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KurzfilmeTranskript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:09Untertitelung des ZDF, 2020
01:45Untertitelung des ZDF, 2020
02:01Untertitelung des ZDF, 2020
02:20Untertitelung des ZDF, 2020
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04:05Untertitelung des ZDF, 2020
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06:21Untertitelung des ZDF, 2020
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06:37Untertitelung des ZDF, 2020
06:39Untertitelung des ZDF, 2020
06:41was er sich gern hat. Das hält für immer.
06:51Na dann.
07:11Das ist die Verwaltung.
07:22Also, ist es so weit. Ihr seid am Ende.
07:26Ihr?
07:29Ich dachte, du gehörst zur Firma.
07:31Das ist wohl egal. Bei Gehören tut keinem mehr was, wenn ich das richtig sehe.
07:372,8 Millionen.
07:39Wir waren so nah dran.
07:43Ostana von der Pforte hat angerufen. Er glaubt, Dr. Lausitz ist auf dem Weg zu Ihnen.
07:47Der ist in Augsburg?
07:49Ich habe doch heute Morgen Frankfurt...
07:52Die Dame, die mir ihre netten Worte bestellte, war nicht meine Sekretärin, sondern die Zentrale vom Hotel Ritter. Hier in
07:57Augsburg.
07:58Was wollen Sie noch hier?
07:59Was regen Sie sich so auf?
08:01Morgen ist der 30., da gehört das alles hier sowieso mir. Das heißt natürlich der Bank.
08:06Raus!
08:07Ich bin ja Geldgeber.
08:09Der morgen einen Scheck in der Höhe von 6,5 Millionen erwartet, oder?
08:13Ja, aber das ist Ihnen ja bekannt.
08:17Ich bin gekommen, um Ihnen einen Vorschlag zu machen.
08:20Werfen Sie diesen Unger raus.
08:23Und ich lasse mit mir reden.
08:25Sie sind doch krank, Mensch.
08:27Es tut mir leid, Herr Althofer, dass Sie mit Ihrer Firma zwischen die Fronten geraten sind. Ich habe nichts gegen
08:32Sie. Und auch nichts gegen Sie. Nur was sich dieser Unger geleistet hat. Das macht einer nicht zweimal mit mir.
08:40Also, was ist?
08:42Frau Stangel, zeigen Sie dem Herrn den Weg hinaus.
08:46Bitte?
08:48Gut.
08:50Wie Sie meinen.
08:52Morgen, um 9 Uhr, sehen wir uns wieder. Auf Wiedersehen.
09:02Wo zum Teufel ist Roland?
09:06Wo zum Teufel ist Roland?
09:06Moment, Waldraut. Ja?
09:10Nein, jetzt rate mal, wer da gerade zur Tür reinkommt.
09:15Nein, nicht der Weihnachtsmann. Aber heiß, heiß. Ganz heiß.
09:19Ich rufe zurück.
09:21Der Herr Unger. Immer zu einem netten Scherz aufgelegt.
09:28Sie wollen es sich wohl nicht entgehen lassen, den Scheck persönlich in Empfang zu nehmen.
09:32Morgen, Punkt 9 Uhr, ganz genau. Und dann werde ich weiter nach Venedig fahren. Urlaub. Der erste in zwei Jahren.
09:38Okay. Sie haben gewonnen.
09:42Sie haben mir und der ganzen Welt bewiesen, dass ich ein unfähiger Angeber bin.
09:48Ich glaube, ich habe Sie unterschätzt.
09:51Lassen wir es gut sein, Herr Doktor. Montag packe ich meine Sachen und verschwinde.
09:56Zufrieden?
09:58Na ja, wenn Sie es so sehen wollen.
10:02Ich will es genau so sehen. Aber jetzt mal unter uns.
10:05Ist es nötig, dass Sie diese Firma ja nicht hochgehen lassen?
10:08Ich weiß, Sie kriegen ja Geld wieder. Ihr Chef klopft Ihnen auf die Schulter.
10:12Aber inzwischen hat sich Althofer zu einem interessanten Investitionsobjekt entwickelt.
10:18Die Produktion ist um moderne Designs erweitert worden, die auf dem Markt eingeschlagen haben wie eine Bombe.
10:23Die Produktion ist völlig ausgelastet. Und wir konnten sogar von Entlassungen Abstand nehmen,
10:28weil das Saisongeschäft in zwei, drei Wochen der Est richtig anzieht.
10:35Herr Doktor, Sie kennen mich doch.
10:40Wenn ich so etwas sage, dann meine ich das auch.
10:44Wissen Sie mir, sind die Menschen hier und die ganze Firma richtig ans Herz gewachsen.
10:52Die Leute können noch nichts dafür, dass wir uns beide auf den Tod nicht ausstehen können.
10:58Also, geben Sie Althofer noch eine Chance.
11:01Am läppischen 2,8 Millionen kann es ja wohl nicht liegen.
11:04Läppische 2,8 Millionen.
11:07Vor kaum vier Wochen haben Sie mich vor versammelter Geschäftsleitung lächerlich gemacht.
11:11Ich hatte Sie gewarnt.
11:13Aber Sie in Ihrem sentimentalen Größenwahn wollten es ja wissen.
11:18Jetzt wissen Sie es.
11:20Leben Sie damit.
11:31Wenn Sie springen möchten, das hat schon der Vater von unserem Ewald Kunze 1934 versucht.
11:38Ist nicht hoch genug.
11:41Immer ein aufwunderndes Wort auf den Lippen, was?
11:47Frau Stammel, Frau Stammel, Frau Stammel.
11:53Können Sie mich mit Roland Althofer verbinden?
11:56Das hat schon sein Bruder versucht.
11:58Roland Althofer ist verschorben.
12:07Ich meine, so eine Klinik für Alkoholabhängige, das ist kein Kuhaufenthalt.
12:12Sport, Gruppentherapie, Vitamine...
12:14Zum Wohl.
12:15Aber so blöd es klingt vielleicht, ich bin ein anderer Mensch, Frau Schirmer.
12:19Das heißt, kein anderer, sondern so wie ich früher mal war, bevor das Elend mit meiner Frau losging und so
12:24weiter.
12:25Und das alles verdanke ich diesem Unger aus Frankfurt.
12:34Nein.
12:35Nein, nein, das gibt's ja nicht.
12:36Hat er gesagt, wann er kommt?
12:38Heute der Herr Unger.
12:41Das ist doch nicht dein Ernst, Birgit. Hier?
12:43Wieso denn? Hochzeitsreise nach JWD?
12:46Das stört uns keiner. Und ich bin sicher vor der Presse. Wenigstens bis morgen.
12:50Und außerdem kenne ich die Frau Schirmer, auf die es verlass...
12:55Frau Meierbär!
12:57Nein, diese Ehre!
12:59Psst! Nicht weitersagen, bitte!
13:02Wir wollen ein bisschen feiern und dann...
13:05Sie haben doch noch ein Zimmer frei.
13:09Der...
13:10Herr Althof und die Frau Meierbär und der Brautstraße.
13:14So gut, Frau...
13:16Herr Schirmer.
13:17Ich hoffe, Sie haben außer Meierbär auch noch Wein im Keller.
13:21Ja, freilich! Sogar einen von 1967, den ich vor meinem Eugen versteckt hab.
13:27Gott, da bin sie nicht! Kommen Sie rein, kommen Sie rein!
13:30Kommen Sie rein!
13:30Kommen Sie rein!
13:38Lass sie rein!
13:38Silja!
13:41Was ist? Was hast du?
13:44Dein Vater!
13:45Ich weiß nicht mehr, was ich tun soll!
13:48Was ist mit ihm?
13:50Er sitzt in seinem Zimmer und trinkt!
13:53Aber...
13:54Ich mach das nicht mehr mit!
13:56Die sind Firma!
13:59Ja, Alter, was merkt das ja schon gar nicht mehr.
14:02Die Firma lebt wie ein Druck überall.
14:07Dabei war dein Vater so ein glücklicher Mensch, als ich ihn kennenlernte.
14:10Und jetzt?
14:15Ich denke immer, ich bin schuld.
14:18Das ist wahrscheinlich mein großer Fehler.
14:22Immer denke ich, wenn ich alles tue, was in meiner Macht steht,
14:25dann wird schon alles gut.
14:28Ich umsorge alle, ich koche, ich lege ihm seine Sachen raus am Morgen.
14:32Ich manage das Haus und den Garten, aber es gilt ja nichts.
14:36Und du auch.
14:38Dir erstell ich Blumen ins Zimmer, spiel deine Sekretärin.
14:42Aber ich werde für dich nie was anderes sein,
14:44als die Frau, wegen der dein Vater sich entscheiden lasse.
14:48Das stimmt nicht, Silvia.
14:50Ich weiß sehr wohl, dass ohne dich hier alles zusammenbrechen würde.
14:53Vater sowieso.
14:55Was ist denn wieder? Ich dachte, die Firma ist über dem Berg.
14:59Der Herr Unger hat doch...
14:59Der Herr Unger kann uns jetzt auch nicht mehr helfen.
15:01Auch wenn er noch so nett ist.
15:03Ich weiß nicht, was du damit sagen willst.
15:05Ach komm, ich bin doch nicht blöd.
15:08Warum bist du zurückgekommen aus München?
15:11Zurück in dein Elternhaus?
15:13Erzähl jetzt bloß nicht, es sei wegen deiner Mutter und ihren Problemen.
15:16Nein, aber bestimmt nicht wegen eines Herrn Unger.
15:20Ach, Cornelia, entschuldige.
15:23Ich kenne mich ja nichts an.
15:24Es ist deine Familie und dein Zuhause.
15:28Nein, es ist deine Familie und dein Zuhause.
15:32Ich bin zwar nicht deine Tochter, aber das ist doch besser so.
15:36Als Tochter bin ich nämlich viel schlechter als als Freundin.
15:40Frag meine Mutter.
15:41Ach, Cornelia.
15:46So, jetzt schaue ich mal nach Vater.
16:00Warum bist du nie in die Firma eingestiegen?
16:03Mit Felix und Roland?
16:05Nein, danke.
16:05Und Mutter als Chefin?
16:11Was ist, Vater?
16:14Cognac um die Zeit, das ist nicht dein Stil.
16:17Stil.
16:20Kennst du den Satz?
16:23Ich weiß nicht, von wem er ist.
16:26Wenn der gute Geschmack anfängt, hört die Kunst auf.
16:32Oder umgekehrt, ist ja auch egal.
16:34Ich habe nur guten Geschmack.
16:38Du bist die Künstlerin.
16:41Ich spiele Klavier.
16:43Und lebe von der Firma.
16:46Ist doch typisch.
16:47Mein erster öffentlicher Auftritt ist ein Wohltätigkeitsabend ohne Gage.
16:52Ich kann es mir leisten, weil du, Felix und Roland hier in der Firma...
16:57Stimmt doch.
17:00Komm her.
17:09Mach bloß nicht den Fehler, den ich gewollt habe.
17:14Pflichterfüllung.
17:16Als Großvater starb.
17:19Und Mutter ganz alleine dastand mit der Firma.
17:24Da habe ich immer gedacht,
17:26das sei Kunst, was wir da machen.
17:31Viel zu spät, habe ich gemerkt,
17:34dass die einzige Kunst in einer Firma darin besteht,
17:38zu überleben.
17:43dieser Benke aus Frankfurt war da.
17:47Er wollte, dass ich Herrn Unge entlasse.
17:51Und?
17:55Eigentlich sollte ich nicht mit dir über sowas reden.
17:57Doch.
17:58Über was denn sonst?
18:02Zu dem Vorschlag kann ich mich doch nicht einlassen.
18:04Alles, was recht ist.
18:07Gott sei Dank war Felix diesmal auch meiner Meinung.
18:11Ich glaube,
18:13Väter sollten
18:15nur Töchter haben.
18:19Seinen Söhnen sieht man doch immer nur sich selbst.
18:22Seine Macken,
18:23Fehler,
18:25sein eigenes Versagen.
18:29Einer Tochter ist das ganz was anderes.
18:31Das ist
18:32endlich
18:33endlich
18:34einmal
18:35nicht man selber.
18:39Verstehst du?
18:40Jetzt hör auf, drum rum zu philosophieren, Vater.
18:44Was ist los?
18:47Morgen früh,
18:49neun Uhr
18:50ist Ende.
18:53Schluss.
18:56Deadline.
19:01Ich muss mir was einfallen lassen, Cornelia.
19:07Nur was?
19:14Darf ich?
19:15Ja, danke, Frau Schirmer.
19:16Vielleicht noch einen Nachtisch.
19:18Ich hab Rhabarberkompott im Keller.
19:21Ja, oder wie wär's mit
19:22den rum eingelegten Pfirsichen?
19:24Nein, danke, Frau Schirmer, ich kann nicht mehr.
19:27Darf ich kurz stören, Herr Rhabarberkompott?
19:28Nein, bitte nicht, Herr Rhabarberkompott.
19:29Nein, nein, Frau Schirmer, ist schon gut.
19:31Herr Rhabarberkompott, setzen Sie sich doch.
19:32Nur, wenn ich nicht störe.
19:34Nein, nein, bitte.
19:35Danke.
19:38Spielt sie?
19:39Genau.
19:42Noch zwei Wochen, dann bin ich raus aus der Klinik
19:44und dann, der Herr Unger hat mir zugesagt,
19:46wenn ich mit dem Attest komme,
19:47dann will er mich wieder einstellen.
19:49Hat er das?
19:51Ich war ein Top-Verkäufer.
19:52Als es bergab ging mit der Firma,
19:54habe ich gedacht, ich lasse nach.
19:56Und dann die Probleme daheim.
19:58Naja, ich habe angefangen zu trinken.
20:00Nur mit dem Zeug im Leib,
20:02da glaubt man nur, man sei was wird.
20:04In Wirklichkeit läuft gar nichts.
20:07Ja, das freut mich für Sie, Herr Ornum,
20:08dass Sie das begriffen haben.
20:10Kommst du, Birgit, bevor es dunkel wird,
20:11ein kleiner Spaziergang.
20:12Ja, gerne.
20:13Entschuldigen Sie, ich wollte wirklich nicht aufdringlich sein.
20:15Nein, nein, nein, ist zwar sehr nett, Sie kennengelernt zu haben.
20:21Etwa eine halbe Stunde von hier in Richtung Kleindorf
20:23gibt es eine Kapelle.
20:24Sehr romantisch.
20:25Es reicht, Herr Hornung.
20:27Wieso?
20:28Wissen Sie, was noch schlimmer ist als ein Alkoholiker?
20:31Ein bekehrter Alkoholiker,
20:33weil wir reden nämlich noch mehr.
20:34Also ehrlich, Frau Schlemmer, ich wollte doch nur...
20:36Und auf den Herrn Unger brauchen Sie nicht warten,
20:39der geht sowieso zurück nach Frankfurt.
20:41Was?
20:42Er hat halt früh seine Zimmer gekündigt.
20:45Ja, in die Spüle, in der Küche.
21:04Guten Tag, Frau Stalny.
21:05Guten Tag, Herr Puntzell.
21:07Guten Tag.
21:08Ist der Unger in seinem Büro?
21:10Das tut mir leid, er ist irgendwo im Betrieb.
21:13Darf ich warten?
21:15Ja, natürlich, bitte.
21:18Kaffee?
21:20Nein, danke.
21:45Nein, Herr Unger ist im Augenblick...
21:51Wer?
21:55Waltraud Michel.
21:57Kann ich was ausrichten?
21:59Nein, ich bin nicht die Sekretärin.
22:01Ich bin nur zufällig in seinem Zimmer.
22:05Will er nichts von hören?
22:07Was soll man machen?
22:08Ich bitte Sie, erzählen Sie mir doch mal.
22:12Wissen Sie was?
22:13Das interessiert mich nicht.
22:15Ich tue meine Arbeit so gut ich kann, mehr ist nicht drin.
22:17Ich bin kein Unternehmer.
22:19Ich bin Arbeiter, der es zum Meister gebracht hat.
22:22Und wenn das alles nicht reicht, kann ich es auch nicht ändern.
22:24Ich darf Ihnen doch gar nichts vor, Herr Wieland.
22:27Ich dachte nur,
22:29ich bin es Ihnen schuldig,
22:30dass ich Ihnen reinen Wein einschenke.
22:31Ich trinke lieber Bier.
22:33Wahrscheinlich bleibt doch sowieso alles beim Alten,
22:35nur dass die Firma dann nicht mit den Althofers gehört.
22:37Isatex.
22:38Mit Wilhelm und seinen Söhnen als Geschäftsführer.
22:41Wenn Althofer geschickt verhandelt, ist das durchaus möglich.
22:44Herr Wieland,
22:47ich möchte nicht, dass wir so auseinander gehen.
22:50Wir waren doch ein gutes Team.
22:52Ja, waren wir.
22:54Nur was nützt das alles, wenn wir uns den Arsch aufreißen
22:57und das Management baut einen Scheiß nach dem anderen?
23:00Eine Firma ist noch nie von den Mitarbeitern kaputt gemacht worden.
23:02Immer von den Oberschlauen mit Doktor und Diplom.
23:04Oder?
23:06Geben Sie mir trotzdem die Hand.
23:13Jetzt komm.
23:14Ich brauch das Futter.
23:17Lena.
23:24Du gehst?
23:25Wir können doch zu Hause weitermachen.
23:26Ich muss dringend nach München.
23:28Ich wollte heute mal mit Felix.
23:29Ich hab meine Mutter zwei Tage nicht gesehen.
23:33Lena.
23:34Felix hat gesagt, ich soll es noch keinem sagen.
23:36Aber der Unger schafft es nicht.
23:37Er geht.
23:38Die haben das Geld nicht zusammengekriegt.
23:40Und morgen ist Ultimo.
23:41Und das hast du von Felix Althofer?
23:43Ja.
23:44Gut, dass ihr noch da seid.
23:45Könnt ihr mir helfen?
23:46Das muss morgen in den Showroom.
23:47Wir kriegen Kundschaft.
23:49Ich hab Feierabend und muss das Kleid noch nähen.
23:51Ja, wie?
23:52Rede die Frau Designerin jetzt nicht mehr mit mir.
23:54Sie muss zu ihrer Mutter ins Krankenhaus.
23:58Gut, bleibt eben wieder alles an mir hängen.
24:04Frau Althofer.
24:06Ihre Sekretärin hat angerufen.
24:08Ist das ihr Ernst?
24:10Sie verlassen uns?
24:12Sieht so aus.
24:15Das verstehe ich nicht.
24:17Vater steht doch voll und ganz zu Ihnen.
24:19Und Sie lassen sich von diesem Bankmenschen davonjagen?
24:23Dr. Lausitz?
24:24Ja, er hat von Vater verlangt, Sie zu feuern.
24:27Vater braucht Sie jetzt doch erst recht.
24:37Ich bin ja nur Angestellte.
24:55Schönen Tag noch.
24:59Frau Czerny versteht das nicht.
25:01Aber Sie doch sicher.
25:03Solange ich hier bin, wird Dr. Lausitz alles tun,
25:05um den Erfolg zu verhindern.
25:06Wenn ich gehe, lässt sie die Firma sicher in Frieden.
25:09Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
25:11Ich muss noch eine Menge Post erledigen.
25:13Selbstverständlich.
25:17Was mein Konzert betrifft morgen,
25:19Sie müssen sich wirklich nicht verpflichtet fühlen zu kommen.
25:43Lena!
25:45Ich wollte nur sagen,
25:46der Jonas spielt morgen mit seiner Band im Red Hot.
25:48Äh, wenn du Lust hast.
25:51Sei mir nicht böse,
25:52aber ich habe im Moment einfach viel zu viel um die Ohren.
25:55Klar, war nur eine Frage.
25:56Ich rufe dich an, okay?
25:57Klar.
26:01Ich rufe dich an, okay?
26:03Okay.
26:32I don't want to stay, but every time you come too close, I will go away.
26:40Hast du keine Angst? Ich meine, wie mein Vater erfährt, das...
26:44Nicht heute.
26:47Dieser Abend gehört nur dir.
26:48Ja.
26:58Ja, aber das lass ich mir doch nicht nehmen.
27:00Nach allem, was der Unger mit uns getrieben hat.
27:03Ja, ich will sein Gesicht sehen morgen.
27:05Wenn er einen sehen muss, dass er den kürzeren zieht.
27:07Ja, natürlich.
27:09Nein, jetzt raten Sie mal, wer da kommt.
27:11Ich ruf später noch mal an.
27:13Noch so eine für die Dame.
27:15Frau Althoffer, was für eine Überraschung.
27:17Kann ich Sie kurz sprechen?
27:18Aber bitte, nehmen Sie Platz.
27:20Nein, danke. Was ich zu sagen habe, ist schnell gesagt.
27:23Und bitte korrigieren Sie mich, wenn ich das falsch sehe.
27:25Sie und Florian Unger haben eine Art Duell.
27:30Und als Schlachtfeld haben Sie sich die Firma Althoffer ausgesucht.
27:34Das Schlachtfeld hat sich Herr Unger ausgesucht.
27:37Ich habe die Waffen gewählt.
27:39Geld und Instinkt.
27:41Eine unschlagbare Kombination.
27:44Auch wenn dabei eine Firma mit über 100 Mitarbeitern draufgeht.
27:47Frau Althoffer, bitte nicht. 100 Mitarbeiter.
27:50Ihnen geht es doch nicht um die Mitarbeiter.
27:53Ich hatte Ihrem Vater die Chance gegeben, Unger loszuwerden.
27:56Aber er hat abgelehnt.
27:58Oder sind Sie deshalb hier, weil er sich anders überlegt hat?
28:01Mein Vater weiß nicht, dass ich hier bin.
28:03Keiner weiß das.
28:06Und glauben Sie mir, es fällt mir nicht leicht.
28:10Zu spät, Frau Althoffer. Es tut mir leid.
28:13Wenn Sie mit Ihrem Bruder Felix gestimmt hätten,
28:16statt mit Ihrem Vater, dann hätten Sie einen besseren Schnitt gemacht.
28:19Ich habe Sie alle mehrfach auf die Konsequenzen hingewiesen.
28:22Aber Sie und Ihre Familie sind ja lieber diesem Rattenfänger nachgelaufen.
28:25Bitte sehr.
28:27Es tut mir wirklich leid, Frau Althoffer.
28:28Aber mehr kann ich Ihnen nicht sagen.
28:30Bitte.
28:34Es tut mir leid.
28:37Und was ist damit?
28:38Er ist für Sie.
28:39Jetzt wird gefeiert.
28:44Und wie es mit Althoffer weitergeht, weiß der Himmel.
28:48Sag mal, habe ich das vorhin richtig verstanden?
28:50Dieser schleimscheißer Lausitz ist in Augsburg?
28:52Mhm.
28:54Wo?
28:56Leo, mach jetzt keinen Scheiß.
28:57Guten Abend, Paul.
28:58Guten Abend, Emma.
28:59Wo bleibst du denn? Ich habe den Nudelauflauf warm gemacht.
29:02Ich habe noch die Muster für die Kundenpräsentation morgen nachbessern dürfen.
29:05Das hättest du dir sparen können. Erzähl es dir, Paul.
29:10Na ja.
29:11Es ist mal wieder genauso gekommen, wie ich es immer befürchtet habe.
29:14Erst große Sprüche, rationalisieren, Leute entlassen, sparen an allen Ecken und Enden.
29:19Und dann?
29:20Tja.
29:20Tut uns leid. War wohl doch nichts.
29:22Woher hast du das?
29:24Der Unger schmeißt den Krempel hin.
29:25Nein.
29:26Nun jetzt?
29:28Und weißt du, was das Schönste ist?
29:29Dieser Heine von der Frankfurter Bank sitzt jetzt irgendwo in Augsburg und lässt die Puppen tanzen.
29:33Oh, danke. Ich habe keinen Hunger.
29:35Das muss doch rauszukriegen sein, wo der Mensch abgestiegen ist.
29:38Leo, was soll denn das?
29:40Diese Typen sind doch total abgehoben.
29:42Handy, Laptop, Business Class.
29:44Die haben doch keine Ahnung, was sich bei uns einem abspielt.
29:47Ich will dem Kerl in die Augen sehen.
29:49Und dann soll er mir ins Gesicht sagen, dass ich nichts bin als eine Zahl in einer Lohnkostenkalkulation.
29:53Und dann wollen wir mal sehen.
29:54Sicher.
29:54Und dann gehst du hin und haust ihm eine runter, klatschst ihn an die Wand und...
29:57Und alles ist maletti oder was?
29:59Nee.
30:02Aber ich fühle mich nicht mehr so hilflos.
30:05Emma, sag du es ihm.
30:06Ich habe keine Lust mehr.
30:08Ich bin ja eigentlich gekommen, um mit jemandem zu reden.
30:10Aber hätte ich gewusst, dass er gleich wieder durchdreht, hätte ich lieber alleine gesoffen.
30:15Tschüss, Paul.
30:17Och, Leo.
30:19Ist doch wahr.
30:20Mit uns können sie es ja machen.
30:22Nee, Leo.
30:23Die brauchen uns.
30:25Geschäftsführer kommen und gehen.
30:26Aber wir sind immer noch da, oder?
30:29Och, Leo.
30:30Weißt du was?
30:32Wie wär's, wenn wir heute Abend ein scharfes Geschenk aus Paris einweihen?
30:37Hä?
30:37Was meinst du?
30:39Jetzt?
30:40Emma?
30:42Ja.
30:43Also, ich gehe jetzt jedenfalls ins Bett.
30:45Gute Nacht.
31:12Ja, guten Abend.
31:13Können Sie mich bitte mit Doktor Lausitz verbinden?
31:18Nicht bei Ihnen?
31:19Nicht bei Ihnen?
31:20Da muss ich das Hotel verwechselt haben.
31:22Entschuldigung.
31:26Ich werd echt noch wahnsinnig.
31:28Wir waren kurz davor, es zu schaffen.
31:30Jetzt kommt Aldo war doch noch unter den Hammer.
31:33Und?
31:33Habe ich dich nicht gewarnt?
31:34Es bringt kein Glück, eine alte Geschichte wieder aufzuwärmen.
31:38Hier, deine Tabletten.
31:40Lena, es ist alles vorbei.
31:43Vergeben und vergessen.
31:45Sag mal, wusste der Papi eigentlich, dass ich nicht von ihm bin?
31:50Also nein.
31:54Ein Kind braucht einen Vater.
31:57Allein hätte ich's nie geschafft.
32:00Lena.
32:01Ich muss gehen.
32:02Ich muss noch ein Kleid nähen für meine Schwester Cornelia.
32:05Mit dem sie dann bei Florian Unger ein bisschen angeben kann.
32:08Florian?
32:09Von dem hab ich dir doch erzählt.
32:10Der Sanierer aus Frankfurt.
32:12Zuerst sah es so aus, als wäre er scharf auf die Firma und krallt sich die Tochter.
32:15So nach dem Motto.
32:16Ich bin der Prinz auf dem weißen Pferd und Retter der Firma.
32:18Lena?
32:21Was?
32:23Du bist verliebt.
32:25Ja.
32:26Klar, total.
32:27Gute Nacht, Mami.
32:29Guten Abend.
32:31Kann ich dir was mitbringen morgen?
32:32Nein.
32:33Ach so, die Wolle isst alle.
32:34500 Gramm.
32:36Mach ich.
32:36Komm nicht so spät.
32:38Sonst schimpft die Schwester wieder.
32:40Gute Nacht, Mami.
32:51Gute Nacht, Mami.
32:55Gute Nacht, Mami.
33:07Okay.
33:10Gute Nacht, Mami.
33:10Ich bin stocknüchtern. Das war danke Ihnen.
33:14Naja.
33:16Doch, doch. Sie haben heimgeleuchtet, wie man so schön sagt.
33:18Und ich kann es gar nicht erwarten, wieder bei Althofer anzufangen.
33:22Tja, Herr Horn.
33:23Sie haben es mir fest zugesagt, Herr Unger.
33:25Wenn ich die Entziehung hinter mir habe, haben Sie gesagt, dann...
33:27Ja, das stimmt. Ich habe es Ihnen versprochen.
33:29Nur, ich weiß nicht, ob es Althofer dann noch gibt.
33:32Wie?
33:33Es sieht momentan nicht sehr gut aus.
33:37Trotzdem, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer gelungenen Therapie.
33:41Danke.
33:45Guten Abend.
33:48Frau Schirmer?
33:51Na, endlich. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.
33:55Möchten Sie noch was essen? Es sind noch Mödeln übrig von unserem Hochzeitspaar.
33:59Nein, danke. Aber ich nehme noch eine Flasche Wein mit aufs Zimmer.
34:01Ja. Raten Sie mal, wer bei mir Drogen im Zimmer drei Hochzeitsnacht feiert.
34:07Remantisch.
34:09Der Herr Althofer und die Tochter von Meierbär.
34:14Weißt du noch das erste Mal?
34:16Nach dem Abschlussball von der Tanzstunde.
34:20Mhm.
34:22Da hast du dich nicht so richtig getraut und dich ziemlich ungeschickt angestellt.
34:27Und ehrlich gesagt, so richtig viel habe ich nicht davon gehabt.
34:32Dein Kleid war das reinste Labyrinth.
34:35Ja. Und hinterher voller Grasflecken.
34:38Und ich habe es von Mutter versteckt und nach München zur Reinigung gebracht.
34:42Weil hier wird ja immer sofort getratscht.
34:47Aber das eben.
34:50Das war wunderbar, Roland.
34:54Ehrlich.
35:04Egal, was du jetzt denkst oder fühlst.
35:08Ich bin glücklich.
35:10Und mein Glück reicht für zwei.
35:16Nein, ich kann jetzt nicht lauter reden.
35:20Weil Leben an einer Hochzeitsnacht stattfindet.
35:24Altraut beherrschte ich, ja?
35:26Sag mir lieber, ob es möglich ist, dass ich einen Mann in zwei Frauen gleichzeitig verlieben kann.
35:31Ja.
35:32Nein, ich.
35:35Ach, das habe ich mir gedacht.
35:38Nee.
35:39Wenn mir nicht so beschissen zumute wäre, dann würde ich jetzt sogar lachen.
35:44Was?
35:45Moment, sag das bitte jetzt nochmal zum Mitschreiben.
35:48Waltraut, also das glaube ich ja nicht.
35:51Da flieh ich dich wochen und monatelang an.
35:54Und jetzt, wo ich einpacke, da willst du auf einmal nach Augsburg.
35:57Ich weiß, ich weiß.
35:59Aber Lausitz hat alle guten Karten.
36:00Ich habe nicht mal einen Trumpf im Ärmel.
36:04Es sei denn...
36:06Du, ist nur so eine Idee.
36:08Aber das Brautpaar nebenan sind Roland Althofer und die Tochter von der größten Brauerei in der Gegend.
36:14Genau, genau, genau.
36:17Na ja, das ist vielleicht doch ein bisschen weit hergeholt, was?
36:34Morgen, Herr Doktor.
36:35Na, gut geschlafen?
36:36Wissen Sie das?
36:37Wer sind Sie?
36:38Ich habe heute Nacht kein Auge zugetan.
36:39Dabei schlafe ich ansonsten wie ein Bär.
36:41Komisch, was?
36:42Gehen Sie aus dem Weg.
36:44Page, verständigen Sie die Rezeption, dass hier die Gäste angepöbelt werden.
36:47Wissen Sie eigentlich, wie lange ich bei Althofer bin?
36:4914 Jahre.
36:51Der Chef hat mir eine Chance gegeben, hat mich den Lastwagenführerschein machen lassen.
36:54Ich tue eigentlich keiner Fliege was zu leide, aber bei dir würde ich eine Ausnahme machen.
36:59Hey!
37:00Ich lasse dich deinen Laptop fressen, auch wenn Sie mich dafür einbuchten.
37:03Die Polizei kommt, lassen Sie los.
37:05Ja!
37:06Sie sind verrückt.
37:09An dem Tag, an dem Althofer dicht machen muss, stehe ich bei dir auf der Matte.
37:13Dass wir Freude haben, das ist Ihnen doch klar.
37:21Wo bleibt der Leo?
37:22Er hat gesagt, er will nur den Laster aus der Inspektion holen.
37:29Was ist denn hier los?
37:30Na, die von der Bank wollen jetzt doch die Firma kassieren.
37:33Wir warten auf Paul.
37:34Er muss endlich auf den Tisch schauen.
37:36So kann es nicht weitergehen.
37:37Das bringt doch nichts.
37:49Was für den Lena in der Villa?
37:51Kommt, Lena hat recht.
37:52Das bringt wirklich nichts.
37:54Auf!
37:59Du warst bei Dr. Lausitz?
38:01Umsonst.
38:02Aber wenn du auch mal deinen Stolz runtergeschluckt hättest.
38:07Entschuldigung, Herr Althofer.
38:08Ich weiß, das ist jetzt ein komischer Wunsch, aber
38:10könnte ich Sie bitte ganz kurz unter vier Augen sprechen?
38:13Sagen Sie mal, sind Sie von allen guten Geistern verlassen?
38:16Gehen Sie!
38:18Ich.
38:19Wenn Sie mich sprechen wollen, dann machen Sie gefälligst einen Termin mit Frau Stangl.
38:23Warte!
38:32Guten Morgen!
38:33Guten Morgen!
38:35Ihr weiches Ei braucht noch eine Minute.
38:37Doch, danke, Frau Schürmer, aber ich muss los.
38:39Also, es ist jetzt neun Uhr.
38:41Direktor Möller weiß Bescheid.
38:42Ich brauche den Scheck nur noch abzuholen.
38:50Entschuldigen Sie die Störung.
38:52Aber darf man gratulieren?
38:55Bitte.
38:58Dankeschön, Herr Unger.
38:59Meine Frau.
39:00Ach, Sie sind das, der Mann aus Frankfurt?
39:02Ja, Sie werden noch da sein bei dem Termin.
39:05Herr Dr. Lausitz hatte sich auch nicht nehmen lassen, persönlich zu erscheinen.
39:08Ich werde mich vielleicht etwas verspäten, wenn Sie das ausrichten könnten.
39:12Darf ich Ihnen Ihren Bräutigam kurz entführen?
39:14Bitte, bitte.
39:25Herr Alkohol, wir hatten es nicht leicht miteinander.
39:30Sie haben mir von Anfang an nicht über den Weg getraut und ich habe...
39:34Vergessen wir das.
39:36Das Risiko war groß, vielleicht zu groß.
39:39Aber das weiß man immer erst hinterher.
39:41Ja, so ist es nun mal, Herr Unger.
39:43Sonst noch was?
39:45Ja.
39:47Falls Ihre heimliche Hochzeit etwas mit dem Termin um 9 Uhr zu tun haben sollte und die
39:51Aussteuer der Braut zufällig 2,8 Millionen.
39:58Tun Sie es nicht, Herr Althofer.
40:00Das ist es nicht wert.
40:02Keine Firma.
40:03Nichts.
40:04Danke.
40:06Nur, bitte versuchen Sie nicht, mir auch noch in meinem Privatleben die Entscheidung abzunehmen,
40:11ja?
40:13Entschuldigung.
40:15Und, äh, ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie diese Begegnung hier vertraulich behandeln würden.
40:22Welche Begegnung?
40:23Noch Fragen?
40:30Herr Althofer, Dr. Lausitz lässt sich entschuldigen, er ist von der Polizei aufgehalten worden.
40:34Polizei?
40:42Hallo.
40:44Hallo.
40:45Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich hierbleiben werde.
40:47Ich gebe nicht so schnell auf.
40:49Ja.
40:50Sie braucht die Firma auch mehr als mich.
40:52Egal, was wird.
40:56Was ist mit Cornelia Althofer?
40:58Haben Sie die auch als Fehlinvestition abgeschrieben?
41:01Sie wollen es wohl immer ganz genau wissen, was?
41:05Geben Sie wohl.
41:14Herr Unger!
41:16Gut, dass ich Sie noch erwische.
41:20Geben Sie das hier bitte meinem Vater.
41:22Wieso kommen Sie nicht mit?
41:24Nein, ich will nicht.
41:26Bitte.
41:36Polizei?
41:37Vielleicht wurde der Doktor wegen Gemeingefährlichkeit verhaftet.
41:41Guten Morgen.
41:42Guten Morgen.
41:43Dieser Dr. Lausitz lässt sich entschuldigen, er sei bei der Polizei.
41:47Wissen Sie, was das soll?
41:48Nein.
41:49Hier.
41:50Von Ihrem Sohn.
41:52Von Roland?
41:53Wo ist er?
41:54Machen Sie auf.
41:56In dem Buskörper aus Rio.
42:062,8 Mio.
42:09Dieser Wahnsinn.
42:11Hast du die Unterschrift gesehen?
42:12Birgit Meyerbeer.
42:13Er hat sie rumgekriegt.
42:14Seine Tanzstundenflamme.
42:16Das ist doch nicht wahr.
42:17Und jetzt würde ich vorschlagen, Sie lassen Herrn Kunze die restlichen Schecks ausstellen.
42:22Herr Althofer.
42:23Wir haben es geschafft.
42:26Kann ich denn das annehmen?
42:28Papa, also ehrlich.
42:29Ich erledige das.
42:35Er hat das Mädchen geheiratet.
43:01Ein gutes Gefühl.
43:03Holen Sie, oder willst du die Schecks überreichen?
43:05Wenn es denen jetzt ausmacht, gehe ich.
43:08Ich möchte diesen Menschen nie wieder in meinem Leben begegnen.
43:16Erst schicken Sie Ihre Tochter vor.
43:18Auf die Mitleidstour.
43:19Und an diesen Schlägertypen.
43:20Sie sind ein miserabler Verlierer, Herr Althofer.
43:23So, das reicht jetzt.
43:26Hier, Ihr Geld.
43:28Was?
43:29Nehmen Sie und quittieren Sie den Betrag im Vorzimmer.
43:41Bitte, Herr Doktor.
43:42Wir haben zu tun.
43:43Wir haben eine Firma zu leiten.
43:54So, und jetzt brauche ich einen Schluck.
43:58Sie auch?
43:59Unbedingt.
44:11Sie!
44:12Hallo.
44:14Ich...
44:14Also, was ich Ihnen jetzt sagen werde, das wollte ich eigentlich für mich behalten.
44:18Aber ich will einfach, dass Sie unbedingt wissen, dass mein Engagement für die Firma ganz andere Motive hat, als Sie
44:24vielleicht denken.
44:26Ich bin keine ehrgeizige Streberin.
44:30Ich bin Ihre Tochter.
44:58Ich bin kein Schluck.
45:01Ich bin kein Schluck.
45:03Ich bin kein Schluck.
45:18And when it's over you'll be, yeah