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Kurzfilme
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:59Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:59Untertitelung des ZDF, 2020
02:12Untertitelung des ZDF, 2020
02:34Untertitelung des ZDF, 2020
02:59Untertitelung des ZDF, 2020
03:00Untertitelung des ZDF, 2020
03:00Untertitelung des ZDF, 2020
03:30Untertitelung des ZDF, 2020
03:33Untertitelung des ZDF, 2020
03:51Untertitelung des ZDF, 2020
04:24Untertitelung des ZDF, 2020
04:30Untertitelung des ZDF, 2020
04:31Untertitelung des ZDF, 2020
04:35Untertitelung des ZDF, 2020
04:37Untertitelung des ZDF, 2020
04:41Untertitelung des ZDF, 2020
04:48Oh Gott, ist das ein Tag.
04:56Na, was machen Sie jetzt, Herr Raniera?
04:58Woher wollen Sie jetzt in einer Woche 6,5 Millionen nehmen?
05:06Ich fürchte, Sie machen es sich jetzt ein bisschen zu einfach, Frau von Dietrichsen.
05:09Mir die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben, das ist einfach eine gute Kollektion.
05:12Wir haben eine Riesenpresse und eine überraschend hohe Akzeptanz auf der Messe.
05:15Die uns nichts nützt, wenn wir nicht liefern können.
05:17Aber das ist das Problem mit euch, Jungen.
05:19Alles hoppla hopp, locker vom Hocker.
05:22Heute designt, morgen verkauft, übermorgen aus der Mode, überholt vom nächsten Flottentrend.
05:29Qualität und Klasse sind immer modern.
05:32Aber Qualität braucht Zeit.
05:34Ich habe die Garne doch nicht bestellt.
05:36Ich habe nämlich nichts zu sagen hier.
05:37Ich weiß nur, dass meine Muster für Paris in Ordnung waren.
05:40Herr Unger hat die Garne bestellt. Ich nehme an auf Ihre Veranlassung.
05:43Darum geht es Ihnen doch gar nicht. Sie wollen doch nur Recht behalten.
05:45Und Ihnen geht es nur um Ihren persönlichen Ehrgeiz.
05:48Sie wollen alles im Alleingang machen.
05:50Aber um einen solchen Stoff zu entwickeln, braucht man jeden.
05:54Das ist Teamwork, verstehen Sie?
05:56Teamwork. Und das sagen ausgerechnet Sie.
06:01Herr Wieland, haben Sie eine Lösung gefunden?
06:04Mit dem Schrottgang, das Sie bestellt haben, ist das nicht zu machen.
06:07Dann erklären Sie mir bitte, wie es kommt, dass andere Hersteller mit dem Schrottgangs gut zu fahren scheinen.
06:11Ich habe mir natürlich Referenzen eingeholt.
06:13Weiter Konkurrenz?
06:14Herr Unger, die lassen Sie doch mit Vergnügen reinlaufen in sowas.
06:18Aber was soll's. Wie ich den Chef kenne, wird er sowieso alles abladen.
06:20Nee, nee, nee, nee. Sie setzen sich jetzt in Ihr Auto, fahren zu Stockner und bringen ihn her.
06:24Wir müssen dem Lieferanten die Chance geben, den Fehler zu geheben.
06:28Na jetzt schauen Sie nicht so.
06:29Wenn Sie Stockner werden, würden Sie nicht alles tun, um Ihren Laden vor einer solchen Pleite zu bewahren?
06:33Und wenn er sich zieren sollte, sagen Sie mir einfach Bescheid.
06:35Noch Fragen?
06:36Wie Sie meinen.
06:42Unmöglich, Herr Wieland. Ich kann im Augenblick hier nicht weg.
06:47Ja, wie ich Ihnen schon sagte, ich bin gerne bereit, mich mit ihm und Ihnen zusammenzusetzen.
06:51Ja, möglichst heute noch.
06:54Tun Sie mir einen Gefallener, Althofer, und fangen Sie mich auch noch an.
06:58Was? Das Garn?
06:59Nein, eigentlich wollte ich mich bei Ihnen nur bedanken, Frau von Dietrichsen.
07:02Das war ein völlig neues Gefühl in Paris, etwas verkaufen zu dürfen, was einem selber gefällt.
07:08Tolle Kollektion. Kompliment.
07:11Bedanken Sie sich dafür nicht bei mir, sondern bei der Designerin Lena Czerny.
07:15Die Stoffe sind nicht voll jenen?
07:17Ich habe mich unter dem Druck der völlig überraschenden Pressepräsentation überrumpeln lassen, diese Stoffe zu autorisieren.
07:23Ohne auf unseren üblichen Qualitätsstandard zu achten.
07:26Und jetzt kriegen wir die Quitter.
07:28Nee, nee, Frau von Dietrichsen.
07:30Schade, dass Sie nicht dabei waren in Paris.
07:32Mit dieser Kollektion liegt Althofer endlich voll im Trend.
07:35Mag sein.
07:37Ihr Vater ist der andere Meinung.
07:39Die Entscheidung liegt nicht bei Ihnen.
07:41Herr Unger ist der Chef.
07:44Und da wird es wahrscheinlich nicht lange sein.
07:46Ihm wird allmählich klar, ob er sich hier eingelassen hat.
07:50Aus einer Provinzglitzel kann man da keine Weltfirma machen.
07:53Aber was rede ich, wer in dem Haus sowas sagt?
07:56Es ist ein Verräter.
07:58Mädel, ich werde einfach nicht schlau aus wie hier.
08:00Ich weiß nur eins, wenn du so weitermachst, immer mit dem Kopf durch die Wand, dann fliegst du noch.
08:06Das werden die schön bleiben lassen.
08:07Die brauchen einfach nur anständige Garnet, dann läuft das schon wie im Schnürchen.
08:10Bei mir hat es doch auch geklappt.
08:12Ich finde die Stoffe von Lena toll.
08:14Da werde ich mir bestimmt was draus nehmen.
08:17Lena, Frau Stangel hat angerufen.
08:18Du sollst drüber in die Villa.
08:20Der Chef will dich sehen.
08:21Na bitte, was habe ich gesagt?
08:23Es geht schon los.
08:23Hat Frau Stangel sonst noch was gesagt?
08:25Mir doch nicht.
08:26Mir sagt keiner was.
08:27Warte, ich komme gleich mit.
08:27Ich muss zum Training.
08:28Da muss.
08:29Wenn das der Olympische Bistikin wäre, Mädels nachlaufen.
08:32Dann wäre es der Weltmeister.
08:37Ciao.
08:38Wie, ciao, Jan?
08:40Du kannst doch jetzt nicht ernsthaft ins Training gehen.
08:42Ja, natürlich.
08:43Ich habe zwei Wochen Rückstand.
08:44Das kannst du doch nicht machen, ausgerechnet jetzt.
08:46Sag mal, es ist dir völlig egal, wenn die Garnet nicht taugen und sowieso überhaupt nichts läuft.
08:49Aber ich kann doch deswegen die Landesmeisterschaft nicht sausen lassen.
08:53Außerdem, irgendwo hört die Liebe ja auch mal auf.
08:55Falk hat den Wieland oder heiz doch den Unger ein.
08:58Toll!
09:21Ja?
09:22Ihr Vater wollte mich sprechen.
09:24Nebenan im Speisezimmer.
09:26Danke.
09:30Das wäre doch ganz nett.
09:31Ich koche euch was und ihr könnt euch aussprechen.
09:35Ja.
09:36Aber verspricht dir nicht so viel davon.
09:38Grüß Gott, Frau Althofer.
09:39Guten Tag.
09:41Guten Tag.
09:42Guten Tag.
09:47Sie haben Talent.
09:51Das steht außer Frage.
09:53Danke.
09:55Und Sie haben sehr gute Beziehungen in der Branche.
09:59Oder wieso kennen Sie Frau Krollmann?
10:02Ich war mal Trendscout für Ihre Zeitschrift.
10:05Frau Czerny.
10:08Was wollen Sie bei Althofer?
10:11Sie sind doch völlig überqualifiziert als Näherin.
10:15Das macht mir Spaß.
10:16Vor allem dachte ich, ich könnte was beisteuern.
10:19Entschuldigen Sie, Frau Czerny.
10:22Aber keiner macht sowas aus reiner Nächstenliebe.
10:26Könnte es sein, dass Sie Althofer für Ihre Karriere benutzen wollen?
10:31Ich habe meine Entwürfe nicht als meine eigenen präsentiert.
10:34Ich finde einfach, Sie bringen Althofer näher an den Markt.
10:37Außerdem erschließen Sie völlig neue Kundenkreise.
10:39Woher wissen Sie denn, dass Althofer auf diese Kundenkreise angewiesen ist?
10:44Nichts gegen Ihre Entwürfe.
10:45Nur sowas können neue Kundenkreise auch in Taiwan zu Dumpingpreisen herstellen lassen.
10:52Aber doch nicht in der Qualität von Althofer.
10:54Ich fürchte, Sie sehen, Althofer, falsch.
10:58Ihre Entwürfe passen nicht zu unserem Stil.
11:01Die Fertigung ist mit dieser Technik überfordert und mit dem von Ihnen eingesetzten Material.
11:05Ja, das könnte man leicht ändern, wenn man nur etwas flexibler reagieren würde.
11:11Sagen Sie jetzt nichts Unüberlegtes gegen Frau von Dietrichsen?
11:13Ja, ich glaube, ich sage jetzt am besten gar nichts mehr.
11:16Richtig.
11:17Und wenn Sie wieder einmal den Drang verspüren sollten, kreativ tätig zu werden,
11:21dann geben Sie doch Frau von Dietrichsen und der Geschäftsleiter die Chance,
11:25an Ihren kreativen Innovationen teilzunehmen.
11:28Ja.
11:32Das würde ich gerne.
11:33Dann bleibt nur leider ein Innovation nicht mehr viel übrig.
11:45Frau Cerni!
11:47Was machen Sie hier?
11:48Ja, das frage ich mich auch.
11:49Gibt man sich solche Mühe und kriegt nur einen Anschiss.
11:51Jetzt geben Sie nicht gleich auf.
11:53Wir sind auf einem richtigen Weg.
11:54Egal, was Herr Althor war.
11:56Er ist 30 Jahre älter als Sie.
11:58Ihr könnt mit euer Vater sein.
12:00Ach, Frau Cerni!
12:02Soll heißen Kopf hoch.
12:05Ich habe noch einiges vorgegeben.
12:21Ich habe vorgeschlagen, dass Herr Wieland gemeinsam mit dem Lieferanten das Problem angeht.
12:28Notfalls müssen wir den Kunden sagen, dass wir Anfangsschwierigkeiten haben und nicht feststehe ich, was wir überhaupt liefern können.
12:34In unserer Situation, Herr Althorfer, das hier ist alles, was wir haben, um einen Geldgeber für die Zwischenfinanzierung zu finden.
12:42Das hier und der Artikel, den wir Frau Cerni verdanken.
12:47Ich werde nicht zulassen, dass bei Althorfer minderwertige Ware rausgeht.
12:50Nein, das wird es auch nicht.
12:52Wenn Design und Technik endlich zusammenarbeiten, anstatt gegeneinander, dann können wir das schaffen.
13:006,5 Millionen.
13:02In einer Woche.
13:05Oma.
13:10Felix hat recht.
13:12Wir hätten verkaufen sollen, als wäre noch was wert war.
13:17Althorfer ist wieder was wert.
13:20Übrigens, ich werde Frau Cerni in die Designabteilung versetzen.
13:23Als Näherin verschwendet sie bei uns nur ihre Zeit.
13:26Das können Sie doch Frau von Dietrichs nicht antun.
13:28Und wir werden den Betrieb rationalisieren.
13:30Die neue Kollektion muss, auch was den Preis angeht, attraktiver für den Kunden sein.
13:35Entlassung.
13:36Die vier Mitarbeiter sind doch sowieso schon abgesprungen.
13:39Die raten uns verlassen das sinkende Schiff.
13:42Das Schiff wird leichter und dadurch schneller.
13:45Sehen Sie es doch mal so.
13:47Woher nehmen Sie eigentlich Ihren grenzenlosen Optimismus, Herr Unger?
13:51Herr Althorfer,
13:53Ich habe mein Büro in Frankfurt plus sämtliche Kunden aufgegeben.
13:57Die langjährige Beziehung mit meiner Freundin ist in die Brüche gegangen.
14:02Ich lebe seit Wochen in einem Landgasthof, ohne eigenes Rad, arbeite 16 bis 18 Stunden am Tag.
14:08Meine Sekretärin hält mich sowieso für komplett verrückt.
14:11Die Geschäftsführung für einen Anfänger und Angeber und die gesamte Belegschaft für einen rücksichtslosen Sanierer, der über Leichen geht.
14:19So, und wissen Sie was?
14:22Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so gut gefühlt.
14:31Wollen Sie nicht heute Abend zum Essen kommen?
14:33Meine Söhne sind auch da.
14:35Vielleicht können Sie dem was von Ihrem Optimismus abgeben.
14:39Das hängt davon ab, ob Wieland mit Stockner die Maschinen zum Laufen kriegt.
14:42Ich gehe da nicht weg, bevor wir eine Lösung gefunden haben.
14:48Aber, wenn Sie was machen wollen, wie wäre es, wenn Sie die Kunden anrufen und auf Goodwill machen?
14:53Wenn der Chef persönlich anruft, wirkt das doch gleich ganz anders.
14:56Wir wissen doch nicht, ob wir überhaupt liefern können.
15:01Sie sind doch Schauspieler.
15:03Wo liegt da das Problem?
15:15Na, Leon?
15:17Siehst du aus, als wärst du durchgebreitert.
15:19Na klar, was denkst du denn du?
15:34Hallo, hallo.
15:36Schön, dass du wieder da bist.
15:38Müde siehst du aus.
15:39Ich habe dir was mitgebracht.
15:40Jetzt gib mir doch erstmal ein Gruß.
15:42Jetzt guck doch mal.
15:50Die Verkäuferin ist auch rot geworden und hat irgendwas auf Französisch gesagt, was ich nicht verstanden habe.
15:55Ich bin verrückt.
15:56Der Stockner persönlich.
15:57Wieso?
15:58Was gibt es denn?
15:59Probleme mit der neuen Kollektion.
16:01Das Garn schafft es nicht.
16:02Das darf doch nicht wahr sein.
16:03Da holen wir Aufträge rein wie bescheuert und die können das Zeug nicht produzieren.
16:07Und in einer Woche will die Bank ihr Geld.
16:09Die Frau Stangel hat den Brief selber gesehen.
16:12Nee, Emma.
16:14Wenn du nicht wärst, würde ich den Krempel hinschmeißen.
16:17Lastwagenfahrer werden überall gebraucht.
16:19Ach komm, jetzt regt keinen Quatsch.
16:21Bis später, ja?
16:22Und danke.
16:23Aber glaub ja nicht, dass ich das anziehe.
16:41Immer noch keine Ahnung, von wem die sind.
16:43Nee.
16:44Aber ich?
16:46Von wem?
16:47Von Ihnen.
16:51Haben Sie Samstag schon was vor?
16:53Samstag?
16:56Mittags bin ich mit meiner kleinen Schwester bei der Oma.
16:58Wie geht's mit Kino?
16:59Um acht.
17:01Ja?
17:02Also, bis dann.
17:09Jawohl.
17:12Frau von Dietrichsen.
17:14Wir brauchen Sie.
17:15Wie lange hat Herrn Stockner unten?
17:17Sie sind doch die Materialexpertin.
17:20Warum fragen Sie nicht Frau Czerny?
17:23Liebe Frau von Dietrichsen, bitte nicht.
17:25Niemand will Ihnen was Böses.
17:26Im Gegenteil.
17:27Ich war bei Herrn Althofer Senior und habe durchgesetzt,
17:30dass Frau Czerny ab sofort Ihnen unterstellt wird.
17:33Und das hat der Althofer genehmigt?
17:35Sagen wir, er hatte da gar keine andere Wahl.
17:38Dann können Sie sie ja gleich zur Chefdesignerin befördern.
17:41Erstens ist sie zu jung, zweitens fehlte die Erfahrung
17:44und drittens haben wir doch Sie.
17:49Also gut.
17:51Was erwarten Sie von mir?
17:53Dass Sie sich, wie wir alle, darüber freuen,
17:55dass hier endlich frischer Wind weht.
17:57Haantritt und Glenschweck,
17:58das kann doch nur wirklich nicht alles gewesen sein.
18:00Nein.
18:01Aber ohne grundlegende Kenntnis in Materialkunde geht es auch nicht.
18:04Richtig.
18:05Und da kann Frau Czerny auch noch sehr viel von Ihnen lernen.
18:08Sind Sie sicher, dass Frau Czerny auch dieser Meinung ist?
18:11Ziemlich sicher.
18:13Also gut.
18:14Gehen Sie.
18:15Ich habe auch schon eine Ahnung, woran es liegt.
18:17Wir müssen die Mischung hin.
18:18Dank Sie.
18:24Emma, kann ich jetzt gehen?
18:26Moment.
18:27Guck mal.
18:29Von Vio aus Paris ein Geschenk.
18:35Wow.
18:37Ja, ich frage mich nur, für wen das Geschenk ist.
18:39Für ihn oder für mich.
18:43Frau Czerny schon weg?
18:44Ja, sie hat noch Überstunden abzufeiern.
18:46War auch nicht allzu viel los hier heute.
18:48Es freut mich zu hören, dass Sie in Ihrer Abteilung nicht überlastet sind.
18:52Sie werden in Zukunft ohne Frau Czerny auskommen müssen.
18:54Soll das heißen, Sie sind lassen worden?
18:56Nein.
18:57Im Gegenteil.
18:58Aber das möchte ich hier lieber dann selber.
19:01Das ist aber ein scharfes Teil.
19:03Ihr Leo ist zu beneiden.
19:05Ja.
19:08Im Gegenteil.
19:09Was soll das heißen?
19:10Ja, was denn wohl?
19:11Sie hat es geschafft.
19:13Die Lena weiß, was sie will.
19:14Und was sie will, das kriegt sie auch.
19:21Vielleicht sollten wir nochmal die Spannung überprüfen oder das Mischverhältnis ändern.
19:24Na, was meinen Sie?
19:25Ich könnte am Montag neu liefern.
19:27Montag?
19:27Na ja, gut.
19:28Wenn Sie es nicht mehr schaffen.
19:29Können Sie mal kurz kommen?
19:30Von Dries.
19:32Augenblick.
19:32Sie können.
19:38Na?
19:39Ich glaube, wir kriegen es hin.
19:41Stockner liefert am Montag eine neue Materialmischung.
19:44Montag erst?
19:46Na ja, besser als nichts.
19:48Eben.
19:48Ich gehe mal wieder rein.
19:50Wir werden außerdem die Tourenzahlen senken, um eine optimale Einstellung der Maschinen zu erreichen.
19:55Und dann bräuchte ich noch Ihre Vorschläge für die Entlassungen.
19:59Ja.
19:59Ist denn das jetzt noch nötig?
20:01Wenn es hier losgeht, brauchen wir jeden Mann.
20:02Herr Wieland, ich weiß, es tut weh.
20:05Aber vier haben wir schon.
20:06Geben Sie mir nur noch sechs.
20:07Damit kann ich leben.
20:08Und die Leute werden auch nicht von heute auf morgen entlassen.
20:10Und es gibt auch einen Sozialplan.
20:12Herr Wieland, kommen Sie mal?
20:14Ja.
20:15Ich danke Ihnen jedenfalls, dass Sie das hingekriegt haben mit Stockner.
20:18Montag sind wir jedenfalls schlauer.
20:20Ja.
20:32Roland.
20:36Na, das ist aber eine Überraschung.
20:37Ich hatte gerade in der Gegend zu tun.
20:39Da dachte ich, du arbeitest immer noch für deinen Vater.
20:43Ja, ich mache Vaters Termine und ich vertrete ihn ab und zu bei Veranstaltungen.
20:46Ja, und ansonsten leite ich den gesamten Vertrieb in Land.
20:49Und, wie läuft das Biergeschäft?
20:52Besser als bei euch bestimmt.
20:54Na, ich meine, die Leute trinken immer.
20:55In guten Zeiten sowieso und in schlechten erst recht.
20:58Papa ist gerade in Milwaukee und versucht den Amerikanern das Meyerbeer schmackhaft zu machen.
21:05Tja, dann...
21:06Wir sollten uns mal treffen wieder.
21:08Meinst du nicht?
21:09Oder bist du inzwischen in festen Händen?
21:11In festen Händen?
21:13Ich?
21:13Nein.
21:14Das soll aber nicht heißen, dass ich auf dich gewartet habe.
21:18Das wollte ich damit auch nicht sagen.
21:20Hast du heute Abend schon was vor?
21:22Sag mal, Roland, du bist doch nicht zufällig hier.
21:24Was ist los?
21:26Nichts.
21:27Ich dachte nur, eigentlich schade, dass wir uns so lange aus den Augen verloren haben.
21:32Ich muss mit dir reden, Birgit.
21:34Na gut.
21:36Heute Abend um sieben.
21:38Du wirst wieder.
21:57Na endlich.
21:58Hast du was für Essen mitgebracht, die Sterben zu verhungern?
22:02Entschuldigung, ich wollte eigentlich...
22:03Zu Nathalie?
22:05Die müsste eigentlich jeden Moment da sein.
22:09Entschuldigung, die Unordnung.
22:10Ich habe nicht mit Besuch gerechnet.
22:12Also schon gar nicht von der Geschäftsleitung.
22:13Du triffst dich ganz gut so.
22:15Ich wollte Sie sowieso sprechen.
22:16Der Erfolg in Paris geht ja wohl auf Ihr Konto.
22:18Erfolg?
22:19Also Ihr Vater sieht das ein bisschen anders.
22:22Trinken Sie einen Schluck mit?
22:25Ja.
22:26Ich stelle mal die Blumen ins Wasser.
22:27Sie können jetzt schon mal Gläser holen.
22:29Sie scheinen sich hier auszukennen.
22:40Seit wann wohnen Sie hier mit Nathalie?
22:43Weil Sie nicht mehr die Miete bezahlen.
22:48Tja, die Spamers haben unseres Herrn Sanierers.
22:51Sie haben bei Althofer wohl auch nicht viel zu mir hin, oder?
22:53Vergessen Sie, Althofer.
22:55Selbst wenn Sie die Maschinen zum Laufen kriegen.
22:576,5 Millionen fällig in einer Woche.
23:00Vielleicht bin ich ganz im Blick, schafft Rottospiel.
23:02Erzählen Sie mir lieber, was Sie da für Stoffmuster hauten.
23:066,5 Millionen?
23:08Sie haben bei Althofer keine Chance, so oder so.
23:11Wenn überhaupt, dann mit mir.
23:12Ihr Talent.
23:13Und meine Verbindung.
23:17Chin Chin.
23:23Aluminiumstaub auf Boile mit Baumwolle.
23:27Woher nehmen Sie Ihre Ideen?
23:29Ich beobachte Menschen.
23:30Ich lese viel, ich gehe in die Natur.
23:33Eine vertrocknete Blume, ein Stück Holz.
23:35Also eigentlich inspiriert mich so ziemlich alles.
23:38Aha.
23:39Also, was ist?
23:41Wollen Sie mit mir etwas Neues aufbauen?
23:43Althofer haben Sie wohl völlig abgeschrieben, was?
23:45Nicht die Firma.
23:46Das, was mein Vater und mein Bruder draus gemacht haben.
23:48Mein Museum für Stoffe.
23:50Und wenn Sie nicht wollen,
23:51dass diese tolle, lebendige Kreation
23:54in der Konkursmasse draufgeht, dann...
23:56Hina!
23:58Hilfst du mir mal?
24:03Felix.
24:04Ja, ich will da nicht weiter stören.
24:05Ihr habt euch sicher noch viel zu erzählen.
24:07Ach was, Sie stören überhaupt nicht.
24:08Stimmt doch, Nathalie.
24:09Ehrlich, Herr Althofer und ich, also...
24:12Ist schon gut.
24:13Danke für Ihr Vertrauen und den Champagner.
24:15Sie denken darüber nach?
24:17Jetzt nimm mir doch endlich mal was ab.
24:20Lena.
24:22Tschüss.
24:24Warum soll sie nachdenken?
24:26Und was willst du überhaupt hier?
24:29Du hast mir gefehlt.
24:44So, bitteschön.
24:45Ich hätte auch noch einen Schweinsbraten da.
24:48Danke.
24:48Aber ich bin zum Essen eingeladen.
24:50Außerdem, ich habe bei Ihnen schon zwei Kilo zugenommen.
24:52Ja, ja.
24:53Liebes Kummer macht dick.
25:00Hallo.
25:02Hallo.
25:04Danke.
25:04Bitte.
25:05Auch ein Bier?
25:07Nee, Bier auf Champagner passt irgendwie nicht so.
25:09Ein Weißwein, bitte.
25:10Champagner?
25:11Ja, dann hat Ihnen Ihre Freundin wohl schon alles verraten.
25:14Wie?
25:15Was denn?
25:16Sie werden ab morgen in der Designabteilung als Assistentin von Frau von Dietrichsen anfangen.
25:20Aha.
25:22Halten Sie Ihre Begeisterung bitte etwas in Grenzen.
25:25Naja, die eine Woche wird sie schon mit mir ausweiten.
25:29Bitte sehr.
25:30Danke.
25:32Wie, eine Woche?
25:34Also, glaub Gerüchte, Küche.
25:35Es ist unmöglich, bis Monatsende 6,5 Millionen aufzutreiben.
25:38Das lassen Sie mal meine Sorge sein.
25:40Prost.
25:41Prost.
25:47Und wie wollen Sie das schaffen?
25:49Ich?
25:51Irgendwie.
25:52Bis jetzt habe ich alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.
25:55Also, Sie haben nichts?
25:56Okay.
25:58Noch nichts.
25:59Aber ich?
26:00Ach, was Sie nicht sagen.
26:02Althofer hat 100 Mitarbeiter.
26:046,5 Millionen geteilt durch 100 sind 65.000.
26:07Moment.
26:08Sie wollen, dass die Belegschaft...
26:10Für den Kredit birgt, ja.
26:13Ich will Ihnen Ihre Illusionen ja nicht rauben.
26:16Warum nicht?
26:18Bei Althofer arbeiten Leute...
26:19Da hat schon der Vater und der Großvater in der Firma gearbeitet.
26:22Und ein Arbeitsplatz ist doch viel mehr wert.
26:25Ich muss jetzt los.
26:26Ich bin noch zum Essen verabredet.
26:28Erst muss ich wissen, ob Sie mitziehen, falls ich genug Unterschriften zusammenkriege.
26:32Okay.
26:33Ich checke das mit der Bank hier vor Ort, über die die Gehaltskonten laufen.
26:37Aber das ist ziemlich ungewöhnlich.
26:41Aber vielleicht liegt ja genau da unsere Chance.
26:47Jetzt muss ich aber wirklich...
26:49Ich möchte die Althofers nicht warten lassen.
26:52Schreiben Sie den Bein auf meine Rechnung?
26:54Ja, ja, ich höre recht.
26:56Felix Althofer wird sowieso nicht da sein.
26:59Aber Cornelia Althofer, die ist bestimmt da.
27:03Was meinen Sie damit?
27:04Also wegen mir hat sie heute bestimmt nicht den Liebestraum von List gespielt.
27:09Cornelia Althofer kann mich nicht ausstehen.
27:11Und Frauen verstehen Sie wohl nicht allzu viel, was?
27:15Vorschlag.
27:16Ich lasse mir eine Ausrede einfallen und wir...
27:18Ja?
27:20In meinem Beruf ist man ziemlich einsam.
27:24Und ich hatte das Gefühl...
27:27Ich bin einfach sehr gerne mit Ihnen zusammen.
27:29Das freut mich.
27:31Aber ich glaube, Sie sollten die Althofers nicht vor den Kopf stoßen.
27:34Was ist mit Samstag?
27:37Da bin ich leider schon verabredet.
27:38Können Sie das nicht eventuell umdisponieren?
27:41Nee, ich glaube nicht.
27:42Da würde ich jemandem wirklich wehtun.
27:45Schade.
27:46Übrigens, Ihre Krawatten, die werden ja immer noch nicht besser.
27:49Aber der Rest, der macht sich.
28:02Ja, guten Abend, Herr Althofer.
28:04Es tut mir leid, aber ich fürchte, es wird heute Abend nichts.
28:07Ja, ich weiß.
28:08Aber ich sollte dringend mit dem Direktor Ihrer Bank hier in Augsburg sprechen.
28:11Könnten Sie mich avisieren?
28:14Ja, heute Abend.
28:15Es gibt da eventuell noch eine Möglichkeit.
28:21Jetzt sag schon.
28:23Das war doch kein Zufall heute Nachmittag.
28:25Nach all den Jahren?
28:27Ich habe noch alle deine Liebesbrief.
28:29Das ist keine Antwort.
28:33Ich brauche deine Hilfe, Birgit.
28:36Ich weiß sonst niemanden, zu dem ich gehen könnte.
28:40Geld?
28:41Na, jetzt guck nicht so.
28:45Daran ist doch nichts Schlimmes.
28:47Die Frage ist nur, wie viel?
28:49Und wie bringe ich es meinem Vater bei?
28:52Du verlässt.
28:52Ach, jetzt komm schon.
28:53Das können wir doch alles beim Essen besprechen.
29:05Ich lade dich auch ein.
29:07Danke, danke.
29:07Aber dazu reicht es.
29:21Wo bleiben Sie denn?
29:23Wo ist Vater?
29:24Er hat telefoniert.
29:27Hast du dich aber hübsch gemacht.
29:29Neues Kleid?
29:30Ja, nichts Besonderes.
29:32Hat mir Frau Martinek gemäht.
29:34Ja, dem Herrn Unger wird es gefallen.
29:36Silvia.
29:38Ist doch ein toller Mann.
29:41Herr Unger lässt sich entschuldigen.
29:44Er hatte eine Verabredung mit Direktor Müller von der Augsburger Kredit.
29:47Und Roland und Felix?
29:50Ich fürchte, dein Versöhnungsessen ist geplatzt.
29:53Den habe ich also den ganzen Tag umsonst in der Küche gestanden.
29:57Silvia.
29:58Wir stehen quasi vor dem Abgrund und riefen sich auf, dass das Essen kalt wird.
30:02Entschuldige.
30:03Ist doch so.
30:04Ist das denn wirklich so schlimm, Vater?
30:08Aber da müssen wir doch gerade zusammenhalten.
30:13Hallo, Cherie.
30:16Na los.
30:17Zieh es doch mal an.
30:18Leo, also ehrlich.
30:20Jetzt trau dich doch.
30:22Ich hätte damit keine Probleme.
30:24Na, dann zieh du es doch an.
30:25Oh Mann.
30:37Lena.
30:38Hallo, Emma.
30:39Ich müsste dringend mit dir sprechen.
30:40Ja, ich kann es mir schon denken.
30:41Komm rein.
30:43Aber keine Angst.
30:44Ich will deiner Karriere nicht im Weg stehen.
30:46Ach, wie.
30:47Allerdings ein bisschen enttäuscht bin ich schon.
30:49Von heute auf morgen vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
30:53Du meinst meine sogenannte Beförderung.
30:55Deswegen bin ich aber nicht hier.
30:57Wir müssen was unternehmen, Emma.
30:58Althofer gehört doch auch uns irgendwie, oder?
31:01Unternehmen.
31:02Mehr als arbeiten kann ich nicht.
31:04Und seit Jahren haben wir keinen Pfennig mehr in der Lohntüte gesehen.
31:07Was soll uns allen sonst tun?
31:08Wir könnten für den Kredit wirken.
31:10Alle zusammen.
31:12Wie bitte?
31:13Ja, oder glaubt ihr, dass Althofer das nicht wert ist?
31:15Moment mal.
31:16Wir sollen unseren Kopf hinhalten.
31:17Aufträge sind doch genug da.
31:19Das ist nur in einer Woche nicht zu schaffen.
31:21In drei, vier Monaten vielleicht.
31:22Was geht denn das überhaupt?
31:24Emma.
31:25Wenn ich genug Unterschriften zusammenkriege,
31:27dann will der Herr Unger mit der Bank reden.
31:29Das Problem ist nur, dass mich keiner kennt,
31:30weil ich erst seit vier Wochen da bin.
31:32Aber dich kennen die Leute.
31:33Und Leo.
31:34Das ist doch bescheuert.
31:36Birken.
31:36Emma, die Leute lachen uns doch aus.
31:38Ach, davon verstehst du nichts.
31:40Machst du bitte die Küche?
31:41Komm.
31:42Na toll.
31:47Hast du das etwa von diesem Dr. Lausitz?
31:50Hermann, daran ist kein Wort wahr.
31:53Wir sind dabei, die Belegschaft zu verringern.
31:55Wir haben einen Vergleich mit dem Lieferanten in der Tasche.
31:58Hermann, ich bitte dich.
32:00Lass ihn.
32:01Ich kann nicht ertragen, dich bettelnd zu sehen.
32:03Bist du verrückt?
32:04Was ist denn in dich gefahren?
32:06Freunde, ab und nur, wenn es einem gut geht.
32:08Das ist doch eine Binsenweisheit.
32:09Prost.
32:14Wo warst du?
32:15Wir haben den ganzen Abend auf dich gewartet.
32:18Ich habe alte Kontakte aufgepfrischt.
32:22Wenn alles gut geht, Vater,
32:23dann sind wir bald aus dem Schneider
32:24und können den Herrn Sanierer in den Wald schicken.
32:27Jetzt guck doch nicht so.
32:28Prost.
32:31Vielleicht ist es doch ganz praktisch,
32:33wenn man zwei Söhne hat.
32:35Den einen fürs Feine
32:37und den anderen fürs Grobe.
32:40Gute Nacht.
32:42Gute Nacht.
32:46Gute Nacht.
33:16Untertitelung. BR 2018
33:30Untertitelung. BR 2018
34:17Untertitelung. BR 2018
34:18Wir können doch schließlich gleich zu Tritt.
34:21Morgen allerseits. Darf ich mittuschen?
34:23Raus. Und du auch.
34:31Die Ereignisse überschlagen sich. Ich hatte gestern Nacht ein sehr vielversprechendes Meeting mit einem der lokalen Banker hier.
34:37Sieht so aus, als sollten wir die drei Monate überbrücken können. Du bleibst natürlich am Ball.
34:41Ja. Hat die Mailänder Bank reagiert?
34:46Macht nichts.
34:48Waltraud, stopp. Was ist los mit dir? Bist du mit dem falschen Fuß aufgestanden?
34:53Na ja, dann komm doch einfach her, wenn du solche Sehnsucht nach mir hast.
35:00Waltraud, ich möchte, dass du meine Wohnung verkaufst. Na, 500.000 plus minus 10 Prozent selbst.
35:08Und wenn du sie ohne Makel an den Mann bringst, dann kannst du dir die Provision verdienen.
35:13Waltraud, bis später.
35:22Herr Wieland.
35:24Morgen, morgen.
35:25Haben Sie die Liste mit Ihren Vorschlägen?
35:30Danke.
35:34Soll es in Witz sein?
35:36Die anderen fünf können Sie sich aussuchen. Ich kann das nicht. Tut mir leid.
35:39Ich habe den Leuten versprochen, dass keiner entlassen wird. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen.
35:42Dann rasieren Sie sich eben im Dunkeln. Das ist doch... Herr Wieland.
35:48Scheibenkleister.
35:50Und wer hat da schon alles unterschrieben?
35:52Leo, Lena und ich.
35:54Ja, gehört die Firma dann uns?
35:56Quatsch. Du birgst nur. Und auch nur für drei Monate, weil dann sind wir sicher auf dem Schlimmsten raus.
36:00Denk an deine Bandscheibe.
36:01Du willst doch sicher lieber wieder den Chef fahren dürfen, als von der Stütze leben, ha?
36:06Na gut.
36:06So, du übernimmst die Halle 1, sie die Halle 2, ich die Designabteilung.
36:10Wir brauchen bis mittags 100 Unterschriften.
36:12Mist.
36:13Also Sie kriegen dann meine. Ich musste die pissen.
36:16Ich bin schon eine halbe Stunde zu spät, aber nicht.
36:20Und ich? Ich will auch unterschreiben.
36:23Kinder können nicht bürgen.
36:25Nein, nein, nein.
36:26Ja, wie?
36:27Das glaube ich nicht. Das wird ja immer schöner hier.
36:30Du kannst auch gleich unterschreiben. Hier.
36:32Ja, was ist das?
36:33Erklär du es Ihnen, ja?
36:35Also.
36:37Lesen Sie sich doch erst mal durch.
36:42Darf man fragen, was der Grund ist für Ihre plötzliche Abweise?
36:45Mutter hat eine Wohnung gefunden. Ich helfe ihr umziehen.
36:49Ehrlich gesagt bin ich nicht unglücklich darüber.
36:51Die Stimmung hier und die Probleme.
36:54Sie können wenigstens was tun, aber...
36:57Ich kann nur Klemmi spielen.
36:59Naja, München ist ja nicht aus der Welt.
37:0270 Kilometer.
37:05Zwischen meiner Welt und Ihre liegen mehr als 70 Kilometer.
37:08Ich weiß.
37:09Doppelte Buchführung und Lists Liebestraum.
37:13So ähnlich.
37:16Sie sind ein seltsamer Mensch.
37:17Man weiß nie so recht, woran man bei Ihnen ist.
37:20Ich sage immer, was ich denke.
37:23Vater vertraut Ihnen.
37:25Enttäuschen Sie nicht.
37:39Begrüßungsworte sind wohl überflüssig.
37:41Ich respektiere die Entscheidung der Geschäftsleitung.
37:44Ich schlage vor, Sie arbeiten erst mal diese Fachliteratur hier durch.
37:48Wie bitte?
37:49Entschuldigung, aber mit einer Assistentin ohne die geringste Kenntnis in Materialkunde ist mir wenig geholfen.
37:56Sagen wir zwei Stunden pro Tag, dann haben Sie in etwa drei Jahren drei Semester Fachschule absolviert.
38:02Frau von Dietrichsen, einen Augenblick bitte.
38:04Können Sie das mal durchlesen?
38:11Bürgschaft?
38:12Ja, ob es so weit kommt, steht ja noch nicht fest.
38:14Herr Unger muss einfach nur wissen, ob die Belegschaft im Ernstfall mitzieht.
38:17Der Herr Unger.
38:19Also eigentlich war es meine Idee.
38:21Ich glaube nämlich, dass Kreativität nicht nur dazu da ist, schöne Stoffe zu entwerfen.
38:24Und das habe ich jetzt nicht aus Büchern gelernt.
38:29An mir ist es nicht schade.
38:41Entschuldigen Sie bitte.
38:43Meine Frau fühlt sich nicht ganz wohl.
38:45Wann wurde diese Aufnahme gemacht?
38:48Ich würde sagen, vor 20 Jahren etwa.
38:52Was gibt es Neues?
38:54Paul Wieland hat mir endlich seine Vorschläge für die Belegschaftsreduzierung überraten.
39:04Haben Sie was anderes erwartet?
39:05Ich hoffe, Sie sind weniger sentimental.
39:08Oder ist es Ihnen lieber, dass ich wieder den Buhmann spiele?
39:10Wenn wir damit nicht bis zum Monatsende warten, wenn wir die Kreditverlängerung nicht schaffen, erledigt sich das doch von selbst.
39:16Die Reduzierung der Belegschaft ist eine der Bedingungen für die Verlängerung, Herr Althofer.
39:20Mit anderen Worten, Sie haben nichts erreicht gestern bei der Augsburg-Kredit.
39:25Das will ich nicht sagen.
39:27Man will den Vorschlag prüfen lassen.
39:30Was denn für ein Vorschlag?
39:32Falls die Mitarbeiter bereit wären, für die Kreditsumme zu bürgen.
39:36Die Mitarbeiter?
39:38Ungewöhnlich.
39:39Ich weiß.
39:42Sie wollen, dass die Mitarbeiter für Althofer bürgen?
39:46Das war nicht meine Idee.
39:47Der Vorschlag kommt aus der Belegschaft.
39:51Das ist ja kaum zu glauben.
39:53Stellt sich nur die Frage, wie viele mitmachen.
39:57Aber was ist, wenn wir es nicht schaffen, wenn alles umsonst war?
40:02Das wollen wir ja eben verhindern.
40:04Also, sind Sie einverstanden?
40:09Tatsächlich alle mitmachen?
40:12Aber so weit wird es nicht kommen.
40:14Das wäre ja ein Wunder.
40:33Leider nur vier.
40:34Ich habe das gleich gesagt.
40:35Wir lachen uns aus.
40:36Gib her, ich mache das weiter.
40:43Das ist der Vater vom Chef.
40:45Friedrich Althofer.
40:46Und die Frau da, links neben Ihnen?
40:49Rosa Kolb.
40:52Meinen Sie, Sie könnten mir Ihre Personalakte raussuchen?
40:55Das ist über 20 Jahre her.
40:57Die sind irgendwo im Keller.
40:58Warum?
40:59Bitte.
41:02Und dann brauche ich noch die Akten von Jan Lederacht, Walter Jürich, Sigrid Bäumler, Wolfgang Renner, Leo Weitz, Lena Czerny.
41:13Mitarbeiter mit der kürzesten Betriebszugehörigkeit.
41:16Das heißt?
41:16Wenn Sie sich alle davor drücken, den traurigen Tatsachen ins Auge zu sehen, bleibt mir keine andere behalten.
41:22Ich bin hier.
41:26Ich bin hier.
41:39Wie ist es?
41:44Ich bin hier.
41:55So, die Akten.
41:58Das ging aber flott.
42:00Könnten Sie bitte das Telefon übernehmen, solange ich im Keller bin?
42:02Das kann nämlich dauern.
42:04Klar.
42:14Vater?
42:16Josef Czerni, Mutter, Rosa Czerni, geborene Kolb.
42:2324 Unterschriften habe ich schon.
42:25Und den Rest kriege ich sicher in der Mittagspause.
42:29Kommen Sie.
42:32Ich muss hier einfach mal raus.
42:35Aber...
42:35Gehen Sie mir mal die Liste.
42:38Sie haben heute Urlaub.
42:40Und ich auch.
42:46Jetzt reden Sie endlich.
42:48Was meint der Schiff?
42:50Er war sehr gerührt.
42:52Aber er glaubt nicht daran, dass Sie genügend Unterschriften zusammenkriegen.
42:5724?
42:58Das sind einfach zu wenig.
42:59Vielleicht, wenn er selber mit den Leuten redet.
43:03Wir hätten gestern Abend doch besser was Sinnvolleres unternehmen sollen.
43:10Dabei ist die Bank nicht abgeneigt.
43:12Mitarbeiter, die für ihre Firma Kopf und Kragen riskieren, weil sie vom Erfolg überzeugt sind.
43:18So was sehen die Herren da sehr selten.
43:22Geben Sie mir die Liste.
43:23Dann gehe ich eben hin.
43:27Ihre Mutter hat bei Althofer gearbeitet.
43:29Stimmt's?
43:31Rosa Kolb.
43:34Nur was ich nicht kapiere,
43:36was wollen Sie bei Althofer?
43:38Was wollen Sie denn da?
43:42Tja, das ist relativ leicht zu erklären.
43:48Am Anfang war es ein Job wie jeder andere.
43:50Dann privater Ehrgeiz.
43:53Und dann, ja was soll ich sagen?
43:58Emma Martinek?
44:00Paul Wieland?
44:02Stange?
44:04Albofer.
44:05Naja, und auf einmal war ich mittendrin.
44:08Aber Sie?
44:10Wir waren Trendscout beim Modemagazin,
44:13hatten eine eigene Boutique
44:14und dann fangen Sie als Näherin in einer Textilfabrik an.
44:18Geben Sie mir die Liste bitte.
44:20Vielleicht geht's mehr wie Ihnen.
44:22Emma Martinek,
44:24Frau Stange,
44:25Paul Wieland,
44:26Althofer.
44:32Die Liste.
44:36Die Liste.
44:53Die Liste.
45:18Untertitelung des ZDF, 2020
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