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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung. BR 2018
00:42Untertitelung. BR 2018
01:00Nein, Frau Althofer und Cornelia sind eben wieder los in die Klinik.
01:04Und Roland Althofer ist gerade gekommen, mit seinem Bruder.
01:06Und ist Herr Unger schon da?
01:08Nee.
01:09Sagt mir, hat das geklappt mit dir und Isabella?
01:12Sie bringt mir Portugiesisch bei.
01:14Da kommt er ja, der Herr Unger.
01:18Tschüss.
01:19Tschüss.
01:36Morgen.
01:37Morgen.
01:38Sagt mir, gibt es schon irgendwelche Gegeben, wie es weitergehen soll ohne Wilhelm Althofer?
01:42Das wird sich heute oder morgen entscheiden.
01:43Ich treffe ihn jetzt gleich mit seinen Söhnen.
01:46Warst du schon bei ihm in der Klinik?
01:49Und meinst du, ich kann mal zu ihm?
01:51Ich würde sagen, lieber nicht.
01:54Also nicht meinetwegen.
01:55Aber die Familie, ich weiß nicht.
01:59Du siehst sehr müde aus.
02:01Tja.
02:02Ich habe gestern bis Weihnachts gearbeitet.
02:04Die Sendung nach Mailand muss heute raus.
02:07Und der Gedanke, dass der Chef auf der Intensivstation liegt und man nicht weiß, ob er durchkommt, das ist irgendwie...
02:14Willst du ihn nicht ein paar Tage freinehmen?
02:17Ja, und dann?
02:18Nee, nee.
02:19Arbeiten ist schon okay.
02:21Man denkt nicht so viel.
02:24Stimmt.
02:33Noch nicht, aber er müsste jeden Moment hier sein.
02:36Werde ich ausrechnen, Herr Doktor.
02:38Augenblick, ich glaube, der kommt da gerade.
02:40Doktor Schraube.
02:43Morgen.
02:45Ja, Herr Doktor?
02:46Ich wollte Sie nur auf dem Laufenden halten.
02:48Herr Althof hat mich in die Klinik bestellen lassen.
02:51Ich nehme an, dass er Vorkehrungen treffen will für den Ernstfall.
02:55Juristische meine ich.
02:56Vorkehrungen für den Ernstfall?
02:59Und, geht's ihm besser?
03:01Offenbar.
03:03Ich wollte Sie nur bitten, mit irgendwelchen Entscheidungen zu warten.
03:06Bis feststeht, wie er über seinen Nachlass verfügen will.
03:09Selbstverständlich.
03:10Sagen Sie mal einen schönen Gruß.
03:12Von uns allen.
03:14Er will sein Testament machen?
03:16Nein, Frau Stangl.
03:17Er möchte nur seine Angelegenheiten ordnen.
03:19Das würde ich in seiner Situation auch tun.
03:21Sonst irgendwelche Anrufe?
03:22Ja, Felix und Roland Althof erwarten Sie drüben in der Villa.
03:26Ach, und Cornelia Althof verbietet Sie doch ein Auge auf den Mailand-Auftrag zu haben.
03:31Sie weiß ja nicht, wann sie sich selber wieder drum kümmern kann.
03:34Die erste Sendung geht heute raus.
03:36Ach, und bitte rufen Sie in der Villa für mich ein
03:38und sagen Sie, ich sei auf dem Weg.
03:40Waltraut tut mir leid, aber ich kann jetzt nicht.
03:43Na wie wohl, beschissen.
03:44Drüben in der Villa warten die Söhne auf mich.
03:47Ich?
03:48Waltraut, auch Geschäftsführer, kann man feiern?
03:53Halbseitig gelähmt.
03:54Das muss ja nicht endgültig sein.
03:56Das kann ja wieder werden.
03:58Na ja, für die Firma fällt er in jedem Fall aus.
04:00Genau, und deswegen dürfen wir die Firma nicht einlassen.
04:03Der Betrieb muss auf jeden Fall weiterlaufen.
04:04Mehr können wir sowieso nicht machen.
04:06Leo, wann fährst denn du?
04:08Es läuft die letzte Rolle.
04:09Wenn alles klappt, kann er um 10 Uhr fahren.
04:11Du hast deinen Führerschein wieder.
04:13Ja, im Zimmer habe ich auch.
04:15Im Kolpingheim.
04:17Keine Damenbesuche.
04:19Leute!
04:20Ist es, wie spät das ist?
04:22Ja.
04:24Neun Minuten nach.
04:25Dafür habe ich auch gestern Nacht bis zwei Uhr mal lobt.
04:29Frau Cortez, der 5-0.
04:30Bitte, los, los.
04:34Emma.
04:35Du lässt Leo wieder fahren?
04:37Sicher.
04:40Vielleicht solltest du ihm auch noch mal eine Chance geben.
04:42Weißt du, dass er eine kleine Tochter hat in Eschendorf?
04:45Und eine Freundin, die er hat sitzen lassen mit dem Kind?
04:48Nee.
04:49Nee?
04:51Dann hör bitte auf, mir kluge Ratschläge zu geben.
04:59Ach, woher willst du denn das wissen?
05:01Du warst doch noch nie mehr bei Vater in der Klinik.
05:03Deswegen gibt mir die Sache nicht weniger lineal als dir.
05:08Guten Morgen.
05:09Ja, Herr Unger, ich möchte Ihnen mitteilen,
05:11dass mein Bruder und ich die Firma in Zukunft leiten werden.
05:14Jedenfalls so lange, bis feststeht,
05:16wie der Zustand unseres Vaters sich entwickelt.
05:18Soll das heißen, dass ich als Geschäftsführer
05:20nicht mehr gebraucht werde?
05:21Mein Bruder hat sich das so gedacht,
05:22dass er den Chef mimt und Sie und ich die Arbeit machen dürfen.
05:24Herrn Unger zum Geschäftsführer zu machen
05:26und dich und mich dabei auszuboten,
05:28war eine der vielen einsamen Entscheidungen unseres Vaters.
05:31Und Sie haben kräftig dabei nachgeholfen.
05:33Ja, ich kann Sie gut verstehen.
05:34Aber diese Entscheidung hängt nicht allein von Ihnen ab.
05:37Da haben die Gesellschafter wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden.
05:40Haben Sie schon Ihre Mutter erreicht?
05:42Ja, sie hat ihre Alaska-Tour unterbrochen
05:44und ist auf dem Weg hierher.
05:45Mutter? Was wollen Sie mit Mutter?
05:47Mutter war immer gegen Sie.
05:48Und das wird sich auch nicht ändern.
05:50Herr Althufer, im Gegensatz zu Ihnen
05:51habe ich Ihren Vater noch längst nicht abgeschrieben.
05:54Dr. Straubinger ist gerade bei Ihnen.
05:56Warum warten wir nicht ab,
05:57was bei dem Treffen herauskommt,
05:58bevor wir Diadochenkämpfe starten?
06:03Ach, und vielleicht checken Sie inzwischen
06:05die letzte Charge für Mailand
06:06und sorgen dafür,
06:07dass der Transport reibungslos über die Bühne geht.
06:09Und Sie können die Mitarbeiter
06:11über den letzten Stand der Dinge informieren.
06:12Die Leute machen sich nämlich
06:13genauso viel Sorgen wie wir.
06:14Ich glaube, das wäre im Interesse Ihres Vaters.
06:17Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte.
06:19Ich habe noch zu tun.
06:23Wie der uns rumkommandiert.
06:25Jetzt träg dich ab und tu, was er sagt.
06:27Geh in den Betrieb und beruhige die Leute.
06:29Was?
06:34Herr Wieland,
06:35alles klar mit der Lieferung nach Mailand?
06:38Ja, das gucke ich mir lieber selber an.
06:39Gut, ich komme gleich rüber.
06:44Mensch, Roland.
06:46Du hast dich selber rauskatapultiert aus der Firma
06:48und keiner kann was dafür,
06:50dass nichts draus werden wird aus deiner Karriere,
06:52als Bierbrauers Schwiegersohn.
06:55Ach, was weißt denn du?
06:57Meyerbeer hat mir den USA-Shop angeboten.
06:59Aber im Gegensatz zu dir
07:01schummle ich mich nicht durch.
07:03Du nimmst doch immer den Weg
07:04des geringsten Widerstands, oder?
07:06Vor allen Problemen verschließt du die Augen.
07:08Ja, ist doch typisch.
07:10Vater liegt seit einer geschlagenen Woche
07:12auf der Intensivstation auf Leben und Tod
07:13und du lässt dich nicht blicken.
07:16Klar, das ist kein schöner Anblick.
07:17Das tut weh.
07:18Und der liebe Felix will nicht,
07:20dass es ihm weh tut.
07:21Lieber schau da weg.
07:22Und du?
07:24Du kannst endlich runterschauen
07:25auf Vater und dich stark fühlen.
07:27Viel Spaß.
07:42Zu allem Überfluss kommt heute Abend
07:44auch noch deine Mutter.
07:47Könntest du dich um sie kümmern, bitte?
07:50Das Bett im Gästezimmer
07:51muss auch noch bezogen werden.
07:52Klar, mach ich.
07:54Und hab keine Angst.
07:55Mutter ist schwierig,
07:56aber kein Unmensch.
08:00Mensch, es ist schon gleich 10 Uhr.
08:02Das macht doch der Strobinger
08:03nur so lang bei ihm.
08:05Das kann doch nicht gut sein für Wilhelm.
08:09Ich geh da rein.
08:20Ah, gut, dass Sie kommen.
08:22Ihr Mann hat sein Testament
08:23auf aktuellen Stand bringen lassen.
08:25Im Augenblick geht es nur darum,
08:26dass Sie bezeugen,
08:27dass Ihr Vater und Ehemann
08:28das Dokument eigenhändig
08:30und aus freiem Willen unterzeichnet.
08:33Ich führe Ihre Hand an die Stelle,
08:35Herr Althofer.
08:38Da, bitte.
08:49So, jetzt sieh, bitte.
09:03Tja, dann darf ich mich jetzt verabschieden.
09:05Gute Besserung.
09:06Ist doch selbstverständlich.
09:09Wiedersehen.
09:16Vater?
09:19Geht jetzt bitte.
09:20Ich bleib noch,
09:21bis der Professor da ist.
09:24Können wir noch irgendwas für dich tun?
09:27Im Fernsehen.
09:30Äh, der, der Jan Lederach.
09:33Wie?
09:33Ach so, die Meisterschaft.
09:35Jan Lederach schwimmt morgen.
09:37Werde ich organisieren.
09:40Frau Althofer,
09:41der Professor wäre jetzt da.
09:43Mhm.
09:46Ja, ich sage dich.
09:51Also, wir wollen mir rüberqu찬.
09:53Okay.
09:58Ich bin, nShell.
10:02Ja.
10:08Danke.
10:12Ich bin, nix.
10:14Hey, Escape.
10:22Fährt eben vom Hof und müsste morgen früh bei Ihnen in Mailand eintreffen.
10:26Bitte sagen Sie mir sofort Bescheid, wenn Sie die Wahlen geprüft haben, ja?
10:30Ja, auch für uns sind diese neuen Materialien eine sehr aufregende Sache.
10:34Also, danke. Bis morgen.
10:38Und?
10:38Ich kann natürlich keine Details weitergeben, aber ich denke, dass Herr Althofer es Ihnen selbst sagen will.
10:43Er möchte, dass Sie ihn besuchen. Allein.
10:45Und nach Möglichkeit, ohne dass seine Angehörigen davon erfahren.
10:48Ja, gerne. Nehmen Sie doch bitte Platz.
10:51Leider keine Zeit.
10:52Was sagen Sie, wo finde ich Lena Czerny?
10:55In Ihrem Atelier, im Hauptgebäude, unterm Dach.
10:58Danke.
10:59Darf ich fragen, warum?
11:01Warum nicht?
11:03Wie mir Herr Althofer gesagt hat, sind Sie mit dem Fall Czerny bekannt.
11:07Ich habe ihn nun darum gebeten, auch die ungeklärte rechtliche Situation,
11:10seine unheheliche Tochter betreffend zu regeln.
11:13Inwiefern?
11:14Das darf ich Ihnen nicht sagen.
11:17Anwaltsgeheimnisse.
11:19Wiedersehen.
11:20Wiedersehen.
11:22Niemand da?
11:24Ah, Frau von Dietrichsen.
11:25Ja, bitte?
11:27Ich dachte, Sie sollten es zuerst wissen.
11:30Wenn Herr Althofer die Leitung der Firma aus gesundheitlichen Gründen abgeben, muss wir dich kündigen.
11:35Dann haben Sie hier endlich freies Feld.
11:38Dann gehört Ihnen die ganze Designabteilung allein.
11:42Eines Tages wird man Ihnen vielleicht sogar die Leitung der Firma anbieten.
11:45Und wenn es Ihnen bis dahin nicht langweilig geworden ist, wer weiß.
11:50Sie haben ein intuitives Talent, aber zu wenig fundiertes Wissen, das ist auf die Dauer eine gefährliche Mischung.
11:59Eigentlich müsste ich Ihnen dankbar sein.
12:01Sie haben mich wachgerüttelt.
12:03Aber ohne Herrn Althofer habe ich hier trotzdem keine Zukunft mehr.
12:07Ich habe Sie Ihnen nicht weggenommen, Frau von Dietrichsen.
12:10Alles, was ich hier einbringe, ist ein ganz neues Gebiet, ein völlig anderer Kundenkreis.
12:13Ja, natürlich.
12:16Erst haben Sie meinen guten Ruf als Designerin untergraben,
12:19und dann haben Sie mir die halbe Designabteilung und meine Mitarbeiter weggenommen.
12:23Aber meine Würde, liebe Frau Czerny, die können Sie mir nicht nehmen.
12:30Ich störe?
12:31Ganz und gar nicht.
12:33Ich wollte gerade gehen.
12:35Herr Straubinger.
12:37Herr Althofer bat mich, Ihnen das zu übergeben.
12:40Er möchte, dass Sie den Brief an Ihre Mutter weiterleiten.
12:43Ich weiß, wer Ihre Mutter ist und in welcher verwandschaftlichen Beziehung Sie zu Herrn Althofer stehen.
12:52Wissen Sie, was die Ärzte sagen?
12:54Sie sagen, er sei stabil, was immer das bedeutet, Magen.
12:57Wenn keine neuen Komplikationen auftauchen oder sich neue Thrombosen bilden,
13:01dann jedenfalls ist er erstaunlich klar im Kopf.
13:04Bitte.
13:06Sein Wortschatz hat etwas gelitten, aber sonst...
13:09Er und mein Vater waren eng befreundet.
13:12Ich habe ihn sozusagen geerbt, den Onkel Wilhelm.
13:15Tut mir leid, dass unser Wiedersehen unter solchen Umständen stattfindet.
13:19Aber wenn Ihre Zeit es erlaubt und Ihre Verpflichtungen,
13:22würde ich mich sehr freuen, wenn ich Sie einmal zu einer Fahrt im Kajak einladen könnte.
13:26Muss ja nicht die Olympiabahn sein, vielleicht Starnbeierer See oder Bodensee.
13:31Danke. Aber also im Augenblick...
13:33Natürlich. Ich verstehe.
13:36Gut.
13:37Wenn Sie irgendwelche Hilfe brauchen, rechtlicher oder sonstiger Art,
13:40dann bitte rufen Sie mich an.
13:43Wieso rechtlicher?
13:45Man kann nie wissen.
13:47Wiedersehen.
13:48Wiedersehen.
14:09Ja, es tut mir leid, Frau Althoffe. Der Herr Unge ist nicht da.
14:11Das weiß ich auch nicht.
14:13Aber er hat gesagt, dass er spätestens um drei Uhr zurück ist.
14:15Ja, bitte.
14:17Bitte.
14:18Wo waren wir stehen geblieben, Frau Stangl?
14:20Sollten wir die Gelegenheit nutzen, eine Gesellschaft der Versammlung.
14:23Schreiben Sie besser informelle Gesellschaft der Versammlung.
14:28Abzuhalten, um die Situation zu beurteilen
14:32und gemeinsam zu überlegen, wie wir gegebenenfalls auf die veränderte Sachlage reagieren sollten.
14:38Haben Sie das?
14:41Was erzählen Sie da meiner Schwester, Frau Stangl? Der Unge ist doch noch hier.
14:46Was?
14:46Mir hat er gesagt, dass er weggeht.
14:50Jetzt würde ich gerne von den Lippen lesen können.
14:53Du hast die ganze Zeit gewusst, dass ich seine Tochter bin und hast nichts gesagt.
14:57Ich hatte doch keine Gelegenheit. Außerdem habe ich gedacht, wenn du es für richtig hältst, wirst du es mir schon
15:01erzählen.
15:02Es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Ich wollte warten, bis...
15:06Was bis, bis? Bis Althoffe dich in seinem Testament berücksichtigt hat?
15:10Sag mal, spinnst du?
15:11Eben nicht.
15:13Straubinger war bei mir und er hat irgendwas davon gefaselt, dass es rechtliche Schwierigkeiten geben könnte.
15:17Der Brief von deiner Mutter ist doch nur die Bestätigung, dass er dich als seine Tochter akzeptiert.
15:21Woher willst du denn das wissen?
15:22Das soll sonst die Bemerkung von Straubinger.
15:25Der muss ja mächtig verliebt sein in dich, was?
15:28Verliebt? Du hast ja echt eine blühende Fantasie.
15:31Lena!
15:33Wo willst du denn jetzt hin?
15:34Zu meiner Mutter. Du hast doch gesagt, ich kann mir frei nehmen.
15:43Jetzt kriege ich gar nicht alles in meinem Wagen.
15:45Ich fürchte, du musst ein Taxi nehmen.
15:47Felix, ich war drei Wochen in Alaska. Das braucht man.
15:50Geh schon mal zum Wagen. Ich erledige das.
15:53Danke.
15:55Sei vorsichtig mit der Taxi.
16:00Marc.
16:01Hi.
16:02Vorsicht.
16:11Wie geht's, Will?
16:12Alle behaupten, es geht ihm ganz gut, also geht's ihm über Pissen.
16:15Das erwartest du nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Leben.
16:27Das ist sein Blutdruck.
16:29Und nicht zu vergessen, Sylvias asiatische Kocherei.
16:33Das hat ihm den Rest gegeben.
16:35Mutter, bitte, lass Sylvia aus dem Spiel.
16:38Sie hat nicht versucht, ihn mit ihren Kochkünsten umzubringen.
16:42Felix, es ist wissenschaftlich erwiesen, dass verheiratete Männer eine wesentlich höhere Lebenserwartung haben.
16:49Dann wird Vater hundert Jahre alt.
16:51Er hat zweimal geheiratet.
16:53Könnte er.
16:54Und jetzt bitte von mir aus, lass dein Gift unterwegs ab, an mir.
16:58Aber wenn wir zu Hause sind, dann gibt er wenigstens Mühe, nicht obendrein noch die verratene Ehefrau zu spielen.
17:03Sylvia hat praktisch Tag und Nacht bei Vater gesessen in der Klinik.
17:06Das ist Ihre Pflicht.
17:07Sie könnte etwas Verständnis und Mitgefühl gebrauchen.
17:15Das ist Ihre Pflicht.
18:01Sie soll möglichst wenig reden, hat die Schwester gesagt.
18:06Solange ich reden kann, rede ich so viel ich will.
18:11Sieht nicht gut aus.
18:14Ich mache mir nichts vor, Florian.
18:21Ich vertraue dir meine Firma an.
18:28Und meine Tochter.
18:31Komelia liebt dich.
18:34Hilfst du dir, dass ihre Brüder sie nicht unterbuttern.
18:40Versprichst du mir das?
18:43Ich...
18:45Ich...
18:45Bitte.
18:49Ja...
18:51Aber Roland und Felix...
18:53Alles andere regelt Straubinge.
18:58Noch eins.
19:01Falls ich ins Koma falle.
19:04Ich will nicht, dass sie mein Leben beenden.
19:10Hier ist Leben ist für was gut.
19:16Aber auch meins.
19:18Sorgt dafür, dass sie mich nicht abschalten.
19:26Ich möchte noch Haus.
19:28So schnell wie möglich.
19:31Ja.
19:39Wir müssen gehen jetzt besser.
19:41Sie holen einen Oberarzt.
20:06Und?
20:08Und?
20:18sehr geehrte frau cerny kolb wie sie sich erfahren haben liege ich mit einem schlaganfall auf der
20:24intensivstation und weiß nicht ob ich die nächsten tage überleben werde aus diesem
20:27dringlichen grund möchte ich meine angelegenheiten in ordnung bringen solange ich noch dazu in der
20:31lage bin ich erkläre hiermit dass ich nicht der vater ihrer tochter bin ich möchte sie bitten für sie im
20:40falle meines ablebens keine ansprüche auf irgendwelche anteile meiner firma zu erheben
20:47um meiner frau und meinen kindern diese zusätzliche emotionale belastung zu ersparen ich weiß ich kann
20:55mit ihrem verständnis rechnen das lässt du dir nicht gefallen mami ich bin doch seine tochter
21:03er ist mein vater das kann doch nicht einfach so ignorieren
21:07lena
21:10sein vater war er dir nie du hast nie auf seinem schoß gesessen er hatte nie vorgelesen dir bei
21:17den schularbeiten geholfen mit dir gelebt
21:26lena ich habe dich von anfang an gewarnt du hast die falschen hoffnungen gemacht
21:33lena du bist keine althofer
21:40wilhelm hat keine andere wahl wenn er nicht alles gefährden will wofür er gelebt hat und ich werde
21:46alle das akzeptieren und du wirst das auch ja
22:03lena du bist
22:18lena
22:43Florian, wo warst du?
22:47Herr Vater, was wollte er?
22:52Vor allem möchte er so schnell wie möglich nach Hause.
22:55Kann nicht deine...
22:56Silvia ist mit Mutter im Arbeitszimmer.
23:03Ich verstehe das auch nicht.
23:05Ich meine, er hat doch keine Sorgen gehabt.
23:08Und der Firma geht es auch wieder besser.
23:11Übrigens, danke Herrn Unger.
23:18Guten Tag, Frau Althoffer.
23:20Offenbar, mein Mädchennamen.
23:22Ich habe ihn wieder angenommen, damit es ja keine Verwechslung gibt.
23:25Bei drei Frauen.
23:27Guten Tag.
23:28Guten Tag.
23:29Bitte.
23:30Herr Unger war bei Vater.
23:34Ich nehme an, er wollte sicherstellen, dass durch seine Krankheit die Firma nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.
23:42Ich denke mal, es geht um die Gesellschaft der Versammlung, die mein Sohn anberaumt hat.
23:46Ja, zum Beispiel.
23:47Aber deswegen bin ich nicht hier.
23:49Er hat den dringenden Wunsch geäußert, sobald wie möglich nach Hause verlegt zu werden.
23:54Ja, aber das geht doch nicht.
23:55Ich meine, wie stellt er sich das vor?
23:59Mit Geld und Beziehung geht fast alles.
24:02Tja, so ist es.
24:03Ich nehme an, Sie werden ihn heute Abend noch besuchen wollen.
24:06Ja.
24:06Ja, nach der Abendvisite.
24:09Versuchen Sie doch vorher noch einen Termin mit dem Chef der Klinik zu machen, um die Möglichkeiten zu prüfen.
24:13Ich denke, das sollte sich dann doch bewerkstelligen lassen.
24:18Tja, Silvia.
24:19In guten wie in schlechten Zeiten.
24:22Muss das sein?
24:25Silvia, ich bin ja auch noch da.
24:29Gemeinsam schaffen wir das schon.
24:32Herr Unger.
24:33Noch ein Wort.
24:35Wieso erzählt Wilhelm das alles Ihnen und nicht seinen Söhnen?
24:39Tja, die Erfüllung eines solchen Wunsches ist doch eine große Belastung für die ganze Familie.
24:46Ich nehme an, er hat das Gruppel seiner Söhne direkt um so etwas zu bitten.
24:49Ich bin schließlich nur der Geschäftsführer.
24:52Noch.
24:53Wenigstens.
24:54Ja, natürlich.
24:57Na, Moment.
24:58Ich komme mit.
25:00Es gibt Probleme mit Felix Musterkollektion für Berlin.
25:07Wilhelm hat ein Leben lang Angst vor Krankenhäusern.
25:13Silvia.
25:15Wenn die Ärzte ihm nicht helfen können,
25:19dann sollte er nach Hause kommen.
25:24Ich muss Ihnen was zeigen.
25:31Hier.
25:37Rosa Koll?
25:39Vielleicht hat das mit einen Ausschlag zu Wilhelms Schlaganfall gegeben.
25:43Es muss übrigens noch zu ihrer Zeit angefangen haben.
25:48Frau Kolbert hier als Näherin gearbeitet.
25:51Bis zu dem Tag, als sie erfahren hat, dass sie ein Kind von Wilhelm erwartet.
25:56Sie hat gekündigt, um Wilhelm den Grund dafür zu nennen.
26:00Aus Rücksicht aus sie nehme ich an.
26:03Und auf Wilhelms Kinder.
26:08Ich weiß nicht, wie lange nun auch mich mit dieser Frau hintergangen hat.
26:12Irgendwann bin ich ihm nachgefahren, weil mich diese ständigen Fahrten nach München misstrauisch gemacht haben.
26:18Das verstehe ich langsam.
26:21Und ich dachte immer, die Ehe mit ihm sei an mir gescheitert.
26:24So weit wollte ich es gar nicht kommen lassen.
26:26Deswegen habe ich ihn zur Rede gestellt.
26:28Das war kurz bevor Herr Unger ihn bewusstlos am Boden liegen gefunden hat.
26:33Dort, man sieht immer noch den Kognakfleck.
26:38Wenn Sie so wollen, bin ich schuld.
26:43Und jetzt?
26:45Was soll ich tun, Frau Offenbach?
26:49Ohne diesen Betrug hätte ich ihn mit Freude mein ganzes Leben geopfert.
26:53Aber jetzt?
26:55An einen gelähmten Mann gefesselt zu sein?
26:58Wer weiß wie lang.
26:59Ein Mann, der alles verraten hat, woran ich glaube.
27:03Ich kann das nicht.
27:04Das kann doch auch niemand von mir verlangen, oder?
27:08Gibt es noch mehr davon?
27:11Nein.
27:13Kennen Sie das Kind?
27:14Oder wissen Sie, wo es ist?
27:16Nein, aber ich habe einen Verdacht.
27:18Es arbeitet eine Lena Czerny hier.
27:20Und Czerny hieß der Mann, den Rosa Kolb später geheiratet hat.
27:23War es sonst noch jemand davon?
27:26Ich glaube nicht.
27:27Ich habe mit niemandem sonst darüber geredet, außer jetzt mit Ihnen.
27:32Dann wollen wir es auch dabei belassen.
27:39Es ist jetzt noch ein bisschen spät geworden.
27:41Moment.
27:41Tag, Frau Steiner. Schönen Gruß, mein Vater.
27:45Oh, danke.
27:48Wie geht es ihm denn?
27:49Wir machen uns alle solche Sorgen um ihn.
27:51Wir hoffen, dass er bald wieder rauskommt.
27:52Frau Steiner, Frau Steiner.
27:54Würden Sie Herrn Kunze zu mir bitten? Wenn möglich gleich.
27:57Ja, bitte.
27:59Sie möchten sofort Felix Altorfer anrufen, bitte.
28:10Sie möchten sofort Felix Altorfer anrufen, bitte.
28:12Vergiss, Roland. Ich habe schließlich auch noch etwas zu bestimmen.
28:17und ich
28:19brauche dich.
28:22Mein Gott, wie schnell so etwas gehen kann.
28:25Gerade noch alles wunderschön
28:26und zehn Minuten später.
28:29Silvia hält das nicht mehr lange durch.
28:33Dabei dachte ich immer,
28:34sie kann überhaupt nichts aus ihrer Ruhe bringen.
28:38Manchmal denke ich sogar,
28:39sie nimmt das Vater übel,
28:41dass er das antut.
28:44Und warum will sie nicht,
28:45dass er nach Hause kommt?
28:46Das ist doch kein Wunder.
28:48So wie sie ständig versucht hat,
28:50bei euch ein harmonisches Familienleben zu gestalten,
28:52wirklich mit aller Gewalt.
28:54Jetzt steht sie vor den Scherben.
28:56Der Mann krank,
28:57die Söhne zerstritten,
28:58deine Mutter im Haus.
29:02Was machst du heute Abend?
29:04Ich brauche dringend Luft.
29:07Kann ich zu dir kommen nach der Klinik?
29:08Meine Mutter werde ich schon irgendwie los.
29:11Gern.
29:12Wir können uns Wohnungen angucken.
29:13Ich habe auch schon ein paar Angebote.
29:17Am liebsten würde ich mir
29:18eine alte Scheune ausbauen.
29:20Frau Schirmer kennt euch jemand,
29:21die eine zu verkaufen hat.
29:23Aber vielleicht kommt es ja nicht mehr dazu.
29:26Gesellschafterversammlung,
29:26morgen 9 Uhr.
29:28Na, immerhin hat mich Roland eingeladen
29:29und lässt mich nicht im Vorzimmer warten.
29:32Wenn er dich loswerden will,
29:33dann kriegst du meine Anteile.
29:35So einfach ist das.
29:37Ich lasse dich nicht gehen.
29:38Ich liebe dich.
29:39Und das ist Herr Kunze.
29:41Heute bist du heute Abend, ja.
29:46Herr Kunze, kommen Sie bitte rein.
29:47Ich muss noch weit.
29:48Hey, guten Tag.
29:49Wie geht es denn Ihrem Vater?
29:51Er kommt bald wieder nach Hause.
29:52Sie können ihn jetzt sicher besuchen.
29:54Dann geht es ihm besser.
29:55Nein, aber schlechter wird es ihm
29:57zu Hause im eigenen Bett auch nicht gehen
29:58mit entsprechend professioneller Pflege.
30:00Deshalb habe ich Sie doch hergebieten,
30:01um in dem Fall das Finanzielle zu regeln.
30:13Birgit.
30:15Wie lange hast du noch zu tun hier?
30:17Ich muss noch die Gaststättenausrichtung machen.
30:19Warum?
30:19Ich muss Sie mal kurz sprechen.
30:21Sie werden noch im Bezug.
30:22Okay, danke schön.
30:27Das ist wichtig.
30:28Ich habe schon morgen früh
30:29eine Gesellschafterversammlung beantragt.
30:31Wieso denn das?
30:32Ich denke, deinem Vater geht es wieder besser.
30:33Ja, das heißt aber noch lange nicht,
30:34dass er in der Lage sein wird,
30:35einen Betrieb zu leiten.
30:37Noch lange nicht.
30:39Ich habe gute Chancen,
30:41sehr gute Chancen,
30:42morgen von den Gesellschaftern
30:43wieder zum Geschäftsführer gewählt zu werden.
30:46Ich habe nachgelesen,
30:47laut Gesellschaftervertrag
30:48hat meine Mutter
30:48das kommissarische Stimmrecht
30:49für Vaters Anteile
30:50im Falle einer Krankheit wie dieser.
30:51Und dass Mutter für mich stimmt,
30:53das ist so sicher wie das Arm in der Kirche.
30:55Ja, aber glaubst du,
30:55dass es so eine gute Idee ist,
30:56deinen Vater regelrecht auszuboten?
30:59Als er den Umher einsetzte,
31:00da hat er mich auch nicht gefragt.
31:02Ja, und was wird dann mit mir?
31:04Und mit Vater?
31:05Jetzt, wo ich ihn endlich so weit habe,
31:07dass er dich akzeptiert.
31:08Ach komm, das macht er doch nur,
31:10um Ruhe vor dir zu haben.
31:11Nicht, weil er mich wirklich braucht.
31:13Nee, Birgit, wirklich nicht.
31:15Soll das heißen,
31:15du kommst nicht mit nach Amerika?
31:18Birgit, ich gehöre zu Altrufer.
31:20Verstehst du das nicht?
31:22Nein, das verstehe ich nicht.
31:24Es ist doch nur für ein paar Jahre.
31:26Und übrigens,
31:27was soll ich denn Vater sagen?
31:28Jetzt, wo er sich endlich für dich entschieden hat.
31:30Auch mein Mann lehnt dankend ab.
31:32So geht das nicht, Roland.
31:34Doch.
31:36Okay.
31:37Dann tu, was du nicht lassen kannst.
31:40Aber ich werde Vater vorerst nichts davon sagen.
31:43Denn falls,
31:44nur falls du es morgen nicht schaffen solltest,
31:47dann kannst du es dir immer noch anders überlegen.
31:50Ich glaube,
31:51da gibt es nichts zu überlegen, Birgit.
31:55Bis heute Abend.
32:18Bis heute Abend.
32:24Hallo, Papa.
32:27Sie?
32:28Ich weiß, ich hätte nicht kommen dürfen.
32:32Meine Mutter hat mir dann einen Brief zu lesen gegeben.
32:35Lena,
32:38glaub mir,
32:38es ist mir nicht leicht gefallen.
32:43Es ist...
32:46Dr. Straubinger hat mir dringend dazu geraten.
32:51Bitte jetzt geh.
32:52Cornelia und meine Frau kommen jeden Augenblick.
32:55Bitte.
32:56Wenn ich nicht wäre,
32:58dann gäbe es deine Firma gar nicht mehr.
32:59Das weißt du genau.
33:00Und was hat deine Familie dazu getan?
33:03Felix wollte die Firma verkaufen.
33:05Roland hat sie nur tiefer reingeritten.
33:06Silvia hat Schnittchen gereicht
33:07und Cornelia spielt sowieso eine Klavier Tag und Nacht.
33:11Florian Unger und ich.
33:13Ohne uns gäbe es die Firma Althofer nicht mehr.
33:16Ich weiß das.
33:18Und ich bin der Dank.
33:20Geh trotzdem, bitte.
33:22Dann weißt du auch,
33:23dass Roland Florian Unger rausschmeißen will?
33:26Morgen ist Gesellschaft auf der Versammlung.
33:27Wenn er geht, dann gehe ich auch.
33:29Roland.
33:30Das kann er ja gar nicht.
33:33Wenn seine Mutter und seinen Bruder für ihn stimmen,
33:34dann kann er das sehr wohl.
33:39Entschuldigung.
33:41Es geht dir auch gar nicht um mich.
33:45Meine Mutter.
33:49Sie liebt dich so.
33:51Sie hat dich immer geliebt.
33:53Nicht mal deinen Brief nimmt sie dir übel.
33:57Das kannst du doch so nicht stehen lassen.
34:01Das bist du ihr einfach schuldig.
34:08Gute Besserung.
34:15Und regen Sie irgendwann bitte nicht auf.
34:28Dann kommen Sie mir doch nicht damit, Herr Professor.
34:30Eins ist doch klar.
34:32Jeden Tag, den mein Mann bei Ihnen länger liegt,
34:33da verdienen Sie doch unseren Mann ihm.
34:35Also da müssen Sie schon triftige Einwände haben.
34:37Was unterstellen Sie mir da?
34:38Mutter, bitte.
34:39Herr Professor, ich möchte die Wahrheit wissen.
34:41Hat mein Mann eine Chance oder nicht?
34:43Wenn nicht, dann kann er doch auch nach Hause, wenn er wünscht.
34:46Ich bin Arzt und kein Hellseher, Frau Althofer.
34:49Offenbach.
34:50Und ich kann Ihnen nicht verbieten,
34:52Ihren Gatten zu Hause zu pflegen.
34:53Allerdings nur unter der Bedingung,
34:55dass eine professionelle Betreuung gewährleistet ist.
34:58Wenn Sie damit einverstanden sind,
35:00würde ich Ihnen jemand empfehlen,
35:01der in unserem Haus gute Referenzen hat.
35:04Selbstverständlich.
35:04Und jetzt möchte ich bitte zu meinem Mann.
35:07Ihre Tochter kennt den Weg.
35:09Mich entschuldigen Sie jetzt bitte.
35:10Komm, Mutter.
35:37Das macht der Roland doch nur,
35:38weil er in der Brauerei seiner Frau kein Bein auf die Erde kriegt.
35:42Er will wieder bei Althofer einsteigen
35:43und endlich, endlich den Chef spielen dürfen.
35:47Und?
35:49Ja, nett.
35:51Aber findest du den Rock nicht etwas kurz?
35:52Dir kann ja jeder ABC-Schütze bis zum Bauchnabel sehen.
35:55Wieso zu kurz?
35:56Gefallen dir meine Beine nicht?
35:58Doch, doch.
35:59Aber jetzt bitte, lass es gut sein.
36:00Ich habe einen Tisch im Kini haben bestellt
36:01und ich habe Hunger.
36:03Ich denke, du musst nach Berlin.
36:04Wir haben eine Gesellschafterversammlung morgen.
36:08Das ist doch toll.
36:09Dann haben wir den ganzen Abend für uns.
36:13Du, du kaufst das alles?
36:16Du?
36:17Ich, ja.
36:18Man sollte meinen,
36:19eine Näherin könnte sich auch mal was selber nähen.
36:25Danke.
36:38Du, du, du, du, du, du.
36:56Hallo.
36:58Das Bier ist leider alle,
37:00aber Wein ist noch im Keller.
37:02Willst du auch ein Glas?
37:03Ja, gerne.
37:05Hast du Vater von der Gesellschafterversammlung erzählt?
37:09Nein.
37:10Er hat dich jedenfalls ziemlich aufgeregt.
37:14Ach, nein.
37:15Gott sei Dank hat Mutter es geschafft,
37:17dass er morgen nach Hause darf.
37:18Einen Betreuer haben wir auch gefunden.
37:20Ach, das ist doch sehr schön.
37:25Was ist das denn?
37:26Das, ach, das ist die Scheune.
37:28Das heißt, Frau Schirmer hat ein bisschen untertrieben.
37:30Es gehört nämlich noch ein ganzes Bauernhaus dazu.
37:34Hm.
37:34Die Scheune hat genau die richtige Größe
37:37für unser Schlafzimmer.
37:38Also, bevor du anfängst,
37:39jetzt auch noch einen Swimmingpool anzubauen,
37:41sollten wir doch lieber das Ergebnis der Abstimmung abwarten.
37:43Morgen.
37:44Wieso?
37:45Das ist doch schon entschieden.
37:46So wie Vater sich aufgeregt hat,
37:48kann Hader gar nicht anders,
37:49als für dich zu stimmen.
37:51Funktioniert diese Musikbox da hinten?
37:54Ja.
37:55Und wenn du ein 5-Mark-Stück hast?
38:01Diese endlosen Stunden im Krankenhaus
38:04machen einen völlig fertig.
38:06Hm?
38:07Hm?
38:10Hm?
38:11Hm?
38:11Hm?
38:12Hm?
38:14Hm?
38:14Hm?
38:15Hm?
38:15Hm?
38:22Kannst du mit mir?
38:25Komm bitte.
38:26Ganz langsam.
38:40Hast du eine Ahnung, wie das weitergehen soll?
38:43Mit uns?
38:44Ja, klar, ich schon.
38:46Aber weißt du's?
38:48Be afraid.
38:50Oh, I won't be afraid.
38:54Just as long as you've been.
38:58Stand by.
39:00So long as you've been.
39:02Sen!
39:17Hmm?
39:21Das war's.
39:49Stand by me, oh, stand by me.
40:13Hallo, Felix.
40:15Ist Nathalie nicht da, oder warum gehst du schon?
40:18Was soll ich hier?
40:19Läuft sowieso nichts mehr.
40:21Sie macht auf Püppchen Röhrmich nicht an.
40:24Ich glaube, was sie braucht, das ist ein Arzt und jede Menge Antidepressiva.
40:27Tu mir einen Gefallen und spinne ich auch noch verrückt.
40:30Unger bleibt natürlich Geschäftsführer von Althofer.
40:32Du kannst deinen Koffer wieder auspacken.
40:47Hallo.
40:49Uuuhu.
40:54Furchtbar, oder?
40:55Also im Laden hat's mir gefallen, aber jetzt steht mir überhaupt nicht.
40:58Es wird so groß.
40:59Willst du es?
41:00Nathalie, dein ganzer Schrank ist voller Klamotten, die du nicht brauchst.
41:03Ist irgendwas mit dir und Felix?
41:05Irgendwas ist kaputt gefahren.
41:08Ich weiß auch nicht, Lena.
41:10Jedes Mal, wenn er mich anfasst, dann wird mir so komisch.
41:14Und ich kann einfach nicht.
41:16Dabei hat er sich solche Mühe gegeben heute.
41:18Als Shoppen, dann Essen beim Kilian.
41:21Das tut mir so leid, aber...
41:23Weißt du was?
41:25Wenn das morgen alles gut geht und keine Reklamationen aus Mailand kommen,
41:28fahren wir einfach eine Woche weg.
41:30Au ja!
41:31Mein Unger hat gesagt, ich soll mir Freien nehmen und du hast doch auch noch Urlaub gut.
41:34Ja!
41:35Und wo fahren wir?
41:38Irgendwo als Meer.
41:39Oh mein, du bist die Größte, Lena.
41:41Mua!
42:09Hallo?
42:11Bist du schon wach?
42:14Oh, Entschuldigung.
42:16Tut mir leid, aber ich...
42:18Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.
42:21Nein!
42:23Cornelia fängt schon an, Puppenstube einrichten zu spielen.
42:27Waltraud, ich fürchte, ich bin ein was hineingeraten,
42:29was eine Eigendynamik entwickelt hat.
42:31Da komme ich nicht mehr mit.
42:33Das geht, das geht nicht.
42:34Ich kann dir jetzt nicht wehtun.
42:36Schon gar nicht nach dem, was mit ihrem Vater passiert ist.
42:58Was soll das heißen, Mutter?
42:58Dass wir das Ganze hier vergessen können.
43:01Dass wir das Wilhelm in seinem Zustand unmöglich zumuten können.
43:05Der Unger war bei ihm gestern und wird ihm was vorgeweint haben.
43:08Und du?
43:10Du stimmst natürlich auch gegen mich, oder?
43:12Roland, nimm das nicht persönlich, bitte.
43:14Das ist eine reine Geschäftsentscheidung.
43:19Roland, bitte.
43:22Entschuldigen Sie bitte die Verspätung.
43:23Ich bin in Umleitung geraten.
43:25Sie haben gewonnen, Herr Oma.
43:27Ich frage mich nur, wann Sie Ihren Rachen endlich voll haben.
43:31Erst die Firma, dann Vater.
43:32Wer ist der Nächste?
43:33Vielleicht meine Schwester?
43:39Ist doch immer wieder sehr gemütlich, so ein Familientreffen.
43:42Die Pfad hat angerufen.
43:43Der Krankenwagen ist da.
44:26Der Notarztwagen ist da.
44:28Der Chef kommt zurück.
44:33Seine Frau tut mir genauso leid.
44:35Noch keine 40 und jetzt sowas.
45:11Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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