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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:08Untertitelung des ZDF, 2020
01:46Untertitelung des ZDF, 2020
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
02:39Untertitelung des ZDF, 2020
03:01Untertitelung des ZDF, 2020
03:23Die am Deutschen Finanzamt vorbei in der Schweiz gepackt wurden
03:32Das sind alles Überweisungen unserer Schweizer Kunden
03:36An die Kantonsbank Zürich
03:37Und weiter in unsere Hausbank
03:38Das ist durchaus üblich zu warten, bis man zu besseren Konditionen wechseln kann.
03:44Bitte.
03:46Ich bin sicher, Sie haben darüber korrekte Belege.
03:49Sicher?
03:49Sie können gerne die letzten Jahre sehen.
03:54Frau Stammel?
03:56Herr Kunze soll bitte mal kommen.
03:59Ja, nehmen Sie doch Platz.
04:01Kann ich Ihnen was anbieten? Wasser, Tee, Kaffee?
04:03Vielen Dank.
04:05Bitte.
04:13Hey Felix, guck mal. Wie findest du's?
04:17Fashion Factory. Klingt nicht schlecht.
04:19Und wo ist der Shampoos?
04:21Gefeiert wird, wenn wir die erste Kundin haben.
04:23Hast du die Adresse von Silvia?
04:24Noch nicht. Wir haben die Steuerfahnder drüben im Haus bei Roland.
04:28Aber Frau Stammel kümmert sich drum.
04:31Steuerfahndung?
04:33Kommt. Nicht hier.
04:46Ich kann nur hoffen, dass Kunze die Transfers ordnungsgemäß verbucht hat und nicht irgendwo geheime Klanden führt.
04:52Hallo.
04:53Ihr wart ja ziemlich rührig.
04:55Toll, gell?
04:57Das ist mein Lieblingsteil aus der Kollektion.
05:00Ich kann's haben, wenn die Fotos gemacht sind.
05:03Ich will nächste Woche unbedingt mit diesem Fotoshooting anfangen.
05:05Deswegen brauche ich auch die Adresse von Silvia so dringend.
05:08Unter Modelagenturen habe ich leider nichts gefunden.
05:10Dein Vater müsste doch wissen, wo seine Frau wohnt.
05:13Tja, der ist abgetaucht. Deine Mutter weiß auch nicht, wo er ist.
05:16Jetzt ist klar, warum. Der hat Schiss. Vom Finanzamt.
05:19Wie? Dann war das tatsächlich Schwarzgeld, mit dem wir das Haus bezahlt haben?
05:22Na, ähm, sagen wir Graugeld.
05:25Ach, hier. Das sind alle Modezeitschriften, die ich in Augsburg finden konnte.
05:30Super, Frau Michel.
05:31Tag, Haltufer.
05:32Tag, Frau Michel.
05:35Was ist los? Sind euch schon die Ideen ausgegangen?
05:38Nein. Die Werbeagentur hat einfach noch keinen Fotografen vorgeschlagen, dessen Stil mir wirklich gefällt.
05:43Das finde ich gut.
05:44Den kenne ich. Der ist viel zu teuer. Den können wir uns nie leisten.
05:46Wieso zu teuer? Lass doch Birgit bezahlen.
05:49Oder hast du etwa ihr Angebot abgelehnt, bei euch einzusteigen?
05:51Nein. Aber ich will ihr Geld nicht.
05:54Halt.
05:56Das hat doch was.
05:57Findest du? Da sieht man das Gesicht doch nur zum Teil.
06:01Wir wollen ja auch keine Gesichter verkaufen, sondern Kleider.
06:03Komm, schau im Impressum nach und such den Namen. Und die Werbeagentur soll die Adresse rausfinden, ja?
06:08Mist. Die räumen die Buchhaltung aus.
06:15Oh, oh. Der arme Herr Kunze.
06:18Dann gehe ich mal lieber wieder rüber.
06:25Und wann kriege ich die Unterlagen zurück?
06:28Wenn alles gesichtet worden ist und kein Verdacht mehr auf die Schleierung besteht.
06:33Und sagen Sie Ihrem ehemaligen Chef, wenn er Sie nicht binnen 24 Stunden bei uns meldet, müssen wir Haft und
06:38Tag stellen.
06:39Er wird sich melden.
06:41Das bestimmt alles nur ein Missverständnis.
06:43Natürlich.
06:44Was denn sonst?
06:47Und Sie haben doch hoffentlich auch keine größeren Reisen vor in nächster Zeit.
06:51Man weiß ja immer, wo ich zu finden bin.
06:52Gut, dann bedanke ich mich für die Kooperation.
06:54Wiedersehen.
06:55Wiedersehen.
07:08Herr Kunze.
07:11Haben die was gefunden?
07:12Da gibt's nicht zu finden.
07:14Die haben nur die Unterlagen für die Schweiz mitgenommen.
07:17Und wo ist das bewusste Konto verbucht?
07:21Wie soll ich das verstehen?
07:24Das hat schon Ihr Großvater so gemacht mit meinem Vater.
07:27Als Notgruschen für schlechte Zeiten.
07:30Warum ist Vater damit nicht rausgerückt, als wir am Rande der Pleite standen?
07:33Dann wäre doch alles aufgeflogen.
07:35Außerdem hat er in den letzten Jahren so viel zugeschossen,
07:37wie die Firma, dass er sich nicht auch noch bis aufs letzte Hemd ausziehen wollte.
07:41Fahr zu Frau Czerny, die weiß bestimmt, wo Vater steckt.
07:43Ich kann hier nicht weg.
07:44Und versuch's auch mal im Theater, ja?
07:46Okay.
07:52Haben Sie Dr. Straubinger schon erreicht?
07:54Ja.
07:55Das heißt, nein.
07:56Seine Sekretärin sagt, er sei bei uns.
07:59Wie, bei wem?
08:00Tja.
08:02Dann lassen Sie Herrn Kunze kommen
08:03und bringen Sie mir seine Personalakte.
08:08Sie wollen doch nicht...
08:09Doch, Herr Kunze geht in Pension.
08:12Er ist sowieso längst überfällig.
08:14Er ist nur geblieben, um Ihnen den Übergang zu erleichtern.
08:17Auf derartige Hilfe kann ich gern verzichten.
08:20Frau Stangl, jetzt schauen Sie mich nicht so an wie ein weitrundes Reh.
08:23Das ist südamerikanische Buchhaltung und kann uns Millionen kosten.
08:26Also holen Sie ihn bitte!
08:33Eberhard!
08:34Ja, das war's dann wohl.
08:35Halt!
08:37Herr Grafen geht nicht.
08:38Du gehst jetzt da rein und stehst im Rede und Antwort.
08:43Und wenn er dir vorschlägt, in Rente zu gehen, dann nimmst du dankend an, hörst du.
08:47Und das feiern wir zwei heute Abend.
08:49Na Gott, Eberhard, es hat dir doch schon lange keinen Spaß mehr gemacht.
08:56Herr Kunze, finden Sie nicht, dass ich als Geschäftsführer ein Recht darauf habe, zu wissen, was Sie und mein Vater
09:00da veranstalten?
09:08Stangl, Frau Althofer.
09:09Könnten Sie Roland bitten, in die Wille zu kommen?
09:11Ich hab Dr. Straubinger hier.
09:13Ach, da ist er.
09:14Wir haben uns schon gewundert.
09:16Aber das geht jetzt nicht.
09:17Wir hatten die Steuerfahndung da.
09:21Die Steuerfahndung?
09:27Verstehe, ja.
09:28Aber sagen Sie mir, soll sich so bald wie möglich melden.
09:30Herr Dr. Straubinger muss gleich wieder weg.
09:32Danke.
09:36Doch nicht wegen Ihrem Vater?
09:39Das zürische Geld.
09:40Ich verstehe ihn einfach nicht mehr.
09:44Aber, Entschuldigung, ich hab Sie unterbrochen.
09:48Gegen den Willen einer Person ist das jedenfalls sehr schwer durchzusetzen.
09:53Und ich weiß nicht, ob Sie wirklich so weit gehen wollen.
09:56Ich will ihn nur zwingen, diese unglückselige Schenkung rückgängig zu machen.
10:00Sie wissen doch sicher, Herr Doktor, dass...
10:03Darf ich Sie Andreas nennen?
10:05Ich meine, wir kennen uns jetzt schon so lange.
10:08Gern.
10:10Cornelia?
10:12Ähm, ja.
10:14Du hast doch sicher gehört, dass Meyerbeer die Brauerei verkauft hat.
10:18Über den Preis gibt es nur Gerüchte, aber es sind bestimmt viele Millionen.
10:21Mit anderen Worten, wenn Birgit Lena mit ihrem Geld unterstützt, dann dauert das keine fünf Jahre und Althofer wird von
10:28ihr geschluckt.
10:30Deine Schwägerin will bei der Czerny mitmischen?
10:33Deswegen hängt ja der Ehe-Sägen schief zwischen Roland und ihr.
10:36Birgit spielt Lenas Vertriebsleiterin und gondelt in der Weltgeschichte herum.
10:40Was, wenn Lena, Vater, die restlichen Anteile auch noch abschwatzt?
10:44Oder kauft mit Birgits Geld?
10:47Das sind alles Hypothesen. Ahnungen.
10:50Bis jetzt ist alles so gekommen, wie ich es vorausgesagt habe.
10:53Bitte, Andreas.
10:54Wenn die ganze Familie eine Entmündigung befürwortet, muss es doch einen Weg geben.
10:58Aber du und dein Vater, ihr hattet doch immer so ein enges Verhältnis.
11:02Ja. Hatten. Richtig.
11:05Aber jetzt hat er ja Lena und eine andere Familie.
11:10Also, ich muss das alles geregelt haben, bevor ich nach Lausanne gehe.
11:13Ich will nicht, dass ich aus der Schweiz zurückkomme und Lena sitzt in der Villa.
11:23Du hast einmal gesagt, wenn dein Kind schon keinen Vater hat, soll es wenigstens einen guten Anwalt haben.
11:31Ich bin mehr als ein guter Anwalt.
11:36Ja, ich weiß, Andreas, aber ich brauche noch ein bisschen Zeit.
11:41Wenn ich aus der Schweiz zurückkomme und alles ist wieder so wie früher, hoffentlich, dann...
11:47Ah, hier bist du.
11:50Oh, das sieht ja sehr juristisch aus.
11:52Grüße, Dr. Straubinger.
11:53Was wollen Sie denn mit all den Wälzen?
11:55Es geht um Vater.
11:56Die Steuerverhandlung ist aufgetaucht.
11:58Oh.
11:59Wir prüfen, ob es eine rechtliche Möglichkeit gibt,
12:02die Schenkung an Lena Czerny rückgängig zu machen.
12:05Ach, was soll sie denn mit ihren Anteilen anfangen?
12:07Ich meine, wir können sie jederzeit überstimmen.
12:09Außerdem gibt es einen Gesellschaftervertrag, der genau festlegt,
12:12was jeder mit seinen Anteilen machen darf.
12:14Zum Beispiel verkaufen.
12:17Ach, was?
12:18Ich denke, dass die Befürchtungen ihrer Tochter durchaus berechtigt sind.
12:26Mein Gott, ist das alles deprimierend.
12:30Dabei habe ich heute gerade so eine schöne Wiege gesehen.
12:33Also, Antik, das Mittelteil, das kannst du rausnehmen.
12:36Und sie kostet nicht mehr als 2000 Mark.
12:38Das ist fast Geschenk.
12:39Also, Cornelia, die musst du dir ansehen.
12:40Ich kann sie mir ja mal ansehen, aber ich bring dich jetzt hinaus.
12:46Wiedersehen.
12:47Auf Wiedersehen, Dr. Straubinger.
12:58Wann genau willst du noch besorgen?
13:00Bald.
13:02Meine Gynäkologin meint, ich müsste möglicherweise die letzte Woche im Verband liegen.
13:06Meine Symphyse ist zu schwach.
13:07Da schaue ich lieber auf die Berge und den See.
13:10In den nächsten zwei, drei Wochen habe ich Prozesstermine.
13:14Und dann...
13:17darf ich kommen, dich besuchen?
13:20Warum?
13:22Dann sehe ich zumindest nicht aus wie eine ledige Mutter.
13:25Ich werde noch mal mit deinem Vater reden.
13:28Bisher hat er eigentlich immer auf mich gehört.
13:30Vielleicht kriege ich ihn dazu, nachzulüben.
13:33Danke, Andreas.
13:33Danke, druck!
13:37Danke.
13:45Danke.
13:47Das war's.
14:19Das war's.
14:47Das war's.
14:48Also bitte, falls Sie wissen, wo er sich aufhält, ich bin sein Sohn, nicht das Finanzamt.
14:55Er hat gestern angerufen. Von wo weiß ich nicht. Und gesagt, falls Beamte von der Steuer nach ihm fragen, soll
15:00ich sagen, er sei in einer Klinik in der Schweiz. Den Namen habe ich vergessen. Aber ich lüge nicht. Deshalb
15:06habe ich dem Beamten gesagt, ich weiß nicht, wo er ist. Sie haben mir natürlich nicht geglaubt, aber das ist
15:10oft so, wenn man die Wahrheit sagt.
15:11Ja. Aber woher wusste er, dass die kommen heute? Die Herren kündigen ihren Besuch nun gern an.
15:18Vielleicht von dieser Kollegin aus der Theatergruppe. Sie arbeitet bei der Stadt, soviel ich weiß.
15:24Seine Partnerin im Tativ?
15:25Mhm. Diese blonde. Ähm, Gesswein oder so ähnlich. Äh, Kirsten. Nein. Katrin Gesswein.
15:33Kann ich mal Ihr Telefonbuch benutzen?
15:35Natürlich. Rechts in der Küche, in der Schublade, unterm Telefon.
16:16Da meldet sich niemand. Also, falls William wieder auftaucht, flehen Sie ihn an, bei mir anzurufen, ja?
16:23Ich werde mein Bestes tun.
16:26Entschuldigen Sie, wenn ich frage, aber ich habe in der Küche eine Kontrastmittelflasche gesehen.
16:32Geht's Vater wieder schlechter?
16:33Nein, nein, die sind für mich eine Nachuntersuchung. Aber bitte sagen Sie keinem was.
16:39Lena regt sich so schnell auf und wo sie jetzt so eingespannt ist, will ich sie nicht unnötig belassen.
16:44Doch hoffentlich nichts Schlimmes.
16:46Ich hatte vor einem Jahr eine Gallenoperation. Die Nachuntersuchung muss ich jedes halbe Jahr machen.
16:52Dann alles Gute.
16:53Danke.
16:55Dieses Haus hat uns ja bisher nicht viel Glück gebracht. Und dieser große Garten.
17:01Soll ich Ihnen jemanden aus der Firma vorbeischicken?
17:04Ich möchte niemanden zur Last fallen.
17:06Gut. Also, wenn ich ihn finde, sage ich auf jeden Fall Bescheid.
17:10Danke.
17:14Danke.
17:26Danke.
17:27Wird nicht lange dauern.
17:31Sylvia!
17:32Ja?
17:34Du weißt, wo das alte Bahngelände ist?
17:36Keine Ahnung. Aber der Taxifahrer wird's wissen.
17:39Tschüss.
17:39Tschüss.
17:50Nein, Mami. Heute kann ich leider auch nicht. Aber was hältst du davon, wenn ich morgen zum Frühstück komme? Vor
17:55der Firma?
17:57Oder nicht?
17:59Mami, ich muss auflegen. Bis später.
18:03Hallo.
18:04Hallo.
18:04Das ist wirklich wahnsinnig nett von Ihnen.
18:07Kein Problem.
18:08Sie haben sowieso einen Foto-Termin. Auf dem alten Bahngelände.
18:11Und bis meine Mädels so weit sind, habe ich eine Stunde Zeit.
18:14Es war verdammt schwierig, sie zu finden.
18:16Ich konnte ja nicht ahnen, dass Sie ihren Mädchennamen wieder angenommen haben.
18:19Ach, das ist besser fürs Geschäft.
18:20Unter diesem Namen kennt man mich noch in der Branche.
18:23Außerdem klingt Sylvia Marquis besser als Sylvia Althofer.
18:28Und Sie haben jetzt Ihre eigene Firma?
18:30Ja.
18:31Cerny Fashion Factory.
18:32Klingt auch besser als Althofer-Damen-Oberbekleidung.
18:37Was trinken Sie?
18:38Ist das Champagner mit Orangensa?
18:39Das möchte ich dann auch.
18:40Ria, noch eine Mimosa, bitte.
18:43Ist das von Ihnen?
18:44Ja.
18:45Gefällt es Ihnen?
18:46Ja, sehr gut.
18:47War ja auch nicht anders zu erwarten.
18:50Sie scheinen erreicht zu haben, was Sie wollten.
18:52Ja, Sie sind auch Ihren Weg gegangen.
18:55Wenn man keine Wahl hat, ist es nicht schwer, eine Entscheidung zu fällen.
18:59Ich habe meinen Weg einfach da weitergemacht, wo mich Wilhelm davon abgebracht hat.
19:05Wie geht es ihm übrigens?
19:07Also ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
19:11Ich meine, körperlich geht es ihm natürlich viel besser, als man je hätte erwarten können.
19:15Aber sonst...
19:17Manchmal ist er mir ganz nah und dann wieder...
19:19wie ein Fremder.
19:22Ja, kenne ich.
19:26Bitte.
19:27Danke.
19:29Also.
19:30Sie brauchen Models für Ihre Kollektion.
19:32Stimmt's?
19:34Ja.
19:35Also das Problem ist allerdings, ich habe ein lächerliches Budget.
19:38Will aber natürlich trotzdem was Besonderes.
19:40Also nicht diese übliche, blasierte, deprimierte Nummer.
19:43Und Ihre Models habe ich schon auf einer Messe gesehen.
19:46Ja, ich arbeite hauptsächlich mit Anfängerinnen.
19:49Ob ich allerdings für Althofer arbeiten möchte, weiß ich nicht.
19:52Das verstehe ich.
19:54Also es ist ein bisschen viel verlangt.
19:55Von der Frau, deren Mutter quasi, ihre Ehe, wie soll ich sagen...
20:01Ist doch nicht die Schuld ihrer Mutter.
20:02Das ist Wilhelm, der ewig Unzufriedene.
20:05Schauen Sie, ich war neulich in der Aufführung seines Theaterstücks.
20:08Heimlich?
20:09In der letzten Reihe.
20:10Das war gut, oder?
20:11Also ich meine, wenn man bedenkt, dass er seit Ewigkeiten nicht mehr Theater gespielt hat...
20:15Das meine ich nicht.
20:17Er hat was mit seiner Partnerin, dieser Blomben.
20:20Die Kussszene im letzten Akt.
20:21Das war Wilhelm, wie er leibt und lebt.
20:24Alles halb echt, halb gespielt.
20:27Ach, aber lassen wir das.
20:30Also, ich habe junge Mädchen, die sind richtig gut.
20:33Und Ihre Honorare halten sich noch in Grenzen.
20:35Ich bin bereit, Ihnen zu helfen.
20:37Nur, ich möchte dazu Ihre Kollektion sehen.
20:40Selbstverständlich.
20:41Wann?
20:42Ja, das ist die Frage.
20:43Ich muss jetzt gleich los und es dauert bestimmt bis spät in die Nacht.
20:46Also mir wäre das egal.
20:47Ich kann auch später noch.
20:48Sie können mich ja anrufen, wenn Sie fertig sind.
20:50Ich gebe Ihnen meine Handynummer.
20:54Kann ich noch gar nicht auswendig.
21:000172 853 6288.
21:04Gut, ich rufe Sie an.
21:06Aber wie gesagt, ich bin wahrscheinlich spät.
21:08Chris ist ein Perfektionist.
21:10Chris?
21:10Christian Gellert.
21:12Der Chris Gellert?
21:13Ja, der.
21:15Ich kenne ihn noch von früher.
21:16Und wenn Sie mir jetzt ein Taxi rufen würden, wäre das sehr nett.
21:18Das kommt ja überhaupt nicht in Frage.
21:20Ich fahre Sie natürlich.
21:21Glauben Sie, ich lasse mir die Chance entgehen, Chris Gellert kennenzulernen?
21:23Ja, ich fahre Sie, ich fahre Sie, ich fahre Sie.
21:53Ich fahre Sie, ich fahre Sie.
22:35Felix.
22:36Weiß der Geier, wie er mich gefunden hat.
22:40Spielt das noch eine Rolle?
22:42Ich will nicht, dass er mich hier sieht.
22:45Also, Ewald.
22:47Du fährst nach Zürich und kündigst das Nummernkonto.
22:51Dann auf dem Weg zurück über Österreich zahlst du da das Geld auf ein anderes Nummernkonto ein.
23:00Walter Gott noch mal.
23:02Ich arbeite nicht mehr für die Firma.
23:04Ihr Sohn hat mir nahegelegt, in Rente zu gehen.
23:08Umso besser.
23:09Wenn du Privatmann bist, dann fällt es doch noch weniger auf.
23:12Herr Althofer, geben Sie es auf.
23:14Die wissen zu viel.
23:15Nicht alles.
23:17Wenn Sie mich wegen der 800.000 für das Haus drankriegen, kann ich die Steuer gerade noch nachzahlen.
23:22Sie riskieren im Gefängnis zu landen.
23:24Und ich mit Ihnen.
23:26Der Krug geht so lang zum Brunnen, bis er bricht.
23:29Jetzt ist er zerbrochen.
23:31Ich gehe jetzt.
23:33Ich bin mit Marion verabredet.
23:35Wir feiern meine Freiheit.
23:38Ewald.
23:40Irgendwer muss dem Finanzamt einen Tipp gegeben haben.
23:43Ich war es nicht, Sie waren es nicht.
23:46Bleibt nur einer.
23:48Heather.
23:49Sie hat sich damals ziemlich aufgeregt, als Sie das Haus für Frau Czerny gekauft haben.
23:53Ich habe ihr nie was von dem Konto erzählt.
23:55Die Nummer.
23:58Es ist nicht sehr schwer, eine Kontonummer zu identifizieren.
24:01Wo bewahren Sie sie auf?
24:03Unter Verschluss.
24:04In einer Kommode.
24:06Nun, mach dir nicht in die Hosen.
24:08Frau Gessbein hat versprochen, herauszufinden in München, was wirklich gegen mich vorliegt.
24:12Und bis dahin bleibe ich verschollen.
24:14Wie Sie meinen.
24:16Was wirst du denn jetzt machen?
24:18Ich weiß nicht.
24:20Statistisch gesehen habe ich sowieso nicht mehr so viel Zeit.
24:2367 Prozent aller Männer, die in Rente gehen, sterben innerhalb der nächsten acht Jahre.
24:27Sie langweilen sich zu Tode.
24:30Du bist doch gelernter Steuerberater.
24:32Ich will mit Geld nichts mehr zu tun haben.
24:34Geld verdirbt den Charakter, sagt man.
24:37Und es stimmt.
24:38Ewald.
24:40Wenn das hier vorbei ist, werden wir ein großes Glas Wein zusammentrinken.
24:44Ich danke dir für alles.
24:46Ich Ihnen auch.
24:49Gehst du hinten raus, durch die Tiefgarage?
25:05Sein Wagen steht vor der Tür, also kann er nicht weit sein.
25:08Der hat das Laufen mit der Frau, glaub mir.
25:10Ich habe die beiden vor zwei Wochen zufällig in der Stadt gesehen.
25:14Händchen haltend.
25:14Sie kommt.
25:16Also, bis später.
25:40Tag vor Rest, Mann.
25:42Darf ich mit hochkommen?
25:44Moment!
26:03Hallo!
26:18Hallo!
26:19Hallo!
26:25Darf ich vorstellen? Chris Kellert, Lena Cerny.
26:30Freut mich, Sie kennenzulernen.
26:32Ich hab sie schon mal irgendwo gesehen.
26:35Haben Sie mal für Trend gearbeitet?
26:37Ja, als Scout, aber das ist 100 Jahre her, da war ich 17.
26:40Na, wie läuft's?
26:41Nicht schlecht, ich muss nur noch warten, bis wir ein bisschen mehr Licht hier rein kriegen.
26:46Für was ist das?
26:47Layout. Die Herren in der Chefetage können sich wieder nicht entscheiden, was sie haben wollen.
26:52So, geht ihr mal bitte auf Position.
26:57Und ruhig halten, ich hab eine offene Blende.
27:09Hätt mal die Tasche ein bisschen höher.
27:16Ruhig halten.
27:19Okay, ich will wieder relaxen, aber bleibt da, ich bin gleich.
27:23Frau Cerny will ihre erste Kollektion rausbringen.
27:25Man braucht Fotos.
27:27Ja, also natürlich nicht so aufwendig wie das hier.
27:29Es ist für die Internet-Boutique mit vielen Details und so.
27:31Ich weiß nicht, ob Ihnen sowas liegt.
27:33Also, ich meine, ich hätte sowieso nie gewagt, sie anzusprechen, aber Frau Marquis meinte, dass...
27:37Ja, vor dem Shooting in Lanzarote hast du doch Zeit, oder?
27:39Also, wenn ich's richtig verstanden habe, dann sollen die Fotos auf einer Webseite erscheinen.
27:43Genau.
27:44Also, wir machen so eine Art virtuelle Boutique.
27:46Ich stell mir das so vor, dass die Kundin ihre Maße eingibt
27:49und dann an einem Modell sehen kann, wie die Kleider in ihrer Konfektionsgröße aussehen.
27:53Also, deshalb brauche ich auch Models in unterschiedlichen Größen.
27:57Und Sie glauben, das funktioniert?
27:59Naja, sicher.
27:59Ich meine, Videospiele funktionieren ja auch und das ist so ähnlich aufgebaut.
28:03Sie kennen sich doch sicher aus mit Videos.
28:04Klar.
28:06Ich glaube, wir können wieder.
28:08Rufen Sie mich doch morgen einfach an.
28:09Aber nicht verzählen.
28:11Danke.
28:12Dann bis später.
28:13Ich rufe an den Herr Pappys hin.
28:16So.
28:19Ich ziehe das Bein noch ein bisschen weiter nach vorne.
28:21Dreh dich mal ein bisschen nach links.
28:23Wunderbar.
28:26Okay.
28:27Ist ja für ihn wieder lässiger.
28:32Guten Tag.
28:33Guten Tag.
28:34Geradeaus im Wohnzimmer.
28:35Danke.
28:40Das ist wirklich toll von Ihnen.
28:41Ich fühle mich doch etwas überfordert mit dem Schermasse, den Vater da angerichtet hat.
28:45Danke, Herr Althofer.
28:46Frau Gesswein hat es geschafft, alle Achtung, eine Kopie der Anklageschrift zu besorgen.
28:50Das ist bitte vertraulich.
28:51Ich riskiere meinen Job.
28:58Das sieht nicht gut aus, Herr Althofer.
29:01Ich habe nicht gewusst, dass die von dem Nummernkonto wissen.
29:04Wer glaubt, dass Mutter ihn verpfiffen hat?
29:06Zu zu trauen wäre es ihr ja.
29:07Wie lange geht das schon so?
29:09Das reguläre Devisenkonto seit 64.
29:13Aber da ist ja auch alles in Ordnung.
29:15Wir haben damit unsere Zulieferer aus der Schweiz bezahlt.
29:18Nur das Geld der Kunden, die bar bezahlen wollten.
29:21Das haben wir in bar deponiert.
29:24Oh mein Gott, jetzt gucken Sie nicht so.
29:27Macht denn das nicht jeder?
29:29Das ist eine stille Reserve für den Notfall.
29:34Ich werde mit Ihrer Mutter sprechen.
29:36Sie oder Sie.
29:37Wir müssen herausfinden, ob sie tatsächlich die Informantin war und was sie alles weitergeleitet hat.
29:41Die decken nie alle Karten auf bei so einem Schrieb.
29:44Sie haben mir immer noch nicht gesagt, wie lange Sie das schon praktizieren mit dem Konto.
29:49Mein Vater hat mir das erst auf dem Sterbebett anvertraut.
29:52Zugegriffen hat Vater aber erst jetzt.
29:55Wie viel?
29:57800.000 für das Haus und 100.000 als Aufbesserung der Rente.
30:06Rente?
30:07Und wie viel ist noch da?
30:09Ich weiß es nicht.
30:11Vater!
30:12Nichts mehr!
30:13Weil ich das Konto auflösen werde.
30:16Die können mich nicht einsperren!
30:19Mein Vater ist unter der Erde und ich...
30:24Ich brauche nur zu Professor Heidenreich zu gehen.
30:26Der gibt mir ein Attest.
30:28Bitte, ich...
30:29Mir ist das jetzt alles zu viel.
30:33Ich...
30:34Ich...
30:34Ich muss nach Hause.
30:35Wilhelm.
30:37Machen Sie doch einen Deal mit den Herren.
30:39Zahle ich eben nach.
30:40Oder die Firma.
30:41Das sagst du so leicht.
30:43Herrgott, doch mal!
30:44Ich bin kein Verbrecher!
30:47Wilhelm, willst du nicht doch lieber hierbleiben?
30:48Nein.
30:49Nein, ich muss nach Hause.
30:52Ich danke dir für alles.
30:53Ich rufe dich morgen an, ja.
30:58Soll ich dich fahren?
30:59Nein.
31:00Und bitte, binde nicht jedem auf die Nase, wo du mich gefunden hast.
31:03Das gibt nur unnötiges Gerede.
31:05Und...
31:06Ich darf auch auf Ihre Diskretion hoffen.
31:09Selbstverständlich.
31:12Mir kannst du es doch sagen, Vater.
31:14Wie viel ist noch auf dem Konto?
31:16Ich weiß es nicht.
31:18Irgendwas über eine Million.
31:20Was? So viel?
31:22Felix, bitte.
31:24Wiedersehen.
31:36Wilhelm wird ja allmählich gemeingefährig.
31:40Ich habe heute des Längeren mit ihrer Schwester gesprochen.
31:43Sie meinte, die Familie sollte eine Entminierung beantragen.
31:47Du bist nicht, Herr Ernst.
31:49War es nicht.
31:50Aber nach dem, was ich heute erlebt habe, lebt er mit dieser Frau auch?
31:55Mein Gott.
31:56In ihrem Bad stehen zumindest zwei Zahnbürsten und ein Rasierapparat liegt er auch.
32:00Trotzdem.
32:02Entmündigung?
32:03Wir würden zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
32:06Die Schenkung an Frau Czerny wäre hinfällig und die Steuerfahndung hätten wir vom Hals.
32:09Da ließ sie sich sicher einen Kompromiss finden.
32:11Zwei, dreihunderttausend Mark Steuernachzahlung, ein Attest und die Sache wäre aus der Welt.
32:16Also, wenn er selber zustimmt, dann soll es mir egal sein.
32:19Aber sonst?
32:20Ich erkläre meinen Vater nicht für verrückt.
32:22Dann ist jeder verrückt, der eine Freundin hat und Geld unter der Matratze.
32:26Also, ich muss los. Sie machen einiges durch mit unserer Familie.
32:31Ich fühle mich schon, als würde ich dazugehören.
32:57Nach der Beerdigung von Florian, da sah es zunächst so aus, als könnten sich Cornelia und Lena arrangieren.
33:02Aber dann, als Roland Lena das Angebot gemacht hat, da war es vorbei.
33:05Und Lena glaubt, dass es wegen dem Baby ist, was Cornelia erwartet.
33:09Der Thronfolger der Familie Althofer.
33:12Im Moment der einzige.
33:14Weil bei Birgit und Roland, da scheint es ja nicht zu klappen.
33:17Sie kann wohl keine Kinder kriegen.
33:20Mensch, wo bleibt die denn? Ein, zwei Stunden, hat sie gesagt.
33:26Lina?
33:26Gott sei Dank, ihr seid nur hier.
33:28Sie muss mir helfen, die Kleider anlegen.
33:29Silvia will sie sehen.
33:30Und den Fotografen habe ich eventuell auch.
33:32Wer?
33:33Halt dich fest.
33:34Chris Gellert.
33:35Nein!
33:36Das gibt's doch nicht. Das ist genau der, von dem das Bild ist.
33:39Mein Gott, tatsächlich.
33:40Können wir uns den leisten?
33:42Mein Gott, wir müssen. So einen kriegen wir nie wieder. Schon gar nicht so schnell.
33:45Ah ja, originell.
33:47Ich würde hier gern noch bleiben, aber ich komme einfach mit dem Computer nicht weiter.
33:50Da muss mir morgen Tom helfen.
33:51Ich komme morgen übrigens ein bisschen später. Meine Mutter hat einen Arzttermin und ich muss hier hinfahren.
33:56Du musst um zehn hier antanzen. Du hast einen Termin bei Roland Althofer.
33:59Was will er denn?
34:00Es geht um die Düsseldorfer Aufträge. Er findet, du kümmerst dich zu wenig um die laufenden Aufträge.
34:04Ja, das stimmt, aber ich meine, das ist doch alles Routine.
34:07Also, Gute Nacht.
34:09Gute Nacht.
34:10Tschüss.
34:14Du musst erzählen.
34:15Wie bist du an ihn herangekommen?
34:17Er hat hier einen Fototermin in Augsburg. Und Sylvia kennt ihn noch von früher. Sie ist so eine Art rechte
34:21Hand von ihm.
34:22Und wie sieht er aus?
34:24Gut?
34:26Wie gut?
34:27Na ja, gut halt. Siehst du ja gleich.
34:30Jetzt schwummel da nicht rum, mach irgendwas.
34:34Cani?
34:36Schon, ja, prima.
34:38Sie wissen doch, wo das Designstudio ist. Ich habe auch ein Schild unten mit meinem Namen dran.
34:42Und die Schranke habe ich auch offen gelassen.
34:44Okay, bis gleich.
34:49Ich geh mich jetzt kurz frisch machen.
34:52Und du solltest dir auch ein bisschen Farbe ins Gesicht tun, meine Liebe.
34:54Wieso das denn? Der Typ sieht genug Make-up den ganzen Tag. Du hättest mal die Models sehen sollen.
34:59Wenn du meinst, du hast es nicht nötig.
35:01Ich schon.
35:17Hat Vater jetzt ein Verhältnis mit dieser Schauspielerin?
35:20Na klar. Vielleicht schenkt er ihr auch noch Anteil. Oder sogar ein Haus.
35:26Eine Frage, Mutter. Und bitte lüg nicht.
35:29Hast du, Wilhelm, das Finanzamt auf den Hals gehetzt?
35:32Ich? Wie kommst du denn darauf?
35:34Mutter, bitte.
35:36Mutter?
35:39Also, wenn ich daran denke, dass ich meine Wohnung in München aufgeben musste, weil angeblich kein Geld da ist.
35:44Und dann höre ich, dass euer Vater seiner Geliebten mal ganz kurz ein Haus schenkt.
35:48Glaubst du nicht, das Finanzamt wird da stutzig? Die haben sogar bei mir angerufen.
35:53Also, das ist doch nicht zu fassen.
35:57Ausgerechnet du sagst, das ist nicht zu fassen?
36:01Das kann die Firma Hunderttausende kosten.
36:08Weißt du, Dr. Straubinger das?
36:09Ja. Und er muss wissen, was Hedda denen sonst noch gesteckt hat.
36:14Nichts? Bei seiner Finanzlage brauchte ich nicht viel zu stecken.
36:19Ja, ich habe nur gesagt, dass er wahrscheinlich ein Nummernkonto in der Schweiz hat und
36:23ab und zu nach Zürich fährt um Geld über die Grenze zu schmuggeln.
36:27Ich gehe jetzt nach oben.
36:29Das ist wirklich das allerletzte, Mutter.
36:33Es tut mir leid, wenn du das so siehst.
36:39Ich wollte jedenfalls für euch nur das Beste.
36:49Komm!
36:50Oh Gott, wie aufregend.
36:51Wir haben nichts zu trinken da.
36:53Ich kann noch was besorgen in der Kantine.
36:55Ich weiß, wovor schon meine Schüssel versteckt.
36:57Aber erst will ich hinsehen.
36:59Ja, gut. Aber steh nicht rum, mach irgendwas.
37:01Er muss ja nicht sofort merken, dass wir nur auf ihn gewartet haben.
37:20Hallo, bin ich hier richtig?
37:24Herr Gellert, holst du vor Marquis?
37:27Tanja ist zusammengeklappt und sie ist mit ihr in die Klinik gefahren.
37:30Ich glaube, die kleine kokst oder nimm sonst irgendwas.
37:32Ist das ein Teil Ihrer Kollektion?
37:34Ähm, ja. Und das ist meine Assistentin, Natalie Seiler.
37:37Hallo, grüß Gellert.
37:38Hi. Bitte.
37:44Ich habe versucht, eine Mischung aus klassisch und locker hinzukriegen.
37:47Vor allem in der Kombination der Teile und Muster.
37:50Das hier zum Beispiel, das gibt es auch für den Abend. Bestickt.
37:54Absolut ratbar und doch was ganz Besonderes.
37:56Naja, so war es ja auch gedacht.
37:57Darin könnte ich mir noch Courtney Love vorstellen.
38:00Ja, das wäre dann wenigstens frei nach Oscar Wilde.
38:02Es ist verdammt schwierig, einen guten schlechten Geschmack zu haben.
38:06Dann hole ich mal was zu trinken.
38:08Ah, nicht nötig. Ich wollte Sie eigentlich zum Essen einladen.
38:11Falls es noch was Anständiges gibt irgendwo.
38:15Ähm, da muss ich leider passen. Ich bin sowieso schon viel zu spät dran.
38:20Tschüss.
38:23Gute Nacht.
38:24Da wird sich bestimmt was finden.
38:26Aber wie sieht es aus?
38:29Nehmen Sie den Auftrag an?
38:31Da kann ich kaum Nein sagen.
38:33Ich habe nur eine Bitte.
38:35Reden Sie mir nicht zu viel rein bei der Arbeit.
38:37Wenn ich das machen darf, was ich will, dann wird es billig.
38:40Aber wenn ich nur das tun darf, was Sie sich so vorstellen, dann wird es teuer.
38:43Besonders, wenn ich es nicht gut finde.
38:46Abgemacht.
38:49Du.
38:51Du bist vollen da.
38:57Ja.
39:03Du.
39:03Du.
39:04Du.
39:04Du.
39:06Du.
39:07Du.
39:07Du.
39:25Jan! Na endlich! Was denkst du?
39:28Nichts. Wo ist das Geld?
39:29Jetzt setz dich doch erst mal.
39:371300 wird.
39:39Wie?
39:40Ich kriege 2600.
39:42Das ist ja nur eine Anzahlung. Ich muss Leo auch was geben.
39:46Jan, bitte. Ich habe Scheiß gebaut. Ich gebe es ja zu.
39:49Aber wenn ich wieder bei euch in der Fertigung arbeite, dann verdiene ich mehr.
39:53Und dann werde ich alles bis auf den letzten Pfennig zurückzahlen.
40:00Na gut.
40:01Wenn du Paul sagst, dass alles wieder in Ordnung ist zwischen uns.
40:03Ach, deswegen.
40:05Nein, nicht nur. Das hätte ich sowieso getan.
40:10Isabella war so nett, mir auszuhelfen. Jetzt komm, trink doch ein Bier mit.
40:15Na gut, eins.
40:16Ich hole es dir.
40:18Bruno, ein Bier bitte.
40:20Ein Bier? Jawohl.
40:23Jawohl.
40:24Ich hole es dir.
41:15Rosa.
41:29Rosa, da bist du ja.
41:32Wo warst du?
41:36Im Theater, das ist ja nicht so wichtig. Was hast du denn da?
41:40Ein Kontrastmittel, das muss ich morgen früh trinken für eine Nachuntersuchung.
41:44Nichts Aufregendes.
41:51Wo hast du denn die her?
41:53Im Bahnhof war noch auf.
41:59Rosa, entschuldige, dass ich dich so abhängen lassen.
42:04Ich habe auch ein schlechtes Gewissen, aber Dr. Straubinger nimmt jetzt alles in die Hand.
42:18Sag doch was.
42:21Du warst bei ihr.
42:25Du hättest mir keine Blumen mitbringen dürfen, Wilhelm.
42:28Dann hätte ich dir vielleicht geglaubt.
42:31Blumen sind geduldig, die machen alles mit.
42:35Ich nicht.
42:41Rosa, ich kann dir das erklären.
42:44Da gibt es nichts zu erklären.
42:47Ich kann dich ja gut verstehen.
42:51Wenn zu mir ein junger Mann käme und mir erzählen würde, wie schön ich sei und wie toll.
42:56Ich weiß nicht, ob ich da wieder stehen könnte.
43:02Nur, ich würde es nicht hinter deinem Rücken tun, Wilhelm.
43:06Das ist der Unterschied.
43:24So ungefähr.
43:26Mhm.
43:26Und dann habe ich mir noch so Streifen gedacht.
43:28Ich weiß nicht, entweder in gelb oder orange, irgendeine andere kräftige Farbe.
43:33Sag mal, Ria, hast du nicht vernünftiges Papier im Haus?
43:35Nein.
43:37Oh, Ria.
43:39Polizeistunde.
43:39Tut mir leid.
43:40Ach, zu spät schon.
43:41Oh, wo ist denn Silvia?
43:43Oh je.
43:43Wenn ich mal in Fahrt komme, dann will ich nicht zu stoppen.
43:45Entschuldigung.
43:46Ach, nach den Kunden, mit denen ich es sonst zu tun habe, ist das eigentlich sehr erfrischend.
43:51Silvia, ich bin es.
43:52Du, hör zu.
43:52Das ist jetzt zehn nach eins und die machen hier zu.
43:55Ich hoffe, es ist alles klar bei dir.
43:57Ich, ja, fahre jetzt nach Hause.
43:58Ruf dich an.
43:59Ciao.
44:01Ja, das erledige ich.
44:03Das kommt überhaupt nicht in Frage.
44:05Also, wenn es ein Vergnügen war, dann zahle ich selbst.
44:10Und wenn es mühsam ist, dann zahlt der Auftrag eben.
44:13Okay?
44:16Okay.
44:26Gute Nacht.
44:28Gute Nacht.
44:28Ja.
44:29Gute Nacht.
44:52Gute Nacht.
44:57Gute Nacht.
44:58Gute Nacht.
44:59Gute Nacht.
45:03Gute Nacht.
45:05Gute Nacht.
45:06Gute Nacht.
45:08Gute Nacht.
45:08Gute Nacht.
45:10Gute Nacht.
45:11Gute Nacht.
45:11Gute Nacht.
45:12Gute Nacht.
45:13Gute Nacht.
45:13Gute Nacht.
45:14Gute Nacht.
45:20Gute Nacht.
45:27Untertitelung des ZDF, 2020
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