten Zeiten.
12:04Jeder will alles vorgestern, aber es wird lieber so.
12:07Mir auch. Ach, noch was?
12:10Herr Benrath wollte mich sprechen. Irgendwas Privates. Wissen Sie zufällig, worum es da geht?
12:14Nee, keine Ahnung. Tut mir leid.
12:17Na schön. Dann sagen Sie ihm doch bitte, dass ich gleich bei Ihnen bin, ja?
12:19Alles klar.
12:27Scheiße.
12:32Stehe ich nicht.
12:38Sag mal, was willst denn du Privates von der Czerny?
12:41Also sei mir nicht böse, Paul, aber das geht dich wirklich nichts an.
12:44Oder was glaubst du, wie deutet der Begriff privat?
12:47Na nun komm schon, ich dachte, wir sind Freunde.
12:50Sag mir lieber mal, wo die Wartungsanleitung für die M49 ist.
12:58Ich brauche einfach nur trotzdem ein paar neue Stoffe, in Kombination mit konservativeren.
13:02Das ist eine ziemlich interessante Mischung, kannst du dir gerne mal anschauen, wenn du magst.
13:06Ja, gerne. Nur erwarte von mir bitte kein professionelles Urteil.
13:10Keine Angst.
13:12Also was gibt's?
13:14Äh, nicht hier. Komm.
13:16Nein, ich muss erst wissen, was Benrath von mir wollte.
13:21Privat, das klingt nicht so gut. Und wir können es nicht leisten, dass er ausfällt.
13:24Also sag schon.
13:27Max Römer ist in der Firma.
13:30Und?
13:31Er wollte dir einen Scheck über 5 Millionen bringen. Ich habe ihn wieder weggeschickt.
13:35Danke. Gut so.
13:36Ja. Nur leider ist er nicht gegangen. Jetzt hat er sich mit Roland getroffen.
13:42Von mir aus. Wir brauchen sein Geld nicht.
13:45Dir ist aber schon klar, dass das eine äußerst riskante Angelegenheit ist.
13:48Da muss nur irgendetwas schief gehen oder ein Auftrag platzen und wir sind geliefert.
13:52Es wird nichts schief gehen, Wilfried.
13:55Außerdem haben wir ja noch ein Eisen im Feuer.
13:57Ich fliege nächste Woche mit Felix nach St. Petersburg.
13:59Es sieht so aus, als könnten wir Birgits Kollektion komplett an die Russen verkaufen.
14:03Ja. Zum Selbstkostenpreis.
14:05Und wenn schon. Hauptsache der Cashflow stimmt.
14:08Zwei Monate, Wilfried. Das muss doch zu schaffen sein. Auch ohne Geld von irgendeiner Bank.
14:14Ohne Max Römer, meinst du?
14:19Gut. Das ist eine persönliche Sache.
14:21Aber ich wäre dir trotzdem dankbar, wenn du dich da raushalten würdest. Bitte, Wilfried.
14:26Manchmal wünsche ich mir, wir wären nicht zurückgekommen.
14:31Die Zeit mit dir da in den Bergen, am See, ohne den Stress.
14:39Ich war glücklich, Lena. Und zufrieden.
14:43Ja, es war sehr schön. Und ich bin dir auch dankbar.
14:49Aber jetzt sind wir wieder hier und wir haben beide gewusst, worauf wir uns einlassen, oder?
14:53Ich bin nur hier, weil du hier bist. Das weißt du ganz genau.
15:00Entschuldigung.
15:27Entschuldigung.
15:29Ich bin in halb 14.1.
15:32Herr Benrath?
15:36Sie wollten mich sprechen?
15:38Nein.
15:43Es geht um Herrn Kruse.
15:45Ja, und?
15:47Sind das noch nicht aufgefallen?
15:49Wenn nicht taucht er auf und nervt mich mit irgendwelchen läppischen Fragen.
15:53Brauche ich schon gar nicht mehr in die Kantine, weil er so aufdringlich ist.
15:55Ach so.
15:57Also Sie meinen, er will...
15:58Ja, der...
15:59Der scharf auf mich.
16:01Und dass Sie auf Distanz zu ihm gehen, das scheint er vollkommen zu ignorieren.
16:04Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.
16:07Und Sie glauben, es würde helfen, wenn ich mit ihm rede?
16:09Ja, vielleicht bringt das ja was.
16:11Versuchen kann ich's ja mal.
16:13Ich bin jedenfalls sehr beruhigt, dass es nichts Schlimmeres ist.
16:16Ich dachte schon, Sie wollten uns wieder verlassen, oder so.
16:18Wie kommen Sie denn da auf?
16:19Nee, mir gefällt's hier.
16:21Schauen Sie sich mal um.
16:22Die Maschinen laufen auf Hochtouren.
16:24Ich meine, da geht einem doch das Herz auf, oder?
16:27Ja, also.
16:45Was meinst du?
16:48Tja, wir werden nicht drumherum kommen, den Server abzuschalten.
16:50Für drei bis vier Stunden.
16:52Abschalten? Aber dann fällt die Website aus.
16:55Ja, macht's natürlich, wenn sowieso nicht viel los ist.
16:57Wegen elf.
16:59Kannst mir eine Gesellschaft leisten.
17:02Na, endlich.
17:03Wo schlägst du denn?
17:05Uwe muss doch nach München zurück.
17:07Ich war doch bei WLAN drüben, neue Stoffe bestellen.
17:10Uwe.
17:11Ich freu mich so, dass du wieder da bist.
17:13Ich sehe, warst du schon tätig?
17:15Ja, der Server spinnt.
17:16Und die Website hat ein paar Macken, aber das krieg ich schon wieder hin.
17:19Gut.
17:19Er kommt heute Abend nochmal.
17:20Ja, so drei bis vier Stunden.
17:22Jetzt muss ich aber wirklich los, sonst kriege ich Ärger mit Chris.
17:26Wie geht's dem eigentlich?
17:27Gut.
17:28Jedenfalls kann er sich vor Aufträgen nicht retten.
17:30Sie haben 14 Tage im Marokko Bikinis fotografiert.
17:32Ja, für einen Katalog von der US-Firma.
17:35Über 4000 Shots mit 18 Models.
17:37Tja, das kann ich dir hier leider nicht bieten.
17:40Ist auch nicht nötig.
17:42Sehe ich dich noch heute Abend?
17:43Weiß nicht.
17:44Aber bis C sind wir bestimmt noch da.
17:46So, wie ich Lena kenne.
17:48Naja, wir müssen in zwei Monaten diese neue Kollektion präsentieren.
17:50Ihr wisst ja, wie es dazu geht.
17:52Apropos, kannst du Chris fragen, ob er Zeit und Lust hat, die zu fotografieren?
17:55Ja, was für eine Frage.
17:57Wenn du kommst, lässt er doch alle stehen und liegen.
17:59Jetzt übertreib mal nicht.
18:00Willst du ja sehen.
18:02Also, dann bis später.
18:03Uwe.
18:05Danke.
18:06Jetzt hör schon auf.
18:07Sonst fang ich noch an zu räulen.
18:09Tschüss, du.
18:10Monster.
18:18Übrigens, Dr. Horstknecht hat dich gesucht.
18:20Und er hat mich gefunden.
18:22Also, ich bin bei Kruse oben, wenn irgendwas sein sollte.
18:24Aber ich brauch dich dann auch mal.
18:26Die Schnitte müssten inzwischen fertig sein.
18:27Ja, bis später.
18:46Ja, bis später.
19:14Birgit ist immer noch nicht ansprechbar.
19:15Ich gehe jetzt zum Professor und werde mal ein bisschen Druck machen.
19:18Ach, August.
19:19Ich glaube, die Herren kassieren nur kräftig und füllen Birgit mit ihren Becken Pillen ab.
19:23Jetzt tu nichts Unüberlegtes, August.
19:24Wir können heilfroh sein, dass sie hier einen guten Platz gefunden hat.
19:26Es tut mir leid.
19:27Wenn das hier nichts bringt, dann nehme ich sie lieber zu mir nach Hause.
19:30Aber vorher fliege ich mit ihr in die USA.
19:33Was?
19:34Ja, und wohin da?
19:35Ja, das versuche ich ja gerade herauszufinden.
19:37Das bringt doch nichts.
19:40Ich habe mich erkundigt.
19:41Das hier ist die beste Klinik für sowas.
19:43Und sie ist in unserer Nähe.
19:45Was soll ich denn machen, Roland?
19:47Da sitzen und warten?
19:48Das stehe ich nicht durch.
19:50Wir werden warten müssen, August.
19:52Birgit' einzige Chance ist Zeit.
19:53Vielleicht viel Zeit.
19:56Und sie ist ja wirklich in guten Händen.
19:58Also du tust das, was du tun musst.
20:01Ich tue das, was ich tun muss.
20:03Wie geht's Ihnen in der Firma?
20:05Gut.
20:07Die Webererei ist voll ausgelastet.
20:09Und wenn jetzt die neue Kollektion steht,
20:11dann läuft auch Wasserburg wieder.
20:13Na prima, ich komme morgen mal vorbei.
20:15Ja, tu das.
20:30Jetzt mach dich nicht verrückt.
20:32Ich bin zu Roland von der Klinik zurück.
20:33Jetzt sind wir wieder da.
20:35Hallo Mia.
20:36Guten Tag, Herr Althoffer.
20:37Außerdem hast du ein Recht auf eine Mittagspause.
20:40Und welchem Umstand verdanke ich diese Einladung?
20:43Dem Umstand, dass ich mir Sorgen um dich mache.
20:46Wie bitte?
20:47Irgendwas stimmt nicht mit dir, Inge.
20:48Und das ist nicht nur mir, sondern auch Roland aufgefallen.
20:52Wieso?
20:53Hat er was gesagt?
20:54Darum geht's nicht.
20:55Also jetzt sag schon, was ist los?
20:57Mein Gott.
20:59Ich bin halt auch nicht immer gut drauf.
21:01Außerdem habe ich meine Tage.
21:03Den Unterschied kenne ich.
21:05Schließlich habe ich lang genug mit der Tisch und Bett geteilt.
21:07Also, erzähl mir nichts.
21:10Da ist nichts.
21:12Und Roland soll mal ganz ruhig sein.
21:13So wie der manchmal den Chef raushängt.
21:15Das ist auch nicht gerade einfach für mich.
21:17Inge.
21:17Da diktiert er irgendeinen Schrott.
21:19Und wenn ich es ihm vorlege, will er es nicht gesagt haben und fummelt alles um.
21:23Was darf es sein heute?
21:25Für mich ein Cappuccino und ein Schinkengrosser.
21:27Für mich das Gleiche, bitte.
21:30Darf ich dich was fragen?
21:32Bitte?
21:34Bist du glücklich?
21:37Glücklich?
21:38Inge.
21:39Ich küsse jeden Morgen den Boden vor Dankbarkeit, dass ich nicht als Häufchen Asche in einer Urne aufwache.
21:45Ich meine mit Nathalie.
21:48Natürlich.
21:49Wieso?
21:51Dieser Freund von Nathalie.
21:53Wie heißt er noch gleich?
21:54Uwe Lieber.
21:55Der war doch in der Firma heute.
21:58Ich weiß, er fängt wieder bei uns an.
22:00Und das stört dich nicht?
22:03Na gut, dann eben nicht.
22:05So, die Cappuccinos.
22:08Und die Croissants kommen abgleich.
22:10Danke.
22:26Vielen Dank.
22:41Ja.
22:51Herr Bennett!
22:58Entschuldigen Sie, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie mir in letzter Zeit erst im Weg gehen.
23:02Finden Sie.
23:04Ja, finde ich. Meine Frage ist auch nur rein technischer Natur. Hier.
23:10Warum sind denn hier? Das ist total durchsichtig. Da sieht man ja alles.
23:16Das war zu letztem schon in Paris völlig normal. Ich meine, gut, nicht für den Einkaufsbummold oder fürs Büro, sondern
23:21als Cocktailkleid.
23:22Herr Kose, die Frage.
23:26Ich wollte wissen, ob Sie diesen Typ produzieren können.
23:30Das muss ich erst mit Wieland besprechen.
23:31Marzett.
23:35Marzett.
24:00Marzett.
24:01Ja, ja, Tweet. Und das Oberteil ist eine Mischung aus Spitze und Seide.
24:05Passt das zusammen?
24:06Ja, natürlich passt das zusammen.
24:08Das haben wir aber nicht auf Lager.
24:09Nein. Aber Wieland kann das schaffen, wenn der BKK-Auftrag nicht so eilig ist.
24:13Der ist eilig. Fehle ich so nicht kalkulieren, ihn heute Mittag.
24:17Wieland braucht nur eine Woche und nur zwei Maschinen.
24:20Cashflow, Lena. Und da du dir den Luxus erlaubst, also den emotionalen Luxus, Herrn Römer mit all seinem Geld in
24:27die Wüste zu schicken.
24:28Ja, das war ja jetzt klar.
24:30Lass mich doch mal ausreden.
24:31Ich weiß doch, dass er bei dir war.
24:33Lena.
24:33Und weil er bei mir damit nicht durchkommt, versucht er es halt bei dir.
24:36Wir können es uns nicht erlauben, in der jetzigen Situation den General Manager der SB-Bank zu vergraulen,
24:41der obendrein noch in sämtlichen Gremien sitzt, die sich um mittelständische Unternehmen kümmern.
24:49Das soll doch nicht gleich heißen, dass du mit ihm ins Bett musst. Und so hat er es auch nicht
24:52gemeint.
24:53Weißt du, er dachte, du freust dich drüber, dass er dir zuliebe den Job bei der Weltbank geschmissen und sich
24:58in München nach was umgesehen hat.
24:59Das klang aber ganz anders, als er mir praktisch die Pistole auf die Brust gesetzt hat.
25:03Pistole, Lena.
25:03Ja, was denn sonst?
25:05Hier ist ein Scheck über fünf Millionen, hol ihn in meiner Wohnung ab oder die Sache läuft nicht.
25:09Ich meine, was ist denn das? Das ist Erpressung, wenn du mich fragst.
25:12Komm, vielleicht hast du auch was missverstanden.
25:14Blödsinn, ich habe überhaupt nichts missverstanden.
25:16Doch, bei dir spielen doch auch immer persönliche Gründe der Rolle.
25:19Ach, hallo.
25:20Äh, still?
25:21Nein, nein. Kommen Sie ruhig rein.
25:24Denk mal drüber nach, hm?
25:26Mit Dr. Holzknecht werde ich auch nochmal sprechen.
25:28Und wenn er der Mann ist, für den ich ihn halte, dann wird er tun, was für die Firma gut
25:30ist.
25:36Ach, Herr Kruse, gratuliere übrigens zu dem Artikel im Trend.
25:39Ach, danke.
25:40Was für ein Artikel?
25:42Ein Freund von mir aus meiner Theaterzeit.
25:44Ja, der hat was geschrieben über Mode und Theater und wie die beiden Stile sich so gegenseitig befruchten.
25:49Tja, und da ich ja praktisch jetzt die Seiten gewechselt habe, da hat er mich als leuchtendes Beispiel hingestellt.
25:53Wird die ACF auch erwähnt?
25:55Natürlich und nicht nur einmal.
25:58Ach, Herr Kruse.
26:01Was denn?
26:02Ich meine, war das nicht in Ordnung, dass ich, ich wollte nur...
26:04Nein, nein, nein, ich freue mich natürlich für Sie und für uns.
26:11Ich finde übrigens, wir könnten uns doch endlich mal duzen, oder?
26:18Ja, gerne.
26:20Dann.
26:21Lena, gut, ich würde nämlich gern was Persönliches mit dir besprechen.
26:27Ja, das hört sich jetzt nicht so gut an.
26:30Kommt drauf an.
26:33Alf Bendrath hat mich...
26:34Ach, nein.
26:35Bitte, setz dich hin.
26:39Er fühlt sich verunsichert, weil er das Gefühl hat, dass du, dass du ihm nachstellst.
26:47Stimmt das?
26:51Daniel.
26:52Gott, nochmal.
26:53Ich hab mich verliebt.
26:56Ja, wenn er eine Frau wäre, würde kein Mensch was sagen.
26:59Du hast recht.
27:01Aber wenn sich Bendrath halt irgendwie von dir bedrängt fühlt, dann...
27:05Warum kommt er damit zu dir und nicht zu mir, hm?
27:08Er hat versucht, zu dir auf Distanz zu gehen, aber das hast du offensichtlich ignoriert.
27:13Außerdem ist ihm sowas noch nie passiert.
27:15Er hat einfach Angst, dass er deine Gefühle verletzt, wenn er irgendwas sagt.
27:22Bitte respektier seinen Wunsch und...
27:26Weiß dich ein bisschen zusammen, ja?
27:27Meinst du, das geht?
27:29Ja, okay.
27:31Können wir jetzt weiterarbeiten?
27:33Danke.
27:36Hier sind die Stoffe für die New Kids Kollektion.
27:39Tja.
27:40Sieht doch nicht schlecht aus.
27:42Gib's mir zwei Meter mit, dann bespreche ich das nachher mit Angela.
27:45Okay.
28:06Das war's.
28:36Ich bin gleich wieder da
28:37Okay
28:43Ah, Sie haben Glück, sie kommt gerade
28:46Wasserburg, Frau Dahlberg
28:47Dr. Heidenreich will einen Termin mit dir
28:49Sag ihr, ich rufe morgen zurück
28:51Haben Sie gehört?
28:53Ja, nichts zu danken
28:56Also ehrlich, Lena
28:57Ständig ruft hier jemand an
28:59Ich komme zu nichts
28:59Du brauchst dringend wieder eine Sekretärin oder Assistentin
29:06Über Florian, ich hoffe, dass du und Lena in dem Haus
29:08Das mir so viel bedeutet hat
29:09Glücklich und gesund miteinander leben werden
29:12Und den Schlüssel, den hat er mir zum Abschied gegeben
29:14Hübsch verpackt
29:16Er hat gesagt, ich darf das Geschenk erst aufmachen, wenn er weg ist
29:18Er hat genau gewusst, dass ich das niemals annehmen würde
29:21Wieso nicht?
29:24Du und Felix, ihr wollt doch dort leben
29:26Felix, nicht ich
29:28Auf dem Land kriege ich Zustände, ich bin eine Stadtpflanze
29:32Also ehrlich, das ist das Beste, was passieren könnte
29:36Aber Felix ist doch dann stock sauer
29:38Überlass es mir
29:39Länger als fünf Minuten hält er das nicht durch
29:41Jetzt freu dich doch
29:43Ich weiß nicht
29:44Ich und Florian in dem Riesenhaus
29:46Ach was
29:47Für Florian ist der Garten doch ein Paradies
29:49Und du kannst dir oben ein Atelier einrichten
29:52So, und jetzt komm und schau dir die Schnitte an
29:55Ein Teil von der Kollektion ist nämlich schon fertig
30:10Ja, Althofer?
30:11Ja, ich wollte nur wissen, ob Sie Gelegenheit hatten, mit Lena zu sprechen
30:14Ja, hatte ich
30:15Nur leider stimmt Ihre Darstellung nicht ganz mit der überein, die Lena mir von der Geschichte gegeben hat
30:21Aber ich bin sicher, dass wir Sie wieder einregen
30:23Ja, und was, mein Dr. Holstein?
30:24Den treffe ich erst nach Feierabend
30:26Sie können jedenfalls davon ausgehen, dass Ihre Small Business Bank unser Partner sein wird
30:31Okay
30:32Danke
30:33Ich hab zu danken, bis später
30:36Mensch, wo bleibt ihr denn? Es ist schon nach drei
30:38Das geht auf meine Kappe
30:40Es tut mir leid, wenn ich in letzter Zeit nicht ganz bei der Sache war
30:43Ich werd mir mehr Mühe geben
30:44Na prima
30:45Dann check doch gleich mal den Anrufbeantworter
30:47Und du kannst mir helfen, hier in dem verdammten Kasten das Angebot für den Auftritt von Tübingen zu finden
30:51Dann können wir uns nämlich diese ganze Rechnerei sparen
30:54Die Kalkulation von Tübingen hatte damals nämlich exakt die gleichen Eckdaten, falls du dich erinnerst
30:59In der Angebotsdatei ist es nicht?
31:01Eben nicht!
31:02Inge hat doch sicher irgendwo eine Kopie
31:03Das haben wir gleich
31:06Niemann hier
31:06Frau Fabian, wenn Sie nicht bald Ihre Mietrückstände begleichen, lasse ich Ihre Wohnung zwangsräumen
31:11Also wenn Sie mich nicht bis spätestens morgen Nachmittag angerufen haben
31:16Sag mal, du hast doch das Angebot für Tübingen bestimmt irgendwo abgelegt
31:20Das war letztes Jahr im August, glaube ich, oder im September
31:24Wer Ordnung hält, ist nur zu voll zum Suchen
31:26Danke
31:27Bitte
31:33Werde ich meinen Anwalt einschalten?
32:27Wie wunderbar, dass du dich auch mal vertreten hast
32:28Blicken lässt
32:28Entschuldigung
32:29Um ein Uhr war ausgemacht
32:30Ich Idiot, hatte fast einen Unfall gebaut, weil ich so spät dran war
32:33Jetzt ist gleich fünf
32:34Ich habe das schöne Wetter ausgenutzt und die Backgrounds für die Montage geschossen
32:39Im Olympiapark
32:40Und da kann man nicht mal kurz anrufen?
32:42Nein, der Akku ist leer
32:47Und wo ich war, interessiert dich gar nicht?
32:49Wo war es für mich?
32:50Ich war in Augsburg, bei Althofer
32:53Ich fang da wieder an
32:55Was?
32:56Und was ist mit mir?
32:58Ich habe flexible Arbeitszeit verlangt
32:59Das klappt schon
33:01Na komm, jetzt sei nicht sauer, die brauchen mich
33:03Außer mir blickt da keiner durch
33:05Ja, bin ich sauer
33:05Hast du Lena gesehen?
33:07Klar
33:08Ja, ich soll dir einen schönen Gruß ausrichten
33:10Und dich fragen, ob du ihre neue Kollektion fotografieren willst
33:14Tatsächlich? Das hat sie gesagt?
33:15Natürlich
33:16Du meinst, ich erfinde sowas?
33:20Wann soll das sein?
33:21Ich schätze mal so in einer Woche
33:23Jedenfalls dürften da schon einige Modelle fertig sein
33:25In drei Wochen soll die Website stehen
33:28Nathalie meint, Lena will auch einen Katalog drucken lassen diesmal
33:32Bekomme ich als Sachschon was? Ja oder nein?
33:34Hat Nathalie irgendwas gesagt, ob Lena noch mit diesem Banker liiert ist?
33:37Nö
33:38Ich verstehe auch nicht, was das mit dem Katalog zu tun hat
33:42Wenn du wieder in die Firma fährst, nimmst du die Stoffe mit, die ich für Lena in Maroko gekauft habe
33:47Ach nee
33:49Warum bringst du die nicht selbst vorbei?
33:51Und sagst du bei der Gelegenheit gleich, dass du immer noch jede Nacht von ihr träumst?
33:54Weil ich nicht Uwe Lieber heiße
33:57Wo sind die restlichen Fotos?
33:58Die kommen per Kurier
34:00In einer halben Stunde etwa
34:15Wo ist er?
34:16Keine Angst, das ist das letzte Mal, dass ich mit Ihnen spreche
34:20Aber eins möchte ich noch loswerden
34:22Stimmt, ich finde, Sie sind ein äußerst attraktiver und interessanter Mann
34:25Und ich habe Ihre Nähe und Ihre Freundschaft gesucht
34:28Ich konnte nicht ahnen, dass Ihnen das unangenehm und peinlich ist
34:31Ich habe es überschätzt, das tut mir leid
34:33Sie sind auch nur ein Homophobe mit einer engstörnigen Weltanschau und einem kleinen Herzen
34:37Das war's, schönen Abend
34:49Chris
34:50Das muss Gedankenübertragung gewesen sein
34:52Ich habe gerade so an dich gedacht
34:53Ach ja
34:55Wie das?
34:56Weil ich jemanden zum Reden brauche
34:58Ich fühle mich wie in einer Zwickmühle
35:00Gerne, kein Problem
35:02Ähm, wann und wo?
35:04Ja, wir stehen leider ziemlich unter Druck
35:06Aber ich könnte versuchen, früher wegzukommen
35:08Wo bist du?
35:09Ich bin im Studio
35:10Dann könnte ich in zwei Stunden bei dir sein
35:13Soll ich was zu essen mitbringen? Sushi oder so?
35:15Nicht nötig
35:15Ich habe ein paar richtig gute Rezepte aus Marokko mitgebracht
35:20Okay, bis dann
35:24Und, was hat Benrad gesagt?
35:25Ach, nichts
35:29Sprachlos
35:31Sie wollen schon gehen
35:32Äh, ich meine
35:33Du willst schon gehen
35:34Ja, ich brauche eine Pause
35:36Dann muss ich nach Florian schauen
35:38Willst du nicht Ausschluss machen?
35:39Nein, nein, nein
35:40Wenn ich arbeite, muss ich nicht nachdenken
35:42Geh du ruhig, ich mache das hier fertig
35:44Bis morgen
35:45Bis morgen
35:57ACF Stange
36:10ACF Stange
36:14Werner
36:15Wo bist du denn?
36:17Was in Pisa?
36:19Ich denke, dein Vortrag ist in Rom
36:22Nein
36:25Denn du hast unser Häuschen gefunden
36:31Ja, aber Werner, so viel Geld habe ich doch gar nicht
36:34Und vor allem nicht flüssig
36:38Ja, aber bist du sicher, dass die dich nicht
36:42Na gut, ja
36:44Ich spreche mit Ewald
36:46Ja gut, in einer Stunde bei mir zu Hause
36:51Ja, ich dich auch
36:52Bis gleich
37:17Ewald
37:18Hast du auch schon Feierabend?
37:19Wir könnten doch noch zusammen etwas trinken gehen
37:21Hast du Lust?
37:22Heute geht es nicht, Ewald
37:23Aber sag mal, wie kann ich ganz schnell meine Aktien verkaufen?
37:26Du willst aus dem Börsenclub aussteigen?
37:28Warum denn?
37:29Jetzt sag schon
37:30Ja, also im Prinzip sofort
37:32Das heißt, ich muss eine Verkaufsorder an die Bank schicken
37:35Die schreibt mir dann das Geld gut
37:36Und dann muss ich es an dich überweisen
37:38Also circa eine Woche
37:39Was? Geht das nicht schneller?
37:41Jetzt sag mir doch erstmal, was los ist
37:45Ja, weißt du, Werner hat endlich ein Häuschen für uns gefunden
37:48In der Toskana
37:49So wie wir es uns immer gewünscht haben
37:51Mit Garten und Terrasse
37:53Und naja, aber er muss es sofort kaufen
37:56Es gibt natürlich eine Menge Interessenten
37:58Und der, der zuerst 80.000 Euro auf den Tisch legt
38:00Der kriegt das Haus
38:02Du willst diesem Dr. Bartke
38:04Der permanent in der Weltgeschichte herumgondelt
38:06Einfach so 80.000 Euro nach Italien überweisen
38:09Für ein Haus, das du noch nie gesehen hast
38:12Bist du noch ganz bei Trost?
38:13Ach, Ewald
38:14Sei ein Freund und bleib sachlich
38:17Außerdem schickt mir Werner gerade eine E-Mail mit Fotos nach Hause
38:21Ich finde das Ganze verrückt
38:23Ja
38:24Vielleicht ist das ein bisschen verrückt
38:27Endlich passiert in meinem Leben auch mal was Verrücktes
38:29Ich finde es wunderbar
38:31Und jetzt sag mir, wie ich ganz schnell an mein Geld komme
38:36Naja, also, wenn ich morgen früh etwas später hier erscheine
38:39Und vorher als erstes auf die Bank gehe
38:43Morgen, aber
38:44Danke
38:48Ihr Beschützerinstinkt, Herr Doktor, in allen Ehren
38:49Aber glauben Sie mir
38:50Lena kann ganz gut auf sich selber aufpassen
38:53Und ich kann Ihnen nur das sagen, was ich auch schon Lena gesagt habe
38:55Wir brauchen Geld
38:57Und zwar so schnell wie möglich
38:58Und vor allem brauchen wir eine Bank
39:00Auf die wir uns verlassen können
39:01Und das hat Vorrang vor irgendwelchen persönlichen Animositäten
39:06Dann wollen Sie die 5 Millionen annehmen?
39:09Darüber wird der Vorstand entscheiden
39:10Und zwar so bald wie möglich
39:32Und zwar so bald wie möglich
39:37Und zwar so bald vor Programs
40:07Hallo.
40:07Hallo.
40:09Du bist früh dran, ich bin noch nicht fertig.
40:12Ja, ich bin ganz gut durchgekommen.
40:16Hat sich ja nicht viel verändert hier.
40:18Naja, wie auch, ich war die ganze Zeit unterwegs.
40:24Ähm, sag mal, kannst du vielleicht die Salatsoße machen?
40:27Dann kümmere ich mich um das Gemüse.
40:29Ich dachte, ich bin eingeladen.
40:31Naja, bist du ja auch. Das ist so eine Art Beschäftigungstherapie.
40:34Mein kleiner Plan für heute Abend.
40:37Erst arbeiten, damit du auf andere Gedanken kommst.
40:40Dann essen, für dein körperliches Wohlbefinden.
40:43Dann reden, damit du deine Sorgen los wirst.
40:46Und dann...
40:47Nach Hause fahren.
40:50Damit ich nicht noch mehr Sorgen von hier mitnehme, als ich ihr schon hergebracht habe.
41:19Hallo, Sie haben den Anschluss von Lena Czerny gewählt.
41:21Bitte hinterlassen Sie eine Nachfrage.
41:34Dann hat sich der Herr Kruse tatsächlich in einen braven Ehemann verliebt, der noch dazu vor kurzem Vater wurde.
41:42Ich finde das irgendwie tragisch.
41:43Es gibt wirklich Leute, die sich immer den Falschen aussuchen.
41:46Und gerade Kruse ist für mich das klassische Beispiel eines Menschen, der seine ganze Sensibilität hinter irgendeiner schillernden Fassade verbergen
41:54muss.
41:54Danny.
41:55Danny kann doch mit Drama nicht leben.
41:57So sieht's aus.
41:58Und wenn kein Drama da ist, dann macht er sich eins.
42:00Außerdem glaube ich, dass er sich hinter seiner Fassade recht wohl fühlt.
42:03Und jedenfalls hat er sich bisher immer wieder aufgerappelt.
42:06Tja, naja, du kennst ihn besser.
42:11Danke, dass du mir zugehört hast.
42:14Gerne.
42:15Und danke fürs Essen.
42:17Willst du schon gehen?
42:18Ja.
42:20Es ist schön, dich als Freund zu haben.
42:24Hey.
42:27Es war ein schöner Abend.
42:36Es war ein schöner Abend.
42:58Es war ein schöner Abend.
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