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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:47Untertitelung des ZDF, 2020
01:00Nein, Waltraud, das ist nicht die baufällige Scheune, das ist das Bauernhaus, das liegt direkt an der Scheune
01:06Ich weiß, bitte, mein Leben ist momentan ein einziges Chaos, das brauchst du mir wirklich nicht zu sagen
01:12Natürlich die Frauen, was sonst?
01:15Waltraud, ich muss Cornelia die Wahrheit sagen
01:18Ja, dass ich mich jetzt noch nicht für ein ganzes Leben lang binden will
01:22Na, vielleicht ein bisschen anders formuliert
01:26Also ehrlich, Waltraud, kannst du mich nicht einmal ernst nehmen?
01:29Ich leide und du...
01:32Du gehst jetzt duschen
01:33Na dann
01:34Was? Nein, ich hab keine weiteren Fragen
01:37Oh, hoppala, ich glaub, jetzt hat er die Seife fallen lassen
01:44Na, Herr Huber, alles klar?
01:46So
01:49Wie gesagt, die Substanz ist einwandfrei
01:51Und was ist mit der Raumaufteilung?
01:53Naja, also wenn die rein sind, ist überhaupt kein Problem
01:54Und bis auf die eine Wand, die ich Ihnen gezeigt hab, können alle raus, die es raus haben wollen
01:57Ja, und Entschuldigung, warum die nicht?
02:00Ja, das ist eine tragende Wand
02:01Ja, da müsst ihr noch Stahlträger dafür rein
02:03Und das wird teuer
02:04Ja, aber sehen Sie mal
02:05Da soll man im Bett stehen und gegenüber durch das Fenster fällt morgens die Sonne rein
02:08Und genau dazwischen steht diese verdammte Wand
02:12Von mir aus, ich lasse ja die Sonne aufgehen
02:16Danke
02:31Und als ich endlich geschlafen habe, hat es wieder geklingelt
02:36Darf ich?
02:37Ja, ja, klar
02:38Der Kaffee ist frisch
02:40Vier Männer nicht raus müssen diese Nacht
02:43Meinem Vater geht es wesentlich schlechter, als er wahrhaben will
02:47Aber dann stell doch eine Nachtschwester ein
02:49Das will er nicht
02:53Ich geh schon
02:54Ich muss sowieso wieder zu Ihrem Vater noch eine Übung machen
02:57Herr Dorra, sind Sie später nochmal hier?
03:00Ja, natürlich, wie ausgemacht
03:01Sie können sich auf mich verlassen
03:28Sie schon wieder?
03:29Ich habe Ihnen auch gesagt, mir reicht es für heute
03:32Na ja, ein paar Übungen mehr würden Ihnen aber nicht schaden
03:34Hören Sie schlecht? Nein
03:37Herr Eithofer, niemand kann das für Ihren Schlag anfangen
03:40Sie auch nicht
03:40Es gibt also überhaupt keinen Grund zu wütend zu sein
03:43Wo bleibt denn meine Frau?
03:45Sehen Sie bitte nach
03:47Falle ich denn hier allen schon so zur Last?
03:49Wenn Sie mehr üben, können Sie sich bald in einen Rollstuhl setzen
03:52Und dann fallen Sie mit Sicherheit weniger zur Last
03:54Höflichkeit ist nicht Ihre Stärke, hm?
03:56Ich bemühe mich nur, meinen Patienten ein guter Partner zu sein
04:01Übungen mache ich heute trotzdem keine mehr
04:05Vielleicht am Nachmittag?
04:10Wenn Sie mir Ihren Gefallen tun
04:14Äh, da
04:16In der Schublade
04:19Das ist meine Notreserve
04:22Seit fünf Jahren
04:23Ich habe es nie angerührt
04:25Jetzt wird es Zeit
04:28Herr Eithofer, das kann ich nicht tun
04:30Ich habe doch im Moment nicht so viel vom Leben
04:35Kleiner Schluck Cognac
04:38Es ändert nicht viel
04:40Und schadet auch nichts
04:46Ich verlasse mich drauf
04:47Nur ab und zu ein kleiner Schluck
04:56Erst rasieren oder erst frühstücken?
04:59Weder noch
05:01Ich gehe dann mal
05:07Ich will, dass du gut aussiehst
05:10Florian ist unten
05:11Er will mit dir sprechen
05:14Dann ist es soweit?
05:16Was meinst du?
05:18Er will doch deine Hand anhalten
05:21Ich weiß nicht
05:24Vielleicht
05:25Aber bitte versuche ich nicht dazu zu animieren
05:28Ja?
05:29Wir lieben uns
05:30Und das reicht mir im Moment völlig
05:31Ach, Cornelia
05:32Wenn man jung ist, glaubt man immer
05:34Man hat noch so viel Zeit
05:37Man hat keine Zeit
06:01Also wenn es noch länger dauert, ich kann auch später
06:03Mein Schreibtisch wird über vor Arbeit
06:05Nein, nein
06:06Cornelia müsste gleich fertig sein
06:12Haben sich seine beiden Söhne schon mal wieder gemeldet?
06:15Keiner von beiden
06:17Felix schattet in der Weltgeschichte herum
06:19Und Roland will nach Amerika, habe ich gehört
06:21Nein, er nicht, aber seine Frau
06:22Und was Felix betrifft
06:24Seine Kundenbesuche sind für uns lebenswichtig
06:26Er hat im Augenblick viel Erfolg
06:28Wir kommen ja mit der Produktion
06:29Komm noch mal
06:30Ja, einfach ist es hier zur Zeit aber auch nicht
06:35War denn seine geschiedene Frau schon mal da?
06:37Hedda?
06:39Wissen Sie, was sie gesagt hat?
06:41In guten wie in schlechten Zeiten
06:44Sie hatten die Guten
06:45Und jetzt haben Sie eben auch die schlechten
06:47Nein, Herr Omer
06:49Wissen Sie, wer eigentlich jetzt an seinem Krankenwerk sitzen müsste?
06:53Die Frau, die er ein Leben lang geliebt hat
06:56Mit der sowohl mich, als auch Hedda betrogen hat
07:00Schauen Sie doch nicht so
07:01Sie wissen es doch längst
07:04Frau Czerny, ehemals Rosa Kolb
07:07Dann hat es Ihnen Wilhelm gestanden?
07:09Nein, natürlich nicht
07:10Ich habe es selbst rausgefunden
07:13Auch dass Lena Czerny seine Tochter ist
07:15Ihre Blitzkarriere bei Althofer
07:17Kommt er nicht von ungefähr
07:20Herr Omer, was soll ich machen?
07:22Ich sitze in seinem Bett die halbe Nacht
07:25Und schaue ihn an
07:27Und stelle fest mit Schrecken
07:28Dass ich ihn nicht mehr liebe
07:32So, Vater ist versorgt
07:36Aber lassen Sie ihm lieber noch eine Stunde
07:38Wenn er seine Medikamente genommen hat
07:39Ist er meist ein bisschen benommen
07:42Ich bin dann so lange drüben in meinem Büro
07:43Bleiben Sie doch zum Frühstück
07:45Die Arbeit läuft Ihnen ja nicht weg
07:47Das ist genau das Problem
07:49Vater wollte, dass ich für ihn Klavier spiele
07:51Ich lasse die Tür auf, dann kriegt er ein Konzert
07:53Ja?
07:54Ja?
07:56Ja?
07:56Ja, ich bin dann so lange drüben in meinem Büro
08:05Ich bin dann so lange drüben in meinem Büro
08:24Ich bin dann so lange drüben in meinem Büro
08:26Wie sie mir vorspielt, mit ihnen per sie zu sein.
08:29Ich weiß, alle halten mich für naiv.
08:32Wahrscheinlich deswegen, weil ich versucht habe, es allen nett und recht zu machen.
08:36Das ist dumm.
08:37Nein, das ist überhaupt nicht dumm.
08:38Das ist bewundernswert.
08:41Meinen Sie?
08:43Tja, Herr Unger, das ist nicht nur in dieser Hinsicht eine Ausnahme.
08:48Wille hat mir das auch gemerkt.
08:50Er hätte doch sonst niemandem seine Firma anvertraut.
08:53Nicht mal seinen eigenen Söhnen.
08:55Aber Ihnen?
08:57Sie haben es geschafft.
08:59Jetzt müssen Sie nur noch seine Tochter heiraten.
09:01Dann sind alle versorgt.
09:03Die Firma, die Tochter, dich.
09:08Aber ich will nicht mehr.
09:10Und ich kann nicht mehr.
09:13Herr Unger, ich werde gehen.
09:15Ich weiß, das klingt jetzt egoistisch und ärztlos.
09:19Und alle werden sagen, der Grund dafür ist seine Krankheit.
09:22Aber das stimmt nicht.
09:24Er hat mich schon lange vorher verlassen.
09:27Aber Sie können doch jetzt nicht so einfach an mir nichts weg.
09:31Herr Dora kommt spätestens am Nachmittag wieder.
09:33So lange geht es auch ohne mich.
09:59Herr Dora kommt jetzt.
10:03Amen.
10:34Amen.
11:06Amen.
11:43Ich kann jetzt nicht unterbrechen. Der Stoff ist für Mailand. Der muss Montag raus.
11:46Wer sagt denn sowas? Die Lieferung ist erst bis zum Monatsende fällig.
11:49Cornelia Althoffer sagt das. Die Italiener haben 400 Meter reklamiert.
11:54Vielleicht geht's ja auch auf der M4.
11:57Was soll das geben, wenn's fertig ist?
11:59Stoffe für meine eigene Kollektion.
12:01Wie? Eine eigene Kollektion? So mit eigenem Stoffnabel und so.
12:06Aber sag's nicht weiter. Ich bin noch nicht so weit.
12:11Ich nehm's auf meine Kappe, wenn Cornelia Althoffer Ärger macht.
12:14Nachher Lederacht? Wieder mal Samstagsschicht?
12:17Schon okay. Besser zu viele Aufträge als zu wenig, ne?
12:20Boretti hat die letzten 400 Meter für die Mailänder nicht abgenommen.
12:23Ich versteh das nicht. Also ich finde, Frau Althoffer gibt da ein bisschen zu schnell nach.
12:27Die Stoffe waren völlig in Ordnung.
12:28400 Meter bringen uns die um. Hauptsache die Italiener sind zufrieden.
12:32Ach übrigens, herzlichen Glückwunsch zur Landesmeisterschaft.
12:35Ich hab ihren Pokal gesehen. Frau Stangl hat ihm ja einen Ehrenplatz im Pausenraum gegeben.
12:38Danke. Ist aber nur eine Leihgabe, ne?
12:40Klar. Kann ich Sie kurz sprechen?
12:43Sicher. Also wie abgemacht?
12:46Okay.
12:49Okay.
12:56Okay.
13:19Das ist eines meiner Lieblingsstücke. Ich hab einige Monate gebraucht, bis ich...
13:34Ja. Sieht ein bisschen wild aus hier. Ich hab der Putzfrau verboten, was anzufassen.
13:47Genau so sieht's in meinem Kopf aus. Ich kann so nicht, Verlena.
13:55Bitte. Hör doch mal zu. Sag doch mal was. Ich muss wissen, was du denkst.
14:00Ich denke, dass ich Cornelia und du ihr seid so ein schönes Paar aufwillen.
14:05Florian, bitte nicht. Florian!
14:07Nathalie ist gleich da zur Anprobe.
14:10Ich geh auch schon wieder. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich jetzt zu Cornelia gehe und ihr sagen werde,
14:15dass sie mich geirrt haben.
14:17Jetzt plötzlich?
14:19Du bist doch die ganze Zeit mit Boretti rumgezogen, mit diesem... diesem Straubinger. Ich dachte, ich bin nur einer von
14:25vielen.
14:27Florian, wir können jetzt darüber nicht reden. Nathalie ist jeden Moment hier.
14:31Wie geht es heute Abend? Ich... ich muss dich sehen.
14:34Ich bin um acht bei dir.
14:36Tina, tschuldigung.
14:38Tschuldigung.
14:39Ja, schönes Wochenende.
14:41Hoffentlich.
14:44Was wollte ich denn?
14:45Nichts. Der hat sich nur meine Entwürfe angeschafft.
14:48Das ist übrigens der Stoff.
14:50Oh, super.
14:53Lass uns anfangen.
15:07Ja, guck, da ist er ja. Das ist mein Freund.
15:10Das ist doch der Schrankenwärter bei deinem Alltag.
15:11Und? Was dagegen?
15:13Hallo.
15:13Hallo.
15:14Guck mal, wir sind getroffen.
15:16Wie geht's?
15:16Gut.
15:19Hm, Pferdemist Blecke.
15:21Wir haben Fohlen bekommen.
15:23Deshalb komme ich zu spät.
15:24War die ganze Nacht da. Eben ist es erst gekommen.
15:26Und wir dachten erst, die Stute überlebt's nicht.
15:28Ja, und? Wie geht's dir?
15:30Willst du was trinken?
15:31Ich hab was zu feiern.
15:33Ich bin endlich an den Althof herangekommen.
15:35Wie hast du das denn gemacht?
15:36Na ja, ich hab ein Auge zugedrückt, als er in der Flasche Cognac unter dem Bettelcke verschwunden ist.
15:41Was denn mal spinnst du? Das darf der doch überhaupt nicht.
15:44Sowas kann man leicht sagen, wenn man das nicht jeden Tag sieht.
15:46Was hat der denn noch groß vom Leben?
15:48Der ist halbseitig gelähmt und ständig am Tropf.
15:51Viel wichtiger ist, dass er mir vertraut und endlich richtig mit seinen Übungen anfängt.
15:55Das wiegt so ein Schlückchen alle mal auf.
15:57Noch ein Cappuccino.
15:58Ja, gerne.
15:59Ich nehm auch einen.
16:00Okay.
16:03Hört mal, ich hol gleich meinen Spider ab.
16:05Außengelb, innen schwarzes Leder.
16:07Ich hatte zwar ein paar Probleme mit der Kupplung, alles egal.
16:09Wollt ihr mitkommen?
16:10Ja, Russ?
16:12Na komm, bei dem schönen Wetter hier rumzusitzen, ist doch Quatsch.
16:15Spider?
16:16Da passen wir doch gar nicht rein.
16:17Ich mit meinem Bein?
16:19Na ja, dann warte halt hier, hm?
16:22Na komm, nur einmal um den Block.
16:24Ich muss sowieso bald wieder in die Firma.
16:26Das hab ich der Frau Althofer versprochen.
16:28Okay, Russ.
16:30Von mir aus?
16:31Du bist nicht sauer, oder?
16:33Wieso?
16:33Nee.
16:34Viel Spaß.
16:35Gut.
16:35Passt du auf meine Tasche auf?
16:37Mhm.
16:38Danke.
16:39Bis gleich.
16:59Sag mal, soll ich nicht doch lieber hier warten?
17:02Nein, nein.
17:02Sonst krieg ich nur wieder Kraft mit Vater.
17:04Aber sag nichts von Amerika.
17:05Ich will ihn nicht unnötig belasten.
17:26Konni?
17:29Morgen, hallo.
17:30Tag, Konni. Wie ist er drauf?
17:32Ja, das ist gut. Moment, Herr Ome ist noch bei Faden.
17:34Ich bin jetzt auch noch den behandelnden Arzt.
17:36Ach, komm, Roland. Bitte bemühe dich nicht, ganz aggressiv zu sein.
17:39Das ist für uns alle nicht einfach.
17:43Willst du einen Kaffee?
17:44Ja, gerne.
17:45Ist ein schönes Kleid?
17:46Danke.
17:47Von Roland?
17:48Nee, ich habe mir mein Vater aus Paris mitgebracht.
17:53Was heißt das? Du kannst nicht.
17:58Ich dachte, Camelia und du...
18:04ihr liebt euch doch.
18:08Cornelia machte den Eindruck, dass...
18:10dass ihr beide glücklich...
18:12Ich weiß.
18:13Willem, das weiß ich doch.
18:15Aber ich kann es einfach nicht ändern.
18:19Ich verstehe mich richtig.
18:21Ich war verliebt in Cornelia.
18:23Sehr sogar.
18:25Aber das, was ich für sie empfinde...
18:28Ich glaube, das reicht einfach nicht für ein ganzes Leben.
18:33Dazu sind wir einfach zu verschieden.
18:39Ich fühle mich der Aufgabe auch nicht gewachsen.
18:41Die Firma, deine Tochter, die ganze Familie.
18:48Es tut mir leid, Willem.
18:50Aber nur, um dir einen Gefallen zu tun...
18:52und um dir das Gefühl zu geben, dass Cornelia gut aufgehoben ist und versorgt...
19:00Weiß sie es schon.
19:09Das arme Mädel.
19:15Es wird mir nicht leicht werden.
19:17Das musst du mir glauben.
19:21Lena.
19:32...
19:33...
19:34...
19:49Musik
20:14Musik
20:37Es ist mir ja völlig egal, von mir aus heirate, wen du willst.
20:40Warum sollte ich es anders machen als du?
20:43Das ist ja witzig.
20:45Aber mich bei der Gesellschaft der Versammlung so auflaufen zu lassen, das war nicht fair.
20:48Ach, das ist doch jetzt alles Schnee von gestern, Roland.
20:51Genau.
20:51Wenn ich gewusst hätte, dass deine Anteile längst an den Oma vergeben sind,
20:54dann hätte ich doch nicht so einen Zirkus veranstaltet.
20:57Herr Althofer, immer ein freundliches und aufmunterndes Wort auf den Lippen.
21:01Ach, jetzt nehmen Sie ihn doch bitte nicht so ernst. Wir gehen sowieso in die USA.
21:06Ich gehe lieber mit.
21:07In der Stimmung lasse ich dich nicht allein zu Vater.
21:10Wartest du diesmal?
21:11Ich muss nur noch ganz kurz zu Jan Lederhav drüber.
21:15Was ist eigentlich mit der Mailand-Charge? Hast du da was zurückgehen lassen?
21:18Das war eine Lieferung, die Borette beanstandet hat und die nachher besser werden muss.
21:21Ja, da ist Frau Czerny offenbar anderer Meinung.
21:24Sie ist hier?
21:25Ja.
21:27Tja.
21:28Ich kläre das morgen mit ihr.
21:30Kommst du nachher wieder her?
21:32Ich koche uns was Gutes und dann können wir...
21:35Wirklich lieben gern, aber ich kann heute Abend nicht.
21:39Ist mir erlaubt zu fragen, warum?
21:42Ja, ich habe doch diesen Termin mit dem Bauleiter wegen dieser blöden Wand.
21:45Kannst du das nicht verschieben?
21:46Ich brauche doch wieder ein Dach über dem Kopf.
21:49Gut, dann eben morgen.
21:50Ich muss mich sowieso mal um Silvia kümmern.
21:53Dann hat sie es dir gesagt?
21:55Was?
21:56Dass sie gehen will.
21:58Was heißt gehen?
22:00Wilhelm verlassen.
22:02Wenn ich es dir doch sage.
22:04Roland, Felix, Heide, alle.
22:06Ja, aber nicht Silvia.
22:07Silvia würde Vater in dieser Situation niemals im Stich lassen.
22:10Sie ist einfach nur am Ende ihrer Kraft.
22:11Ich bin nicht so am Ende ihrer Kraft.
22:56Na, ist das nicht nur traumhaft zu stehen?
22:58Ja, und jetzt fährst du mich zurück und zwar sofort.
23:02Martin, einmal um den Block hast du gesagt.
23:05Jetzt sei doch nicht so unromantisch.
23:07Na komm, da unten ist eine total lauschige Stelle.
23:10Im Sommer kann man da nackt bahnen.
23:14Mann, Martin!
23:25Isabella!
23:29Isabella!
23:33Scheiße!
23:57Das ist meine Tasche!
24:03Danke schön!
24:05Sagen Sie, der junge Mann mit den Krücken, ist er schon weg?
24:09Vor einer Minute.
24:11Wenn er auf Sie gewartet hat, dann muss er wahnsinnig in Sie verknallt sein.
24:15Zwei Stunden.
24:16Ja, das stimmt.
24:18Äh, könnten Sie mir vielleicht noch einen Fallen tun?
24:20Wenn der Typ vorbeikommt und nach den Wagenschlüsseln fragt, können Sie ihm sagen, dass er die Montag bei Althofer abholen
24:25kann?
24:25Kein Problem.
24:26Danke schön.
24:27Okay.
24:27Bye.
24:28Bye.
24:49Es ist jetzt aber das Letzte, ja?
24:52Wer soll das denn alles nähen?
24:54Na du, meine Süße.
24:55Sonst noch was?
24:55Mein Gott, halt steh, sonst fallen die Nadeln raus.
24:59Lass läuten erst das Foto.
25:07Czerny?
25:09Ich bin's.
25:10Nathalie noch da?
25:11Ähm, ja, aber wir sind so gut wie fertig.
25:13Ich wollte ja nur sagen, wir können da nicht zu mir gehen. Ich hab das völlig vergessen. Bei mir sind
25:16ja noch die Handwerker.
25:17Wie wär's mit München? Ich muss sowieso zu meiner Mutter.
25:20Okay, wo?
25:22Holst du mich ab, äh, in Kramersdorf, Totenstraße 12?
25:25Gut.
25:26Ich, ich liebe dich.
25:28Bis dann.
25:31Der Oma?
25:34Nathalie, du sollst dich nicht bewegen.
25:35Mein Gott, du bist schlimmer als Emma, weil ich das gewusst hätte, wäre ich nicht gekommen.
25:59Wusste ich's noch, dass du hier bist.
26:02Tut mir leid.
26:04Ich hätt's wissen müssen, Männer, die so gut aussehen wie Martin, die glauben immer, dass die Frauen nur darauf warten,
26:10von ihnen angebaggert zu werden.
26:13Aber wir müssen da unbedingt mal hin.
26:15Ist ne wunderschöne Stelle am Baggersee.
26:18Und im Sommer kann man da baden, ohne was an.
26:22Hm.
26:24Hm.
26:26Hm.
26:29Hm.
26:29Hm.
26:31Hm.
26:38Roland ist weg.
26:39Was machst du denn da?
26:40Ja, siehst du das nicht.
26:43Dann hat Herr Unger also recht?
26:45Ja.
26:46Dein Florian hat recht.
26:48Ich gehe.
26:49Aber Silvia, warum denn um Himmels Willen?
26:52Da gibt es viele Gründe.
26:54Ja, aber...
26:55Denkst du nicht, dass du mir zumindest eine Erklärung schuldest?
26:59Ich schulde dir gar nichts.
27:00Komm.
27:03Ich habe jetzt satt von euch allen nur noch geduldet, für mitleidet zu werden.
27:07Aber das stimmt doch nicht.
27:11Vater liebt und verehrt dich.
27:13Daran hat er nie einen Zweifel aufkommen lassen.
27:15Du weißt nichts.
27:16Gar nichts.
27:18Aber woher auch?
27:20Außer deinem Klavier und deinem Liebesleben interessiert dich doch sowieso nichts.
27:24Silvia, das kannst du Vater nicht antun.
27:26Vater braucht dich.
27:27Dein Vater hat eine Geliebte.
27:31Und nicht nur das.
27:32Seine Tochter aus dieser Beziehung arbeitet hier in der Firma.
27:35Und dreimal darfst du raten, wie sie heißt.
27:40Du kannst ja ihn fragen gehen, wenn du es mir nicht glaubst.
27:44Lass nur, ich geh schon.
27:49Vielleicht rufst du mir ein Taxi.
28:01Wo bleibst du denn?
28:06Zeit für meine Pillen.
28:11Roland geht nach Amerika.
28:15Genugtuung hat er mir das verkündet.
28:19Wo ist Felix?
28:21Düsseldorf, glaube ich.
28:23Als Modemesse.
28:26Wie lange liege ich jetzt hier schon?
28:29Zwei Wochen?
28:31Drei?
28:33Zwei.
28:40Der Junge hat es wirklich geschafft, mich nicht ein einziges Mal zu besuchen.
28:44Weder im Krankenhaus noch hier.
28:48Liegt das an mir oder an ihm?
28:51Jetzt schluck sie runter.
29:00Er ist ein entsetzlicher Mensch.
29:04Oder ist meine Krankheit so abstoßend?
29:07Nein, Wille.
29:09Deine Krankheit ist es nicht.
29:12Du bist es.
29:16Dein Leben war eine einzige Lüge.
29:20Du wolltest Schauspieler werden und hast es nicht geschafft.
29:24Du warst verheiratet.
29:26Und bist geschieden.
29:29Du hast zwei Söhne, aber du liebst sie nicht.
29:33Nur deine Tochter.
29:35Die liebst du.
29:38Und diese Frau in München.
29:40Aus deiner Vergangenheit.
29:44Es tut mir leid, Wilhelm.
29:46Aber ich kann nicht lügen.
29:50Es ist besser, wenn ich gehe.
29:52Du weißt zwar noch nicht, wohin, aber irgendetwas wird sich schon finden.
29:58Silvia, mein Gott, bitte.
30:05Ich bin sicher, du kommst drüber weg.
30:08Es geht ja bald besser.
30:11Ein paar Monate Rehabilitation.
30:15Ich danke dir.
30:18Für die schöne Zeit.
30:21Es ist traurig, dass es so endet.
30:23Aber es wäre noch trauriger, wenn es einfach so weiterginge bis zum bitteren Ende.
30:42Es ist traurig, wenn es einfach so weiterginge bis zum bitteren Ende.
30:59Ja, wohl.
31:13Silvia!
31:53Wo ist der Auftritt für Mailand?
31:57Äh, den habe ich nochmal zurückgestellt.
32:00Ich habe das mit Frau Czerny abgesprochen.
32:03Die meint, das ging in Ordnung.
32:04Die würde das mit Mailand klären.
32:05Für Mailand bin ich zuständig, nicht Frau Czerny.
32:08Also stoppen Sie die Maschine und erledigen Sie gefälligst den Auftrag,
32:11der auf dem Belegungsplan für den 5 steht.
32:13Das kann ich jetzt aber nicht so einfach.
32:15Höchstens Montag wieder.
32:17Aber da ist schon Berlin disponiert.
32:18Sie sollen die Maschine anhalten.
32:20Hören Sie schlecht!
32:22Nein, nicht!
32:26Nicht bewegen!
32:27Ich lasse Sie wieder nach hinten laufen!
32:33Um Gottes willen!
32:35Setzen Sie sich jetzt mal hin!
32:36Ganz ruhig, ganz ruhig!
32:37Nicht bewegen, nicht bewegen!
32:40Alles gut, alles gut!
32:42Ich komme gleich wieder!
32:43Ich hole nur schnell einen Notarzt!
32:51Es ist hier ein Schlüssel für mich abgegeben worden.
32:53Martin Dauer, ich arbeite hier.
33:01Das ist der Herr Eithufer.
33:03Alle zwei, wo ist das?
33:05Das Hauptgebäude, erste Tür.
33:24Sie?
33:26Wieso Sie?
33:27Wo ist meine Tochter?
33:29Haben Sie das gehört?
33:30War das der Notarztwagen?
33:32Bleiben Sie bitte ruhig liegen.
33:33Ich weiß auch nicht, was los ist.
33:35Haben Sie schon Ihre Medizin genommen?
33:36Ja, ja, bitte.
33:38Gucken Sie nach, was da war.
33:47Er fährt schon wieder weg.
33:50Herr Eithufer!
33:52Sie haben mir doch versprochen,
33:53nur ab und zu ein kleiner Schluck.
33:55Ich will meine Tochter sehen.
33:58Holen Sie meine Tochter, gehen Sie.
33:59Okay, aber bleiben Sie ruhig liegen.
34:01Und hören Sie auf zu treten.
34:02Ich bin gleich wieder da.
34:16Wissen Sie, wo Cornelia Althofer ist?
34:18Ja, hoffentlich bald in der Klinik.
34:19Ist Frau Althofer da?
34:21In der Villa ist niemand.
34:22Wieso in der Klinik?
34:23Sie ist mit der Hand in die Maschine gekommen.
34:25Sie ist jetzt im Notarztwagen.
34:26Ich muss deinem Umgang Bescheid sagen.
34:27Wie später.
34:45Ich muss sie weggehen.
35:10Was ist denn?
35:11Ich hab dich was gefragt.
35:22Wir haben so viel Zeit verschwendet.
35:25Wir müssen uns beeilen.
35:33Hast du es Cornelia schon gesagt?
35:35Nein.
35:37Aber will er.
35:38Wieso will er?
35:40Nach seinem Schlaganfall war ich bei ihm auf der Intensivstation.
35:43Und da hat er mir das Versprechen abgerungen, dass ich mich um Cornelia kümmere.
35:47Falls es zum Schlimmsten kommt.
35:49Es ist aber nicht zum Schlimmsten gekommen.
35:52Gott sei Dank.
35:55Jetzt geh schon ran.
35:57Okay.
35:58An das Telefon.
36:00Ach so, Asche.
36:01Ich find's nicht.
36:02Jetzt sein.
36:04Ja, Oma.
36:08Langsam, Herr Lederrath.
36:11Wann?
36:12Wo?
36:14Was ist denn?
36:17Ja.
36:19Danke.
36:23Was?
36:24Cornelia ist in der Notaufnahme.
36:26Sie hat die Hand in irgendeine Maschine gekriegt.
36:31Ich muss hin.
36:52Jan!
36:53Du kannst dir gar nicht vorstellen, was mir für eine Scheiße passiert ist.
36:56Jetzt rät keine Kreuzmaträte, ich komme erst mal rein.
36:59Was ist denn passiert?
37:01Der Wieland, der hat mich doch zu Überstunden verdonnert, weil ich so viel Zeit wegen meines Trainings verloren habe.
37:06Ich sollte die letzte Order Alu für Mailand nochmal fahren.
37:09Und kaum habe ich gestartet.
37:11Da kommt Lena und stoppt die Order.
37:13Und anstelle dessen, dass ich Idiot ihre, musste raufen.
37:17Ich war fast fertig.
37:18Da kommt auf einmal Cornelia Althofer rein und sagt, ich soll sofort abbrechen und Mailand weitermachen.
37:23Na ja, kannst du dir ja vorstellen, dass ich nicht besonders begeistert reagiert habe.
37:27Auf jeden Fall versucht sie in ihrem Koller, in die laufende Bahn reinzugreifen.
37:30Nein.
37:31Doch.
37:32Und auch immer sehe ich nur noch Blut.
37:35Sie hat ihre Hand.
37:37Ja, und was dann?
37:38Na ja, sie ist jetzt in der Notaufnahme, aber so wie die Hand aussah, also mit Klavier, ist da nicht
37:44mehr viel.
37:46Was ist bloß mit der Familie los?
37:49Ein Unglück nach dem anderen.
37:52Hast du ein Bier?
37:54Ach, ja.
37:55Klar.
38:04Danke.
38:18Wartest du bitte?
38:44Wartest du bitte?
39:09Florian.
39:10Kom, Elia.
39:12Ich kann vielleicht nie mehr Klavier spielen.
39:15Was ist denn passiert?
39:17Das habe ich nur noch nicht.
39:21Ich weiß.
39:25Ich liebe dich.
39:26Ich liebe dich.
39:28Ich liebe dich.
39:30Ja.
39:31Ich bin ja da.
39:33Ich lasse dich nicht im Stich.
39:44Ich bin ja da.
39:47Ich bin ja da.
39:51Ich weiß nicht.
39:51Ich bin ja da.
40:24Untertitelung. BR 2018
40:44Lena, guck mal, wer da ist. Felix. Morgen musst du ja schon wieder nach Frankfurt.
40:50Ja. Magst du was trinken, hm?
40:55Champagner?
40:57Hut ab, Frau Tarni. Diesmal habe ich wirklich abgesandt in Düsseldorf. Deine Designs sind die Erinnerung.
41:06Also, ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich gleich ins Bett gehe, weil ich bin todmüde.
41:10Gute Nacht.
41:12Gute Nacht.
41:14Weitermachen.
41:16So I did two or three
41:19Oh, you're not me, oh
41:22Oh, oh, oh.
41:52Oh, oh, oh, oh.
42:01Hilfst du mir mal?
42:03Ja.
42:06Moment.
42:18Lena Czern ist Vaters Tochter, du hast es gewusst, nicht wahr?
42:24Cornelia, das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
42:26Also, was meine Lieferlinie betrifft?
42:27Ich liebe dich. Ich liebe dich.
42:32Liegst du dich noch ein bisschen zu?
42:34Nur bis ich eingeschlafen bin.
42:36Ja, gleich.
42:37Geh du dich einfach schon mal hin und ich hole uns noch schnell was zu trinken.
42:41Florian,
42:43wenn du sie liebst.
42:46Ich kann das verstehen.
42:51Ich bin gleich wieder da.
42:54Ja.
42:57Ich bin gleich.
43:23Das war's für heute.
43:35Herr Althofer.
43:38Herr Althofer!
43:40Können Sie mich hören?
43:42Oh Gott, tun Sie mir das jetzt bitte nicht an.
43:47Scheiße.
43:56Was ist denn los?
43:58Herr Althofer, ich muss telefonieren.
44:01Sagen Sie endlich, was los ist.
44:04Wir brauchen dringend einen Modarzt.
44:06In die Firma Althofer.
44:08Ein schwerer Schlaganfall.
44:11Wilhelm.
44:14Wilhelm.
44:19Bitte.
44:21Lass mich jetzt nicht im Stich.
44:24Bitte.
44:35Lass mich jetzt nicht im Stich.
44:38Huff'n.
44:46Jürgen.
44:50Ich bin.
44:55Jürgen.
44:56Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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