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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:12Untertitelung des ZDF, 2020
01:58Untertitelung des ZDF, 2020
02:27Untertitelung des ZDF, 2020
02:54Untertitelung des ZDF, 2020
03:25Untertitelung des ZDF, 2020
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03:28Untertitelung des ZDF, 2020
03:42Schlimm.
04:04Die ganze Nacht hat sie entsetzliche Fieberträume gehabt. Ich habe auch kein Auge zu getan. Aber du siehst mal wieder
04:10aus wie eine Göttin.
04:11Danke. Aber Göttinnen haben keinen Fünf-Stunden-Flug hinter sich.
04:19Auch einen Kaffee?
04:21Nee, danke. Lieber einen Saft.
04:26Ach ja, der Vater hat angerufen. Der Termin war ihm seine halbe Stunde später. Er klang nervös und war gar
04:33nicht glücklich, dass ich dran war am Telefon.
04:38Was läuft da, Lena?
04:39Ja.
04:44Also, wenn du mir versprichst, dass du niemandem was sagst, also zumindest nicht bis zwei vor der Unterschrift, dann sage
04:50ich es dir.
04:50Er vermacht dir seine Sammlung Theaterkostüme?
04:53Nicht ganz. Er gibt mehr Anteile von Althofer ab. Nur so viele wie jeder von euch hat.
05:03Das war zu erwarten, so wie du ihn angebaggert hast die ganze Zeit.
05:07Das ist ja wohl nicht ganz der passende Ausdruck, oder?
05:09Thomas, bitte. Mir soll es recht sein. Ich hoffe nur, dass es dir klar ist, dass du dir damit einige
05:14Feinde machst in der Familie.
05:15Wenn Roland das erfährt, bekommt er seinen berühmten Pickel. Cornelia kommt nieder, mitten in der Versammlung von Hedda ganz zu
05:21schweigen.
05:22Ich bekomme doch von Wilhelm nur, was mir zusteht. Ich brauche eine Stimme in der Gesellschaft der Versammlung. Verstehst du
05:28das nicht?
05:29Das war sowieso die Bedingung, warum ich geblieben bin mit meiner Koalition. Sonst baue ich eine Firma auf, in der
05:34ich letztendlich nichts zu sagen habe.
05:35Ist ja gut, ist ja gut, aber nicht so laut, bitte.
05:39Lena?
05:41Gratuliere.
05:47Lena!
05:49Keine Küsse, bitte. Kann mir keine Grippe leisten.
05:52Ich weiß, es ist beschissen. Ich wäre auch noch fertig geworden gestern, wenn Felix nicht so stur gewesen wäre.
05:58Die ganze Nacht habe ich den größten Schrott geträumt.
06:01Jetzt gehöre dich erstmal in aller Ruhe aus. Die Spanier brauchen die Schnittmuster erst zum Monatsanfang. Und das mit dem
06:06Fotoshooting, das kann ich mit Emma machen.
06:09Erbar will aufhören. Sie findet niemand, der auf Luzi aufpasst mittags.
06:12Dann gehe ich mal auf die Galere.
06:16Also ruf mich an, wenn du was brauchst, aber bitte nur, wenn es dringend ist. Heute ist ein Tag, den
06:20ich mehr rot anstreiche im Kalender.
06:22Aber zu meiner Beerdigung kommst du.
06:24Ich werde mich auf dein Grab legen und verhungern. Bis dann. Schönen Gruß an meinen Vater, falls er sich noch
06:30an mich erinnert.
06:32Du bist auch schon weg.
06:34Ich habe noch eine halbe Stunde. Ich muss mich duschen und umziehen.
06:38Erzähl, sind die Männer so toll da, wie es heißt?
06:41Männer? Ich habe wirklich keine Zeit für Männer.
06:45Und sonst?
06:47Also, die Herren von Texer waren schon etwas verunsichert.
06:50Diese Machos sind das einfach nicht gewöhnt, dass da eine Frau kommt, die auch noch weiß, was sie will.
06:53Und ohne männlichen Begleitschutz.
06:55Natürlich hat der Name Althofer geholfen.
07:03Lohls Handy?
07:05Herr Waltraud.
07:07Czerny?
07:08Ich habe gerade von Frau Stangl erfahren, dass Roland Althofer einen Termin hat, bei deinem Vater.
07:13Jetzt?
07:14Ja, es muss ihn jemand gesteckt haben. Also Vorsicht.
07:18Danke.
07:19Ist ja totschick. Zeig mal her.
07:22Ich gehe jetzt unter die Dusche.
07:31Hallo, Felix. Mir geht es so schlecht.
07:44Du bist gut.
07:46Seid mal.
08:16Untertitelung des ZDF, 2020
08:39Untertitelung des ZDF, 2020
08:48Da ihr es abgelehnt habt, die Firmenanteile neu zu verteilen, blieb mir nichts übrig, als Lena von meinen Anteilen abzugeben
08:57Und was bezweckst du damit, wenn ich fragen darf?
09:01Lenas Engagement, ihr Talent und ihre Kreativität haben Althofer vor dem Ruin bewahrt
09:07Wenn es nach euch gegangen wäre, dann wäre sie jetzt in Mailand oder sonst wo bei der Konkurrenz
09:12Und das muss dich verhindern
09:15Und wenn du das nicht begreifst, dann ist dir nicht zu helfen
09:20Mir, mir ist nicht zu helfen
09:24Vater, seit deinem Schlaganfall hat sich deine Persönlichkeit total verändert, siehst du das nicht?
09:29Schau dich doch mal um, das Haus hier für deine Geliebte, das du mit Schwarzgeld aus Zürich bezahlt hast
09:34Deine Firma, um die du dich nicht mehr kümmerst, deine Familie
09:37Stattdessen lässt du dich von deiner Lena immer weiter einwickeln und machst dich auf der Bühne zum Narren
09:41Moment, Moment, Moment, Moment
09:42Hier steht ganz was anderes
09:43Der Seniorchef der Althofer Textilwerke glänzte durch seine grandiose Darstellung des gedemütigten Organs
09:51Und so weiter und so weiter und so weiter
09:53Ja, schön
09:55Du wirst nicht begreifen
09:57Dann tu, was du nicht lassen kannst
09:58Aber erwarte nicht, dass wir tatenlos zusehen, wie du dich und all das, wofür du mal gelebt hast, zerstörst
10:04Roland
10:09Guten Tag
10:12Dr. Galt
10:13Ja, Herr Althofer, schönen guten Tag
10:15Bitte
10:17Ich danke
10:36Was ist, ich muss weg
10:38Ich weiß nicht, ob Sie wissen, was passiert ist
10:40Natürlich weiß ich das
10:41Weiß doch jeder, dass du 14.000 verdummbeutelt hast
10:44Inklusive 3.000 Kortionen von Leo de Mir gehören
10:46Ich werde es abbezahlen, Herr Wieland
10:48Und damit es schneller geht, würde ich gerne wieder bei Ihnen arbeiten
10:52Bitte
10:53Jetzt, wo mein Fuß verheilt ist, gibt es doch keinen Grund mehr, dass ich hier den Pförtner mime
10:56Wir sind komplett
10:57Außerdem hast du Ewigkeit nicht mehr an der Maschine gestanden
10:59Ich wüsste dich ja völlig neu anlernen
11:01Das kann doch auch Isabella
11:03Und was Computer angeht, da bin ich fit
11:05Das hat man gemerkt
11:07Computeraktiendealer
11:08Das ist doch vorbei, Herr Wieland
11:10Ich muss das mit dem Chef reden
11:12Versprechen kann ich nichts
11:22Wo wollen Sie denn hin?
11:24Oder ist die Berlin Order endlich abgewickelt?
11:26Geht heute Abend raus
11:26Ich muss nach München, die Ersatzhalte sind endlich da für die M3
11:30Na gut
11:31Aber heute Mittag brauche ich Sie
11:32Wir müssen ein paar neue Aufträge durchgehen, ja?
11:34Ich melde mich, wenn ich zurück bin
11:50Aber heute Mittag
11:51Ich bin bereit für die M3
11:51Wir müssen ein paar Aufträge durchgehen, ja?
11:57Ich bin bereit für die M3
12:02Ich bin bereit für die M3
12:03Ich bin bereit für die M3
12:05Oh, das ist nett. Darf ich dir unseren Notar vorstellen, Herr Dr. Gans?
12:10Guten Tag.
12:11Das ist Frau Tscherni.
12:12Herr Dr. Gans muss bezeugen, dass ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bin
12:16und nicht mit vorgehaltenem Pistole gezogen werde, die Schenkung an Lena zu unterscheiden.
12:23Entschuldigung, die Verspätung, aber eine Kollegin ist krank und ich musste nach ihr schauen.
12:26Das macht nichts. Dr. Gans und ich haben uns blendend unterhalten.
12:32Ja, ich glaube, Sie wissen beide, um was es geht und ich kann mir erlauben, darauf zu verzichten, alles nochmal
12:39vorzulesen.
12:40Bitte, bringen wir es hinter uns.
12:42Bitte, da oben.
12:52Und Sie, bitte schön.
12:59So, auch noch.
13:06So, tja.
13:09Jetzt gehören dir 15 Prozent der Firma Althofer.
13:13Viel Glück.
13:14Danke.
13:17So, ich lasse das jetzt ins Handelsregister eintragen.
13:22Die Ausfertigungen werden Ihnen dann zugeschickt.
13:25Bitte tun Sie das.
13:27Darf ich Ihnen noch etwas anbieten?
13:28Danke, ich werde im Büro erwartet.
13:30Aber du bleibst doch zum Mittagessen.
13:32Das geht nicht, ich komme direkt aus Barcelona, ich war drei Tage nicht mehr in der Firma.
13:35Aber zehn Minuten hast du noch.
13:37Ich muss dringend mit dir reden.
13:38Ich begleite Sie hinaus, Herr Doktor.
13:40Ich danke Ihnen.
13:48Roland war hier.
13:52Er weiß es.
13:54Hier an einer Stelle würde er heute Mittag mit offenen Karten spielen.
13:57Das hatte ich sowieso vor.
14:01Seiner Meinung nach habe ich nicht alle Tassen im Schrank.
14:04Na, vielleicht hat er erreicht.
14:07Wilhelm.
14:10Was hast du eigentlich in Barcelona gemacht?
14:12Ich habe einen Nähbetrieb gesucht.
14:14Und gefunden.
14:17Du lässt im Ausland produzieren, Lena?
14:19Ich weiß, das verstößt gegen dein Prinzip.
14:22Aber ich finde in Augsburg einfach niemanden, der das übernehmen kann in den Stückzahlen,
14:25die wir brauchen.
14:26Das ist schon gar nicht zu konkurrenzfähigen Kosten.
14:28Ein Leben lang habe ich mir das anhören müssen.
14:30Gehe nach Taiwan, nach Singapur, nach Hongkong.
14:33Alle machen das.
14:35Allerdings.
14:36Alle tun das.
14:38Als gäbe es nicht genug Arbeitslose.
14:41Was soll ich denn machen?
14:44Nicht so schnell aufgeben.
14:47Du bist jetzt Unternehmerin.
14:49Ich hoffe, du gehörst nicht zu denen, die nur auf den größtmöglichen Profit gucken.
14:53Es gibt Gewinne, die nicht als Zahlen in der Bilanz erscheinen.
15:00Was ist das sogenannte Recht auf Arbeit wert?
15:031990?
15:04Oder das Gefühl, einen wichtigen sozialen Beitrag zu leisten?
15:1049,90.
15:11Ich verstehe ja, was du meinst.
15:12Aber?
15:14Also mein Startkapital ist nicht gerade üblich, wie du weißt.
15:17Außer dem Namen für die Firma habe ich praktisch noch gar nichts.
15:20Keine vernünftigen Räume, keine Bürogeräte oder Software, kein Personal.
15:24Ich bin wirklich froh, wenn ich die nächsten drei Monate überlebe,
15:27bis die ersten Aufträge reinkommen und ein bisschen Geld.
15:32Kannst du nicht doch bleiben?
15:34Nein, ich muss wirklich los.
15:37Trotzdem danke.
15:38Und ich hoffe, dass ich immer zu dir kommen kann, wenn ich dich brauche.
15:41Ich weiß bloß nicht, ob dir mein altmodisches Geräte hilft.
15:44Ich komme ja aus einer anderen Zeit.
15:46Also eins hat sich nicht geändert, nur die Besten gewinnen.
15:56Kannst du nicht wenigstens heute Abend kommen?
15:59Wilhelm muss ins Theater und nach der Vorstellung trinken sie immer noch ein Glas.
16:02Und ich sitze hier allein, JPD.
16:04Wir feiern Firmengründung heute Abend und davor ist noch ein Empfang in der Villa.
16:08Aber morgen Abend bestimmt.
16:09Ich meine, dann geht es auch Nathalie hoffentlich wieder besser.
16:14Ich war beim Arzt heute früh.
16:17Und?
16:18Sie haben geröntgt.
16:20Wieder die Galle.
16:22Tu Sicherheit, meint er.
16:25Aber Angst habe ich natürlich trotzdem.
16:28Beim letzten Mal ging doch auch alles gut.
16:31Ach, Mami.
17:01Ich bin falsch, meint er.
17:02Ich will mir diesen kleinkarierten Schrott nicht mehr länger anhören.
17:04Ich gehe jetzt rüber zu Wieland und bringe die verdammten Aufträge auf die Reihe.
17:09Ich weiß nur eins.
17:10Dass es noch keiner weit gebracht hat als Chef einer Firma, der so ein Erbsenzähler ist wie du.
17:21Schicken Sie das rüber zu Frau Michl.
17:22Frau Czerny soll es unterschreiben und anschließend zurückschicken.
17:24Die Verträge?
17:25Genau.
17:26Und dann sagen Sie meiner Mutter Bescheid.
17:27Die feiernde Villa fällt flach und informieren Sie dahingehend auch Frau Czerny.
17:31Aber warum?
17:32Sie haben es doch gehört, weil ich ein kleinkarierender Erbsenzähler bin.
17:44Frau Martinek, schütten Sie doch nicht gleich das Kind mit dem Bade aus.
17:47Es muss sich doch irgendeine Lösung finden lassen.
17:49Ich schaffe das einfach nicht.
17:50Diese Doppelbelastung.
17:51Kind, Haushalt und die Arbeit hier.
17:53Gar nicht dran zu denken, dass ich auch eine Abteilungsleiterin wäre.
17:56Telefon.
17:57Jetzt muss ich los.
17:58Luzi von der Schule abholen.
18:00Moment doch, Frau Martinek.
18:01Moment, ja?
18:06Michel?
18:08Herr Stangl.
18:09Könnten Sie kurz zu mir kommen?
18:11Die Verträge sind zur Unterzeichnung fertig.
18:14Ja, das war erst für zwei Uhr angesetzt.
18:17Ja, das tut mir leid.
18:18Herr Althofer ist verhindert.
18:20Der Empfang in der Villa findet übrigens auch nicht statt.
18:24Na wunderbar.
18:25Ich komme.
18:31Wir können auf keinen Fall auf Sie verzichten, Frau Martinek.
18:34Schon gar nicht jetzt, wo wir sowieso total unterbesetzt sind.
18:38Ich weiß, aber das waren wir immer und irgendwie geht es dann doch.
18:41Frau Martinek, haben Sie mal an ein Au-pair-Mädchen gedacht?
18:45In unserer kleinen Wohnung?
18:46Und wer bezahlt das?
18:47Um ein cleverer Lebensgefährte, der das halbe Sparbuch verplempert hat mit diesen Aktien-Spekulationen?
18:52Resultation.
18:54Aber bitte, ich kann ja auch Nachtschicht machen bei der Post und vormittag schlafen, bis die Kleine aus der Schule
18:59kommt.
18:59Ach, Frau Martinek.
19:01Was soll ich denn sonst machen?
19:09Hallo Urs.
19:10Na, bist du klargekommen mit deinen Investoren?
19:12Mit Jahren.
19:13Der Leo redet nicht mehr mit mir.
19:15Aber ich kann vielleicht wieder in der Fertigung anfangen.
19:17Super.
19:18Also dann, ich muss los.
19:19Lena, nur noch eine Frage. Isabella und der Neue bei dir.
19:24Tom.
19:25Ist das was Festes jetzt mit den beiden?
19:28Weiß ich nicht. Warum fragst du Isabella nicht selbst?
19:30Sie sagt nichts. Und ständig hat sie irgendwelche Ausreden, wenn ich mich mit dir treffen will.
19:34Also Urs, was soll ich da sagen?
19:36Vielleicht vergisst du Isabella einfach mal für eine Weile und kümmerst dich um dich selbst.
19:40Und wenn das klappt mit dem Job, dann hast du sowieso jede Menge zu tun.
19:44Ich muss los, wirklich.
19:45Tschüss.
19:59Herr, warte mal, wo bleibst du denn? Hier geht's drunter und drüber.
20:03Emma?
20:04Ja, da werden wir eine Lösung finden müssen.
20:06Roland Althofer hat den Termin für zwei Uhr abgesagt.
20:08Und viel schlimmer noch. Das kalte Buffet anschließend auch.
20:11Das wäre doch sowieso nur eine peinliche Veranstaltung gewesen.
20:13Ich habe also recht. Er weiß es mit den Anteilen.
20:16Wahrscheinlich hat es Schraubinger rausgefunden. Er hat Wilhelm den Notar empfohlen.
20:19Sag mal, ist Emma wenigstens mit der Kollektion fertig jetzt?
20:22Nein.
20:24Ich muss rüber zu Frau Stangel, die Verträge holen. Du sollst unterschreiben.
20:27Mein Gott, wenn Roland wüsste, dass er damit bei mir nur das Gegenteil erreicht.
20:31Ich kann bloß nicht erschüttern, ne?
20:32Wenstens, so was du.
20:39Ich wäre gern mit nach Barcelona gefahren, aber Paul hat sich mal wieder quell gestellt wegen des Berlin-Auftrags.
20:46Lucy!
20:52Sag mal, was ich jetzt habe.
20:54Pudding.
20:55War der Bio schon hier?
20:57Der traut sich nicht mehr her und der Herr Lederach auch nicht.
21:00Sie hat er auch ausgenommen.
21:03Gott sei Dank nur 2.000, 5.000 Wolter.
21:06Sie werden das sicher alles zurückkriegen.
21:10Hat die Luzi viele Hausaufgaben heute?
21:13Es geht.
21:14Aber keine Angst, Frau Schirmer.
21:16Damit ist auch bald Schluss.
21:18Eine Werkskantine, das ist kein Platz für ein Kind auf die Dauer.
21:21Ach, Gens.
21:22Das macht mir doch Freude, Frau Martinik.
21:26Nur mit der Rechtschreibreform.
21:28Da komme ich immer durcheinander, wenn sie mal was nicht weiß.
21:31Danke.
21:32Ach, der Herr Lederacht.
21:34Frau Schirmer, hier sind Ihre 2.000 Mark.
21:37Ich habe dafür extra meine Zünder verkauft.
21:40Baujahr 56.
21:41Eine absolute Antipität.
21:43Aber ich will ja auch Schleswigler bei Ihnen Essen fassen kommen, ohne schlechtes Gewissen.
21:47Ja.
21:48Dann fassen Sie mal.
21:50Ja.
22:19Oh!
22:24Ich helfe dir gleich.
22:25Nur noch dieses Stück.
22:26Nicht nötig. Roland hat abgesagt.
22:32Ja, frag mich nicht. Warum?
22:35Entschuldigt bitte.
22:36Ich war noch schnell bei Schadmanns
22:37und habe Melonen besorgt für die Cocktails.
22:41Was ist los?
22:42Roland hat abgesagt.
22:45Wie bitte? Wann?
22:46Frau Starnel hat angerufen.
22:47Er geht mir ans Telefon.
22:48Hat das denn nie ein Ende?
22:54Vielleicht zickt Lena wieder.
22:57Na ja, kann ich auch in die Gymnastik.
23:01Übertreib's bloß.
23:03Pure Eitelkartoffe.
23:04Von wem ich das wohl habe?
23:06Na, da kann ich ja auch gleich mitgehen.
23:12Mein Mann da, Frau Starnel?
23:14Ja, aber er telefoniert.
23:17Vielleicht bringen Sie in der Zwischenzeit mal in Erfahrung,
23:19was man da tun kann, rein rechtlich, meine ich.
23:22Ja, ich habe die Feier in der Villa heute zwar abgeblasen,
23:24aber es wäre schon nett, wenn Sie trotzdem kommen könnten.
23:27Prima, Herr Doktor. Wiederin.
23:29Roland, um Himmels Willen.
23:31Was ist schon wieder passiert?
23:32Ich denke, ihr seid endlich zu Potte gekommen.
23:34Das sind wir auch. Lena muss nur noch unterschreiben.
23:36Ja, aber dann verstehe ich nicht, was hier los ist.
23:37Mein Gott, ich habe eben keine Lust, eine Familienfeier draus zu machen.
23:41Lena hat Vater endlich so weit gebracht,
23:43dass er ihr Anteil überschreibt.
23:45Ja, na und?
23:47Das war doch abzusehen.
23:49Und längst überfällig.
23:51Roland, jetzt akzeptiere doch bitte,
23:52dass Lena zur Familie gehört.
23:54Du verstehst es nicht.
23:56Jetzt hat sie Vater endlich da, wo sie ihn haben will.
23:59Wer weiß, was da noch alles im Busch ist.
24:00Nein, Birgit, das muss aufhören.
24:02Und jetzt,
24:03du weißt doch ganz genau, dass ich es nicht ausstehen kann,
24:05wenn du einfach unangemeldet hier reinfällst.
24:08Außerdem muss ich rüber in die Fertigung.
24:09Komm, Birgit.
24:18Was ist eigentlich los?
24:19Du bist völlig anders in letzter Zeit.
24:22Du kommst immer später aus dem Büro
24:23und dann sitzt du noch stundenlang im Arbeitszimmer.
24:26Und alles nur, um nicht mit mir allein sein zu müssen.
24:29Bitte nicht jetzt und nicht hier, ja?
24:33Das ist, weil wir keine Kinder kriegen können, oder?
24:36Roland, bitte, jetzt lass mich nicht allein.
24:38Sag's mir.
24:41Also, tut mir leid.
24:41Ich weiß nicht, was du hast.
24:43Du bist doch genau wie ich ständig unterwegs.
24:45Wir sind beide voll eingespannt.
24:46Da ist es doch ganz normal,
24:47dass man nicht dauernd Händchen halten kann.
24:50Na gut.
24:51Ich kann dich nicht zwingen.
24:53Aber erwarte nicht von mir,
24:54dass ich die duldsame Gattin spiele.
25:05Herr Wieland hat angerufen.
25:07Der sitzt immer noch beim Zoll
25:09und wartet auf die Ersatzteile.
25:11Ja.
25:26Ah, Lena!
25:28Gerade wollte ich zu dir.
25:29Hallo, Birgit.
25:31Oh, der Vertrag?
25:32Unterschrieben?
25:34Gratuliere.
25:35Sag mal, hast du vielleicht ein paar Minuten für mich Zeit?
25:37Ich würde ganz gern mal mit dir reden.
25:39Man sieht sich ja kaum.
25:40Wie wäre es denn mit der Kantine?
25:42Da ist man doch jetzt sicher ungestört.
25:43Also, falls es mit der geplatzten Feier zu tun hat.
25:45Nein, nein, nein.
25:46Das heißt nicht direkt.
25:47Ich finde die Situation einfach unerträglich.
25:50Und das kann doch noch warten mit dem Vertrag.
25:53Und außerdem,
25:54mein Mann ist im Moment sowieso nicht in der besten Verfassung.
25:57Wie?
26:18Frau Mayerbär.
26:19Hallo.
26:20Können wir noch zwei Kaffee kriegen?
26:22Ja, natürlich.
26:24Ja, und dass man sich auch einmal wieder das sieht, Frau Tschern.
26:27Also, das liegt wirklich nicht an Ihnen, Frau Schirmer.
26:29Es ist einfach so wahnsinnig viel los im Moment.
26:33Hallo, Luzi.
26:34Hallo.
26:35Emma, läufst du bitte nicht weg,
26:36weil ich muss nachher noch mit dir sprechen.
26:38Ja, ist gut.
26:39Jetzt schreib.
26:40Und kau nicht immer an deinem Stift rum.
26:43Du brichst das ganz gut.
26:43Ist ja die Kleine.
26:45Das ist die Tochter von Leo Weiz.
26:47Irgendwie, ihre Mutter hat einen anderen geheiratet oder so ähnlich.
26:50Auf jeden Fall kümmert sich jetzt Emma Martinek um sie.
26:55Also, worum geht's?
26:58Tja, Robert, wo soll ich denn anfangen?
27:02Ich glaube, wir haben einiges gemeinsam.
27:05Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht so aussieht.
27:08Ich bin genau wie du nur eine halbe Althofer.
27:11Und deshalb habe ich genau wie du auch so meine Probleme mit der Familie.
27:16Außerdem stehe ich auch vor einem neuen Abschnitt in meinem Leben und Beruf.
27:21Du hast seit heute eine neue Firma.
27:23Glückwunsch übrigens.
27:26Und ich habe keine mehr.
27:28Gestern wurden die Verträge unterschrieben.
27:30Das muss ein Rieseneinschnitt für dich sein.
27:34Ist es.
27:36Aber noch mehr für Vater.
27:38Nur er wird sich dran gewöhnen, ich nicht.
27:41Ich habe seit meiner Jugend in der Brauerei gearbeitet.
27:44Ich kann einfach nicht alleine zu Hause sitzen und auf meinen Mann warten.
27:48Aber du bist doch finanziell völlig unabhängig.
27:50Ja, das stimmt.
27:52Oh, bitte sehr.
27:55Ich habe einen frischen gemacht.
27:56Danke.
27:57Danke.
27:58Sie müssen, Frau Martinik, das Ausreden mit mir aufführen.
28:02Deswegen will ich ja auch mit ihr reden, Frau Schirmer.
28:05Sehr gut.
28:07Was sonst noch wünsche ich?
28:08Ich hätte noch zwei Nusshörnchen von heute früh.
28:11Nein.
28:14Ja, ja, die Figur, ich weiß.
28:19Pass auf, ich kenne diesen Vertrag nicht genau.
28:21Roland redet nicht so detailliert mit mir über das Geschäft.
28:24Aber diese Tochterfirma, wie hast du dir das vorgestellt?
28:27Ja, also das ist leichter gesagt als getan.
28:31Im Grunde sind wir eine Modefirma wie jede andere auch.
28:33Mit dem großen Unterschied, dass es uns praktisch nur virtuell gibt.
28:36Im Cyberspace.
28:37Also keine Boutiquen in London, Rom oder Paris.
28:40Zumindest vorerst nicht.
28:43Produzieren werden wir bei Partnern in Spanien,
28:45die auch weitgehend den Versand übernehmen würden.
28:47Also weltweit.
28:48Und du glaubst, es funktioniert?
28:50Was anderes kann ich mir überhaupt nicht leisten.
28:52Und im Grunde bin ich auch froh drüber.
28:54Weil wenn es schief geht, dann ist nicht ganz so viel Geld futsch.
28:57Und das Risiko, das Risiko ist doch ziemlich groß.
29:03Mein Vater zahlt mich aus.
29:06Ich könnte bei dir investieren.
29:10Ich muss ein Kleid sehen können und anprobieren und anfassen.
29:16Also warum nicht?
29:16Boutiquen in London, Paris, Tokio.
29:23Schau mal, Lena.
29:26Hey, schön.
29:29Schau mal, was Kinder noch für ein natürliches Verhältnis zu Farben haben.
29:32Gefällt's dir?
29:33Ja, natürlich, klar.
29:35Hast du gehört, Emma?
29:37Lena, gefällt's?
29:41Hey, du musst dich nicht jetzt entscheiden.
29:43Überleg's dir.
29:44Ich denke nur, wir wären ein ziemlich gutes Team.
29:47Und was ist mit Roland?
29:49Ich meine, weißt der davon?
29:51Nein, natürlich nicht.
29:53Es ist...
29:54Roland und ich, wir können keine Kinder haben.
29:57Und ich brauche eine Aufgabe.
29:59Eine Firma aufbauen, helfen,
30:01das ist fast wie ein Kind großziehen.
30:05Birgit, es tut mir jetzt leid,
30:06aber es ist schon so spät geworden.
30:10Kannst du das hier Roland geben?
30:11Das erspart mir und ihm die peinliche Begegnung.
30:14Sicher.
30:21Was macht das, Frau Schirmer?
30:23Nix, das geht auf mich.
30:26Komm, Luzi.
30:27Du darfst aufräumen.
30:29Und dann gibt's ja Angst.
30:31Komm.
30:34Ich hätte's nicht gedacht,
30:36aber das Kind bedeutet mir viel.
30:38Tja, das müssen wohl die Muttergefühle sein,
30:40die irgendwie in jeder Frau stecken.
30:44Waltraud hat mir erzählt, dass du gehen willst.
30:46Würdest du dein Kind hier aufwachsen lassen?
30:49Ich verstehe dich ja.
30:51Wirklich.
30:52Aber jetzt, wo wir am Anfang stehen,
30:54da brauche ich jede Hilfe.
30:56Nathalie schafft das doch nicht allein.
30:58Sie hat nicht deine Erfahrung,
31:00nicht deine Autorität.
31:02Du bist einfach die Beste, Emma.
31:05Ich brauch dich.
31:06Dass man sowas immer erst gesagt kriegt,
31:08wenn man gehen will.
31:11Luzi ist doch jetzt vormittags in der Schule, oder?
31:13Bis eins, oder was?
31:14Ich meine, dann kannst du doch wenigstens halbtags arbeiten.
31:16Ach, Lena, das langt doch vorne und hinten nicht.
31:18Jetzt, wo Leo auch noch mein Sparbuch geplündert hat.
31:21Du, ich kann in der Nachtschicht anfangen,
31:23bei der Post und vormittags schlafen.
31:25Wir werden eine Lösung finden.
31:27Auch finanziell.
31:28Bitte, Emma.
31:31Das macht der Kunze nie mit.
31:33Der Kunze.
31:34Ich bin die Chefin.
31:35Nicht der Kunze.
31:37Und auch nicht Herr Althofer.
31:39Also, was meinst du?
31:42Die Chefin.
31:43Ich hab's immer gewusst,
31:44dass du's zu was bringen wirst.
31:46Schon vom ersten Tag an.
31:47Du sitzt nicht da und wartest,
31:49bis dir was geschenkt wird.
31:50Also, ja?
31:53Ja.
31:56Dank dir, Emma.
32:00Ich mach Schluss für heute, Frau Stendl.
32:03Falls Sie sich wieder erwarten,
32:04Berlin noch mal melden sollte.
32:05Machen Sie einen Telefontermin für morgen.
32:10Ah, hallo, Birgit.
32:12Na, alles klar mit eurem Diagneter Brauerei?
32:14Ja, gestern.
32:16Und jetzt bin ich arbeitslos.
32:19Hier, von Frau Czarny.
32:21Sie hat unterschrieben.
32:23Mein Mann?
32:25Er ist bei Herrn Wieland in der Fertigung.
32:30Na, wenigstens war's.
32:31Schon gehört,
32:32der Herr Geschäftsführer
32:33hat die Familienfeier abgesagt.
32:35Ja, schade.
32:37Ja, wir feiern trotzdem.
32:38Bei mir.
32:38Willst du nicht auch kommen?
32:39Oder sitzt du lieber in der Villa rum
32:40und hörst dir das Gemäre an?
32:42Mal sehen.
32:43Wann soll das denn sein?
32:44Ja, nach Feierabend, um sechs.
32:46Vielleicht kannst du die Fressalien mitbringen.
32:48Hedda ist bestimmt froh,
32:50sie loszuwerden.
33:13Oh la la Isabella.
33:17Wen haben wir denn da?
33:20Das ist Tom Schirmer.
33:22Grüß Gott, Herr Althofer.
33:24Tag.
33:25Ach so, Tom ist unser neuer Webdesigner.
33:27Ah ja, frei nach dem Motto www.knutschen.com.
33:31Nee, Tom und ich, wir...
33:33Schon gut.
33:34Wo finde ich Lena?
33:35Da drin?
33:36Ja, die ist im Büro von Frau Michel.
33:40Ach, ihr seid doch auch nachher bei der Vete.
33:43Ja.
33:43Äh, ich hab umdisponiert.
33:45Wir feiern bei mir, nicht bei Bruno.
33:46Ihr wisst, wo das ist?
33:48Ja, klar.
33:49Bis später.
33:56Kannst du dir das vorstellen?
33:58Ich mein, ich wusste überhaupt nicht, was ich sagen soll.
34:00Und wie stehst du dazu?
34:03Ich mag Birgit.
34:04Und sie versteht ne Menge vom Geschäft.
34:05Und immerhin war sie jahrelang Vertriebsleiterin in ihrer eigenen Brauerei.
34:11Aber...
34:13Was gibt's?
34:14Tag, Frau Michel.
34:16Tag.
34:17Nathalie hat mich alle paar Minuten angerufen heute.
34:19Ihr ist stinklangweilig.
34:21Und, äh, ich dachte, wir feiern bei mir.
34:25Da kann sie wenigstens vom Sofa aus mitmachen.
34:28Ist doch eine prima Idee.
34:29Ja, ich geh jetzt nach Hause und pack sie ins Bett.
34:31Dann kommt ihr leise rein und baut alles auf.
34:34Und dann Überraschungsparty.
34:37Überraschungsparty? Muss das sein?
34:38Jetzt sei doch mal ein bisschen lockerer.
34:39Lena, seitdem du Chefin bist, läufst du mit dem gleichen Gesicht rum wie Roland.
34:43Also das ist ne Frechheit.
34:45Du hast es geschafft.
34:46Keiner kann dir jetzt mehr was.
34:48Also freu dich, gefälligst, klar.
34:49Und das gilt auch für sie.
34:53Ach so, und, äh, ihr braucht nichts mitzubringen.
34:55Den Alkohol besorge ich auf dem Heimweg.
34:57Und, äh, Birgit klaut Hedda die Schnittchen.
34:59Kommt Birgit auch?
35:00Sieht so aus. Bis später.
35:08Für sie wird sich jedenfalls nichts ändern.
35:10Lieferungen an Frau Czerny werden genauso behandelt wie Lieferungen an Fremdfirmen.
35:14Außer, dass wir vielleicht die Preise intern neu verhandeln.
35:17Also, alles geht über meinen Schreibtisch.
35:20Alles klar.
35:21Alles klar, ja.
35:22Na gut, dann sehen Sie mal zu, dass die Maschine wieder läuft morgen.
35:25Felix hat eine Riesen-Order aus Düsseldorf mitgebracht.
35:28Äh, Moment, Herr Althofer.
35:29Der Urs Danner, der hat mich heute früh angesprochen.
35:32Er wird gern wieder bei mir anfangen.
35:34Jetzt, wo sein Fuß wieder in Ordnung ist.
35:37Trauen Sie ihm das zu?
35:38Ja, ich werde schon ne Weile dauern, bis ich ihn wieder angelernt habe, aber...
35:42Gut.
35:43Wenn ich einen Ersatz für die Pforte gefunden hab, dann können wir nochmal drüber reden.
35:49Paul, wenn diese Pfeife hier anfängt, dann bin ich weg.
35:52Ja, das hab ich gern.
35:53Wer war denn so blöd, ihm das Geld praktisch aufzudrängen und noch von den Kollegen einzusammeln?
35:58Alles, weil du deinen Hals nicht voll genug kriegen konntest.
36:00Wieso?
36:01Die Schirmer hat doch ihr Geld wieder.
36:03Ja, das will ich auch hoffen.
36:05So, und jetzt ein Wort mit acht Buchstaben.
36:07Arbeiten.
36:08Ja, für mich auch.
36:27Hallo, Cornelia.
36:29Na, wie sieht's aus?
36:30Habt ihr euch geeinigt?
36:31Der Vertrag ist unterschrieben, ja.
36:33Besonders glücklich scheinst du aber nicht darüber zu sein.
36:36Oder warum hast du das fest abgesagt?
36:38Nicht, dass ich besonders scharf darauf wäre, aber Mutter hat doch schon alles vorbereitet.
36:42Vater hat Lena heute früh vor Vertragsunterzeichnung wohlgemerkt.
36:46Seine Anteile notariell übertragen.
36:49Das kann er doch nicht.
36:51Natürlich kann er es nicht.
36:52Er macht's aber trotzdem.
36:53Diese Tschernis haben ihn voll in der Hand.
36:55Und was das Schlimmste ist,
36:57sie nutzen seine offensichtliche geistige Unzurechnungsfähigkeit auch nur aus.
37:06Lina hat doch überhaupt nur deshalb unterschrieben,
37:08weil sie jetzt in der Gesellschaft der Versammlung sitzt und denkt,
37:10sie hat uns auch in der Hand.
37:11Das wird ihr nichts nützen.
37:13Selbst wenn Felix mit ihr stimmt, sind wir immer noch in der Überzahlung.
37:16Ja, schon, aber nur wenn Vater sich raushält, verstehst du?
37:20Kann man da nichts machen?
37:22Wir können doch nicht zusehen, wie sie uns ein Stück nach dem anderen demontiert.
37:27Entschuldig bitte.
37:28Ich bin gerade unfreiwillig Zeuge eurer Unterhaltung geworden.
37:31Ich verstehe euch nicht mehr.
37:33Ich werde jetzt zu Felix gehen und dort feiern.
37:35Sagt doch bitte, Hedda, dass ich die Schnittchen mitnehme.
37:37Die verderben ja sonst doch nur.
37:39Birgit, da gehst du nicht hin.
37:43Birgit!
37:55Althofer, kann ich meinen Vater sprechen?
37:59Wann erwarten Sie ihn denn zurück?
38:04Danke.
38:30Das war's.
38:49Ja, also. Heißt das jetzt ja oder nein?
38:52Wenn er einen Ersatz findet für die Pfort, hat er gesagt.
38:55Hesch, jetzt sei doch froh. So was geht nicht von heute auf morgen.
38:58Erst einmal musst du mit Jan klarkommen. Ich kann keine Streitin in der Abteilung gebrauchen.
39:01Also einigt euch, sonst geht gar nichts.
39:15Hast du Paul rumgekriegt?
39:17Ja, eigentlich schon, aber ich muss warten, bis sie einen für die Pforte gefunden haben.
39:22Wo gehst du hin?
39:24Zu Lena, eine kleine Vete. Sie hat jetzt ihre eigene Firma hier.
39:28Kann ich da auch mit?
39:30Also eigentlich nur die Designabteilung. Der Paul und der Jan können auch nicht wegen der M5.
39:35Kann ich dich morgen sehen? Ich muss mit dir reden.
39:41Okay. Tschüss.
39:42Tschüss.
39:53So. Dein Tee.
40:02Und hier.
40:05Hey, spinnst du?
40:07Kamille, wenn du schon nicht inhalieren willst, so geht's auch.
40:11Jawohl, Herr Doktor.
40:12Zehn Minuten noch und dann geht's ab in die Falle.
40:16Du gehst zur Feier und lässt mich ganz alleine.
40:19Das kann die Lena nicht antun.
40:21Wenigstens einer von der Familie muss dabei sein heute.
40:25So, und jetzt ziehe ich mich um.
40:27Trink deinen Tee und schön inhalieren.
40:41Pst, ich sehe sie ist im Bad.
40:44Wie geht's ihr denn?
40:44Okay, ich habe schon was vorbereitet.
40:47Stellt inzwischen den Läsern hin.
41:12Also, wenn Birgit Althofer wirklich kommt,
41:17dann wird sie sicher wissen wollen, wie du dich entschieden hast.
41:19Ich weiß es einfach nicht.
41:22Aber besser jetzt als später, mit Alkohol im Kopf.
41:25Wer Geld hat, will auch mitreden. So ist es doch.
41:28Und ehe ich mich versehe, ist sie die Chefin.
41:30Außerdem ist sie sich, glaube ich, nicht im Klaren darüber,
41:32was das mit ihrer Ehe anstellt.
41:34Wir sind die Firma Czerny. Du und ich. Sonst niemand.
41:38Aber sei vorsichtig. Ich werde meine Meinung sagen.
41:42Wann und wem auch immer.
41:44Ich bitte darum.
41:48Hallo.
41:51Das reicht für ein ganzes Bataillon.
41:53Coole Wohnung.
41:55Wo ist denn die Musik?
41:56Der Herr Althofer hat gesagt, ich soll ein bisschen DJ machen.
41:59Da drüben.
42:04Also, herzlich willkommen.
42:06Danke.
42:10Bitte bitte nicht zu laut.
42:12Hallo.
42:12Also, ich denke, ihr bedient euch einfach alle selbst.
42:15Und Tom?
42:16Hallo.
42:17Du startest die Musik, sobald ich mit Nathalie ankomme.
42:20Okay.
42:21Schön, dass du gekommen bist.
42:23Moment.
42:34Jetzt mach.
42:35Ich muss los.
42:39Ich will nicht ins Bett.
42:41Ich will aufs Sofa.
42:42Da kann ich wenigstens fertig gucken.
42:44Ach, Nathalie.
42:45Wenn ich schon alleine bin und nicht mit darf.
42:50Na gut.
42:51Hier.
42:52Zieh das an.
42:58Ach Gott.
43:01Oh Gott, wie ich aussehe.
43:04Wie du Pennerin.
43:06Ich will die liebe Pennerin.
43:09Jetzt komm.
43:13Und wehe, du bist nicht bis 10 Uhr da.
43:15Dann springe ich aus dem Fenster.
43:18Das wird nicht nötig sein.
43:21Weil du dir nicht an Lungenentzündung eingehen wirst,
43:24wenn du dich jetzt nicht hinlegst.
43:25Sagst du mal,
43:27ohne dich hat Lenas Firma überhaupt keine Chance.
43:29Ich bin nämlich ihre kreative Assistentin.
43:32Oh, nee.
43:36Ist das alles wegen mir?
43:39Nein, da fang ich mir gleich an zu holen.
43:42Lena.
43:43Halt.
43:43Die Klutsch wird nicht, sonst steckst du noch die Chefin an.
43:47Also dann.
43:50Auf die blutjunge Firma Cerny,
43:53die hoffentlich bald zu einem knackigen Teenager heranwachsen
43:56und zur Frau erblüht wird.
44:05Also, es ist ja nicht das erste Mal,
44:07dass ich ein Unternehmen starte,
44:08bei dem alle erst mal sagen,
44:09das geht niemals gut.
44:11Ich hatte die Boutique in München,
44:13die ziemlich gut lief,
44:14bis der Vermieter mich loswerden wollte
44:15und die Miete so hochgeschraubt hat,
44:17dass ich praktisch aufgeben musste.
44:20Also, was ich damit sagen will, ist,
44:22ich möchte nie mehr erleben,
44:23vor den Scherben eines Traums zu stehen.
44:27Und ich hoffe,
44:28dass ihr mir dabei helft,
44:31worauf du einen
44:33trinken kannst.
44:39Darf ich mitfeiern?
44:40Was ist denn?
44:50Was ist denn?
45:05Untertitelung des ZDF, 2020
45:26Untertitelung des ZDF, 2020
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