- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:30To crash or a crash or burnt, you're not alone
00:34Cause there is always that heartache and pain
00:38And when it's over, you'll be again
00:52Filmorow, mir wird Spei ubel
00:55Verlangsamer, bitte
00:56queue
00:56Da ist er
00:57Oh Gott sei Dank
00:59Was dem Schätzwert des Anwesens laut Augsburger Bank entspricht.
01:02Hast du? Und dann mit freundlichen Grüßen in Erwartung des positiven Bescheids etc. etc.
01:08Ich glaube, ich muss Schluss machen. Ich kriege Besuch. Danke, Waltraud.
01:13Wie? August-Meyer-Beer-Brauerei. Und schick's bitte per Fax. Das ist Höchster Eisenbahn.
01:31Hallo. Hallo.
01:33Entschuldige, aber da du mir ja seit einer Woche aus dem Weg gehst in der Firma,
01:36da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als dich hier in Allerherberts früher beim Joggen zu verfolgen.
01:41Wer geht hier wem aus dem Weg?
01:43Gib's doch zu, du würdest unsere gemeinsame Nacht auch am liebsten ungeschehen machen.
01:46Lena.
01:48Also, ehrlich gesagt, ich auch. Ich würde sagen, wir vergessen das einfach.
01:52Vielleicht war das einfach nur der Wein, die Musik, der Mond.
01:58Lena.
02:01Ähm, ja, ich würde jetzt gern noch einen Kuss geben, so zum Abschied, aber...
02:06Nathalie glaubt, ich überrede den Geschäftsführer Unger, dass sie mit nach Mailand darf mit der Dietrichsen.
02:10Nathalie? Nein. Aber wenn du willst, gerne.
02:13Ich war da schon x-mal für Trend. Und die Dietrichsen würde mich eh nicht mitnehmen.
02:17Ich könnte eher die Show stehlen.
02:19Ähm, ja, dann. Bis irgendwann.
02:41Ja?
02:43Nein, Waltraud. Lena. Czerny.
02:46Hast du noch fünf Minuten für mich?
02:48Ich glaube, Lena hat gar nicht mit mir Schluss gemacht, obwohl sie noch gar nicht richtig angefangen hat.
02:53Ich weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
03:01Herr Wieland! Herr Wieland!
03:12Ich muss dich sprechen, Herr Wieland.
03:14Nicht jetzt, später, na. In der Kartenpause.
03:17Ich kündige.
03:19Wir haben ein Angebot, meine Band als Vorgruppe von einer englischen Band auf Tournee zu gehen.
03:23München, Nürnberg, Frankfurt, Köln, Westfalenhalle.
03:266.000 Leute. Montag geht's los mit dem Turbus.
03:28Ja, wie? Du bist doch wohl von allen guten Geistern verlassen.
03:31Kommt überhaupt nicht in Frage. Und jetzt ab.
03:44Entschuldige.
03:45Die Eier sind mir zu hart geraten.
03:48Ich hab nur mal von vorne anfangen müssen.
03:50Pate hätten's auch getan.
03:57Sag mal, kontrollierst du seit neuestem, wann deine Mitarbeiter zur Arbeit kommen?
04:03Oder geht's nur um Lena Czerny?
04:05Wo kommst du da drauf?
04:07Ich, äh, ich warte auf Emma Martinek.
04:10Sie wollte mich dringend entsprechen, vor Arbeitsbeginn.
04:13Ach, dann ist er sehr gut.
04:15Dann kann sie gleich das Geschenk für ihren Leo mitnehmen.
04:19Ich hab ihm ein Schachspin gekauft.
04:22Es ist ja furchtbar, so im Gefängnis, so ganz allein in der Zelle, um nichts zu tun.
04:27Schach.
04:28Sehr sinnig.
04:33Erdbeer oder Aprikose?
04:35Äh, Stachelbär.
04:47Willen?
04:52Irgendetwas ist doch.
04:54Ich spür das.
04:57Ich mein, dein plötzliches Interesse für Stoffdesign.
05:01Du bist täglich mindestens zwei, dreimal im Studio drüben.
05:06Doch nicht wie ein Frau von Dietrichsen.
05:08Sylvia, das ist doch normal vor einer Messe wie Mailand.
05:12Ich möchte nicht, dass der Lena wieder die Fantasie durchgeht und wir mit Designs dastehen,
05:16die kein Mensch kaufen, geschweige denn anziehen will.
05:20In Paris ist es nochmal gut gegangen, aber Paris ist nicht Mailand.
05:23Lena?
05:27Frau Czerny.
05:29Und jetzt bitte Sylvia.
05:33Ach, das wird sie sein.
05:35Frau Matelik.
05:39Soll ich sie auch später vertrösten?
05:41Du hast ja noch kaum gefrüßt.
05:43Nein, nein, sie soll im Arbeitszimmer warten.
05:45Ich, ich komm dann gleich.
05:49Na, morgen.
05:51Morgen.
05:54Wo ist denn Roland?
05:56Schon weg.
05:59Wahrscheinlich lädt er Bierflaschen auf bei seinem Schwiegervater.
06:03Also, Vater, wirklich?
06:06Gott, bin ich müde.
06:09Kein Wundern, wenn man bis zwei Uhr Klavier spielt.
06:11Muss das sein?
06:13Ich hab nicht gespielt, ich hab geübt.
06:18Gehst du schon?
06:19Hm.
06:20Heute ist viel los, der Transporter muss nach Mailand.
06:23Hast du über meinen Vorschlag nachgedacht?
06:25Hm?
06:26Um die Lena Czerny mitzuschicken.
06:29Die Idee stammt doch nicht von dir, hm?
06:32Hat Frau Czerny dich gebeten, dich für sie zu verwenden?
06:34Nein, aber das liegt doch auf der Hand.
06:37Ich bin sicher, Felix ist auch meiner Meinung.
06:39Ich kann dir die Siderpellung nicht eine Woche lang unbesetzt halten.
06:45Geh, jetzt sind's doch nicht so grob mit dem Tier.
06:50Bertha, komm, sei brav gemein, der Kugel.
06:53Ja, Bertha, was machen Sie denn mit dir?
06:57Moment mal, Sie wollen doch nicht etwa Data verkaufen.
07:01Bleibt mir denn anders übrig, wenn der Kast dann verkauft wird?
07:04Ich hab Ihnen doch gesagt, dass ich den nicht kaufen will.
07:07Was nutzt denn das?
07:09Meierbeer hat doch die Ausschanklizenz.
07:10Oh, Schömer, ich will ja auch die Kneipe nicht weiterführen.
07:13Ja, aber, aber was wollen Sie denn dann mit dem Hof?
07:17Mit dem Wohnen, mit Ihnen als Wirtschafterin.
07:21Na ja, wir sind doch ein gutes Team.
07:23Aber das Jahr ist ja, also sowas.
07:26Ich hab Meierbeer schon ein Angebot gemacht, das heißt, es wird gerade getippt.
07:29So, und jetzt zünden Sie eine Kerze an und beten, dass Sie akzeptieren.
07:34Können wir Bertha jetzt wieder abladen?
07:35B, B, Garta, bleiben.
07:51Das sieht zwar aus wie ein Umweg, ist doch ziemlich kurvig,
07:53aber der Leos ist auf dieser Route immer gut gefahren.
07:55Und Bretter nicht so, lieber langsam, aber sicher.
07:58Wir sind wieder knapp dran, wir können uns keine Panne leisten.
08:00Ich bin kein Anfänger, ja?
08:01Ein Chef Mercedes ist was anderes als ein Lastwagen.
08:04Danke für den Tipp, da wäre ich gar nicht drauf gekommen.
08:06Morgen allerseits.
08:07Morgen.
08:08Na, alles klar?
08:09Der Jan lässt gerade die letzten Meter von dem Alustoff raus.
08:12Das heißt nicht Alustoff, Herr Willen, das heißt Soft Metal.
08:16Lassen Sie euch beim Marketing wieder alles einfangen, das ist doch lieber Scholli.
08:18Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen.
08:20Ach so, Frau von Dietrichsen hat aus Mailand angerufen, gestern Nacht.
08:23Sie braucht noch die Diaprojektoren für die Rückpro oder so ähnlich.
08:27Sie wüssten schon Bescheid.
08:28Ja, wenn ich sie in die Kiste noch reinkriege?
08:31Und über die Anwaltskosten machen Sie sich mal keine Sorgen.
08:33Wir werden sicher einen Weg finden, das mit Dr. Straubinger über die Firma abzurichten.
08:36Wie, wann ist endlich die Verhandlung? Und was, wenn er verliert?
08:40Jetzt warten wir es mal ab. Kopf hoch, Frau Martinik.
08:43Danke, Herr Althofer. Auch für das Schachspiel.
08:46Ist doch selbstverständlich. Und grüßen Sie ihn, wenn Sie ihn besuchen.
08:48Mach ich.
08:55Sag mal, kannst du mir da weiterhelfen? 5000 Mark für diverse Dienstleistungen.
09:00Zeig mal hier.
09:02So was krieg ich beim Finanzamt nie durch. Diverse Dienstleistungen.
09:06Ich frag den Chef, was das soll.
09:12Guten Morgen.
09:13Morgen, Herr Unger.
09:15Jonas Fugger wartet auf Sie.
09:17Was jetzt?
09:18Ich hab ihm gesagt, dass er einen Termin braucht. Aber der war völlig durch den Wind.
09:23Halt!
09:23Immer Martinik bittet Sie, bei ihr vorbeizuschauen, wenn Sie in der Weberrei sind.
09:26Herr Unger, haben Sie das veranlasst?
09:30Lehmann?
09:31Kenn ich nicht.
09:33Na ja, ich kümmer mich drum.
09:40Na, wo drückt der Schuh?
09:43Also, ich hab versucht, den Wiener zu erklären, dass ich hier Schluss mache mit der Lehre.
09:46Und er meint, ich hab sie nicht alle, aber es ist mein voller Ernst.
09:48Mal langsam, langsam.
09:50Jetzt setzen Sie sich erst mal.
09:56Also, fühlen Sie sich denn nicht wohl bei Althofer?
09:59Oder werden Sie hier schlecht bezahlt? Oder vielleicht schlecht behandelt?
10:02Es ist so.
10:03Wir werden auf Tournee gehen.
10:04Mit Soft Metal und...
10:05Bitte?
10:06Soft Metal.
10:07Die Band aus England.
10:09Jedenfalls hat der Manager, von dem unsere CD gehört und war auf unserem letzten Auftritt.
10:14Ja, und das ist die Chance, Oma.
10:18Jetzt weiß ich gar nicht, was ich sagen soll.
10:21Einerseits freut es mich, dass Sie den Mut haben, den sicheren Weg zu verlassen.
10:25Ja, so sicher ist es hier auch nicht.
10:26Vor zwei Wochen hätte Althofer ja fast alles zugemacht, oder nicht?
10:30Von Musik kann ich immer leben.
10:31Da bin ich mein eigener Chef.
10:33Tja, okay.
10:34Wenn Sie das so unbedingt wollen, dann müssen Sie das wohl auch machen.
10:38Ja, und verstehen Sie, ich kann ja auch nicht warten, bis ich meinen Gesellen oder Meister gemacht habe.
10:43Bis dahin bin ich ein alter Sack.
10:44Nein, Sie meinen, so ein alter Sack wie ich was?
10:47Sie wissen schon, was ich sage.
10:49Ja, okay.
10:50Wissen Sie was?
10:51Ich werde mal mit Herrn Yland reden.
10:52Vielleicht können wir Ihre Herstelle ja frei halten bis nach der Tournee.
10:55Nee, nee, der sieht mich hier nicht wieder.
10:58Höchstens im Fernsehen oder auf dem nächsten Kammer.
11:02Na dann, viel Glück.
11:04Danke.
11:05Frau Stange, ich kündige.
11:07Mein nächster Zahltag ist der letzte.
11:32Ich bin's.
11:34Ja.
11:36Keine Angst, mein Anruf ist rein beruflich.
11:38Wie kommst du darauf, dass ich Angst habe? Worum geht's denn?
11:41Weißt du zufällig, wer den Produktnamen Soft Metal erfunden hat?
11:44Ähm, das weiß ich. Das war nämlich ich. Gefällt der dir nicht?
11:47Nein, doch, doch, doch, doch, doch.
11:48Ich habe nur auch gerade per Zufall erfahren, dass es eine englische Rockgruppe mit dem gleichen Namen gibt, Soft Metal.
11:53Um rechtliche Probleme zu vermeiden, sollten uns vielleicht doch einen anderen Namen einfallen lassen.
11:58Ja, was meinst du?
11:59Ja, das mache ich dann. Danke.
12:02Lena.
12:16Frau Stange, könnten Sie mich bitte mit Roland Althofer verbinden?
12:20Ja, danke.
12:22Danke.
12:24Danke.
12:48Ja.
12:49Ja, danke, Frau Stange.
12:52Herr Althofer, schön, dass ich Sie gerade erwische.
12:54Hören Sie, falls es wieder um Ihre Immobilie gehen sollte, dann können wir gleich wieder auflegen.
12:59Nein, der Herr Mayerbär hat bereits ein Angebot von mir auf dem Tisch liegen.
13:02Ja, gut, ich werde meine Frau informieren. Sonst noch was?
13:04Ja, haben Sie einen Lehmann mit einer Dienstleistung im Wert von 5000 Mark beauftragt?
13:10Lehmann?
13:11Nein.
13:12Ja, danke.
13:13Schönen Gruß an Ihre Frau, ja?
13:15Gut, ich werde es ausrichten. Wiederhören.
13:18Unger lässt grüßen.
13:19Ja, danke.
13:22Jedenfalls habe ich einfach keine Lust mehr, dich ständig heimlich in irgendwelchen Parks zu treffen
13:25und mit einem schlechten Gewissen rumzulaufen.
13:31Ich werde es ihm sagen.
13:33Na, endlich. Und wann?
13:35Heute Abend. Du kommst zu uns zum Essen um acht
13:39und ich werde ihn auf dich vorbereiten.
13:41Gut.
13:43Ich meine, was soll das schon groß machen?
13:44Schließlich sind wir Mann und Frau.
13:49Du hast Angst vor ihm, oder?
13:53Ich bin sein Ein und Alles seit Mutters Unfall.
13:56Am liebsten hätte er mich hoch oben in einen Turm eingesperrt wie Rapunzel,
13:59damit mir ja nichts passiert.
14:01Ich weiß.
14:02Du bist immer vom Chauffeur zur Schule gebracht worden.
14:04Alle haben gedacht, es war Angeberei.
14:06Ich auch.
14:08Oh Gott, der arme Herr Schaller.
14:09Wie viele Stunden der auf mich warten musste,
14:11wenn ich im Kino gewesen bin oder auf irgendwelchen Partys.
14:15Tut mir leid, Birgit, ich muss los.
14:18Roland, eine Sache noch.
14:21Egal, was heute Abend passiert,
14:23was auch immer Vater sagen wird,
14:25zwischen uns beiden merkt alles beim Alten, ja?
14:27Ich liebe dich.
14:29Ach ja, bevor ich es vergesse.
14:31Unger.
14:32Er lässt fragen, ob du ein gutes Wort für ihn einlegen könntest.
14:35Der ist im Gashast, der Frau Schirmer interessiert,
14:36dass er den Vater verkaufen will.
14:37Also ich glaube, mein Vater hat schon einen Interessenten.
14:39Ein Hotelier aus München.
14:41Ja, ja, dann eben nicht.
14:42Weißt du, eigentlich sollten wir das ja kaufen
14:44und aus Zimmer Nummer 7 eine Art Museum machen,
14:47als Erinnerung an unsere Hochzeitsnacht.
14:50Ehrlich gesagt,
14:53eine eigene Wohnung wäre mir im Moment lieber.
14:56Bald, Roland.
15:13Mädel, also wirklich, was machst du denn da?
15:16Ich kann das nicht und außerdem ist mir nicht gut.
15:20Kann ich nach Hause ermahnen?
15:21Bitte.
15:22Was fehlt dir denn?
15:23Ich weiß nicht.
15:24Seit Tagen ist mir so komisch.
15:26Apropos Tage.
15:28Sind die vielleicht zufällig überfällig?
15:30Ich habe die Pille vergessen.
15:32Aber das habe ich schon öfter und es ist nichts passiert.
15:38So, jetzt versuch's mal mit dem Garn.
15:42Herr Unger, schön, bitte.
15:45Es geht um Leo.
15:47Ich war heute bei Herrn Althofer.
15:49Er war zwar nett wie immer,
15:50aber ich habe das Gefühl,
15:51er glaubt mir die Geschichte nicht,
15:53die Leo erzählt hat,
15:54von der Zeugin.
15:55Sie meinen die Anhalterin?
15:56Ja.
15:57Frau Martinett, ich weiß auch nicht,
15:59wie ich Ihnen da weiterhelfen soll.
16:00Leo sagt, sie wollte sich in München
16:01bei einer Firma vorstellen.
16:03Deswegen ist er ja überhaupt nach München gefahren,
16:05weil sie den Termin nicht verpassen wollte.
16:07Weiß er denn wenigstens, wie die Firma heißt?
16:09Irgendwas mit Computern, sagt er.
16:11So einen Computer, wie Sie ihn im Büro haben.
16:13So einen hat sie wohl auch in der Tasche gehabt.
16:16Bitte, Herr Unger,
16:18wenn man wenigstens einen Namen hätte,
16:19dann könnte man den Dr. Straubinger bitten.
16:22Bitte, Herr Unger, der Leo,
16:23der hält das nicht lang durch, eingesperrt zu sein.
16:26Ich kenne den doch.
16:27Ja, also ich werde mit Dr. Straubinger reden.
16:29Das ist zwar jetzt nicht viel,
16:30aber besser als gar nichts.
16:32Ja, Frau von Dietrichsen,
16:33es geht um dieses Aluminiumgewebe.
16:35Soft Metal, der Name geht nicht.
16:36Sie müssen die Labels ändern.
16:38Ja, natürlich habe ich das.
16:40Metal Dreams.
16:42Ich weiß, aber den habe ich checken lassen.
16:44Der geht.
16:45Kai, der ist vor einer Stunde oder so losgefahren.
16:48Ja, Frau von Dietrichsen, ja.
16:50Danke, tschüss.
16:51Ich glaube, ich bin schwanger.
16:53Ich habe eine Pille ausgelassen,
16:54an dem Abend,
16:55an dem Felix überraschend
16:56früher aus Berlin zurückgekommen ist.
16:57Nee, doch nicht so.
16:58Mein Gott, ich darf überhaupt nicht daran denken,
17:00was, was...
17:00Na, Familie,
17:01bevor du dich jetzt aufhängst
17:02und dann dir die Pulsadern aufschneidest,
17:04dann warte doch erstmal den Test ab.
17:05In der Mittagspause.
17:06Gehst du in der Apotheke,
17:07holst dir einen Test
17:07und dann sehen wir weiter, okay?
17:09Kannst du nicht hingehen, bitte.
17:11Mir ist das peinlich.
17:12Dann geht doch sofort das Gerede los.
17:13Also so berühmt bist du nun auch wieder nicht.
17:15Aber Felix,
17:15und es wissen immerhin ein paar Leute,
17:16dass wir zusammen sind.
17:17Ich mache es,
17:18ich mache es.
17:19Okay, okay.
17:22Felix ist in Milano
17:23und hat keine Ahnung.
17:26Lena.
17:27Oh, Mann.
17:28Okay.
17:35Ach, Herr Kunze,
17:37gerade wollte ich zu Ihnen.
17:39Haben Sie das klären können,
17:40die 5.000?
17:41Nein, leider noch nicht.
17:43Aber mal was anderes.
17:44Der Überbrückungskredit,
17:45den ich der Firma gegeben habe.
17:47Sie wissen doch,
17:47die 500.000.
17:48Ja.
17:49In Anbetracht der günstigen Auftragslage
17:51würde ich den gern wiederhaben.
17:52Meinen Sie,
17:53das lässt sich umgeschaukeln?
17:55Aber doch hoffentlich nicht sofort.
17:56Ach, nein, nein, nein.
17:57Frühestens in zwei oder drei Wochen.
17:58Und auch dann noch,
17:59wenn es klappt.
18:00Ich würde mit dem Geld
18:00gerne eine Immobilie anzahlen.
18:02In Augsburg?
18:04Ja.
18:16Die Frau Altrufer lässt fragen,
18:18ob Sie heute Abend
18:19zum Essen kommen wollen,
18:20um 8.
18:21Haben Sie da nicht schon einen Termin?
18:23Der Dünder ist beim Chef.
18:28Ja, tatsächlich.
18:29Der Gutachter von der Augsburger Bank,
18:311930, draußen bei der Frau Schirmer.
18:34Dann entschuldigen Sie mich bitte bei Frau Altrufer.
18:36Morgen vielleicht.
18:38Wie lange ist denn Ronald Altrufer schon drin?
18:41Halbe Stunde.
18:42Sagen Sie mir bitte sofort Bescheid,
18:43wenn er raus ist?
18:44Mach ich.
19:11Das ist unerträglich.
19:15Vertrag, Vertrag, Vertrag.
19:16Hier geht es um meine Frau
19:17und um meine Zukunft.
19:18Bei Altrufer habe ich ja keine mehr.
19:19Niemand, kein Mensch hat dich gezwungen,
19:22Birgit Meyerbeer zu heiraten.
19:24Ihre Aussteuer wegen.
19:26Das Geld habt ihr aber dann und angenommen.
19:28Ich war dagegen.
19:29Dein Bruder hat mich überrumpelt.
19:31Roland,
19:32in einem halben Jahr sieht es anders aus.
19:35Dann...
19:36Roland!
19:40Wiedersehen, Frau Steyer.
19:49Der Chef ist jetzt frei.
19:50Wenn Waldort anruft, ich ruf zurück.
19:52Was sonst?
19:57Sollten Sie Probleme haben,
19:59bitte nicht.
20:01Mir reicht es für heute.
20:03Probleme nicht.
20:04Jedenfalls keine,
20:04die ich nicht selber in den Griff kriege.
20:06Aber vielleicht könnten Sie mir hiermit weiterhelfen.
20:09Lehmann, 5000.
20:10Ich habe schon alle gefragt.
20:12Roland, Felix in Mailand.
20:19Lassen Sie den Betrag anweisen, bitte.
20:21Und wie und wo soll ich ihn abbuchen?
20:25Unter der Rubrik
20:26Alte Schulden.
20:29Es handelt sich um eine
20:32tragische Schuld.
20:33Man wird
20:36schuldlos, schuldig.
20:38Das ist wie in griechischen
20:40Tragödie.
20:40Meine Kenntnisse von der
20:42griechischen Tragödie
20:43passen ungefaltet in eine
20:44Streichholzschachtel.
20:47Ich vertraue Ihnen.
20:49Und wenn ich Ihnen jetzt sage,
20:51dass
20:51das unter allen Umständen
20:53unter uns bleiben muss,
20:55dann
20:56meine ich das auch.
21:01Lena Czerny
21:02ist meine Tochter
21:03ist meine Tochter.
21:09An dem Tag der
21:11Scheckübergabe
21:11an die Bank
21:15nach der kleinen Feier
21:17da hat sie es mir
21:18ins Gesicht gesagt.
21:21Ich bin Ihre Tochter.
21:25Natürlich habe ich ihr nicht
21:26geglaubt.
21:28Mein Liebesleben war nicht so
21:29aufregend und so
21:31abwechslungsreich, dass ich den
21:32Überblick verlieren könnte.
21:34Aber der Stachel saß.
21:37Und da habe ich mich entschlossen,
21:38einen privaten Ermittler...
21:40Wehmann?
21:41Ja,
21:42Dr. Straubinger hat ihn mir
21:43empfohlen.
21:45Der und?
21:47Na ja,
21:48hat Lena Czerny
21:49beschatten lassen
21:50und
21:52Auskünfte über sie
21:53und ihre Herkunft
21:54gesammelt.
21:56Die Mutter hat er gefunden.
21:58Den Vater nicht.
22:00Konnte er auch nicht.
22:01Ich wusste ja selbst nicht,
22:02dass ich ihr Vater bin.
22:04Ich glaube,
22:05ich weiß auch,
22:05wer die Mutter ist.
22:07Rosa Kolb?
22:08Ich weiß,
22:09ich weiß.
22:10Sie haben sich die Akte
22:10von Frau Stangel besorgen lassen.
22:12Wieso?
22:13Das Foto von der Belegschaft
22:15in ihrer Bibliothek.
22:16Ich glaubte,
22:17eine gewisse Ähnlichkeit
22:18von Frau Czerny
22:19mit einer ihrer Mitarbeiterinnen
22:20auf dem Foto zu erkennen.
22:21Rosa Kolb.
22:23Aber ich wusste nicht,
22:23was...
22:24Was für ein Interesse
22:24haben Sie an Lena Czerny?
22:26Wenn ich fragen darf,
22:27dass Sie sich die Akte besorgen lassen.
22:30Ich...
22:31Ja,
22:31ich war einfach irritiert
22:32über Frau Czernys Engagement.
22:34Ist doch sehr ungewöhnlich
22:35für eine Mitarbeiterin,
22:36die erst so kurz wie ich
22:38bei Althofer ist.
22:39Ihr Engagement
22:40ist auch ungewöhnlich.
22:41Also ich kann Ihnen versichern,
22:42dass ich nicht Ihr Sohn bin.
22:45Wenn Sie mein Sohn wären,
22:47würden wir uns nicht so gut verstehen.
22:48Ja?
22:58Was schießt mir denn so,
22:59Verstumme?
23:01Machst du wieder
23:02auf einen deiner Verehrer?
23:03Jan, von mir aus,
23:03sag noch irgendwas Nettes,
23:04aber dann geh bitte.
23:05Holla!
23:06Bitte!
23:08Warum warst du eigentlich
23:08jetzt noch so schnell weg
23:09beim Konzert?
23:10Mein Gott, Jan!
23:11Ich wollte jetzt gerade
23:12was Nettes sagen,
23:13du lässt mich noch nicht mal ausreden.
23:17Ach so,
23:18ist das?
23:18Was hängt Ihr beiden
23:19denn da schon wieder aus?
23:20Sag mal,
23:20brauchst du es handgestickt
23:21in Großbuchstaben?
23:22Hau ab!
23:25Was will der denn hier?
23:26Der Hofflitz ist mitbekommen.
23:28Spinnst du?
23:28Nein!
23:29Und?
23:31Ich bin guter Hoffnung.
23:35Scheiße!
23:36Was mache ich denn jetzt?
23:38Jetzt gehst du erstmal
23:39nach Hause und ruhst dich aus.
23:41Ich fahre dich auch hin.
23:42Warte im Auto,
23:43ich komme gleich nach.
23:46Nathalie,
23:46nein Gott,
23:46für jedes Problem
23:47gibt es eine Lösung,
23:47auch für so eins.
23:50Geh schon.
24:00Leo!
24:02Gesiegte Luft,
24:03sagen die Knastkollegen.
24:05Gesiebte Luft
24:06atmet man hier.
24:07Und wenn es nach diesem
24:08Edeljuppi mit Doktortitel
24:10und Maßanzug geht,
24:11darf ich die nächsten
24:11drei Jahre von
24:12gesiebter Luft leben.
24:13Minimum, sagt er.
24:14Und ich sag,
24:15der Herr Unger
24:16wird mit Dr. Straubinger reden.
24:18Sie finden sie
24:19bestimmt deine Zeugin.
24:20Der Unger,
24:21auch so ein Juppi.
24:22Denen ist doch egal,
24:23was mit uns einem passiert.
24:24Ja,
24:25aber die sind nicht so blöd
24:26wie du.
24:26Die schlagen keinen
24:27Polizisten zusammen,
24:28nur weil sie glauben,
24:29im Recht zu sein.
24:31Soll ich dir sagen,
24:32was ich denke?
24:33Das kann ich mir denken,
24:34Leo.
24:35Lasse.
24:35Lasse.
24:36Dir.
24:37Die Sachen,
24:38die du wolltest.
24:39Und ein Steckschach.
24:41Geschenk von Frau Althofer.
24:42Na super.
24:44Mit Spielregeln.
24:45Du musst dich
24:46mit was beschäftigen,
24:47sonst schnappst du
24:48noch über.
24:49Ich lern's auch.
24:50Und wenn du wieder
24:51zu Hause bist,
24:52dann können wir
24:52dort zusammenspielen.
24:55hast du recht.
24:57Nächste Woche
24:58am Besuchstag
24:58komme ich wieder.
24:59Brauchst du sonst noch was?
25:02Golfschläger.
25:03Ja.
25:04Komm her.
25:06Tschüss.
25:07Tschüss.
25:08Tschüss.
25:13Tschüss.
25:14Wiedersehen.
25:22Soll das jetzt heißen,
25:24ich bin von Eschendorf
25:25zwei Stunden mit dem Zug
25:26hierher gefahren,
25:27hier mit dem Kind
25:27und hier darfst du nicht
25:28mal fünf Minuten
25:29Ihres Vater sehen.
25:31Wie heißt du,
25:31dass die das Kind ist?
25:33Weiß.
25:33Leo Weiß.
25:34Und Sie sind
25:35verwandt mit ihm?
25:36Sie sind nicht verheiratet,
25:38wenn Sie das meinen.
25:39Trotzdem ist es sein Kind
25:40und ich brauche
25:41den Scheck jeden Monat,
25:42sonst reicht's nicht.
26:13Nach Eschendorf
26:14zur Tankstelle
26:15am Orteingang.
26:41Jonas Fugger war bei mir.
26:43Sie haben dem Jungen
26:44hoffentlich die Flausen
26:44ausgetrieben.
26:45Warum sollte ich?
26:47Na, haben Sie nicht
26:48mal spielen hören?
26:49Nee.
26:50Techno?
26:50Ist doch keine Musik.
26:51Techno hab ich hier
26:52jeden Tag genug.
26:53Tja.
26:53Also mir hat's gefallen
26:54und nicht nur mir.
26:55Ich finde,
26:55wir sollten ihm die Chance geben,
26:56etwas aus seinem Talent
26:57zu machen.
26:58Herr Wieland,
26:59ich habe ihm angeboten,
27:00dass wir versuchen werden,
27:01seine Stelle bis nach
27:01der Tournee freizuhalten.
27:03Nee.
27:04Warum denn nicht?
27:05Der Klopfler hat sich nötig.
27:06Nicht mit mir.
27:07Ich kann so einen
27:08im Betrieb nicht gebrauchen.
27:09Komisch.
27:10So was ähnliches
27:10hat er mir auch gesagt.
27:11Nur umgekehrt.
27:12Er möchte nicht zurück zu Ihnen.
27:13Warum nicht?
27:14Denken Sie mal drüber nach.
27:31Sie haben uns schon wieder
27:32in den Korb gegeben
27:33für heute Abend.
27:34Das ging leider nicht anders.
27:35Es geht um den Gasthof
27:36von Frau Schirmer.
27:37Termin mit einem Gutachter
27:38von der Bank.
27:39Sie wissen ja,
27:39wie schwer die Leute
27:40zu kriegen sind.
27:41Sie will verkaufen?
27:42Nein, nicht Sie.
27:43Die Brauerei Mayerbär.
27:46Entschuldigen Sie mich jetzt bitte,
27:47ich habe leider jetzt
27:48auch noch einen Termin.
27:50Hübsches Kleid.
27:51Eine Kreation von Lena Czernig.
27:52Was tut man nicht alles
27:54für die Firma?
27:55Ja.
27:57Gute Werbung.
28:04Guten Abend, Frau Martinek.
28:06Frau Martinek?
28:09Ist was mit Leo?
28:10Sagen Sie, Frau Althofer,
28:11ein schön großherzig,
28:12sehr gefreut über das Steckschach.
28:15Richtig aus.
28:36Was machst du denn hier?
28:37Wo ist Nathalie?
28:38Die habe ich nach Hause geschickt.
28:40So.
28:41Besser geht es leider nicht.
28:42Nach Hause geschickt?
28:44Aha.
28:45Leitest du jetzt auch schon
28:45meine Abteilung oder was?
28:47Nein.
28:49Nathalie ging es nicht gut.
28:50Wir waren sogar vorhin
28:51in der Apotheke.
28:52Apotheke.
28:53Dann habe ich also recht gehabt.
28:54Sie ist schwanger.
28:55Ähm, ja, aber...
28:56Ja, ja.
28:57Die Männer.
29:03Sag mal, gibt es was Neues
29:04über Leo?
29:06Welcher Leo?
29:07Emma.
29:09Sehr gut.
29:10Danke.
29:11Du kannst jederzeit
29:12wieder bei mir anfangen.
29:16Dieser miese, armselige Kerl.
29:19Der lebt man jahrelang zusammen, ja?
29:21Emma wartet geduldig,
29:23bis er von seinen ewigen Touren zurückkommt.
29:26Wäscht seine Sachen,
29:27kocht, putzt,
29:28pumpt ihm Geld,
29:29wenn er mal wieder pleite ist.
29:30Und er,
29:31er hat eine Freundin in Eschendorf
29:32und ein Kind.
29:34Was?
29:35Tankstelle Eschendorf.
29:37Ja, wer weiß,
29:38vielleicht hat er ja
29:39an jeder Tankstelle
29:40eine sitzen,
29:41von hier bis Hamburg
29:42und Berlin
29:42und Paris
29:43und Mailand.
29:43Och, Emma.
29:46Ich kann ihn mehr,
29:47Lena.
29:49Da liebt man einen Mann
29:50und dann ist es plötzlich so,
29:51als würde einer
29:52die kalte Dusche aufdrehen.
29:55Das kann nicht irgendwo her.
29:56Vielen Dank, Frau Martinek.
29:59Bitte sehen.
30:00Ja, bitte sehen.
30:02Sag mal,
30:03willst du nicht auch Schluss machen?
30:04Wir könnten irgendwo was essen gehen.
30:05Och, ich bleib hier,
30:07das ist so viel liegen.
30:08Ich kann dir doch helfen.
30:10Mit Mailand bin ich fertig,
30:12alles auf dem Lastwagen.
30:13Also komm,
30:14los geht's.
30:15Gut.
30:19Ja?
30:22Dr. Straubinger ist da.
30:23Ah, Herr Doktor.
30:24Sie kommen ja wieder gerufen.
30:25Guten Abend.
30:26Guten Abend.
30:26Nehmen Sie bitte Platz.
30:28Danke, Frau Stammel.
30:33Probleme mit Ihrem Vertrag?
30:35Nein, nein, nein, nein.
30:36Ich lasse Sie nur noch von Ihnen
30:36und einem Kollegen von Ihnen
30:37in Frankfurt durchchecken.
30:39Second opinion.
30:40Aber zuerst Sie.
30:41Es geht um den Fall Weiz.
30:42Ich habe die Anhalterin
30:43ausfindig gemacht,
30:44die beim Unfall dabei war.
30:45Sie meinen die Detektei Lehmann.
30:48Ich weiß Bescheid.
30:50Herr Althoff hat mich
30:50ins Vertrauen gezogen.
30:52Und eigentlich wollte ich Sie ja bitten,
30:53den Mann auf den Fall Weiz anzusetzen.
30:55Aber ich glaube,
30:55Sie waren ein bisschen schneller.
30:57Sieht so aus.
30:57Aber ab jetzt sind Sie dran.
30:59Sie müssten versuchen,
31:00herauszufinden,
31:01ob Ihre Zeugenaussage
31:02sich mit der Aussage
31:03von Herrn Weiz deckt.
31:04Ich will keine schlafenden Hunde wecken.
31:07Isabella Cortés.
31:08Spanierin?
31:09Porto Wiesen.
31:10Aber in Deutschland aufgewachsen.
31:11Laut Recherche zur Zeit arbeitslos.
31:13Und warum reden Sie nicht mit ihr?
31:15Weil ich Angst habe,
31:16dass Sie die Fakten,
31:17die im Protokoll der Polizei stehen,
31:18bestätigt.
31:19Dann müsste ich meinem Mandanten raten,
31:21ein Geständnis abzulegen
31:22und ihn der Milde des Richters überlassen.
31:25Was ich nicht weiß,
31:26macht mich nicht heiß.
31:26Ein Anwalt mit ethischen Grundsätzen?
31:29Vielleicht besser als ein Geschäftsführer
31:31mit sozialen Ambitionen.
31:33Tja.
31:34Das wird Sie noch erweisen.
31:38Also,
31:38ich kümmere mich drum.
31:41Sag mal,
31:42und du willst wirklich
31:42allein nach Hause?
31:44Wirklich.
31:44Ich habe dich eh schon zu lange
31:46mit meinen Problemen
31:47in den Beschlag genommen.
31:48Kümmere dich,
31:48liebe Um, Nathalie.
31:50Aber zu Hause absetzen
31:52kann ich dich doch wenigstens.
31:53Ach, danke.
31:54Okay, ich gehe noch was einkaufen.
31:55Wer Sorgen hat,
31:56hat auch Liköer.
31:58Ach, Lena.
31:59So wie du eine bist,
32:00so hätte ich mir
32:01meine Tochter gewünscht.
32:02Du wirst es noch weit bringen.
32:04Naja.
32:06Nicht wegen deinem Talent.
32:07Das haben viele.
32:09Nein, deine Augen.
32:10Da sieht man,
32:11was für eine schöne,
32:12große Seele in dir steckt.
32:13Das ist was ganz Kostbares
32:15und Starkes.
32:17Lass dir das bloß
32:18nicht kaputt machen.
32:20Ja, so was Schönes
32:21hat wirklich noch niemand zu mir gesagt.
32:23Naja.
32:24Sieht halt auch nicht jeder.
32:26Tschüss.
32:27Tschüss.
32:40Tja.
32:41Angela,
32:43kann ich noch mal mit dir reden?
32:44Ich habe zwar noch einen Termin
32:46draußen im Gasthof,
32:47aber so gegen
32:47zehn Uhr
32:49könnten wir uns irgendwo treffen.
32:50Bist du sicher?
32:51Ich meine,
32:53macht das nicht alles
32:54nur noch schlimmer?
32:55Sicher,
32:56aber mir ist es lieber,
32:56es tut weh,
32:57als
32:58gar nichts.
33:02Um zehn.
33:03Ich höre Frau Schwimmer.
33:05Ich höre Frau Schwimmer..
33:46Ich wollte Sie nicht stören.
33:49Schon gut.
33:51Ich dachte, Sie hätten einen Termin.
33:53Habe ich auch immer noch.
33:56Vater ist oben.
33:58Ich hole ihn.
33:58Moment.
34:01Vater?
34:04Vater?
34:23Na?
34:26Dr. Straubinger war gerade bei mir.
34:27Er hat die Anhalterin gefunden.
34:29Das heißt, die Detektei Lehmann hat sie gefunden.
34:31Ach, die existiert doch.
34:33Aber natürlich.
34:34Also, ich habe es ihm immer geglaubt.
34:36Aber das nur am Rande.
34:38Hoffen, Kolliak?
34:38Oh, nein, danke.
34:40Ich war schon bei Herrn Kunze.
34:41Ich bräuchte eventuell meine Einlage aus der Firma wieder.
34:44Also nicht jetzt, aber bald.
34:49Das geht nicht.
34:50Ich habe das geprüft.
34:51Und wir stehen wahrscheinlich nach Mailand wieder so gut da,
34:54dass wir flüssig sind.
34:56Also, ich kann unmöglich meinem Sohn Nein sagen und Sie auszahlen.
35:00Moment, Roland?
35:02Meier wäre jetzt knapp bei Kasse.
35:04Und die Birgit hat dem Roland das Geld doch hinter seinem Rücken gegeben.
35:07Ach, du heil der Strohsack.
35:09Ja.
35:09Ja, ja.
35:10Sie sind ja der Geschäftsführer.
35:12Sie sind ja zufälligerweise ein paar Millionen zu viele in der Kasse haben sollten.
35:15Ja, aber natürlich.
35:16Natürlich nicht.
35:17Dann werde ich mir eben was anderes einfallen lassen müssen.
35:19Aber was machen wir mit Ihrem Sohn?
35:21Ach, das ist ja schön.
35:22Konnten Sie es doch noch möglich machen?
35:24Oh, nein, nein, leider nicht.
35:25Ich bin sowieso schon viel zu spät.
35:30Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
35:32Ja, danke.
35:34Ach, schade.
35:37Jetzt hat sich Cornelia extra ein neues Kleid fertig machen lassen für heute Abend.
35:41Und jetzt ist er ihr wieder entwischt.
35:43Dann glaubst du auch, dass Cornelia sie für ihn interessiert?
35:48Interessiert?
35:49Die ist nicht bloß interessiert.
35:51Die ist unsterblich verschossen in ihn.
35:54Ach ja?
35:55Ja, warum glaubst du, lade ich ihn ständig zum Abendessen zu uns ein?
36:06Kuckuckuckuck.
36:08Ja, Besucherschau muss voll gut, ich.
36:12Hast du es ihm schon gesagt?
36:13Spinnst du?
36:16Wenn überhaupt, dann warte ich, bis er zurück ist.
36:18Außerdem weiß ich sowieso, was er sagen wird.
36:20Zum Beispiel?
36:21Wir sind 2000 Mark. Du weißt ja, wie es geht.
36:24Das ist schon mal abgetrieben?
36:26Ja, aber das ist schon ein paar Jahre her.
36:28Machen wir uns einen gemütlichen Abend.
36:30Äh, seien wir nicht böse, aber ich muss nochmal weg.
36:33Weg? Wohin?
36:34Ja, weg halt. Zu meiner Mutter.
36:37Natürlich zu deiner Mutter.
36:40Da weißt du dir immer vorher die Haare.
36:42Und bei diesen sündhaft teuren Schaum wieder nur.
36:44Weil deine Mami dich sonst schimpft.
36:46Ha, ha, ha. Sag mal dann, wie viel das Glas ist denn das eigentlich?
36:49Alles pro Reste.
36:51Ich würde lieber mal gekauft haben.
36:52Wieso? Ich wollte jetzt eigentlich zu dir reinsteigen.
36:55Nathalie, bitte.
36:56Oh Mann, ich hab so keine Mama gesehen, die sich durch auf mich wartet, aber...
37:00Ah, Lena.
37:02Ich weiß auch nicht.
37:03Wann kriegst du alles, was du weißt?
37:05Und ich, ich...
37:06Gut, komm rein.
37:08Ehrlich?
37:09Aber schritt erst das Glas, wird das schon genug gesoffen.
37:12Brrrr, brrrr.
37:22Die Finanzierung ist unter Kontrollen und bereit.
37:25A very well end of the month.
37:27Ja.
37:29Until tomorrow.
37:30Ach, nee, Moment.
37:32You have my Handy-Number.
37:36Was?
37:37Portman?
37:38Ach, mobile.
37:40Of course, of course.
37:42Wiedersehen.
37:45Ja, du...
37:46Ich erwarte noch einen Call aus Miami.
37:48Tja, der muss leider warten.
37:51Und jetzt zieh dir was an.
37:53Wir bekommen nämlich noch einen Gast.
37:55Wen denn?
37:56Meinen Mann.
37:59Ja, du wolltest doch, dass ich heirate.
38:02Kind.
38:04Mit sowas treibt man keine Scherze.
38:10Oh, das ist er.
38:12Aber jetzt...
38:14Vater, ich mach' ihm auf.
38:18Herr Mayer, wir...
38:19Ich, äh...
38:21Der Althofer.
38:24Mit seiner Hungerleiderfirma.
38:27Birgit, bitte sag mir, dass das nicht wahr ist.
38:30Roland ist mein Mann.
38:37Roland?
38:39Es tut mir leid.
38:40Es ist alles nur eine Schuld.
38:41Ich...
38:41Ich dachte, ich...
38:43Jetzt nicht.
38:44Er beruhigt sich bestimmt gleich wieder.
38:49Ja, natürlich, weil sie wie spät es ist.
38:52Trotzdem möchte ich alle Kontoauszüge meiner Tochter
38:54aus den letzten drei Monaten morgen früh
38:57auf meinem Scheib gestehen.
38:58Ist das klar?
38:59Das kannst du dir sparen.
39:01Ich habe Roland das Geld von Großvater geliehen.
39:04Er meint, ich kann es in zwei oder drei Monaten zurückhaben.
39:06Ach, geliehen.
39:08Natürlich.
39:10Mit deinen Tanzstunden schwachen.
39:13Wenn ich einmal den Mumm hatte, mit dir was anzustellen.
39:16Ich hab' mir nur Buh gemacht, da ist er garant.
39:19Falls es dich beruhigt,
39:21natürlich haben wir was angestellt zusammen.
39:23Was?
39:24Und natürlich hat er mich nicht geheiratet, weil er mich liebt,
39:27sondern weil er das Geld braucht.
39:29Und das haben wir beide gewusst.
39:30Also, Kind,
39:32ich hab' immer geglaubt, du bist cleverer als ich.
39:35Aber das ist doch der nackte Blödsinn.
39:38Ich weiß gar nicht, was mit dir los ist.
39:41Eine Meierbeer hat es doch nicht nötig,
39:42sich einen Mann zu kaufen.
39:45Und dann auch so einen.
39:46Eine Meierbeer hat es doch nicht.
40:06Eine Meierbeer hat es doch nicht gerechnet.
40:07Lasst euch nicht stören.
40:09Ist aber genug da. Leg doch ein Gedeck auf.
40:12Ich habe keinen Hunger, Silvia.
40:14Was ist denn los, Roland?
40:17Was los ist? Hunger leider für einmal. Das ist los.
40:21Was?
40:23Ich bin voll ins offene Messer gelaufen. Voll.
40:30Offene Messer? Was?
40:32Mayabier hat mir die Tür vor der Nase zugeschlagen.
40:36Moment, ja. Wollen Sie, dass ich lieber selber sagen, Herr Bieland?
40:40Hallo?
40:42Der Lastwagen ist vom Zoll festgehalten worden.
40:50Wenn Sie mir das dann alles so schnell wie möglich schriftlich nachhalten,
40:52dürfen wir Ihnen sehr verwundet. Genügt es Ihnen bis Montag?
40:56Ja, Montag wäre prima.
40:58Also danke nochmals.
41:01So, die Ding.
41:12Was meint er?
41:14Tja, und da kein größerer Grund ist jetzt mehr zum Anwesen gehört,
41:16wenn die Räume eher renovierungsbedürftig sind,
41:19meint er, man könne von einem beleihbaren Verkehrswert
41:21von 750.000 bis 800.000 ausgeben.
41:27Das klingt doch alles viel schlimmer, als es ist, Frau Schirmer.
41:30Hauptsache, wir kriegen den Kredit.
41:31So, und jetzt schmeißen wir mal die Gäste raus und dann trinken wir zweimal ein Gläschen.
41:35Gleich kommt auch noch Frau Czerny und dann teiern wir.
41:38Was feiern wir?
41:40Was feiern wir, Frau Schirmer?
41:41Wir feiern das Leben!
41:44Vielleicht die Liebe?
41:46Da ist sie schon.
41:47Bitte.
41:48Einmal Hausmarke im Kübel und mit Eis.
41:51Ach ja, und werfen Sie noch fünfmal in die Musikbox,
41:53aber bitte keine Marschmusik, eher was so...
41:57Romantisches, ich weiß schon.
41:58Genau, mit Stimmung.
42:00Was ist denn Ihr Handy?
42:12Warum?
42:14Kai Gassmann ist vom Zoll festgehalten worden.
42:17Was? Mit unserer Ausstellungsware?
42:19Paul Wieland fährt hin, er versucht ihn loszueisen.
42:22Okay, ich fahr mit.
42:22Moment, Moment, das ist noch nicht alles, es kommt viel schlimmer.
42:25Frau von Dietrichsen liegt mit einem Nervenzusammenbruch in irgendeiner Meile in der Klinik.
42:29Und Felix hat Frau Czerny angefordert, sie fliegt morgen mit der ersten Maschine.
42:33Deshalb lässt Vater fragen, ob sie vielleicht morgen etwas früher kommen könnten.
42:37Ja, natürlich.
42:38Frau Czerny fliegt nach Mailand?
42:40Ja, wo bleiben Sie denn, der Sch...
42:43Champagner.
42:46Champagner?
42:48Tja, Frau Schirmer und ich, wir wollten eigentlich ein bisschen feiern.
42:51Das Gutachten ist doch niedriger ausgefallen, als wir gedacht haben.
42:55Darf ich mitfeiern?
42:57Tja.
42:58Herr Unger!
43:00Ja?
43:01Die Frau Czerny hat gerade angerufen.
43:03Ich soll Ihnen ausrichten, sie kann nicht kommen.
43:06Sie sagt, sie muss morgen nach Mailand.
43:10Feiern mit Frau Schirmer.
43:12Tja, ich...
43:16Tschüss.
43:18Wiedersehen.
43:19Danke.
43:21Danke.
43:23Danke.
43:23Danke.
43:25Danke.
43:27Danke.
43:27Danke.
43:31Können Sie noch Fragen, Frau Schirmer?
43:33Ja, also, wenn Sie mich so fragen, ich werde die nehmen.
43:39Und Althofer, da weiß man, was man hat.
43:42Und noch dazu, wo Sie jetzt der Geschäftsführer sind, da bleibt doch alles in der Familie, sozusagen.
44:08Es tut mir so leid wegen gestern. Hat dir Frau Schirmer ausgerichtet, dass sie noch weitern muss?
44:12Hat sie? Weiß man, warum der Wagen festgehalten wird?
44:15Nein.
44:18Ähm, ja, ich muss, mein Flieger.
44:21Also, was immer du mir gestern sagen wolltest, vergiss es nicht, ja?
44:25Auf keinen Fall.
44:27Also, für Glück.
44:29Und wenn es irgendwelche Probleme geben sollte, ruf mich an.
44:32Wehen sonst. Aber es wird keine geben.
45:02Und wenn es over, you'll be, yeah.
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