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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:51Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Die 12.000 gehen direkt an Ihre Bank
01:03Zins und Tilgung für die Hypothek
01:06Hetters Wohnung hat
01:091,2 Millionen gekostet damals
01:11Und wir haben nur 300.000 angezahlt
01:13Das war die einzige Chance
01:15Meine Trennung durchzukriegen
01:18Also wenn Sie das noch in die Liste mit aufnehmen
01:20Und was sonst noch so über die Firma läuft
01:22An verdeckten Entnahmen der Gesellschafter
01:26So, ich denke, ich werde jetzt gehen
01:27Und mich noch ein paar Stunden hinlegen
01:29Damit ich in der Familiensitzung nicht einschlafe
01:31Das sollten Sie am besten auch tun
01:34Ich weiß nicht, ob Sie zu viel verlangt
01:36Was heißt das?
01:38Verdeckte Entnahmen, das ist doch kein Verbrechen
01:40Das machen doch alle
01:42Wenn alles gut läuft, interessiert es auch keinen
01:44Aber in Ihrem Fall
01:47Also davon verstehe ich nichts
01:48Dafür habe ich meinen Prokuristen
01:50Und meinen Steuerberater
01:53Als Hauptanteilseigner sind Sie verantwortlich, Herr Althofa
01:55Nicht der Prokurist
01:56Ihre Bilanz ist das Papier nicht wert, auf der Sie getippt ist
01:59Es fehlen gut und gerne
02:0330 Millionen, nicht 18
02:05Aber der Gegenwert ist doch da
02:09Sicher
02:10Im Keller
02:12Unverkäufliche Waren, die man jahrelang durch die Bilanzen mitzieht
02:15Das ist der älteste Trick der Welt
02:17Wie reden Sie eigentlich mit mir?
02:19Ich dachte, Sie hätten begriffen, dass ich Ihnen helfen will
02:22Aber
02:24Ach, ich gebe es auf
02:29Guck mal, da ist er schon wieder
02:31Ja wie, ist der Mensch immer noch hier?
02:33Er ist kein Mensch
02:34Dem sollte immer einer ordentlich die Meinung sagen
02:36Und zwar so, dass er schreit, bis Frankfurt rinnt
02:40Gibt es was Neues, Paul?
02:42Macht euch nicht verrückt, Leute
02:44Als der Aufträge sind storniert worden
02:46Die Bank wird nervös, na und?
02:48Wäre doch nicht das erste Mal
02:49Und warum ist der Sanierer immer noch da?
02:50Sie haben doch gesagt, alles bleibt beim Alten
02:52Tut es auch, solange ich von der Geschäftsleitung nichts Gegenteiliges höre
02:56Er steht nicht rum an die Arbeit
03:08Morgen, Beitraut!
03:09Du siehst mal wieder ganz fantastisch aus
03:11Nein, ich habe die ganze Nacht durchgemacht
03:14Weil heute endlich alle Gesellschaft erscheinen
03:21Beitraut, hast du rausgekriegt, wer da hinter den Kulissen mitspielt?
03:24Moment, Moment, Moment, Moment, Moment
03:28Die sagen Tex
03:29Und die sitzen in München
03:31Ach nee, ach nee
03:33Nein, schon gut
03:40Vielleicht ist es besser, du bist heute nicht dabei, heute Nachmittag
03:45Ich schaffe das schon allein
03:46Nein, nein, nein, ich bin da
03:48Sie wissen von nichts
03:49Ich, ich bin schuld
03:52Ewald
03:53Und sagen Sie nicht immer Ewald zu mir
03:55Vor allem
03:56Das klingt ja so, als würden Sie mit Ihrem Prokuristen unter einer Decke stecken
04:00Wir sind zusammen aufgewachsen hier
04:03Wir sind Freunde
04:06Auch wenn du immer sie zu mir sagst
04:10Freunde
04:12Wissen Sie, was mein Vater zu mir gesagt hat, wie ich seinen Schreibtisch übernommen habe?
04:17Bub, ein Chef ist nur ein Chef, wenn du willst, der seiner ist
04:20Halt Abstand
04:22Sonst verliert dein Chef das Einzige, was er braucht
04:25Einem Partner, der ihm die Meinung sagt
04:38Frau Schirmer, was machen Sie denn da?
04:41Das ist ja wohl nicht der richtige Ort für ein Picknick, was?
04:43Ich habe doch der Verkäuferin gleich gesagt, eine Typ ist zu wenig
04:47Aber ich bin noch nicht deifert und seit 20 bin ich extra für eine zweite
04:55Frau Schirmer?
04:57Ja, was ist denn hier?
04:58Wir kommen, fahren wir, wir pressieren
05:00Was passiert?
05:03Pressieren
05:05Halt, Moment, Sie sitzen noch auf meinem Laptop, was auf den Schoen und nicht da runter ist
05:09Ist auch noch so
05:10So, jetzt fahren wir aber, gell?
05:14Schnell
05:16Schnell
05:16Schnell, unter einer Bedingung
05:19Wenn Sie mir noch ein Kuschelkissen spendieren, ich fühle mich nämlich ziemlich einzig
05:24Schau mal dabei
05:26So, jetzt schnallen Sie sich an und dann fliegen wir mit 50 in den Mord
05:31So pressiert es aber auch, bitte
05:34Der Hotelauftrag Berlin ist geplatzt
05:36Ich habe den Lieferwagen wieder ausladen dürfen
05:39Ich verstehe das nicht
05:40Die Hotelmanager waren doch ganz angetan von unseren Entwürfen
05:43Aber wahrscheinlich nicht von unseren Preisen
05:45400 Zimmer mit Stofftapeten ist eine Menge Holz
05:47Wahrscheinlich haben die Polen die Ausschreibung gewonnen, wie in Mailand
05:49Wir sollten was unternehmen
05:51Genau, eine Demo
05:53Demonstrieren, das bringt doch nichts
05:55Warum nicht?
05:56Um drei Tag der Familienrat, sagt der Paul
05:58Sagen Sie, wissen Sie zufällig, wer den Berlinauftrag gekriegt hat?
06:01Die Isatex vielleicht?
06:02Warum?
06:03Nur so
06:03Die Isatex kann sowas nicht
06:05Da bin ich im Waldorf Astoria-Look von 1940, nee
06:07Können Sie denn nicht mal den Felix Althoffer fragen?
06:10Der war doch in Berlin
06:11Wir haben die Fäden gerade gezogen
06:13Aber Jan, du solltest dir die Maschine lieber mal genauer anschauen
06:16Da ist er ja
06:17Wie der Starvertreter Junior Junior in seinem neuen Flitzer
06:20Der jüngste Althoffer?
06:30Komm nicht ins Träumen, Mädel
06:32Der hat hier schon mehr als einer den Kopf verdreht
06:34Und Sie dann sitzen lassen
06:44Lena?
06:47Findest du nicht auch, dass wir ein Recht haben zu wissen, dass die da alles so locker vom Hocker über
06:50uns entscheiden?
06:52Allerdings
06:53Dazu braucht man nur ein Mikro mit Sender und ein Kofferradio
06:56Pass auf, der Typ, bei dem ich meine Demos mache im Studio, der besorgt mir das Teil
07:00Nur, wie kriege ich es in die Welle an?
07:03Ne, Wahnsinn
07:04Sonst geht's dir aber schon noch gut, oder?
07:07Hör zu, ich kann mir nicht leisten, den Job hier zu verlieren, ja?
07:09Die Rente meiner Mutter reicht nur bis zum 15. jedes Monats
07:12Wenn das rauskommt, verlierst du deinen Job sowieso
07:14Mach bitte keinen Unsinn
07:21Als Gesellschafterin ist deine Mutter verpflichtet zu erscheinen
07:23Sag ihr das, Cornelia
07:26Notfalls pack sie in dein Auto und schlepp sie her
07:28Um 15 Uhr, ja?
07:32Was ist, wo gehst du hin?
07:33Ja, ich bin nicht verpflichtet zu erscheinen
07:35Moment, Conny, ich muss Schluss machen
07:37Bring deine Mutter mit, es geht um die Firma
07:41Hallo, böse Stiefmutter
07:43Was für dich dein Gesellschafter versammelt?
07:45Zu dir komme ich noch
07:46Silvia
07:48Du bleibst selbstverständlich hier
07:50Bitte nicht, Helme
07:51Deine Frau
07:54Mir steckt Omas Beerdigung noch in den Knochen
07:56Sie hasst uns und ich habe doch sowieso nichts zu sagen
08:00Silvia, du bist meine Frau und hast sehr wohl was zu sagen
08:03Es geht um unser Leben
08:05Um meins und um deins
08:08Ich brauche dich
08:10Bitte
08:14Machst du uns einen Kaffee?
08:16Sicher
08:20So
08:22Wir lieben es in Berlin
08:23Alles unter Dach und Fach
08:24Julian, wie du das machst
08:25Ich brauche dich
08:26Und sie ist so naiv und glaubt es anscheinend auch noch
08:29Schon gut, schon gut, ich habe nichts gesagt
08:32Jetzt will ich dir mal was sagen
08:34Diese Frau
08:35Hat mehr Herz und Verstand in ihrem kleinen Finger
08:38Als du und deine hochgestockene Kundschaft zusammengenommen
08:41Und eine bessere Figur als Mutter hat sie auch
08:45Entschuldige
08:47Also
08:48Was war in Berlin?
08:50Wie, hat der Roland nichts gesagt?
08:52Die Polen haben sich den Auftrag geschnappt
08:54Die waren 42 Pfennig billiger
08:57Was?
08:59Aber
09:01Da hätten wir doch, da hätten wir doch mitziehen können
09:03Mitziehen?
09:04Du meinst drauflegen
09:06Also was ist bloß los mit dir?
09:09Auftrag für Auftrag geht ja durch die Lappen
09:10Was nützen uns Aufträge, bei denen wir immer nur drauflegen?
09:14Es ist zu weit, Vater
09:15Genau das ist eingetroffen, wovor ich dich immer gewarnt habe
09:18Verkauf endlich
09:19Solange noch was da ist zum Verkaufen
09:22Felix!
09:22Er sagt bloß ihm
09:24Mir glaubt ja keiner
09:25Lass Sylvia aus dem Spiel
09:27Nur damit du es weißt
09:28Ich werde nachher eine Abstimmung der Gesellschafter verlangen
09:32Im letzten Mal hast du mich noch überstimmt
09:33Mit Roland und Cornelia
09:35Aber vielleicht sehen meine lieben Geschwister
09:37Die Situation heute etwas weniger sentimental
09:53Kann ich das noch mal in der Rot-Grün Variante sehen?
09:58Schwarz ist glaube ich besser mit dem Rot
10:00Darf ich fragen, wer Sie sind und was Sie hier zu suchen haben?
10:03Ich bin Lena Czerny
10:04Ich würde gerne einen Augenblick mit Ihnen sprechen
10:06Rot-Grün habe ich gesagt
10:09Kommen Sie
10:16Also
10:18Was gibt's?
10:19Fassen Sie sich kurz?
10:21Vor der Premierevision ist jede Minute kostbar
10:23Kurz
10:24Na gut
10:25Also ich würde gerne bei Ihnen in die Designabteilung einsteigen
10:28Ach
10:28Ja, ich bin ja nur bei Frau Martinek, weil keine andere Stelle frei war
10:31Ich wollte aber unbedingt bei Altho verarbeiten
10:33In der Designabteilung
10:36Was haben Sie für eine Ausbildung?
10:38Ich meine, haben Sie eine Fachhochschule absolviert?
10:40Also ich habe mit fünf Jahren von meiner Mutter Nähen und Weben gelernt
10:43Mit 14 war ich Trendscout für diverse Kleinbetriebe in München
10:46Ich war unterwegs auf Schulhöfen, in Discos
10:48Ich habe meine Stoffe für meine Boutique immer selbst entworfen
10:51Was Sie nicht sagen
10:52Sie glauben mir nicht
10:54Ich kann Ihnen gerne von mir aus so meine Entwürfe morgen mitbringen
10:56Danke, das wird nicht nötig sein
10:58Erstens sind wir komplett
11:00Zweitens macht die Firma Altho ver keine Teenie-Mode
11:03Und drittens aber, das werden Sie ja sicherlich gehört haben
11:06Wer weiß, ob es uns morgen noch gibt
11:09Herr Ornung, könnten Sie mal nachschauen, ob ich bei Ihnen meinen Pantone-Fächer liegen gelassen habe?
11:19Danke, hat sich erübrigt
11:22Danke
11:23Tja, muss ich mir eben was anderes einfallen lassen
11:45Sie warten bitte
11:57Herr Unger
11:59Herr Unger
12:08Schon zwei?
12:09Nein, aber Sie haben Besuch unten
12:11Aus Frankfurt sagt er, ist er
12:13Sagen Sie ihm, ich komme gleich
12:15Haben Sie noch einen Kaffee?
12:18Für Sie immer
12:20Also, sagen Sie diesem Frühstückdirektor, dass er mich sonst was kann
12:24Ja, natürlich, netter Frau, ja
12:27Was?
12:28Herr Direktor Merkel wäre sonst
12:29Ja, seine Kungelei mit Altho verlaufen nicht mehr
12:32Herr Unger kommt gleich
12:33Danke
12:34Ja, ich versuche die 17 Uhr Maschine zu erwischen
12:36Ja, 17 Uhr
12:38Ja, der Fahrer soll mich abholen
12:40Ach
12:40Der Herr Dr. Lau sitzt persönlich
12:43Es geschehen also doch noch Zeichen und Wunder
12:46Was soll der tun?
12:47Meine Sekretärin telefoniert ihn seit Tagen hinterher
12:50Ich war unterwegs
12:52Ich kann es mir nicht leisten, im Bett zu bleiben um diese Zeit
12:56Da wundert mich gar nichts mehr
12:58So sieht Ihr Bericht nämlich aus, als ob Sie ihn im Tiefschlaf verfasst hätten
13:02Ja? Was stört Sie daran?
13:04Das ist kein Bericht
13:05Das ist eine schön gefärbte Familiensaga
13:08Ich habe das Ganze in den Papierkorb geschmissen, wenn Sie es genau wissen wollen
13:12100.000 Mark? Sehr teures Altpapier
13:15Sie kriegen allenfalls Ihre Spesen von mir
13:21Sagen wir 500 Mark plus Kilometer Geld
13:26Ich muss schon sagen, nach allem, was ich von Ihnen gehört habe, bin ich ziemlich enttäuscht
13:31Unsentimental, unbestechlich, integer
13:33Stimmt
13:35Ich entziehe Ihnen hier mit sämtlichen Vollmachten
13:37Sie packen Ihre Sachen und fahren nach Hause
13:39Die Gesellschaft, da werde ich persönlich verarzten, ist das klar?
13:42Ihr Kaffee, Herr Ungerlach
13:44Außerdem hätte ich gerne alle Unterlagen, was die Firma Althofer betrifft
13:48Na schön
13:49Dann reden wir mal Klartext
13:53Wie viel hat Ihnen dieser Text München für Althofer geboten?
13:56Ich würde sagen, 50 Millionen
13:5818 Millionen davon gehen an die Bank als Schuldentilgung
14:01Und der Rest fließt in die Taschen von irgendwelchen Drahtziehern hinter den Kulissen
14:05Das ist eine Unverschämtheit
14:08Und? Wie viel ist für Sie drin?
14:102 Millionen? 3 Millionen?
14:12Das muss ich mir nicht anhören
14:14Jedenfalls nicht von Ihnen
14:15Wie viel haben Sie kassiert für Ihren sogenannten Bericht?
14:18Mit dieser total unrealistischen Auftragslage
14:2040 Millionen
14:22Wenn es hochkommt, bleiben 10 bis 15 übrig
14:25Ah ja?
14:26Woher wissen Sie das denn so genau?
14:30Jedenfalls, Sie sind raus aus der Sache
14:33Wenn ich Sie bei der Gesellschaft der Versammlung antreffen sollte
14:35Werden unsere Anwälte Sie wegen Geschäftsschädigung belangen
14:38Guten Tag
14:40Oder in Ihrem Fall wohl besser
14:42Gute Nacht
14:46Wir müssen jetzt auf alle Fälle die Kampagne für Paris pushen
14:51Felix, hörst du mir zu?
14:52Ja, ja
14:52Paris ist jetzt wichtiger denn je
14:54Aber Frau von Dietrichsen ist da sehr optimistisch
14:56Sie hat mir die ersten Schablonen gezeigt
14:58Hier, wie findest du das?
15:02Vergiss Paris, Roland
15:03Wenn du den Vater im Lebensziel weitermacht, dann sind wir alle ruiniert
15:06Warst du das wert, Roland?
15:07Jedem Mark, Felix
15:08Jedem Mark wäre es wert gewesen, wenn du nicht auf Playboy machen
15:11Und dich mehr um die Kunden kümmern würdest
15:12Ach so, du meinst mein Wagen
15:15Wie viel du meins sagen, Roland
15:16Auf den Lederpolstern von meinen Autos haben zig Einkäuferinnen Ja gesagt
15:21Und auf der Motorhaube unterschrieben
15:22Die Firma habt ihr kaputt gemacht
15:24Vater mit seiner Kulturmarke und du
15:27Mit deiner bornierten Erbsenzählerei
15:33Jetzt hör mal gut zu, wenn du nur einen Funkenverstand hast
15:37Dann stimmst du diesmal mit mir gegen Vater
15:40Mutter zieht auch mit
15:42Und Cornelia tut, was Mama sagt
15:45Ja?
15:48Tag, Herr Althofer
15:49Herr Wieland, ich brauch Sie nachher
15:50Wir haben Reklamationen aus Hamburg
15:52Irgendwas ist faul mit der Qualitätsprüfung
15:55Was gibt es, Herr Wieland?
15:57Die Kollegen drüben
15:59Ich dachte, Sie sollten das wissen
16:00Was?
16:02Sie wissen ja, wie das ist
16:03Die Gerüchte aus der Kanalspülung ist rum
16:06Die Leute wollen was Konkretes wissen
16:09Ich muss Ihnen was sagen, aber was?
16:11Morgen, ja?
16:13Kann vielleicht der Chef mal rüberkommen?
16:15Der Chef?
16:17Herr Wieland
16:18Wissen Sie vielleicht, wer hier der Chef ist?
17:01Jetzt können Sie das machen
17:23Untertitelung. BR 2018
17:51Untertitelung. BR 2018
18:10Untertitelung. BR 2018
18:12Untertitelung. BR 2018
18:23Sie sind neu hier?
18:24Ja, und Sie sind Felix Althoffer, der Leiter des Vertriebs.
18:27Und Sie?
18:28Lena Czarny. Ich bin bei der Frau Martinek.
18:31Kann ich Sie noch was fragen?
18:33Ich werde 33 im März und bin unverratet und fahre einen ganz schönen Turquit.
18:38Ja, schön.
18:39Ich wollte Sie eigentlich fragen, ob Sie schon die Kollektion für die Premiere Vision gesehen haben.
18:44Lassen Sie mich raten, Sie finden sie old-fashioned und aus zu schwerer Qualität für die moderne fließende Silhouette?
18:49Ja, so ungefähr.
18:51Hören Sie, es ist zwar nicht mehr viel Zeit bis zur Nässe, aber mit Kreativität und ein paar Überstunden kann
18:54man sicher was Innovatives mitnehmen.
18:57Ach ja?
18:58Ich würde Ihnen wahnsinnig gerne mal was von mir zeigen, wenn Sie interessiert sind.
19:00Ich habe es schon beim Hornung und bei der Dietrichsen probiert, aber Sie wollen einfach nichts davon wissen.
19:04Entschuldigung.
19:06Althofer?
19:06Wo stecken Sie denn?
19:0713 Uhr war aus.
19:08Es tut mir leid, Herr Dr. Lausitz, aber ich wurde aufgehalten.
19:15Jedenfalls ist von meiner Seite aus alles klar.
19:18Ja, mit meinem Bruder habe ich gesprochen und ich denke, er zieht mit.
19:21Und mit den Stimmen von meiner Mutter und meiner Schwester, ja, das würde ich lieber unter vier Augen bedienen.
19:26In zehn Minuten bin ich auf dem Weg.
19:41Hier, meine Handynummer.
19:42Sie melden sich, ja?
19:43Aber jetzt fahren Sie mal lieber, sonst verpassen Sie noch Ihren Termin.
19:46Ach, lieber würde ich Sie nach München fahren.
19:48Aber die Firma ist doch wichtiger, oder?
19:50Reden Sie mit Frau von Dietrichsen?
19:52Na sicher.
19:53Wäre doch unverantwortlich, ein Talent wie Sie bei Frau Martinek die Unterhosen vom alten Fritz restaurieren zu lassen.
19:58Ah, Sie melden sich, ja?
20:00Darf auch spät sein. So, vor 1, 2 gehe ich nie ins Bett.
20:04Zum Bahnhof, bitte.
20:19Wissen Sie, was vergessen Sie? Den Bahnhof wenden Sie bitte und folgen dem Porsche da, ja?
20:23Ja.
20:38Wissen Sie bitte und folgen dem Porsche da, ja?
20:53Musik
21:00Musik
21:02Musik
21:02Musik
21:07Musik
21:09Musik
21:13Musik
21:20Guten Tag.
21:21Ich hätte gern Chef gesprochen.
21:34Grüß Gott, Herr Schwamthaler.
21:36Ich habe Ihnen eine Liste mitgebracht.
21:48Sorry, aber Sie können sich vorstellen, bei uns geht es zu wie in einem Marmeisenhaufen, in dem man eine glühende
21:52Zigarette ausgedrückt hat.
21:53Nach meinem Auftritt und meinem Ultimatum sind Sie dran, aber bitte keine Panne.
21:57Länger kann ich die Isotex nicht hinhalten.
21:59Was soll schon passieren?
22:01Vater hat allein nur 30 Prozent, der Rest von uns zusammen 70.
22:05Ach ja, mein Sie, die Tochter, könnt ihr mir vielleicht aushelfen?
22:08So, zwischen vier und acht. Später geht aber auch noch.
22:11Kein Problem, Frau Althofer.
22:12Danke. So, und jetzt packen Sie mir einen Pfund von den Drüffeln ein.
22:17Was süß ist, ist immer gut für die Stimmung.
22:20Und darauf kann ich mich verlassen.
22:23Worauf kann man sich heute schon verlassen?
22:24Herr Althofer.
22:27Danke, Yvonne.
22:29Ich muss gleich wiederholen. Schreiben Sie das auf Althofer, ja?
22:31Wie Sie wünschen, Herr Althofer.
22:33Überall auf Kredit.
22:35Der Stil des Hauses Althofer.
22:37Wir sind hier während demnächst.
22:39150 Jahre immerhin.
22:41Sie waren wer, Herr Althofer.
22:45Ich wollte damit nur andeuten, dass ich nicht von gestern bin.
22:48Haben Sie Ihren Sanierer zurückgepfiffen?
22:50Selbstverständlich.
22:50Danke.
22:52Prima.
22:53Felix!
22:55Sylvia, entschuldigen Sie, ich bin gleich wieder zurück.
22:58Willst du mich dem Herrn nicht vorstellen?
22:59Kommst du, bitte.
23:00Kommst du, bitte.
23:28Kommst du, bitte.
23:44Ja, ja, lau es jetzt hier.
23:47Buchen Sie eine spätere Maschine für mich.
23:48Ich fürchte, es wird nachher doch etwas mühsamer.
23:51Hat sich die Isartax gemeldet?
23:53Ah ja, na gut.
23:56Entschuldigung, bevor wir ein Taxi. Danke.
23:58Ja, ja, Moment. Entschuldigung, das ist mein Taxi.
24:00Was soll denn das?
24:03Jetzt kommen Sie mir doch nicht mit Ihren wachsweichen Allgemeinplätzen.
24:07Wir wären doch nicht die erste Firma, für die die Stadt eine Bürgschaft...
24:12Immerhin, immerhin sind wir ein Unternehmen, das den Namen Augsburg in alle...
24:18Gut, gut, gut, gut.
24:20Ja, danke. Ich... Es war ja nur eine Frage.
24:26Ich habe es Ihnen gleich gesagt, Jill.
24:35Schreiben Sie.
24:37An den Intendanten der Musicalbetriebe Hannover.
24:41Ja.
24:43Verzeihen Sie die Störung, Herr Althofer.
24:45Aber ich dachte, wir sollten vor dem Gesellschaftsauftrieb...
24:48noch ein, zwei Takte miteinander reden.
24:51Lassen Sie uns allein, Frau Stammel.
24:54Danke, Frau Stammel.
24:58Bitte.
25:09Zauberflöte.
25:11Wiener Staatsober.
25:13Da hat mich mein Vater zur Premiere mitgenommen, da war ich 17.
25:18An uns hat es nicht gelegen, dass sie untergegangen ist.
25:22Die Bandbespannung war von allerfeinster Qualität.
25:25Und wir waren teurer als die Konkurrenz aus Manchester.
25:29Damals hat man nur am Stahl gespart.
25:33Dr. Lausitz hat mir alle Vollmachten entzogen.
25:37Was?
25:39Er wird an meiner Stelle bei dem Meeting erscheinen.
25:42Ich dachte, Sie sollten das wissen.
25:49Dieser Mensch ist hier, in Augsburg?
25:52Er hat mich jedenfalls aus dem Bett geholt.
25:55Und wie stehen unsere Chancen?
26:03Die Bank steigt aus, hm?
26:05Ja.
26:07Dr. Lausitz wird Ihnen den Kredit kündigen.
26:13Ich nehme mal an, Sie werden mit Ihrer fantastischen Auftragslage dagegenhalten wollen.
26:18Vergessen Sie es.
26:19Dr. Lausitz ist bestens informiert, dass rund 60% Ihrer Aufträge an Konkurrenzfirmen gegangen sind.
26:24Was soll das heißen?
26:25Dass er mit irgendwem in Ihrer Firma unter einer Decke steckt.
26:29Der hat sich verplappert.
26:30Das ist doch ausgeschlossen.
26:34Was kostet so eine Kalorienbombe?
26:36Eine Mark, zwei Mark?
26:38Ich verstehe nicht.
26:39Ich kaufe Ihre Anteile der Firma ab, Herr Althofer.
26:42Zum Nominalpreis von einer Mark.
26:45Das ist die einzige Möglichkeit, um bei der Gesellschafterversammlung ein bisschen mitzumischen.
26:52Wenn ich Sie zum gleichen Preis zurückbekomme, nach der Sitzung, mit Vergnügen.
27:03Ich wollte eigentlich schon packen.
27:05Aber wenn ich etwas hasse, dann sind das Typen wie dieser Herr Doktor, der glaubt, die ganze Welt gehört nur
27:09ihm.
27:10Was haben Sie vor?
27:11Lassen Sie sich überraschen.
27:17Also ich weiß auch nicht, warum ich Ihnen vertraue.
27:22Aber offenbar habe ich keine andere Lachen.
27:26Was ich auch sage nachher, Sie geben mir okay, ja?
27:28Ja, auch wenn es hart an die Schmerzgrenze geht.
27:32So, und jetzt brauche ich ein bisschen Platz.
27:34Ich muss ein bisschen telefonieren.
27:35Oh, fühlen Sie sich wie zu Hause.
27:37Ich will nur meinen Söhnen Bescheid sagen.
27:39Nein, lieber nicht.
27:42Was?
27:42Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, Herr Althofer.
27:46Aber auch Ihre Söhne können auf der anderen Seite stehen.
27:48Ach, das ist doch Unsinn.
27:50Dann frage ich mich, woher Dr. Lausitz weiß, wo ich abgestiegen bin.
27:54Also von meiner Sekretärin sicher nicht.
27:59Und jetzt muss ich wirklich.
28:00Wir haben nur noch anderthalb Stunden Zeit.
28:01Ja, ja, sicher.
28:03Ich sage Frau Stangl Bescheid, Fazit.
28:05Was brauchen Sie?
28:10Waltraud, bitte versuch, Dr. Kießling aufzutreiben.
28:13Ich brauche dringend juristischen Rat.
28:15Ich habe gerade 30 Prozent von Althofer gekauft.
28:18Nein, Waltraud, das ist kein Witz.
28:20Für eine Praline.
28:30Entschuldigung.
28:31Ja?
28:31Ich müsste dringend mit Herrn Unger sprechen.
28:32Wissen Sie, wo er ist?
28:34Frau Czerni, was wollen Sie denn von Herrn Unger?
28:36Also, es geht jetzt wirklich nicht.
28:37Frau Stangl, können Sie mal bitte die Gesellschaft der Verträge raus...
28:40Wollen Sie zu mir?
28:41Ja, es ist dringend.
28:42Ja, dann kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie.
28:45Sie wollen die Gesellschaft der Verträge?
28:46Ja, genau dieselben.
28:47Und den Kreditvertrag von der Industriekredit Frankfurt auch.
28:50Ach ja, und wenn ein Dr. Kießling anruft, bitte sofort durchstellen, ja?
28:54Danke.
28:55Bitte.
28:57Ich dachte, vor der Gesellschaft der Versammlung sollten Sie was wissen.
29:00Ich habe den Juniorchef mit dem Banker gesehen.
29:02Die haben sich in so einem Café getroffen.
29:04Felix Althofer?
29:05Genau der.
29:09Sind Sie sicher?
29:09Sicher bin ich sicher, sonst wäre ich nicht hier.
29:11Ich sollte eigentlich in München sein.
29:12Und woher wissen Sie das, dass der Mensch von der Bank war?
29:14Na, weil er mit der Bank telefoniert hat, als er auf sein Taxi gewartet hat.
29:17Moment, Lausitz heißt er, oder?
29:20Wie schlecht.
29:22Na, was ich nicht verstehe, wie kommen Sie dazu?
29:24Moment.
29:25Hunger, ja?
29:26Na, endlich.
29:27Können Sie kurz draußen warten?
29:29Herr Dr. Kießling, ich brauche dringend 10 Minuten Intensivkurs im Jura.
29:34Also als erstes, unter welchen Bedingungen kann eine Bank...
29:37Unter welchen Bedingungen kann eine Bank einen Kredit vor der Ablaufzeit kündigen?
29:42Moment, Moment, nicht so schnell, zum Mitschreiben.
29:48Und Frau Czerny?
29:49Sie ist weg.
29:50Sagen Sie, wissen Sie, wann Herr Kunze wiederkommen wollte?
29:53Er wollte eigentlich längst wieder da sein.
29:56Rufen Sie ihn an, wir brauchen ihn dringend.
29:58Das mache ich schon die ganze Zeit, er ist nicht zu Hause.
30:00Dann versuchen Sie es bitte weiter.
30:01Ja gut, übrigens hier sind die Gesellschaft der Verträge.
30:04Danke.
30:05Danke.
30:08Danke.
30:09Danke.
30:12Danke.
30:15Danke.
31:04Mein liebes Kind, vergiss nicht, dass dein Vater mein ganzes Vermögen in der Firma angelegt hat damals.
31:09Und das war nicht wenig.
31:10Wahrscheinlich hat er mich sowieso nur deshalb geheiratet.
31:12Also, Mama, ehrlich, du warst doch selber in der Geschäftsleitung.
31:16Du kannst jetzt nicht alles auf Vater schieben.
31:18Also, von mir kriegst du jedenfalls keinen Pfennig.
31:21Und wenn du klug bist, solltest du auch konsequent sein.
31:23Felix hat recht.
31:24Schon damals.
31:27Aber du bist ja Vatys Liebling.
31:29Komm.
31:36Sie hat die Villa streichen lassen.
31:38Nee.
31:39Tag, Frau Stangl.
31:40Wo soll denn das Ganze stattfinden?
31:42In der Villa.
31:43Guten Tag, Frau Althofer.
31:44Entschuldigen Sie, ich habe es furchtbar eilig.
31:46In der Villa?
31:48Keine zehn Pferde bringen mich da rein.
31:50Mutter, bitte.
31:51Mach jetzt keine Oper draus.
31:53Die Scheidung ist fünf Jahre her und du hast dich von Vater getrennt, nicht er.
31:56Sag mal, wie redest du eigentlich mit mir?
31:59Komm.
32:00Es wird höchste Zeit, dass du dich mit Silvia aussühnst.
32:03Das ist doch kein Zustand.
32:05Sie ist wirklich nett.
32:05Sie ist nicht so, wie du denkst.
32:07Sie ist 20 Jahre jünger als ich.
32:09Und hat mir meinen Mann weggenommen.
32:10Das kann ich absolut nicht nett finden.
32:15Dass du deine Wohnung als Firmenwohnung mitlaufen lässt, das hat er auch spitz gekriegt.
32:19Mutter kommt.
32:20Also hör bitte auf damit und schau nicht so depressiv aus der Wäsche.
32:23Ihr habt sie so gewollt, Vater und du.
32:24Und jetzt habt ihr den Salat.
32:26Du, ich schaue mal nach Silvia.
32:27Ich glaube kaum, dass es sinnvoll ist, wenn sie und Mutter...
32:29Vater will, dass sie dabei ist.
32:31Aber ich nicht.
32:32Das ist eine reine Familienangelegenheit.
32:38Hi, Mama.
32:39Toll siehst du aus.
32:41Fast so braun wie ich.
32:42Sardinien oder die Sonnenwahn.
32:43Lüge nicht so schamlos.
32:44Ich sehe furchtbar aus.
32:45Du übrigens auch.
32:47Na komm, gib mir deinen Mann.
32:48Diese Veranstaltung hier am Hause stattfinden zu lassen, ist eine Geschmacklosigkeit erster Güter.
32:55Conny, ich bin gleich wieder da.
32:56Ich muss dringend mit dir reden.
33:03Mutter, falls du dich zusammenreißen könntest und nicht dein ganzes Ehe-Drama-Vorhandlung ausbreiten würdest,
33:10ist wirklich dir sehr dankbar.
33:11Neue Vorhänge, hm?
33:13Die sind scheißlich.
33:14Ich brauche jetzt einen Kognak.
33:15Bist du so lieb?
33:16Mutter meint, dass ihr wieder abstimmen wollt, ob wir verkaufen?
33:20Das hängt ganz davon ab, ob Herr Unger zu uns hält oder ob er uns fertig machen will.
33:24Wer ist das überhaupt, dieser Herr Unger?
33:26Und wo ist Direktor Merkel?
33:28Den gibt's nicht mehr.
33:29Hm?
33:30Herr Unger ist unser Wirtschaftsprüfer.
33:32Wirtschaftsprüfer.
33:35Wie langweilig.
33:58Gerade ist die geschiedene Frau Althrufer mit der Cornelia gekommen.
34:04Ja, Herrschaftszeiten, was macht ihr denn hier alle?
34:06Streiten oder was?
34:07Nehmt doch Vernunft da an.
34:09Ich kann aber auch nicht verstehen, warum sie so cool bleiben.
34:12Hier geht's doch um unseren Kopf.
34:13Den Althrufer, was geht's auch an den Kragen?
34:15Ja, schönstenfalls sind hier eine Firma los.
34:16Aber der Chef, ihr habt mich doch längst im Trocknen.
34:18Sehr richtig.
34:19Und solange ich nicht weiß, wie es weitergeht, rühre ich keinen Finger.
34:22Da kommt ein Taxi.
34:39Dr. Lau sitzt nämlich an.
34:40Tag.
34:42140 Jahre.
34:45144.
34:46In Februar.
34:49Sie warten bitte länger als 20, 30 Minuten.
34:51Wird das nicht dauern.
34:53Herr Unger hat sich offenbar informiert, dass ich...
34:55Halte.
34:56Halte.
34:56Bitte.
34:58Was.
35:04Muhtar.
35:11Zucksack.
35:40Evald!
35:48Evald?
35:59Evald?
36:05Evald?
36:15Evald?
36:26Evald?
36:28Evald?
36:28Evald?
36:49Evald?
36:51Evald?
36:51Evald?
36:52Evald?
37:18Evald?
37:22Evald?
37:31Evald?
37:40Evald?
37:44Evald?
37:46Evald?
38:04Evald?
38:05der Industriekredit Frankfurt. Wir haben uns getrennt, wie ich Ihnen schon sagte.
38:09Im Falle einer Kündigung des Kredits steht dem Kreditnehmer vertraglich eine Frist bis
38:13zum Quartalsende zu. Wir haben also noch vier Wochen. Laut Kleingedrucktem in Ihrem Vertrag.
38:20Vater, was redet der Mensch? Das ist doch Selbstmord.
38:23Herr Unger mag zwar nicht mehr auf Ihrer Seite sein, aber mein Vertrauen hat er. Sie bekommen
38:30in vier Wochen Ihr Geld.
38:32Entschuldigen Sie, wie kommen Sie eigentlich dazu, im Namen der Gesellschafter aufzutreten?
38:36Ich bin Gesellschafter. Nicht wahr, Herr Althofer?
38:40Ich hoffe, es ist Ihnen klar, dass hier kein Stein mehr auf dem anderen bleibt, weil Sie zahlungsunfähig
38:44sein sollten. Herr Doktor, bitte, jetzt halten Sie doch mal die Luft an.
38:47Sie, Sie sind in Frankfurt erledigt. Dafür werde ich sorgen. Jetzt entschuldigen Sie mich
38:53bitte. Wir sehen uns wieder bei Ultimo. Ich werde es mir nicht nehmen lassen, Ihren Scheck
39:00persönlich entgegenzunehmen.
39:04Herr Dr. Laus, jetzt entschuldigen Sie.
39:06Auf Wiedersehen.
39:09Jetzt nicht mehr zu helfen, Vater. Du bist erst zufrieden, wenn alles im Bach runter ist.
39:15Ich beantrage eine Abstimmung über den Verkauf der Firma.
39:19Verkaufen?
39:19Spinkt der?
39:20Sei still.
39:21Also wenn das so ist, dann möchte ich mich diesem Vorschlag anschließen. Mit einer Bedingung.
39:25Die Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben.
39:28Ihr seid ja immer noch hier.
39:29Ruhe, die stimmen ab.
39:31Schluss mit dem Gerede.
39:32So.
39:33Hey.
39:34Das reicht.
39:35Wenn du die Wanze wie das bekommst, ist zurück. Jetzt an die Arbeit, oder so weich ich hier
39:39stehe. Ich ziehe euch jede Minute vom Lohn ab.
39:41Ich bin für den Verkauf.
39:43Mutter?
39:48Es tut mir leid, Willem. Aber 18 Millionen. Gib auf.
39:54Und 40 Prozent?
39:56Roland?
40:01Vater, sag doch was.
40:04Ich habe nichts zu sagen.
40:07Meine Anteile vertritt Herr Unger.
40:08Herr Althofer, Sie wissen, was Ihre Firma ohne Schulden wert ist. Etwa das Doppelte
40:14bis Dreifache von dem, was Sie bei einem Notverkauf durch die Bank erzielen.
40:20Roland, denk doch einmal an deine Mutter.
40:23Jetzt heb endlich die Hand.
40:25Himmel, Roland.
40:32Danke.
40:33Und jetzt hängt alles von Ihnen ab, Frau Althofer.
40:39Tut mir leid, Phoenix.
40:41Conny!
40:43Oder könntest du ertragen, dass an der Fabrik ein anderes Schild hängt?
40:46Althofer.
40:48Fünf Generationen.
40:50Denk doch mal an Großvater und Vater.
40:53Da muss erst einer aus Frankfurt kommen, um euch zu erklären, dass das etwas wert ist.
40:58Damit erkläre ich den Antrag für abgelehnt.
41:01und würde sagen, wir begraben jetzt die Differenzen
41:06und gehen an die Arbeit.
41:07Aber vorher trinken wir noch ein Glas Champagne.
41:22Aber, Herr Althofer, es ist und bleibt ein Risiko.
41:25Und da ich dafür den Kopf hinhalte, möchte ich auch dementsprechend autorisiert sein.
41:30Im Namen der ganzen Familie.
41:33Wenn möglich.
41:34Den Chef spielen.
41:35Woher wollen Sie das Geld nehmen?
41:37Es gibt doch noch andere Banken.
41:40Gibt es nicht.
41:41Habt doch alle durchtelefoniert.
41:43Vier Wochen sind zu wenig für eine vernünftige Betriebsprüfung.
41:46Und Kredite sind knapp.
41:52Wilhelm hat es immer wieder bedauert,
41:54dass Sie nicht mit der Firma mitarbeiten.
41:56Aber ich bin leider für das Geschäftliche absolut unbegabt.
42:00Naja, dafür haben Sie sicher andere Begabungen.
42:03Und jetzt heben wir unser Glas
42:06und trinken auf Althofer
42:09und auf den Mann, der uns die Galgenfrist beschert hat.
42:13Prost.
42:28Dann nehmen Sie mir jetzt zurück.
42:56Entschuldige, Mami.
43:01Ähm, hallo?
43:02Wo ist meine Mutter, Rosa Czerny?
43:04Sie operieren noch.
43:05Wie operieren? Das sollte doch erst morgen sein.
43:07Sie sind die Tochter?
43:09Ja, Lena Czerny.
43:11Das soll ich Ihnen geben.
43:13Danke.
43:20Das war dieser Mann im Café heute Mittag.
43:22Dieser Lausitz.
43:24Stimmt's?
43:25Richtig, na und?
43:26Ich wollte retten, was zu retten ist.
43:29Das würde ich dir ja gern glauben.
43:31Aber...
43:32Du glaubst doch nicht, dass es gut geht, oder?
43:35Ich will es deinem Vater sagen müssen.
43:38Es wäre mir aber lieber, wenn du es tätest.
43:40Sylvia!
43:42Herr Wunder!
43:45Wollen Sie nicht zum Abendessen bleiben?
43:47Sie gehören ja jetzt fast zur Familie.
43:50Danke.
43:51Aber ich bin tut müde.
43:52War vielleicht doch ein bisschen viel heute.
43:53Schade.
43:56Ich...
43:56Warum machen Sie das für uns?
43:58Sie sind schuld.
44:00Stoffe sind wie Musik.
44:02Was haben Sie doch gesagt?
44:04Noch Fragen?
44:25Mami!
44:27Was machst du denn für Sachen?
44:29Ich...
44:30Es kam alles so plötzlich.
44:33Es wird alles gut.
44:35Der Arzt hat gemeint, du musst nur noch ein bisschen hierbleiben.
44:38Alles gut.
44:40Es ist kein Krebs.
44:43Und ich habe schon gedacht, alles ist auf.
44:46Und ich sehe dich nicht mal mehr.
44:48Hast du mir deshalb diesen Brief geschrieben?
44:51Dass ich die Tochter von Althofer bin, das weiß ich doch schon von Oma.
44:56Aber keine Angst.
44:58Das geht niemandem was an.
45:00Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:29Das geht niemandem was an.
45:30Untertitelung des ZDF, 2020
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