Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 7 Stunden

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:48Untertitelung. BR 2018
01:00Ich habe mit Herrn Hornung gesprochen. Sie scheinen doch kein Unmensch zu sein.
01:08Tscharni-Apparat-Unger-Sekretärin für Innere Angelegenheiten?
01:11Sagen Sie doch gleich, dass Sie meine Geliebte sind.
01:14Eine Frau Stoiber.
01:18Regine? Nein, das war jetzt nur ein Scherz.
01:22Ach, jetzt hör aber auf. Ich habe doch für sowas...
01:24Was soll das heißen hierher?
01:26Wann?
01:27Weil ich keine Sekunde Zeit habe.
01:29Lena!
01:31Moment.
01:35Vom Verehrer persönlich oder wieder nur ein Bote?
01:38Bote. Aber ich habe was gefunden für Sie.
01:41Das wäre doch vielleicht eine passende Wohnung.
01:43Das ist lieb, aber die nehmen keine Singleformen.
01:45Das kommt gleich nach farbigen und alleinerziehenden Müttern.
01:48Schade. Schon mal eine WG gedacht?
01:50Naja, sicher. Aber da muss man dann irgendwie stundenlang über Klodeckelstellungen oder Geschirrberge diskutieren.
01:58Felix Althofer. Dass der Sie noch hertraut?
02:01Mut hat er jedenfalls. Das muss man ihm lassen.
02:04Tschüss.
02:05Tschüss.
02:06Weil das nicht fair ist. Du kannst dich einfach aus heiterem Hügel hier aufkreuzen und erwarten, dass ich alles stehen
02:10und kriegen lasse.
02:11Kaffee?
02:12Schwarz, mit zwei...
02:13Mit zwei Löffel Zucker.
02:15Nein, natürlich tue ich, was ich kann.
02:18In der Firma.
02:20Weißt du denn, wo das ist?
02:22Genau.
02:23Ja.
02:25Nein, natürlich freue ich mich.
02:27Also, bis dann.
02:30Haben Sie Felix Althofer aufgetrieben?
02:31Das war nicht nötig. Der ist drüben in der Villa.
02:34Na, endlich.
02:35Ohne ihn wären wir nämlich in Paris aufgeschmissen.
02:37Freuen Sie sich nicht zu früh. Ich kenne den Chef.
02:46Kann ich dich kurz was fragen?
02:49Was?
02:50Kann ich dich kurz was fragen?
02:52Ja, gern.
02:53Ja, dann steh auf, Mann.
02:58Die müssen wir noch mal durchlaufen lassen. Schau doch mal, der gelbe Faden, da hat der Computer Mist gebaut.
03:04Das brauchst du wie immer gestern, stimmt's?
03:06Vorgestern.
03:07Was kriege ich denn dafür?
03:09Einen Orden. Für außergewöhnliche Verdienste um die nächste Kollektion.
03:13Einen Orden? Also ein Kuss wäre mir lieber.
03:16Gleich oder später?
03:18Ja, gleich.
03:19Schade.
03:27Hör mal, was läuft hier eigentlich?
03:29Nichts.
03:30Nichts.
03:31Na und was ist das hier?
03:34Das sind Restposten aus dem Atelier. Die krieg ich immer von der Lena.
03:39Lumpen.
03:40Lumpen. Ziemlich teurer Lumpen.
03:43Mein Gott, Sie wissen doch, dass ich auf die Frau stehe.
03:45Ist das verboten?
03:47Wann läuft die Maschine wieder?
03:49Morgen.
03:49Wenn ich jetzt weitermachen darf.
03:51Ja, dann mach.
03:57Wir nehmen die Dekoration vom vorigen, ja, das ist billiger.
04:00Damit's nicht so auffällt, hab ich sie umstreichen lassen.
04:04Felix.
04:05Was?
04:07Lass dich nicht stören. Ich will nur ein paar Sachen abholen.
04:10Und hier, der Wagen gehört hier der Firma.
04:12Sobald ich eine Bleibe gefunden habe, lass ich den Rest abholen.
04:14Jetzt sag doch was, Vater.
04:22Roland.
04:25Schon gut, Conny.
04:36Felix.
04:37Du solltest dich auch noch was angenommen sehen.
04:39Spätestens nach Paris ist die Firma endgültig pleite und dann sitzt ja alle auf der Straße.
04:43Felix, jetzt spiel nicht den Beleidigten.
04:45Du musst nach Paris.
04:47Roland und Vater schaffen das nicht.
04:49Die Kunden wollen dich sehen.
04:51Roland ist froh, dass er mich los ist und Papa.
04:56Ich wollte nicht, dass es so weit kommt.
04:58Aber so ist es nun mal.
05:02Das Blau etwas blasser.
05:06Die Strukturen ein bisschen deutlicher.
05:08Ja, so ist gut.
05:11Frau von Dietrichsen, drucken Sie das aus.
05:14Ja.
05:14Ich hab den Wegfehler nochmal korrigiert.
05:16Aha.
05:21Na, sehr gut.
05:22Warum nicht gleich so?
05:23Danke.
05:27Ist noch was?
05:29Haben Sie das entworfen?
05:31Natürlich.
05:32Das ist ein Entwurf vom letzten Jahr, der im Auftrag des Kunden modifiziert wird.
05:37Komisch.
05:38Bieler Menendanz haben fast identischen Stoff in England rausgebracht.
05:42Sind Sie sicher?
05:43Müsste ich mich schon sehr täuschen.
05:45Hier liegt der Unterschied im Detail, Frau Czerny.
05:48Sie irren sich bestimmt.
05:49Wie Sie meinen.
05:51Wo kommt der Stoff hin?
05:52In Trigger.
05:58Suchen Sie mir bitte alles heraus, was Bieler Mann und Sanz in den letzten beiden Jahren an Entwürfen rausgebracht haben.
06:10Kaufensturz.
06:11Eher eine Bankrotterklärung.
06:13Woran hängt's?
06:15Mehr Ausgaben als Einnahmen.
06:16Die Wohnung, der Wagen.
06:18Also diese Tittrichsen macht mich noch wahnsinnig.
06:21Kannst du mir sagen, was sie gegen mich hat, immer?
06:23Keiner hat's gern, wenn einem in seine Arbeit reingeredet wird.
06:26Schon gar nicht von einer kleinen Lehrerin.
06:29Ich will doch nur, dass wir in Paris gut abschneiden.
06:32Naja, immerhin ist Felix Althofer wieder da.
06:34Was?
06:35Ja, drüben in der Villa.
06:38Ja, Moment, wo willst du denn hin?
06:41Ich bin gleich wieder da.
06:44Es wird auch immer schlimmer mit ihr.
06:46Ich glaube, ihr Freund hat sie sitzen lassen.
06:48Wieso?
06:48Die ganze letzte Woche ist sie mit verheulten Augen rumgelaufen.
06:52Und hier, 1800 Miete.
06:55So was kann man sich doch nur leisten, wenn man einen zahlungskräftigen Liebhaber hat.
07:01Felix!
07:02Hallo.
07:02Und gehst du wirklich?
07:04Sieht so aus.
07:05Und wenn du willst?
07:06Ja.
07:07Du kannst die Wohnung haben.
07:09Alleine schaffe ich die Miete sowieso nicht.
07:11Das ist eine Firmenwohnung, Nathalie.
07:12Die kommt doch sowieso unter den Hammer.
07:14Das renkt sich doch wieder ein.
07:16Die brauchen dich doch für die Messe in Paris.
07:19Kann sein, aber ich will nicht zurück.
07:20Mach's gut.
07:22Und ich?
07:23Was ist mit mir?
07:26Nicht, nicht hier.
07:28Bitte.
07:28Dann, dann geh doch.
07:32Geh!
07:36Rufen Sie mir ein Taxi.
07:38Ja.
07:42Komm.
07:55Ja.
07:57Gute Nachrichten.
07:59Das Mietshaus in Augsburg ist so gut wie verkauft.
08:02Und für die Münchner Wohnung ihrer Ex-Frau gibt's auch schon einige Interessenten.
08:06Damit ist die Produktion für die nächsten Wochen gesichert.
08:08Und da ja Felix wieder an Bord ist, dürfte Paris auch genügend Aufträge bringen.
08:16Herr Althofer.
08:23Wie jetzt?
08:25Sagen Sie bloß, Sie haben ihn weggeschickt.
08:27Herr Althofer.
08:30Wie sieht es mit der Landesbürgschaft aus?
08:32Sind Sie davon weiter?
08:35Ich hatte gedacht, die Firma bedeutet Ihnen mehr als eine idiotische Familienkraft.
08:39Idiotisch?
08:42Mein Sohn hat uns in schändlicher Weise...
08:44Ihr Sohn verfügt als einziger über die nötigen Kontakte.
08:47Er hat die langjährige Erfahrung.
08:49Und außerdem sieht er doch sehr gut aus.
08:51Und wie Sie wissen, ist das in Ihrer Branche ausschlaggebend.
08:54Ja, ich dachte, dass jeder Einkäufer eine Frau ist.
08:56Ich weiß das alles selber.
08:58Dann akzeptieren Sie endlich, dass das die einzige Lösung ist.
09:01Ja, es geht um diese Firma und um die Menschen.
09:06Also, springen Sie über Ihren Schatten und holen Felix zurück.
09:09Sind Sie fertig?
09:10Sagen Sie eigentlich auch mal was Konstruktives?
09:12Sie wissen doch ganz genau, dass ich recht habe.
09:14Dann hören Sie jetzt mal genau zu.
09:16Die Pariser Messe findet ohne uns statt.
09:19Der Stand wurde nicht bestätigt.
09:20Was?
09:24Das ist doch nicht möglich.
09:26Wir sind seit 65, seit Beginn der Messe,
09:31regelmäßig dabei.
09:33Wer hat das versiebt?
09:34Keine Ahnung.
09:37Wer schon?
09:39Felix!
09:42Frau Starnel!
09:43Ja?
09:44Ich brauche sofort die Liste aller Aussteller von der Messe in Paris.
09:47Wie? Jetzt?
09:48Wann sonst? Man hat uns den Messestand weggeschnappt.
09:50In Paris?
09:51Ja, also los.
09:53Es tut mir leid, ich kann jetzt nicht.
09:55Der Altenverhalt...
09:56Ach, das geht jetzt wohl vor.
09:58Du lieber Himmel, wenn wir nicht in Paris ausstellen, dann...
10:01Na, hallo!
10:02Na, hübsch hässlich hast du's hier.
10:04Ach, Regine!
10:05Mund abgenommen hast du auch, aber sehr attraktiv.
10:09Ja, Frau Starnel, bitte, die Liste.
10:11Ja.
10:13Hier, ein Geschenk von meinem Vater.
10:16Zwei Wochen Seychelles.
10:23Hey, was ist denn los mit dir?
10:27Geht schon.
10:29Sollen wir nicht in der Mittagspause deine Wohnung gemeinsam anschauen?
10:33Von mir aus...
10:34Wir verstehen uns doch gut.
10:36Hey, es wird schon.
10:38Bestimmt.
10:40Also ehrlich, Mädel, kein Mann ist es wert, dass man ihm wochenlang nachweint.
10:44Schon gar nicht, wenn man so jung und hübsches wie du.
10:46Können wir ein bisschen länger Mittagspause machen?
10:48Wir würden uns gern Nathalie's Wohnung abschauen.
10:50Ja, klar.
11:03Die Einkaufsliste.
11:04Abgerechnet wird, wenn du zurück bist.
11:06Parfum?
11:07Das ist doch hier viel billiger als auf der Champs-Élysées.
11:09Ja, vielleicht.
11:10Nur gibt's das hier noch nicht.
11:12Wann geht's los?
11:13Morgen früh, dann haben wir zwei Tage für den Aufbau.
11:15Wir wären dann soweit, Herr Althofer.
11:17Wir hätten auch noch Platz für die Stoffe.
11:18Vielleicht können wir einen zweiten Wagen einsparen.
11:20Nee, nee.
11:20Sie können wieder ausladen.
11:21Die Messe findet dieses Jahr ohne Althofer statt.
11:24Was?
11:25Ja, Sie haben schon richtig gehört.
11:27Was?
11:28Das gibt's doch nicht.
11:29Kein Paris?
11:32Na, und was ist so viel wahnsinnig wichtiger als ich?
11:34Man hat uns den Messestand in Paris hergestellt.
11:36So, nach uns.
11:37Das wird ja immer schöner.
11:38Identifizierst du dich jetzt mit dem Laden?
11:40Ich dachte, du sollst die Firma dicht machen.
11:41Oh, Regine, bitte, lass uns das nachher in Ruhe besprechen.
11:43Warte im Ziegelstaden auf mich.
11:45Wir wohnst du immer noch in diesem Kuhstaden.
11:47Was ist denn los mit dir?
11:48Ich bin um sechs Uhr da, pünktlich.
11:50Ich schwör's dir.
11:51Geh doch so lange noch ein bisschen spazieren oder shoppen.
11:54In diesem Dorf?
11:56Augsburg ist eine sehr schöne Stadt.
11:572000 Jahre Geschichte.
11:58Alte Vogerstadt, ne?
12:00Also gut, schön, du meinst.
12:02Aber dann können wir schön essen, ja?
12:03Ja, worauf du dich verlassen kannst.
12:13Felix hat den Termin absichtlich verstreichen lassen.
12:15Das steht für mich fest.
12:16Das kann ich mir nicht vorstellen.
12:18Höchstens, dass er gar nicht mehr dran geglaubt hat,
12:20dass wir noch zur Messe gehen.
12:21Was machen wir jetzt?
12:23Hast du noch mal nachgehakt bei der Messeleitung?
12:28Der Stand ist weg.
12:32Aber wenn es sein muss, Vater,
12:34dann klappere ich alle unsere alten Kunden persönlich ab.
12:36Und du fliegst nach Berlin
12:37und machst der Hotelkette ein neues Angebot.
12:43Du traust mir nichts zu, stimmt's?
12:46Das ist das erste Mal,
12:48dass Althofer in Paris nicht dabei ist.
13:01Kommen Sie bitte zum Diktat.
13:02Wir müssen einen Rundschreiben an unsere Kunden verfassen.
13:04Tut mir leid, Herr Althofer.
13:05Herr Unger hat mich gebeten, die Messeleitung...
13:07Dann wird sich Herr Unger etwas gedulden müssen.
13:11Ah, Herr Althofer.
13:13Ja, Frau Stangl, wo bleibt die Liste?
13:15Ich habe schon bei der Messeleitung Druck gemacht.
13:17Geben Sie es auf.
13:18Probleme sind dazu da, gelöst zu werden, richtig?
13:21Wie Sie meinen.
13:22Aber ich brauche jetzt die Frau Stangl.
13:23Kommen Sie bitte.
13:24Also ich würde sagen,
13:25wir lassen Herrn Weiz den Stand auf jeden Fall erst mal nach Paris schaffen.
13:28Wir haben keinen Stand.
13:30Begreifen Sie endlich.
13:31Und wir werden auch keinen kriegen.
13:33Und das verdanken wir nur in Ihre Privatfehle mit Dr. Lausitz.
13:36Dem geht es doch längst nur noch darum,
13:37Ihnen zu beweisen,
13:38dass Sie mit uns aufs falsche Pferd gesetzt haben.
13:40Ich habe hier nicht aufs falsche Pferd gesetzt.
13:43Wissen Sie, was ich an Ihnen schätze?
13:45Sie haben immer das letzte Wort.
13:47Wo bin ich hier?
13:48Im Kindergarten?
13:50Ich habe den Laster wieder ausladen lassen.
13:52Kommen Sie, Herr Stangl.
14:03Ich brauche die Liste aller Teilnehmer der Pariser Messe Première Vision.
14:07Ja, ja, ja, natürlich.
14:09Wie?
14:10Nein, das hat also jetzt wirklich Zeit.
14:12Bitte und dann versuch rauszukriegen,
14:15ob Dr. Lausitz auch zufällig in Paris weilt, ja?
14:18Ja, natürlich.
14:19Und am besten gestern, ja.
14:21Nein, nein, wieso?
14:21Ich bin nie vorhin.
14:24Waltraud, wir stecken wirklich in der Klemme.
14:27Ich verlasse mich auf dich, ja?
14:31Sag mal, kenne ich ihn?
14:33Nein, er ist versetzt worden von seiner Firma.
14:36Warum bist du denn da nicht mitgegangen?
14:37Weil er ist verheiratet und hat fünf Kinder.
14:40Nein, schlimmer.
14:41Er hat mich nur ausgehalten.
14:43Wie, du meinst...
14:44Ja, schau dich doch mal um.
14:46So eine Wohnung hätte ich mir doch nie leisten können von meinem Gehalt.
14:49Also dafür steckst du das aber ganz schön cool weg, finde ich.
14:53Na ja, du hast doch gerade gesehen, wie ich gemeint habe.
14:56Aber jetzt egal, vergiss es.
14:58Du könntest das sogenannte Kinderzimmer haben.
15:02Aber wenn jetzt Paris flach fällt, dann ist es doch sowieso aus mit Althofer.
15:05Was willst du da noch hier?
15:06Wer sagt das?
15:07Emma.
15:08Sie hat gehört, wie der Roland Althofer dem Leo gesagt hat, er soll wieder ausladen.
15:12Das ist doch Blödsinn.
15:13Das muss ein Missverständnis sein.
15:14Der Stand ist uns weggeschnappt worden, sagt Leo.
15:17Dann komm.
15:20Ja, was ist jetzt mit der Wohnung?
15:22Lena!
15:23Lena!
15:23Komm, endlich!
15:28Waltraud, du bist die Größte.
15:30Schick sie mir gleich per Fax.
15:31Schwarz, mit zwei Löffel Zucker.
15:33Ja!
15:34Frau Stange, wir haben die Liste.
15:36Komm, gleich per Fax.
15:38Was haben Sie denn vor?
15:39Alle Teilnehmer durchtelefonieren.
15:41Soll doch schon mal vorgekommen sein, dass einer schlapp macht oder kurzfristig abspringt.
15:44Aber Herr Althofer will das Rundschreiben an unsere Kunden heute noch rausgeben.
15:49Also ich mache das zwar nicht gerne,
15:50aber in dem Fall werde ich jetzt wohl mal den Chef rauskehren müssen.
15:53Das Fax.
15:54Wir teilen uns die Liste.
15:55Notfalls kann Waltraud auch ein Teil übernehmen.
15:57Ist diese Waltraud auch ihre...
16:00Nein.
16:02Eine Freundin gelügt mir.
16:03Waltraud ist meine Sekretärin in Frankfurt.
16:07Verstanden?
16:08Die Liste!
16:09Ja.
16:24So ein Mist.
16:25Die Kräumer ist nur mit irgendwelchen Anzeigenkunden beim Mittagessen.
16:27Dann fahr!
16:28Weißt du, wie spät es ist?
16:29Emma kriegt Zustand.
16:30Wir warten.
16:31Lena, das Ganze ist sowieso eine Schnapsidee.
16:34Wenn Althofer schon nicht in Paris ist,
16:35dann brauchen wir mindestens eine Doppelseite im Trend.
17:07Wahrscheinlich kennt die Tante dich eh nicht mehr.
17:07Wenn Sie die Firma Althofer kennen.
17:08Das ist ein kleines, aber feines Unternehmen, das absolut innovative Stoffe herstellt.
17:12Dann schaue ich sie mir in Paris an.
17:14In Paris werden Sie die Firma leider nicht finden.
17:17Aber Paris schreibt doch jeder.
17:18Über die Althofer ist nur sie.
17:19Es lohnt sich.
17:20Glauben Sie mir.
17:22Ihre Tipps waren immer gut.
17:25Lassen Sie sich von meiner Sekretärin einen Termin geben.
17:27Morgen.
17:28Das ist die einzige Chance noch bis zur Messe damit rauszukommen.
17:30Also morgen bei aller Liebe, aber...
17:32Bitte, Frau Kräumer, Sie müssen uns helfen.
17:35Wieso helfen?
17:36Es geht um meinen Job.
17:37Um meine Zukunft.
17:39Sie können jederzeit bei mir wieder anfangen als Trendscout.
17:42Ich will keine Trends finden.
17:43Ich will sie machen.
17:48Lena Czerny.
17:49Immer für eine Überraschung gut.
18:06Sie kommt.
18:08Mein herzliches Beileid.
18:09Mein Gott, bitte.
18:10Du hast anscheinend wirklich keine Ahnung, was es heißt, eine Reportage im Tränk zu haben.
18:13Ich schon.
18:14Aber was ist mit Frau von Diefrich und der Geschäftsleitung?
18:18Da fehlt mir auch noch was ein.
18:21Lena, du spinnst.
18:22Du führst dich auf, als würdest du meine Filme.
18:23Ja, ist doch auch meine.
18:25Also deine natürlich auch.
18:27Fahr.
18:36So, zum Wohlsein.
18:38Dankeschön.
18:44Wollen Sie mich lieber auf seinem Zimmer warten.
18:46Ich muss Sie jeden Moment hier sein, danke.
18:49Möchten Sie was essen?
18:51Es gibt Mödlgröstl oder Gulaschsuppe oder Schinkenbrot.
18:55Nein, danke.
18:55Wir gehen später richtig essen.
18:58Na ja, also...
19:00Was bei mir auf den Teller kommt, ist auch nicht so falsch.
19:03Der Herr Unger hat es bisher jedenfalls immer mögen.
19:16Es geht um Ihren Messestand bei der Premiere Vision in Paris.
19:19Ich habe gehört, dass Sie Ihren Stand in diesem Jahr nicht nutzen.
19:22Ein Irrtum?
19:23Sie werden auf jeden Fall dort vertreten sein.
19:25Ja.
19:26Tut mir leid.
19:27Dann muss das wohl ein Missverständnis gewesen sein.
19:29Ja.
19:30Auf Wiederhören.
19:46Bonsoir.
19:47Parlez-vous allemand?
19:49Oui.
19:50Herr Henri Laval von der Firma Belle-Hélène?
19:53Oui.
19:54Ich habe da eine Frage.
19:56Es geht um Ihren Messestand in Paris.
20:10Tu doch nicht so, als ob du jetzt lesen könntest.
20:18Du hättest Felix nicht gehen lassen sollen.
20:20Das weißt du genau.
20:23Hat dir das für unheim geredet?
20:25Nein.
20:27Ich weiß nur, wenn du so weitermachst, dann wirst du sie noch beide verlieren.
20:31Felix und Roland.
20:33Das ist doch längst passiert, oder?
20:36Felix fällt mir in den Rücken.
20:38Und Roland spielt den ewig Zurückgesetzten.
20:41Felix hat mit dem Messestand nichts zu tun.
20:44Das spüre ich genau.
20:46Cornelia ist übrigens auch meiner Meinung.
20:49Und Roland hat sein Leben lang um deine Liebe und deine Anerkennung gekämpft.
20:54Und immer verloren gegen Felix.
20:56Das weiß ich ja.
20:59Was soll ich denn machen?
21:02Felix ist mir näher.
21:07Deswegen tut sie auch so weh.
21:10Roland ist wie Hedda.
21:12Genauso stur und kleinkariert.
21:16Ich habe mich immer bemüht, gerecht zu sein.
21:20Aber Liebe?
21:23Liebe kann man doch nicht erzwingen, oder?
21:29Ach, wie Helm.
21:32Und weißt du, was das Traurigste daran ist?
21:35Dass ich mit einem wildfremden Mann wie Florian Unger
21:39besser klarkomme als mit den eigenen Söhnen.
21:45Nur 20 Quadratmeter.
21:48Nein, das ist leider viel zu wenig.
21:50Aber trotzdem, herzlichen Dank.
21:55Und?
21:57Nichts.
21:59Und Sie?
22:02Wir versuchen uns morgen weiter.
22:05Na ja, vielleicht hat ja Ihre Waldtraut mehr Glück.
22:08Nicht das erste Mal, dass Sie den Karren aus dem Dreck zieht.
22:12Wann kommt sie denn nicht?
22:13Sie muss Ihnen doch fehlen.
22:15Na ja, sie...
22:16Sie traut mir nicht.
22:18Sie denkt, das Ganze hier ist sowieso noch eine fixe Idee von mir.
22:22Und?
22:24Ist das so?
22:25Nein.
22:27Vielleicht.
22:28Es fällt mir unheimlich schwer zuzugeben,
22:30dass ich mich getäuscht habe.
22:33Althofer ist es wert.
22:34So oder so.
22:37Regine.
22:38Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
22:38Wie spät ist es?
22:39Was?
22:40Kurz vor acht.
22:41Sie bringt mich um.
22:42Können Sie den Ziegestadl anrufen und Frau Stoiber ausrechnen lassen,
22:45dass ich schon lange unterwegs bin?
22:51Oh, Sie waren aber fleißig.
22:54Möchten Sie nicht doch was essen?
22:56Danke.
22:57Ah, da ist er ja.
23:02Regine.
23:04Es tut mir leid.
23:06Sechs Uhr, Florian.
23:07Es ist seit neun.
23:08Das hat noch keiner heute gemacht.
23:09Ich habe dir gesagt, dass wir in der Firma Probleme haben.
23:12Die Firma ist ein Problem.
23:14Was ist los mit dir?
23:16Vergiss sie sie.
23:17Ich weiß selber nicht.
23:19Also, wir essen jetzt was
23:20und dann nehmen wir uns eine Flasche Champagner mit aufs Zimmer.
23:24Ein Champagner?
23:25Sie wissen doch gar nicht, was das ist hier.
23:27Du, wie wäre es mit Knödelkröstl?
23:29Schmeckt wesentlich besser als es klingt.
23:31Mir ist der Appetit vergangen.
23:33Aber gegen den Glas Champagner hätte ich nichts einzugierden.
23:38Soll ich dein Busse mitnehmen?
23:45Herr Schirrmann.
23:47Ja, Herr Unger.
23:48Haben Sie einen Champagner?
23:51Selbstverständlich.
23:52Ich gehe schon mal.
24:00Bitte sehr.
24:02Und vielleicht noch ein paar Schnitzchen.
24:03Herr Unger.
24:05Bitte.
24:07Was es Herr Unger sein mag, jetzt nicht.
24:09Na, was ist Ihnen wichtiger?
24:10Die Firma oder Ihr Hormonspiegel?
24:12Nach 20 Uhr mein Hormonspiegel.
24:14Und jetzt, entschuldigen Sie mich bitte.
24:16Ganz toll.
24:17Dann steht die Starjournalistin vom Trend morgen
24:19von einer völlig hysterischen Frau von Dietrichsen
24:21und wir haben die einzige Chance auch noch verpasst.
24:23Sorry.
24:26Geh doch schon mal vor.
24:27Bitte.
24:30Also, jetzt noch mal.
24:33Starjournalistin?
24:34Jennifer Krollmann.
24:35Die ist in der Mode so was wie Reich Ranitzke in der Literatur.
24:38Flo.
24:41Zehn Minuten, okay?
24:45Wie kommt diese Dame ausgerechnet auf Althofer?
24:48Ich dachte, wenn wir schon nicht in Paris sind,
24:49dann brauchen wir jede Hilfe, die wir kriegen können.
24:51Nein.
24:52Sie haben das auf eigene Faust gemacht.
24:56Das geht nicht.
24:57Jetzt kneifen Sie bloß nicht.
24:59Eine Doppelseite im Trend,
25:00das ist genauso viel wert wie die Messe.
25:02Also, soweit ich das mitgekriegt habe,
25:04liegt Althofer aber nicht gerade im Trend.
25:06Nein.
25:07Deswegen zeige ich auch meine Entwürfe.
25:11Ihre Entwürfe?
25:12Wie stellen Sie sich denn das vor?
25:14So was muss mit der Geschäftsleitung abgestimmt werden.
25:16Ja, aber Sie sind doch die Geschäftsleitung.
25:18Das mit der Dietrichsen, das kriege ich schon irgendwie hin.
25:20Und Sie halten mir den Rücken frei.
25:21Okay?
25:29Ja?
25:33Ich soll Ihnen ausrichten,
25:34dass der Herr Unger noch ein Telefonat hat.
25:37Dann ist er fertig.
25:38Und Sie glauben das?
25:39Jetzt sehen Sie doch nicht so nervig.
25:41Er macht doch nur seine Arbeit.
25:43Was soll ich denn sonst machen?
25:44Ihm die Füße küssen dafür, dass er mich ständig versetzt.
25:46Ihm zeigen, was er versäumt hat?
25:52Und wie gesagt,
25:53Frau von Dietrichsen ist die Chefdesignerin.
25:54Herr Althofer besteht darauf,
25:55dass sie die Entwürfe genehmigt hat.
25:57Sie muss einfach.
25:59Danke.
26:01Ich danke Ihnen.
26:03Wofür?
26:04Sie hätten das nicht tun müssen.
26:07Aber wir können jede Hilfe gebrauchen.
26:14Ich glaube, Sie sollten jetzt zu Ihrer Freundin gehen.
26:16Die kriegt sonst einen Nervenzusammenbruch.
26:17Ja.
26:19Gute Nacht.
26:20Gute Nacht.
26:23Warum tun Sie das alles?
26:28Gute Nacht.
26:41Regine, es tut mir leid.
26:52Soll man nicht lieber reden über uns?
26:55Ich meine, wie es weitergeht.
26:58Eins nach dem anderen.
27:14Entschuldigen Sie, dass ich so spät noch störe, Frau Martineka.
27:17Aber wäre es Ihnen möglich, dass Sie mit Ihrem Mann noch in die Firma kommen?
27:21Ja, ich weiß.
27:24Aber vor einer halben Stunde rief mich der Chef an und teilte mir mit, dass wir morgen früh vor der
27:28Presse eine Präsentation...
27:56...ja, Jennifer Krollmann.
27:58Die hat noch nie ein gutes Wort über Althofer geschrieben.
28:02Wollen Sie uns mit Gewalt zugrunde richten, oder was?
28:05Wovor haben Sie eigentlich Angst?
28:07Sie haben mir gut und gerne 20 Jahre Designerfahrung voraus.
28:10Ich könnte so viel von Ihnen lernen und Sie von mir.
28:13Mein Gott, wir beide zusammen, wir wären doch praktisch unschlagbar.
28:16Mein Riecher, meine Jahre als Trendscout.
28:18Und Ihre Material- und Fertigungskenntnisse.
28:22Warum denn nicht?
28:24Ich will Ihnen doch nichts.
28:26Ich will wirklich nur, dass die Firma gut dasteht, auch ohne diese Messe.
28:29Sie wollen meinen Job.
28:31Meinen Sie mir, wäre es in all den Jahren nicht um die Firma gegangen?
28:34Dann schauen Sie sich wenigstens meine Entwürfe an, bitte.
28:37Entwürfe, Entwürfe.
28:38Die Krollmann setzt sich doch nicht vor den Computer.
28:40Die will Stoffe sehen und anfassen.
28:46Bitte.
28:47Eine Kombination aus Virene und Baumwolle können Sie in allen Farben haben.
28:50Wo haben Sie das her?
28:52Jan Lederracht war so nett, mir ein paar Meter auf der alten M2 rauslaufen zu lassen.
28:57Er ist nämlich verknallt.
28:59Also Sie sehen, alt und neu, Kunstfaser und Baumwolle, das muss kein Widerspruch sein.
29:03Ganz im Gegenteil.
29:04Und ich gehöre zur Baumwolle, ne?
29:06Nein.
29:07Sie sind die Chefdesignerin, die morgen der Krollmann die gesamte Palette von traditionell bis höchst aktuell präsentieren wird.
29:14Und ich bin sowieso nicht dabei.
29:16Nein, wieso nicht?
29:18Das ist kein Ego-Trip von mir.
29:19Mir geht's nur um die Firma.
29:22Also Jan müsste heute Nacht noch zwei schaffen.
29:24Und gestern hat er sicher auch noch welche gemacht.
29:27Was meinen Sie?
29:32Also gut, versuchen wir es.
29:35Danke.
29:42Sie hauen ja mächtig rein, junge Frau.
29:45Liebe, mach's gut.
29:47Guten Morgen.
29:49Wie wär's mit drei Spiegel-Eiern?
29:51Lieber nicht.
29:54Morgen, Schatz.
29:55Morgen.
29:58Kaffee?
30:07Du willst ja nicht etwa in die Firma.
30:10Wir müssen nach Frankfurt.
30:11Morgen geht unser Flug.
30:13Was für ein Flug?
30:15Florian.
30:16Wir waren uns doch einig gestern Nacht.
30:19Darüber haben wir kein Wort gesprochen.
30:21Du liebst mich doch.
30:23Wo ist das Problem?
30:24Ich kann jetzt unmöglich mit dir auf die Seychellen.
30:26Wie stellst du dir das vor?
30:28Und jetzt entschuldige mich bitte.
30:30Wir haben heute eine wichtige Präsentation.
30:32Ich bin sowieso schon viel zu spät.
30:34Florian.
30:35Sorry.
30:39Und jetzt?
30:41Irgendwelche guten Ratschläge?
30:43Tja.
30:47Wohin?
30:48Eine kommt noch hier vorne hin, die anderen hinter dem Vorhang.
30:51Hier, das sind die letzten.
30:52Ja, steht's da hin.
30:53Ja, die darfst du mir mal?
30:54In einer halben Stunde kommt die Krollmann.
30:57So, jetzt ist der Platz.
30:58Ja, komm.
31:00Guten Morgen, Herr Althofer.
31:01Morgen.
31:03Das ist natürlich alles noch ein bisschen improvisiert, aber wir sind ja auch kein Modeartige.
31:09Seien wir doch froh, dass sie überhaupt kommt.
31:15Sind das die neuen Stoffe?
31:16Ja.
31:17Ein bisschen gewagt, ich weiß.
31:19Aber doch sehr originell.
31:21Das ist doch nicht unser Stil.
31:23Vater, bitte.
31:24Stil ist was ankommt, nicht was dir gefällt.
31:26Entschuldigen Sie mich bitte.
31:27Wo ist denn der Arm?
31:29Ach da, danke.
31:31Den Rips nicht gegen den Roten.
31:34Wenn das mal gut geht.
31:36Schlimmer als es ist, kann es ja wohl nicht werden, oder?
31:39Würdest du zusammen mit Frau von Dietrichsen die Präsentation leiten?
31:44Ich fühle mich im Moment etwas überfordert.
31:51Alle Achtung, Frau von Dietrichsen.
31:53Wo haben Sie die denn die ganze Zeit versteckt?
31:55Ich dachte, wir beginnen traditionell mit unserer Messekollektion und dann öffnen wir den Vorhang und Sie präsentieren die aktuellen Stoffe.
32:04Sie sind der Chef, ich mache nur die Honeurs.
32:07Hat die Kollektion einen Namen?
32:09Nein, noch nicht.
32:11Was ist das überhaupt?
32:11So etwas habe ich noch nie gesehen.
32:12Entschuldigen Sie, Sie stehen im Weg.
32:15Ta doch.
32:21Frau Schirmer?
32:23Kommen Sie mal bitte eine Wortzahne für mich.
32:25Mein Auto springt nicht an.
32:26Ach der liebe Gott, da muss ich nachschauen.
32:28Danke.
32:29Kann ich Sie mitnehmen?
32:31Nee, das schaffe ich schon allein.
32:33Danke.
32:35Danke.
32:39Danke.
32:39Danke.
32:42Danke.
32:42Ja, aber nicht mehr lang.
32:44Und arbeiten auch bei Althofer.
32:46Also, wenn Sie glauben, dass ich was mit Ihrem Freund habe, dann kann ich Sie beruhigen.
32:50Na ja, Sie sehen gut aus.
32:51Und Florian ist auch nur ein Mann.
32:54Wenn Sie Probleme mit Herrn Unger haben, dann liegt das ganz bestimmt nicht an mir.
32:58Ehrlich.
32:59So, Herr Schanz.
33:00Danke.
33:01Aber er gefällt Ihnen.
33:03Mein Gott, was wollen Sie?
33:04Er war mit Ihnen zusammen heute Nacht, oder?
33:07Entschuldigen Sie.
33:10Aber ich verstehe ihn einfach nicht mehr.
33:12In Frankfurt war er so etwas Ähnliches wie ein Shootingstar.
33:16Und jetzt lässt er sein Büro vergammeln und will hier...
33:19Verstehen Sie das?
33:21Vielleicht macht es ihm einfach mehr Spaß, eine Firma aufzubauen, als zu demontieren.
33:28Diese Stoffe gehören schon seit Jahren zu unserem traditionellen Repertoire.
33:32Eine Top-Qualität, die vor allem dem angelsächsischen Geschmack entgegenkommt.
33:36Super 100-Ware, wunderbar leichte Wollqualität und vor allem die Fülle an Mustern, die damit möglich ist.
33:42Wir haben...
33:43Wenn Sie mir folgen möchten, wir haben in den letzten Jahren sehr viel Geld in die Qualitätssteigerung investiert.
33:54Das ist ja alles ganz nett.
33:56Aber könnten Sie aufhören, mir die Zeit zu stehen?
33:58Dass Sie Stoffe machen können, das glaube ich Ihnen sogar.
34:01Aber verzeihen Sie, Althofer ist nicht gerade die Hochburg der Innovation.
34:06Innovation?
34:07Innovation ist nur auf der Grundlage einer gediegenen Tradition möglich.
34:11Darf ich bitten?
34:13Ich präsentiere die Althofer Innovationspalette.
34:20Aha, na bitte.
34:22Das sieht doch schon ganz anders aus.
34:25Wer ist denn die Designerin?
34:27Ilona von Dietrichsen.
34:28Die kreative Lokomotive von Althofer, wenn ich so sagen darf.
34:32Diese Stoffe sind eine Gemeinschaftsarbeit unseres Ateliers.
34:36Ich bin hier sozusagen nur als Chefin beteiligt.
34:39Na dann wollen wir mal.
34:40Herrmann?
34:41Fang an.
34:42Ja, und ich würde vorschlagen, eine kleine Erfrischung.
35:02Frau Stammel?
35:04Ja.
35:05Frau Stammel?
35:08Guten Morgen.
35:11Na, ausgeschlossen?
35:12Herr Unger, Entschuldigung.
35:14Sie haben so jetzt nicht die ganze Nacht...
35:16Also wirklich, Frau Stammel?
35:17Herr Unger, was den Stand betrifft, ich habe was gefunden.
35:22Textilkrüger aus Mannheim hat vor drei Tagen einen Konkurs angemeldet.
35:25Der Stand ist zu haben.
35:27Es sind nur 200 Quadratmeter, aber sie liegen direkt neben dem Bistro.
35:31Frau Stammel?
35:34Sie sind die Größte.
35:36Sie sind die Größte.
35:37Na, ist der Titel nicht schon vergeben?
35:39Stimmt.
35:40Beitraubend.
35:41Aber wie wäre es damit unschlagbar fantastisch sensationell?
35:45Im Moment nur todmöde.
35:50Ach, wie läuft denn die Präsentation?
35:52Der Chef war nicht so begeistert.
35:53Sie hat auch einen Chef, kann sich mal erinnern.
35:56Jedenfalls hat der Fotograf mindestens zehn Filme verschossen.
36:02Hedda, meinst du denn, ich tue das nur, um dir das Leben schwer zu machen?
36:07Ein höheres Angebot bekommst du nie im Leben für die Wohnung.
36:11Das jetzt pfeift deinen Anwalt zurück und verkaufe.
36:14Oder willst du, dass die Firma die Zahlungen einstellt?
36:17Und auf über einer Million Schulden sitzt?
36:20Ja.
36:22Hedda, Frau Stammel wird dir helfen, eine passende Mietwohnung zu finden.
36:27Entschuldige, ich muss jetzt Schluss machen.
36:31Also, wir haben alle Teilnehmer von Paris durchtelefoniert,
36:35in der Hoffnung, dass jemand kurzfristig absagt.
36:38Und es hat geklappt.
36:41Ja, wir haben einen Messestand.
36:43Herr Althofer, jetzt sind wir wieder im Spiel.
36:46Alles, was wir jetzt noch brauchen, ist ein guter Verkäufer.
36:49Sagen Sie einfach ja. Um den Rest kümmere ich mich.
36:52Und laut Frau Krollmann, die übrigens hin und weg ist von unserer neuen Kollektion,
36:56haben wir diesmal auch echte Chancen, richtig Geld zu verdienen.
36:59Unter einer Bedingung.
37:00Wenn Felix hinter diesem Standproblem steckt,
37:05tut es mir leid.
37:07Das müssen Sie verstehen.
37:08Okay.
37:13Frau Stammel!
37:15Frau Stammel!
37:33Bemühen Sie sich nicht.
37:34Entschuldigung.
37:35Ich suche Ihren Bruder.
37:37Haben Sie eine Ahnung, wo er sein könnte?
37:39Felix?
37:40Wieso?
37:41Ich muss Ihnen dringend sprechen.
37:43Damit Sie ihn fertig machen können.
37:44Nein, ich möchte, dass er zurückkommt.
37:47Ihr Vater ist einverstanden.
37:49Vater?
37:50Sie haben ihn also rumgekriegt?
37:52Naja, sagen wir, die Vernunft hat gesiegt.
37:56Also, wo finde ich ihn?
37:59Steigen Sie ein.
37:59Er hat mich gerade angerufen, hat seinen Pass vergessen und...
38:02Geld braucht er auch.
38:06Reden Sie keinen Schwachsinn, Herr Doktor.
38:08Das ist doch kein Zufall, dass ich Sie jetzt ausgerechnet in Paris erreiche.
38:11Sie stecken hinter der Sache mit dem Stand.
38:14Nein.
38:15Aber wenn Sie sich umgehend dafür sorgen, dass die Firma Althofer Ihren Messestand kriegt,
38:18dann sehe ich mich leider gezwungen, Sie und Ihre Kumpel bei der Isartex hochgehen zu lassen.
38:22Haben Sie mich verstanden?
38:24Aufsitz.
38:26Hallo.
38:27Darf ich?
38:30Wo ist meine Schwester?
38:31Ich habe Sie gebeten, im Wagen zu warten.
38:34Was wollen Sie?
38:35Die erste meiner Fragen haben Sie mir schon beantwortet.
38:38Wie bitte?
38:39Die Idee mit der Messe stammt also nicht von Ihnen, sondern von Dr. Lausitz.
38:45Enttäuscht?
38:46Im Gegenteil.
38:47Das war die einzige Bedingung von Ihrem Vater, die an eine weitere Mitarbeit von Ihnen in der Firma geknüpft hat.
38:52Mir kommen gleich die Tränen.
38:55Wir haben einen Messestand in Paris.
38:57200 Quadratmeter.
38:59Der Stand von Krüger, Mannheim.
39:01Der Stand bei den Bistonen?
39:03Das ist ja eine Spitzenlage.
39:04Und wir haben auch eine neue Kollektion, die sogar im nächsten Heft von Frau Kräumann vorgestellt wird.
39:10Alles, was uns jetzt noch fehlt, ist ein Starverkäufer.
39:15Sie fragen den Falschen.
39:17Warum?
39:18Weil Sie zu stolz sind, Ihren Vater um Verzeihung zu bitten?
39:21Also, wenn Sie jetzt auch noch unsere Familie sanieren wollen, ja?
39:25Dann ist Schluss.
39:26Die Firma ist nicht mehr zu retten, ich weiß.
39:28Komisch.
39:29Keiner gibt die Hoffnung auf.
39:30Nur Sie.
39:32Der Lkw fährt morgen um acht.
39:34Mit Ihnen oder mit Ihrem Bruder.
39:37Sie haben die Wahl.
39:46Und?
39:47Ich weiß nicht.
39:48Vielleicht können Sie ja noch ein bisschen nachhelfen.
39:50Er scheint Sie doch zu mögen.
39:52Gut.
39:52Danke.
39:54Wenn Sie warten, kann Sie gerne wieder...
39:55Oh nein, danke. Ich nehme das Taxi.
39:56Danke.
39:57Sind Sie noch frei?
39:59Viel Glück.
40:09Frau Stagel, was machen Sie denn auch hier?
40:12Tränen Sie sich eigentlich nicht?
40:14Wofür, wenn ich fragen darf?
40:16Ihre Freundin sitzt seit Stunden oben und heult.
40:20Regina.
40:22Na los, gehen Sie schon.
40:35Regina.
40:37Florian, bitte.
40:38Ich muss es wissen.
40:39Was habe ich falsch gemacht?
40:42Du?
40:45Nichts.
40:47Was soll ich sagen?
40:49Das ist alles meine Schuld.
40:51Ich weiß, du findest das ja alles grauenvoll.
40:54Mein ganzes Leben, so wie es jetzt läuft.
40:58Aber mir gefällt es.
41:01Wenn du willst, dann bleibe ich auch hier.
41:06Los.
41:07Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, du es auch willst.
41:10Mit dem Entschluss, hier zu bleiben, habe ich mich nicht nur für einen anderen Job entschieden,
41:15sondern auch für ein neues Leben.
41:18Und in diesem Leben ist für mich kein Platz.
41:22Danke.
41:23Weißt du noch, was dein Vater dir gesagt hat, als du mich ihm vorgestellt hast?
41:27Ja.
41:28Aber das hat er längst zurückgenommen.
41:30Er hat gesagt, lass die Finger von ihm.
41:32Samira, das ist kein Beruf für einen anständigen Menschen.
41:36Weißt du, ich glaube, er hatte recht.
41:38Mit anderen Worten, es ist aus.
41:44Regine.
41:45Lass mich.
41:48Drei Jahre, Florian.
41:51Drei Jahre hast du mir nur was vorgemacht?
41:55Und gestern Nacht?
41:57Was war das?
41:58Mitleid, oder was?
42:00Nee.
42:01Ich weiß nicht.
42:04Aber ich...
42:05Ich habe dich immer noch sehr lieb.
42:09Okay.
42:10Ich habe begriffen.
42:13Von mir aus werde ich glücklich in diesem Laden hier.
42:17Aber eins
42:18werde ich dir nie verzeihen.
42:21Gestern Nacht.
42:23Und weißt du auch warum?
42:27Weil ich so glücklich war.
42:41Deine Tasche.
42:44Wollen wir nicht Freunde bleiben?
42:46Sicher.
42:47Herr Ohr.
42:58Aus dem Weg.
43:04Geschafft.
43:05Mensch, warum hast du dir nichts gesagt?
43:07Ich hätte dir doch verhorfen.
43:08Schon gut.
43:09Sag mal, wo ist denn jetzt mein Zimmer?
43:10Moment.
43:11Du hast Besuch.
43:14Ich wollte mich nur noch bedanken.
43:18Jennifer Krollmann war restlos begeistert.
43:21Sie lässt auch grüßen.
43:23Ist doch prima.
43:24Dann können wir uns zusammen feiern.
43:26Abschiedsgeschenk von Siegelstadl.
43:27Hausmarke.
43:39Ich habe Ihr Bett frisch bezogen.
43:41Wo ist Frau Charly?
43:43Ausgezogen.
43:44So plötzlich?
43:45Sie hat eine Wohnung in Augsburg gefunden.
43:49Haben Sie denn schon was gegessen?
43:51Nein.
43:53Mein Bruder hat geschlachtet.
43:55Es gibt Schlachtplatte.
43:56Passend zu Ihrem Liebesleben.
44:11Es ist 8 Uhr.
44:13Kann ich oder soll ich noch warten?
44:16Gehen wir ihm noch 5 Minuten.
44:21Ich soll noch warten.
44:22Ich soll noch warten.
45:03Untertitelung des ZDF, 2020
45:32Untertitelung des ZDF, 2020
Kommentare

Empfohlen