- vor 2 Tagen
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:59Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:31Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:33Untertitelung des ZDF für funk, 2017
01:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
02:21Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:13Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:23Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:38Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:39Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:41Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:46Untertitelung des ZDF für funk, 2017
03:53Untertitelung des ZDF für funk, 2017
04:00Naja, vielleicht ganz gut so. So wie Birgit sich mit Lena gegen Roland verbündet hat.
04:05Stell dir vor, sie beziehen jetzt sogar Stoffe von einem Lieferanten aus Barcelona.
04:09Angeblich, weil Althofer nicht rechtzeitig reagieren kann.
04:12Das ist Vertragsbogen.
04:13Ich weiß. Roland ist stinksauer.
04:17Guck dir das an. Unglaublich, diese Frau.
04:22Zuerst nistet sie sich bei Vater ein, jetzt fährt sie auch schon seinen Wagen.
04:24Vergiss, Lena Czerny. Ich bin der gerichtliche Betreuer deines Vaters und an mir wird sie sich die Zähne ausbeißen.
04:32Ich habe ihn doch gerade erst gefickert.
04:36Cornelia.
04:39Ich weiß, es ist nicht der richtige Augenblick. Ich will dich auch nicht drängen.
04:43Aber ich halte diese Ungewissheit einfach nicht mehr aus.
04:46Hast du es dir überlegt?
04:50Als dein Mann hätte ich auch eine ganz andere Position, was die Firma angeht.
04:54Könnte viel mehr durchsetzen.
04:56In deinem Sinne natürlich.
04:58Und als Vater von Florian.
05:01Hast du heute Abend Zeit?
05:03Mutter, werde ich schon irgendwie los.
05:05So zwischen sieben und acht.
05:08Cornelia, hörst du nicht?
05:12Bis dann.
05:14Ich habe alles versucht, aber er schreit und schreit.
05:17Wie ist langweilig.
05:29Na prima, er hat gemerkt, dass Schreien nichts nützt.
05:32Er ist nicht dumm.
05:36Du verreist? Oder was soll die Tasche?
05:38Das habe ich dir doch gesagt.
05:40Weißt du nicht?
05:44Wohin? Und wie lange?
05:46Eine Woche.
05:47August hat mich eingeladen, ihn dekorativ zu beraten bei der Einrichtung seines Schiffs.
05:51Aber das habe ich dir gesagt.
05:53Dann wüsste ich es doch, oder?
05:56Gib's zu, du hast dich nicht getraut.
05:58Ich meine, es ist ja auch ziemlich unschicklich, um dein Vokabular zu gebrauchen,
06:03eine Woche mit einem Mann allein auf einer Yacht auf dem Bodensee rumzuhalten.
06:07Ja, das ist es. Wunderbar.
06:11Ehrlich gesagt ist mir das ganz recht, dass du wegfährst.
06:15Ist das wahr?
06:17Und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, dich eine Woche lang allein mit dem Kind zu lassen.
06:21Ja, das hast du allerdings mit Recht.
06:23Aber du bist nun einmal eine treulose Großmutter.
06:26Ja, ja.
06:29Das ist ja mein Pass.
06:31Falls wir in der Schweiz anlegen.
06:38Sag mal, weißt du, wo er ist?
06:39Keine Ahnung.
06:40Ja, normalerweise liegt er immer in der kleinen Truhe in meinem Schlafzimmer.
06:43Aber diesmal, da war der Notar da.
06:46Ah, ich weiß.
06:47In der echten Schublade vom Schreibtisch.
06:52Ich habe ihn.
06:53Ja, ja, ich komme ja schon.
06:56Vielleicht macht er mir einen Heiratsantrag.
06:59Wie nett, dann können wir ja eine Doppelhochzeit feiern und sparen jeder die Hälfte.
07:03Was?
07:05Ich werde Andreas heiraten.
07:08Ja.
07:11Aber du liebst ihn doch gar nicht.
07:14Liebst du Meierbär?
07:15Ach, Cornelia, das ist doch in meinem Alter was ganz anderes.
07:19Da spielen andere Werte eine Rolle.
07:22Wie Wertpapiere?
07:23Komm, Melia.
07:25Ja, ja, geh ruhig, sonst lässt er dich ja noch sitzen.
07:27Und daran will ich nicht schuld sein.
07:30Kind, bitte überstürze nichts, hm?
07:32Ich meine, lass dir das nochmal gründlich durch den Kopf gehen, hm?
07:36Ich tue es für meinen Sohn.
07:37Ich liebe ihn.
07:38Das genügt doch, oder?
07:40Das guckt nicht so.
07:41Geh schon endlich.
07:44Ich rufe dich an.
07:59So, ich dachte, wir können hier einen Teil abtrennen, neu streichen und dann die Vertriebsabteilung hier unterbringen.
08:05Ich krieg nächste Woche die Computer, dann kann ich das Netzwerk installieren.
08:11Lina, jetzt mach doch nicht so ein Gesicht.
08:13Ich zahle das erst mal aus meiner eigenen Tasche.
08:16Keine Widerrede.
08:18Ich bestehe darauf, dass du es mir zurückzahlst, wenn du irgendwann mal im Geld schwimmst.
08:22Ich bekomme einfach nur Angst bei dem Tempo.
08:25Jetzt schon?
08:27Na, dann halte ich mal gut fest.
08:29Ich habe es nämlich geschafft, mit den Connections aus meiner Brauereizeit, dass wir auf die Shopping-Channels aller großen Website
08:36-Provider kommen.
08:37Und zwar unter Young Fashion.
08:40Also, das kostet doch bestimmt ein Vermögen, oder?
08:42Ach, jetzt hör doch mal auf, Lina. Du verdirbst einem ja den ganzen Spaß.
08:46Was soll ich denn machen mit dem ganzen Geld?
08:48In Aktien spekulieren?
08:51Ich will, dass deine Firma einen Hit wird.
08:53Äh, unsere Firma.
08:56Schon allein, um des Althofers zu zeigen.
09:04Was ist mit deiner Scheidung?
09:07Das ist alles klar.
09:08Ja, Straubinger-Waffnis.
09:09Also, die Heizung scheint okay zu sein, aber mit der Stromversorgung könnten wir ein Problem kriegen.
09:14Ach, da wird dir schon was einfallen.
09:17Ich verstehe dich nicht.
09:19Das scheint dir alles völlig egal zu sein.
09:21Ich meine, Scheidung, das ist doch wild.
09:24Lina, ich weiß das doch nicht erst seit gestern.
09:27Ich weiß das seit ein paar Monaten.
09:29Genau genommen seit dem Tag, an dem Roland mir vorgeworfen hat, dass ich keine Kinder kriegen kann.
09:35Und da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
09:38Es bringt nichts, alles nur für den anderen zu tun und sich selbst ständig zurückzustellen.
09:43Und genau damit ist jetzt auch Schluss.
09:47Ah, hast du davon auch eine Kopie gekriegt?
09:52Das ist die Rechnung von Althofers, war heute Morgen in der Hauspost.
09:56210.000 D-Mark?
09:58Ja.
09:59Ich habe die Position mit der Preisliste verglichen.
10:01Er hat uns den vollen Preis berechnet, ohne Mengenrabatte.
10:04Weil wir nicht alles auf einmal bestellt haben.
10:07Das kann doch nicht sein, da ist unser ganzer Gewinn weg.
10:10Das ist zum Heulen.
10:14Lena!
10:16Rechne mit Tom die Differenz aus.
10:17Und zwar mit allen Preisnachlässen und Mengenrabatten, die uns zustehen.
10:20Wenn Roland wirklich glaubt, dass ich das zahle, dann hat er sich verrechnet.
10:26Einerseits ist es alles furchtbar, dass man dem Kind nicht helfen kann.
10:30Andererseits bin ich dir ewig dankbar, dass du das rausgekriegt hast.
10:34Aber man muss doch was tun.
10:36Ja, natürlich.
10:37Die vom Jugendamt haben mir einen Therapeuten besorgt.
10:40Macht Luzi es denn immer noch?
10:41Tja, jetzt behauptet sie, die Jungs aus der Klasse über ihr würden sie immer verhauen.
10:46Ich habe alles aus dem Badezimmer raus, womit man sich wehtun kann, aber ich glaube, sie hat was gemerkt.
10:52Mein Gott, das arme Kind.
10:55Kein Wort.
10:56Ich habe ihr nur gesagt, dass wir zum Doktor müssen.
10:58Luzi, da seid ihr ja.
10:59Hallo Luzi.
11:01Na, du hast ja dein neues Kleidchen an.
11:02Die haben mir nicht geglaubt, dass ich das selber genäht habe.
11:05Aber Zeit zum Essen habt sie doch noch, oder?
11:08Ich habe denn im Herstück von dem Käsekuchen von gestern aufgekommen, weißt du?
11:11Naja, aber schnell.
11:12Hilf der Frau Schirmer, Leo.
11:15Na, habt ihr wieder so viel auf heute?
11:18Nur einen Aufsatz, was mir an meinen Eltern am besten gefällt.
11:22Nur ist gut.
11:24Ja und, was gefällt dir an deinen Eltern am besten?
11:27Zum Beispiel am Limo?
11:32Fällt mir nichts ein.
11:34Genau, das habe ich geahnt.
11:37Du, aber eins sage ich dir.
11:38Diesmal schreibe ich dir deinen Aufsatz nicht.
11:41Jetzt lässt du dir mal selber was einfahren, ha?
11:49So, bitteschön.
11:52Was ist?
11:53Was guckst du denn so?
11:54Nix.
11:55Jetzt esst.
11:56Um zwei müssen wir beim Doktor sein.
11:59Suck doch, Schein.
12:02Warum müssen wir zum Doktor?
12:05Weil deine liebe Frau Lehrerin glaubt, dass ich die schlage.
12:08Leo.
12:09Warum soll ich sie schlagen, Herr Gott, nochmal?
12:11Ich habe sie doch gern.
12:13Das sagst du nur so.
12:15Die Luzi.
12:16Na gut.
12:18Ich gebe es auf.
12:19Leo.
12:23Mein Gott.
12:24Ich bin mit meiner Weisheit auch am Ende Kind.
12:27Schreib halt, meine Mutter hatte nie Zeit für mich und meinen Vater habe ich nicht gekannt
12:30bis vor ein paar Monaten.
12:31Also, Frau Martin, ich will das.
12:33Ach, wieso?
12:34Warum lügen?
12:35Sollen die doch in der Schule denken, was sie wollen.
12:38So ist es nun mal.
12:39Nicht jeder wächst in einer harmonischen, perfekten Familie auf.
12:43Deshalb kann man trotzdem ein ordentlicher Mensch werden.
13:09210.000.
13:11Ich brauche das nur so Pi mal Daumen, Herr Kunze.
13:13Das dürfte Ihnen ja nicht schwerfallen mit Ihrer jahrzehntelangen Erfahrung als Prokurist, oder?
13:17Naja.
13:19So haben wir früher unsere faulen Kunden behandelt, die wir gerne loswerden wollten.
13:23Korrekt ist es schon.
13:25Nur nicht besonders kulant, würde ich sagen.
13:26Das ist Erpressung.
13:27Mit dem Geld hätte ich meine Lieferung per Luftfracht nach Lissabon schicken können.
13:31Und zwar erster Klasse.
13:32Laut Marion hatte Altruf ein sehr schlechtes Quartal.
13:35Und die Kreditprüfung steht dann durch die Bank.
13:38Da möchte Roland gut dastehen.
13:40Im nächsten Quartal wird es bestimmt besser.
13:42Da wird die Frühjahrskollektion bestellt.
13:45Danke.
13:46Falls Sie zu ihm wollen.
13:47Er ist vor anderthalb Stunden weggefahren und noch nicht zurück.
13:50Wohin?
13:57Was soll das heißen, nicht liefern?
13:59Die Stoffe liegen auf der Rampel.
14:00Leoletta Mittag und fährt morgen nach Barcelona.
14:02Wollen Sie es schriftlich, Herr Wieland?
14:04Laut Anordnung der Geschäftsleitung, sprich Herrn Althofer,
14:07wird an die Tschernige MbH erst geliefert, wenn die Rechnung bezahlt ist.
14:11Die brauchen die Stoffe in der Näherei.
14:13Und überhaupt, wozu haben wir uns denn den Arsch aufgerissen?
14:17Ich weiß, Herr Wieland, ich finde das auch idiotisch.
14:19Aber behalten Sie das bitte für sich.
14:21Ich bin hier neuerdings nur noch die Tippse.
14:23Was ich sage oder denke, interessiert sowieso keinen.
14:27Tag, Frau Czernige.
14:28Ihre letzte Order ist durch.
14:30Morgen fangen wir mit dem Seidenbattist an.
14:32Das ist nicht nötig.
14:33Wird von Texco in Barcelona geliefert.
14:40Was weiß Herr Althofer ist außer Haus.
14:42Wahrscheinlich, weil er ahnt, dass ich stumm machen werde.
14:44Wenn ich Sie gleich unterbrechen darf, Frau Czernige.
14:46Herr Althofer wird gegen 17 Uhr zurück sein,
14:48hat dann allerdings gleich einen Termin, seine bevorstehende Scheidung betreffend.
14:51Ich könnte vielleicht 15 Minuten für Sie reservieren.
14:54Frau Stammel, was soll das?
14:56Ich dachte immer, Sie...
14:57Rechnung ist ne Unverschämtheit, wenn es das ist, was Sie von mir hören wollen.
15:01Sie sind auch nicht ganz unschuldig daran,
15:04Stoffe bei der Konkurrenz im Ausland zu bestellen.
15:06Was haben Sie sich dabei gedacht, Frau Czernige?
15:08Er hat mir doch gar keine andere Wahl gelassen.
15:11Ich hab doch jetzt schon Lieferzeiten von fast zwei Wochen.
15:13Das ist ein verdammt schnelles Geschäft, Frau Stammel.
15:16Wenn Ihnen ein Kleid gefällt,
15:17dann wollen Sie doch auch nicht zwei Wochen drauf warten, oder?
15:19Nein, aber Sie sollten sich darauf einstellen,
15:21dass es auch drei Wochen werden kann.
15:23Althofer liefert die neue Order erst, wenn das Konto ausgeglichen ist.
15:27Dann sagen Sie Herrn Althofer einen schönen Gruß.
15:30Wir werden das nach den allgemein üblichen Preisstaffelungen
15:32ausrechnen und bezahlen.
15:35Ich kann Ihnen das aber auch gerne persönlich sagen.
15:37Ich will Sie ja nicht in irgendwelche Interessenskonflikte bringen.
15:40Danke.
15:41Eine Frage.
15:43Warum nehmen Sie Ihre Firma eigentlich nicht
15:44und gehen irgendwo anders hin?
15:45Spanien, Spanien, Thailand.
15:48In den Zeiten des Internets ist doch vollkommen egal,
15:50wo der Firmensitz ist.
15:52Das kann ich nicht, Frau Stammel, aufgeben.
15:55Noch nicht jedenfalls.
15:57Ich bin eine Althofer, genau wie Felix, Cornelia und Roland.
16:00Mein Vater hat das immerhin akzeptiert.
16:03Wie geht's Ihnen?
16:06Besser.
16:07Ich bin zu ihm gezogen.
16:10Offensichtlich hat er in seiner Familie niemanden außer mir.
16:14Ich bin zu ihm.
16:47Stammel, Herr Kussmaul, mir reicht's für heute.
16:50Ich stelle mein Telefon auf Ihren Apparat um.
16:54Dann sagen Sie Herrn Althofer, ich sei bei Zahnarzt.
16:58Danke.
17:10Mein Vater, der, also, mein Vater hat's einfacher gehabt.
17:19Sein Vater hat ihm den Gefallen getan
17:21und ist aus dem Krieg nicht mehr herangekommen.
17:24Da hat er dann schalten und walten können, wie er lustig war.
17:26Und ich,
17:28ja, ich hab dann irgendwann mal angefangen,
17:30für alles den Kopf hinzuhalten, was er verbockt hat.
17:35Ja, das ist kein Job, der einen beliebt macht bei den Mitarbeitern.
17:38Immer den Buhmann spielen, das Geld zusammenhalten.
17:46Vater, der hat nur für den Applaus gelebt.
17:50Wie er halt ein Schauspieler ist.
17:52Freies Essen in der Kantine, Applaus.
17:55Betriebswohnungen zu lächerlich niedrigen Mieten,
17:57Applaus, 40.000 Meter Damast-Tapeten
18:00für die Restaurierung der Oper zum Selbstkostenpreis,
18:03Applaus und der Capo-Gebrüll.
18:04Und ich konnte mit den Buhrufen zufrieden sein
18:08und mit den fliegenden Tomaten.
18:11So was prägt wohl, Herr Doktor.
18:18Also, ich schaff's jedenfalls nicht, von dieser Rolle loszukommen.
18:21Und jetzt, jetzt geht meine Ehe auch noch dran kaputt.
18:26Es ist nie zu spät, Herr Althofer.
18:28Nur, Ihre Zeit ist um.
18:33War's schon?
18:34Ja.
18:37Aber ein Anfang ist doch gemacht.
18:40Der erste Schritt.
18:42Und irgendwann, nach vielen weiteren Schritten,
18:45werden Sie ankommen.
18:46Bei sich.
18:49Also, ehrlich gesagt,
18:50habe ich Psychotherapie immer für Humbug gehalten.
18:53Ist es auch.
18:55Aber nur, wenn Sie davon ausgehen,
18:57dass ich Ihre Probleme löse.
18:59Sie müssen Sie lösen.
19:02Sie.
19:03Und wenn Sie das schaffen,
19:05dann ist das auch kein Humbug.
19:08Ich bin sozusagen der Geburtshelfer.
19:11Das Kind müssen Sie zur Welt bringen.
19:13Ich kann keine kriegen.
19:15Ach ja, Entschuldigung.
19:18Nein, nein, schon gut, schon gut.
19:20Danke, Herr Doktor.
19:23Ich muss ja nicht erwähnen,
19:25dass es denkbar ungünstig wäre,
19:27wenn sich meine Besuche bei Ihnen
19:29herumsprechen würden.
19:31Ich meine, in der Firma.
19:32Ich bin der Geschäftsführer.
19:33Wofür halten Sie mich, Herr Althofer?
19:35Sorry.
19:37Also, bis nächste Woche.
19:38Zu Beginn einer Therapie
19:40würde ich eher zwei Sitzungen
19:42pro Woche vorschlagen.
19:44Am Freitag hätte ich noch etwas frei,
19:46um 16 Uhr.
19:48Geht das?
19:49Ja, das wird sich einrichten lassen.
19:52Wiedersehen.
19:53Wiedersehen.
20:02Hi.
20:04Also,
20:07ganz wohl ist mir bei der Sache nicht.
20:08Mach dir keine Sorgen, Leo.
20:10Wenn jemand irgendwie Schwierigkeiten macht,
20:11dann nehme ich das auf meine Kappe.
20:13Naja,
20:14in vier Stunden bin ich über die Grenze.
20:15Nachmittags sind es gut.
20:18So, jetzt fahr, Leo.
20:20Sonst ist der Chef zurück.
20:26Ach, Jan,
20:26kannst du bitte Emma Bescheid sagen?
20:28Ja, ja, mach ich.
20:28Mach's gut.
20:29Am nächsten würde ich mitfahren.
20:31Drei Tage Urlaub von dem Wahnsinn hier.
20:33Sonst noch was?
20:35Maschinen um müssen.
20:36Los.
20:36Ja, ja.
20:36Berlin ist dran.
20:38Und?
20:39Bei dir läuft ja alles so geschmiert,
20:40wie man hört.
20:41Ja, ja, kann man sagen.
20:42Jan!
20:43Ja.
20:44Einen neuen Freund hast du auch, oder?
20:47Ja, ist halt hier schnell rum, sowas.
20:49Zum letzten Mal, Jan!
20:51Ja.
20:52Ciao.
20:56Danke, Herr Wieland.
20:58Habe ich nicht von Ihnen erwartet,
20:59dass Sie zu uns halten,
21:00gegen die Geschäftsleitung.
21:01Deshalb vieles mit mir machen,
21:02aber irgendwann ist Schluss.
21:03Was soll ich denn meinen Leuten sagen?
21:05Die haben die ganze letzte Woche
21:06Doppelschichten gefahren,
21:07um den Auftrag fertig zu kriegen.
21:08Ich weiß.
21:09Das ist eine blöde Situation,
21:10aber es wird sich ändern,
21:11ich verspreche es.
21:13Sie wollen die Stoffe aus Barcelona beziehen?
21:16Ja, da bekomme ich anständige Preise.
21:18Außerdem ist es von dort aus
21:19näher zur Fabrik.
21:20Tut mir leid, Herr Wieland.
21:23Ach, wenn der Roland Althofer was will,
21:25dann sagen Sie ihm einfach,
21:26der Leo war schon unterwegs.
21:30Ja, Waltraud.
21:31Lena, wo bleibst du?
21:32Wir sitzen hier rum und kaum Fingernägel.
21:34Hast du mit Roland Althofer gesprochen?
21:36Nee, der ist nicht da.
21:37Ich komme rauf.
21:38Herr Gellert hat angerufen,
21:39du sollst bitte zurückrufen.
21:40Ja, bis gleich.
21:44Also, ihr meint es nicht im Haus.
21:47Typisch.
21:48Und was machen wir jetzt?
21:48So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
21:52Laut Computer- und interner Preisliste
21:54von Herrn Kunze
21:55schulden wir Althofer
21:57120.919 D-Mark und 16 Pfennig.
22:00Großzügig gerechnet.
22:01Basierend auf den Lieferbedingungen,
22:02die jede x-beliebige Kunden bei dem kriegt.
22:06Miete?
22:08Beteiligung an den Allgemeinkosten
22:09pro Quadratmeter.
22:13Roland hat sämtliche Lieferungen
22:14an uns gestoppt,
22:15bis die Rechnung bezahlt ist.
22:16Nein.
22:17Na dann, gute Nacht.
22:18Ich habe Wieland überredet,
22:19den Wagen trotzdem loszuschicken.
22:20Mit Leo.
22:21Also kein Grund zur Panik.
22:23Hier.
22:24Das können wir uns doch leisten, oder?
22:26100.000?
22:33CFF, Michel, guten Tag.
22:34Ach, Herr Gellert.
22:35Ja, sie ist jetzt da.
22:39Ja, einverstanden.
22:40Aber sofort kann er das auch nicht haben.
22:4130 Tage Zahlungsziel sind durchaus üblich.
22:44Lena, das hat doch keinen Sinn.
22:47Ist irgendwas?
22:49Nein.
22:54Chris, entschuldige,
22:54es ging echt nicht früher.
22:56Du fehlst mir.
22:57Sag mal, sehen wir uns heute?
22:58Keine Ahnung.
23:00Entschuldige mal.
23:01Sag mal, kannst du das Gespräch
23:02auf meinen Apparat legen, bitte?
23:03Nicht nötig, schon kapiert.
23:06Ich kümmere mich darum.
23:07Ich rede mit Roland.
23:11So, jetzt bin ich wieder da.
23:13Bist du immer noch in London?
23:15In München.
23:16Ich habe noch ein paar Rollen durchzuschießen,
23:17dann bin ich fertig für heute.
23:19Ja, ich könnte eine starke Wännerbus brauchen.
23:21Zum Ausholen.
23:23So schlimm?
23:24Schlimmer.
23:25Also in zwei, drei Stunden könnte ich hier eventuell weg.
23:28Kommst du?
23:29Zu deinem Vater.
23:31Also München wäre mir irgendwie lieber.
23:33Schau mal, verstehe mich nicht falsch,
23:34ich finde das so rührend,
23:34wie du dich um ihn kümmerst,
23:35aber ab und zu will ich mit dir auch alleine sein.
23:38Egoist.
23:39Na gut.
23:40Aber wann genau, kann ich noch nicht sagen, ja?
23:42Okay, ich zähle die Minuten.
23:45Sag sowas nicht.
23:46Am Ende glaube ich es noch.
23:48Ich liebe dich.
23:51Bis dann.
23:52Stimmt.
24:07Tom!
24:09Was ist du hier?
24:10Ich habe gedacht, du bist kalt beschrieben.
24:11Ach, schon besser aus.
24:13Dem muss ich Jan helfen, Maschinen umwurzeln.
24:15Wo warst du gestern Abend?
24:16Ich habe x-mal bei dir angerufen.
24:17Ich habe Lena geholfen,
24:18die neuen Stoffdesigns von Althofer zu digitalisieren.
24:21Bis nach Mitternacht?
24:23Sag mal, Isabella, was soll denn das?
24:25Ja, du fehlst mir halt.
24:27Stell dir vor.
24:28Es tut mir leid, hier ist der Teufel los.
24:29Außerdem warst du krank.
24:31Ja.
24:31Aber heute sehen wir uns, ja?
24:33Ich bin in meiner Werkstatt.
24:35Ich muss weiter, sorry.
24:41Es tut mir leid, es tut mir leid.
25:13Bitte schön, dein Geld. Zwar nicht alles, aber doch so viel, dass man eine vernünftige Diskussionsbasis hat.
25:19Das ist ein Witz, oder?
25:21Roland, es macht überhaupt keinen Sinn, dass du eine Tochterfirma von Althofer schlechter behandelt als dein 14 Kunden.
25:28Es sei denn, du hast es dir zur Aufgabe gemacht, mir meinen Job und mein Leben zu vermiesen.
25:33Jetzt pass mal auf. Ich bin durchaus in der Lage, Geschäft und Privatleben auseinanderzuhalten.
25:38Aber was ihr nicht begreifen könnt oder wollt, ist, dass es betriebswirtschaftlich und steuerlich überhaupt keinen Sinn macht, irgendwelche Gewinne
25:44auszuweiten.
25:44Es macht erst recht keinen Sinn, eine Liefersperre zu verhängen.
25:49Gott sei Dank war der LKW nach Barcelona schon unterwegs.
25:52Ach ja?
25:54Du willst unsere Firma zerstören. Mit Gewalt. Und genau das werde ich verhindern.
26:01Soll das eine Drohung sein?
26:03Nein. Das ist ein Versprechen.
26:06Und du weißt, dass ich normalerweise halte, was ich verspreche.
26:11Ausgenommen unsere Ehe. Aber die geht auf dein Konto.
26:41Ich glaube, sie gehen jetzt besser.
26:44Tag. Herr Kunze, wann genau ist der Lastwagen mit Herrn Weitz heute bei Ihnen durch?
26:49Kurz nach Mittag, würde ich sagen. So genau weiß ich das auch nicht mehr.
26:52Ein Uhr, zwei Uhr, bitte. Das ist wichtig.
26:54Ja, eher gegen zwei. Warum?
27:00Bis nach Mitternacht hat sie wieder mit Tom gearbeitet. Das ist doch nicht normal.
27:04Na, Lena hat ja unsere Designs auch noch. In den acht Wochen ist schon Messe.
27:07Ich frag mich sowieso, wie sie das alles schaffen will.
27:10Also ich weiß nur, wenn er so weitermacht, dann kippt er irgendwann mal um.
27:23Der Chef!
27:26Wo ist denn der Wieland?
27:29Paul ist bei der Gewerbeaufsicht im Rathaus wegen des Umbaus der Toiletten in der Färberei.
27:34Die verlangen ja jetzt, dass wir Behinderten-Toiletten einbauen.
27:37Ah ja. Ja.
27:38Wissen Sie zufällig, warum die Lieferung nach Barcelona heute rausgegangen ist?
27:42Gegen meine ausdrückliche Anordnung.
27:45Der Leo war schon weg.
27:50Ach, der war schon unterwegs.
27:53Das ist sonderbar.
27:55Gerade sagte mir der Herr Kunze, dass der Lastwagen von Herrn Weizerts gegen 14 Uhr los ist.
28:01Also hören Sie auf, mich anzulügen, Herr Lederracht.
28:03Wer ist dafür verantwortlich? Herr Wieland oder war Frau Czerny hier?
28:05Keine Ahnung. Wir haben die Maschinen für Berlin umgerüstet.
28:08Ich warne Sie, Herr Lederracht.
28:10Das ist jetzt ein glatter Verstoß gegen die Betriebsordnung.
28:13Und ein Grund für eine fristlose Kündigung.
28:15Und ich sag's Ihnen, kein Betriebsrat auf dieser Welt kann da was dagegen machen.
28:18Also entweder Sie sagen mir jetzt, was da gelaufen ist, oder...
28:20So, jetzt sage ich Ihnen mal was, Herr Althofer.
28:22Sie können mich mal, und zwar kreuzweise.
28:24Ich kündige selbst.
28:26Jan!
28:28Seitdem Sie hier den Chef markieren, ja, herrscht hier so eine derart miese Stimmung,
28:31dass man sich überhaupt noch fragt, warum man hier noch erscheint.
28:35Und seitdem Lena es gewagt hat, was Eigenes aufzubauen, ist es noch schlimmer geworden.
28:39Weil Sie in 100 Jahren wahrscheinlich noch nicht kapieren, was ein richtiger Chef ist.
28:43Und ich hab keinen Bock darauf zu warten.
28:46Guten Tag noch.
28:52Und Sie wollen sich auch noch was sagen?
29:00Wenn er wieder und wieder da ist, soll er sich umgehend bei mir melden.
29:16Na, gibt's dich auch noch?
29:18Jetzt fang nicht du auch noch an.
29:21Kommst du mit den Schnitten klar?
29:24Mit dir komme ich nicht klar.
29:26Du ziehst aus und ich höre und sehe praktisch nichts mehr von dir.
29:30Natalie!
29:30Ist doch wahr!
29:32Ich meine, dass du verknallt bist und dauernd bei Chris in München abhängst, das kann ich ja noch verstehen.
29:36Aber zu deinem Vater ziehen?
29:38Der hat genug Verwandte und geschiedene Frauen, die sich um ihn kümmern können.
29:41Ich hab bis halb ein Uhr nachts gearbeitet.
29:43Und das mit meinem Vater, mein Gott, das hab ich dir doch erklärt.
29:46Nein, du hast mich wohl vollendet zu Tatsachen gestellt.
29:52Du fehlst mir verdammt nochmal.
29:54Wir arbeiten doch zusammen.
29:56Ich arbeite.
29:57Du machst deine Entwürfe irgendwann nachts.
29:59Und ich darf dann die Muster machen.
30:00Ansonsten gondelst du in der Weltgeschichte rum und ich höre nichts von dir.
30:04Aus London hast du auch nicht angerufen letzte Woche.
30:05Ja, ich hab's kapiert.
30:09Es tut mir leid.
30:11Du fehlst mir auch.
30:13Ehrlich?
30:14Ja.
30:15Aber es ist halt nicht mehr so wie früher.
30:18Als wir zusammen genäht haben und getratscht.
30:21Ich hab jetzt eine eigene Firma.
30:22Und einen Haufen Probleme am Hals.
30:25Althofer hat Jan gefeuert.
30:26Was sag ich?
30:27Das heißt, Jan hat ihm den Krempel vor die Füße geworfen und ist rausgerauscht.
30:31Wie bitte?
30:32Ja, und Wieland?
30:32Ja, weiß ich nicht, wo der ist.
30:34Lena, du musst was tun.
30:35Die hätten Leo nicht losschicken dürfen.
30:36Wo ist Jan?
30:38Ja, auf dem Gelände jedenfalls.
30:40Sein Wagen steht noch unten.
30:44Herr Lederacht, was soll denn das Alkohol während der Arbeitszeit?
30:51Wenn's für mich ist, ich bin nicht da.
30:55Ja, Kantine Schirmer?
30:57Frau Czerny?
31:01Der Herr Lederacht.
31:03Warum?
31:06Ach so, ja, das ist was anderes.
31:08Moment, gell?
31:10Jetzt geh'n's schon dran.
31:12Oder wollen's tatsächlich arbeitslos auf der Straße stehen?
31:18Ja?
31:19Mein Gott, Jan.
31:20Was machst du denn wieder für'n Scheiß?
31:21Ich hab' gesagt, komm zu mir, wenn du Scherrer reinkriegst.
31:23Aber Lena, das hat doch überhaupt nichts mit dir zu tun.
31:25Das war jetzt wirklich noch der letzte Nagel im Sarg.
31:27Die Firma Althofer ist tot.
31:30Erledigt.
31:30Am Ende.
31:32Hör zu.
31:33Ich bin in dreieinhalb Minuten bei dir.
31:34Du bleibst, wo du bist.
31:35Hast du mich verstanden?
31:36Lena!
31:42Erledigt.
31:45Gehen Sie, Herr Lederach.
31:47Die Firma braucht Sie doch.
31:48Schau noch.
31:50Früher hab' ich mich gefreut, dass ich zur Arbeit durfte.
31:53Da gab's noch Teamgeist.
31:55Da musste man nicht jedem in den Arsch kriechen.
31:58Da konnte man noch Sachen in eigener Verantwortung machen.
32:02Der Paul und ich, wir haben praktisch die gesamte Fertigung umgerüstet.
32:04Und das in einem Dreivierteljahr.
32:07Und jetzt kann man nur den Bockmist von anderen machen und darf dazu nur Ja und Amen sagen.
32:12Ja, meinen Sie denn, woanders ist besser, hm?
32:17Woanders ist zumindest anders.
32:29Oh Gott.
32:30Oh, Mist.
32:34Ja, ja, ja.
32:40Stange.
32:42Sie schickt mir in der Himmel.
32:43Kommen Sie, kommen Sie.
32:47Ich bin als Hausmann doch ein bisschen überfordert.
32:50Im Kochbuch klingt das immer so einfach.
32:52Eintopf.
32:53Also, Ihr Hemd ist schön knusprig.
33:01Ich geb's auf.
33:04Keine Panik.
33:05Ist alles halb so schlimm.
33:07Gibt's hier irgendwo eine Schürze?
33:09Ja.
33:12Hagen Sie sich nicht.
33:13Ich krieg das schon wieder hin.
33:16Bitte.
33:17Danke.
33:18Und wenn Sie was tun wollen, setzen Sie sich.
33:20Sie sind im Weg.
33:29Wie lange kocht denn das schon?
33:32Drei Stunden.
33:33Was?
33:35So steht's im Kochbuch.
33:36Ach, das Fleisch.
33:39Doch nicht das Gemüse.
33:42Ich sag's ja.
33:44Zu nichts zu gebrauchen, als den Chef zu spielen.
33:47Macht nichts.
33:48Fleisch und Brühe können wir retten.
33:49Ist noch Gemüse da?
33:51Eine Menge.
33:52Im Kühlschrank.
33:53Lena lebt doch so gesund.
33:55Und deshalb wollte ich ja was Deftiges kochen, als Überraschung.
33:58Wenn ich natürlich gewusst hätte, dass Sie kommen.
34:01Ich hab das erste Mal in meiner ganzen Zeit bei der Firma Blau gemacht, heute Nachmittag.
34:07Ach, Chef.
34:07Sie haben ja keine Ahnung.
34:10Roland?
34:11Und Frau Czerny.
34:13Das bringt doch nichts.
34:15Ich musste mich ja auch mit Frau Michel arrangieren.
34:18Und inzwischen verstehen wir uns eigentlich ganz gut.
34:21Aber die beiden?
34:22Krieg bis aufs Messer.
34:25Dabei könnte alles wunderbar laufen.
34:27Lena hat richtigen Erfolg mit ihrer Fashion Factory.
34:30Und wir könnten ihre Aufträge wirklich gut brauchen.
34:33Was soll ich dazu sagen, Frau Stangl?
34:37Jeder muss seine Erfahrungen selber machen.
34:39Das kann einem keiner abnehmen.
34:43Manche, so wie ich, wachen erst auf, wenn sie ganz unten sind.
34:48Wo es nicht mehr tiefer geht.
34:51Roland ist auch so einer.
34:53Und Lena, bei dir ist es umgekehrt.
34:56Die wird erst aufwachen, wenn sie ganz oben ist und sich fragt, war es das wert?
35:02Ach, Chef.
35:04Ich hätte auch gehen sollen, als Sie aufgehört haben.
35:08Vielleicht sogar zusammen mit Ewald.
35:11Zu zweit wären wir ganz gut über die Runden gekommen.
35:14Der arme Kerl, der macht jetzt die Pforte und heimlich den Finanzberater für die Fashion Factory, weil es ihm zu
35:20langweilig ist zu Hause.
35:21Außerdem hilft er den Leuten bei der Steuererklärung.
35:25Ich kann Ewald verstehen.
35:28Man kommt sich ganz schön überflüssig vor, manchmal.
35:31Als Rentner.
35:33Kann ich dir nicht irgendwas helfen?
35:36Ja, Sie können ein Sieb nehmen und die Brühe abschütten.
35:41Der Meierbär, der macht's richtig.
35:43Und seinen zweiten Frühling.
35:46Was sage ich?
35:47Den dritten.
35:48Wissen Sie, was der mit der Hedda über den Bodensee schippert?
35:53Nein.
35:54Doch.
35:55Sie schütten die ganze Brühe weg.
36:00Ich sage ja, zu nichts zu gebrauchen.
36:35Weißt du, von wem das ist?
36:37Das hat Brahms für seine große Liebe Clara Schumann geschrieben.
36:41Sie haben sich nie gekriegt.
36:43Warum nicht?
36:45Sie war verheiratet.
36:49Nach Florians Tod, da dachte ich, ich könnte nie mehr eine Beziehung eingehen, aber dann bist du gekommen.
36:54Geduldig, liebevoll, rücksichtsvoll.
36:57Du bist ein guter Mann, Andreas.
36:59Ich kann mir keinen besseren vorstellen.
37:03Na komm, lass mich doch nicht alles alleine machen.
37:22Entschuldige.
37:23Hallo.
37:27Ich habe schon gar nicht mehr mit dir gerechnet.
37:31Aber da du schon mal da bist, darfst du gleich Model spielen.
37:36So wie ich aussehe?
37:37Ich brauche nur deinen wunderschönen Hals und deinen wunderschönen Arm.
37:41Und das Collier hier.
37:45Wow.
37:46Das muss ja ein Vermögen kosten.
37:48Alles Talmi.
37:49Kopien, sonst stünden ja Polizisten rum.
37:51Darf ich mich erst noch duschen?
37:52Aber nur, wenn ich mit darf.
37:53Hey, die paar Stunden, die du Zeit für mich hast, da ist jede Minute kostbar.
37:57Jetzt übertreib mal nicht.
37:58Nein, ehrlich, das ist so.
38:00Ich weiß gar nicht, wie ich ohne dich leben konnte.
38:03Außerdem, eins ist klar.
38:05Heute Nacht bleibst du hier.
38:07Oje, Wilhelm.
38:08Den habe ich total vergessen.
38:09Lena.
38:13Sag ihm einfach, du musst nach Paris oder nach London oder so.
38:16Hallo, Wilhelm.
38:16Ja, Lena.
38:19Ja, es ist doch hoffentlich nichts passiert, oder?
38:22Doch, Jan Lederracht hat gekündigt.
38:24Ich musste stundenlang auf ihn einreden, bis ich ihn wieder zur Vernunft gebracht habe.
38:27Und jetzt bin ich in München, hier bei Chris und würde gern dableiben über Nacht.
38:33Wilhelm?
38:34Ja, ist doch klar.
38:39Ich wollte sowieso mal früher ins Bett.
38:44Grüßt schön und macht euch einen schönen Abend.
38:48Danke.
38:48Und morgen vor der Arbeit komme ich vorbei, ja?
38:50Bestimmt.
38:51Gute Nacht.
38:53Gute Nacht.
39:10Gute Nacht.
39:20Frau Stangl?
39:23Es war doch ein Fehler, dass Sie gegangen sind.
39:26Ja, ich wollte Sie zum Essen einladen.
39:30Es gibt Eintopf.
39:34Ach so.
39:37Nein.
39:39Das war bloß so eine Idee.
39:43Ja, ist schon gut.
39:47Gute Nacht, Frau Stangl.
40:15Bodenseefähchen.
40:16Ich glaube, das nehme ich.
40:17Du auch?
40:19Bitte nicht schon wieder.
40:25Ich nehme die ganz.
40:27Ach, das ist doch viel zu fett, August.
40:30Liebe Hedda,
40:32lass uns eins gleich festlegen.
40:35Ich rede dir nicht rein.
40:37Du redest mir nicht rein,
40:40was unsere Lebensgewohnheiten angeht.
40:42Na gut.
40:43Das sind ja deine Arterien
40:44und deine Herzkranzgefäße,
40:46nicht meine.
40:47Also einmal die Fälchen
40:48und einmal die Gänsebrüste.
40:50So ist es.
40:54Und da wir schon bei den Herzkranzgefäßen sind,
40:58trinken wir doch lieber auf unsere Herzen.
40:59die neben ihrer Eigenschaft als Pumpen
41:02auch noch andere Aufgaben haben.
41:06Und zwar wesentlich romantischere.
41:10Herzlich willkommen in meinem Leben,
41:14Jelena.
41:17Das hast du schön gesagt.
41:28Aber schöne Worte sind eben auch nur Worte.
41:33Ich bin ein Mann der Tat.
41:41August.
41:43Ein Karat sagt mehr als tausend Worte.
41:59Mein Gott.
42:16Woran denkst du denn?
42:19Ah, leider an Spanien.
42:21Ich weiß einfach nicht,
42:22ob das gut geht auf Dauer.
42:24Ich habe Jan überredet,
42:24uns dort zu vertreten.
42:25Vielleicht klappt es dann besser.
42:30Interessiert dich gar nicht,
42:31woran ich gedacht?
42:33Doch.
42:34Was hast du gedacht?
42:38Wie ich dir schon beibringe,
42:39dass ich eine Woche nach der Jörg muss.
42:42Du hast den Auftrag?
42:44Ja.
42:45Anscheinend bin ich der einzige Fotograf
42:46auf der lieben weiten Welt,
42:47der die Mädels so fotografieren kann,
42:48dass sie nicht aussehen wie Models.
42:50Du bist eben der Größte.
42:53Ja.
42:54Ja.
42:54Ja.
42:54Ja.
42:54Ja.
42:55Ja.
42:58Ja.
42:59Ja.
42:59Ja.
43:02Ja.
43:02Ja.
43:05Ja.
43:08Ja.
43:18Ja.
43:23Ja.
43:25Ja.
43:27Ja.
43:28Vielen Dank.
Kommentare