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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:48Mario!
00:49Hallo!
00:50Grüß dich!
00:51Italien?
00:53Spanien, Portugal?
00:55Fährst du dieses Jahr nicht nach Frankreich?
00:58Die sind für Florian.
00:59Er will seine Cornelia mit einer Reise überraschen.
01:02Dann werden wir wohl eine Weile auf ihn verzichten müssen.
01:05Ein paar Flittertage müssen schon drin sein.
01:07Und du schleppst ihm tonnenweise Kataloge ins Haus.
01:11Frau Stammel!
01:12Ach du heiliger Strohsack!
01:15Mir gab's wohl nicht.
01:16Warum haben Sie mir nicht gesagt, wo ich die abholen kann?
01:18Mach ich doch gern.
01:19Danke.
01:21Herr Unger, hätten Sie morgen eine halbe Stunde Zeit für mich?
01:26Habe ich?
01:26Ich kann hier gleich mal nachsehen.
01:28Nein, Sie machen das erst mal Mittag.
01:30Und ich koche uns schon mal den Kaffee für danach.
01:31Lieber nicht.
01:33Verliebt und glücklich.
01:36Tschüss.
01:40Wo sollst denn hingehen?
01:42Also soll Cornelia entscheiden.
01:44Von Roland und Birgit immer noch keine Nachricht.
01:46Einfach Funkstimme.
01:47Ich meine, wie soll ich denn da kalkulieren?
01:49Apropos, ich hab Frau Stammel eingeladen.
01:52Waren wir uns nicht darüber einig, dass wir nur im engsten Familienkreis feiern?
01:56Also nach Abzug aller anderen ist Frau Stammel hier in Augsburg mein engster Familienkreis.
02:01Schließlich ist es auch meine Hochzeit.
02:03Aber Sie können sich ja gern wieder ausladen.
02:05Ich finde es nur nicht besonders charmant.
02:06Da haben Sie ausnahmsweise recht, lieber Herr Unger.
02:09Aber wer ist denn auf die glorreiche Idee gekommen, ausgerechnet von Frau Schirmer das Hochzeitsmenü kochen zu lassen?
02:14Ich meine, ihr Essen schmeckt doch wie...
02:15Entschuldigen Sie, aber das ist gerade gekommen.
02:18Sagen Sie mal, Herr Unger, sanieren Sie nebenbei noch eine Kaffee-Firma?
02:22Von dem Gebräu kriegt man ja Herzrasen.
02:24Meine Lieben, wir haben die Nachricht mit Freude erhalten und kommen selbstverständlich zur Hochzeit.
02:29Die Flugbuchung ist etwas kompliziert, aber schon die besten Wünsche vorausgeschickt, Roland.
02:34Dann wäre die Gästeliste ja jetzt komplett.
02:40Also wenn der Zug aus Essen pünktlich ist, dann müsste Frau Ullmann so gegen 15 Uhr hier sein.
02:45Moment, wer ist Frau Ullmann?
02:48Die Dame, die sich als Betriebsleiterin bewirbt.
02:51Steht in Ihrem Kalender.
02:53Ach ja, ja, ja, danke.
02:55Sind Sie da, habe ich heute noch keinen Blick reingeworfen.
02:57Tja, die Liebe.
03:12Ach, darf ich mich gleich mal vorstellen, das ist Herr Lederacht, einer unserer zuverlässigsten Mitarbeiter.
03:16Das ist Frau Ullmann, vielleicht unsere zukünftige Betriebsleiterin.
03:19Ich zeige gerade mal den ganzen Laden.
03:20Ach so, guten Tag.
03:22Ja, ich muss gehen.
03:23Zum Training?
03:24Ja, in vier Wochen beginnen die Ausstellungskämpfe zur deutschen Meisterschaft.
03:28Sie wissen doch, was ich Ihnen gesagt habe.
03:30Sie müssen sich entscheiden.
03:33Das haben Sie ja offensichtlich schon getan.
03:40So, dann zeige ich Ihnen jetzt mal die Maschinenhalle.
03:53Tag, Halterwald, ist Lena da?
03:55Ne, alle ausgeflogen.
03:57Kann ich einen Moment hier warten?
03:58Was heißt hier warten?
03:59Sie können mir helfen, das Chaos hier zu beseitigen.
04:01Wenn Sie wissen, wie es bei mir aussieht.
04:03Hier lang.
04:07Vielleicht finden Sie sogar im Kühlschrank noch ein Bier.
04:16Die hast du neulich im Bad liegen lassen.
04:18Ah, danke.
04:19Aber erinnere mich jetzt bitte nicht mehr an diesen Morgen.
04:22Das sich ja reichlich von meinem Bruder bedient.
04:24Hat wenigstens geholfen?
04:26Also jedenfalls hat mich keiner auf meine verhaltenen Augen angesprochen.
04:32Du hast Liebeskummer nicht weiter.
04:35Ich hatte welchen.
04:37Vielleicht hatte ich welchen.
04:39Geht das so schnell bei dir vorbei.
04:41Dann kommst du doch eher nach deinem Vater.
04:44Wie geht es, Wilhelm?
04:46Also Martin Dohrer meint, der macht Fortschritte.
04:47Zu dieser Hochzeit will er jedenfalls kommen.
04:51Gehst du auch hin?
04:52Ich würde schon hingehen, wenn ich eingeladen wäre.
04:54Aber die feiern ja im engsten Familienkreis.
04:57Lena, gib doch zu, dass du froh bist, nicht eingeladen zu sein.
05:01Mami, es geht mir großartig.
05:04Florian hat genau die richtige Entscheidung getroffen.
05:06Also wenn er glücklich sein will, dann wird er das mit Cornelia
05:09viel besser als mit mir, zum Beispiel.
05:12Interessant.
05:12Hast du auch eine Begründung dafür?
05:15Cornelia passt einfach besser zu ihm, irgendwie.
05:18Ich meine, Florian und ich, wir denken nur an unsere Arbeit
05:20und sie denkt nur an ihn. Ist doch schön.
05:25Auch ein Stock?
05:26Später.
05:28Warum versuchen sie Lena nicht auf dem Handy zu erreichen?
05:31Hab ich doch schon. Die geht doch nicht ran.
05:34Frauen. Soll ich ihr was ausrichten?
05:36Ja, heute schmeckt mir noch nicht mal ein Bier.
05:39Ich kann mich ihr echt einsagen lassen.
05:41Was soll ich ihr mitteilen?
05:44Nein.
05:45Ich hätte einfach jemanden zum Reden gebraucht.
05:47Das können Sie ja sagen.
05:49Sie haben doch richtig Einfluss in der Firma, oder?
05:52Ich?
05:52Ja.
05:53Sollte man meinen.
05:54Gibt es ein Problem?
05:56Na ja.
05:57Also einerseits sagen ja alle, ich würde meine Arbeit gut machen,
05:59obwohl es nur eine provisorische Lösung war.
06:01Aber warum wird da ein neuer Betriebsleiter gesucht?
06:03Bisher gab es ja auch keine Probleme mit meinem Training.
06:06Hm.
06:06Das könnte aber eins werden.
06:08Haben Sie diese Madame gesehen, mit der Unger heute über den Hof gestarkst ist?
06:11Ne.
06:14Sah die gut aus?
06:17Ja, verstehe. Sie nehmen mich auch nicht ernst.
06:19Gut.
06:20Ich werde mit Unger reden.
06:22Und was soll ich Lena nun ausrichten?
06:25Da ich sie gerne gesehen hätte.
06:27Mach ich.
06:28Wenn ich noch munter bin.
06:30Dieser Mist hier schafft mich.
06:42Ich sehe, es schmeckt.
06:44Hervorragend.
06:44Was ist das?
06:45Habe ich dich nicht gebeten, die Einladung für die Hochzeit mit mir abzusprechen?
06:48Wir haben doch gesagt, nur die Familie. Was gibt's doch noch abzusprechen?
06:51Tja. Und wie definierst du Familie?
06:54Aber Sie waren doch einverstanden, dass wir Herrn Mayer wieder zubitten.
06:56Es geht doch nicht um Birgits Vater. Gott sei Dank kam heute diese Absage.
07:00Silber kann nicht kommen.
07:02Sag bloß, das tut dir leid. Sag mal, was hast du dir eigentlich dabei vorgestellt?
07:05Du glaubst doch nicht, dein Vater würde sich freuen, ausgerechnet an diesem Tag der Frau zu begegnen, die ihn verlassen
07:10hat?
07:10Ich habe ihn gefragt. Und er hat zugestimmt.
07:15Ach so.
07:17Ich will mich ja nicht einmischen, aber von einer Scheidung ist doch bis jetzt noch nicht die Rede, oder?
07:20Tja, worauf läuft das denn sonst Ihrer Meinung nach hinaus? Sie sollten sich wirklich nicht einmischen.
07:26Also sag deinem Vater, dass sie leider nicht kommen kann.
07:29Ich habe den Kopfschmerzen, entschuldige ich mich bitte.
07:33Malzeit.
07:43Scheiße! Aber das darf doch doch nicht wahr sein! Felix!
07:47Wie bescheuert kann man denn eigentlich sein? Und du verkaufst Stoffe?
07:52Gnabenschatz.
07:55Mann, das war mein Lieblingspulli!
07:57Das war doch keine Absicht.
07:59Toll, den kann ich jetzt wegschmeißen!
08:03Ich dachte, ich mache dir eine Freude.
08:06Bitte denn sonst irgendwas auf hier?
08:10Nö.
08:11Weißt du, wie lange ich hier schon putze?
08:16Halbe Stunde?
08:17Zwei Stunden. So schnell mache ich das nicht noch mal.
08:25Wie wäre es, wenn wir öfter mal gemeinsam aufräumen?
08:28Wie bitte? Du bist doch kaum zu Hause.
08:31Ich weiß. Dann mache ich auch am wenigsten Dreck.
08:35Kleine Schlampe.
08:53Lass die denn rein?
08:56Hawaii, das wär's.
08:59Für Flitterwochen wäre das wirklich schön, aber für unsere Flittertage.
09:03Eigentlich kommt ja nur Paris oder Venedig in Frage.
09:06Und was hältst du für Mallorca? Waldrat hat einen Freund auf Mallorca.
09:13Aber unsere goldene Hochzeit, die feiern wir auf Hawaii. Versprochen?
09:18Versprochen.
09:18Es soll ja auch ein Paradies für Rentner sein.
09:21Ich bin für Venedig.
09:23Was hältst du von Venedig?
09:25Ich war noch nie in Venedig.
09:26Steht es nicht seit Jahren unter Wasser?
09:28Du warst noch nie in Venedig?
09:30Ich glaube, ich kenne keinen Menschen auf dieser Welt, der noch nie in Venedig war.
09:34Das ist ich.
09:35Du warst noch nie in Venedig?
09:37Ja, Herrgott, noch mal.
09:39Aber ich kenne immerhin den Film, Tod in Venedig, Regie, Visconti, Musik.
09:43Kurzmaller. So.
09:44Gustav Mahler.
09:46Sag ich ja der Bruder.
09:47Nein. Es ist auch nicht die Schwester.
09:50Ich weiß.
09:51Es ist Hedwig Kurzmaller. Das ist eine völlig andere Abteilung.
09:55Fünf von zehn hungerschen Punkten.
09:57Aber wir müssen nach Venedig.
09:59Ich muss dir diese Stadt zeigen.
10:00Das ist wunderbar.
10:02Ich zeige dir die Bilder von Veronese.
10:04Ich zeige dir Tizik.
10:05Ich zeige dir San Margo.
10:08Willst du ihn schließen?
10:09Was zeigst du mir dann?
10:12Dann küssen wir uns unter die Seuchterbrücke.
10:31Ich brauche kein Geld von dir, Mami.
10:33Das ist nicht für dich.
10:35Ich habe eine Bitte.
10:36Kauf einen schönen Blumenstrauß und bring ihn Wille.
10:40Kannst du ihm den nicht irgendwie schicken?
10:41Nein.
10:43Aber wenn du ihn bringst, wird er wissen, dass er von mir ist.
10:45Mami, ich kann doch nicht einfach in diese Villa reinlatschen.
10:48Ach bitte, lass dir was einfallen, hm?
10:51Na gut.
10:52Und nimm dir die Geschichte mit Florin Unger nicht so zu Herzen.
10:55Mami, habe ich mich vorher nicht deutlich genug ausgedrückt?
10:58Schon gut, schon gut. Nie wieder dieses Thema.
11:03Schlaf gut.
11:20Morgen, mein Chef.
11:21Morgen.
11:22Guck mal.
11:24Wer soll dir Gesellschaft leisten?
11:27Der ist ja schön, danke.
11:29Aber du sollst doch kein Geld für mich ausgeben.
11:31Hab ich auch nicht, den hab ich selber gezüchtet.
11:33Und das ist auch für dich.
11:39Moderne Anästhesie, nehmen wir verträglich an.
11:42Und das soll ich lesen?
11:43Lies ich, das tut ja nicht für mich.
11:45Sagst du mir, wenn du Mittagspause machst?
11:47Wenn ich mir dann für Pausen mache.
11:55Florian!
11:59Sag mal, bist du heute zufällig in der Villa?
12:03Ich weiß noch nicht.
12:05Also, kannst du mal halten?
12:07Schick, steht dir bestimmt gut?
12:10Ach, den hat Cornelia ausgesucht.
12:12Kannst du mir verraten, warum die Schneider immer stundenlang an einem rumzuppeln müssen,
12:15weil die Hose ein bisschen zu eng ist?
12:16Das ist wohl eine Berufskrankheit.
12:18Sag mal, hast du wirklich keinen Grund in die Villa heute zu gehen?
12:20Was ist denn los? Hast du was auf dem Herzen?
12:22Meine Mutter will unbedingt, dass Wilhelm diesen Strauß bekommt.
12:26Ach, verstehe.
12:27Und wann muss der Geheimdienst ihrer Majestät losschlagen? Sofort?
12:30Nein.
12:32Rose?
12:33Okay, geht her.
12:37Was ist denn der Anzug?
12:39Frau Hockett?
12:54Herr Hockett!
12:56Frau Hockett!
12:59Oh, danke. Wir brauchen sogar nicht erst ins Wasser zu stellen. Wir gehen gleich weiter.
13:04Ich habe eine schlechte Nachricht.
13:07Das Hotel Danieli ist völlig ausgebucht.
13:09Was? Lüge gäbe es noch.
13:11Ich rufe Waltraud an. Sie hat immer von einem Palazzo geredet, der so hervorragend sein soll.
13:15Ihre Waltraud meint bestimmt den Palazzo Gritti.
13:19Woher kennen Sie den denn?
13:21Auch unverheiratete Sekretärinnen fahren manchmal nach Venedig.
13:25Allerdings, den Palazzo, den hätten wir uns nicht leisten können.
13:28Was soll's. Wir sind ja schließlich nur zwei Nächte da.
13:30Also, machen Sie den Palazzo klar.
13:33Va bene.
13:37Guten Morgen.
13:39Ich habe gehört, Sie haben gleich ein Bewerbungsgespräch.
13:41Ach ja, ja, ja. In zehn Minuten.
13:45Und warum ist Felix nicht hier?
13:47Entschuldigung, aber so viel ich weiß, ist Felix für den Fertrieb zuständig.
13:49Wir suchen aber einen Leiter für den B-Trieb.
13:52Ein schönes Teil.
13:54Ich hätte aber gern, dass meine Söhne in solche Entscheidungen einbezogen werden.
13:58Wir können es uns leider nicht leisten, für jedes Bewerbungsgespräch Roland aus Amerika einfliegen zu lassen.
14:03Aber Felix ist hier.
14:04Und was die Beurteilung von Menschen betrifft, abgesehen von seinen fachlichen Qualitäten,
14:08ist es nicht die schlechteste Adresse.
14:10Ich kann ihn ja dazuholen, wenn der Kreis der Bewerber etwas geschrumpft ist.
14:13Ja, ein guter Vorschlag.
14:16Hallo, Unger da.
14:18Herr Unger wollte dich gerade dazurufen.
14:20Wenn ihr mich braucht, ich bin in der Villa.
14:26Na, und worum geht's?
14:27Um die Betriebsleitung.
14:29Warum soll der Lederach das nicht machen?
14:31Ich finde das auch keine schlechte Idee.
14:32Er muss aber dafür seine Sportlerkarriere aufgeben.
14:34Das war die Bedingung und das weiß er.
14:36Geben Sie ihm noch ein bisschen Zeit, dass es keine leichte Entscheidungen fehlen.
14:40Sie haben gestern mit einer Bewerberin gesprochen?
14:43Gesprochen ist gut.
14:44Ich musste mir zwei Stunden ihre Lebensgeschichte anhören.
14:47Ich glaube, das war doch nicht so eine gute Idee.
14:49Gut.
14:50Sie kümmern sich drum?
14:52Ich kümmere mich drum.
14:53Noch Fragen?
14:54Hm.
14:54Schon nervös?
14:55Ich nicht, aber der Anzug.
14:58Ich muss auch los.
15:01Frau Schreinheil, ich bin dann fünf Minuten wieder da, ja?
15:04Gut, gut.
15:07Kannst du mal versuchen, die Schrift mit Rot zu unterlegen?
15:09Mhm.
15:10Mal sehen.
15:14Was meinst du eigentlich, wenn wir mit der Website endlich rausgehen können?
15:17Das kann sich nur noch um Jahrzehnte handeln.
15:19Also von mir aus sofort.
15:20Aber ich hab die Verträge noch nicht.
15:21Frag mich nicht, warum.
15:24Ah, Frau Terny.
15:25Kann ich Sie mal kurz stören?
15:27Altes?
15:28Es geht um die Stoffe für Bregenz.
15:30Ja, haben die endlich die Kostümenwürfel geschickt?
15:32Ja, das ist mein Problem.
15:33Die Kostüme sollen aus drei Lagen angefertigt werden.
15:37Und die geordneten Stoffe sind dafür einfach zu schwer.
15:41Ich hab das an der Puppe mal ausprobiert.
15:42Das sieht scheußlich aus.
15:44Aber mit drei Lagen ist natürlich auch das Auftragsvolumen größer.
15:47Naja, das stimmt.
15:48Aber wenn ich wissentlich zum Nachteil von Kellermeister handele,
15:51dann setze ich die guten Beziehungen zu den Bregenzern aufs Spiel.
15:53Können Sie das nicht mit Herrn Unger besprechen?
15:55Das will ich ja auch.
15:56Aber erst wollte ich Sie fragen, was Sie davon halten,
15:59wenn wir für die dritte Lage einen Ihrer Stoffe verwenden.
16:03Die sind leichter.
16:05Damit wäre beiden Seiten gedient.
16:09Könnten Sie sich das vielleicht mal ansehen?
16:12Ja.
16:13Isabella, dann kannst du ja schon mal Mittagspause machen, wenn du willst.
16:16Später vielleicht.
16:17Ich muss das Ostfragen, ob er kann.
16:19Die Stoffe müssen dann natürlich noch farblich aufeinander abgestimmt werden.
16:26Mit einem herzlichen...
16:27Nein, ich fang nochmal an.
16:28Mit einem ganz lieben Gruß von Rosa Czerny.
16:32Oh, die Blumen sind schön.
16:34Wunderschön.
16:35Rosa.
16:37Von wem sind denn die schönen Blumen?
16:39Oh, auch wenn es überrascht?
16:40Von mir.
16:42Ja, das ist ungewöhnlich.
16:43Aber so einen Schwiegersohn wünscht man sich.
16:45Wer jetzt gleich wieder an seinen Schreibtisch muss.
16:49Na, brauchst du noch was?
16:52Ich bin wunschlos glücklich.
16:54Na dann.
17:01Martin, die Blumen kommen hierher.
17:04Zu Befiel, Chef.
17:15Also, ich finde den Vorschlag gut, Ihre Stoffe und die von Frau Czerny zu kombinieren.
17:19Sprechen Sie einfach nochmal mit dem Mann, der die Entwürfe gemacht hat.
17:22Ja?
17:22Frischer Kaffee?
17:23Oh, sehr gut.
17:24Danke.
17:24Nein.
17:25Ich habe bereits in Bregenz angerufen.
17:27Kellermeister sagt, Adam ist im Moment nicht zu erreichen.
17:29Der muss doch wissen, wo sein Kostümbildner steckt.
17:32Adam heißt er.
17:33Erik Adam, er ist in Paris, wo er gerade die Kostüme für La Traviata macht.
17:39Schlussproben.
17:39Da will er nicht gestört werden.
17:41Ein schwieriger Künstler, sagt Kellermeister.
17:43Die Bregenzer sind stolz, ihn überhaupt bekommen zu haben.
17:47Tja, sieht so aus, als ob dem Herrn Künstler ein kleiner Denkfehler unterlaufen wäre.
17:51Ist ja eigentlich nicht unser Problem, wenn die zu viel ordern.
17:54Frau Stange, habe ich das richtig verstanden?
17:56Sie sind der Meinung, dass wir Kellermeister über den Tisch ziehen sollen?
17:59Also, das hätte ich jetzt nicht von Ihnen gedacht.
18:02Ich fürchte, Kellermeister ist nicht der richtige Ansprechpartner.
18:06Wann reden Sie mit diesem Adam?
18:07Und zur Not müssen Sie halt hinfahren.
18:09Nach Paris?
18:09Ist doch gar nicht so schlecht, Frau von Dietrichsen.
18:11Das hätte Sie auch viel schlimmer treffen können.
18:12War eine Eicke?
18:13Darauf fragen?
18:14Nein, danke.
18:17Sagen Sie mir einfach, was Sie bekommen.
18:19Eine Rechnung brauche ich nicht.
18:21Muss ich ausrechnen.
18:22Das waren aber doch mehr Stunden, als ich dachte.
18:25Was ist das für ein Gefühl, so kurz vor der Hochzeit?
18:31Hey, Sie dürfen jetzt nicht rein.
18:33Ich suche Cornelia.
18:34Ja, das dachte ich mir schon, aber das geht jetzt nicht.
18:36Was ist denn, Florian?
18:39Was machst du denn da?
18:42Ach, ach, so verstehe.
18:43Ich bin auch gleich wieder weg.
18:44Boretti bittet um deinen Rückruf.
18:45Bei dir war er anscheinend dauernd besetzt.
18:48Ja, danke.
18:49Das hat mir Waltraud immer eingetrichtert für den Fall,
18:51dass ich doch noch mal heirate.
18:52Das Brautklang vor der Hochzeit sehen,
18:55das bringt Unglück.
19:14Sie müssen mehr essen, Frau Czerny.
19:17Immer bloß diese Mini-Portionen,
19:19das ist doch nicht gesund, Czerny.
19:21Ich weiß, Frau Czerny.
19:23Mir können Sie dafür das Doppelte auftun.
19:24Mach ich gern.
19:25Ist ja nun eine Zeit, Lena.
19:27Wenn Sie mir beim Essen zuschauen wollen.
19:38Es geht noch mal um Ihren Vertrag mit der Firma Altenhofer.
19:41Erzählen Sie.
19:43Nicht hier.
19:44Ja, ich kann auch morgen bei Ihnen in der Kanzlei vorbeischauen.
19:46Morgen bin ich den ganzen Tag unterwegs.
19:49Aber wir können uns am Abend sehen.
19:50Ich lade Sie zum Essen ein.
19:52Dann können wir ganz in Ruhe reden.
19:53In der Kanzlei geht's meistens zu wie im Taubenschlag.
19:56Überredet?
19:59Gut.
20:00Ich ruf noch mal an,
20:01wegen dem Warnervo.
20:01Guten Appetit.
20:07Hallo.
20:09Einen guten.
20:10Danke.
20:13Schmeckt's?
20:14Mhm.
20:15Ist klasse.
20:33Schleifst du?
20:48Ich bin wieder da.
20:57Am liebsten werde ich auch nicht wieder weggehen.
21:02Aber ich muss so, wie's aussieht.
21:06Es gibt noch einiges zu klären.
21:09Birgels Vater traut mir immer noch nicht zu, es zu schaffen.
21:12Komm mal.
21:15Nein, nein.
21:17Ist alles okay.
21:18Das stimmt doch nicht.
21:21Ich wollte dich nicht stören.
21:24Wollte nur Hallo sagen.
21:31Und? Hast du den Artikel gelesen?
21:33Ja, ja.
21:35Aber ich glaub das alles nicht.
21:37Der ist aus einer internationalen Medizinerzeitung.
21:40Eben.
21:40Was heißt eben?
21:43Das muss in Deutschland noch gar nicht angekommen sein.
21:45Oh, wir leben doch nicht auf dem Mond.
21:47Wir müssen nur herausfinden, wo die beste Klinik ist.
21:50Und wie soll ich das bezahlen?
21:52Jetzt mach aber mal einen Punkt.
21:54Du hast dich doch nicht selbst verstümmelt.
21:56Und die Tüte bezahlt die Kasse die Operation.
21:59Soll ich den Kaffee holen?
22:00Nein.
22:02Du bleibst jetzt bitte sitzen.
22:03Ich würde nämlich gerne mal wissen, was eigentlich mit dir losgeht.
22:08Isabella, bitte.
22:09Ich find's ganz lieb von dir, wie du dir meinen Kopf zerbrichst.
22:12Aber ich leg mich nicht unters Messer.
22:15Dein Großvater hat's getan.
22:17Wegen der blöden Gallenblase.
22:18Und er ist nicht wieder aus der Narkose aufgewacht.
22:22Wie alt war denn dein Großvater?
22:2593.
22:28Also entschuldige bitte, Urs, aber das ist doch nicht dein Ernst.
22:31Wir sind jung.
22:32Und wir haben noch was vor.
22:41Herr Oma, für die Nächte von morgen bis Montag können Sie die Hochzeitssuite anbieten.
22:46Hochzeitssuite im Palazzo Greti.
22:47Das klingt doch sehr verlockend.
22:48Ja, aber morgen, morgen wollen Sie doch hier feiern.
22:52Erkunden Sie sich bitte trotzdem an der letzte Flieger geht.
22:54Die Familie hat uns ja gleich wieder.
22:56Gut.
22:57Frau Stange, ich hab so das dumme Gefühl, dass mich Waltraud morgen im Stich lassen wird.
23:02Und Schirmchen, also Frau Schirmer ist so sentimental.
23:06Sie sagt, sie muss immer weinen, weil sie sowas wie ihren Sohn verliert.
23:09Also sie kommt auch nicht.
23:10Und würden Sie mir morgen mein Händchen halten?
23:14Wenn nötig auch beide.
23:20Du bleibst auf einem Café?
23:22Wenn du mir meine Frage beantwortest.
23:25Roland und Birgit sind verheiratet.
23:27Und was mit dir und deiner Nathalie ist, ich meine, das ist deine Sache.
23:30Aber sie gehört nicht zur Familie.
23:31Mein Gott, immer dieselbe Leier.
23:33Wir leben zusammen.
23:34Das dürfte selbst dir nicht entgangen sein.
23:37Also gut.
23:38Damit es keinen Krach gibt, bring sie mit.
23:42Hey, schön dich zu sehen, Brüderchen.
23:45Was denn das für eine Miene zu begrüßen?
23:47Hallo.
23:48Wie geht's, Nathalie?
23:49Tja, blende.
23:50Ihr werdet sie morgen sehen, nicht wahr, Felix?
23:53Sicher, sicher.
23:54Entschuldige mich, ich muss nach Hause.
23:56Schön, dass ihr da seid.
24:00Setz dich.
24:02Wie geht's hier los?
24:03Ah, nichts.
24:05Kaffee?
24:06Hier, bitte.
24:10Darf ich?
24:11Ja.
24:17Hi.
24:18Hi.
24:19Hast du heute Abend schon was vor?
24:20Ja, ich lege mich in die Badewanne und verbleibe ich im Westenabend.
24:24Willst du nicht noch was mit mir trinken gehen?
24:25Ich bin total anledigt.
24:29Und morgen?
24:30Morgen bin ich schon verabredet.
24:32Dann sag's dann mal für mich ab.
24:34Das geht nicht.
24:34Schraubinger hat wenig Zeit.
24:36Wieso?
24:37Was willst du denn von dem?
24:38Ich will gar nichts von ihm.
24:39Ich unterhalte mich mit ihm über meinen Vertrag bei Altrufers.
24:42Ich bräuchte halt mal jemanden zum Reden.
24:45Ist irgendwas passiert?
24:46Ja, das würde ich dir ja gerne alles erzählen.
24:49Aber das kann ich nicht so zwischen Tür und Armeln.
24:52Hör zu, ich habe morgen frei und bleib auf jeden Fall zu Hause.
24:54Dann komm doch du einfach nach der Arbeit bei mir vorbei, okay?
24:56Gut, bis morgens.
25:22Überraschung!
25:22Sag mal, spinnst du?
25:25Und was sollte das heute überhaupt in der Firma?
25:27Du hast vielleicht Glück gehabt, dass wir nicht unter vier Augen waren.
25:31Ich habe es begriffen, Nathalie.
25:32In Zukunft stimme ich jeden, aber wirklich jeden Termin mit dir ab.
25:36Es geht doch auch gar nicht anders.
25:37Mehr als Überstunden kann ich den Frauen doch nicht abverlangen.
25:40Ich versuche nur, so viele Aufträge wie möglich heranzuholen.
25:44Frieden?
25:45Frieden.
25:47Ich, ähm,
25:49hab dir was mitgebracht.
25:58Ist zwar kein Lieblingspulli.
26:01Felix, die ist wunderwunderschön.
26:06Ziehst du die bitte, bitte morgen an?
26:10Deine Mutter ist einverstanden?
26:12Aber natürlich.
26:14Und das hier
26:17hab ich auch gekauft.
26:20Oh, Felix, danke.
26:22Du bist Wahnsinn.
26:26Und von wo aus hat mein Vater angerufen?
26:28Irgendwo aus Schottler.
26:30Aber ich habe nur kurz mit ihm gesprochen.
26:32Also für eine schottische Dependance,
26:33da muss er sich jemanden suchen.
26:35Ich fühle mich in den Staaten ganz gut.
26:37Das hätte aber zumindest den Vorteil,
26:38dass wir schneller wieder hier sind.
26:40Kann ich dir sonst noch irgendwie helfen, aber?
26:41Nein, nein, wir sind gleich mal.
26:43Aber du kannst schon mal eine Flasche Wein aufmachen.
26:44Am besten im Badischen.
26:45Ich gebe dir gleich ein Korkenzieher.
26:47Den Wein habe ich auch vermisst.
26:48Dass dir der Kalifornische nicht schmeckt,
26:50wusste ich ja gar nicht.
26:51Das habe ich nicht gesagt.
26:53Ja.
26:53Sag mal, Mama, kannst du mir auch
26:55das Rezept für die Leberknödel-Suppe aufschreiben?
26:58So großes Heimweh, hm?
27:00Hm.
27:19Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein,
27:20da hast du jetzt nicht dran.
27:22Entschuldigung, aber das ist meine Hälfte.
27:24Ja, aber in deiner Hälfte
27:25ist im Moment dann Teil von meiner Hälfte.
27:27Was?
27:29In Zukunft ist deine Hälfte,
27:30in meiner Hälfte ja auch deine Hälfte.
27:36Sagen wir es uns nicht noch mal überlegen?
27:40Ja, ich glaube, du hast recht.
27:43Komm, ja, ja.
27:45Du weißt ja, dass ich dich liebe.
27:47Ich möchte kleine Pimmelmonster mit dir zeigen.
27:50Aber trotzdem brauche ich meinen schwarzen Anzug.
27:51Ich möchte schließlich zwei Tage
27:52als Pinguin durch Venedig laufen.
27:54Und du trägst keinen Frack,
27:55du trägst einen Smoking.
27:57Ich möge doch nicht als Smoking
27:58durch Venedig laufen.
27:59Jetzt komm, bitte.
28:00Du kannst auch noch morgen weiterpacken.
28:02Ich bin tot müde.
28:03Dann komm doch mal mit deiner Hälfte
28:05jetzt in meine Hälfte.
28:06Ja.
28:18Bist du endlich fertig, Cornelia?
28:22Ja.
28:22Früher immer noch gewahrt.
28:23Das hörst du doch.
28:24Und jetzt komm,
28:25wenn dir die Braut nicht zählt.
28:27Ach, komm mich.
28:28Moment, ich muss vergessen.
28:29Mit einem Taschenbuch kann ich dir auch beholen.
28:31Nein, ich brauche mal einen Glücksstein.
28:33Liebst du mir?
28:33Ja.
28:39Ich habe nichts gesehen.
28:40Ich habe nichts gesehen.
28:41Ja, dann ist das ja gut.
28:43Raus hier.
28:44Ja, dann ist das ja gut.
29:20Ja, dann ist das ja gut.
29:20Hat sie sich in den Wagen doch überlassen?
29:22Klar.
29:23Aber ich hätte es schöner gefunden,
29:25wenn Lena auch hier sein könnte.
29:26Ich auch.
29:34Von meiner Seite wäre dann alles bereit.
29:37Ja, dann sagen Sie das dem jungen Herrn doch.
29:42Sie sind der Bräutigam?
29:54Das ist ein Timing, was?
29:56Ja, Kinder, was ist es denn?
29:58Worauf warten wir denn noch?
30:08Ja, kommt bitte.
30:09Ja, kommt bitte.
30:12Das war's für heute.
30:40Das war's für heute.
31:10Das war's für heute.
31:28Das war's für heute.
31:58Das war's für heute.
32:25Und so frage ich Sie nun, Cornelia Althofer, wollen Sie...
32:29Ja.
32:33Und so frage ich auch Sie, Herr Florian Unger, wollen Sie Ihre Frau lieben und achten und ihr die Treue
32:38halten, alle Tage ihres Lebens?
32:40Ja.
32:42So schließt jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe und steckt einander den Ring der Treue
32:48an.
32:54Cornelia, trag diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue.
33:08Florian, trag diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue.
33:14Sie dürfen die Braut jetzt küssen.
33:17Amen.
33:22Amen.
33:27Amen.
33:30Amen.
33:34Amen.
33:35Amen.
33:46Amen.
33:49Amen.
33:54Amen.
33:58Amen.
34:05Amen.
34:11Amen.
34:14Amen.
34:15Amen.
34:15Amen.
34:16Amen.
34:18Amen.
34:18Amen.
34:21Amen.
34:32Amen.
34:35Amen.
34:40Amen.
34:43Amen.
34:43Amen.
34:44Amen.
34:45Amen.
34:47Amen.
34:47Ah, aber bei uns zu Hause.
34:48Oh, was war denn mit dem...
34:51Oh, was war denn mit dem...
34:52Oh, was war denn mit dem...
34:54Na, das war nicht mal nach.
34:56Oh, was war denn?
35:03Herr Ruscher!
35:04Ja, geh hoch, ja.
35:05Geh hoch, geh hoch!
35:30Jan, bist du's?
35:33Komm rauf!
35:43Es war wunderbar.
35:46Könnten Sie nicht immer für uns kochen?
35:49Danke, Herr Althoffer.
35:53Das Geräusch ist das Beste an diesem Gesöff.
35:55Schnell, schnell, schnell, gläser, gläser, gläser.
35:59So.
36:04Und der nächste, bitte.
36:07Ja, da ist auch noch eins.
36:12So, dann werde ich jetzt wohl auch noch was sagen.
36:16Also, ich habe heute Nacht eine wunderschöne kleine Rede geträumt.
36:19Aber wie das nun mal so ist im Traum,
36:20diese kleine Rede hat ungefähr zwei Stunden gedauert.
36:23Und dann musste ich mich auch noch mit dem Löwen prügeln.
36:25Dabei hast du so ausgesehen,
36:26als würdest du ganz tief und fest schlafen.
36:28Ja, da sieht man mal wieder,
36:29wie das Aussehen täuschen kann.
36:31Und um noch ein anderes Missverständnis aufzuklären,
36:33falls die Anwesenden hier meine äußere Ruhe
36:36während der Trauung so bewundert haben,
36:37das war leider auch alles eine Täuschung.
36:40Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so aufgeregt.
36:44Schaumchen, komm doch mal rein.
36:47Trink.
36:49So, also was wollte ich sagen?
36:50Ich war also wild entschlossen,
36:52nie in meinem ganzen Leben zu heiraten.
36:53Nie.
36:54Aber Sie kennen ja Cornelia.
36:55Was die sich mal in den Kopf gesetzt hat,
36:56das muss sie doch auch wohl haben.
36:57Du bist unmöglich.
36:59Weiter.
36:59Alle meine Freunde,
37:00die sich bis jetzt auf eine Ehe eingelassen haben,
37:03sind alle bis jetzt weiterhin glücklich geschieden.
37:06Oh, oh.
37:07Und das lag nicht an mir, das schwöre ich.
37:09Und ich dachte, keine Frau auf der ganzen Welt
37:11würde es je schaffen,
37:12mich von meinem Vorsatz abzubringen.
37:16Aber auch das war eine Täuschung.
37:19Gott sei Dank.
37:21Ich möchte jetzt hier auf die Frau trinken,
37:24die ich sehr liebe.
37:26Sehr.
37:31Prost.
37:32Auf das Brautpaar.
37:36Jetzt könnten wir dem Bräutigam eigentlich das Du anbieten.
37:40Und wenn du meinst?
37:41Ja, für den Fall,
37:42dass wir ihm den Kopf waschen müssen.
37:44Wenn er unsere Cornelia schütten.
37:52Kommst du mal fünf Minuten mit mir darüber, mein Sohn?
38:04Ich glaube, ich mache mal Musik.
38:06Aber nicht zu laut.
38:08Ja, ja.
38:17Die Stange hätte dir bestimmt noch einen Termin beim Urgang.
38:19Warum bist du nicht noch mal hingegangen?
38:22Ach, Schwamm, Duber.
38:23Meine Bewerbung hat er doch auf dem Tisch.
38:26Und dieser Tante, mit der er neulich in der Halle war,
38:27hat er mich als zuverlässigsten Mitarbeiter vorgestellt.
38:31Aber ich habe trotzdem keine Chance auf den Betriebsleiter.
38:34Wieso?
38:35Weil ich ja auch nicht einfach so meinen Schwimmen an den Nagel hängen kann.
38:39Außerdem hat die Stange gesagt,
38:40dass er für die Stelle eine Frau haben will.
38:42Das glaube ich nicht.
38:44Ich glaube, dass ich langsam auf Wasser umsteigen muss.
38:47Wieso? Ist doch gut.
38:49Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.
38:52Sieht es aber trotzdem klasse aus.
38:54Ich habe 13 Stunden geschlafen.
38:58Deine Ausreden kannst du dir sparen, Roland.
39:00Ich finde deinen Führungsstil ausgesprochen schwachsinnig.
39:03Papa, in so kurzer Zeit ist es sehr schwer.
39:06Da drüben weht einfach ein anderer Wind auf dem Markt.
39:08Ja, ja, ja, dass du deine Göttergarten verteidigst,
39:10habe ich auch nicht anders erwartet.
39:11Aber was zählt, ist der Erfolg.
39:14Und dazu braucht es eben ein starkes Händchen.
39:18Jetzt lass es dir doch mal erklären.
39:19Nein, nicht schon wieder, Roland.
39:21Ich kenne ja deine Theorie.
39:22Und ich finde sie ausgesprochen bekloppt.
39:24Warum lässt du Roland eigentlich nie ausreden?
39:26Er soll nicht ausreden.
39:28Er soll Fakten schaffen.
39:30Fakten, Fakten, Fakten.
39:31Damit ich endlich zufriedengestellt werde.
39:33Herrgott, noch mal, warum redest du nicht endlich mal Klartext
39:36und sagst, dass du mir nicht vertraust?
39:37Mir vertraut er doch auch nicht.
39:39Wir sind schließlich beide dafür verantwortlich.
39:42Kinder kommen zurück zu Speis und Trank.
39:44Wir können später darüber reden, nicht?
40:01Magst du noch ein Glas?
40:02Ja, klar, gerne, danke.
40:04Oder sollen wir langsam mal woanders hingehen?
40:06Ich sterbe vor Hunger.
40:07Du bist doch aber noch zum Abendessen verabredet, oder?
40:10Ja.
40:11Aber ich bin lieber mit dir zusammen.
40:13Also außerdem ist Straubinger sowieso noch auf der Hochzeit, glaube ich.
40:16Ja, komm, dann geh mal zu mir.
40:17Ich habe noch zwei Riesensteaks im Kühlschrank.
40:19Die haue ich uns in die Pfanne.
40:20Also ich könnte auch Spaghetti kochen.
40:22Ach Quatsch, Spaghetti.
40:24Du brauchst jetzt was Richtiges.
40:25Komm.
40:31Das Südamerika ist doch herzlichen Interessanter für sich.
40:33Nein, Südamerika ist auch nicht mehr das, was es mal war.
40:36Oder mal.
40:47Schottischer, 70 Jahre.
40:49Also den probieren wir jetzt mal, bevor wir ihn anbieten.
40:51Sonst fallen uns die Mädels ja noch um.
40:53Ach, die haben mir ja da noch was reingetan.
40:56Erinnerungen an ein Wüstesgelein.
40:58Wollen Sie mal sehen, wie die tanzen können?
41:00Ich zeig's hinten.
41:01Ich schenke mir schon mal eine ein.
41:06Was trinkst du denn da, Florian?
41:09Wenn Sie schön lieb sind, kriegen Sie später auch einen, Frau Unger.
41:12Äh, denken Sie an unseren Flug, Herr Unger?
41:16Ich denke an nichts anderes, Mon Amour.
41:28Was ist das denn?
41:30Oh nein, das ist bestimmt mein Vater.
41:32Ja, was?
41:32Darf ich Ihnen sagen, dass er das rausmacht?
41:34Ganz kurz.
41:35Wie sieht's aus mit Nachtisch? Ich hab mal rot und grütze.
41:38Nee, im Moment nicht. Ich bin total satt.
42:01Küss mich bitte.
42:04Küss im Moment.
42:17Vielen Dank.
42:43Jetzt ich!
43:20Wie viel ist es denn?
43:27Herr Unger, höchste Zeit für den Flughafen.
43:31Oh, oh, oh, oh, jetzt wird es knapp.
43:33Ich fahre nicht hin, kennen wir den Schlafflug.
43:36Du fährst nirgendwo mehr hin.
43:38Was?
43:39Ich rufe euer Taxi.
43:42Na, los jetzt.
43:43So, dann, darf ich bitten, jetzt geht's nach Venedig!
44:00Lina?
44:15Schlaf gut.
44:16Lina?
44:23Lina?
44:32Lina?
44:39Lina?
44:42Lina?
44:44Lina?
44:45Lina?
44:54Lina?
44:57Lina?
44:59Schlaf gut.
44:59Lina?
45:00Lina?
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